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Drohnen im Test auf ExpertenTesten
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Drohne Test - fĂŒr einen spektakulĂ€ren Blick von oben - Vergleich der besten Drohnen 2019

Drohne Bestenliste 2019

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Was ist eine Drohne und wie funktioniert sie?

Wie funktioniert eine Drohne im Test und Vergleich bei Expertentesten?Ob in handlicher GrĂ¶ĂŸe oder mit den Maßen eines kleinen Flugzeugs: Per Definition sind Drohnen unbemannte Luftfahrzeuge. Sie werden nicht von einem Piloten aus dem Cockpit heraus gelenkt, sondern können entweder völlig autonom ĂŒber einen Computer oder vom Boden aus per Fernsteuerung und GPS-Trackingsystem gesteuert werden.

FĂŒr jedes Konzept in der Luftfahrt existiert auch ein internationaler Begriff: so wird eine Drohne im internationalen Kontext im allgemeinen als UAV bezeichnet, wobei UAV fĂŒr Unmanned Aerial Vehicle (dt. unbemanntes Luftfahrzeug) steht.

Dabei können Drohnen sowohl als reine Luftfahrzeuge wie auch auf dem und sogar unter Wasser eingesetzt werden, wie aktuelle Versuche und Test der US-amerikanischen Navy zeigen.

Die meisten Drohnen sind dabei mit Film- oder Fotokameras ausgestattet, sodass sich mit ihnen – mitunter spektakulĂ€re – Aufnahmen aus der Vogelperspektive produzieren lassen.
Neben dem militĂ€rischen Einsatz gibt es immer mehr Einsatzmöglichkeiten im zivilen Bereich, wie zum Beispiel in der Landwirtschaft, in der Wissenschaft (z.B. fĂŒr den Test verschiedener Umweltbedingungen), in der Logistik oder fĂŒr die Filmproduktion. So können Drohnen ĂŒber kĂŒrzere Strecken Lasten transportieren, Bilder und Messdaten von fĂŒr Menschen gefĂ€hrlichen oder unzugĂ€nglichen Gebieten sammeln oder Aufnahmen machen, wie sie aus keinem bemannten Flugobjekt heraus gefilmt werden könnten.

Gerade die Möglichkeiten, damit leicht, flexibel und im Vergleich kostengĂŒnstig Luftaufnahmen produzieren zu können, macht Drohnen auch fĂŒr den Freizeit- und Hobby-Bereich besonders attraktiv.

So lassen sich zum Beispiel mit entsprechend ausgestatteten Drohnen abenteuerliche Flugmanöver aus der Pilotenperspektive bequem und ungefÀhrlich vom Boden aus miterleben, oder im Urlaub spektakulÀre Videos von Klippen, Schluchten und Panorama-Aufnahmen filmen.

Was ist ein Drohne Test und Vergleich?Durch die wachsende Beliebtheit von Drohnen sind in den letzten Jahren vergleichsweise viele neue Modelle mit immer besseren Funktionen auf dem Markt erschienen, die regelmĂ€ĂŸig in einem Test 2019 verglichen werden. Dabei reicht das Angebot von einfachen Einsteiger-Modellen bis hin zu Profi-Drohnen, fĂŒr die viel Übung, Geschick und Erfahrung erforderlich ist, um diese sicher zu steuern.

DarĂŒber hinaus sind die jeweiligen Landesvorschriften zum Steuern von Drohnen zu beachten. So ist in Deutschland fĂŒr Drohnen ab einem Gewicht von 2 Kilogramm der sogenannte „DrohnenfĂŒhrerschein“ (ein Kenntnisnachweis, der entweder durch eine gĂŒltige Pilotenlizenz oder durch die Bescheinigung ĂŒber einen bestandenen Test 2019 bei einer vom Luftfahrt-Bundesamt anerkannten Stelle bescheinigt wird) notwendig, fĂŒr Drohnen ab 5 Kilogramm Gewicht ist außer dem bestandenen Test auch eine Flugerlaubnis.

Multicopter: Welche Drohnen-Formen gibt es?

WÀhrend Drohnen im Allgemeinen verschiedene Bauformen haben und je nach Anwendungsgebiet z.B. auch wie Flugzeuge aussehen können, handelt es sich bei Drohnen im Hobby-Bereich in der Regel um Multicopter.

Diese Drohnen-Form ist auch am hĂ€ufigsten im Test. Je nach technischer Ausstattung und Genehmigung können militĂ€risch, wissenschaftlich oder wirtschaftlich genutzte Drohnen ĂŒber kilometerweite Strecken fliegen.

FĂŒr die Hobby-Nutzung ist jedoch in der Regel vorgeschrieben, dass die Drohne nur in Sichtweite des Steuernden fliegen darf, sodass sie sich zwingend in Sichtweite des Steuernden befinden muss, Drohnen werden per Funk-Fernbedienung gesteuert. Diese Art der Steuerung wird in Produktbeschreibungen hĂ€ufig als „RC“ („radio controlled“= per Funkfernbedienung steuerbar) abgekĂŒrzt.

Quadrocopter

Die verschiedenen Anwendungsbereiche aus einem Drohne Test bei ExpertenTestenEines der wesentlichen Hauptmerkmale, die zum Vergleich von Drohnen-Modellen dienen können, ist die Anzahl der eingebauten und verwendeten Motoren bzw. Propeller. Die Anzahl der Propeller ist somit meist namensgebend fĂŒr die verschiedenen Arten von Drohnen:

Die gebrĂ€uchlichste Art von Hobby-Drohnen und die am meisten verbreitete Variante im Test 2019 ist der so genannte Quadcopter, der zuweilen auch als „Quadcopter“ oder „Quadricopter“ bezeichnet wird. Der Begriff Quadcopter stammt aus der lateinischen Sprache (lat. “quadrum” bedeutet zu deutsch “Viereck”).

Wie der Begriff Quadcopter schon nahelegt, befinden sich beim Quadcopter vier Motoren und somit auch vier Propeller auf ein und derselben gedachten Ebene im Raum, wobei sich jeweils zwei einander gegenĂŒber liegende Motoren gegen den Uhrzeigersinn drehen, die beiden anderen drehen sich drehen sich im Uhrzeigersinn. Die Rotoren können je nach Modell „x“-förmig (versetzt zur Flugrichtung) oder „+“-förmig (in Flugrichtung) ausgerichtet sein.

