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Honig Test - fĂŒr samtweiche und gepflegte Haut - Vergleich der besten Honige 2019

Bereits seit Jahrtausenden kennt der Mensch den Honig als natĂŒrliches SĂŒĂŸungsmittel. Doch wie gesund ist Honig eigentlich und was gibt es bei der Lagerung zu beachten? Erfahren Sie in der Testtabelle welche 10 Honigsorten besonders empfehlenswert sind.

Honig Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Was ist Honig?

Honig ist ein Naturprodukt, das von Honigbienen produziert wird. In erster Linie dient er den Bienen einer Bienenzucht als Nahrungsgrundlage. Diese speichern ihn in sogenannten Bienenwaben ab.
Doch welche Inhaltsstoffe sind eigentlich im Honig enthalten?

Honig besteht zu einem geringen Prozentsatz aus Wasser. Er enthĂ€lt neben Kohlenhydraten, Proteinen, Enzymen, organischen Stoffe und Lactome auch Minderalstoffe und Spurenelemente. Doch Honig ist auch sehr reich an Vitaminen wie B1, B2, B3, B5, B6, B8 oder B9, weshalb er das Immunsystem optimal unterstĂŒtzt.

Wie funktioniert Honig?

Honige sind ideale und natĂŒrliche SĂŒĂŸungsmittel. Da Honig viele Mineralstoffe, Antioxidantien, Vitamine und eine große aromatische Vielfalt enthĂ€lt, lĂ€sst er sich vielseitig einsetzen.

Wie viele Kalorien hat Honig?

Bei Naturprodukten können die messbaren Werte fĂŒr Kalorien etwas schwanken. Hier sehen Sie ein paar typische Werte:

– 100 Gramm ergeben ca. 300 kcal

– Ein Teelöffel (10 Gramm) enthĂ€lt also ca. 30 kcal

– Ein Esslöffel (20 Gramm) schlĂ€gt mit 60 kcal zu Buche.

100 Gramm Zucker hingegen kommen mit 390 Kalorien einher. Man muss jedoch erwÀhnen, dass Zucker kein Wasser enthÀlt und somit konzentrierter ist.

Vorteile und Anwendungsbereiche

Bevor Sie sich fĂŒr einen Honig entscheiden, sollten Sie sich ĂŒberlegen, was genau Sie mit Ihrem persönlichen Lieblingshonig aus diesem Test vorhaben. Falls Sie zum Beispiel eine Komponente fĂŒr das FamilienfrĂŒhstĂŒck suchen, sollten Sie besonders hohen Wert auf die QualitĂ€t und den Geschmack legen. Als SĂŒĂŸungsmittel fĂŒr warme GetrĂ€nke wie Tee oder heiße Milch eignet sich Honig in einer praktischen Dosierflasche.

Honig in der KĂŒche

Honig verleiht Ihren Salatdressings, Soßen und Dipps eine feine Note. Auch Desserts und Eiscreme können Sie mit Honig sĂŒĂŸen. Ihr Braten erhĂ€lt eine tolle Kruste, indem Sie das Fleisch mit Honig bestreichen. Beim Backen ist es ĂŒbrigens legitim zu preisgĂŒnstigeren Honigsorten zu greifen, da die Enzyme sowieso durch die Hitze zerstört werden.

Übrigens können Sie mit Honig Ihren Kuchenteig flĂŒssiger machen und folglich die angegebene FlĂŒssigkeitsmenge des Rezeptes reduzieren.

Sie sollten wissen, dass RĂŒhrteig durch Honig deutlich schneller brĂ€unt. Es geht nichts ĂŒber ein leckeres Honigbrot, doch auch als Topping auf dem MĂŒsli oder als Zutat in einem GebĂ€ckstĂŒck, Pfannkuchen oder einer Vollkornschnitte macht sich der goldene Nektar gut.
In Griechenland gilt es als echte SpezialitÀt Honig zusammen mit KÀse und ein paar Oliven zu verzehren.

Honig in Kosmetikprodukten

In vielen Schönheitsprodukte wie Handcremes, DuschbĂ€dern, Seifen, Bodylotions oder Lippenpflege ist Honig enthalten. Rauhe HĂ€nde macht er wieder samtweich, wĂ€hrend er spröde Lippen mit Feuchtigkeit versorgt. In Kombination mit Haferflocken lĂ€sst sich aus Honig eine tolle Gesichtsmaske anfertigen. Dank der antibakteriellen und pilzhemmenden Eigenschaften wirkt Honig sich positiv bei EntzĂŒndungen und trockener Haut aus. Bei trockenen und glanzlosen Haaren, ist es eine gute Idee 50 Gramm Honig mit einem Esslöffel Obstessig und 75 Gramm Weizenkeimöl zu vermengen. Diese Paste lĂ€sst man eine halbe Stunde einwirken, bevor man sie dann grĂŒndlich ausspĂŒlt. Auch im Wellnessbereich spielt Honig eine entscheidende Rolle. Eine Massage mit warmen, flĂŒssigen Honig ist eine Wohltat fĂŒr den ganzen Körper, da er die Durchblutung fördert und Schlacken oder Giftstoffe löst. Als positiver Nebeneffekt wird man mit einer samtig-zarten Haut verwöhnt. Durch gezielte Massagegriffe öffnen sich die Hautporen, sodass der Honig in die verschiedenen Hautschichten gelangen und sich dort entfalten kann. In der Sauna erfreuen sich viele Besucher an den HonigaufgĂŒssen. Dabei kommt der Honig nicht, wie beim ĂŒblichen Aufguss auf die Steine, sondern direkt nach dem Vorschwitzen oder dem ersten Aufguss auf die Haut. Durch die WĂ€rme verflĂŒssigt sich der wohlriechende Honig und zieht schnell in die Haut ein, wo er sie reinigt, strafft und pflegt. Nach dem Saunagang sollten Sie die Reste grĂŒndlich unter der Dusche abwaschen.

Honig als SĂŒĂŸigkeit

Viele Hersteller bieten köstliche Honig-SpezialitÀten in Form von Honig-Waffeln, Honig-Bonbons, Honig mit Lakritze, Honig-GummibÀrchen, Honig-Knusper-Taler oder Honig-Lollies an.

Weitere Erzeugnisse der Bienen

Honig aus unserem Test ist ĂŒbrigens nicht das einzige Erzeugnis, das die fleissigen Bienchen produzieren. Sie sind auch fĂŒr die Herstellung von Bienenwachs bekannt, der fĂŒr die Produktion von Kerzen verwendet wird. Bienenwachs wird außerdem zum Verschließen der vollen Honigzellen genutzt.

BlĂŒtenpollen bzw. BlĂŒtenstaub dient der Biene als wertvolle Eiweißzufuhr, die nicht nur die erwachsene Biene, sondern auch die Brut benötigt. Doch auch Menschen profitieren von der antibiotischen Wirkung von Pollen und den zahlreichen gesunden Inhaltsstoffen. Sie steigern das physische und geistige Leistungsvermögen und gleichen ErnĂ€hrungsdefizite aus. Auch Schwangere ziehen Nutzen aus den wichtigen Substanzen, die positiv in Stillzeiten oder Stresssituationen wirken.

