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Yogamatten im Test auf ExpertenTesten
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Yogamatte Test - so entspannen Sie Geist, Körper und Seele - Vergleich der besten Yogamatten 2019

Yoga steht f√ľr Einklang mit dem K√∂rper - mit einer Yogamatte gelingen einzelne √úbungen vorteilhafter.Unser Expertenteam hat im Internet diverse Tests gesichtet und eine Bestenliste f√ľr Yogamatten erstellt, die sich auf Punkte wie Abmessungen, Gewicht, Material und vieles mehr beziehen.

Yogamatte Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Zus√§tzlich zur Art der Yoga√ľbungen sollten Sie auch eventuelle Transporte ber√ľcksichtigen. Dies gilt nat√ľrlich vor allem, wenn Sie beispielsweise direkt von Arbeit zum Yoga fahren m√∂chten. Hier sollten Sie auf eine geringes Gewicht und gute Transporteigenschaften achten.

Einige Hersteller liefern die Yogamatten mit Fixierbändern, alternativ können Sie auch eine extra Yogatasche verwenden. In beiden Fällen werden die Matten zusammengerollt und erhalten so ein handliches Format. Zusätzlich gibt es auch faltbare Yogamatten.

Wir haben in unserem Yogamatten Test 2019 verschiedene Matten mit Blick auf die genannten Kriterien untersucht und dabei zus√§tzlich noch die Verwendung von Schadstoffen ber√ľcksichtigt. Dies ist vor allem f√ľr empfindliche Menschen wichtig. Zertifizierungen, wie sie beispielsweise von Oeko-Tex vergeben werden, geben hier Entwarnung.

In der folgenden Tabelle finden Sie eine √úbersicht √ľber die zehn Vergleich-Testsieger. Darunter finden Sie unseren ausf√ľhrlichen Produktbericht, in dem wir Ihnen unser Vorgehen und unsere Bewertung n√§her erl√§utern und zus√§tzliche Fakten erg√§nzen.

Das Wichtigste in K√ľrze

Yogamatten werden aus verschiedenen Materialien hergestellt. Dazu geh√∂ren verschiedene Kunststoffe und Kautschuk, Baum- und Schurwolle sowie Kork. Einige Stoffe k√∂nnen Schadstoffe enthalten, die Allergien ausl√∂sen k√∂nnen. Hier empfiehlt es sich, auf ein G√ľtesiegel zu achten.

Yogamatten sollten f√ľr eine optimale Ausf√ľhrung der √úbungen eine Dicke zwischen 2 und 15 Millimetern mitbringen. Bei anspruchsvollen Yogaformen wie Ashtanga-Yoga und Power-Yoga sollte die Dicke gering und die H√§rte hoch sein. Andere Yogaformen lassen sich auch mit weicheren Matten gut ausf√ľhren.

Was ist eine Yogamatte?

Als Yogamatten werden Unterlagen bezeichnet, die speziell mit Blick auf die Anforderungen der Yogarichtungen hergestellt worden sind. Ihre Aufgabe ist es, den Yogasch√ľler durch ihre Beschaffenheit beim Ausf√ľhren seiner √úbungen optimal zu unterst√ľtzen und gleichzeitig seine Gesundheit zu schonen.

Wesentlich zum Erreichen dieser Ziele sind die Ma√üe der Yogamatten sowie insbesondere die Materialeigenschaften. Die Matten m√ľssen geeignet sein, den Yogasch√ľlern einen festen und sicheren Stand zu bieten. Damit dies dauerhaft gew√§hrleistet ist, verf√ľgen gute Yogamatten √ľber eine hohe Formstabilit√§t. Darunter wird die F√§higkeit des Materials verstanden, nach einer auch l√§nger andauernden Verformung der Oberfl√§che wieder in den urspr√ľnglichen Zustand zur√ľckzukehren.

Zus√§tzlich sorgen die optimale Dicke und die hohe Rutschfestigkeit f√ľr Stabilit√§t. Aus hygienischen Gr√ľnden zeichnet auch die M√∂glichkeit zur einfachen Reinigung eine gute Yogamatte aus.

F√ľr die k√∂rperbetonten und zum Teil anstrengenden Yogaformen wie Hatha-Yoga, Ashtanga-Yoga und Power-Yoga¬†werden Matten mit einer geringen Dicke, einer verh√§ltnism√§√üig hohen Dichte und einer rutschfesten Unterlage ben√∂tigt. Mit diesen Voraussetzungen erlauben sie einerseits einen festen und gleichzeitig bequemen Stand und anderseits einen sicheren Wechsel zwischen verschiedenen Figuren. Da diese Yogaformen sehr schwei√ütreibend sein k√∂nnen, m√ľssen die Matten leicht zu reinigen sein.

Bei ruhigeren Formen wie dem Kundalini-Yoga k√∂nnen Sie auch etwas dickere Yogamatten nutzen. Allerdings sollte auch hier darauf geachtet werden, dass der K√∂rper von der Yogamatte in seiner nat√ľrlichen Haltung unterst√ľtzt wird und nicht in ihr einsinkt. Sinn und Zweck der Yogamatte ist es, bei l√§ngerem Verharren in einer bestimmten Position den Druck auf die dabei aufliegenden K√∂rperteile zu vermindern und so den Komfort zu erh√∂hen. Diese Yogamatten k√∂nnen Sie √ľbrigens auch bei Pilates√ľbungen nutzen.

In unserem Yogamatte Test haben wir verschiedene Matten gr√ľndlich mit Blick auf die wichtigsten Eigenschaften gepr√ľft und dabei die zehn Yogamatten Vergleichs-Testsieger ermittelt. Diese haben bei den angesetzten Kriterien H√∂chstpunkte erzielt und eignen sich perfekt f√ľr das Durchf√ľhren der jeweiligen Yogaform.

 

Wie funktioniert eine Yogamatte?

Die Funktion einer Yogamatte besteht darin, den Yogasch√ľler bei der Durchf√ľhrung seiner √úbungen vor Druckschmerzen und Verletzungen zu sch√ľtzen und das Ausf√ľhren der jeweiligen √úbungen zu erleichtern. Sie √§hneln dabei in vielen Punkten den sehr √§hnlichen Gymnastikmatten. Beide verf√ľgen √ľber √§hnliche Ma√üe und sch√ľtzen den Sportler vor den Einfl√ľssen des Untergrunds ‚Äď also K√§lte und Schmutz. Der entscheidende Unterschied besteht bei gleichem Material in der Dicke der Matten. Warum das so ist, haben wir in unserem Yogamatte Test in Erfahrung gebracht.

Da Yoga√ľbungen im Stehen, Sitzen, Hocken und Liegen ausgef√ľhrt werden, muss eine Yogamatte dem Ausf√ľhrenden ausreichend Platz bieten. Dabei muss auch bedacht werden, dass der Yogasch√ľler eine √úbung eventuell nicht halten kann und umkippt.

Die Yogamatte f√§ngt die meisten solcher St√ľrze ab und dient damit auch zum Schutz vor Verletzungen. Als Richtwert wird deshalb empfohlen, dass die L√§nge der Yogamatte 10 bis 20 Zentimeter √ľber der K√∂rperl√§nge liegen sollte. Dies l√§sst sich in den meisten F√§llen mit den Standardma√üen von 60 Zentimeter Breite und 180 Zentimetern L√§nge gut umsetzen. F√ľr gr√∂√üere Menschen gibt es noch Yogamatten mit einer L√§nge von bis zu 200 Zentimetern.

Zus√§tzlich zum Platz bringen die Yogamatten eine bestimmte Dicke mit. Diese liegt zwischen 2 und 15 Millimetern und stellt ein deutliches Abgrenzungsmerkmal gegen√ľber den Gymnastikmatten dar. Deren Dicke liegt zwischen 15 und 25 Millimetern. Die Folge der geringeren Dicken der Yogamatten ist bei identischem Material eine gr√∂√üere H√§rte. Diese verhindert vor allem bei den k√∂rperlichen √úbungen ein zu tiefes Einsinken des K√∂rpers, da damit ein instabiler Stand verbunden w√§re.

Gleichzeitig wirkt die Matte dem Druck des K√∂rpers auf den Boden entgegen und unterbindet den Gegendruck und die damit verbundenen Schmerzen. Bei den ruhigeren Yogaformen, bei denen eine Ruheposition √ľber einen l√§ngeren Zeitraum beibehalten wird, kann dies auch durch weichere Matten erreicht werden.

Allerdings verhindert hier eine zu hohe Dicke, dass die Yogapositionen ihre optimale Wirkung entfalten können.

Vorteile und Anwendungsbereiche

Der gro√üe Vorteil an Yoga√ľbungen ist, dass sie sich beinahe jederzeit und √ľberall spontan durchf√ľhren lassen: zu Hause vor dem Fernseher, beim Kurs im Sportklub oder auf dem Rasen im¬†Park. Aber auch in der Mittagspause im B√ľro, auf Gesch√§ftsreisen im Hotel oder im Urlaub am Strand k√∂nnen die √úbungen problemlos ausgef√ľhrt werden. Sie ben√∂tigen nur etwas Platz und Ihre Yogamatte.