Diese Anordnung hat enorme Vorteile in der Anwendung der Drohne: das Flugverhalten ist recht stabil, die Drohne eignet sich somit auch fĂŒr absolute AnfĂ€nger. Es verwundert somit nicht, dass viele AnfĂ€ngermodelle in der Version Quadcopter konzipiert sind.
Welche Form ist im Vergleich die beste bzw. schneidet im Test 2019 am besten ab? Zum einen die X-Bauform, bei der die Motoren entsprechend eines Buchstaben X angeordnet sind. Zum anderen die “Plus”-Bauform, bei der die Motoren in der Form des mathematischen Zeichens “+” angeordnet sind.

Ein Nachteil der “Plus”-Bauform kommt dann zum Tragen, wenn Video-Aufnahmen mit der Drohne gewĂŒnscht sind. So ist bei der Montage eines so genannten Gimbals, also einer kardanisch aufgehĂ€ngten Aufnahme fĂŒr eine Kamera, zuweilen der vordere Arm der Drohne im Weg, so dass er beim Handling stört oder unter besonders ungĂŒnstigen UmstĂ€nden oder sogar in der Aufnahme zu sehen ist. Aus diesem Grund kommt bei Quadcoptern meist eine X-Variante zum Tragen. Ein wesentlicher Nachteil von Quadcoptern im Vergleich zu Modellen mit mehr Rotoren besteht darin, dass keinerlei Redundanz gegen eventuelle RotorausfĂ€lle besteht.

Sollte ein Motor ausfallen oder ein Rotorblatt beschĂ€digt werden, bedeutet dies fast immer unweigerlich den Absturz der Drohne, da die restlichen drei zur VerfĂŒgung stehenden Rotoren die Drohne im Flug nicht stabilisieren können.

Hexacopter

Vorteile aus einem Drohne Test bei ExpertenTestenEin Hexacopter stellt eine weitere Variante des Multicopters dar. Die Silbe “Hexa” kommt aus der griechischen Sprache und bedeutet auf deutsch “sechs”. Ein Hexacopter ist also eine Drohne mit sechs Motoren und sechs Propellern bzw. Rotoren. Auch bei einem Hexacopter sind alle Motoren und somit die Propeller auf einer gedachten Ebene im Raum angeordnet.

Da beim Hexacopter sechs statt nur vier Motoren verbaut sind, wiegt ein Hexacopter im allgemeinen mehr als ein vergleichbares Modell mit nur vier Rotoren. Doch das höhere Gewicht hat natĂŒrlich auch Vorteile: so sorgt es meist fĂŒr eine höhere maximal möglichen Zuladung, außerdem ist das Flugverhalten eines Hexacopters im Vergleich zu einem Quadcopter deutlich ruhiger.

In Verbindung mit Hexacoptern wird oft von einer bauartbedingt höheren Redundanz im Vergleich zu Quadcoptern gesprochen. Die höhere Redundanz ergibt sich aus der höheren Anzahl an Motoren und Propellern.

In Verbindung mit einer speziellen mikrocontrollergestĂŒtzen autonomen Flugsteuerung kann so bei Ausfall eines Motors durch die anderen noch funktionstĂŒchtigen Motoren der Ausfall dieses einen Motors ausgeglichen werden.
Auch bei Hexacoptern gibt es wie Quadcoptern zwei Bauformen: einmal eine Bauform in Form eines “X” und zum anderen die Alternativen in Form eines “I”, wobei die I-Bauform wegen des bauartbedingt nach vorne ragenden Armes fĂŒr Drohnen, die optional auch eine Kamera tragen sollen, kaum eingesetzt wird, da sich der nach vorne ragende Arm dann störend ins Bild ragen könnte.

Octocopter

Die besten Ratgeber aus einem Drohne TestWenn bei einer Drohne noch mehr als sechs Motoren eingesetzt werden, spricht man von Octocoptern. Die Silbe „Octo” kommt ebenfalls aus der griechischen Sprache und bedeutet zu deutsch “acht”. Demzufolge haben wir es mit einem Mulitcopter mit acht Motoren und acht Propellern zu tun.

Bei einem Octocopter in der so genannten Flat 8 Bauweise sind alle acht Motoren auf einer im Raum gedachten Ebene angebracht. Dabei drehen sich vier Motoren sich im Uhrzeigersinn, die anderen vier Motoren drehen sich entgegen des Uhrzeigersinns. Dabei existiert auch es die Möglichkeit, dass die Arme des Octocopters in einem dem Buchstaben “V” Ă€hnlichen Anordnung angebracht sind.

Auch die Bauweise Ă€hnlich dem Buchstaben “I” ist möglich. Allerdings ist auch bei einem Optocopter die Bauform in Form eines “V” deutlich hĂ€ufiger anzutreffen. Bei Octocoptern handelt es sich im allgemeinen um Muliticopter, die einen recht großen Rahmen aufweisen. Die Ausbaumöglichkeiten sind damit wesentlich grĂ¶ĂŸer im Vergleich zu den einfacheren Modellen des Quadcopters oder des Hexacopters.

Nachteilig bei einem Octocopter wirkt sich der große Platzbedarf aus, den eine Drohne dieser Bauart im Vergleich einnimmt. Die Arme eines Octocopters mĂŒssen bauartbedingt entsprechend ausladend sein, damit die immerhin acht Propeller einander nicht berĂŒhren. Dimensionen von ĂŒber einem Meter Durchmesser sind bei Octocoptern daher keine Seltenheit.
Doch Octocopter haben selbstverstĂ€ndlich im Vergleich zu anderen Drohnen-Modellen auch eine Reihe von enormen Vorteilen, die sie besonders im professionellen als ideal gegenĂŒber den anderen Bauweisen herausheben: So ist durch die hohe Anzahl von acht Motoren ein besonders ruhiges Flugverhalten gewĂ€hrleistet, außerdem bieten Octocopter durch ihren großen Durchmesser auch optimale Zuladungsmöglichkeiten.

Alle Fakten aus einem Drohne Test

Die Flugsicherheit ist in Bezug auf die Absturzsicherheit besonders hoch, da selbst bei Ausfall eines Rotors die FlugstabilitĂ€t kaum beeintrĂ€chtigt wird. Eine gute Redundanz ist bei einem Octocopter somit gegeben. Octocopter eignen sich somit ideal auch fĂŒr den Einsatz großer professioneller Kameras, wie z.B. schwere Spiegelreflexkameras mit entsprechend lichtstarken Objektiven.

Eine Sonderform des Octocopters stellt die Bauform X8 dar. Ein Octocopter in der Bauform X8 ist in einer Koaxialbauweise gefertigt, was bedeutet, dass bei der Bauform X8 pro Ausleger je ein Motor auf der Oberseite des Armes und ein Motor auf der Unterseite des Armes montiert ist. Dabei zeigt bei dem unteren Motor der Propeller dann Richtung Boden. Prinzipiell handelt es sich bei einem Octocopter in der Bauform X8 also um zwei miteinander verbundene, gewissermaßen aufeinander montierte Quadcopter.