Aus dem Bienenharz Propolis lassen sich viele Produkte wie reichhaltige Cremes und Salben anfertigen, die fĂŒr die Ă€ußere Anwendung gedacht sind und Hauptprobleme wie Ekzeme oder Akne lindern können.
Doch auch innerlich lĂ€sst sich Propolis in Form von Tinkturen, Tropfen, Kapseln, Pulver und Bonbons anwenden. Propolis-Bonbons sollte man bei EntzĂŒndungen im Rachenraum lutschen. GelĂ©e Royale ist der von den Ammenbienen in den Speichel- und FutterdrĂŒsen erzeugte Futtersaft, von dem sich die Königinnenlarven ernĂ€hren. Einen positiven Effekt hat GelĂ©e Royale unter anderem bei Osteoporose und bei Hautverletzungen.

Bienengift wird in zwei DrĂŒsen im Hinterleib in ihrer ‘Stockphase' produziert. Als Stockphase bezeichnet man die Zeit zwischen dem Schlupf und vor ihrer Rekrutierung als Sammelbiene. Bei den Komponenten des Giftes handelt es sich um eine wasserklare FlĂŒssigkeit. In der Medizin wird Biengift in Form von Salben zur Behandlung von entzĂŒndlichen Gelenkerkrankungen (Arthritis) und Rheuma verwendet. Es ist außerdem eine echte Geheimwaffe bei Narben bzw. Vernarbungen, Neuralgien, Durchblutungsstörungen oder Sportverletzungen. SelbstverstĂ€ndlich können Sie Honig auch als GetrĂ€nk in Form von Honigwein (Met), oder Honigbier konsumieren. Met ist ein alkoholisches GetrĂ€nk, das aus Honig und Wasser besteht. Zum Teil werden auch andere Substanzen wie verschiedene GewĂŒrze, FrĂŒchte und FruchtsĂ€fte wie Äpfel oder Apfelsaft. In der germanischen Mythologie galt Met als Trank und Geschenk der Götter. Bei Honigbier handelt es sich um gewöhnliches Bier, das unter der Beigabe von Honig gebraut wird.

Vorteile und Nachteile von Honig im Überblick

Vorteile:

  • höhere SĂŒĂŸkraft als Rohrzucker
  • geringere Energiedichte als Rohrzucker
  • entzĂŒndungshemmende und antibakterielle Wirkung
  • große VerfĂŒgbarkeit
  • glutenfrei
  • aromatische Vielfalt

Nachteile:

  • zu viel Honig verursacht Karies
  • nicht fĂŒr Allergiker geeignet, da geringe Menge an Pollen vorhanden sind
  • Babys und Kleinkinder unter 12 Monaten sollten keinen Honig konsumieren
  • Honig sollte nur in Maßen verzehrt werden
  • Achtung vor Etikettenschwindel
  • Hoher Fruktosegehalt, der in hohen Mengen zu Bauchweh oder BlĂ€hungen fĂŒhren kann
  • ErwĂ€rmung ĂŒber 40 Grad gehen wichtige Inhaltsstoffe verloren

Welche Arten von Honig gibt es?

Je nach Herkunft gibt es unterschiedliche Honigsorten, die sich geschmacklich, farblich und hinsichtlich des Geruchs unterscheiden können. Dazu gehören Arten wie Acahual Honig, Rapshonig, Löwenzahnhonig, ObstblĂŒtenhonig, Manuka-Honig, SommerblĂŒtenhonig, Lindenhonig, Edelkastanienhonig, Pinienhonig, Eichenwaldhonig, OrangenblĂŒtenhonig, Tamariskenhonig, Kleehonig, Heidehonig, Thymianhonig, Eukalyptushonig, Akazienhonig, Waldhonig und Tannenhonig.

GrundsĂ€tzlich unterscheidet man Honigsorten in zwei Kategorien: Waldhonige bzw. Honigtauhonige und BlĂŒtenhonige.

Waldhonig entsteht aus Honigtau, der von BlattlĂ€usen oder SchildlĂ€usen produziert wird, indem sie Saft von BlĂ€ttern oder Nadeln saugen und die ĂŒberschĂŒssige FlĂŒssigkeit ausscheiden. Die Biene sammelt diesen Nektar dann und verarbeitet ihn im Bienenstock zu Honig. Der Honigtau ist fĂŒr die dunkle Farbe des Waldhonigs verantwortlich.

Zu den Honigtauhonigen geöhren zum Beispiel spezielle Honigsorten wie Eichen-, Tannen- oder Fichtenhonig.

BlĂŒtenhonig geht aus dem Nektar verschiedener BlĂŒtenpflanzen hervor. Sammelt die Biene nur Nektar einer spezifischen BlĂŒtenpflanzenart, handelt es sich um einen sortenreinen Honig. Nektarmischungen aus mehreren Pflanzen werden meist als „BlĂŒtenhonig“ oder „SommerblĂŒtenhonig“ bezeichnet.

Zu den BlĂŒtenhonigen zĂ€hlen zum Beispiel der Raps-, Klee-, Löwenzahn-, LindenblĂŒten-und FrĂŒhjahrsblĂŒtenhonig, die sich durch ihr feines, fruchtiges oder blumiges Aroma auszeichnen.

So wird Honig getestet

Kategorie: Geschmack

ErklĂ€rung: Honig gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen wie angenehm, krĂ€ftig, milde SĂŒĂŸe, aromatisch, harzig, leicht blumig und viele weitere. Honig enthĂ€lt rund 120 Aromastoffe, die ihm seinen typischen, variierenden Geschmack verleihen, der sich je nach Pflanzenart unterscheidet.

Zu den hellen, lieblichen Sorten, deren Nektar meist im FrĂŒhling gesammelt wurde, gehören zum Beispiel Rapshonig, Kleehonig oder Honig aus Löwenzahn. Wer eine dunklere, intensiv schmeckendere Variante sucht, liegt mit Kastanienhonig oder Tannenhonig richtig. Der Nektar dieser Arten wird bis zum Sommer gesammelt. Aromatisch hingegen sind Sorten wie Lavendel-, Rosmarin- oder Thymianhonig. Als Faustregel gilt: Je heller der Honig umso milder sein Geschmack.

Kategorie Herkunfstland:

ErklĂ€rung: Erfahren Sie hier aus welchem Land der Honig ursprĂŒnglich stammt.

PopulĂ€re Beispiele von Honig sind BlĂŒtenhonig, Buchweizenhonig, Heidehonig, Löwenzahnhonig, Robinienhonig, Sonnenblumenhonig, Tannenhonig und Waldhonig. Neuseeland ist das Ursprungsland des wertvollen und heilenden Manuka-Honigs und des Kamahihonigs. Aus Australien stammt der tasmanische Leatherwood Honig, der als feine SpezialitĂ€t gilt. Griechenland stellt köstlichen Thymianhonig und OrangenblĂŒtenhonig her, der dank des milden Klimas besonders schmackhaft ist.

