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Sitzball Test 2018 • Die 15 besten Sitzbälle im Vergleich

Gerade für Personen, die viele Stunden am Schreibtisch verbringen, ist der Sitzball phasenweise eine sinnvolle Alternative. Der Mensch wird durch das ständige Sitzen in seinen Bewegungen beeinträchtigt. Er sollte sich viel mehr bewegen, und genau hier setzen die modernen, ergonomischen Sitzgelegenheiten an.

Sitzball Bestenliste 2018

Letzte Aktualisierung am: 

 
  POWRX Sitzball Cover + Gymnastikball und Pumpe Sitting Ball Sitzball FELT VLUV Sitzball Trenas Sitzball GoFLX Sitzball Pezzi Sitzball Maxafe Urbn Fit Sitzball Sapphire Sitzball Bürostuhl SG042 Joyletics Gymnastikball TRESKO Anti-Burst Gymnastikball Msports Sitzball BB Sport GmbH & Co. KG Universal Sitzball BOBBLY tiguar Gymnastikball 3S Jalano Sitzball 75 cm inkl. Pumpe BASIT Gymnastikball Sitzball
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ExpertenTesten TÜV-Siegel 1,05
sehr gut
1,51
gut
1,52
gut
1,78
gut
2,29
gut
2,29
gut
2,31
gut
2,34
gut
2,37
gut
2,38
gut
2,44
gut
2,50
befriedigend
2,74
befriedigend
2,81
befriedigend
2,89
befriedigend
Kundenbewertungen
auf Amazon

3 von 5 Sternen
bei 1 Rezensionen

5 von 5 Sternen
bei 1 Rezensionen

3.7 von 5 Sternen
bei 5 Rezensionen

3.6 von 5 Sternen
bei 532 Rezensionen

4.2 von 5 Sternen
bei 3 Rezensionen

4 von 5 Sternen
bei 34 Rezensionen

4 von 5 Sternen
bei 47 Rezensionen

5 von 5 Sternen
bei 1 Rezensionen

4.5 von 5 Sternen
bei 14 Rezensionen

4.3 von 5 Sternen
bei 36 Rezensionen

4.2 von 5 Sternen
bei 7 Rezensionen

4.1 von 5 Sternen
bei 13 Rezensionen

2.7 von 5 Sternen
bei 2 Rezensionen

2 von 5 Sternen
bei 1 Rezensionen
Marke POWRX Sitting Ball VLUV Trenas GoFLX Pezzi Urbn Fit Sapphire Joyletics TRESKO Msports BB Sport GmbH & Co. KG tiguar Jalano BASIT
Material

Kunststoff (Gymnastikball), Büffel-, Kunst-, Rindsleder (Überzug)

100% Polyester / Innenball: 100% PVC

Kuststoff mit Stoffüberzug

Kuststoff

Kunststoff

Flexton Silpower Material

Kuststoff

Synthetisches Gummi

Anti-Burst PVC Material

Anti-Burst Material

Kuststoff

k.A.

ABS-Material

k.A.

k.A.

Grösse

65-75 cm

65 cm

60, 65 cm

45, 55, 65, 75, 85 cm

55, 65, 75 cm

42-53-65-75 cm

45, 55, 65, 75, 85 cm

55 cm

65-75-85 cm

55-65-75-85 cm

65, 75, 85, 95, 105 cm

55-65-75-85 cm

60-70 cm

75 cm

65 cm

Maximale Belastung k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A.
Farbe

Schwarz und cognac

Beige, anthrazit, aquaruis, dunkelblau, grau, lachs, senf

Grau

Grün

Schwarz

Anthrazit, blau, grün, rot

Blau

Blau, grün

Blau, lila, rot, grau, türkis

Blau, grau, grün, lila, rosa, schwarz, rot

Anthrazit

Rot, blau, gelb, grün, orange

Grau, rot

Blau, grau

Weiss, hellblau, hellgrün, orange

Zielgruppe

Unisex

Unisex

Unisex

Unisex

Unisex

Unisex

Unisex

Unisex

Unisex

Unisex

Unisex

Unisex

Unisex

Unisex

Unisex

Sport

Fitness

Fitness

Fitness

Fitness

Fitness

Fitness

Fitness

Fitness

Fitness

Fitness

Fitness

Fitness

Fitness

Fitness, Yoga

Fitness

Berstsicher

ja

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ja

ja

ja

ja

ja

Inklusive Pumpe

ja

k.A.

