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Windel Test - fĂŒr die gute Hygiene auch bei Babys - Vergleich der besten Windeln 2019

Windeln gibt es fĂŒr Babys zu verschiedenen Preisen zu kaufen - doch welche sind die besten?Unser Team hat sich der Aufgabe angenommen und zahlreiche Tests im Internet ĂŒberprĂŒft, um eine Bestenliste zu offenbaren, die sich auf Marke, GrĂ¶ĂŸe, StĂŒckzahl und vieles mehr bezieht.

Windel Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Wie funktioniert eine Windel?

GrundsĂ€tzlich unterscheidet man zwischen Einweg- und Mehrwegwindeln. Eine Einwegwindel ist in jedem Supermarkt oder in der Drogerie zu bekommen, wird einmal verwendet und danach entsorgt. Mehrwegwindeln bestehen aus Stoff und waren die letzten Jahrhunderte ĂŒber die einzige Form von Windeln, die fĂŒr Babys und Kleinkinder verwendet wurde – erhĂ€ltlich sind sie bis heute, mittlerweile sind sie jedoch eher unbeliebt. Die damals ĂŒblichen Stoffwindeln werden heute nur noch als SpucktĂŒcher verkauft.

Einwegwindeln bestehen aus einem Superabsorber, der die Windel entlang des gesamten Windelbereichs fĂŒllt. Besonders am Po ist die Schicht sehr dick, weshalb auch die Windel dick aussieht. Durch sie haben Babys den fĂŒlligen, aber sehr sĂŒĂŸen “Windelpopo”. Es handelt sich bei dem Superabsorber um Kunststoff-Polymere, die ein Vielfaches ihres eigenen Gewichts an FlĂŒssigkeit und Feuchtigkeit aufnehmen können, ohne sie wieder abzugeben. Besonders hochwertige Superabsorber nehmen bis zur 45-fachen Menge ihres Eigengewichts auf und wiegen auch vollgesogen noch so wenig, dass das Baby sie gar nicht als Last wahrnimmt. FĂŒr ein angenehmes TragegefĂŒhl sorgt auch die weiche, hautvertrĂ€gliche Beschichtung von Einwegwindeln, die den Superabsorber umgibt. Sie verhindert zusĂ€tzlich ein Auslaufen der Windel, falls diese doch einmal sehr voll wird. Die Windel wird am Bauch des Babys mit zwei Klebestreifen verschlossen. An den Beinen befinden sich rĂŒschenartige GummibĂŒnde, die die Windel an den Beinen des Babys dicht verschließen und einen zusĂ€tzlichen Schutz vor dem Auslaufen bieten. Diese OberflĂ€chen der Windel bleiben trocken, auch wenn das Baby in die Windel gepinkelt hat. Das sorgt dafĂŒr, dass das Baby auch eine volle Windel nicht als störend empfindet.

Eine Mehrwegwindel ist zur Reinigung und Wiederverwendung nach der Benutzung gedacht. Es gibt mehrere verschiedene AusfĂŒhrungen davon.
Die klassischen Stoffwindeln werden heute eher als SpucktĂŒcher verwendet, waren frĂŒher aber tatsĂ€chlich der Standard am Wickeltisch im Babyzimmer. Noch immer können sie als Windeln verwendet werden und sind in jedem Babymarkt zu bekommen. Sie bestehen aus dĂŒnnem Stoff und werden mit einer speziellen Technik um den Unterleib des Babys gewickelt, die jede Hebamme den Eltern zeigen kann und die auf Wunsch in Geburtsvorbereitungskursen vermittelt wird. Alternativ bieten sich Stoffwindeln an, die wie Einwegwindeln aussehen und mit einer saugstarken Einlage verwendet werden können. Auch sie werden gewaschen, wenn sie voll sind, und anschließend durch eine neue Stoffwindel ersetzt. Wenn das Baby nur gepinkelt hat, reicht es, die Stoffwindel direkt in den WĂ€schekorb zu werfen und so bald wie möglich wie UnterwĂ€sche zu waschen. Kot muss dagegen vorher von der Einlage entfernt werden und ist einer der GrĂŒnde, warum nur wenige Eltern auf Stoffwindeln fĂŒr ihr Baby setzen. Selbst, wenn nur die Einlage und nicht die Stoffwindel selbst beschmutzt wird, kostet die Reinigung etwas Überwindung. Hinzu kommt, dass wiederverwendbare Babywindeln aus Stoff in jedweder Form viel zusĂ€tzliche WĂ€sche produzieren und in der Anschaffung natĂŒrlich auch Geld kosten. Sie werden immer dann ausgetauscht, wenn das Baby gewachsen ist.

Eine Windel wird so lange getragen, bis das Baby sich entweder von selbst meldet, die Eltern einen Geruch wahrnehmen oder sie durch die Mimik oder Gestik ihres Babys bemerken, dass die Windel gewechselt werden sollte.

Manche Babys stört die volle Windel gar nicht, andere schon – da moderne Windeln auch voll lange trocken bleiben, sind sie fĂŒr das Baby sehr angenehm zu tragen geworden.
Ertastbar ist es aber immer, ob die Windel voll ist. Babys mit empfindlicher Haut werden nach der Uhr gewickelt, damit sie im Falle einer vollen Windel nicht zu lange mit dieser in Kontakt sind. Bei normaler Ausscheidungsmenge kann eine Windel nicht auslaufen, sofern sie nicht stundenlang weitergetragen wird. Tut sie es doch, handelt es sich wahrscheinlich um einen Ausnahmefall wie starken Durchfall – oder aber das Baby muss doch hĂ€ufiger als bisher gewickelt werden oder hat sich ungewöhnlich viel bewegt.

Der Auslaufschutz hĂ€ngt auch sehr mit der richtigen WindelgrĂ¶ĂŸe zusammen. Von der winzig kleinen NeugeborenengrĂ¶ĂŸe bis hin zu großen Windeln fĂŒr Kleinkinder, die schon beinahe sauber sind, bieten gĂ€ngige Windelmarken in Stufen fĂŒr jedes Kind die passende Windel. Allzu schwierig ist die Auswahl der richtigen GrĂ¶ĂŸe glĂŒcklicherweise nicht. Eltern beginnen direkt nach der Geburt mit der kleinstmöglichen GrĂ¶ĂŸe und erhalten diese wahrscheinlich ohnehin vom Krankenhaus, sodass sie genau wissen, welche Marke und GrĂ¶ĂŸe sie einkaufen mĂŒssen. Dort können sie erfragen, welche GrĂ¶ĂŸe ihr Baby gerade trĂ€gt, wobei diese nur bei FrĂŒhchen oder sehr großen Babys ĂŒberhaupt von der Norm abweichen wird. Ein normalgewichtiges Baby trĂ€gt je nach Hersteller die GrĂ¶ĂŸen 0 oder 1. Danach sind die Eltern auf ihr GefĂŒhl angewiesen. Wenn die Windel nur noch schwer zu schließen ist und die Beine gerade noch durch die vorgesehenen Löcher passen, ist es Zeit fĂŒr den Wechsel auf die nĂ€chste GrĂ¶ĂŸe. Wenn diese zunĂ€chst ein wenig locker sitzt, ist das nicht schlimm – das Baby wĂ€chst hinein, es ist nur eine Frage der Zeit.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Vereinzelt verzichten Eltern auf die Windel. Im Rahmen des Attachment Parentings wird gerne angezweifelt, ob die Windel ĂŒberhaupt notwendig ist – die Windelfreiheit ist aber sicherlich nicht jedermanns Sache. Die meisten Eltern benutzen deswegen Windeln und genießen dadurch zahlreiche Annehmlichkeiten, die ihnen im Alltag sicherlich gar nicht mehr bewusst sind.