Kategorie: Konsistenz

ErklĂ€rung: Die Konsistenz des Honigs wird durch das Fructose-Glucose-VerhĂ€ltnis definiert. Glucose hat die Eigenschaft, dass sie schneller kristallisiert als Fructose. Demzufolge ist Honig mit einem hohen Glucoseanteil cremig bis fest. Ein Honig mit weniger Glucose und höherem Fructosegehalt hingegen ist eher flĂŒssig.

Im Laufe eines Tests der Stiftung Warentest wurden Honigsorten auf ihren Geschmack getestet. Dabei wurde festgestellt, dass einige Honige fremdartig nach dem Bienenabwehrmittel Phenylacetaldehyd schmeckten. Auch Rauch, mit dem sich viele Imker vor Angriffen der Bienen schĂŒtzen darf sich nicht auf den Honig niederschlagen.
Bei der mikroskopischen Analyse konnte man feststellen, dass einige Honige falsche Tatsachen vortĂ€uschten. So stammte ein Wiesenhonig zum Beispiel nicht ĂŒberwiegend von WiesenblĂŒten.

Worauf muss ich beim Kauf von Honig achten?

Honig ist ein köstliches Naturprodukt, dass es in zahlreichen Geschmacksrichtungen und unterschiedlicher QualitĂ€t zu kaufen gibt. Achten Sie darauf, ob der Honig durch den Deutschen Imkerverbund als “echter deutscher Honig” gekennzeichnet wurde.

Bei Importen aus Nicht-EG-LĂ€ndern ist es fĂŒr den Verbraucher oft unklar zu erkennen was er kauft. Beziehen Sie sich deshalb vorzugsweise auf den Kauf von Honig aus Deutschland. Honig aus dem Supermarkt ist in der Regel ein Importhonig, das heißt ein Produkt, das Tonnenweise aus dem Ausland nach Deutschland transportiert wird.

Das Statistische Bundesamt hat herausgefunden, dass unser Honig aus mehr als 70 LĂ€ndern stammt.

Was hat es mit dem Etikettenschwindel auf sich?

Die Honigverordnung besagt, dass es sich bei Honig zu 100 Prozent um ein Naturprodukt handelt, das frei von ZusĂ€tzen und anderen VerĂ€nderungen auf den deutschen Markt kommt. Im Jahr 2004 enthĂŒllte die Stiftung Warentest jedoch, dass hĂ€ufig Etikettenschwindel betrieben wurde. Auch wenn auf der Packung WildblĂŒtenhonig stand, war das noch lange kein Garant, dass wirklich WildblĂŒtenhonig enthalten war.

Eine Sorte darf gemĂ€ĂŸ der Honigverordnung nur vorgegeben sein, wenn der Honig ĂŒberwiegend vom Nektar bzw. dem Honigtau einer Pflanze stammt.
In einigen Honigen wurden sogar Nitrofurane (Reste von Antibiotika) gefunden. Bei der ÜberprĂŒfung von 34 Honigen, verstießen 18 gegen die Vorschriften. 10 hĂ€tten gar nicht als Honig verkauft werden dĂŒrfen. Hinzu kam, dass neun Honige die Sortenbezeichnung zu Unrecht trugen. Aber immerhin schnitten insgesamt 14 Honige gut ab. Als Verbraucher sollten Sie sich außerdem darĂŒber erkundigen, dass kein Pflanzengift eingesetzt wurde. Entscheiden Sie sich im Zweifelsfall fĂŒr Bio-Honig. GrundsĂ€tzlich gilt: je naturbelassener und freier von ZusĂ€tzen der Honig ist, desto mehr Mineralstoffe, Enzyme und Vitamine stecken in ihm. Halten Sie deshalb Ausschau auf Begriffe wie wabenecht oder fermentreich.

Was versteht man unter Bio-Honig?

Einer der Hauptunterschiede zwischen ökologischem und konventionellem Honig besteht in der Bienenhaltung und der Arbeitsweise der Imker. Die EU-Bio-Verordnung hat im August 2000 die Richtlinien fĂŒr ökologische Bienenhaltung bestimmt und den Begriff Bio-Honig schĂŒtzen lassen. Zur Sicherstellung der Bio-QualitĂ€t werden regelmĂ€ĂŸige QualitĂ€tskontrollen durchgefĂŒhrt.

Bio-Honig bedeutet, dass wĂ€hrend der Honigernte keine synthetischen Chemikalien eingesetzt worden sind. Die BienenkĂ€sten bestehen ausschließlich aus natĂŒrlichen Materialien wie Holz, Lehm und Stroh. Außerdem ist das Beschneiden der FlĂŒgel der Königin verboten. Zu einer ökologischen Produktion gehört zudem der respektvolle Umgang mit Tieren, Pflanzen und der ganzen Natur, sowie der verantwortungsvolle Umgang mit den Ressourcen. Die Bienenweide besteht im Umkreis von drei Kilometern aus ökologisch angebauten Pflanzen und/oder Wildpflanzen. Nicht gestattet sind der Kontakt mit Schadstoffen aus emittierenden Industrien, Autobahnen, MĂŒllverbrennungsanlagen oder anderen toxischen Institutionen. Bei der Honigverarbeitung darf die Bienenstocktemperatur (max. 40°C) nicht ĂŒberschritten werden, da der Honig sonst durch die WĂ€rme geschĂ€digt wĂŒrde. Ein weiteres Kriterium besagt, dass wĂ€hrend der Honigernte gĂ€nzlich auf chemische Mittel und Medikamente zum Fernhalten der Bienen oder zum Schutz vor Parasiten und Krankheiten verzichtet werden muss. Bio-Imker bekĂ€mpfen die Varroamilbe mit organischen SĂ€uren.

Noch ein Tipp: Vermeiden Sie es Honig in PlastikbehĂ€ltnissen zu erwerben, da diese Weichmacher enthalten, die in den Honig ĂŒbergehen können.

