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Roséweine im Test auf ExpertenTesten
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RosĂ©wein Test - fĂŒr die Weinliebhaber unter Ihnen - Vergleich der besten RosĂ©weine 2019

RosĂ©weine werden aus blauen und roten Trauben hergestellt und haben eine hellrote Farbe. Man sagt ihnen nach, dass sie die Fruchtigkeit eines Rotweines mir der Frische und Leichtigkeit eines Weißweins kombinieren. RosĂ©weine können sĂŒĂŸlich schmecken, aber auch trocken und fruchtig. Im Folgenden finde Sie eine Aufstellung der 10 besten RosĂ©weine im Produktvergleich.

Roséwein Bestenliste 2019

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RosĂ©weine. Eine kleine EinfĂŒhrung.

Roséweine werden dann als solche bezeichnet, wenn sie aus roten und blauen Trauben hergestellt werden, aber lediglich eine lass rote Farbe aufweisen. Klassische Roséweine können eine Farbnuance von kirschrot bis lachsfarben aufweisen. In der Regel wird die Traube des Roséweins sofort weiter verarbeitet, ohne noch auf der Maische zu liegen.

Dies ist aber von Weinanbaugebiet zu Weinanbaugebiet unterschiedlich, was den einzelnen RosĂ©weinen auch ihren eigenen, einzigartigen und individuellen Geschmack verleiht. Ein klassisches Kennzeichen ist hier Hellfarbigkeit. Je nachdem wie lange die Traube auf der Maische liegt, ist auch die RotfĂ€rbung des RosĂ©weins. Je lĂ€nger, desto farbiger. Je kĂŒrzer, desto blasser der Wein.

Turmfalke Dornfelder RosĂ© QualitĂ€tswein sĂŒĂŸ

So wird der Roséwein hergestellt. Die Weinherstellung.

Trauben, die zur Herstellung von RosĂ©weinen verarbeitet werden, sind nicht zerkleinert. Sie werden unmittelbar nach der Lese gekeltert, ohne dabei auf der Maische zu liegen, und anschließend abgepresst.

Dieses verfahren ist auch fĂŒr die Herstellung von Weißwein ĂŒblich. Typisch fĂŒr die Herstellung von RosĂ©wein ist ebenfalls, dass die Trauben ohne Schale vergĂ€ren. So entsteht ein schmackhafter und leckerer RosĂ©wein.

Turmfalke Dornfelder RosĂ© QualitĂ€tswein sĂŒĂŸ (6 x 0.75 l)Wird die RosĂ©traube doch auf der Maische gelagert und dort ausgepresst, so ergibt sich eine wesentlich intensivere Farbgebung. LĂ€nger als zwei bis drei Tage liegen sie aber nie auf der Maische.

Es gibt auch RosĂ©schaumweine. Diese sind eine Mischung auf Weiß- und Rotweinen; in einem MischverhĂ€ltnis von 80 zu 20. FĂŒr einen ‘echten' RosĂ©wein ist dieses Mischverfahren allerdings nicht zulĂ€ssig. Auch spielt es keine Rolle, zu welchen Anteilen verschiedene Weintrauben zur Herstellung verwendet werden. RosĂ©weine mĂŒssen also nicht zu 100% aus ein und derselben Weintraube hergestellt werden.

Gelegentlich greift man sogar zu weißen Trauben, um dem RosĂ©wein eine hellere Farbe zu verleihen. Strengt genommen darf dann aber eigentlich nicht mehr von einem RosĂ©wein gesprochen werden. Denn klassisches Merkmal eines RosĂ©weins ist auch, dass zu seiner Herstellung ausschließlich rote und blaue Trauben verwendet werden.

Seinem Ursprung nach ist der Roséwein eigentlich ein Nebenprodukt, das bei der Rotweinherstellung entsteht. Wird so Roséwein produziert, spricht man von der sogenannten Saignée Methode.

Hier werden zwischen 10 und 15 Prozent des roten Traubenmost aus dem GÀrbehÀlter entnommen. Meistens geschieht dies zwischen 12 und 48 Stunden. Dieser Traubenmost wird nicht gepresst. Roséweine, die nach der Saignée Methode hergestellt wurden, weisen, aufgrund der Maische, einen sehr hohen Zuckergehalt auf. Das macht den Roséwein sehr stark und voll in seinem Aroma.

Roséwein und seine unterschiedlichen Typen

Da der RosĂ©wein eine eigene Weinsorte fĂŒr sich ist, sind die Arten abhĂ€ngig von dem jeweiligen Herstellungsverfahren. Es wird unterschieden nach lieblichen trockenen und halbtrockenen RosĂ©weinen. Damit ist der SĂŒĂŸe- und Geschmacksgrad des RosĂ©weins charakterisiert. Wer sich online nach einem RosĂ©wein umschauen möchte, sollte mit dieser Begriffsbezeichnung vertraut sein.

Ist ein RosĂ©wein z.B. trocken, dann enthĂ€lt er einen hohe SĂ€ureanteil und einen vergleichsweise niedrigen Zuckergehalt. Je lieblicher der RosĂ©wein, desto geringer der SĂ€uregehalt und desto höher der Zuckeranteil. Im Folgenden werden die einzelnen RosĂ©weinsorten kurz vorgestellt. Im RosĂ©-Vergleichstest finden Sie alle Varianten – von lieblich ĂŒber halbtrocken bis trocken.

Der sĂŒĂŸe und liebliche RosĂ©wein

Der Geschmack des sĂŒĂŸen RosĂ©weins ist sehr sĂŒĂŸlich. Das bedeutet, dass der RosĂ©wein auch einen sehr hohen Zuckergehalt hat. Hat er auch und zwar 45 g/l und höher. Liebliche RosĂ©weine haben lediglich einen Restzuckergehalt bis zu 45 g/l.