Eine Windel sorgt dafĂŒr, dass sie ihr Kind nicht stĂ€ndig bei sich oder im Blick behalten mĂŒssen, um zu erkennen, wann es zur Toilette mĂŒsste. Windelfreie Konzepte setzen darauf, dass Eltern spĂŒren, wann das Baby muss, und darauf reagieren – mit einer Windel mĂŒssen sie dieses KunststĂŒck nicht vollbringen. Das Baby tut das unbemerkt und selbstĂ€ndig und die Windel kann zur nĂ€chstbesten Gelegenheit an einem stillen Ort gewechselt werden. WickelrĂ€ume gibt es ĂŒberall und auf jeder Damentoilette, mittlerweile gibt es auch auf der einen oder anderen MĂ€nnertoilette die Gelegenheit dazu und ein wickelnder Papa ist auf jeder Damentoilette willkommen. Zu Hause mag es weniger problematisch sein, ein Baby eine Weile ohne Windel zu belassen. Es kann auf dem Wickeltisch nackt strampeln, meist wird ihm aber nach wenigen Minuten langweilig. Unterwegs aber ist das fast nicht möglich, denn es könnte immer etwas daneben gehen und dann sind die Eltern auf eine Möglichkeit zur Reinigung angewiesen – und auf einen Satz WechselwĂ€sche fĂŒr das Baby und sich selbst. Windeln sind dagegen an Sauberkeit nicht zu ĂŒberbieten.

Beim Wechsel der Windel verbringen Eltern und Kind zwangslĂ€ufig Zeit miteinander. Es empfiehlt sich fĂŒr die Beruhigung der Haut im Windelbereich, das Baby einige Minuten an der frischen Luft auf dem Wickeltisch strampeln zu lassen. Diesen Moment können die Eltern nutzen, um mit ihrem Baby zu sprechen oder zu spielen, und zwar ganz entspannt und ohne Zeitdruck.
Solche kleinen Momente kommen an stressigen Tagen nicht oft und sind eine willkommene Gelegenheit, die Beziehung zum Baby zu festigen. Da das Wickeln manchmal stressig sein kann, wenn sich das Baby lieber bewegen wĂŒrde und die Eltern sich durchsetzen mĂŒssen, ist dieser Augenblick gut fĂŒr beide und beruhigt das Eltern-Kind-Gespann ein wenig.

Windeln werden nicht nur fĂŒr Babys und Kleinkinder verwendet. Sie finden auch in KrankenhĂ€usern und Pflegeheimen Anwendung und sind in dieser Form weniger bekannt. Bei einem Baby gehören Windeln zum Alltag, doch auch inkontinente oder pflegebedĂŒrftige Patienten kennen sie. Sie erhalten einen Teil ihrer WĂŒrde, wenn sie nicht mehr selbstĂ€ndig zur Toilette gehen können, da es ihnen erspart wird, das Pflegepersonal darĂŒber zu informieren, dass sie mĂŒssen. DarĂŒber hinaus gibt es Windeln auch fĂŒr Tiere. LĂ€ufige HĂŒndinnen beispielsweise können eine Windel tragen, um den Wohnraum nicht zu verschmutzen. Selbst fĂŒr Kutschpferde wurden bereits Windeln entwickelt, da die Tiere die InnenstĂ€dte nicht verunreinigen dĂŒrfen, in denen sie unterwegs sind. Am bekanntesten sind aber natĂŒrlich die Babywindeln.

Welche Arten von Windeln gibt es?

Babywindeln gibt es als Einweg- und als Mehrwegwindel. Diese wiederum unterteilen sich in unterschiedliche Produkte, haben aber gemeinsam, dass sie an die KörpergrĂ¶ĂŸe und das Gewicht des Babys angepasst sein mĂŒssen und beide nur so lange getragen werden, bis das Kind selbstĂ€ndig zur Toilette geht.

Die Einwegwindel ist die gĂ€ngigste Art der Windel, da die Eltern beim Wickeln nicht lange mit den Ausscheidungen des Kindes in BerĂŒhrung sind. Sie wird nur einmal benutzt und beinhaltet eine Schicht eines Superabsorbers aus Kunststoff im Kern, der sehr große Mengen FlĂŒssigkeit aufnehmen kann. Derartige Windeln sind eine Mischung aus verschiedenen Kunststoffen, die aber alle gut hautvertrĂ€glich sind und bei einem gesunden Baby somit nicht zu unnötigen Hautproblemen oder Rötungen fĂŒhren. HandelsĂŒbliche Einwegwindeln stellen in der Entsorgung durch den vielen verwendeten Kunststoff aber auch eine Herausforderung dar. Sie werden zwar im RestmĂŒll entsorgt, der Kunststoff ist jedoch nicht wieder abzubauen. Nicht nur aus diesem Grund haben sich einige Hersteller auf nachhaltigere Windeln spezialisiert, die aus biologisch abbaubaren Substanzen hergestellt werden. Ob diese wirklich im Alltag besser sind, ist abhĂ€ngig von der Marke und den Vorstellungen der Eltern – denn nur, weil die Windel nachhaltig ist, muss sie nicht gleich besser passen oder auslaufsicherer sein als das handelsĂŒbliche Windelprodukt. Derartige Windeln könnten jedoch auch in der Biotonne entsorgt werden, da sie keine Kunststoffe mehr beinhalten, sondern aus abbaubaren und umweltvertrĂ€glichen Materialien gemacht werden. Mit der Zeit wĂŒrden sie auch auf einem Komposthaufen im heimischen Garten in verwertbaren DĂŒnger verwandelt werden können. Oft legen derartige Windeln auch großen Wert auf die VertrĂ€glichkeit mit der empfindlichen Babyhaut und haben mehrere dermatologische Tests unterlaufen, die ihre QualitĂ€t und Unbedenklichkeit bestĂ€tigen. DafĂŒr sind sie wesentlich teurer als herkömmliche Windeln.

Mehrwegwindeln bestehen aus Stoff und es gibt sie in unterschiedlichen AusfĂŒhrungen. Manche Stoffwindeln sehen aus wie die normale Wegwerfwindel und haben an der Vorderseite Druckknöpfe, mit der sie befestigt werden. DafĂŒr werden sie in schönen Designs verkauft, Ă€hnlich wie UnterwĂ€sche. Die klassische Stoffwindel, die heute eher als Spucktuch verwendet wird, wird mit einer speziellen Technik um das Baby gewickelt und muss sofort gewechselt werden, wenn sie voll ist, da sie auch mit einer Einlage keinen sicheren Auslaufschutz wie eine Einwegwindel bietet. Eine weitere Form ist das Windelhöschen, das kurze Beine hat und Ă€hnlich wie die Mehrwegwindel mit Druckknöpfen funktioniert oder aus elastischem Material besteht, wodurch es einem Baby einfach angezogen werden kann. Dadurch empfinden Babys sie als besonders komfortabel und werden in ihren Bewegungen nicht durch sie eingeengt. Abwandlungen dieser Windelarten gibt es viele, die meisten sehen zusĂ€tzlich eine saugfĂ€hige Einlage vor. Dadurch kann diese getrennt von der Windel selbst gereinigt werden, was spĂ€testens dann eine Erleichterung ist, wenn das Baby sein großes GeschĂ€ft verrichtet hat. Ein zusĂ€tzlicher NĂ€sseschutz zwischen der Windel und dem Saugkern verhindert, dass die Kleidung des Babys durchnĂ€sst wird. Stoffwindeln erlauben individuelle Designs wie Bestickungen oder bestimmte Stoffmuster, was eine Wegwerfwindel natĂŒrlich nicht bieten kann – immerhin werden Stoffwindeln auch eine ganze Weile verwendet und das Kleinkind wird selbst darĂŒber entscheiden können, ob ihm das Design seiner Windeln gefĂ€llt.

Babys, die zu starker Hautreizung neigen, sind ein Sonderfall. Ganz gleich, ob sie Wegwerf- oder Stoffwindeln tragen sollen, muss bei ihnen nicht nur auf ausreichend hÀufiges Wechseln und die Babypflege mit geeigneten Produkten geachtet werden. Sie brauchen vor allem eine gut vertrÀgliche Windel, die trocken bleibt und insbesondere Urin sicher einlagert.
Moderne Einwegwindeln sind in der Regel alle darauf ausgelegt, so wenige Reizungen wie möglich zuzulassen. Sie nehmen FlĂŒssigkeit sofort auf und speichern sie, sodass sie nicht mehr austreten kann. Allein das verhindert schon die eine oder andere Rötung. Stoffwindeln sollten bestenfalls aus Baumwolle oder einem anderen natĂŒrlichen Material bestehen – zumindest an den Sellen, die direkt mit der Babyhaut in BerĂŒhrung kommen. NatĂŒrliche Stoffe sind fĂŒr Babys die beste Wahl und sorgen ebenfalls kaum fĂŒr Reizungen der Haut. Sie werden sogar von manchen Ökowindel-Herstellern eingesetzt, um dem Plastik zu entgehen und trotzdem nicht auf SaugfĂ€higkeit zu verzichten.