Kurzinformation zu den fĂŒhrenden 7 Herstellern

  • Vonig von Vegablum
  • Langnese Honig
  • Bihophar Honig
  • Breitsamer Honig
  • Bio-Honig von Hoyer
  • Honig Reinmuht
  • Walter Lang
Vegablum wurde im Oktober 2015 gegrĂŒndet und bietet neben zahlreichen veganen und palmölfreien Produkten wie Brotaufstrichen und Likör (Vonig-Likör) auch Alternativen fĂŒr den Honig wie den Vet (die vegane Version von Met) und Vonig. Vonig hat die gleiche Konsistenz wie Vonig und wird in verschiedenen Geschmacksrichtungen wie Apfel, Apfel-Zimt, Ringelblume, Brennnessel, GĂ€nseblĂŒmchen, Sonnenblumen und vielen mehr angeboten. 10 Cent der Einnahmen pro verkauftem Artikel werden zum Wohle der Tiere an einen Lebenshof gespendet.
Die Geschichte des Familienunternehmens Langnese begann im Jahr 1925. Zur Produktpalette gehören Landhonig, WildblĂŒtenhonig, SommerblĂŒtenhonig, Wald- mit BlĂŒtenhonig, ObstblĂŒtenhonig, Wildlavendel- mit BlĂŒtenhonig, Sonnenblumenhonig und viele weitere. Desweiteren gibt es den Langnese Flotte Biene Honig “Sabienchens Honig”, der aufgrund seiner milden Eigenschaften und tropffreien Dosierung optimal fĂŒr Kinder geeignet ist.
Das 1933 gegrĂŒndete Unternehmen bietet mit rund 60 verschiedenen Produkten eine der grĂ¶ĂŸten Auswahl von Honigsorten. Der Honig unterliegt strengen QualitĂ€tsstandards, sodass jedes Honigglas eine Kontrollnummer und eine einwandfreies Analysezertifikat erhĂ€lt. Neben dem Bestseller „Wabenquell“ kann man bei Bihophar verschiedene Sorten- und Trachthonige bestellen, wie beispielsweise Akazienhonig oder Waldhonig, LĂ€nderspezialitĂ€ten aus SĂŒdfrankreich, DĂ€nemark, der TĂŒrkei, Portugal, Spanien, Mexiko oder Italien oder Fairtrade-Honig. Aber auch Bio-Honige sowie weitere BienenspezialitĂ€ten, wie GelĂ©e Royale gehören zu der Produktvielfalt.
Alles begann in den 1930er Jahren mit einem kleinen GeschĂ€ft fĂŒr Milch und Honig. Mittlerweile ist der Betrieb Breitsamer in dritter Generation und bietet alles um Honig an. Im Jahr 2016 gewannen die Imkergold Fairtrade Honige den Fairtrade Award 2016 als bestplatzierte Lebensmittel.
Das Familienunternehmen Hoyer wurde vor ĂŒber 40 Jahren als Imkerei gegrĂŒndet. Der Hauptfokus liegt auf der sorgfĂ€ltigen Auswahl der Rohstoffe. Es wird vollstĂ€ndig auf den Einsatz von gentechnisch verĂ€nderten oder bestrahlten Zutaten, sowie kĂŒnstlichen Aromastoffen, SĂŒĂŸstoffen und Farbstoffen verzichtet. 
Das mittelstĂ€ndische Unternehmen Honig Reinmuth besteht seit 1926 und bietet verschieden Honigprodukte an. Falls Sie sich nicht entscheiden können oder auf der Suche nach einem kreativen Geschenk sind, sollten Sie die Kategorie “Honigsets” besuchen. Dort finden Sie Probierpakete und Geschenkkartons fĂŒr wahre Honigfans. 
Bereits seit ĂŒber 100 Jahren importiert die Walter Lang GmbH Honig aus allen fĂŒnf Kontinenten. Neben milden BlĂŒtenhonigen werden auch SpezialitĂ€tenhonige angeboten. Im Lager stehen circa 3.000 t. Honig zur Auswahl bereit. Positiv hervorzuheben ist, dass der Vertrieb in allen wichtigen HonigerzeugerlĂ€ndern zahlreiche Bio-Honig-Projekte ins Leben gerufen hat.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meinen Honig am Besten?

Honig können Sie im Supermarkt oder auf WochenmÀrkten kaufen.

Es empfiehlt sich jedoch den Honig online zu kaufen, da es im Internet eine deutlich grĂ¶ĂŸere Auswahl an verschiedenen Honigsorten gibt. Auch Imker bieten köstliche Bio-Honige im World Wide Web an. Ein weiterer Vorteil ist es, dass Sie in einigen Online-Shops ProbierglĂ€ser zu einem gĂŒnstigeren Preis bestellen und testen können. Die meisten Online-Shops bieten einen kostenlosen Versand ohne Mindestbestellmenge an. Im Internet haben Sie außerdem die Möglichkeit eine ausgiebige Recherche zu betreiben, ohne lange Anfahrtswege in Anspruch zu nehmen. Einige Online-GeschĂ€fte bieten Ihnen Geschenkkörbe mit diversen Honigprodukten oder Gutscheine zum weiter verschenken an. Achten Sie Sonderaktionen, die regelmĂ€ĂŸig offeriert werden.

Wissenswertes und Ratgeber

Die Geschichte des Honigs

Die ersten Hinweise auf die menschliche Nutzung von Honig als Nahrungsmitteln sind in der Steinzeit zu finden. TatsĂ€chlich belegen ca. 9.000 Jahre alte steinzeitliche Höhlenmalereinen, dass es damals “HonigjĂ€ger” gegeben hat. Honig gilt als das erste und lange Zeit einzige SĂŒĂŸungsmittel. Honig von wild lebenden Bienenvölkern konnte praktisch als Köder eingesetzt werden, um BĂ€ren anzulocken und zu erlegen.

In Stein gearbeitete prÀhistorische Felsbilder in Australien zeigen an, dass die Aboriginies schon damals Buschhonig von Bienen ohne Stacheln sammelten.

Im 7.Jahrtausend v. Chr. kam es in Anatolien zu ersten Versuchen Hausbienen zu halten und dadurch Honig zu generieren. Um 3000 v. Chr. betrachteten die Menschen im Alten Ägypten Honig als “Speise der Götter” und als Quelle der Unsterblichkeit. Ein Topf Honig war so wertvoll wieder Besitz eines Esels. Der berĂŒhmteste Arzt des Altertums, Hippokrates von Kos, lehrte um 400. v. Chr., dass man Fieber mit Honigsalben senken kann. Außerdem wurde entdeckt, dass Honigwasser den Athleten der antiken Olympischen Spiele zu Hochleistungen verhalf. Das ist darauf zurĂŒckzufĂŒhren, dass Honig dem Körper und dem Gehirn eine große Menge an leicht verwertbaren Kohlenhydraten liefert. Diese werden schnell in Energie umgewandelt.

Der Kirchenlehrer Augustinus empfand Honig als Symbol fĂŒr die ZĂ€rtlichkeit und GĂŒte Gottes. Die Römer waren davon ĂŒberzeugt, dass Honig den Menschen Poesie und Beredsamkeit schenkte und betrieben deshalb eine intensive Bienenhaltung. Der französische Herrscher Napoleon erklĂ€rte die Biene sogar zu seinem Wappentier. Napoleons prĂ€chtige Kleider und sein Banner sind mit Bienen geschmĂŒckt.

