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SitzbÀlle im Test auf ExpertenTesten
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Sitzball Test - fĂŒr einen geraden RĂŒcken und guten Sitzkomfort - Vergleich der besten SitzbĂ€lle 2019

Gerade fĂŒr Personen, die viele Stunden am Schreibtisch verbringen, ist der Sitzball phasenweise eine sinnvolle Alternative. Der Mensch wird durch das stĂ€ndige Sitzen in seinen Bewegungen beeintrĂ€chtigt. Er sollte sich viel mehr bewegen, und genau hier setzen die modernen, ergonomischen Sitzgelegenheiten an.

Sitzball Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Was ist ein Sitzball?

Der Sitzball aus dem Test eignet sich als alternative Sitzgelegenheit fĂŒr den Schreibtisch.
Er wird auch als Pezziball oder Gymnastikball bezeichnet. Typisch fĂŒr die SitzbĂ€lle aus dem Produktvergleich ist ihre InstabilitĂ€t, die eine gewisse MuskelaktivitĂ€t anregt. Dadurch soll vor allem der RĂŒcken gestĂ€rkt werden. Allerdings sollte man wissen, dass auch die Sitzball Vergleichssieger nicht ĂŒber einen zu langen Zeitraum als Stuhlersatz zum Einsatz kommen sollten.

Nicht immer lÀsst sich der klassische Sitzball von einem Gymnastikball unterscheiden. Teilweise ist die OberflÀche etwas rauer, doch in den meisten FÀllen sind QualitÀt und Farbauswahl einheitlich.

Das hauptsĂ€chliche Unterscheidungsmerkmal bezieht sich also auf die Nutzung der zwischen 45 und 95 cm großen BĂ€lle. Es gibt allerdings einige SitzbĂ€lle, die eine bessere SchwingungsdĂ€mpfung haben als die GymnastikbĂ€lle.

Wie funktioniert ein Sitzball?

Ein Sitzball wird zu der GrĂ¶ĂŸe aufgepumpt, dass man bequem darauf sitzen kann. Im optimalen Fall betrĂ€gt der Winkel an der HĂŒfte rund 100 Grad, wenn man darauf sitzt und seine FĂŒĂŸe flach auf den Boden stellt. Dabei sollte der Sitzball auf den idealen HĂ€rtegrad aufgepumpt werden. Ist er zu weich, sinkt man auf dem Ball ein und formt womöglich einen RundrĂŒcken. Außerdem muss man auf einem weichen Sitzball nicht so viel balancieren, bewegt sich also weniger als auf einem stĂ€rker aufgepumpten Ball.

Die GrĂ¶ĂŸe und der HĂ€rtegrad des Balls mĂŒssen auf die KörpergrĂ¶ĂŸe des Benutzers abgestimmt werden. Schon bei minimalen Bewegungen gilt es, die Balance wiederzufinden. So werden die Muskeln auch bei der eher bewegungsarmen Arbeit am Schreibtisch aktiviert. Diese stĂ€ndige Neupositionierung soll die Muskulatur stĂ€rken und den Körper beweglicher machen.

Wer sich mit dem Sitzball aus dem Test unwohl fĂŒhlt, weil er nicht nur wippt, sondern auch rollt, der kann ihn auf einer Ballschale fixieren. Eine solche Halterung stellt sicher, dass der Ball an seinem Platz bleibt. Die aktivierende Bewegung bleibt zwar noch erhalten, doch der Sitzball kann nicht mehr komplett wegrollen.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Die Vorteile der SitzbĂ€lle aus dem Produktvergleich zeigen sich in einem gesunden, stĂ€rkeren RĂŒcken. Zum Anfang mag man es noch als unangenehm empfinden, wenn man sich nicht anlehnen kann und eine stĂ€ndige Körperkontrolle erforderlich ist. Im Laufe der Zeit ist das Sitzen auf dem Sitzball jedoch eine Art Training, das sich ohne Zeitaufwand betreiben lĂ€sst. Man hĂ€lt sich automatisch aufrechter als auf einem normalen BĂŒrostuhl und wird sich der eigenen Körperbalance bewusster. Aus diesem Grund werden SitzbĂ€lle von Physiotherapeuten und Ärzten empfohlen.

Wer eine gesunde WirbelsĂ€ule hat, der kann etwas lĂ€nger auf dem Sitzball sitzen bleiben, doch im Allgemeinen wird dazu geraten, es nicht damit zu ĂŒbertreiben. Hier gehen die Meinungen der Experten auseinander. Auf jeden Fall sollte man vorsichtig sein, wenn man bereits einen Bandscheibenvorfall hatte oder unter RĂŒckenbeschwerden leidet: LĂ€nger als eine Stunde am Tag sollte man den Sitzball in diesem Fall lieber nicht benutzen.

Eine Ballschale kann den Sitzball fixieren, sodass er nicht zur Seite oder nach vorne und hinten rollt. Sie ist dann von Vorteil, wenn man etwas stabiler sitzen möchte. GrundsĂ€tzlich sollte man jedoch versuchen, das BalancegefĂŒhl ohne eine solche Ballschale herzustellen. Das aktiviert nicht nur den Gleichgewichtssinn, sondern kann auch das Denken positiv beeinflussen.

Dadurch, dass die Sitzhaltung hĂ€ufiger geĂ€ndert wird, kommt es zu einer insgesamt stĂ€rkeren Durchblutung. Diese Aktivierung ĂŒbertrĂ€gt sich nicht nur auf den Körper, sondern fördert laut Expertenmeinung auch die GehirntĂ€tigkeit.

