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Drohnen im Test auf ExpertenTesten
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Drohne Test - für einen spektakulären Blick von oben - Vergleich der besten Drohnen 2019

Drohne Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

Was ist eine Drohne und wie funktioniert sie?

Wie funktioniert eine Drohne im Test und Vergleich bei Expertentesten?Ob in handlicher Größe oder mit den Maßen eines kleinen Flugzeugs: Per Definition sind Drohnen unbemannte Luftfahrzeuge. Sie werden nicht von einem Piloten aus dem Cockpit heraus gelenkt, sondern können entweder völlig autonom über einen Computer oder vom Boden aus per Fernsteuerung und GPS-Trackingsystem gesteuert werden.

Für jedes Konzept in der Luftfahrt existiert auch ein internationaler Begriff: so wird eine Drohne im internationalen Kontext im allgemeinen als UAV bezeichnet, wobei UAV für Unmanned Aerial Vehicle (dt. unbemanntes Luftfahrzeug) steht.

Dabei können Drohnen sowohl als reine Luftfahrzeuge wie auch auf dem und sogar unter Wasser eingesetzt werden, wie aktuelle Versuche und Test der US-amerikanischen Navy zeigen.

Die meisten Drohnen sind dabei mit Film- oder Fotokameras ausgestattet, sodass sich mit ihnen – mitunter spektakuläre – Aufnahmen aus der Vogelperspektive produzieren lassen.
Neben dem militärischen Einsatz gibt es immer mehr Einsatzmöglichkeiten im zivilen Bereich, wie zum Beispiel in der Landwirtschaft, in der Wissenschaft (z.B. für den Test verschiedener Umweltbedingungen), in der Logistik oder für die Filmproduktion. So können Drohnen über kürzere Strecken Lasten transportieren, Bilder und Messdaten von für Menschen gefährlichen oder unzugänglichen Gebieten sammeln oder Aufnahmen machen, wie sie aus keinem bemannten Flugobjekt heraus gefilmt werden könnten.

Gerade die Möglichkeiten, damit leicht, flexibel und im Vergleich kostengünstig Luftaufnahmen produzieren zu können, macht Drohnen auch für den Freizeit- und Hobby-Bereich besonders attraktiv.

So lassen sich zum Beispiel mit entsprechend ausgestatteten Drohnen abenteuerliche Flugmanöver aus der Pilotenperspektive bequem und ungefährlich vom Boden aus miterleben, oder im Urlaub spektakuläre Videos von Klippen, Schluchten und Panorama-Aufnahmen filmen.

Was ist ein Drohne Test und Vergleich?Durch die wachsende Beliebtheit von Drohnen sind in den letzten Jahren vergleichsweise viele neue Modelle mit immer besseren Funktionen auf dem Markt erschienen, die regelmäßig in einem Test 2019 verglichen werden. Dabei reicht das Angebot von einfachen Einsteiger-Modellen bis hin zu Profi-Drohnen, für die viel Übung, Geschick und Erfahrung erforderlich ist, um diese sicher zu steuern.

Darüber hinaus sind die jeweiligen Landesvorschriften zum Steuern von Drohnen zu beachten. So ist in Deutschland für Drohnen ab einem Gewicht von 2 Kilogramm der sogenannte „Drohnenführerschein“ (ein Kenntnisnachweis, der entweder durch eine gültige Pilotenlizenz oder durch die Bescheinigung über einen bestandenen Test 2019 bei einer vom Luftfahrt-Bundesamt anerkannten Stelle bescheinigt wird) notwendig, für Drohnen ab 5 Kilogramm Gewicht ist außer dem bestandenen Test auch eine Flugerlaubnis.

Multicopter: Welche Drohnen-Formen gibt es?

Während Drohnen im Allgemeinen verschiedene Bauformen haben und je nach Anwendungsgebiet z.B. auch wie Flugzeuge aussehen können, handelt es sich bei Drohnen im Hobby-Bereich in der Regel um Multicopter.

Diese Drohnen-Form ist auch am häufigsten im Test. Je nach technischer Ausstattung und Genehmigung können militärisch, wissenschaftlich oder wirtschaftlich genutzte Drohnen über kilometerweite Strecken fliegen.

Für die Hobby-Nutzung ist jedoch in der Regel vorgeschrieben, dass die Drohne nur in Sichtweite des Steuernden fliegen darf, sodass sie sich zwingend in Sichtweite des Steuernden befinden muss, Drohnen werden per Funk-Fernbedienung gesteuert. Diese Art der Steuerung wird in Produktbeschreibungen häufig als „RC“ („radio controlled“= per Funkfernbedienung steuerbar) abgekürzt.

Quadrocopter

Die verschiedenen Anwendungsbereiche aus einem Drohne Test bei ExpertenTestenEines der wesentlichen Hauptmerkmale, die zum Vergleich von Drohnen-Modellen dienen können, ist die Anzahl der eingebauten und verwendeten Motoren bzw. Propeller. Die Anzahl der Propeller ist somit meist namensgebend für die verschiedenen Arten von Drohnen:

Die gebräuchlichste Art von Hobby-Drohnen und die am meisten verbreitete Variante im Test 2019 ist der so genannte Quadcopter, der zuweilen auch als „Quadcopter“ oder „Quadricopter“ bezeichnet wird. Der Begriff Quadcopter stammt aus der lateinischen Sprache (lat. “quadrum” bedeutet zu deutsch “Viereck”).

Wie der Begriff Quadcopter schon nahelegt, befinden sich beim Quadcopter vier Motoren und somit auch vier Propeller auf ein und derselben gedachten Ebene im Raum, wobei sich jeweils zwei einander gegenüber liegende Motoren gegen den Uhrzeigersinn drehen, die beiden anderen drehen sich drehen sich im Uhrzeigersinn. Die Rotoren können je nach Modell „x“-förmig (versetzt zur Flugrichtung) oder „+“-förmig (in Flugrichtung) ausgerichtet sein.