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nein

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nein

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nein

In weiteren Farben erhältlich

ja

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ja

ja

Kritik

Verliert langsam Luft

Geringe Belastbarkeit

  • keine
  • keine
  • keine

Etwas zu glänzend

  • keine

Geringe Belastbarkeit

Altmodisches Design

Ein bisschen zu glänzend

  • keine

Verliert Luft

Geringe Farbauswahl

Geringe Belastbarkeit

Dünn

Besonderheiten
  • In 3 verschiedenen Ledervarianten
  • Gesundheit und Sitzkomfort
  • Das elegante und edle Design
  • Anti Burst Ball
  • Formstabil
  • Hochwertig und modern
  • Made in Germany
  • Die große Farbauswahl
  • Aus 100% Polyester
  • Robust
  • Gleichermaßen Gymnastikball, Fitnessball und Sitzball in einem
  • Berstsichere Ausführung
  • Durchmesser von 45 bis 85 cm erhältlich
  • Lieferung mit praktischer Fußpumpe
  • Pflegeleicht
  • Qualität
  • In weiteren Farben erhältlich
  • mit praktischer Fußpumpe
  • Berstsicher
  • Robust
  • Maximale Tragelast: 200kg
  • Anti-Burst-System
  • Perfekt für Schwangerschaftsübungen
  • Perfekt um die Balance und Stabilität zu erhöhen
  • Fitnessball in 3 versch. Größen verfügbar
  • Verschiedene Größen
  • Inkl. Oliver Rapid Pumpe PLUS
  • Robust
  • Entspricht der europäischen Norm 93/42 EWG "Medizinprodukte"
  • Inklusive 2 Aufsätzen für Nadelventile und Gymnastikbällen
  • Inklusive Pumpe
  • Preisgünstig
  • Gute Belastbarkeit
  • In weiteren Farben erhältlich
  • Robust
  • Anti Burst Material
  • Verbessert die Körperhaltung
  • Ideal für vielseitiges Ganzkörpertraining
  • Geeignet für die alltägliche Gymnastik
  • Robust
  • In 3 unterschiedlichen Größen
  • ANTI-BURST-MATERIAL
  • Mit der rutschfesten, strukturierten Oberfläche
  • Mit der praktischen Pumpe
  • Verschiedene Farben
  • Rutschfest durch angeraute Oberfläche
  • BPA-frei
  • Stärke: 2000 Micrometer
  • Robust
  • Langlebig
  • aus extra dickem und robustem Material
  • Hochwertig verarbeiteter Kunststoff
  • Inkl. Pumpe
  • Preisgünstig
  • Berstsicher
  • Phatalatfrei
  • Ideal für entspanntes Training der Rückenmuskulatur
  • Kann als Gymnastikball oder auch Sitzball verwendet werden
  • Große Auswahl durch viele verschiedene Größen und Farben
  • Robust
  • Robust und stabil
  • TÜV-Zertifikat
  • Vielfältig einsetzbar
  • Mit Sand befüllt
  • Extra dickes ABS-Material
  • Vielseitig einsetzbar: Fitness, Büro, Therapie, Schwangerschaft
  • Sehr robust und strapazierfähig
  • Erhältlich in 2 Farben
  • Inkl. Fußpumpe
  • Schont die Wirbelsäule
  • Mehrfarbig
  • Stabil und robust
  • Belastbar bis 120 kg
  • Zahlreiche Übungs- und Einsatzmöglichkeiten
  • Zeitsparendes Training zuhause
Materialbeschaffenheit
Preis-Leistungsverhältnis
Verarbeitungsqualität
Preisvergleich
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Was ist ein Sitzball?

Der Sitzball aus dem Test eignet sich als alternative Sitzgelegenheit für den Schreibtisch.
Er wird auch als Pezziball oder Gymnastikball bezeichnet. Typisch für die Sitzbälle aus dem Produktvergleich ist ihre Instabilität, die eine gewisse Muskelaktivität anregt. Dadurch soll vor allem der Rücken gestärkt werden. Allerdings sollte man wissen, dass auch die Sitzball Vergleichssieger nicht über einen zu langen Zeitraum als Stuhlersatz zum Einsatz kommen sollten.

Nicht immer lässt sich der klassische Sitzball von einem Gymnastikball unterscheiden. Teilweise ist die Oberfläche etwas rauer, doch in den meisten Fällen sind Qualität und Farbauswahl einheitlich.

Das hauptsächliche Unterscheidungsmerkmal bezieht sich also auf die Nutzung der zwischen 45 und 95 cm großen Bälle. Es gibt allerdings einige Sitzbälle, die eine bessere Schwingungsdämpfung haben als die Gymnastikbälle.

Wie funktioniert ein Sitzball?

Ein Sitzball wird zu der Größe aufgepumpt, dass man bequem darauf sitzen kann. Im optimalen Fall beträgt der Winkel an der Hüfte rund 100 Grad, wenn man darauf sitzt und seine Füße flach auf den Boden stellt. Dabei sollte der Sitzball auf den idealen Härtegrad aufgepumpt werden. Ist er zu weich, sinkt man auf dem Ball ein und formt womöglich einen Rundrücken. Außerdem muss man auf einem weichen Sitzball nicht so viel balancieren, bewegt sich also weniger als auf einem stärker aufgepumpten Ball.

Die Größe und der Härtegrad des Balls müssen auf die Körpergröße des Benutzers abgestimmt werden. Schon bei minimalen Bewegungen gilt es, die Balance wiederzufinden. So werden die Muskeln auch bei der eher bewegungsarmen Arbeit am Schreibtisch aktiviert. Diese ständige Neupositionierung soll die Muskulatur stärken und den Körper beweglicher machen.

Wer sich mit dem Sitzball aus dem Test unwohl fühlt, weil er nicht nur wippt, sondern auch rollt, der kann ihn auf einer Ballschale fixieren. Eine solche Halterung stellt sicher, dass der Ball an seinem Platz bleibt. Die aktivierende Bewegung bleibt zwar noch erhalten, doch der Sitzball kann nicht mehr komplett wegrollen.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Die Vorteile der Sitzbälle aus dem Produktvergleich zeigen sich in einem gesunden, stärkeren Rücken. Zum Anfang mag man es noch als unangenehm empfinden, wenn man sich nicht anlehnen kann und eine ständige Körperkontrolle erforderlich ist. Im Laufe der Zeit ist das Sitzen auf dem Sitzball jedoch eine Art Training, das sich ohne Zeitaufwand betreiben lässt. Man hält sich automatisch aufrechter als auf einem normalen Bürostuhl und wird sich der eigenen Körperbalance bewusster. Aus diesem Grund werden Sitzbälle von Physiotherapeuten und Ärzten empfohlen.

Wer eine gesunde Wirbelsäule hat, der kann etwas länger auf dem Sitzball sitzen bleiben, doch im Allgemeinen wird dazu geraten, es nicht damit zu übertreiben. Hier gehen die Meinungen der Experten auseinander. Auf jeden Fall sollte man vorsichtig sein, wenn man bereits einen Bandscheibenvorfall hatte oder unter Rückenbeschwerden leidet: Länger als eine Stunde am Tag sollte man den Sitzball in diesem Fall lieber nicht benutzen.