Welche Arten von SitzbÀllen gibt es?

Im Test der SitzbĂ€lle wurden nur geringfĂŒgige Unterschiede festgestellt. Wie bereits erklĂ€rt, kann man Sitz- und GymnastikbĂ€lle teilweise austauschen. Allerdings sollte man auf die richtige DĂ€mpfung achten, denn der typische Bouncing-Effekt, der bei vielen GymnastikbĂ€llen vorhanden ist, stört beim Sitzball eher.

Die BĂ€lle stehen in mehreren GrĂ¶ĂŸen und vielen Farben zur Auswahl. Einige haben eine etwas festere und rutschfeste OberflĂ€che, andere sind leichter und glatter beschaffen. Neben der QualitĂ€t und dem Material ist die Berstsicherheit ein wichtiges Merkmal. Diese wird auch als Anti-Burst-System (ABS) bezeichnet. Bei den Sitzball Vergleichssiegern wird hĂ€ufig das Verbundmaterial Crylon verarbeitet, das mit seinem ABS eine optimale Sicherheit gewĂ€hrleistet.

Die Vorteile der SitzbÀlle:

  • Aktivierung von RĂŒcken- und Bauchmuskeln,
  • zahlreiche Übungs- und Einsatzmöglichkeiten,
  • Verbesserung der Fitness,
  • zeitsparendes Training zuhause.

Die Nachteile der SitzbÀlle:

  • Nur kurzfristig als Sitzgelegenheit geeignet,
  • braucht beim Aufbewahren etwas Stauraum.

So werden die SitzbÀlle getestet

Der Test der SitzbĂ€lle soll den Kunden als eine Art Kaufratgeber dienen. Hier geht es einerseits darum, die richtige GrĂ¶ĂŸe zu finden, andererseits hat man eine große Auswahl an Farben. ZunĂ€chst sollte man an seine eigene KörpergrĂ¶ĂŸe und das Körpergewicht denken. Diese Daten liefern die Grundlage fĂŒr die Kaufentscheidung. Auf jeden Fall sollte der Sitzball, den man schließlich auswĂ€hlt, eine möglichst griffige OberflĂ€che haben. Diese vermeidet, dass man beim aktiven Sitzen abrutscht.

Die GrĂ¶ĂŸe

StandardmĂ€ĂŸig haben die SitzbĂ€lle aus dem Produktvergleich einen Durchmesser von mindestens 45 cm und höchstens 95 cm. Diese MaximalgrĂ¶ĂŸe ist jedoch nicht so hĂ€ufig zu finden, da auch die Nachfrage eher gering ist. Welche BallgrĂ¶ĂŸe die richtige ist, hĂ€ngt davon ab, wie groß der Benutzer ist. Wenn man aufrecht auf dem Sitzball sitzt, sollte der Winkel an HĂŒfte und Knien bei etwa 100 Grad liegen. GrundsĂ€tzlich kann man sich an der Sitzhöhe eines BĂŒrostuhls orientieren. Allerdings muss man bedenken, dass der Sitzball beim Hinsetzen einsinkt. Wenn der Ball zu groß ist, hat man zwar den besseren Überblick ĂŒber die ArbeitsflĂ€che, allerdings ist die Sitzposition dann nicht mehr optimal. Daher empfehlen die Ergonomie-Experten, im Zweifelsfall lieber die Tischplatte etwas abzusenken.

Das Material

SitzbĂ€lle sind hĂ€ufig aus Kunststoff wie PVC gefertigt. Bei der Verarbeitung dieser Kunststoffe kommen oft Weichmacher und bedenkliche Farbstoffe zum Einsatz. Darauf sollte man nach Möglichkeit verzichten. Einige Hersteller von SitzbĂ€llen verwenden andere Materialien, die fĂŒr die Gesundheit unbedenklich sind.

Unter anderem kann man GummibĂ€lle benutzen. Ebenso wie bei den GymnastikbĂ€llen gibt es auch bei den SitzbĂ€llen ein PrĂŒfzeichen, das auf die Sicherheit der verwendeten Materialien hinweist.

Die Berstsicherheit

Ein Sitzball mit ABS kann nicht platzen, auch wenn er einmal etwas stÀrker belastet wird. Das Anti-Burst-System stellt sicher, dass der Sitzball bei einer BeschÀdigung nur langsam seine Luft verliert. Mit dieser Berstsicherheit lassen sich gefÀhrliche UnfÀlle am Schreibtisch vermeiden, die Verletzungen nach sich ziehen können. Trotzdem sollte man den Ball nicht in die NÀhe von spitzen Kanten bewegen.

Die Belastbarkeit

In der Produktanleitung fĂŒr die SitzbĂ€lle erfĂ€hrt man, mit wie viel Gewicht der Ball belastet werden darf. Üblicherweise haben die SitzbĂ€lle von den Markenherstellern eine Belastbarkeit zwischen 300 und 500 kg. Das klingt nach einem hohen Gewicht, doch man sollte berĂŒcksichtigen, dass hier auch die dynamische Belastung mitspielt.

Das Zubehör

Einige Benutzer wĂŒnschen sich einen Sitzball mit Zubehör, also ein Set, bei dem auch die Pumpe und eventuell eine Anleitung beiliegt. Bei manchen Produkten ist auch eine Ballschale in der Lieferung enthalten.

