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Mundwasser im Test auf ExpertenTesten
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Mundwasser Test - fĂŒr einen angenehm frischen Atem - Vergleich der besten Mundwasser 2019

Schöne und krĂ€ftige ZĂ€hne sehen nicht nur Ă€sthetisch vorteilhaft aus, sondern erleichtern natĂŒrlich in erster Linie das Kauen und das Zerkleinern der aufgenommenen Nahrung. Zahnprobleme wirken sich entsprechend auf die gesamte LebensqualitĂ€t aus, sind zudem auch hĂ€ufig mit erheblichen Schmerzen verbunden. Das ZĂ€hneputzen gehört heute zur Basis der gesamten Mund- und Zahnpflege und wird von klein auf gelernt.

Mundwasser Bestenliste 2019

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Mundhygiene und Zahnpflege

Mundwasser TestSchöne und krĂ€ftige ZĂ€hne sehen nicht nur Ă€sthetisch vorteilhaft aus, sondern erleichtern natĂŒrlich in erster Linie das Kauen und das Zerkleinern der aufgenommenen Nahrung. Zahnprobleme wirken sich entsprechend auf die gesamte LebensqualitĂ€t aus, sind zudem auch hĂ€ufig mit erheblichen Schmerzen verbunden. Das ZĂ€hneputzen gehört heute zur Basis der gesamten Mund- und Zahnpflege und wird von klein auf gelernt. Der manuelle SĂ€uberungsvorgang dient vor allen Dingen dazu, den Belag von den ZĂ€hnen zu entfernen, der im Laufe des Tages entsteht und den NĂ€hrboden fĂŒr Bakterien und Keime bietet. Diese bewirken bei unzureichender Zahnpflege dann Löcher in den ZĂ€hnen, die durch Karies entstehen und dann auch bei freiliegenden Nerven starke Schmerzen verursachen können oder bewirken, dass der Zahn zerfĂ€llt oder sich die Zahnwurzel entzĂŒndet.

Heutzutage ist die zahnmedizinische Prophylaxe als vorbeugende Maßnahme dazu gedacht, den Zahnhalteapparat zu schĂŒtzen und die ZĂ€hne vor Karies und Parodontitis zu bewahren. Dennoch kann die Zahnpflege nur begrenzt Schutz bieten. Der Gang zum Zahnarzt ist daher dennoch notwendig, um schwerwiegende und sehr schmerzhafte Beschwerden zu vermeiden. Viele schieben den Zahnarztbesuch nur zu gerne hinaus, dabei gilt die Devise, dass eine frĂŒhzeitige Behandlung auch weniger schmerzhaft ist. In Verbindung mit der Zahnbehandlung gibt es z. B. die Angst vor dem Zahnarztbesuch als psychologische Erkrankung. Das kann so weit fĂŒhren, dass Menschen lieber Schmerzen ertragen oder hinnehmen, dass die ZĂ€hne ausfallen oder beschĂ€digt sind, als sich behandeln zu lassen.

Allgemein ist die Pflege der ZĂ€hne wichtig fĂŒr die Gesundheit des gesamten Körpers. Schmerzen im Zahnbereich haben die Tendenz, sich auf den gesamten Körper zu ĂŒbertragen. So können z. B. Kopfschmerzen dadurch entstehen, dass die Zahnwuzeln entzĂŒndet sind oder der Kauapparat nicht richtig funktioniert.

Die Mundhygiene basiert vor allen Dingen auf einem tĂ€glichen ZĂ€hneputzen, wobei weniger hĂ€ufig dennoch mehr ist. Es genĂŒgt vollkommen, die ZĂ€hne ein- bis zweimal am Tag schonend und lĂ€nger zu putzen, als panisch nach jedem Essen zur ZahnbĂŒrste zu greifen. Statt die ZĂ€hne dazu stark zu scheuern, ist eine sanfte und kreisende Bewegung oftmals besser. Empfohlen wird auch das Verwenden eines Mundwassers als abschließender Vorgang nach der Reinigung, um die letzten Reste und Bakterien heraus zu spĂŒlen.

Wer seine ZĂ€hne gesund, sauber und weiß erhalten möchte, sollte vor allen Dingen auf die richtige ErnĂ€hrung und Zahnpflege achten. Karieserkrankungen sind hĂ€ufig dann der Fall, wenn die Mundhygiene nicht ausreichend erfolgt, die ErnĂ€hrung stark kohlehydrathaltig ist und der Biofilm auf den ZĂ€hnen, der „Plaque“ genannt wird, nicht entfernt wird. Genauso wirken Genussmittel auf den Zahnschmelz, darunter alkoholische GetrĂ€nke, Nikotin, Kaffee oder Tee. Es ist wichtig, tĂ€glich Speisereste zu entfernen. Durch Mundwasser und MundspĂŒlungen können die ZĂ€hne in der OberflĂ€che und der gesamte Mundraum zusĂ€tzlich gesĂ€ubert werden.

Was ist ein Mundwasser?

Das typische Mundwasser ist eine flĂŒssige Lösung oder ein Konzentrat, das direkt nach dem Putzen der ZĂ€hne angewendet wird. Das Mundwasser wird im Deckel mit Wasser vermengt, dann getrunken, ohne heruntergeschluckt zu werden. Vielmehr wird es im Mundinnenraum verteilt und spĂŒlt so die ĂŒbrig gebliebenen Keime und BelĂ€ge weg. Meistens genĂŒgt eine Menge von 10 ml, die dann etwa 1 Minute im Mundraum verteilt wird. Auch ein Gurgeln hilft, um die hinteren Bereiche zu erreichen.

Das Mundwasser ist eine antiseptisch wirkende FlĂŒssigkeit, die das Kariesrisiko reduzieren soll, enthĂ€lt daher neben den Aromastoffen auch entscheidende Wirkstoffe, die den Belag auflösen und ausspĂŒlen, das Zahnfleisch desinfizieren und beruhigen, den Zahnschmelz hĂ€rten und die ZahnzwischenrĂ€ume reinigen. HĂ€ufig sorgen Ă€therische Öle fĂŒr die entzĂŒndungshemmende Wirkung, wobei auch Alkohol als Konservierung- und Desinfizierungsmittel dient. Enthalten ist ein Alkoholgehalt bis zu 30 Prozent.

Wie wirken Mundwasser und wie sind sie zusammengesetzt?

Da eine Vielzahl an Mundwassern im Handel erhĂ€ltlich ist, ist auch die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe und der Geschmack unterschiedlich. Viele Mundwasser im Test enthalten Alkohol, daneben auch Aromastoffe, Ă€therische Öle und Fluorid. Alkohol dient sowohl zur Konservierung als auch zur Desinfektion. Fluorid soll die HĂ€rtung des Zahnschmelzes bewirken, hat jedoch nur eine pH-Wert-fördernde Wirkung. Weitere Wirkstoffe sind Propandiol, Wasser, Natrium-Saccharin, Sorbitanester und SalicylsĂ€urephenylester.

Auf pflanzlicher Basis gibt es Mundwasser als Konzentrat mit Kamille, Salbei, Nelke, Aloe Vera, Minze und anderen KrĂ€utern. Das Mundwasser wirkt aus SpĂŒlung im gesamten Mundraum. Dabei ist Mundwasser ein Konzentrat, das fĂŒr die Verwendung mit Wasser in bestimmter Dosierung vermischt wird. Meistens kann die Lösung direkt in der Kappe der Mundwasserflasche gemixt werden, wobei der Deckel dann gleichzeitig das DosierungsgefĂ€ĂŸ ist.

Das Mundwasser wirkt auf den Belag der ZĂ€hne, entfernt Bakterien und erreicht dabei auch Bereiche in der Mundhöhle, die fĂŒr eine normale ZahnbĂŒrste nicht zugĂ€nglich sind. Der Mund- und Rachenraum wird mit dem Mundwasser krĂ€ftig durchgespĂŒlt und so ergĂ€nzend zum ZĂ€hneputzen gereinigt. Das Mundwasser ersetzt dabei nicht das ZĂ€hneputzen selbst.

