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Fernglas richtig justieren

Olympus 8-16x40 Zoom DPS-I FernglasEines der schönsten Erlebnisse ist es, wenn Sie die Natur durch den Blick eines Fernglases genießen können. Es ist faszinierend, wenn man mit einem Fernglas das Federkleid einer einheimischen Vogelart betrachten oder in die Welt der faszinierenden Astronomie eintauchen kann. Das sind Momente, die man mit einem Fernglas auf eine ganz besondere Weise betrachten kann und darüber hinaus auch nie mehr vergisst. Das Sternbild, welches sich vor Ihren Augen eröffnet, wird sich immer in Ihre Erinnerung einbrennen.

Ein Fernglas braucht aber eine ganz sorgfältige Behandlung, denn die unterschiedlichen optischen Komponenten entscheiden letztlich über den Sehgenuss.

Es gibt allerdings auch die Möglichkeit, dass das Fernglas nach einer Zeit nicht mehr die gewohnte optische Qualität bietet. Es kann sogar passieren, dass man nicht mehr ein Bild sieht, sondern dass sich zwei runde Bilder einzeln zeigen, sobald man einen Blick durch das Fernglas wirft. Das ist ein Zeichen dafür, dass das Fernglas dejustiert wurde und einer neuen Einstellung bedarf. Die optischen Komponenten sind in diesem Fall nicht mehr aufeinander abgestimmt. Das Fernglas ist aber deswegen nicht defekt, es muss nur neu eingestellt werden, was wir Ihnen im nachfolgenden Abschnitt Schritt für Schritt erklären werden.

Ein Fernglas kann sich durchaus selbstständig dejustieren, wenn es zum Beispiel einmal herunterfällt oder eine Erschütterung erlitten hat. Ist man in Besitz eines Porroprismen Fernglases, ist es kein Problem, dass Sie das Fernglas wieder selber einstellen. Damit Sie also wieder über einen optimalen Sehgenuss verfügen können, gehen Sie wie folgt vor.

Wann sollte ein Fernglas justiert werden?

In der Regel sind die Ferngläser auf ähnliche Weise zu justieren. Zuerst sollte aber immer festgestellt werden, ob Panda Fernglas für Reise, Urlaub, Wanderneine Justierung wirklich notwendig ist. Um dies festzustellen, wird das Fernglas am Besten auf einem Stativ befestigt, damit es auf diese Weise sehr leicht auf einen Punkt fixiert werden kann. Im Nachfolgenden Schritt sollte das Glas so aufgestellt werden, dass man die Landschaft auf angenehme Weise zum Beispiel von einem Stuhl aus beobachten kann.

Wenn Sie alles klar und deutlich erkennen können, ist ein neues Justieren des Fernglases nicht nötig. Sollte es aber der Fall sein, dass Sie durch das Fernglas Doppelbilder sehen oder gar ein Schwindel beim Blick durch das Fernglas aufkommt, ist davon auszugehen, dass die Justierung nicht mehr ausreichend ist und diese neu durchgeführt werden muss.

Besonders von Vorteil ist es, wenn man ein Gebäude anpeilen kann, welches über gerade Linien in der Horizontalen und in der Senkrechten verfügt. Wichtig ist auch, dass sich dieses Objekt in einer weiteren Entfernung befindet. Wenn man dieses Objekt angepeilt hat, ist es ratsam, dass man einmal mit dem rechten Auge und einmal mit dem linken Auge durch das Fernglas schaut. Schließt man dann das rechte und linke Auge jeweils beim Durchblicken schnell, ist der Unterschied der Seheindrücke leicht auszumachen. Bei einer Dejustierung könnte es sein, dass man das Gefühl hat, dass die Gegenstände immer hin und her hüpfen.

Eine vertikale Dejustierung kann sich problematischer zeigen als eine horizontale Justierung. Das menschliche Auge kann höhenversetzte Objekte nur sehr schwer aufnehmen, die horizontalen Unterschiede sind dagegen ganz leicht auszumachen und vollkommen unproblematisch.