Der Vorteil eines Octocopters in der Bauform X8 liegt in der platzsparenden Bauweise, da anstatt der ausladenden Bauweise der konventionellen Konstruktion nur der Bauraum eines herkömmlichen Quadcopters benötigt wird.
Der Nachteil liegt freilich in ein etwas geringeren Effizienz im Flugverhalten, da die direkt ĂŒbereinander liegenden Propeller eines Octocopters in der Bauform X8 sich gegenseitig in ihrem Luftstrom negativ beeinflussen. Weiterhin können die auf der Unterseite des Octocopters mit Bauform X8 liegenden Propeller ein robustes Landegestell verkomplizieren und unter besonders ungĂŒnstigen UmstĂ€nden auch das Aufnahmebild einer mitgefĂŒhrten Kamera teilweise oder vollstĂ€ndig in störender Weise abdecken.

Weitere Sonderformen wie Tricopter und Y6

Die besten Alternativen zu einem Drohne im Test und VergleichNeben den bisher genannten Bauformen existieren noch einige weitere Sonderformen, welche sich ĂŒber die Zeit in der Entwicklung von Drohnen herausgebildet haben, aber eher fĂŒr spezielle Anwendungen konzipiert wurden und geeignet sind und damit als besondere Sondermodelle betrachtet werden mĂŒssen.

ZunÀchst ist unter den besonderen Sondermodellen die Bauform des so genannten Tricopters zu nennen. Dabei handelt es sich um eine Bauform mit nur drei Motoren. Das Konzept des Tricopters fand hauptsÀchlich und vor allem in der Anfangszeit der Entwicklung von Multicoptern Anwendung. Ein Tricopter verwendet zur Stabilisierung einen beweglichen Heckrotor.

Der Heckrotor wird gegenĂŒber dem Korpus des Tricopters im Flug dann geschwenkt und vom Flight Controller automatisch ebenfalls mit angesteuert. Basierend auf dem Tricopter gibt es auch bei dieser Bauform wieder Alternative, nĂ€mlich die so genannte Koax-Variante in Form eines Y6 sowie des weiteren eines IY6.

Bei der Y6-Bauform befinden sich vier Motoren vorne, beim I dagegen nur zwei. Die I-Bauform ist wegen der doppelt angeordneten Motoren kaum noch anzutreffen, die Bauform Y6 wird hingegen von einigen Anbietern von Drohnen nach wie vor mit Erfolg eingesetzt.

Kaufkriterien

Neben einer guten PreisleistungsverhĂ€ltnis gibt es verschiedene Faktoren, an denen sich die QualitĂ€t der Drohne messen lassen. In jedem Fall lohnt sich ein Vergleich verschiedener Modelle, um die ideale Drohne zum besten Preis zu finden. Ein Test – zum Beispiel von Stiftung Warentest – kann Aufschluss darĂŒber geben, welche Drohnen das beste Preis-LeistungsverhĂ€ltnis bieten.

Im Test: Die wichtigsten Kriterien bei einer Drohne

Wo kaufe ich einen Drohne Testsieger von ExpertenTesten am besten?Wichtige allgemeine Faktoren und Kaufkriterien fĂŒr den Drohnenkauf, die auch bei einem Test 2019 eine große Rolle spielen, sind:

Der Kaufpreis

Im Test der Stiftung Warentest schnitten im Vergleich Modelle unter 1000 Euro schlecht ab, wenn es um die KameraqualitĂ€t ging. Diese war bei einem geringeren Preis im Vergleich nur mĂ€ĂŸig bis miserabel. Drohnen zu einem Preis unter 250 Euro schnitten im Test außerdem schlecht im Flugverhalten ab. Das liegt laut Test Bericht am fehlenden Navigationssystem. Im Vergleich waren die Drohnen im Test, die kein Navi hatten, instabiler im Flugverhalten und mussten viel stĂ€rker nachjustiert werden.

Ein gutes autark funktionierendes Stabilisierungssystem (die so genannte 6-Achsen-Stabilisierung ist mittlerweile auch bei gĂŒnstigen Drohnen Standard), siehe Test.

Wie gut liegt die Drohne in der Luft bei Windstille, wie gut bei weniger idealen Windbedingungen? Das spielt bei der Steuerung eine Rolle, aber auch fĂŒr die QualitĂ€t der Kamera-Aufnahmen, wie sich in manchem Test zeigt.

AufnahmequalitÀt der Kamera (siehe Test)

Ein Kriterium beim Test ist die QualitĂ€t der Kamera. Diese ist nach Ergebnissen der Stiftung Warentest schnitten Kameras bei Drohnen unter 1000 Euro im Vergleich im Test nur mĂ€ĂŸig bis schlecht ab.

Bildstabilisierung gegen Wackeln und Ruckler / Gimbal (kardanisches AufhÀngungssystem) zur Aufnahme einer Kamera

Nicht nur die FlugstabilitĂ€t ist fĂŒr Aufnahmen wichtig, sondern auch die FĂ€higkeit der Kamera, Ruckeln auszugleichen. Auch hier lohnt sich ein Test, ob die Aufnahmen bei unterschiedlichen Bedingungen im Vergleich eine brauchbare QualitĂ€t erreichen.

Zubehör (Fernsteuerung, Akku, Kamera, LadegerĂ€t, ggf Ersatzteile und Ersatzteil-VerfĂŒgbarkeit)

Was soll meine Drohne können? WofĂŒr möchte ich sie nutzen? – Nach diesen Fragen richtet sich auch ein großer Teil des Zubehörs. DarĂŒber hinaus sind Ersatz-Akkus zur VerlĂ€ngerung des Flugerlebnis essentiell. Gerade bei kleineren Herstellern lohnt es sich, sich vorab auch ĂŒber die Möglichkeit zu informieren, inwiefern Ersatzteile erhĂ€ltlich sind, falls diese nach unfreiwilligen AbstĂŒrzen oder Kollisionen notwendig werden sollten.

Dauer der Flugzeit (entscheidend hierfĂŒr ist die Akku-KapazitĂ€t – gemessen in mAh, je höher, desto besser bei gleicher Leistungsaufnahme; siehe Test)

Im Test zeigen sich sehr große Unterschiede bei der Flugzeit. WĂ€hrend manche Drohnen nur knapp eine Viertelstunde Flugzeit schaffen, fliegen andere lĂ€nger als eine halbe Stunde ohne Akku-Wechsel. Bei einem Vergleich ist das Gewicht und die Akku-KapazitĂ€t entscheidend.

Worauf muss ich beim Kauf eines Drohne Testsiegers achten?

