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Werkzeugwagen Test - damit haben Sie Ihr Werkzeug gut sortiert - Vergleich der besten Werkzeugwagen 2019

Mit dem Werkzeugwagen sind Handwerker stets flexibel.Aus diesem Grund hat unser Expertenteam mannigfaltige Tests im Internet untersucht. Demzufolge konnte eine Bestenliste sowie Bewertung zu Dimension, SchubfÀcher, Ablagen und weitere Vorteile abgegeben werden.

Werkzeugwagen Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Was ist ein Werkzeugwagen?

Der Werkzeugwagen ist gewissermaßen die große Version des klassischen Werkzeugkoffers. Er sorgt mit seinen diversen SchubfĂ€chern fĂŒr Ordnung und nimmt sĂ€mtliche Werkzeuge und Kleinteile auf. Der Stauraum in den InnenfĂ€chern lĂ€sst sich optimal ausnutzen und macht die Suche leicht, wenn man nach einem Schraubendreher, einem Hammer oder anderen Dingen sucht. Damit eignen sich die Werkzeugwagen aus unserem Produktvergleich prima fĂŒr den Privathaushalt, fĂŒr den Hobbybastler aber auch fĂŒr den gewerblichen Bereich.

Je mehr Werkzeug man besitzt, desto wichtiger ist es, dieses ordentlich und geschĂŒtzt vor Staub unterzubringen. Der Werkzeugkoffer bietet irgendwann nicht mehr genĂŒgend Platz, denn meistens sammelt sich im Laufe der Jahre immer mehr Werkzeug samt Zubehör an. Im Vergleich zu dem Koffer gibt es bei dem Werkstattwagen meistens auch keine Probleme, wenn man relativ großes Werkzeug verstauen möchte.

Der klassische Werkzeugwagen ist nicht höher als einen Meter und hat abhĂ€ngig von seiner GrĂ¶ĂŸe zwei bis sieben HauptfĂ€cher. Diese sind teilweise noch mit einer Innenaufteilung versehen, um die Übersicht ĂŒber die DĂŒbel, Schrauben und weiteres Kleinmaterial zu behalten. In den grĂ¶ĂŸeren FĂ€chern finden der Akkubohrer und die StichsĂ€ge einen Platz. Ein wichtiges Kennzeichen beim Werkzeugwagen ist seine FlexibilitĂ€t: Durch die vier Rollen lĂ€sst er sich mobil einsetzen, sodass auch ein höheres Gewicht kein Problem darstellt.

Wie funktioniert ein Werkzeugwagen?

Die Werkzeugwagen Vergleichssieger lassen sich praktischerweise genau dorthin rollen, wo man gerade arbeiten möchte. Zu diesem Zweck verfĂŒgen sie ĂŒber zwei oder vier Rollen. Bei den Modellen mit nur zwei Rollen wird auch von dem Werkstatttrolley gesprochen.
Einen solchen Wagen muss man leicht kippen, um ihn rollen zu können, wobei ein stÀndiger Gewichtsausgleich nötig ist. Das macht die Handhabung etwas schwieriger.

Die Werkzeugwagen mit vier Rollen sind daher die hÀufigere Erscheinung. Sie sind mit Griffen ausgestattet, an denen man den Wagen schieben oder ziehen kann. Auch wenn die SchubfÀcher voll beladen sind und der Werkstattwagen dadurch ein sehr hohes Gesamtgewicht hat, sollte es keine Schwierigkeiten beim Rollen geben.

Typischerweise sind die SchubfÀcher des Werkzeugwagens abgestuft, um den Zugriff auf den Inhalt zu erleichtern. Im Folgenden möchten wir im Rahmen unseres Werkzeugwagen Tests den Aufbau und damit auch die Funktionsweise noch etwas genauer beschreiben.

Die Werkstattwagen stehen in diversen Variationen zur Auswahl und sind hĂ€ufig in Stufen aufgebaut. Teilweise sind sie so professionell ausgerĂŒstet, dass man sie unter die Kategorie der Montagecenter fallen. ZusĂ€tzlich zu den SchubfĂ€chern verfĂŒgen sie ĂŒber eine Lochwand, an der man Kleinwerkzeug leicht einhĂ€ngen kann. Damit sich der Wagen gut manövrieren lĂ€sst, handelt es sich bei den vier Rollen um zwei Bockrollen sowie um zwei Lenkrollen. FĂŒr die Sicherheit bei der Arbeit sorgen die Feststeller, mit denen die Lenkrollen ausgestattet sind.

Die SchubfĂ€cher des Werkzeugwagens haben meistens verschiedene GrĂ¶ĂŸen laufen auf einem Kugellager. So ist es auch bei einer höheren Belastung unproblematisch, sie zu bedienen. NĂŒtzlich ist auch die Auszugssperre, die einem davor schĂŒtzt, dass sich die Schubladen versehentlich öffnen. Zum Teil können die SchubfĂ€cher in zwei Richtungen geöffnet werden. Wenn man den Wagen bewegt, ist es hilfreich, wenn man ihn mithilfe eines Zentralverschlusses sichert. So geht garantiert nichts verloren, wenn der mobile Werkzeugwagen von einer Stelle zur nĂ€chsten transportiert wird.

Mit diesen Eigenschaften funktionieren die Werkzeugwagen als ideale Helfer im Heimwerkerbereich sowie bei professionellen Arbeiten. Sie erleichtern den Handwerkern die jeweiligen TÀtigkeiten und können bei Bedarf ergÀnzt werden.

Bei der Investition in einen Werkstattwagen kann es etwas teurer werden. Der Kauf lohnt sich jedoch, wenn man ein hochwertiges Modell auswĂ€hlt, das zu der eigenen AusrĂŒstung passt und alle AnsprĂŒche des Bastlers erfĂŒllt. Die FunktionalitĂ€t des Werkzeugwagens hĂ€ngt von seiner KapazitĂ€t und von der LeichtgĂ€ngigkeit der Rollen ab. NatĂŒrlich muss auch die StabilitĂ€t berĂŒcksichtigt werden, die dafĂŒr sorgt, dass der Wagen ĂŒber lange Zeit zu nutzen ist.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Die VorzĂŒge bei einem Werkzeugwagen zeigen sich vor allem in den Bereichen, wo viel Handwerkerarbeiten durchgefĂŒhrt werden. Ob man ihn fĂŒr Projekte im Haus selbst einsetzt oder eher im Garten und in der Garage: Der Wagen hĂ€lt alle nötigen Werkzeuge und auch viele Kleinteile bereit, sodass man stets einen schnellen Zugriff auf die gerade erforderlichen GerĂ€te hat.

Die Grundkonstruktion des Werkzeugwagens ist ein Werkstattkasten aus widerstandsfÀhigem Metall oder robust verarbeitetem Kunststoff. An den Seiten ist er geschlossen, wÀhrend sich die FÀcher nach vorne und oft auch nach hinten aufziehen lassen. Die Vergleichssieger der Werkzeugwagen haben teilweise noch ein Verschlusssystem als Absicherung.
So können die wichtigen Utensilien nicht gestohlen werden, was beispielsweise bei gewerblichen Bauhandwerkern eine Rolle spielt. Ein verschließbarer Werkzeugwagen bewahrt alle Tools gut auf und macht das Entwenden der Werkzeugteile unmöglich. Ob man sich fĂŒr so ein Modell entscheidet oder fĂŒr einen einfachen Wagen ohne Verschluss, hĂ€ngt davon ab, in welcher Umgebung und wie hĂ€ufig man sein Werkzeug benutzt.