Bei der Entwicklung von Yogamatten wird diese Flexibilit√§t selbstverst√§ndlich eingeplant. Die Matten werden mit Blick auf ein m√∂glichst geringes Gewicht, eine leichte Handhabung und einen geringen Platzbedarf¬†hergestellt. In den √ľberwiegenden F√§llen werden die Yogamatten als Rolle transportiert, es gibt aber auch faltbare¬†Ausf√ľhrungen.

Beim Durchf√ľhren der √úbungen bietet eine Yogamatte zum einen Schutz vor den Einfl√ľssen der Umgebung. Dazu geh√∂ren vor allem in √∂ffentlichen R√§umlichkeiten oder im Freien Verschmutzungen, Feuchtigkeit oder K√§lte. Au√üerdem wird durch eine entsprechende Beschichtung der Unterseite ein Verrutschen der Yogamatte verhindert. Des Weiteren gleicht die Matte eventuelle Unebenheiten aus und d√§mmt den Einfluss zu harter Untergr√ľnde.

Die Yogamatten erhöhen also zum anderen den Komfort, indem Sie Ihnen einerseits einen festen Stand und andererseits ein druckfreies Liegen ermöglichen. Dadurch können Sie sich komplett auf die einzelnen Bewegungsabläufe oder das Erreichen eines meditativen Zustands konzentrieren.

Die Anwendung einer Yogamatte ist bei jeder Yogaform sinnvoll. Unterschiede bestehen lediglich in dem Anspruch an die Dicke der Yogamatte. Je fester die Matte ist, desto besser unterst√ľtzt sie anspruchsvolle k√∂rperliche Yoga√ľbungen, w√§hrend weichere Matten den Entspannungs√ľbungen zutr√§glich sind. Festere Yogamatten werden auch Einsteigern in die Yogalehre empfohlen. F√ľr erfahrenere Yogasch√ľler, die mehrere Yogaformen aus√ľben, bieten Matten mit einer Dicke von 60 Zentimetern einen guten Kompromiss.

Welche Arten von Yogamatten sind erhältlich? Vorteile und Nachteile

Yogamatten sind auf den ersten Blick kaum von Gymnastikmatten zu unterscheiden. In der Regel handelt es sich um farbenfrohe Kunststoffmatten, die mit Ma√üen von 180 Zentimeter L√§nge und mindestens 60 Zentimeter Breite optimal auf die durchschnittlichen K√∂rperma√üe des Menschen angepasst sind und in der Regel √ľber eine rutschfeste Unterseite verf√ľgen. Unterschiede finden sich bei den einzelnen Matten vor allem in der H√§rte und Dicke der Matten. Ausschlaggebend ist der jeweilige Verwendungszweck. Warum das so ist, m√∂chten wir Ihnen in unserem Yogamatte Test gern n√§her erl√§utern.

Typische Gymnastikmatten sind zwischen 15 bis 25 Millimeter dick und aus einem verh√§ltnism√§√üig weichen Kunststoff gefertigt. Damit sind sie gut geeignet, um bei dynamischen √úbungen, die in mehrfacher Wiederholung durchgef√ľhrt werden, den Druck auf die belasteten K√∂rperteile und Gelenke zu reduzieren. Zu den √úbungen, bei denen sich dieser Effekt bemerkbar macht, z√§hlen beispielsweise Sit-ups, H√ľftheber oder das ‚ÄěRadfahren‚Äú. Die gr√∂√üere Weichheit der Gymnastikmatten animiert auch zum gr√∂√üeren Ausreizen der eigenen Grenzen, denn es ist jederzeit m√∂glich, sich auf die Matte fallen zu lassen, ohne einen schmerzhaften Aufprall zu riskieren. Zum Auffangen von h√∂heren Spr√ľngen oder √Ąhnlichem sind Gymnastikmatten aber ungeeignet.

Eine Pilatesmatte ist zwischen 8 bis 15 Millimetern dick und etwas h√§rter als eine Gymnastikmatte. Sie bietet dadurch die optimale Grundlage f√ľr die saubere Ausf√ľhrung der Pilates√ľbungen. Durch die im Vergleich zur Gymnastikmatte verminderte Weichheit wird verhindert, dass der K√∂rper bei den Halte- und St√ľtz√ľbungen zu tief in die Matte einsinkt und dadurch seine Haltung verf√§lscht wird. Dies ist wichtig, da die Verbesserung der K√∂rperhaltung das erkl√§rte Ziel beim Pilates ist. Gleichzeitig sind die Matten noch ausreichend weich, dass das Halten der jeweiligen Positionen nicht unangenehm wird.

Die Dicke der Yogamatten reicht von 2 bis 15 Millimetern und √ľberschneidet sich somit mit derjenigen der Pilatesmatten. Tats√§chlich k√∂nnen diese auch beim Yoga genutzt werden, wobei sich wegen der passenden Rahmenbedingungen vor allem das Hatha-Yoga und das Kundalini-Yoga anbieten.

Die Dicke und H√§rte reicht aus, um den Wechsel der einzelnen Asanas problemlos durchzuf√ľhren und sich auch auf die Entspannungs√ľbungen einlassen zu k√∂nnen. Bei den k√∂rperlich anspruchsvolleren Yogaarten wie dem Ashtanga-Yoga oder Power-Yoga sollte die Dicke der Matte allerdings geringer und die H√§rte h√∂her ausfallen. Die Yogamatte erh√∂ht hier nur den Komfort des Standes, ein zu hohes Einsinken muss aber zugunsten der Stabilit√§t verhindert werden.

Die Vorteile einer Yogamatte:

  • bietet einen sicheren Stand: abh√§ngig von Dicke und H√§rte der Matte
  • bleibt am Platz: rutschfeste Beschichtung der Unterseite
  • schont die Gelenke: abh√§ngig von Dicke und H√§rte der Matte
  • l√§sst sich leicht transportieren: Haltegurte, Fixierb√§nder oder Yogataschen
  • l√§sst sich gut reinigen: mit einem feuchten Lappen, zum Teil auch in der Maschine
  • f√ľr Allergiker geeignet: auf entsprechenden Hinweis achten
  • isoliert vor K√§lte
  • h√§lt Schmutz und Feuchtigkeit zur√ľck

Die Nachteile einer Yogamatte:

  • regelm√§√üige Reinigung n√∂tig

So haben wir die Yogamatten getestet

Bei unserem Yogamatte Test 2019 haben wir eine Menge unterschiedlicher Eigenschaften der Matten getestet und verglichen. Die Liste unserer Pr√ľfkriterien ist recht lang geworden. Das begr√ľndet sich unter anderem damit, dass allein f√ľr die verschiedenen Yogaformen unterschiedliche Eigenschaften der Matten empfohlen werden. Dabei ist selbstverst√§ndlich zu beachten, dass die einzelnen Komponenten gut aufeinander abgestimmt sein m√ľssen. Es w√§re zum Beispiel wenig sinnvoll, wenn eine Matte geringer Dicke aus einem extrem weichen Material gefertigt w√§re. Zus√§tzlich haben wir gepr√ľft, ob die Yogamatten sich gut transportieren und reinigen lassen, √ľber eine ausreichende Formstabilit√§t verf√ľgen und bei ihrer Herstellung gesundheitlich unbedenkliche Inhaltsstoffe verwendet worden sind.

1. Das Material

Bei unserem Yogamatte Test haben wir die folgenden sechs Materialien f√ľr Sie untersucht: Kunststoff, Naturkautschuk, Jute, Baumwolle, Schurwolle und Kork. Die resultierenden Yogamatten haben zum Teil sehr unterschiedliche Eigenschaften. In Bezug auf die jeweilige Yogaform spielen vor allem die Dicke, Festigkeit und Griffigkeit des Materials eine wichtige Rolle. Grunds√§tzlich gilt: Je dynamischer und anspruchsvoller die √úbungen, desto d√ľnner, h√§rter und griffiger sollte das Material sein. F√ľr ruhigere Formen eignen sich dagegen dicke, weiche Yogamatten mit einer glatten Oberfl√§che. Zus√§tzliche Faktoren sind die pers√∂nlichen Anspr√ľche in Bezug auf den Preis, die Umweltvertr√§glichkeit und die Allergievertr√§glichkeit.

