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Zurück zur Lockenstab-Vergleichstabelle Aktualisiert am:

Wie benutze ich die verschiedenen Aufsätze eines Lockenstabes?

Bevor die verschiedenen Aufsätze zur Anwendung kommen, sollte das Haar richtig vorbereitet werden. Ein im feuchten Haar verteilter Schaumfestiger erhält die Sprungkraft der Lockenpracht und auch auf ein Hitzespray sollten Sie keinesfalls verzichten. Das Haar muss komplett trocken sein, um die Locke zu bilden – es darf nicht zischen und dampfen. Techniken und Tipps zum Lockendrehen gibt es viele, mit denen Sie die Alltagsfrisur für den besonderen Anlass in eine glamouröse Lockenpracht verwandeln können.

Wie entsteht ein gleichmäßiges Ergebnis?

Zuerst sollten die Haare gründlich durchgekämmt werden. Überprüfen Sie dabei den Zustand der Haarspitzen, ob sie gesund aussehen und das Styling mit dem heißen Lockenstab vertragen. Falls die Haarspitzen glanzlos, spröde oder gebrochen sind, sollten Sie die Pausen zwischen den Stylings mit dem Lockenstab  verlängern, damit sich das Haar erholen kann. Lassen Sie regelmäßig den Spliss schneiden, das kostet keine Länge, sondern betrifft nur die geschädigten Haarspitzen.

Konzentrieren Sie das Styling mit dem Lockenstab immer nur auf eine Haarsträhne. Versuchen Sie nicht, wie mit einem Föhn einmal hier und einmal dort anzusetzen. Ohne ein System anzuwenden wird das Ergebnis nicht zufriedenstellend ausfallen. Ziehen Sie Scheitel und teilen Partien ab, die so lange mit Klammern hochgesteckt werden, bis sie an der Reihe sind. Achten Sie darauf, ungefähr gleich große Strähnen abzuteilen.

Wie wird ein Lockenstab mit Klemme richtig verwendet?

Falls Sie einen Lockenstab mit einer Klemme benutzen, beginnen Sie möglichst nahe am Haaransatz. Überlegen Sie sich, wie die Strähnen rund ums Gesicht fallen sollen und setzten entsprechende Scheitel. Das Eindrehen nach innen oder außen ergibt dabei einen ganz anderen Look. Erfassen Sie die Strähne mit der Klemme und ziehen ihn bis etwas oberhalb der Spitzen herunter. Rollen Sie nun das Haar ein, nicht zu locker, doch auch nicht zu straff. Je nachdem, wieviel Haar nun auf dem Heizstab aufgerollt ist, können Sie die Hitze einige Sekunden lang einwirken lassen. Lassen Sie besonders an der Stirn und im Schläfenbereich Vorsicht walten, damit die feinen Haare ohne Knicke bleiben.

Im nächsten Schritt lösen Sie die Klemme und ziehen den Aufsatz vorsichtig aus der Locke heraus. Stützen Sie mit der anderen Hand die Strähne ab, damit sie zusammengerollt bleibt.

Besonders langen Halt bewirkt das Auskühlen in dieser geschlossenen Form, also warten Sie besser mit dem Auskämmen, bis sich das Haar kalt anfühlt. Bis das gesamte Haar gestylt ist, können Sie die fertigen Papilloten jeweils mit einer schmalen Haarklammer feststecken.

Vielseitiges Styling mit dem Lockenstab ohne Klemme

Der Lockenstab ohne Bügel erfordert etwas Geschick und beide Hände. Ob nun ein zylindrischer, konischer oder spiralförmiger Aufsatz zum Einsatz kommt, ist unerheblich: Die Technik, Locken zu drehen, ist immer die gleiche. Rechtshänder halten das Gerät zumeist in der rechten Hand, um mit der linken Hand zu arbeiten. Ziehen Sie dort den Hitzehandschuh über, falls einer mitgeliefert wurde. Teilen Sie eine etwa 5 cm breite Strähne ab und halten den Lockenstab nahe am Ansatz.

Beginnen Sie nun, das Haar vom Ansatz her um den Heizstab zu wickeln und nutzen Sie dabei die gesamte Länge bis zur Spitze aus. Die Strähne kann entweder flach aufliegen, womit Sie Wellen erzeugen, oder erst gezwirbelt werden, um definierte Locken zu gestalten. Weiche Wellen bei feinerem Haar erzielen Sie mit zwei Umdrehungen der Strähne, deren Ende sie straff halten, während die Wärme wirkt. Ziehen Sie ohne das Haar zu lösen den Lockenstab in Etappen Richtung Haarspitzen.
Der Haarschaft “erinnert sich” und fällt gewellt.

Wie wird der Lockenstab gehalten?

Halten Sie den Lockenstab in der Position, wie die Locken später fallen sollen. Bei waagrechter Ausrichtung erhalten Sie exakt verlaufende Retro-Wellen, so wie sie Lockenwickler erzeugen. Diagonale oder senkrechte  Haltung bewirkt ein natürliches Spiel der Strähnen, was besonders in gesträhntem Haar effektvoll wirkt.

Lieben Sie den lässigen Surfer-Look, lassen Sie die Haarspitzen heraus und wickeln nur die Haarlängen bis zum Ansatz ein. Umgekehrt, nur eingerollte Spitzen, verleiht feinerem Haar schönes Volumen. Mit einem dünnen Lockenstab und möglichst feinen Strähnen erzeugen Sie wahre Engelslocken.
Schütteln Sie die gelockten Haare aus, sprühen gegebenenfalls etwas Haarspray auf die Ansätze und kämmen mit den Fingern, einem grobzinkigen Kamm oder einer Bürste hindurch, um das maximale Volumen herauszuholen.

Wieder im Trend: Gekrepptes Haar

Wer ab und zu im Mittelpunkt stehen will, kreiert extremen Look mit dem Kreppeisen-Aufsatz. Die fein gewellten Platten drücken unter Hitzeeinwirkung fedrige Locken ins Haar. Setzen Sie das Kreppeisen direkt am Haaransatz an und drücken mehrere Sekunden lang die Hälften zusammen. Lösen Sie die Platten und wiederholen den Vorgang bis zu den Haarspitzen. Setzen Sie interessante Akzente mit einzelnen gekreppten Strähnen.

Wie funktioniert ein Lockendreher?

Eine automatische Lockenmaschine zieht schmale Strähnen von 2 – 3 cm Breite automatisch ein. Die Handhabung gestaltet sich sehr einfach: Wählen Sie die Drehrichtung, öffnen die Griffe und legen die Strähne ins aufgeheizte Gerät. Der Lockendreher zieht die Strähne ein und gibt nach Ablauf der eingestellten Zeit ein Signal ab. Jetzt können Sie die fertige Locke entnehmen. Das Haar kann sich nicht verknoten und auch bei zu dicken Strähnen weist der Piepton auf einen Fehler hin.

Arbeiten Sie immer sehr aufmerksam und gewissenhaft mit einem Lockenstab, da sich der Heizstab bei hoher Stufe auf über 200 Grad erhitzt. Verzichten Sie im Bad auf das Smartphone, Unaufmerksamkeit führt ganz schnell zu Verbrennungen.

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