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Honig Test 2018 • Die 17 besten Honige im Vergleich

Bereits seit Jahrtausenden kennt der Mensch den Honig als natürliches Süßungsmittel. Doch wie gesund ist Honig eigentlich und was gibt es bei der Lagerung zu beachten? Erfahren Sie in der Testtabelle welche 10 Honigsorten besonders empfehlenswert sind.

Honig Bestenliste 2018

Letzte Aktualisierung am: 

   
  Steens Roher Manuka Manuka Health Honig Watson & Son Honig Rüdiger Feldt Honig Honig Larnac Honig Naturprodukte-MV Honig ImkerPur Roher Honig Rüdiger Feldt Honig Imkerei Nordheide Lavendelhonig Orino Orangen Blüten Langnese Flotte Biene Obstblüten Langnese Honig Hoyer Propolis biozentrale Honig Hoyer Fenchel & Thymian Alnatura Waldhonig Alnatura Feine Blüte
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ExpertenTesten TÜV-Siegel 1,11
sehr gut
1,12
sehr gut
1,55
gut
2,02
gut
2,39
gut
2,43
gut
2,58
befriedigend
2,59
befriedigend
2,62
befriedigend
2,66
befriedigend
2,67
befriedigend
2,77
befriedigend
2,77
befriedigend
2,82
befriedigend
2,83
befriedigend
2,83
befriedigend
2,83
befriedigend
Kundenbewertungen
auf Amazon

5 von 5 Sternen
bei 2 Rezensionen

4.3 von 5 Sternen
bei 359 Rezensionen

4.2 von 5 Sternen
bei 98 Rezensionen

4.3 von 5 Sternen
bei 393 Rezensionen

4.1 von 5 Sternen
bei 19 Rezensionen

4.8 von 5 Sternen
bei 10 Rezensionen

4.7 von 5 Sternen
bei 34 Rezensionen

4.3 von 5 Sternen
bei 48 Rezensionen

4.6 von 5 Sternen
bei 18 Rezensionen

5 von 5 Sternen
bei 1 Rezensionen

4.5 von 5 Sternen
bei 4 Rezensionen

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4 von 5 Sternen
bei 8 Rezensionen

3.9 von 5 Sternen
bei 14 Rezensionen

4.3 von 5 Sternen
bei 18 Rezensionen

4.5 von 5 Sternen
bei 2 Rezensionen

4.4 von 5 Sternen
bei 5 Rezensionen
Marke Steens Manuka Health Watson & Son Rüdiger Feldt Honig Larnac Naturprodukte-MV ImkerPur Rüdiger Feldt Imkerei Nordheide Orino Langnese Langnese Hoyer biozentrale Hoyer Alnatura Alnatura
Inhaltsstoffe

Manuka

Manuka, Honig aus Südseemyrte (Leptospermum scoparium)

Manuka, Honig aus Südseemyrte (Leptospermum scoparium)

Buchweizen Honig

Manuka, Honig aus Südseemyrte (Leptospermum scoparium)

Blütenhonig (aus verschiedenen unbekannten Blüten)

Engelwurz (Angelikakraut) Honig

Leatherwood Honig

Lavendel

Orangen

Aus verschiedenen Obstblüten

Blütenhonig (aus verschiedenen unbekannten Blüten)

Propolisextrakt

Akazien Honig

Fenchel, Thymian, Agaven

k. A.

k. A.

Gewicht

340 g

500 g

250 g

500 g

250 g

2,5 kg

400 g

500 g

500 g

400 g

4 x 250 g

250 g

250 g

2 x 350 g

250 g

350 g

500 g

Geschmack

k. A.

Cremig, schmelzend, mild

Kräftig, süss

Kräftig, süss, aromatisch

Cremig, kräftig

Würzig, süss

k. A.

Mild, süss

k. A.

Fruchtig, herb

Mild und ausgewogen

Mild aromatisch

k. A.

Mild, cremig

k. A.

Kräftig, würzig

k. A.

Ursprunsland

Neuseeland

Neuseeland

Neuseeland

Deutschland

Neuseeland

Deutschland

Aus EU und nicht EU Ländern

Deutschland

k. A.

Griechenland

k. A.

Aus verschiedenen Ländern

k. A.

Deutschland

k. A.

Brasilien, Italien, Chile, Mexico

Bulgarien, Rumänien, Ungarn

Zusatzstoffe

nein

NICHT ZUTREFFEND

100% naturbelassener Manuka Honig

k.A.

Mit Süßungsmittel(n), NICHT ZUTREFFEND

k.A.

nein

Leatherwood-Honig

nein

nein

nein

k.A.

nein

NICHT ZUTREFFEND

nein

nein

nein

Ohne Geschmacksverstärker

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

Aufbewahrung

Kühl und trocken lagern

Kühl und trocken lagern (unter 25°C).

Kühl und trocken lagern.

Wenig Licht, trocken und kühl aufbewahren

Kühl und trocken lagern.

Kühl und trocken lagern.

Kühl und trocken lagern

Wenig Licht, trocken und kühl aufbewahren

Kühl und trocken lagern

Kühl und trocken lagern

Kühl und trocken lagern

Kühl und trocken lagern.

Kühl und trocken lagern

Wie andere Rohkost ist auch Honig für Säuglinge unter 12 Monaten nicht geeignet.

Kühl und trocken lagern

Kühl und trocken lagern

Kühl und trocken lagern

Bio

k. A.

nein

nein

nein

ja

nein

nein

nein

nein

nein

nein

nein

ja

ja

ja

nein

ja

Im Glas

nein

ja

ja

ja

nein

ja

ja

ja

ja

ja

nein

nein

ja

nein

nein

nein

ja

Besonderheiten
  • Stärkt die Gesundheit
  • Nicht pasteurisiert
  • Bekämpft Bakterien
  • Nicht über 70 Grad erhitzt
  • Roh und Kaltgepresst
  • MGO 400+
  • Gute Qualität
  • Antibakterielle Wirkung
  • Hilft bei Entzündgen
  • Ohne Geschmacksverstärker
  • Prämiert mit dem Molan Gold Standard
  • MGO 600+
  • Antibakteriell
  • Hohe Qualität
  • Ohne Geschmacksverstärker
  • Ohne Konservierungsstoffe
  • Antibakteriell
  • Ohne Geschmacksverstärker
  • Ohne künstliche Farbstoffe
  • Preisgünstig
  • MGO 420+
  • Antibakteriell
  • Hilft bei Entzündungen
  • Bio
  • Lecker
  • Antibakteriell
  • Streichzart
  • Gute Qualität
  • Gute Konsistenz
  • Preis-Leistungsverhältnis
  • Naturbelassen - keine Behandlung des Honigs
  • Hochwertige Proteine
  • Energieschub für die Gesundheit
  • Nachhaltige Haltung
  • Bekämpft Bakterien und andere Schädlinge
  • Antibakteriell
  • Ohne künstliche Zusatzstoffe
  • Premiumqualität
  • Lecker
  • Leicht dosierbar
  • Stärkt die Gesundheit
  • Ohne Konservierungsstoffe
  • Hilft bei Erkältung
  • Nicht erhitzt
  • Im Glas
  • Naturprodukt
  • Frei von Chemie
  • Schonend kaltgeschleudert
  • Artgerechte Haltung
  • Stärkt die Gesundheit
  • Bekämpft Bakterien
  • Grosse Anwendungmöglichkeit
  • Stärkt die Gesundheit
  • Relativ günstig
  • Leicht dosierbar
  • Streichzart
  • Antibakteriell
  • Leicht dosierbar
  • Preisgünstig
  • Hohe Qualität
  • Antibakteriell
  • Bio-Siegel
  • Stärkt die Gesundheit
  • Im Glas
  • Kein Einsatz von synthetischen Chemikalien bei der Behandlung von Krankheiten oder zur Desinfektion
  • Antibakteriell
  • Leicht dosierbar
  • Hilft bei Entzündungen
  • Gute Qualität
  • Glutenfrei
  • Hilft bei Hustenreiz und Heiserkeit
  • Gesundheitsfördernd
  • Stärkt die Abwehrkräfte
  • Bio-Siegel
  • Ohne Zuckerzusatz
  • Gut für die Gesundheit
  • Leicht dosierbar
  • Bio-Siegel
  • Grosse Anwendungmöglichkeit
  • Bekämpft Bakterien
  • Bio-Siegel
  • Stärkt die Gesundheit
  • Naturbelassen
  • Bekämpft Bakterien
  • Vegetarisch
Verarbeitungsqualität
Komfort
Preis-Leistungsverhältnis
Produktbericht                               Produktbericht  
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Was ist Honig?

