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Fingertrainer im Test auf ExpertenTesten
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Fingertrainer Test 2019 ‱ Die 12 besten Fingertrainer im Vergleich

Mit einem guten Fingertrainer lassen sich Fingergelenke praktisch schulen.FĂŒr unsere Bestenliste hat unser Expertenteam unterschiedliche Tests und Vergleiche im Internet untersucht. So entstanden auch Wertungen zu Trainingsarten, Gewicht, Maßen und vieles mehr.

Fingertrainer Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Was ist ein Fingertrainer?

Bei einem Fingertrainer handelt es sich um ein relativ kleines GerĂ€t, das die Kraft der einzelnen Finger aktiviert. Die Fingertrainer im Test stehen in verschiedenen Bauweisen zur VerfĂŒgung. Im Allgemeinen geht es darum, durch den Druck der Finger einen bestimmten Widerstand in dem TrainingsgerĂ€t zu ĂŒberwinden. Dies geschieht hĂ€ufig ĂŒber eine tastenĂ€hnliche Konstruktion. Einfache Fingertrainer können auch aus einer Art Ball bestehen, der als Squeezer bezeichnet wird. Hier geht es darum, den relativ festen Kunststoffball fest zusammenzudrĂŒcken.

Die spezifischen Fingertrainer mit starker Feder kommen hauptsĂ€chlich beim Bouldern bzw. Klettern zum Einsatz. Die cleveren und kleinformatigen TrainingsgerĂ€te unterstĂŒtzen die Sportler bei der Vorbereitung und sorgen dafĂŒr, dass die Muskelkraft in den Fingern nicht nachlĂ€sst. Sie gehören zu einer kompletten Kletterausstattung dazu und helfen den Sportlern dabei, die Greifkraft zu verbessern. Ein Gummiball oder ein Gummiring kann als ergĂ€nzendes GerĂ€t verwendet werden, der Fingertrainer zeigt sich jedoch als die effektivere Variante. Durch die einzelnen Drucktasten fĂŒr die Finger lĂ€sst sich das GerĂ€t sehr viel gezielter einsetzen, wodurch sich die Wirkung eindeutig verstĂ€rkt.

Ein Vergleich-Testsieger der Fingertrainer konnte in den diversen Tests nicht eindeutig definiert werden. Dies hĂ€ngt unter anderem damit zusammen, dass die Trainer in verschiedenen Bereichen genutzt werden. So gibt es auch spezielle Fingertrainer, die fĂŒr die Rehabilitation im Anschluss an eine OP oder Verletzung verwendet werden. Durch das zunĂ€chst leichte und spĂ€ter verstĂ€rkte Training gewöhnen sich die Finger allmĂ€hlich wieder an die ĂŒblichen Bewegungen und gewinnen ihre Kraft zurĂŒck. Das Muskeltraining fĂŒr die Finger unterstĂŒtzt die Wiederherstellung der Muskulatur und bringt damit die frĂŒhere Greifkraft zurĂŒck.

Wie funktioniert ein Fingertrainer?

Die Fingertrainer aus einem Test von 2019 funktionieren ĂŒblicherweise durch einen Widerstand bzw. durch integrierte Federn, die diesen Widerstand herstellen. Mit dem DrĂŒcken der einzelnen Finger auf die jeweiligen Tasten stellt die trainierende Person fest, welche Finger am stĂ€rksten sind und welche noch relativ schwach sind. Durch den eingestellten HĂ€rtegrad werden alle Finger gleich stark beansprucht, sodass schon beim Ausprobieren des Fingertrainers das erste Training beginnt. Die TrainingsgerĂ€te sind so konstruiert, dass sie mit beiden HĂ€nden bedient werden können. Durch hĂ€ufige Übungen mit dem GerĂ€t erhalten also nicht nur die Finger eine StĂ€rkung, sondern auch bei den beiden HĂ€nden wird die Kraft gleichmĂ€ĂŸig verteilt.

Wie funktioniert ein Fingertrainer?Die solide Konstruktion der Fingertrainer ist eine wichtige Grundlage dafĂŒr, dass die Feder im Laufe der Zeit nicht nachgibt. Je nachdem, wie das GerĂ€t gehalten und bedient wird, können verschiedene Trainingsmethoden durchgefĂŒhrt werden.

FĂŒr Kletterer ist ein gezielter Aufbau der Fingerspitzen und der einzelnen Fingergelenke sinnvoll. Dadurch wird jedes einzelne Fingerglied gestĂ€rkt. Beim spĂ€teren Bouldern fĂ€llt es denjenigen, die zuvor mit dem Fingertrainer geĂŒbt haben, deutlich leichter, sich an der Wand nach oben zu hangeln. Mit dem Fingertrainer lĂ€sst sich die Leistung innerhalb relativ kurzer Zeit erkennbar steigern. Durch das platzsparende Format können die Sportler ihr TrainingsgerĂ€t im Kleinformat stets bei sich haben, um in ihren Arbeitspausen oder auf der Fahrt ins BĂŒro die Finger zu trainieren. Gleichzeitig werden die Fingermuskeln durch die Bewegungen aufgewĂ€rmt, ohne dass es dabei zu einer Überbelastung kommt.

Im Allgemeinen sind die Fingertrainer durch Farben gekennzeichnet, die auf den jeweiligen HĂ€rtegrad hinweisen. Dies erleichtert die Auswahl des geeigneten GerĂ€tes. Ein Test der Fingertrainer stellt eine zusĂ€tzliche Entscheidungshilfe dar. Testpersonen geben umfassende Informationen zu den QualitĂ€tsmerkmalen sowie zur Eignung der verschiedenen Fingertrainer, um sicherzustellen, dass die KĂ€ufer das passende Modell finden. Die hochwertigen GerĂ€te kosten zwar normalerweise mehr als die einfachen Squeezer, dafĂŒr sind sie extrem langlebig und zeigen schon bald einen deutlich sichtbaren Erfolg. Die Sicherheit bei der Handhabung steht dabei ebenso im Vordergrund wie das Erreichen des gewĂŒnschten Trainingsziels.

Vorteile und Anwendungsbereiche

In einem Fingertrainer Test 2019 sind detaillierte Hinweise zur richtigen Anwendung sowie die Vorteile der verschiedenen Modelle nachzulesen. Der klassische Fingertrainer kann direkt fĂŒr die erste Übungseinheit eingesetzt werden, ohne dass eine großartige Vorbereitung erforderlich ist. Durch das DrĂŒcken der Federn beginnt das Training der Finger- und Handmuskulatur.

Nicht nur fĂŒr Kletterer ist der damit einhergehende Muskelaufbau ein wichtiges Ziel. Auch bei anderen Sportarten, zum Beispiel beim Turnen oder in der Leichtathletik, spielt die Fingerkraft eine gewisse Rolle. Zudem fĂŒhlen sich viele Sportler und aktive Menschen einfach wohler, wenn sie auf ihre starken HĂ€nde und Finger vertrauen können. Die Fingertrainer lassen sich einfach anwenden und benötigen keine langwierigen ErklĂ€rungen. Dies fördert die Freude an den Trainingseinheiten, unabhĂ€ngig davon, fĂŒr welchen Zweck die Finger gestĂ€rkt werden sollen.

Die Fingertrainer dienen unter anderem dazu, die HĂ€nde und Finger vor dem eigentlichen Sport oder zwischendurch aufzuwĂ€rmen. Auch Musiker wie Gitarristen profitieren von den gezielten Übungen. Neben dem Krafttraining der Finger werden auch die gesamten HĂ€nde sowie die Unterarme durch das GerĂ€t gestĂ€rkt. Gleichzeitig verbessert sich schon nach wenigen Trainingseinheiten die Koordination, da sich die Finger ĂŒblicherweise nacheinander bewegen. So entsteht eine Art Rhythmus, der ein gleichmĂ€ĂŸiges Training unterstĂŒtzt und ggf. auch etwas lĂ€nger fortgefĂŒhrt werden kann.