Reichweite der Drohne sowie die mögliche Flug-Entfernung

Nach dem Neukauf einer Drohne bietet sich ein Test in niedriger Flughöhe auf ebenem GelÀnde an, um die Reichweite des neuen FluggerÀts einschÀtzen zu können, bevor es ins GelÀnde geht.

Optionen fĂŒr Erweiterung und Ausbau des gesamten Systems

– so beispielsweise die Möglichkeit zur Vorbereitung der Drohne zur Aufnahme von so genanntem FPV-Equipment fĂŒr OSD-DatenĂŒbertragung. Hier geben der ein oder andere Test oder Bericht darĂŒber Aufschluss, welche Erweiterungen sich lohnen könnten.

Sicherheitssysteme fĂŒr die Flugsicherheit des gesamten Systems

(so beispielsweise eine Automatik fĂŒr das selbstĂ€ndige Landen bei niedrigem Akkustand / eine “Return to Home” (RTH) Funktion bei Verbindungsabbruch der Funkverbindung und Nichtsteuerbarkeit der Drohne)

Drohnen und Quadrocopter im Test

Auf dem Markt tummelt sich eine schier unĂŒberschaubare Anzahl an verschiedenen Drohnen-Modellen in allen möglichen Preisklassen. Laut den einzelnen Anbietern und Ergebnissen im Test 2019 sind sowohl Profi-Drohnen als auch Hobby-Drohnen sind fĂŒr die meisten Zwecke in der Drohnen-Fliegerei geeignet. Doch ĂŒber welche Kriterien definieren sich eigentlich Profi- und Hobby-Drohnen genau? Daran werden Drohnen auch im Test 2019 gemessen und verglichen.

Kriterien, die im Vergleich eher fĂŒr Profi-Drohnen sprechen: Die Modelle mit professionellem Anspruch ab rund 600 Euro aufwĂ€rts sollen ihrem Anwender vor allem faszinierende Luftaufnahmen liefern. Diese Modelle haben teilweise sehr leistungsfĂ€hige Kameras mit hoher Auflösung an Bord. So beherrschen die Kameras mindestens eine Full-HD-Auflösung (entsprechend 1920×1080 Pixel).

Die Top-Modelle im Test schaffen gar eine 4K-Auflösung und bieten bei Standbildern eine Fotoauflösung von 12 Megapixeln und mehr, damit auch das letzte Detail aus der Luftperspektive noch scharf abgebildet wird.
Drohne Testsieger im Internet online bestellen und kaufen Profi-Modelle verfĂŒgen im Vergleich zu den Amateur-Modellen meist ĂŒber ein zusĂ€tzliches Gimbal, also eine kardanische AufhĂ€ngung, die mit aufwendiger Elektronik zusĂ€tzlich stabilisiert wird und fĂŒr ruhige Filmaufnahmen wie auch verwacklungsfreie Standbilder sorgt, wie sie sonst im Vergleich nicht aufzunehmen sind.

Kriterien, die im Vergleich eher fĂŒr Hobby-Drohnen sprechen: Die gĂŒnstigeren Modelle, die preislich bei etwa 50 Euro beginnen und bis 200 gehen, zeichnen sich vor allem durch eine einfache Bedienung und den puren Spaß am Fliegen aus. Hier ist genaues Vergleichen und das Abschneiden im Test 2019 bei der Kaufentscheidung hilfreich.

Zwar kann man auch mit den gĂŒnstigen Modellen Fotos machen und spektakulĂ€re Luft-Videos erstellen, doch die QualitĂ€t dieser Aufnahmen reicht im Vergleich eben nicht an jene der Profi-Modelle heran, wie sich im Test zeigt. Das liegt schon an der extremen Leichtbauweise der Hobby-Drohnen.

So bringen einige Modelle im Vergleich gerade mal 20 Gramm auf die Waage. Das ist zwar gut fĂŒr einen leichten Transport, doch bedeutet es natĂŒrlich auch erhöhte Windempfindlichkeit. DafĂŒr sind die Hobby-Drohnen einfach zu leicht gebaut. Die superleichten Modelle der Hobby-Drohnen wiegen teilweise unter 20 Gramm – sobald etwas Wind aufkommt, wird die Steuerung eines solchen Leichtgewichts schwierig bis gar unmöglich.

Eine Drohne fliegen

Welche Arten von Drohne gibt es in einem Test?Eine Drohne zu fliegen ist kein Hexenwerk. Dennoch sollten sich AnfĂ€nger bei dem ein oder anderen Test zunĂ€chst Schritt fĂŒr Schritt mit dem FluggerĂ€t vertraut machen. Zahlreiche elektronische Helfer unterstĂŒtzen auch unerfahrene Piloten dabei, die unbemannten Flugkörper in der Luft zu halten.

Dabei sind die leichtgewichtigeren Hobby-Drohnen weniger empfindlich als die eher schweren und großen Profi-GerĂ€te. Nach einer unsanften Landung oder gar einem Absturz ist bei einer Hobby-Drohne eventuell mal ein Rotor verbogen oder hat sich gelöst. Wieder aufstecken und weiter geht der Flugspaß!

Bei einer Profi-Drohne sieht die Situation meist anders aus. Die GerĂ€te sind wesentlich empfindlicher, was unsanftes Landen betrifft. Da kann allein aufgrund des höheren Gewichtes von fast immer ĂŒber 1.000 Gramm schon mal eine Menge kaputt gehen. Nach einem Absturz ist der Flugtag fast immer beendet. Profi-Drohnen sind im Vergleich also anfĂ€lliger fĂŒr eventuelle SchĂ€den bei unsachgemĂ€ĂŸer Behandlung. DafĂŒr fliegen die Profi-Drohnen einfach sicherer, wie sich beim Test 2019 zeigt.

Ersatzrotoren werden zwar bei manchen Profi-Drohnen aus gutem Grund bereits in der Standardpackung mitgeliefert, doch manchmal sind auch weitere SchÀden zu beklagen. Und das kann durchaus teuer werden: ist die Elektronik durch einen unsanften Aufprall betroffen, kann die Reparatur schon einmal rund 1.000 Euro ausmachen.

Eine Drohne sollte daher mindestens ĂŒber Abstandssensoren verfĂŒgen, die nach unten, nach vorn und hinten wirken. Die Top-Modelle unter den Profi-Drohnen haben dabei sogar auch den Bereich direkt ĂŒber der Drohne im Blick und können entsprechend manch unangenehme und damit teure ZwischenfĂ€lle autark computergesteuert vermeiden. Ein ausgiebiger Test mit der neuen Drohne hilft hierbei, sich mit den Flugeigenschaften vertraut zu machen um UnfĂ€lle zu vermeiden.