Eine Ballschale kann den Sitzball fixieren, sodass er nicht zur Seite oder nach vorne und hinten rollt. Sie ist dann von Vorteil, wenn man etwas stabiler sitzen möchte. Grundsätzlich sollte man jedoch versuchen, das Balancegefühl ohne eine solche Ballschale herzustellen. Das aktiviert nicht nur den Gleichgewichtssinn, sondern kann auch das Denken positiv beeinflussen.

Dadurch, dass die Sitzhaltung häufiger geändert wird, kommt es zu einer insgesamt stärkeren Durchblutung. Diese Aktivierung überträgt sich nicht nur auf den Körper, sondern fördert laut Expertenmeinung auch die Gehirntätigkeit.

Welche Arten von Sitzbällen gibt es?

Im Test der Sitzbälle wurden nur geringfügige Unterschiede festgestellt. Wie bereits erklärt, kann man Sitz- und Gymnastikbälle teilweise austauschen. Allerdings sollte man auf die richtige Dämpfung achten, denn der typische Bouncing-Effekt, der bei vielen Gymnastikbällen vorhanden ist, stört beim Sitzball eher.

Die Bälle stehen in mehreren Größen und vielen Farben zur Auswahl. Einige haben eine etwas festere und rutschfeste Oberfläche, andere sind leichter und glatter beschaffen. Neben der Qualität und dem Material ist die Berstsicherheit ein wichtiges Merkmal. Diese wird auch als Anti-Burst-System (ABS) bezeichnet. Bei den Sitzball Vergleichssiegern wird häufig das Verbundmaterial Crylon verarbeitet, das mit seinem ABS eine optimale Sicherheit gewährleistet.

Die Vorteile der Sitzbälle:

  • Aktivierung von Rücken- und Bauchmuskeln,
  • zahlreiche Übungs- und Einsatzmöglichkeiten,
  • Verbesserung der Fitness,
  • zeitsparendes Training zuhause.

Die Nachteile der Sitzbälle:

  • Nur kurzfristig als Sitzgelegenheit geeignet,
  • braucht beim Aufbewahren etwas Stauraum.

So werden die Sitzbälle getestet

Der Test der Sitzbälle soll den Kunden als eine Art Kaufratgeber dienen. Hier geht es einerseits darum, die richtige Größe zu finden, andererseits hat man eine große Auswahl an Farben. Zunächst sollte man an seine eigene Körpergröße und das Körpergewicht denken. Diese Daten liefern die Grundlage für die Kaufentscheidung. Auf jeden Fall sollte der Sitzball, den man schließlich auswählt, eine möglichst griffige Oberfläche haben. Diese vermeidet, dass man beim aktiven Sitzen abrutscht.

Die Größe

Standardmäßig haben die Sitzbälle aus dem Produktvergleich einen Durchmesser von mindestens 45 cm und höchstens 95 cm. Diese Maximalgröße ist jedoch nicht so häufig zu finden, da auch die Nachfrage eher gering ist. Welche Ballgröße die richtige ist, hängt davon ab, wie groß der Benutzer ist. Wenn man aufrecht auf dem Sitzball sitzt, sollte der Winkel an Hüfte und Knien bei etwa 100 Grad liegen. Grundsätzlich kann man sich an der Sitzhöhe eines Bürostuhls orientieren. Allerdings muss man bedenken, dass der Sitzball beim Hinsetzen einsinkt. Wenn der Ball zu groß ist, hat man zwar den besseren Überblick über die Arbeitsfläche, allerdings ist die Sitzposition dann nicht mehr optimal. Daher empfehlen die Ergonomie-Experten, im Zweifelsfall lieber die Tischplatte etwas abzusenken.

Das Material

Sitzbälle sind häufig aus Kunststoff wie PVC gefertigt. Bei der Verarbeitung dieser Kunststoffe kommen oft Weichmacher und bedenkliche Farbstoffe zum Einsatz. Darauf sollte man nach Möglichkeit verzichten. Einige Hersteller von Sitzbällen verwenden andere Materialien, die für die Gesundheit unbedenklich sind.

Unter anderem kann man Gummibälle benutzen. Ebenso wie bei den Gymnastikbällen gibt es auch bei den Sitzbällen ein Prüfzeichen, das auf die Sicherheit der verwendeten Materialien hinweist.

Die Berstsicherheit

Ein Sitzball mit ABS kann nicht platzen, auch wenn er einmal etwas stärker belastet wird. Das Anti-Burst-System stellt sicher, dass der Sitzball bei einer Beschädigung nur langsam seine Luft verliert. Mit dieser Berstsicherheit lassen sich gefährliche Unfälle am Schreibtisch vermeiden, die Verletzungen nach sich ziehen können. Trotzdem sollte man den Ball nicht in die Nähe von spitzen Kanten bewegen.

Die Belastbarkeit

In der Produktanleitung für die Sitzbälle erfährt man, mit wie viel Gewicht der Ball belastet werden darf. Üblicherweise haben die Sitzbälle von den Markenherstellern eine Belastbarkeit zwischen 300 und 500 kg. Das klingt nach einem hohen Gewicht, doch man sollte berücksichtigen, dass hier auch die dynamische Belastung mitspielt.

Das Zubehör

Einige Benutzer wünschen sich einen Sitzball mit Zubehör, also ein Set, bei dem auch die Pumpe und eventuell eine Anleitung beiliegt. Bei manchen Produkten ist auch eine Ballschale in der Lieferung enthalten.