Neben dem reinigenden Effekt verbessert ein Mundwasser auch den Atem und beugt Zahnfleischerkrankungen vor. Es wirkt desinfizierend und tötet Keime ab. Diese sind Auslöser fĂŒr verschiedene Zahn- und Mundraumerkrankungen. Dazu kann es zum Teil auch eine kariesvorbeugende Wirkung haben, wenn es entsprechende Wirkstoffe enthĂ€lt. Es hilft bei freiliegenden ZahnhĂ€lsen, bei eng stehenden ZĂ€hnen, bei der Parodontitis-Behandlung und ist auch bei Kronen, einem Gebiss oder bei ZahnbrĂŒcken geeignet, die Mundhygiene zu gewĂ€hrleisten. Mundwasser gibt es auch fĂŒr die spezielle Pflege des Zahnfleischs. Sie enthalten dann bestimmte Inhaltsstoffe und KrĂ€uter, die entzĂŒndungshemmend und beruhigend wirken. Dabei kann im Test eine EntzĂŒndung zwar nicht beseitigt, dieser jedoch gĂŒnstig vorgebeugt werden. Die enthaltenen KrĂ€uter helfen dabei, die Durchblutung des Zahnfleischs zu verbessern und das Zahnfleisch und die ZĂ€hne widerstandfĂ€higer zu machen. Auch sorgen Inhaltsstoffe wie Vitamin A oder Allantoin fĂŒr die schmerzstillende Wirkung an gereizten Stellen.

Vorteile & Anwendungsbereiche von Mundwassern

Mundwasser wird neben bereits mit Wasser vermischten MundspĂŒlungen und Mundduschen ergĂ€nzend zum ZĂ€hneputzen verwendet und dringt auch in die ZahnzwischenrĂ€ume ein. Diese werden durch einfaches Zahnputzen nicht ausreichend gesĂ€ubert, wĂ€hrend das Mundwasser hartnĂ€ckige BelĂ€ge löst und eine suboptimale Reinigung gestattet. Gerade in den Vorteile & Anwendungsbereiche von Mundwassern im TestZahnzwischenrĂ€umen lagern schĂ€dliche Keime und Bakterien und verursachen bei der fehlenden Entfernung Parodontitis und Karies. Eine Reinigung ist zwar auch mit Zahnseide möglich, die Anwendung ist jedoch etwas schwieriger und wird von vielen Menschen auch falsch umgesetzt, so dass es zu Zahnblutungen kommt. Mit der Zahnseide soll der Zwischenraum nicht gescheuert, sondern sehr vorsichtig gesĂ€ubert werden. Bei falscher Anwendung und ruckartigen Bewegungen wird das Zahnfleisch verletzt, was wiederum ein leichteres Eindringen der Mundbakterien nach sich zieht, wodurch dann EntzĂŒndungen und Zahnfleischerkrankungen entstehen. ZahnĂ€rzte raten daher zu der Verwendung von Mundwassern und MundspĂŒlungen, die die gleiche Wirkung erzielen, jedoch einfacher angewendet werden können. Der Mund wird nach dem ZĂ€hneputzen zweimal tĂ€glich etwa eine Minute durchgespĂŒlt. Die Dosierungsanleitung ist der Verpackung des Mundwassers zu entnehmen, das in konzentrierter Form mit Wasser gemischt wird.

Mundwasser muss nicht nach jedem Essen und zu hĂ€ufig verwendet werden und sollte auch keinesfalls heruntergeschluckt werden. Eine zu hĂ€ufige Anwendung kann die Mundflora ungĂŒnstig beeinflussen und dafĂŒr sorgen, dass der natĂŒrliche Reinigungsprozess reduziert wird, z. B. die Speichelproduktion. Auch ist Mundwasser aggressiv im Bereich der Luft- und Speiseröhre, kann den Magen angreifen und das Krebsrisiko erhöhen. Weniger ist mehr gilt im Test auch fĂŒr das Mundwasser, Ă€hnlich wie zu hĂ€ufiges ZĂ€hneputzen negative Folgen hat.

Das Mundwasser ist ein farbig verschieden gestaltetes FlĂŒssigprodukt fĂŒr die Mundraumpflege und kann in der bevorzugten Geschmacksrichtung ausgewĂ€hlt werden. Farblich sind Mundwasser meistens Blau, GrĂŒn, Rot oder Orange. Das Mundwasser wirkt sich gĂŒnstig auf den Atem aus und kann Mundgeruch vermeiden. Verschiedene Substanzen und Essenzen, darunter Salbei, Menthol oder Pfefferminz erfrischt den Mundraum und hat gleichzeitig eine entzĂŒndungshemmende Wirkung.

Einige Mundwasser sind auch als speziell kariesvorbeugend konzipiert. Es gibt Mundwasser, die den Zahnbelag auflockern sollen, um ihn einfacher zu entfernen, und Lösungen, die durch Zusatzstoffe, darunter Arminfluorid oder Zinnfluorid den Kariesbefall reduzieren sollen. Das ist allerdings nur bedingt möglich. Ist der Zahn erst von Karies befallen, hilft nur noch der Gang zum Zahnarzt, um das Loch zu reinigen und mit einer FĂŒllung zu versehen, damit der Zahn erhalten bleibt und sich die Wurzel nicht entzĂŒndet.

Die meisten Mundwasser sind fĂŒr viele Menschen und ohne Alkohol auch fĂŒr Kinder geeignet. Auf Mundwasser mit Alkohol sollten Schwangere, Allergiker und Alkoholiker verzichten. Es ist wichtig, die Inhaltsstoffe vorab genau zu prĂŒfen, ob eine VertrĂ€glichkeit gewĂ€hrleistet ist. Einige Mundwasser können im Mund auch ein Brennen verursachen, das meistens durch im Mundwasser enthaltene Inhaltsstoffe und Ă€therische Öle bewirkt wird, jedoch nicht gesundheitsschĂ€digend ist. Geachtet werden sollte bei jeder MundspĂŒlung oder einem Mundwasser auf das angegebene Haltbarkeitsdatum.

Welche Mundwasser gibt es im Handel?

Mundwasser gibt es in ganz verschiedenen Geschmacksrichtungen, FĂŒllmengen und Farben. Auch die Inhaltsstoffe fallen unterschiedlich aus, so dass ein Mundwasser fĂŒr die Anwendung von ZahnfleischentzĂŒndungen ebenso erhĂ€ltlich ist wie ein Mundwasser, das einfach nur gegen Mundgeruch helfen soll. Alle dienen dazu, die Zahnpflege zu ergĂ€nzen und zu verbessern, Bakterien im Mundraum zu beseitigen und eine entzĂŒndungshemmende Wirkung zu entfalten. Neben chemischen Mundwassern gibt es auch viele Naturkosmetikprodukte, die als Konzentrat hochwertige Öle und KrĂ€uter enthalten, darunter Minze, Salbei oder Kamille.

Mundwasser mit chemischen Inhaltsstoffen

Mundwasser mit Inhaltsstoffen wie Fluorid, Chlorhxidin oder Sanguinarin haben eine chemische Basis, die eine Zersetzung der Bakterien im Mundraum und auf den ZĂ€hnen begĂŒnstigt. Diese Inhaltsstoffe sind auch in Zahnpasten enthalten, wirken antimikrobiell, antiseptisch, plaquehemmend oder entzĂŒndungshemmend. Hier spielt die Konzentration eine Rolle, wie die Lösung dosiert und angewendet wird. Chemische Mundwasser gehören zu den kosmetischen Produkten, haben aber gegenĂŒber den Naturprodukten nicht nur den Ă€sthetischen Aspekt im Vordergrund, sondern auch die medizinische PrĂ€vention.

Pflanzliche Mundwasser und Naturprodukte

Mundwasser auf pflanzlicher Basis dienen vor allen Dingen der Reinigung der ZĂ€hne und Erfrischung des Atmens. Verwendet werden KrĂ€uter, Ă€therische Öle, Wasser, Aloe Vera oder eine Kombination verschiedener pflanzlicher Wirkstoffe. HĂ€ufig wirken pflanzliche Mundwasser beruhigend, schmerzlindernd und entzĂŒndungshemmend, sind dabei auch weniger aggressiv als die Produkte mit chemischen Inhaltsstoffen.