Die OberflÀche

Einige SitzbĂ€lle aus dem Test 2019 haben eine glatte OberflĂ€che, bei anderen ist das Material geriffelt oder angeraut. Manchmal ziehen sich strukturierte Riffel ĂŒber die FlĂ€che. Die Frage ist, ob man etwas mehr Griffigkeit haben möchte oder ob der Ball neben dem Sitzen auch fĂŒr andere EinsĂ€tze benutzt wird, beispielsweise fĂŒr das Gymnastiktraining. Im Allgemeinen fĂŒhlen sich die meisten Benutzer mit griffigen SitzbĂ€llen sicherer. Die Strukturierung hilft dabei, die Balance zu halten, und vermeidet, dass der Ball stĂ€ndig wegrollt oder dass man womöglich abrutscht. Wenn die OberflĂ€che jedoch zu rau ist, dann bleibt der Schmutz schneller daran hĂ€ngen. Die Reinigung fĂ€llt bei den glatten BalloberflĂ€chen leichter.

Die Farbe

Die Farbe des Sitzballs ist kein QualitĂ€tsmerkmal, trotzdem spielt sie eine gewisse Rolle bei der Kaufentscheidung. Zuhause am Jugendschreibtisch oder auf der Arbeit wĂŒnschen sich viele einen Sitzball, der etwas Farbe ins Spiel bringt und dadurch die gesamte Stimmung hebt. Ein leuchtendes Rot oder Orange sieht schön aus und darf natĂŒrlich nicht zu schnell verblassen. Blau und GrĂŒn wirken etwas kĂŒhler aber trotzdem lebendig. Einige Firmen achten auch bei der Einrichtung streng auf das Corporate Identity Design und erwarten von ihren Mitarbeitern, dass diese beispielsweise hauptsĂ€chlich blaue oder schwarze und weiße Möbel und Accessoires verwenden. Bei der großen Farbauswahl der SitzbĂ€lle ist das kein Problem, denn die Vergleichssieger gibt es auch in der Wunschfarbe.

Worauf muss ich beim Kauf eines Sitzballs achten?

Wer einen Sitzball sucht, der sollte sich genau ĂŒber die infrage kommenden AusfĂŒhrungen informieren und vor allem wissen, welche GrĂ¶ĂŸe die richtige ist.

Nur wenn man in der idealen Position darauf sitzen kann, kommen die Vorteile der SitzbÀlle aus dem Produktvergleich zum Tragen. Zudem lohnt sich ein Blick auf das Anti-Burst-System und auf das verarbeitete Material.

Die Vergleichssieger von großen Marken wie Pezzi und Togu sind besonders gefragt, doch auch einige andere Hersteller können durch die BestĂ€ndigkeit und Griffigkeit ihrer SitzbĂ€lle ĂŒberzeugen. Gegebenenfalls lohnt es sich, ein Set inklusive Ballpumpe zu kaufen, wenn man noch kein geeignetes Pumpsystem fĂŒr einen Sitzball hat.

Bei der Handhabung der verschiedenen SitzbĂ€lle gibt es im Allgemeinen kaum EinschrĂ€nkungen. Allerdings sollte man sicherstellen, dass es sich tatsĂ€chlich um einen Sitzball handelt und nicht um einen reinen Gymnastikball. Letzterer könnte bei Bewegungen zu stark nachfedern und daher weniger geeignet fĂŒr den Schreibtischplatz sein.

Die Kaufentscheidung hĂ€ngt unter anderem davon ab, wie oft und lange man den Sitzball nutzen möchte. Einige dieser BĂ€lle bieten in Kombination mit einer Ballschale mehr StabilitĂ€t, andere haben eine geriffelte OberflĂ€che, die einen etwas besseren Halt bietet. FĂŒr diejenigen, die relativ fit sind und ĂŒber einen guten Gleichgewichtssinn verfĂŒgen, eignen sich aber auch die Standardmodelle mit relativ glatt strukturierter OberflĂ€che. Gegebenenfalls kann ein zweiter Sitzball vorteilhaft sein. Einige Hersteller bieten sogar zwei BĂ€lle im Set an, sodass man einen zum Sitzen erhĂ€lt und den zweiten fĂŒr das Training.

Die Farbauswahl bei den SitzbÀllen richtet sich nach dem eigenen Geschmack.

GrundsĂ€tzlich findet man die BĂ€lle in allen denkbaren Farben, sodass es kaum EinschrĂ€nkungen gibt. Anders als bei diversen anderen Trainingsartikeln dienen die Farbtöne der SitzbĂ€lle ĂŒblicherweise nicht der GrĂ¶ĂŸenbestimmung.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden 7 Herstellern

Bei vielen KĂ€ufern hĂ€ngt die Entscheidung von der Marke ab. Die Hersteller, die hier erwĂ€hnt werden, prĂ€sentieren die Sitzball Vergleichssieger. Neben der QualitĂ€t steht dabei auch die GrĂ¶ĂŸenvielfalt eine Rolle. Zudem freuen sich die Kunden ĂŒber eine attraktive Optik und ĂŒber die Möglichkeit, ihre Lieblingsfarbe auszusuchen. Im Test der SitzbĂ€lle haben sich vor allem die folgenden Hersteller auf die SpitzenplĂ€tze geschoben.