Honig ist ein Naturprodukt, das von Honigbienen produziert wird. In erster Linie dient er den Bienen einer Bienenzucht als Nahrungsgrundlage. Diese speichern ihn in sogenannten Bienenwaben ab.
Doch welche Inhaltsstoffe sind eigentlich im Honig enthalten?

Honig besteht zu einem geringen Prozentsatz aus Wasser. Er enthält neben Kohlenhydraten, Proteinen, Enzymen, organischen Stoffe und Lactome auch Minderalstoffe und Spurenelemente. Doch Honig ist auch sehr reich an Vitaminen wie B1, B2, B3, B5, B6, B8 oder B9, weshalb er das Immunsystem optimal unterstützt.

Wie funktioniert Honig?

Honige sind ideale und natürliche Süßungsmittel. Da Honig viele Mineralstoffe, Antioxidantien, Vitamine und eine große aromatische Vielfalt enthält, lässt er sich vielseitig einsetzen.

Wie viele Kalorien hat Honig?

Bei Naturprodukten können die messbaren Werte für Kalorien etwas schwanken. Hier sehen Sie ein paar typische Werte:

– 100 Gramm ergeben ca. 300 kcal

– Ein Teelöffel (10 Gramm) enthält also ca. 30 kcal

– Ein Esslöffel (20 Gramm) schlägt mit 60 kcal zu Buche.

100 Gramm Zucker hingegen kommen mit 390 Kalorien einher. Man muss jedoch erwähnen, dass Zucker kein Wasser enthält und somit konzentrierter ist.

Vorteile und Anwendungsbereiche

Bevor Sie sich für einen Honig entscheiden, sollten Sie sich überlegen, was genau Sie mit Ihrem persönlichen Lieblingshonig aus diesem Test vorhaben. Falls Sie zum Beispiel eine Komponente für das Familienfrühstück suchen, sollten Sie besonders hohen Wert auf die Qualität und den Geschmack legen. Als Süßungsmittel für warme Getränke wie Tee oder heiße Milch eignet sich Honig in einer praktischen Dosierflasche.

Honig in der Küche

Honig verleiht Ihren Salatdressings, Soßen und Dipps eine feine Note. Auch Desserts und Eiscreme können Sie mit Honig süßen. Ihr Braten erhält eine tolle Kruste, indem Sie das Fleisch mit Honig bestreichen. Beim Backen ist es übrigens legitim zu preisgünstigeren Honigsorten zu greifen, da die Enzyme sowieso durch die Hitze zerstört werden.

Übrigens können Sie mit Honig Ihren Kuchenteig flüssiger machen und folglich die angegebene Flüssigkeitsmenge des Rezeptes reduzieren.

Sie sollten wissen, dass Rührteig durch Honig deutlich schneller bräunt. Es geht nichts über ein leckeres Honigbrot, doch auch als Topping auf dem Müsli oder als Zutat in einem Gebäckstück, Pfannkuchen oder einer Vollkornschnitte macht sich der goldene Nektar gut.
In Griechenland gilt es als echte Spezialität Honig zusammen mit Käse und ein paar Oliven zu verzehren.

Honig in Kosmetikprodukten

In vielen Schönheitsprodukte wie Handcremes, Duschbädern, Seifen, Bodylotions oder Lippenpflege ist Honig enthalten. Rauhe Hände macht er wieder samtweich, während er spröde Lippen mit Feuchtigkeit versorgt. In Kombination mit Haferflocken lässt sich aus Honig eine tolle Gesichtsmaske anfertigen. Dank der antibakteriellen und pilzhemmenden Eigenschaften wirkt Honig sich positiv bei Entzündungen und trockener Haut aus. Bei trockenen und glanzlosen Haaren, ist es eine gute Idee 50 Gramm Honig mit einem Esslöffel Obstessig und 75 Gramm Weizenkeimöl zu vermengen. Diese Paste lässt man eine halbe Stunde einwirken, bevor man sie dann gründlich ausspült. Auch im Wellnessbereich spielt Honig eine entscheidende Rolle. Eine Massage mit warmen, flüssigen Honig ist eine Wohltat für den ganzen Körper, da er die Durchblutung fördert und Schlacken oder Giftstoffe löst. Als positiver Nebeneffekt wird man mit einer samtig-zarten Haut verwöhnt. Durch gezielte Massagegriffe öffnen sich die Hautporen, sodass der Honig in die verschiedenen Hautschichten gelangen und sich dort entfalten kann. In der Sauna erfreuen sich viele Besucher an den Honigaufgüssen. Dabei kommt der Honig nicht, wie beim üblichen Aufguss auf die Steine, sondern direkt nach dem Vorschwitzen oder dem ersten Aufguss auf die Haut. Durch die Wärme verflüssigt sich der wohlriechende Honig und zieht schnell in die Haut ein, wo er sie reinigt, strafft und pflegt. Nach dem Saunagang sollten Sie die Reste gründlich unter der Dusche abwaschen.

Honig als Süßigkeit

Viele Hersteller bieten köstliche Honig-Spezialitäten in Form von Honig-Waffeln, Honig-Bonbons, Honig mit Lakritze, Honig-Gummibärchen, Honig-Knusper-Taler oder Honig-Lollies an.

Weitere Erzeugnisse der Bienen

Honig aus unserem Test ist übrigens nicht das einzige Erzeugnis, das die fleissigen Bienchen produzieren. Sie sind auch für die Herstellung von Bienenwachs bekannt, der für die Produktion von Kerzen verwendet wird. Bienenwachs wird außerdem zum Verschließen der vollen Honigzellen genutzt.

Blütenpollen bzw. Blütenstaub dient der Biene als wertvolle Eiweißzufuhr, die nicht nur die erwachsene Biene, sondern auch die Brut benötigt. Doch auch Menschen profitieren von der antibiotischen Wirkung von Pollen und den zahlreichen gesunden Inhaltsstoffen. Sie steigern das physische und geistige Leistungsvermögen und gleichen Ernährungsdefizite aus. Auch Schwangere ziehen Nutzen aus den wichtigen Substanzen, die positiv in Stillzeiten oder Stresssituationen wirken.