Eine Aufhellung der ZĂ€hne ist mit pflanzlichen Mundwassern nicht möglich, sollte auch nicht angestrebt werden. Weiße ZĂ€hne werden als natĂŒrliche Zahnfarbe eher ĂŒber die gute ErnĂ€hrung bewirkt. Pflanzliche Naturprodukte sind nicht weniger effektiv, wirken nur anders.

Wichtig ist die hohe QualitĂ€t der Zusammensetzung. Ein bekanntes Mundwasser auf natĂŒrlicher Basis ist z. B. auch Teebaumöl. Dieses ist besonders bei empfindlichen ZĂ€hnen empfehlenswert und hat eine antiseptisch beruhigende Wirkung. Auch Teebaumöl gibt es nur als Konzentrat und erfordert die Mischung mit Wasser.

Medizinische Mundwasser

Medizinische Mundwasser sind verschreibungspflichtig und können auch zur AusspĂŒlung von Keimen und Bakterien in der Mundhöhle dienen. Vermehrt werden sie jedoch dann angewendet, wenn ein Heilungsprozess im Mundraum beschleunigt und unterstĂŒtzt werden soll. Das kann im Test nach einer Operation im Mundraum, nach einer Wurzelbehandlung oder nach dem Einsatz einer Zahnprothese erfolgen. Mundwasser, die z. B. Chlorhexidin enthalten, werden als Arzneimittel gefĂŒhrt und sind apothekenpflichtig. Dabei ist das Indikationsspektrum etwas breitet, das Mundwasser kann Infektionen ebenso vorbeugen wie eine desinfizierende Aufgabe haben.

Nach diesen Kriterien werden Mundwasser getestet:

Ein ausfĂŒhrlicher Test und Vergleich von verschiedenen Markenprodukten ergibt eine gute Liste an besten Produkten, die fĂŒr den KĂ€ufer empfohlen werden können und die Kaufentscheidung erleichtern können. Meistens verlĂ€uft ein Test so, dass 10 bis 20 der besten Produkte aufgelistet und einzeln bewertet werden können, so dass der Test sowohl einen Vergleichssieger als auch einen Preissieger enthĂ€lt. Dabei werden die Produkte nicht nur einander gegenĂŒbergestellt und verglichen, sondern auch in den eigenen Wirkstoffen und QualitĂ€ten untersucht. Wichtig sind im Vergleich vor allen Dingen die gute VertrĂ€glichkeit, die Attribute, der angenehme Geschmack, die Dosierung und Anwendung, die Vorbeugung gegen Karies, die Art der Inhaltstoffe und der Preis des Produkts.

MarkeNach diesen Kriterien werden Mundwasser getestet

FĂŒr den Test und Vergleich wurden verschiedene Mundwasser ausgesucht, die als Marke bekannt sind und die sich im Praxistest bewĂ€hrt haben. Einige wenige Mundwasser bereicherten den Test, wenn sie neu auf dem Markt oder weniger bekannt waren. Der Testlauf zeigte hervorragende Ergebnisse und Übereinstimmungen mit teuren Produkten, was die Auswertung schwieriger machte. Die Untersuchung musste ins Detail gehen, um sowohl die Wirkung mit den Inhaltsstoffen zu vergleichen als auch die VertrĂ€glichkeit und den Geschmack mit einzubeziehen. Beliebte Marken sind teilweise teuer als weniger bekannte Produkte. Das spricht jedoch noch nicht fĂŒr die eigentliche QualitĂ€t.

Volumen und Inhalt

Da es sich bei Mundwasser im Test immer um ein Konzentrat handelte, war auch die Menge der PrĂ€parate ganz unterschiedlich. Es gab große Flaschen mit einer FĂŒllung von 500 ml und kleinere Varianten mit einem Inhalt zwischen 25 und 50 ml. Die GrĂ¶ĂŸe war im Test lediglich entscheidend fĂŒr den direkten Vergleich der Produkte. Konnte sich ein Konzentrat jedoch durch die Dosiermenge behaupten, war die GrĂ¶ĂŸe der Flasche nebensĂ€chlich.

Wirkstoffe und Konzentrat

Mundwasser wirken besonders effizient, wenn sie gezielt eingesetzt werden, z. B. speziell fĂŒr Zahnfleischprobleme, einen schlechten Atem oder fĂŒr die Beseitigung von Plaque genutzt werden. Entscheidend hierfĂŒr sind die enthaltenen Inhaltsstoffe, eine genaue Indikation und die konzentrierte Zusammensetzung des Mundwassers. Medizinische Mundwasser wiederum haben im Test und Vergleich auch einen anderen Nutzen, sollen vor allen Dingen den Heilungsprozess beschleunigen. Diese Bedingungen wurden fĂŒr die Bewertung in den Test miteinbezogen, daher Produkte einander gegenĂŒbergestellt, die eine gleiche Wirkung erzielten. Viele hohe Bewertungen betrafen das Wirkungsspektrum, z. B. die Optimierung der Mundhygiene oder das Reduzieren von Karies oder Zahnfleischbluten.

Mundwasser mit Alkohol oder ohne Alkohol

Zwei Rubriken bilden Mundwasser mit und ohne Alkohol. Im Test spielte der enthaltene Alkohol fĂŒr die Desinfizierung und Konservierung eine Rolle. Alternativ gab es Mundwasser mit schonenderer Wirkung und ohne Alkohol, die dann auch z. B. fĂŒr Kinder oder Allergiker geeignet waren.

ZahnverfÀrbungen

Getestet wurden Mundwasser und die Marken nicht nur auf ihre Wirksamkeit und auf den Geschmack hin, sondern auch in Hinblick darauf, ob sie VerfÀrbungen auf der Zunge oder auf den ZÀhnen verursachten. Das war meistens in brÀunlicher Farbgebung sichtbar, sobald das Mundwasser angewendet wurde. Die Analyse ergab allerdings auch, dass die VerfÀrbungen nicht lange anhielten.

Dennoch zeigte der Praxistest, dass Mundwasser, die keine VerfÀrbungen bewirkten, vorgezogen wurden und eindeutig beliebter bei den Probanden und Anwendern waren.

Die Übereinstimmung betraf besonders die Verwendung von Mundwassern am Morgen. ZahnverfĂ€rbungen sollten im Vergleich dann nicht der Fall sein. Eine GegenĂŒberstellung der Produkte ergab gute Alternativen, die keine VerfĂ€rbungen bewirkten.

Weitere Bewertungskriterien im Test

FĂŒr den Test spielten auch weitere Kriterien eine Rolle und beeinflussten die Bewertung. Ein Vergleich war neben den bereits genannten Bedingungen anhand des Geschmacks, der Höhe des Preises und der Eignung möglich, z. B. ob ein Mundwasser fĂŒr Kinder oder fĂŒr eine tĂ€gliche Anwendung geeignet war.

Was das Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis betraf, zeigte der Test erhebliche Unterschiede, die dann mit der Wirkung und Anwendung verglichen werden mussten, um das Produkt mit einer Testnote zu definieren. Nicht immer waren die teuren Produkte gleichzeitig auch die besten. Einige gĂŒnstige Mundwasser konnten sich im Vergleich ebenfalls durchsetzen.

Worauf muss ich beim Kauf von Mundwasser achten?

Das Mundwasser wird vor allen Dingen in Hinblick auf die Wirksamkeit und auf den Geschmack ausgesucht. Der Kauf eines Mundwasser hĂ€ngt von verschiedenen AnsprĂŒchen und Kriterien ab, wobei die Menge, das Aroma und die Dosierung mit eine Rolle spielen. Mundwasser sollen prĂ€ventiv helfen, Infektionen vorbeugen, die mikrobielle Flora stabilisieren, das Zahnfleisch krĂ€ftigen und gut durchbluten, Mundgeruch bekĂ€mpfen und Plaque beseitigen. Das ist mit chemischen und pflanzlichen Mundwassern möglich.

GrĂ¶ĂŸe und Dosierung

Mundwasser gibt es in verschiedenen GrĂ¶ĂŸen, was fĂŒr den Kauf eines Produkts dieser Art auch Aufschluss ĂŒber die Verwendung und Haltbarkeit macht. Da das Mundwasser ein Konzentrat ist, hĂ€lt es in der Dosierung natĂŒrlich lĂ€nger als eine einfache MundspĂŒlung. Die Dosierung ist bei den verschiedenen Markenprodukten unterschiedlich und der Packungsbeilage zu entnehmen. Viele Mundwasser werden in einem bestimmten MischverhĂ€ltnis vermengt, um dann vertrĂ€glich und wirksam zu sein. Anhand der Dosierung lĂ€sst sich erkennen, wieviel Mundwasser benötigt wird und wie lange es hĂ€lt.