2. Die Isolation

Yoga√ľbungen dienen der St√§rkung des geistigen und k√∂rperlichen Wohlbefindens. Damit dieses Ziel erreicht wird, m√ľssen auch die Umgebungsbedingungen stimmen. Kalte Untergr√ľnde ‚Äď und gegebenenfalls auch Unebenheiten ‚Äď sorgen f√ľr Unbehagen und verhindern, dass Sie sich auf die √úbungen einlassen k√∂nnen. Aus diesem Grund sind die isolierenden Wirkungen der verschiedenen Yogamatten ein wichtiges Kriterium. Sie steigen im Allgemeinen mit der zunehmenden¬†Festigkeit¬†und Dicke des jeweiligen Materials.

3. Die Dicke

Beim Ausf√ľhren von Yoga√ľbungen spielt die Dicke der Yogamatte eine wichtige Rolle. Sie bestimmt gemeinsam mit der Materialdichte, wie tief der Yogasch√ľler in die Matte einsinkt, und beeinflusst damit die Standsicherheit beziehungsweise den Komfort. Yogamatten werden mit einer Dicke zwischen 2 bis 15 Millimetern angeboten. Zum Ausf√ľhren der Asanas eignen sich eher die Matten mit geringer Dicke, w√§hrend sich Entspannungs√ľbungen am besten auf den weicheren Matten anf√ľhlen. Einen guten Kompromiss stellen Yogamatten mit einer Dicke von 6 bis 8 Millimetern dar.

4. Das Gewicht

Wer seine Yogamatte häufig von der Arbeit zum Sportstudio transportieren oder mit auf Reisen nehmen möchte, sollte neben dem Umfang auch auf das Gewicht der jeweiligen Yogamatte achten. Besonders leichte Matten sind ab wenigen 100 Gramm zu haben und bestehen in der Regel aus Kunststoff oder Naturkautschuk.

5. Die Besonderheiten

Die meisten Yogamatten weisen bestimmte Besonderheiten auf, die bei der Wahl und beim Kauf ber√ľcksichtigt werden sollten. H√§ufig handelt es sich dabei um materialbedingte Eigenschaften. So gibt es unter anderem Unterschiede beim Verhalten gegen√ľber Feuchtigkeit, also insbesondere Schwei√ü. Feuchtigkeitsabweisende Matten sollten bei schwei√ütreibenden √úbungen mit einem Handtuch benutzt werden, w√§hrend dies bei feuchtigkeitsaufnehmenden Matten nicht zwingend n√∂tig ist. Es sollte dann jedoch die M√∂glichkeit zur Reinigung bestehen.

Ein weiterer Punkt ist die Griffigkeit des Materials:

Je anspruchsvoller die √úbungen sind, desto grober sollte die Oberfl√§chenstruktur sein. Wichtig sind auch Hinweise zur Formstabilit√§t und zur Allergievertr√§glichkeit. In einigen F√§llen weisen G√ľtesiegel auf eine besondere Umweltvertr√§glichkeit hin.

Zus√§tzlich gibt es zum Teil Besonderheiten in der Ausf√ľhrung, wenn beispielsweise ungew√∂hnliche Formate angeboten werden. Beim Zubeh√∂r ist interessant, ob die Matten zum Transport zusammengerollt oder gefaltet werden und ob die Yogamatten mit einem passenden Tragegurt oder sogar einer eigenen Tasche geliefert werden.

6. Die Rutschfestigkeit

Die Rutschfestigkeit ist das A und O bei jeder Yogamatte. Hier sollten wirklich bei keiner Matte Abstriche gemacht werden. Zwar k√∂nnte man argumentieren, dass die Rutschfestigkeit beim Power-Yoga aufgrund der aufwendigen √úbungen wichtiger ist, aber auch bei einfachen √úbungen ist ein fester und sicherer Stand unerl√§sslich. Au√üerdem k√∂nnen Sie bei glatten Untergr√ľnden schon beim Betreten oder Verlassen der Matte ins Trudeln kommen. Kunststoff- und Naturkautschukmatten sind in der Regel von sich aus hinreichend rutschfest. Bei Schafschur- und Baumwollmattensollten Sie auf eine entsprechende Beschichtung achten. H√§ufig kommen hier Beschichtungen aus Naturkautschuk zum Einsatz.

7. Der Platzbedarf: Yogamatten zum Zusammenrollen und zum Falten

Es gibt zwei M√∂glichkeiten, die Yogamatten f√ľr die Lagerung oder den Transport vorzubereiten: zusammenrollen oder falten. Das Zusammenrollen der Matten ist die beliebtere Variante. Die entstehenden Rollen sind weniger sperrig als die gefalteten Exemplare und lassen sich leichter auch in kleineren Sport- oder Reisetaschen unterbringen. Die gefalteten Matten haben h√§ufig eine Gr√∂√üe von 30 x 60 Zentimeter und ben√∂tigen diesen Platz auch, da sie durch das mehrfache Falten insgesamt starrer geworden sind. Sie passen damit nicht mehr so gut in alle Taschen und m√ľssen extra transportiert werden.

8. Die Formstabilität

Die Entlastung der Gelenke und der Wirbels√§ule geh√∂rt zu den ‚ÄěHauptaufgaben‚Äú einer Yogamatte. Damit sie diese Aufgabe dauerhaft erf√ľllen kann, muss das verwendete Material √ľber eine ausreichende Formstabilit√§t beziehungsweise ein gutes R√ľckstellverm√∂gen verf√ľgen.

Es gilt: Je st√§rker die Formstabilit√§t ausgepr√§gt ist, desto gr√∂√üer ist die Neigung des Kunststoffs nach dem Ende einer Belastung wieder seine urspr√ľngliche Form einzunehmen, ohne dabei an Festigkeit einzub√ľ√üen.

Ohne diese F√§higkeit w√ľrde die Matte nach und nach an Stellen hoher Belastung nachgeben und es w√ľrden st√∂rende Druckstellen auftreten. Die Matte w√§re dann nicht mehr in der Lage, st√§rkere Druckwechsel zu d√§mpfen und auch im Liegen w√ľrde die optimale Lage durch die Druckstellen beeintr√§chtigt werden.

In diesem Zusammenhang soll noch erwähnt werden, dass die meisten Matten mit einer guten Formstabilität auch eine ausgezeichnete Punktelastizität mitbringen.

Das bedeutet, dass sie sich an die Anatomie des Menschen punktuell anpassen können, wodurch die Wirbelsäule und die Gelenke geschont werden.

9. Die Größe

Bei den Gr√∂√üen der Yogamatten gibt es nicht allzu viel Auswahl. Die meisten im Handel angebotenen Matten haben eine L√§nge von 180 Zentimetern und eine Breite von gut 60 Zentimetern. Damit eignen sie sich f√ľr die meisten Menschen. Es gibt aber auch √úbergr√∂√üen mit einer L√§nge von bis zu 200 Zentimetern. Diese eignen sich f√ľr alle, die zwischen 180 und 190 Zentimeter gro√ü sind. Als Richtwert sollte die Matte ungef√§hr 10 Zentimeter l√§nger als der eigene K√∂rper sein. Dies dient zum Schutz, wenn Sie beispielsweise bei √úbungen wie dem Kranich nach vorne kippen.

10. Die Beschaffenheit der Zellstruktur beim Schaumstoff

Bei Schaumstoffen handelt es sich um gesch√§umte Kunststoffe, die gern zum Herstellen von Yogamatten verwendet werden, da sie leicht und formstabil sind. Beim Sch√§umen entstehen zwischen den urspr√ľnglichen Kunststoffmolek√ľlen Zellen, in denen Luft eingelagert ist, sodass sich auch die Dichte der Kunststoffe verringert. Beim Sch√§umen k√∂nnen unter anderem offenzellige und geschlossenzellige Schaumstoffe produziert werden.

Zu den offenzelligen Schaumstoffen z√§hlen beispielsweise Haushaltsschw√§mme. Sie sind in der Lage, Fl√ľssigkeiten wie Wasser aufzunehmen und wieder abzugeben.

Dagegen sind bei den geschlossenzelligen Schaumstoffen alle Zellen dicht und verhindern somit ein Eindringen von¬†Feuchtigkeit¬†und Schmutz. Damit sind sie gut zu reinigen und gegen√ľber √§u√üeren Einfl√ľssen stabil.

Worauf muss ich beim Kauf einer Yogamatte achten?

Wie die umfangreiche Liste unserer Testkriterien zeigt, gibt es beim Kauf einer Yogamatte eine Menge zu beachten. Wichtig ist vor allem, dass die Matte sowohl zur gew√ľnschten Yogaform als auch zu den pers√∂nlichen Vorlieben passt. Im Weiteren sollten die √∂rtlichen Gegebenheiten ‚Äď beispielsweise der harte PVC-Boden im Fitnesscenter, der weiche Teppichboden zu Hause oder¬†die feuchte Wiese im Park ‚Äď bei der Wahl des Materials ber√ľcksichtigt werden. Zu guter Letzt sollten Sie nat√ľrlich auf eine gute Qualit√§t der Matte achten. Das schlie√üt neben der Haltbarkeit vor allem auch die Schadstofffreiheitein, da Sie bei den √úbungen in engem Kontakt mit der Matte stehen.