Ein unĂŒbersehbarer Vorteil ist das Ordnungssystem der Werkstattwagen. Die SchubfĂ€cher sind mit vorgegebenen GrĂ¶ĂŸen und Formen ausgestattet, sodass man die diversen Schablonen, Schraubendreher und anderen Tools gut einlegen und auch wieder herausnehmen kann. ZusĂ€tzlich zu diesem System gibt es bei vielen Wagen eine AblageflĂ€che mit Gummierung. Hier liegt das Werkzeug sicher und fĂ€llt nicht so schnell herunter. Außerdem lĂ€sst sich die OberflĂ€che fĂŒr Kleinarbeiten sowie zum Anfertigen von Notizen oder Skizzen nutzen.

Zu den hĂ€ufigen Anwendungsbereichen der Werkstattwagen gehören die handwerklichen Berufsbranchen. Auf einer Baustelle oder in der Kfz-Werkstatt sieht man diese Wagen besonders hĂ€ufig. Zudem eignen sich diese Ordnungssysteme fĂŒr wichtiges Werkzeug auch fĂŒr andere gewerbliche Bereiche sowie fĂŒr die private Hobbywerkstatt.

Auch wenn LaubsĂ€gearbeiten oder Reparaturen im eigenen Haushalt nur sporadisch durchgefĂŒhrt werden, sollte man sein Werkzeug nicht unordentlich herumliegen lassen. Auch die praktischen Wandhalterungen sind nicht unbedingt die beste Lösung. Sie geben den DIY-Freunden zwar eine gute Übersicht, doch es ist sicherer, das Werkzeug in FĂ€chern einzusortieren. So wird das Material besser vor Staub und Luftfeuchtigkeit geschĂŒtzt.

Ein weiterer Vorteil beim Einsatz eines Werkzeugwagens zeigt sich bei der Herangehensweise an bestimmte Projekte. Ohne einen solchen Wagen muss man das Werkzeug, das man voraussichtlich benötigt, vorab aussuchen und an die entsprechende Stelle transportieren. AbhÀngig von der Art der TÀtigkeit kann es schwierig werden, alles mit nur einem Weg zu schaffen. Zudem fÀllt einem oft erst spÀter ein, dass man noch etwas vergessen hat, und schon muss man noch einmal in den Werkstattkeller, um zusÀtzliches Material oder ein weiteres Utensil zu holen. Wenn man gleich den kompletten Werkzeugwagen mitnimmt, erspart man sich diesen Aufwand und kann nach der Benutzung das Werkzeug gleich wieder einsortieren.

In der Autowerkstatt sind diese Wagen unverzichtbar. Nicht selten hat jeder Mitarbeiter seinen eigenen Werkstattwagen, sodass er fĂŒr seine persönlichen Utensilien selbst verantwortlich ist. Schon die Auszubildenden bekommen die Möglichkeit, sich von Grund auf an eine systematische Ordnung zu gewöhnen und sich professionell vorzubereiten.

Immer wieder ĂŒberzeugen die Werkzeugwagen, die wir einem ausfĂŒhrlichen Test unterzogen haben, durch ihre FlexibilitĂ€t. Auf ebenen FlĂ€chen lĂ€sst sich ein solcher Wagen besonders leicht transportieren, auch wenn die zu bewĂ€ltigenden Strecken etwas lĂ€nger sind. Von der Garage geht es ohne großen Kraftaufwand zum Hauseingang und von der eigenen Werkstatt kommt man mit dem Werkzeugwagen problemlos in den nĂ€chsten Raum. Um Treppenstufen zu ĂŒberwinden, eignen sich die Trolleys mit herausziehbarem Griff besonders gut.

Welche Arten von Werkzeugwagen gibt es?

Im umfassenden Test der Werkzeugwagen haben wir mehrere Modellvarianten geprĂŒft. Die Unterschiede zeigen sich unter anderem in der MaterialqualitĂ€t sowie in der Bauform. Beim Material entscheiden sich einige Hersteller fĂŒr gĂŒnstiges Stahlblech, das jedoch nicht so strapazierfĂ€hig ist wie der feste Stahl der Werkzeugwagen Vergleichstsieger. Die leichteren Werkstattwagen bestehen oft aus einer Kunststoffkonstruktion und eignen sich vorwiegend fĂŒr Werkzeug mit einem geringen Eigengewicht.

Im Allgemeinen ist bei den Produktangaben ein Hinweis auf die maximale Belastungsgrenze der Werkzeugwagen vorhanden. Diese Grenze sollte man nicht ĂŒberschreiten, denn sonst kommt es zu einer Überbeanspruchung, die womöglich zu rissigen Stellen fĂŒhrt. Im professionellen Einsatz haben sich daher die robusteren Wagen aus Stahl als die bessere Wahl erwiesen, denn hier ist auch die Nutzung mit massivem Werkzeug möglich.

Weitere Unterscheidungsmerkmale beziehen sich auf die GrĂ¶ĂŸe und auf die BestĂŒckung der Werkzeugwagen. Ob man sich fĂŒr einen Wagen mit Grundausstattung entscheidet oder ohne Zubehör, hĂ€ngt zumeist von der bisher vorhandenen HeimwerkerausrĂŒstung ab.

Die Typen der Werkzeug-Rollwagen variieren außerdem im Hinblick auf ihre FlexibilitĂ€t und ErgĂ€nzungsmöglichkeiten. GrundsĂ€tzlich kann man einen solchen Wagen schieben, ziehen oder auch stapeln. Das jeweils eingesetzte System soll die Werkzeugwagen besonders praktisch machen, sodass sie sich an die individuellen Gewohnheiten der Heimwerker und Handwerker anpassen.

Bei dem klassischen Werkstattwagen handelt es sich um ein robustes Modell aus Metall, das mit mehreren verschieden großen FĂ€chern ausgestattet ist. Ein solcher Wagen lĂ€sst sich zumeist nicht stapeln, denn die Laufrollen sind fest an der Unterseite verschraubt. Allerdings kann man einige Wagen mit einer darauf zugeschnittenen Werkzeugkiste kombinieren. Das funktioniert auch, wenn man die passende Kiste erst spĂ€ter als EinzelstĂŒck dazukauft. So erhöht sich die KapazitĂ€t des Wagens.

Als flexible Variante des Werkzeugwagens bietet sich der Trolley an, der ebenfalls als rollende Werkzeugkiste funktioniert. Unser Produktvergleich weist darauf hin, dass es beim Werkzeugtrolley oft sogar mehr Optionen bei den verschiebbaren SchubfĂ€chern gibt. Zudem unterstĂŒtzt der Teleskopgriff ein leichteres Hantieren mit dem Trolley, was bei lĂ€ngeren Strecken ein wichtiges Kriterium ist.

Die GerĂ€umigkeit ist ebenfalls zu beachten, wenn man sich fĂŒr einen Werkzeugwagen entscheiden möchte. In unserem Test haben wir daher verschiedene GrĂ¶ĂŸen betrachtet, die sich an dem Bedarf von Einsteigern oder von professionellen Handwerkern orientieren. FĂŒr den kleinen Haushalt reicht meistens ein Wagen mit nur drei FĂ€chern, wĂ€hrend die begeisterten Heimwerker und auch die Profis ein grĂ¶ĂŸeres Modell mit sieben FĂ€chern benötigen.

Die hier aufgelisteten Vorteile der Werkzeugwagen beziehen sich auf alle Versionen:

  • Das Ordnungssystem verhindert die lange Suche und erleichtert das AufrĂ€umen,
  • man hat alle Werkzeuge gesammelt an einem Platz,
  • der Wagen lĂ€sst sich gut schieben, man muss das Gewicht also nicht tragen,
  • das Werkzeug ist vor Schmutz und Feuchtigkeit geschĂŒtzt,
  • gleichmĂ€ĂŸiges Rollen sorgt dafĂŒr, dass nichts durcheinandergerĂ€t.