Diese Anordnung hat enorme Vorteile in der Anwendung der Drohne: das Flugverhalten ist recht stabil, die Drohne eignet sich somit auch für absolute Anfänger. Es verwundert somit nicht, dass viele Anfängermodelle in der Version Quadcopter konzipiert sind.
Welche Form ist im Vergleich die beste bzw. schneidet im Test 2019 am besten ab? Zum einen die X-Bauform, bei der die Motoren entsprechend eines Buchstaben X angeordnet sind. Zum anderen die “Plus”-Bauform, bei der die Motoren in der Form des mathematischen Zeichens “+” angeordnet sind.

Ein Nachteil der “Plus”-Bauform kommt dann zum Tragen, wenn Video-Aufnahmen mit der Drohne gewünscht sind. So ist bei der Montage eines so genannten Gimbals, also einer kardanisch aufgehängten Aufnahme für eine Kamera, zuweilen der vordere Arm der Drohne im Weg, so dass er beim Handling stört oder unter besonders ungünstigen Umständen oder sogar in der Aufnahme zu sehen ist. Aus diesem Grund kommt bei Quadcoptern meist eine X-Variante zum Tragen. Ein wesentlicher Nachteil von Quadcoptern im Vergleich zu Modellen mit mehr Rotoren besteht darin, dass keinerlei Redundanz gegen eventuelle Rotorausfälle besteht.

Sollte ein Motor ausfallen oder ein Rotorblatt beschädigt werden, bedeutet dies fast immer unweigerlich den Absturz der Drohne, da die restlichen drei zur Verfügung stehenden Rotoren die Drohne im Flug nicht stabilisieren können.

Hexacopter

Vorteile aus einem Drohne Test bei ExpertenTestenEin Hexacopter stellt eine weitere Variante des Multicopters dar. Die Silbe “Hexa” kommt aus der griechischen Sprache und bedeutet auf deutsch “sechs”. Ein Hexacopter ist also eine Drohne mit sechs Motoren und sechs Propellern bzw. Rotoren. Auch bei einem Hexacopter sind alle Motoren und somit die Propeller auf einer gedachten Ebene im Raum angeordnet.

Da beim Hexacopter sechs statt nur vier Motoren verbaut sind, wiegt ein Hexacopter im allgemeinen mehr als ein vergleichbares Modell mit nur vier Rotoren. Doch das höhere Gewicht hat natürlich auch Vorteile: so sorgt es meist für eine höhere maximal möglichen Zuladung, außerdem ist das Flugverhalten eines Hexacopters im Vergleich zu einem Quadcopter deutlich ruhiger.

In Verbindung mit Hexacoptern wird oft von einer bauartbedingt höheren Redundanz im Vergleich zu Quadcoptern gesprochen. Die höhere Redundanz ergibt sich aus der höheren Anzahl an Motoren und Propellern.

In Verbindung mit einer speziellen mikrocontrollergestützen autonomen Flugsteuerung kann so bei Ausfall eines Motors durch die anderen noch funktionstüchtigen Motoren der Ausfall dieses einen Motors ausgeglichen werden.
Auch bei Hexacoptern gibt es wie Quadcoptern zwei Bauformen: einmal eine Bauform in Form eines “X” und zum anderen die Alternativen in Form eines “I”, wobei die I-Bauform wegen des bauartbedingt nach vorne ragenden Armes für Drohnen, die optional auch eine Kamera tragen sollen, kaum eingesetzt wird, da sich der nach vorne ragende Arm dann störend ins Bild ragen könnte.

Octocopter

Die besten Ratgeber aus einem Drohne TestWenn bei einer Drohne noch mehr als sechs Motoren eingesetzt werden, spricht man von Octocoptern. Die Silbe „Octo” kommt ebenfalls aus der griechischen Sprache und bedeutet zu deutsch “acht”. Demzufolge haben wir es mit einem Mulitcopter mit acht Motoren und acht Propellern zu tun.

Bei einem Octocopter in der so genannten Flat 8 Bauweise sind alle acht Motoren auf einer im Raum gedachten Ebene angebracht. Dabei drehen sich vier Motoren sich im Uhrzeigersinn, die anderen vier Motoren drehen sich entgegen des Uhrzeigersinns. Dabei existiert auch es die Möglichkeit, dass die Arme des Octocopters in einem dem Buchstaben “V” ähnlichen Anordnung angebracht sind.

Auch die Bauweise ähnlich dem Buchstaben “I” ist möglich. Allerdings ist auch bei einem Optocopter die Bauform in Form eines “V” deutlich häufiger anzutreffen. Bei Octocoptern handelt es sich im allgemeinen um Muliticopter, die einen recht großen Rahmen aufweisen. Die Ausbaumöglichkeiten sind damit wesentlich größer im Vergleich zu den einfacheren Modellen des Quadcopters oder des Hexacopters.

Nachteilig bei einem Octocopter wirkt sich der große Platzbedarf aus, den eine Drohne dieser Bauart im Vergleich einnimmt. Die Arme eines Octocopters müssen bauartbedingt entsprechend ausladend sein, damit die immerhin acht Propeller einander nicht berühren. Dimensionen von über einem Meter Durchmesser sind bei Octocoptern daher keine Seltenheit.
Doch Octocopter haben selbstverständlich im Vergleich zu anderen Drohnen-Modellen auch eine Reihe von enormen Vorteilen, die sie besonders im professionellen als ideal gegenüber den anderen Bauweisen herausheben: So ist durch die hohe Anzahl von acht Motoren ein besonders ruhiges Flugverhalten gewährleistet, außerdem bieten Octocopter durch ihren großen Durchmesser auch optimale Zuladungsmöglichkeiten.

Alle Fakten aus einem Drohne Test

Die Flugsicherheit ist in Bezug auf die Absturzsicherheit besonders hoch, da selbst bei Ausfall eines Rotors die Flugstabilität kaum beeinträchtigt wird. Eine gute Redundanz ist bei einem Octocopter somit gegeben. Octocopter eignen sich somit ideal auch für den Einsatz großer professioneller Kameras, wie z.B. schwere Spiegelreflexkameras mit entsprechend lichtstarken Objektiven.

