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Gelesene Rezensionen 412

Rum Test 2018 • Die 20 besten Rums im Vergleich

Es gibt viele Sorten Rum mit unterschiedlichen Qualitätsmerkmalen, sodass die Entscheidung für den eigenen Vergleichssieger nicht ganz leicht fällt. Der vorliegende Rum Vergleich bringt Ihnen dieses vielseitige Getränk näher, erläutert die Vor- und Nachteile und erklärt, worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Rum Bestenliste 2018

Letzte Aktualisierung am: 

 
  A.H. Riise Rum Botucal Rum Plantation Rum Don Papa Rum Ron Zacapa Rum Quorhum Rum 30 Jahre Ron Zacapa 23 Jahre Rum Dos Maderas Rum A.H. Riise XO Reserve Rum Presidente Rum Stroh Rum Original 60% Pampero Rum BACARDI Reserva Ocho Rum (1 x 0.7 l) Malteco Rum 10 Jahre alt (1 x 0.7 l) Plantation Barbados Grand Reserve Rum Captain Morgan  Original Spiced Gold Rumverschnitt The Kraken Rum MATUSALEM Gran Reserva 15 Rum (1 x 0.7 l) BACARDI Carta Blanca Rum Old Pascas Rum
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ExpertenTesten TÜV-Siegel 1,06
sehr gut
1,45
sehr gut
1,72
gut
1,82
gut
1,86
gut
1,93
gut
1,99
gut
2,15
gut
2,17
gut
2,19
gut
2,41
gut
2,43
gut
2,46
gut
2,57
befriedigend
2,61
befriedigend
2,63
befriedigend
2,64
befriedigend
2,66
befriedigend
2,69
befriedigend
2,88
befriedigend
Kundenbewertungen
auf Amazon

3.8 von 5 Sternen
bei 38 Rezensionen

4.5 von 5 Sternen
bei 606 Rezensionen

4.6 von 5 Sternen
bei 312 Rezensionen

4.3 von 5 Sternen
bei 284 Rezensionen

4.3 von 5 Sternen
bei 256 Rezensionen

4.5 von 5 Sternen
bei 27 Rezensionen

4.8 von 5 Sternen
bei 14 Rezensionen

4.5 von 5 Sternen
bei 108 Rezensionen

4.5 von 5 Sternen
bei 37 Rezensionen

4.3 von 5 Sternen
bei 68 Rezensionen

5 von 5 Sternen
bei 6 Rezensionen

3.8 von 5 Sternen
bei 188 Rezensionen

5 von 5 Sternen
bei 4 Rezensionen

4.4 von 5 Sternen
bei 40 Rezensionen

4.2 von 5 Sternen
bei 41 Rezensionen

4.5 von 5 Sternen
bei 98 Rezensionen

3.9 von 5 Sternen
bei 67 Rezensionen

2.8 von 5 Sternen
bei 24 Rezensionen

4.4 von 5 Sternen
bei 45 Rezensionen

4 von 5 Sternen
bei 34 Rezensionen
Marke A.H. Riise Botucal Plantation Don Papa Ron Zacapa Quorhum Ron Zacapa Dos Maderas A.H. Riise Presidente Stroh Pampero BACARDI Malteco Plantation Barbados Captain Morgan The Kraken MATUSALEM BACARDI Old Pascas
Inhalt/Menge k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A.
Alkoholgehalt

42 %

40 %

40 %

40 %

40 %

40 % Vol

40 % Vol

40 %

40 % Vol

40 %

60 % Vol

40 %

40 % Vol

40.5 % Vol

40 % Vol

35 % Vol

40 %

40 % Vol

37.5 % Vol

37,5 %

Lagerungszeit

k. A.

mind. 12 Jahre gelagert

mind. 9 Jahre gelagert

mind. 7 Jahre gelagert

mind. 6 Jahre gelagert

30 Jahre

23 Jahre

mind. 10 Jahre gelagert

k.A

mind. 15 Jahre gelagert

k.A

mind. 4 Jahre gelagert

8 Jahre

min. 10 Jahre

min. 5 Jahre

k.A

mind. 1 Jahr gelagert

mind. 15 Jahre

NV

mind. 2 Jahre gelagert

Ursprungsland

Jungferninseln

Venezuela

Barbados

Philippinen

Guatemala

Dominikanische Republik

Guatemala

Barbados

Jungferninseln

Dominikanische Republik

Österreich

Venezuela

Puerto Rico

Guatemala

Karibik

England

Trinidad und Tobago

Karibik

Deutschland

Barbados

Gewicht

2 Kg

1.20 Kg

1,5 Kg

1,4 Kg

1,16 Kg

1,8 Kg

2,0 Kg

1,9 Kg

1,8 Kg

1,7 Kg

1,8 Kg

1,4 Kg

1,6 Kg

1,7 Kg

1,5 Kg

1,3 Kg

1,7 Kg

1,4 Kg

1,4 Kg

1,4 Kg

In Geschenkverpackung

ja

nein

ja

nein

ja

ja

ja

ja

ja

ja

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

ja

nein

nein

Verschluss

Glaskorken

Kork

Kork

Korken

Naturkorken

Kork

k.A

Screw Cap

Korken

Korken

Screw Cap

Screw Cap

Korken

k.A

k.A

Screw Cap

Screw Cap

k.A.

Screw Cap

Screw Cap

Zusatzstoffe

Farbstoff

E150a, Zuckerkulör

Schwefeldioxid SO2

E150a, Zuckerkulör

Schwefeldioxid SO2

Mit Farbstoff

Mit Farbstoff

Farbstoff

Mit Farbstoff

Farbstoff

nein

Schwefeldioxid SO2

Mit Farbstoff

Mit Farbstoff

Mit Schwefeldioxid SO2

mit Farbstoff (Zuckercouleur)