  • Pezzi
  • Togu
  • Kettler
  • Thera Band
  • Hudora
  • Arzt
  • Wallenreiter
Die Marke Original Pezzi hat schon seit den 1950er Jahren viele KĂ€ufer zufriedengestellt. Man spricht hier auch von dem Pezziball, ein Begriff, der teilweise als Synonym fĂŒr den Gymnastikball verwendet wird. Die Wortmarke stammt von dem italienischen Unternehmen Ledragomma, die mit ihrem funktionalen Ball auf dem internationalen Markt sehr erfolgreich ist. 
Der Hersteller Togu gehört ebenfalls zu den fĂŒhrenden Produzenten von Sitz- und GymnastikbĂ€llen. Die Kombination aus beiden Funktionen sorgt schon seit langer Zeit fĂŒr eine starke Nachfrage bei den Togu BĂ€llen. Inzwischen haben diese zumeist eine leicht angeraute OberflĂ€che, um die Griffigkeit zu verbessern. 
Kettler bietet in seinem großen Sortiment von Trainingsartikeln auch SitzbĂ€lle und Ă€hnliche GerĂ€te an. Die LĂŒcke zwischen Sport und Physiotherapie wird durch die Produkte von Kettler allmĂ€hlich geschlossen.
Die Marke Thera Band ist vor allem in der Branche der Reha- und Physiotherapie sehr bekannt. Die Marken-SitzbĂ€lle eignen sich hĂ€ufig auch fĂŒr gymnastische Übungen. 
Die Firma Hudora ist ein großer deutscher Produzent von Spiel- und Sportartikeln. Auch Freizeitprodukte werden von dem Unternehmen in Remscheid hergestellt.
Arzt stellt ein breites Sortiment von Gesundheits- und Sportartikeln zur VerfĂŒgung. Die SitzbĂ€lle und anderen Produkte orientieren sich an unterschiedlichen Leistungsstufen und Altersklassen. Besonders beliebt sind die multifunktionalen Artikel, zu denen auch der Sitzball gehört.
Das Unternehmen Wallenreiter hat sich auf Artikel fĂŒr den Schul- und Vereinssport spezialisiert und steht fĂŒr eine zuverlĂ€ssige ProduktqualitĂ€t. 

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Sitzball am besten?

Einen Sitzball kann man im GeschĂ€ft kaufen, beispielsweise im Fachhandel fĂŒr Rehabedarf oder in der Sportabteilung eines Kaufhauses, oder online. In den FachgeschĂ€ften fĂŒr Sportartikel sowie bei den Reha-Spezialisten bekommt man jedoch nur eine kleine Auswahl prĂ€sentiert. Im Vergleich dazu haben die Online-Shops ein deutlich grĂ¶ĂŸeres Angebot. Außerdem ist es weitaus leichter, sich ĂŒber die Vergleichsportale und mithilfe von Suchfiltern einen Überblick von den SitzbĂ€llen zu machen.

Ausprobieren darf man den Sitzball im GeschĂ€ft meistens nicht. Dieser Vorteil entfĂ€llt also beim Direktkauf. Auch aus anderen GrĂŒnden empfiehlt sich die Online-Bestellung, denn im Internet gibt es beispielsweise keinen Ladenschluss. Die unkomplizierte Bezahlweise und die zumeist recht schnelle Lieferung sind weitere gute GrĂŒnde fĂŒr den Online-Kauf.

Besonders interessant sind die Online-Bewertungen, die zeigen, wie zufrieden anderen KĂ€ufer mit den SitzbĂ€llen sind. GleichgĂŒltig, fĂŒr welchen Internet-HĂ€ndler man sich entscheidet, ohne solche Beurteilungen lĂ€uft kaum noch etwas. Dieses Feedback hilft nicht nur den spĂ€teren Kunden, sondern es wird teilweise auch von den HĂ€ndlern und Herstellern genutzt, um das Angebot zu optimieren.

Falls etwas mit dem Sitzball nicht in Ordnung ist, muss man eine Reklamation in die Wege leiten. Dies geschieht entweder direkt im Fachhandel oder online, je nachdem, wo man den Artikel gekauft hat. Ebenso wie bei der Bestellung ist auch die Reklamation oder RĂŒcksendung im Internet einfacher durchzufĂŒhren. Man kann unabhĂ€ngig von der Uhrzeit Kontakt mit dem HĂ€ndler aufnehmen, entweder online oder telefonisch, um die Details zur Reklamation zu klĂ€ren. Je nach Lage des Falls schickt man den Sitzball nach dieser KlĂ€rung per Post zurĂŒck und erhĂ€lt das Geld zurĂŒck, oder es erfolgt eine Ersatzlieferung.

Wissenswertes & Ratgeber

Die diversen SitzbĂ€lle aus dem Test 2019 können nicht nur zum Sitzen verwendet werden, sondern sie eignen sich auch fĂŒr physiotherapeutische Maßnahmen und fĂŒr gymnastische Übungen.
Je nachdem, zu welchem Zweck man den Sitzball kauft, ist das Sitzen am Schreibtisch die erste oder zweite Nutzungsart. Wenn der Ball vorwiegend als zeitweilige Alternative fĂŒr den Schreibtischstuhl zum Einsatz kommt, unterstĂŒtzt er das aktive Sitzen und schont dabei die RĂŒckenmuskulatur, wenn man es mit der Dauer nicht ĂŒbertreibt. Viele erfahrene Physiotherapeuten raten dazu, nicht lĂ€nger als eine oder eineinhalb Stunden am StĂŒck auf dem Sitzball zu verbringen.