Eine Sonderform des Octocopters stellt die Bauform X8 dar. Ein Octocopter in der Bauform X8 ist in einer Koaxialbauweise gefertigt, was bedeutet, dass bei der Bauform X8 pro Ausleger je ein Motor auf der Oberseite des Armes und ein Motor auf der Unterseite des Armes montiert ist. Dabei zeigt bei dem unteren Motor der Propeller dann Richtung Boden. Prinzipiell handelt es sich bei einem Octocopter in der Bauform X8 also um zwei miteinander verbundene, gewissermaßen aufeinander montierte Quadcopter.

Der Vorteil eines Octocopters in der Bauform X8 liegt in der platzsparenden Bauweise, da anstatt der ausladenden Bauweise der konventionellen Konstruktion nur der Bauraum eines herkömmlichen Quadcopters benötigt wird.
Der Nachteil liegt freilich in ein etwas geringeren Effizienz im Flugverhalten, da die direkt übereinander liegenden Propeller eines Octocopters in der Bauform X8 sich gegenseitig in ihrem Luftstrom negativ beeinflussen. Weiterhin können die auf der Unterseite des Octocopters mit Bauform X8 liegenden Propeller ein robustes Landegestell verkomplizieren und unter besonders ungünstigen Umständen auch das Aufnahmebild einer mitgeführten Kamera teilweise oder vollständig in störender Weise abdecken.

Weitere Sonderformen wie Tricopter und Y6

Die besten Alternativen zu einem Drohne im Test und VergleichNeben den bisher genannten Bauformen existieren noch einige weitere Sonderformen, welche sich über die Zeit in der Entwicklung von Drohnen herausgebildet haben, aber eher für spezielle Anwendungen konzipiert wurden und geeignet sind und damit als besondere Sondermodelle betrachtet werden müssen.

Zunächst ist unter den besonderen Sondermodellen die Bauform des so genannten Tricopters zu nennen. Dabei handelt es sich um eine Bauform mit nur drei Motoren. Das Konzept des Tricopters fand hauptsächlich und vor allem in der Anfangszeit der Entwicklung von Multicoptern Anwendung. Ein Tricopter verwendet zur Stabilisierung einen beweglichen Heckrotor.

Der Heckrotor wird gegenüber dem Korpus des Tricopters im Flug dann geschwenkt und vom Flight Controller automatisch ebenfalls mit angesteuert. Basierend auf dem Tricopter gibt es auch bei dieser Bauform wieder Alternative, nämlich die so genannte Koax-Variante in Form eines Y6 sowie des weiteren eines IY6.

Bei der Y6-Bauform befinden sich vier Motoren vorne, beim I dagegen nur zwei. Die I-Bauform ist wegen der doppelt angeordneten Motoren kaum noch anzutreffen, die Bauform Y6 wird hingegen von einigen Anbietern von Drohnen nach wie vor mit Erfolg eingesetzt.

Kaufkriterien

Neben einer guten Preisleistungsverhältnis gibt es verschiedene Faktoren, an denen sich die Qualität der Drohne messen lassen. In jedem Fall lohnt sich ein Vergleich verschiedener Modelle, um die ideale Drohne zum besten Preis zu finden. Ein Test – zum Beispiel von Stiftung Warentest – kann Aufschluss darüber geben, welche Drohnen das beste Preis-Leistungsverhältnis bieten.

Im Test: Die wichtigsten Kriterien bei einer Drohne

Wo kaufe ich einen Drohne Testsieger von ExpertenTesten am besten?Wichtige allgemeine Faktoren und Kaufkriterien für den Drohnenkauf, die auch bei einem Test 2019 eine große Rolle spielen, sind:

Der Kaufpreis

Im Test der Stiftung Warentest schnitten im Vergleich Modelle unter 1000 Euro schlecht ab, wenn es um die Kameraqualität ging. Diese war bei einem geringeren Preis im Vergleich nur mäßig bis miserabel. Drohnen zu einem Preis unter 250 Euro schnitten im Test außerdem schlecht im Flugverhalten ab. Das liegt laut Test Bericht am fehlenden Navigationssystem. Im Vergleich waren die Drohnen im Test, die kein Navi hatten, instabiler im Flugverhalten und mussten viel stärker nachjustiert werden.

Ein gutes autark funktionierendes Stabilisierungssystem (die so genannte 6-Achsen-Stabilisierung ist mittlerweile auch bei günstigen Drohnen Standard), siehe Test.

Wie gut liegt die Drohne in der Luft bei Windstille, wie gut bei weniger idealen Windbedingungen? Das spielt bei der Steuerung eine Rolle, aber auch für die Qualität der Kamera-Aufnahmen, wie sich in manchem Test zeigt.

Aufnahmequalität der Kamera (siehe Test)

Ein Kriterium beim Test ist die Qualität der Kamera. Diese ist nach Ergebnissen der Stiftung Warentest schnitten Kameras bei Drohnen unter 1000 Euro im Vergleich im Test nur mäßig bis schlecht ab.

Bildstabilisierung gegen Wackeln und Ruckler / Gimbal (kardanisches Aufhängungssystem) zur Aufnahme einer Kamera

Nicht nur die Flugstabilität ist für Aufnahmen wichtig, sondern auch die Fähigkeit der Kamera, Ruckeln auszugleichen. Auch hier lohnt sich ein Test, ob die Aufnahmen bei unterschiedlichen Bedingungen im Vergleich eine brauchbare Qualität erreichen.

Zubehör (Fernsteuerung, Akku, Kamera, Ladegerät, ggf Ersatzteile und Ersatzteil-Verfügbarkeit)

Was soll meine Drohne können? Wofür möchte ich sie nutzen? – Nach diesen Fragen richtet sich auch ein großer Teil des Zubehörs. Darüber hinaus sind Ersatz-Akkus zur Verlängerung des Flugerlebnis essentiell. Gerade bei kleineren Herstellern lohnt es sich, sich vorab auch über die Möglichkeit zu informieren, inwiefern Ersatzteile erhältlich sind, falls diese nach unfreiwilligen Abstürzen oder Kollisionen notwendig werden sollten.

Dauer der Flugzeit (entscheidend hierfür ist die Akku-Kapazität – gemessen in mAh, je höher, desto besser bei gleicher Leistungsaufnahme; siehe Test)

Im Test zeigen sich sehr große Unterschiede bei der Flugzeit. Während manche Drohnen nur knapp eine Viertelstunde Flugzeit schaffen, fliegen andere länger als eine halbe Stunde ohne Akku-Wechsel. Bei einem Vergleich ist das Gewicht und die Akku-Kapazität entscheidend.