Farbstoff

Mit Schwefeldioxid SO2

k.A

Farbstoffe, E150a Zuckerkulör

Besonderheiten
  • Formschöne Flasche
  • Mehrere Auszeichnungen
  • Exklusiv nur etwa 2000 Flaschen abgefüllt
  • Herkunft: Jungferninseln
  • Hohe Qualität
  • Formschöne Flasche
  • Korkverschluss
  • Gewinner in verschiedenen Awards
  • Mit Zuckerkulör
  • Design
  • Korkverschluss
  • Formschöne Flasche
  • Bast-Ver­zie­rung
  • Lagerungszeit Barbados
  • Geschmack
  • Zuckerrohrart gedeiht auf Vulkanböden
  • Formschöne Flasche
  • Vielfältige Anwendung
  • Intensiver Duft mit Noten von Früchten
  • Langer und reichhaltiger Abgang
  • Solera-Ver­fahren
  • Naturkorken
  • Schöne Flasche
  • Region: Guatemala
  • Charakter: Intensiv, Vollmundig, Warm
  • Premium Rum
  • Wohlschmeckend süßlich
  • Weich
  • Ein lang anhaltender Abgang
  • Kräftig
  • Premium Rum
  • Dunkler Bernstein
  • Geschmack
  • Qualität
  • Weltspitze
  • Formschöne Flasche
  • Verschiedene Auszeichnungen
  • Double-Aging-Verfahren
  • Herkunft: Karibik
  • Gute Qualität
  • Bis zu 20 Jahren gelagerten Einzeldestillaten
  • Fruchtige Aromen von Orange, Mango, Papaya und Vanille
  • Sehr komplex mit langem, kräftigem Nachklang
  • Eine Verführung für den Gaumen
  • Geschmack
  • Solera Verfahren
  • Formschöne Flasche
  • Vielfältige Anwendung
  • Geschmack: Früchte, Schokolade, Vanille
  • Hohe Qualität
  • hervorragend für Grog an kalten Tagen geeignet
  • blumiger Geschmack
  • 185 Jahre Erfahrung
  • österreichische Spezialität
  • Preis/Leistung
  • Formschöne Flasche
  • Inkl. Lederbeutel
  • Internationale Auszeichnungen
  • Region: Venezuela
  • Charakter: Komplex und erlesenste Qualität
  • Geschmacksnoten von dezenten Eichen
  • Intensiv
  • Vorzüglich auf Eis
  • komplexer und gleichzeitig milder Geschmack
  • Preis
  • Aus der Zuckerrohr-Melasse hergestellt.
  • Herkunft: Guatemala
  • Malteco Rum wird aus Virgin Cane Honey (Zuckerrohr) hergestellt
  • Reift für mindestens 10 Jahre in Eichenfässern
  • Angenehm im Geschmack
  • Mindestens 5 Jahre gelagert
  • Grand Reserve
  • Aroma: Zusammenspiel aus Melasse, Orangenschalen und einer leicht salzigen Brise
  • Der Geschmack ist gekennzeichnet mit einer karamellartigen Süße
  • Wunderbar weich
  • besticht durch feinste karibischen Rumsorten und abenteuerliche Gewürze
  • Noten von reichhaltiger Vanille, wärmenden Gewürzen und einem Hauch von Eiche
  • weicher Abgang
  • perfekt für laue abende
  • super mit Cola
  • Flaschen mi Kraken
  • Mit gewürzen angereichert
  • Vielfältige Anwendung
  • Flasche aus der viktorianischen Epoche
  • Preisgünstig
  • Tiefe goldene Farbe
  • Süßliche Vanillenoten
  • Duft nach Karamell
  • Weich und rund
  • Komplex und dennoch sehr feingliedrig, mit außergewöhnlich samitgen Bouquet
  • Sanfter Geschmack
  • Einzigartige Balance
  • Lässt sich ideal mit milden Noten wie Minze und Limette mixen
  • klares und spritziges Geschmackserlebnis
  • Ein leichter, aromatischer, weißer Rum mit zarten blumigen und fruchtigen Geschmacksnoten
  • Vielfältige Anwendung
  • Schöne Flasche
  • Preisgünstig
  • aus der Karibik
  • mind. 2 Jahre gelagert
Preis-Leistungsverhältnis
Benutzerfreundlichkeit
Materialbeschaffenheit
Preisvergleich
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Was ist Rum?

Whiskey und Gin sind schon immer populär gewesen, Wodka hat den Imagewandel vom billigen Russenschnaps in das Premiumsegment geschafft und Wein und Sekt trinkt eh jeder. Cognac war schon immer der angesehene Tausendsassa, beliebt zu jeder Tageszeit als angenehm anregender Aperitif. Dabei ist Rum viel mehr als nur ein Zuckerrohrschnaps aus der Karibik, den man im All-Inklusive-Urlaub auf Kuba genießt. Es gibt so viel mehr Sorten wie den allseits bekannten Havana Club und oder die günstigen Marken vom Discounter.

Es gibt richtig gute Sorten, die weit über das im Supermarkt erhältliche Sortiment hinausgehen, die eine breite Geschmackspalette entfalten. Für diese edlen Spirituosen müssen Sie zwar etwas tiefer in die Tasche greifen, werden dafür jedoch mit einem unvergleichlichen Genuss belohnt. Rum ist ein alkoholisches Getränk auf der Basis von Zuckerrohr oder Zuckermelasse, die auch als Zuckersirup bezeichnet wird. Manche Rummarken werden auf der Basis von Zuckerrohrsaft hergestellt. Durch die Zugabe von Wasser entsteht eine Maische, die fermentiert wird.

Durch diesen Prozess entsteht ein Zuckerwein mit einem geringen Alkoholgehalt von vier bis fünf Prozent. Nach dem Destillieren entsteht ein Produkt mit einem Alkoholgehalt von 65 bis 70 Prozent. Dunkler Rum wird in Fässern gelagert, die aus der Produktion von Wein, Sherry oder Whiskey stammen. Das klare Destillat wird mit Wasser verdünnt, um weißen Rum zu erhalten. Im Gegensatz zu den dunklen Rumsorten ist weißer Rum nach der Zugabe von Wasser für die Verkostung bereit. Die Lagerzeit ist wesentlich kürzer als bei dunklen Rumsorten, sie beträgt sechs bis dreißig Monate.

Auch weißer Rum kann während der Lagerung in Edelstahlfässern eine leicht braune Farbgebung entwickeln, diese wird durch das Filtrieren jedoch wieder entzogen.
Erst nach dem Destillieren beginnt die Feinarbeit, denn eine optimale Lagerung und ein handwerklich perfekter Verschnitt machen einen feinen Rumgenuss erst möglich. Ein gekonnt zusammengestellter Verschnitt macht aus dem Zuckerrohrschnaps ein edles alkoholisches Getränk, das jederzeit mit Whiskey, Sherry oder Cognac konkurrieren kann.

Ein Rum Vergleich geht auf die verschiedenen Lagerbedingungen und Qualitätsmerkmale ein, die einen Vergleichssieger ausmachen. Lagert Rum in Eichenfässern, in denen zuvor andere Spirituosen wie Cognac, Gin oder Whiskey gereift ist, enthält dieser eine ganz besondere Geschmacksnote. Ein hochwertiger Rumverschnitt enthält nicht nur die besten, sondern auch alte und junge Sorten. Dunkle Rumsorten lagern je nach Sorte und Anspruch zwischen drei und zehn Jahren.

Wie genießt man Rum am besten?

Um den vollen Geschmack und das intensive Aroma zu genießen, wird Rum pur getrunken. Allerdings ist hierbei der Alkoholgehalt zu beachten. Es gibt Rum-Sorten mit 54 Prozent und sogar mehr als 60 Prozent. Diese Sorten sollten aufgrund des intensiven und starken Geschmacks nicht pur getrunken werden, da nur die wenigsten Genießer Getränke mit einem so hohen Alkoholgehalt problemlos vertragen können. Daher werden hochprozentige Rumsorten vorzugsweise als Zutat für spritzige und ausdrucksstarke Cocktails verwendet. Am besten verträglich sind die Rumsorten mit einem Alkoholgehalt von 37,5 Prozent.