Aus dem Bienenharz Propolis lassen sich viele Produkte wie reichhaltige Cremes und Salben anfertigen, die für die äußere Anwendung gedacht sind und Hauptprobleme wie Ekzeme oder Akne lindern können.
Doch auch innerlich lässt sich Propolis in Form von Tinkturen, Tropfen, Kapseln, Pulver und Bonbons anwenden. Propolis-Bonbons sollte man bei Entzündungen im Rachenraum lutschen. Gelée Royale ist der von den Ammenbienen in den Speichel- und Futterdrüsen erzeugte Futtersaft, von dem sich die Königinnenlarven ernähren. Einen positiven Effekt hat Gelée Royale unter anderem bei Osteoporose und bei Hautverletzungen.

Bienengift wird in zwei Drüsen im Hinterleib in ihrer ‚Stockphase‘ produziert. Als Stockphase bezeichnet man die Zeit zwischen dem Schlupf und vor ihrer Rekrutierung als Sammelbiene. Bei den Komponenten des Giftes handelt es sich um eine wasserklare Flüssigkeit. In der Medizin wird Biengift in Form von Salben zur Behandlung von entzündlichen Gelenkerkrankungen (Arthritis) und Rheuma verwendet. Es ist außerdem eine echte Geheimwaffe bei Narben bzw. Vernarbungen, Neuralgien, Durchblutungsstörungen oder Sportverletzungen. Selbstverständlich können Sie Honig auch als Getränk in Form von Honigwein (Met), oder Honigbier konsumieren. Met ist ein alkoholisches Getränk, das aus Honig und Wasser besteht. Zum Teil werden auch andere Substanzen wie verschiedene Gewürze, Früchte und Fruchtsäfte wie Äpfel oder Apfelsaft. In der germanischen Mythologie galt Met als Trank und Geschenk der Götter. Bei Honigbier handelt es sich um gewöhnliches Bier, das unter der Beigabe von Honig gebraut wird.

Vorteile und Nachteile von Honig im Überblick

Vorteile:

  • höhere Süßkraft als Rohrzucker
  • geringere Energiedichte als Rohrzucker
  • entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung
  • große Verfügbarkeit
  • glutenfrei
  • aromatische Vielfalt

Nachteile:

  • zu viel Honig verursacht Karies
  • nicht für Allergiker geeignet, da geringe Menge an Pollen vorhanden sind
  • Babys und Kleinkinder unter 12 Monaten sollten keinen Honig konsumieren
  • Honig sollte nur in Maßen verzehrt werden
  • Achtung vor Etikettenschwindel
  • Hoher Fruktosegehalt, der in hohen Mengen zu Bauchweh oder Blähungen führen kann
  • Erwärmung über 40 Grad gehen wichtige Inhaltsstoffe verloren

Welche Arten von Honig gibt es?

Je nach Herkunft gibt es unterschiedliche Honigsorten, die sich geschmacklich, farblich und hinsichtlich des Geruchs unterscheiden können. Dazu gehören Arten wie Acahual Honig, Rapshonig, Löwenzahnhonig, Obstblütenhonig, Manuka-Honig, Sommerblütenhonig, Lindenhonig, Edelkastanienhonig, Pinienhonig, Eichenwaldhonig, Orangenblütenhonig, Tamariskenhonig, Kleehonig, Heidehonig, Thymianhonig, Eukalyptushonig, Akazienhonig, Waldhonig und Tannenhonig.

Grundsätzlich unterscheidet man Honigsorten in zwei Kategorien: Waldhonige bzw. Honigtauhonige und Blütenhonige.

Waldhonig entsteht aus Honigtau, der von Blattläusen oder Schildläusen produziert wird, indem sie Saft von Blättern oder Nadeln saugen und die überschüssige Flüssigkeit ausscheiden. Die Biene sammelt diesen Nektar dann und verarbeitet ihn im Bienenstock zu Honig. Der Honigtau ist für die dunkle Farbe des Waldhonigs verantwortlich.

Zu den Honigtauhonigen geöhren zum Beispiel spezielle Honigsorten wie Eichen-, Tannen- oder Fichtenhonig.

Blütenhonig geht aus dem Nektar verschiedener Blütenpflanzen hervor. Sammelt die Biene nur Nektar einer spezifischen Blütenpflanzenart, handelt es sich um einen sortenreinen Honig. Nektarmischungen aus mehreren Pflanzen werden meist als „Blütenhonig“ oder „Sommerblütenhonig“ bezeichnet.

Zu den Blütenhonigen zählen zum Beispiel der Raps-, Klee-, Löwenzahn-, Lindenblüten-und Frühjahrsblütenhonig, die sich durch ihr feines, fruchtiges oder blumiges Aroma auszeichnen.

So wird Honig getestet

Kategorie: Geschmack

Erklärung: Honig gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen wie angenehm, kräftig, milde Süße, aromatisch, harzig, leicht blumig und viele weitere. Honig enthält rund 120 Aromastoffe, die ihm seinen typischen, variierenden Geschmack verleihen, der sich je nach Pflanzenart unterscheidet.

Zu den hellen, lieblichen Sorten, deren Nektar meist im Frühling gesammelt wurde, gehören zum Beispiel Rapshonig, Kleehonig oder Honig aus Löwenzahn. Wer eine dunklere, intensiv schmeckendere Variante sucht, liegt mit Kastanienhonig oder Tannenhonig richtig. Der Nektar dieser Arten wird bis zum Sommer gesammelt. Aromatisch hingegen sind Sorten wie Lavendel-, Rosmarin- oder Thymianhonig. Als Faustregel gilt: Je heller der Honig umso milder sein Geschmack.

Kategorie Herkunfstland:

Erklärung: Erfahren Sie hier aus welchem Land der Honig ursprünglich stammt.

Populäre Beispiele von Honig sind Blütenhonig, Buchweizenhonig, Heidehonig, Löwenzahnhonig, Robinienhonig, Sonnenblumenhonig, Tannenhonig und Waldhonig. Neuseeland ist das Ursprungsland des wertvollen und heilenden Manuka-Honigs und des Kamahihonigs. Aus Australien stammt der tasmanische Leatherwood Honig, der als feine Spezialität gilt. Griechenland stellt köstlichen Thymianhonig und Orangenblütenhonig her, der dank des milden Klimas besonders schmackhaft ist.

Kategorie: Konsistenz

Erklärung: Die Konsistenz des Honigs wird durch das Fructose-Glucose-Verhältnis definiert. Glucose hat die Eigenschaft, dass sie schneller kristallisiert als Fructose. Demzufolge ist Honig mit einem hohen Glucoseanteil cremig bis fest. Ein Honig mit weniger Glucose und höherem Fructosegehalt hingegen ist eher flüssig.

Im Laufe eines Tests der Stiftung Warentest wurden Honigsorten auf ihren Geschmack getestet. Dabei wurde festgestellt, dass einige Honige fremdartig nach dem Bienenabwehrmittel Phenylacetaldehyd schmeckten. Auch Rauch, mit dem sich viele Imker vor Angriffen der Bienen schützen darf sich nicht auf den Honig niederschlagen.
Bei der mikroskopischen Analyse konnte man feststellen, dass einige Honige falsche Tatsachen vortäuschten. So stammte ein Wiesenhonig zum Beispiel nicht überwiegend von Wiesenblüten.

Worauf muss ich beim Kauf von Honig achten?