Die Oberfläche

Einige Sitzbälle aus dem Test 2018 haben eine glatte Oberfläche, bei anderen ist das Material geriffelt oder angeraut. Manchmal ziehen sich strukturierte Riffel über die Fläche. Die Frage ist, ob man etwas mehr Griffigkeit haben möchte oder ob der Ball neben dem Sitzen auch für andere Einsätze benutzt wird, beispielsweise für das Gymnastiktraining. Im Allgemeinen fühlen sich die meisten Benutzer mit griffigen Sitzbällen sicherer. Die Strukturierung hilft dabei, die Balance zu halten, und vermeidet, dass der Ball ständig wegrollt oder dass man womöglich abrutscht. Wenn die Oberfläche jedoch zu rau ist, dann bleibt der Schmutz schneller daran hängen. Die Reinigung fällt bei den glatten Balloberflächen leichter.

Die Farbe

Die Farbe des Sitzballs ist kein Qualitätsmerkmal, trotzdem spielt sie eine gewisse Rolle bei der Kaufentscheidung. Zuhause am Jugendschreibtisch oder auf der Arbeit wünschen sich viele einen Sitzball, der etwas Farbe ins Spiel bringt und dadurch die gesamte Stimmung hebt. Ein leuchtendes Rot oder Orange sieht schön aus und darf natürlich nicht zu schnell verblassen. Blau und Grün wirken etwas kühler aber trotzdem lebendig. Einige Firmen achten auch bei der Einrichtung streng auf das Corporate Identity Design und erwarten von ihren Mitarbeitern, dass diese beispielsweise hauptsächlich blaue oder schwarze und weiße Möbel und Accessoires verwenden. Bei der großen Farbauswahl der Sitzbälle ist das kein Problem, denn die Vergleichssieger gibt es auch in der Wunschfarbe.

Worauf muss ich beim Kauf eines Sitzballs achten?

Wer einen Sitzball sucht, der sollte sich genau über die infrage kommenden Ausführungen informieren und vor allem wissen, welche Größe die richtige ist.

Nur wenn man in der idealen Position darauf sitzen kann, kommen die Vorteile der Sitzbälle aus dem Produktvergleich zum Tragen. Zudem lohnt sich ein Blick auf das Anti-Burst-System und auf das verarbeitete Material.

Die Vergleichssieger von großen Marken wie Pezzi und Togu sind besonders gefragt, doch auch einige andere Hersteller können durch die Beständigkeit und Griffigkeit ihrer Sitzbälle überzeugen. Gegebenenfalls lohnt es sich, ein Set inklusive Ballpumpe zu kaufen, wenn man noch kein geeignetes Pumpsystem für einen Sitzball hat.

Bei der Handhabung der verschiedenen Sitzbälle gibt es im Allgemeinen kaum Einschränkungen. Allerdings sollte man sicherstellen, dass es sich tatsächlich um einen Sitzball handelt und nicht um einen reinen Gymnastikball. Letzterer könnte bei Bewegungen zu stark nachfedern und daher weniger geeignet für den Schreibtischplatz sein.

Die Kaufentscheidung hängt unter anderem davon ab, wie oft und lange man den Sitzball nutzen möchte. Einige dieser Bälle bieten in Kombination mit einer Ballschale mehr Stabilität, andere haben eine geriffelte Oberfläche, die einen etwas besseren Halt bietet. Für diejenigen, die relativ fit sind und über einen guten Gleichgewichtssinn verfügen, eignen sich aber auch die Standardmodelle mit relativ glatt strukturierter Oberfläche. Gegebenenfalls kann ein zweiter Sitzball vorteilhaft sein. Einige Hersteller bieten sogar zwei Bälle im Set an, sodass man einen zum Sitzen erhält und den zweiten für das Training.

Die Farbauswahl bei den Sitzbällen richtet sich nach dem eigenen Geschmack.

Grundsätzlich findet man die Bälle in allen denkbaren Farben, sodass es kaum Einschränkungen gibt. Anders als bei diversen anderen Trainingsartikeln dienen die Farbtöne der Sitzbälle üblicherweise nicht der Größenbestimmung.

Kurzinformation zu führenden 7 Herstellern

Bei vielen Käufern hängt die Entscheidung von der Marke ab. Die Hersteller, die hier erwähnt werden, präsentieren die Sitzball Vergleichssieger. Neben der Qualität steht dabei auch die Größenvielfalt eine Rolle. Zudem freuen sich die Kunden über eine attraktive Optik und über die Möglichkeit, ihre Lieblingsfarbe auszusuchen. Im Test der Sitzbälle haben sich vor allem die folgenden Hersteller auf die Spitzenplätze geschoben.

  • Pezzi
  • Togu
  • Kettler
  • Thera Band
  • Hudora
  • Arzt
  • Wallenreiter
Die Marke Original Pezzi hat schon seit den 1950er Jahren viele Käufer zufriedengestellt. Man spricht hier auch von dem Pezziball, ein Begriff, der teilweise als Synonym für den Gymnastikball verwendet wird. Die Wortmarke stammt von dem italienischen Unternehmen Ledragomma, die mit ihrem funktionalen Ball auf dem internationalen Markt sehr erfolgreich ist. 
Der Hersteller Togu gehört ebenfalls zu den führenden Produzenten von Sitz- und Gymnastikbällen. Die Kombination aus beiden Funktionen sorgt schon seit langer Zeit für eine starke Nachfrage bei den Togu Bällen. Inzwischen haben diese zumeist eine leicht angeraute Oberfläche, um die Griffigkeit zu verbessern. 
Kettler bietet in seinem großen Sortiment von Trainingsartikeln auch Sitzbälle und ähnliche Geräte an. Die Lücke zwischen Sport und Physiotherapie wird durch die Produkte von Kettler allmählich geschlossen.
Die Marke Thera Band ist vor allem in der Branche der Reha- und Physiotherapie sehr bekannt. Die Marken-Sitzbälle eignen sich häufig auch für gymnastische Übungen. 
Die Firma Hudora ist ein großer deutscher Produzent von Spiel- und Sportartikeln. Auch Freizeitprodukte werden von dem Unternehmen in Remscheid hergestellt.
Arzt stellt ein breites Sortiment von Gesundheits- und Sportartikeln zur Verfügung. Die Sitzbälle und anderen Produkte orientieren sich an unterschiedlichen Leistungsstufen und Altersklassen. Besonders beliebt sind die multifunktionalen Artikel, zu denen auch der Sitzball gehört.
Das Unternehmen Wallenreiter hat sich auf Artikel für den Schul- und Vereinssport spezialisiert und steht für eine zuverlässige Produktqualität. 

