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Bohrständer Test 2018 • Die 13 besten Bohrständer im Vergleich

Für Tischbohrungen jeglicher Couleur ist ein Bohrständer praktisch.Unser Team hat die besten Ständer für unsere Bestenliste nach Lesung diverser Tests im Internet herausgefiltert. Dadurch entstanden auch Wertungen zu Tiefenanschläge, Tiefenskala, Ausladung und weitere Bereiche.

Bohrständer Bestenliste 2018

Letzte Aktualisierung am: 

  Der GCR 350 Bohrständer bietet eine breite Palette von Befestigungsmöglichkeiten im Test Der GCR 180 Bohrständer ist für Bohrdurchmesser von bis zu 180 mm ausgelegt im Test KWB Bohrmaschinenständer Bohrmobil 778400 Wolfcraft 5027000 1 Bohrständer Wolfcraft 4522000 Mobiler Bohrständer Tecmobil Proxxon 20000 Bohr- und Fräsbank BFB 2000 WALTER BLOMBACH GMBH 22400 Bohrständer Hub60 PROXXON 28600 Bohrständer MB200 Wolfcraft 3406000 Bohrständer mit Rundsäule Pebaro 512 - Bohrständer Bohrständer-DS19 von Record Power WABECO Bohrständer und Fräsständer
  Bosch GCR 350 Bosch GCR 180 KWB 7784-00 Wolfcraft 5027000 Wolfcraft 4522000 Proxxon BFB 2000 WABECO BF1242 Kayser GMBH 22400 Proxxon MB 200 Wolfcraft 3406000 Pebaro 512 Record Power DS19 WABECO BF1240
  Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen
ExpertenTesten TÜV-Siegel 1,1
sehr gut
1,4
sehr gut
1,7
gut
1,9
gut
1,9
gut
2,0
gut
2,0
gut
2,1
gut
2,1
gut
2,2
gut
2,4
gut
2,4
gut
2,9
befriedigend
Kundenbewertungen
auf Amazon

3.5 von 5 Sternen
bei 195 Rezensionen

3.6 von 5 Sternen
bei 102 Rezensionen

3.3 von 5 Sternen
bei 121 Rezensionen

3.6 von 5 Sternen
bei 35 Rezensionen

4 von 5 Sternen
bei 14 Rezensionen

4.1 von 5 Sternen
bei 16 Rezensionen

4 von 5 Sternen
bei 27 Rezensionen

3.2 von 5 Sternen
bei 46 Rezensionen

2.6 von 5 Sternen
bei 6 Rezensionen

2.1 von 5 Sternen
bei 9 Rezensionen
Marke Bosch Bosch KWB Wolfcraft Wolfcraft Proxxon WABECO Kayser Proxxon Wolfcraft Pebaro Record Power WABECO
Spindelhals Durchmesser

k.A.

60 mm

43 mm

43 mm

43 mm

43 mm

43 mm

43 mm

20 mm

43 mm

20 – 35 mm

43 mm

43 mm

Hub

580 mm

514 mm

ca. 150 mm

65 mm

ca. 150 mm

65 mm

55 mm

60 mm

40 mm

ca. 40 mm

max. 30 mm

k. A.

55 mm

Ausladung

550 mm

455 mm

130 mm

ca. 140 mm

325 mm

127 mm

140 mm

125 mm

ca. 120 mm

k. A.

175 mm

Auslegerkopf schwenkbar

nein

nein

nein

nein

nein

ja

nein

ja

ja

nein

nein

ja

nein

Tiefenanschlag

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

nein

ja

ja

Tiefenskala

nein

nein

nein

ja

nein

ja

nein

ja

ja

ja

nein

nein

nein

Durchmesser Bohrsäule

350 mm

180 mm

2 x 10 mm

40 mm

2 x 10 mm

45 mm

35 mm

35 mm

20 mm

25 mm

ca. 25 mm

40 mm

35 mm

Grundplatte

k.A.

k.A.

7 x 7 cm

203 x 307 mm

ca. 15 x 15 cm

200 x 200 mm

300 x 180 mm

185 x 200 mm

220 x 120 mm

160 x 160 mm

ca 15 x 15 cm

k. A.

300 x 180 mm

Abmessungen

97,5 x 41 x 36,3 cm

32,2 x 80,3 x 28,3 cm

32 x 15,8 x 7,2 cm

15 x 57,8 x 24,5 cm

32 x 15,5 x 15 cm

51,4 x 35,2 x 22,4 cm

k.A.

64,8 x 30,4 x 15,8 cm

27,9 x 21,6 x 7,6 cm

52,5 x 21,3 x 8 cm

37 x 32,2 x 16,6 cm

k. A.

50 x 32 x 20 cm

Farbe

blau

blau

schwarz-rot

silber

grau-grün

grün-gelb

schwarz-silber

anthrazit

grün-gelb

silber

silber

grün

schwarz-silber

Gewicht

12,6 kg

9,5 kg

1,2 Kg

7,1 kg

1,2 kg

6,8 kg

15 kg

ca. 6 kg

2,2 kg

3,7 Kg

1,8 Kg

k. A.