Honig ist ein köstliches Naturprodukt, dass es in zahlreichen Geschmacksrichtungen und unterschiedlicher Qualität zu kaufen gibt. Achten Sie darauf, ob der Honig durch den Deutschen Imkerverbund als „echter deutscher Honig“ gekennzeichnet wurde.

Bei Importen aus Nicht-EG-Ländern ist es für den Verbraucher oft unklar zu erkennen was er kauft. Beziehen Sie sich deshalb vorzugsweise auf den Kauf von Honig aus Deutschland. Honig aus dem Supermarkt ist in der Regel ein Importhonig, das heißt ein Produkt, das Tonnenweise aus dem Ausland nach Deutschland transportiert wird.

Das Statistische Bundesamt hat herausgefunden, dass unser Honig aus mehr als 70 Ländern stammt.

Was hat es mit dem Etikettenschwindel auf sich?

Die Honigverordnung besagt, dass es sich bei Honig zu 100 Prozent um ein Naturprodukt handelt, das frei von Zusätzen und anderen Veränderungen auf den deutschen Markt kommt. Im Jahr 2004 enthüllte die Stiftung Warentest jedoch, dass häufig Etikettenschwindel betrieben wurde. Auch wenn auf der Packung Wildblütenhonig stand, war das noch lange kein Garant, dass wirklich Wildblütenhonig enthalten war.

Eine Sorte darf gemäß der Honigverordnung nur vorgegeben sein, wenn der Honig überwiegend vom Nektar bzw. dem Honigtau einer Pflanze stammt.
In einigen Honigen wurden sogar Nitrofurane (Reste von Antibiotika) gefunden. Bei der Überprüfung von 34 Honigen, verstießen 18 gegen die Vorschriften. 10 hätten gar nicht als Honig verkauft werden dürfen. Hinzu kam, dass neun Honige die Sortenbezeichnung zu Unrecht trugen. Aber immerhin schnitten insgesamt 14 Honige gut ab. Als Verbraucher sollten Sie sich außerdem darüber erkundigen, dass kein Pflanzengift eingesetzt wurde. Entscheiden Sie sich im Zweifelsfall für Bio-Honig. Grundsätzlich gilt: je naturbelassener und freier von Zusätzen der Honig ist, desto mehr Mineralstoffe, Enzyme und Vitamine stecken in ihm. Halten Sie deshalb Ausschau auf Begriffe wie wabenecht oder fermentreich.

Was versteht man unter Bio-Honig?

Einer der Hauptunterschiede zwischen ökologischem und konventionellem Honig besteht in der Bienenhaltung und der Arbeitsweise der Imker. Die EU-Bio-Verordnung hat im August 2000 die Richtlinien für ökologische Bienenhaltung bestimmt und den Begriff Bio-Honig schützen lassen. Zur Sicherstellung der Bio-Qualität werden regelmäßige Qualitätskontrollen durchgeführt.

Bio-Honig bedeutet, dass während der Honigernte keine synthetischen Chemikalien eingesetzt worden sind. Die Bienenkästen bestehen ausschließlich aus natürlichen Materialien wie Holz, Lehm und Stroh. Außerdem ist das Beschneiden der Flügel der Königin verboten. Zu einer ökologischen Produktion gehört zudem der respektvolle Umgang mit Tieren, Pflanzen und der ganzen Natur, sowie der verantwortungsvolle Umgang mit den Ressourcen. Die Bienenweide besteht im Umkreis von drei Kilometern aus ökologisch angebauten Pflanzen und/oder Wildpflanzen. Nicht gestattet sind der Kontakt mit Schadstoffen aus emittierenden Industrien, Autobahnen, Müllverbrennungsanlagen oder anderen toxischen Institutionen. Bei der Honigverarbeitung darf die Bienenstocktemperatur (max. 40°C) nicht überschritten werden, da der Honig sonst durch die Wärme geschädigt würde. Ein weiteres Kriterium besagt, dass während der Honigernte gänzlich auf chemische Mittel und Medikamente zum Fernhalten der Bienen oder zum Schutz vor Parasiten und Krankheiten verzichtet werden muss. Bio-Imker bekämpfen die Varroamilbe mit organischen Säuren.

Noch ein Tipp: Vermeiden Sie es Honig in Plastikbehältnissen zu erwerben, da diese Weichmacher enthalten, die in den Honig übergehen können.

Kurzinformation zu den führenden 7 Herstellern

  • Vonig von Vegablum
  • Langnese Honig
  • Bihophar Honig
  • Breitsamer Honig
  • Bio-Honig von Hoyer
  • Honig Reinmuht
  • Walter Lang
Vegablum wurde im Oktober 2015 gegründet und bietet neben zahlreichen veganen und palmölfreien Produkten wie Brotaufstrichen und Likör (Vonig-Likör) auch Alternativen für den Honig wie den Vet (die vegane Version von Met) und Vonig. Vonig hat die gleiche Konsistenz wie Vonig und wird in verschiedenen Geschmacksrichtungen wie Apfel, Apfel-Zimt, Ringelblume, Brennnessel, Gänseblümchen, Sonnenblumen und vielen mehr angeboten. 10 Cent der Einnahmen pro verkauftem Artikel werden zum Wohle der Tiere an einen Lebenshof gespendet.
Die Geschichte des Familienunternehmens Langnese begann im Jahr 1925. Zur Produktpalette gehören Landhonig, Wildblütenhonig, Sommerblütenhonig, Wald- mit Blütenhonig, Obstblütenhonig, Wildlavendel- mit Blütenhonig, Sonnenblumenhonig und viele weitere. Desweiteren gibt es den Langnese Flotte Biene Honig „Sabienchens Honig“, der aufgrund seiner milden Eigenschaften und tropffreien Dosierung optimal für Kinder geeignet ist.
Das 1933 gegründete Unternehmen bietet mit rund 60 verschiedenen Produkten eine der größten Auswahl von Honigsorten. Der Honig unterliegt strengen Qualitätsstandards, sodass jedes Honigglas eine Kontrollnummer und eine einwandfreies Analysezertifikat erhält. Neben dem Bestseller „Wabenquell“ kann man bei Bihophar verschiedene Sorten- und Trachthonige bestellen, wie beispielsweise Akazienhonig oder Waldhonig, Länderspezialitäten aus Südfrankreich, Dänemark, der Türkei, Portugal, Spanien, Mexiko oder Italien oder Fairtrade-Honig. Aber auch Bio-Honige sowie weitere Bienenspezialitäten, wie Gelée Royale gehören zu der Produktvielfalt.
Alles begann in den 1930er Jahren mit einem kleinen Geschäft für Milch und Honig. Mittlerweile ist der Betrieb Breitsamer in dritter Generation und bietet alles um Honig an. Im Jahr 2016 gewannen die Imkergold Fairtrade Honige den Fairtrade Award 2016 als bestplatzierte Lebensmittel.
Das Familienunternehmen Hoyer wurde vor über 40 Jahren als Imkerei gegründet. Der Hauptfokus liegt auf der sorgfältigen Auswahl der Rohstoffe. Es wird vollständig auf den Einsatz von gentechnisch veränderten oder bestrahlten Zutaten, sowie künstlichen Aromastoffen, Süßstoffen und Farbstoffen verzichtet. 
Das mittelständische Unternehmen Honig Reinmuth besteht seit 1926 und bietet verschieden Honigprodukte an. Falls Sie sich nicht entscheiden können oder auf der Suche nach einem kreativen Geschenk sind, sollten Sie die Kategorie „Honigsets“ besuchen. Dort finden Sie Probierpakete und Geschenkkartons für wahre Honigfans. 
Bereits seit über 100 Jahren importiert die Walter Lang GmbH Honig aus allen fünf Kontinenten. Neben milden Blütenhonigen werden auch Spezialitätenhonige angeboten. Im Lager stehen circa 3.000 t. Honig zur Auswahl bereit. Positiv hervorzuheben ist, dass der Vertrieb in allen wichtigen Honigerzeugerländern zahlreiche Bio-Honig-Projekte ins Leben gerufen hat.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meinen Honig am Besten?