Ärzte sowie Krankenkassen empfehlen, den Sitzball zur Schonung der WirbelsĂ€ule zu verwenden. Die gesundheitsfördernden Features der BĂ€lle sollten allerdings nur dann zur Anwendung kommen, wenn der RĂŒcken noch nicht zu stark geschĂ€digt ist. Wer mit den Bandscheiben zu kĂ€mpfen hat, sollte sich zuerst von seinem OrthopĂ€den beraten lassen, ob der Sitzball wirklich eine geeignete Lösung ist.

Die meisten der bewĂ€hrten Markenhersteller orientieren sich an den strengen Vorschriften des Gesetzgebers. Hier lohnt sich ein Blick auf die PrĂŒfnorm. Wenn der Sitzball die europĂ€ische Norm 93/42 EWG erfĂŒllt, gehört er zur Kategorie der zugelassenen Medizinprodukte.

Der nachfolgende Blick in die Geschichte des Sitzballs zeigt auf, wie sich die Anforderungen im Laufe der Jahrzehnte verÀndert haben und welche Aspekte bei diesen Artikeln eine besondere Rolle spielen.

Die Geschichte des Sitzballs

Im Jahr 1950 wurde der erste Pezzi-Gymnastikball prĂ€sentiert. Das Unternehmen Ledragomma mit Sitz in Italien hatte den bis heute beliebten Pezziball entwickelt, der zunĂ€chst als eine Kombination aus Spielzeug und therapeutisches TrainingsgerĂ€t verwendet wurde. Kinder sowie Erwachsene sollten durch die Übungen mit dem Ball ihr BalancegefĂŒhl verbessern und gleichzeitig stĂ€rkere Muskeln bekommen. Der Pezziball unterstĂŒtzte sie dabei, ohne dass die Gelenke ĂŒberstrapaziert wurden. Mit dem leicht wippenden Ball wurde der Körper stimuliert, was von Anfang an ein wichtiges Kriterium bei den Übungen darstellte. Dadurch, dass sich die Menschen von einem Jahrzehnt zum nĂ€chsten offensichtlich immer weniger bewegen, hat dieser Effekt inzwischen eine immer stĂ€rkere Bedeutung.

Bald sah man die Pezzi- und GymnastikbĂ€lle auch öfter beim Sport. In den 1970er Jahren kamen sie beim AufwĂ€rmen zum Einsatz oder um das Muskeltraining zu unterstĂŒtzen. Die Übungen mit dem Gymnastikball wurden in den folgenden Jahrzehnten noch intensiviert. Nicht nur bei der Gymnastik, auch im Zusammenhang mit dem Muskelaufbau wurde der Ball zu einem der bevorzugten TrainingsgerĂ€te.

Die MaterialqualitĂ€t verbesserte sich mit den erhöhten AnsprĂŒchen an die Sicherheit der GymnastikbĂ€lle. Das wurde besonders wichtig, als die BĂ€lle nicht nur fĂŒr die Bewegungstherapie und bei sportlichen Übungen verwendet wurden, sondern auch zum Sitzen. In den 1990er Jahren erkannte man allmĂ€hlich, wie wichtig das aktive Sitzen am Arbeitsplatz ist, und holte die GymnastikbĂ€lle an den Schreibtisch. Anfangs waren die Benutzer regelrecht begeistert, dann allerdings stellten die medizinischen Experten fest, dass durch die stĂ€ndige Nutzung des Sitzballs gewisse gesundheitliche Probleme verursacht werden können. Das fĂŒhrte dazu, dass man sich fĂŒr das nur vorĂŒbergehende Sitzen auf dem Ball aussprach. Maximal eine Stunde oder 90 Minuten sollen gesund sein, viel mehr Zeit sollte man jedoch nicht auf dem Sitzball verbringen. Diese Grundregel wird bis heute von den meisten berĂŒcksichtigt.

Die Verbesserung des Materials zeigt sich in der idealen Balance aus FlexibilitĂ€t und Robustheit. Zudem sind die modernen Sitzball Vergleichssieger berstsicher. Die frĂŒheren BĂ€lle konnten bei einer BeschĂ€digung platzen, was teilweise zu schmerzhaften UnfĂ€llen fĂŒhrte.
Durch das innovative Anti-Burst-System wird jedoch sichergestellt, dass so etwas nicht mehr passieren kann. Wenn es nun zu einem Riss oder zu einer anderen BeschĂ€digung an der HĂŒlle kommt, entweicht die darin enthaltene Luft nur allmĂ€hlich. Man fĂ€llt also nicht gleich hin, sondern hat genug Zeit, um sich vom Sitzball zu erheben.

Im Gegensatz zu frĂŒher sind bei einigen SitzbĂ€llen aus dem Testvergleich gewisse Unterschiede zu den typischen GymnastikbĂ€llen zu erkennen. Andere Modelle lassen sich hingegen nicht eindeutig kategorisieren. Diese können wahlweise zum Sitzen oder fĂŒr physiotherapeutische Übungen verwendet werden.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Sitzball

Ein Sitzball sollte nicht zu stark federn, darum ist es wichtig, keinen klassischen Gymnastikball auszuwĂ€hlen. Zudem muss man wissen, dass auch die Sitzball Vergleichssieger nicht zu lange verwendet werden sollten. Durch das aktive Sitzen wird zwar die Muskulatur angesprochen, doch nach einem gewissen Zeitraum wird es einfach anstrengend. Darum ist darauf zu achten, dass man die Muskeln nicht ĂŒberbeansprucht: Nach einer Stunde oder maximal 90 Minuten sollte man daher den Sitzball wieder durch einen ergonomischen Schreibtischstuhl ersetzen.