In der Reha-Medizin bzw. –Therapie kommen ebenfalls verschiedene Formen von Fingertrainern zum Einsatz. Hier stehen die gesunde Bewegung und die Wiederherstellung der Muskulatur im Mittelpunkt. Die therapeutischen Fingertrainer sind ĂŒblicherweise relativ weich bzw. leicht eingestellt, sodass sie auch dann eingesetzt werden können, wenn die HĂ€nde aufgrund einer Verletzung oder Erkrankung sehr schwach sind. HĂ€ufig werden in diesem Bereich GummibĂ€lle oder Ringe empfohlen. Nach einer allmĂ€hlichen Verbesserung der körperlichen Situation können aber auch die normalen Fingertrainer eingesetzt werden. Ggf. eignen sich die therapeutischen Fingertrainer oder Knetmassen auch fĂŒr die Prophylaxe.

Welche Arten von Fingertrainern sind erhÀltlich?

Welche Arten von Fingertrainern sind erhÀltlich?

Die Fingertrainer aus einem Test sind handliche und nĂŒtzliche GerĂ€te, die ursprĂŒnglich beim Muskeltraining fĂŒr Freeclimber und andere Sportler eingesetzt wurden. Mittlerweile verwenden auch Gitarristen und Akkordeonspieler die Fingertrainer, um ihre Finger prĂ€ziser, schneller und mit mehr Kraft bewegen zu können. Außerdem gibt es spezielle TrainingsgerĂ€te fĂŒr Reha-Anwendungen, die dazu dienen sollen, die Beweglichkeit und StĂ€rke der Finger nach einer Verletzung wiederherzustellen. Das ultimative Ziel der Kletterer besteht wohl darin, nur mit dem kleinen Finger an einer Wand zu hĂ€ngen. DafĂŒr ist ein intensives Training nötig, das unter anderem von dem Fingerkrafttrainer begleitet wird.

Des weiteren gehören Fingertrainer zum AufwĂ€rmprogramm, sowohl bei Sportlern als auch bei Musikern. Sie sind in diversen Schwierigkeits- bzw. HĂ€rtegraden erhĂ€ltlich, die sich teilweise auf die persönliche Kraft einstellen lassen. Leicht, mittel oder schwer, das Training sollte die Finger weder unterfordern noch ĂŒberlasten. Ansonsten wird die gewĂŒnschte Wirkung nicht erzielt. Im schlimmsten Fall können die HĂ€nde anfĂ€lliger gegenĂŒber Verletzungen werden.

Nach dem Einstieg mit einem leichten Modell kann man zu einem Fingertrainer mit mittlerem Widerstand ĂŒbergehen. FĂŒr Gitarristen und andere Musiker sollte dieser Schwierigkeitsgrad ausreichen. Sportler möchten hingegen noch mehr Muskelkraft aufbauen und trainieren sich nach und nach zu den schweren HĂ€rtegraden hoch. Als zielorientiertes TrainingsgerĂ€t eignet sich der Fingertrainer lediglich dazu, die Muskeln zu aktivieren und zu verstĂ€rken. Er kann jedoch nicht die FingerĂŒbungen oder andere Trainingseinheiten ersetzen.

Wenn es beim Trainieren mit dem kleinen SportgerĂ€t schmerzt, so sollte man die Übungen abbrechen, um die Finger nicht zu ĂŒberanstrengen. Vor allem bei den schwĂ€cheren Fingern ist es wichtig, diese nicht zu ĂŒberfordern. Der kleine Finger und der Ringfinger haben ĂŒblicherweise deutlich weniger Kraft als der Mittelfinger und der Zeigefinger.

Eine Variante der Fingertrainer sind die Fingerhanteln. Hierbei handelt es sich um ein TrainingsgerĂ€t, das hauptsĂ€chlich die Handmuskeln trainiert. Da alle vier Finger und der Daumen einer Hand um die Griffe gelegt werden, können die stĂ€rkeren Finger die SchwĂ€che der anderen ausgleichen. Deshalb werden die Fingerhanteln eher als Handtrainer bezeichnet. Neben den HĂ€nden trainieren sie außerdem die Muskulatur in den Unterarmen. Dies geschieht durch das ZusammendrĂŒcken der beiden Hebel.

Der HĂ€rtegrad der Feder lĂ€sst sich bei den verstellbaren Modellen der Fingerhanteln verĂ€ndern, um sie leichtgĂ€ngiger oder stabiler zu machen. Die Funktionsweise ist die gleiche wie bei den herkömmlichen Fingerhanteln. Beim ZusammendrĂŒcken der Hebel spĂŒrt man, wie sich die Muskeln in der Hand und auch im Unterarm anspannen. Daran lĂ€sst sich nicht nur der Schwierigkeitsgrad feststellen: Auch die EffektivitĂ€t ist quasi direkt zu fĂŒhlen. Das Verstellen der HĂ€rtegrade funktioniert im Allgemeinen ĂŒber einen Drehknopf, der ich zumeist an der vorderen Seite der verstellbaren Fingerhanteln befindet. Der IntensitĂ€tsgrad lĂ€sst sich je nach Modell von 5 bis 20 kg einstellen oder von 10 bis 40 kg. Es ist also nicht nötig, sich bei einem verbesserten Trainingsstand eine neue Fingerhantel zu kaufen, um stĂ€rker zu trainieren.

Pressball von SisselIm physiotherapeutischen Einsatz kommen typischerweise Fingertrainer aus Knetmasse zum Einsatz. Hierbei handelt es sich zumeist um spezielle KnetgerĂ€te, die dafĂŒr konzipiert wurden, die MobilitĂ€t der Finger und HĂ€nde zu optimieren. Nach einer OP oder im Anschluss an eine Verletzung lassen sich die ersten FingerĂŒbungen relativ leicht durchfĂŒhren.

Auch Personen mit rheumatischer Erkrankung haben die Möglichkeit, die Knetmassen einzusetzen, um einer Verschlechterung entgegenzuwirken. Die physiotherapeutischen GerĂ€te bestehen aus einem antimikrobiellen Material, das in HĂ€rtestufen von extra weich ĂŒber mittel bis hin zu extra fest erhĂ€ltlich ist. Diese Knetmasse lĂ€sst sich vereinfacht mit einem sogenannten Pressball vergleichen. Sie hilft dabei, die Beweglichkeit nach und nach zu verbessern und auf diese Weise auch die Muskulatur wieder aufzubauen. Neben der Grobmotorik profitiert auch die Feinmotorik der HĂ€nde von dem Training.

Bei den PressbĂ€llen handelt es sich um kleine BĂ€lle, die entweder ganz rund oder in Ei-Form zur VerfĂŒgung stehen. Auch sie bestehen aus einem weichen, knetbaren Material. Sie helfen beim Fingertraining und aktivieren zudem die Muskeln in der Hand sowie in den Unterarmen. Sie sind ebenso wie die physiotherapeutischen Knetmassen in unterschiedlichen StĂ€rkegraden erhĂ€ltlich. HĂ€ufig wird die jeweilige HĂ€rte durch eine bestimmte Farbe gekennzeichnet.

Auch diese PressbĂ€lle werden im Rahmen von physio- und ergotherapeutischen Anwendungen eingesetzt. Beim Training mit den ei- oder kugelförmigen BĂ€llen können alle Finger gleichzeitig Druck ausĂŒben, oder die Finger lassen sich einzeln trainieren. Durch den Wechsel vom ZudrĂŒcken mit der ganzen Hand bzw. mit allen Fingern und dem Zugreifen mit nur zwei Fingern lĂ€sst sich das Training individuell gestalten. Auf diese Weise ist eine gezielte StĂ€rkung der Muskeln möglich.

