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Chips im Test auf ExpertenTesten
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Chips Test - f√ľr den erfolgreichen DVD-Abend - Vergleich der besten Chips 2019

Chips geh√∂ren in ihren verschiedenen Variationen zu den beliebtesten Snacks im nordamerikanischen und europ√§ischen Raum. Dabei gibt es mittlerweile so viele verschiedene Produkte, dass es nicht leicht f√§llt, den √úberblick zu behalten. Einige der besten Chips aus einem extern durchgef√ľhrten Test finden Sie in der nachfolgenden Tabelle.

Chips Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Was sind Chips?

Chips¬†sind¬†d√ľnne¬†Kartoffelscheiben, die¬†ger√∂stet¬†oder¬†frittiert¬†und mit diversen Gew√ľrzen und Aromen geschmacklich aufbereitet werden.
Im weiteren Sinne k√∂nnen auch andere Arten von¬†Knabbereien¬†darunter verstanden werden, die sich in √§hnlicher Weise einfach und unkompliziert als¬†“Fingerfood”¬†genie√üen lassen. Aufgrund der gro√üen Beliebtheit der¬†Kartoffelchips¬†wird der Begriff “Chip” daher mittlerweile auch mit¬† Snacks¬†verbunden, die urspr√ľnglich au√üer vielleicht ihrer Form eigentlich nicht viel mit dem Chip gemein haben. So gibt es neben¬†Mais– und¬†Schokoladenchips¬†mittlerweile auch viele andere Variationen. Ein ihnen meist gemeinsames Merkmal ist dabei, wie bereits erw√§hnt, dass sie sich leicht und unkompliziert als Fingerfood, also ohne Zuhilfenahme von Besteck oder anderen Hilfsmitteln, konsumieren lassen. Au√üerdem werden auch viele Snacks auf Kartoffelbasis, die nicht notwendigerweise die klassische Gestalt eines Chips aufweisen m√ľssen, umgangssprachlich als Chips bezeichnet. So sind z. B. auch Zylinder und andere geometrische Formen m√∂glich.

So funktioniert der Genuss von Chips

Kartoffelchips sind typisches “Fingerfood”. Das bedeutet, dass ihr Konsum mit den Fingern einerseits problemlos m√∂glich ist, andererseits aber auch im Rahmen eines sozialen Miteinanders in der Regel unkritisch gesehen wird. Trotzdem sollte nat√ľrlich darauf geachtet werden, beim Genuss der leckeren Knabberei keine unn√∂tigen Verschmutzungen zu hinterlassen – etwa Nachos mit K√§se und viel So√üe bzw. Salsa sollten im Zweifelsfall lieber doch mit Messer und Gabel gegessen werden. Alternativ kann man sich oft mit einer Serviette oder dem Waschen der H√§nde nach dem Essen behelfen.

Chips im Acrylamid Test von Stiftung Warentest und √Ėkotest

Wenn Lebensmittel stark erhitzt und gebräunt werden, entsteht der Schadstoff Acrylamid, welcher das Erbgut verändern kann und im Verdacht steht, Krebs zu erzeugen. Dies zeigte sich bei Tierversuchen.

Wie die Stiftung Warentest in ihrem aktuellen Acrylamid Test von 53 Lebensmitteln (2019) erkl√§rt, gibt es keine ‚Äěunbedenklichen Mindestgehalte‚Äú. √Ėkotest schreibt ‚Äěselbst kleine Mengen stellen ein Risiko dar‚Äú. Acrylamid l√§sst sich leider auch nicht g√§nzlich vermeiden, doch m√ľssen die Hersteller je nach Lebensmittel den Wert m√∂glichst niedrig halten.

F√ľr Chips galt in der EU bis 2018 noch der Richtwert von 1000 Mikrogramm pro Kilo. Dieser Richtwert wurde nun versch√§rft auf 750 őľg/kg.

Zum Vergleich: Pommes Frites d√ľrfen 500 őľg/kg, Cracker 400 őľg/kg und Kn√§ckebrot 350 őľg/kg enthalten. Der h√∂chste Wert gilt f√ľr Instant Kaffee mit 850 őľg/kg.

Unter den getesteten Lebensmitteln waren auch 4 Chips im Test der Stiftung Warentest. Getestet wurden die Sorten:

Chips Aldi S√ľd Sun Snacks Paprika

Chips Chio Red Paprika

Chips Funny-frisch Chipsfrisch ungarisch

Chips Lorenz Crunchips Paprika

Sie alle konnten den Acrylamid Test bestehen.