Mit Blick auf die Yogaform empfehlen wir folgende Faustregel: Je fester die Matte ist, desto besser unterst√ľtzt sie anspruchsvolle k√∂rperliche Yoga√ľbungen, w√§hrend weichere Matten den Entspannungs√ľbungen zutr√§glich sind. Dabei sollten Sie auch die Art des Untergrunds bedenken, auf dem Sie die Yogamatte bevorzugt nutzen m√∂chten. Auf einem festen Boden kann eine Kunststoffmatte von 4 Millimeter Dicke durchaus als zu d√ľnn empfunden werden, w√§hrend sie auf weichen Untergr√ľnden wie Teppichen oder Gras die optimale Wahl ist. Falls Sie auf verschiedenen B√∂den trainieren, ist eine Matte mit einer Dicke zwischen 6 und 8 Millimetern h√§ufig ein guter Kompromiss.

Wichtig ist nat√ľrlich auch, dass Ihre Matte rutschfest ist. Bei den aus Kunststoff gefertigten Matten ist dies √ľblicherweise materialbedingt kein Problem. Anders verh√§lt es sich bei Matten aus nat√ľrlichen Materialien. Vor allem bei Yogamatten aus Schurwolle und Baumwolle ist es wichtig, auf eine entsprechende Beschichtung der Unterseite zu achten. Sollten Sie ein reines Naturprodukt bevorzugen, k√∂nnen Sie auch eine Anti-Rutsch-Auflage verwenden.

Falls Sie die Yogamatte an verschiedenen Orten nutzen m√∂chten und sie h√§ufig transportieren m√ľssen, sollten Sie auf die¬†Transporteigenschaften¬†achten. Wichtig sind in diesem Zusammenhang das Gewicht, der Platzbedarf und die¬†Handlichkeit¬†der Matte.

Die leichtesten Matten wiegen weniger als ein Kilogramm und bestehen in der Regel aus Kunststoff oder Kork. Der Platzbedarf h√§ngt vor allem von der Dicke ab und davon, ob die Matte gerollt oder gefaltet wird. Gerollt sind die Matten etwas kompakter und lassen sich so leichter in der Sporttasche verstauen. H√§ufig gibt es auch Tragegurte oder¬†Yogataschen¬†f√ľr den Transport. Hier lohnt ein Blick ins Zubeh√∂r. Im gefalteten Zustand ist es einfacher, die Matte mithilfe eines Tragegurts einzeln zu tragen. Sie l√§sst sich dann auch als Sitzunterlage nutzen.

Einige Anbieter weisen die Schadstofffreiheit ihrer Yogamatten mithilfe des Oeko-Tex-Zertifikats nach. Das Label Textiles Vertrauen wird an Textilien vergeben, deren Gehalt an gesundheitssch√§dlichen Gefahrstoffen unter den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerten liegt. Sollte kein Label vorhanden sein, k√∂nnen Sie sich ‚Äď in Grenzen ‚Äď auf Ihre Nase verlassen. Ein starker Geruch nach Chemikalien, der sich nicht innerhalb des ersten Tages verfl√ľchtigt, ist ein guter Grund, die Yogamatte zur√ľckzugeben.

Kurzinformationen zu Materialeigenschaften von Yogamatten

Während unseres Yogamatten Tests haben wir uns auch mit den Materialien beschäftigt und geben Ihnen im Folgenden einen kurzen Überblick.

Kunststoff

Kunststoffe sind ein beliebtes Material bei der Herstellung von Yogamatten. Ihr gro√üer Vorteil besteht darin, dass sie k√ľnstlich hergestellt werden und bei ihrer Herstellung relativ gro√üe Spielr√§ume in Bezug auf Eigenschaften wie Elastizit√§t, Formbest√§ndigkeit, H√§rte und Waschbarkeit erlauben. Als Folge lassen sich die Yogamatten flexibel auf die jeweiligen Anforderungen der Yogaform abstimmen. Au√üerdem erm√∂glichen die gro√ütechnischen Verfahren die Produktion zu sehr**g√ľnstigen Preisen**. Da Kunststoffmatten in der Regel feuchtigkeitsabweisend sind, sollten sie bei schwei√ütreibenden √úbungen mit einem Handtuch bedeckt und sp√§ter mit einem feuchten Tuch gereinigt werden.

Folgende Kunststoffe kommen bei der Herstellung von Yogamatten √ľberwiegend zum Einsatz:

  • TPE (_T_hermo_p_lastische _E_lastomere)

TPE vereinen zwei praktische Eigenschaften in sich. Bei Zufuhr von W√§rme lassen sie sich dauerhaft in eine neue Form bringen. Sie sind thermoplastisch. Bei ‚Äěnormalen‚Äú Temperaturen l√§sst sich ihre Form dagegen durch eine Krafteinwirkung vor√ľbergehend ver√§ndern. Sie sind elastisch. Dank dieser Eigenschaften k√∂nnen Yogamatten aus TPE ohne Zugabe von gesundheitssch√§dlichen Weichmachern hergestellt werden, sodass sie gesundheitlich unbedenklich sind. Au√üerdem lassen sie sich durch Einschmelzen recyceln, wodurch sie umweltschonend sind. Aufgrund der Elastizit√§t sind sie au√üerdem**formstabil**.

  • Schaumstoff

Schaumstoffe werden durch das Aufsch√§umen von diversen Kunststoffen erhalten. F√ľr Yogamatten wird gern Nitrilkautschuk genutzt. Dabei handelt sich um einen synthetisch hergestellten Kautschuk, der mit der Bezeichnung NBR(Nitrile Butadiene Rubber) abgek√ľrzt wird. Durch das Aufsch√§umen verringert sich die Dichte des Kunststoffs, sodass Yogamatten aus Schaumstoff besonders leicht sind. Zus√§tzlich sind Schaumstoffe formstabil, da sie einer Druckeinwirkung nur solange nachgeben, wie sie wirkt.

Yogamatten aus Schaumstoff sind in der Regel gesundheitlich unbedenklich.
  • PVC (_P_oly_v_inyl_c_hlorid)

PVC ist ein thermoplastischer Kunststoff. Er lässt sich bei Wärmezufuhr in nahezu jede Form bringen, behält diese aber auch dauerhaft bei. Damit sich Gegenstände aus PVC auch bei Raumtemperatur verformen lassen, ist die Zugabe von Weichmachern notwendig. Als Folge werden die Gegenstände formstabil. Allerdings werden die Weichmacher leicht vom Körper aufgenommen und können unter anderem Krebserkrankungen auslösen. Deshalb ist die Verwendung von PVC-Matten gesundheitlich bedenklich. Die Entsorgung von PVC ist nicht einheitlich geregelt, grundsätzlich ist aber ein umweltschonendes Recyceln durch Einschmelzen möglich.

Schurwolle

Yogamatten aus der Schurwolle von Schafen sind besonders hochwertig und verf√ľgen √ľber eine Reihe interessanter Eigenschaften. Die augenf√§lligsten Merkmale sind die besondere Weichheit bei gleichzeitiger Griffigkeit und die gro√üe¬†Formstabilit√§t¬†der Matten. Au√üerdem wirken sie thermoregulierend: Im Winter speichert die Schurwolle die K√∂rperw√§rme, im Sommer hat sie einen k√ľhlenden Effekt. Zus√§tzlich nimmt die Wolle Feuchtigkeit auf, ohne sich feucht anzuf√ľhlen, und leitet diese schnell ab. Schwei√ü wird chemisch gebunden und neutralisiert. Zu guter Letzt wirkt Wolle Schmutz abweisend, sodass sich auch der Reinigungsaufwand in Grenzen h√§lt. Sollte eine Matte nicht mehr genutzt werden k√∂nnen, l√§sst sie sich umweltschonend entsorgen.

Kurzflorige Matten mit Florh√∂hen von gut 5 Millimetern lassen sich f√ľr so gut wie alle Yogaformen nutzen, w√§hrend die hochflorigen Exemplare (15 bis 25 Millimeter) nur bei den ruhigeren Yogaformen eingesetzt werden sollten.

Insgesamt sind die Yogamatten aus Schurwolle etwas schwerer und vor allem volumin√∂ser als Kunststoffmatten, weshalb sie sich vor allem f√ľr den Einsatz zuhause eignen. Achten Sie unbedingt darauf, dass die Matte eine rutschfeste Unterseite hat.