In der Bibel findet man eine der berĂŒhmtesten Passage, die sich auf Israel bezieht ganze 16 Mal: „Das Land, in dem Milch und Honig fließen“
Auch im Koran finden sich in der 16. Sure an-Nahl (steht fĂŒr Biene) Wirkungen auf die heilenden Eigenschaften von Honig. Im Vers 68-69 heißt es “Und dein Herr hat der Biene eingegeben: «Baue dir HĂ€user in den Bergen und in den BĂ€umen und in den Spalieren, die sie errichten. Dann iß von allen FrĂŒchten und folge den Wegen deines Herrn, (die dir) leicht gemacht.» Aus ihren Leibern kommt ein Trank, mannigfach an Farbe.” Auch bei dem indigenen Volk der Mayas galt Honig als heiliger Nektar, der nach der Honigernte den Göttern als Opfer dargebracht wurde. In Indien ist es noch heute noch Tradition die Zunge eines Neugeborenen mit Honig zu bestreichen, da er ein Symbol fĂŒr allgemeines Wohlbefinden ist. Und warum bezeichnen die Amerikaner die Flitterwochen, also die ersten vier Wochen nach der Hochzeit eigentlich als “Honeymoon”? Nun, das geht auf einen alten europĂ€ischen Brauch zurĂŒck, bei dem ein frisch vermĂ€hltes Paar vier Wochen nach der Heirat tĂ€glich den berauschenden Honigwein konsumiert.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Honig

Ein Bienenvolk verbraucht ĂŒber den Sommer 30-60 kg Honig selbst. Der Imker hofft auf einen Honigertrag von ĂŒber 10 kg pro Volk. Doch das ist anstrengender als gedacht, wenn man bedenkt, dass an guten Tagen zwischen 10.000 und 15.000 Bienen in den Bienenstock fliegen.

AbhĂ€ngig von der Witterung macht eine Biene bis zu 30 AusflĂŒge, auf denen sie mit einer Geschwindigkeit von 30 km/h unterwegs ist. Jede einzelne Biene sammelt je nach Entfernung und Ergiebigkeit der Tracht in 15-30 Minuten 50 mg Nektar. Das entspricht einer Nektarmenge von 100 ApfelblĂŒten oder 1500 KleeblĂŒten. Der Nektar enthĂ€lt bis zu 80 % Wasser.

FĂŒr die Erzeugung von einem Kilo Honig muss eine Biene ca. 3 kg Nektar sammeln. Zu diesem Zweck ist es erforderlich, dass die Biene bis zu 15 Millionen BlĂŒten befliegt. Sie fliegt dafĂŒr eine Strecke von ca. 160.000 Kilometern zurĂŒck. Folglich fliegt sie quasi viermal um die Erde.

Im Vergleich zu Wespen und Hummeln, bei denen im Winter lediglich die Königinnen ĂŒberleben, sind die Bienen darum bemĂŒht auch bei eisigen Temperaturen ihr ganzes Volk durch den Winter zu bringen. FĂŒr die Erreichung dieses Zieles mĂŒssen sie enorm viel WĂ€rme produzieren, sodass selbst bei bitterkalten Außentemperaturen von minus 20°C im Bienenstock die erforderliche Mindesttemperatur von 30°C erhalten bleibt. Diese Arbeit kostet die Bienen viel Kraft, doch den Energieverlust gleichen sie durch ihre HonigvorrĂ€te wieder aus.

Um in Mitteleuropa zu ĂŒberwintern, ist es erforderlich, dass das Bienenvolk circa 35 Kilogramm Honig sammelt. Sofern die Bienen in den warmen Monaten ausreichend Nektar oder Honigtau horten konnten, produzieren sie weit ĂŒber 100 Kilogramm Honig.

Die Bienenkönigin hat die Aufgabe Eier zu legen. Um die 2000 StĂŒck schafft sie in den Sommermonaten pro Tag. In Deutschland sorgen ca. 120.000 Imker, die fĂŒr insgesamt etwa 830.000 Bienenvölker verantwortlich sind, fĂŒr eine reich gedeckte Honigtafel. Ohne Bienen wĂ€ren weder der Obstbau, noch die moderne Landwirtschaft möglich.

GemĂ€ĂŸ einer Studie aus dem Jahr 2012 liegt der geschĂ€tzte wirtschaftliche Nutzen der Bienen bei 265  Milliarden Euro pro Jahr. Mit 1 bis 1,5 kg pro Kopf und Jahr zĂ€hlen die Deutschen definitiv zu den Welt-Spitzenreitern im Honig-Verbrauch. Davon stammen 20 Prozent aus deutscher Produktion und 80 Prozent werden importiert.

Das Sterben der Bienen

In Deutschland sind heutzutage 197 Wildbienenarten gefĂ€hrdet und 31 Arten vom Aussterben bedroht. Das Sterben der Bienen wird massenhaft vor allem durch Pestizide, Monokulturen und den Verlust von LebensrĂ€umen verursacht. Ein bekanntes Zitat, das den Nagel auf den Kopf trifft lautet: “Stirbt die Biene, hat der Mensch noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine BestĂ€ubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.”  Da immer mehr Pflanzen aussterben, wird das Nahrungsangebot fĂŒr Bienen immer eingeschrĂ€nkter. In den nĂ€chsten Jahrzehnten werden laut dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen circa weitere 20.000 Arten von Wildpflanzen aussterben. Auch der Klimawandel trĂ€gt seinen Teil dazu bei. Falls Sie einen Garten haben, sollten Sie also versuchen dienen so attraktiv wie möglich fĂŒr die Honigbienen und Wildbienen zu gestalten, indem Sie zum Beispiel Wildblumen ansĂ€en und auf Pestizide verzichten. Haben Sie schon einmal darĂŒber nachgedacht Bienenpate bei einer Institution fĂŒr nachhaltiges Leben zu werden? Informieren Sie sich am besten ganz unverbindlich ĂŒber die Vorteile und Möglichkeiten, die solch eine Patenschaft mit sich bringt.

Warum stechen Bienen eigentlich?

Die Aufgabe der Biene ist es VorrĂ€te anzulegen, mit denen Sie Phasen der Nahrungsknappheit ĂŒberstehen kann. Diese hart erarbeiteten BestĂ€nde hĂŒtet sie wie einen Schatz. Von Natur aus haben es aber auch andere Tiere wie BraunbĂ€ren, WaschbĂ€ren, SpitzmĂ€use, Spechte oder Ameisen auf die Reserven abgesehen. Der Stachel dient der Biene demzufolge als effektives Mittel zur Verteidigung. Ohne Grund wĂŒrde eine Arbeitsbiene nie von alleine angreifen, da der Stich fĂŒr sie selber tödlich wĂ€re.

Das liegt daran, dass ihr Stachel mit einer Art Widerhaken versehen ist, der in der dicken Haut des Menschen steckenbleiben wĂŒrde.

Honig in 6 Schritten richtig auf dem Herd schmelzen

Da frischer, roher Honig oft dick ist, macht es Sinn ihn durch den Schmelzvorgang zu verflĂŒssigen. Auch alter Honig kristallisiert und verfestigt sich, doch das ist kein Grund zur Besorgnis, da man die Kristalle durch die richtige Temperatur entfernen kann. Zwar eignet sich fĂŒr dieses Vorhaben auch die Mikrowelle, doch der Herd ist empfehlenwerter, da er keine schĂ€dlichen Strahlen verursacht.