Anders als Whiskey oder manche andere Spirituosen wird Rum auf Zimmertemperatur getrunken, denn die Zugabe von Eis mindert den aromatischen Geschmack. Zu einem harmonischen Rumgenuss gehört ein Glas mit bauchigem Körper, das sich zur Mitte hin verengt und am Rand wieder öffnet. Hochwertige Rumsorten überzeugen mit einer hellbraunen bis goldenen Farbe oder mit einem tief rot-braunen Farbton. In diese Nase steigt ein fruchtiger Duft mit einem Hauch Schokolade oder Vanille. Der Abgang ist besonders aromatisch. In dem bauchigen Glas entfaltet sich der Rum besonders gut und Sie können die Farbgebung von hellgoldbraun bis satt dunkelbraunrot bewundern.

Bei guten Rumsorten nehmen Sie nur den aromatischen und feinwürzigen Duft war, nicht jedoch einen übermäßig hervorstechenden Alkoholgeruch. Lassen Sie den Rum langsam auf der Zunge zergehen, sodass er Zeit hat, die Geschmacksknospen anzusprechen. Weißer Rum wird weniger pur getrunken, sondern in Verbindung mit verschiedenen nicht-alkoholischen Getränken als Long-Drink oder Cocktail.

Welche Sorten gibt es?

Für die unterschiedlichen Sorten gibt es verschiedene Qualitätsstufen und Besonderheiten. Rhum Agricole aus Martinique ist ein weißer Rum, der drei Monate in Edelstahlfässern zu lagern ist.

Die Abkürzung AOC steht für „Appellation d'Origine Contrôlée“, der mindestens ein Jahr in Eichfässern lagert.
Ein Rum führt das Prädikat Alter Rum oder Rhum vieux, wenn er mindestens drei Jahre oder länger gelagert wird. Drei in Eichenfässern gelagerte Varianten werden angeboten: VO, VSOP und XO. Die Lagerzeiten betragen mindestens drei, vier beziehungsweise sechs Jahre.

Rum hors d’age lagert mindestens zehn Jahre und ist eine der teuersten Sorten, die häufig 100 Euro und mehr kosten kann. Der beliebte Jamaika-Rum fällt durch seinen würzigen und kräftigen Geschmack auf. Um ihn als Getränk genießbar zu machen, wird er mit anderen Alkoholsorten verschnitten oder mit Wasser verdünnt. In Deutschland hat sich der Flensburger Rum-Verschnitt durchgesetzt, der eine lange Tradition in den Flensburger Rum-Handelshäusern hat. Diese standen in enger Verbindung mit dem Nachbarn Dänemark, der Rum aus Dänisch-Westindien importierte.

Weißer Rum

Der Name geht zurück auf die Farbe des Rums. Weißer Rum ist genauso klar wie Gin oder Korn. Diese Farbgebung geht zurück auf das direkte Abfüllen nach dem Destillieren oder die Lagerung in Edelstahl- anstatt Holzfässern. Manche besonders hellbraune Rumsorten wie der in Deutschland beliebte Havana Club Anejo 3 Anos werden als weißer Rum klassifiziert, obwohl sie eigentlich zu den dunklen Rumsorten gehören.

Brauner Rum

Auch diese Bezeichnung geht auf die Farbgebung zurück. Abhängig von der Sorte kann brauner Raum hell- bis goldbraun oder dunkel- bis rotbraun sein. Manche Hersteller geben Farbstoffe wie Karamellsirup hinzu, um eine gleichbleibende Farbgebung zu erreichen.

Original Rum

Rum mit diesem Prädikat stammt von den Karibischen Inseln. Wie die Bezeichnung bereits andeutet, handelt es sich um einen unveränderten Rum ohne Produktionseinschnitte. Er hat einen hohen Alkoholgehalt von ungefähr 74 Prozent. Original Rum kann sowohl weiß als auch braun sein.

Echter Rum

Diese Sorte ist im Prinzip nichts anderes als Original Rum. Allerdings bewegt sich der Alkoholgehalt bei 37,5 Prozent. Echter Rum hat das vollmundige Aroma des Original-Produkts, kann jedoch aufgrund des geringen Alkoholgehaltes besser getrunken werden.

Overproof Rum

Diese Sorte hat dieselben Qualitätsmerkmale wie Echter Rum, jedoch einen Alkoholgehalt von 57,5 Prozent. Aufgrund seines vollen Geschmacks eignet er sich gut zum Mixen von Cocktails.

Blended Rum

Auch diese Sorte ist ein Original Rum, wie die Bezeichnung „Blended“ jedoch andeutet, werden für diesen Rum verschiedene Sorten gemischt, um den charakteristischen Geschmack zu erhalten.

Rhum Agricole

Diese Sorte kommt aus den französischen Übersee-Departments. Die Grundlage ist Zuckerrohrsaft. Nach französischem Recht ist das Prädikat Rhum Agricole eine Herkunftsbezeichnung. Dieser Rum wird auf Mauritius und Haiti hergestellt und verzeichnet in der internationalen Rum-Produktion nur einen geringen Anteil.

Rum-Verschnitt

Dieser Rum ist kein Original oder Echter Rum, denn wie die Klassifizierung bereits andeutet, wurde das Produkt durch die Beimischung anderer Alkoholsorten verändert. Diese Herstellungsart geht zurück bis in das 18. Jahrhundert. Zu dieser Zeit wurden für Rum aus den dänischen Kolonien hohe Zollgebühren erhoben. Um den Profit zu erhöhen, wurde Rum mit heimischen, neutralen Alkoholsorten gemischt, was den Verschnitt ausmacht. Ein Rum-Verschnitt muss mindestens fünf Prozent Alkohol enthalten und frei von Aromastoffen sein.

Kunst Rum

Dieser Rum besteht aus Wasser und weiteren Alkoholsorten mit Aroma- und Farbstoffen. Die bekannteste Sorte ist der Inländer Stroh aus Kärnten, Österreich, der vorzugsweise zum Backen verwendet wird.

Flavored Rum

Dieser Rum ist ein aromatisiertes, alkoholisches Getränk, das gemäß EU-Recht mindestens 37,5 Prozent Alkohol enthalten muss. Mit einem geringen Alkoholgehalt wird Flavored Rum als Likör auf Rum-Basis oder Spirituose klassifiziert.