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Sitzball am besten?

Einen Sitzball kann man im Geschäft kaufen, beispielsweise im Fachhandel für Rehabedarf oder in der Sportabteilung eines Kaufhauses, oder online. In den Fachgeschäften für Sportartikel sowie bei den Reha-Spezialisten bekommt man jedoch nur eine kleine Auswahl präsentiert. Im Vergleich dazu haben die Online-Shops ein deutlich größeres Angebot. Außerdem ist es weitaus leichter, sich über die Vergleichsportale und mithilfe von Suchfiltern einen Überblick von den Sitzbällen zu machen.

Ausprobieren darf man den Sitzball im Geschäft meistens nicht. Dieser Vorteil entfällt also beim Direktkauf. Auch aus anderen Gründen empfiehlt sich die Online-Bestellung, denn im Internet gibt es beispielsweise keinen Ladenschluss. Die unkomplizierte Bezahlweise und die zumeist recht schnelle Lieferung sind weitere gute Gründe für den Online-Kauf.

Besonders interessant sind die Online-Bewertungen, die zeigen, wie zufrieden anderen Käufer mit den Sitzbällen sind. Gleichgültig, für welchen Internet-Händler man sich entscheidet, ohne solche Beurteilungen läuft kaum noch etwas. Dieses Feedback hilft nicht nur den späteren Kunden, sondern es wird teilweise auch von den Händlern und Herstellern genutzt, um das Angebot zu optimieren.

Falls etwas mit dem Sitzball nicht in Ordnung ist, muss man eine Reklamation in die Wege leiten. Dies geschieht entweder direkt im Fachhandel oder online, je nachdem, wo man den Artikel gekauft hat. Ebenso wie bei der Bestellung ist auch die Reklamation oder Rücksendung im Internet einfacher durchzuführen. Man kann unabhängig von der Uhrzeit Kontakt mit dem Händler aufnehmen, entweder online oder telefonisch, um die Details zur Reklamation zu klären. Je nach Lage des Falls schickt man den Sitzball nach dieser Klärung per Post zurück und erhält das Geld zurück, oder es erfolgt eine Ersatzlieferung.

Wissenswertes & Ratgeber

Die diversen Sitzbälle aus dem Test 2018 können nicht nur zum Sitzen verwendet werden, sondern sie eignen sich auch für physiotherapeutische Maßnahmen und für gymnastische Übungen.
Je nachdem, zu welchem Zweck man den Sitzball kauft, ist das Sitzen am Schreibtisch die erste oder zweite Nutzungsart. Wenn der Ball vorwiegend als zeitweilige Alternative für den Schreibtischstuhl zum Einsatz kommt, unterstützt er das aktive Sitzen und schont dabei die Rückenmuskulatur, wenn man es mit der Dauer nicht übertreibt. Viele erfahrene Physiotherapeuten raten dazu, nicht länger als eine oder eineinhalb Stunden am Stück auf dem Sitzball zu verbringen.

Ärzte sowie Krankenkassen empfehlen, den Sitzball zur Schonung der Wirbelsäule zu verwenden. Die gesundheitsfördernden Features der Bälle sollten allerdings nur dann zur Anwendung kommen, wenn der Rücken noch nicht zu stark geschädigt ist. Wer mit den Bandscheiben zu kämpfen hat, sollte sich zuerst von seinem Orthopäden beraten lassen, ob der Sitzball wirklich eine geeignete Lösung ist.

Die meisten der bewährten Markenhersteller orientieren sich an den strengen Vorschriften des Gesetzgebers. Hier lohnt sich ein Blick auf die Prüfnorm. Wenn der Sitzball die europäische Norm 93/42 EWG erfüllt, gehört er zur Kategorie der zugelassenen Medizinprodukte.

Der nachfolgende Blick in die Geschichte des Sitzballs zeigt auf, wie sich die Anforderungen im Laufe der Jahrzehnte verändert haben und welche Aspekte bei diesen Artikeln eine besondere Rolle spielen.

Die Geschichte des Sitzballs

Im Jahr 1950 wurde der erste Pezzi-Gymnastikball präsentiert. Das Unternehmen Ledragomma mit Sitz in Italien hatte den bis heute beliebten Pezziball entwickelt, der zunächst als eine Kombination aus Spielzeug und therapeutisches Trainingsgerät verwendet wurde. Kinder sowie Erwachsene sollten durch die Übungen mit dem Ball ihr Balancegefühl verbessern und gleichzeitig stärkere Muskeln bekommen. Der Pezziball unterstützte sie dabei, ohne dass die Gelenke überstrapaziert wurden. Mit dem leicht wippenden Ball wurde der Körper stimuliert, was von Anfang an ein wichtiges Kriterium bei den Übungen darstellte. Dadurch, dass sich die Menschen von einem Jahrzehnt zum nächsten offensichtlich immer weniger bewegen, hat dieser Effekt inzwischen eine immer stärkere Bedeutung.

Bald sah man die Pezzi- und Gymnastikbälle auch öfter beim Sport. In den 1970er Jahren kamen sie beim Aufwärmen zum Einsatz oder um das Muskeltraining zu unterstützen. Die Übungen mit dem Gymnastikball wurden in den folgenden Jahrzehnten noch intensiviert. Nicht nur bei der Gymnastik, auch im Zusammenhang mit dem Muskelaufbau wurde der Ball zu einem der bevorzugten Trainingsgeräte.