Das können Quadcopter

Profi-Drohnen in der Bauform von Quadcoptern sind eine sehr sinnvolle Lösung, wenn es um ein gutes VerhĂ€ltnis zwischen Preis und Leistung geht. Neben dem technisch ansprechenden Look besticht auch die Technik dieser unbemannten Flugobjekte, wie sich im Test oft zeigt. GPS, ein Kompass und eine Höhenmessung sorgen dafĂŒr, dass die Profi-Drohnen jederzeit ihre eigenen Position kennen und die vom Drohnen-Piloten vorgegebenen Flugziele prĂ€zise ansteuern können.

Eine so genannte Follow-me-Funktion, die in manchen Modellen eingebaute ist, sorgt dafĂŒr, dass die Drohne ihrem Piloten autonom folgt. Man kann sich dies bildlich vorstellen wie ein Hund, der seinem Herrchen oder Frauchen folgt – eine sehr sinnvolle Funktion, gerade dann, wenn der Benutzer mit seiner Drohne noch nicht so vertraut ist.

Alles wissenswerte aus einem Drohne TestEine weitere Funktion ist besonders fĂŒr AnfĂ€nger ebenfalls sehr sinnvoll: Ein Druck auf die so genannte Coming-Home Taste auf der Fernsteuerung sorgt dafĂŒr, dass das Flugobjekt sofort an den Abflugort zurĂŒckkehrt, was besonders sinnvoll ist, wenn der Benutzer seine Drohne aus den Augen verloren hat. Doch auch hier lohnt sich ein Test der Funktion vor dem ersten grĂ¶ĂŸeren Flug, um sich mit der Technik vertraut zu machen und keine bösen Überraschungen und Bedienungsschwierigkeiten erleben zu mĂŒssen.

Die Fernsteuerung von Profi-Drohnen sollte ĂŒber einen Bildschirm verfĂŒgen, die das Bild zeigt, das auch die Drohne “sieht”. So ist stets eine gute Orientierung gewĂ€hrleistet, selbst dann, wenn das GerĂ€t außerhalb des Sichtbereichs des Piloten geraten sollte. Als Alternative bietet sich an, dass die Drohne per gesonderter App ein Live-Bild auf ein externes Tablet oder ein Smartphone sendet, so dass der Pilot jederzeit die Position der Drohne verfolgen kann. Somit kann sich der Pilot voll auf das Gelingen der Aufnahme von Standfotos und/oder Videos konzentrieren.

Doch ist immer ein Test direkt nach dem Kauf zu empfehlen, ob diese funktionieren und kompatibel sind. Ein großer Vorteil fĂŒr das Gelingen von Luftbildern ist das Vorhandensein eines so genannten Gimbal. Das ist eine kardanische AufhĂ€ngung, an der die Kamera an der Drohne befestigt wird Dreiachsig gelagerte Gimbals verfĂŒgen dabei ĂŒber die meisten und besten Nutzungsmöglichkeiten.

Wankbewegungen und Ruckler werden durch das exakt gefertigte und damit annĂ€hernd spielfrei arbeitende Kardangelenk mĂŒhelos ausgeglichen – so bleibt die Kamera stets in der Waage, das Bild ist entsprechend ruhig und vermittelt einen professionellen Eindruck.
Das Grundprinzip der kardanischen AufhĂ€ngung, also das Prinzip des Gimbals wird auch auf Schiffen fĂŒr die Lagerung von Kompassen und Schiffsuhren, den so genannten Schiffschronometern genutzt. Ein weiterer Vorteil den viele Profi-Drohnen bieten, ist die Ortung der Umgebung per Ultraschall. Mit der Ortung per Ultraschall kann eine solche Drohne auch in geschlossenen RĂ€umen eingesetzt werden, ohne dass befĂŒrchtet werden muss, dass es sofort zu Kollisionen mit WĂ€nden, Decken oder GegenstĂ€nden im Raum kommen wird. Die durchschnittlichen Akkulaufzeiten bei Profi-Modellen liegen bei rund 15 Minuten – das ist angesichts des relativ hohen Gewichts völlig in Ordnung.

LĂ€nger hĂ€lt auch die erforderliche Konzentration bei manchen Piloten ohnehin nicht an. Diverse Modelle im Test 2019 haben zusĂ€tzliche Ersatzakkus fĂŒr einen schnellen Wechsel im Lieferumfang. Allerdings schwĂ€chelt die im Vergleich sonst recht umfangreich ausgestattete und hochwertig verarbeitete Drohne DJI Mavic Pro gerade in diesem Punkt: Die DJI Mavic Pro Drohne wird serienmĂ€ĂŸig leider nur mit fest verbauten Rotoren, dafĂŒr ohne zusĂ€tzliche Ersatzakkus geliefert.

Hobby-Drohnen reichen fĂŒr die meisten Zwecke völlig aus

Nach diesen Testkriterien werden Drohnen bei ExpertenTesten verglichenWer AnfĂ€nger auf dem Gebiet der Drohnenfliegerei ist und nicht plant, seine Drohne wirklich im professionellen Umfeld einzusetzen und dafĂŒr nicht unbedingt einen vierstelligen Betrag oder mehr bereit ist auszugeben, der sollte sich zunĂ€chst einen Überblick ĂŒber die auf dem Markt befindlichen Hobby-Drohnen verschaffen.

Dabei hilft ein Vergleich, das Lesen von Kritiken auf verschiedenen Plattformen, ein aktueller Bericht oder Test der neuesten Modelle im Vergleich. Die Hobby-Drohnen können mit wenigen Ausnahmeeinsatzgebieten vieles fast genauso gut we ihre großen BrĂŒder aus dem Profi-Lager. Und das zu einem Bruchteil des Preises, der fĂŒr Profi-GerĂ€te aufgerufen wird.

Zum Spielen und zum Einstieg in das Thema Drohnenfliegen reichen EinsteigergerĂ€te allemal. Und das dabei Gebotene ist im Test 2019 Vergleich sehr erstaunlich: So sind bis auf zwei GerĂ€te vom Hersteller Blade alle getesteten Hobby-Drohnen in der Lage, auf Knopfdruck PurzelbĂ€ume (sprich: Saltos) zu schlagen. Dies funktioniert aber nur wirklich in geschlossenen RĂ€umen. FĂŒr den Einsatz dieser GerĂ€te im Außenbereich sollte es entweder windstill sein oder nur sehr wenig Wind herrschen.