Der halbtrockene Roséwein

Der halbtrockene RosĂ©wein hat einen Restzuckergehalt bis zu 18 g/l. Der SĂ€uregehalt des RosĂ©weins darf dabei nicht mehr als 10 g/l unter de Zuckergehalt liegen. Der halbtrockene RosĂ©wein schmeckt immer noch fruchtig sĂŒĂŸ, hat aber einen trockeneren Abgang.

Der trockene Roséwein

Der trockene Roséwein schmeckt auch so; auch wenn er seine Fruchtigkeit und Frische einfach nicht verlieren möchte. Der Restzuckergehalt liegt unter 9 g/l und darf lediglich um 2 g/l höher sein, als der SÀuregehalt. Hier herrscht eine ausgewogene Balance zwischen Restzucker und SÀure.

Wie ein RosĂ©wein wahrgenommen wird – als lieblich, trocken oder halbtrocken – liegt hĂ€ufig auch am persönlichen Geschmackgaumen. Aber auch an Alter und Lagerungsart des RosĂ©weins. Denn je lĂ€nger ein RosĂ© liegt, desto mehr Zeit haben es die einzelnen Aromen sich zu entfalten.

Inhalt und unsere Gesundheit

Ein GlĂ€schen Wein am Abend, ist gesund und erlabend … oder wie war das? Auch der RosĂ©wein soll gesundheitlichen Nutzen fĂŒr seine Genießer bereithalten. Doch welche Inhaltsstoffe sind in dem rosĂ©farbenen Wein, die fĂŒr uns so gesund sind?

Rosa dei Frati Riviera del Garda Bresciano „CĂ  dei Frati“Im RosĂ©wein ist eine ordentliche Portion an Vitamin C. Zwar reicht die Menge nicht an den Gehalt in ZitrusfrĂŒchten heran; fĂŒr eine Weinsorte ist es aber eine durchaus ansehnliche Menge.

Auch enthalten die RosĂ©trauben Vitamin B und von diesem Vitamin B kann unser Körper einfach nie genug bekommen. Selbst in einer 100fachen Überdosierung wĂŒrde sich das B-Vitamin nicht negativ auf unseren Gesundheitszustand auswirken. Zu wenig Vitamin B verursacht im Körper hingegen Stoffwechselstörungen und Kopfschmerze sowie es auch zu GemĂŒtsschwankungen kommen kann.

Doch nicht nur Vitamine machen den RosĂ©wein so unglaublich wertvoll und gesund fĂŒr uns. In ihm enthalten sind auch unterschiedliche Mengen an Mineralstoffen wie Natrium, Magnesium und Kalium.

Dann sagt man auch, dass regelmĂ€ĂŸiger Weinkonsum das Leben verlĂ€ngert. Wer weiß das schon? Wissenschaftliche Studien können bisher jedenfalls nicht zu einem validen, aussagekrĂ€ftigen Ergebnis zu dieser Hypothese kommen. Was allerdings als bewiesen gilt, ist die Tatsache, dass regelmĂ€ĂŸiger RosĂ©konsum zu einer Verringerung von Her-Kreislaufstörungen, Schwierigkeiten und Krankheiten kommt.

Schaut man auf die negativen Aspekte eines regelmĂ€ĂŸigen Konsums von RosĂ©wein, dann fĂ€llt auf, dass sich wissenschaftliche Studien vornehmlich mit dem im RosĂ© enthaltenen Alkohol beschĂ€ftigen. Dieser kann nĂ€mlich krebsauslösende Wirkungen haben. RosĂ© sollte genossen werden und nicht zur therapeutischen Gesundheitsmaßnahmen tĂ€glich verzehrt werden. Viel lieber sollte es das GlĂ€schen zum Außergewöhnlichen sein, denn das macht den RosĂ© auch so beliebt, charmant und elegant.

Worauf gilt es beim Kauf zu achten?

RosĂ©weine werden gerne von Menschen gewĂ€hlt, die sich persönlich weniger als Weinexperten bezeichnen wĂŒrden. Aber mit ein wenig Hilfe und den richtige Hinweisen, worauf es beim Kauf einer Flasche RosĂ©weins zu achten gilt, wird man ebenfalls ein glĂŒckliches HĂ€ndchen beweisen. DarĂŒber hinaus hilft der Rose Vergleichstest bei der Auswahl. Worauf achten also Weinkennern und worauf achten wir?

Rebsorte und Aromen

Die EU regelt so vieles; u.a. auch, mit welchen Rebsorten RosĂ©weine hergestellt wĂŒrden. Demnach sind vornehmlich rote und blaue Trauben zu verwenden. Ein jeder RosĂ©wein, der in einem europĂ€ischen land produziert wurde, hat sich an diese Richtlinie zu halten. Rot- und Weißwein einfach zu mischen, ist strengsten Verboten.

DafĂŒr haben sich auch 2009 die Winzer in BrĂŒssel stark gemacht, als die EU eine neue Richtlinie, das Herstellungsverfahren von RosĂ©weinen betreffend, implementieren wollte. Was sind aber die gĂ€ngigsten und typischen Rebsorten fĂŒr RosĂ©weine und welche Charakteristika bringen sie mit? Im Folgenden soll eine kurze Übersicht der beliebtesten Rebsorten vorgestellt werden, die auch im nachfolgenden RosĂšwein Test eine Rolle spielen.