So wird Rum getestet

Kundenbewertungen

Auch wenn Geschmäcker bekanntlich verschieden sind und die Auswahl von Rum vorzugsweise nach den eigenen Vorlieben erfolgt, sind Kundenbewertungen dennoch eine gute Orientierungshilfe, um den eigenen Vergleichssieger auszuwählen.
Wenn Sie sich für ein bestimmtes Produkt entschieden haben, können Sie lesen, was andere Verbraucher über diese Sorte denken, wie sie die Qualität, den Geschmack und das Preis-Leistungs-Verhältnis insgesamt beurteilen. Sie werden sowohl auf positive als auch auf negative Meinungen stoßen. Das ist ganz natürlich, denn kein Produkt hat nur Vorteile und kann stets alle Kunden zufriedenstellen.

Nehmen Sie Kundenmeinungen jedoch nur als Inspiration und bewerten Sie diese nicht über. Negative Kundenbewertungen können auch ganz persönliche Gründe haben und müssen nicht unbedingt auf ein schlechtes Preis-Leistungsverhältnis hindeuten. Achten Sie darauf, warum eine Bewertung negativ ist. Vielleicht hat der Autor einfach eine Rumsorte ausgewählt, die nicht zu seinen Geschmacksvorlieben passt.

Es kann auch sein, dass er eine Sorte ausgewählt hat, die zum Mixen von Cocktails nicht geeignet ist und daher nicht das erwartete Geschmackserlebnis entfaltet. Es ist immer wichtig, dass aus den Kundenbewertungen die Gründe für eine positive oder negative Beurteilung hervorgehen. Spricht ein Autor dagegen eindeutig von schlechter Qualität, die auf das Produkt und den Hersteller selbst zurückzuführen sind, kann es vielleicht besser sein, sich für eine andere Marke zu entscheiden.

Manche Kundenbewertungen beziehen sich nicht auf das Produkt selbst, sondern auf die Begleitumstände wie den Verkäufer, Lieferung, Verpackung, Kundenservice und ähnliche Punkte. Fällt in dieser Hinsicht eine Bewertung negativ aus, können Sie das Produkt mit gutem Gewissen kaufen, denn die Meinung des Autors bezieht sich nicht auf die Qualitätsmerkmale des vorgestellten Vergleichssiegers.

Verschiedene Produkt Tests zeigen jedoch, dass die meisten Rummarken überwiegend positive Kundenbewertungen erhalten, ansonsten halten sich beide Lager die Waage. Wer vor dem Kauf eines Vergleichssiegers einen ausführlichen Rum Test durchführt und sich über dieses Thema weiterführend informiert, sollte vor einem Fehlkauf sicher sein.

Preis

Der Preis wird immer als Grundpreis pro Liter angegeben. Die meisten Rumflaschen werden in der üblichen 0,7-Liter-Einheit verkauft. Daher fällt der in Rum Vergleichen angegebene Grundpreis immer höher aus als der Preis pro Flasche.
Die Produktberichte zeigen aber auch, dass große Preisspannen auf dem Online-Markt möglich sind, denn teilweise bewegen sich die Preisunterschiede der einzelnen Online-Händler bei zehn Euro und mehr. Es lohnt sich also, einen Rum Vergleich durchzuführen, um den besten Preis für den eigenen Vergleichssieger zu finden.

Herkunft

Die Herkunft ist ein wichtiges Kaufkriterium, denn sie bestimmt maßgeblich Geschmack und Aroma. Ursprünglich kommt Rum von den Karibikinseln, besonders aus Kuba, Jamaika, Barbados und den Bahamas. Auf diesen Inseln ist die Rumherstellung bereits seit mehreren Jahrhunderten fester Bestandteil der Kultur. Entsprechend hoch ist die Qualität. Allerdings sind auch Mexiko, Venezuela und Guatemala erfolgreiche Rumproduzenten. Häufig stellen sie den für die Rumherstellung wichtigen Zuckerrohranbau sicher. Auch die Philippinen sind Rumhersteller, ein Land, an das man in diesem Zusammenhang eher weniger denkt.

Es gibt auch Rumsorten, die als Herstellerangaben Großbritannien oder Deutschland angeben. In diesem Fall ist der Spirituosenhersteller in den jeweiligen Ländern ansässig und stellt den Rum dort nach Originalrezepten der Ursprungsländer her. Gerade in Norddeutschland ist Rum sehr beliebt und kann auf lange Tradition zurückblicken, die auf die bis auf die dänische Seefahrt im 17. Jahrhundert zurückgeht. Flensburg hat noch heute bedeutende Handelskontore, die auch Rum vertreiben.

Alkoholgehalt

Die meisten dunklen Rumsorten verzeichnen einen Alkoholgehalt von 40 Prozent. Es gibt jedoch auch Marken mit einem höheren Alkoholgehalt von 54, 60 oder mehr Prozent.
 Grundsätzlich gilt jedoch, je höher der Alkoholgehalt, desto weniger genießbar ist Rum, da der hohe Alkoholanteil zu stark durchschmeckt. Als gut trinkbar gelten Rumsorten mit einem Alkoholgehalt zwischen 40 und 45 Prozent. Dieses Kaufkriterium ist wichtig, da viele dunkle Rum-Sorten aufgrund des vollen Aromas und des feinen Geschmacks pur getrunken werden.

Weißer Rum enthält meistens 37,5 Prozent, da er weniger pur genossen, sondern überwiegend als Grundlage für Cocktails verwendet wird. Das liegt auch daran, dass der Geschmack von weißem Rum flacher und weniger aromatisch ausfällt aus bei den dunklen Sorten. Diese Tatsache wiederum geht auf die Lagerbedingungen zurück.

Zutaten

Die wichtigsten Zutaten für Rum sind Wasser, Alkohol, Zuckerrohr, Zuckerrohrsaft und Melasse. Einige Hersteller verwenden Zuckerrohrsaft anstatt Melasse, ein zuckerartiges Nebenprodukt der Zuckerproduktion. Andere Marken werden mit Zuckerrohrsaft versetzt. In diesem Fall ist das Geschmackserlebnis für Kenner ausgewogener als bei der Verwendung von Melasse. Einsteiger werden diesen Unterschied jedoch kaum bemerken.

Geschmack

Da dunkle Rumsorten überwiegend pur getrunken werden, ist die Geschmacksdominanz ein wichtiges Auswahlkriterium für jeden Rum Test. Abhängig von der Lagerung kann ein Rum einen leichten Einschlag von Eichenholz aufweisen, da dieser in mehrere Jahre in verschiedenen Eichfässern lagert. Diese kommen aus der Wein-, Whiskey- oder Sherry-Produktion, sodass auch schwache Anleihen aus diesem Bereich möglich sind. Weit verbreitet sind Geschmacksnoten von Karamell, Kaffee, Zitrusfrüchten, tropischen Früchten, Schokolade und Vanille. Ein Produkt Test stellt Ihnen die einzelnen Sorten vor, sodass Sie leicht Ihren Geschmacksfavoriten finden.