Inhaltsstoffe und GeschmacksrichtungInhaltsstoffe und Geschmacksrichtung im Mundwasser Test

Die Inhaltstoffe bestimmen die Wirkung und das Aroma des Mundwassers. Geachtet werden sollte auf natĂŒrliche Bestandteile, darunter Ă€therische Öle oder KrĂ€uter, die eine entzĂŒndungshemmende Wirkung haben, das Zahnfleisch beruhigen und EntzĂŒndungen vorbeugen. Wichtige chemische Inhaltsstoffe sind Fluorid als Salz, um Karies vorzubeugen und den Zahnschmelz zu bewahren, Chlorhexidin, das als Antiseptikum antibakteriell wirkt und die Zellmembran vor dem Eindringen der Keime und Bakterien schĂŒtzt, und Cetylphyridiniumchlorid, das vor EntzĂŒndungen schĂŒtzt. Alle Inhaltsstoffe sollten in kleiner Menge enthalten sein, damit die Langzeitwirkung gewĂ€hrleistet ist und keine gegenteilige Wirkung erzielt wird.

 Art des Produkts – die chemische oder pflanzliche Basis

Mundwasser sind als Naturprodukte grundsĂ€tzlich zu empfehlen, wirken dann jedoch eher beruhigend auf das Zahnfleisch und sorgen durch KrĂ€uter und Ă€therische Öle fĂŒr einen frischen Atem. Wenn es um die Prophylaxe geht, sind chemische Bestandteile etwas wirksamer und können bis fast vollstĂ€ndig Keime und Bakterien aus dem Mundraum und vor allen Dingen in den ZwischenrĂ€umen der ZĂ€hne beseitigen. Dennoch sind chemische Mundwasser aggressiver in der Wirkung, pflanzliche dagegen schonender und konzentriert. Auch die Geschmacksrichtungen sind interessanter und natĂŒrlicher. Beide Varianten ermöglichen eine hervorragende und umfassende Mundhygiene neben dem ZĂ€hneputzen.

Anwendung und VertrÀglichkeit

Beachtet werden sollte bei dem Kauf von Mundwassern, ob die Inhaltstoffe vertrĂ€glich sind. Nicht nur in Hinblick auf Allergien ist das wichtig, sondern auch bei der Verwendung von Prothesen, BrĂŒcken, Kronen oder einer Zahnspange. Hier kann ein Zahnarzt gefragt werden, wie sich Mundwasser im kĂŒnstlich ergĂ€nzten Kauapparat auswirken. Die Inhaltsstoffe sollten auch keine VerfĂ€rbungen auslösen, was nicht alle Mundwasser bieten.

Kurzinformation zu den fĂŒhrenden Herstellern von Mundwassern

Da Mundwasser in den gleichen Bereich wie Zahnpasten und ZahnbĂŒrsten fallen, sind die Produkte hĂ€ufig auch von bekannten Herstellern erhĂ€ltlich, die beliebte Marken fĂŒr die Zahnpflege darstellen. Im Experiment zeigt sich, dass viele Menschen lieber auf bewĂ€hrte Produkte zurĂŒckgreifen, wobei beim Mundwasser auch die Inhaltsstoffe und der hinterlassene Geschmack zĂ€hlen. UnvertrĂ€glichkeiten können durch Naturprodukte verhindert werden. Kosmetische Mundwasser wirken hervorragend, wĂ€hrend medizinische dazu gedacht sind, den Heilungsprozess zu unterstĂŒtzen. Zu den kosmetischen Mundwassern zĂ€hlen folgende Marken und Hersteller:

  • Listerine 
  • Meridol 
  • Odol
  • Elmex
  • Dentagard
„Listerine“ ist eine der beliebtesten Marken im Bereich der MundspĂŒlungen und Mundwasser. Es gibt verschiedene Geschmacksrichtungen, Mundwasser mit oder ohne Alkohol, sehr sanft wirkende Varianten oder auch weniger intensiv schmeckende PrĂ€parate. „Listerine“ gilt als antiseptisches Produkt und wurde 1879 von Joseph Lister entwickelt, der zusammen mit dem Chemiker Joseph Lawrence die Rezeptur ĂŒber die „Lambert Pharmacal Company“ vermarktete. Der Slogan von „Listerine“ lautet: „Tötet Keime, die schlechten Atem verursachen“.
Unter der Marke „Meridol“ werden verschiedene Kosmetikprodukte vermarktet, hauptsĂ€chlich Zahnpasten, MundspĂŒlungen und Mundwasser. Die Marke gehört zu den beliebten und zeichnet sich durch eine hohe QualitĂ€t der Produkte aus. Mundwasser haben dabei auch eine pflegende Wirkung, sollen ZahnfleischentzĂŒndungen reduzieren, die Mundflora verbessern und den Bakterienbefall minimieren. Produkte von „Meridol“ gibt es in Drogerien und in der Apotheke. Die Marke gehört zu der Schweizer „GABA-Gruppe“.
Wenn es um Mundwasser geht, ist “Odol” sicherlich die fĂŒhrende Marke und das bekannteste Mundwasser auf dem Markt. Es war eines der ersten dieser Art und ist auch heute ein bewĂ€hrtes Markenprodukt fĂŒr die Gesunderhaltung der ZĂ€hne, des Zahnfleischs, des Munds und des Rachens. „Odol“ bietet eine komplette Pflegeserie und wurde erstmals als Mundwasser „Odol“ 1892 vermarktet. Erfunden hat das Mundwasser Karl August Lingner, ein Unternehmer aus Dresden fĂŒr den kosmetischen und medizinischen Einsatz. Die Marke „Odol“ entstand 1895 und war lange konkurrenzlos.
Bekannt ist von der Marke “Elmex” das Zahnpastensystem au seiner Zahncreme fĂŒr die morgendliche und einer Zahncreme fĂŒr die abendliche Anwendung in den Farben Rot und Blau. „Elmex“ ist eine Zahnpasta-Marke, die aber auch fĂŒr Mundwasser bekannt ist. „Elmex“ gehört zu dem Schweizer Unternehmen der „GABA Gruppe“, das Mundpflege- und Zahnpflegeprodukte herstellt. UnsprĂŒnglich bei der GrĂŒndung 1638 war der Konzern noch eine Apotheke in Basel und gehört damit zu den Ă€ltesten Firmen der Schweiz.
Auch von “Dentagard “ gibt es erfrischende und aromatische Mundwasser, wobei die Marke besonders durch ihre Werbung bekannt wurde, als die grĂŒne Zahnpasta, die sogar BiberzĂ€hne krĂ€ftigen könnte. „Dentagard“ gehört zu „Colgate“, einer Dachmarke, die verschiedene Mundhygieneprodukte, darunter Mundwasser, MundspĂŒlungen, Zahnpasten, ZahnbĂŒrsten und Zahnseide vermarktet. Bekannt ist „Dentagard“ fĂŒr den frischen Minzgeschmack.

 

Internet vs. Fachhandel: wo lohnt sich der Kauf eines Mundwassers am meisten?

Die Auswahl an Mundwassern ist im Handel und im Internet groß. Mundwasser sind nicht gleich schlechter, wenn sie auch im Discounter oder in der Drogerie erhĂ€ltlich sind oder sich durch einen gĂŒnstigen Preis auszeichnen. Die Vertriebswege sind verschieden wie das gesamte Produktangebot, so dass lediglich ein grober Unterschied zwischen kosmetischen und medizinischen Produkten gemacht werden kann. Das erlaubt dann auch den Kauf eines Mundwassers im stationĂ€ren Handel und im Internet.