Der SpÀtburgunder

Aus der SpĂ€tburgunder Traube lassen sich fruchtige wie wĂŒrzige RosĂ©weine herstellen. Der SpĂ€tburgunder ist die in Deutschland und Frankreich am hĂ€ufigsten genutzte Rebsorte zur Herstellung des RosĂ©weins. RosĂ©weine, die mit der SpĂ€tburgunderrebe hergestellt werden schmecken nach roten Beeren, Kirschen, Johannisbeeren, ein wenig nach Veilchen und anderen GewĂŒrzen.

Der Dornfelder

Nicht weniger beliebt sind RosĂ©weine aus der Dornfeldertraube. Es ist zwar eine frĂŒhreife NeuzĂŒchtung mit tiefdunklen Trauben; es lassen sich aber wunderbare fruchtige Weine mit einem leichten SĂ€uregehalt zaubern. der Dornfelder RosĂ©wein schmeckt vollmundig; ein wenig nach Kirschen, ein wenig nach Brombeeren, ein wenig nach Pflaume.

Der Cabernet Sauvignon

Die Cabernet Sauvignon Traube gehört zu den QualitĂ€ts- und PrĂ€dikatstrauben. Es ist eine Traube, die Zeit braucht um zu reifen … und die hat sie auch. Denn sie wird in spĂ€ter Reife gelesen. Sie ist sehr sĂ€ure- und tanninhaltig, was meistens einen trockenen RosĂ©wein zu Tage fördert. DafĂŒr ist der Wein auch sehr lagerungsfĂ€hig. Der RosĂ©wein aus der Cabernet Sauvignon schmeckt voll … und zwar nach Pflaume, Johannisbeere und roten Beeren aber auch nach Paprika, Pfeffer, und Blaubeere sowie nach Lakritz, Zimt, Schokolade und Vanille. Ein sehr breites Aromenspektrum. Einzigartig und individuell.

Der Merlot

Eine der klassischsten Rotweintrauben wird auch zur Herstellung schmackhafter, vollmundiger, meist trockener RosĂ©weine verwendet. Die Merlot Traube wird frĂŒhreif gelesen, ist sehr fruchtig und weich. RosĂ©weine aus der Merlottraube lassen sich aus dem selben Jahr, wie erst nach vielen Jahren genießen. Merlot RosĂ©weine schmecken nach Karamell und Kirschen, Pflaumen und Blaubeere. Einfach köstlich.

Die Traube ist es ĂŒbrigens auch, die fĂŒr die Farbe des RosĂ©weins verantwortlich ist. denn die Farbe wird vornehmlich aus en Schalen gewonnen. Deswegen reicht das Farbspektrum der RosĂ©weine auch von zartem Rosa und orange ins dunkle, glasige Rosa.

Werden zwei Rebsorten miteinander gemischt, so spricht man von einem ‘CuvĂ©e‘. Viele RosĂ©weine sind eine Mischung aus Cabernet Sauvignon und Merlot. An der QualitĂ€t des RosĂ©weins Ă€ndert es aber nichts.

Der Alkoholgehalt

Feinkost KĂ€fer Negroamaro RosĂ©wein halbtrocken (6 x 0.75 l)Auch der Alkoholgehalt ist entscheidend bei einem RosĂ©wein. Denn der Alkohol trĂ€gt die Aromen und verleiht einem jeden RosĂ©wein sein ganz spezifisches Bouquet. Der Gehalt an Alkohol ist somit auch ein Zeichen fĂŒr QualitĂ€t. Zudem wirkt sich Alkohol positiv auf den SĂ€uregehalt aus.

Dieser wird gemildert. Ein Mindestanteil von 10% an Alkohol sollte ein guter, qualitativ hochwertiger Roséwein haben. Hat ein Roséwein jedoch mehr als 14% so ist von einem Kauf eher abzuraten.

Denn grundsĂ€tzlich kann bei der GĂ€rung von Wein nicht mehr als 14% Alkohol produziert werden. Ist der Alkoholanteil höher als 14% so wurde der Alkohol kĂŒnstlich hinzugesetzt. Ein solcher RosĂ©wein muss zwar nicht unbedingt schlecht sein, aber mit RosĂ© hat es eigentlich nichts mehr zu tun.

Vielmehr spricht man bei mit Alkohol versetzten Roséweinen von Dessertweinen wie Port oder Cherry. Solche Weinen eigenen sich weniger zu leichten sommerlichen Essen und warmen SommernÀchten, denn sie gehen schnell in den Kopf.

Mittlerweile gibt es sogar Roséweine, die alkoholfrei erhÀltlich sind. Solche Weine erinnern an gute, fruchtige Saftschorlen, ohne KohlensÀure. Sie schmecken zwar anders, aber nicht unbedingt schlechter.

Wann und zu was wird er getrunken

Wer sich nach einem passablen RosĂ©wein im Internet umsehen möchte, der sollte auch im Vorfeld wissen warum er diesen Wein kaufen möchte. Es geht also darum zu wissen, zu welchem Anlass und zu welcher Begebenheit der RosĂ©wein gereicht werden soll. Gut ist es auch, wenn man weiß welche Speisen er erfrischend ergĂ€nzen soll. Denn dann weiß man am besten, welcher RosĂ©wein fĂŒr einen auch der beste ist.

Bree Pinot Noir Roséwein feinherb (6 x 0.75 l)GrundsÀtzlich sind Roséweine hervorragende leichte und erfrischende Sommerweine. Sie schmecken bei einem romantischen Dinner unter Sternenhimmel mit Picknick und leiser Musik ebenso wie mit Mutter und Freundin im Garten beim Plauschen. Auch zum Grillen ist der Roséwein eine hervorragende ErgÀnzung.