Baumwolle

Die Oberfl√§chen von Yogamatten aus Baumwolle sind angenehm weich, dabei aber gleichzeitig auch ausreichend griffig. Sie eignen sich vor allem f√ľr Yogaformen, bei denen die √úbungen √ľberwiegend im Sitzen oder Liegen ausgef√ľhrt werden. Mit Baumwolle gef√ľllte Matten leisten insbesondere Menschen mit Gelenkproblemen gute Dienste. Baumwolle ist √§u√üerst¬†saugf√§hig¬†und nimmt den K√∂rperschwei√ü auf. Zur Reinigung lassen sie sich Baumwollstoffe bei 40 ¬įC in der Maschine waschen. Baumwollmatten sind sehr hautfreundlich und in der Regel auch f√ľr Allergiker geeignet. Wichtig ist, darauf zu achten, dass die Yogamatten √ľber eine rutschfeste Schicht an der Unterseite verf√ľgen. Dickere Baumwollmatten sind etwas¬†schwerer¬†als Kunststoffmatten, lassen sich aber gut rollen oder falten.

Naturkautschuk

Naturkautschuk ist aus mehreren Gr√ľnden hervorragend zur Herstellung von Yogamatten geeignet. Mit dem Material lassen sich Yogamatten jeglicher Dicke und L√§nge herstellen, sodass sie sich bei allen Yogaformen einsetzen lassen. Dabei bieten sie dank ihrer Griffigkeit und Rutschfestigkeit auch bei k√∂rperlich anspruchsvolleren √úbungen einen stabilen Untergrund. Kautschukmatten sind sehr elastisch und √§u√üerst formstabil. Auf diese Weise fangen sie auch kr√§ftigere Dr√ľcke ab und schonen dadurch die Gelenke. Zus√§tzlich wirkt Kautschuk isolierend und kann so auf kalten Untergr√ľnden verwendet werden. Da Matten aus Kautschuk Schwei√ü aufnehmen k√∂nnen, sollten sie regelm√§√üig mit einem feuchten Tuch einer Reinigung unterzogen werden. Problematisch ist, dass Kautschuk eine Latex-Allergie ausl√∂sen kann.

Kork

Kork ist ein Newcomer unter den Materialien f√ľr Yogamatten und wird bisher noch als Geheimtipp gehandelt. Yogamatten aus Kork sind elastisch und formstabil, sodass sie st√§rkere Druckeinwirkungen abfedern und zur Schonung der Gelenke beitragen. Zugleich ist damit eine lange Lebensdauer verbunden. Die besondere Oberfl√§chenstruktur des Korks erzeugt eine gute Griffigkeit, die auch bei k√∂rperlich anspruchsvollen √úbungen einen sicheren Halt garantiert. Zus√§tzlich wirkt Kork**isolierend** und h√§lt die Bodenk√§lte fern. Dank der gro√üen Flexibilit√§t und der geringen Dichte des Materials lassen sich die Matten leicht transportieren.

Als reines Naturprodukt ist Kork sehr hautfreundlich und auch f√ľr Allergiker geeignet. Als Wasser abweisendes Material ist die Reinigung der Matten recht einfach. Im Grunde reicht das Abbrausen mit kaltem Wasser. Zudem sind die Yogamatten aus Kork in der Regel umweltfreundlich in der Herstellung und der Entsorgung. Die einzige Ausnahme bilden Matten, deren Unterseite zur Erh√∂hung der Rutschfestigkeit mit einem synthetischen Material versehen worden ist.

Jute

Jute geh√∂rt zu den klassischen Yogaunterlagen. Das Material ist sehr grifffest und widerstandsf√§hig. Es bietet bei der Durchf√ľhrung anspruchsvoller Yoga√ľbungen einen guten Halt und ist auch ausreichend rutschfest. Zus√§tzlich verf√ľgt es √ľber eine sehr hohe Lebensdauer. Yogamatten aus Jute sind leicht und lassen sich gut falten oder rollen. Sie sind also sehr gut zu transportieren. Auch die Reinigung gestaltet sich unproblematisch: Die Matte wird entweder mit Wasser abgesp√ľlt oder maschinell im Schonwaschgang gereinigt. Da Jute ein nat√ľrlicher Rohstoff ist, sind die Matten in der Regel¬†umweltfreundlich. Allerdings enthalten die meisten Jutematten Zusatzstoffe wie PVC oder Naturkautschuk, um die Yogamatten etwas weicher zu machen.

Kurzinformationen zu f√ľhrenden Herstellern von Yogamatten

Bei unseren Yogamatte Test 2019 haben wir auch die Hersteller genauer unter die Lupe genommen. Yogamatten werden mittlerweile von einer Vielzahl an Unternehmen angeboten. Bei einigen Anbietern, darunter alteingesessene Sportartikelhersteller wie Adidas, Nike und Reebok, aber auch j√ľngere Unternehmen wie die 2005 gegr√ľndete Gorilla Sports GmbH, sind die Yogamatten Teil eines umfangreichen Sortiments. Der Anbieter Airex hat sich dagegen auf die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb von Gymnastik- und Yogamatten spezialisiert. Zus√§tzlich gibt es unter anderem mit Bausinger, Manduka und Yogistar Anbieter, die ausschlie√ülich Artikel rund um das Thema Yoga anbieten.

  • Adidas¬†
  • AIREX
  • Bausinger¬†
  • Gorilla Sports¬†
  • Manduka¬†
  • Nike¬†
  • Reebok¬†
  • Yogistar¬†
Die deutsche Adidas AG ist der zweitgr√∂√üte Sportartikelhersteller der Welt. Ihren Anfang hat sie in der 1924 von den Br√ľdern Adolf ‚ÄěAdi‚Äú und Rudolf Dassler gegr√ľndeten Gebr√ľder Dassler Schuhfabrik. Die Schuhe wurden von Goldmedaillengewinnern der Olympischen Spiele 1928 und 1936 getragen. Nach dem Zweiten Weltkrieg zerstritten sich die Br√ľder und gr√ľndeten jeweils eine eigene Firma. Adi Dassler gr√ľndete Adidas und Rudolf Dassler Puma. Heute produziert Adidas ein breites Sortiment an Sportartikeln, in dem Yogamatten nur eine kleine Nische bilden. Es finden sich farbenfrohe Matten aus modernen thermoplastischen Kunststoffen, die mit Trageriemen geliefert werden. Zus√§tzlich finden sich passende Yogakleidung und -taschen.
Die AIREX AG ist auf die Produktion von Gymnastikmatten auf Basis eines selbst entwickelten geschlossenzelligen Schaumstoffs spezialisiert. Gegr√ľndet wurde die AIREX AG 1956 im schweizerischen Sins, wo sie 1960 die ersten Turnmatten aus Schaumstoff produzierte und bis heute ihren Standort hat. Seitdem hat sich AIREX der Entwicklung und Produktion geschlossenzelliger Schaumstoffe gewidmet. Dabei ist schlie√ülich die Rezeptur f√ľr den hauseigenen Spezialschaumstoff entstanden, der heute die Basis aller AIREX Produkte bildet. Im Angebot finden sich Matten f√ľr Schul- und Vereinssport, Fitness, Rehabilitation sowie Yoga und Pilates. Speziell an Yogafreunde richtet sich AIREX mit der Marke CALYANA.
Die Bausinger GmbH ist ein baden-w√ľrttembergisches Traditionsunternehmen, das Yogamatten und Zubeh√∂r wie Meditationskissen nachhaltig und fair produziert. Seinen Ursprung hat das 1985 gegr√ľndete Unternehmen im Jahr 1977, als Margarethe und Frieder Bausinger in Reutlingen eine √úbungsmatte aus Wolle entwickelten, die eine weiche Oberseite und rutschfeste Unterseite haben sollte. Bis heute fertigt Bausinger solche Yogamatten aus Naturfasern: Biobaumwolle, Biowolle und Schurwolle. Hinzu kommt Oeko-Tex-zertifizierter beidseitig-rutschfester Vinylschaum. Seit dem 01. Januar 1996 sitzt das Unternehmen in Stra√überg und fertigt seine Produkte dort fast ausschlie√ülich mit lokalen und regionalen Betrieben und Zulieferern an.
Die Gorilla Sports GmbH bietet Sportger√§te und ausgew√§hlte Sportbekleidung f√ľr die Bereiche Bodybuilding und Fitness an. Das Unternehmen wurde 2005 gegr√ľndet und hat seinen Sitz im hessischen Darmstadt. Als Zielgruppe hat sich Gorilla Sports Privatpersonen gesetzt, die sich zu Hause einen eigenen Fitnessbereich einrichten wollen. Dieser Zielgruppe bietet das Unternehmen Produkte von guter Qualit√§t zu g√ľnstigen Preisen an. F√ľr Yogaliebhaber bietet Gorilla Sports leichte phthalatfreie Matten aus einem Nitrilkautschuk-PVC-Gemisch, die Oeko-Tex-zertifiziert sind.
Manduka ist ein f√ľhrender Hersteller von Yogamatten und passendem Zubeh√∂r. Der Name geht auf die Frosch-Stellung, das Mandukasana, zur√ľck, was sich im Firmenlogo widerspiegelt. Gegr√ľndet wurde das Unternehmen im Oktober 1997 im kalifornischen El Segundo von dem Architekten und Yoga-Liebhaber Peter Sterios. In dieser Zeit waren Yogamatten noch keine Selbstverst√§ndlichkeit und so war Sterios begeistert, als er eine einfache, schwarze Matte entdeckte, die ihm den perfekten Untergrund f√ľr seine Yoga√ľbungen bot. Diese Entdeckung und der Zuspruch seiner Lehrmeister, denen er die Matte schickte, inspirierten ihn zur Entwicklung von Yogamatten. Heute produziert Manduka neben Matten aus Kunststoff auch Handt√ľcher, Taschen, Kleidung und Zubeh√∂r.
Die nach der griechischen Siegesg√∂ttin benannte Nike Inc. ist der weltweit f√ľhrende Anbieter von Sportartikeln. Der Ursprung liegt in dem 1964 gegr√ľndeten Unternehmen Blue Ribbon. Gr√ľnder waren Bill Bowerman und Philip Knight, die im Jahr 1971 begannen, selbst Schuhe herzustellen. Der erste Erfolg stellte sich durch die Ausstattung erfolgreicher Sportler wie den Leichtathleten Steve Prefontaine ein, der beim 5000-Meter-Lauf in Nike-Schuhen w√§hrend der Olympischen Spiele 1972 den vierten Platz erreichte. Als Sportartikelhersteller verf√ľgt Nike √ľber ein breites Angebot, von dem Yogamatten nur ein kleines Segment einnehmen. Das Angebot umfasst Yogamatten aus Kunststoff sowie eine Auswahl an Accessoires.
Die Reebok International Limited ist ein urspr√ľnglich englisches Unternehmen. Die Gr√ľndung erfolge 1895 mit der Gr√ľndung der J. W. Foster and Sons, die Rennschuhe f√ľr die Olympischen Spiele 1924 produzierte. Reebok selbst wurde 1958 von den Enkeln des Gr√ľnders gestartet. Der Name leitet sich von der Bezeichnung f√ľr die Rehantilope (Afrikaans: Rhebok) ab und soll Geschwindigkeit und Eleganz transportieren. Seit 1979 hat die Firma ihren Sitz in den USA und ist seit 2006 eine Tochtergesellschaft der Adidas AG. Heute bietet Reebok im Bereich Yoga leichte, griffige Yogamatten sowie Taschen, Accessoires und moderne Kleidung an.
Die Yogistar Vertriebs GmbH ist ein deutsches Unternehmen. Ihren Sitz hat die Vertriebsgesellschaft in Wiggensbach im schwäbischen Landkreis Oberallgäu. Yogistar versteht sich als moderne, stilbewusste und qualitätsvolle Yogamarke und bietet Artikel rund um das Thema Yoga an. Bei den farbenfrohen, von Oeko-Tex zertifizierten Yogamatten ist das Materialangebot umfassend. Es finden sich Matten aus verschiedenen Kunststoffen, Nitrilkautschuk, einem Jute-PVC-Gemisch, Kork und Schurwolle. Bei den Yogamatten aus Naturfasern ist die Unterseite mit einer rutschfesten Unterlage versehen. Zusätzlich hat Yogistar Yogabekleidung und Yogazubehör im Sortiment.