Kesselchips im Test von √Ėkotest

2017 hatte das Magazin √Ėkotest 19 Chips Sorten auf Schadstoffe untersucht. Sie konzentrierten sich hierbei auf sogenannte Kesselchips, welche in einem anderen Verfahren mit weniger Fett hergestellt werden und mit der Schale noch ‚Äěnat√ľrlicher‚Äú sein sollen.

Zur gro√üen √úberraschung kann √Ėkotest zwei Kesselchips Sorten mit ‚Äěhalbwegs gutem Gewissen‚Äú empfehlen. Sie schnitten beide ‚Äěgut‚Äú ab, was laut der Tester ‚Äěein Novum‚Äú bei √Ėkotest sei. F√ľnf der 19 getesteten Chips erhielten allerdings ein ‚Äěungen√ľgend‚Äú und zwei weitere ‚Äěmangelhaft‚Äú.

Das Verbraucher-Magazin √Ėkotest steht Chips wegen dem hohen Fett und Salzgehalt generell kritisch gegen√ľber und fand in der Vergangenheit auch oft weiter M√§ngel und Schadstoffe. W√ľrde man Chips ‚Äěin Ma√üen‚Äú genie√üen (so wie die Hersteller empfehlen, in einer Portion mit 25 oder 30 Gramm), w√ľrde dem sicher nichts entgegenstehen. Doch wer greift lediglich zweimal in eine Chipst√ľte?

Acrylamid wurde ebenfalls in allen 19 getesteten Chipssorten nachgewiesen, jedoch immer unter dem damals noch geltenden EU-Wert von 1000 őľg/kg. Den aktuellen Wert von 750 őľg/kg, welcher schon 2017 in D√§nemark galt, wurde allerdings von den Kettle Chips Sweet Chilli & Sour Cream √ľberboten.

Verbrauchersch√ľtzer kritisieren Acrylamid Richtwert f√ľr Chips & Co

Wie der SWR berichtet wurde die neue EU-Verordnung dennoch von Verbrauchersch√ľtzern kritisiert. Denn da es sich nur um Richtwerte handele, m√ľssen die Hersteller von Chips sich nicht zwangsl√§ufig daran halten und es gebe keine Handhabe zu hoch belastete Chips vom Markt zu nehmen.

Welche Arten von Chips gibt es?

Der Chip, der von den meisten Menschen traditionellerweise sofort mit diesem Begriff verkn√ľpft wird, ist sicherlich der¬†Kartoffelchip. In seiner Grundform ist er dabei sehr einfach zuzubereiten: D√ľnne Kartoffelscheiben werden frittiert oder gebacken und anschlie√üend gesalzen oder in anderer Weise gew√ľrzt.

Gerade die einfache M√∂glichkeit, diesen Snack an vielen verschiedenen Orten ohne Besteck, Teller oder √§hnliche Utensilien direkt aus der T√ľte zu genie√üen, hat dabei sicherlich, √§hnlich wie bei den¬†Pommes¬†Frites¬†oder dem¬†Schokoriegel, ma√ügeblich zu seiner Beliebtheit beigetragen.
Es ist aber nicht √ľbertrieben zu sagen, dass dem Kartoffelchip in der Popkultur mittlerweile eine Bedeutung zugemessen wird, die √ľber die einer blo√üen Knabberei hinausgeht. Kartoffelchips stehen dabei f√ľr die Entspannung vor dem Fernseher nach einem harten Arbeitstag oder das ungezwungene Zusammensein mit Freunden und Familie. Sicherlich ist auch dies ein Faktor, der neben dem eigentlichen Geschmack ma√ügeblich zu der gro√üen Beliebtheit der¬†frittierten¬†Kartoffelscheiben¬†beigetragen hat.

Im weiteren Sinne k√∂nnen auch √§hnlich geformte Snacks aus d√ľnnen Scheiben so bezeichnet werden, z. B. findet man gelegentlich auch sogenannte¬†Bananen– oder¬†Apfelchips¬†im Handel. Hierbei handelt es sich allerdings in der Regel eigentlich um in entsprechende Form gebrachtes¬†Trockenobst¬†oder¬†S√ľ√üigkeiten. Allerdings gibt es auch z. B. Apfel- und Bananenchips, die tats√§chlich √§hnliche wie ihre bekannteren leicht frittiert oder gebacken werden. Diese stellen vielleicht eine interessante Alternative f√ľr Menschen dar, die sich nicht so recht zwischen w√ľrzigen Kartoffelchips und s√ľ√üen Knabbereien wie z. B.¬†Schokoladenkeksen¬†entscheiden k√∂nnen. Aber auch¬†Kokoschips¬†und viele andere Varianten sind dem neugiertigen Chipsfreund vielleicht durchaus einen pers√∂nlichen Test wert.