Die meisten gehen einfach in den Supermarkt oder in die Drogerie, um ein Mundwasser zu erwerben. Hier beschrĂ€nkt sich die Auswahl jedoch auf bestimmte Marken, wobei alle Mundwasser rezeptfrei sind. Das Internet bietet eine grĂ¶ĂŸere Palette an Kosmetik- und Naturprodukten, die einer typischen PrĂŒfung und QualitĂ€t unterliegen.
Eine Beratung ist hier zwar in persönlicher Form nicht möglich, wie sie der Handel durch den Kundenkontakt gestattet, dafĂŒr gibt es zahlreiche Tests und Vergleiche, die eine Auswahl der besten Produkte vorstellen, auch auf die einzelnen Eigenschaften und Vorteile der Produkte hinweisen.

Der Kauf im Internet ist einfacher, gerade auch, wenn eine grĂ¶ĂŸere Menge erworben werden soll. Der Versand ist schnell und zuverlĂ€ssig, anhand von Produktbeschreibungen, Testergebnissen und Kundenrezensionen kann die QualitĂ€t des Mundwassers abgeschĂ€tzt werden. Eine Beratung ist daher nicht notwendig. Die Lieferung erfolgt meistens auch versandkostenfrei, da Mundwasser ein sehr geringes Gewicht aufweisen.

Angenehm ist die Auswahl an pflanzlichen Mundwassern mit Ă€therischen Ölen im Internet, die etwas grĂ¶ĂŸer ausfĂ€llt als im Handel. Ätherische Öle bewirken eine gute Tiefenreinigung und Wirkung, schmecken dazu besser und haben entzĂŒndungshemmende Tendenzen. Beim Onlinekauf kann auf viele Anbieter zurĂŒckgegriffen werden, die neben den gĂ€ngigen Produkten auch homöopathische und pflanzliche PrĂ€parate vermarkten. Der Kauf im Internet hat den Vorteil, dass die Mundwasser hĂ€ufig etwas gĂŒnstiger als im Handel zu haben sind und die QualitĂ€t nicht durch den Preis selbst bestimmt ist.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte des Mundwassers

Dass die ZĂ€hne und der Kauapparat gepflegt werden mĂŒssen, damit der Kauvorgang und der Verzehr der Nahrung gewĂ€hrleistet ist, haben die Menschen schon sehr frĂŒh erkannt. Bereits in der Die Geschichte des Mundwassers im TestSteinzeit nutzten die Menschen BlĂ€tter und kleinere Stöckchen, um sich die ZĂ€hne zu reinigen. Wie heute z. B. Backpulver als gutes Reinigungs- und Bleichmittel dient, wurde die erste Zahnpasta im alten Ägypten erfunden und war damals ein Mix aus Weinessig und gemahlenem Bims, die auf Kaustöcken verteilt und mit den ZĂ€hnen zermalmt wurden.

Zahnpasta wurde im Laufe der Zeit vor allen Dingen als Pulver hergestellt, das dazu verwendet wurde, den Zahnbelag abzureiben. Bei den Römern hießen die Pulver „Dentifricium“ und enthielten Abreibeputzkörper, darunter Asche, Muschelschalen, Natron, Knochen, Horn, Myrrhe und Bimsmehl. Auch Salz wurde verwendet, gilt sogar heute noch als Zahnsalz als effektiv.

SpĂ€tere Zahnpulver enthielten Marmorpulver, Eierschalen, Magneisumcarbonat und Holzkohle. Die ZĂ€hne wurden damit nicht unbedingt weißer, sondern lediglich von groben Resten gereinigt. Im 19. Jahrhundert waren Zahnpulver in Apotheken erhĂ€ltlich und wurden dort auch eigens gemischt und in PapiertĂŒten verkauft. Zu dieser Zeit kam die Zahnseife auf den Markt, die als Klotz zu haben war. Sie wurde auf der ZahnbĂŒrste so lange verrieben, bis sich Schaum bildete. Danach folgen verschiedene Zahnputzmixturen, die dann auch im Geschmack deutlich verbessert wurden, z. B. nach Honig, Menthol und Pfefferminzöl schmeckten. Zahnpasten enthielten zu dieser Zeit sogar Kokain mit betĂ€ubender Wirkung oder Nelkenöl und SalizylsĂ€ure.

Mit der zunehmenden Zahnpflege erweiterte sich auch die Forschung. Als erkannt wurde, dass bakterielle Keime als Belag auf den ZĂ€hnen der Auslöser fĂŒr viele Zahnerkrankungen war, wurden neben Zahncremes auch SpĂŒlungen interessant. Das erste Mundwasser erfand und entwickelte Karl August Lingner 1892 in Dresden. Bekannt wurde dieses unter der Marke „Odol“, die bis heute im Handel erhĂ€ltlich ist und sich großer Beliebtheit erfreut. Dagegen war die Vielzahl verschiedener Mundwasser damals noch nicht gegeben. Lingners Mundwasser war lange Zeit konkurrenzlos und als einziges Produkt dieser Art erhĂ€ltlich.

Zahlen, Daten, Fakten rund um das Mundwasser

Praktische Tipps fĂŒr die Verwendung von Mundwassern

Mundwasser ergĂ€nzen die Zahnpflege optimal und können dabei helfen, Bakterien zu beseitigen und die Gesundheit der ZĂ€hne zu bewahren. So ist auch ein Vorbeugen gegen Plaque und Karies möglich. Die PrĂ€parate unterscheiden sich in ihren Wirk- und Inhaltsstoffen. Es gibt chemische und natĂŒrliche Varianten, wobei die natĂŒrlichen z. B. Bestandteile aus Minze, Eukalyptus, Salbei, Nelke oder Kamille enthalten können, die chemischen wiederum Fluroid und Chlorhexidin enthalten und deutlich aggressiver wirken. Mundwasser werden als orale SpĂŒlung angewendet, dabei im Konzentrat mit Wasser verdĂŒnnt. Sie werden nach dem ZĂ€hneputzen benutzt und hinterlassen, je nach intensiverem Geschmack und Inhaltstoffen, auch einen frischen Atem.

10 IrrtĂŒmer in Bezug auf die richtige Mundhygiene

Tipps und Tricks rund um die Zahnpflege gibt es wie Sand am Meer. Einige sind uralt und haben in der heutigen Zeit keine Anwendung mehr, da sich auch die ErnĂ€hrung und die Lebensweise der Menschen verĂ€ndert haben. Dennoch gelten diese teilweise immer noch als richtig. Genauso gibt es viele Theorien, die sich im Praxistest einfach nicht bewĂ€hrt haben. IrrtĂŒmer fĂŒhren dann dazu, dass der Pflegemangel auch gefĂ€hrdend sein kann, nicht nur die ZĂ€hne, sondern auch andere Körperbereiche angreift.
Hier sollen die wichtigsten IrrtĂŒmer aufgezeigt werden, die alles andere als eine gute Zahnpflege bewirken.

  • Irrtum 1 – Kaugummi kauen macht ZĂ€hneputzen unnötig 
  • Irrtum 2 – Das Essen eines Apfels ist so gut wie ZĂ€hneputzen 
  • Irrtum 3 – Gesundes Zahnfleisch erkennt man daran, dass es nicht blutet
  • Irrtum 4 – MilchzĂ€hne von Kindern mĂŒssen weniger gepflegt werden, da sie sowieso ausfallen
  • Irrtum 5 – ZĂ€hne mĂŒssen sehr stark gescheuert werden, damit sie sauber werden
  • Irrtum 6 – Zahnpasta, die weiße ZĂ€hne verspricht, ist besser
  • Irrtum 7 – Richtig putzt man von Rot nach Weiß
  • Irrtum 8 – Nach dem Essen sollen die ZĂ€hne sofort geputzt werden
  • Irrtum 9 – Fluorid hilft dabei, den Zahnschmelz zu hĂ€rten
  • Irrtum 10 – Zucker hat eine zerfressende Wirkung auf die ZĂ€hne
Viele Kaugummisorten werden heute als Zahnreinigungskaugummis beworben und enthalten entsprechende Wirkstoffe, die eine Reinigung begĂŒnstigen. Dazu sind sie ohne Zucker und greifen die ZĂ€hne beim Kauen weniger an. Das stimmt jedoch nur zum Teil, da der fehlende Zucker dennoch durch Aroma- und Geschmacksstoffe, durch SĂŒĂŸmittel oder Aspartham ersetzt wird. Der Kaugummi kann zwar eine reinigende Wirkung haben, ersetzt jedoch sicherlich nicht das ZĂ€hneputzen selbst, da die Kaumasse kaum in die ZwischenrĂ€ume gelangen kann. Gut sind Kaugummis nach dem Essen, um zum einen die reinigende Wirkung und zum anderen einen frischen Atem zu erzeugen. Besser als jeder Kaugummi ist aber das Kauen von KrĂ€utern, darunter ein Blatt Minze oder Basilikum. Die natĂŒrlichen Inhaltsstoffe haben eine entzĂŒndungshemmende und ebenfalls reinigende Wirkung, erfrischen zusĂ€tzlich den Atem und den Mundraum. Genauso gut wirken antibakterielle Mundwasser als gute ErgĂ€nzung, die dazu dienen, die BelĂ€ge auf den ZĂ€hnen wegzuspĂŒlen.