1) FĂŒllen Sie den Honig mit einem Löffel in ein Konservenglas mit Deckel. Das Glas sollte unbedingt Raumtemperatur haben und nicht kalt sein, da es sonst springen kann.

2) Bringen Sie in einem tiefen Topf Wasser zum kochen. Der Topf sollte bis zur HĂ€lfte mit Wasser gefĂŒllt sein. Platzieren Sie das Konservenglas in den Topf und kontrolliere den Wasserstand. Der Honig im Glas sollte vom Wasser bedeckt sein.

3) Nehmen Sie den Topf von der Hitze, nachdem das Wasser am sprudeln ist und stellen ihn auf eine hitzebestÀndige OberflÀche.

4) Stellen Sie das Glas nun in den Topf, sodass es von Wasser umgeben ist. Der Deckel sollte nur lose auf dem Glas liegen.

5) Nehmen Sie den Deckel ab und rĂŒhren Sie den Honig um, bis er geschmolzen ist bzw. bis keine Kristalle mehr zu sehen sind. Das Glas befindet sich immer noch im Topf.

6) Entfernen Sie das Glas aus dem Wasser, trocknen es mit einem Handtuch ab und schrauben den Deckel gut fest. Lagern Sie den Honig bei Raumtemperatur.

10 Tipps rund um den Honig

Tipp 1: So lagern Sie Ihren Honig richtig.

Honig reagiert sensibel auf Feuchtigkeit. Aus diesem Grund sollte er keinesfalls in feuchten, muffigen Kellern gelagert werden. Außerdem ist Honig wasserlöslich und kann Wasser nicht nur aufnehmen, sondern auch binden. Bei einer ErwĂ€rmung von ĂŒber 30 °C wĂŒrden wichtige Inhaltsstoffe (Enzyme) verloren gehen.

Empfehlenswert ist deshalb die Lagerung an einem trockenem und dunklem Ort, der zudem kalt ist. Da Honig stark Wasser anziehend (hygroskopisch) ist, sollte er am besten in einem fest verschlossenen Glas aufbewahrt werden.
Trotzdem stellt der KĂŒhlschrank keinen geeigneten Aufbewahrungsort fĂŒr den Honig dar, da erschnell FremdgerĂŒche annimmt. Ideal ist eine Vorratskammer. Cremige Honige sollten bei mindestens zehn Grad Celsius gelagert werden und flĂŒssige bei maximal 20 Grad Celsius. Der Deckel sollte immer fest geschlossen sein. Falls der Deckel des Honigtopfs nicht luftdicht schließt, sollten Sie den Honig innerhalb kurzer Zeit verbrauchen.

Tipp 2: Wie lange ist Honig haltbar?

Sofern Sie Ihren Honig richtig lagern, ist dieser prinzipiell unbegrenzt haltbar. Interessanterweise wurden Honige sogar als Grabbeigaben in Ă€gyptischen Pyramiden von 3.200 v. Chr. gefunden. Diese sind heute noch genießbar. Beachten Sie hierbei jedoch, dass Honig sachgemĂ€ĂŸ gelagert werden muss, da er anderenfalls seine wertvollen Inhaltsstoffe verliert.

Sobald Ihr Honig jedoch kleine Blasen aufweist, gĂ€rt er bereits und es wird Zeit, sich von dem Produkt zu trennen. Falls das Produkt mit der Zeit an Wasser verliert und eine festere, kristallisierte Form annimmt, mĂŒssen Sie ihn lediglich kurz und leicht erwĂ€rmen, damit er wieder eine flĂŒssigere Konsistenz annimmt.

Tipp 3: Ab wann dĂŒrfen Kinder/SĂ€uglinge Honig essen?

Sobald Kinder das erste Lebensjahr erreicht haben, dĂŒrfen sie Honig problemlos genießen. Die Darmflora und damit das Abwehrsystem sind bei kleineren Kindern noch nicht vollstĂ€ndig entwickelt. Als naturbelassenes Produkt enthĂ€lt Honig in selten FĂ€llen Bakteriensporen von Clostridium botulinum, die ĂŒberall in der Umwelt vorkommen. WĂ€hrend sie fĂŒr Erwachsene harmlos sind, können sie bei SĂ€uglingen den gefĂ€hrlichen SĂ€uglingsbotulismus verursachen.

Tipp 4: Honig als Heilmittel

Honig schmeckt nicht nur gut, sondern hat auch zahlreiche positive Eigenschaften. Er wirkt antianÀmisch, bekÀmpft also die deutliche Abnahme der roten Blutkörperchen.

Honig bei Magen-Darm-EntzĂŒndungen

Honig fördert die Verdauung und unterstĂŒtzt den Magen bei seiner Arbeit. Folglich ist es eine gute Idee Honig bei Verstopfung anzuwenden. Da er antiseptisch ist, zerstört er Mikroben und verhindert deren Entwicklung.
Honig fördert die Verdauung und unterstĂŒtzt den Magen bei seiner Arbeit. Folglich ist es eine gute Idee Honig bei Verstopfung anzuwenden. Da er antiseptisch ist, zerstört er Mikroben und verhindert deren Entwicklung. Außerdem regt Honig den Appetit an, weshalb er oft bei Appetitlosigkeit und Abmagerung zum Einsatz kommt. Er fördert außerdem die Urin- Ausscheidung. Auch bei Magen-Darm-EntzĂŒndungen, die mit stĂ€ndigem Durchfall und Brechreiz zur Qual werden, empfiehlt es sich Honig einzusetzen, da er den Krankheitsverlauf verkĂŒrzt und das Gewicht normalisiert.

Honig bei Husten und Halsbeschwerden

Auf Grund seiner hustenstillenden Eigenschaften ist Honig sehr beliebt bei Bronchialbeschwerden. Im Gegensatz zu anderen Hustenstillern, die man in der Apotheke erwerben kann, hat Honig keinerlei Nebenwirkungen. Bereits ein Teelöffel purer Honig oder in einem Glas Wasser bzw. warmen Tee, vor dem Zubettgehen, vermag es den Husten deutlich zu lindern.

Honig bei kranker Haut

Menschen, die unter einer Schuppenbildung der Haut, starkem Juckreiz oder Herpes leiden, können Honig als Therapeutikum ausprobieren. Dazu verflĂŒssigt man den Honig mit ein wenig warmen Wasser und trĂ€gt diese Mischung tĂ€glich auf die betroffenen Hautpartien auf. Nach einer Einwirkzeit von circa 3 Stunden wĂ€scht man das Gemisch vorsichtig ab.

