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Woran können wir gute Matratzen erkennen?

Vom ersten bis zum letzten Lebenstag begleitet uns der Schlaf. Wer gut schlafen kann, nimmt den Schlaf als eine selbstverständliche Angelegenheit kaum war.

Erst wenn wir einmal eine Nacht schlecht geschlafen haben und am nächsten Morgen entsprechend müde aufwachen, wird deutlich, wie wichtig eine erholsame und gesunde Nachtruhe für uns ist. Sie ist so lebensnotwendig wie die regelmäßige Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme.

Während wir schlafen, können sich Körper und Geist von den Strapazen des Alltags erholen und neue Kräfte sammeln. Schlafen wir dauerhaft schlecht, zeigt sich dies in niedriger Leistungsfähigkeit und geringer Energie.

Um den Schlaf zu verbessern bzw. zu optimieren, kann vieles dazu beitragen. Ein gutes Bett mit einer hochwertigen Matratze und dem dazu passenden Lattenrost gehören ebenso wie die richtige und ruhige Schlafumgebung zum guten Schlaf. Doch woran können wir eine gute Matratze erkennen?

Ein Blick auf den Matratzenmarkt zeigt: Das Sortiment der verschiedenen Hersteller ist beinahe unüberschaubar groß. Jede Marke verspricht, dass genau ihr Modell natürlich das Beste ist, was es am Markt zu finden gibt.

Wenn wir schlafen, bewegen wir uns, wechseln immer wieder die Position, in der wir liegen.

Ist eine Matratze mangelhaft verarbeitet, kann dabei schnell eine Liegekuhle entstehen, die sich unangenehm auswirkt. Sie schadet dem Rücken und nimmt direkten Einfluss auf die Schlafqualität.

Daher ist es wichtig, bei der Matratzenauswahl auf hochwertige Modelle zu achten, die die Bandscheiben entlasten und durch eine optimale Körperunterstützung den gesunden Schlaf fördern.

Das Raumgewicht

Wie bereits erwähnt, kann das Raumgewicht (abgekürzt RG) einer Matratze als wesentliches Qualitätsmerkmal verwendet werden. Es gilt Kennzahl für die Lebenszeit und Haltbarkeit der jeweiligen Schlafunterlage.

Je höher das Raumgewicht ausfällt, desto schwerer ist der Schaumstoff. Die Langlebigkeit und Elastizität der Matratze hängen von diesem Wert ab. Wer auf der Suche nach einer neuen Matratze ein Modell sucht, das nicht bereits nach zwei oder drei Jahren komplett durchgelegen ist und somit ausgetauscht werden muss, sollte noch vor dem Kauf einen genauen Blick auf das Raumgewicht werfen.

Abhängig von der Art der Matratze variiert das Raumgewicht. Gute Matratzen haben mindestens ein Raumgewicht von RG 40 bis 50.

Wird herstellerseitig oder vom Händler kein Raumgewicht angegeben, lässt es sich sehr einfach selbst berechnen. Dazu benötigen wir einfach das Gewicht der Matratze in Kilogramm. Diese Angaben sind in der Regel auf der Produktseite oder beim Hersteller direkt zu finden.

Anhand der Abmessungen (Breite x Höhe x Länge) kann im nächsten Schritt das Volumen der Matratze (m³) berechnet werden. Das Raumgewicht herhält man mit folgender Formel:

Gewicht in Kilogramm geteilt durch Volumen in m³ (Länge x Breite x Höhe) = RG-Wert

Die Stauchhärte

Diese Angabe ist in erster Linie bei Tonnentaschen- und Taschenfederkernmatratzen eine relevante Kennzahl für die Qualität. Sie ist das Maß für die Härte der Matratze. Allerdings darf sie nicht mit dem Härtegrad verwechselt werden.

Die Stauchhärte spielt aber auch bei Schaum- und Latexmatratzen eine wichtige Rolle. Sie beschreibt, welcher Kraftaufwand notwendig ist, um den Schaumstoff der Matratze um rund 40 Prozent eindrücken zu können.

Die Angabe erfolgt in Kilopascal, abgekürzt kPA. Je höher dieser Härtegrad ausfällt, desto stabiler ist der Schaum. Ändern wir unsere Schlafposition, nimmt eine Matratze mit höherer Stauchhärte umso schneller ihren Ausgangszustand wieder ein.

Ein hoher Wert steht für eine hervorragende Belastbarkeit der Schlafunterlage. Ist die Matratze für Personen mit höherem Körpergewicht gedacht, sollte zu einem Modell mit Stauchwert von 40kPa. Für Kinder und leichte Menschen kann eine Stauchhärte von 30 kPa bereits ausreichend sein.

Bei einer Kaltschaummatratze gibt die Stauchhärte Auskunft, wie weich sie ist. Je niedriger die Stauchhärte ist, desto weicher fällt der Kaltschaum aus. Grundsätzlich gilt: Neben dem Raumgewicht übt die Stauchhärte direkten Einfluss auf den Härtegrad der Matratze aus. Ein Modell mit hohem RG weist ebenfalls eine höhere Stauchhärte auf. Allerdings ist es durchaus möglich, mittels chemischer Zusätze die Stauchhärte künstlich noch zu erhöhen. Hier gilt es zu beachten, dass das Material schneller zur Ermüdung neigt und die Wirkung weniger nachhaltig anhält. Um eine gute Stauchhärte zu bekommen, ist es daher wichtig, auf bei Kaltschaum-, Visco- oder Latexmatratzen auf das Raumgewicht zu achten.

Die Höhe

Bei der Höhe der Matratzen werden zwei wichtige Angaben gemacht: Es wird zwischen der Höhe des eigentlichen Matratzenkerns und der Gesamthöhe unterschieden.

  • Die Kernhöhe

Für die Höhe des Matratzenkerns gilt folgendes grundsätzlich: Je höher der Kern ist, desto widerstandsfähiger kann er auf den Druck, der von unserem Körper ausgeübt wird, reagieren. Die perfekte Kernhöhe verhindert das Versinken des Körpers in der Matratze und stützt ihn gleichzeitig an den wichtigen Stellen. In Abhängigkeit vom Körpergewicht beträgt die ideale Kernhöhe zwischen 14 und 19 cm.

  • Die Gesamthöhe

Beim Schlafen ist eine orthopädisch gesunde Körperhaltung essenziell. Damit sie gewährleistet werden kann, muss die Schlafunterlage eine entsprechende Stärke oder Dicke aufweisen. Vor allem bei Menschen mit höherem oder hohem Körpergewicht kann eine zu dünne Matratze zum Beispiel in der Seitenlage dazu führen, dass schwere Körperteile sogar bis auf den Lattenrost einsinken. Die Wirbelsäule wird dadurch gekrümmt, es kommt zu unangenehmen Rückenschmerzen.

Hat die Matratze eine ausreichende Höhe, ist das nicht nur für den Rücken gut, es trägt auch maßgeblich zum Schlafkomfort bei. Ältere oder behinderte Menschen können dank der großen Gesamthöhe leichter aufstehen oder sich hinlegen.

Die Gesamthöhe der Matratze hängt in erster Linie von zwei Faktoren ab: der Statur der schlafenden Person und dem dazugehörigen Körpergewicht. Die Matratze sollte umso höher sein, je schwerer und breiter der jeweilige Schläfer ist. Bei guten Matratzenmodellen sollte die Gesamthöhe in einem Bereich zwischen 19 und 24 cm liegen.

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