Worauf muss ich beim Kauf eines Drohne Testsiegers achten?

Reichweite der Drohne sowie die mögliche Flug-Entfernung

Nach dem Neukauf einer Drohne bietet sich ein Test in niedriger Flughöhe auf ebenem Gelände an, um die Reichweite des neuen Fluggeräts einschätzen zu können, bevor es ins Gelände geht.

Optionen für Erweiterung und Ausbau des gesamten Systems

– so beispielsweise die Möglichkeit zur Vorbereitung der Drohne zur Aufnahme von so genanntem FPV-Equipment für OSD-Datenübertragung. Hier geben der ein oder andere Test oder Bericht darüber Aufschluss, welche Erweiterungen sich lohnen könnten.

Sicherheitssysteme für die Flugsicherheit des gesamten Systems

(so beispielsweise eine Automatik für das selbständige Landen bei niedrigem Akkustand / eine “Return to Home” (RTH) Funktion bei Verbindungsabbruch der Funkverbindung und Nichtsteuerbarkeit der Drohne)

Drohnen und Quadrocopter im Test

Auf dem Markt tummelt sich eine schier unüberschaubare Anzahl an verschiedenen Drohnen-Modellen in allen möglichen Preisklassen. Laut den einzelnen Anbietern und Ergebnissen im Test 2019 sind sowohl Profi-Drohnen als auch Hobby-Drohnen sind für die meisten Zwecke in der Drohnen-Fliegerei geeignet. Doch über welche Kriterien definieren sich eigentlich Profi- und Hobby-Drohnen genau? Daran werden Drohnen auch im Test 2019 gemessen und verglichen.

Kriterien, die im Vergleich eher für Profi-Drohnen sprechen: Die Modelle mit professionellem Anspruch ab rund 600 Euro aufwärts sollen ihrem Anwender vor allem faszinierende Luftaufnahmen liefern. Diese Modelle haben teilweise sehr leistungsfähige Kameras mit hoher Auflösung an Bord. So beherrschen die Kameras mindestens eine Full-HD-Auflösung (entsprechend 1920×1080 Pixel).

Die Top-Modelle im Test schaffen gar eine 4K-Auflösung und bieten bei Standbildern eine Fotoauflösung von 12 Megapixeln und mehr, damit auch das letzte Detail aus der Luftperspektive noch scharf abgebildet wird.
Drohne Testsieger im Internet online bestellen und kaufen Profi-Modelle verfügen im Vergleich zu den Amateur-Modellen meist über ein zusätzliches Gimbal, also eine kardanische Aufhängung, die mit aufwendiger Elektronik zusätzlich stabilisiert wird und für ruhige Filmaufnahmen wie auch verwacklungsfreie Standbilder sorgt, wie sie sonst im Vergleich nicht aufzunehmen sind.

Kriterien, die im Vergleich eher für Hobby-Drohnen sprechen: Die günstigeren Modelle, die preislich bei etwa 50 Euro beginnen und bis 200 gehen, zeichnen sich vor allem durch eine einfache Bedienung und den puren Spaß am Fliegen aus. Hier ist genaues Vergleichen und das Abschneiden im Test 2019 bei der Kaufentscheidung hilfreich.

Zwar kann man auch mit den günstigen Modellen Fotos machen und spektakuläre Luft-Videos erstellen, doch die Qualität dieser Aufnahmen reicht im Vergleich eben nicht an jene der Profi-Modelle heran, wie sich im Test zeigt. Das liegt schon an der extremen Leichtbauweise der Hobby-Drohnen.

So bringen einige Modelle im Vergleich gerade mal 20 Gramm auf die Waage. Das ist zwar gut für einen leichten Transport, doch bedeutet es natürlich auch erhöhte Windempfindlichkeit. Dafür sind die Hobby-Drohnen einfach zu leicht gebaut. Die superleichten Modelle der Hobby-Drohnen wiegen teilweise unter 20 Gramm – sobald etwas Wind aufkommt, wird die Steuerung eines solchen Leichtgewichts schwierig bis gar unmöglich.

Eine Drohne fliegen

Welche Arten von Drohne gibt es in einem Test?Eine Drohne zu fliegen ist kein Hexenwerk. Dennoch sollten sich Anfänger bei dem ein oder anderen Test zunächst Schritt für Schritt mit dem Fluggerät vertraut machen. Zahlreiche elektronische Helfer unterstützen auch unerfahrene Piloten dabei, die unbemannten Flugkörper in der Luft zu halten.

Dabei sind die leichtgewichtigeren Hobby-Drohnen weniger empfindlich als die eher schweren und großen Profi-Geräte. Nach einer unsanften Landung oder gar einem Absturz ist bei einer Hobby-Drohne eventuell mal ein Rotor verbogen oder hat sich gelöst. Wieder aufstecken und weiter geht der Flugspaß!

Bei einer Profi-Drohne sieht die Situation meist anders aus. Die Geräte sind wesentlich empfindlicher, was unsanftes Landen betrifft. Da kann allein aufgrund des höheren Gewichtes von fast immer über 1.000 Gramm schon mal eine Menge kaputt gehen. Nach einem Absturz ist der Flugtag fast immer beendet. Profi-Drohnen sind im Vergleich also anfälliger für eventuelle Schäden bei unsachgemäßer Behandlung. Dafür fliegen die Profi-Drohnen einfach sicherer, wie sich beim Test 2019 zeigt.

Ersatzrotoren werden zwar bei manchen Profi-Drohnen aus gutem Grund bereits in der Standardpackung mitgeliefert, doch manchmal sind auch weitere Schäden zu beklagen. Und das kann durchaus teuer werden: ist die Elektronik durch einen unsanften Aufprall betroffen, kann die Reparatur schon einmal rund 1.000 Euro ausmachen.

Eine Drohne sollte daher mindestens über Abstandssensoren verfügen, die nach unten, nach vorn und hinten wirken. Die Top-Modelle unter den Profi-Drohnen haben dabei sogar auch den Bereich direkt über der Drohne im Blick und können entsprechend manch unangenehme und damit teure Zwischenfälle autark computergesteuert vermeiden. Ein ausgiebiger Test mit der neuen Drohne hilft hierbei, sich mit den Flugeigenschaften vertraut zu machen um Unfälle zu vermeiden.

