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Werkbänke im Test auf ExpertenTesten
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Werkbank Test - f√ľr den professionellen Hobby-Heimwerker - Vergleich der besten Werkb√§nke 2019

Die Werkbank ist aus dem Handwerksbereich nicht mehr wegzudenken.Daher hat unser Team verschiedene Kundenrezensionen und Tests im Internet √ľberpr√ľft und eine Bestenliste kreiert. Hier finden sich auch Bewertungen zu Arbeitsplatten, Arbeitsh√∂he, R√ľckwand und weitere Punkte an.

Werkbank Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Aufbau, Funktionsprinzip und Anwendungsmöglichkeiten einer Werkbank

Einfach ausgedr√ľckt, handelt es sich bei der klassischen Werkbank um einen Arbeitstisch.

K√ľpper Werkbank 12177, made in Germany, 170 x 60 x 84 cmAuf diesem k√∂nnen, je nach Beschaffenheit, verschiedene handwerkliche Arbeiten verrichtet werden.

Die Werkbank ist deshalb meist das wichtigste Element einer Werkstatteinrichtung.

Werkst√ľcke k√∂nnen auf der Werkbank abgelegt, mit geeigneten Hilfsmitteln an ihr befestigt und auf ihr bearbeitet werden.

Gleichzeitig dient die Werkbank als Zwischenablage f√ľr kurzzeitig ungenutzte Werkzeuge oder ben√∂tigtes Zubeh√∂r und Hilfsmittel.

Soweit sie √ľber entsprechende bauliche Ausstattung verf√ľgt, dient eine Werkbank gleichzeitig als Stauraum und langfristiger Aufbewahrungsort f√ľr Werkzeuge und Materialien.

Werkbänke im Praxistest

F√ľr unseren Werkbank Test haben wir uns die verschiedenen Werkbank Praxistests auf YouTube angesehen. Hier testen uns bekannte YouTube-Vlogger wie von Bauforum24 oder der HolzHeini Werkb√§nke, die sie von den Herstellern f√ľr Testzwecke zugesandt bekommen haben. Der Vorteil ist, dass die Tester sehr erfahrenen in Produkt-Reviews sind und auch viele Modelle zum Vergleich kennen.

Weiterhin gibt es auch viele Schreiner und Hobby-Handwerker, die ihre privaten Werkb√§nke vorstellen, wie z.B. ‚ÄěG√ľnter‚Äú aus G√ľnters Werkstatt. Der Vorteil ist hier, dass die Werkbank schon lange im Einsatz ist.

Wir wollen hier kurz zusammenfassen, wie die einzelnen Modelle im Werkbank Praxistest abgeschnitten haben:

Werkbank Bosch PWB 600 im Praxistest von G√ľnters Werkstatt:

Die mobile Werkbank Bosch PWB 600 ist auch auf Amazon sehr beliebt und wird dort als ‚ÄěAmazon‚Äôs Choice‚Äú empfohlen. Der Tester besitzt die Werkbank privat und berichtet, sehr viel damit zu arbeiten; besonders im Freien oder auch als zus√§tzlicher Beistelltisch neben dem gro√üen Werktisch in der Werkstatt.

Die PWB 600 l√§sst sich mit einem guten Klappmechanismus sehr leicht auf- und abbauen, sowohl d√ľnne Holzst√§be, als auch dicke Bretter lassen sich sehr leicht befestigen und die Werkbank steht sehr stabil.

Es gibt allerdings zwei Kritikpunkte: zum einen gibt es ein Ablagefach f√ľr Zollstock, Bleistift etc. Sobald man aber die Arbeitsplatte auf die maximale Breite kurbelt ‚Äď wird das Ablagefach darunter versteckt und man kommt nicht mehr an daran. Hier kann sich der Tester nur an den Kopf fassen: ‚ÄěWer l√§sst sich sowas einfallen?!‚Äú. Weiterhin seien an den beiden Querseiten die Beine so weit au√üen, dass man kaum einen Schraubstock befestigen k√∂nne.

Werkbank Wolfcraft Master 700 im Praxistest von HolzHeini:

Holzheini selbst hat f√ľr seinen Werkbank Test den Hersteller angeschrieben und sich genau dieses Modell f√ľr seinen Kanal gew√ľnscht, von dem er offenbar schon vorher Gutes geh√∂rt hatte. Es verwundert darum auch nicht, dass der Test rundum positiv ausf√§llt, auch wenn die Wolfcraft Master 700 zwischendurch etwas ins Wackeln ger√§t.

Neben dem einfachen Klappmechanismus gef√§llt dem Tester besonders die H√∂henverstellbarkeit, die auch f√ľr gro√üe Menschen eine angenehme Arbeitsh√∂he schafft. Durch aufgesetzte Spitzen kann man selbst runde Werkst√ľcke gut befestigen und dank der Anti-Rutsch-Beschichtung auch Schleifarbeiten darauf erledigen.

Bei den Einsteckm√∂glichkeiten f√ľr die Spitzen scheint es allerdings so, als habe Bosch da noch mehr Wahlm√∂glichkeiten. Eine Ablagefl√§che hat Wolfcraft nicht ‚Äď weder eine praktische, noch eine unpraktische. Die Spitzen sitzen allerdings praktisch angeordnet im Mittelst√ľck vom Gestell.

Werkbank Stanley FatMax im Praxistest von Bauforum24

Bei ExpertenTesten haben wir schon öfter die Produkttests von Bauforum24 zitiert. Tester André Brockschmidt stellt die Werkbank Stanley FatMax vor. Die amerikanische Werkbank ist auch in Deutschland erhältlich und ein solider schwarzer Klapptisch aus Hartplastik. Der Tisch wiegt 10,6 kg und lässt sich sehr leicht transportieren. Die vorgestanzten Löcher seinen praktisch, Schraubstöcke etc. lassen sich gut anbringen. Die Höhe lässt sich allerdings nicht verstellen.

Laut dem Hersteller kann der Tisch 450 kg tragen. Dies probierten die Tester im Praxistest aus, indem sich 5 erwachsene Männer mit dem Gesamtgewicht von 437,7 kg auf den Tisch stellten.

Der Tester gibt seine volle Empfehlung f√ľr den Werktisch Stanley FatMax, als praktische Werkunterlage f√ľr unterwegs.

Werkbank Batavia Croc Lock im Praxistest von Bauforum24:

Sehr interessant ist auch die zweite Werkbank, die bei Bauforum24 vorgestellt wird: die Batavia Croc Lock. Sie sieht auf den ersten Blick winzig aus, doch zeigt der Tester wie man auch eine Holzplatte im T√ľr-Format sehr einfach einspannen und bearbeiten kann. Anstatt extra Klemmen anzubringen, l√§sst sie sich sehr leicht mit dem Fu√ü bedienen.

Werkbank K√ľpper im Praxistest von Markus Himmelsto√ü:

In der Werkstatt von Vlogger Markus Himmelsto√ü kann man seine neue Werkbank K√ľpper von Hornbach sehen. Sie l√§sst sich um verschiedene Module wie H√§ngeschr√§nke und eine Lochwand erweitern und ist laut dem Tester sehr praktisch. Er empfiehlt aber gerade bei der Anbringung von Lochwand und H√§ngeschr√§nken die (verst√§ndliche) Bedienungsanleitung genau zu befolgen, da man sonst auch als erfahrener Bastler Fehler machen k√∂nne.

Unterschiedliche Bauarten von Werkbänken

Grundlegend lassen sich vor allen Dingen zwei Arten von Werkbänken unterscheiden, die aufgrund ihrer Bauart deutlich unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten haben und verschiedene Käuferschichten ansprechen.

  • Feste Werkb√§nke
  • Werkbank vs. Werktisch
  • Hobelb√§nke
  • Mobile Werkb√§nke
  • Klappwerkb√§nke
  • Spanntische
  • Rollwerkb√§nke
  • Arbeitsb√∂cke
  • Maschinenunter-gestelle
Viele professionelle Handwerker verf√ľgen √ľber einen festen Arbeitsplatz in einer Werkstatt. Auch der begeisterte Heimwerker, der √ľber den notwendigen Raum und die finanziellen Mittel verf√ľgt, richtet sich nach M√∂glichkeit, zum Beispiel im Keller, eine Hobbywerkstatt ein.

In beiden F√§llen ist eine Werkbank oft die wichtigste Anschaffung, da sie, im wahrsten Sinne des Wortes, die Grundlage f√ľr eine Vielzahl von zuk√ľnftigen Arbeiten bilden kann.

F√ľr gew√∂hnlich bestehen Werkb√§nke aus einem stabilen Metallgestell, auf dem eine Arbeitsplatte ruht. Als Ablagefl√§che und Stauraum verf√ľgen die meisten Werkb√§nke zudem √ľber zus√§tzliche Regalb√∂den oder Schrank und Schubladenelemente.

Feste Werkbänke werden in zahlreichen Größen, Bauformen und Ausstattungsvarianten angeboten. Die Unterschiede werden dabei sowohl den unterschiedlichen räumlichen Gegebenheiten des Aufstellortes, als auch den zu bewältigenden Aufgaben gerecht.

Die Begriffe Werkbank und Werktisch werden selbst von Herstellern gelegentlich synonym verwendet. Streng genommen beschreiben die zwei Begriffe jedoch verschiedene Varianten, die sich zumindest in einem Detail unterscheiden.

