
Viele Crashtests und Studien zur Sicherheit in Kindersitzen haben gezeigt, dass sogenannte Reboarder, also rückwärts gerichtete Kindersitze am sichersten für die Kinder sind. Darum wird empfohlen, Kinder auch über die 15 Monate hinaus (so lange wie möglich) rückwärtsfahren zu lassen. Das Magazin Auto Motor Sport erklärt die Gründe dafür ausführlich hier.
Darüber hinaus empfehlen die Autoren der europäischen Kindersitznorm das IsoFix-Konzept, welches auch auf der Webseite der StVO sowie allen Verbrauchertestern wie Stiftung Warentest und dem ADAC empfohlen wird. Wer ein Auto mit IsoFix-Halterung hat, sollt unbedingt einen Kindersitz Gruppe 1 mit IsoFix aus unserem Vergleich auswählen. Die Kindersitze gewinnen durch die statische Verbindung mit dem Auto ein noch höheres Maß an Sicherheit.
Falls ihr Auto keine IsoFix-Vorrichtung hat, könnte sich der Kauf von einem Kindersitz Gruppe 1 mit Isofix trotzdem lohnen, da die Kindersitze mit Isofix auch ohne Isofix funktionieren, also auch normal über den Anschnallgurt gesichert werden können.
In Italien und Südtirol müssen Kindersitze ab Juni 2019 übrigens zusätzlich mit einem Alarmsystem ausgestattet werden. Dies soll verhindern, dass Kinder im Auto vergessen werden. Dieses Gesetz gilt allerdings nur für italienische Autos, die in Italien zugelassen wurden sowie italienische Mietfahrzeuge.