13,7 kg

Besonderheiten
  • ein robuster Aufbau für präzises Bohren
  • kraftvolles und gleichzeitig präzises Bohren
  • variable Befestigung für jeden Arbeitsfall
  • ideal für Präzisionsarbeiten mit der Diamantbohrmaschine
  • stabil und exakt justierbar
  • passend für Diamantbohrmaschine GDB 180 WE
  • schnelle Montage der Diamantbohrmaschine
  • robuster Aufbau für präzises Bohren
  • einfaches Anpassen des Arbeitswinkels
  • stabil und exakt justierbar
  • mobiler Einsatz
  • sichere Fixierung von Rundmaterialien
  • 2-Säulenführung
  • Stufenlose Tiefeneinstellung
  • stabil
  • gutes Handling
  • schwere Werkzeugausführung
  • kein Verdrehen beim Bohren
  • verstellbarer Skalenring
  • stabil
  • mobiler Einsatz
  • stufenlos verstellbare Tiefenanschlag
  • mit Absaugstutzen
  • stabil
  • praktisch
  • absolut präzise
  • stark untersetzter Vorschub
  • umschaltbar auf Feinvorschub
  • für Kopffräsen geeignet
  • wenig Kraftaufwand nötig
  • Maschinenträger schwenkbar um 360°
  • für Metallbearbeitung, Holzbearbeitung und Kunststoffbearbeitung
  • umfangreiches Zubehör
  • schwere robuste Ausführung
  • mit Tiefenanschlag und Rückholfeder
  • Verarbeitung top
  • Bohrsäule stufenlos drehbar um 360°
  • mit Rückholfeder
  • schwere, solide Bauart
  • made in Germany
  • sehr exakte Werkzeugführung
  • mit Parallelanschlag und Skala
  • bis 90° schwenkbar
  • Stark untersetzter Zahnstangenvorschub
  • stabil
  • stabile Bauweise
  • Hub mit Hebelwirkung
  • robuste Rückholfeder
  • optimale Fixierung
  • stabil
  • ideal für Micro-Bohrer
  • Stufenlos verstellbar in Höhe und Tiefe
  • Federkraft der Rückholfeder ist verstellbar
  • gute Qualität
  • stabil
  • 360° drehbar und 90° schwenkbar
  • Leichte Bedienung
  • Auch zur Aufnahme von Oberfräsen
  • Solide Verarbeitung
  • Höhenverstellung über eine Zahnstange mit Titzel
  • sehr gute Verarbeitung
  • Made in Germany
  • mit zweiter horizontaler Zustellachse
  • für Metall, Holz und Kunststoff
  • Bohrhub vertikal mit Rückholfeder
Materialbeschaffenheit
Verarbeitungsqualität
Benutzerfreundlichkeit
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Was ist ein Bohrständer?

Bohrständer von Bosch mit einer BohrmaschineAus diversen externen Bohrständer Tests möchten wir von Expertentesten Ihnen auch erklären, um was es sich eigentlich bei einem Bohrständer handelt. Dem Grunde nach müssen wir uns eine schwere und stabile Konstruktion vorstellen, in der wir eine herkömmliche Elektro-Bohrmaschine einspannen können. Ein solcher Bohrmaschinenständer ist eine Halterung, die das vertikale Bohren wesentlich erleichtert. Die Bestandteile eines solchen Bohrspenders bestehen aus

  • einem Standfuß,
  • einer Säule mit einer Rückholfeder,
  • ein Hebelarm, der das Absenken der laufenden Bohrmaschine ermöglicht und
  • einer Halterung für die Elektro-Bohrmaschine.

Ein Bohrständer mit Bohrmaschine muss von einer richtigen Standbohrmaschine bzw. Tischbohrmaschine unterschieden werden. Bei Letzteren ist in der Säule auch gleichzeitig die herabsenkbare Bohreinrichtung integriert.

Insbesondere Heimwerker werden dieses Gerät als zuverlässiges Hilfsmittel zu schätzen wissen. Diese Modelle bieten auf der einen Seite einen sicheren Stand und fixieren eine Bohrmaschine so präzise, dass damit überaus saubere, vertikale Löcher gebohrt werden können. Eine Standbohrmaschine ist dagegen wesentlich größer, schwerer und letztlich auch teurer. Schließlich hat jeder Heimwerker daheim mit Sicherheit eine Elektro-Bohrmaschine parat.

Wie funktioniert ein Bohrständer?

In diesem Bohrständer Vergleich möchten wir Ihnen auch gerne erläutern, wie diese Werkzeuge funktionieren. Wie wir bereits dargelegt haben, besteht ein Bohrständer aus einer stabilen Säule, die auf einer Grundplatte ruht. Zunächst müssen Sie an der Spannvorrichtung Ihre Elektro-Bohrmaschine fixieren.

Die Befestigung erfolgt in der Regel oberhalb des sich drehenden Bohrfutters. Die Bohrmaschine ist so montiert, dass Sie damit sehr präzise vertikale Bohrungen vornehmen können. Nach Möglichkeit sollten Sie den entsprechenden Bohrer vor der Montage im Bohrständer befestigen.

Auf der Auflagefläche des Standfußes können Sie das zu bearbeitende Werkstück ausrichten. Hier müssen Sie zunächst die Stelle kennzeichnen, in die ein Loch gebohrt wird. Damit der Bohrer nicht abrutscht, lohnt es sich, die Bohrstelle kurz anzukörnen.

Nun schalten Sie Ihre Elektro-Bohrmaschine ein und führen diese über den Hebel vorsichtig nach unten. Dabei wird das Loch in entsprechender Größe in das Material gebohrt. Wichtig ist, dass sowohl der Bohrständer als auch das aufgelegte Werkstück sicher und rutschfest gelagert sind. Mit einem Schraubstock oder eine Klemme können Sie Ihr Werkstück optimal sichern.

Beim Herabsenken des Bohrkopfes auf unser Werkstück spüren Sie einen leichten Federdruck. Nachdem Sie Ihr Bohrloch erstellt haben, können Sie den Hebelarm problemlos wieder loslassen. Mithilfe der Rückholfeder fährt der Arm mit der laufenden Bohrmaschine automatisch wieder in seine Ausgangslage zurück.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Ein Bohrständer mit Bohrmaschine kann flexibel und vielseitig eingesetzt werden. Sie können damit zum Beispiel

  • Metallschienen vorbohren,
  • Leisten und Bretter vorbohren sowie
  • Modellbauartikel präzise bohren.

Grundsätzlich finden Sie gute Geräte sowohl im gewerblichen als auch privaten Bereich. In der Industrie werden jedoch anstelle von Bohrständern richtige Standbohrmaschinen eingesetzt, die im Ständerwerk schon eine Bohrmaschine enthalten. Diese müssen dabei nicht unbedingt leistungsfähiger sein, als die von Ihnen verwendete Bohrmaschine.

Die Vorteile im Überblick

  • durch Einsatz der jeweiligen Bohrer für alle Werkstücke geeignet,
  • hohe Bohrgenauigkeit,
  • leichte Handhabung,
  • Zeitersparnis und
  • relativ günstiger Preis.

Welche Arten von Bohrständer gibt es?

Bevor Sie sich für einen der Vergleichssieger entscheiden, sollten Sie auch erfahren, welche verschiedenen Bohrständer es gibt.