Die Werkbank verf√ľgt √ľber eine massive Arbeitsfl√§che, mit einer Dicke von etwa vier Zentimetern und kann so selbst Belastungen von bis zu einer Tonne standhalten.

Werktische dagegen begn√ľgen sich meist mit einer Arbeitsplattenst√§rke von etwa zweieinhalb Zentimetern und sind folglich auch nur auf geringere Belastungen ausgerichtet. 750 Kilogramm gelten bei Werktischen als durchschnittliche Belastungsgrenze.

Egal ob Werkbank oder Werktisch, sollten jedoch auf jeden Fall die genauen Herstellerangaben zu modellabh√§ngigen Belastungsgrenzen beachtet werden. Ein √úberschreiten der gepr√ľften und garantierten Tragkraft, kann zu Besch√§digungen und nicht zuletzt zu gef√§hrlichen Unf√§llen f√ľhren.

Im Gegensatz zur einfachen Werkbank, besteht eine klassische Hobelbank vollständig aus Holz.

Wie der Name beschreibt, handelt es sich bei einer Hobelbank um den √ľblichen Arbeitsplatz des Tischlers der in diesem Beruf bereits seit Jahrhunderten mehr oder weniger unver√§ndert genutzt wird. Sowohl die Materialwahl, als auch der Aufbau einer Hobelbank orientieren sich an den Aufgaben der Holzverarbeitung.

So besteht zumindest die Arbeitsfl√§che einer Hobelbank aus einer mindestens f√ľnf Zentimeter dicken Hartholzplatte, h√§ufig aus dem Holz der Rotbuche, das durch extreme H√§rte und dabei hohe Biegefestigkeit √ľberzeugt, dabei jedoch gut zu verarbeiten ist. Es finden jedoch auch zahlreiche weitere Holzarten Verwendung, die meist einen Kompromiss zwischen den Eigenschaften des Materials und den damit verbundenen Kosten darstellen.

Eine Hobelbank verf√ľgt √ľblicherweise √ľber mindestens zwei¬†Spannzangen, mit ebenfalls aus Holz gefertigten Backen. Mit diesen k√∂nnen Werkst√ľcke an der Werkbank fixiert werden, um sie mit geeignetem Werkzeug zu bearbeiten.

Auch Hobelbänke werden als einfache Varianten angeboten, bestehend nur aus dem Gestell und der Arbeitsfläche. Es finden sich jedoch genauso Modelle mit zusätzlichen Ablageböden oder Schubladen- und Schrankelementen.

Nicht jeder Heimwerker verf√ľgt √ľber eine ausgewiesene Werkstatt, die ausreichend Platz f√ľr das Aufstellen einer massiven Werkbank bietet. Gelegentlich sind selbst platzsparend kleine Modelle auf Dauer zu gro√ü. In anderen F√§llen kann nicht ausschlie√ülich an einem Platz gearbeitet werden.

So sind auch Handwerker im Außendienst auf eine stabile Arbeitsunterlage angewiesen. Heimwerkern, die nur gelegentlich zum Werkzeug greifen und dort arbeiten, wo sich gerade der notwendige Platz findet, sei es im Garten oder in der Garage, geht es hier nicht anders. Abhilfe versprechen mobile Werkbänke.

Die Mobilit√§t einer Werkbank ergibt sich dabei aus ihrem Gewicht und ihrer Gr√∂√üe, die meist, durch m√∂glichst unkompliziertes Zusammenklappen, f√ľr den Transport deutlich reduziert werden kann.

Auch mobile Werkbänke werden in unterschiedlichen Varianten angeboten, die sich an gängigen Aufgaben orientieren und auf diese optimiert sind.

Die einfachste sowie wohl bekannteste und verbreitetste Variante einer Klappwerkbank, ist der altbekannte Tapeziertisch. Zwar ist dieser nur im weiteren Sinne als Werkbank anzusehen, in seinen grundlegenden Merkmalen entspricht er jedoch der Definition einer mobilen Werkbank. Er ist zusammengeklappt leicht transportabel und bietet im aufgebauten Zustand eine ausreichend große Arbeitsfläche, auf der seinem Verwendungszweck entsprechende Aufgaben bewältigt werden können.

Klappbare Werkb√§nke im eigentlichen Sinne, zeichnen sich jedoch durch deutlich gr√∂√üere Stabilit√§t aus. Sie bestehen f√ľr gew√∂hnlich aus einem klappbaren Metallgestell, mit einer stabilen Arbeitsplatte, oft aus Holz, gelegentlich aus Kunststoff.

Einige Modell verf√ľgen dar√ľber hinaus √ľber zus√§tzliche Ablageebenen, unter der eigentlichen Arbeitsfl√§che sowie √ľber Vertiefungen, √Ėffnungen oder Aussparungen, die speziell auf die Befestigung von Werkst√ľcken ausgerichtet sind. Im zusammengeklappten Zustand bieten sie M√∂glichkeiten zum Transport, wie Tragegriffe und solche zur Befestigung.

Wenn von mobilen Arbeitstischen oder klappbaren Werkb√§nken die Rede ist, denken gerade Hobby-Handwerker meist an einen Spanntisch. Hierbei handelt es sich um ein klappbares Metallgestell, auf dem eine zweigeteilte Arbeitsfl√§che, f√ľr gew√∂hnlich aus Holz, befestigt ist. Die zwei H√§lften der Arbeitsfl√§che sind auf Schlitten gelagert und k√∂nnen, durch Bet√§tigung von zwei an der Vorderseite angebrachten Kurbelantrieben, zusammen oder auseinander bewegt werden.

Voneinander getrennt vergr√∂√üert sich durch die geteilte Oberfl√§che die gesamte Auflagefl√§che. Au√üerdem kann, durch den Kurbelantrieb, in dem Spalt zwischen den beiden einzelnen Tischplatten, ein Werkst√ľck fixiert werden. Um dies mit Werkst√ľcken verschiedener Gr√∂√üe und Form zu erm√∂glichen, sind beide Arbeitsplatten, in regelm√§√üigen Abst√§nden, mit L√∂chern versehen, in die spezielle Spannbacken aus Kunststoff, meist Nylon, eingesetzt werden, die beim Zusammenf√ľhren der Platten das Werkst√ľck halten, ohne es zu besch√§digen. Die flexible Wahl der Bohrungen sowie die M√∂glichkeit, die Tische durch den zweigeteilten Antrieb, zumindest begrenzt, schr√§g zusammenzuf√ľhren, erm√∂glichen die Fixierung auch ungleichm√§√üig geformter Werkst√ľcke.

Einige Spanntische bieten zusätzlich die Möglichkeit, die Arbeitsfläche in ihrer Höhe zu verstellen. Dies soll Anwendern verschiedener Körpergrößen eine möglichst ergonomische Arbeitshaltung bieten und ermöglicht neben dem stehenden auch das sitzende Arbeiten. Ebenfalls kann bei einigen Modellen der Neigungswinkel der Arbeitsfläche eingestellt werden.

Neben dem klassischen Spanntisch mit einer Arbeitsfläche aus Holz, finden sich auch einzelne Modelle mit Metall- oder Kunststoffplatte.

In den meisten F√§llen ist die Arbeitsfl√§che zus√§tzlich mit einer Vielzahl von Beschriftungen versehen. Hierbei handelt es sich um Messskalen f√ľr L√§ngen und Breiten montierter Werkst√ľcke, sowie f√ľr Montagewinkel. Diese Markierungen dienen als Hilfsmittel und sollen ein pr√§zises Arbeiten, zum Beispiel beim Bohren oder auch beim S√§gen, erm√∂glichen, ohne wiederholt auf andere Hilfsmittel, wie Zollstock oder Ma√üband, angewiesen zu sein.

Um beim Arbeiten zusätzliche Stabilität zu gewährleisten, sind einige Modelle mit einer Trittstufe an der Vorderseite des Untergestells versehen. Diese ermöglicht es, durch das Körpergewicht des Arbeitenden, zusätzliche Standfestigkeit der Arbeitsunterlage zu erzielen.

Aus dem professionellen Einsatz, insbesondere aus Kraftfahrzeugwerkst√§tten, sind¬†Werkstattwagen¬†bekannt und dort unverzichtbare Hilfsmittel. Hierbei handelt es sich um auf Rollen gelagerte und damit fahrbare Werkzeugschr√§nke, meist mit √ľbereinander angeordneten Schubf√§chern verschiedener Gr√∂√üen, in denen vor allen Dingen Handwerkzeuge sortiert griffbereit gehalten werden k√∂nnen. Diese Variante ist vor allen Dingen dann beliebt, wenn entweder an mehreren, dicht beieinanderliegenden Stellen gearbeitet oder ein Arbeitsplatz von mehreren Personen genutzt wird, die auf jeweils eigenes Werkzeug zur√ľckgreifen wollen.

Rollwerkb√§nke gleichen im Prinzip diesen Werkstattwagen, erweitern sie jedoch zus√§tzlich um die M√∂glichkeit einer Nutzung als Arbeitsunterlage. Auch eine Rollwerkbank besteht aus einem Schrank, f√ľr gew√∂hnlich aus Metall, der aus Schubf√§chern und Schrankf√§chern aufgebaut ist. Oft ist die Rollwerkbank dabei gr√∂√üer, als ein einfacher Werkstattwagen. Wie der Name nahelegt, ist auch sie auf Rollen gelagert, √ľber die sie, zumindest in begrenztem Umfang, bewegt werden kann.