Das können Quadcopter

Profi-Drohnen in der Bauform von Quadcoptern sind eine sehr sinnvolle Lösung, wenn es um ein gutes Verhältnis zwischen Preis und Leistung geht. Neben dem technisch ansprechenden Look besticht auch die Technik dieser unbemannten Flugobjekte, wie sich im Test oft zeigt. GPS, ein Kompass und eine Höhenmessung sorgen dafür, dass die Profi-Drohnen jederzeit ihre eigenen Position kennen und die vom Drohnen-Piloten vorgegebenen Flugziele präzise ansteuern können.

Eine so genannte Follow-me-Funktion, die in manchen Modellen eingebaute ist, sorgt dafür, dass die Drohne ihrem Piloten autonom folgt. Man kann sich dies bildlich vorstellen wie ein Hund, der seinem Herrchen oder Frauchen folgt – eine sehr sinnvolle Funktion, gerade dann, wenn der Benutzer mit seiner Drohne noch nicht so vertraut ist.

Alles wissenswerte aus einem Drohne TestEine weitere Funktion ist besonders für Anfänger ebenfalls sehr sinnvoll: Ein Druck auf die so genannte Coming-Home Taste auf der Fernsteuerung sorgt dafür, dass das Flugobjekt sofort an den Abflugort zurückkehrt, was besonders sinnvoll ist, wenn der Benutzer seine Drohne aus den Augen verloren hat. Doch auch hier lohnt sich ein Test der Funktion vor dem ersten größeren Flug, um sich mit der Technik vertraut zu machen und keine bösen Überraschungen und Bedienungsschwierigkeiten erleben zu müssen.

Die Fernsteuerung von Profi-Drohnen sollte über einen Bildschirm verfügen, die das Bild zeigt, das auch die Drohne “sieht”. So ist stets eine gute Orientierung gewährleistet, selbst dann, wenn das Gerät außerhalb des Sichtbereichs des Piloten geraten sollte. Als Alternative bietet sich an, dass die Drohne per gesonderter App ein Live-Bild auf ein externes Tablet oder ein Smartphone sendet, so dass der Pilot jederzeit die Position der Drohne verfolgen kann. Somit kann sich der Pilot voll auf das Gelingen der Aufnahme von Standfotos und/oder Videos konzentrieren.

Doch ist immer ein Test direkt nach dem Kauf zu empfehlen, ob diese funktionieren und kompatibel sind. Ein großer Vorteil für das Gelingen von Luftbildern ist das Vorhandensein eines so genannten Gimbal. Das ist eine kardanische Aufhängung, an der die Kamera an der Drohne befestigt wird Dreiachsig gelagerte Gimbals verfügen dabei über die meisten und besten Nutzungsmöglichkeiten.

Wankbewegungen und Ruckler werden durch das exakt gefertigte und damit annähernd spielfrei arbeitende Kardangelenk mühelos ausgeglichen – so bleibt die Kamera stets in der Waage, das Bild ist entsprechend ruhig und vermittelt einen professionellen Eindruck.
Das Grundprinzip der kardanischen Aufhängung, also das Prinzip des Gimbals wird auch auf Schiffen für die Lagerung von Kompassen und Schiffsuhren, den so genannten Schiffschronometern genutzt. Ein weiterer Vorteil den viele Profi-Drohnen bieten, ist die Ortung der Umgebung per Ultraschall. Mit der Ortung per Ultraschall kann eine solche Drohne auch in geschlossenen Räumen eingesetzt werden, ohne dass befürchtet werden muss, dass es sofort zu Kollisionen mit Wänden, Decken oder Gegenständen im Raum kommen wird. Die durchschnittlichen Akkulaufzeiten bei Profi-Modellen liegen bei rund 15 Minuten – das ist angesichts des relativ hohen Gewichts völlig in Ordnung.

Länger hält auch die erforderliche Konzentration bei manchen Piloten ohnehin nicht an. Diverse Modelle im Test 2019 haben zusätzliche Ersatzakkus für einen schnellen Wechsel im Lieferumfang. Allerdings schwächelt die im Vergleich sonst recht umfangreich ausgestattete und hochwertig verarbeitete Drohne DJI Mavic Pro gerade in diesem Punkt: Die DJI Mavic Pro Drohne wird serienmäßig leider nur mit fest verbauten Rotoren, dafür ohne zusätzliche Ersatzakkus geliefert.

Hobby-Drohnen reichen für die meisten Zwecke völlig aus

Nach diesen Testkriterien werden Drohnen bei ExpertenTesten verglichenWer Anfänger auf dem Gebiet der Drohnenfliegerei ist und nicht plant, seine Drohne wirklich im professionellen Umfeld einzusetzen und dafür nicht unbedingt einen vierstelligen Betrag oder mehr bereit ist auszugeben, der sollte sich zunächst einen Überblick über die auf dem Markt befindlichen Hobby-Drohnen verschaffen.

Dabei hilft ein Vergleich, das Lesen von Kritiken auf verschiedenen Plattformen, ein aktueller Bericht oder Test der neuesten Modelle im Vergleich. Die Hobby-Drohnen können mit wenigen Ausnahmeeinsatzgebieten vieles fast genauso gut we ihre großen Brüder aus dem Profi-Lager. Und das zu einem Bruchteil des Preises, der für Profi-Geräte aufgerufen wird.

Zum Spielen und zum Einstieg in das Thema Drohnenfliegen reichen Einsteigergeräte allemal. Und das dabei Gebotene ist im Test 2019 Vergleich sehr erstaunlich: So sind bis auf zwei Geräte vom Hersteller Blade alle getesteten Hobby-Drohnen in der Lage, auf Knopfdruck Purzelbäume (sprich: Saltos) zu schlagen. Dies funktioniert aber nur wirklich in geschlossenen Räumen. Für den Einsatz dieser Geräte im Außenbereich sollte es entweder windstill sein oder nur sehr wenig Wind herrschen.