Der Standbohrständer

Bohrständer und Fräsbank BFB 2000 von Proxxon von vorneZu den häufigsten Vertretern im Heimwerkerbereich gehören die traditionellen Bohrständer. In Verbindung mit einer passenden Bohrmaschine lassen sich Metall, Holz und Kunststoff bohren. In der Bodenplatte bzw. im Standfuß ist eine Aussparung vorgesehen, um beim Durchbohren von Werkstücken den Untergrund nicht zu beschädigen.

Vorteile in einem Test

  • schwerer und sicherer Stand,
  • für sämtliche Werkstücke geeignet,
  • hochwertige Modelle besitzen eine zusätzliche Winkeleinstellung,
  • leichte Handhabung,
  • gibt es schon recht preisgünstig.

Nachteile in einem Test

  • höherer Platzbedarf erforderlich,
  • bei sehr günstigen Modellen wackelige Bohrmaschinenbefestigung.

Der mobile Bohrständer

Mit Bohrständer schräg in Holz bohrenIm Handel gibt es auch sehr kleine und kompakte Bohrständer, die besonders leicht transportiert werden können. Diese Modelle können zum Beispiel auf der Baustelle vor Ort eingesetzt werden.

Auch wenn mit diesen Modellen nicht ganz so präzise Bohrungen möglich sind, wie zum Beispiel mit dem zuvor genannten Bohrständer, sind die Ergebnisse immer noch besser als beim freihändigen Bohren .

Erkennbar sind mobile Geräte übrigens an ihren beiden, seitlichen Säulen, die jeweils mit einer Feder ausgestattet sind.

Vorteile in einem Test

  • leicht und handlich,
  • ideal für den mobilen Einsatz,
  • Winkelbohrungen werden in der Regel unterstützt,
  • flexible einsetzbar,
  • gibt es schon recht preisgünstig.

Nachteile in einem Test

  • nicht ganz so standsicher,
  • in aller Regel nicht für Metallbohrungen geeignet.

Der Bohr- und Fräsständer

Wesentlich vielseitiger sind die Geräte, mit denen Sie auch in horizontaler Richtung Fräsarbeiten durchführen können. Aus diesem Grund sind die Geräte mit einer zweiten horizontalen Achse versehen. Wird eine Bohrmaschine mit einem Fräskopf bzw. einem Fräsbohrer befestigt, dann können Sie damit in Metall, Holz und Kunststoff Fräsungen vornehmen.

Vorteile in einem Test

  • sicherer Stand,
  • zum Bohren und Fräsen geeignet,
  • verschiedene Auslegerlängen verfügbar,
  • es können sämtlichen Werkstücke bearbeitet werden,
  • flexibel einsetzbar,
  • hohe Präzision.

Nachteile in einem Test

  • nicht ganz so einfach zu bedienen,
  • je nach Modell etwas teuer.

Bohrständer von Bosch mit LasertechnologieDie Standbohrmaschine

Eigentlich gehört eine Standbohrmaschine nicht zu den Bohrständern. Dennoch dürfen diese zuverlässigen Bohrmaschinen hier nicht unerwähnt bleiben. Stand- oder Säulenbohrmaschinen sind bereits mit einer Bohreinheit ausgestattet. Dabei sind diese Maschinen fast ausschließlich auf vertikales Bohren ausgerichtet.

Interessanterweise gibt es auch hierbei Standbohrmaschinen, die teilweise wesentlich preisgünstiger sind als gute Bohrständer. Je nach Modell können damit auch Fräsarbeiten ausgeführt werden. Festzustellen bleibt, dass Standbohrmaschinen nicht nur im gewerblichen Bereich anzutreffen sind, sondern mittlerweile auch in vielen Hobbykellern.

Standbohrmaschinen werden häufig auch als Säulen- oder Tischbohrmaschinen bezeichnet. Sie sind relativ schwer und ausschließlich an einem Ort zu verwenden. Profi-Geräte besitzen leistungsstarke Bohrer, die problemlos auch durch dickere Metallschienen bohren können.

Vorteile in einem Test

  • stabiler Stand,
  • zum Bohren und Fräsen geeignet,
  • hohe Bohrpräzision,
  • für sämtliche Werkstücke geeignet,
  • teilweise günstiger

Nachteile in einem Test

  • sehr schwer und daher nicht mobil einsetzbar,
  • nur für vertikales Bohren geeignet,
  • hoher Platzbedarf.

Der Mini-Bohrständer

Bohrständer von Pebaro mit einem kleinen BohrerGroßer Beliebtheit erfreuen sich die Mini- bzw. Multitools. Hierbei handelt es sich um Bohrmaschinen und Fräsen im Kleinformat, die in erster Linie von Modellbauern benötigt werden. Mit diesen Werkzeugen werden meist nur dünnere Werkstücke bearbeitet.

Zu den bekanntesten Herstellern gehören hier die Marken Dremel und Proxxon. Genau für diese kleinen Bohrmaschinen werden auch entsprechende Mini-Bohrständer angeboten. Sie sind wesentlich filigraner ausgeführt und können auch nur die kleinen Werkzeugmaschinen aufnehmen.

Eine Ausnahme bildet der bekannte deutsche Werkzeugmaschinenhersteller Proxxon. Dieser produziert zwar ebenfalls die zuvor genannen Mini-Bohrer, jedoch sind seine Bohrständer für nahezu alle Bohrmaschinen uneingeschränkt verwendbar.

Vorteile in einem Test

  • sicherer Stand,
  • zum Bohren und Fräsen geeignet,
  • hohe Präzision,
  • ideal für Modellbauer.

Nachteile in einem Test

  • teilweise können nur Mini-Bohrmaschinen aufgenommen werden,
  • relativ hoher Preis.

So wurde getestet

In dem Vergleich 2018 möchten wir Ihnen auch gerne mitteilen, wie die verschiedenen Ständer von externen Experten getestet wurden. Jedes Modell hat hier seine eigenen Besonderheiten, auf die wir hier ebenfalls näher eingehen.

Die Bohrmaschinenhalterung

Bohrständer für zwei Bohrmaschinen für unterschiedliche BohrungenBesonders wichtig ist eine zuverlässige und sichere Bohrmaschinenbefestigung. Ein wichtiges Testkriterium war dabei, wie weit der Durchmesser des Bohrmaschinenhalses in einem externen Praxistest war. Die meisten Modelle sind für einen 43 mm Spindelhals ausgelegt.