Bei einigen Modellen k√∂nnen die Rollen zus√§tzlich eingeklappt werden, was die Stabilit√§t solcher Werkb√§nke zus√§tzlich erh√∂hen soll. Den Unterschied zum Werkstattwagen bildet die Oberseite einer Rollwerkbank. W√§hrend sich bei Werkstattwagen hier maximal eine Ablagefl√§che f√ľr Werkzeuge und Teile findet, besteht sie bei Rollwerkb√§nken aus einer Arbeitsplatte, meist aus Holz.

Aufgrund ihrer Gr√∂√üe sind die Einsatzm√∂glichkeiten der Rollwerkbank deutlich begrenzt, zumindest im Vergleich zu anderen Werkbank-Arten. Gerade f√ľr eher feinmechanische Arbeiten, mit hohem Werkzeugaufwand und f√ľr Kleinarbeiten am Rande gr√∂√üerer Projekte, eignen sich Rollwerkb√§nke jedoch besonders.

Eine einfache und flexible Möglichkeit zur Bereitstellung einer stabilen Arbeitsunterlage, als Variante der klassischen Werkbank, bieten Arbeitsböcke.

Von einigen Herstellern auch als¬†Klappb√∂cke¬†bezeichnet, k√∂nnen sie direkt als einfache Auflage f√ľr Werkst√ľcke dienen oder paarweise als Untergestell genutzt und mit einer geeigneten Arbeitsplatte kombiniert, eine einfache Werkbank herstellen.

Die Höhe der Böcke lässt sich in den meisten Fällen variieren. Insgesamt zeichnet sich diese Variante jedoch durch vergleichbar geringe Belastbarkeit und Stabilität aus.

Werkbänke dienen oft auch dem Aufstellen von Werkzeugmaschinen ohne eigenes Gestell. Eine Herausforderung stellt hierbei meist die Fixierung der Maschine dar. Diese ist jedoch zwingend notwendig, um störungsfreies und risikoarmes Arbeiten zu ermöglichen.

Klassische Vertreter sind hierbei Kreissägen, Kappsägen aber auch Standbohrmaschinen und ähnliche Werkzeuge. Solche Maschinen können prinzipiell auf jeder der hier bereits beschriebenen Werkbankarten montiert werden, nicht immer gestaltet sich dies jedoch problemlos. Je stabiler dabei die Montage, desto weniger Flexibel der Einsatz.

Auch wenn es sich nicht um Werkb√§nke im klassischen Sinne handelt, sind Maschinenuntergestelle hier eine n√ľtzliche Alternative. In vielen F√§llen handelt es sich um spezifische Modelle, die sich f√ľr die Montage bestimmter Maschinenmodelle oder Serien bestimmter Hersteller und nur f√ľr diese eignen.

Es finden sich jedoch auch Universalmodelle, die in Verbindung mit zahlreichen Modellen verschiedener Hersteller genutzt werden können. Oft ähneln diese im Aufbau der einfachen Spannbank. Anstelle der geteilten und beweglichen Arbeitsfläche, findet sich jedoch eine geeignete Unterlage zur Montage der jeweiligen Maschine.

Materialien

Ryobi RWB03 Klappbare Werkbank f√ľr Metallarbeiten, H√∂he und Winkel beliebig justierbarBei festen Werkb√§nken kommt es bei der Wahl der verarbeiteten Materialien und der Bauweise vornehmlich auf Stabilit√§t und Belastbarkeit an. Das Gewicht einer festen Werkbank ist von eher untergeordneter Bedeutung.

Bei mobilen Werkbänken dagegen, ist das Gewicht von ausschlaggebender Bedeutung. Dabei gilt es, einen Kompromiss zwischen transportfreundlichem Gewicht und Stabilität sowie Belastbarkeit zu schließen.

Sehr leichte Materialien oder eine besonders gewichtsoptimerte Verarbeitung, f√ľhren schnell zu geringer Tragkraft und Standfestigkeit. Solide Verarbeitung und besonders tragf√§hige Materialien k√∂nnen dagegen schnell ein h√∂heres Gewicht verursachen.

Insbesondere wenn es zusätzlich auf die Kosten einer Werkbank ankommt, gilt es bei beiden Varianten die Materialzusammenstellung sorgfältig zu wählen.

Holz

Holz ist ein wichtiger Bestandteil moderner Werkb√§nke. Bei den meisten Modellen ist die eigentliche Arbeitsunterlage aus Holz gefertigt. Dabei gibt es deutliche Qualit√§tsunterschiede, zwischen verschiedenen, gebr√§uchlichen Holzarten, die sich durch Gewicht, Belastbarkeit und nicht zuletzt durch den Preise ausdr√ľcken.

  • Spanplatte
  • Verbundplatte
  • Mitteldichte Holzfaserplatte (MDF)
  • Multiplex-Schichtholz
  • Massivholz
Die vielseitige und im einfachen M√∂belbau beliebte Spanplatte war urspr√ľnglich gewisserma√üen ein Abfallprodukt. Bei der Holzverarbeitung anfallende Abf√§lle werden in verschiedenen Graden zerspant und mit Leim vermengt, in mehreren Schichten verpresst.

Dabei bestehen die inneren Schichten aus gröberen und die äußeren aus feineren Spänen, um eine ansprechende Optik und eine glatte Oberfläche zu gewährleisten. Durch die Fertigungsweise ist eine Spanplatte dem annähernd gleichen Verschleiß durch Austrocknung oder Aufquellen ausgesetzt, wie eine vergleichbare Vollholzplatte, dabei jedoch deutlich weniger stabil und belastbar.

Um optisch mit Massivh√∂lzern konkurrieren zu k√∂nnen, werden Spanplatten meist zus√§tzlich beschichtet, wodurch sie ebenfalls fl√ľssigkeitsabweisend gemacht werden k√∂nnen. Spanplatte √ľberzeugt vor allen Dingen durch den geringen Preis und verh√§ltnism√§√üig geringes Gewicht.

Verbundplatten bestehen aus mindestens drei Lagen: einer Mittellage und zwei Decklagen. Bei Werkb√§nken werden h√§ufig Verbundplatten mit einer Mittellage aus einer¬†Oriented Strand Board (OSB)-Platte, auch als¬†Grobspanplattebezeichnet, genutzt. OSB-Platten bestehen aus l√§ngeren Sp√§nen, die in drei Lagen, gleichm√§√üig √ľber Kreuz geschichtet, beleimt und bei hohen Temperaturen verpresst werden.

OSB ist sehr biegfest und allgemein belastbar, dabei jedoch √§hnlich preiswert wie einfache Spanplatte. OSB-Holz hat durch die Struktur aus √ľbereinanderliegenden, groben Sp√§nen eine charakteristische Optik, die unbehandelt gerade f√ľr die Oberfl√§che einer Werkbank nur bedingt geeignet w√§re.

Als Verbundplatte wird die OSB-Platte zu beiden Seiten von einer weiteren, meist d√ľnneren Holzschicht bedeckt. Hierbei handelt es sich h√§ufig um einfaches¬†Sperrholz. Auch beim klassischen Sperrholz handelt es sich um eine Verbundplatte, aus mehreren Schichten verleimten und verpressten Holzes.

Die MDF-Platte ist heute ein sehr beliebter Werkstoff, vor allen Dingen im Möbelbau. Grundsätzlich ähnelt die MDF-Platte der Spanplatte, wobei keine groben Späne, sondern feinste Holzfasern verarbeitet werden. Diese werden aus unterschiedlichen Holzarten gewonnen, wie zum Beispiel Kiefer, Fichte, Buche aber auch Eukalyptus, Birke, Pappel oder Akazienholz. Die Fasern werden ebenfalls mit Klebstoffen vermengt und verpresst.

Das Ergebnis ist eine glatte, homogene Werkstoffplatte, mit vielseitigen Einsatzm√∂glichkeiten, die in unterschiedlichen Dicken und mit unterschiedlicher Dichte angeboten werden. MDF ist das bevorzugte Material f√ľr Arbeitsplatten bei einfachen Spanntischen.

Multiplex-Platten sind mehr als 12 mm dick und bestehen aus mindestens f√ľnf bis hin zu 35 und mehr gleichen Schichten¬†Furnier. Bei Furnier wiederum handelt es sich um 0,5 bis 8 mm dicke Echtholzbl√§tter, zum Beispiel aus Buche oder Eiche, aber auch anderen Laub- und Nadelgeh√∂lzen.

Die einzelnen Platten werden gegeneinander verdreht verleimt, was zur Formstabilität der fertigen Multiplex-Platte maßgeblich beiträgt.

Bei Massiv- oder Vollholz handelt es sich um Schnitte aus massiven Baumstämmen verschiedener Arten. Hierbei ist die Auswahl groß und die charakteristischen Eigenschaften der einzelnen Gehölze unterschiedlich.

F√ľr Werkbankauflagen wird h√§ufig Buchenholz genutzt. Die Rotbuche ist auch in Deutschland weit verbreitet und √ľberzeugt, neben effektiver Nutzbarkeit, durch den Wuchs des Baumstamms, durch hohe Dichte, Z√§higkeit, Elastizit√§t und eine gleichm√§√üige Optik.

