Beratene Verbraucher:
35890941
Suche
Generic filters
Nur genaue Treffer
Suche im Titel
Suche im Inhalt
Suche in Zusammenfassung
Suche in Kommentaren
Filter by Custom Post Type
headerbild_Inhalator-test
Getestete Produkte 9
Investierte Stunden 74
Ausgewertete Studien 10
Gelesene Rezensionen 309

Inhalator Test 2018 • Die 9 besten Inhalatoren im Vergleich

Inhalatoren und Vernebler sorgen dafür, dass Patienten bestmöglich wieder durchatmen können.Unser Expertenteam hat im Internet diverse Tests gesichtet und eine Bestenliste erarbeitet, die neben Gewicht, Stromversorgung, Kinderzubehör und Technologie auch viele weitere Punkte offeriert.

Inhalator Bestenliste 2018

Letzte Aktualisierung am: 

  Pari Boy SX Inhalationsgerät Omron CompAir C28P Kompressor-Vernebler Beurer-IH-26-Inhalator-&-Nasendusche-mit-Kompressor-zur-Behandlung-von-Atemwegserkrankungen-wie-Erkältung-Bronchitis Inhalationsgerät Ghibli Plus für die ganze Familie Sanitas SIH 21 Inhalator mit Kompressor-Drucklufttechnologie Beurer-601.21-IH-18-Yearpack
  YIRDOC NEB001 Pari Boy SX BR021000 IN 500 CompAir C28P IH 26 Ghibli Plus BR-CN116B SIH 21 IH 18
  Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen
ExpertenTesten TÜV-Siegel ---Unsere Empfehlung
1,10
sehr gut
1,91
gut
2,11
gut
2,24
gut
2,62
befriedigend
2,66
befriedigend
2,73
befriedigend
2,76
befriedigend
2,84
befriedigend
Kundenbewertungen
auf Amazon

4.6 von 5 Sternen
bei 2 Rezensionen

4.4 von 5 Sternen
bei 74 Rezensionen

4.3 von 5 Sternen
bei 398 Rezensionen

3.9 von 5 Sternen
bei 494 Rezensionen

4.3 von 5 Sternen
bei 48 Rezensionen

4 von 5 Sternen
bei 61 Rezensionen

4.2 von 5 Sternen
bei 83 Rezensionen

4 von 5 Sternen
bei 84 Rezensionen

4.2 von 5 Sternen
bei 51 Rezensionen

3.7 von 5 Sternen
bei 29 Rezensionen
Marke YIRDOC Pari Inqua Medisana Omron Beurer Flaem Omnibus Sanitas Beurer
Produktabmessungen

5 x 7,9 x 11,1 cm

19,2 × 14,5 × 15 cm

28,5 x 22,5 x 13 cm

19,5 x 13,5 x 19,2 cm

k.A.

