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Holzspalter fährt nicht mehr hoch: Das können Sie tun!

Der Atika 301779 Brennholzspalter ASP 4 N belegt den sechsten Platz in unserer TestreiheDer Holzspalter ist heute auch in vielen Privathaushalten ein treuer Begleiter durch kalte Herbst- und Wintertage. Denn mit diesem lassen sich kurze und auch lange Stämme (je nach Modell) schnell, sauber und ohne großen Kraftaufwand spalten. Das passende Brennholz für den Kamin oder Ofen steht somit im Handumdrehen bereit. Doch natürlich will auch ein Holzspalter gehegt und gepflegt werden – und er kann durchaus auch mal Aussetzer haben oder einen Defekt vorweisen.

Ein recht häufiger „Fehler“ ist der, dass der Holzspalter plötzlich nicht mehr hochfährt. Das bedeutet, er bleibt sozusagen im Holzscheit stecken oder aber verharrt in der Position, die er nach dem Herunterfahren beim Spalten des Holzes einnimmt. Je nach Modell aber auch vorliegender Ursache kann dies mehrere Gründe haben. Wir verraten Ihnen an dieser Stelle, woran es liegen könnte, dass der Holzspalter nicht mehr hochfährt, was Sie in diesem Fall tun können und wie Sie vermeiden, dass der Holzspalter unten bleibt.

Holzspalter fährt nicht mehr hoch – mögliche Ursachen

Der Holzspalter fährt nicht mehr hoch: Woran kann das liegen? Um diese Frage klären zu können, müssen wir noch einmal genauer darauf eingehen, welche Arten von Holzspalter es überhaupt gibt und für was und für welche Einsatzzwecke diese geeignet sind. Denn es gibt liegende und stehende Holzspalter, wobei Ersterer das Holz vertikal und Letzterer das Holz horizontal spaltet.

Liegende Holzspalter sind in erster Linie für kürzere und dünnere Stämme geeignet. Sie sind meistens weniger leistungsstark und günstiger, weshalb sie oftmals von Privatpersonen für den Betrieb des eigenen Kamins zu finden sind. Vertikal arbeitende Geräte spalten die Hölzer senkrecht. Sie sind meistens leistungsstärker und auch für längere und dickere Hölzer geeignet. Das macht sie aber auch etwas kostspieliger und sorgt dafür, dass diese meistens noch heute eher in Fachbetrieben zu finden sind.

Und mancher Hobbyhandwerker wird es schon ahnen: Vor allem bei liegenden und weniger leistungsstarken Geräten kann es durchaus dazu kommen, dass der vorliegende Holzspalter nicht stark genug für das Holzstück ist, das er spalten soll – und dass er aus diesem Grund „hängen bleibt“. Vor allem wenn Ihnen im Betrieb Ihres Holzspalters also auffällt, dass dieser häufig und immer wieder bei längeren, dickeren und härteren Holzstücken Probleme zu haben scheint und nicht mehr richtig hochfahren will, sollten Sie auf schmalere, weichere und kürzere Holzstücke umsteigen.

Die meisten liegenden Holzspalter können zum Beispiel nur Scheite spalten, die höchstens 55 Zentimeter lang sind. Kürzen Sie zu lange Scheite also vorher mit einem Beil oder einer Axt, um zu vermeiden, dass der Spalter hängen bleibt und nicht mehr hoch fährt.

Stehende Geräte sind meistens schwerer und weisen einen höheren Spaltdruck vor. Dennoch kann es auch hier passieren, dass diese nach dem Spaltvorgang des Holzes plötzlich nicht mehr hochfahren. Häufige Gründe sind hier zum Beispiel ein zu geringer Ölstand, aber auch verbogene oder verzogene Teile könnten die Ursache dafür sein, dass der Holzspalter plötzlich nicht mehr hochfährt. Liegt also ein Problem vor, sollten Sie immer erst den Ölstand überprüfen und schauen, ob Ihnen etwas auffällt, das eine Verkeilung des Spalters verursachen könnte. Den Ölstand oder auch den Stand der**Hydraulikflüssigkeit** sollten Sie übrigens regelmäßig überprüfen – und sofort nachfüllen, wenn dieser zu gering wird. Denn nur gut gefettet und mit genügend Hydraulikflüssigkeit arbeitet der Holzspalter stets und auch auf langer Sicht kraftvoll und zuverlässig.

Und: Arbeitet der Spalter oft oder über einen längeren Zeitraum hinweg mit zu geringer Fettung und Flüssigkeit, kann dies zu verstärkten Verschleißerscheinungen oder zu Schäden führen. Die Flüssigkeitsstände des Gerätes sollten Sie also auch dann regelmäßig prüfen, wenn er immer zuverlässig arbeitet.

So können Sie sich auf Fehlersuche begeben

Werkzeug zum HolzfräsenNatürlich kann auch ein tatsächlicher Defekt dafür verantwortlich sein, dass das Gerät plötzlich nicht mehr hochfährt. Von**verbogenen Teilen** über einen defekten Motor bis hin zu beschädigten oder undichten Schläuchen könnte hier vieles der Fall sein. Ist die Ursache also nicht sofort ersichtlich, müssen Sie sich auf Fehlersuche begeben. Dazu gehen Sie am besten Schritt für Schritt und bedacht vor.

Fährt der Holzspalter also nicht mehr hoch, sollten Sie erst einmal – egal ob es sich um ein senkrecht oder waagerecht arbeitendes Gerät handelt – schauen, ob das oder die Spalteisen eventuell stumpf oder das Holz zu hart oder zu lang ist. Ist dies nicht der Fall, schauen Sie wie bereits angedeutet, ob Ihnen verbogene Teile, undichte Schläuche oder auch ausgetretene Flüssigkeit am Gerät auffällt. Und, so offensichtlich es auch erscheint: Überprüfen Sie stets auch, ob die Strom- oder Benzinversorgung intakt ist.

Anschließend sollten Sie das Gerät ausschalten und sichern und es genauer in Augenschein nehmen. Überprüfen Sie alle**Kabel und Schläuche**, die Sie problemlos und ohne sich zu verletzen näher in Augenschein nehmen können. Selbst ein paar**lose Schrauben** könnten die Ursache dafür sein, dass der Keil plötzlich nicht mehr hochfährt und das Gerät sozusagen feststeckt.

Lassen Sie jedoch stets Vorsicht walten, verlieren Sie niemals Ihre eigene Sicherheit aus den Augen und nehmen Sie keine unbedachten Handgriffe am Gerät vor, die Ihnen zum Beispiel durch fehlendes Fachwissen nicht liegen würden. Die Verletzungsgefahr ist beim Holzspalter selbst dann, wenn Sie diesen korrekt bedienen, sehr hoch, wenn Sie fahrlässig oder unachtsam sind. Wenden Sie sich im Zweifelsfall stets an einen Fachmann, so dass dieser einen Defekt ausschließen oder auch finden und beheben kann.

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