WindstĂ€rke 2 kann manche GerĂ€te schon an ihre Leistungsgrenze in Sachen FlugstabilitĂ€t bringen. Wegen ihrs im Vergleich sehr geringen Gewichts (die leichten GerĂ€te wiegen zwischen gerade 18 und 67 Gramm) reagieren derartig leichte Drohnen recht empfindlich auf Wind, insbesondere Böen sind der natĂŒrliche Feind jeder Leichtgewicht-Drohne und macht das Fliegen zu einem GlĂŒcksspiel.

Weiterhin können die Hobby-Drohnen in Sachen Flugdauer nicht mit ihren großen BrĂŒdern mithalten, wie ein Test zeigt. So werden Flugzeiten von fĂŒnf Minuten pro Akkuladung kaum ĂŒberschritten, danach ist das Aufladen des leergeflogenen Akkus notwendig. Gut, wenn man dann ĂŒber Ersatzakkus verfĂŒgt, die die Flugdauer pro Abheben zwar nicht verlĂ€ngern, aber nach einem Akkuwechsel den Spaß am Drohnenfliegen ohne lĂ€stiges (und oftmals draußen unmögliches) Aufladen weitergehen lassen. Der Kauf von Ersatzakkus ist bei Hobby-Drohnen also fast obligatorisch, soll der Spaß lĂ€nger als fĂŒnf Minuten dauern.

Eine Drohne fliegen: Welche Voraussetzungen braucht es?

Beste Hersteller aus einem Drohne Test von ExpertenTestenSeit Anfang Oktober 2017 gelten fĂŒr den Betrieb einer Drohne gewisse rechtliche Besonderheiten. Den Regelungsbedarf hat die stets steigende Beliebtheit der Flugobjekte sowie ihre steigende Zahl erforderlich gemacht. So muss jede Drohne mit einem Startgewicht ab 250 Gramm mit einer Plakette aus feuerfestem Material ausgerĂŒstet werden, auf der sich Name und Adresse des Besitzers unabĂ€nderlich festgehalten befinden.

Solche Plaketten sind beispielsweise in den großen Online-KaufhĂ€usern oder in Online-AuktionshĂ€usern erhĂ€ltlich. Die rechtlich erforderliche Gravur der Plakette mit Namen und Adresse des Besitzers ist im Preis meist inklusive oder fĂŒr kleinen Aufpreis zu machen.

FĂŒr den Betrieb von Drohnen mit einem Startgewicht von 2 Kilogramm und darĂŒber muss der steuernde Pilot, also die Person, die die Fernsteuerung in der Hand hat, mindestens 16 Jahre alt sein und darĂŒberhinaus ĂŒber einen vom Luftfahrtbundesamt ausgestellten amtlichen Kenntnisnachweis verfĂŒgen und diesen bei Betrieb der Drohne mitfĂŒhren sowie auf Verlangen den Kontrollbehörden nachweisen. Dieser ist durch einen Test bei anerkannten Stellen zu erwerben. Zudem muss das Areal, das beflogen werden soll, fĂŒr den Flugbetrieb mit Drohnen freigegeben sein. Sehr hilfreich ist dabei die Webseite Map2Fly.

Einfach Ort, Flughöhe und weitere Daten eingeben und schon zeigt die Webseite Map2Fly an, ob es an dem eingegebenen Ort gestattet ist, Drohnen fliegen zu lassen. Allerdings gilt es zu beachten, dass die Angaben der Webseite Map2Fly unverbindlich sind und man sich nicht blind darauf verlassen sollte.
Der gesunde Menschenverstand geht vor. So ist es grundsĂ€tzlich untersagt, beispielsweise in der NĂ€he von FlughĂ€fen, Schifffahrtswegen, Kraftwerken, HubschrauberlandeplĂ€tzen, KrankenhĂ€usern zu starten sowie ĂŒber privaten Grund zu fliegen.

FĂŒr welche Zwecke kann man Drohnen einsetzen?

Die Anwendungsgebiete von Drohnen sind fast unbegrenzt. So war es beispielsweise noch nie so einfach, mit ĂŒberschaubarem Aufwand Luftbilder zu erstellen. Die Vorteile sowie der Nutzen von Drohnen sind immens, die verschiedensten Anwendungsbereiche werden abgedeckt. Einige Anwendungen seien im folgenden hier beispielhaft aufgefĂŒhrt:

Der Ă€lteste Grund fĂŒr den Einsatz von Drohnen ist militĂ€rischer Natur: So wurden und werden Drohnen fĂŒr AufklĂ€rungsflĂŒge eingesetzt, auch werden LuftschlĂ€ge mit Drohnen durchgefĂŒhrt, ohne dabei Menschenleben auf der Seite des einsetzenden MilitĂ€rs zu gefĂ€hrden. Drohnen werden im militĂ€rischen Bereich bis heute mit großem Erfolg eingesetzt. Im zivilen Bereich dĂŒrfte die hĂ€ufigste Anwendungsart wohl der Einsatz von Drohnen fĂŒr Foto- und Filmaufnahmen aus der Luft sein.

Das Deutsche Zentrum fĂŒr Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt derzeit eine Drohne, die in der Lage ist, im Katastrophenfall eine schnelle Übersicht aus der Luft an die menschlichen Helfer am Boden zu senden. Unternehmen aus der freien Wirtschaft hingegen setzen zuweilen Drohnen ein, um ihre technische Infrastruktur (z.B. Raffinerieanlagen) zu inspizieren.

Auch fĂŒr Transportzwecke wird der Einsatz von Drohnen angedacht und ist in der Entwicklung. So sollen die unbemannten Flieger von einem bekannte Online-Versandhaus schon bald dafĂŒr genutzt werden, PĂ€ckchen und Pakete von einem Lager besonders schnell zum KĂ€ufer zu transportieren. Hin und wieder ist bereits von dem ein oder anderen Test in dieser Hinsicht zu lesen. An dieser Entwicklung arbeiten auch Paketdienstleister wie DHL, UPS und DPD.

Ein anderes, spezielles Einsatzgebiet findet sich in Ruanda. In dem afrikanischen Land werden Drohnen eingesetzt, um auf dem Luftwege Blutspenden in weitab der Zivilisation gelegene Bergdörfer zu transportieren. In Europa kommen Drohnen in der Landwirtschaft zum Einsatz, so wird beispielsweise in Frankreich SchĂ€dlingsbekĂ€mpfung mittels Drohne betrieben – der Flugkörper besprĂŒht Felder mit einem Insektizid, das zum Schutz der einheimischen ökologisch wichtigen europĂ€ischen Bienenvölker gegen die Nester von asiatischen Hornissen wirken soll.

Worauf muss ich beim Kauf einer Drohne achten?

Ein Test 2019 ist immer hilfreich, wenn es um den Vergleich verschiedener Drohnen geht. Die wohl bekanntesten Hersteller von Drohnen sind DJI, Yuneec, Parrot, der Kamera-Hersteller GoPro, ScharkSpark, Potensic oder Holy Stone.