Eine andere Variante der Chips ist der bereits genannte¬†Schokoladenchip. Hierbei handelt es sich um mit¬†Schokolade¬†√ľberzogenes¬†Geb√§ck. Dieses wird in √§hnlich mundgerechten Portionen wie die Kartoffelchips serviert. F√ľr den umgebenden¬†Schokoladenmantel¬†findet dabei sowohl wei√üe als auch Milch- und/oder Bitterschokolade Verwendung. Auf diese Weise entsteht eine gro√üe Vielfalt an m√∂glichen Produkten f√ľr jeden Geschmack.

Neben den klassischen, aus Kartoffelscheiben gefertigen Kartoffelchips existieren auch sogenannte¬†Stapelchips, die oft aus¬†Kartoffelflocken¬†oder¬†Kartoffelp√ľrree¬†hergestellt werden. Die rohen Stapelchips werden vor der Zubereitung √§hnlich wie Kekse aus einer Art¬†Teig¬†ausgestochen. Ihre Form ist aus diesem Grund sehr viel regelm√§√üiger als die der herk√∂mmlichen Chips.

den √ľblichen Kartoffelchips tritt hingegen neben den nat√ľrlichen Unregelm√§√üigkeiten der zur Herstellung genutzten Kartoffeln oft auch eine¬†Blasenbildung¬†bei der Zubereitung auf, die sich auch im fertigen Produkt wiederfindet. Die f√ľr die Stapelchips verwendete Art der Produktion eignet sich deshalb auch besonders f√ľr Chips in bestimmten Formen, wie z. B. Tierformen, die besonders bei Kindern oft gro√üen Anklang finden.
Dabei können die Hersteller der Formgebung im großen Umfang freien Lauf lassen, solange die Produktion im vom Unternehmen angestrebten Maßstab mit einem akzeptablen Kostenaufwand möglich ist. Dies erklärt unter anderem die vielen verschiedenen Formen, die sich im Bereich der kartoffelbasierten Snacks auf dem Markt finden lassen.

Je nach den pers√∂nlichen Vorlieben k√∂nnen sich einige Menschen auch f√ľr¬†s√ľ√üe¬†Chips¬†begeistern. Hierzu z√§hlen neben den genannten Schokoladen- und Fruchtchips etwa auch¬†Maischips, die in ein¬†Fruchtsalsa¬†gedippt werden. Auch wenn die meisten Verbraucher eine andere Vorstellung von Chips haben und ihnen daher zun√§chst kritisch gegen√ľberstehen, sind viele Menschen √ľber die angenehme Kombination der beiden Komponenten auf der Zunge √ľberrascht.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Chips können sowohl allein als auch in geselliger Runde genossen werden. Besonders beliebt sind sie etwa beim Fernsehen, beim Lesen, auf Partys oder auf geselligen Spieleabenden. Dabei spielt es keine Rolle, ob man persönlich BrettРoder Computerspiele bevorzugt.

Die verschiedenen Chips sind in so vielen unterschiedlichen Geschmacksrichtungen erh√§ltlich, so dass nahezu jeder eine f√ľr ihn interessante Variation findet. Besonders wichtig sind dabei die klassischen Varianten¬†Salz¬†und¬†Pfeffer oder¬†Paprika, die sich immer noch einer ungebrochen gro√üen Beliebtheit erfreuen.

In der mexikanischen K√ľche finden sich Chips in Form von Nachos oder sogenannten Tortilla Chips. Diese sind besonders f√ľr ihre dreieckige Form bekannt. Sie werden nicht aus Kartoffeln, sondern aus einem Mais-Tortilla hergestellt. Meist werden sie in ein So√üe, die sogenannte Salsa, getunkt, bevor sie genossen werden. Die verschiedenen So√üen erlauben dabei eine gro√üe Variation in den Geschmacksrichtungen. Aber auch die verschiedenen Gew√ľrze, die zur Verfeinerung der Chips verwendet werden, tragen zu einem vielf√§ltigen Geschmackserlebnis bei.