Windstärke 2 kann manche Geräte schon an ihre Leistungsgrenze in Sachen Flugstabilität bringen. Wegen ihrs im Vergleich sehr geringen Gewichts (die leichten Geräte wiegen zwischen gerade 18 und 67 Gramm) reagieren derartig leichte Drohnen recht empfindlich auf Wind, insbesondere Böen sind der natürliche Feind jeder Leichtgewicht-Drohne und macht das Fliegen zu einem Glücksspiel.

Weiterhin können die Hobby-Drohnen in Sachen Flugdauer nicht mit ihren großen Brüdern mithalten, wie ein Test zeigt. So werden Flugzeiten von fünf Minuten pro Akkuladung kaum überschritten, danach ist das Aufladen des leergeflogenen Akkus notwendig. Gut, wenn man dann über Ersatzakkus verfügt, die die Flugdauer pro Abheben zwar nicht verlängern, aber nach einem Akkuwechsel den Spaß am Drohnenfliegen ohne lästiges (und oftmals draußen unmögliches) Aufladen weitergehen lassen. Der Kauf von Ersatzakkus ist bei Hobby-Drohnen also fast obligatorisch, soll der Spaß länger als fünf Minuten dauern.

Eine Drohne fliegen: Welche Voraussetzungen braucht es?

Beste Hersteller aus einem Drohne Test von ExpertenTestenSeit Anfang Oktober 2017 gelten für den Betrieb einer Drohne gewisse rechtliche Besonderheiten. Den Regelungsbedarf hat die stets steigende Beliebtheit der Flugobjekte sowie ihre steigende Zahl erforderlich gemacht. So muss jede Drohne mit einem Startgewicht ab 250 Gramm mit einer Plakette aus feuerfestem Material ausgerüstet werden, auf der sich Name und Adresse des Besitzers unabänderlich festgehalten befinden.

Solche Plaketten sind beispielsweise in den großen Online-Kaufhäusern oder in Online-Auktionshäusern erhältlich. Die rechtlich erforderliche Gravur der Plakette mit Namen und Adresse des Besitzers ist im Preis meist inklusive oder für kleinen Aufpreis zu machen.

Für den Betrieb von Drohnen mit einem Startgewicht von 2 Kilogramm und darüber muss der steuernde Pilot, also die Person, die die Fernsteuerung in der Hand hat, mindestens 16 Jahre alt sein und darüberhinaus über einen vom Luftfahrtbundesamt ausgestellten amtlichen Kenntnisnachweis verfügen und diesen bei Betrieb der Drohne mitführen sowie auf Verlangen den Kontrollbehörden nachweisen. Dieser ist durch einen Test bei anerkannten Stellen zu erwerben. Zudem muss das Areal, das beflogen werden soll, für den Flugbetrieb mit Drohnen freigegeben sein. Sehr hilfreich ist dabei die Webseite Map2Fly.

Einfach Ort, Flughöhe und weitere Daten eingeben und schon zeigt die Webseite Map2Fly an, ob es an dem eingegebenen Ort gestattet ist, Drohnen fliegen zu lassen. Allerdings gilt es zu beachten, dass die Angaben der Webseite Map2Fly unverbindlich sind und man sich nicht blind darauf verlassen sollte.
Der gesunde Menschenverstand geht vor. So ist es grundsätzlich untersagt, beispielsweise in der Nähe von Flughäfen, Schifffahrtswegen, Kraftwerken, Hubschrauberlandeplätzen, Krankenhäusern zu starten sowie über privaten Grund zu fliegen.

Für welche Zwecke kann man Drohnen einsetzen?

Die Anwendungsgebiete von Drohnen sind fast unbegrenzt. So war es beispielsweise noch nie so einfach, mit überschaubarem Aufwand Luftbilder zu erstellen. Die Vorteile sowie der Nutzen von Drohnen sind immens, die verschiedensten Anwendungsbereiche werden abgedeckt. Einige Anwendungen seien im folgenden hier beispielhaft aufgeführt:

Der älteste Grund für den Einsatz von Drohnen ist militärischer Natur: So wurden und werden Drohnen für Aufklärungsflüge eingesetzt, auch werden Luftschläge mit Drohnen durchgeführt, ohne dabei Menschenleben auf der Seite des einsetzenden Militärs zu gefährden. Drohnen werden im militärischen Bereich bis heute mit großem Erfolg eingesetzt. Im zivilen Bereich dürfte die häufigste Anwendungsart wohl der Einsatz von Drohnen für Foto- und Filmaufnahmen aus der Luft sein.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt derzeit eine Drohne, die in der Lage ist, im Katastrophenfall eine schnelle Übersicht aus der Luft an die menschlichen Helfer am Boden zu senden. Unternehmen aus der freien Wirtschaft hingegen setzen zuweilen Drohnen ein, um ihre technische Infrastruktur (z.B. Raffinerieanlagen) zu inspizieren.

Auch für Transportzwecke wird der Einsatz von Drohnen angedacht und ist in der Entwicklung. So sollen die unbemannten Flieger von einem bekannte Online-Versandhaus schon bald dafür genutzt werden, Päckchen und Pakete von einem Lager besonders schnell zum Käufer zu transportieren. Hin und wieder ist bereits von dem ein oder anderen Test in dieser Hinsicht zu lesen. An dieser Entwicklung arbeiten auch Paketdienstleister wie DHL, UPS und DPD.

Ein anderes, spezielles Einsatzgebiet findet sich in Ruanda. In dem afrikanischen Land werden Drohnen eingesetzt, um auf dem Luftwege Blutspenden in weitab der Zivilisation gelegene Bergdörfer zu transportieren. In Europa kommen Drohnen in der Landwirtschaft zum Einsatz, so wird beispielsweise in Frankreich Schädlingsbekämpfung mittels Drohne betrieben – der Flugkörper besprüht Felder mit einem Insektizid, das zum Schutz der einheimischen ökologisch wichtigen europäischen Bienenvölker gegen die Nester von asiatischen Hornissen wirken soll.

Worauf muss ich beim Kauf einer Drohne achten?

Ein Test 2019 ist immer hilfreich, wenn es um den Vergleich verschiedener Drohnen geht. Die wohl bekanntesten Hersteller von Drohnen sind DJI, Yuneec, Parrot, der Kamera-Hersteller GoPro, ScharkSpark, Potensic oder Holy Stone.