Sorte

Natürlich bewerten auch Produkttests die einzelnen Sorten und stellen die Marken vor, die sich zum Vergleichssieger eignen. Dabei spielen alle wichtigen Kaufkriterien, die Hersteller und Kundenmeinungen eine Rolle. Ein informativer Rum Vergleich stellt die Vergleichssieger ausführlich mit allen Vor- und Nachteilen vor.
Er ist jedoch lediglich eine Entscheidungshilfe und informiert darüber hinaus allgemein über das Thema Rum, sodass ein Fehlkauf möglichst nicht eintritt. Der Testbericht wertet alle in den Vergleich einfließenden Kriterien objektiv aus, ohne Kaufempfehlungen zu geben, die auf persönlichen Vorlieben beruhen. Hier spielt vielmehr die Marktsituation eine Rolle, an der sich nach einer gründlichen Recherche herausfinden lässt, warum manche Rumsorten bei den Verbrauchern gerade besonders beliebt sind.

Herstellungsverfahren

Das Herstellungsverfahren ist eng mit den jeweiligen Sorten, der Auszeichnung auf dem Etikett und dem Alter verbunden. Die häufigsten Sorten sind Echter Rum und Original Rum, eine Bezeichnung, die als Qualitätsversprechen anzusehen ist. Diese Rumsorten werden nach Original-Rezepten hergestellt und nicht durch weitere Produktionsschritte verändert. Rum-Verschnitt wird aus verschiedenen Rumsorten zusammengestellt.

Die Bezeichnung Verschnitt ist dabei nicht negativ zu bewerten, da die Destillerien das feine Handwerk der optimalen Rumzusammenstellung beherrschen. So kann ein Rum-Verschnitt genauso hochwertig sein wie Original-Rum aus dem Hochpreissegment. Dabei gibt es noch den feinen Unterschied von Blended Rum, der aus Sorten verschiedener Eichfässern zusammengestellt wird, die gleichfalls ihre Geschmacksnote beisteuern. Am aufwändigsten ist das zweistufige Solera-Verfahren, in dem die Destillate zunächst einige Jahre in Eichenfässern lagern und nach dem anschließenden Verschnitt ein zweites Mal in anderen Fässern reifen.

Alter

Rum ist wie Wein, je älter, desto besser wird er. Diese Spirituose reift zwischen 1 und 23 Jahren. Die kurze Zeit von einem Jahr wird vor allem bei weißen Rumsorten angewendet. Dunkle Rumsorten reifen durchschnittlich 3 bis 7 Jahre, 12, 20 und 23 Jahre sind vor allem bei den Marken aus dem Hochpreissegment anzutreffen.

Worauf muss ich beim Kauf von Rum achten?

Sorte und Anwendung

Bevor Sie sich für Ihren Vergleichssieger entscheiden, müssen Sie wissen, für welche Anlässe oder Zwecke Sie den Rum einsetzen möchten. Cocktails werden vorzugsweise mit weißem Rum gemixt, da dieser nicht in Holzfässern reift und daher die helle Farbgebung bekommt. Das Bouquet ist flacher, weniger intensiv und aromatisch als bei den braunen Rumsorten.

Daher ist weißer Rum besser geeignet als Grundlage zum Mixen von Cocktails, denn Cola, Fruchtsäfte, Zitrone und weitere Zutaten bringen gleichfalls einen intensiven Geschmack mit. Das volle Aroma dunkler Rumsorten geht in Cocktails häufig unter. Daher sollten Sie Ihren Vergleichssieger pur genießen, falls dieser ein dunkler Rum ist.

Nur sehr reduzierte und schlichte Rum-Cocktails wie der Old Fashioned sind ideal zum Mixen mit dunklen Rumsorten. Diese eignen sich jedoch hervorragend zum Backen, denn das volle Aroma des Rums verfeinert viele Kuchen. Wer alkoholfrei backen möchte, kann Rum-Aroma verwenden. Hochprozentige Rumsorten eignen sich sehr gut, um eine Feuerzangenbowle zuzubereiten. Hier finden vorzugsweise die dunklen Rumsorten Verwendung. Auch hat dunkler Rum tendenziell einen höheren Alkoholgehalt als weißer Rum, was der Feuerzangenbowle sehr zuträglich ist.

Reifung

Das Aroma und der Geschmack hängen auch von der Reifung ab. Dunkle Rumsorten werden in Eichenholzfässern gelagert. Dadurch verliert das Destillat einen Teil des hohen Alkoholgehaltes, sodass der Rum genießbar wird. Ferner nimmt der Rum die Aromen des Eichfasses an. Häufig werden auch Fässer für Wein, Whiskey, Branntwein, Sherry oder Cognac verwendet. Manche Hersteller lagern ihren Rum in verschiedenen Fässern, bevor sie ausgewählt und zur finalen Spirituose vermählt werden. Weiße Rumsorten werden in Edelstahlfässern gelagert und nach dem Destillat mit Wasser versetzt, wodurch die weiße Farbgebung entsteht.

Alter

Wie bei Wein und Sekt können Sie auch Rum verschiedener Altersklassen kaufen. Je älter Ihr Vergleichssieger ist, desto voller und aromatischer ist das Aroma. Ältere Rumsorten haben einen braunen bis rot-braunen Farbton mit Gewürznoten von Kaffee, Tabak und Schokolade, wobei dennoch eine fruchtig-süße Geschmacksnote vorhanden ist. Abhängig von der Sorte und dem Alter steht mit Rum eine breite Geschmackspalette zur Verfügung. Der Geschmack weißer Rumsorten ist weniger aromatisch und eher schlicht, weswegen er auch kaum pur getrunken wird. Bei der Altersangabe auf dem Etikett ist Vorsicht geboten. Viele Hersteller geben lediglich das Durchschnittsalter der verschiedenen Rumsorten an, die verschnitten wurden. Manche Rumproduzenten nennen das Alter des jüngsten Destillats, andere wiederum das jüngste Destillat.