Honig können Sie im Supermarkt oder auf Wochenmärkten kaufen.

Es empfiehlt sich jedoch den Honig online zu kaufen, da es im Internet eine deutlich größere Auswahl an verschiedenen Honigsorten gibt. Auch Imker bieten köstliche Bio-Honige im World Wide Web an. Ein weiterer Vorteil ist es, dass Sie in einigen Online-Shops Probiergläser zu einem günstigeren Preis bestellen und testen können. Die meisten Online-Shops bieten einen kostenlosen Versand ohne Mindestbestellmenge an. Im Internet haben Sie außerdem die Möglichkeit eine ausgiebige Recherche zu betreiben, ohne lange Anfahrtswege in Anspruch zu nehmen. Einige Online-Geschäfte bieten Ihnen Geschenkkörbe mit diversen Honigprodukten oder Gutscheine zum weiter verschenken an. Achten Sie Sonderaktionen, die regelmäßig offeriert werden.

Wissenswertes und Ratgeber

Die Geschichte des Honigs

Die ersten Hinweise auf die menschliche Nutzung von Honig als Nahrungsmitteln sind in der Steinzeit zu finden. Tatsächlich belegen ca. 9.000 Jahre alte steinzeitliche Höhlenmalereinen, dass es damals „Honigjäger“ gegeben hat. Honig gilt als das erste und lange Zeit einzige Süßungsmittel. Honig von wild lebenden Bienenvölkern konnte praktisch als Köder eingesetzt werden, um Bären anzulocken und zu erlegen.

In Stein gearbeitete prähistorische Felsbilder in Australien zeigen an, dass die Aboriginies schon damals Buschhonig von Bienen ohne Stacheln sammelten.

Im 7.Jahrtausend v. Chr. kam es in Anatolien zu ersten Versuchen Hausbienen zu halten und dadurch Honig zu generieren. Um 3000 v. Chr. betrachteten die Menschen im Alten Ägypten Honig als „Speise der Götter“ und als Quelle der Unsterblichkeit. Ein Topf Honig war so wertvoll wieder Besitz eines Esels. Der berühmteste Arzt des Altertums, Hippokrates von Kos, lehrte um 400. v. Chr., dass man Fieber mit Honigsalben senken kann. Außerdem wurde entdeckt, dass Honigwasser den Athleten der antiken Olympischen Spiele zu Hochleistungen verhalf. Das ist darauf zurückzuführen, dass Honig dem Körper und dem Gehirn eine große Menge an leicht verwertbaren Kohlenhydraten liefert. Diese werden schnell in Energie umgewandelt.

Der Kirchenlehrer Augustinus empfand Honig als Symbol für die Zärtlichkeit und Güte Gottes. Die Römer waren davon überzeugt, dass Honig den Menschen Poesie und Beredsamkeit schenkte und betrieben deshalb eine intensive Bienenhaltung. Der französische Herrscher Napoleon erklärte die Biene sogar zu seinem Wappentier. Napoleons prächtige Kleider und sein Banner sind mit Bienen geschmückt.

In der Bibel findet man eine der berühmtesten Passage, die sich auf Israel bezieht ganze 16 Mal: „Das Land, in dem Milch und Honig fließen“
Auch im Koran finden sich in der 16. Sure an-Nahl (steht für Biene) Wirkungen auf die heilenden Eigenschaften von Honig. Im Vers 68-69 heißt es „Und dein Herr hat der Biene eingegeben: «Baue dir Häuser in den Bergen und in den Bäumen und in den Spalieren, die sie errichten. Dann iß von allen Früchten und folge den Wegen deines Herrn, (die dir) leicht gemacht.» Aus ihren Leibern kommt ein Trank, mannigfach an Farbe.“ Auch bei dem indigenen Volk der Mayas galt Honig als heiliger Nektar, der nach der Honigernte den Göttern als Opfer dargebracht wurde. In Indien ist es noch heute noch Tradition die Zunge eines Neugeborenen mit Honig zu bestreichen, da er ein Symbol für allgemeines Wohlbefinden ist. Und warum bezeichnen die Amerikaner die Flitterwochen, also die ersten vier Wochen nach der Hochzeit eigentlich als „Honeymoon“? Nun, das geht auf einen alten europäischen Brauch zurück, bei dem ein frisch vermähltes Paar vier Wochen nach der Heirat täglich den berauschenden Honigwein konsumiert.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Honig

Ein Bienenvolk verbraucht über den Sommer 30-60 kg Honig selbst. Der Imker hofft auf einen Honigertrag von über 10 kg pro Volk. Doch das ist anstrengender als gedacht, wenn man bedenkt, dass an guten Tagen zwischen 10.000 und 15.000 Bienen in den Bienenstock fliegen.

Abhängig von der Witterung macht eine Biene bis zu 30 Ausflüge, auf denen sie mit einer Geschwindigkeit von 30 km/h unterwegs ist. Jede einzelne Biene sammelt je nach Entfernung und Ergiebigkeit der Tracht in 15-30 Minuten 50 mg Nektar. Das entspricht einer Nektarmenge von 100 Apfelblüten oder 1500 Kleeblüten. Der Nektar enthält bis zu 80 % Wasser.

Für die Erzeugung von einem Kilo Honig muss eine Biene ca. 3 kg Nektar sammeln. Zu diesem Zweck ist es erforderlich, dass die Biene bis zu 15 Millionen Blüten befliegt. Sie fliegt dafür eine Strecke von ca. 160.000 Kilometern zurück. Folglich fliegt sie quasi viermal um die Erde.

Im Vergleich zu Wespen und Hummeln, bei denen im Winter lediglich die Königinnen überleben, sind die Bienen darum bemüht auch bei eisigen Temperaturen ihr ganzes Volk durch den Winter zu bringen. Für die Erreichung dieses Zieles müssen sie enorm viel Wärme produzieren, sodass selbst bei bitterkalten Außentemperaturen von minus 20°C im Bienenstock die erforderliche Mindesttemperatur von 30°C erhalten bleibt. Diese Arbeit kostet die Bienen viel Kraft, doch den Energieverlust gleichen sie durch ihre Honigvorräte wieder aus.

Um in Mitteleuropa zu überwintern, ist es erforderlich, dass das Bienenvolk circa 35 Kilogramm Honig sammelt. Sofern die Bienen in den warmen Monaten ausreichend Nektar oder Honigtau horten konnten, produzieren sie weit über 100 Kilogramm Honig.

Die Bienenkönigin hat die Aufgabe Eier zu legen. Um die 2000 Stück schafft sie in den Sommermonaten pro Tag. In Deutschland sorgen ca. 120.000 Imker, die für insgesamt etwa 830.000 Bienenvölker verantwortlich sind, für eine reich gedeckte Honigtafel. Ohne Bienen wären weder der Obstbau, noch die moderne Landwirtschaft möglich.