Die Vorteile der verschiedenen Fingertrainer

  • handlich und klein, deshalb gut zu transportieren,
  • stets einsatzbereit ohne Vorbereitung,
  • Verwendungsmöglichkeiten im Heimtraining, beim Sport sowie in der Therapie,
  • Wiederherstellung oder erste Aktivierung der Fingerkraft,
  • verschiedene WiderstandsstĂ€rken fĂŒr eine prĂ€zise Abstimmung auf den Trainingsstand,
  • individuelle Steigerungsmöglichkeit.

Mögliche Nachteile beim Fingertraining

  • teilweise keine Widerstands-Verstellung möglich, sodass ein neues GerĂ€t erforderlich ist,
  • abhĂ€ngig vom GerĂ€t kein gezieltes Training der einzelnen Finger möglich,
  • bei ĂŒbermĂ€ĂŸigem Training können Schmerzen auftreten.

So wurden die Fingertrainer getestet

Die Vergleich-Testsieger der Fingertrainer aufzulisten, ist auch nach einer grĂŒndlichen Untersuchung nicht möglich, da die QualitĂ€tsmerkmale eng mit den verschiedenen Einsatzbereichen verknĂŒpft sind. Ein pauschales Vergleichsergebnis lĂ€sst sich daher nicht eindeutig zusammenfassen. In Tests konnte aber festgestellt werden, dass die QualitĂ€ts-GerĂ€te besonders widerstandsfĂ€hig und effektiv sind. Bei der Auswahl eines Fingertrainers kommt es auf verschiedene Details an. Die hier aufgefĂŒhrten Features sollen zeigen, welche Bedingungen eine Rolle spielen und welche Fingertrainer fĂŒr den jeweiligen Bedarf geeignet sind.

Die Eignung der Fingertrainer

Wer einen Fingertrainer zur gezielten KrĂ€ftigung der Finger sucht, der sollte sich nicht fĂŒr ein minderwertiges Produkt entscheiden. FĂŒr Kletterer sowie fĂŒr Kampfsportler kommen die hochklassigen GerĂ€te in die engere Auswahl, die genau diejenigen Muskelpartien aktivieren, die ein verstĂ€rktes Training benötigen. Dabei kann es sich um die normalen Fingertrainer aus einem Test handeln oder auch um kombinierte Hand- und Fingertrainer, die auch die Muskulatur der Hand bis in die Handgelenke trainieren.

Die Verstellbarkeit

Nicht alle Fingertrainer, die in Tests getestet wurden, lassen sich in ihrem HÀrtegrad verstellen. Immer wieder gibt es Anwender, die in der Verstellbarkeit eine Sollbruchstelle vermuten. Deshalb wurden in Tests die verstellbaren Fingertrainer genau angesehen, um sicherzustellen, dass die nötige StabilitÀt gewÀhrleistet ist. Auch mit mehreren Widerstandsstufen konnten sich die hochwertigen Fingertrainer im Test bewÀhren. Damit zeigen sie sich als besonders effektive und vielseitig nutzbare TrainingsgerÀte.

Die Beanspruchung der Muskulatur

Die diversen Fingertrainer unterstĂŒtzen das individuelle Bewegungstraining und damit einen guten Muskelaufbau. Dabei soll die Muskulatur in den Fingern und in der ganzen Hand jedoch nicht zu stark belastet werden. Die Warnsignale des eigenen Körpers sollten daher unbedingt berĂŒcksichtigt werden. Wenn Schmerzen auftreten, ist es beispielsweise sinnvoll, den Widerstand im Fingertrainer niedriger einzustellen oder ein leichteres GerĂ€t auszuwĂ€hlen.

Die Robustheit

Durch die stabile Bauart des Fingertrainers ist ein Verschleiß so gut wie ausgeschlossen. Nicht nur die Testsieger der Fingertrainer haben sich im dauerhaften Einsatz als sehr widerstandsfĂ€hige GerĂ€te bewĂ€hrt. Die Federn lassen auch beim hĂ€ufigen Gebrauch nicht nach, sodass der gleichbleibende HĂ€rtegrad die nötige EffektivitĂ€t gewĂ€hrleistet.

Worauf muss ich beim Kauf eines Fingertrainers achten?

Ein Fingertrainer Test 2019 bezieht sich auf verschiedene AusfĂŒhrungen. Bei der Auswahl eines geeigneten Modells sollte man darauf achten, dass die Finger einzeln trainiert werden können. Dadurch wird auch die Motorik angesprochen, zudem ist ein besonders wirkungsvolles Training möglich. Je nachdem, welches das Ziel ist, eignen sich viele Fingertrainer sowohl fĂŒr die Verbesserung der Fingerkraft als auch fĂŒr die StĂ€rkung der gesamten Hand.

Die diversen GerĂ€te stehen in mehreren HĂ€rtegraden zur Auswahl, sodass die KĂ€ufer ĂŒberlegen sollten, welches Modell zu ihrer momentanen Situation passt und den gewĂŒnschten Trainingszweck erreicht. Es gibt Finger- und Handtrainer, die hauptsĂ€chlich fĂŒr Reha-Patienten zugeschnitten sind, aber auch Modelle, die zum Zubehör fĂŒr Kletterer oder Kampfsportler zu rechnen sind.

Durch die jeweilige Konstruktion der Fingertrainer lĂ€sst sich teilweise nicht nur die Kraft und Beweglichkeit der Finger verbessern, sondern auch die Schnelligkeit. Dies ist ein wichtiges Feature fĂŒr Gitarristen, Pianisten und andere Musiker, die neben ihren musikalischen FingerĂŒbungen auch noch ein zusĂ€tzliches Training durchfĂŒhren möchten.

Die GerĂ€te fĂŒr das Fingertraining werden zum Teil auch als Fingerhanteln und PressbĂ€lle bezeichnet. Hierbei handelt es sich jedoch um komplett andere AusfĂŒhrungen. Der Zweck des Fingertrainings ist das einzige Merkmal, das diese TrainingsgerĂ€te mit dem klassischen Fingertraining verbindet. Bei den Fingerhanteln und Handtrainern lĂ€sst sich der HĂ€rtegrad oft individuell einstellen, doch ebenso wie bei den eigentlichen Fingertrainern ist die Schwierigkeit zumeist gleichbleibend. Im Gegensatz zu dem reinen Fingertrainer stĂ€rkt der Handtrainer zusĂ€tzlich die Griffkraft in der Hand und damit auch den Unterarm, ggf. sogar den Oberarm.

Wer einen Fingertrainer sucht, der im Rahmen einer physiotherapeutischen Anwendung eingesetzt werden soll, der erhĂ€lt bei seinem Arzt die nötigen Informationen dazu, welche GerĂ€te dafĂŒr infrage kommen. FĂŒr die Wiederherstellung der Muskelkraft nach einer OP werden oft die PressbĂ€lle empfohlen, aber auch die gezielte Arbeit mit dem Fingertrainer kann zu dem gewĂŒnschten Erfolg fĂŒhren.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden Herstellern von Fingertrainern

Die vielfĂ€ltigen Fingertrainer fĂŒr den Fitnessbereich, fĂŒr Extremsportler, fĂŒr Musiker sowie fĂŒr die physiotherapeutische Rehabilitation werden von großen Herstellern wie Sport-Thieme, Pedalo, Thera-Band, Togu und Gyrotwister entwickelt.