Die Nachteile der Werkzeugwagen:

  • Treppen sind schwer zu ĂŒberwinden,
  • hoher Kaufpreis.

So haben wir die Werkzeugwagen getestet

In unserem Werkzeugwagen Test 2019 möchten wir den KĂ€ufern detaillierte Informationen liefern, die dazu dienen sollen, die Entscheidung zu erleichtern. Dabei geht es beispielsweise um die Frage, ob ein bestĂŒckter Wagen oder ein Modell ohne Werkzeug gewĂŒnscht ist. Wer noch keine Erstausstattung an Werkzeug besitzt, der greift gerne zum bereits bestĂŒckten Werkzeugwagen. Wenn hingegen schon viele Utensilien vorhanden sind, dann ist der Wagen ohne Inhalt die sinnvollere Entscheidung.

Auf jeden Fall sollte man die SoliditÀt der einzelnen Komponenten checken, bevor man einen Werkstattwagen kauft. Die Haltbarkeit zeichnet nicht nur die Vergleichssieger der Werkzeugwagen aus, sondern auch das dazugehörige Werkzeug selbst. Zudem geht es bei unserem Test um die folgenden Ausstattungsmerkmale, die wir separat betrachtet haben. Von diesem Kaufberater sollen die interessierten Kunden alle wichtigen Kriterien erfahren und so direkt zu ihrem eigenen Favoriten finden.

Die Rollen

Durch die festgeschraubten Rollen unterscheidet sich der Werkzeugwagen von einem Werkzeugkoffer oder einer großen Kiste. StandardmĂ€ĂŸig verfĂŒgen die Werkstattwagen ĂŒber vier Laufrollen, von denen die zwei vorderen schwenkbar sind.
Damit lÀsst sich der Wagen leicht manövrieren, sei es direkt in der eigenen Heimwerkstatt oder von einem Raum in den nÀchsten.

Bei den gĂŒnstigeren Werkstattwagen wird teilweise am Material gespart, sodass die Rollen nicht so wendig sind. GrundsĂ€tzlich sollten sie eine Gummierung haben, damit der Wagen auch tatsĂ€chlich als mobil bezeichnet werden kann. Im Allgemeinen lassen sich die Rollen bei vielen Werkzeugwagen feststellen, sodass das Ordnungssystem nicht versehentlich wegrollen kann.

Bei den Werkzeugtrolleys gibt es nur zwei Rollen und zwei StandfĂŒĂŸe: Diese Modelle werden leicht gekippt, wenn man sie hinter sich herziehen möchte, und zeichnen sich grundsĂ€tzlich durch eine gute Manövrierbarkeit aus.

Die SchubfÀcher

Wie viele SchubfĂ€cher man braucht, hĂ€ngt von dem eigenen handwerklichen Interesse ab sowie von dem Werkzeug, das man besitzt. Meistens wird bei der Suche nach einem Werkstattwagen zunĂ€chst die Anzahl der FĂ€cher gecheckt. Als Ordnungssystem mĂŒssen sie genĂŒgend Platz bieten. Die professionellen Werkzeugwagen Vergleichssieger bieten typischerweise bis zu sieben FĂ€cher an. Damit sind sie groß genug, um auch die gewerblichen Handwerker mit allem nötigen Material zu versorgen. Wer aber lediglich drei oder vier HandgerĂ€te hat, fĂŒr den reicht ein kleinerer Werkzeugwagen mit nur zwei oder drei FĂ€chern aus.

Neben der Menge und GrĂ¶ĂŸe der SchubfĂ€cher sollten diese auch eine gewisse Belastbarkeit haben. Weitere Kriterien beziehen sich auf die Abschließbarkeit der FĂ€cher sowie auf die Möglichkeit, sie in zwei Richtungen zu öffnen. Zudem gibt es bei vielen Werkstattwagen eine Funktion, die verhindert, dass zwei Schubladen gleichzeitig geöffnet werden.

Das Material

Im Gegensatz zu den Werkzeugkoffern, die zumeist aus Kunststoff gefertigt sind, bestehen die WerkzeugschrĂ€nke und Werkzeugwagen zumeist aus robusterem Material. Ein solides Metall verformt sich auch dann nicht, wenn die SchubfĂ€cher etwas heftiger bedient werden oder wenn ein Werkzeug dagegen stĂ¶ĂŸt. Durch das Metall mit der standardmĂ€ĂŸigen Pulverbeschichtung in GrĂŒn, Blau oder Rot sind diese Werkzeugwagen meistens relativ schwer. Außerdem liegen sie im Preis ĂŒber den Kunststoffwagen, was durch die bessere StabilitĂ€t aber auch gerechtfertigt ist.

Die Beschichtung der MetalloberflĂ€chen verhindert Kratzer sowie weitere BeschĂ€digungen und funktioniert gewissermaßen als Anti-Stoß-Schutz.

Die Belastbarkeit

AbhĂ€ngig vom Material sind die Werkstattwagen mehr oder weniger belastbar. Hier punkten vor allem die Modelle aus pulverbeschichtetem Metall, die auch bei hĂ€ufigem Einsatz kaum Gebrauchsspuren zeigen. Mit wie viel Gewicht ein solcher Wagen beladen werden darf, darĂŒber findet man nicht immer eindeutige Herstellerangaben. Das ist dann ein Problem, wenn es zu einem Garantiefall kommt.

Lediglich von den Herstellern der Werkzeugwagen Vergleichssieger gibt es einige detaillierte Infos zur Belastbarkeit. So eignen sich einige dieser Wagen fĂŒr eine Belastung von bis zu 150 oder sogar 300 kg.

Worauf muss ich beim Kauf eines Werkzeugwagens achten?

Bei dem Kauf von einem Werkzeugwagen aus unserem Test kann man sich an den exakten Produktbeschreibungen und den Tipps der Profis orientieren. Unser Ratgeber soll dabei helfen, den Überblick ĂŒber die relevanten Merkmale zu behalten. Auf dieser Basis können sich die Kunden ĂŒberlegen, was ihnen besonders wichtig ist. Das verarbeitete Material wirkt sich direkt auf das zulĂ€ssige Gesamtgewicht aus, ebenso wie die GrĂ¶ĂŸe und die eventuell dazugehörige Arbeitsplatte. Ob der Wagen mit Werkzeug bestĂŒckt oder unbestĂŒckt gekauft wird, richtet sich nach der bisherigen Ausstattung. Des Weiteren sollte man im Voraus planen, wie viele SchubfĂ€cher man benötigt und ob diese verschließbar sein sollen.

Der Platzbedarf bezieht sich auf das Innenleben des Werkstattwagens, richtet sich jedoch nach dem hauptsĂ€chlichen Einsatz. Man muss also wissen, welches Werkzeug darin verstaut wird und was man in Zukunft fĂŒr Heimwerkerprojekte plant. Um sicherzustellen, dass der Wagen langfristig seinen Dienst tut, sollte die Belastbarkeit auf seine GrĂ¶ĂŸe und sein Fassungsvermögen abgestimmt sein. Als Mittelwert fĂŒr die Beladung wird ein Gewicht von 300 bis 400 kg angegeben. Wenn man jedoch nur wenig Werkzeug hat, so reduziert sich diese Belastungsgrenze deutlich.