Dieses Maß wird von vielen bekannten Bohrmaschinenherstellern, wie zum Beispiel Bosch, Metabo, Fein, Kress, Black + Decker, Skil oder Makita bereitgestellt. Möchten Sie dagegen kleinere Mini-Bohrer für den Modellbau einsetzen, dann bieten einige Bohrständer-Hersteller auch entsprechenden Halterungen für einen 20 mm Spindelhals an.

Die meisten Testkandidaten waren in erster Linie für größere Bohrmaschinen mit 43 mm Durchmesser konzipiert.

Winkeleinstellungen

Die meisten der extern getesteten Geräte lassen sich überaus einfach mithilfe von werkzeuglosen Schnellverschlüssen einstellen. Vorteilhaft sind solche Modelle, bei denen der eigentliche Bohrständer schwenkbar ist.

Schwenkbare Geräte sind für Winkeleinstellungen ideal. Dieses Feature wird immer dann benötigt, wenn Sie 45 Grad Bohrungen vornehmen möchten. Zusätzlich sind diese Ständer noch mit einem variablen Tiefenstopp ausgestattet, so dass Sie genau festlegen können, wie tief der Bohrer in das Werkstück eindringen darf.

In diversen Tests hatten insbesondere die mobilen Modelle eine Winkeleinstellung. Lediglich hochwertige Stand-Bohrständer verfügen ebenfalls über eine solche Einstellmöglichkeit.

Das Gewicht

Bohrmaschinenständer sollten von sich aus über ein ansprechendes Eigengewicht verfügen. Die Standfestigkeit spielt hier eine wichtige Rolle. Verständlicherweise muss ein Bohrständer sicher eine Elektro-Bohrmaschine tragen können. So ist es auch nicht verwunderlich, dass gute Ständer um die 7 kg wiegen.

Auch in den externen Tests haben sich die Testpersonen von der Standfestigkeit dieser Bohrständer überzeugt. Dabei wurde festgestellt, dass insbesondere die Modelle mit Fräseinrichtung teilweise bis zu 14 kg wiegen können.

Die Arbeitshöhe

Die Arbeitshöhe ist ein wichtiges Maß, wobei es hier darum geht, wie hoch ein zu bearbeitendes Werkstück insgesamt sein darf. Eine ausreichende Arbeitshöhe finden Sie in erster Linie bei den Geräten mit Standfuß. Viele renommierte Hersteller erreichen hier 20 bis 30 cm. Gemessen wird die Arbeitshöhe anhand der Säule mit Rückholfeder. Für den Heimwerker-Alltag reichen maximal 30 cm vollkommen aus.

Das Preis-Leistungsverhältnis

In dem Vergleich wurde auch der Preis näher betrachtet. Bohrmaschinenständer gibt es in vielen unterschiedlichen Preisklassen. Nicht immer müssen Sie für ein Gerät hohe Summen ausgeben. Selbst günstige Einsteiger-Modelle konnten in vielen externen Tests mit einer hervorragenden Qualität überzeugen.

Ein guter Stand-Bohrständer für etwa 60 Euro kann es durchaus auch mit einem Modell für 120 Euro aufnehmen. Wichtig ist in allen Fällen, dass die Modelle über ein gewisses Eigengewicht verfügen, einen sicheren Stand aufweisen und einen präzisen Hub vorweisen.

Die Vergleichssieger können mit diesen Eigenschaften punkten. Auch in preislicher Hinsicht haben Sie hier eine große Auswahl.

Worauf muss ich beim Kauf achten?

In dem Vergleich möchten wir Ihnen auch die wichtigsten Kaufkriterien nicht vorenthalten. Auch wenn diese keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben, sollen diese Ihnen helfen, eine richtige Kaufentscheidung zu treffen.

Platzbedarf und Grundplatte

Bohrständer zu Bohren in ein Metallrohr mit einem MetallbohrerUnabhängig davon, ob Sie einen Bohrständer oder eine Standbohrmaschine bevorzugen, sollten Sie abklären, ob diese bei Ihnen in der heimischen Werkstatt ausreichenden Platz findet. Bei diesen Hilfsmitteln handelt es sich um stationäre Einrichtungen, die bestenfalls immer am selben Ort in Betrieb genommen werden.

Ein wichtiges Maß ist dabei der Standfuß. Je größer die Grundplatte ist, desto größer ist auch die Auflagefläche für das Werkstück. Ebenso haben Bohrständer mit großem Fuß eine höhere Standfestigkeit und Stabilität. Was nützt Ihnen ein leichter und wackelig stehender Bohrständer, mit dem Sie keine präzisen Bohrungen vornehmen können.

Eine Ausnahme bilden die Bohrständer für den mobilen Einsatz.

Die Hubtiefe

Wenn Sie sich für einen der Vergleichsssieger oder einen Testsieger interessieren, dann sollten Sie auch einen Blick auf die angegebene Hubtiefe werfen. Die Angabe erfolgt in aller Regel in Millimeter. Herkömmliche Stand-Bohrständer bieten dabei eine Hubtiefe von durchschnittlich 75 mm.

Dieser Wert gibt an, wie tief Sie mit dem Bohrer in das Werkstück bohren können. Lediglich die mobilen Bohrständer sind für eine noch größere Hubtiefe bis zirka 320 mm ausgelegt.

Die Handhabung

Schauen Sie sich zunächst Ihren gewünschten Ständer genau an. Stellen Sie sich die Frage, wie eine Elektro-Bohrmaschine über ihren Spindelhals dort befestigt wird. Gibt es noch sonstige Befestigungsmöglichkeiten?

Einige Geräte sind auch für Fräsarbeiten ausgelegt. Insoweit darf ein horizontaler Ausleger nicht fehlen. Die meisten der hier vorgestellten Modelle lassen sich mit wenigen Handgriffen bedienen. Große Hilfe bietet immer eine integrierte Rückholfeder, so dass der Bohrer beim Loslassen des Hebels wieder automatisch in die Ausgangsposition fährt.

Kompatibilität

Die meisten Bohrständer sind für handelsübliche Elektro-Bohrmaschinen geeignet. Auf der Umverpackung sowie in der Bedienungsanleitung wird angegeben, mit welchen Herstellern diese Modelle kompatibel sind.