So werden die Chips getestet

Bei Knabbereien wie Chips spielt der¬†Geschmack¬†des Produkts naturgem√§√ü eine gro√üe Rolle. Auch wenn dieser in der Regel nicht vollkommen objektiv beurteilt werden kann, gibt es doch einige wichtige Punkte, die bei der diesbez√ľglichen Untersuchung der Chips beachtet werden sollten.
Sind die Chips¬†genau¬†richtig¬†zubereitet, oder erscheinen sie vielleicht ein wenig zu lange oder so kurz frittiert bzw. gebacken? Wie sieht es mit der Qualit√§t der bei der Herstellung verwendeten Kartoffeln aus, soweit dies aus dem Endprodukt noch ersichtlich ist? Wer √ľber einen gen√ľgend feinen Geschmackssinn verf√ľgt, entdeckt vielleicht auch noch Variationen bei der Sorgf√§ltigkeit der Zusammenstellung der Gew√ľrzmischungen durch die verschiedenen Hersteller. Solche und √§hnliche Punkte k√∂nnen im Rahmen eines externen Testverfahrens untersucht werden.

Auch die verwendeten¬†Inhaltsstoffe¬†k√∂nnen eine Rolle spielen. Viele Menschen sehen Chips, bei denen nur die urspr√ľnglichen Zutaten verwendet werden, als ideal an. Andere hingegen akzeptieren auch die Verwendung nat√ľrlicher Aromen und anderer vom urspr√ľnglichen Rezept abweichenen Inhaltstoffe, welchen den Geschmack des Endprodukts optimieren.¬†Krebserregende¬†oder gar¬†giftige¬†Substanzen¬†sollten nat√ľrlich nach M√∂glichkeit v√∂llig ausgeschlossen werden. Dies zu gew√§hrleisten ist die Aufgabe der Unternehmen und der zust√§ndigen Pr√ľfungsbeh√∂rden.

Auch das¬†Preis-Leistungs-Verh√§ltnis¬†ist f√ľr die Beurteilung von Chips wichtig. Schmecken¬†Markenchips¬†wirklich besser als g√ľnstigere Varianten, und rechtfertigt dieser Geschmacksunterschied den¬†Preisunterschied? Gerade, wenn regelm√§√üig und/oder √ľber l√§ngere Zeit hinweg gr√∂√üere Mengen an Chips eingekauft werden, kann dieser Preisunterschied sich im Geldbeutel bemerkbar machen. Wer in diesem Punkt √ľberzeugen will, sollte also in einem entsprechenden Test mehr vorzuweisen haben als einen¬†knackigen¬†Werbeslogan¬†und eine¬†ansehnliche¬†Verpackung.

Worauf muss ich beim Kauf von Chips achten?

Bei der Auswahl der Chips spielt nat√ľrlich vor allem der¬†pers√∂nliche¬†Geschmack¬†eine wichtige Rolle. Sollte es eher¬†s√ľ√ü¬†oder eher¬†herzhaft¬†sein, eher¬†klassisch und kartoffelig¬†oder¬†frisch¬†und fruchtig? Bei den vielen auf dem Markt erh√§ltlichen Produkten hat man in der Regel keine Schwierigkeiten, verschiedene passende Arten von Chips zu finden.

Wer eine Party oder eine ähnliche große Veranstaltung plant, sollte sich hingegen fragen: Wie sieht es mit den Vorlieben der erwarteten Gästen aus? Im kleinen Kreis vertrauter Personen kann man dies vielleicht noch relativ gut abschätzen, ab einer gewissen Gästezahl sollte man hingegen lieber auf Nummer sicher gehen und jeden möglichen Geschmack der Geladenen zumindest grob abdecken.

Wer auf seine pers√∂nlich¬†Fettaufnahme¬†achten muss oder m√∂chte, findet in der Regel die entsprechenden Angaben √ľber den¬†Fettgehalt¬†auf der Verpackung oder der Herstellerseite im Internet. Hier lohnt es sich, die Werte verschiedener Hersteller und Produkte miteinander zu vergleichen. Dies hat unter anderem den Grund, das nicht alle Arten von Chips die gleiche Zeit in der Friteuse verbringen und aus diesem Grund w√§hrend des Herstellungsprozesses auch nicht die gleiche Menge an Fett aufnehmen.