Windeln sind als Babyprodukt bekannt. Eingesetzt werden sie aber in vielen anderen Bereichen der Medizin, beispielsweise bei inkontinenten oder altersschwachen Patienten. Eine Windel kommt immer dann zum Einsatz, wenn der Patient seine Ausscheidungen nicht mehr selbst kontrollieren kann und sich ohne sie einnĂ€ssen wĂŒrde. Vorher wird allerdings versucht, dem Patienten mit wesentlich unauffĂ€lligeren Einlagen zu helfen. Diese Form der Windel dĂŒrfte den meisten Eltern jedoch kaum bekannt sein und auch im alltĂ€glichen Sprachgebrauch denkt man bei dem Begriff Windel eher an die Form, die auf dem Regal neben dem Wickeltisch bereitliegt und auf einen Babypopo wartet.

So haben wir die Windeln getestet

Eine Windel ist ein Babyprodukt und muss als solches strengen QualitĂ€tsmaßstĂ€ben genĂŒgen. Sicherheit, VertrĂ€glichkeit und gesundheitliche Unbedenklichkeit stehen an erster Stelle. NatĂŒrlich geht es den Eltern aber auch darum, ob die Windel wirklich hĂ€lt, was sie verspricht.

Windeln, die stÀndig auslaufen und das Wickeln jedes Mal zur unangenehmen Angelegenheit machen, werden schnell ausgetauscht. Deswegen werden Windeln auf beide Aspekte hin getestet.

VertrÀglichkeit mit der Babyhaut

Die Haut eines Erwachsenen ist widerstandsfĂ€hig, aber selbst sie kommt nicht mit allem aus. Umso wichtiger ist es, fĂŒr ein Baby ein vertrĂ€gliches Windelprodukt auszusuchen. In Europa achten bereits die Hersteller darauf, dermatologisch unbedenkliche Windeln auf den Markt zu bringen, indem sie beispielsweise auf bekanntermaßen reizende Stoffe wie ParfĂŒme verzichten. Ein gesundes Baby vertrĂ€gt den Kunststoff, der in einer herkömmlichen Wegwerfwindel enthalten ist. Dies lassen sich die Hersteller durch Dermatologen bestĂ€tigen. Genauso ist es natĂŒrlich auch bei Ökowindeln, die lieber auf kunststofffreies Material setzen. Auch sie holen sich vorher die Meinung von Experten ein. Derartige VertrĂ€glichkeitstests und entsprechende Siegel und Auszeichnungen gehören also zu einer unbedenklichen Windel einfach dazu.

Abstufung der WindelgrĂ¶ĂŸen

Ein Baby, das eine viel zu große Windel trĂ€gt, hĂ€tte keinen Auslaufschutz. Dieser hĂ€ngt stark mit der passenden WindelgrĂ¶ĂŸe zusammen, weshalb die Abstufungen zwischen den GrĂ¶ĂŸen so durchdacht sein mĂŒssen, dass ein Wechsel ohne grĂ¶ĂŸere Probleme notwendig ist. Babys wachsen schnell in die nĂ€chste WindelgrĂ¶ĂŸe hinein, und doch bringt es den Eltern zunĂ€chst wenig, wenn die nĂ€chstgrĂ¶ĂŸere Windel fĂŒr ihr Baby eher einem Kleinkind passt und die jetzige GrĂ¶ĂŸe definitiv nicht mehr in Ordnung ist. Je mehr GrĂ¶ĂŸen es also bei einem Windelhersteller gibt, desto besser ist das auch fĂŒr Eltern und Baby – denn dann finden sie sicher die richtige GrĂ¶ĂŸe.

Passform der Windel

Die Passform der Windel wird immer auch vom Körperbau des Babys abhĂ€ngig sein. Ein sehr groß und schwer geborenes Baby braucht vielleicht schon die nĂ€chste WindelgrĂ¶ĂŸe und passt nicht mehr in die Neugeborenenwindel. Doch wenn die richtige GrĂ¶ĂŸe gefunden ist, muss diese auch gut sitzen! Eine Windel sollte am Bauch nicht zu eng sitzen, aber trotzdem so fest verschließbar sein, dass sie sich nicht stĂ€ndig wieder von alleine löst. Die KlebeverschlĂŒsse mĂŒssen stabil genug sein, um sie an der richtigen Stelle zu halten. Auch die Öffnungen fĂŒr die Beine dĂŒrfen das Baby nicht einengen, sollen aber auch verhindern, dass die Windel seitlich auslaufen kann. Die kleinen RĂŒschen an den Beinöffnungen von Windeln dienen nicht der Dekoration, sie sind tatsĂ€chlich als Auslaufschutz gedacht und können das nur leisten, wenn sie eng genug am Körper anliegen.

UmweltvertrÀglichkeit

Nicht alle Eltern können und wollen sich eine biologisch abbaubare Öko-Windel leisten. Doch wenn, dann wollen sie sich darauf verlassen können, dass sie die volle Windel wirklich ohne Bedenken in die Biotonne darf.

Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit sind gern genutzte Werbeaussagen und mĂŒssen heutzutage leider nicht mehr viel bedeuten.
Selbst, wenn eine solche Windel ein Zertifikat trĂ€gt, sollte immer darauf geachtet werden, was dieses wirklich aussagt. Denn um es zu bekommen, mĂŒssen Windelhersteller lediglich die Vorgaben des Ausstellers dieses Zertifikats erfĂŒllen – und diese können sehr unterschiedlich ausfallen.

VerfĂŒgbarkeit

Manche Windeln sind so speziell in ihren Eigenschaften, dass sie fast nur in FachgeschĂ€ften zu bekommen sind. Andere wiederum sind auch in jedem Supermarkt zu finden. Das ist fĂŒr Eltern wichtig, denn selbst fĂŒr die durchgeplantesten Eltern wird irgendwann die Situation kommen, in der die Windeln fast alle sind und sie schnell neue besorgen mĂŒssen. Insbesondere, wenn das Produkt auch ĂŒber das Internet zu bekommen ist, ist das ein Vorteil – denn dann können sie je nach Produkt in großen Mengen bestellen und dabei auf Mengenrabatte setzen.

Verpackungseinheiten und Mengenrabatte

Die erste Windelpackung, die die Eltern selbst kaufen, wird nur klein sein. Doch auf Dauer werden sie merken, dass sie das mehr kostet, als wenn sie die Windeln in der Großpackung kaufen. Die aktuelle GrĂ¶ĂŸe behĂ€lt das Baby ohnehin eine Weile bei und so zahlt es sich aus, auf Mengenrabatte bei GroßeinkĂ€ufen zu setzen. SupermĂ€rkte bieten diese zwar seltener an, hier unterscheiden sich höchstens die StĂŒckpreise der Großpackungen von den kleineren Verpackungseinheiten. Online dagegen kann man mit Abo-Modellen fĂŒr die aktuelle WindelgrĂ¶ĂŸe durchaus sparen, wenn man gleich den Monatsbedarf einkauft. Ob ein Windelhersteller ĂŒber solche Programme zu beziehen ist, spielt fĂŒr Eltern sicherlich auch eine große Rolle – denn sie wollen ihr Geld schließlich auch lieber fĂŒr wichtige Dinge wie Spielzeuge und gemeinsame AusflĂŒge mit dem Baby ausgeben!

Dauer der Trockenheit

Eine Windel sollte nicht von einem kleinen GeschĂ€ft schon tropfnass sein. Es kann schließlich immer mal eine Weile dauern, bis das Baby gewickelt werden kann. Gerade nachts sind trocken bleibende Windeln von Vorteil. Wenn das Baby endlich durchschlĂ€ft oder gerade beginnt, lĂ€ngere Schlafphasen zu entwickeln, sollten diese nicht davon unterbrochen werden, dass die Windel gewechselt werden muss. Die Dauer der Trockenheit einer Windel sollte daher möglichst hoch sein – auch bei Babys, die tagsĂŒber eher öfter als seltener gewickelt werden. Denn eine trockene Windel fĂŒhlt sich auch einfach angenehmer an als eine spĂŒrbar nasse Windel!