Weitere wichtige Marken fĂŒr Fingertrainer sind Gripmaster, Metolius und Beal. Die Bezeichnung Gripmaster bezieht sich sowohl auf den Produzenten als auch auf das GerĂ€t selbst. Die ausgereiften und hochwertigen TrainingsgerĂ€te fĂŒr die Finger sind ĂŒblicherweise fĂŒr einen spezifischen Einsatzbereich konzipiert worden, sie lassen sich aber ggf. austauschen. So eignen sich die Fingertrainer fĂŒr Bergsteiger und Kletterer auch fĂŒr die StĂ€rkung der Fingermuskulatur von Gitarristen.

Vor allem bei der Suche nach spezifischen Reha-Fingertrainern sollte man allerdings darauf achten, dass die Finger durch einen zu hohen HĂ€rtegrad oder ein ungĂŒnstiges Format nicht ĂŒberlastet werden. Auch die Hersteller legen großen Wert darauf, fĂŒr jeden Bereich die geeigneten GerĂ€te zu produzieren, und arbeiten daran, die verschiedenen Fingertrainer noch zu optimieren. So zeigen sich die leistungsstarken und mobilen KleingerĂ€te der bedeutenden Marken als hilfreiche, vielseitige und extrem zielorientierte Trainingsinstrumente.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Fingertrainer am Besten?

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Fingertrainer am Besten?Um sich ĂŒber die Fingertrainer und ersatzweise auch ĂŒber die Handtrainer zu informieren, kann man durch die FachgeschĂ€fte gehen oder sich im Internet umsehen. Der Weg durch die GeschĂ€fte fĂŒhrt die Kaufinteressenten in den Sport- und Fitness-Bedarf sowie in die physiotherapeutischen Fachhandlungen. Hier erhĂ€lt man eine ausfĂŒhrliche und bedarfsgerechte Beratung, die dabei helfen soll, den idealen Fingertrainer zu ermitteln. Die kompetenten VerkĂ€ufer kennen sich mit den HĂ€rtegraden und mit der Eignung der verschiedenen TrainingsgerĂ€te aus und geben gleichzeitig gute Tipps zur Anwendung. Im Laden besteht die Möglichkeit, die Fingertrainer in die Hand zu nehmen und schon vor dem Kauf kurz auszuprobieren. Auf diese Weise spĂŒren die KĂ€ufer sofort, wie stark die Federn sind bzw. ob der HĂ€rtegrad stimmt. Wenn jedoch das gesuchte Modell gerade nicht im Lager ist, so muss es bestellt werden und man muss ein weiteres Mal ins GeschĂ€ft kommen.

In den Internet-Shops stehen die Fingertrainer jederzeit zur VerfĂŒgung oder man erhĂ€lt auf einem Blick einen Hinweis zur Lieferfrist. Gleichzeitig liefern die Bilder aus mehreren Perspektiven eine gute Übersicht ĂŒber die GerĂ€te selbst sowie ĂŒber ihre FunktionalitĂ€t. Angaben zur GrĂ¶ĂŸe und zum HĂ€rtegrad helfen dabei, den passenden Fingertrainer auszusuchen. Falls nach der Lieferung festgestellt wird, dass der Widerstand zu schwach oder zu stark ist, so kann das GerĂ€t problemlos zurĂŒckgeschickt und umgetauscht werden. Bei vielen Online-Shops sorgt ein schneller Lieferservice fĂŒr eine kurze Bearbeitungszeit, sodass man schon am Folgetag oder zwei Tage nach der Bestellung mit dem Fingertraining beginnen kann.

Einer der wichtigen Vorteile beim Kauf im Internet besteht in der praktischen Vergleichsmöglichkeit. Nur ein paar Klicks sind nötig, um die Fingertrainer in vergleichbarer QualitĂ€t einander gegenĂŒberzustellen. Direkt im Shop oder auf einem Vergleichsportal erfahren die Kunden, wo die GerĂ€te besonders preiswert sind und durch welche Merkmale sich die Fingertrainer der diversen Marken unterscheiden.

Gleich im Anschluss an diesen umfassenden Vergleich der Modelle und des Kaufpreises gelangt man ĂŒber die entsprechenden Links zur Bestellung, die innerhalb weniger Minuten erledigt ist. Das ist deutlich praktischer als der Gang durch die GeschĂ€fte. Falls Fragen zu den Fingertrainern auftauchen sollten, sind die Mitarbeiter im Service-Team entweder telefonisch, per Mail oder ĂŒber Chat erreichbar. Hier erhĂ€lt man bei Bedarf eine Rundum-Beratung zu den GerĂ€ten selbst sowie zur Eignung. Interessant ist außerdem ein Blick in die Online-Bewertungen, die aufzeigen, welche Erfahrungen anderen KĂ€ufer mit den Fingertrainern gemacht haben.

Wissenswertes & Ratgeber zum Fingertrainer

Wissenswertes & Ratgeber zum Fingertrainer

Im Test der Fingertrainer haben Testpersonen unterschiedliche Modelle betrachtet, stets unter BerĂŒcksichtigung der Einsatzbereiche und HĂ€rtegrade. FĂŒr die einzelnen Finger steht jeweils eine eigene Feder zur VerfĂŒgung. Beim HerunterdrĂŒcken der Feder werden die Muskeln in den Fingern aktiviert. Diese gezielte Beanspruchung zeigt den Anwendern, welche Finger etwas stĂ€rker sind und welche etwas mehr Training benötigen.

Gerade fĂŒr Kletterer ist dies von großer Wichtigkeit, denn beim Bouldern hĂ€ngt ihr gesamtes Körpergewicht manchmal nur an zwei Fingern. Da kommt es auf die Kraft in jedem einzelnen Finger an. Durch das intensive Fingertraining fĂŒhlt man sich an der Kletterwand sehr viel sicherer.

Die Fingertrainer, die mit beiden HĂ€nden gegriffen werden können, eignen sich aber nicht nur fĂŒr die Vorbereitung beim Klettersport, sondern auch fĂŒr die StĂ€rkung der Finger von Gitarristen oder Akkordeonspielern. Des Weiteren finden die GerĂ€te Anwendung in der Physiotherapie. Hier geht es darum, eine gleichmĂ€ĂŸige Kraft der HĂ€nde und Finger zu erreichen bzw. wiederherzustellen.

Die solide und langlebige Bauweise der Fingertrainer sorgt dafĂŒr, dass die Federn auch beim tĂ€glichen Training nicht nachgeben, sondern ihren Widerstand behalten. Wer hĂ€ufig trainiert, erkennt schon nach ein paar Wochen eine deutliche Leistungssteigerung. Je nachdem, wie die Finger beim Training gehalten werden, lassen sich die Fingerkuppen ansprechen, die einzelnen Fingerglieder oder die ganzen Finger von ihrer Wurzel bis zur Spitze.

Die GerĂ€te lassen sich gut transportieren, denn sie passen in die UmhĂ€ngetasche oder sogar in eine Jackentasche. Damit können sie sogar in der S-Bahn auf dem Arbeitsweg oder im Urlaub zu Trainingszwecken eingesetzt werden. Abends auf dem Sofa oder in einer Pause macht es keine große MĂŒhe, die Finger zu trainieren. Nach etwas Übung braucht man sich kaum noch darauf zu konzentrieren, sodass man nebenbei die Zeitung lesen oder fernsehen kann.