RosĂ©weine werden immer gekĂŒhlt getrunken. Am besten bei 6°. Manche mögen ihn auch gerne auf Eis, was ein ganz besonderes prickliges Erlebnis bedeutet. RosĂ©weine prickeln auch ein wenig. Das nennt man dann ‘moussiert‘ und so avanciert der RosĂ©wein mal schnell zum schmackhaften Sektersatz.

Geschmacklich ist der RosĂ©wein eher mit einem frischen, kĂŒhlen Weißwein zu vergleichen als mit schweren, vollen Rotweinen. Deswegen bietet sich ein Glas RosĂ© nicht nur zum Essen, sondern auch gut als Aperitif an.

Je nach Speisen, die aufgetischt werden sollen, kann auch die Rebsorte entscheidend sein. darĂŒber haben wir bereits etwas weiter oben berichtet. Einfach nochmal schnell nachlesen oder sich im Produktvergleich von seinem neuen LieblingsrosĂ©wein ĂŒberzeugen lassen.

Wer noch mehr Anleitung bedarf, wann welche Rebsorte eine gute ErgÀnzung zum Essen darstellt, der liest jetzt einfach weiter:

Zu Garnelen, Krabben und MeeresfrĂŒchte bietet sich der SpĂ€tburgunder ebenso an wie der Cabernet Sauvignon. Zu gegrilltem oder gebratenen Fisch ist es ausschließlich der SpĂ€tburgunder. Zum Steak wird hingegen eher ein Dornfelder oder Cabernet Sauvignon gereicht. Zu Schwein und GeflĂŒgel wird vornehmlich der Cabernet Sauvignon, der SpĂ€tburgunder oder ein Castelao gereicht.

Bei Pasta-Gerichten wird es etwas schwieriger. Hier bietet sich vor allem ein Zinfandel oder der Blaue Zweigelt an. Wild, Ente und Gans harmonisieren hingegen mit SpĂ€tburgunder, Zinfandel oder Cabernet Sauvignon. Gegrilltes GemĂŒse wird am besten mit einem SpĂ€tburgunder, einen Dornfelder oder einen Castelao komplementiert.

Ein wahrer Alleskönner, der zu wirklich jede Gericht passt ist ein RosĂ©wein, der aus einer Merlottraube gewonnen wird. Meistens gibt es den Merlot aber nicht als reinen RosĂ©wein, sondern immer in Kombination. Dadurch hat er ein besonders weiches Aroma und passt daher zu allen Speisen, die man im Sommer nur genießen kann.

Merlot Roséweine unterscheiden sich aber auch je nach Anbaugebiet und land, aus denen er stammt. Es ist eine sehr vielfÀltige Traube, die aromatisch sehr stark durch ihre Umgebung beeinflusst wird. Sonneneinstrahlung, Erde und Co. spielen hierbei eine verstÀrkte Rolle.

Kommt der Merlot RosĂ©wein aus Kalifornien, so wir er ein wĂŒrziges Aroma haben und daher gut zu Wild, dunklem GeflĂŒgel und Steak passen. Kommt der Merlot RosĂ©wein aus Frankreich, so hat er eine mildere Note, schmeckt etwas feiner und harmoniert besonders gut zu GeflĂŒgel, Ente und Gans.

Aus Italien schmeckt der Merlot RosĂ©wein sehr mild und frisch und passt sehr gut zu scharfen Nudelgerichten und scharfer Wurst. Ob RosĂ©wein lieber lieblich, halbtrocken oder trocken genossen wird – am besten ist immer eine Auswahl fĂŒr unterschiedliche GeschmĂ€cker. Der Vergleichstest bietet eine umfangreiche Auswahl an lieblichen, halbtrockenen und trockenen RosĂ©weinen fĂŒr jeden Geschmack.

Weinbau in SĂŒdafrika

Wenn der Name nicht Rosé ist, aber Rosé drin ist

Manchmal verrĂ€t bereits die Bezeichnung des RosĂ©weins ĂŒber seine Herkunft. RosĂ©wein-Romantik wird der Wein genannt, wenn er aus Frankreich kommt. Rosato und Chiaretto sind die italienischen RosĂ©weine. Rosado ist der RosĂ©wein aus Spanien und Portugal.

Der Weißherbst ist der deutsche Klassiker, der allerdings ausschließlich aus der SpĂ€tburgunder Traube gekeltert wird. Ein weiterer RosĂ©wein aus Italien, SĂŒdtirol ist der Kretzer. Die Schweiz hat ihren SĂŒĂŸdruck und die französische Schweiz ihren ƒil de Perdrix. Blush heißt er in den USA und Gleichgepresster in Österreich.

Die besten RosĂ©weine sollen ĂŒbrigens aus folgenden LĂ€ndern stammen: Chile, Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Portugal, Spanien, SĂŒdafrika und den USA.

Wo gibt es den besten Roséwein zu kaufen?

Wer einen Roséwein kaufen möchte, hat prinzipiell drei Möglichkeiten: den Winzer, den Weinhandel und den Online Versand seines Vertrauens. Keiner der Wege sagt aus, ob ein Roséwein qualitativ hochwertiger ist oder nicht.

Wo man seinen RosĂ©wein kauft, hĂ€ngt in erster Linie von den persönlichen Vorlieben ab; auch wenn der Onlinehandel die Auswahl um ein Vielfaches vergrĂ¶ĂŸert. Wohnt man natĂŒrlich in Mitten einer der bekanntesten Weinregionen in Deutschland, hat Mann und Frau sicherlich seinen privaten Winzer an der Hand.

Wer aufgrund seines Berufes viel unterwegs ist, der wird sicherlich die VorzĂŒge des Internets genießen und sich ĂŒber den Onlinehandeln seine RosĂ©weine bestellen. Wir stellen dennoch alle drei Möglichkeiten, mit ihren VorzĂŒgen und Nachteilen vor.