Internet versus Fachhandel: Wo kaufe ich meine Yogamatte am besten?

Yogamatten werden heutzutage nahezu √ľberall angeboten: im Fachhandel f√ľr Sportartikel, in gut ausgestatteten Superm√§rkten mit einer eigenen Sportabteilung und nat√ľrlich im Internet. Wie bei den meisten Artikeln stellt sich auch im Fall der Yogamatten die Frage, ob der Kauf im √∂rtlichen Fachhandel dem Kauf im Internet vorzuziehen ist. Nat√ľrlich gibt es sowohl f√ľr den Fachhandel als auch f√ľr das Internet jeweils gute Gr√ľnde. Deshalb haben wir in unserem Yogamatten Test beide Varianten gepr√ľft und m√∂chten Ihnen unsere Erfahrungen nun gern weitergeben.

F√ľr den Fachhandel spricht, dass Sie die Yogamatten unter dem Einsatz von vier Ihrer Sinne pr√ľfen k√∂nnen. Sie k√∂nnen¬†sehen, ob die Farbe Ihren Vorstellungen entspricht und alle N√§hte ordentlich vern√§ht worden sind. Sie k√∂nnen riechen, ob die Matte einen Geruch nach Chemikalien verstr√∂mt oder gegebenenfalls einen unangenehmen Eigengeruch hat. Sie k√∂nnen f√ľhlen, ob die Matte die passende Dicke und Festigkeit hat und ob Ihnen die Textur angenehm ist. Sie k√∂nnen unter Umst√§nden sogar h√∂ren, ob das Material unangenehme Ger√§usche von sich gibt. Ebenfalls ein gro√üer Vorteil ist, dass Sie sich von einer Fachkraft in Bezug auf die Matte beraten lassen k√∂nnen.

Im Internet m√ľssen Sie auf den direkten Einsatz Ihrer Sinne und die pers√∂nliche Beratung durch den Fachh√§ndler nat√ľrlich verzichten. Dieses Manko k√∂nnen Sie aber einfach ausgleichen. Online steht Ihnen eine gro√üe Vielzahl an Angeboten von verschiedenen Anbietern zur Verf√ľgung, die Sie alle problemlos und schnell miteinander vergleichen k√∂nnen. Viele H√§ndler bieten Ihnen als Entscheidungshilfe die M√∂glichkeit, die Artikel verschiedener Anbieter nach gemeinsamen Kriterien zu sortieren, um sie auf diese Weise miteinander zu vergleichen. Eine weitere Option besteht in der direkten Gegen√ľberstellung verschiedener Artikel. Sehr hilfreich sind au√üerdem die Kundenbewertungen, insbesondere wenn der H√§ndler das Hinterlassen von Kommentaren erm√∂glicht.

Im Internet finden sich außerdem zahlreiche Webseiten mit Tipps zum Umgang mit Yogamatten. In vielen Fällen stehen hinter den Seiten Menschen, die selbst jahrelang Yoga betreiben und ihre Erfahrungen mit anderen teilen wollen.

H√§ufig finden sich dort nicht nur Hinweise zur Wahl und Pflege der richtigen Yogamatte, sondern auch dar√ľber hinausgehende Informationen in Bezug auf die verschiedenen Yogaformen. Oft werden √úbungen durch einen Text genau erkl√§rt und durch Bildmaterial ‚Äď entweder eine Fotoserie oder eine Videoaufnahme ‚Äď erg√§nzt.

Bei unserem Yogamatte Test fanden wir beide M√∂glichkeiten sehr angenehm. Die pers√∂nliche Beratung vor Ort im Fachhandel ist eine sehr angenehme Variante und bei einem wirklich kompetenten Fachh√§ndler im Grunde nicht zu ersetzen. Hier besteht die M√∂glichkeit, pers√∂nliche Fragen zu stellen und die Matte gegebenenfalls sogar testen zu k√∂nnen. Dagegen bietet das Internet eine gro√üe F√ľlle an verschiedenen Anbietern, die sich sehr leicht miteinander vergleichen lassen und so zu manchen Schn√§ppchen f√ľhren. Bewertungen anderer Kunden geben pers√∂nliche Eindr√ľcke wieder, die der H√§ndler nicht haben wird. Bei konkreteren Fragen besteht zudem in der Regel die Option, sich an den Online-Kundenservice zu wenden. Diese sind oft sogar √ľber das Wochenende besetzt.

Die gro√üe Flexibilit√§t bei Eink√§ufen im Internet und die M√∂glichkeit ein Schn√§ppchen zu machen, haben f√ľr uns den Ausschlag zugunsten des Internets gegeben.

Wissenswertes und Ratgeber zur Yogamatte

Eine Yogamatte soll Sie mit ihren Eigenschaften bei Ihren √úbungen auf optimale Weise unterst√ľtzen. Sie soll Ihnen also bei Ihren Asanas den perfekten Stand bieten und bei anstrengenderen √úbungen Ihre Gelenke schonen. Hierf√ľr eignen sich d√ľnne, griffige Matten mit einer ausreichenden Festigkeit.

Bei den Ruhe- oder Meditations√ľbungen soll Ihnen die Matte vor allem eine komfortable Ruhefl√§che sein. Hier empfehlen sich also weiche Yogamatten von gr√∂√üerer Dicke. Eine gute Formstabilit√§t ist in jedem Fall ein Muss, da Sie ansonsten schnell dauerhafte Druckstellen in der Matte haben. Diese k√∂nnen bei anspruchsvolleren √úbungen zu Unf√§llen f√ľhren und verringern bei Meditationen den Komfort. Zur Verhinderung von Unf√§llen ist dar√ľber hinaus eine rutschfeste Unterlage unerl√§sslich.

