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Unterschiede zwischen Exzenterschleifer und Schwingschleifer

Zwischen einem Exzenterschleifer und einem Schwingschleifer gibt es nicht nur äußerliche Unterschiede zu vermerken, sondern auch bei den Einsatzgebieten unterscheiden sich diese beiden Werkzeuge.Arbeit des Exzenterschleifers an Holzwand

Der Exzenterschleifer

Der Exzenterschleifer zeichnet sich dadurch aus, dass er nicht nur vor Schleifarbeiten, sondern auch zum Polieren von Oberflächen eingesetzt werden kann. Dadurch ergeben sich bei diesem Werkzeug breite Paletten für den Einsatz, was bei einem Schwingschleifer nicht der Fall ist. Der Exzenterschleifer kann nicht nur zum Schleifen von ebenen Oberflächen eingesetzt werden, sondern auch Wölbungen können durchaus gut geschliffen werden.

Auch bei den Materialien gibt es kaum Einschränkungen, denn die meisten Exzenterschleifer können sowohl für Hölzer, Kunststoffe und Metalle eingesetzt werden.
Es gibt auch eigene Geräte, mit denen sogar das Schleifen von Glas möglich wird. Dieses Einsatzgebiet bleibt dem Schwingschleifer allerdings völlig verwehrt. Der Exzenterschleifer zeichnet sich dadurch aus, dass seine Bewegungen nicht nur schwingend vor sich gehen, sondern auch in Rotation gehalten werden.

Da der Exzenterschleifer allerdings nur einen runden Schleifteller aufweist, sind seine Einsatzmöglichkeiten aufgrund dieser Ausführung ein wenig eingeschränkt. Vor allem beim Schleifen von Ecken kann es immer wieder zu Problemen kommen. Nur wenn der Schleifteller einen sehr kleinen Durchmesser aufweist, kann es mit großem Geschick dennoch möglich sein, dass Ecken geschliffen werden. Von der Leistung des Exzenterschleifers vollständig ausgeschlossen, sind allerdings Winkel, die selbst mit Fingerspitzengefühl aufgrund der Beschaffenheit der Schleifteller nicht ausgeführt werden können.

Generell ist das Abtragen von Schichten mit diesem Werkzeug sehr effektiv, allerdings richtet sich dies auch immer nach dem verwendeten Schleifmittel. Je gröber die Körnung ist, desto leichter lassen sich die Oberflächen schleifen und bearbeiten. Neben der Drehzahl sind beim Exzenterschleifer auch die Schwingzahl und der Schwingkreis ausschlaggebend für das Schleifergebnis.

Da das Schleifpapier mit unregelmäßigen Bewegungen über die Oberflächen geführt wird, hat der Exzenterschleifer im Grunde genommen das gleichmäßigere und sauberere Schleifbild.

Der Schwingschleifer

Der Schwingschleifer unterscheidet sich gegenüber dem Exzenterschleifer grob darin, dass damit auch Winkel geschliffen werden können. Allerdings werden Schwingschleifer im EinsatzDellen bei ebenen Oberflächen weitaus weniger schnell geschliffen als mit dem Exzenterschleifer. Der Schwingschleifer kann sowohl im Profi- als auch im Hobbybereich sehr vielseitig eingesetzt werden.

Vor allem bei größeren Flächen kann der Schwingschleifer sehr gute Arbeit leisten. Der Schwingschleifer kann einerseits hilfreiche Vorarbeit leisten, damit Oberflächen im Anschluss nur noch gestrichen werden müssen. Er kann aber auch Lacke und Farben relativ rasch und zur Zufriedenstellung abtragen. Hier unterscheidet sich der Schwingschleifer kaum vom Exzenterschleifer.

Einen Unterschied gibt es zudem bei der Bauweise zu verzeichnen.

Während der Exzenterschleifer stets einen runden Schleifteller an der Unterseite aufweist, gibt es beim Schwingschleifer zumeist eine eckige Bauweise zu finden.
Eine Sonderstellung nimmt beim Schwingschleifer der Deltaschleifer ein. Dieser hat eine dreiecksförmige Schleiffläche, worauf auch sein Name beruht. Der Deltaschleifer kann vor allem bei feinen Schleifarbeiten und beim Schleifen von Ecken und Winkeln von Vorteil sein. Allerdings eignet sich dieses Werkzeug im Gegensatz zum Schwingschleifer und zum Exzenterschleifer nicht für große Flächen.

Meist weist der Schwingschleifer zudem einen sehr geringen Hub auf. Damit wird der Weg in Millimetern bezeichnet, der von der Schleifplatte bei der Bewegung zurückgelegt wird. Bei den meisten Modellen ist es üblich, dass ein Hub von etwa 2 bis 3 Millimetern zu finden ist, bei Exzenterschleifern beginnt der Hub meist erst bei 3 Millimetern. Außerdem bewegt sich der Schwingschleifer, die dies bereits der Name vermuten lässt, lediglich in schwingender Bewegung, wohingegen der Exzenterschleifer auch in Rotation gesetzt wird, wodurch eine höhere Abtragung möglich wird.

Der Schwingschleifer eignet sich vor allem für Schleifarbeiten, bei denen sehr feine Schliffe benötigt werden. Das Schleifbild wird aufgrund der geringen Bewegung nicht nur sehr gleichmäßig, sondern auch sehr fein. Zudem bilden sich kaum Schleifspuren auf dem zu bearbeitenden Material, was beim Exzenterschleifer nicht immer der Fall ist. Beim Exzenterschleifer muss das Schleifen durchaus ein wenig beherrscht werden, damit sich auf den Oberflächen keine Riefen zeigen.

Der große Nachteil beim Schwingschleifer besteht darin, dass nur wenig Material auf einmal abgetragen wird, was sich auf die geringe Bewegung zurückführen lässt.

Zusammenfassung

Je nach Einsatzgebiet sollte entweder ein Schwing- oder ein Exzenterschleifer eingesetzt werden. Beide Geräte wirken vielleicht auf den ersten Blick sehr ähnlich, haben aber jeweils spezielle Einsatzgebiete. Für besonders feine Arbeiten sollte sich vor allem für den Schwingschleifer entschieden werden, da dieser einen geringen Hub aufweist. Für Ecken und Winkel kann eine spezielle Ausführung des Schwingschleifers – der Deltaschleifer – eingesetzt werden.

Große und grobe Flächen, bei denen eine rasche Abtragung erwünscht ist, sollten mit dem Exzenterschleifer bearbeitet werden. Der Schwingschleifer bietet aufgrund der geringen Bewegung ein sehr feines Schleifbild, wohingegen beim Exzenterschleifer ein wenig Übung gefragt ist. Zudem weist der Schwingschleifer eine rechteckige Schleiffläche auf, wodurch er auch für das Schleifen von Winkeln eingesetzt werden kann. Der Exzenterschleifer kann nur erschwert bei Ecken zum Einsatz kommen, aufgrund des runden Schleiftellers wird das Schleifen von Winkeln nicht möglich.

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