Die Experten fĂŒr Ergonomie und Arbeitssicherheit empfehlen, die Position am Arbeitsplatz hin und wieder zu wechseln. Sie sehen den Sitzball zumeist als nur kurzfristige Sitzgelegenheit an.

Wer einen Blick auf die Zahlen wirft, der wird schnell erkennen, wie wichtig es ist, sich mehr zu bewegen. Durchschnittlich verbringen die BĂŒroangestellten ĂŒber 80 % ihrer Arbeitszeit auf dem Stuhl. Auch bei einem aktiven Sitzen ist das eine hohe Belastung fĂŒr die WirbelsĂ€ule. Der RĂŒcken braucht stĂ€rkere Muskeln, doch diese kann man nur erhalten, wenn man möglichst aktiv sitzt. Wer etwa eine Stunde tĂ€glich – eventuell in zwei Etappen – einen Sitzplatz aus dem Test 2019 benutzt, der tut seiner RĂŒckenmuskulatur etwas Gutes. Doch auch eine gezielte RĂŒckengymnastik kann dabei helfen, den Körper fit zu halten. In ErgĂ€nzung zum Sitzball ist es daher sinnvoll, ein mehr oder weniger intensives Ausgleichstraining zu absolvieren.

Damit der Sitzball auch den gewĂŒnschten Erfolg zeigt, muss er auf die KörpergrĂ¶ĂŸe des Nutzers angepasst werden. Beim Daraufsitzen sollte die Höhe in etwa der Sitzhöhe des Stuhls entsprechen. Die genauen Daten sollen in der nachfolgenden Tabelle als grobe Richtwerte dienen. Um zu ermitteln, welche BallgrĂ¶ĂŸe und welcher HĂ€rtegrad im individuellen Fall benötigt werden, kann man probesitzen. Einige Hersteller bieten ihren Kunden die Möglichkeit an, den Sitzball fĂŒr eine bis drei Wochen zu testen.

Die hier aufgefĂŒhrten GrĂ¶ĂŸenangaben beziehen sich auf den Durchmesser des Sitzballs sowie auf die LĂ€nge der Unterschenkel.

  • 45 cm (BallgrĂ¶ĂŸe) – 35 bis 37 cm UnterschenkellĂ€nge,
  • 55 cm – 38 bis 47 cm,
  • 65 cm – 48 bis 57 cm,
  • 75 cm – 58 bis 67 cm,
  • 85 cm – 68 bis 77 cm,
  • 95 cm – 78 bis 87 cm.

Sitzball in 5 Schritten richtig aufpumpen

Ein Gymnastikball wird meistens relativ fest aufgepumpt, doch beim Sitzball sollte man darauf achten, ihn etwas weicher zu halten. Wenn er nicht so viel Luft enthÀlt, bietet er mehr Sicherheit beim Sitzen und reagiert nicht so empfindlich auf leichte Bewegungen.

Durch das stĂ€rkere Einsinken bleibt er besser auf seinem Platz und ist sozusagen mehr Sitz als Ball. Daher kaufen viele einen Sitzball, der etwas grĂ¶ĂŸer ist als die empfohlenen Maße, und befĂŒllen ihn mit etwas weniger Luft.
Wer jedoch eine Ballschale oder eine StĂŒtze verwendet, der kann den Sitzball auch etwas fester aufpumpen und dadurch den Sitzkomfort verbessern. Im Folgenden werden die fĂŒnf Schritte beim Aufpumpen etwas nĂ€her beschrieben. GrundsĂ€tzlich kann man hier aber nicht viel verkehrt machen, sodass der Sitzball innerhalb von kurzer Zeit eingesetzt werden kann.

Schritt 1: Temperatur beachten

Am besten pumpt man den Sitzball bei Zimmertemperatur auf. Gerade wenn das Material kalt ist, kann es noch steif sein und nur langsam reagieren. Eventuell ist es deshalb vorteilhaft, den Ball schon einige Zeit vor der Benutzung im Arbeitszimmer aufzubewahren.

Schritt 2: Beim ersten Aufpumpen nicht komplett aufpumpen

Bei den ersten EinsĂ€tzen haben die SitzbĂ€lle aus dem Produktvergleich noch nicht die optimale Dehnbarkeit. Darum sollte man sie nicht komplett befĂŒllen, sondern nur auf 80 oder höchstens 90 % der MaximalgrĂ¶ĂŸe aufpumpen. Nach einer Wartezeit von 24 Stunden wird das Material etwas elastischer, sodass sich der Luftdruck nach und nach erhöhen lĂ€sst. Auch in den folgenden Tagen kann der Sitzball noch flexibler werden.

Schritt 3: Den richtigen HĂ€rtegrad finden

Wenn man auf dem Ball sitzen möchte, sollte man ihn nicht zu fest aufpumpen. Im Optimalfall sinkt er beim Hinsetzen ein. Dadurch ist er sicherer und rollt nicht so leicht weg. Allerdings darf man auch nicht zu tief oder zu hoch sitzen. Nach ein paar Tests stellt man fest, welcher HÀrtegrad der richtige ist.