Kurzinformation zu führenden sieben Herstellern

  • Ron Zacapa Sistema Solera 23
  • Smiss & Cross
  • Plantation Barbados Extra Old 20th Anniversary
  • Botucal Reserva Exclusiva
  • Don Papa
  • Captain Morgan Spiced Gold
  • Bacardi Carta Negro
Hochwertige Rumsorten kommen nicht ausschließlich aus der Karibik, auch wenn diese in der Überzahl sind. Ron Zacapa kommt aus der Bergregion Guatemalas und gewann in der Zeit von 1998 bis 2002 fünf Mal hintereinander die Goldmedaille in der Super Premium-Kategorie. Preisverleiher ist das „Internationale Rumfest“. 2009 konnte sich der Hersteller über den ersten Preis im Internationalen Spirituosenwettbewerb freuen. Diesen goldbraunen Rum genießt man am besten pur, denn die feinen Geschmacksnoten von Karamell, Vanille und Schokolade kommen nur in dieser Form richtig zur Geltung. Dieser hochwertige Rum eignet sich auch für Einsteiger und wird von Kennern schon lange geschätzt. Bei einem Preis, der sich um 50 Euro bewegt, sollte dieser Rum nicht mit anderen Getränken zu einem Cocktail verarbeitet werden. Die Zahl 23 in dem Namen geht zurück auf die Lagerzeit, die nicht weniger als 23 Jahre beträgt.
Wer ausschließlich hochwertige Rumsorten für seine Cocktails verwenden möchte, wählt den traditionellen Jamaika-Rum von Smiss & Cross. Dieser ist alles andere als zurückhaltend im Glas, denn mit 57 Umdrehungen verzeichnet er ein vollmundiges Bouquet. Hergestellt wird dieser Rum in Großbritannien nach original jamaikanischen Verschnitt-Rezepturen. Mit einem Preis von 30 Euro eignet sich dieser spritzig fruchtige, aber dennoch starke Rum ideal für die Zubereitung tropischer Cocktails wie Planters Punch oder Mai Tai. Kenner wissen diesen Jamaika-Rum schon lange zu schätzen, aber auch bei Einsteigern wird er immer beliebter. Das Branchenmagazin Mixology wählte ihn 2011 zur Spirituose des Jahres. 
Dieser Rum entführt Genießer direkt auf die schöne Insel Barbados mit dem Geschmack gerösteter Kokosnüsse. Für die Destillation und Lagerung nimmt sich der Produzent viel Zeit, denn Plantation Barbados reift erst viele Jahre in Bourbonfässern und reif dann in kleineren Fässern in französischen Kellern nach. Trotz dieser handwerklichen Perfektion und langen Lagerzeit ist dieser Rum mit 35 Euro nicht zu teuer. Dieser hellgoldbraune Rum sollte vorzugsweise pur getrunken werden.
Dieser Rum gehört zu den besten Sorten, die Südamerika hervorbringt. Kenner genießen die herzhafte Geschmacksnote, Einsteiger wissen die leichte fruchtige Süße zu schätzen. Der Name geht auf die Hacienda Botucal zurück, dem Herzstück der venezolanischen Destillerie. Außerhalb Südamerikas ist dieser Rum, der zu zwanzig Prozent aus leichten und zu achtzig Prozent schweren Rumsorten besteht, unter dem Namen Diplomatico bekannt. Mit einem Preis von 30 Euro ist dieser Rum nicht zu teuer. Der Alkoholgehalt beträgt gut verträgliche 40 Prozent. Auch als Grundlage für eher herbe Cocktails ist dieser Rum geeignet. 
Don Papa kommt aus einem Land, an das Rumliebhaber nicht sofort denken, den Philippinen. Hergestellt wird dieser Rum nach Original-Rezeptur aus Zuckerrohr. Der weiche Geschmack, der an kandierte Früchte, Karamell und Vanille erinnert, ist auch für Einsteiger geeignet. Aufgrund dieser feinfruchtigen Süße sollte dieser Rum pur getrunken werden, denn viele Cocktails werden mit dieser Geschmacksnote zu süß. Die Lagerzeit dieses hellrotbraunen Rums beträgt sieben Jahre. Der Preis bewegt sich bei 50 Euro.
Captain Morgan Spiced Gold, dieser hellbraune Rum mit einem vergleichsweise geringen Alkoholgehalt von 35 Prozent eignet sich besonders gut zum Mixen mit Cola. Der milde Geschmack von Karamell und Vanille kommt aus Jamaika und gehört mit einem Preis von ungefähr 35 Euro in das preiswertere Segment. Der leicht würzige Geschmack setzt sich auch gegen Cola durch, ohne dass der Rum an Aroma verliert. Preiswertere Rumsorten werden vorzugsweise als Grundlage für Cocktails verwendet, da der Geschmack aufgrund des geringeren Alkoholgehaltes weniger aromatisch und vollmundig ist als Rumsorten aus dem höheren Preissegment.
Bacardi-Rum ist in den europäischen Breitengraden eine der bekanntesten Marken und beliebt, um Cocktails aller Art zu mixen. Die Lagerzeit beträgt ein Jahr und der Preis bewegt sich bei 15 bis 20 Euro. Der Geschmack von Karamell, tropischen Früchten und Karamell erinnert an das Herkunftsland Bahamas. Besonders gut harmoniert dieser Rum mit Cola. 

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meinen Rum am besten?

Im Supermarkt erhalten Sie überwiegend die einfachen Sorten aus dem unteren Preissegment, die ganz guten Marken, die ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis bescheren, treffen Sie hier nur selten an. Entsprechend gering ist die Auswahl. In jeder größeren Stadt gibt es Fachhändler, die ein Sortiment bereithalten, in dem fast alle Preisklassen vertreten sind.

Wenn Sie Glück haben, treffen Sie hier Fachpersonal an, das alle Fragen rund um das Thema Rum beantworten kann.

Allerdings sind die Preise im Fachhandel häufig höher als im Onlinehandel, denn das Fachpersonal, die Lager- und Verkaufsräume müssen ja schließlich finanziert werden. Im Internet ist die Auswahl an Onlineshops groß, daher variieren auch die Preise entsprechend.
Ein Rum Produktvergleich zeigt, dass für eine einzige Sorte durchaus Preisunterschiede von zehn Euro und mehr möglich sind. Wenn Sie Ihren Vergleichssieger online kaufen, haben Sie mit einem Rum Vergleich die Möglichkeit, auch die Marken aus dem Hochpreissegment zu vergleichsweise günstigen Preisen zu erstehen.

Sie bekommen die Vergleichssieger aus verschiedenen Testberichten sowohl über die großen Handelsplattformen wie Ebay oder Amazon, auch aber in kleinen Onlineshops, die gleichzeitig Fachhändler für Spirituosen sind oder direkt bei den Herstellern. Kundenbewertungen sind eine zusätzliche Entscheidungshilfe. Achten Sie bei den Onlineshops darauf, dass die Produkte mit einer ausführlichen Beschreibung und aussagefähigen Fotos angeboten werden. Nur so können Sie sich ein abschließendes Bild von der ausgewählten Rum-Marke machen.

Auch auf Kundenberatung müssen Sie nicht verzichten, denn die Verkäufer beantworten auf Wunsch gerne alle Fragen. Viele Onlineshops bieten mittlerweile auch einen Kundenservice an, der per E-Mail oder kostenloser Hotline erreichbar ist. Denn auch die Online-Händler wissen, dass eine kompetente und freundliche Kundenberatung zu weiteren Umsätzen führen.

Nicht zuletzt das bequeme Einkaufen von Zuhause aus oder unterwegs spricht für einen Einkauf im Internet. Mit wenigen Klicks sind die Produkte im Warenkorb. Die Auftragsabwicklung ist leicht verständlich und selbsterklärend.