Reißfestigkeit und StabilitĂ€t

Babys bewegen sich – und das ist gut so. Ein Neugeborenes strampelt zunĂ€chst nur, ein Kleinkind krabbelt und lĂ€uft und wird sich nicht immer freiwillig wickeln lassen, wenn die Spielsachen unten auf dem Boden gerade interessanter sind. Deswegen muss sogar die Einwegwindel einiges aushalten. Sie muss flexibel sein, sich mit den Bewegungen des Kindes mitformen können und das Material darf nicht leicht reißen. Beim Wickeln können die Eltern noch so vorsichtig sein – wenn die Kleinen selbst anfangen, “mitzuhelfen”, gehen sie nĂ€mlich nicht mehr so behutsam mit ihrer Windel um. Das sollten diese locker aushalten.

Worauf muss ich beim Kauf einer Windel achten?

Wenn das schwangere PĂ€rchen zum ersten Mal aus Neugier vor dem Windelregal steht oder sich online nach geeigneten Windeln umschaut, sind sie sicherlich noch vollkommen ĂŒberfordert.

Der schwierigste Windelkauf wird der allererste Einkauf sein, danach wird es einfacher – denn so kompliziert sind Windeln zum GlĂŒck auch wieder nicht!

ZunĂ€chst mĂŒssen sich die Eltern darĂŒber klar werden, ob sie eine Einweg- oder eine Mehrwegwindel fĂŒr ihr Baby verwenden wollen. Die meisten werden sich fĂŒr die Einwegwindel entscheiden. Aus der eigenen Kindheit dĂŒrften die meisten werdenden Eltern die Marke Pampers kennen und werden dieser auch in einer Vielzahl von KrankenhĂ€usern auf der Wöchnerinnenstation begegnen. Wenn die Frau im Krankenhaus entbunden hat und dort auf der Station bleiben wird, was sich fĂŒr mindestens einen Tag durchaus empfiehlt, kann sie die Krankenschwestern fragen, welche Windeln ihr Baby gerade trĂ€gt. Marke und WindelgrĂ¶ĂŸe kennt sie und kann dann den Papa losschicken, um diese zu kaufen, wenn sie nach Hause kommt. Sehr wahrscheinlich werden es die GrĂ¶ĂŸen 0 fĂŒr normalgewichtige und 1 fĂŒr groß geborene Babys sein. Auf jeder Windelpackung ist das Körpergewicht vermerkt, fĂŒr welches die Windel geeignet ist. Daran kann man sich orientieren und eine kleine Packung mitnehmen, um auszuprobieren, ob die Windel richtig sitzt. Das hilft auch den VĂ€tern, die von der Partnerin mit den Worten: “Geh bitte Windeln kaufen – du weißt ja, welche es sind!”, losgeschickt werden…

Bei der erstmaligen Auswahl einer Windelmarke spricht nichts dagegen, sich Produktberichte und Erfahrungen anderer Eltern im Internet durchzulesen. Produktberichte sind unabhĂ€ngig und neutral, denn sie versuchen, dem Verbraucher alle relevanten Infos fĂŒr seine eigene Entscheidung mitzugeben und ĂŒberlassen es ihm selbst, welche Eigenschaften ihm wichtig sind. Bewertungen in Foren oder Frage-Antwort-Portalen sind mit Vorsicht zu genießen, da man gerne mehr als nötig schimpft, wenn man von einem Produkt enttĂ€uscht ist. Andererseits berichten Eltern, die die Windeln wirklich ausprobiert haben. Dadurch erfĂ€hrt man Details, auf die Produktberichte gar nicht achten können und die man sonst vorher nicht erfahren hĂ€tte. Schneiden die Windeln in beiden Berichten eher gut ab, kann man sie bedenkenlos kaufen.

Die Produkteigenschaften einer Windel sollten die Eltern nach Bedarf auswĂ€hlen und sich am besten vorher auf der Seite des Herstellers oder in einem gut befĂŒllten Online-Shop darĂŒber informieren, was diese ĂŒberhaupt bedeuten. Marken wie Pampers haben Windeln mit ganz unterschiedlichen Eigenschaften – kleinere Windelmarken haben diese nicht, aber sie können praktisch sein. Manche Windeln nehmen besonders viel Feuchtigkeit auf und bleiben dabei ĂŒber einen langen Zeitraum trocken. Das erweist sich als sehr wertvoll, sobald das Baby nachts durchschlĂ€ft, sofern die Windel trocken bleibt. Durch eine nasse Windel wird es dann eher nicht mehr aufwachen. FĂŒr sehr bewegungsfreudige Babys gibt es ebenfalls spezielle Windeln, die mit mehr Gummi und anderen elastischen Materialien gemacht sind und auch dann nicht auslaufen, wenn sich das Baby sportlich zeigt. Notwendig sind diese Windelarten nur, wenn die bisherige Windel sich als problematisch erwiesen hat. In diesem Fall sollten Eltern aber immer online nachsehen, ob ihre aktuelle Windelmarke fĂŒr dieses Problem eine Lösung im Angebot hat.

Die verwendeten Inhaltsstoffe sind bei Windeln ebenfalls einen Blick wert, denn sie mĂŒssen gut hautvertrĂ€glich sein. Ein dermatologischer Test auf VertrĂ€glichkeit ist bei Windeln Pflicht, denn Babys sind noch sehr empfindlich – und Kleinkinder natĂŒrlich auch. Besonders zu empfehlen sind Windeln, die aus natĂŒrlichen Materialien wie Baumwolle bestehen, wie es etwa bei Ökowindeln der Fall ist. Ein gesundes Baby vertrĂ€gt aber auch dermatologisch vertrĂ€gliche Kunststoffe, die bei handelsĂŒblichen Wegwerfwindeln eingesetzt werden. Sofern die Windelmarke einen Test durchlaufen hat, kann sie ohne Bedenken gekauft und verwendet werden.

Die meisten Windeln werden an der Bauchseite mit zwei KlebebĂ€ndern verschlossen. Wie fest diese sind und wie viel Bewegung sie aushalten, wird nur der Praxistest zeigen – in der Regel ist das aber die beste Befestigungsmethode fĂŒr eine Windel. Ein Blick auf die Windelverpackung liefert Aufschluss darĂŒber, ob eine Windel doch anders verschlossen wird. Das sollte man vor dem Kauf natĂŒrlich wissen.

Abgesehen von der QualitĂ€t spielt bei einer Windel natĂŒrlich immer auch der Preis eine Rolle. Im FachgeschĂ€ft können die StĂŒckpreise der unterschiedlichen Verpackungseinheiten geprĂŒft werden.
Bestenfalls wird diejenige mit dem niedrigsten StĂŒckpreis mitgenommen. Schließlich gibt es noch so viele andere Dinge, die das Baby braucht und die ebenfalls ihren Preis haben. Online lohnt sich der Preisvergleich ĂŒber mehrere Shops hinweg. Bei einer eher teuren Windel sollte der Preis begrĂŒndet sein – beispielsweise durch biologische Abbaubarkeit der vollen Windeln.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden Herstellern

Pampers: Der heutige MarktfĂŒhrer Pampers entstand aus der US-amerikanischen Firma Chux, die die erste Wegwerfwindel auf den Markt brachte. Der Markenname hat sich in nahezu allen europĂ€ischen LĂ€ndern sogar als eigenstĂ€ndiger Begriff eingebĂŒrgert. Jeder versteht, was eine Pampers ist.

babylove: babylove ist die Eigenmarke der Drogerie-Kette dm aus Karlsruhe. Die Marke babylove gibt es seit 20 Jahren und zu ihrem Sortiment gehören außer Windeln auch andere Babypflege-Produkte.

babydream: babydream ist die Eigenmarke der Drogerie-Kette Rossmann. Ähnlich wie babylove gibt es auch von babydream eine Reihe begleitender Babyprodukte außer den babydream-Windeln.