Die größte Auswahl an Modellen bietet dabei der Online-Handel. Hier ist schon allein durch Rezensionen ein guter Vergleich verschiedener Hersteller und Modelle möglich. Im Test 2019 schneiden besonders gut Modelle des Herstellers DJI ab. Doch lohnt sich je nach Budget und Anforderungen auch ein Vergleich günstigerer Modelle für Einsteiger.

Diese Vor-und Nachteile schildern Nutzer.

Das Testfazit zu den besten Produkten aus der Kategorie DrohneOb ein schwacher Akku, ein teures Preis-Leistungs-Verhältnis oder Probleme bei der Steuerung: Selbst die besten Modelle im Test 2019 können manchmal Montagsfabrikate sein oder durch ihre im Vergleich komplexe Bedienung gerade unerfahrenen Nutzern Probleme bereiten, wie Kunden in ihren Rezensionen schildern.

Viele Drohnen haben zum Beispiel die praktische Funktion, dass sie selbstständig zum Ausgangsort zurückfliegen, sobald man den entsprechenden „Return to Home“-Button betätigt. Hier und da ist jedoch in Rezensionen zu lesen, dass die Drohne nicht auf das Kommando reagiert oder – noch schlimmer – in die falsche Richtung fliegt.

Dies kann verschiedene Ursachen haben. Um technische Ursachen (etwa ein defektes Barometer, einen defekten Kompass oder ein Problem mit der Steuerungssoftware) auszuschließen, empfehlen Nutzer, sich zunächst bei windstillen Bedingungen vertraut mit der Bedienung zu machen.

Verbindungsprobleme mit den Handy

Mitunter kommt es vor, dass die Drohnen sich nicht mit dem Smartphone verbinden lassen oder die Verbindung während der Nutzung abbricht. In Rezensionen zu verschiedenen Produkten finden sich gerade von Nutzern des Android-Betriebssystems hier und dort Hinweise, dass sich nicht jede Version dazu eignet, um die Drohne zu nutzen.

Deshalb ist es wichtig, sich im Vorhinein beim Hersteller oder in Foren zu erkundigen, wie es sich mit der Kompatibilität der jeweiligen Betriebssystems-Version des Smartphones und dem ausgewählten Drohnen-Modell verhält. Diese sollte nach dem Kauf unbedingt ausprobiert werden, bevor es auf den ersten Testflug geht, damit es nicht zu Suchaktionen oder ungewollten Abstürzen kommt, wenn die Verbindung abbricht.

Aufnahmen wackelig

Es kann an der Kamera liegen, an der fehlenden Stabilität oder an schlechten Windverhältnissen: Manchmal kann es mehrere Versuche benötigen, um gute Aufnahmen mit der Drohne hinzubekommen. Hier lohnt sich ein Vergleich der Kamera-Modelle, wie diese im Test 2019 abgeschnitten haben, um sich für das passende Modell zu entscheiden.

Es kann auch vorkommen, dass Funktionen wie der Kompass, das GPS oder die Fernbedienung schlicht defekt sind. Hierzu lohnt sich ein kurzer Test nach dem Erwerb, ob die Funktionalität gegeben ist, oder ob die Drohne im Zweifelsfall umgetauscht werden muss. Doch wie finde ich heraus, ob es ein technischer Defekt oder ein Fehler bei der Bedienung ist? Häufig sind Bedienungsanleitungen von Drohnen nur sehr knapp oder äußerst dürftig übersetzt. Hier können Drohnen-Foren auf entsprechenden Internetseiten Anfängern und auch Profis zu den entscheidenden Tipps zu verhelfen.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte der Drohne

Definiert man Drohnen als unbemannte Luftfahrzeuge, gehen ihre Anfänge bis ins 18. Jahrhundert zurück, als die Brüder Mongolfier in Frankreich den ersten unbemannten Heißluftballon steigen ließen. Anschließend hat sich die Entwicklung und Nutzung von Drohnen zunächst vor allem auf militärische Zwecke konzentriert: Zum Ende des ersten Weltkrieges kamen 1917 unter dem Kommando der Briten und der Vereinigten Staaten erstmals unbemannte, funkgesteuerte Lufttorpedos zum Einsatz.

Drohnen als Aufklärer und zu Spionage-Zwecken nutze das US-Militär erstmalig im Vietnamkrieg und während des Kalten Krieges in Cuba, Nordkorea und China. In Deutschland führt die Bundeswehr 1990 die Drohne Canadair CL-289 ein, die Videos aufnehmen und in Echtzeit übertragen kann.

Seit wann werden Drohnen eingesetzt? 

Zum ersten militärischen Einsatz einer Drohne kam es im Jahre 1931. Damals wurden drei ferngesteuerte Flugobjekte (die man noch nicht als Drohnen bezeichnete) von der britischen Royal Air Force als künstliche Ziele für Übungsflüge und Zielübungen ihrer Jagdpiloten eingesetzt. 

Zahlen, Daten und Fakten rund um die Drohne

Alle Zahlen und Daten aus einem Drohne TestDrohnen können wie dargestellt sehr vielfältig eingesetzt werden, doch lassen sie sich generell in lediglich zwei Oberkategorien einteilen: zum einen sind da die militärisch eingesetzten Kampfdrohnen, zum anderen handelt es sich um zivil eingesetzte Drohnen. Im folgenden ist ausschließlich von zivil genutzten Drohnen die Rede, da diese im Vergleich wesentlich häufiger vorkommen.

Viele Drohnen im zivilen Bereich verfügen über eine Kamera. Somit sind beispielsweise die Inspektion und Wartung von technischer und industrieller Infrastruktur möglich, aber auch der Transport und die Auslieferung von Waren sind denkbar. Ebenso können Aufnahmen aus der Luft für die Medien- und Unterhaltungsbranche gemacht werden.

Aber auch die Dokumentation von Gebäudeschäden für die Abwicklung von Versicherungsansprüchen ist eines der denkbaren Einsatzgebiete. Last but not least unterliegen viele Menschen der Faszination des Fliegens und möchten ihre Drohne einfach als Freizeitgerät nutzen, ohne damit einen besonderen Zweck zu verfolgen.