Wer sich¬†vegetarisch¬†oder¬†vegan¬†ern√§hrt, sollte die¬†Zutatenliste¬†dar√ľber hinaus auch auf Inhaltsstoffe untersuchen, die nicht mit den pers√∂nlichen Vorstellungen von einem ethischen Lebensmittel √ľbereinstimmen. Oft finden sich zwar entsprechende Hinweise auf der Verpackung, diese sind aber im weiten Umfang auch Auslegungssache. Wer es also in dieser Hinsicht sehr genau nimmt, sollte im Zweifelsfalle lieber beim Hersteller anfragen.

Einige Verbraucher bevorzugen Chips mit geringerem Fettanteil auch deshalb, weil sich das Fett beim Genuss weniger schnell bzw. in geringerem Umfang an den Fingerkuppen absetzt. 

Menschen, denen ein biologischer Anbau der verwendeten Kartoffeln oder anderen verwendeten Grundkomponenten wichtig ist, finden auch hier auf dem Markt entsprechende Produkte, wenn auch häufig zu einem etwas höheren Preis.

Besonders achten sollten gerade¬†Allergiker¬†auf f√ľr ihre gesundheitliche Lage relevante Inhaltsstoffe wie z. B. Milch- oder Weizenprodukte. Wenn man sich bei einem bestimmten Inhaltsstoff nicht sicher ist, sollte man lieber seinen Arzt oder √ľber dessen gesundheitliche Unbedenklichkeit in der pers√∂nlichen Situation befragen.

Ansonsten gilt: Bei den Chips, die puristisch aus wenigen Zutaten wie z. B. Kartoffelscheiben, √Ėl und Salz hergestellt werden, ergibt sich in dieser Hinsicht allerdings meist nicht viel Spielraum f√ľr sch√§dliche Substanzen, sofern der Herstellungsprozess in geeigneter Weise durchgef√ľhrt wurde. Insbesondere geachtet werden sollte allerdings auf das oft kritisierte Acrylamid, das in Bezug auf die menschliche Gesundheit noch nicht abschlie√üend eingesch√§tzt werden kann. Diese Chips k√∂nnen dann den eigenen Vorlieben entsprechend mit Gew√ľrzen wie Salz, Pfeffer, Paprika und entsprechenden So√üen geschmacklich aufgepeppt werden.

Kurzinformation zu f√ľhrenden 2 Herstellern

Funny Frisch

Funny Frisch¬†ist eine Marke der¬†Intersnack¬†GmbH¬†und¬†Co.¬†KG, die Mitte der 1990er-Jahre in¬†K√∂ln¬†gegr√ľndet wurde. Dabei handelt es sich um den Zusammenschluss zweier Unternehmen, die bereits eine weitaus l√§ngere Erfahrung in der Produktion von ansprechenden Snacks vorweisen konnten. Vielen Verbrauchern sind die Produkte von¬†Funny Frisch¬†sicherlich bereits aus dem t√§glichen Leben bekannt. Neben den w√ľrzigen Kartoffelchips hat die Marke auch s√ľ√üere, fruchtbasierte Produkte wie¬†Apfel– und¬†Bananenchips¬†im Angebot.

Pringles

Pringles¬†werden als Stapelchips von der¬†Kellog¬†Company¬†(Kellog's) produziert. Das amerikanische Unternehmen ist vielen Menschen vor allem durch seine¬†Fr√ľhst√ľcksflocken¬†bekannt.

Besonders charakteristisch ist dabei die f√ľr Pringles typische Dose, in denen die Chips in Form einer S√§ule aufeinandergeschichtet sind. Viele verschiedene Geschmacksvarianten sind im Sortiment verf√ľgbar, wobei das Unternehem immer wieder mit neuen kreativen Kreationen √ľberrascht.
Gerade wer es¬†herzhaft-w√ľrzig liebt, sollte die diversen kartoffelbasierten Snacks des Herstellers einmal ausprobieren. Das Unternehmen Kellog's wurde Anfang des 20. Jahrhunderts in den¬†Vereinigten¬†Staaten¬†von¬†Amerika¬†im Bundesstaat¬†Michigan¬†gegr√ľndet und hat es seit dieser Zeit zu internationaler Bekanntheit gebracht. Vielen Verbrauchern ist die Marke insbesondere durch die jeweils mit einem eigenen Maskottchen ausgestatteten Cornflake-Marken ein Begriff. Dies ist kein Zufall, war Kellog's doch das erste Unternehmen, das derartige Lebensmittel im breiten Umfang vertrieb.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meine Chips am besten?