Die grĂ¶ĂŸeren Werkstattwagen haben oft nicht nur vier Rollen, sondern sechs. Damit eignen sie sich auch fĂŒr den gehobenen, professionellen Anspruch. Im Gegensatz dazu sind die Trolleys oft etwas leichter und verfĂŒgen nur ĂŒber zwei Rollen. AbhĂ€ngig von der Gesamtkonstruktion sollte man den Wagen gut manövrieren können, zudem ist in vielen Situationen eine integrierte Feststellbremse sinnvoll. Diese erhöhen die Sicherheit und verhindern, dass der Wagen unter einer gewissen Belastung wegrollt.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden Herstellern

In unserem Test der Werkzeugwagen haben wir festgestellt, dass gerade im privaten Einsatz auch die gĂŒnstigen Modelle ĂŒberzeugen können. Diese findet man bei den Eigenmarken der HeimwerkermĂ€rkte, also bei toom, Globus oder Obi. Die hochwertigeren Werkstattwagen bieten jedoch mehr Nutzungsmöglichkeiten und auch mehr Sicherheit. Sie kommen von den renommierten Herstellern Bosch und Einhell. Auch Mannesmann und Hazet haben sich in der Kategorie von Werkzeug und Organisationssystemen einen Namen gemacht. Hazet gilt sogar als der Erfinder dieses speziellen Werkstatt-Systems. Des Weiteren konnten wir uns in unserem Test von der QualitĂ€tsphilosophie der Unternehmen Gedore und WĂŒrth ĂŒberzeugen.

In den FachgeschĂ€ften, im Baumarkt sowie im Internet findet man außerdem zuverlĂ€ssige Werkzeugwagen von den Firmen Meister, Metec und Atorn. Auch Wera und Wisent konnten sich bereits seit lĂ€ngerer Zeit auf diesem Markt etablieren. Um die verschiedenen Markenprodukte genau zu prĂŒfen, muss man heutzutage aber nicht mehr unbedingt in den Fachhandel gehen.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Werkzeugwagen am besten?

Meistens verschlĂ€gt es die erfahrenen Heimwerker zunĂ€chst in den Baumarkt, wenn sie Werkzeug und einen geeigneten Wagen fĂŒr die Aufbewahrung dieser Utensilien benötigen. Doch nicht immer halten die HeimwerkermĂ€rkte die besten Produkte bereit, da ihr Sortiment inzwischen verstĂ€rkt auf die Hobby-Handwerker ohne viele Fachkenntnisse zugeschnitten ist. Darum kann der Besuch des Baumarkts zum Reinfall werden.

In einem FachgeschĂ€ft sind die Möglichkeiten deutlich besser. Hier erhĂ€lt man eine persönliche Beratung, die sich an den speziellen Anforderungen orientiert. Des Weiteren ist auch das Sortiment oft hochwertiger als im Baumarkt. Allerdings gibt es nicht so viele Fachhandlungen fĂŒr Werkzeug, was sich auch auf die Auswahl der Werkzeugwagen negativ auswirken kann.

Darum tendieren die Profis sowie die Heimwerker inzwischen dazu, sich im Internet ĂŒber die aktuellen Vergleichssieger der Werkzeugwagen zu informieren und diese gleich online zu kaufen. Damit erspart man sich die möglicherweise weite Anfahrt zum FachgeschĂ€ft und kann notfalls auch noch nach Ladenschluss seine Bestellung tĂ€tigen.
Im Online-Shop sieht man oft auf Anhieb, welche Modelle gerade auf Lager sind und wie viel Geld man fĂŒr den Werkzeugwagen investieren muss.

Besonders beliebt sind die FachmĂ€rkte, die eine eigene Internetseite haben. Die Experten recherchieren gerne im Internet und fahren anschließend zum Markt, um sich die GerĂ€tschaften direkt anzusehen. GrundsĂ€tzlich sollten aber auch die Bebilderungen und Produktbeschreibungen ausreichen, um sich einen Eindruck ĂŒber die jeweiligen Eigenschaften zu verschaffen.

Bei der Online-Suche nach einem Werkstattwagen erhĂ€lt man oft eine zusĂ€tzliche Hilfe: Filter und Sortierfunktionen engen die erste Auswahl ein und fĂŒhren die KĂ€ufer schließlich zu den Modellen, die speziell auf ihre WĂŒnsche und auch auf das Budget zugeschnitten sind. Auf eine mehr oder weniger detaillierte Beratung braucht man auch bei der Internetbestellung nicht zu verzichten. Telefonisch, via Chat oder per Mail kann man den VerkĂ€ufer kontaktieren und sich die noch offenen Fragen beantworten lassen.

In den Internet-Shops hat man außerdem Zugriff auf bisherige KĂ€uferbewertungen und Erfahrungsberichte. Diese beziehen sich nicht nur auf die Eigenschaften und QualitĂ€tsmerkmale der Werkzeugwagen, sondern auch auf die Lieferfristen und auf den Umfang mit Reklamationen. Es wird also einerseits das Produkt beurteilt und andererseits das professionelle Verhalten der HĂ€ndler.

Die Recherche ist im Internet ebenfalls einfacher als im GeschĂ€ft. WĂ€hrend die VerkĂ€ufer im Laden oder im Baumarkt oft nur fĂŒr bestimmte Marken Werbung machen, hat man im Internet sehr viel mehr Auswahl und kann sich auch zu den sogenannten Geheimtipps Informationen einholen.

Bei so schweren Artikeln wie einem Werkstattwagen punktet die Online-Bestellung noch mit einem Extra-Bonus, nĂ€mlich mit der Lieferung. Wer einen solchen Wagen im GeschĂ€ft oder Baumarkt kauft, der braucht einen sehr großen Kofferraum oder einen AnhĂ€nger fĂŒr den Transport. Beim Kauf im Internet steht von vornherein fest: Um die Lieferung muss man sich nicht kĂŒmmern, denn dafĂŒr ist der Absender verantwortlich.

Des Weiteren liegen die Preise im Internet oft unter den Verkaufspreisen im GeschĂ€ft. Das hĂ€ngt ĂŒblicherweise damit zusammen, dass die Basiskosten der InternethĂ€ndler geringer sind, was sich auf die Möglichkeiten bei den Preisangeboten auswirkt.
Da keine Zwischenlagerung notwendig ist und die Online-HĂ€ndler keine VerkaufsflĂ€chen pachten mĂŒssen, haben sie eine entsprechend kleinere Gewinngrenze. Entsprechend gĂŒnstige Rabatte können sie anbieten, wovon die Kunden natĂŒrlich gerne profitieren. Nicht zuletzt ist man bei der Recherche und dem Kauf im Internet nicht auf die ĂŒblichen Öffnungszeiten angewiesen und kann einfach von zuhause aus seinen Werkzeugwagen kaufen.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Werkstattwagen aus unserem Test sind mit Zubehör praktische Systeme fĂŒr den Hobbyraum. Im weiteren Zusammenhang geht es bei den wissenswerten Details darum, welches Werkzeug in einem solchen Wagen untergebracht wird. Zur Basisausstattung gehören Schraubendreher in verschiedenen GrĂ¶ĂŸen, ein SteckschlĂŒsselsatz, Hammer und Zangen, InbusschlĂŒssel und Feilen. Etwas grĂ¶ĂŸeres Werkzeug wie Akkuschrauber und Wasserwaage passen ebenfalls in die SchubfĂ€cher hinein. AbhĂ€ngig davon, welche Arbeiten man hauptsĂ€chlich durchfĂŒhrt, können auch spezielle Tischlerwerkzeuge oder Utensilien fĂŒr die Autoreparatur in die FĂ€cher des Werkzeugwagens einsortiert werden.

Wie viel Werkzeug man wirklich braucht und welche KapazitĂ€t der Wagen haben sollte, das muss man sich im Voraus gut ĂŒberlegen. Im Zweifel wĂ€hlt man einen Werkzeugwagen mit etwas mehr Stauraum aus, um gegebenenfalls Platz fĂŒr ein neues Tool zu haben.