Gemäß einer Studie aus dem Jahr 2012 liegt der geschätzte wirtschaftliche Nutzen der Bienen bei 265  Milliarden Euro pro Jahr. Mit 1 bis 1,5 kg pro Kopf und Jahr zählen die Deutschen definitiv zu den Welt-Spitzenreitern im Honig-Verbrauch. Davon stammen 20 Prozent aus deutscher Produktion und 80 Prozent werden importiert.

Das Sterben der Bienen

In Deutschland sind heutzutage 197 Wildbienenarten gefährdet und 31 Arten vom Aussterben bedroht. Das Sterben der Bienen wird massenhaft vor allem durch Pestizide, Monokulturen und den Verlust von Lebensräumen verursacht. Ein bekanntes Zitat, das den Nagel auf den Kopf trifft lautet: „Stirbt die Biene, hat der Mensch noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“  Da immer mehr Pflanzen aussterben, wird das Nahrungsangebot für Bienen immer eingeschränkter. In den nächsten Jahrzehnten werden laut dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen circa weitere 20.000 Arten von Wildpflanzen aussterben. Auch der Klimawandel trägt seinen Teil dazu bei. Falls Sie einen Garten haben, sollten Sie also versuchen dienen so attraktiv wie möglich für die Honigbienen und Wildbienen zu gestalten, indem Sie zum Beispiel Wildblumen ansäen und auf Pestizide verzichten. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht Bienenpate bei einer Institution für nachhaltiges Leben zu werden? Informieren Sie sich am besten ganz unverbindlich über die Vorteile und Möglichkeiten, die solch eine Patenschaft mit sich bringt.

Warum stechen Bienen eigentlich?

Die Aufgabe der Biene ist es Vorräte anzulegen, mit denen Sie Phasen der Nahrungsknappheit überstehen kann. Diese hart erarbeiteten Bestände hütet sie wie einen Schatz. Von Natur aus haben es aber auch andere Tiere wie Braunbären, Waschbären, Spitzmäuse, Spechte oder Ameisen auf die Reserven abgesehen. Der Stachel dient der Biene demzufolge als effektives Mittel zur Verteidigung. Ohne Grund würde eine Arbeitsbiene nie von alleine angreifen, da der Stich für sie selber tödlich wäre.

Das liegt daran, dass ihr Stachel mit einer Art Widerhaken versehen ist, der in der dicken Haut des Menschen steckenbleiben würde.

Honig in 6 Schritten richtig auf dem Herd schmelzen

Da frischer, roher Honig oft dick ist, macht es Sinn ihn durch den Schmelzvorgang zu verflüssigen. Auch alter Honig kristallisiert und verfestigt sich, doch das ist kein Grund zur Besorgnis, da man die Kristalle durch die richtige Temperatur entfernen kann. Zwar eignet sich für dieses Vorhaben auch die Mikrowelle, doch der Herd ist empfehlenwerter, da er keine schädlichen Strahlen verursacht.

1) Füllen Sie den Honig mit einem Löffel in ein Konservenglas mit Deckel. Das Glas sollte unbedingt Raumtemperatur haben und nicht kalt sein, da es sonst springen kann.

2) Bringen Sie in einem tiefen Topf Wasser zum kochen. Der Topf sollte bis zur Hälfte mit Wasser gefüllt sein. Platzieren Sie das Konservenglas in den Topf und kontrolliere den Wasserstand. Der Honig im Glas sollte vom Wasser bedeckt sein.

3) Nehmen Sie den Topf von der Hitze, nachdem das Wasser am sprudeln ist und stellen ihn auf eine hitzebeständige Oberfläche.

4) Stellen Sie das Glas nun in den Topf, sodass es von Wasser umgeben ist. Der Deckel sollte nur lose auf dem Glas liegen.

5) Nehmen Sie den Deckel ab und rühren Sie den Honig um, bis er geschmolzen ist bzw. bis keine Kristalle mehr zu sehen sind. Das Glas befindet sich immer noch im Topf.

6) Entfernen Sie das Glas aus dem Wasser, trocknen es mit einem Handtuch ab und schrauben den Deckel gut fest. Lagern Sie den Honig bei Raumtemperatur.

10 Tipps rund um den Honig

Tipp 1: So lagern Sie Ihren Honig richtig.

Honig reagiert sensibel auf Feuchtigkeit. Aus diesem Grund sollte er keinesfalls in feuchten, muffigen Kellern gelagert werden. Außerdem ist Honig wasserlöslich und kann Wasser nicht nur aufnehmen, sondern auch binden. Bei einer Erwärmung von über 30 °C würden wichtige Inhaltsstoffe (Enzyme) verloren gehen.

Empfehlenswert ist deshalb die Lagerung an einem trockenem und dunklem Ort, der zudem kalt ist. Da Honig stark Wasser anziehend (hygroskopisch) ist, sollte er am besten in einem fest verschlossenen Glas aufbewahrt werden.
Trotzdem stellt der Kühlschrank keinen geeigneten Aufbewahrungsort für den Honig dar, da erschnell Fremdgerüche annimmt. Ideal ist eine Vorratskammer. Cremige Honige sollten bei mindestens zehn Grad Celsius gelagert werden und flüssige bei maximal 20 Grad Celsius. Der Deckel sollte immer fest geschlossen sein. Falls der Deckel des Honigtopfs nicht luftdicht schließt, sollten Sie den Honig innerhalb kurzer Zeit verbrauchen.

Tipp 2: Wie lange ist Honig haltbar?

Sofern Sie Ihren Honig richtig lagern, ist dieser prinzipiell unbegrenzt haltbar. Interessanterweise wurden Honige sogar als Grabbeigaben in ägyptischen Pyramiden von 3.200 v. Chr. gefunden. Diese sind heute noch genießbar. Beachten Sie hierbei jedoch, dass Honig sachgemäß gelagert werden muss, da er anderenfalls seine wertvollen Inhaltsstoffe verliert.

Sobald Ihr Honig jedoch kleine Blasen aufweist, gärt er bereits und es wird Zeit, sich von dem Produkt zu trennen. Falls das Produkt mit der Zeit an Wasser verliert und eine festere, kristallisierte Form annimmt, müssen Sie ihn lediglich kurz und leicht erwärmen, damit er wieder eine flüssigere Konsistenz annimmt.

Tipp 3: Ab wann dürfen Kinder/Säuglinge Honig essen?

Sobald Kinder das erste Lebensjahr erreicht haben, dürfen sie Honig problemlos genießen. Die Darmflora und damit das Abwehrsystem sind bei kleineren Kindern noch nicht vollständig entwickelt. Als naturbelassenes Produkt enthält Honig in selten Fällen Bakteriensporen von Clostridium botulinum, die überall in der Umwelt vorkommen. Während sie für Erwachsene harmlos sind, können sie bei Säuglingen den gefährlichen Säuglingsbotulismus verursachen.

Tipp 4: Honig als Heilmittel

Honig schmeckt nicht nur gut, sondern hat auch zahlreiche positive Eigenschaften. Er wirkt antianämisch, bekämpft also die deutliche Abnahme der roten Blutkörperchen.