Die Materialqualität verbesserte sich mit den erhöhten Ansprüchen an die Sicherheit der Gymnastikbälle. Das wurde besonders wichtig, als die Bälle nicht nur für die Bewegungstherapie und bei sportlichen Übungen verwendet wurden, sondern auch zum Sitzen. In den 1990er Jahren erkannte man allmählich, wie wichtig das aktive Sitzen am Arbeitsplatz ist, und holte die Gymnastikbälle an den Schreibtisch. Anfangs waren die Benutzer regelrecht begeistert, dann allerdings stellten die medizinischen Experten fest, dass durch die ständige Nutzung des Sitzballs gewisse gesundheitliche Probleme verursacht werden können. Das führte dazu, dass man sich für das nur vorübergehende Sitzen auf dem Ball aussprach. Maximal eine Stunde oder 90 Minuten sollen gesund sein, viel mehr Zeit sollte man jedoch nicht auf dem Sitzball verbringen. Diese Grundregel wird bis heute von den meisten berücksichtigt.

Die Verbesserung des Materials zeigt sich in der idealen Balance aus Flexibilität und Robustheit. Zudem sind die modernen Sitzball Vergleichssieger berstsicher. Die früheren Bälle konnten bei einer Beschädigung platzen, was teilweise zu schmerzhaften Unfällen führte.
Durch das innovative Anti-Burst-System wird jedoch sichergestellt, dass so etwas nicht mehr passieren kann. Wenn es nun zu einem Riss oder zu einer anderen Beschädigung an der Hülle kommt, entweicht die darin enthaltene Luft nur allmählich. Man fällt also nicht gleich hin, sondern hat genug Zeit, um sich vom Sitzball zu erheben.

Im Gegensatz zu früher sind bei einigen Sitzbällen aus dem Testvergleich gewisse Unterschiede zu den typischen Gymnastikbällen zu erkennen. Andere Modelle lassen sich hingegen nicht eindeutig kategorisieren. Diese können wahlweise zum Sitzen oder für physiotherapeutische Übungen verwendet werden.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Sitzball

Ein Sitzball sollte nicht zu stark federn, darum ist es wichtig, keinen klassischen Gymnastikball auszuwählen. Zudem muss man wissen, dass auch die Sitzball Vergleichssieger nicht zu lange verwendet werden sollten. Durch das aktive Sitzen wird zwar die Muskulatur angesprochen, doch nach einem gewissen Zeitraum wird es einfach anstrengend. Darum ist darauf zu achten, dass man die Muskeln nicht überbeansprucht: Nach einer Stunde oder maximal 90 Minuten sollte man daher den Sitzball wieder durch einen ergonomischen Schreibtischstuhl ersetzen.

Die Experten für Ergonomie und Arbeitssicherheit empfehlen, die Position am Arbeitsplatz hin und wieder zu wechseln. Sie sehen den Sitzball zumeist als nur kurzfristige Sitzgelegenheit an.

Wer einen Blick auf die Zahlen wirft, der wird schnell erkennen, wie wichtig es ist, sich mehr zu bewegen. Durchschnittlich verbringen die Büroangestellten über 80 % ihrer Arbeitszeit auf dem Stuhl. Auch bei einem aktiven Sitzen ist das eine hohe Belastung für die Wirbelsäule. Der Rücken braucht stärkere Muskeln, doch diese kann man nur erhalten, wenn man möglichst aktiv sitzt. Wer etwa eine Stunde täglich – eventuell in zwei Etappen – einen Sitzplatz aus dem Test 2018 benutzt, der tut seiner Rückenmuskulatur etwas Gutes. Doch auch eine gezielte Rückengymnastik kann dabei helfen, den Körper fit zu halten. In Ergänzung zum Sitzball ist es daher sinnvoll, ein mehr oder weniger intensives Ausgleichstraining zu absolvieren.

Damit der Sitzball auch den gewünschten Erfolg zeigt, muss er auf die Körpergröße des Nutzers angepasst werden. Beim Daraufsitzen sollte die Höhe in etwa der Sitzhöhe des Stuhls entsprechen. Die genauen Daten sollen in der nachfolgenden Tabelle als grobe Richtwerte dienen. Um zu ermitteln, welche Ballgröße und welcher Härtegrad im individuellen Fall benötigt werden, kann man probesitzen. Einige Hersteller bieten ihren Kunden die Möglichkeit an, den Sitzball für eine bis drei Wochen zu testen.

Die hier aufgeführten Größenangaben beziehen sich auf den Durchmesser des Sitzballs sowie auf die Länge der Unterschenkel.

  • 45 cm (Ballgröße) – 35 bis 37 cm Unterschenkellänge,
  • 55 cm – 38 bis 47 cm,
  • 65 cm – 48 bis 57 cm,
  • 75 cm – 58 bis 67 cm,
  • 85 cm – 68 bis 77 cm,
  • 95 cm – 78 bis 87 cm.

Sitzball in 5 Schritten richtig aufpumpen

Ein Gymnastikball wird meistens relativ fest aufgepumpt, doch beim Sitzball sollte man darauf achten, ihn etwas weicher zu halten. Wenn er nicht so viel Luft enthält, bietet er mehr Sicherheit beim Sitzen und reagiert nicht so empfindlich auf leichte Bewegungen.

Durch das stärkere Einsinken bleibt er besser auf seinem Platz und ist sozusagen mehr Sitz als Ball. Daher kaufen viele einen Sitzball, der etwas größer ist als die empfohlenen Maße, und befüllen ihn mit etwas weniger Luft.
Wer jedoch eine Ballschale oder eine Stütze verwendet, der kann den Sitzball auch etwas fester aufpumpen und dadurch den Sitzkomfort verbessern. Im Folgenden werden die fünf Schritte beim Aufpumpen etwas näher beschrieben. Grundsätzlich kann man hier aber nicht viel verkehrt machen, sodass der Sitzball innerhalb von kurzer Zeit eingesetzt werden kann.