Es ist außerdem sinnvoll, sich ĂŒber die Erweiterbarkeit eines Werkstattwagens zu informieren. Mit speziellen Einlagen, Körben, Boxen, Lochplatten und Halterungen lĂ€sst er sich zusĂ€tzlich aufrĂŒsten. Auch eine Gummimatte und eine TischflĂ€che zum Ausklappen erhöhen die FunktionalitĂ€t des Wagens. Mit kleinen EinsĂ€tzen lĂ€sst sich das Ordnungssystem in den Schubladen noch verfeinern und sorgen fĂŒr eine hervorragende Organisation. Zum Teil gibt es diese diversen Elemente als Zubehör, das bereits bei der Grundausstattung enthalten ist. In anderen FĂ€llen muss man die ZusatzbestĂŒckung separat kaufen.

Auch die vom Hersteller sichergestellte BestĂŒckung mit Werkzeug ist eine gute Möglichkeit, sich fĂŒr die zukĂŒnftigen Projekte auszurĂŒsten. Um welche Utensilien es sich handelt und wie viele Kleinteile es sind, das richtet sich nach dem jeweiligen Hersteller und nach den Abmessungen des Wagens. Auch wenn die Grundausstattung nur geringfĂŒgige Variationen aufweist, sind bei der Menge des Werkzeugmaterials große Unterschiede möglich.

Manchmal befinden sich in den SchubfĂ€chern der Werkzeugwagen bereits Inlays, sodass man auf Anhieb sieht, fĂŒr welches Werkzeug das jeweilige Fach geeignet ist. Wenn der Wagen bestĂŒckt ist, so sieht man bereits, was wohin gehört. Doch wenn man ihn selbst einrichtet, sind die Einlagen eine nĂŒtzliche Hilfe beim Einsortieren.

Die Geschichte des Werkzeugwagens

In unserem Test der Werkzeugwagen haben wir uns mit der Begeisterung des Menschen fĂŒr Heimwerkerarbeiten befasst und damit, welches Werkzeug heutzutage zum Standard gehört.

TatsĂ€chlich reichen die UrsprĂŒnge des menschlichen Werkzeugs bis in die FrĂŒhzeit zurĂŒck. Der Werkstattwagen ist hingegen erst viel spĂ€ter entstanden. Alte Funde weisen darauf hin, dass eine Vorform dieser Wagen schon zur Zeit der Römer benutzt wurde. Damals gab es spezielle Tische mit einem Ordnungssystem, die in den WerkstĂ€tten eingesetzt wurden. So konnten die römischen Handwerker ihre Utensilien an den vorgesehenen Stellen unterbringen und sich auf diese Weise die Arbeit leichter machen.

Als sich das Handwerk in den folgenden Jahrhunderten weiterentwickelte, waren es ebenfalls oft Tische mit speziellen FĂ€chern, die als Sortierhilfe dienten. Die WerkstĂ€tten des Mittelalters zeigen unterschiedliche Arten dieser Konstruktionen. Bei den Tischlern sah man eine Art Werkbank und auch die SetzkĂ€sten in den Druckereien zeigen Ähnlichkeiten mit diesen Systemen.

Je professioneller das Handwerk betrieben wurde, um so wichtiger wurden die Verbesserungen der Ordnungssysteme. So kam zu der stabilen Werkbank bald die mobile Werkzeugkiste dazu. Der Werkstattwagen schloss dann die LĂŒcke zwischen dem fest integrierten Werkzeugtisch und der transportablen Kiste.

Der genaue Zeitpunkt, wann der Werkzeugwagen erfunden wurde, lÀsst sich schwer nachweisen. Ein Blick in die Vergangenheit und auf die klassischen Modelle zeigt jedoch, dass sich in der zweiten HÀlfte des 20. Jahrhunderts viel in diesem Bereich getan hat. Mithilfe der Werkstattwagen sollte die Arbeit effektiver von der Hand gehen. Zudem wurden die Menschen immer eigenstÀndiger und wollten kleine Reparaturen im Haushalt und am Auto selbst erledigen. Genau darum verstÀrkte sich der Bedarf an Werkzeugkisten, die wegen der Menge des zu transportierenden Materials jedoch immer schwerer wurden. Man suchte also nach einem Weg, sich die Arbeit weiter zu erleichtern, und stattete die Kisten mit Rollen aus.

Vor allem in den Kfz-WerkstĂ€tten kam der Wunsch nach mobilen Wagen auf, in denen man alles wichtige Werkzeug griffbereit zur Hand hatte. Mit dieser UnterstĂŒtzung sollte die tĂ€gliche Arbeit einfacher werden. Darum befassten sich mehrere Unternehmen mit gezielten Experimenten, um festzustellen, welche Materialien sich fĂŒr ein solches Ordnungssystem eignen.

Einen der ersten Handwerkzeugwagen prĂ€sentierte die Firma Hazet: Ihr Hazet-Assistent ist noch heute erhĂ€ltlich, inzwischen handelt es sich dabei aber um ein Nachfolgemodell des Erstfabrikats. Das Unternehmen erweckte auch mit anderen Patenten das Interesse der Kunden und setzte zum Beispiel in den 1930er Jahren erstmalig in Europa eine Beschichtung aus Nickel und Chrom fĂŒr Werkzeuge ein. Bald konnten auch andere große Marken wie Mannesmann ihre Kunden mit ihren robust aufgebauten Werkzeugwagen ĂŒberzeugen. Das Sortiment hat sich seitdem deutlich vergrĂ¶ĂŸert, sodass es fĂŒr jeden Bedarf ein geeignetes Modell gibt. Im Laufe der Entwicklung fĂ€llt auf, dass vor allem die MobilitĂ€t eine Rolle spielt.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Werkzeugwagen

Unser Test der Werkzeugwagen zeigt an, wie vielfÀltig die Modell- und Materialauswahl ist. Die Wagen unterscheiden sich in ihrem Aufbau, in der systematischen Aufteilung sowie in den Zusatzartikeln.

Entsprechend breit ist die Preisspanne fĂŒr die Werkzeugwagen gestaffelt. Die gĂŒnstigeren Wagen liegen bei etwa 100 Euro, wĂ€hrend die teuren bis zu 1000 Euro und mehr kosten können. Vor allem die professionellen Handwerker setzen auf eine hohe QualitĂ€t und einen entsprechend zuverlĂ€ssigen Aufbau.
Hier ist das Arbeitsmaterial optimal aufbewahrt und vor allen Beanspruchungen geschĂŒtzt.

Im Profi-Bereich sind vor allem die bestĂŒckten Werkzeugwagen aus unserem Test 2019 sehr gefragt. Gerade diejenigen, die eine Erstausstattung suchen, erhalten hier das Komplettpaket. AbhĂ€ngig vom Arbeitsumfeld der gewerblichen WerkstĂ€tten reicht jedoch oft eine nur teilweise BestĂŒckung aus, die sich spĂ€ter nachrĂŒsten lĂ€sst und so eine Anpassung auf den individuellen Fachbereich möglich macht. FĂŒr Heimwerker sind meistens die unbestĂŒckten Wagen die Favoriten, denn viele Hobby-Handwerker haben bereits eine Grundausstattung, die sie nach und nach erweitern.