Honig bei Magen-Darm-Entzündungen

Honig fördert die Verdauung und unterstützt den Magen bei seiner Arbeit. Folglich ist es eine gute Idee Honig bei Verstopfung anzuwenden. Da er antiseptisch ist, zerstört er Mikroben und verhindert deren Entwicklung.
Honig fördert die Verdauung und unterstützt den Magen bei seiner Arbeit. Folglich ist es eine gute Idee Honig bei Verstopfung anzuwenden. Da er antiseptisch ist, zerstört er Mikroben und verhindert deren Entwicklung. Außerdem regt Honig den Appetit an, weshalb er oft bei Appetitlosigkeit und Abmagerung zum Einsatz kommt. Er fördert außerdem die Urin- Ausscheidung. Auch bei Magen-Darm-Entzündungen, die mit ständigem Durchfall und Brechreiz zur Qual werden, empfiehlt es sich Honig einzusetzen, da er den Krankheitsverlauf verkürzt und das Gewicht normalisiert.

Honig bei Husten und Halsbeschwerden

Auf Grund seiner hustenstillenden Eigenschaften ist Honig sehr beliebt bei Bronchialbeschwerden. Im Gegensatz zu anderen Hustenstillern, die man in der Apotheke erwerben kann, hat Honig keinerlei Nebenwirkungen. Bereits ein Teelöffel purer Honig oder in einem Glas Wasser bzw. warmen Tee, vor dem Zubettgehen, vermag es den Husten deutlich zu lindern.

Honig bei kranker Haut

Menschen, die unter einer Schuppenbildung der Haut, starkem Juckreiz oder Herpes leiden, können Honig als Therapeutikum ausprobieren. Dazu verflüssigt man den Honig mit ein wenig warmen Wasser und trägt diese Mischung täglich auf die betroffenen Hautpartien auf. Nach einer Einwirkzeit von circa 3 Stunden wäscht man das Gemisch vorsichtig ab.

Weitere Einsatzgebiete von Honig

Honig hilft bei Müdigkeitszuständen jeder Arzt, da er die Lebenskraft verbessert. Statt Kaffee, Kuchen oder Schokolade sollte man bei einem kleineren Leistungstief einfach einen Löffel Bienenhonig verspeisen. Honig unterstützt zudem die Widerstandskraft des Körpers und Mangelzustände wie einen schlechten Zahnstatus oder eine Wachstumsverzögerung. Generell lässt sich Honig auch bei fiebrigen Krankheiten, neurogenen Kopfschmerzen, sowie Hals-Nasen-Ohren-Krankheiten einsetzen. Zu guter Letzt senkt das Naturprodukt den Blutdruck, fördert die Herztätigkeit und wirkt unterstützend bei Anämien, da er den Hämoglobinspiegel beeinflusst. Die Behandlung mit Bienenprodukten wird als Apitherapie bezeichnet und gehört zu einer der ältesten Heilmethoden. Eine Behandlungsmöglichkeit ist es, mit Api-Air die Bienenstockluft abzusaugen und dann mit einem Schlauch zur Inhalationsmaske zu leiten. Die Patienten kommen also nicht direkt in den Kontakt mit den Bienen, sondern sitzen hinter einem Bienenkasten. Diese Therapie wird in der Regel von April bis September für Erkrankungen wie Bronchitis, Asthma, Allergien, Pseudokrupp, Infektanfälligkeit, Chronische Kopfschmerzen, Depressionen oder Chronischen Schnupfen angeboten.

Tipp 5: Machen Sie festen Honig wieder flüssig.

Fest gewordenen Honig können Sie wieder flüssig machen. Stellen Sie dazu einfach das verschlossene Glas in ein lauwarmes Wasserbad.
Fest gewordenen Honig können Sie wieder flüssig machen. Stellen Sie dazu einfach das verschlossene Glas in ein lauwarmes Wasserbad.

Tipp 6: Spülen Sie leere Honiggläser aus.

Es ist ratsam, dass Sie Ihre leeren Honiggläser und -spender ausspülen, bevor sie im entsprechenden Container landen. Honigreste können nämlich Bienen anlocken und Krankheiten übertragen.

Tipp 7: Experimentieren Sie mit exotischen Honigsorten.

Honigsorten gibt es viele, weshalb es gar nicht so einfach ist den persönlichen Lieblingshonig zu entdecken. Die einen schwören auf Manuka Honig oder seltene Honigsorten aus den alpinen Regionen. Spannend klingt auch de Taigahonig, der aus dem eisigen Gebiet Lapplands stammt. Als teuerster Honig der Welt gilt wohl der Sidr Honig, der vom Sidr Baum stammt. Dieser ist unter anderem im Jemen beheimatet. Da Sidr-Honig sehr selten ist und extrem heilsame Eigenschaften hat, wird er in unseren Breiten nur von Spezialhändlern verkauft.Ein interessantes geschmackliches Erlebnis ist der afrikanische Honig, der dunkel und zäh schmeckt. Haben Sie schon einmal kubanischen Tropenblütenhonig oder Avocadohonig vom mexikanischen Avocadobaum gekostet? Als echter Geheimtipp gilt der Tasmanische Leatherwoodhonig, der von den Blüten der Tasmanischen Scheinulme stammt und an seiner samtigen Textur erkannt wird. Wie Sie sehen gibt es in der Welt des Honigs viel zu entdecken.

Tipp 8: Besorgen Sie sich die Bienen-App.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) bemüht sich um die Gesundheit der Bienen und deren Lebensraum, denn Bienen sind für unser Ökosystem unverzichtbar. Jedoch haben es die Bienen nicht mehr so einfach über das ganze Jahr ausreichend Nahrung zu finden. Lernen Sie deshalb, wie Sie auf Ihrem Balkon, auf der Terrasse oder in Ihrem Garten Blumen anpflanzen, die Bienen besonders gerne mögen.
Schlagen Sie im Lexikon mehr als 100 bienenfreundliche Pflanzen nach. Erfahren Sie alles zu der Blütenfarbe, Blühzeit, der Pflege und dem besten Standort der Pflanzen. Erweitern Sie außerdem Ihr Wissen bezüglich der Honigbienen, Wildbienen und Wespen Überprüfen Sie Ihre Kenntnisse anschließend im Bienenquiz. Gute Bienenweiden sind unter anderem die Kornelkirsche, der Weißdorn und die Wildrose. Auch die Berberitze, Brombeere, Schwarzer Holunder oder Kreuzdorn stehen bei Bienen hoch im Kurs.

Tipp 9: Gehen Sie bewusst mit Honig um.

Aufgrund seiner heilenden Eigenschaften ist es durchaus verlockend Honig als ideale Süßigkeit zu betrachten. Es handelt sich jedoch um kein Lebensmittel, welches regelmäßig und in größeren Mengen verzehrt werden sollte. Ein übermäßiger Konsum von Honig kann auf Grund des Zuckeranteils ähnliche Nachteile wie gewöhnlicher Haushaltszucker haben. Infolgedessen können die Zähne löchrig werden und Karies entsteht, da Honig besser an den Zähnen heften bleibt. Vergessen Sie also nicht sich die Zähne zu putzen. Auch die Darmflora und die Bauchspeicheldrüse können überfordert sein. Außerdem fördert eine übermäßige Aufnahme von Honig Übergewicht. Genießen Sie den Honig deshalb stehts mit Bedacht und Achtsamkeit.

Tipp 10: Finden Sie Honig in Ihrer Nähe.