Beauty Baby: die Windel- und Babypflege-Marke ist bei der Drogeriekette MĂŒller zu bekommen und ist deren eigene Hausmarke.

Huggies: die Babypflege-Marke Huggies ist vor allem im englischsprachigen Raum bekannt. Hierzulande kennt man die trockenen Huggies Happies-TĂŒcher in der roten Verpackung. Huggies-Windeln gibt es ab der GrĂ¶ĂŸe 2 zu kaufen, fĂŒr kleine Neugeborene befindet sich nichts Geeignetes im Huggies-Windelprogramm.

Moltex: Moltex ist die bekannteste Ökowindel-Marke in Deutschland. Es gibt sie in den GrĂ¶ĂŸen 1-6, ZwischengrĂ¶ĂŸen gibt es bei Moltex-Windeln dagegen nicht. Moltex-Windeln gibt es seit 1961,seit 1991 vertreibt Moltex ausschließlich Ökowindeln.

Fast jeder Supermarkt und jede Drogeriekette hat zudem ihre eigene, mehr oder weniger bekannte Windelmarke. Diese Marken stellen meist auch begleitende Babypflege-Produkte wie Wickelunterlagen oder Cremes her. Diese und die unabhĂ€ngigen Windelmarken bieten deutschen Eltern eine Auswahl von rund 20 verschiedenen Herstellern. Stoffwindel-Hersteller sind weniger bekannt als die Marken von Einwegwindeln, doch auch hier gibt es eine breite Spanne. Gerade im Ökowindel-Bereich machen sich auch einige junge Unternehmen einen Namen – oder aber Eltern bestellen die gewĂŒnschte Windel im Ausland, wo es natĂŒrlich noch andere Marken gibt.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meine Windeln am besten?

GlĂŒcklicherweise sind Windeln Teil des Sortiments von SupermĂ€rkten und Drogerien. Selbst, wer nach nachhaltigen, ökologisch abbaubaren Windeln sucht, wird diese in der einen oder anderen Drogerie und in großen SupermĂ€rkten finden. Auch jedes FachgeschĂ€ft verfĂŒgt ĂŒber eine breite Auswahl an Windeln und den dazugehörigen Produkten. DarĂŒber hinaus kann man sich Windeln natĂŒrlich auch online bestellen.

Im Fachhandel sind die Eigenmarken von SupermĂ€rkten und Drogerien zu bekommen. Sofern die Handelskette einen Online-Shop hat, ließen diese sich zwar auch online bestellen.
Die meisten Eltern, die auf eine solche Marke schwören, gehen aber meist doch ins FachgeschĂ€ft, da sie auch andere Produkte gleichzeitig kaufen wollen. Windeln einer Eigenmarke sind oft auf den ersten Blick billiger als eine Markenwindel und werden von Eltern gerne verwendet, die auf die Kosten achten wollen oder mĂŒssen. Manche Marken sind qualitativ auch gleichauf mit den teureren Markenwindeln.
Aber Vorsicht: Preisunterschiede sind nicht immer das, was sie scheinen. Bei Windeln ist der Preisverlgeich so wichtig wie bei fast keinem Produkt.
Im Fachhandel wird von der Monatspackung bis hin zur kleinen Verpackungseinheit jede GrĂ¶ĂŸenordnung geboten und man ist versucht, eher die kleinen und billig erscheinenden Packungen mitzunehmen. Das tut man dann aber mehrmals in der Woche und zahlt letztendlich einen hohen StĂŒckpreis. WĂŒrde man eine Großpackung kaufen, wĂ€ren die Ausgaben fĂŒr Windeln auf den Monat hochgerechnet wesentlich geringer. Das gilt selbst dann, wenn der Fachhandel mit gelegentlichen Rabatt-Aktionen oder Coupons in der Werbung lockt. Hinzu kommt natĂŒrlich, dass eine schwere Großpackung nach Hause transportiert werden muss – und das macht keinen Spaß, auch wenn Windeln nicht schwer sind.

Das Internet dagegen kann eine solche Großpackung nach Hause liefern lassen. Je nach Quelle kommen Versandkosten hinzu, doch das ist es den Eltern wert. Auf diese Weise haben sie einen Monatsvorrat Windeln, der jeden Monat kommt.
Viele Shops bieten dafĂŒr ein Abo-Modell, das einmal eingestellt werden und nur angepasst werden muss, wenn sich die WindelgrĂ¶ĂŸe Ă€ndert. Meist liegt man damit schon ĂŒber der Grenze zur Versandkostenfreiheit und zahlt letztendlich keine Versandkosten. Das ist eine gute Gelegenheit, gleich weitere benötigte Produkte mitzubestellen und sich den Gang zur Drogerie nur fĂŒrs Baby vielleicht komplett zu ersparen. Oft können Eltern bei einer solchen Sammelbestellung auch bei den anderen Babyprodukten sparen oder regelmĂ€ĂŸig wiederkehrende Sonderangebote des Online-Shops nutzen.

WĂ€hrend der Fachhandel nur gelegentlich Sonderangebote und Rabatte in geringem Umfang bietet, sieht das im Internet anders aus. Hier gibt es nicht nur Abo-Modelle fĂŒr Windeln, sondern auch Sparprogramme, die wirklich eine spĂŒrbare VerĂ€nderung in der Haushaltskasse versprechen. Ein Beispiel dafĂŒr ist das Amazon Family-Programm. Zu den ohnehin schon gĂŒnstigen Preisen erhalten Familien mit mindestens einem Kind dadurch 20% Rabatt auf jede Bestellung von Windeln. Das schließt weitere Rabatte nicht aus. Solche Angebote gibt es auch in anderen Online-Shops, wodurch die sonst teuren Windeln regelrecht gĂŒnstig werden. In Shops sind außerdem die hochwertigen Markenwindeln zu finden, die dadurch Ă€hnlich bezahlbar werden wie eine preisgĂŒnstige Hausmarke oder die Windeln eines Discounters.

Eltern, die ganz spezielle Windeln suchen, werden ebenfalls eher im Internet fĂŒndig als im Laden. Der Fachhandel eignet sich besonders fĂŒr dringend benötigte EinkĂ€ufe, wobei Online-Shops mittlerweile sehr kurze Lieferzeiten haben – gerade fĂŒr Windeln. Wenn man aber am Samstagabend bemerkt, dass die Windeln bald alle sind, geht man natĂŒrlich trotzdem eher in den Fachhandel und ist froh um deren Angebot. Manche Hausmarken wĂŒrde man online auch gar nicht bekommen, da der Hersteller sie schlichtweg nur vor Ort in der Filiale verkauft. Sehr spezielle Windeln wĂŒrde man aber eher online finden. Im Ausland gibt es beispielweise weitere Ökowindel-Marken und auch das eine oder andere neu gegrĂŒndete Windel-Unternehmen hat zwar hochwertige Windeln zu bieten, ist aber im Fachhandel noch nicht vertreten. Besonders im Öko-Bereich werden Eltern online eher fĂŒndig, wĂ€hrend sie im Fachhandel wenig Auswahl haben.

Bei so manchen Babyartikeln ist der Fachhandel trotz gĂŒnstigerer Preise im Internet dennoch eine gute Anlaufstelle. Fachkundige VerkĂ€ufer bieten den Eltern Beratung und können Erfahrungswerte weitergeben. Allerdings werden Windeln eher in SupermĂ€rkten und Drogerien vertrieben und dort haben die meisten Mitarbeiter keine fachbezogene Ausbildung. GrundsĂ€tzlich kann man sich ein Produkt vor Ort anschauen und zeigen lassen, weshalb Eltern fĂŒr solche Anschaffungen zumindest zum Kennenlernen in den Fachhandel gehen. Bei einer Babywindel ist das aber eher nicht der Fall. Anprobieren kann man sie ohnehin nicht, um zu sehen, ob eine grĂ¶ĂŸere GrĂ¶ĂŸe fĂ€llig wĂ€re. Beraten kann der Fachhandel zwar, der Kinderarzt kann es aber oft besser, wenn den Eltern Zweifel an den aktuellen Windeln kommen. KinderĂ€rzte wissen aus Erfahrung, welche Windeln qualitativ hochwertig und schadstofffrei sind. SpĂ€testens, wenn es um medizinische Fragen wie Windeldermatitis geht, sollte ohnehin ein Experte beurteilen, welche Windel fĂŒrs Baby geeignet ist. Diese wiederum können die Eltern dann kostengĂŒnstig online bestellen und haben genau die richtige Beratung erhalten – ein FachgeschĂ€ft brauchen sie dazu nicht.