Das Ordnungssystem in den Schubladen ist auf die jeweiligen Werkzeuge ausgerichtet und zeichnet sich durch eine robuste TragfĂ€higkeit aus. Teilweise muss ein solches Schubfach ein Gewicht von 10, 15 oder 20 kg tragen. Wenn so schwer beladene SchubfĂ€cher gleichzeitig geöffnet werden, verschiebt sich die Last und es besteht die Gefahr, dass der gesamte Werkzeugwagen umkippt. Das könnte zu schweren Verletzungen fĂŒhren. Darum haben die modernen Werkstattwagen ein Sicherheitssystem, welches das gleichzeitige Öffnen von mehreren Schubladen verhindert. Es kann also immer nur eine einzelne Schublade geöffnet werden. In einem gewerblichen Betrieb ist eine solche Verriegelung die Norm, denn sie gewĂ€hrleistet den Mitarbeitern einen guten Schutz der Gesundheit und orientiert sich an den Arbeitssicherheitsvorschriften.

Mit seinen vier RĂ€dern bringt der Werkstattwagen das darin enthaltene Werkzeug sowie die Kleinteile an den gewĂŒnschten Platz. UnterstĂŒtzt wird die Beweglichkeit durch zwei LaufrĂ€der und zwei LenkrĂ€der. DarĂŒber befinden sich die Schubladen in einer kastenĂ€hnlichen Form. Teilweise gibt es auch einen offenen Stauraum.

Besonders standfest sind die Wagen, wenn die schweren Werkzeuge in den unteren FÀchern aufbewahrt werden. Dadurch liegt der Schwerpunkt weit unten und der Werkzeugwagen kann nicht kippen. Aus diesem Grund werden die Schubladen bei den meisten Modellen nach oben hin kleiner: So kommt das kleine, leichte Werkzeug in die oberen FÀcher, wÀhrend die schweren GerÀte weiter unten verstaut werden.

Die Auszugsicherung und eine Kugellagerung sorgen gemeinsam mit einem zentralen Schloss fĂŒr die sichere Bedienung des Werkzeugwagens. Teilweise werden diese Systeme noch durch eine abschließende Arbeitsplatte oder durch ein Aufbewahrungssystem ergĂ€nzt.

Bei dem Werkstatttrolley ist der Aufbau etwas abgewandelt. Da er nur zwei Rollen und einen verlĂ€ngerbaren Griff hat, kann man ihn auch ĂŒber kleine HĂŒrden wie Bordsteinkanten und Stufen transportieren. Andere Werkzeugwagen haben zusĂ€tzlich einen Prallschutz auf allen vier Seiten, sodass es bei ZusammenstĂ¶ĂŸen mit Kanten oder WĂ€nden nicht zu Schrammen kommt.

Werkzeugwagen vs. Werkzeugkoffer

Ein Vergleich des Werkzeugwagen Vergleichssiegers und des klassischen Werkzeugkoffers soll die jeweiligen VorzĂŒge und EinschrĂ€nkungen aufzeigen. Bei den Werkstattwagen steht vor allem das große Fassungsvermögen im Vordergrund. Man kann also sehr viel Utensilien darin unterbringen, ohne dass es Probleme beim rollenden Transport gibt. Man muss das Gewicht nicht tragen, sondern schiebt den Wagen einfach ĂŒber den Boden. Mit den Lenkrollen sind auch etwas enge Manöver möglich, was die Arbeit auf der Baustelle oder in der Garage deutlich leichter macht. Gerade wenn keine festen Arbeitsplatzbereiche definiert sind, ist der Werkzeugwagen eine empfehlenswerte Lösung.

Das Ordnungssystem in den Schubladen bietet den Benutzern einen guten Überblick und hilft ihnen dabei, die benötigten Dinge aus dem Wagen zu holen. Beim Öffnen der SchubfĂ€cher verlagert sich das Gewicht nicht zu sehr, denn man kann immer nur eins nach dem anderen aufziehen und etwas herausnehmen.

Der Nachteil eines Werkzeugwagens zeigt sich, wenn man hĂ€ufig unterwegs im Einsatz ist oder mehrere Stockwerke bei den Heimwerkerarbeiten ĂŒberwinden muss. Da der schwere Wagen auf Rollen lĂ€uft, kommt er hauptsĂ€chlich nur auf einer Ebene zum Einsatz. Oft beschrĂ€nkt sich die Nutzung auch auf den Werkstattbereich selbst.

Im Gegensatz zum Werkstattwagen lĂ€sst sich der Werkzeugkoffer einfach am Griff transportieren. Das ist allerdings nur deshalb möglich, weil er deutlich weniger Gewicht auf die Waage bringt. Entsprechend weniger Werkzeug kann man darin aufbewahren, denn die Traglast ist geringer als beim Wagen und man darf auch die eigene Muskelkraft nicht ĂŒberschĂ€tzen.

FĂŒr einen Handwerker, der nur ein paar Werkzeugteile braucht und viel unterwegs ist, bietet sich der Koffer als Begleiter an. Innen ist er oft mit einem großen Hauptfach ausgestattet sowie mit einem oder zwei EinsĂ€tzen, die beim Sortieren und Wiederfinden helfen. Ebenso wie beim Werkzeugwagen kann es auch beim Koffer Halterungen und kleine FĂ€cher geben, die sich hier hĂ€ufig im Deckel befinden.

Mit seinem leichteren Gewicht ist es kein Problem, den Werkzeugkoffer die Treppe hochzutragen oder in den Kofferraum zu stellen. Anders als die simple Werkzeugkiste, die meistens im Regal stehen bleibt, verfĂŒgt er ĂŒber einen stabilen, oft ergonomischen Griff. Allerdings bietet der Werkzeugkoffer nur wenig Stauraum und kann daher nur fĂŒr ein paar GerĂ€tschaften verwendet werden. Eventuell ist ein UmrĂ€umen nötig, wenn man ein bestimmtes Projekt vorhat, zu dem man den Koffer mitnimmt.

Kurz gesagt: Der Werkzeugwagen ist das ideale System fĂŒr die Arbeit in der Werkstatt, wĂ€hrend der Werkzeugkoffer deutlich mobiler ist. Wer mehr Tools benötigt, sollte sich fĂŒr den Wagen entscheiden. Wer gerne flexibel ist und auch mit wenig Werkzeug klarkommt, greift hingegen zum Koffer.

Pflege und Reinigung

Eine saubere Werkstatt braucht auch einen ordentlich gepflegten Werkzeugwagen. Darum möchten wir in unserem kleinen Ratgeber und Test auch einige Reinigungstipps geben. Eine gewisse Pflege sorgt nicht nur fĂŒr die ordentliche Optik des Wagens und der weiteren Werkstatteinrichtung. Auch die FunktionalitĂ€t und Einsatzbereitschaft wird dadurch sichergestellt.

Viele SchubfĂ€cher, die bei den Werkzeugwagen eingesetzt werden, verfĂŒgen ĂŒber Gummierungen als Einlagen. Diese verhindern zu starke Verschmutzungen. Falls die Einlagen selbst verdreckt sind, sollte man sie abwischen. Eventuell lĂ€sst sich diese etwas umstĂ€ndliche Reinigung vermeiden, indem man zusĂ€tzliche Einlagen verwendet.

Beim Herausnehmen und SĂ€ubern der Einlagen werden auch die Werkzeuge ĂŒberprĂŒft und gereinigt. Wenn es sich um SchaumstoffeinsĂ€tze handelt, so lassen sie sich gut ausklopfen. Die SchubfĂ€cher selbst können mit dem Staubsauger ausgesaugt werden. Das anschließende Auswischen gehört zu der etwas grĂŒndlicheren Reinigung dazu.

Hin und wieder sollte man die Schubladen mit etwas Schmieröl einsprĂŒhen. Das hilft gegen sichtbare Verschleißspuren und macht sie wieder leichtgĂ€ngiger.

Durch die gezielte Reinigung und Pflege des Werkstattwagens verlĂ€ngert man die Haltbarkeit und sorgt fĂŒr eine ansehnliche Optik. Üblicherweise reicht es aus, die MetallflĂ€chen feucht abzuwischen. Damit kein Rost entstehen kann, ist ein sofortiges Nachtrocknen mit einem Tuch sinnvoll.