Schritt 4: Die Luftpumpe muss passen

Bei vielen SitzbĂ€llen aus dem Test 2019 kommt eine handelsĂŒbliche Pumpe zum Einsatz, wie man sie beispielsweise fĂŒr eine Luftmatratze verwendet. Ein Kompressor kann ebenfalls nĂŒtzlich sein und erleichtert das Aufpumpen. AbhĂ€ngig davon, wie oft man die Luft ablĂ€sst und wieder einfĂŒllt, ist eine komfortabel zu bedienende Standpumpe hilfreich. Hier ist oft eine Fußplatte verbaut, die das Wegrutschen verhindert. Eine elektrische Luftpumpe arbeitet sehr schnell, dafĂŒr verursacht sie ein lautes GerĂ€usch. Noch wichtiger als die eigentliche Funktionsweise der Pumpe ist die KompatibilitĂ€t mit dem Ventil des Sitzballs.

Schritt 5: Luft kontrollieren

Nach ein paar Tagen kann der Sitzball etwas Luft verlieren. Dann muss man diese wieder nachfĂŒllen. AbhĂ€ngig von der QualitĂ€t des Balls und von der Benutzungsdauer findet dieses erneute Aufpumpen etwas seltener oder hĂ€ufiger statt.

10 Tipps zur Pflege

Ob man den Sitzball einzeln verwendet oder auf eine StĂŒtzhalterung legt, er benötigt eine gewisse Pflege, damit er nicht zu schnell verschmutzt und erste Verschleißstellen zeigt. Eine saubere Arbeitsumgebung ist nicht nur im BĂŒro sehr wichtig und erhöht die Motivation. Manchmal sammelt sich Staub auf der OberflĂ€che an oder es setzen sich kleine Verschmutzungen auf dem Ball fest. Die folgenden Tipps sollen den Besitzern eines solchen Balls zeigen, wie sie ihn am besten pflegen.

  • Tipp 1
  • Tipp 2
  • Tipp 3
  • Tipp 4
  • Tipp 5
  • Tipp 6
  • Tipp 7
  • Tipp 8
  • Tipp 9
  • Tipp 10

Tipp 1:

Die typischen Staubspuren und auch andere leichte Verschmutzungen werden einfach mit einem feuchten Schwamm oder Tuch abgewischt.

Tipp 2:

Wenn das befeuchtete Tuch nicht ausreicht, weil es sich um schwierigeren Schmutz oder um Schweißspuren handelt, nimmt man etwas Handwaschseife, um die betroffene Stelle zu reinigen. nach ein paar Minuten Einwirkphase reibt man die OberflĂ€che mit einem Schwamm ab, bis Schmutz und Seife entfernt sind.

Tipp 3:

Gegen fest haftenden Schmutz hilft auch ein sanfter Reiniger, der aber möglichst keinen Alkohol enthalten sollte. Nur in HĂ€rtefĂ€llen sollte man verdĂŒnnten Reinigungsalkohol einsetzen, um solche Verschmutzungen zu beseitigen.

Tipp 4:

Chemische Reiniger sind tabu und auch reine alkoholische Mittel fĂŒhren zum Austrocknen des Materials, das daraufhin porös werden kann. Im Gegensatz zu verdĂŒnntem Reinigungsalkohol ist ein alkoholisches Reinigungsmittel deutlich aggressiver.

Tipp 5:

Scharfkantige Objekte wie Messer oder Schaber sollte man fĂŒr die Reinigung des Sitzballs nicht verwenden. Risse und andere BeschĂ€digungen wĂ€ren hier die Folge.

Tipp 6:

Wenn man den Sitzball mit zu viel oder zu wenig Luft befĂŒllt, kann das Material darunter leiden. Ein Blick in die Anleitung zeigt, wie fest man den Ball mindestens aufpumpen sollte und wo die Obergrenze liegt. Dadurch reduziert sich das Risiko, dass der Sitzball beschĂ€digt wird. Gegebenenfalls muss man alle paar Tage etwas Luft nachpumpen, damit der Ball nicht zu tief einsinkt.

Tipp 7:

Ein Sitzball ist zum Sitzen und gegebenenfalls fĂŒr ein paar GymnastikĂŒbungen entwickelt worden. Er sollte deshalb nicht fĂŒr andere Dinge benutzt werden und ist vor spitzen Ecken zu schĂŒtzen. Auch das Spielen im Garten ist eine nicht vorgesehene Beanspruchung: Womöglich kommt er hier gegen Dornen oder dĂŒnne Zweige, die seine OberflĂ€che zerkratzen.

Tipp 8:

Die Hersteller der SitzbÀlle raten dazu, diese nicht direkt an der Heizung aufzubewahren. Hier könnte das Material durch die extreme WÀrme beschÀdigt werden.

Tipp 9:

Die meisten SitzbÀlle sind nicht UV-fest und können verblassen. Daher darf man sie nicht dem direkten Sonnenlicht aussetzen und sollte sie vorzugsweise an einem schattigen Ort aufbewahren.

Tipp 10:

Manche SitzbĂ€lle scheinen den Staub förmlich anzuziehen. Hier hilft ein Antistatik-Tuch, mit dem man den Ball regelmĂ€ĂŸig abwischt. Ein solches Tuch wird ĂŒblicherweise trocken verwendet, kann aber auch in Kombination mit einem Spray benutzt werden. Hier ist allerdings zu ĂŒberprĂŒfen, ob der Sitzball diese Behandlung vertrĂ€gt. Die Informationen hierzu findet man in der Produktbeschreibung.