Aufgrund der gro√üen Verbreitung und verbreiteten Nutzung, ist Buchenholz, im Vergleich zu anderen Massivh√∂lzern, eher g√ľnstig, dabei als Vollholz trotzdem teurer, als die vorgenannten Holzwerkstoffe.

Beschichtungen

Insbesondere Arbeitsplatten aus Verbundstoffen, wie Span, MDF oder Multiplex, werden oft zus√§tzlich mit einer Beschichtung versehen, die negative Holzeigenschaften f√ľr den Anwendungszweck ausgleichen soll.

  • Linoleumbelag
  • Stahlblechbelag
  • Melaminharzbeschichtung/Hartlaminat-Belag
Linoleum besteht, neben anderen Stoffen, hauptsächlich aus dem namensgebenden Leinöl, Korkmehl und Jutegewebe und ist als Bodenbelag seit mehr als einem Jahrhundert bekannt und wegen seiner hohen Belastbarkeit geschätzt.

Als Belag einer Arbeitsplatte ist Linoleum strapazier-, widerstandsfähig und pflegeleicht.

Stahlblech ist ebenfalls hoch belastbar, druckstabil, schmutzresistent, unempfindlich gegen√ľber vielen aggressiven Chemikalien, schwer entflammbar und temperaturbest√§ndig.
Melaminharz ist ein Kunstharz aus Melamin und Formaldehyd.

Hartlaminat (High Pressure Laminate), auch bekannt als Resopal, besteht aus mit Harz imprägnierten Papierbahnen. Beide Beläge sind hoch abrieb-, stoß- und kratzfest.

Metall

Montagewerkbank Werkstatteinrichtung Werkstatt Werkbank WerktischMit Ausnahme der beschriebenen, klassischen Hobelbänke, die vollständig aus Holz gefertigt sind, besteht das Untergestell fester wie auch mobiler Werkbänke aus Metall. In der Regel handelt es sich hierbei um Stahlblech, aus dem zumindest Front- und Seitenteile sowie Schubladen und Schrankelemente gefertigt sind.

Je nach Modell und nicht zuletzt Preisklasse, besteht auch die tragende Grundkonstruktion aus Stahlblech-Profilen, die in der Regel mit Schraubverbindungen fixiert werden. Bei hochwertigeren Modellen kommen meist stabile Vierkant-Stahlrohre zum Einsatz, die entweder ebenfalls verschraubt werden oder herstellerseitig bereits verschweißt sind.

Die Gestelle mobiler Werkbänke bestehen meist ebenfalls aus Stahlblech. Hier werden meist geringere Blechstärken verwendet, um das Gewicht nach Möglichkeit gering zu halten und so maximale Mobilität zu gewährleisten. Die Stabilität wird hier durch spezielle Formgebung einzelner tragender Teile und zusätzlich stabilisierende Elemente erreicht.

Da die Verbindung einzelner Bauteile beweglich gestaltet sein muss, werden hierbei in der Regel Verbindungsnieten genutzt, die nicht dem Risiko eines unbeabsichtigten L√∂sens unterliegen, das bei Schraubverbindungen grunds√§tzlich best√ľnde.

Einige Modelle mobiler Werkbänke und Arbeitstische nutzen anstelle einfachen Stahlblechs Aluminiumrohre, die hohe Stabilität bei gleichzeitig deutlich geringem Gewicht gewährleisten.

Sowohl aus optischen Gr√ľnden als auch zum Schutz vor Verschlei√ü, zum Beispiel durch Korrosion, sind die Metallteile bei allen Werkbankarten lackiert. Die Farbwahl ist dabei meist neutral oder richtet sich nach einem Herstellerfarbschema und kennzeichnet zum Beispiel einzelne Produktlinien.

Bei g√ľnstigen Modellen handelt es sich um einfache Lackierungen, hochwertigere Modelle, vor allen Dingen unter festen Werkb√§nken, werden mit einer besonders langlebigen und belastbaren Pulverbeschichtung versehen.

Materialauswahl nach Einsatzzweck

Neben dem h√§ufig verwandten Holz, als Material f√ľr die Arbeitsplatte einer Werkbank, finden sich auch alternative Sonderformen, die sich am Einsatzzweck der Werkbank orientieren.

Holz ist sehr flexibel in seinen Einsatzm√∂glichkeiten und, aufgrund seiner grundlegenden Eigenschaften, gerade f√ľr Heimwerker besonders geeignet. Einige Eigenschaften sind jedoch f√ľr spezielle Anwendungsbereiche weniger geeignet oder sogar hinderlich und legen die Verwendung alternativer Materialien nahe.

  • Werkb√§nke f√ľr Elektriker
  • Werkb√§nke im Gartenbau
  • Werkb√§nke im Laborbetrieb
Beim Arbeiten mit elektrischem Strom und √ľblichen Aufgaben eines Elektrikers, ergeben sich spezifische Anforderungen, an eine geeignete Unterlage. So k√∂nnen, zum Beispiel beim L√∂ten, durch herabtropfendes L√∂tzinn, hohe Temperaturen auf die Oberfl√§che einwirken. Au√üerdem kommen hier gelegentlich aggressive Chemikalien zum Einsatz, die eine einfache Holzoberfl√§che besch√§digen w√ľrden.

√úblicherweise kommen deshalb bei Werkb√§nken f√ľr Elektriker Oberfl√§chen mit einem¬†Eterlux-Belag¬†zum Einsatz. Diese sind kratz- und sto√üfest, best√§ndig gegen√ľber leicht aggressiven Chemikalien und L√∂sungsmitteln und bestehen Temperaturen von dauerhaft 200¬į und kurzzeitig 280¬į C.

Alternativ werden diese Anforderungen auch von Arbeitsplatten aus Metall oder zumindest mit Metallauflage erf√ľllt, da diese jedoch grunds√§tzlich leitf√§hig sind, eignen sie sich f√ľr klassische Arbeiten des Elektrikers nur stark eingeschr√§nkt.

Naturgem√§√ü sind Arbeiten im Gartenbau mit Feuchtigkeit verbunden. Diese f√ľhrt langfristig zu Besch√§digungen an Arbeitsfl√§chen aus Holz oder Metall. Eine geeignete Alternative ist hier Kunststoff.

Da dieser jedoch, gerade im Gartenbau, mit gr√∂√üerer Wahrscheinlichkeit dauerhafter Sonnenbestrahlung und damit UV-Licht ausgesetzt ist, kann es hier, je nach gew√§hltem Kunststoff, fr√ľher oder sp√§ter zu vorzeitiger Alterung des Materials kommen. Diese zeigt sich durch Ausbleichen und dadurch, dass der Kunststoff beginnt, spr√∂de zu werden und schlie√ülich zu rei√üen.

Arbeitsunterlagen in Laboren oder f√ľr Labort√§tigkeiten kommen h√§ufig mit diversen mehr oder weniger aggressiven Substanzen in Verbindung. S√§uren, Laugen, Fette, √Ėle und L√∂sungsmittel greifen Holzoberfl√§chen an, k√∂nnen mit Metalloberfl√§chen reagieren und besch√§digen unter Umst√§nden auch einfachen Kunststoff. Hier eignen sich besonders Arbeitsplatten mit einem Linoleum-Belag.

Linoleum ist pflegeleicht, spritzwasserfest und schmutzabweisend und vor allen Dingen resistent gegen viele Chemikalien. Zudem hemmt Linoleum das Pilz- und Bakterienwachstum und ist temperaturbeständig.

Alternativen im Laboreinsatz sind Beläge aus nachchloriertem PVC (Trovidur), welches stark säure- und laugenbeständig, schwer entflammbar und selbstverlöschend ist.

Auch Eterlux findet hier Verwendung oder sogar geflieste Arbeitsplatten.

So haben wir die Werkbänke getestet

Ein Werkbank Test versucht alle Aspekte eines Modells einer Begutachtung und Pr√ľfung zu unterziehen, die auch f√ľr den Endanwender und damit f√ľr den Kaufinteressierten von Bedeutung sein k√∂nnten.

Berlan Werkbank / Hobelbank - SHWB002Dabei sollen m√∂glichst umfassend alle √ľblichen Anwendungsm√∂glichkeiten Beachtung finden und individuelle Anspr√ľche des Nutzers ber√ľcksichtigt werden.

Unterschiede bestehen hier zwischen den verschiedenen Werkbank-Arten, vor allen Dingen zwischen festen, √ľberwiegend station√§ren und ausdr√ľcklich mobilen Modellen.

? Was wird geliefert?

Grundlegende Eigenschaften einer Werkbank werden, anhand der Herstellerangaben, ermittelt:

  • Gesamtabmessungen der Werkbank (Breite, Tiefe, H√∂he, Gewicht)
  • Abmessungen der Arbeitsfl√§che (Breite, Tiefe, Dicke)
  • Materialauswahl (Unterkonstruktion/tragende Konstruktion, Arbeitsplatte)
  • Lackierung/Beschichtung
Zusätzlich bei festen Werkbänken

  • Ausstattung (Schubladen und Schrankelemente)Montagewerkbank Werkstatteinrichtung Werkstatt Werkbank Werktisch
? Wie wird geliefert?