Einen speziellen Fachhandel f√ľr Chips gibt es nicht – eventuell k√∂nnte hier ein entsprechendes¬† Lebensmittelfachgesch√§ft¬†weiterhelfen. Viele Menschen kaufen ihre Chips wohl auch aus diesem Grund daher im¬†Supermarkt. Allerdings bleibt dort nur selten genug Zeit, um den Snack bewusst auszuw√§hlen. Desweiteren haben nicht alle Superm√§rkte die¬†gesamten¬†Paletten¬†der¬†verschiedenen¬†Hersteller¬†im Sortiment. Oft beschr√§nkt sich der Supermarkt auf Produkte, die von vielen Kunden aus der Umgebung gekauft werden. Dies ist zwar einerseits √∂konomisch verst√§ndlich, beschneidet den interessierten Snackliebhaber aber in der Auswahl seiner Lieblingsknabberei.

Im Angebot des Internets finden sich hingegen auch Hersteller und Geschmacksrichtungen, die der Supermarkt (gerade) nicht vorr√§tig hat. Au√üerdem kann man sich hier bei den meisten Produkten relativ einfach und direkt √ľber die enthaltenen Inhaltsstoffe informieren.
Auch eine¬†N√§hrwerttabelle¬†findet sich nicht selten auf den Seiten der unterschiedlichen Hersteller. Im Supermarkt hingegen finden die meisten Kunden nicht die notwendige Ruhe, um die dort angegebenen Werte in Ruhe zu pr√ľfen. Aufgrund der breiten Produktpalette k√∂nnen auch die Verk√§ufer und Verk√§uferinnen hier meist nicht weiterhelfen, da sie sich kein umfangreiches fangreiches¬†Fachwissen¬†√ľber jedes einzelne erh√§ltliche Produkt erarbeiten k√∂nnen.

Lebensmittelfachgesch√§fte hingegen bieten h√§ufig relativ¬†kostspielige¬†Chips an. Dies ist einerseits verst√§ndlich, da sich die Kosten f√ľr das fachkundige Personal und der Zeitaufwand f√ľr “kostenlose” Beratungsgespr√§che ja unter dem Strich noch rentieren m√ľssen. Andererseits sind die meisten Verbraucher an diesen verh√§ltnism√§√üig hochpreisigen Snacks nicht interessiert, da es auf dem Markt zahlreiche wesentlich g√ľnstigere Alternativen gibt.

Gerade bei Parties oder anderen Gelegenheiten, f√ľr die eine gr√∂√üere Menge an Knabbereien ben√∂tigt wird, bietet der¬†Online-Kauf¬†einige Vorteile. Unter anderem lassen sich die Inhaltsstoffe bei vielen Produkten wesentlich besser nachpr√ľfen – insbesondere, was eigentlich hinter den unter Umst√§nden enthaltenen¬†E-Nummern¬†steckt. Viele H√§ndler bieten gr√∂√üere Mengen von Chipst√ľten mit einem¬†Preisnachlass¬†an. So l√§sst sich neben der Versorgung der Partyg√§ste auch ein kleiner Privatvorrat anlegen, und es ist immer etwas zum Knabbern im Haus. Die eventuell anfallenden Versandkosten sollten nat√ľrlich ebenfalls in eine solche Kalkulation einbezogen werden. Wenn man in ausreichend gro√üen Mengen kauft oder eine Aktion eines bestimmten Anbieters zu seinem Vorteil nutzen kann, spielen diese jedoch kaum noch eine Rolle. Gerade, wenn der Supermarkt weiter vom eigenen Heim entfernt ist, m√ľssen ja auch z. B. die Benzinkosten und die f√ľr den Einkauf investierte Zeit ber√ľcksichtigt werden.

Unserer Meinung nach ist der Einkauf von Chips im Internet daher eine interessante Alternative zum Einkauf im Supermarkt oder Lebensmittelfachgesch√§ft. Insbesondere beim Entdecken neuer Geschmacksrichtungen und besonders g√ľnstigen¬†Preisen¬†und¬†Aktionsangeboten¬†kann der Verbraucher in besonderer Weise profitieren. Wer st√§ndig mit Chips versorgt sein m√∂chte, sollte allerdings rechtzeitig nachbestellen, wenn der eigene Vorrat sich dem Ende zuneigt.