Roséwein direkt vom persönlichen Winzer

Wer in einer bekannten Weinregion lebt, der wird seinen Winzer meist persönlich kennen. Denn man hat eine Vielzahl von ihnen direkt vor der eigenen HaustĂŒr. Hier bietet es sich einfach an, die einzelnen WeingĂŒter einfach mal zu besuchen und sich direkt vor Ort umzusehen. Winzer bieten in der Regel auch Weinverköstigungen an, bei denen man auch gleich seinen RosĂ©wein probieren kann, ob er einem zusagt oder nicht so gut schmeckt. So bekommt Mann und Frau auf jeden Fall einen guten Überblick, wo welcher RosĂ©wein wie schmeckt. Winzer bieten auch den Kauf einzelner Flaschen an; auch wenn der RosĂ©wein gut schmeckt; man ist nicht verpflichtet einen ganzen Karton abzunehmen.

Weinkauf im Handel

Ein ebenfalls typischer Weg seinen RosĂ©wein zu beziehen ist es, den Wein im Laden zu erwerben. Hier hat man in der Regel auch zwei Möglichkeiten: Zum einen bieten SupermĂ€rkte den ein oder anderen RosĂ©wein an und zum anderen gibt es auch WeinfachhĂ€ndler, mit einem meist grĂ¶ĂŸeren Sortiment und einer umfangreicheren Auswahl.

WeinprĂ€sent - La Grange 3er Probierpaket Frankreich (Rotwein, Weißwein, RosĂ©)SupermĂ€rkte haben heutzutage in der Regel immer einen oder mehrere RosĂ©weine im Sortiment … und das gute an SupermĂ€rkten: Sie sind fast ĂŒberall problemlos zu finden. Auswahl hat man dann aber meistens nicht, denn man ist auf die kleinen Angebote angewiesen, die prĂ€sentiert werden. Schlecht mĂŒssen diese RosĂ©weine aber dennoch nicht sein. Auch gibt es in der Regel keine Beratung.

Ebenso ist es mit der Lagerung der Weine etwas schwieriger. Denn in der Regel sind die LagerrĂ€ume nicht so klimatisiert, wie es der RosĂ©wein bedarf. Auch das Neonlicht in den Lager- und VerkaufsrĂ€umen ist nicht gesund fĂŒr den RosĂ©wein.

Wer einen RosĂ©wein aus dem Supermarkt kaufen möchte, sollte daher immer eine Weinflasche wĂ€hlen, die weniger der Neonlichtquelle ausgesetzt ist und sich mehr im Dunklen befindet. Auch Falschen, sie schon eine leichte Staubschicht angesetzt haben, sind nicht als erste Wahl zu nehmen. Denn das ist ein Zeichen dafĂŒr, dass der Wein schon eine Weile den ungĂŒnstigen Lagerungsbedingungen ausgesetzt ist und an QualitĂ€t und auch Aroma verloren hat.

Im Weinhandel ist man hingegen in besseren HĂ€nden. Hier trifft man auf kompetentes und geschultes Personal, die sich den Wein zur Leidenschaft gemacht haben (im gĂŒnstigsten Fall zumindest). Ebenfalls kann davon ausgegangen werden, dass der RosĂ©wein im Fachhandel richtig gelagert wird; d.h. bei der richtigen Temperatur und den richtigen LichtverhĂ€ltnissen.

Wer auf einen besonders edlen Tropfen setzen möchte, der wird im Weinhandel wohl am besten aufgehoben sein; neben dem Onlinehandel. Denn hier finden sich ebenfalls PrÀdikats- und QualitÀtsweine, die sich mit ein wenig Recherche finden lassen. WeinhÀndler sind leider aber nicht so oft vertreten und sie zu finden ist nicht immer eine Leichtigkeit.

Der Online-Weinhandel

Nicht zu unterschĂ€tzten ist der Online-Weinhandel als Bezugsquelle fĂŒr seine Flasche RosĂ©wein. Hier kann man zwar nicht unbedingt vom Wein kosten, aber sich ganz bequem und gemĂŒtlich von zu Hause ĂŒber ihn informieren. Ein Anfang ist der Vergleichstest der besten 10 RosĂ©weine.

Online kann man ganze Weinsortimente durchstöbern und sich seinen LieblingsrosĂ©wein aussuchen. Viele der Online-WeinhĂ€ndler verfĂŒgen ĂŒber eine Hotline, an die man sich bei Fragen und zur Beratung wenden kann. Das ist bereits ein QualitĂ€tszeichen.

Denn die Online-WeinhĂ€ndler sorgen sich um ihre Kunden und deren BedĂŒrfnisse … und diese wollen schließlich auch befriedigt werden. Online ist man wohl am besten aufgehoben. Man hat die Ruhe der eigenen vier WĂ€nde, wenn man sich informieren möchte und kann in aller Seelenruhe durch die einzelnen Sortimentsangebote klicken, sich informieren und anschließend einkaufen.

Fazit

Jolie-Pitt & Perrin Miraval RosĂ© Cotes de ProvenceRosĂ©wein ist ein herrlicher Sommerwein, der zu vielen Gerichten und Speisen eine hervorragende Komplementierung darstellt. FĂŒr welchen RosĂ©wein man sich schließlich entscheidet ist einem jeden selbst ĂŒberlassen. Es sollte immer die persönliche Vorliebe entscheiden.