Die grĂ¶ĂŸte Auswahl an Modellen bietet dabei der Online-Handel. Hier ist schon allein durch Rezensionen ein guter Vergleich verschiedener Hersteller und Modelle möglich. Im Test 2019 schneiden besonders gut Modelle des Herstellers DJI ab. Doch lohnt sich je nach Budget und Anforderungen auch ein Vergleich gĂŒnstigerer Modelle fĂŒr Einsteiger.

Diese Vor-und Nachteile schildern Nutzer.

Das Testfazit zu den besten Produkten aus der Kategorie DrohneOb ein schwacher Akku, ein teures Preis-Leistungs-VerhÀltnis oder Probleme bei der Steuerung: Selbst die besten Modelle im Test 2019 können manchmal Montagsfabrikate sein oder durch ihre im Vergleich komplexe Bedienung gerade unerfahrenen Nutzern Probleme bereiten, wie Kunden in ihren Rezensionen schildern.

Viele Drohnen haben zum Beispiel die praktische Funktion, dass sie selbststĂ€ndig zum Ausgangsort zurĂŒckfliegen, sobald man den entsprechenden „Return to Home“-Button betĂ€tigt. Hier und da ist jedoch in Rezensionen zu lesen, dass die Drohne nicht auf das Kommando reagiert oder – noch schlimmer – in die falsche Richtung fliegt.

Dies kann verschiedene Ursachen haben. Um technische Ursachen (etwa ein defektes Barometer, einen defekten Kompass oder ein Problem mit der Steuerungssoftware) auszuschließen, empfehlen Nutzer, sich zunĂ€chst bei windstillen Bedingungen vertraut mit der Bedienung zu machen.

Verbindungsprobleme mit den Handy

Mitunter kommt es vor, dass die Drohnen sich nicht mit dem Smartphone verbinden lassen oder die Verbindung wÀhrend der Nutzung abbricht. In Rezensionen zu verschiedenen Produkten finden sich gerade von Nutzern des Android-Betriebssystems hier und dort Hinweise, dass sich nicht jede Version dazu eignet, um die Drohne zu nutzen.

Deshalb ist es wichtig, sich im Vorhinein beim Hersteller oder in Foren zu erkundigen, wie es sich mit der KompatibilitĂ€t der jeweiligen Betriebssystems-Version des Smartphones und dem ausgewĂ€hlten Drohnen-Modell verhĂ€lt. Diese sollte nach dem Kauf unbedingt ausprobiert werden, bevor es auf den ersten Testflug geht, damit es nicht zu Suchaktionen oder ungewollten AbstĂŒrzen kommt, wenn die Verbindung abbricht.

Aufnahmen wackelig

Es kann an der Kamera liegen, an der fehlenden StabilitĂ€t oder an schlechten WindverhĂ€ltnissen: Manchmal kann es mehrere Versuche benötigen, um gute Aufnahmen mit der Drohne hinzubekommen. Hier lohnt sich ein Vergleich der Kamera-Modelle, wie diese im Test 2019 abgeschnitten haben, um sich fĂŒr das passende Modell zu entscheiden.

Es kann auch vorkommen, dass Funktionen wie der Kompass, das GPS oder die Fernbedienung schlicht defekt sind. Hierzu lohnt sich ein kurzer Test nach dem Erwerb, ob die FunktionalitĂ€t gegeben ist, oder ob die Drohne im Zweifelsfall umgetauscht werden muss. Doch wie finde ich heraus, ob es ein technischer Defekt oder ein Fehler bei der Bedienung ist? HĂ€ufig sind Bedienungsanleitungen von Drohnen nur sehr knapp oder Ă€ußerst dĂŒrftig ĂŒbersetzt. Hier können Drohnen-Foren auf entsprechenden Internetseiten AnfĂ€ngern und auch Profis zu den entscheidenden Tipps zu verhelfen.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte der Drohne

Definiert man Drohnen als unbemannte Luftfahrzeuge, gehen ihre AnfĂ€nge bis ins 18. Jahrhundert zurĂŒck, als die BrĂŒder Mongolfier in Frankreich den ersten unbemannten Heißluftballon steigen ließen. Anschließend hat sich die Entwicklung und Nutzung von Drohnen zunĂ€chst vor allem auf militĂ€rische Zwecke konzentriert: Zum Ende des ersten Weltkrieges kamen 1917 unter dem Kommando der Briten und der Vereinigten Staaten erstmals unbemannte, funkgesteuerte Lufttorpedos zum Einsatz.

Drohnen als AufklĂ€rer und zu Spionage-Zwecken nutze das US-MilitĂ€r erstmalig im Vietnamkrieg und wĂ€hrend des Kalten Krieges in Cuba, Nordkorea und China. In Deutschland fĂŒhrt die Bundeswehr 1990 die Drohne Canadair CL-289 ein, die Videos aufnehmen und in Echtzeit ĂŒbertragen kann.

Seit wann werden Drohnen eingesetzt? 

Zum ersten militĂ€rischen Einsatz einer Drohne kam es im Jahre 1931. Damals wurden drei ferngesteuerte Flugobjekte (die man noch nicht als Drohnen bezeichnete) von der britischen Royal Air Force als kĂŒnstliche Ziele fĂŒr ÜbungsflĂŒge und ZielĂŒbungen ihrer Jagdpiloten eingesetzt. 

Zahlen, Daten und Fakten rund um die Drohne

Alle Zahlen und Daten aus einem Drohne TestDrohnen können wie dargestellt sehr vielfĂ€ltig eingesetzt werden, doch lassen sie sich generell in lediglich zwei Oberkategorien einteilen: zum einen sind da die militĂ€risch eingesetzten Kampfdrohnen, zum anderen handelt es sich um zivil eingesetzte Drohnen. Im folgenden ist ausschließlich von zivil genutzten Drohnen die Rede, da diese im Vergleich wesentlich hĂ€ufiger vorkommen.

Viele Drohnen im zivilen Bereich verfĂŒgen ĂŒber eine Kamera. Somit sind beispielsweise die Inspektion und Wartung von technischer und industrieller Infrastruktur möglich, aber auch der Transport und die Auslieferung von Waren sind denkbar. Ebenso können Aufnahmen aus der Luft fĂŒr die Medien- und Unterhaltungsbranche gemacht werden.

Aber auch die Dokumentation von GebĂ€udeschĂ€den fĂŒr die Abwicklung von VersicherungsansprĂŒchen ist eines der denkbaren Einsatzgebiete. Last but not least unterliegen viele Menschen der Faszination des Fliegens und möchten ihre Drohne einfach als FreizeitgerĂ€t nutzen, ohne damit einen besonderen Zweck zu verfolgen.