Bevor Sie den Auftrag bestätigen, erscheinen noch einmal alle Produktdetails und die Summe, die zu bezahlen ist. Sie bezahlen mit Rechnung oder durch schnelle elektronische Bezahlsystem und schon wenige Tage später können Sie Ihren Vergleichssieger zuhause genießen.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte des Rums

Die Rumproduktion kann bereits auf eine lange Tradition zurückblicken. Die Ursprünge gehen auf die karibischen Inseln zurück, wo man bereits seit mehreren Jahrhunderten Zuckerrohr auf großen Plantagen anbaut. Zuckerrohr ist neben Melasse und Zuckerrohrsaft die wichtigste Zutat für Rum. Schnell erkannten findige Schnapsbrenner das Potenzial dieses tropischen Getränks und schon bald siedelten sich in der Nähe der Plantagen die ersten Destillerien an.

Der erste Rum wurde vermutlich im 17. Jahrhundert produziert. Im Laufe der Jahrhunderte haben die Produzenten ihr Handwerk immer weiter verfeinert, sodass Kenner und Einsteiger die Auswahl aus vielen Sorten und unterschiedlichen Preis- und Qualitätssegmenten haben. Die englische Seeflotte, die Royal Navy, begann bereits ab 1670 damit, die tägliche Bierration der Schiffsbesatzung durch Rum zu ersetzen. Durch die kleineren Fässer verblieb mehr Platz für die Ladung und das hochprozentige Getränk hielt die Mannschaft außerdem bei Laune. Außerdem wussten die findigen Seeleute, dass alkoholhaltige Flüssigkeit weniger schnell verdirbt wie Wasser, das schnell anfällig für Verseuchungen aller Art war. Die Handwerkskunst war damals lange noch nicht so fein ausgereift wie bereits 100 Jahre später und so verdünnten die Seeleute den Rum mit Wasser, damit er genießbar war. So wurde der Grog erfunden.

Um 1850 ging der vereinzelte Herstellung auf den verschiedenen Karibikinseln in die industrielle Produktion über. Als Pioniere gelten die Destillerien Felice Presto auf Jamaika und Don Bacardi, die sich auf Kuba der Herstellung von weißem Rum widmete. Bacardi ist eine Rummarke, die sich bis heute gehalten hat, denn sie wurde schon bald so beliebt, dass sich die Spirituosenfirma in Privatbesitz überging, was auf Kuba nicht die Regel ist. Die Destillerie Felice Presto auf Jamaika hatte weniger Glück, denn sie wurde zerstört. Allerdings wusste man auch hier die Rumproduktion zu schätzen und schon bald waren diverse Nachfolger gefunden. In Europa machten die dänischen Seefahrer den Rum bekannt.

1666 wurde die erste Siedlung außerhalb Dänemarks durch Auswanderer in der Karibik gegründet. Einige dieser Inseln gehörten in der Zeit von 1754 bis Anfang des 20. Jahrhunderts zum dänischen Überseegebiet Dänisch-Westindien. Die dänischen Auswanderer kamen schnell in Kontakt mit der Rumtradition und Flensburg zu einem wurde der bedeutendste Standort in Norddeutschland. An diese Tradition erinnert heute ein Rum-Museum. Aufgrund dieser Tradition ist Rum vor allem bei den norddeutschen Verbraucher als Grog und Rum-Bowle beliebt.

Zahlen, Daten, Fakten zum Thema Rum

Die Herkunftsländer

Karibik

Seine Ursprünge hat Rum in der Karibik, vor allem aus Kuba. Auf dieser Insel wurden die beliebten Rum-Cocktails Mojito, Cuba Libre, Mulata und Daiquiri erfunden. Die Rum-Produktion auf Kuba begann im 19. Jahrhundert. Heutzutage ist dieses alkoholische Getränk ein wichtiges Exportgut und Devisenbeschaffer. Auf Kuba gibt es vierzig Rumsorten mit verschiedenen Geschmackssorten, die bekannteste ist Havana Club. Die Destillieren sind mit den Zuckerrohrplantagen verbunden.

Jamaika

Jamaika Rum spiegelt das leichte und fröhliche Leben der Insel wieder. Die Rumproduktion hat eine enge Bindung an die Kultur und spielt eine wichtige Rolle im Wirtschafts- und Arbeitsleben der Jamaikaner. Dieser Rum ist würzig und intensiv im Geschmack, aber gleichzeitig spritzig und elegant, sodass er sich hervorragend als Grundlage für Cocktails eignet.

Martinique

Das französische Übersee-Department brachte den Rum auch in das Mutterland Frankeich, wo man eigentlich lieber Wein trinkt. Die Franzosen sind nicht gerade dafür bekannt, exotische Getränke zu lieben. Als jedoch die Reblaus im 18. Jahrhundert ganze Weinernten vernichtete, wurde das Nationalgetränk der Franzosen knapp und man griff auf das alkoholische Getränk aus dem Übersee-Department zurück. Während es Krim-Krieges von 1853 bis 1856 wurden die Soldaten auf Anweisung der Regierung mit Rum bei Laune gehalten. In Frankreich wurde Zucker aus Zuckerrüben hergestellt, was für einen Einbruch im Zuckerexport sorgte. So griffen die Brennereien auf Martinique auf Zuckerrohrsaft zurück.

Guadeloupe

Traditionell als Rum bezeichnet, wird dieser aus Melasse oder aus Zuckerrohrsaft hergestellt. Rum von dieser Karibikinsel ist besonders aromatisch.

Barbados

Die kleine Antilleninsel ist gleichfalls ein großer Rum-Produzent. Foursquare, West Indies Rum Destillerie und Mont Gay sind traditionsreiche Destillerien, die auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt sind. Mont Gay Rum wurde bis in das 19. Jahrhundert hinein als Zahlungsmittel im Sklavenhandel eingesetzt.

Saint Lucia

Auf dieser tropischen Insel gibt es nicht nur Regenwälder, Bananenplantagen, Palmen und vulkanische Böden, sondern auch ausgezeichnete Rum-Produzenten. Seit dem 19. Jahrhundert wird hier Zuckerrohr für die Rumherstellung angepflanzt. Ab den 1960er-Jahren verdrängten vermehrt Bananenplantagen das Zuckerrohr, sodass Melasse zusätzlich importiert werden muss. Die kleine Insel bietet 21 unterschiedliche Rumsorten. St. Lucia Destillers ist der größte Rumhersteller und produziert sogar Bio-Rum.

Trinidad

Auch diese Insel schließt sich den karibischen Rumherstellern an. Die Destillerien betreiben die Rumherstellung mit viel Liebe zum Teil, daher ist Trinidad-Rum auch regelmäßig unter den beliebtesten Sorten zu finden. Besonders beliebt ist Angostura Rum aus der Destillerie Angostura Bitters, der als leicht und spritzig gilt und aus unterschiedlichen Sorten als brauner, brauner, goldener und dunkler Rum hergestellt wird.