Viele denken, dass das Kauen eines Apfels durch die FruchtsĂ€ure schĂ€dliche BakterienbelĂ€ge auf den ZĂ€hnen auflöst. Das ist zum Teil tatsĂ€chlich der Fall, jedoch kein Vergleich zum ZĂ€hneputzen mit einer Zahncreme. Die FruchtsĂ€ure ist in Verbindung mit einer Zahnpasta allerdings tatsĂ€chlich schĂ€dlich, so dass das ZĂ€hneputzen nicht unmittelbar nach dem Verzehr einer Frucht stattfinden soll. Das gilt fĂŒr alle SĂ€uren, daher auch nach dem Verzehr von sauren Essen oder nach dem Erbrechen.

Es wird in Testergebnissen empfohlen, mindestens 30 Minuten mit dem ZĂ€hneputzen zu warten. Die SĂ€ure wirkt auf den Zahnschmelz und macht diesen weicher. Das sofortige ZĂ€hneputzen wĂŒrde diesen dann leichter auflösen.

Allgemein sind FruchtsĂ€uren jedoch sehr gĂŒnstig fĂŒr die ZĂ€hne. Das Essen und Kauen eines Apfels sorgt fĂŒr die bessere Durchblutung in der Umgebung der ZĂ€hne und erhöht den Speichelfluss, der wiederum die Mundreinigung begĂŒnstigt. Dazu haben viele FruchtsĂ€uren wichtige Mineralien, die jedoch in Verbindung mit dem sofortigen ZĂ€hneputzen und Scheuern den Zahnschmelz herauslösen und aufweichen, wodurch dann Zahnkaries entstehen kann.

Zahnfleischbluten ist im Test hĂ€ufig ein Symptom, das durch mangelnde Mundhygiene gefördert wird. Blutet es wĂ€hrend des ZĂ€hneputzens, wurde es entweder verletzt oder ist ein Indiz fĂŒr eine leichtere ZahnfleischentzĂŒndung. Das muss jedoch noch nichts heißen und kann in den meisten FĂ€llen schnell behoben werden.

Dennoch ist nicht blutendes Zahnfleisch im Test kein Zeichen dafĂŒr, dass es auch gesund ist. Das Zahnfleisch blutet z. B. bei starkem Nikotinkonsum kaum, da die BlutgefĂ€ĂŸe im Test durch das Nervengift verengt werden. Dann können leichtere Blutungen auch ĂŒbersehen werden. Viele EntzĂŒndungen beginnen in den Zahnfleischtaschen. Der EntzĂŒndungsherd ist dann nicht sofort zu erkennen, da die ZĂ€hne nicht bluten und die Borsten die Zahnfleischtaschen nicht erreichen.

MilchzĂ€hne sind wesentlich weicher und damit auch leichter anfĂ€llig fĂŒr Karies. Dazu essen Kinder nur zu gerne SĂŒĂŸigkeiten, was die ZĂ€hne zusĂ€tzlich angreift. Gerade darum sollte die Pflege der MilchzĂ€hne sehr intensiv erfolgen, das Kind dazu lernen, sich an das tĂ€gliche ZĂ€hneputzen zu gewöhnen. Es gibt auch Mundwasser fĂŒr Kinder, die sehr schonend und ohne Alkohol wirken. Die Zahnpflege ist immer wichtig. Werden MilchzĂ€hne nicht ausreichend gereinigt, können auch Konsequenzen fĂŒr die nachwachsenden ZĂ€hne entstehen.
Wer seine ZĂ€hne reinigen möchte, denkt hĂ€ufig, dass etwas mehr Druck auf die ZahnbĂŒrste und das stĂ€rkere Scheuern auch mehr Belag und Bakterien löst. Das ist jedoch nicht der Fall, im Gegenteil bewirkt eine zu rabiate und kraftvolle Putztechnik, dass sich der Zahnschmelz löst, der dazu da ist, die ZĂ€hne zu schĂŒtzen. Ist dieser erst angegriffen, sind auch die ZĂ€hne weniger vor dem Bakterienbefall und die Auswirkungen von Parodontitis und Karies geschĂŒtzt. Dazu sorgt eine zu starke Putztechnik dafĂŒr, dass das Zahnfleisch weiter zurĂŒckgeschoben wird und so im Test die ZahnhĂ€lse freilegen. Diese sind sehr empfindlich und verursachen dann auch Schmerzen. ZĂ€hne mĂŒssen daher mit vorsichtig kreisender Bewegung geputzt werden, wobei der Vorgang ruhig etwas lĂ€nger dauern darf. Statt der rabiaten Technik, die hastig und schnell verlĂ€uft und die ZĂ€hne angreift, ist die sanfte Methode wesentlich effizienter und greift dazu ZĂ€hne und Zahnfleisch im Test auch nicht an.
Weiße ZĂ€hne sind schön anzusehen, bleiben jedoch eine Anlage und Vererbung. Die FĂ€rbung der ZĂ€hne kann gĂŒnstig beeinflusst werden, wenn die ErnĂ€hrung ausgewogen ist, wenn auf Nikotin, Tee und Kaffee verzichtet wird, im Grunde auf alles, was eine VerfĂ€rbung der ZĂ€hne bewirkt. Die Zahnpasten, die mit dem Vermerk versehen sind, weiße ZĂ€hne zu verursachen, enthalten sehr aggressive Schleifmittel, die den Zahnschmelz angreifen und schĂ€digen können. VerfĂ€rbungen können so nicht beseitigt werden. Besser ist das Verwenden einer schonenden Zahncreme und das SpĂŒlen danach mit Mundwasser.
Diese Methode ist sehr alt und galt lange als typische Regel fĂŒr das richtige ZĂ€hneputzen. Mittlerweile ist sie allerdings ĂŒberholt. Von Rot nach Weiß bedeutet, dass die BĂŒrste vom Zahnfleisch zur KauflĂ€che gefĂŒhrt wird. Das bewirkt jedoch im Test hĂ€ufig, dass die Borsten nicht unter den Rand des Zahnfleisches dringen, wobei sich gerade hier die meisten Bakterien absetzen.
Besser ist die Bass- und RĂŒtteltechnik, die von ZahnĂ€rzten entwickelt und empfohlen wird. Die ZahnbĂŒrste wird in einem Winkel von 45 Grad am Zahnfleischrand angesetzt und leicht und rĂŒttelnd auf der Stelle bewegt. Damit werden die BelĂ€ge besser im Test gelöst. Danach erfolgt eine Drehbewegung in Richtung der Zunge. Abschließend wird ein Mundwasser verwendet, das wesentlich effektiver wirkt als eine bestimmte Putztechnik.
Verbreitet ist die Annahme, dass das ZĂ€hneputzen nach jedem Essen die Mundhygiene erhöht. Viele Menschen fĂŒrchten den Gang zum Zahnarzt und wollen dem durch ein hĂ€ufiges ZĂ€hneputzen vorbeugen. Trotzdem kann das ZĂ€hneputzen nach dem Essen auch schĂ€dlich sein. Das betrifft, wie im Test bereits gezeigt, vor allen Dingen sĂ€urehaltige Speisen und GetrĂ€nke, darunter Obst, Wein oder GemĂŒsesorten. Die SĂ€ure weicht den Zahnschmelz auf, ein ZĂ€hneputzen kann diesen dann ungĂŒnstig auflösen. Besser ist es, nach dem Essen den Mund mit Wasser auszuspĂŒlen, um eventuelle Speisereste zu beseitigen. Zahnseide kann ebenfalls verwendet werden, z. B. um die ZwischenrĂ€ume zu reinigen.
Fluorid ist in verschiedenen Varianten in fast allen Zahnpasten enthalten. Es hilft, dass sich Mineralien in den Zahnschmelz einlagern, z. B. Kalzium oder Phosphor. Das gilt jedoch nur bei einem pH-Wert des Speichels von 5,5. Liegt dieser darunter, ist die Demineralisierung schneller als die Remineralisierung. Fluorid schĂŒtzt den Zahnschmelz, hĂ€rtet ihn jedoch nicht. Das Mineral kann die zĂ€he Bioschicht auf den ZĂ€hnen nicht durchdringen.
Zucker schĂ€digt zwar die ZĂ€hne, hat jedoch nicht die zerfressende Wirkung auf den Zahnschmelz, die ihm unterstellt wird. Zucker bewirkt vielmehr, dass sich die Bakterienkulturen auf den ZĂ€hnen als Belag vergrĂ¶ĂŸern, da diese mit Vorliebe Zucker und Kohlenhydrate zersetzen. Das bewirkt sĂ€urehaltige Stoffwechselprodukte im Mundraum, die auf den ZĂ€hnen gelagert schließlich im Test zu Karies fĂŒhren. Die ErnĂ€hrung sollte daher ausgewogen sein und wenig Zucker enthalten.