Ist das Fernglas nicht richtig justiert, ist es möglich, dass die Mauerhorizontale mit einem abgewechselten Blick einmal nach oben und einmal nach untern hüpft. Das ist ein Zeichen, dass hier Handlungsbedarf besteht. Wenn es möglich ist, sollten zwei Schraubendreher gleichzeitig zum Justieren der Schrauben genutzt werden und es sollte auch gleichzeitig durch das Fernglas gesehen werden.

Dabei müssen Sie allerdings sehr vorsichtig vorgehen, da nur minimale Verdrehungen nötig sind, um die Prismen wieder richtig einzustellen.

Ganz besonders gut eignet sich auch ein Tannenbaum, denn die einzelnen Zweige müssen auf jeden Fall zur Deckung gebracht werden. Mit einem Blick, der immer wieder gewechselt wird, sind die Fernglasbilder nun exakt aneinander anzupassen.

Wenn die Bilder der Mauerkante oder der Zweige zur Deckung gebracht wurden, ist die Justierung optimal gelungen. Der Blick sollte in diesem Fall wieder scharf sein und es sollte wieder eine uneingeschränkte Freude bereiten, durch das Fernglas zu schauen. Nach einem nochmaligen abwechselnden Blick ist die Überprüfung abgeschlossen und die Justierung beendet.

Was aber vorkommen kann ist, dass die Justierung für einen anderen Menschen nicht so optimal ist wie für sie. Aber auch das ist kein Problem, denn es gibt kein menschliches Auge, das dem anderen gleicht. Schon die kleinste Veränderung in der Augenstellung kann zu differenzierten Seheindrücken führen. In diesem Fall hat man die Möglichkeit der Kompromissjustierung. Trauen Sie sich die Justierung des Fernglases nicht zu, können Sie sich auch an den Anbieter wenden, der diese Justierung vornimmt. In der Regel übernimmt der Hersteller eine Justierung oder ein Ladengeschäft, welches Ferngläser verkauft.

Scharfstellung:

Als Justierung wird auch die Scharfstellung des Objekts, das man gerne observieren möchte bezeichnet. Hier ist aber zu Olympus 10 30 X 25 Zoom PCI Fernglas Mit Tasche1beachten, dass die untere Grenze dem Mindestabstand der oberen Grenze entspricht. Dabei ist die Unendlicheinstellung mittels eines Überhubs vorgesehen, der 3 bis 7 Dioptrien aufweist. Damit ist garantiert, dass auch Kurzsichtige noch scharfstellen können. Anders ist es allerdings bei weitsichtigen Menschen, hier ist der Mindestabstand etwas größer.

Bei den Geräten, die auf dem Markt zu bekommen sind, ist liegt der Mindestabstand zwischen 50 cm und 20 m. Wichtig ist auch die Bauweise der Geräte, wie zum Beispiel die Linsenberechnung und auch die Konfiguration aber auch die Glassorten sind absolut entscheidend. Bei den älteren und auch heute noch verwendeten Porroprismengläsern beträgt der Mindestabstand 3 bis 10 m.

Wenn man unter 2 m betrachten möchte, ist das sehr anstrengend und ermüdend für das menschliche Auge. Denn die Augenpupillen werden innenseitig gedreht und auch das Fernglas muss etwas mehr nach innen hin enger gestellt werden. Es kommt aber auch vor, dass die Augen durch die Parallaxe sehr stark unterschiedliche Ausschnitte wahrnehmen, im Gehirn allerdings wird ein einheitliches Bild dargestellt.

Mit den Ferngläsern und den Porroprismen, die in die Ferngläser umgekehrt eingebaut sind, ist ein entspanntes Sehen bis zu einer Nähe von 50 cm problemlos möglich. Das macht beispielsweise das Beobachten von Insekten möglich. Um also ein Objekt scharf einzustellen, gibt es ein Justierrad, welches Sie während der Verwendung verstellen können. Erst wenn Ihnen hierbei Anomalien auffallen, ist eine Justierung der Prismen nötig.

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