Mittelamerika

Mexiko liefert große Anbauflächen für das für die Rum-Produktion unverzichtbare Zuckerrohr. Mexiko-Rum gilt als leicht bekömmlich und ist eine beliebte Zutat für Cocktails. Auch für Guatemala und Nicaragua ist Rum ein wichtiges Exportgut.

Venezuela und Brasilien

Auch diese beiden südamerikanischen Länder liefern große Anbauflächen für Zuckerrohr, der von den Karibikinseln importiert wird. Ursprünglich war der Hersteller Angostura hier beheimatet, bevor die Produktion nach Trinidad verlegt wurde. Brasilien ist Hersteller des rumähnlichen alkoholischen Getränks Cachaca aus Zuckersirup, Melasse und Zuckerrohrsaft.

Guyana

Guyana Rum begeistert vor allem die Rum-Liebhaber mit höchsten Ansprüchen, denn die Destillerie Diamond stellt eine der besten Rumsorten weltweit mit dem Namen El Dorado her. Dieser Rum ist fruchtig, ausdrucksstark und schwer im Geschmack. Die Rumtradition ist hier allerdings nicht mehr so von Bedeutung, denn Diamond ist die letzte Destillerie des Landes.

Bekannte Rum-Marken

Der Produkt Vergleich stellt Ihnen die beliebtesten Marken vor und sagt Ihnen, aus welchem Herkunftsland sie kommen. Sie haben Sie einen kleinen Überblick über die meist getrunkenen Rum-Sorten.
  • Antigua und Barbuda: Cavalier, English Harbour
  • Australien: Bundaberg
  • Deutschland: Revolte Rum
  • Barbados: Cockspur, Doorly’s, Mount Gay, Pascas
  • Bermudas: Bacardi, Gosling’s
  • Brasilien: Ron Montilla, Salinas
  • Costa Rica: Ron Centenario
  • Dominikanische Republik: Atlantico ,Brugal, Conde de Cuba, Don Rhon, Quorhom, Ron Hispanola
  • Großbritannien: Berry Bros., Lemon Hart, Smith & Cross, Pusser’s
  • Jamaika: Captain Morgan, Robinson, Coruba, Appleton
  • Kolumbien: Ron de Medellin, Ron Viejo De Caldas
  • Kuba: Havana Club, Ron Mulata, Liberación, Ron Varadero
  • Madagaskar: Negrita, Old Nick, Saint Claude
  • Martinique: Depaz, La Favorite, La Mauny, Neisson, Saint James
  • Mauritius: Creole, Flamboyant, Green Island, Rhum Saint-Aubin
  • Mexiko: Porfidio
  • Nicaragua: Flor de Cana, Zapatera
  • Puerto Rico: Bacardi, Ron del Barrilito
  • Réunion: Charrette, Rivière du Mat
  • Schottland: Cadenhead’s, Murray McDavid, Renegade
  • Singapur: Banks Blend
  • Spanien: Pujol, Montero
  • St. Lucia: Bounty
  • Tonga: Koza Jamaica Rum, Marlin Black Label, Port of Refuge Navy Rum, South Seas Rum
  • Trinidad und Tobago: Angostura 1919, Happy Rum
  • USA: Cruzan, Matusalem, Montego Bay
  • Venezuela: Diplomatico, Canaveral, Curapano, La Florida, Pampero, Santa Teresa

Die größten Rum-Marken weltweit

Rum ist aufgrund seiner karibischen Herkunft eine der Spirituosen mit dem größten Aroma- und Geschmackspotenzial. Wer an Rum denkt, hat sofort Sonne, Strände, Meer und Palmen vor den Augen und träumt vom nächsten Urlaub in der Karibik. Daher hat Rum auch ein großes Marktpotenzial. Wer das unbeschwerte karibische Lebensgefühl auch zuhause erleben möchte, genießt Rum. Die größten Rum-Marken der Welt sind Bacardi, Captain Morgan, Havana Club und Malibu. In Deutschland sind Bacardi und Havanna Club omnipräsent.

Bacardi und Havana Club haben über Jahre einen Patentstreit in den USA ausgefochten. Vor Gericht ging es um die Nutzung der Marke „Havana Club“. Während Bacardi jedoch vorzugsweise den mittleren und unteren Preisbereich bedient, ist Havana Club auch im Hochpreissegment zu finden. Die Verkaufsschlager von Bacardi finden Sie vor allem im Supermarktregal in der Preisklasse von 10 bis 15 Euro. Innerhalb dieser Kategorie sind die Verkaufsschlager der klare Rum und aromatisierte Sorten wie Bacardi Razz. Nach Johnnie Walker ist Bacardi die erfolgreichste Spirituosen-Marke weltweit.

Discounter-Rums werden zu verschiedenen Anlässen in großer Menge ausgeschenkt, allerdings sagt die Quantität noch nichts über die Qualität, eher über ein gutes Marketing von Bacardi und eine Preisklasse, die sich fast jeder Verbraucher leisten kann. Havana Club ist gleichfalls im Low-Budget-Segment vertreten, hat jedoch auch erfolgreich die Premium-Klasse erobert. Captain Morgan startete im Jahr 1944 und war einer der ersten Produzenten, der einen Rum mit Kräutern und Gewürzen herstellte. Der Spirituosen-Konzern Diago hält die Rechte an der Marke und hat es geschafft, sie weltweit auf Platz 2 der beliebtesten Rumsorten zu bringen. Der vierte große Rumproduzent ist Malibu, obwohl dieser seltsamerweise weniger bekannt ist. Er ist weniger für Rum als solches, sondern für einen Kokoslikör auf Rumbasis bekannt.

Nützliches Zubehör

Gläser, Snacks, Karaffen und eine gemütliche Atmosphäre sind die besten Voraussetzungen für einen unvergesslichen Rumgenuss in netter Runde.

Alternativen zum Rum

Wer gerne Rum aufgrund der aromatischen Vielfalt genießt, weicht selten auf andere Spirituosen aus. Freunde dieser hochprozentigen Spirituose greifen manchmal auch auf Whiskey oder Cognac zurück, die ähnlich vielfältig und aromatisch sind.

Fazit

Rum ist die einzige Spirituose, die in den unterschiedlichsten Farben erhältlich ist. Genauso vielfältig sind die Geschmacksrichtungen. Der vorliegende Rumtest gibt Ihnen einen Überblick über die beliebtesten Marken. Marktverschiebungen, Übernahmen und Änderungen im Kaufverhalten der Verbraucher können bestehende Rankings schnell verändern. Dieser Produktvergleich dokumentiert die wichtigsten Informationen rund um dieses Thema. Sodass er auch na h längerer Zeit noch aktuell ist.

Links und Quellen zur weiterführenden Recherche

Die vier grössten Rum-Marken der Welt

Die 10 bedeutensten Rum-Marken der Welt

Wissen rund um den Rum

Kubas Zigarren und Rumhersteller erobern den US-Markt

Kuba und USA – der grösste Rummarkt der Welt

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