Wenn Sie lediglich Mini-Bohrmaschinen verwenden, müssen Sie entweder auf die Bohrständer dieser Hersteller zurückgreifen oder entsprechende Adapter einsetzen, damit eine sichere Fixierung möglich wird.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

Aus externen Tests haben wir nachfolgend für Sie die wichtigsten und bekanntesten Hersteller aufgeführt. Hierin möchten wir auf die Besonderheiten der Produktserien aufmerksam machen und gleichzeitig ein wenig über die Firmengeschichte informieren.

  • Bosch
  • Wabeco
  • Wolfcraft
  • Proxxon
  • Metabo
Schon im Jahr 1886 wurde die deutsche Robert Bosch GmbH mit Sitz in Gerlingen gegründet. Das Unternehmen gehört heute zu den bekanntesten Elektrowerkzeugherstellern. Aber auch in den Bereichen Automobilzulieferung, Haushaltsgegenstände und in der Verpackungsindustrie ist die Marke Bosch ganz vorne vertreten.

Zur Sparte Bosch PowerTools gehört die Werkzeugmaschinensparte des Herstellers. Hier finden Sie nicht nur die bekannten Elektrowerkzeuge, sondern auch deren Zubehör. Hier sind auch die innovativen Bosch Bohrständer angesiedelt.

Die Bohrständer von Bosch zeichnen sich durch eine solide Verarbeitungsqualität aus. Sie bestehen aus robustem Edelstahl, verfügen über einen einstellbaren Tiefenstopp und sind für alle handelsüblichen Elektro-Bohrmaschinen mit Spindelhalsdurchmesser bis 43 mm geeignet.

Diese hochwertig verarbeiteten Modelle bieten von sich aus keine Winkeleinstellung. Dagegen sind sie mit einem stabilen Einhandgriff und einer schweren Grundplatte ausgestattet. Insgesamt liegen die Modelle von Bosch im gehobenen Preissegment.

Den Ursprung machte die deutsche Walter Blombach GmbH mit Sitz in Remscheid-Lüttringhausen mit einer im Jahr 1885 gegründeten Feilenhauerei. Im Jahr 1951 wurde das bis heute bekannte Label Wabeco als Abkürzung für die Walter Blombach & Co. geschaffen.

Heute hat sich Wabeco auf moderne CNC-Drehmaschinen, Fräsmaschinen und natürlich Bohrständer spezialisiert. Hierbei handelt es sich um Präzisionswerkzeuge, die international einen guten Ruf haben.

Die verschiedenen Wabeco Säulen-Bohrständer bieten nicht nur die Möglichkeit, vertikale Löcher in Werkstücke zu bohren, sondern sind zudem alle mit einer Fräsvorrichtung versehen. Horizontale Ausleger sorgen hier für viele individuelle Einstellmöglichkeiten.

Die Wabeco Bohrständer sind nicht nur bei Heimwerkern beliebt, sondern werden auch von Profis im gewerblichen Bereich eingesetzt. Insgesamt liegen die Bohrständer jedoch im gehobenen Preissegment.

Ein bekannter deutscher Hersteller von Elektrowerkzeugen ist die Wolfcraft GmbH, die ihren Stammsitz in Kempenich in der Eifel hat. Das 1949 gegründete Unternehmen spricht in erster Linie Heimwerker an, die die Produkte in den Fachhandelsunternehmen und im Baumarkt kaufen können.

Wolfcraft bietet verschiedene mobile und Stand-Bohrständer an, die mit einer soliden Verarbeitungsqualität glänzen. Diese Modelle sind für jegliche Elektro-Bohrmaschinen geeignet. Insgesamt liegen die Wolfcraft Bohrständer im unteren bis mittleren Preissegment.

Im deutschen Föhren hat der Werkzeugmaschinenhersteller Proxxon GmbH seinen Stammsitz. Das Unternehmen gibt es schon seit mehr als 30 Jahren und ist in erster Linie wegen seiner Präzisionsdrehmaschinen und natürlich Drehmomentschlüssel weithin bekannt. Aber auch die sogenannten Mini-Tools erfreuen sich großer Beliebtheit, die in etwa mit den Produkten von Dremel vergleichbar sind.

Proxxon Bohrständer zeichnen sich durch eine hohe Verarbeitungsqualität und Funktionalität aus. Diese Bohrmaschinenständer sind für nahezu alle Bohrmaschinen geeignet, auch für die kleinen Mini-Bohrmaschinen. Präzision wird bei diesem Hersteller großgeschrieben. Dabei sind größtenteils auch Winkelbohrungen mithilfe eines Auslegers möglich.

Darüber hinaus ist Proxxon auch Anbieter von richtigen Standbohrmaschinen. Insgesamt liegen die Bohrständer vom Proxxon im mittleren bis gehobenen Preissegment.

Im Jahr 1924 wurde die deutsche Metabo GmbH mit Sitz in Nürtingen in Baden-Württemberg gegründet. Das Unternehmen hat seinen Namen vom Firmengründer Alfred Schnizler bekommen, der die erste Handbohrmaschine erfunden hat. Metabo steht dabei für Metallbohrdreher.

Heute produziert Metabo die verschiedensten Elektrowerkzeuge für den Heimwerkerbedarf und für professionelle Nutzer. Die Metabo Bohrständer sind mit einer drehbaren Säule versehen und bieten eine große Funktionalität. Selbst professionelle Magnetbohrständer mit Preisen über 2.000 Euro sind hier zu finden.

Insgesamt liegen die herkömmlichen Metabo Bohrständer im gehobenen Preissegment.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Bohrständer am besten?

Verständlicherweise möchten Sie auch gerne wissen, wo Sie ihren Bohrständer am besten kaufen können. Hierzu gibt es die verschiedensten Möglichkeiten. Einen guten Bohrständer finden Sie zum Beispiel im örtlichen Baumarkt. Darüber hinaus gibt es aber auch noch spezielle Werkzeugmaschinen-Anbieter, die Bohrständer anbieten.

Natürlich finden Sie in regelmäßigen Abständen auch beim Discounter um die Ecke einen günstigen Bohrständer. Schließlich darf auch die große Auswahl des Internets nicht unerwähnt bleiben.