  • In welchem Umfang ist die Werkbank bereits vormontiert?
  • In wie wie weit ist eine Endmontage notwendige?
  • Welches Werkzeug ist zur Endmontage notwendig?
  • Sind eventuell mehrere Personen zur Endmontage empfohlen?
  • Wie umfangreich und verst√§ndlich ist eine Montageanleitung?
? Erkennbare Qualitätsmerkmale

  • Wie standfest und stabil wirkt die Werkbank?
  • F√ľr welche Maximallast ist die Werkbank laut Hersteller geeignet?
  • TecTake¬ģ Werkbank 160 x 120 x 60 cm Werktisch Werkzeugbank Werkplatte Basteltisch mit SchubladeSind Arbeitsplatte und Gestell behandelt/lackiert und wenn in welcher Art?
Zusätzlich bei mobilen Werkbänken:

  • Wie einfach l√§sst die mobile Werkbank sich aufstellen bzw. abbauen?
  • Wie leichtg√§ngig ist die Mechanik (bei Spanntischen)?
? Komfortmerkmale

  • Welches optionale Zubeh√∂r ist vorhanden?
  • Sind Schubladen oder Schrankelemente abschlie√übar?
  • Ist die Werkbank h√∂henverstellbar?
  • Verf√ľgt die Werkbank √ľber die M√∂glichkeit einer Justierung auf unebenen B√∂den?
? Sicherheitsmerkmale

  • Mannesmann Werkbank, Karton 88x12, 5x18 cm,, M 7000Sind scharfe Kanten oder andere offensichtliche Verletzungsgefahren erkennbar?
  • Verf√ľgt die Werkbank √ľber Pr√ľfkennzeichen?
  • Bestehen Risiken in Verbindung mit der Arbeitsfl√§che, bei Verwendung bestimmter Chemikalien (Lacke, Farben, L√∂sungsmittel, √Ėle etc.)?
Zus√§tzlich f√ľr mobile Werkb√§nke:

  • Besteht eine erh√∂hte Verletzungsgefahr beim Auf- und Abbau, zum Beispiel durch scharfe Kanten oder durch m√∂gliches Einklemmen in Ritzen und Spalten?
  • Ist die Werkbank gegen unbeabsichtigtes Zusammenklappen gesichert?
  • Wie sicher ist die Werkbank gegen Umkippen, zum Beispiel durch unbeabsichtigtes Ansto√üen?

Worauf Sie beim Kauf einer Werkbank achten sollten

Im Vordergrund steht f√ľr grunds√§tzlich Kaufinteressierte die Frage, welche Art von Werkbank in Frage kommt. Hierf√ľr sind vor allen Dingen die r√§umlichen Gegebenheiten und der geplante Einsatzzweck ausschlaggebend.

So erfordert eine feste Werkbank einen dauerhaft verf√ľgbaren Platz zum Aufstellen, der neben der Modellabh√§ngigen Grundfl√§che ausreichend Platz bieten muss, ungehindert und ohne erh√∂htes Unfallrisiko an ihr zu arbeiten. Entsprechend sollte der Untergrund m√∂glichst stabil und eben sein.

Außerdem sollte im Einzelfall das Gewicht der Bank an sich und die zusätzliche Last der zu erwartenden Arbeiten beachtet werden und gewährleistet sein, dass der Untergrund statisch geeignet ist, diese Gesamtlast sicher zu tragen.

Werkbank aus Metall mit 30 mm Sperrholzplatte mit einer verschlie√übaren T√ľr, einer Schublade sowie einer Zwischenablage, Ma√üe B 120 x H 85 X T 60 cmIst die Auswahl anhand Gr√∂√üe, Gewicht und Tragkraft eingegrenzt, kann weiter √ľber die Ausstattung selektiert werden. Hier stellt sich zum Beispiel die Frage, ob die Werkbank zus√§tzlich Stauraum f√ľr Werkzeug bieten soll und wenn ja welcher Art und in welchem Umfang.

So eignen sich niedrige Schubf√§cher zum Beispiel besser zum Verstauen einfacher Handwerkzeuge, Schrankelemente dagegen eher f√ľr gr√∂√üere Elektrowerkzeuge. Je nach Aufstellort, sollte zudem darauf geachtet werden, ob Schubladen und F√§cher abschlie√übar sein sollten. Au√üerdem sollten eventuell vorhandene Schubladeneins√§tze beachtet werden.

Sind diese nicht austauschbar, sollte darauf geachtet werden, ob sie den eigenen Anforderungen gerecht werden. So finden sich Varianten, die eher f√ľr die Aufbewahrung von Kleinteilen geeignet sind und solche, die sich f√ľr verschiedene Handwerkzeuge eignen.

Bei einigen Modellen sind Schubladenelemente zus√§tzlich mit D√§mpfungsfunktion und Selbsteinzug ausger√ľstet, wie man sie von Herstellern¬†moderner K√ľchenm√∂bel kennt. Ebenfalls ausschlaggebend kann die Montageseite eines Schrank- und Schubladenelements sein.

Idealerweise kann dieses wahlweise rechts oder links an der Werkbank montiert werden. Ist dies nicht der Fall, muss das Modell eventuell bereits beim Kauf entsprechend ausgewählt oder bestellt werden.

TecTake Holz Werkbank mit Schraubstock - diverse Gr√∂√üen - (L)Ist nicht ausreichend Platz f√ľr eine station√§re Werkbank vorhanden oder soll die Werkbank an unterschiedlichen Orten genutzt werden, kommt eine der beschriebenen mobilen Varianten in Frage.

Beschr√§nkt sich die notwendige Mobilit√§t auf zum Beispiel einen gr√∂√üeren Raum oder eine Halle, kommen Rollwerkb√§nke in Betracht, die auf R√§dern, bzw. Rollen gelagert, √ľber begrenzte Distanz, auf ebenem Untergrund bewegt werden k√∂nnen, ansonsten jedoch viele Vorz√ľge einer station√§ren Werkbank mit sich bringen. Hierzu z√§hlt eine vergleichbar hohe St√ľtzlast und meist vorhandener Stauraum.

Steht dauerhaft kein oder nur minimaler Platz zur Verf√ľgung oder soll die Werkbank regelm√§√üig an r√§umlich weit entfernten Orten genutzt werden, bietet sich grunds√§tzlich nur die Wahl einer mobilen Werkbank nach Art einer Spannbank oder eines klappbaren Arbeitstisches.

Insbesondere Spanntische gleichen sich bei verschiedenen Hersteller in Bauart und Ausstattung deutlich. Hier gilt es vor allen Dingen Details, wie verarbeitete Materialien und deren G√ľte zu vergleichen. Aus ihnen ergibt sich ma√ügeblich die Stabilit√§t, das Transportgewicht und die Belastbarkeit eines Modells.

Bei einzelnen Modellen ist im Inneren der Arbeitsfl√§che ein Magnet verbaut, was sich als besonders praktisch f√ľr die Arbeit mit Kleinteilen, zum Beispiel Schrauben, aus Metall erweist, da diese an der Arbeitsfl√§che haften und nicht unbeabsichtigt herunterfallen k√∂nnen.

F√ľhrende Hersteller

  • K√ľpper
  • Wolfcraft
  • Black & Decker
  • Gedore
  • Bosch
Die¬†Friedrick K√ľpper GmbH, mit Sitz in Berlingen in der Eifel, ist seit 1926 in Familienbesitz. Seit den 80er Jahren z√§hlen zum Produktsortiment des Unternehmens auch Werkstatteinrichtungen f√ľr Heim- und Handwerker.

Das umfangreiche Angebot umfasst Werkbänke als Einzelmodelle und im Modularsystem sowie zusätzliche Werkstattausstattung, wie Schränke und Werkstattwagen.

Produkte der Firma K√ľpper werden unter anderem von verschiedenen Baumarktketten angeboten und liegen im mittleren und oberen Preissegment.

Die 1949 gegr√ľndete Wolfcraft GmbH aus Kempernich z√§hlt zu den ersten Unternehmen der seither stetig wachsenden Heimwerker-Branche.

Das umfangreiche Angebot umfasst verschiedene Arten von Werkzeugzubeh√∂r und Hilfsmitteln. Hierzu z√§hlen sowohl vorkonfektionierte Werkb√§nke, als auch einzelne Werkbank Komponenten. Vor allen Dingen √ľber verschiedene Baumarktketten, vertreibt Wolfcraft zudem Arbeitsb√∂cke, Maschinentische und Spanntische. Das Angebot der Firma Wolfcraft bewegt sich dabei √ľberwiegend im mittleren und unteren Preissegment.

Das US-amerikanische Unternehmen¬†Stanley Black & Decker Corporation¬†mit Sitz in New Britain, Connecticut, geht aus der 1910 in Baltimore gegr√ľndeten Werkstatt von S. Duncan Black und Alonzo G. Decker hervor.

Als deutsche Filiale produziert die Black & Decker GmbH, mit Sitz in Idstein in Hessen, Elektrowerkzeuge und Zubeh√∂r. Das Angebot umfasst eine Auswahl an mobilen Werkb√§nken in Form von klassischen Spanntischen. Das √ľberschaubare Angebot bewegt sich im unteren und mittleren Preissegment.