Drohnen sind meistens mit Freude und Spaß verbunden, können aber bisweilen auch kritisch werden. So erhöht sich durch den Betrieb von Drohnen die Gefahr von ZwischenfĂ€llen im Luftraum. Nach einer Umfrage schĂ€tzten im Jahr 2016 nicht weniger als 60 Prozent der Deutschen eine GefĂ€hrdung des Luftraums durch den Betrieb von Drohnen als sehr hoch bzw. eher hoch ein. Dabei beinhaltet besonders die hobbymĂ€ĂŸige Nutzung von Drohnen gewisses Gefahrenpotential fĂŒr die Luftfahrt.

Die gemeldeten Behinderungen im Luftverkehr durch Drohnen hat sich innerhalb eines Jahres von 2015 bis 2016 immerhin mehr als vervierfacht. Am stÀrksten war dabei der Flughafen Frankfurt betroffen. Dort wurden von Januar bis Oktober 2016 16 Behinderungen des Flugverkehrs registriert.

Bis 2015 wurden weltweit immerhin bereits rund 6,4 Millionen Drohnen verkauft. Nach SchĂ€tzungen wird sich die Zahl bis zum Jahr 2021 verzehnfachen, so werden im Jahr 2021 voraussichtlich ĂŒber 67 Millionen Drohnen existieren. Der weltweit grĂ¶ĂŸte Hersteller von zivilen Drohnen war 2014 das chinesische Unternehmen DJI, wobei mit dem Verkauf von Drohnen schĂ€tzungsweise 500 Millionen US-Dollar Umsatz erzielt wurden. An zweiter Stelle stand 2014 der aus Frankreich stammende Hersteller Parrot, sein weltweiter Umsatz lag im Jahr 2014 etwa bei 110 Millionen US-Dollar.

Wie viele Drohnen gibt es in Deutschland?

In Deutschland gibt es nach SchĂ€tzungen der Wirtschaft rund 450.000 Drohnen fĂŒr die private und gewerbliche Nutzung. Die tatsĂ€chliche Zahl liegt vermutlich um einiges höher und ist schwer bis ummöglich zu beziffern, da nicht alle in Deutschland eingesetzten Drohnen amtlich registrierungspflichtig sind. 

Einige wertvolle Tipps zur Pflege von Drohnen

Das beste Zubehör fĂŒr Drohne im TestDie Drohnen-Pflege ist in der Regel nicht besonders aufwĂ€ndig. Um die Drohne vor Staub zu schĂŒtzen, kann sie zum Beispiel in ihrer Original-Verpackung oder in einem anderen Schutzkarton aufbewahrt werden.

Bildet sich durch die Nutzung nach einiger Zeit dennoch ein feiner Staubfilm auf dem GehÀuse, kann dieser mit einem trockenen Mikrofasertuch entfernt werden. Ein feuchtes Tuch ist nur bei sehr vorsichtiger Anwendung zu empfehlen, da keine Feuchtigkeit ins Innere der Drohne gelangen darf.

Eine Staubschicht auf den Propellern oder der Kameralinse lÀsst sich zum Beispiel mit einem Blasebalg oder mit einem Luftpinsel, wie er auch im Foto-Bedarf zu bekommen ist, entfernen.

Bei der Verwendung des Akkus sollte man richtig vorgehen und den Akku nicht komplett leerfliegen, um möglichst lange Zeit die volle Leistung des Akkus zu erhalten. In jedem Fall ist ein Test der LeistungsfĂ€higkeit in niedriger Höhe und Sichtweite zu empfehlen, um die Dauer verlĂ€sslich einschĂ€tzen zu können und im Ernstfall keinen Absturz zu ungĂŒnstigen Bedingungen zu riskieren.

Fragen rund um die Drohne – kurz gefasst

F: Braucht meine Drohne ein Kennzeichen?

A: Ab einem Gewicht von mehr als 250 Gramm sind Drohnen kennzeichnungspflichtig. Dazu ist keine spezielle Registrierung notwendig. Der Halter muss seine Adresse gut lesbar auf einer feuerfesten Plakette (herkömmliche Aufkleber genĂŒgen nicht) an der Drohne befestigen.

F: Brauche ich eine Erlaubnis, um mit einer Drohne fliegen zu dĂŒrfen?

A: Bei Drohnen mit einem Startgewicht von ĂŒber zwei Kilogramm brauchen die Piloten einen DrohnenfĂŒhrerschein. Als DrohnenfĂŒhrerschein gilt eine gĂŒltige Pilotenlizenz oder eine spezielle PrĂŒfungsbescheinigung, die vor einer vom Luftfahrt-Bundesamt anerkennten Stelle durch einen Test abgelegt worden sein muss. Der PrĂŒfungsbewerber muss mindestens 16 Jahre alt sein.
FĂŒr Drohnen mit ĂŒber fĂŒnf Kilogramm Startgewicht ist zusĂ€tzlich zum Kennzeichen eine Startgenehmigung erforderlich.

F: Sind Drohnen versicherungspflichtig?

A: Ja. Wer bereits eine private Haftpflichtversicherung hat kann prĂŒfen, ob Drohnen dadurch bereits abgedeckt werden – in den meisten FĂ€llen ist dies jedoch nicht der Fall. Dann ist eine Zusatzversicherung fĂŒr Drohnen notwendig. Drohnen-Piloten sollten schon aus eigenem Interesse bereits vor dem Start klĂ€ren, ob und inwieweit die eigene Haftpflichtversicherung durch den Einsatz der Drohne ggf. entstandene SchĂ€den abdeckt. Experten empfehlen in diesem Zusammenhang, eine zusĂ€tzliche Halterhaftpflicht speziell fĂŒr Drohnen und Multicopter abzuschließen. Eine solche Versicherung ist bereits ab rund 70 Euro erhĂ€ltlich. Somit ist man rechtlich auf der sicheren Seite.

F: Wo kann man Drohnen reparieren lassen?

A: Je nach Modell und Anspruch können Drohnen in der Anschaffung teuer sein – umso beruhigender ist es, dass man die Drohne bei kleinen MĂ€ngeln oder SchĂ€den nicht gleich entsorgen muss, sondern auch beim Profi in die Reparatur geben kann. Wer nicht in einer grĂ¶ĂŸeren Stadt wohnt und eine spezialisierte Werkstatt sucht, findet online diverse Angebote (z.B. drohnenspital.de, u-rob.com oder unitechnix.com) oder kann sich an den Reparaturservice der entsprechenden Hersteller wenden (etwa an https://www.dji.com/de/service/repair)

Quellen

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