Weitere Einsatzgebiete von Honig

Honig hilft bei MĂŒdigkeitszustĂ€nden jeder Arzt, da er die Lebenskraft verbessert. Statt Kaffee, Kuchen oder Schokolade sollte man bei einem kleineren Leistungstief einfach einen Löffel Bienenhonig verspeisen. Honig unterstĂŒtzt zudem die Widerstandskraft des Körpers und MangelzustĂ€nde wie einen schlechten Zahnstatus oder eine Wachstumsverzögerung. Generell lĂ€sst sich Honig auch bei fiebrigen Krankheiten, neurogenen Kopfschmerzen, sowie Hals-Nasen-Ohren-Krankheiten einsetzen. Zu guter Letzt senkt das Naturprodukt den Blutdruck, fördert die HerztĂ€tigkeit und wirkt unterstĂŒtzend bei AnĂ€mien, da er den HĂ€moglobinspiegel beeinflusst. Die Behandlung mit Bienenprodukten wird als Apitherapie bezeichnet und gehört zu einer der Ă€ltesten Heilmethoden. Eine Behandlungsmöglichkeit ist es, mit Api-Air die Bienenstockluft abzusaugen und dann mit einem Schlauch zur Inhalationsmaske zu leiten. Die Patienten kommen also nicht direkt in den Kontakt mit den Bienen, sondern sitzen hinter einem Bienenkasten. Diese Therapie wird in der Regel von April bis September fĂŒr Erkrankungen wie Bronchitis, Asthma, Allergien, Pseudokrupp, InfektanfĂ€lligkeit, Chronische Kopfschmerzen, Depressionen oder Chronischen Schnupfen angeboten.

Tipp 5: Machen Sie festen Honig wieder flĂŒssig.

Fest gewordenen Honig können Sie wieder flĂŒssig machen. Stellen Sie dazu einfach das verschlossene Glas in ein lauwarmes Wasserbad.
Fest gewordenen Honig können Sie wieder flĂŒssig machen. Stellen Sie dazu einfach das verschlossene Glas in ein lauwarmes Wasserbad.

Tipp 6: SpĂŒlen Sie leere HonigglĂ€ser aus.

Es ist ratsam, dass Sie Ihre leeren HonigglĂ€ser und -spender ausspĂŒlen, bevor sie im entsprechenden Container landen. Honigreste können nĂ€mlich Bienen anlocken und Krankheiten ĂŒbertragen.

Tipp 7: Experimentieren Sie mit exotischen Honigsorten.

Honigsorten gibt es viele, weshalb es gar nicht so einfach ist den persönlichen Lieblingshonig zu entdecken. Die einen schwören auf Manuka Honig oder seltene Honigsorten aus den alpinen Regionen. Spannend klingt auch de Taigahonig, der aus dem eisigen Gebiet Lapplands stammt. Als teuerster Honig der Welt gilt wohl der Sidr Honig, der vom Sidr Baum stammt. Dieser ist unter anderem im Jemen beheimatet. Da Sidr-Honig sehr selten ist und extrem heilsame Eigenschaften hat, wird er in unseren Breiten nur von SpezialhĂ€ndlern verkauft.Ein interessantes geschmackliches Erlebnis ist der afrikanische Honig, der dunkel und zĂ€h schmeckt. Haben Sie schon einmal kubanischen TropenblĂŒtenhonig oder Avocadohonig vom mexikanischen Avocadobaum gekostet? Als echter Geheimtipp gilt der Tasmanische Leatherwoodhonig, der von den BlĂŒten der Tasmanischen Scheinulme stammt und an seiner samtigen Textur erkannt wird. Wie Sie sehen gibt es in der Welt des Honigs viel zu entdecken.

Tipp 8: Besorgen Sie sich die Bienen-App.

Das Bundesministerium fĂŒr ErnĂ€hrung und Landwirtschaft (BMEL) bemĂŒht sich um die Gesundheit der Bienen und deren Lebensraum, denn Bienen sind fĂŒr unser Ökosystem unverzichtbar. Jedoch haben es die Bienen nicht mehr so einfach ĂŒber das ganze Jahr ausreichend Nahrung zu finden. Lernen Sie deshalb, wie Sie auf Ihrem Balkon, auf der Terrasse oder in Ihrem Garten Blumen anpflanzen, die Bienen besonders gerne mögen.
Schlagen Sie im Lexikon mehr als 100 bienenfreundliche Pflanzen nach. Erfahren Sie alles zu der BlĂŒtenfarbe, BlĂŒhzeit, der Pflege und dem besten Standort der Pflanzen. Erweitern Sie außerdem Ihr Wissen bezĂŒglich der Honigbienen, Wildbienen und Wespen ÜberprĂŒfen Sie Ihre Kenntnisse anschließend im Bienenquiz. Gute Bienenweiden sind unter anderem die Kornelkirsche, der Weißdorn und die Wildrose. Auch die Berberitze, Brombeere, Schwarzer Holunder oder Kreuzdorn stehen bei Bienen hoch im Kurs.

Tipp 9: Gehen Sie bewusst mit Honig um.

Aufgrund seiner heilenden Eigenschaften ist es durchaus verlockend Honig als ideale SĂŒĂŸigkeit zu betrachten. Es handelt sich jedoch um kein Lebensmittel, welches regelmĂ€ĂŸig und in grĂ¶ĂŸeren Mengen verzehrt werden sollte. Ein ĂŒbermĂ€ĂŸiger Konsum von Honig kann auf Grund des Zuckeranteils Ă€hnliche Nachteile wie gewöhnlicher Haushaltszucker haben. Infolgedessen können die ZĂ€hne löchrig werden und Karies entsteht, da Honig besser an den ZĂ€hnen heften bleibt. Vergessen Sie also nicht sich die ZĂ€hne zu putzen. Auch die Darmflora und die BauchspeicheldrĂŒse können ĂŒberfordert sein. Außerdem fördert eine ĂŒbermĂ€ĂŸige Aufnahme von Honig Übergewicht. Genießen Sie den Honig deshalb stehts mit Bedacht und Achtsamkeit.

Tipp 10: Finden Sie Honig in Ihrer NÀhe.

Auf Seiten wie Heimathonig.de oder nearbees.de finden Sie regionale Imker, bei denen Sie direkt bestellen können. Probieren Sie doch mal einen krĂ€ftigen Heidehonig aus der LĂŒneburger Heide oder einen feinen Tannenhonig aus dem Schwarzwald. Mit Sicherheit finden auch Sie Ihren ganz persönlichen Lieblingshonig. Grenzen Sie Ihre Honigssuche dank der praktischen Filterfunktion ein und geben Sie an, ob Sie eher helle oder dunkle Sorten bevorzugen. Nachdem Sie im Suchfeld Ihre Postleitzahl oder den Ort eingegeben haben erhalten Sie jede Menge VorschlĂ€ge. Ganz nebenbei leisten Sie einen tollen Beitrag fĂŒr die Umwelt und fĂŒr die Erhaltung der Artenvielfalt. Das erste Honigdorf Deutschlands befindet sich ĂŒbrigens im AllgĂ€u. Dort erhalten Sie faszinierende Einblicke in die wundersame Welt der Biene und ĂŒber den Beruf des Imkers. Besuchen Sie spannende Einrichtungen wie den Schleuderraum, den Wachsraum, das BienenstĂŒberl oder den Informationsraum. Das großes Bienenhaus verfĂŒgt sogar ĂŒber einen begehbarem Bienenstock. Auf dem Bienenerlebnispfad erfahren Sie auf 12 Stationen alles rund um die Biene.