Die Geschichte der Fingertrainer

Fingertrainer gibt es noch nicht sehr lange. Die ersten GerĂ€te dieser Art kamen auf dem Markt, als die Sportart Bouldern weltweit immer interessanter wurde, also zum Ende der 1970er Jahre. Beim Klettern an natĂŒrlichen und kĂŒnstlichen WĂ€nden spielt die Muskelkraft der Finger eine wesentliche Rolle. Durch die Fingertrainer sollte diese gestĂ€rkt werden. Anfangs trainierten die Kletterer ihre Finger direkt an der Wand, doch bald setzten sie PressbĂ€lle und Ă€hnliche einfache TrainingsgerĂ€te ein, um ihre HĂ€nde und Finger aufzuwĂ€rmen und gleichzeitig die Muskulatur zu aktivieren. Die weichen oder festeren BĂ€lle mit Schlaufen fĂŒr jeden Finger und fĂŒr den Daumen waren die konsequente Weiterentwicklung der bis dahin eingesetzten PressbĂ€lle bzw. Squeezer. In den 1990ern, als das Bouldern auch in Europa boomte, kamen dann die stabileren Fingertrainer mit auf den Markt.

Die Geschichte der FingertrainerIm Jahr 2001 in der Schweizer Ortschaft Winterthur fand die erste Weltmeisterschaft in der Disziplin Klettern statt. Seitdem hat sich diese anspruchsvolle Sportart vor allem bei jungen Leuten etabliert, was sich auch in der Verbesserung der AusrĂŒstung und der TrainingsgerĂ€te zeigt. Die Fingertrainer sind ein wichtiges Zubehör fĂŒr die Vorbereitung beim Klettern. Sie erwĂ€rmen die Muskeln, ohne dass sie schon vor dem Klettern zu stark beansprucht werden, und sorgen beim regelmĂ€ĂŸigen Einsatz fĂŒr stĂ€rkere Finger.

Auch Musiker entdeckten die positive Wirkung der Fingertrainer fĂŒr ihre eigenen Zwecke. Vor allem zum Spielen von Instrumenten wie Gitarre und Akkordeon ist eine gewisse Fingerkraft nötig. Der Fingertrainer ist deshalb auch in diesem Bereich beliebt, außerdem schult er die Motorik, sodass die Finger durch ein intensives Training nicht nur stĂ€rker werden, sondern auch schneller.

Die Rehabilitation setzte frĂŒher vorwiegend auf PressbĂ€lle und Ringe, um die Muskeln in den Fingern und in den HĂ€nden zu stabilisieren. Das relativ weiche Material war auch fĂŒr schwĂ€chere Personen gut zu handhaben, die nach einer Fingerverletzung erst wieder ihre Beweglichkeit wiederfinden mussten. Inzwischen werden auch in der Physiotherapie die innovativen Fingertrainer in Form von BĂ€llen mit Schlaufen oder die stabilen Konstruktionen mit Tasten eingesetzt. Die Physiotherapeuten empfehlen, anfangs mit weicheren bzw. leichteren Fingertrainern zu ĂŒben, bevor zu den etwas hĂ€rteren Federn ĂŒbergegangen wird. Im Rahmen der sportmedizinischen Forschung wird die LĂŒcke zwischen der Physiotherapie und dem Sport geschlossen.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Fingertrainer

Im Laufe der 1980er und 1990er Jahre wurden viele Entwicklungen im Rahmen des Klettertrainings prĂ€sentiert. Als besonders praktisch und effektiv haben sich die mobilen TrainingsgerĂ€te erwiesen. Dazu gehören auch die Fingertrainer, die wir in Anschluss aus einem Test prĂ€sentieren. Die ausgefeilten GerĂ€te basieren auf einem grundsĂ€tzlich einfachen Prinzip und machen das individuelle Training zum Kinderspiel. Damit eignen sich die verschiedenen Fingertrainer sowohl fĂŒr Kletterprofis als auch fĂŒr Einsteiger. Mithilfe der GerĂ€te fĂ€llt es den Trainierenden leicht, ihre eigene Kraft besser einzuschĂ€tzen und durch regelmĂ€ĂŸiges Üben zu stĂ€rken.

Die Fingertrainer, die beim ersten Hinsehen einem breiten Griff Ă€hneln, lassen sich bequem mit einer Hand fassen. Dabei liegen die Finger jeweils auf einem der stabilen Druckschalter. Diese werden gleichzeitig oder im Wechsel gedrĂŒckt. Auch zwei oder drei Finger gleichzeitig können heruntergedrĂŒckt werden. Je nachdem, welches Training im Vordergrund steht, geschieht dies durch das Anspannen der gesamten Fingermuskeln oder durch die BĂŒndelung der Kraft in einem einzelnen Fingergelenk.

Ähnlich funktionieren auch die Fingertrainer mit Schlaufen, allerdings lĂ€sst sich die StĂ€rke hier nicht so vereinzelt dosieren. DafĂŒr bieten die Schlaufen auch die Möglichkeit, bei der Bewegung nach außen die Muskeln in den Fingern zu beanspruchen. Die Griffform und die Trainingsmethoden sind eng miteinander verknĂŒpft, wie sich bei diesen Übungen zeigt.

Die unterschiedlichen Fingertrainer sind darauf ausgerichtet, die Feinmotorik der Hand zu optimieren. Der menschliche Finger mit seinen StĂŒtzelementen ist vor allem durch die Griffstellung des Daumens ein so vielseitiges Werkzeug, sei es beim Klettern oder bei anderen TĂ€tigkeiten. Im alltĂ€glichen Leben werden vor allem die greifenden, stĂŒtzenden und haltenden Funktionen der Finger benötigt. Durch die Übungen mit dem Fingertrainer ist es möglich, auch ohne Zuhilfenahme des Daumens eine außergewöhnliche Kraft aufzubringen. An einer steilen Wand hat man oft nicht die Möglichkeit, mehr als zwei Finger in die nĂ€chste Halterung zu schieben. Genau deshalb zielt das Fingertraining darauf ab, jeden einzelnen Finger optimal zu stĂ€rken und damit die Möglichkeiten zu erweitern.

Übungen zur StĂ€rkung der Fingermuskulatur

Übungen zur StĂ€rkung der FingermuskulaturDie Übungen mit dem Fingertrainer haben unterschiedliche Ziele. Wer lediglich die HĂ€nde bzw. Finger aufwĂ€rmen möchte, kann das GerĂ€t einfach ein paar Minuten mit der rechten und anschließend mit der linken Hand bedienen. Wenn es jedoch darum geht, die Muskulatur gezielt zu stĂ€rken, so enthalten die Anleitungen fĂŒr die TrainingsgerĂ€te ein paar gute Tipps. Diese unterstĂŒtzen das abwechslungsreiche Training und bereiten die Nutzer auf die nĂ€chste Klettertour vor. FĂŒr Gitarristen gibt es ebenfalls einige Hinweise zum zielorientierten Üben, ebenso wie fĂŒr die physiotherapeutische Reha.

Zu den wichtigen Übungen fĂŒr das Muskeltraining gehört die Handfeder. Hierbei liegt das TrainingsgerĂ€t auf dem Handballen und die Finger werden relativ flach auf die vier Plastikschalter gehalten, am besten mit dem mittleren Fingerteil. Dann werden die vier Schalter gleichzeitig heruntergedrĂŒckt. Je langsamer der Druck durchgefĂŒhrt wird, desto effektiver ist die Übung. Erst nachdem die trainierende Person langsam bis zehn gezĂ€hlt hat, werden die Finger wieder entspannt. Die Handfeder-Übung kann mehrmals wiederholt werden, bevor die Seite gewechselt wird.

Bei der Fingerspitzenfeder verĂ€ndert sich die Grundhaltung der Handfeder: Anstelle der flachen Finger werden die Schalter mit den vier Fingerspitzen heruntergedrĂŒckt. Auch dies geschieht möglichst langsam, man zĂ€hlt wieder bis zehn und löst danach die Schalter.

Die dritte Übung ist unter dem Namen Thumbwork bekannt, denn hier wird der Daumen trainiert. Der Fingertrainer wird mit dem Handballen gehalten, wĂ€hrend die Schalter mit dem Daumen krĂ€ftig nach unten gedrĂŒckt und fĂŒr zehn Sekunden gehalten werden. Nach dem Entspannen folgen einige Wiederholungen, dann wechselt der Fingertrainer in die andere Hand.