Damit Sie an Ihrer perfekten Yogamatte lange Freude haben, sollten Sie einige Tipps zur Reinigung und Lagerung beachten. Sehr wichtig ist es, die Yogamatte regelmäßig zu säubern. Vor allem vor dem ersten Training empfiehlt es sich, die Matte einmal feucht abzuwischen.

Es können sich noch feine Reste vom Prozess der Herstellung oder der Verpackung auf der Matte befinden, wodurch sie rutschig sein könnte. Sollten Sie regelmäßig ins Schwitzen kommen, sollten Sie die Matte nach jedem Training mit einem feuchten Tuch abwischen. Einige Anbieter bieten auch Sprays zur Reinigung an und manche Matten lassen sich in der Maschine waschen. Zur Aufbewahrung ist ein trockener Ort nötig, an dem die Yogamatte weder zu großer Kälte noch direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt wird.

Die Geschichte der Yogamatte

Heute gibt es eine gro√üe Vielzahl an Yogamatten, die sich unter anderem durch das verwendete Material, ihre Dicke und nat√ľrlich ihre Gestaltung voneinander unterscheiden und damit dem Geschmack unterschiedlicher Menschen entsprechen. Diese gro√üe Auswahl hat ihren Ursprung in den Anf√§ngen der 1990er-Jahre. Damals f√ľhrte das Aufkommen amerikanisierter Yogaformen wie beispielsweise dem vom Ashtanga-Yoga inspirierten Power-Yoga zu einer ver√§nderten Wahrnehmung des bis dahin eher spirituell besetzten Yogas. Dieses wurde nun in seiner k√∂rperlich fordernden Auspr√§gung wahrgenommen und zunehmend von Fitnessstudios ins Programm aufgenommen. Als Reaktion darauf entwickelte sich ab Mitte der 1990er-Jahre ein Markt f√ľr Yogamatten, der zunehmend kommerzieller wurde und vor allem die bis dahin √ľblichen Naturfasern durch Kunststoffe ersetzte. Gr√ľnde hierf√ľr waren die hervorragende Eignung f√ľr die Anforderungen des Sports und die g√ľnstigen Herstellungsbedingungen.

Urspr√ľnglich waren, wie man es sich angesichts der langen Tradition der Yogalehre denken kann, nat√ľrliche Materialien √ľblich. Ihr Sinn bestand darin, den Yoga oder die Yogini bei der Ausf√ľhrung der √úbungen zu unterst√ľtzen. Komfort spielte dabei keine oder nur eine untergeordnete Rolle. Verwendet wurden unter anderem Matten aus Kokosfasern, Jute oder¬†Sisal. All diese Naturfasern liefern langlebige und robuste Matten, die allerdings auch sehr fest und unbequem sind.

Eine Alternative stellten Tierfelle dar. Da das Ahimsa-Prinzip Gewalt auch gegen Tiere verbietet, wurden nur Felle nat√ľrlich verendeter Tiere verwendet.

In j√ľngerer Zeit wurden gern Yogateppiche aus Baumwolle genutzt, die allerdings bei starker Beanspruchung nicht besonders langlebig waren und heute kaum noch zu finden sind. Bis zum Aufkommen der modernen Yogamatten wurde h√§ufig auch mit Decken improvisiert, denen eine Gummimatte zum Schutz vorm Verrutschen untergelegt wurde.

Zahlen, Daten und Fakten rund um die Yogamatte

Nicht jede Yogamatte ist f√ľr jede Yogaform geeignet und auch ansonsten sind einige Fakten bei der Wahl einer Yogamatte zu beachten. Bei unserem Yogamatte Test geben wir Ihnen im Folgenden noch einmal eine kurze √úbersicht, bei der wir von den verschiedenen Materialien ausgehen.

Baumwollmatten

Yogaform: Ashtanga-Yoga.

Pure Baumwollmatten sind recht d√ľnn und haben oft eine schlechte d√§mpfende Wirkung. Sie werden h√§ufig als Auflage auf Kunststoffmatten genutzt. Mit Baumwolle gef√ľllte Matten d√§mpfen gut, sind allerdings vergleichsweise schwer und volumin√∂s. Sie lassen sich vor allem zu Hause nutzen.

Jutematten

Yogaformen: Bikram-Yoga (Hot Yoga), Power-Yoga, Vinyasa-Yoga

Die rutschfesten Matten sind √§u√üerst robust, leicht und d√ľnn. Da reine Jutematten sehr rau sind, werden sie h√§ufig mit Kunststoff vermischt.

Korkmatten

Yogaformen: Bikram-Yoga (Hot Yoga), Power-Yoga und Vinyasa-Yoga

Diese rutschfesten Matten wirken antiallergisch und antibakteriell. Sie sind leicht, flexibel, aber auch recht hart und werden nur selten angeboten.

Kunststoffmatten

Yogaformen: Ashtanga- und Power-Yoga, Bikram-Yoga (Hot Yoga) und Vinyasa-Yoga

Diese widerstandsfähigen Matten haben bei einer Dicke zwischen 4 bis 8 Millimeter eine gute dämpfende und isolierende Wirkung. Praktisch ist, dass die Oberseite ebenso wie die Unterseite rutschfest ist. Da einige Kunststoffmatten Weichmacher abgeben oder Allergien auslösen können, sollte auf entsprechende Zertifikate geachtet werden.

Schurwollematten

Yogaformen: Hatha-Yoga, Kundalini-Yoga, Yin-Yoga und Meditation

Die hautfreundlichen Matten haben eine gute isolierende Wirkung. Sie sind pflegeleicht und wirken klimatisierend. Sie sind etwas schwerer und benötigen mehr Platz als Kunststoffmatten, weshalb sie sich gut zu Hause nutzen lassen. Bei den Matten muss auf eine rutschfeste Beschichtung geachtet werden.

Materialwahl bei Yogamatten

Bei der Wahl einer Yogamatte spielt das Material eine wichtige Rolle. Die Wahl besteht grunds√§tzlich zwischen Matten aus¬†Kunststoff¬†und aus Naturfasern. Bei Matten aus Naturfasern ist es ratsam, sich gr√ľndlich zu informieren.

Die Eigenschaften sind oft nicht so direkt wie bei den Kunststoffmatten ersichtlich, sodass vor allem Anf√§nger hier schnell eine falsche Wahl treffen k√∂nnen. Yogamatten aus Baumwolle sind beispielsweise h√§ufig weniger fest als Kunststoffmatten gleicher Dicke ‚Äď es sei denn, es handelt sich um eine Matte mit Baumwoll_f√ľllung_ ‚Äď, pure Jute ist sehr hart ‚Äď wird aber h√§ufig in Kombination mit einem Kunststoff wie Naturkautschuk versetzt angeboten ‚Äď und bei Schurwolle spielt unter anderem die Florh√∂he eine entscheidende Rolle. Dies soll keine Empfehlung gegen Naturfasern sein, denn diese haben hervorragende Eigenschaften. Wir empfehlen aber, bei der Wahl einer solchen Matte einen Experten wie beispielsweise einen Yogalehrer hinzuzuziehen.

Kunststoffmatten bringen einige praktische Vorteile mit sich: g√ľnstige Preise, beidseitige Rutschfestigkeit und ein geringes Gewicht. Au√üerdem lassen sie sich leicht transportieren und gut reinigen. Allerdings sind nicht alle Kunststoffe unumstritten. Vor allem PVC ist aufgrund des Einsatzes von Weichmachern, die schnell an den menschlichen K√∂rper abgegeben werden, als bedenklich einzustufen. Alternativen bieten Schaumstoffe wie beispielsweise der auf Nitrilkautschuk basierende NBR-Schaumstoff. Die Schaumstoffmatten sind flexibel, leicht und bringen in der Regel eine gute Formstabilit√§t mit. Eine Neuheit sind die TPE-Kunststoffe. Die thermoplastischen Elastomere verf√ľgen √ľber eine hervorragende Formstabilit√§t, sind gesundheitlich unbedenklich und au√üerdem recycelbar. Aus diesen Gr√ľnden sind Matten aus TPE nicht ohne Grund vermehrt unter den Siegern unseres Yogamatten Tests anzutreffen.

Yogamatte versus Gymnastikmatte

Zwischen Yogamatten aus Kunststoff und Gymnastikmatten gibt es viele Gemeinsamkeiten. Wichtig ist in beiden F√§llen eine isolierende und d√§mpfende Wirkung sowie die M√∂glichkeit, die Matte reinigen zu k√∂nnen. Da beide Mattentypen aus den gleichen Kunststoffen gefertigt werden, werden diese Anforderungen in der Regel erf√ľllt. Wichtig ist es au√üerdem, auf die Schadstofffreiheit zu achten. Hinweise bieten ein strenger Geruch nach Chemikalien und vor allem Zertifikate, die die Unbedenklichkeit anzeigen.