Wissenswertes und Ratgeber

Die Geschichte der Chips

Entgegen der Vermutung vieler Menschen ist der Kartoffelchip ein relativ modernes Nahrungsmittel. Naturgem√§√ü konnte seine die Geschichte in Europa erst nach der Einf√ľhrung der Kartoffel nach Europa beginnen.
Auch wenn die Ureinwohner Amerikas die nahrhaften Knollengew√§chse bereits sch√§tzten und anbauten, hatten sie doch noch nicht die heutigen modernen M√∂glichkeiten zu deren Zubereitung. In Deutschland erfreut die Kartoffel sich vor allem deshalb heute so gro√üer Beliebtheit, weil Friedrich II im 19. Jahrhundert befahl, die Kartoffel gro√üfl√§chig in Preu√üen anzubauen. Sein Ziel war dabei, eine weitere Hungersnot zu vermeiden, da er das nahrhafte Potential der leicht auch in schwierigeren B√∂den anzubauenden Kartoffel erkannt hatte. Dies gelang nur mit M√ľhen, da die Bauern von dem Nutzen der neuen Pflanze zun√§chst nicht √ľberzeugt waren, letztendlich war das Unterfangen aber erfolgreich. Auf diese Weise hielt die Kartoffel ihren breiten Einzug in die deutsche K√ľche und Kultur, in denen sie¬†sich ihren Platz bis heute bewahrt hat.

Der eigentliche Chip, wie ihn viele Menschen ihn heute kennen und sch√§tzen, ist urspr√ľnglich wahrscheinlich zuf√§llig bei der Zubereitung von Kartoffeln entstanden. Es bedurfte dazu lediglich zuf√§lligen Frittierens einer d√ľnnen Kartoffelscheibe. Der eigentliche Ursprung ist nicht mehr leicht nachvollziehbar, allerdings findet sich ein entsprechendes Rezept bereits Anfang des 19. Jahrhunderts in einem damals in Gro√übritannien popul√§ren Kochbuch von William Kitchinger. Einer Legende zufolge wurde der Kartoffelchip hingegen von einem Koch eines Restaurants in New York erfunden, als ein Kunde besonders d√ľnn geschnittene Kartoffeln verlangte. Nach heutigem Kenntnisstand ist es allerdings unwahrscheinlich, dass es sich hierbei tats√§chlich um den tats√§chlichen Erfinder des bis heute so popul√§ren Snacks handelte. Ob und in welchem Umfang der Kartoffelchips bereits vor dem Erscheinen von William Kitchingers Buch zubereitet wurde, ist hingegen unbekannt.

Die Erfindung des¬†mexikanischen¬†Maischips, dem¬†Nacho, wird hingegen dem Koch Ignacio Anaya zugeschrieben, der seinen amerikanischen G√§sten die anscheinend erste derartige Mahlzeit in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts aufgetischt hat. Dieser wurde von vielen Besuchern mit “Nacho”, einer verk√ľrzten Version seines eigentlichen Vornamens, angesprochen. Nach und nach bekam sein Spitzname somit ein Synonym f√ľr den von ihm erfundenen Snack. Der¬†Nacho-K√§se¬†geh√∂rt dabei f√ľr viele Liebhaber dieser Knabberei fest zu einem derartigen Gericht hinzu.

Heutzutage werden die Nachos allerdings, √§hnlich wie Kartoffelchips, auch in T√ľten verkauft und abseits von warmen Mahlzeiten mit einer passenden So√üe zu einer Vielzahl von Freizeitbesch√§ftigungen genossen.
In Deutschland werden Maischips heutzutage von verschiedenen Herstellern und Supermarktketten als Alternative zum Kartoffelchip verkauft und erfreuen sich ebenfalls einer großen Beliebtheit.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Chips

Im Durchschnitt enthalten 100 Gramm Kartoffelchips etwa 500-600 kcal. Der Fettgehalt variiert dabei je nach Produktionsverfahren. Besondere Aufmerksamkeit auf diese Wert sollten insbesondere Menschen legen, die aus dem ein oder anderen Grund auf ihre Ern√§hrung achten m√ľssen. Wie bei allen Knabbereien ist allerdings nat√ľrlich von einem √ľberm√§√üigen Genuss abzuraten. Alternativ existieren auch Zubereitungsmethoden, deren Ergebnis verh√§ltnism√§√üig fettarme Chips sind.