Die 1919 von den¬†Gebr√ľdern¬†Dowidat in¬†Remscheid gegr√ľndete¬†Gedore Werkzeugfabrik GmbH & Co. KG, z√§hlt zu den weltweit gr√∂√üten Herstellern von Handwerkzeugen.

Zum Angebot gehören Rollwerkbänke, klassische Werkbänke und Klappwerkbänke im gehobenen Preissegment.

Die¬†Robert Bosch GmbH¬†wurde 1886 als Werkst√§tte f√ľr Feinmechanik und Elektrotechnik gegr√ľndet. Inzwischen ist Bosch ein multinationales Unternehmen, das sich auf einer Vielzahl von Gebieten bet√§tigt. Als GmbH z√§hlt Bosch zu den gr√∂√üten dieser Gesellschaftsform in Deutschland. Gro√üe Bekanntheit und Beliebtheit genie√üt Bosch als Hersteller von Elektrowerkzeugen f√ľr Heimwerker.

Zum Angebot zählen auch einzelne Modelle mobiler Arbeitstische, Untergestelle und Arbeitsböcke aus dem mittleren Preissegment.

Markenware vs. Noname

Besonders im Segment der mobilen Werkb√§nke finden sich neben den bekannten, etablierten Herstellers, die meist √ľber langj√§hrige Erfahrung auf dem Werkzeug- und Werkzeugzubeh√∂r-Markt verf√ľgen, auch zahlreiche Noname-Anbieter, die oft neben mobilen Werkb√§nken Produkte aus zahlreichen anderen Bereichen anbieten.¬†In der Regel handelt es sich bei diesen Angeboten um solche aus dem Niedrigpreissegment.

Wie Werkbank Tests wiederholt belegen, sollten solche Angebote mit gebotener Skepsis betrachtet werden. Der meist im Vergleich deutlich geringere Preis ist regelm√§√üig in deutlich minderwertigen Materialien und schlechterer Verarbeitung begr√ľndet.

Hieraus resultiert wiederum eine oft geringere Stabilität, eine geringere Belastbarkeit, geringerer Bedienkomfort und minderwertigere Ausstattung, sowie schnellerer Verschleiß, der wichtige Grundfunktionen einschränken und ein Verletzungsrisiko erhöhen kann.

Je nach Bezugsquelle k√∂nnen zudem, bei Produkten, deren Hersteller nicht immer ohne gr√∂√üeren Aufwand ermittelt werden kann, Reklamationsanspr√ľche schwerer durchgesetzt werden.

Neben meist deutlich höherer Qualität und damit Belastbarkeit und Haltbarkeit, bieten Produkte von Markenherstellern meist auch eine unkompliziertere Versorgung mit Zubehör und Ersatzteilen.

Bezugsquellen ‚Äď Internet vs. Fachhandel

Black + Decker WM536 Workmate / mobile Werkbank / Spanntisch / ArbeitstischViele, auch namhafte Hersteller vertreiben ihre Produkte √ľber den Einzelhandel, vor allen Dingen in Gestalt bekannter Baumarktketten sowie √ľber den ausgewiesenen Werkzeugfachhandel.

Einzelne Modelle finden sich zusätzlich, meist zeitlich begrenzt und unregelmäßig, im Angebot von Kaufhäusern und Einzelhandelsketten, wie auch Discountern.

Gerade das umfangreiche Angebot an festen Werkb√§nken, kann station√§r oft nur √ľber den Fachhandel bezogen werden und wird selbst hier meist als Bestellware angeboten, die im Detail nur √ľber Produktkataloge ausgew√§hlt werden kann.

Den umfassendsten Zugriff, auf das komplette Sortiment der meisten Anbieter, bietet der Online-Handel. Hier k√∂nnen Angebote direkt beim Hersteller oder auf Anbieter-Seiten recherchiert, verglichen und ausgew√§hlt werden. Einige Hersteller verf√ľgen √ľber eigene Online-Shops, andere vertreiben ihr Angebot √ľber externe Anbieter.

Gerade bei größeren Modellen erfolgt auch im stationären Handel oftmals eine Anlieferung. Der Online-Handel bietet hier von Hause aus die bequemste Möglichkeit eine solche zu organisieren.

Wissenswertes & Ratgeber

Eine Werkbank selber bauen

Bei einer Werkbank handelt es sich streng genommen um einen Tisch. Der Gedanke liegt nahe, einen solchen Tisch einfach selber zu bauen oder aus geeigneten Bauteilen zusammenzusetzen.

Auch wenn Werkb√§nke in unterschiedlichsten Abmessungen, mit flexibler Ausstattung angeboten werden, findet sich vielleicht nicht f√ľr jede Aufstellsituation und jeden Bedarf das optimale Modell. Auch die Kosten, gerade f√ľr professionelle Modelle mit gehobener Ausstattung und hochwertigen Materialien, motivieren den ambitionierten Heimwerker vielleicht zum Eigenbau.

Grundsätzlich gilt: eine Werkbank zu bauen, ist prinzipiell möglich. Alle notwendigen Werkstoffe und Bauteile sind im Handel frei erhältlich.

TrendLine WerkbankAuch finden sich im Internet entsprechende Bauanleitungen, meist von Hobbyhandwerkern erstellt und veröffentlicht.

Auch finden sich Schrankelemente, Arbeitsplatten, Lochwände sowie weitere Elemente einer Werkbank bereits fertiggestellt im Baumarkt oder auch im Möbelhandel.

Bei allen beschriebenen M√∂glichkeiten sollte eines jedoch nicht au√üer Acht gelassen werden: die Anspr√ľche an eine Arbeitsunterlage, auf der, mit gegebenenfalls gef√§hrlichen Werkzeugen, an empfindlichen Werkst√ľcken, pr√§zise gearbeitet werden soll, sind hoch.

Bauteile m√ľssen pr√§zise bearbeitet werden, wozu, gerade bei hochwertigem Holz und stabilem Metall, entsprechende Kenntnisse und Werkzeuge notwendig sind.

Verbindungen m√ľssen belastbar hergestellt werden, wobei es selbst dem ambitionierten Handwerker kaum ohne weiteres m√∂glich ist, zu bestimmen, wie hoch eine maximale Belastung beim Selbstbau zu beziffern ist.

Kurz: professionelle Ergebnisse erfordern professionelle Kenntnisse und F√§higkeiten. Zudem sind die Einzelhandelspreise f√ľr notwendige Materialien nicht zwingend niedriger, als deren Summe, in Form des Kaufpreises eines industriell hergestellten Modells.

Reinigung und Pflege

TecTake¬ģ Werkbank 160 x 120 x 60 cm Werktisch Werkzeugbank Werkplatte Basteltisch mit SchubladeBesonders die Arbeitsfl√§che einer Werkbank ist einer hohen Belastung ausgesetzt und kann leicht verschmutzen. Um das Material langfristig zu sch√ľtzen und so ungehindertes Arbeiten zu erm√∂glichen, sollten grundlegende Regeln zur Reinigung und Pflege eingehalten werden:

  • F√ľr eine regelm√§√üige Reinigung sollten lose Verschmutzungen mit einem Feger oder Sauger entfernt werden.
  • Eine gr√ľndlichere Reinigung sollte feucht, mit handels√ľblichem Reinigungsmittel erfolgen.
  • Es sollten weder scharfe Reiniger noch aggressive Reinigungsmittel, wie Stahlwolle genutzt werden.
  • Reinigungsmittelreste sollten gr√ľndlich entfernt werden.
  • Die Arbeitsplatte sollte nach der feuchten Reinigung komplett abgetrocknet werden.
  • Schneidarbeiten sollten niemals ohne geeignete Unterlage, direkt auf der Arbeitsfl√§che ausgef√ľhrt werden, um Kratzer und Kerben zu vermeiden.
  • Ohne Unterlage sollte zudem nicht mit aggressiven Chemikalien oder Klebstoffen gearbeitet werden.
Arbeitsplatten aus Vollholz erfordern zus√§tzliche Pflege und bieten einige weitere M√∂glichkeiten, Aussehen und Funktion langfristig zu bewahren. Massivholz ist in der Regel bereits vom Hersteller ge√∂lt, um es vor Umwelteinfl√ľssen zu sch√ľtzen.

Ge√∂lte Holzoberfl√§chen sollten nicht mit einfachem Sp√ľlmittel gereinigt werden, da dieses die Schutzschicht angreift. Empfohlen werden stattdessen Schmierseife oder Seifenflocken.

Vollholz bietet den enormen Vorzug, dass es sich bei starken Verschmutzungen oder oberflächlichen Beschädigungen vergleichsweise einfach, auch wiederholt, durch Abschleifen in einen optischen Neuzustand versetzen lässt.