Das Internet ist fĂŒr Windeln also definitiv die beste Bezugsquelle, zumindest fĂŒr die regelmĂ€ĂŸigen EinkĂ€ufe. Es bietet Abos, die den StĂŒckpreis spĂŒrbar reduzieren und eine monatlich wiederkehrende Lieferung fĂŒr die Eltern anbieten. Das erleichtert ihnen das Leben durchaus. Außerdem haben sie online mehr Auswahl unter Markenprodukten und Alternativen, die es im Fachhandel nicht gibt.
Sofern sie sich nicht auf eine bestimmte Eigenmarke fokussiert haben, die es nur im Laden gibt, profitieren sie beim Windelkauf fast in jedem Fall vom Internet. Rabatte und PreisnachlĂ€sse wird es hier regelmĂ€ĂŸig geben, das LadengeschĂ€ft bietet sie nur gelegentlich an und sie belaufen sich auf eher geringe Ersparnisse. Die Online-Bestellungen lohnen sich fĂŒr Monatspackungen, bei denen die Eltern wissen, welche GrĂ¶ĂŸe sie wollen und dass sie noch mindestens die nĂ€chsten 31 Tage passt. Im Fachhandel können sie zum Ausprobieren immer noch eine kleine Packung einer anderen Marke oder der nĂ€chsten GrĂ¶ĂŸe kaufen, wenn sie diese zunĂ€chst nur ausprobieren wollen.

Wissenswertes & Ratgeber

– Die Geschichte der Windel

Die heutige Wegwerfwindel ist eine amerikanische Erfindung von Marion Donovan. Die studierte englische Literaturwissenschaftlerin und spĂ€tere Architektin war genervt von den stĂ€ndig auslaufenden Stoffwindeln ihrer eigenen Kinder und versuchte im Jahre 1961, mit einer auslaufsicheren Wegwerfwindel den Markt zu erobern – die Vermarktung gelang ihr allerdings nicht. Ihre Windel fand großen Anklang bei den MĂŒttern, sie hatte aber in der Produktion Schwierigkeiten. Nur wenig spĂ€ter brachte die US-amerikanische Firma Chux eine Wegwerfwindel auf den Markt, die in die heutige Marke Pampers ĂŒberging, nachdem Chux von Procter & Gamble gekauft wurde.

Vor dieser Entwicklung war es ĂŒblich, Babys mit Stoffwindeln zu wickeln. Gewickelt werden Babys seit den ersten menschlichen Hochkulturen, was Bilder und Skulpturen von gewickelten SĂ€uglingen belegen. Es ist davon auszugehen, dass das Wickeln von Babys seit ĂŒber 4000 Jahren ĂŒblich ist. In Ägypten, Griechenland und Rom wurden Babys beim Wickeln mit Salz eingerieben, anschließend wurde entweder nur der Windelbereich in Stoff gewickelt – oder auch das ganze Baby. Dadurch wurde eine unbewegliche Streckstellung erreicht. Auch mittelalterliche Ammen und MĂŒtter wickelten die Kinder am ganzen Körper, was nicht nur dem Auffangen von Ausscheidungen diente, sondern auch der Ruhigstellung, da sie sich oft nicht den ganzen Tag mit dem Kind beschĂ€ftigen konnten und damals auch noch nicht wussten, wie wichtig eine enge Bindung fĂŒr ein kleines Kind ist. Sie gingen außerdem davon aus, dass das Wickeln des Kindes zur gesunden Formung seines Körpers beitrug.

In der Neuzeit wurde ebenfalls mit mehrfach verwendbaren Stoffwindeln gewickelt. Allerdings nahm man jetzt an, dass es das Kind warmhalte und dass es sich ohne das Wickeln spĂ€ter nur auf allen Vieren bewegen könne. Das Auffangen der Ausscheidungen war auch jetzt noch ein netter Nebeneffekt. Ab dem 18. Jahrhundert rieten die ersten Ärzte davon ab, den ganzen Körper zu wickeln, sodass sich hieraus die ersten Stoffwindeln nur fĂŒr die Ausscheidungen entwickeln, wie es sie auch heute noch vereinzelt gibt.

– Zahlen, Daten, Fakten rund um die Windel

Das feste Wickeln des Kindes mag zwar seinen Körper nicht auf gesunde Weise formen, wie wir heute glĂŒcklicherweise wissen. Ganz falsch war es aber nicht, denn Babys kurz nach der Geburt vermissen die Enge der GebĂ€rmutter, die sie bis dahin gewohnt waren. Das kann dazu fĂŒhren, dass sie besonders nachts nicht ruhig schlafen. Aus dem damaligen Wickeln entwickelte sich das heutige Pucken, bei dem ein Baby eng in einen Pucksack gewickelt wird. Es kann sich natĂŒrlich noch bewegen, spĂŒrt aber die eng um seinen Körper gewickelte Decke und fĂŒhlt sich dadurch im besten Fall sicherer.

Das Thema Nachhaltigkeit wird bei Windeln immer wieder aufkommen. Die Verbraucherzentrale fand in einem TV-Beitrag heraus, dass sowohl Einweg- als auch Mehrwegwindeln eine Belastung fĂŒr die Umwelt sind. Einwegwindeln werden natĂŒrlich weggeworfen und mĂŒssen auf eine MĂŒlldeponie, die Mehrwegwindel dagegen wird gewaschen und das kostet Strom und Wasser.

Der Landkreis Bayreuth erhob 2005, wie viele Einwegwindeln jĂ€hrlich anfielen und welche Entsorgungskosten sie alleine verursachten. Sie kamen dabei auf ĂŒber 1.000 Tonnen Einwegwindeln im Abfall des Landkreises, der in der Entsorgung insgesamt ĂŒber 250.000 Euro kostete. Auf dieser Basis entwickelte der Landkreis danach ein Programm, das Eltern dazu bewegen sollte, auf Mehrwegwindeln zu wechseln. In Bayreuth wird deren Anschaffung bezuschusst. Seit 2005 gibt es ein Ă€hnliches Förderprogramm fĂŒr Mehrwegwindeln aus Stoff auch in der österreichischen Hauptstadt Wien.

In ganz Deutschland machen Wegwerfwindeln einen Anteil von rund 10% des gesamten HaushaltsmĂŒlls aus. Ähnlich sieht es auch in anderen europĂ€ischen LĂ€ndern aus, in denen Windeln fĂŒr die einmalige Verwendung ĂŒblicher sind als Mehrwegwindeln. In Großbritannien beispielsweise werden pro Jahr etwa 2,5 Milliarden Einwegwindeln verkauft, die dann natĂŒrlich im HaushaltsmĂŒll landen.

– Babypflege und Reinigung

Das heutige Wickeln dient alleine dem Auffangen von Ausscheidungen, die ein Kind noch nicht steuern kann. Sobald es lernt, eigenstĂ€ndig auf die Toilette zu gehen, braucht es tagsĂŒber und meistens auch nachts keine Windeln mehr. Solange es aber Windeln tragen muss, ist es auf eine angemessene Babypflege durch die Eltern angewiesen, da Windeln beispielsweise zur Windeldermatitis und zur Infektion mit Hefepilzen im Windelbereich fĂŒhren können.

Die Windeln werden abhÀngig vom Baby unterschiedlich hÀufig gewechselt. GrundsÀtzlich braucht ein Baby aber alle paar Stunden eine neue Windel. Wenn es nachts durchschlÀft, dann spÀtestens am nÀchsten Morgen. Die alte Windel wird zunÀchst ausgezogen, das Baby liegt dabei auf der Wickelunterlage. Je nach Baby, Empfindlichkeit der Haut und PrÀferenzen der Eltern kommen verschiedene Methoden der Reinigung und Hautpflege in Frage.