 

Mundwasser vs. MundspĂŒlung – was sind die Unterschiede?

FĂŒr die Reinigung der ZĂ€hne und des Mundraums stehen neben ZahnbĂŒrste und Zahnpasta das Mundwasser und eine MundspĂŒlung bereit, die die Mundhygiene vervollkommnen und helfen, ĂŒbrig gebliebene Bakterien zu beseitigen und auch Bereiche im Mundraum zu reinigen, die mit der ZahnbĂŒrste nicht erreicht werden können. Ein Mundwasser ist nicht das Gleiche wie eine MundspĂŒlung, auch wenn beide eine Ă€hnliche Funktion im Test haben. Bei der Analyse zeigt sich das Mundwasser als ein Konzentrat, das etwas stĂ€r

10 IrrtĂŒmer in Bezug auf die richtige Mundhygiene Mundwasser im Test

ker im Gemisch ist als eine MundspĂŒlung, so dass die Anwendung erfordert, das Mundwasser mit Wasser zu verdĂŒnnen. Meistens steht bereits auf der Packung oder Probe, welches MischverhĂ€ltnis notwendig ist. Das Mundwasser wirkt so sehr stark im Mundraum und beseitigt Bakterien und Plaque.

Eine MundspĂŒlung dagegen ist bereits ein verdĂŒnntes PrĂ€parat und muss nicht erst mit Wasser vermengt werden. Die Anwendung ist etwas leichter, jedoch im Test und Vergleich auch weniger stark in der Wirkung. MundspĂŒlungen sind vor allen Dingen gut fĂŒr den frischen Atem danach und zur Beseitigung von Bakterien auf den ZĂ€hnen. Ein Mundwasser erlaubt auch das Gurgeln mit starker Wirkung. Dabei unterscheiden sich die Produkte in ihren Inhaltsstoffen und im Wirkungsgrad. Erworben werden können kosmetische Mundwasser und SpĂŒlungen mit oder ohne Alkohol, mit Ă€therischen Ölen, Aromastoffen, mit oder ohne Fluorid. Letzteres ist umstritten, wobei hier die Menge entscheidend ist, wie hochwirksam Fluorid ist und wann es schĂ€dlich ist. Besser ist es, sowohl beim Mundwasser als auch bei der Zahnpasta auf Fluorid zu verzichten. Es gibt Naturprodukte oder Zahncremes, die mit anderen Wirkstoffen arbeiten.
Neben den im Test genannten Mundwassern gibt es auch medizinische Mundwasser, die jedoch verschreibungspflichtig und nur in der Apotheke erhĂ€ltlich sind. Sie sind meistens dazu gedacht, den Heilungsprozess im Mundraum zu unterstĂŒtzen, z. B. nach einer Operation oder Wurzelbehandlung.

Die 10 wichtigsten Fragen rund um das Thema „Mundwasser“

Hilft ein Mundwasser gegen Karies?

Ein Mundwasser kann bei bereits angegriffenen ZÀhnen und dem damit verbundenen Kariesbefall keine Wunder bewirken. Auch das ZÀhneputzen hilft dann nicht mehr, sondern nur noch der Besuch beim Zahnarzt. Mundwasser und Zahnpasta dienen der Vorbeugung und helfen, Bakterien an den ZÀhnen zu beseitigen. Ist ein Zahn aber bereits von Parodontitis und Karies befallen, kann die Ausbreitung zwar eingedÀmmt, die Lochbildung im Zahn jedoch nicht verhindert werden.

Warum wirkt ein Mundwasser erfrischend fĂŒr den Atem?Warum wirkt ein Mundwasser im Test erfrischend fĂŒr den Atem

Das Mundwasser wird als Konzentrat verdĂŒnnt und hat entsprechende Wirkstoffe, die zuverlĂ€ssig ĂŒbriggebliebene Mikroorganismen im hinteren Mundraum und in den ZahnzwischenrĂ€umen beseitigt. Diese sorgen fĂŒr die Bildung eines dĂŒnnen Biofilms auf den ZĂ€hnen, der Plaque genannt wird und Mundgeruch bewirkt. Wird dagegen beim ZĂ€hneputzen abschließend ein Mutterwasser verwendet, werden die Bakterien zerstört, wĂ€hrend gleichzeitig Geschmacksrichtungen wie Menthol oder Minze den Mund kĂŒhlen und fĂŒr eine kurzzeitige Erfrischung sorgen.

Wie hÀufig und wie lange sollten die ZÀhne geputzt werden?

Bekannt ist die typische Fegetechnik, mit der die ZahnbĂŒrste ĂŒber die ZahnĂŒbergĂ€nge und das Zahnfleisch kreisend gefĂŒhrt wird. Geputzt wird schonend und sanft, wobei der Druck nicht zu fest erfolgen sollte, damit im Test nicht der Zahnschmelz angegriffen oder das Zahnfleisch aufgerissen wird. Idealerweise ist das Putzen der ZĂ€hne morgens und abends, entsprechend zweimal am Tag von ZahnĂ€rzten empfohlen. Der Vorgang selbst sollte etwa 2 bis 3 Minuten mit Ruhe stattfinden. Vergessen werden dĂŒrfen vor allen Dingen auch nicht die ZahnzwischenrĂ€ume. Ein Mundwasser sorgt dann danach fĂŒr die abschließende SpĂŒlung und Reinigung und gleichzeitig fĂŒr einen angenehm frischen Atem.

Was bewirkt Zahnbelag?

Der Zahnbelag ist der Biofilm aus Bakterien, der sich im Laufe des Tages als dĂŒnne Schicht ĂŒber die ZĂ€hne legt und dabei auch die OberflĂ€che des Mundes bedeckt. Er wird „Plaque“ genannt und entsteht automatisch mit der Zeit. Zahnbelag kann selbst beseitigt werden, wĂ€hrend Zahnstein im Test und Vergleich nur noch durch den Zahnarzt entfernt werden kann. Eine tĂ€gliche Kontrolle lohnt sich daher, damit dem sich bildenden Zahnbelag vorgebeugt werden kann. Zahnbelag lĂ€sst sich im Test auch sichtbar machen, z. B. durch medizinische FĂ€rbetabletten. Er entsteht grĂ¶ĂŸtenteils dann, wenn die ZĂ€hne im Test nicht ausreichend und sorgefĂ€ltig gereinigt werden. Sammeln sich die Bakterien im Mund und als Schicht auf den ZĂ€hnen, ist hĂ€ufig auch Mundgeruch die Folge. Ein Mundwasser beseitigt nicht nur unangenehme GerĂŒche, sondern den Belag selbst. Wird Zahnbelag dagegen nicht entfernt, werden die ZĂ€hne angegriffen, kann Karies entstehen oder sich das Zahnfleisch entzĂŒnden.

Was verursacht Parodontitis und Karies?