Auf Seiten wie Heimathonig.de oder nearbees.de finden Sie regionale Imker, bei denen Sie direkt bestellen können. Probieren Sie doch mal einen kräftigen Heidehonig aus der Lüneburger Heide oder einen feinen Tannenhonig aus dem Schwarzwald. Mit Sicherheit finden auch Sie Ihren ganz persönlichen Lieblingshonig. Grenzen Sie Ihre Honigssuche dank der praktischen Filterfunktion ein und geben Sie an, ob Sie eher helle oder dunkle Sorten bevorzugen. Nachdem Sie im Suchfeld Ihre Postleitzahl oder den Ort eingegeben haben erhalten Sie jede Menge Vorschläge. Ganz nebenbei leisten Sie einen tollen Beitrag für die Umwelt und für die Erhaltung der Artenvielfalt. Das erste Honigdorf Deutschlands befindet sich übrigens im Allgäu. Dort erhalten Sie faszinierende Einblicke in die wundersame Welt der Biene und über den Beruf des Imkers. Besuchen Sie spannende Einrichtungen wie den Schleuderraum, den Wachsraum, das Bienenstüberl oder den Informationsraum. Das großes Bienenhaus verfügt sogar über einen begehbarem Bienenstock. Auf dem Bienenerlebnispfad erfahren Sie auf 12 Stationen alles rund um die Biene.

Nützliches Zubehör

Um den Honig, der Ihnen in diesem Test vorgestellt wird, stilvoll konsumieren zu können, empfiehlt sich ein Honiglöffel (Honigheber). Dieser ermöglicht es Ihnen, den flüssigen Honig elegant und ohne zu kleckern auf das Honigbrötchen oder in den Tee befördern.
Dazu tauchen Sie den Löffel einfach in das Honigglas ein und drehen diesen bis Sie ihn wieder heraus befördern. Dank der gedrechselten Einkerbungen bleibt der Honig beim Drehen am Löffel haften und kleine Patzer gehören der Vergangenheit an. Achten Sie beim Kauf des Holzlöffels darauf, dass dieser aus unbehandeltem Holz hergestellt wurde. Als Alternative zum Honigglas eignet sich der Honigspender, mit dem man flüssigen Honig sauber und unkompliziert portionieren kann.

Alternativen zum Honig

Da Honig ein tierisches Produkt ist, sind insbesondere Menschen, die sich für eine vegane Lebensweise entschieden haben, auf der Suche nach einer Alternative. Sie vertreten die Meinung, dass Imker den Bienen die Wintervorräte wegnehmen und stattdessen mit speziellem Bienenfutter oder Zuckerlösungen versorgen. Für Veganer ist es aus ethischen Gründen nicht zu akzeptieren, dass die Bienen künstliche Nahrung statt ihrem natürlichen Futter aufnehmen müssen. Sicherlich trifft dies auf einige Imkereien zu, doch Bio-Imker unterliegen strengen Richtlinien, weshalb Sie sich bestenfalls ausschließlich für Bio-Honig entscheiden. Ein echter Bio-Imker wählt als Winterfutter möglichst eigenen Honig und Pollen. Nur in absoluten Ausnahmefällen darf von Bio-Zuckersirup Gebrauch gemacht werden. Falls Sie sich für vegane Alternativen interessieren, stellen wir Ihnen hier die wichtigsten vor:

1. Ahornsirup

Ahornsirup wird aus dem Baum des kanadischen Zucker-Ahorns gewonnen und ist kalorienärmer als Honig. Besonders in Kanada und Nordamerika findet er in vielen Gerichten Verwendung. Für einen Liter Sirup benötigt man etwa 40 Liter Baumsaft, dem nichts weiter beigefügt wird. Ahornsirup gibt es in verschiedenen Qualitätsstufen wie mild, aromatisch oder mit einem ausgeprägten Eigengeschmack.

2. Stevia

Das Süßungsmittel Stevia ist zucker- und kalorienfrei und eignet sich sehr gut zum Süßen von Getränken wie Tee. Stevia ist zu 300-mal süßer als Zucker und wird aus der Pflanze „Stevia rebaudiana“ gewonnen, die auch als Honigkraut bezeichnet wird und aus Südamerika stammt.

3. Zuckerrübensirup

Zuckerrübensirup ist ein schmackhafter Aufstrich, der aus dem Saft der Zuckerrübe gewonnen wird. Die zähe, streichfähige Konsistenz und der herb-süßen Geschmack machen ihn zum idealen Brotaufstrich.

4. Agavendicksaft bzw. Agavensirup

Agavendicksaft wird aus dem Saft der Agave gewonnen und überzeugt dadurch, dass er kaum Eigengeschmack hat und sehr vielseitig eingesetzt werden kann. Er findet zum Beispiel Verwendung in Tees, Müslis, Backwaren, Salatsoßen oder Smoothies.

5. Agavencreme

Agavencreme wird ebenfalls aus dem Saft der Agave gewonnen und ist dank der dickflüssigen Masse vergleichbar mit cremigem Honig. Es handelt sich um einen idealen Brotaufstrich.

6. Reissirup

Mit Reissirup lässt sich fruktosefrei backen. Er ist in vielen Bioläden und im Reformhaus erhältlich. Da er keine Fruktose (Fruchtzucker) enthält, ist er eine gute Wahl für Menschen, die unter einer Fruktoseintoleranz leiden.

7. Löwenzahnsirup

Löwenzahnsirup kann man in der Blütezeit des Löwenzahns von April bis Juni schnell und einfach selber machen. Außerdem ist das Naturprodukt ein tolles Mittel bei Erkältungen.

8. Invertzuckersirup

Die Traubenzucker-Fruchtzucker-Mischung ist in vielen großen Supermärkten erhältlich und ähnelt Honig vom Geschmack her.

9. Apfelsüße

Apfelsäure schmeckt neutral und hat eine gute Löslichkeit, weshalb sie das perfekte Süßungsmittel für Getränke, Kuchen oder Fruchteis ist. Die helle, sirupartige Apfelsüße gewinnt man aus Äpfeln und kocht sie schonend ein.

10. Trockenfrüchte

Mit Trockenfrüchten wie Datteln, Rosinen oder trockenen Aprikosen können Sie Ihr Müsli schmackhafter machen, aber auch Backen und köstliche Desserts kreieren.

11. Birnendicksaft

Birnendicksaft besteht aus eingedicktem Birnensaft und ist für seinen typischen fruchtig-süßen Eigengeschmack bekannt.

12. Kokosblütensirup

Kokosblütensirup wird aus den Blüten der Kokospalme gewonnen und schmeckt angenehm mild. Er passt gut zu Cocktails, Tees, Salatdressings, Soßen oder Smoothies.

Honigkreationen

Empfehlenswert sind außerdem Honigkreationen, die einige Hersteller anbieten. Dabei wird Honig mit köstlichen Zutaten wie Jamaica Rum, Datteln, Sanddorn, Raps, Kakao, Lebkuchengewürzen, Chai, Kräutern, Limoncello, Mandeln, Erdnuss, Walnuss, Himbeere, Zimt, Aronia, Erdbeere, Ingwer, Marzipan oder Rosenduft angereichert.

Weiterführende Links und Quellen

Honig auf Wikipedia

Informationen über Biene und Honig

Alles rund um Honig

Honig von Nearbees

Apitherapie mit Honig

Verschiedene Honige im Test

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