NĂŒtzliches Zubehör

FĂŒr die SitzbĂ€lle bieten die Hersteller oft spezielle Luftpumpen an. Zudem findet man im Lieferumfang oft eine Anleitung, die einen ĂŒber die grundlegenden Schritte informiert und auffĂŒhrt, fĂŒr welche EinsĂ€tze der Sitzball geeignet ist. AbhĂ€ngig von der Art des Balls kann zusĂ€tzlich eine Ballschale mitgeliefert werden. Andere Zubehörteile kommen eher bei den gymnastischen Übungen zum Einsatz, denn oft funktionieren die SitzbĂ€lle gleichzeitig als GymnastikbĂ€lle.

Bei den diversen Pumpsystemen hat man die Wahl zwischen einfachen Luftpumpen und Kompressoren. Wichtig ist, dass sie genau auf das Luftventil des Sitzballs passen. Bei Bedarf benötigt man zusĂ€tzlich einen Adapter, doch meistens sind die Pumpen bereits mit einer Auswahl von Adaptern erhĂ€ltlich. Man kann sie also nicht nur fĂŒr den Sitzball einsetzen, sondern auch fĂŒr die Luftmatratze und das Fahrrad. Ein Schnellkompressor eignet sich einerseits zum Aufpumpen des Balls, andererseits zum schnellen Abpumpen. Er ist vor allem dann nĂŒtzlich, wenn man den Sitzball bei Nichtgebrauch platzsparend wegrĂ€umen möchte.

FĂŒr die SitzbĂ€lle gibt es ein paar Ersatzteile, beispielsweise VerschlĂŒsse und Stöpselzieher. Um sicherzustellen, dass die Verschlussteile richtig sitzen, sollte man sich diese Ersatzstöpsel beim Originalhersteller bestellen. Die Stöpselzieher helfen dabei, die alten VerschlĂŒsse zu entfernen, ohne dabei andere Stellen des Balls zu beschĂ€digen.

FĂŒr einige Einsatzbereiche gibt es Spezialzubehör, das den Sitzball zu einem wichtigen TrainingsgerĂ€t macht. Vor allem, wenn er im Zusammenhang mit einer Reha-Therapie verwendet wird, sind weitere GymnastikgerĂ€te sinnvoll. Am Schreibtisch verwendet man den Sitzball dann mit einer Ballschale, wĂ€hrend nach der Arbeitsphase ein paar Übungen auf der Trainingsmatte stattfinden.

Zu einem hochwertigen Sitzball Vergleichssieger gehört eine detaillierte Beschreibung inklusive Anleitung. Diese sollte wichtige Informationen zum idealen Sitzen beinhalten und auch einige Übungen vorschlagen. Wer an einem ergonomischen Arbeitsplatz interessiert ist, kann sich mit noch weiterem Zubehör ausrĂŒsten, beispielsweise mit Postern zu kleinen GymnastikĂŒbungen oder mit Erinnerungstafeln fĂŒr kurze Arbeitspausen. Im weiteren Sinne kann man auch StressbĂ€lle und Ă€hnliche Elemente mit zum Zubehör der SitzbĂ€lle rechnen.

Literatur zum Thema ergonomisches und gesundes Sitzen ist in den FachgeschĂ€ften sowie online zu finden. Auch in diesen BĂŒchern und BroschĂŒren findet man Grafiken und genaue Beschreibungen, die einem zeigen, was bei der idealen Arbeitsumgebung zu beachten ist. Zudem werden in diesen Veröffentlichungen gute Tipps zur VerfĂŒgung gestellt, wie man seine Muskeln krĂ€ftigt und welche Umgebungsbedingungen bei der Einrichtung des Schreibtischplatzes eine Rolle spielen.

Alternativen zum Sitzball

Der Sitzball ist eine kurzfristige Alternative zum BĂŒrostuhl, daher fĂ€llt es nicht leicht, fĂŒr ihn selbst eine Alternative zu finden. Wer einen ergonomischen Stuhl hat, der kann möglicherweise ganz auf einen solchen Sitzball aus dem Testvergleich verzichten.

Nicht ganz so flexibel aber trotzdem muskelfördernd sind die Sitzhocker. Auch sie haben keine Lehne und regen die Muskeln zu stĂ€ndiger AktivitĂ€t an. AbhĂ€ngig von der AusfĂŒhrung wippen sie Ă€hnlich wie der Ball, doch hier besteht nicht das Risiko des Wegrollens. Damit ist ein solcher Sitzhocker eine sichere und trotzdem effektive Lösung.

Die verschiedenen Arten der ErgonomiestĂŒhle und Hocker, die man in den BĂŒros und auch in den privaten Arbeitszimmern sieht, können jedoch nicht so flexibel eingesetzt werden wie die SitzbĂ€lle. Wenn es um ein leichtes oder intensiveres Training geht, kommen die Sitzgelegenheiten daher nicht infrage. Stattdessen hat man die Möglichkeit, ein Ballkissen oder ein Balance Pad zu verwenden. Auch ein Training auf der Sport- oder Yogamatte hilft gegen RĂŒckenleiden und schĂŒtzt vor Verspannungen und Schmerzen. Bei solchem Trainingszubehör besteht allerdings keine Verwandtschaft mehr mit dem Sitzball, daher kann man einen Schlingentrainer oder ein Reha-Band nicht mit dieser speziellen, flexiblen Sitzgelegenheit vergleichen.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

Der Sitzball

Der Sitzball und seine Grösse

Sitzball – Fitness – Gymnastik

Gymnastikball auf Wikipedia

Tipps zum Aufpumpen des Balls

Verschiedene SitzbÀlle anschauen

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