Manche mögen es gerne sĂŒĂŸ und lieblich, andere wiederum bevorzugen einen gut gekĂŒhlten trockenen oder halbtrockenen RosĂ©wein mit einem Hauch von Karamell, wie es der Merlot RosĂ©wein bietet. Dieser kommt ĂŒbrigens immer in Mischung mit einer anderen Rebsorte wĂ€hrend SpĂ€tburgunder, Dornfelder und Cabernet Sauvignon als reine RosĂ©weine hergestellt werden.

Wer eine Flasche RosĂ©wein kaufen möchte, sollte vor allem auf die Rebsorte achten, denn diese gibt Aufschluss ĂŒber das spezifische Aroma des RosĂ©weins. Ebenso wichtig sind der Alkoholgehalt und die Gelegenheit, zu der ein GlĂ€schen des schmackhaften RosĂ©weins genossen werden soll.

Wissenswertes & Ratgeber

Eine rosé-rote Geschichte

Was weis man ĂŒber den fruchtig schmackhaften tropfen rosĂ©farbenen Weines? ganz gewiss, dass er seinen Ursprung in der Frankreich findet; das europĂ€ische Land der Weine und Weingenießer.

Den genauen Zeitpunkt des ersten Roséweins lÀsst sich allerdings nur sehr schlecht spezifizieren. Anzunehmen ist allerdings, dass bereits wÀhrend der dunklen mittelalterlichen Zeiten der Roséwein von Mönchen in Klöstern hergestellt und vertreiben wurde.

Mit dem Ende des Mittelalters und dem Beginn der AufklĂ€rung, hat nicht nur das Wissen begonnen sich zu verbreiten, sondern auch der RosĂ©wein. Er schafft es weit ĂŒber die Grenzen Frankreichs hinaus. Der Handel hat sich ausgebreitet. Mit ihm der RosĂ©wein.

Doch nicht nur dieser, sondern auch das Wissen um seine Herstellung. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde dann schon bereits in ganz Europa der RosĂ©wein hergestellt. Heute wird der RosĂ©wein sogar in allen teilen der Welt hergestellt und aus eigenes fĂŒr ihn angebauten roten und blauen Trauben gewonnen.

2009 schaffte es der RosĂ©wein sogar zu europĂ€isch politischer Aufmerksamkeit. Denn auf EU Ebene wurde darĂŒber diskutiert, ob das gesetzlich geregelte Herstellungsverfahren legitimiert vereinfacht werden sollte. Die WinzerverbĂ€nde aber waren um die QualitĂ€t ihrer RosĂ©weine besorgt und haben die stille Debatte öffentlich gemacht. Das Ende der Diskussion? Keine neue gesetzliche Regelung, was das Herstellungsverfahren des RosĂ©weins betrifft.

Das Herstellungsverfahren

Die 2009er Debatte ĂŒber die gesetzliche Änderung der erlaubten Herstellungsverfahren fĂŒr RosĂ©weine zeigt, dass es etwas Besonderes mit ihm auf sich hat. So besonders ist es aber gar nicht, wenn man sich die vorgelegte EU-Verordnung einmal genauer ansieht.

Diese will nĂ€mlich auch die Mischung von Rot- und Weißwein zu RosĂ©wein als solchen zum Verkauf anpreisen. Ein Gemisch aus Rot- und Weißweinen ist, nach Vorstellung der Winzer und auch der Weinkenner, kein offizieller RosĂ©wein.

RosĂ©wein ist eine bereits eine Weinsorte fĂŒr sich und wird vornehmlich aus den Rebsorten GewĂŒrztraminer, Grenache Gris und Grauer Burgunder verwendet.

Je lĂ€nger die Reben nach der Lese auf der Maische liegen, desto mehr nĂ€hert man sich einem Rotwein und desto dunkler, sĂŒĂŸer und aromatischer wird der RosĂ©wein. Die Trauben werden in der Regel nicht zerkleinert gekeltert und anschließend gepresst. Dann dĂŒrfen sie ohne Schale weiter gĂ€ren.

Abwechslungsreicher Roséwein. Wozu er passt. Wozu er gereicht wird

Rot- und Weißwein ist nicht alles, was die Weinkultur zu bieten hat. Ein netter, charmanter RosĂ©wein ist auch mal eine schöne, abwechslungsreiche Alternative. Doch z welchen Speisen und Gerichten harmonisiert der RosĂ© am besten? Zu welchen Gelegenheiten bietet es sich an mit einer Flasche gekĂŒhlten RosĂ© aufzuwarten?

Alte Weisheiten und Sprichwörter wollen uns Glaube machen, dass der Weißwein zu hellem Fleisch und Fisch serviert wird, wĂ€hrend der eher schwere Rotwein zu dunklem Fleisch, wie Wild und Pferd besser schmeckt. Doch mal ganz ehrlich: Warum nicht den Wein trinken, den man am liebsten mag? So hĂ€lt es sich nĂ€mlich mit dem RosĂšwein.

Der RosĂ© zĂ€hlt eher zu den leichten Weinen. HĂ€ufig hat er eine leicht fruchtige Note und schmeckt so herrlich erfrischend. Gleich drei GrĂŒnde, warum der RosĂ©wein in den leichten Sommermonaten einfach besser schmeckt. Er unterstreicht so schön das sonnige, leichte LebensgefĂŒhl. Auch die GrĂŒnde, warum der RosĂ©wein eher zu leichten Gerichten gereicht wird.

Wozu der Roséwein gut passt

Zu einem gedĂŒnsteten oder gegrillten frischen Fisch schmeckt ein GlĂ€schen gekĂŒhlter RosĂ©wein immer. Denn die fruchtige Frische harmonierst hervorragend mit dem mild wĂŒrzigen Aroma des Fisches. Auch zu MeeresfrĂŒchten passt ein guter RosĂ©wein hervorragend. Ebenso zu GemĂŒsegerichten. Auch wenn hier eher eine trockene Variante des RosĂ©weins genommen wird. Zu allen Gerichten empfiehlt sich zu einem RosĂ©wein zu greifen, der einen geringen Alkoholanteil besitzt.