NĂŒtzliches Zubehör

Um den Honig, der Ihnen in diesem Test vorgestellt wird, stilvoll konsumieren zu können, empfiehlt sich ein Honiglöffel (Honigheber). Dieser ermöglicht es Ihnen, den flĂŒssigen Honig elegant und ohne zu kleckern auf das Honigbrötchen oder in den Tee befördern.
Dazu tauchen Sie den Löffel einfach in das Honigglas ein und drehen diesen bis Sie ihn wieder heraus befördern. Dank der gedrechselten Einkerbungen bleibt der Honig beim Drehen am Löffel haften und kleine Patzer gehören der Vergangenheit an. Achten Sie beim Kauf des Holzlöffels darauf, dass dieser aus unbehandeltem Holz hergestellt wurde. Als Alternative zum Honigglas eignet sich der Honigspender, mit dem man flĂŒssigen Honig sauber und unkompliziert portionieren kann.

Alternativen zum Honig

Da Honig ein tierisches Produkt ist, sind insbesondere Menschen, die sich fĂŒr eine vegane Lebensweise entschieden haben, auf der Suche nach einer Alternative. Sie vertreten die Meinung, dass Imker den Bienen die WintervorrĂ€te wegnehmen und stattdessen mit speziellem Bienenfutter oder Zuckerlösungen versorgen. FĂŒr Veganer ist es aus ethischen GrĂŒnden nicht zu akzeptieren, dass die Bienen kĂŒnstliche Nahrung statt ihrem natĂŒrlichen Futter aufnehmen mĂŒssen. Sicherlich trifft dies auf einige Imkereien zu, doch Bio-Imker unterliegen strengen Richtlinien, weshalb Sie sich bestenfalls ausschließlich fĂŒr Bio-Honig entscheiden. Ein echter Bio-Imker wĂ€hlt als Winterfutter möglichst eigenen Honig und Pollen. Nur in absoluten AusnahmefĂ€llen darf von Bio-Zuckersirup Gebrauch gemacht werden. Falls Sie sich fĂŒr vegane Alternativen interessieren, stellen wir Ihnen hier die wichtigsten vor:

1. Ahornsirup

Ahornsirup wird aus dem Baum des kanadischen Zucker-Ahorns gewonnen und ist kalorienĂ€rmer als Honig. Besonders in Kanada und Nordamerika findet er in vielen Gerichten Verwendung. FĂŒr einen Liter Sirup benötigt man etwa 40 Liter Baumsaft, dem nichts weiter beigefĂŒgt wird. Ahornsirup gibt es in verschiedenen QualitĂ€tsstufen wie mild, aromatisch oder mit einem ausgeprĂ€gten Eigengeschmack.

2. Stevia

Das SĂŒĂŸungsmittel Stevia ist zucker- und kalorienfrei und eignet sich sehr gut zum SĂŒĂŸen von GetrĂ€nken wie Tee. Stevia ist zu 300-mal sĂŒĂŸer als Zucker und wird aus der Pflanze „Stevia rebaudiana“ gewonnen, die auch als Honigkraut bezeichnet wird und aus SĂŒdamerika stammt.

3. ZuckerrĂŒbensirup

ZuckerrĂŒbensirup ist ein schmackhafter Aufstrich, der aus dem Saft der ZuckerrĂŒbe gewonnen wird. Die zĂ€he, streichfĂ€hige Konsistenz und der herb-sĂŒĂŸen Geschmack machen ihn zum idealen Brotaufstrich.

4. Agavendicksaft bzw. Agavensirup

Agavendicksaft wird aus dem Saft der Agave gewonnen und ĂŒberzeugt dadurch, dass er kaum Eigengeschmack hat und sehr vielseitig eingesetzt werden kann. Er findet zum Beispiel Verwendung in Tees, MĂŒslis, Backwaren, Salatsoßen oder Smoothies.

5. Agavencreme

Agavencreme wird ebenfalls aus dem Saft der Agave gewonnen und ist dank der dickflĂŒssigen Masse vergleichbar mit cremigem Honig. Es handelt sich um einen idealen Brotaufstrich.

6. Reissirup

Mit Reissirup lĂ€sst sich fruktosefrei backen. Er ist in vielen BiolĂ€den und im Reformhaus erhĂ€ltlich. Da er keine Fruktose (Fruchtzucker) enthĂ€lt, ist er eine gute Wahl fĂŒr Menschen, die unter einer Fruktoseintoleranz leiden.

7. Löwenzahnsirup

Löwenzahnsirup kann man in der BlĂŒtezeit des Löwenzahns von April bis Juni schnell und einfach selber machen. Außerdem ist das Naturprodukt ein tolles Mittel bei ErkĂ€ltungen.

8. Invertzuckersirup

Die Traubenzucker-Fruchtzucker-Mischung ist in vielen großen SupermĂ€rkten erhĂ€ltlich und Ă€hnelt Honig vom Geschmack her.

9. ApfelsĂŒĂŸe

ApfelsĂ€ure schmeckt neutral und hat eine gute Löslichkeit, weshalb sie das perfekte SĂŒĂŸungsmittel fĂŒr GetrĂ€nke, Kuchen oder Fruchteis ist. Die helle, sirupartige ApfelsĂŒĂŸe gewinnt man aus Äpfeln und kocht sie schonend ein.

10. TrockenfrĂŒchte

Mit TrockenfrĂŒchten wie Datteln, Rosinen oder trockenen Aprikosen können Sie Ihr MĂŒsli schmackhafter machen, aber auch Backen und köstliche Desserts kreieren.

11. Birnendicksaft

Birnendicksaft besteht aus eingedicktem Birnensaft und ist fĂŒr seinen typischen fruchtig-sĂŒĂŸen Eigengeschmack bekannt.

12. KokosblĂŒtensirup

KokosblĂŒtensirup wird aus den BlĂŒten der Kokospalme gewonnen und schmeckt angenehm mild. Er passt gut zu Cocktails, Tees, Salatdressings, Soßen oder Smoothies.

Honigkreationen

Empfehlenswert sind außerdem Honigkreationen, die einige Hersteller anbieten. Dabei wird Honig mit köstlichen Zutaten wie Jamaica Rum, Datteln, Sanddorn, Raps, Kakao, LebkuchengewĂŒrzen, Chai, KrĂ€utern, Limoncello, Mandeln, Erdnuss, Walnuss, Himbeere, Zimt, Aronia, Erdbeere, Ingwer, Marzipan oder Rosenduft angereichert.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

Honig auf Wikipedia

Informationen ĂŒber Biene und Honig

Alles rund um Honig

Honig von Nearbees

Apitherapie mit Honig

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