TecTake Holz Werkbank mit Schraubstock - diverse Gr√∂√üen - (L)Das Abschleifen ist f√ľr den handwerklich grundlegend begabten Laien ohne gro√üen Aufwand und mit einfachen Hilfsmitteln zu bewerkstelligen:

Eine Vollholz-Werkbankplatte abschleifen

  • Zum Abschleifen eignet sich sowohl ein elektrisches Schleifger√§t als auch einfaches Schleifpapier im manuellen Einsatz.
  • Wird ohne elektrische Hilfsmittel gearbeitet, empfiehlt sich die Verwendung eines geeigneten Schleifklotzes.
  • Es sollte ein feines Schleifpapier genutzt werden (K√∂rnung 120-180)
  • Auch bei begrenzten Verschmutzungen oder Abnutzungen sollte immer gro√üfl√§chig gearbeitet werden, um eine gleichm√§√üige Oberfl√§che zu erhalten.
  • Es sollte immer in Faserrichtung geschliffen werden.
  • Schleifstaub nach dem letzten Schleifgang gr√ľndlich abfegen oder absaugen und anschlie√üend die Oberfl√§che feucht abwischen.
  • Nach dem vollst√§ndigen Abtrocknen, die gesamte Arbeitsfl√§che mit Lein√∂l oder einem anderen geeigneten Holz√∂l neu versiegeln.
Berlan Werkbank / Hobelbank - SHWB002Werkbank-Modelle mit einer Arbeitsfl√§che aus beschichteten Holzverbundstoffen sind in der Regel einfacher zu reinigen und widerstandsf√§higer gegen einfache Verschmutzungen. Daf√ľr ist es hier nicht m√∂glich, Besch√§digungen oder hartn√§ckige Verunreinigungen durch Abschleifen abzutragen.

Die Untergestelle von festen und mobilen Werkb√§nken bed√ľrfen √ľblicherweise keiner aufw√§ndigen Pflege. Verschmutzungen k√∂nnen hier ebenfalls einfach abgewischt werden, wobei auch auf aggressive Reiniger und Hilfsmittel verzichtet werden sollte, um eine vorhandene Lackierung nicht zu besch√§digen.

Besonders die Untergestelle mobiler Werkb√§nke sollten in regelm√§√üigen Abst√§nden auf Besch√§digungen einer Schutzlackschicht √ľberpr√ľft werden. Gerade an Verbindungsstellen beweglicher Teile kann es langfristig zu Besch√§digungen kommen.

Durch Abtragen der Lackschicht blankes Metall kann mittelfristig rosten, weshalb solche Beschädigungen möglichst umgehend mit geeignetem Lack ausgebessert werden sollten.

Eindrücke aus unserem Werkbänke - Test

N√ľtzliches Zubeh√∂r

Neben der reinen Werkbank bietet der Handel umfangreiches Zubehör, mit dem die Arbeit, vor allen Dingen an festen, stationären Werkbänken deutlich vereinfacht werden kann.

Welches Zubeh√∂r sinnvoll ist, richtet sich immer nach den individuellen Voraussetzungen und vor allen Dingen nach den Aufgaben, die √ľblicherweise an der Werkbank bew√§ltigt werden sollen.

  • Spannmittel
  • Verstellbare Werkbankf√ľ√üe
  • Schutzmatten
  • Aufsatzrahmen
  • Werkstatthocker
  • Werkzeugw√§nde / Lochw√§nde
  • Stromversorgung
  • Beleuchtung
Viele Arbeiten, die an einer Werkbank durchgef√ľhrt werden, basieren auf der Bearbeitung von Werkst√ľcken. Egal ob S√§gen, Fr√§sen, Hobeln, Bohren, Kleben und Leimen, bei den meisten Aufgaben ist eine stabile Fixierung der Werkst√ľcks f√ľr den Erfolg unverzichtbar. Je nach Art des Werkst√ľcks, Material und seiner Gr√∂√üe, sowie Art der Bearbeitung, bieten sich hier verschiedene Hilfsmittel.

? Schraubstöcke

Ein klassischer Schraubstock erm√∂glicht eine besonders stabile Fixierung kleiner bis mittelgro√üer Werkst√ľcke. Aufgrund der hohen Spannkraft, eignet sich der Schraubstock vornehmlich f√ľr solche Werkst√ľcke, die durch seine Spannbacken nicht besch√§digt werden k√∂nnen. Metall, das zum Beispiel zum Abfeilen aber auch zum Biegen, S√§gen oder Bohren eingespannt wird, ist hier die √ľblichste Variante.

Klassische Parallelschraubstöcke bestehen aus Gusseisen oder bei hochwertigeren Modellen aus geschmiedetem Stahl.

Einzelne Modelle unterscheiden sich zudem in maßgeblichen Kriterien, die ihre Einsatzmöglichkeiten bestimmen:

? Gesamtgröße (Höhe, Breite, Gewicht)
? Breite der Spannbacken
? Spannweite (maximale Distanz zwischen den Spannbacken)
? Spanntiefe (Distanz zwischen Spannbacken und Grundkörper des Schraubstocks)
? Klemmkraft (maximaler Druck zwischen den Spannbacken in Kilogramm)

Die Spannbacken der meisten Schraubst√∂cke k√∂nnen ausgewechselt werden. Dies dient zum einen dem Ersatz bei √ľberm√§√üigem Verschlei√ü, zum anderen werden Spannbacken aus unterschiedlichen Materialien in verschiedener Verarbeitung angeboten. So finden sich Auflagen mit Riffelung, die ein Abrutschen eines befestigten Werkst√ľckes zus√§tzlich verhindern sollen, wie zum Beispiel auch solche mit magnetischen Eigenschaften. Au√üerdem werden Schutzbel√§ge aus Gummi oder Kunststoff angeboten, die ein Werkst√ľck vor Besch√§digung, zum Beispiel durch Zerkratzen, sch√ľtzen sollen.

Einige Modelle verf√ľgen zudem √ľber einen Amboss: eine plane Fl√§che hinter der hinteren Spannbacke, die zum Beispiel genutzt werden kann, um Metallteile mit einem Hammer zu bearbeiten.

Je nach Modell können Schraubstöcke auf unterschiedliche Weise an einer Werkbank befestigt werden: Klemmschraubstöcke werden mit einer Klemmschraube von unten an der Arbeitsfläche einer Werkbank befestigt. Die Belastbarkeit einer solchen Befestigung ist begrenzt, bedarf der notwendigen Kraft zur stabilen Befestigung und kann, je nach Art der Verbindungselemente und Material der Arbeitsplatte, diese unter Umständen beschädigen.

Einige Modelle sind auf drehbar auf einem Teller gelagert, der direkt auf der Arbeitsfl√§che verschraubt werden kann. F√ľr einige Werkbankmodelle werden alternativ Halterungen angeboten, die an der Werkbank befestigt werden und ihrerseits als Unterlage zur Befestigung des Schraubstocks dienen. Diese Variante bietet den Vorteil, meist einfach demontiert werden zu k√∂nnen und zum Beispiel auf das Durchbohren der Arbeitsplatte verzichten zu k√∂nnen. Einige Werkb√§nke bieten zu diesem Zweck spezielle Schienensysteme, bestehend aus einer Metallf√ľhrung, die an der Vorderseite der Arbeitsplatte verl√§uft, in die verschiedene Halterungen und Hilfsmittel eingef√ľhrt und flexibel befestigt werden k√∂nnen.

? Zwingen

Zwingen sind die einfachsten und gebr√§uchlichsten Hilfsmittel zur Fixierung verschiedener Werkst√ľcke. Zwingen werden in einer breiten Vielfalt an Gr√∂√üen, Materialien und Formen angeboten, die sich am jeweiligen Einsatzzweck orientieren.

Klemmen, mit denen, nach dem Prinzip einer W√§scheklammer, Werkst√ľcke geringer Gr√∂√üe, mit Federdruck fixiert werden k√∂nnen.

Schraubzwingen, bei denen Werkst√ľcke zwischen einem festen und einem beweglichen Spannarm, durch eine Gewindespindel, unter hohem Druck verbunden oder fixiert werden k√∂nnen.

Klemmzwingen, die nach dem Prinzip der Schraubzwinge arbeiten, jedoch ohne eine Fixierung per Gewinde auskommen. Sie dienen der Fixierung ohne hohen Anpressdruck. Die Spannarme bestehen meist aus Holz und k√∂nnen zus√§tzlich mit Kork belegt sein, um Werkst√ľcke zu schonen. Aufgrund ihrer Verwendung als Fixierung von verleimten Holzteilen, werden Klemmzwingen auch als Leimzwingen bezeichnet.

Schnellspannzwingen bestehen meist aus Metall und Plastik. Sie arbeiten nach dem Prinzip der Schraubzwinge. Der Anpressdruck wird jedoch durch einen Pistolengriff erzeugt. Nach einer groben Anpassung an das Werkst√ľck, werden die Spannbacken der Schnellspannzwinge, einh√§ndig, durch wiederholtes Bet√§tigen des Zangengriffes, schrittweise zusammengef√ľhrt und so gespannt. Die Verbindung wird durch Bet√§tigung eines Knopfes oder kleinen Hebels wieder gel√∂st.

F√ľr sicheres und pr√§zises Arbeiten an einer Werkbank, ist stabiler und waagerechter Stand einer Werkbank unverzichtbar. Gerade auf leicht unebenem Untergrund oder B√∂den mit Gef√§lle ist dies nicht immer ohne zus√§tzlichen Aufwand gegeben.

Einige Werkb√§nke verf√ľgen bereits herstellerseitig √ľber eine M√∂glichkeit, die Werkbank auszutarieren. Ist diese nicht gegeben, k√∂nnen die meisten Modelle, mit wenig Aufwand, um verstellbare Werkbankf√ľ√üe erg√§nzt werden. Zu beachten ist, neben den vorhandenen M√∂glichkeiten der Befestigung, die maximal m√∂gliche Erh√∂hung sowie eine eventuell angegebene Maximalbelastung.