Jetzt kennen wir die Gerichte, mit denen der Roséwein besonders gut harmonierst. Jetzt wissen nur noch nicht zu welchen Gelegenheiten wir den schmackhaft, erfrischenden Roséwein servieren sollen.

Wann der Roséwein gereicht wird

wine-glass-2503913_960_720Er ist prĂ€destiniert fĂŒr romantische Zwecke. Das gibt alleine schon seine Farbe her, die so leicht rosa zart, verfĂŒhrerisch daher kommt. Warum nicht eins schönes Picknick im GrĂŒnen fĂŒr seine Liebste arrangieren und zu KĂ€se, Trauben und Leckereien mit einem Glas RosĂ©wein anstoßen?

So ein Picknick wird bestimmt zu einem unvergesslichen und erinnerungswĂŒrdigen Ereignis. Kalte Sommergerichte wie schmackhafte Antipasti oder auch leichte Salate mit einer wĂŒrzigen Vinaigrette passen sowohl zum Picknick als auch zum RosĂ©. Auch beim Candle-Light-Dinner und beim ersten Date ist der RosĂ©wein ein verfĂŒhrerischer Begleiter.

Aber auch hier gilt: Vorsicht mit dem Alkoholgehalt. Dieser sollte auch nicht zu hoch sein. Gleiches gilt, wenn man seine Freundin oder Mutter mit einer schmackhaften, erfrischenden Flasche RosĂ© ĂŒberraschen möchte. Die kann man dann bei einem PlĂ€uschchen gemĂŒtlich auf der Terrasse, dem Balkon oder im Garten genießen. Einfach herrlich! Wer im Sommer zur Gartenparty lĂ€dt, der sollte ĂŒbrigens auch immer das ein oder andre FlĂ€schchen gekĂŒhlten RosĂ©weins auf Lager haben. Ein wunderbarer Sommerdrink.

Das Weinetikett. Was es aussagt. Was es uns verrÀt.

Das Weinetikett ist das AushÀngeschild eines jeden Weines. Hier erfahren wir wo der Wein herkommt, welche Traube zur Herstellung verwendet wurde, wie der Alkoholgehalt ist und wie er schmeckt.

Das Etikett dient als Hinweisschild, das sich unmittelbar auf der Weinflasche befindet. Einige Angaben sind obligatorisch, andere werden von den Herstellern und AbfĂŒllern zusĂ€tzlich hinzugefĂŒgt. Was Obligatorisch ist, das regelt das Weingesetz von 1892. Dieses schreibt auch vor, dass ein jeder Wein etikettiert sein muss.

ZusĂ€tzlich schreibt das Weingesetz vor, welche Daten und Fakten verpflichtend zu nennen sind; ohne dass die Weinflasche umgedreht werden muss. Es sind also Informationen, die auf den ersten Blick her ersichtlich sein mĂŒssen.

Das AbfĂŒllvolumen z.B. darf auf der Vorder- oder RĂŒckseite angegeben werden. Pflicht ist nur, dass der KĂ€ufer und Interessent zu einem bestimmten Punkt der Flaschen- und Weinbesichtigung die Litermenge ablesen kann.

Als Pflichtangaben sind folgende Daten anzugeben:JP Chenet Medium Sweet Rosewein Lieblich 2014-2016 (6 x 0.75 l)

  • QualitĂ€tskategorie, einschließlich Informationen zur Herkunft
  • offizielle Verkehrsbezeichnung wie Perlwein, Schaumwein oder Wein
  • Alkoholgehalt
  • differenzierte Herkunftsangaben
  • PrĂŒfungsnummer; ausschließlich bei QualitĂ€tsweinen und QualitĂ€tsschaumweinen sowie PrĂ€dikatsweinen
  • Geschmacksangabe
  • NennfĂŒllmenge
Die QualitÀtskategorien sind ein Differenzierungsweg, um die QualitÀt eines Weines zu bestimmen und nÀher zu klassifizieren. Entscheidend zu welcher QualitÀtsstufe ein Wein gezÀhlt wird sind der Alkoholgehalt, das Anbaugebiet sowie das Mostgewicht.

Nach diesen drei Kriterien werden deutsche und europÀische Weine in folgende vier QualitÀtsstufen eingeteilt:

  • Tafelwein,
  • Landwein,
  • QualitĂ€tswein sowie
  • PrĂ€dikatswein

Freiwillige Angaben beziehen sich hĂ€ufig auf da Erntejahr und die Rebsorte ebenso wie Geschmacksangaben. Diese sind ĂŒbrigens abhĂ€ngig vom jeweiligen Zuckergehalt des RosĂ©weins und kann zwischen sĂŒĂŸ und lieblich sowie halbtrocken und trocken variieren.

Sowohl das Erntejahr wie auch die Rebsorte und die Geschmacksangabe sind Aspekte, die dem interessierten RosĂ©genießer dabei hĂ€ufiger mehr ins Auge fallen, als die Pflichtangaben; auch wenn diese, ist man Weinkenner, mehr aussagen und gewichtiger sind.

Auch das Herstellungsverfahren ist hĂ€ufig als zusĂ€tzliche Angabe auf dem Etikett zu finden. Trotz dessen, dass die gĂ€ngigste Herstellungsmethode des RosĂ©weins, die dem Weißwein Ă€hnelt … oder aber nach der SaignĂ©e Methode aus rotem oder blauem Traubenmost, zwischen 12 und 48 Stunden aus eben diesem entnommen und, ohne Pressung, weiterverarbeitet werden.