Zur Reinigung werden in der Regel feuchte TĂŒcher verwendet. Sie Ă€hneln den feuchten ToilettentĂŒchern, die auch von Erwachsenen verwendet werden, allerdings sind sie viel sanfter zur Haut. Es bieten sich auch PapiertĂŒcher mit Babyöl getrĂ€nkt zur Reinigung an. Anschließend wird eine Babycreme dick auf den Windelbereich aufgetragen. Hat das Baby außer gelegentlichen Rötungen keine großen Probleme mit den Windeln, reicht eine handelsĂŒbliche Babycreme. Diese schĂŒtzt vor Reibung und mildert die aggressiven Bestandteile des Urins und des Kots. Windelcremes speziell fĂŒr sehr empfindliche Haut sind zu empfehlen, wenn das Baby bei normalen Cremes trotzdem hĂ€ufig mit starken Rötungen reagiert.

Auch fĂŒr Babys mit Windeldermatitis gibt es spezielle Windelcremes, die ein Kinderarzt empfehlen kann. Jede Creme wird dick und großflĂ€chig nach der grĂŒndlichen Reinigung aufgetragen.

Viele Eltern verwenden gerne auf ihrer Wickelauflage eine Wegwerf-Unterlage oder legen ein Handtuch darauf, das sie regelmĂ€ĂŸig waschen können. Dadurch wird die Wickelunterlage nicht beschmutzt und muss nicht nach jedem Wickeln gereinigt werden. Solange die wechselbare Unterlage wirklich regelmĂ€ĂŸig gewechselt wird, bleibt der Wickeltisch hygienisch. Ebenfalls sehr zu empfehlen ist ein Windeleimer, der die Windeln besonders fest verschließt. Er muss somit nicht jeden Tag geleert werden, da er GerĂŒche gut neutralisiert – es reicht, ihn zu leeren, wenn er wirklich voll ist.

– Windelwechsel in 3 Schritten

Die erste Windel des Babys werden die jungen Eltern gemeinsam mit einer Kinderkrankenschwester im Krankenhaus wechseln. Auch in Geburtsvorbereitungskursen fĂŒr MĂŒtter und VĂ€ter wird den werdenden Eltern gezeigt, wie sie ihr Baby spĂ€ter wickeln, und die Nachsorgehebamme steht ebenfalls beratend zur Seite. Trotzdem ist es fĂŒr viele Eltern eine nervenaufreibende Angelegenheit in der ersten Zeit – dabei geht der Windelwechsel eigentlich in drei einfachen Schritten:

ZunĂ€chst wird das Baby so weit wie nötig ausgezogen. Wenn es eine Hose oder Strumpfhose trĂ€gt, wird diese vollstĂ€ndig ausgezogen. Einen Pullover kann es anbehalten, er sollte allerdings hochgezogen werden. Babybodys lassen sich unten aufknöpfen und werden bis unter die Achseln nach oben gezogen. Das Baby kann dabei vorsichtig an beiden FĂŒĂŸen genommen und behutsam hochgezogen werden, das tut ihm nicht weh und das empfindet es nicht als unangenehm. Die Windel wird vorne geöffnet, das Baby an den FĂŒĂŸen hochgezogen und die Windel kann unter seinem Hintern hervorgezogen und entsorgt werden.

Der nĂ€chste Schritt ist die Reinigung. HierfĂŒr gibt es FeuchttĂŒcher. Alternativ werden trockene PapiertĂŒcher in Babyöl getrĂ€nkt. Bei starker Verunreinigung oder Durchfall empfiehlt es sich, den ersten Reinigungsschritt mit einem lauwarmen Waschlappen durchzufĂŒhren. Besonders grĂŒndlich muss dabei in den Körperfalten vorgegangen werden, hier darf sich nichts sammeln. Andernfalls sind Rötungen beim nĂ€chsten Windelwechsel vorprogrammiert.

Ist das Baby sauber, kann es eingecremt werden. Die Windelcreme wird auf den Windelbereich selbst aufgetragen, aber auch da, wo Rötungen zu sehen sind. Bei dieser Gelegenheit kann die Haut des Kindes untersucht werden und der Wundelbereich sollte ruhig einige Minuten an der frischen Luft sein dĂŒrfen. Solange sich das Baby wohl fĂŒhlt, kann es nackt auf dem Wickeltisch liegen, das tut der Haut gut. Ist es eingecremt, wird es wieder an den FĂŒĂŸen hochgezogen und die neue Windel unter den Körper gelegt. Sie kann dann vorne herum verschlossen werden und das Baby wird wieder angezogen.

– Windeleimer: die perfekte ErgĂ€nzung

Das Wickeln ist anfangs eine Herausforderung, doch irgendwann gehört es zum Alltag und die Eltern können es im Halbschlaf. Gerade Erstlingseltern denken aber noch gar nicht daran, wohin sie mit der vollen Windel sollen, wenn sie am Wickeltisch stehen. Sie werden bald merken, dass sie diese nicht dauerhaft im HaushaltsmĂŒll entsorgen wollen, denn dort riechen sie es nicht nur – sie können das Baby auch nicht unbeaufsichtigt auf dem Wickeltisch liegen lassen, um schnell in die KĂŒche zu huschen.

Ein Windeleimer steht direkt neben dem Wickeltisch und erlaubt es den Eltern, die Windel praktischer zu entsorgen. Das Baby haben sie dabei stÀndig im Blick und es kann nicht vom Wickeltisch fallen, da es gar nicht erst unbeaufsichtigt sein wird.

Der Windeleimer lĂ€sst sich einfach öffnen und die Windel ist schnell entsorgt, sodass die Eltern gar nicht erst den Blick vom Baby wenden mĂŒssen. Angenehm ist das besonders dann, wenn die Windel einmal nicht besonders angenehm ist…

Apropos unangenehme Windeln: Windeleimer verstauen eine Windel so, dass GerĂŒche gar nicht entstehen können. Die Variante mit Kassette beinhaltet in ihrem Inneren eine Schicht Plastik, in die die Windel eingedreht wird. Beim Leeren sieht die MĂŒlltĂŒte wie ein verknotetes Seil aus, jede Windel wird einzeln geruchssicher “verpackt”. Das macht Windeleimer mit Kassette noch ein wenig angenehmer als die Variante ohne, die tatsĂ€chlich nur ein MĂŒlleimer ist. In dieser geruchsfreien Variante der Entsorgung macht es auch nichts, wenn der Windeleimer einmal nicht jeden Tag geleert wird. Weitere AbfĂ€lle wie leere Cremes kann man darin natĂŒrlich trotzdem entsorgen. Die Windeln dĂŒrfen danach in den regulĂ€ren HaushaltsmĂŒll geworfen werden, dort sind sie richtig aufgehoben.

– FAQ

In welchem Alter sind Windeln notwendig?

Windeln braucht ein Baby schon direkt nach der Geburt. Es wird zuerst das Kindspech ausscheiden und dann beginnt sein Stoffwechsel, normal zu arbeiten. Die meisten Kinder tragen die ersten Lebensjahre ĂŒber Windeln, bis sie eigenstĂ€ndig laufen und zur Toilette gehen können. In dieser Übergangsphase benutzen ihre Eltern weiterhin gern so lange Windeln, bis die Kleinen sicher genau im richtigen Moment zur Toilette gehen. Manche Kinder sind schon mit 2 Jahren sauber, andere brauchen lĂ€nger – Druck machen sollte man ihnen dabei nicht und die Windeln so lange wie nötig einfach weiterbenutzen.

Wie saugen Windeln Feuchtigkeit auf?

In einer Windel befindet sich ein Superabsorber, der ein Vielfaches seines eigenen Körpergewichts auslaufsicher aufnehmen kann. Urin zieht direkt in den Superabsorber ein und verbleibt dort sicher. Hochwertige Windeln geben diese Feuchtigkeit auch nicht wieder ab und das Baby bekommt kein NĂ€ssegefĂŒhl. Durch den Superabsorber sind Windeln auch so dick.

Sind Windeln fĂŒrs Baby gesundheitsschĂ€dlich?