FĂŒr die regelmĂ€ĂŸige Beseitigung von Staub reicht es aus, die OberflĂ€chen des Wagens abzufegen. Wenn bei der Arbeit in der Werkstatt Öl oder Fett auf die Auflagen spritzt, sollte man diese Spuren unverzĂŒglich beseitigen. Das klappt am besten mit einem feuchten Tuch und gegebenenfalls mit einer kleinen Dosis Lackreiniger. Von Lösungsmittel raten die Hersteller und die Werkstattexperten jedoch ab, denn diese können ebenso wie Scheuermittel oder aggressive Substanzen die OberflĂ€che beschĂ€digen.

Die Pulverbeschichtung bei den meisten Werkzeugwagen soll das Metall vor Rost schĂŒtzen. Durch die langjĂ€hrige Benutzung kann die Beschichtung an einigen Stellen beschĂ€digt werden, sodass der Rostschutz nicht mehr sichergestellt ist. Bei Bedarf ist eine erneute Versiegelung nötig, um dem Verschleiß etwas entgegenzusetzen.

Bei der pfleglichen Behandlung und Reinigung bleibt der Werkzeugwagen lange Zeit wie neu und wirkt sehr professionell. Das gilt sowohl fĂŒr die Wagen, die im gewerblichen Einsatz sind, als auch fĂŒr die Hobby-Werkstattwagen.

FAQ

Welches Werkzeug gehört in meinen Werkzeugwagen?

Die Grundausstattung eines Werkzeugwagens besteht aus einem SteckschlĂŒsselsatz und Schraubendrehern, Zange, Hammer und weiterem Standardwerkzeug. Damit sind die Heimwerker bereits fĂŒr die wichtigsten Arbeiten ausgerĂŒstet. FĂŒr bestimmte Bereiche wie die Garage oder eine Autowerkstatt benötigt man jedoch oft andere Utensilien wie Spezialzangen und SchraubenschlĂŒssel in der richtigen GrĂ¶ĂŸe.

Wie sortiere ich das Werkzeug richtig ein?

Ein unbestĂŒckter Werkzeugwagen aus unserem Test 2019 lĂ€sst einem beim Einsortieren viel Freiheit. Allerdings ist es hilfreich, die Ordnung auf lange Sicht zu planen. Wenn die SchubfĂ€cher unterschiedlich hoch sind, sollte man die GrĂ¶ĂŸe des Werkzeugs berĂŒcksichtigen: Es wĂ€re ungĂŒnstig, die besonders großen FĂ€cher mit Kleinmaterial zu fĂŒllen.

Typischerweise werden die großen, schweren Utensilien meistens in die unteren FĂ€cher gerĂ€umt und die leichten Teile weiter nach oben. Dadurch wird die Standfestigkeit des Wagens optimiert.

Brauche ich WerkzeugeinsĂ€tze fĂŒr den Wagen?

Die WerkzeugeinsĂ€tze helfen dabei, die KapazitĂ€t der SchubfĂ€cher gut auszunutzen, ohne dass der Inhalt durch die Gegend rutscht. Oft werden die Werkzeugwagen Vergleichssieger gleich inklusive EinsĂ€tze verkauft, doch das Zubehör kann auch separat bestellt werden. So geraten die SchlĂŒsselsĂ€tze und Schraubendreher nicht durcheinander, wenn die Schubladen etwas heftiger geöffnet oder geschlossen werden.

Kann ich eine Werkbank an den Werkzeugwagen bauen?

Nicht jeder Werkstattwagen hat eine ArbeitsflĂ€che an der Oberseite, doch diese lĂ€sst sich bei vielen Modellen nachrĂŒsten. Bei der typischen Werkbank handelt es sich um eine Art VerlĂ€ngerung der oberen Platte. Durch den Einsatz einer zusĂ€tzlichen Holzplatte, die man oben festschraubt, verwandelt sich der Wagen in ein Kombi-Modell und lĂ€sst sich gut als Werkbank nutzen. Je nach GrĂ¶ĂŸe der Holzplatte ist die Montage einer SeitenstĂŒtze sinnvoll.

Wie kriege ich einen bestĂŒckten Werkzeugwagen die Treppe hinauf oder hinunter?

Ein mit Werkzeug bestĂŒckter Wagen hat ein relativ hohes Gewicht und lĂ€sst sich daher nicht tragen. Wenn man mehrere Stufen oder sogar ein ganzes Stockwerk ĂŒberwinden muss, braucht man mindestens zwei krĂ€ftige Personen, um den Werkstattwagen heben zu können. Selbst wenn die schweren GerĂ€te herausgenommen werden, bleibt das Gesamtgewicht hoch und es ist entsprechend viel Muskelkraft nötig.

Das Ziehen oder Herablassen ĂŒber die Stufen kann die Treppe und eventuell auch die FlĂ€chen des Werkzeugwagens beschĂ€digen, darum sollte man hier vorsichtig sein und lieber etwas Abstand zu den Kanten halten. Da der Wagen beim Anheben meistens in SchrĂ€glage gerĂ€t, ist hier eine Schubladensicherung von Vorteil.

Was ist besser: der Werkzeugwagen oder der Werkzeugtrolley?

Ein Werkzeugwagen ist dann die bessere Wahl, wenn man vorwiegend in einem Raum oder zumindest auf einer Ebene bastelt. Er lĂ€sst sich zwar gut auf seinen vier Rollen manövrieren, doch bei Höhenunterschieden wird es schwierig. Im Gegensatz dazu lĂ€sst sich der Trolley auf seinen zwei Rollen durch leichtes Ankippen etwas leichter ziehen und ĂŒberwindet notfalls auch Treppenstufen oder Höhenunterschiede im Garten und am Bordstein.

Im Durchschnitt sind die Werkzeugwagen etwas robuster und tragfĂ€higer, aber auch schwerer als die Trolleys. Welches Modell das bessere ist, hĂ€ngt also von den eigenen Heimwerker-AnsprĂŒchen und vom vorwiegenden Einsatz ab.

Gibt es fĂŒr die Werkzeugwagen eine Belastungsgrenze oder kann ich beliebig viel Werkzeug einrĂ€umen?

Ebenso wie bei vielen anderen BehĂ€ltnissen haben auch die Werkzeugwagen aus unserem Test 2019 oft eine Belastbarkeitsgrenze. Wenn man den Wagen bestĂŒckt, sollte man auf die entsprechenden Hinweise des Herstellers achten, um unterhalb dieser Maximalgrenze zu bleiben. Ansonsten besteht kein Versicherungsschutz mehr, was gerade im professionellen Einsatz zum Problem werden kann.

GrundsÀtzlich geben die Herstellerangaben nicht nur einen Hinweis auf die Gewichtsbegrenzung, sondern hier findet man auch Tipps zur Unterbringung von Werkzeug und Materialien. Meistens wird empfohlen, die schweren GegenstÀnde möglichst weit unten einzusortieren.

Kann ich einen kleinen Werkzeugwagen vergrĂ¶ĂŸern?

Ein niedriger Wagen, der jedoch sehr robust ist, lĂ€sst sich im Bedarfsfall mit zusĂ€tzlichen Konstruktionen vergrĂ¶ĂŸern. Durch das Verschrauben von einem weiteren Kasten erhöht sich die KapazitĂ€t. Allerdings ist darauf zu achten, dass man die Rollen nicht mit zu viel Gewicht belastet, damit sie sich noch gut bewegen lassen. Bei der Montage der oberen Box sollte man zudem aufpassen, dass die SchubfĂ€cher weiterhin einwandfrei zu bedienen sind.