JP Chenet Medium Sweet Roséwein Lieblich (6 x 0.75 l)

So wird der Roséwein gereicht, gelagert und richtig vorbereitet

Wer sich aus dem RosĂ©wein Vergleichstest einen leckeren Tropfen ausgesucht hat, der möchte auch wissen, wie er richtig zu genießen ist. Hier hilft unser kleines RosĂ©wein ABC zum richtigen servieren, lagern und vorbereiten. Denn so ein Glas RosĂ©wein will schließlich auch mit Etikette und Manier genossen werden.

Frappieren oder Chambrieren

Feinkost KĂ€fer Negroamaro RosĂ©wein halbtrocken 6 x 0.75 lDamit der, aus dem Vergleichstest ausgesuchte RosĂ©wein auch so richtig gut schmeckt, muss er sein Aroma richtig entfalten können … und bei Wein geschieht dies ĂŒber die richtige Temperatur.

Dazu wird der Wein entweder frappiert oder chambriert? Komische Wörter ohne Inhalt? Wir erklÀren, was sich hinter diesen zwei Methoden verbirgt.

Wer seinen Wein chambriert, der bringt ihn auf Zimmertemperatur. In der Regel darf Mann und Frau sich dabei Zeit lassen, denn es ist ein schonender Vorgang, bei dem sich ein Wein auf Zimmertemperatur bringt.

Um richtig zu Chambrieren kann der Wein in ein lauwarmes Wasserbad gestellt werden oder aber unter lauwarmen Wasser gehalten werden. Erst danach wird er geöffnet und seine Aromastoffe können sich so richtig voll und mundig entfalten.

RosĂ©weine werden in der Regel aber eher frappiert. hier wird der Wein nicht auf Zimmertemperatur erwĂ€rmt sondern heruntergekĂŒhlt … und fĂŒr den RosĂ©wein bedeutet dies auf 6°C. Das ist die beste Temperatur fĂŒr einen guten rosaroten Tropfen.

Richtig Frappiert wird mit Salzwasser und Eis. Dabei entzieht das Salz dem Eis die KĂ€lte, gibt sie an die Flasche weiter und das Ergebnis ist ein wunderbar kĂŒhler RosĂ©wein. Mit uns genießen sie ihren RosĂ©wein eben mit Klasse und den richtigen Weinkennermethoden.

Avinieren

Vor dem Servieren geht es erst mal ums Avinieren. Auch wieder so ein komisches Wort, dass keinen Inhalt hat? Keine Sorge, wir wissen was dahinter steckt und kommen schnell mit einer ErklÀrung.

Mit Avinieren ist das AusspĂŒlen der Karaffen und der GlĂ€ser gemeint … und zwar werden diese nicht einfach mit Wasser gespĂŒlt, sondern mit einem Probewein. So werden FremdgerĂŒchte und Aromen von der GlasoberflĂ€che entfernt.

Dekantieren

Hier geht es um das UmfĂŒllen des RosĂ©weins in eine Karaffe. Auch das bedarf unter Weinkennern einer eigenen Technik und einer eigenen Begrifflichkeit. Das UmfĂŒllen ist aber zentral, weil so der Wein zu atmen beginnen kann. Das ist wichtig, damit sich seine Aromastoffe vollstĂ€ndig und vollmundig entfalten können. Zudem trennt sich der RosĂ©wein, wird er umgeschĂŒttet und zum Atmen angeregt, von seinen noch enthaltenen TrĂŒbstoffen.

So wird der Wein gelagert

RosĂ©wein hat man gerne auf Vorrat im Haus. So ist man auf alle Gelegenheiten und EventualitĂ€ten vorbereitet. Doch wie lagert man seine soeben, nach dem Vergleichstest ausgesuchten und gekauften RosĂ©weine? Mann und Frau brauchen einen geeigneten Ort, um ihre RosĂ©weine zu lagern. NatĂŒrlich bietet sich ein spezieller WeinklimakĂŒhlschrank an oder ein KĂŒhlhaus … aber es geht auch einfacher und hausfrauenfreundlicher.

Zuhause, im Eigenheim, sind die Flaschen liegend und vor allem lichtgeschĂŒtzt zu lagern. Ein dunkler Ort ist dabei ist beste Wahl. Zu großen Temperaturschwankungen sollte der RosĂ©wein auch nicht ausgesetzt sein. Damit ist nicht gemeint, dass der Kellerraum sich vom Winter zum Sommer hin aufwĂ€rmt, sondern vielmehr, wenn Tagesschwankungen durch das Anstellen einer Heizung zwischen 10 und 15°C betragen können. Das tut dem RosĂ©wein einfach nicht gut.

Wer einen dunklen Kellerraum hat, der sollte seine RosĂ©weine am besten dort lagern. Nach Möglichkeiten natĂŒrlich immer in der Originalkiste. Das bedient so richtig schön das Klischee. Aber auch ein einfacher Karton tut es. So ist eine jede Flasche vor Licht und auch WĂ€rme geschĂŒtzt.

Fazit: Genuss!

Jetzt geht es nur noch darum den RosĂ©wein richtig zu genießen … und das geht am Besten mit Freunden, Bekannten, seinen Liebsten und der Familie. Wer sich an die oben aufgefĂŒhrten Ideen zur richtigen Aufbereitung, Lagerung und dem Servieren hĂ€lt, der wird seine wahre Freude erleben … und zwar beim Genuss des leckeren RosĂ©weins ebenso wie mit seinen Freunden, Bekannten und Verwandten.

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