Karies und Parodontitis entstehen durch Plaque und werden z. B. durch eine schlechte ErnĂ€hrung, durch zu eng stehende ZĂ€hne, durch eine erhöhte Keimzusammensetzung im Mundraum, durch die Unterproduktion von Speichel oder durch vorhandene Kronen und FĂŒllungen an den abstehenden RĂ€ndern gefördert. Gerade dann ist im Test und Vergleich eine sorgfĂ€ltige Mundhygiene entscheidend, um die ZĂ€hne zu schĂŒtzen. Ist erst Karies vorhanden, bilden sich Löcher in den ZĂ€hnen, die sich auch so weit vergrĂ¶ĂŸern können, dass der Zahn abbricht oder die Wurzel freiliegt. Diese UmstĂ€nde fĂŒhren zu grĂ¶ĂŸeren Zahnschmerzen, die dann nur ein Zahnarzt behandeln kann.

Welche Ergebnisse erbrachten Studien zu Mundwassern?Welche Ergebnisse erbrachten Studien zu Mundwassern im Test

Obwohl bereits das ZĂ€hneputzen viele Bakterien beseitigt, reicht das nicht fĂŒr eine umfassende Mund- und Zahnpflege aus. Eine klinische Studie hat ergeben, dass eine Anwendung mit Mundwasser nicht nur mehr Bakterien entfernte, sondern auch den Zahnbelag reduzierte. Die optimale Kombination ergab sich durch ZĂ€hneputzen, das Verwenden von Zahnseide und einer SpĂŒlung mit Mundwasser als Abschluss. Die klinische Studie zeigte, dass bis zu 97 Prozent weniger Bakterien nach dem ZĂ€hneputzen und SpĂŒlen ĂŒbrigblieben.

Gibt es Mundwasser fĂŒr Kinder?

Die Zahnpflege will auch als Kind schon ausgiebig gelernt werden, wobei MilchzĂ€hne weicher sind und so auch verstĂ€rkt durch Karies bedroht sind. Ein Mundwasser ist daher fĂŒr das Kind eine gute Wahl, sollte aber in der sensitiven AusfĂŒhrung gewĂ€hlt werden. Mundwasser, die auch Kinder benutzen können, enthalten kein Alkohol und auch kein Fluroid. Daneben gibt es ganz spezielle Mundwasser und SpĂŒlungen fĂŒr Kinder.

Was passiert, wenn Mundwasser verschluckt wird?

Mundwasser ist als Konzentrat sehr intensiv und wird allgemein mit Wasser verdĂŒnnt, um ein Brennen oder eine zu aggressive Wirkung im Mundraum zu verhindern. DafĂŒr ist der Geschmack intensiver und der frische Atem hĂ€lt lĂ€nger an als bei MundspĂŒlungen. Beide sollten jedoch im Mundraum bleiben und nicht verschluckt werden. Es gibt PrĂ€parate, die sogar zu einer brĂ€unlichen VerfĂ€rbung der Zunge fĂŒhren können. GespĂŒlt wird mit Mundwasser nur im Mundbereich, auch kann im Test gegurgelt werden. Das hĂ€ufigere und unabsichtliche Herunterschlucken kann den Magen angreifen und zu MagenschĂ€den fĂŒhren. Vergiftungserscheinungen können dann Durchfall, Magenschmerzen, Übelkeit, ein schwacher Blutdruck oder ein niedriger Blutzuckerspiegel sein. Mundwasser sind nur fĂŒr die Reinigung der Mundflora gedacht und in den Inhaltsstoffen darauf abgestimmt. Das Herunterschlucken sollte daher vermieden werden.

Ab welchem Alter ist die Mundhygiene wichtig?

Die richtige Mundhygiene beginnt im SÀuglingsalter, wenn die ersten ZÀhne wachsen. MilchzÀhne sind sehr anfÀllig und weich, benötigen dann auch eine schonende Pflege. Wird diese unterlassen, können Auswirkungen auf die nachwachsenden ZÀhne folgen. Ebenso kann bereits das Nuckeln die Zahnanordnung beeinflussen oder Zahnkaries bewirken.

Besonders wichtig ist die Mundhygiene aber mit zunehmendem Alter. ZĂ€hne unterliegen dem Verschleiß und Alterungsprozess, mĂŒssen daher auch prophylaktisch behandelt werden. Das erfordert eine ausfĂŒhrliche Reinigung, wobei das ZĂ€hneputzen durch die Verwendung von Mundwasser ergĂ€nzt wird.

Wie sieht die richtige Zahnpflege aus?

Die richtige Zahnpflege ist im Grunde gar nicht so schwer, auch wenn etliche Zahnputztechniken vermittelt werden, die hochkompliziert wirken und Auskunft geben sollen, wie die ZĂ€hne gleichzeitig schonend und ausreichend gesĂ€ubert werden können, um Plaque abzubauen und Karies zu vermeiden. Besser ist im Test ein typischer Ablauf verschiedener VorgĂ€nge. Nach dem Essen sollte der Mund mit Wasser ausgespĂŒlt werden, das ZĂ€hneputzen nach dem Genuss sĂ€urehaltiger Nahrungsmittel um etwa 30 Minuten aufgeschoben werden, die ZĂ€hne ein- bis zweimal am Tag schonend und sanft geputzt werden, am besten morgens und abends, und abschließend der Mundraum mit einem Mundwasser ausgespĂŒlt werden.

Verwendet werden können normale ZahnbĂŒrsten fĂŒr die mechanische Reinigung oder elektrische ZahnbĂŒrsten, die die rotierende, sanfte Bewegung nachahmen und mit dem richtigen Druck arbeiten. Elektrische ZahnbĂŒrsten mĂŒssen ebenfalls im BĂŒrstenkopf gewechselt werden, wie auch die normale ZahnbĂŒrste von Zeit zu Zeit gegen eine neue getauscht wird.

Alternativen zum Mundwasser

Mundwasser und MundspĂŒlungen sind eine Erweiterung zur Mundpflege und erhöhen die hygienischen Bedingungen. Durch die effektive Wirkung und das HerausspĂŒlen aller Alternativen zum Mundwasser im TestzurĂŒckgebliebenen Speisereste und Bakterien durch das SpĂŒlen mit Mundwasser können die ZĂ€hne gĂŒnstig geschĂŒtzt und Karies vorgebeugt werden. Auch andere Beschwerden und EntzĂŒndungen können so vermieden werden. Wichtig ist, den Mund ausreichend zu reinigen, BelĂ€ge zu entfernen und die Mundflora im richtigen pH-Wert zu halten.

Neben Mundwassern gibt es noch andere Alternativen, die der Zahnpflege dienen. Verwendet werden zusĂ€tzlich auch gerne Zahnseiden, die ermöglichen, die Zwischenbereiche der ZĂ€hne zu sĂ€ubern. Empfehlenswert sind auch Mundsprays, die den Mundraum desinfizieren und fĂŒr einen frischen Atem sorgen, oder Mundduschen, die Speisereste und Plaque in den ZahnzwischenrĂ€umen beseitigen. Neben Zahncremes gibt es auch Zahnputztabletten, die aus trockenen Rohstoffen gefertigt und gepresst werden, daneben SpĂŒllösungen und Gels mit den entsprechenden Wirkstoffen. All diese Alternativen ersetzen jedoch nicht das Putzen der ZĂ€hne mit einer ZahnbĂŒrste.

Teebaumöl ist eine Alternative zu anderen pflanzlichen oder chemischen Mundwassern. Es handelt sich um ein Ă€therisches Öl mit einer bakteriziden, fungiziden und antiseptischen Wirkung, die auch wissenschaftlich in Studien nachgewiesen wurde. Teebaumöl wird aus MyrthengewĂ€chsen gewonnen, wobei durch Wasserdampfdestillierung aus den Zweigen und BlĂ€ttern das stark duftende Öl gefiltert wird. Die Farbgebung ist gelblich und klar, der Geruch sehr wĂŒrzig. Als Mundwasser kann es besonders bei EntzĂŒndungen des Zahnfleischs angewendet werden.

14. WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

Mundhygiene im Überblick

Alles rund um die Mundhygiene aus medizinischer Sich

Mundwasser selber machen

Teebaumöl – der Alleskönner

Wissenswertes zur Zahnpflege

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