NĂŒtzliches Zubehör

Welches Zubehör man fĂŒr den Werkzeugwagen braucht, hĂ€ngt davon ab, ob man sich fĂŒr die bestĂŒckte oder leere Variante entscheidet. Das Werkzeug selbst ist in beiden FĂ€llen unverzichtbar, allerdings muss man sich zunĂ€chst ĂŒberlegen, ob man es selbst aussuchen möchte oder ob man auf die Standardausstattung des Herstellers vertraut. FĂŒr Einsteiger ist es sinnvoll, gleich das komplette System zu bestellen, denn hier hat man alles, was man fĂŒr den Heimwerkerbedarf braucht. Ein solches Set kostet zwar auf dem ersten Blick viel Geld, doch wenn man sich ohnehin mit neuem Werkzeug ausstatten möchte, ist es insgesamt gesehen gĂŒnstiger als der Einzelkauf von einem Wagen und den zahlreichen Utensilien.

Bei der Suche nach dem geeigneten Zubehör spielen die Erweiterungselemente eine nicht zu vernachlĂ€ssigende Rolle. So lassen sich viele Werkzeugwagen mit ExtrafĂ€chern oder Halterungen weiter aufrĂŒsten. Eine Vorrichtung zum Fixieren von Kleinteilen und ein GetrĂ€nkehalter sind in gewissen Bereichen sehr nĂŒtzlich und machen zusĂ€tzliche Wege unnötig.

Auch Antirutschmatten optimieren die FunktionalitĂ€t des Werkstattwagens und sorgen fĂŒr mehr Ordnung. Wenn man diese Matten in die SchubfĂ€cher hineinlegt, bleiben die Utensilien an ihrem Platz, auch wenn der Wagen selbst etwas grob manövriert wird oder wenn man die FĂ€cher hektisch aufreißt. Ein zweiter Vorteil der Einlegmatten besteht darin, dass sie das Zusammenstoßen der Werkzeuge vermeiden und dadurch den Verschleiß minimieren. Nicht immer gehören solche Antirutsch-EinsĂ€tze mit zum Lieferumfang, doch sie stehen einzeln in verschiedenen Abmessungen zur Auswahl.

Schablonen fĂŒr das Werkzeug schaffen noch mehr Ordnung, denn hier haben die Werkzeuge einen sicheren Halt. Man sieht auf Anhieb, welches StĂŒck an welche Stelle gehört. So haben auch andere Personen, die den Werkzeugwagen benutzen, keine Probleme beim Einsortieren. Die Werkzeugschablonen verhindern außerdem das Kollidieren der Utensilien.

Meistens sind die Werkzeuge aus einer Legierung mit Metall gefertigt. Dieses Material zeigt sich im Grunde genommen sehr strapazierfĂ€hig und rostfrei, es ist aber nicht ganz sicher vor Korrosion. Eine gewisse Luftfeuchtigkeit kann die OberflĂ€che angreifen und auf Dauer zu Roststellen fĂŒhren.

In der Garage oder im Keller ist man nicht hundertprozentig von dieser Feuchtigkeitswirkung gefeit, daher lohnt es sich, entsprechende PrÀparate wie einen Transmitter einzusetzen, um die Korrosion zu bekÀmpfen. Die innovativen Produkte absorbieren die vorhandene Feuchtigkeit und dienen so dem langfristigen Schutz des Werkzeugs.
Das ist gerade dann wichtig, wenn der Werkzeugwagen und das darin einsortierte Werkzeug nur selten benutzt werden. Wenn man den Transmitter direkt im Werkzeugwagen einlegt, verlĂ€ngert er hier die Lebensdauer der Tools, ohne dass man sich weiter darum kĂŒmmern muss. Die Absorption der Feuchtigkeit wirkt sich natĂŒrlich auch auf die Haltbarkeit des Wagens selbst aus. Vor allem in der feuchten Jahreszeit und im Winter steigt die Luftfeuchtigkeit im Keller und in anderen schlecht geheizten RĂ€umen. Daher sollte man auf den Transmitter nicht verzichten.

Alternativen zum Werkzeugwagen

Als statische Alternative zum flexiblen Werkzeugwagen aus unserem Test 2019 eignet sich ein Werkzeugschrank. Dieser bietet so viel Platz, wie man benötigt, allerdings lĂ€sst er sich nicht bewegen. Wer lediglich zuhause Heimwerkerarbeiten ausfĂŒhrt, der muss also mit zusĂ€tzlichen Wegen rechnen, hat jedoch die Möglichkeit, die komplette Werkzeugausstattung im großen Schrank sauber einzusortieren. Je mehr Gewicht ein solcher Werkzeugschrank tragen muss, desto sinnvoller ist es, ihn zusĂ€tzlich an der Wand zu verschrauben, um ein mögliches Umkippen zu verhindern.

Auch die Werkzeugbank in der eigenen Garage oder Werkstatt ist eine fest stehende Alternative zum Werkzeugwagen. Hier befindet sich das Aufbewahrungssystem oft unterhalb der Arbeitsplatte.

Etwas unkonventionell ist der Schreibtischcontainer als alternative Lösung fĂŒr den Werkzeugwagen. In diesem rollbaren Schrank kann man ebenfalls sein Werkzeug unterbringen, allerdings ist das Material nicht unbedingt fĂŒr die Werkstatt geeignet. Zudem sind die SchubfĂ€cher weniger stabil, die Rollen haben eine verminderte Standfestigkeit und es gibt nicht so viele Möglichkeiten bei der Erweiterung.

Der Werkzeugkoffer ist ebenso wie der Wagen mobil einzusetzen, allerdings ist er deutlich kleiner und auch leichter. Darum kann man bei dem Koffer auch auf die Rollbarkeit verzichten. Das verringerte Gewicht hĂ€ngt mit dem kompakten Format zusammen sowie mit der reduzierten KapazitĂ€t. Daher eignet sich der Werkzeugkoffer vornehmlich fĂŒr handwerkliche Außendienstler und fĂŒr den Hobby-Heimwerker.

Die Innenaufteilung im Werkzeugkoffer sorgt fĂŒr eine gewisse Ordnung, allerdings ist sie nicht so vielfĂ€ltig zu erweitern wie beim Werkzeugwagen. Zudem muss man bei jedem Einsatz ĂŒberlegen, welches Werkzeug man vermutlich braucht, denn das geringere Format erlaubt es einem nicht, etwas mehr mitzunehmen.
Dennoch sind die Koffer unter anderem bei den Hobbyhandwerkern beliebt, da sie sich gut transportieren lassen und problemlos in den Kofferraum passen.

Noch kleiner als der Werkzeugkoffer ist die Werkzeugtasche. Diese bietet sich fĂŒr kleine Arbeiten an und kann zum Teil sogar am GĂŒrtel eingehakt werden. Sie verfĂŒgt typischerweise ĂŒber ein paar eingenĂ€hte FĂ€cher, die jedoch nur Platz fĂŒr ein paar Schraubendreher, einen Zollstock und Kleinteile bieten.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Werkstattwagen

http://www.werkstattwagen.online/tipps-zur-richtigen-pflege-von-werkzeug/

https://www.werkstatt-king.de/werkstatt-betriebseinrichtung/werkstattausstattung/werkzeugwagen/

https://de.wikipedia.org/wiki/Hazet

https://www.mein-werkstattwagen.de/werkstattwagen-ratgeber/

http://www.werkstattmöbel.de/werkzeugwagen

https://www.stabilo-fachmarkt.de/maschinen-werkzeug-werkstatt/werkstatteinrichtung/werkstattwagen-werkzeugwagen/

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