Der Einkauf eines Bohrständers im örtlichen Baumarkt

Bohrständer kann man zum Beispiel im Baumarkt kaufenWenn Sie sich für einen Bohrständer interessieren, führt vielfach kein Weg am örtlichen Handel vorbei. Viele fahren in diesem Fall zu ihrem Baumarkt. Leider müssen Sie hierbei immer mit längeren Anfahrtswegen rechnen. Gerade an Wochenenden sind Baumärkte sehr überfüllt, da viele Heimwerker hier noch die einen oder anderen Utensilien für ihre Handwerksarbeiten kaufen.

Falls Sie sich für einen Bohrständer Vergleichssieger oder einen Testsieger entschieden haben, dürfen Sie nicht darauf vertrauen, diesen auch vor Ort zu finden. Die Auswahl in den Baumärkten ist meistens sehr begrenzt. Wenn Sie Glück haben, können Sie auch einen Verkäufer nach Ihrem gewünschten Bohrständer fragen. In aller Regel wird dieser jedoch versuchen, Ihnen ein Alternativgerät anzubieten. Verständlicherweise sind viele Händler darauf aus, zunächst nur die im Sortiment geführten Bohrständer zu verkaufen.

Nachdem Sie sich für ein Exemplar entschieden haben, kann es daheim durchaus vorkommen, dass Sie mit dem Produkt doch nicht so richtig zufrieden sind. So müssen Sie wieder zum Baumarkt fahren und Ihren Bohrständer umtauschen. Dies gestaltet sich meist jedoch gar nicht so einfach.

Einige Händler nehmen den gekauften Bohrständer zwar wieder zurück, erstatten aber nicht gerne den Kaufpreis. Meistens erhalten Sie stattdessen lediglich einen Einkaufsgutschein.

Vorteile beim Einkauf im Baumarkt

  • Sie können die vorhandenen Bohrständer in Augenschein nehmen,
  • in der Regel erhalten Sie eine Verkäuferberatung.

Nachteile beim Einkauf im Baumarkt

  • die Auswahl ist meist begrenzt,
  • Sie müssen erst mit dem Auto zum Baumarkt fahren,
  • Verkäufer werden Ihnen gerne ein Alternativprodukt anbieten,
  • Schwierigkeiten bei der Rückgabe.

Der Einkauf eines Bohrständers im Internet

Bestellen Sie auf einfache Weise über das Internet Ihren gewünschten Bohrständer. Hier finden Sie mit Sicherheit auch einen der Vergleichssieger. Im Internet haben Sie in die größte Auswahl. Da hier viele Online-Händler untereinander einen harten Preiskampf führen, können Sie von günstigen Preisen profitieren.

Bei einem Online-Einkauf sind Sie auch nicht an Öffnungszeiten gebunden. Sie können rund um die Uhr im Internet bestellen. Selbst an Sonnen-und Feiertagen wird so ein Stöbern im Internet zum Einkaufserlebnis.

Wenn Sie Ihren gewünschten Bohrständer gefunden haben, können Sie diesen mit wenigen Mausklicks bestellen. Bei renommierten Anbietern ist der Einkauf absolut sicher. Zudem können Sie sich mittlerweile über kurze Lieferzeiten freuen. Teilweise erhalten Sie Ihren Bohrständer sogar innerhalb von 24 Stunden geliefert.

Ein großer Vorteil ist, dass Sie bei Nichtgefallen von Ihrem Widerrufsrecht Gebrauch machen können. Schicken Sie einfach den Bohrständer wieder an den Händler zurück, der Ihnen danach den Kaufpreis erstattet.

Vorteile beim Einkauf im Internet

  • bestellen Sie rund um die Uhr,
  • Sie können auch an Sonn- und Feiertagen einkaufen,
  • keine Anfahrtswege,
  • riesige Auswahl,
  • günstige Preise,
  • kurze Lieferzeiten,
  • Widerrufsrecht bei Nichtgefallen.

Nachteile beim Einkauf im Internet

  • keine persönliche Verkäuferberatung,
  • Sie können Ihren Bohrständer nicht sofort mit nach Hause nehmen.

Wissenswertes & Ratgeber

Der nachfolgende Ratgeber für den Bohrständer Vergleich 2018 soll Ihnen helfen, weitere Hintergrundinformationen zu erhalten. Danach können Sie noch besser Ihren individuellen Kauf tätigen.

Die Geschichte der Bohrständer

Antiker Handbohrer ohne BohrständerDie Geschichte der Bohrständer ist eng mit der Entwicklung der Bohrmaschinen verbunden. Bekanntermaßen gab es schon vor rund 3.500 Jahren v. Chr. die ersten Bohrgeräte.

Seinerzeit bestanden diese Bohrer aus einem Holzgerüst, welches aus zwei Astgabeln und einem Querholz zusammengesetzt war. Ein hölzerner Bohrer aus Holunderstecken oder Horn wurde mit einer Sehne umwickelt. Mithilfe eines Bogens wurde der Holunderstecken hin- und herbewegt. Als Bohrmittel diente Quarzsand.

Durch Reibung des Quarzsandes zwischen dem hölzernen Stecken und dem Werkstück, konnte schließlich ein Loch gebohrt werden. Uns geht es hier weniger um den Bohrer an sich, sondern um das Astgestänge. Dieses repräsentiert einen der ersten Bohrständer.

Auch im Laufe der nachfolgenden Jahrhunderte waren Bohrer eher mit einer Standbohrmaschine vergleichbar. Um präzise vertikale Bohrungen vornehmen zu können, musste immer eine Halterung geschaffen werden.

Die ersten Stand- oder Säulenbohrmaschinen wurden ab 1830 entwickelt. Sie fanden Verwendung in Handwerksbetrieben und in der Industrie. Sie hatten eine große Ähnlichkeit mit den heutigen Bohrständern, da sie aus einem Gestell und einem aufgesetzten Bohrer bestanden. Die Bohrer wurden über Pedale oder eine Handkurbel angetrieben.

1895 wurden die ersten elektrischen Bohrmaschinen entwickelt. Ausgehend von dieser Antriebstechnik über Elektromotoren wurden auch die Standbohrmaschinen weiterentwickelt. Natürlich kam es hier zum eigentlichen Siegeszug der beliebten elektrischen Handbohrmaschine. Selbstverständlich wurden für diese Werkzeuge auch Zubehörteile benötigt, wozu auch der Bohrständer gehörte.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Bohrständer

Speziell zum Thema Bohrständer haben wir Ihnen aus diversen Tests noch einige Zahlen, Daten und Fakten zusammengestellt.