Der Barrestyle ist eine weitere Übung fĂŒr den Daumen. Er liegt lĂ€ngs ĂŒber dem gummierten Teil des Fingertrainers und drĂŒckt allmĂ€hlich zu, um gleich darauf wieder zu entspannen. Durch das hĂ€ufige Wiederholen dieser Übungseinheit lassen sich anschließend die Barreegriffe problemlos durchfĂŒhren.

Dem sogenannten Flexigrip liegt die Fingerspitzenfeder zugrunde. WĂ€hrend sie durchgefĂŒhrt wird, streckt man die Arme in alle Richtungen: nach oben und unten, seitwĂ€rts und nach vorne. Durch diese Variation werden zusĂ€tzlich zu den Fingern auch die Arme gestĂ€rkt.

Der Gripspider bezeichnet das einzelne HerunterdrĂŒcken der vier Schalter durch die jeweiligen Finger. Dies geschieht nacheinander, sodass die Motorik der Hand gezielt aktiviert wird. Durch unterschiedliche Folgen oder Kombinationen beim DrĂŒcken und Loslassen der Schalter lassen sich die schwĂ€cheren Finger gut aktivieren.

Die ballförmigen Fingertrainer ermöglichen andere Formen des Trainings. Durch die Fingerschlaufen werden die Finger nicht nur durch das ZusammendrĂŒcken gestĂ€rkt, sondern auch durch die Bewegung nach außen, da sie von den Schlaufen gehalten werden. Beim ZusammendrĂŒcken fehlt die PrĂ€zision des festen Fingertrainers, dennoch können such diese Fingertrainer als effektive GerĂ€te genutzt werden.

Fingertrainer vs. Handtrainer

WĂ€hrend der Fingertrainer je nach Modell vor allem die Muskulatur und Beweglichkeit in den Fingern anspricht, aktiviert der Handtrainer die gesamte Hand einschließlich des Handgelenks. HĂ€ufig handelt es sich bei den Handmuskeltrainern um stabile GerĂ€te aus Stahl mit Schaumstoffgriffen, die nach ergonomischen Aspekten entwickelt wurden. Sie liegen sicher in der Hand und bieten ein angenehmes GefĂŒhl.

Ein solcher Handtrainer wird von den meisten Herstellern in mindestens drei StĂ€rken angeboten, sodass er sich fĂŒr das leichte, mittlere oder professionelle Training eignet. Typische Merkmale dieser TrainingsgerĂ€te fĂŒr die Hand sind die StabilitĂ€t und Langlebigkeit sowie die gute Abstimmung auf die individuelle Kraft. Viele Sportler schwören auf die Handtrainer, da sie eine grĂ¶ĂŸere Muskelpartie aktivieren als die Fingertrainer. Außerdem ist schon nach zwei oder drei Trainingseinheiten die Beanspruchung der Muskulatur zu spĂŒren

Im Gegensatz zu den Handtrainern schulen die Fingertrainer jedoch nicht nur die Grobmotorik, sondern sie bieten sich auch fĂŒr feinmotorische Übungen an. Die EffektivitĂ€t zeigt sich zwar oft erst nach einigen Wochen des Trainings, aber gerade im Klettersport sind die Vorteile offensichtlich. WĂ€hrend diejenigen, die nur mit dem Handtrainer arbeiten, lediglich ihre gesamte Kraft optimieren konnten, zeigen sich die Sportler, die den Fingertrainer eingesetzt haben, deutlich beweglicher und haben selbst im kleinen Finger eine enorme Kraft.

Das Training alleine mit dem Hand- oder Fingertrainer ist in Kombination mit einer Rehabilitations-Maßnahme auf jeden Fall sehr sinnvoll. Im Zusammenhang mit dem Klettern oder einer Ă€hnlichen Sportart sind die Übungen jedoch nur eine ErgĂ€nzung. Wie effektiv das Training tatsĂ€chlich ist, zeigt sich schließlich beim Bouldern. Diejenigen, die ihre Fingerkraft mithilfe der Fingertrainer aus einem Test verbessert haben, kommen besser an der Wand hoch, als die Kletterer, die lediglich mit dem Handtrainer geĂŒbt haben.

Durch die gezielte StĂ€rkung der Finger reichen auch kleine Öffnungen dazu aus, um einen sicheren Halt zu finden. Zudem unterstĂŒtzen die Fingertrainer die Motorik und damit auch die Schnelligkeit bei den Bewegungen. Dies ist ein wesentliches Element in anderen Bereichen, beispielsweise beim Spielen eines Instruments.

Beim Fingertrainer sowie beim Handtrainer sollte man es mit dem Trainingspensum nicht ĂŒbertreiben. Ansonsten kann es bei beiden GerĂ€ten zu Muskelkater oder zu einer Überlastung der Sehnen kommen. Vor allem Einsteiger sollten daher nicht zu ausdauernd trainieren, denn auf eine zu hohe Beanspruchung folgt zunĂ€chst eine lĂ€ngere Pause. Diese wirkt dem eigentlichen Trainingsziel entgegen und sollte daher vermieden werden.

Fingertraining fĂŒr Sportler

Fingertraining fĂŒr Sportler

Die stabilen Fingertrainer im Test 2019 haben sich als effektive GerĂ€te fĂŒr Kletterer, Kampfsportler und andere aktive Personen bewĂ€hrt. Die Federwirkung funktioniert auch nach mehreren Monaten des hĂ€ufigen, intensiven Trainings noch einwandfrei. Schon bald lĂ€sst sich eine Leistungssteigerung feststellen, wenn die Sportler regelmĂ€ĂŸig ihre Fingergelenke und Fingerspitzen trainieren.

DafĂŒr brauchen sie nicht einmal ins Fitnessstudio oder in den Sportverein zu gehen, denn die praktischen Fingertrainer lassen sich bequem zuhause oder sogar unterwegs einsetzen. Direkt vor dem Bouldern, im Zusammenhang mit dem AufwĂ€rmtraining, dient der Fingertrainer dazu, die Fingermuskulatur aufzuwĂ€rmen und zu lockern, ohne dass sie dabei ĂŒberlastet werden.

Die Sportler erkennen schon an den Farben der Fingertrainer, um welchen HĂ€rtegrad und Schwierigkeitsgrad es sich handelt. Dies erleichtert die Entscheidung fĂŒr ein passendes TrainingsgerĂ€t. Die solide Material- und VerarbeitungsqualitĂ€t ist eine wichtige Grundlage, wie in einem Fingertrainer Test deutlich wird. Die Hochwertigkeit der GerĂ€te sorgt dafĂŒr, dass es nicht zu Verletzungen an den Fingern kommt.

Bei den Testsiegern der Fingertrainer ist der Preis zwar oft etwas höher als bei den einfachen GerĂ€ten, aber die Investition lohnt sich. Die Lebensdauer, die Sicherheit und die EffektivitĂ€t ĂŒbernehmen eine wichtige Rolle bei den QualitĂ€tsmerkmalen der TrainingsgerĂ€te.

Die Fingertrainer fĂŒr den sportlichen Bereich dienen dazu, die Kraft aufzubauen, die Beweglichkeit zu verbessern und die Koordination zu trainieren. Dies gelingt durch die einzelne BetĂ€tigung der Finger. Gleichzeitig krĂ€ftigen die TrainingsgerĂ€te oft auch die Hand sowie den Unterarm. Die hohe Widerstandskraft der Schalter bzw. Federn zeigt an, dass die leistungsfĂ€higen und effektiven GerĂ€te vor allem fĂŒr aktive Menschen und zum Teil auch fĂŒr bereits trainierte Sportler konzipiert wurden.