Schritt 1: Temperatur beachten

Am besten pumpt man den Sitzball bei Zimmertemperatur auf. Gerade wenn das Material kalt ist, kann es noch steif sein und nur langsam reagieren. Eventuell ist es deshalb vorteilhaft, den Ball schon einige Zeit vor der Benutzung im Arbeitszimmer aufzubewahren.

Schritt 2: Beim ersten Aufpumpen nicht komplett aufpumpen

Bei den ersten Einsätzen haben die Sitzbälle aus dem Produktvergleich noch nicht die optimale Dehnbarkeit. Darum sollte man sie nicht komplett befüllen, sondern nur auf 80 oder höchstens 90 % der Maximalgröße aufpumpen. Nach einer Wartezeit von 24 Stunden wird das Material etwas elastischer, sodass sich der Luftdruck nach und nach erhöhen lässt. Auch in den folgenden Tagen kann der Sitzball noch flexibler werden.

Schritt 3: Den richtigen Härtegrad finden

Wenn man auf dem Ball sitzen möchte, sollte man ihn nicht zu fest aufpumpen. Im Optimalfall sinkt er beim Hinsetzen ein. Dadurch ist er sicherer und rollt nicht so leicht weg. Allerdings darf man auch nicht zu tief oder zu hoch sitzen. Nach ein paar Tests stellt man fest, welcher Härtegrad der richtige ist.

Schritt 4: Die Luftpumpe muss passen

Bei vielen Sitzbällen aus dem Test 2018 kommt eine handelsübliche Pumpe zum Einsatz, wie man sie beispielsweise für eine Luftmatratze verwendet. Ein Kompressor kann ebenfalls nützlich sein und erleichtert das Aufpumpen. Abhängig davon, wie oft man die Luft ablässt und wieder einfüllt, ist eine komfortabel zu bedienende Standpumpe hilfreich. Hier ist oft eine Fußplatte verbaut, die das Wegrutschen verhindert. Eine elektrische Luftpumpe arbeitet sehr schnell, dafür verursacht sie ein lautes Geräusch. Noch wichtiger als die eigentliche Funktionsweise der Pumpe ist die Kompatibilität mit dem Ventil des Sitzballs.

Schritt 5: Luft kontrollieren

Nach ein paar Tagen kann der Sitzball etwas Luft verlieren. Dann muss man diese wieder nachfüllen. Abhängig von der Qualität des Balls und von der Benutzungsdauer findet dieses erneute Aufpumpen etwas seltener oder häufiger statt.

10 Tipps zur Pflege

Ob man den Sitzball einzeln verwendet oder auf eine Stützhalterung legt, er benötigt eine gewisse Pflege, damit er nicht zu schnell verschmutzt und erste Verschleißstellen zeigt. Eine saubere Arbeitsumgebung ist nicht nur im Büro sehr wichtig und erhöht die Motivation. Manchmal sammelt sich Staub auf der Oberfläche an oder es setzen sich kleine Verschmutzungen auf dem Ball fest. Die folgenden Tipps sollen den Besitzern eines solchen Balls zeigen, wie sie ihn am besten pflegen.

  • Tipp 1
  • Tipp 2
  • Tipp 3
  • Tipp 4
  • Tipp 5
  • Tipp 6
  • Tipp 7
  • Tipp 8
  • Tipp 9
  • Tipp 10

Tipp 1:

Die typischen Staubspuren und auch andere leichte Verschmutzungen werden einfach mit einem feuchten Schwamm oder Tuch abgewischt.

Tipp 2:

Wenn das befeuchtete Tuch nicht ausreicht, weil es sich um schwierigeren Schmutz oder um Schweißspuren handelt, nimmt man etwas Handwaschseife, um die betroffene Stelle zu reinigen. nach ein paar Minuten Einwirkphase reibt man die Oberfläche mit einem Schwamm ab, bis Schmutz und Seife entfernt sind.

Tipp 3:

Gegen fest haftenden Schmutz hilft auch ein sanfter Reiniger, der aber möglichst keinen Alkohol enthalten sollte. Nur in Härtefällen sollte man verdünnten Reinigungsalkohol einsetzen, um solche Verschmutzungen zu beseitigen.

Tipp 4:

Chemische Reiniger sind tabu und auch reine alkoholische Mittel führen zum Austrocknen des Materials, das daraufhin porös werden kann. Im Gegensatz zu verdünntem Reinigungsalkohol ist ein alkoholisches Reinigungsmittel deutlich aggressiver.

Tipp 5:

Scharfkantige Objekte wie Messer oder Schaber sollte man für die Reinigung des Sitzballs nicht verwenden. Risse und andere Beschädigungen wären hier die Folge.

Tipp 6:

Wenn man den Sitzball mit zu viel oder zu wenig Luft befüllt, kann das Material darunter leiden. Ein Blick in die Anleitung zeigt, wie fest man den Ball mindestens aufpumpen sollte und wo die Obergrenze liegt. Dadurch reduziert sich das Risiko, dass der Sitzball beschädigt wird. Gegebenenfalls muss man alle paar Tage etwas Luft nachpumpen, damit der Ball nicht zu tief einsinkt.

Tipp 7:

Ein Sitzball ist zum Sitzen und gegebenenfalls für ein paar Gymnastikübungen entwickelt worden. Er sollte deshalb nicht für andere Dinge benutzt werden und ist vor spitzen Ecken zu schützen. Auch das Spielen im Garten ist eine nicht vorgesehene Beanspruchung: Womöglich kommt er hier gegen Dornen oder dünne Zweige, die seine Oberfläche zerkratzen.

Tipp 8:

Die Hersteller der Sitzbälle raten dazu, diese nicht direkt an der Heizung aufzubewahren. Hier könnte das Material durch die extreme Wärme beschädigt werden.