Yogamatten sind d√ľnner und fester als Gymnastikmatten. Das liegt daran, dass bei Yoga√ľbungen vor allem**Standsicherheit** geboten werden muss, da viele Stellungen √ľber einen l√§ngeren Zeitraum gehalten werden. Dagegen laufen Gymnastik√ľbungen h√§ufig dynamischer ab, was zu einer anderen Druckbelastung der Gelenke f√ľhrt. Ein weiterer Unterschied liegt in den verwendeten Materialien. W√§hrend Gymnastikmatten fast ausschlie√ülich aus Kunststoff gefertigt werden, gibt es bei den Yogamatten schon allein traditionell viele Naturfasern.

Die Top-10-Yoga√ľbungen

Nat√ľrlich m√∂chten wir Ihnen in unserem Yogamatten Test auch unsere zehn Lieblings√ľbungen nicht vorenthalten. Ausf√ľhrlichere Beschreibungen der √úbungen finden Sie im Internet.

Nr. 1 Die Berghaltung (Tadasana)

Die Stellung des Bergs sorgt f√ľr eine bessere K√∂rperhaltung und verbessert die Konzentration. Sie ist Ausgangsposition f√ľr viele weitere √úbungen. Bei dieser (scheinbar) einfachen √úbung wird der K√∂rper, ohne ihn anzuspannen, maximal gestreckt.

Nr. 2 Der Baum (Vrksasana)

Die Stellung des Baums verbessert das Gleichgewicht und f√∂rdert die Konzentration. Im aufrechten Stand wird ein Bein um 90 ¬į seitlich weggedreht und an den (Ober-)Schenkel des anderen Beins angelegt. Die Arme werden vor der Brust oder √ľber dem Kopf zusammengef√ľhrt.

Nr. 3: Die Katze (Marjaryasana)

Die Stellung der Katze dehnt den R√ľcken und Nacken und kr√§ftigt die Bauchmuskeln. Sie ist gut f√ľr Anf√§nger geeignet. Zum Einnehmen der Stellung wird der Oberk√∂rper aus dem Fersensitz nach vorn gebeugt, sodass die H√§nde direkt unter den Schultern aufkommen. Anschlie√üend wird ein Buckel gemacht.

Nr. 4: Der Bogen (Dhanurasana)

Die Stellung des Bogens kr√§ftigt den Bauch, die Beine und den Hintern und erleichtert das Atmen. Die Fersen werden aus der Bauchlage langsam zum Hintern gef√ľhrt und dort mit den H√§nden gegriffen. Anschlie√üend werden Arme und Beine vom Hintern weggef√ľhrt. Bis auf die Bauchmuskeln bleiben die Muskeln entspannt.

Nr. 5: Der Stuhl (Utkatasana)

Die Stellung des Stuhls stärkt die Oberschenkelmuskulatur und die Knie. Bei dieser Übung ist es wichtig, nicht zu verkrampfen. Eingenommen wird die Position aus dem Stand, indem der Hintern in Richtung einer imaginären Sitzfläche bewegt wird.

Nr. 6: Die Kobra (Bhujangasana)

Die Stellung der Kobra stärkt die Wirbelsäule und erhöht das Konzentrationsvermögen. Sie lässt sich gut mit dem herabschauenden Hund kombinieren. Beim Start liegt der Körper flach auf dem Boden. Die Arme werden angewinkelt, um die Hände neben der Brust aufzusetzen. Anschließend wird der Oberkörper nach und nach aufgerichtet.

Nr. 7: Der herabschauende Hund (Adho Mukha Svanasana)

Die Stellung des herabschauenden Hundes dehnt die Wirbels√§ule und den Nacken und beugt so Kopfschmerzen vor. Sie geh√∂rt zu den am h√§ufigsten durchgef√ľhrten Asanas und wird eingenommen, indem der K√∂rper aus dem Vierf√ľ√ülerstand in eine Position man√∂vriert wird, die an ein auf dem Kopf stehendes V erinnert.

Nr. 8: Der Stellung des Kindes (Balasana)

Die Stellung des Kindes entspannt den Nackenbereich und unterst√ľtzt die Atmung. Sie kann gut im Anschluss an den herabschauenden Hund durchgef√ľhrt werden. Der Oberk√∂rper wird aus dem Fersensitz nach vorn gebeugt, bis die Stirn den Boden ber√ľhrt. Die Arme werden entweder √ľber dem Kopf oder neben den Fersen platziert.

Nr. 9: Die Totenstellung (Savasana)

Die Stellung des Toten dient zum Abbau von Stress und Verspannungen. Sie wird h√§ufig am Ende einer Yogastunde ausgef√ľhrt. Bei dieser Stellung wird eine R√ľckenlage eingenommen, in der die Arme und Beine leicht abgewinkelt werden und die Wirbels√§ule durch das Absenken des Kinns zur Brust gestreckt wird.

Nr. 10: Der Kranich (Bakasana)

Die Stellung des Kranichs oder der Kr√§he ist keine √úbung f√ľr Anf√§nger, daf√ľr aber sicher eine der sch√∂nsten. Sie erfordert viel Kraft, Gleichgewichtssinn und st√§rkt das Selbstvertrauen. Die √úbung startet aus der Hocke, von der aus die Knie in die Achselh√∂hlen gedr√ľckt werden, um anschlie√üend die F√ľ√üe vom Boden zu entfernen.

Häufige Fragen und Antworten (FAQ)

Was kostet eine Yogamatte?

Sehr g√ľnstige Yogamatten sind schon unter 10 Euro zu haben. Hier sollten Sie unbedingt auf entsprechende Hinweise zu den Inhaltsstoffen achten. Gute Kunststoffmatten sind zwischen 20 bis 50 Euro erh√§ltlich. F√ľr die Naturfasermatten m√ľssen Sie tiefer in die Tasche greifen, was in der Regel an den hochwertigen Materialien und der aufwendigen Verarbeitung liegt.

Wie groß sollte eine Yogamatte sein?

Als Richtwert sollte eine Yogamatte mindestens 10 Zentimeter länger als der Körper sein. Das Standardmaß liegt deshalb bei gut 180 Zentimetern. Dazu bringen die meisten Matten eine Breite von 60 Zentimetern mit.

Welche Yogamatten können Allergiker nutzen?

Das kommt nat√ľrlich auf die entsprechende Allergie an. Aber in der Regel eignen sich vor allem Matten aus Naturfasern f√ľr Allergiker, wobei speziell Korkmatten eine antiallergische Wirkung attestiert wird. Vorsicht ist bei Naturkautschuk geboten, da es eine Latex-Allergie ausl√∂sen kann.

Wie dick sollte eine Yogamatte sein?

Da die Dicke auch von der Festigkeit des Materials abhängig ist, gibt es keinen absoluten Wert. Gut beraten ist man bei Kunststoffmatten in der Regel mit einer Mattendicke zwischen 4 bis 8 Millimeter.

Wie reinige ich eine Yogamatte?

Zur Reinigung reicht in der Regel ein feuchtes Tuch. Bei sehr hartn√§ckigen Verschmutzungen kann auch sehr stark verd√ľnnte Seifenl√∂sung verwendet werden; hier lohnt eine Probe an versteckter Stelle. Au√üerdem gibt es Reinigungssprays oder gegebenenfalls die Option, die Matte maschinell zu reinigen.

Wie sollte eine Yogamatte gelagert werden?

Zu Hause werden die Matten häufig aufgerollt oder gegebenenfalls gefaltet gelagert. Bei sehr langer Lagerung lohnt es sich, die Matte falls möglich entrollt aufzubewahren. So wird verhindert, dass die Matte die Enden dauerhaft aufrollt. Außerdem sollte der Lagerort warm und trocken und nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein.

N√ľtzliches Zubeh√∂r f√ľr Yogamatten

Yoga ist eine Sportart, die traditionell mit wenig Zubeh√∂r auskommt. Dennoch gibt es mittlerweile nat√ľrlich ein umfangreiches Angebot an praktischen Utensilien wie Fixiergurte oder Yogataschen, die den Transport der Matte und gegebenenfalls auch der Kleidung erleichtern.

Viele Menschen bevorzugen auch ein Yogatuch, das entweder zum Auffangen des Schweißes auf die Matte gelegt oder selbst als eigenständige Unterlage genutzt wird. Hilfe bei den Übungen geben Yoga-DVDs.

Alternativen zur Yogamatte

Im Bereich der anspruchsvollen Yogaformen ist die Verwendung einer Yoga- oder Pilatesmatte die beste Empfehlung. Der pure Boden ist h√§ufig zu hart, kalt oder glatt, Decken bieten keine ausreichende D√§mpfung und Gymnastikmatten sind zu dick. Falls es √ľberwiegend um stehende Asanas oder auch Meditations√ľbungen geht, kann dagegen sehr gut improvisiert werden. Hier reicht h√§ufig ein weicher Teppich oder ein gem√ľtlicher Rasen.

Ratgeber

Weiterf√ľhrende Links und Quellen

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