Drohnen sind meistens mit Freude und Spaß verbunden, können aber bisweilen auch kritisch werden. So erhöht sich durch den Betrieb von Drohnen die Gefahr von Zwischenfällen im Luftraum. Nach einer Umfrage schätzten im Jahr 2016 nicht weniger als 60 Prozent der Deutschen eine Gefährdung des Luftraums durch den Betrieb von Drohnen als sehr hoch bzw. eher hoch ein. Dabei beinhaltet besonders die hobbymäßige Nutzung von Drohnen gewisses Gefahrenpotential für die Luftfahrt.

Die gemeldeten Behinderungen im Luftverkehr durch Drohnen hat sich innerhalb eines Jahres von 2015 bis 2016 immerhin mehr als vervierfacht. Am stärksten war dabei der Flughafen Frankfurt betroffen. Dort wurden von Januar bis Oktober 2016 16 Behinderungen des Flugverkehrs registriert.

Bis 2015 wurden weltweit immerhin bereits rund 6,4 Millionen Drohnen verkauft. Nach Schätzungen wird sich die Zahl bis zum Jahr 2021 verzehnfachen, so werden im Jahr 2021 voraussichtlich über 67 Millionen Drohnen existieren. Der weltweit größte Hersteller von zivilen Drohnen war 2014 das chinesische Unternehmen DJI, wobei mit dem Verkauf von Drohnen schätzungsweise 500 Millionen US-Dollar Umsatz erzielt wurden. An zweiter Stelle stand 2014 der aus Frankreich stammende Hersteller Parrot, sein weltweiter Umsatz lag im Jahr 2014 etwa bei 110 Millionen US-Dollar.

Wie viele Drohnen gibt es in Deutschland?

In Deutschland gibt es nach Schätzungen der Wirtschaft rund 450.000 Drohnen für die private und gewerbliche Nutzung. Die tatsächliche Zahl liegt vermutlich um einiges höher und ist schwer bis ummöglich zu beziffern, da nicht alle in Deutschland eingesetzten Drohnen amtlich registrierungspflichtig sind. 

Einige wertvolle Tipps zur Pflege von Drohnen

Das beste Zubehör für Drohne im TestDie Drohnen-Pflege ist in der Regel nicht besonders aufwändig. Um die Drohne vor Staub zu schützen, kann sie zum Beispiel in ihrer Original-Verpackung oder in einem anderen Schutzkarton aufbewahrt werden.

Bildet sich durch die Nutzung nach einiger Zeit dennoch ein feiner Staubfilm auf dem Gehäuse, kann dieser mit einem trockenen Mikrofasertuch entfernt werden. Ein feuchtes Tuch ist nur bei sehr vorsichtiger Anwendung zu empfehlen, da keine Feuchtigkeit ins Innere der Drohne gelangen darf.

Eine Staubschicht auf den Propellern oder der Kameralinse lässt sich zum Beispiel mit einem Blasebalg oder mit einem Luftpinsel, wie er auch im Foto-Bedarf zu bekommen ist, entfernen.

Bei der Verwendung des Akkus sollte man richtig vorgehen und den Akku nicht komplett leerfliegen, um möglichst lange Zeit die volle Leistung des Akkus zu erhalten. In jedem Fall ist ein Test der Leistungsfähigkeit in niedriger Höhe und Sichtweite zu empfehlen, um die Dauer verlässlich einschätzen zu können und im Ernstfall keinen Absturz zu ungünstigen Bedingungen zu riskieren.

Fragen rund um die Drohne – kurz gefasst

F: Braucht meine Drohne ein Kennzeichen?

A: Ab einem Gewicht von mehr als 250 Gramm sind Drohnen kennzeichnungspflichtig. Dazu ist keine spezielle Registrierung notwendig. Der Halter muss seine Adresse gut lesbar auf einer feuerfesten Plakette (herkömmliche Aufkleber genügen nicht) an der Drohne befestigen.

F: Brauche ich eine Erlaubnis, um mit einer Drohne fliegen zu dürfen?

A: Bei Drohnen mit einem Startgewicht von über zwei Kilogramm brauchen die Piloten einen Drohnenführerschein. Als Drohnenführerschein gilt eine gültige Pilotenlizenz oder eine spezielle Prüfungsbescheinigung, die vor einer vom Luftfahrt-Bundesamt anerkennten Stelle durch einen Test abgelegt worden sein muss. Der Prüfungsbewerber muss mindestens 16 Jahre alt sein.
Für Drohnen mit über fünf Kilogramm Startgewicht ist zusätzlich zum Kennzeichen eine Startgenehmigung erforderlich.

F: Sind Drohnen versicherungspflichtig?

A: Ja. Wer bereits eine private Haftpflichtversicherung hat kann prüfen, ob Drohnen dadurch bereits abgedeckt werden – in den meisten Fällen ist dies jedoch nicht der Fall. Dann ist eine Zusatzversicherung für Drohnen notwendig. Drohnen-Piloten sollten schon aus eigenem Interesse bereits vor dem Start klären, ob und inwieweit die eigene Haftpflichtversicherung durch den Einsatz der Drohne ggf. entstandene Schäden abdeckt. Experten empfehlen in diesem Zusammenhang, eine zusätzliche Halterhaftpflicht speziell für Drohnen und Multicopter abzuschließen. Eine solche Versicherung ist bereits ab rund 70 Euro erhältlich. Somit ist man rechtlich auf der sicheren Seite.

F: Wo kann man Drohnen reparieren lassen?

A: Je nach Modell und Anspruch können Drohnen in der Anschaffung teuer sein – umso beruhigender ist es, dass man die Drohne bei kleinen Mängeln oder Schäden nicht gleich entsorgen muss, sondern auch beim Profi in die Reparatur geben kann. Wer nicht in einer größeren Stadt wohnt und eine spezialisierte Werkstatt sucht, findet online diverse Angebote (z.B. drohnenspital.de, u-rob.com oder unitechnix.com) oder kann sich an den Reparaturservice der entsprechenden Hersteller wenden (etwa an https://www.dji.com/de/service/repair)

Quellen

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