Tipp 9:

Die meisten Sitzbälle sind nicht UV-fest und können verblassen. Daher darf man sie nicht dem direkten Sonnenlicht aussetzen und sollte sie vorzugsweise an einem schattigen Ort aufbewahren.

Tipp 10:

Manche Sitzbälle scheinen den Staub förmlich anzuziehen. Hier hilft ein Antistatik-Tuch, mit dem man den Ball regelmäßig abwischt. Ein solches Tuch wird üblicherweise trocken verwendet, kann aber auch in Kombination mit einem Spray benutzt werden. Hier ist allerdings zu überprüfen, ob der Sitzball diese Behandlung verträgt. Die Informationen hierzu findet man in der Produktbeschreibung.

Nützliches Zubehör

Für die Sitzbälle bieten die Hersteller oft spezielle Luftpumpen an. Zudem findet man im Lieferumfang oft eine Anleitung, die einen über die grundlegenden Schritte informiert und aufführt, für welche Einsätze der Sitzball geeignet ist. Abhängig von der Art des Balls kann zusätzlich eine Ballschale mitgeliefert werden. Andere Zubehörteile kommen eher bei den gymnastischen Übungen zum Einsatz, denn oft funktionieren die Sitzbälle gleichzeitig als Gymnastikbälle.

Bei den diversen Pumpsystemen hat man die Wahl zwischen einfachen Luftpumpen und Kompressoren. Wichtig ist, dass sie genau auf das Luftventil des Sitzballs passen. Bei Bedarf benötigt man zusätzlich einen Adapter, doch meistens sind die Pumpen bereits mit einer Auswahl von Adaptern erhältlich. Man kann sie also nicht nur für den Sitzball einsetzen, sondern auch für die Luftmatratze und das Fahrrad. Ein Schnellkompressor eignet sich einerseits zum Aufpumpen des Balls, andererseits zum schnellen Abpumpen. Er ist vor allem dann nützlich, wenn man den Sitzball bei Nichtgebrauch platzsparend wegräumen möchte.

Für die Sitzbälle gibt es ein paar Ersatzteile, beispielsweise Verschlüsse und Stöpselzieher. Um sicherzustellen, dass die Verschlussteile richtig sitzen, sollte man sich diese Ersatzstöpsel beim Originalhersteller bestellen. Die Stöpselzieher helfen dabei, die alten Verschlüsse zu entfernen, ohne dabei andere Stellen des Balls zu beschädigen.

Für einige Einsatzbereiche gibt es Spezialzubehör, das den Sitzball zu einem wichtigen Trainingsgerät macht. Vor allem, wenn er im Zusammenhang mit einer Reha-Therapie verwendet wird, sind weitere Gymnastikgeräte sinnvoll. Am Schreibtisch verwendet man den Sitzball dann mit einer Ballschale, während nach der Arbeitsphase ein paar Übungen auf der Trainingsmatte stattfinden.

Zu einem hochwertigen Sitzball Vergleichssieger gehört eine detaillierte Beschreibung inklusive Anleitung. Diese sollte wichtige Informationen zum idealen Sitzen beinhalten und auch einige Übungen vorschlagen. Wer an einem ergonomischen Arbeitsplatz interessiert ist, kann sich mit noch weiterem Zubehör ausrüsten, beispielsweise mit Postern zu kleinen Gymnastikübungen oder mit Erinnerungstafeln für kurze Arbeitspausen. Im weiteren Sinne kann man auch Stressbälle und ähnliche Elemente mit zum Zubehör der Sitzbälle rechnen.

Literatur zum Thema ergonomisches und gesundes Sitzen ist in den Fachgeschäften sowie online zu finden. Auch in diesen Büchern und Broschüren findet man Grafiken und genaue Beschreibungen, die einem zeigen, was bei der idealen Arbeitsumgebung zu beachten ist. Zudem werden in diesen Veröffentlichungen gute Tipps zur Verfügung gestellt, wie man seine Muskeln kräftigt und welche Umgebungsbedingungen bei der Einrichtung des Schreibtischplatzes eine Rolle spielen.

Alternativen zum Sitzball

Der Sitzball ist eine kurzfristige Alternative zum Bürostuhl, daher fällt es nicht leicht, für ihn selbst eine Alternative zu finden. Wer einen ergonomischen Stuhl hat, der kann möglicherweise ganz auf einen solchen Sitzball aus dem Testvergleich verzichten.

Nicht ganz so flexibel aber trotzdem muskelfördernd sind die Sitzhocker. Auch sie haben keine Lehne und regen die Muskeln zu ständiger Aktivität an. Abhängig von der Ausführung wippen sie ähnlich wie der Ball, doch hier besteht nicht das Risiko des Wegrollens. Damit ist ein solcher Sitzhocker eine sichere und trotzdem effektive Lösung.

Die verschiedenen Arten der Ergonomiestühle und Hocker, die man in den Büros und auch in den privaten Arbeitszimmern sieht, können jedoch nicht so flexibel eingesetzt werden wie die Sitzbälle. Wenn es um ein leichtes oder intensiveres Training geht, kommen die Sitzgelegenheiten daher nicht infrage. Stattdessen hat man die Möglichkeit, ein Ballkissen oder ein Balance Pad zu verwenden. Auch ein Training auf der Sport- oder Yogamatte hilft gegen Rückenleiden und schützt vor Verspannungen und Schmerzen. Bei solchem Trainingszubehör besteht allerdings keine Verwandtschaft mehr mit dem Sitzball, daher kann man einen Schlingentrainer oder ein Reha-Band nicht mit dieser speziellen, flexiblen Sitzgelegenheit vergleichen.

Weiterführende Links und Quellen

Der Sitzball

Der Sitzball und seine Grösse

Sitzball – Fitness – Gymnastik

Gymnastikball auf Wikipedia

Tipps zum Aufpumpen des Balls

Verschiedene Sitzbälle anschauen

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