Ein klassischer Fingertrainer fĂŒr den Klettersport hat beispielsweise einen Gesamtwiderstand von 14,1 kg und einen Einzeltastenwiderstand von 4,1 kg. SchwĂ€chere Fingertrainer richten sich an Boulder-Einsteiger oder an andere Sportler, wĂ€hrend die besonders starken GerĂ€te von den Profis eingesetzt werden.

Fingertraining bei Arthrose

FĂŒr Reha- und Arthrose-Patienten gibt es spezielle Fingertrainer, die auf schonende Weise die Gelenke stĂ€rken und die Muskeln aktivieren. Die Struktur von HĂ€nden und Fingern ist fĂŒr Laien nur schwer nachzuvollziehen, daher weiß man oft nicht, wie man mit Schmerzen oder EinschrĂ€nkungen umgehen soll. Eine Physiotherapie hilft dabei, die Beweglichkeit zurĂŒckzugewinnen und die Finger wieder allmĂ€hlich zu krĂ€ftigen.

Dies gelingt mit kleinen Fingertrainern oder mit grĂ¶ĂŸeren physiotherapeutischen GerĂ€ten, die gleich mehrere Muskelgruppen ansprechen. Die Vergleichs-Testsieger der Fingertrainer im Reha-Bereich ĂŒberzeugen durch ihre gute Handhabung sowie durch die Steigerungsmöglichkeit. Denn nach einer Verletzung bzw. einer OP helfen die Squeezer und/oder Fingertrainer dabei, die geschwĂ€chten Muskeln allmĂ€hlich und dauerhaft wieder zu reaktivieren. Einige dieser Fingertrainer aus den Tests lassen sich auch fĂŒr andere Bereiche nutzen, wĂ€hrend die speziellen Physio-Trainer vorwiegend fĂŒr den medizinischen bzw. therapeutischen Bedarf entwickelt wurden.

Die kleinen TrainingsgerĂ€te dienen dazu, die MobilitĂ€t und die Griffkraft wiederherzustellen. FĂŒr geschwĂ€chte und Ă€ltere Personen sind die weichen bzw. leichten Fingertrainer ein guter Einstieg. SpĂ€ter haben die Reha-Patienten die Möglichkeit, auf einen höheren HĂ€rtegrad zuzugreifen. Die einfache Bedienung macht eine falsche Anwendung fast unmöglich. Bei Bedarf erklĂ€ren die Physiotherapeuten die FunktionalitĂ€t und besprechen die individuelle Situation. Ein kleiner Trainingsplan hilft dabei, die Finger nicht zu ĂŒberlasten. Gerade nach einer schwierigen OP oder bei rheumatischen Problemen sollte eine Überbeanspruchung unbedingt vermieden werden.

Fingertraining bei ArthroseAlternative TrainingsgerĂ€te fĂŒr die Finger, die in der Physiotherapie angewendet werden, sind beispielsweise Kunststoffringe oder BĂ€lle zum Knautschen bzw. Pressen. Auch flexible Handtrainer, die mit extra Öffnungen fĂŒr die einzelnen Finger ausgestattet sind, eignen sich fĂŒr das individuelle Training.

Die Fingerhanteln sind eine weitere Option fĂŒr die Reha bzw. Physiotherapie. FĂŒr diejenigen Patienten, die große Schwierigkeiten beim Greifen haben, kommt die Therapieknete als Trainingswerkzeug infrage. Diese passt sich der Hand an und macht es leicht, einfache Griff-Übungen ohne großen Kraftaufwand durchzufĂŒhren.

Das Fingertraining mit einer solchen therapeutischen Knetmasse hat sich im Laufe der letzten Jahre als sanfte Trainingsmethode bewĂ€hren können. Die ersten Übungen mit dieser Knetmasse können bereits kurz nach einer OP stattfinden. Es folgt ein leicht verstĂ€rktes Training bis hin zu fortgeschrittenen Übungen. Die antimikrobielle Knetmasse eignet sich auch fĂŒr Menschen, die unter Rheuma leiden, da sich das Training prĂ€zise an die Kraft anpassen lĂ€sst.

Außerdem steht die therapeutische Knete in verschiedenen Festigkeitsgraden zur VerfĂŒgung. Sie kann extra weich oder weich sein, mittel, fest oder sehr fest. Neben dem Muskeltraining eignet sich die Knetmasse auch zur Optimierung der Beweglichkeit und der Motorik. Wenn man nach der Reha seine ursprĂŒngliche Kraft wieder erreicht hat, so kann die Knetmasse weiterhin zum Fingertraining verwendet werden: Auf diese Weise beugt man einer nachlassenden Kraft vor und die Finger bleiben krĂ€ftig und beweglich.

FAQ

Wie wÀrmt man sich durch Fingertraining richtig auf?

Wie wÀrmt man sich durch Fingertraining richtig auf?

Das Fingertraining vor dem Sport, vor allem vor dem Klettern, sorgt fĂŒr lockere und warme Finger. Dabei sollte man aber nicht zu lange oder mit einem zu hohen HĂ€rtegrad trainieren, um die Finger nicht schon vor dem eigentlichen Sport zu ĂŒberlasten.

Durch das richtige AufwĂ€rmen der Finger lĂ€sst sich das Risiko von spĂ€teren Verletzungen minimieren. FingerĂŒbungen von ein paar Minuten reichen normalerweise aus, um sich auf das Bouldern vorzubereiten.

Welche Muskeln mĂŒssen fĂŒr das Bouldern besonders trainiert werden?

Welche Muskeln mĂŒssen fĂŒr das Bouldern besonders trainiert werden?

Die HÀnde und Finger werden beim Bouldern stark beansprucht, daher lohnt sich ein gezieltes und intensives Fingertraining mit einem leistungsfÀhigen GerÀt.

Auch die Muskulatur der Unterarme sollte fĂŒr das Klettern trainiert werden. DafĂŒr können beispielsweise die Handtrainer eingesetzt werden. Je nach Schwierigkeitsgrad der Kletterwand ist es sinnvoll, die Muskeln und Gelenke des gesamten Körpers zu krĂ€ftigen. Dies verbessert die gesamte Motorik und erleichtert die BewegungsablĂ€ufe.

Worauf basiert die EffektivitĂ€t des Fingertrainers gegenĂŒber anderen Trainingsmethoden?

Worauf basiert die EffektivitĂ€t des Fingertrainers gegenĂŒber anderen Trainingsmethoden?

Durch den Fingertrainer wird die maximale Kraft im Finger aufgebaut. Als weitere Trainingsmöglichkeiten beim Klettern stehen spezielle Griffboards oder SystemwĂ€nde zur VerfĂŒgung, doch diese sind nicht so handlich.

Außerdem sprechen viele TrainingsgerĂ€te vorwiegend die gesamte Handmuskulatur an und stĂ€rken vorwiegend die Griffkraft. FĂŒr diese wird jedoch stets auch der Daumen benötigt. Der Fingertrainer unterstĂŒtzt hingegen jeden einzelnen Finger durch seine Funktionsweise und ĂŒberzeugt damit als ideales GerĂ€t fĂŒr Klettersportler.

Wie lÀsst sich das Fingertraining intensivieren?

Wie lÀsst sich das Fingertraining intensivieren?

Einsteiger holen die Kraft fĂŒr das ZusammendrĂŒcken der Fingertrainer zumeist aus der Hand. Indem jedoch die Finger vorne an der Kuppe auf das TrainingsgerĂ€t gesetzt werden, wechselt die Beanspruchung zu den vorderen Fingergliedern.