Die Arbeitsfl√§che einer Werkbank ist auf dauerhafte Belastung ausgerichtet. Als Material kommt in den meisten F√§llen Holz zum Einsatz. Aus Kostengr√ľnden wird jedoch nicht immer zu besonders belastbarem Hartholz gegriffen, sondern auf g√ľnstigere Holzverbundstoffe zur√ľckgegriffen. Zwar sind auch diese in der Regel angemessen stabil und meist mit einer geeigneten Lackierung oder Beschichtung versehen, trotzdem kann es mittelfristig zu Oberfl√§chensch√§den und Verschmutzungen kommen. Vollholz kann grunds√§tzlich abgeschliffen und neu beschichtet werden, Verbundstoffe erm√∂glichen dies nicht.

Schutzmatten, meist aus Gummi, bieten zum einen Schutz vor solchen Besch√§digungen und Verschmutzungen, zum anderen verbessern sie die Haftungseigenschaften der Oberfl√§che und reduzieren so zum Beispiel die Gefahr des unbeabsichtigten Verrutschens eines Werkst√ľckes.

Schutzmatten werden in zahlreichen Gr√∂√üen und St√§rken angeboten und verf√ľgen meist √ľber eine Pr√§gung, die zus√§tzlichen Halt bieten soll. Sie k√∂nnen entsprechend der individuellen Voraussetzungen passend zugeschnitten werden.

Bei Aufsatzrahmen f√ľr Werkb√§nke handelt es sich √ľblicherweise um ein, passend zu den Abmessungen der Arbeitsplatte, gebogenes Metallblech, das bis zu drei Seiten der Arbeitsfl√§che umrandet. Es bildet einen wenige Zentimeter hohen Rand und verhindert, zu den gesch√ľtzten Seiten, das Herabfallen, zum Beispiel von Kleinteilen wie Schrauben.

Zu beachten ist hierbei, dass ein Aufsatzrahmen unter Umst√§nden die Einsatzm√∂glichkeiten, gerade f√ľr gro√üe Werkst√ľcke, einschr√§nkt, da nicht von allen Seiten frei auf die Arbeitsfl√§che zugegriffen werden kann. Einfach abnehmbare Aufsatzrahmen sind hier ein Kompromiss.

Viele, gerade zeitintensive Arbeiten, lassen sich deutlich bequemer und einfacher im Sitzen bewältigen. Grundsätzlich eignen sich hier alle möglichen Sitzgelegenheiten, mit einer geeigneten Sitzhöhe.

Der Zubehörhandel bietet jedoch auch ausgewiesene Werkstatthocker. Diese gleichen vom Aufbau einem klassischen Barhocker, mit jedoch meist niedrigerer Sitzhöhe. Üblicherweise stehen Werkstatthocker stabil auf vier Beinen aus Metall.

Um stabilen Stand zu sichern, sind die F√ľ√üe meist mit Gummi beschichtet. Die Sitzfl√§che sollte aus leicht zu reinigendem Material, wie zum Beispiel Kunstleder bestehen und ist, im Interesse einer vielseitigen Nutzung, h√∂henverstellbar.

Feste, stationäre Werkbänke sind meist mit Schubladen und Staufächern ausgestattet, die eine Unterbringung selbst umfangreicher Werkzeugausstattung ermöglichen. In der Praxis bevorzugen viele Anwender jedoch die Möglichkeit, regelmäßig genutztes Werkzeug dauerhaft in Sicht- und Griffweite zu behalten. In Folge werden solche Werkzeuge oft auf der Arbeitsfläche abgelegt und beschränken so die notwendige Arbeitsfläche. Gerade bei kleineren Modellen ist dies oft ein deutliches Hindernis.

Werkzeugw√§nde stellen eine Alternativ oder Erg√§nzung zur Unterbringung von Werkzeug in Schubladen und Schr√§nken dar. An der r√ľckw√§rtigen Seite der Werkbank wird eine aufrecht stehende Wand angebracht. Diese besteht in der Regel aus Metall und bietet unterschiedliche M√∂glichkeiten zur h√§ngenden Befestigung von Handwerkzeugen und Hilfsmitteln.

Hierbei handelt es sich, in einer Variante, um Werkzeugwände mit vorgegebenen Befestigungen, wie Haken und fest angebrachten Ablagefächern. Eine Erweiterungsmöglichkeit besteht bei diesen geschlossenen Wänden durch Magnethaken, die flexibel angebracht werden können.

Eine zweite, beliebte Variante der Werkzeugwand ist die ebenfalls aus Metall gefertigte Lochwand. Die d√ľnne Metallplatte ist in regelm√§√üigen Abst√§nden, engmaschig mit durchgehenden L√∂chern versehen. In diese k√∂nnen geeignete Haken, B√ľgel oder auch Ablagen mit entsprechenden Halterungen eingeh√§ngt werden.

Damit ist die Lochwand deutlich flexibler in der Gestaltung und Aufteilung und bietet so f√ľr fast jeden Bedarf eine geeignete Organisation. H√§ufig genutzte Werkzeuge k√∂nnen mit beiden Varianten dauerhaft einfach griffbereit gehalten und gleichzeitig platzsparend verstaut werden.

Neben Handwerkzeugen und akkubetriebenen Elektrowerkzeugen wir noch immer viel mit netzstrombetriebenen Werkzeugen gearbeitet. Hierf√ľr ist grunds√§tzlich ein geeigneter Netzstromanschluss erforderlich. Insbesondere wenn parallel mit verschiedenen Ger√§ten gearbeitet werden soll, ist ein Steckerwechsel ein l√§stiges √Ąrgernis.

Als Alternative bietet der Handel verschiedene Varianten von Mehrfachsteckdosen, die zur Sicherheit fest an einer Werkbank montiert werden können.

F√ľr den professionellen Einsatz finden sich hier sogenannte¬†Energieschienen¬†oder¬†Energiebl√∂cke, die auch den Anschluss von Ger√§ten mit sehr hoher Leistungsaufnahme erm√∂glichen. F√ľr den Heimwerker sind meist montierbare Mehrfachsteckdosen, mit geeigneter Absicherung ausreichend.

Ein wichtiger Faktor bei allen Arten von handwerklichen Arbeiten, insbesondere in Werkstätten, also in geschlossenen Räumen, ist die Beleuchtung. Oftmals ist die normale Raumbeleuchtung, zum Beispiel durch Deckenleuchten, Fenster oder Lichtschächte, nicht ausreichend. Der Handel bietet hier eine Vielzahl an Zusatzleuchten, die in Kombination mit einer Werkbank genutzt werden können.

Besonders beliebt und sinnvoll sind hierbei¬†Klemmstrahler. Diese k√∂nnen, meist mittel einer Schraubklemme oder einer Klemmzwinge, an der Arbeitsplatte befestigt werden und √ľber mindestens ein Gelenk und einen beweglichen Lampenschirm pr√§zise ausgerichtet werden. Damit ist eine genaue Ausleuchtung, selbst bei feinmechanischen Arbeiten, problemlos m√∂glich.

Moderne LED-Technik erm√∂glicht hierbei das langfristige Arbeiten, auch in direkter N√§he der Lichtquelle, ohne die st√∂rende und unter Umst√§nden sch√§dliche oder sogar gef√§hrliche W√§rmeentwicklung einer normalen Gl√ľhfadenlampe.

Eine Sonderform ist die der baulich ähnlichen Lupenleuchte. Meist auch als LED-Version, besteht der Lampenschirm hier aus einer Lupe, in deren Einfassung sich die Leuchtmittel finden. So können Kleinteile gleichzeitig beleuchtet und begutachtet bzw. bearbeitet werden.

Mannesmann Werkbank, Karton 88x12, 5x18 cm,, M 7000Fazit

F√ľr jeden der regelm√§√üig handwerklich t√§tig wird, sei es professionell oder als Hobby oder schlichte Notwendigkeit, ist eine Werkbank ein nahezu unverzichtbares Hilfsmittel. Ob station√§r aufgestellt oder transportabel, eine Werkbank erleichtert die meisten handwerklichen Aufgaben enorm, macht einige √ľberhaupt erst m√∂glich.

Das Angebot an Modellen ist riesig und f√ľr jeden Bedarf ist die passende Werkbank zu finden. Dabei sollte nicht ausschlie√ülich auf den Preis geachtet werden. Oftmals macht sich eine h√∂here Anfangsinvestition schnell bezahlt.

Bei Verwendung entsprechend Materialien und einer hochwertigen Verarbeitung, ist eine Werkbank eine Anschaffung f√ľr ein Handwerkerleben. Ein Selbstbau ist zwar grunds√§tzlich bei entsprechender handwerklicher Qualifikation m√∂glich, alles in allem lohnt der Aufwand f√ľr den Durchschnittshandwerker jedoch in den seltensten F√§llen.

Ein Werkbank Test liefert genaue Informationen zu Top-Modellen verschiedener Kategorien und Preisklassen und ermöglicht so selbst dem Laien eine langfristig zufriedenstellende Anschaffung.

Weiterf√ľhrende Links/Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Werkbank

http://werkbank-infos.de/

http://www.heimwerker.de/bauanleitung/moebel/werkbank-bauen.html

http://betriebseinrichtung.net/fuer-den-robusten-einsatz-werkbaenke-und-arbeitstische/

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