Alternativen zu Chips

Pommes Frites¬†werden ebenfalls aus Kartoffeln gewonnen, allerdings handelt es sich bei ihnen um frittierte Kartoffelst√§bchen. Diese weisen meist eine etwas weichere Konsistenz auf. Pommes werden eher zu warmen Hauptmahlzeiten genommen, Chips hingegen vor allem als Freizeit-Snack f√ľr zwischendurch oder soziale Veranstaltungen. Hierbei gibt es allerdings nat√ľrlich geographische und kulturelle Unterschiede.

Besonders beim¬†Filmgenuss¬†bevorzugen viele Menschen das¬†Popcorn¬†gegen√ľber den Chips. Andere entscheiden spontan, welchen der beiden Snacks sie beim n√§chsten DVD- oder Bluray-Abend genie√üen m√∂chten.
Aber auch Nussmischungen wie das sogenannte Studentenfutter erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit.

Alternativ stehen nat√ľrlich noch viele andere S√ľ√üigkeiten und Knabbereien zur Auswahl. Chips im klassischen Sinne √ľberzeugen ihre Liebhaber dabei meist mit dem w√ľrzigen, herzhaften Geschmack.

N√ľtzliches Zubeh√∂r

F√ľr gesellige Partys k√∂nnen spezielle bunt dekorierte Snack-Sch√ľsseln mit den jeweiligen Chips gef√ľllt werden.

Wer gerne¬†Chips¬†selber¬†machen¬†m√∂chte, kann hierzu einen speziellen¬†Kartoffelschneider¬†verwenden. Dieser zerteilt eine aufgespie√üte Kartoffel z. B. bei der Bet√§tigung einer Kurbel selbstst√§ndig (je nach Ger√§t) in eine Spirale oder hauchd√ľnne Scheiben. Diese m√ľssen dann nur noch geeignet zubereitet werden. Dies erleichtert die Zubereitung, da insbesondere das Schneiden eine oftmals langwierige Arbeit ist.

Wer seine¬†Chips¬†gerne¬†nachw√ľrzt, der kann sich leicht oder ungew√ľrze Varianten bestellen und das gew√ľnschte Gew√ľrzgemisch in der gew√ľnschten Menge selbst auftragen. Allerdings k√∂nnen so nicht alle m√∂glichen Chipsrezepte nachgeahmt werden, da die Chips bereits vorfrittiert sind und somit mit dem eigenh√§ndigen Frittieren (und z. B. der Auswahl des √Ėls) eine wesentliche Komponente der Zubereitung fehlt. Alternativ lassen sich auch verschiedene So√üen einkaufen oder selbst herstellen, in die die Chips w√§hrend des Spielfilmgenusses gedippt werden k√∂nnen. Dabei ist es empfehlenswert, f√ľr seine G√§ste jeweils eigene kleine Dipp-Sch√§lchen bereitzuhalten.

Wer bei¬†Kindergeburtstagen¬†und √§hnlichen Gelegenheiten auf Chips und √§hnliche Knabbereien verzichten m√∂chten, kann alternativ z. B. auch¬†frisches¬†geschnittenes¬†Obst¬†f√ľr seine kleinen G√§ste bereithalten. Allerdings ist der Erfolg hierbei stark von den geladenen G√§sten abh√§ngig. Im Normalfall emfiehlt es sich, wenigstens ein paar Knabbereien auf Lager zu haben oder beides simultan anzubieten.

Fazit

Nicht umsonst gehören Kartoffelchips nach wie vor zu den in Deutschland beliebtesten Snacks. Gerade die Vielfalt dieser Knabberei, die sich längt nicht mehr nur auf Kartoffelprodukte beschränkt, macht sie dabei so interessant.
Vom s√ľ√üen Schokoloaden-Chip bis zum feurig-w√ľrzigen Chili-Chip ist f√ľr jeden Typ etwas dabei. Auch Nachos oder Mais-Chips finden gerade mit den entsprechenden So√üen auf Partys oder anderen Gelegenheiten viele Freunde.

Weiterf√ľhrende Links und Quellen

Kartoffelchip-Rezepte auf Chefkoch.de

Nacho-Rezepte auf Chefkoch.de

Erkl√§rung des Bundesverbands der S√ľ√üwarenindustrie zu Acrylamidwerten in Kartoffelchips

Foodwatch zu den Acrylamidwerten

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