Der Besitz an Bohrmaschinen in Deutschland bis 2017

Bohrhammer ohne einen Bohrständer im Einsatz auf einer BaustelleIm Rahmen einer Umfrage wurde nach dem bekannten Statistikportal Statista die Bevölkerung in Deutschland nach dem Besitz von elektrischen Werkzeugmaschinen und insbesondere nach Bohrmaschinen befragt. Dabei wurde ein Zeitraum von 2011 bis 2017 berücksichtigt.

Interessant ist, dass der Markt in dieser Zeit relativ stabil blieb. Im Jahr 2011 besaßen 50,15 Millionen Deutsche ab 14 Jahren eine elektrische Heimwerker- oder Bohrmaschine. Im Jahr 2013 ist die Nachfrage leicht zurückgegangen. Hier besaßen nur noch 48,38 Millionen eine solche Werkzeugmaschine. 2015 waren es dann schon wieder 49,85 Millionen.

Verständlicherweise hat nicht jeder Bohrmaschinenbesitzer auch einen passenden Bohrständer. Diese Zahlen gibt die Statistik leider nicht bekannt. Grob geschätzt muss davon ausgegangen werden, dass rund 1/5 oder noch etwas weniger einen Bohrständer ihr eigen nennen können.

Mobiler Bohrständer oder doch lieber Stand-Bohrständer?

Viele fragen sich wahrscheinlich, welcher Bohrständer wohl der bessere ist. Auf der einen Seite stehen die mobilen Bohrständer, mit denen Sie auch Winkelbohrungen durchführen können und auf der anderen Seite stehen die Stand-Bohrständer.

Wenn Sie häufig saubere vertikale Bohrungen vornehmen müssen, ist ein guter Stand-Bohrständer die richtige Wahl. Mithilfe des Hebels lässt sich die Bohrmaschine butterweich in das Werkstück hineinfahren. Eine sichere Fixierung wird dabei vorausgesetzt.

Müssen Sie dagegen häufig den Standort wechseln und teilweise auch Winkelbohrungen vornehmen, dann kann ein mobiler Bohrständer die richtige Wahl sein. Übrigens gibt es hier auch sehr teure Modelle mit hoher Präzision. Leider sind die günstigen mobilen Bohrständer nicht ganz so standfest, wie die Stand-Bohrständer.

Wenn es wirklich auf höchste Präzision ankommt, dann wird niemand um eine echte Stand-Bohrmaschine herumkommen. Teilweise sind diese sogar nicht viel teurer als ein guter Bohrständer.

Der Hub beim Bohrständer erklärt

Spindel von einem Bohrständer im DetailIn dem Vergleich über Bohrständer möchten wir Ihnen auch erklären, um was es sich eigentlich beim Hub eines Bohrständers handelt. Bereits weiter oben sind wir kurz auf dieses Thema eingegangen. Kurzum gibt der Hub an, wie tief Sie in ein Werkstück bohren können.

Sie dürfen die Hubtiefe nicht mit der Arbeitshöhe verwechseln. Diese zeigt uns an, wie hoch ein Werkstück insgesamt sein darf. Über die Höhe der Säule eines Bohrständers können Sie auf den ersten Blick erkennen, wie dick das zu bearbeitende Werkstück sein darf.

Wird der sich rotierende Bohrer auf das Werkstück aufgesetzt, können wir in dieses ein entsprechend tiefes Loch bohren. Diese Tiefe wird durch den Hub dargestellt. Die Angabe der Hubtiefe erfolgt in aller Regel in Millimeter. Während Stand-Bohrständer für Heimwerker hier in etwa 75 mm erreichen, kommen Profigeräte auch auf größere Tiefen.

Auch die mobilen Bohrständer sind für einen noch größeren Hub ausgelegt. Dieser liegt durchschnittlich bei 320 mm. Vorteilhaft ist es, wenn ein Bohrständer zusätzlich noch mit einem Tiefenstopp ausgestattet ist. Dieser verhindert, dass Sie nicht ungewollt zu tief bohren können. Insbesondere wenn Sie mehrere gleich tiefe Löcher bohren müssen, ist ein Tiefenstopp eine unschätzbare Hilfe.

Pflege und Reinigung

Bohrständer sind robuste und zuverlässige Helfer, die grundsätzlich kaum einer Wartung bedürfen. Nach einem längeren Bohreinsatz sollten wir lediglich unseren Bohrständer mit einer Bürste vom Bohrstaub befreien. Schließlich arbeitet es sich mit sauberem Bohrzubehör wesentlich angenehmer.

Ansonsten können wir der Mechanik und der Rückholfeder ein paar Tropfen Nähmaschinenöl gönnen. Weitere Pflege- und Reinigungsarbeiten sind bei einem Bohrständer so gut wie nicht erforderlich.

FAQ

Mit den hier aufgeführten FAQs möchten wir Ihnen zusätzliche Hintergrundinformationen zum Thema Bohrständer bereitstellen.

Wie wird die Bohrmaschine im Bohrständer fixiert?

Bohren mit einem Bohrständer in Holz im DetailDie meisten Bohrständer sind mit einem individuell einstellbaren Spannhals ausgestattet. Hierin können sämtliche handelsüblichen, elektrischen Bohrmaschinen mit einem Spannhalsdurchmesser bis 43 mm fixiert werden.

Dabei wird die Bohrmaschine von oben in den Spannhals des Ständers eingesteckt und mithilfe von Schraubzwingen dort gesichert. Auf diese Weise kann der Bohrer nicht verrutschen.

Wie sollte das Werkstück befestigt werden?

Ebenso wichtig wie die Befestigung einer Bohrmaschine, ist die Fixierung des zu bearbeitenden Werkstücks. Dieses muss auf eine besondere Weise festgehalten werden. Weniger geeignet ist natürlich das Festhalten mit der Hand. Dies kann mitunter zu Verletzungen führen.

In aller Regel liegt das Werkstück auf dem Auflagetisch des Bohrständers auf. Mit optionalen Schraubzwingen können Sie dieses zusätzlich noch sichern und ein Verrutschen verhindern. Besonders bewährt haben sich hierbei Maschinenschraubstöcke.

Kann jede Bohrmaschine mit einem Stand-Bohrständer genutzt werden?