Zu Rötungen kann es bei Wickelkindern immer kommen, da die Haut noch empfindlich ist und Babys auf manche Lebensmittel empfindlich reagieren. Leider ist es nicht möglich, sie immer sofort zu wickeln, wenn die Windeln voll sind. Allerdings lassen sich diese harmlosen Rötungen mit einer hochwertigen Windelcreme gut im Griff behalten. Vorsicht ist geboten, wenn sich AusschlĂ€ge oder strukturelle VerĂ€nderungen der Haut zeigen. Das könnten Hefepilze oder Windeldermatitis sein – der Verdacht muss durch den Kinderarzt abgeklĂ€rt werden. Diese FĂ€lle lassen sich aber ebenfalls behandeln und hinterlassen keine bleibenden SchĂ€den.

Wo werden Windeln entsorgt?

ZunĂ€chst kommt eine volle Windel in den Windeleimer. Auch dieser muss aber irgendwann geleert werden. Eine Einwegwindel darf in den normalen Haushalts-MĂŒllcontainer geworfen werden. Falls eine Stoffwindel ersetzt werden muss, kann diese je nach Beschaffenheit sogar im BiomĂŒll entsorgt werden. Voraussetzung ist, dass das Modell wirklich nur aus Stoff und nicht etwa aus einzelnen Teilen aus Plastik besteht. In diesem Fall könnte sie in ihre einzelnen Teile zerlegt werden, um dann korrekt entsorgt zu werden.

– NĂŒtzliches Zubehör

Babys brauchen unglaublich viel Zubehör dafĂŒr, dass sie noch so kleine Wesen sind. Das gilt auch fĂŒr das Wickeln – nicht umsonst sind die Wickeltische in Kinderzimmern alles andere als leer!

Eltern brauchen zum Wickeln fĂŒr ihr Kind grundsĂ€tzlich die geeignete Babypflege. Mittlerweile gilt es als veraltet, Talkumpuder zu verwenden, auch wenn viele heutige junge Eltern dieses noch aus ihrer eigenen Kindheit kennen werden. Manche benutzen es tatsĂ€chlich noch, um nasse Stellen des Windelbereichs zu trocknen. Heute lĂ€sst man ein Baby aber lieber eine Weile auf dem Wickeltisch an der frischen Luft strampeln, davon hat es mehr. DafĂŒr gehört aber eine Auswahl an Cremes fĂŒr den Windelbereich auf den Wickeltisch. Den Eltern eines gesunden Babys wird eine handelsĂŒbliche Windelcreme reichen. Falls doch einmal Rötungen auftreten, haben sie aber auch gerne ein geeignetes Produkt wie Zinksalbe greifbar.

Ebenfalls zum Wickeln gehört die Reinigung des Windelbereichs. Bei starker Verunreinigung sollte das Baby vor der nĂ€chsten frischen Windel abgeduscht oder mit einem Waschlappen gewaschen werden, bei Durchfall fĂŒhrt kein Weg daran vorbei. Ansonsten reichen auch feuchte TĂŒcher oder PapiertĂŒcher und Babyöl. Eltern sollten einfach ausprobieren, worauf ihr Baby besser reagiert und womit sie selbst am besten zurechtkommen.

Zur praktischen Lagerung der Windeln sollte ein Wickeltisch mit viel Stauraum ausgesucht werden. NatĂŒrlich gibt es Windeln auch in kleinen Paketen zu kaufen. Langfristig gehen viele Eltern aber eher zum Kauf einer Großpackung ĂŒber, da diese fĂŒr sie gĂŒnstiger kommt als viele kleine Packungen. Die vielen Windeln mĂŒssen natĂŒrlich irgendwo gelagert werden, beispielsweise in Griffweite auf der AblageflĂ€che des Wickeltischs oder auf einem Regal daneben. Auf diesen FlĂ€chen können auch Stoffwindeln oder Spielsachen abgelegt werden. BewĂ€hrt hat es sich auch, ĂŒber dem Kopf des Babys ein kleines Spielzeug aufzuhĂ€ngen, nach dem es greifen kann – dann bleibt es beim Wickeln gelassener…

Alternativen zur Windel

Fast jedes Baby und Kleinkind verbringt seine ersten Lebensjahre mit einem runden, gut gepolsterten Windelpopo. Schon seit Jahrtausenden werden die Ausscheidungen von Kindern aufgefangen, bis sie diese selber steuern können. Allerdings war das lÀngst nicht in jeder Hochkultur der Fall und in manchen LÀndern wird die Windel bis heute nicht flÀchendeckend benutzt. Moderne Erziehungsformen wie Attachment Parenting verzichten ebenfalls auf Windeln.

In China beispielsweise gibt es fĂŒr Kleinkinder Hosen, die im Schritt offen sind. Sie eignen sich fĂŒr Kinder, die grundsĂ€tzlich schon dazu in der Lage wĂ€ren, zur Toilette zu gehen.
Die Kleinen brauchen sich dadurch gar nicht erst auszuziehen, sondern können sich einfach aufs Töpfchen oder auf die Toilette setzen. Üblich sind diese im Schritt offenen Hosen vor allem in lĂ€ndlichen Regionen, in denen die hart arbeitenden Eltern oft gar nicht die Zeit haben, ihre Kinder jedes Mal auf die Toilette zu begleiten.

Das Attachment Parenting hat eine Reihe windelfreier Konzepte etabliert, die mittlerweile vor allem in Europa praktiziert werden. Die HintergrĂŒnde fĂŒr die Entscheidung, einem Baby gar nicht erst eine Windel anzulegen, sind verschieden. Manche Eltern gehen davon aus, dass Windeln dem Kind nicht nĂŒtzen, sondern es eher in seiner Entwicklung behindern. Andere möchten schlichtweg den MĂŒll vermeiden und halten auch von der Stoffwindel nicht viel. Bei diesen windelfreien Konzepten geht es darum, als Elternteil ein ausreichendes GespĂŒr fĂŒr das Kind zu entwickeln, um abschĂ€tzen zu können, wann es muss. Das Kind wird dann abgehalten und beispielsweise aufs Töpfchen oder die Toilette gesetzt. Unterwegs denken Anwender gerne pragmatisch und halten ihre Babys einfach ĂŒber das nĂ€chste GebĂŒsch. Sie stellen beispielsweise an der Mimik, Gestik oder am Verhalten ihres Kindes fest, dass es gleich sein GeschĂ€ft verrichten wird, und können dann darauf reagieren. Derartige Konzepte gehen außerdem davon aus, dass die Windelfreiheit als Nebeneffekt die Bindung zwischen Kind und Eltern intensiviert, weil beide lernen, auf sehr ursprĂŒngliche Weise miteinander zu kombinieren und weil insbesondere die Eltern ihr Kind dadurch zwangslĂ€ufig besser kennen lernen werden.

Windelfreiheit fĂŒhrt wahrscheinlich nicht zur schnelleren Sauberkeit des Kindes. Ein Kind, das ohne Windeln groß wird, lernt nicht schneller als ein Kind mit Windeln, eigenstĂ€ndig zur Toilette zu gehen oder die Eltern um Hilfe zu bitten, wenn es sein GeschĂ€ft verrichten muss. Die Babypflege vollkommen ohne Windeln erspart aber durchaus MĂŒll. Andererseits mĂŒssen die Eltern sehr hinter einem solchen Konzept stehen und sich durch einen Coach beraten lassen, da es seine Zeit brauchen wird, bis sie ihr Kind so gut verstehen, dass sie wissen, wann es muss. Das empfinden viele versuchswillige Eltern mit der Zeit doch als zu große Herausforderung und wechseln doch wieder auf die Windel. Vor allem unterwegs wird es ohne Windel durchaus problematisch, wenn die Eltern ihr Kind nicht rechtzeitig abhalten oder nicht sofort reagieren können, da sie beispielsweise im Bus fahren oder im Auto sitzen. Zudem können sie ihr Kind ohne eine Windel kaum an jemanden abgeben, er es nicht mindestens genauso gut
einschĂ€tzen kann wie sie, da das Kind natĂŒrlich trotzdem weiter nach Bedarf sein GeschĂ€ft verrichtet – ob es eine Windel trĂ€gt oder nicht.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

https://hebammezauberschoen.de – Hebamme Zauberschön erklĂ€rt, welche Formen von Stoffwindeln es gibt. Im Beitrag ist auch ein erster Teil verlinkt, in dem sie auf die Unterschiede zu Einwegwindeln eingeht.

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