Dadurch verstĂ€rkt sich der Trainingseffekt und die Finger gewinnen an Kraft. Wichtig ist außerdem, bei dem Grifftraining nicht immer auf die StĂ€rke des Daumens zu setzen. Dies schult die Greif- und Haltekraft der anderen Finger.

Können beide HÀnde gleichzeitig trainiert werden?

Können beide HÀnde gleichzeitig trainiert werden?

Die ballförmigen Fingertrainer stehen oft im Zweierset zur VerfĂŒgung, sodass beide HĂ€nde jeweils einen Ball greifen können. Damit ist ein gleichzeitiges Training der linken und der rechten Hand möglich.

Die einzelnen Griff- bzw. Fingertrainer werden zumeist nur mit einer Hand bedient und wechseln anschließend zur anderen Hand. Fortgeschrittene Sportler mit gut trainierter Motorik können aber auch mit zwei Fingertrainern gleichzeitig arbeiten.

Muss der Fingertrainer gereinigt werden?

Muss der Fingertrainer gereinigt werden?

Hin und wieder sollte das TrainingsgerÀt im Rahmen einer pfleglichen Behandlung gesÀubert werden. Dies geschieht durch das Abwischen mit einem feuchten Reinigungstuch.

Da der Fingertrainer vorwiegend drinnen eingesetzt wird, sind feste Verschmutzungen nur selten. Ggf. lassen sich diese mit einer milden Seifenlauge entfernen. Die therapeutische Knetmasse lÀsst sich in kochendem Wasser hygienisch reinigen.

NĂŒtzliches Zubehör

Als Zubehör fĂŒr das Fingertraining und zum Klettern stehen viele Extras zur VerfĂŒgung. Der kleinformatige und mobile Fingertrainer selbst benötigt kein Zubehör, aber das Training lĂ€sst sich mit zusĂ€tzlichen Elementen beliebig erweitern. Die entsprechenden GerĂ€te wie Fingerhanteln und Klettergriffe werden zumeist von den bekannten, großen Marken angeboten. Dazu gehören neben den TrainingsgerĂ€ten selbst auch die Kletterhaken, SchnĂŒre usw. Mithilfe dieses Zubehörs lĂ€sst sich ein vielseitiges Vorbereitungstraining durchfĂŒhren und die nĂ€chste Kletterpartie planen.

Typische Zubehörelemente fĂŒr das Fingertraining sind einerseits in den verschiedenen AusfĂŒhrungen der PressbĂ€lle zu finden, andererseits in den Anleitungen und in den TrainingsplĂ€nen, die eine eigene Kontrolle der Leistungssteigerung unterstĂŒtzen und damit die Motivation erhöhen. Zum Teil lassen sich die Fingertrainer mit zusĂ€tzlichen Elementen wie Tapes oder Gewichten ergĂ€nzen. Diese beeinflussen die Bewegungen und erhöhen die Beanspruchung. Auf diese Weise wird der Trainingseffekt gezielt verstĂ€rkt oder erstreckt sich ĂŒber die Hand bis zum Unterarm.

Um das Fingertraining zu erweitern, können außerdem flexible ÜbungsstĂ€be oder dehnbare BĂ€nder eingesetzt werden. Die speziellen Fingertapes, die im Kletterbedarf erhĂ€ltlich sind, dienen vor allem dazu, die Finger vor Verletzungen zu schĂŒtzen. Indem die Finger mit dem speziellen Tape umwickelt werden, erhalten sie eine verbesserte Stabilisierung. Das rissfeste Fingertape bietet außerdem einen sicheren Halt und ist extrem abriebfest. Damit eignet es sich nicht nur fĂŒr die Indoor-Kletterwand, sondern auch fĂŒr das Bouldern an einem natĂŒrlichen Steinhang.

Eine Gebrauchsanleitung gehört ĂŒblicherweise zum Lieferumfang der Fingertrainer. Es gibt aber auch zusĂ€tzliche Literatur zu den verschiedenen Einsatzbereichen. Boulder-Anleitungen und Trainingstipps fĂŒr die GerĂ€te helfen dabei, ein individuelles Programm zusammenzustellen, ggf. begleitet von einer physiotherapeutischen Beratung. Diese sollte auf keinen Fall vernachlĂ€ssigt werden, wenn der Fingertrainer im Rahmen einer Reha-Behandlung zum Einsatz kommt.

FĂŒr spezielle Trainingsanleitungen fĂŒr die verschiedenen Einsatzbereiche stehen im Internet ein paar Hinweise zur VerfĂŒgung, außerdem gibt es interessante Infos im Sportfachhandel sowie in Musikalienhandlungen.

Alternativen zum Fingertrainer

Der klassische Fingertrainer kann durch vergleichbare Handtrainer, PressbĂ€lle und Knetmassen ersetzt werden, wie wir bereits erklĂ€rt haben. Außerdem gibt es einige weitere Alternativen, beispielsweise den Gyrotwister. Hierbei handelt es sich um einen dynamischen Griff-Trainer. Der innenliegende Rotor wird durch das Ziehen an der Schnur in Gang gesetzt. Je schneller die Drehung ist, desto schwieriger ist es, den Ball festzuhalten. Dies fĂŒhrt zu einem hohen Trainingseffekt, der nicht nur in den Fingern und in der Hand zu spĂŒren ist. Auch die Arme und die Schultern werden durch diesen Gyroball angesprochen. FĂŒr Einsteiger ist die Fliehkraft so stark, dass sie den Ball nur eine kurze Zeit halten können. Bei einem verbesserten Trainingsstand, wenn die Muskulatur gestĂ€rkt ist, lĂ€sst sich der Ball schon deutlich lĂ€nger halten.

Als weitere Alternative, die vorwiegend fĂŒr Klettersportler interessant ist, kann das Campusboard verwendet werden. Dieses lĂ€sst sich aus stabilen Leisten nach Wunsch zusammensetzen. Mit dem Klettertraining an diesem Board kann man sich auf das schwieriger Bouldern vorbereiten. Im Gegensatz zu den getesteten Fingertrainern kommt das Campusboard wegen seiner GrĂ¶ĂŸe jedoch vorwiegend fĂŒr den stationĂ€ren Einsatz infrage.

Die vielseitigen Handtrainer können ebenfalls als Alternative fĂŒr die Fingertrainer angesehen werden, auch wenn ihr Fokus ein anderer ist. Es gibt spezielle Handtrainer fĂŒr die Physiotherapie, die die Aussicht auf eine komplette Wiederherstellung der Kraft begĂŒnstigen. Durch die entsprechenden Übungen mit einem progressiven Widerstand ermöglichen sie ein zielgerichtetes Training. Es gibt hochwertige Band-Trainer, die aus einem flexiblen und langlebigen Material bestehen. Dieses erlaubt zum Teil sogar zusĂ€tzliche Anwendungen mit KĂ€lte oder WĂ€rme und erhĂ€lt im Eisfach oder in der Mikrowelle die gewĂŒnschte Temperatur.

Anstelle der Squeezer und PressbĂ€lle lassen sich auch Anti-Stress-BĂ€lle fĂŒr ein Fingertraining nutzen. Viele BĂŒroangestellte drĂŒcken diese weichen oder etwas hĂ€rteren BĂ€lle nicht nur deshalb, weil sie sich abreagieren möchten, sondern sie profitieren auch von den Greifbewegungen, die ihre HĂ€nde und Arme lockern. Wenn diese BĂ€lle mit den Fingerspitzen bearbeitet werden, spĂŒrt man schnell die verĂ€nderte Beanspruchung der Muskeln. Beim Zusammenballen der Faust werden hauptsĂ€chlich die Mittelhand und der Unterarm angespannt, wĂ€hrend bei DrĂŒcken mit den aufgesetzten Fingerspitzen speziell die Finger aktiviert werden.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

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