Wie wir bereits erwähnt haben, sind die meisten Bohrständer für einen Spannhalsdurchmesser bis 43 mm ausgelegt. Unabhängig davon können Sie hier nachfolgende elektrische Varianten einsetzen:

  • die klassische Handbohrmaschine,
  • die Schlagbohrmaschine, bei der jedoch der Schlag ausgeschaltet sein muss,
  • der Akku-Bohrschrauber und
  • die Mini-Bohrmaschine, zum Beispiel Proxxon oder Dremel.

In allen Fällen werden die Bohrmaschinen direkt über ihrem Bohrfutter mit einer Klemmverbindung am Bohrständer befestigt. Je nach Hersteller und Modell sind hier auch spezielle Schnellspannverschlüsse erhältlich.

Nützliches Zubehör

Wenn Sie sich für einen der Bohrständer Vergleichssieger entschieden haben, dann möchten wir Ihnen hierzu passend auch das nötige Zubehör erläutern.

Die Bohrmaschine

Bohrmaschine von Bosch in der SeitenansichtZum wichtigsten Zubehör eines Bohrständers gehört verständlicherweise die eigentliche Bohrmaschine. Bei den meisten Bohrmaschinenständern sind Sie nicht an ein bestimmtes Modell gebunden. Hier können Sie also Ihre gute alte Elektro-Handbohrmaschine ebenso verwenden, wie einen modernen Akku-Bohrschrauber.

Die verschiedenen Bohrer

Damit Sie in Ihre Werkstücke bohren können, benötigen Sie auf jeden Fall noch diverse Bohrer. Die Verwendung richtet sich in erster Linie an das zu bohrende Material. Hier entscheidet es sich, ob Sie einen Metall- oder Holzbohrer verwenden müssen.

Der Schraubstock

Damit Sie sicher Ihr Werkstück auf dem Fuß des Bohrständers fixieren können, sollten Sie einen optionalen Schraubstock verwenden. Häufig ist in diesem Fall auch von einem Maschinenschraubstock die Rede. Damit können die unterschiedlichsten Materialien unterhalb des Bohrers gesichert werden.

Spannvorrichtung für horizontale Bohrmaschinenbefestigung

Nicht immer müssen es vertikale Bohrungen sein. Mit einer Bohrmaschine können Sie auch Fräsarbeiten durchführen. In diesem Fall gibt es als Zubehör auch eine spezielle Spannvorrichtung, mit der eine Bohrmaschine horizontal eingespannt werden kann.

Verschieden lange Ausleger

Für Winkelbohrungen benötigen Stand-Bohrständer zusätzliche Ausleger. Diese sind für die horizontale oder winkelige Befestigung einer Bohrmaschine gedacht. Durch verschieden lange Ausleger wird ein größerer Arbeitsbereich abgedeckt.

Alternativen zum Bohrständer

In dem Bohrständer Vergleich 2018 möchte ExpertenTesten Ihnen auch noch die eine oder andere Alternative zu einem Bohrständer erläutern. Auf den Eigenbau eines Gerätes sind wir hier jedoch nicht eingegangen, da sich dies aufgrund der benötigten Materialien aus Kostengründen in aller Regel nicht lohnen würde.

Die Stand- oder Säulenbohrmaschine

350W Säulenbohrmaschine B16 bis max 50mm in der SeitenansichtWenn Sie regelmäßig vertikale Bohrungen in Werkstücken vornehmen müssen, dann sollten Sie zu einer leistungsfähigen Säulenbohrmaschine greifen. Diese Modelle sind bereits mit einer fest installierten Bohrmaschine ausgestattet.

Durch zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten, lassen sich nicht nur vertikale Bohrungen, sondern auch horizontale und winkeligen Bohrungen vornehmen. Der Vorteil ist, dass Sie für solche Bohrungen nicht Ihre herkömmliche Elektro-Handbohrmaschine verwenden müssen. Diese können Sie dann für anderweitige Bohrarbeiten in Anspruch nehmen.

Stand- oder Säulenbohrmaschinen benötigen eine größere Standfläche und werden in aller Regel ausschließlich stationär betrieben. Sie sind heutzutage nicht nur in Handwerksbetrieben und in der Industrie anzutreffen, sondern vielfach auch in unseren Hobbykellern.

Mit einer echten Säulenbohrmaschine können Sie wesentlich präziser bohren als mit einem Bohrständer. Interessanterweise sind gute Standbohrmaschinen dabei nicht unbedingt teurer als ein hochwertiger Bohrständer.

Der Bohr- und Fräsständer

Obwohl Bohr- und Fräsständer eigentlich ebenfalls zu den Bohrständern gehören, müssen diese dennoch separat betrachtet werden. Mit einem solchen Allrounder können Sie nicht nur vertikale Bohrungen vornehmen, sondern über die entsprechenden Ausleger und Einstellmöglichkeiten winkelige Bohrungen und Fräsungen vornehmen.

Sehr funktionelle Bohr- und Fräsständer bietet zum Beispiel der bekannte deutsche Werkzeugmaschinenhersteller Wabeco an. Aber auch Proxxon kann mit seinen Bohr- und Fräsständern überzeugen. Für dieses Feature müssen Sie jedoch leider etwas tiefer in die Tasche greifen.

Weiterführende Links und Quellen

Abschließend möchten wir Ihnen in dem Vergleich noch einige interessante Links und Quellen liefern, so dass Sie sich auch hier noch eingehender informieren können. Schließlich ist es unser Ziel, dass Sie das richtig Gerät für Ihre Einsatzzwecke finden.

Einen interessanten Blogartikel über Bohrständer können Sie auf dieser Webseite finden

http://patrick-holzwerker.de/tag/bohrstaender/

Ein informatives Youtube-Video zeigt Ihnen den Einsatz eines Bohrständers

https://www.youtube.com/watch?v=K_3Ea6bqNvU

Fragen, welches Gerät der richtige ist, zeigt Ihnen der Blog auf der Seite von

Einen Beitrag zu den Ständer- oder Säulenbohrmaschinen finden Sie auf

https://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%A4nderbohrmaschine

Ein Blog, der sich mit dem Selbstbau eines Bohrständers beschäftigt, finden Sie unter

https://forum.zerspanungsbude.net/viewtopic.php?f=17&t=9319&start=10

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