16,6 x 14,1 x 14,8 cm

16 x 15 x 11 cm

15 x 14 x 9 cm

30 x 18 x 10 cm

16 x 15, 5 x 8, 4 cm

Gewicht

0,1 kg

1,7 kg

1,9 kg

1,3 kg

1,9 kg

1,4 kg

1,4 kg

1,2 kg

1,65 kg

1 kg

Inhalator-Typ

Hand­gerät

Tisch­gerät

Tisch­gerät

Tisch­gerät

Tisch­gerät

Tisch­gerät

Tisch­gerät

Tisch­gerät

Tisch­gerät

Hand­gerät

Technologie

Membran-Inhalator

Kompressor

Kompressor

Kompressor

Kompressor

Kompressor

Kompressor

Kompressor

Kompressor

Inhalator mit Kompressor-Drucklufttechnologie

Geeignet für

obere Atemwege / untere Atemwege

obere Atemwege / untere Atemwege

obere Atemwege / untere Atemwege

obere Atemwege / untere Atemwege

obere Atemwege / untere Atemwege

obere Atemwege / untere Atemwege

obere Atemwege / untere Atemwege

obere Atemwege / untere Atemwege

obere Atemwege / untere Atemwege

obere Atemwege / untere Atemwege

Stromversorung

Integrierte DC 3,7V 1800mAh Lithium-Batterie

Stecker

Stecker

Stecker

Stecker

Stecker

Stecker

Stecker

Stecker

Batterien

Farbe

Grün, Weiß

Blau

Blau

Weiß

Weiß

Weiß, Blau

Grün, Weiß

Weiß

Weiß

Weiß, Grau

Garantie

1 Jahr

1 Jahr

2 Jahre

3 Jahre

3 Jahre

5 Jahre

3 Jahre

3 Jahre

2 Jahre

5 Jahre

Kinderzubehör

ja

nein

Kindermaske

Kindermaske

Kindermaske und Adapter (SEBS)

Zubehörset für Menschen fast aller Altersstufen

Kindermaske

Kindermaske

spezielle Maske für Kinder

Kindermaske

Besonderheiten
  • kinderfreundliches mobiles Spiel
  • 3-Stufen-verstellbare Verneblungsrate / Vernebelungsstärke
  • Verneblung unterbricht automatisch
  • stärkere Wirkung durch feine Partikel (2,2μm MMAD)
  • per USB aufladbar
  • schnelle Inhalation
  • wählbares Aerosolspektrum
  • mit Anschlussschlauch und Kindermaske
  • optionale Intervallverneblung
  • langlebig
  • Profi-Inhalationsgerät
  • einfach zu handhabender Vernebler mit Mundstück und Masken
  • leicht zu reinigen
  • einfache Bedienung
  • ab drei Jahren
  • leichte Bedienung
  • extra langer Schlauch
  • zertifiziertes Medizinprodukt
  • feinste Vernebelung
  • inklusive 5 Ersatzfilter
  • Omron V.V.T.-Technologie
  • einfache Bedienung
  • hohe Verneblungsrate (0.5 ml/min)
  • Erwachsenenmaske und Kindermaske
  • kurze Inhalationsdauer
  • hoher Vernebelungsleistung (ca. 0,3 ml/min.)
  • umfangreiches Zubehörset
  • hoher Anteil an lungengängigen Partikeln
  • desinfektionsfähig
  • einfache Bedienung
  • günstiger Preis
  • einfache Bedienung
  • Phtalat/DEHP- und Latexfrei
  • TÜV Rheinland geprüft
  • mit Auslaufschutz
  • umfangreiches Zubehör
  • 2 m langer Luftschlauch
  • niedriger Preis
  • einfache Handhabung
  • in verschiedenen Farben erhältlich
  • umfangreiches Zubehör
  • praktisches Aufbewahrungsfach
  • Kompressor-Druckluft-Technologie
  • einfache Bedienung
  • desinfektionsfähig
  • einfache Bedienung
  • desinfektionsfähig
  • kurze Inhalationszeit
  • mit praktischer Aufbewahrungstasche
  • hoher Anteil an lungengängigen Partikeln
Komfort Unsere Empfehlung
Preis-Leistungsverhältnis Unsere Empfehlung
Benutzerfreundlichkeit Unsere Empfehlung
Produktbericht   Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht Produktbericht  
Preisvergleich
Preis prüfen
Preis prüfen
Preis prüfen
Preis prüfen
Preis prüfen
Preis prüfen
Preis prüfen
Preis prüfen
Preis prüfen
Preis prüfen
Preis prüfen
Preis prüfen
Preis prüfen
Preis prüfen
Preis prüfen
Preis prüfen
Preis prüfen
Preis prüfen
Preis prüfen
Preis prüfen
Preis prüfen
Preis prüfen
Preis prüfen
Preis prüfen
Preis prüfen
Preis prüfen
Preis prüfen
Preis prüfen
Inhalatoren - große Auswahl zu günstigen Preisen auf amazon.DE
Große Auswahl an Markenprodukten Sichere Bezahlung & Käuferschutz Kostenlose Lieferung ab 29 Euro  Inhalator Bestseller jetzt auf Amazon ansehen & sparen!

Was ist ein Inhalator?

Die neuen Inhalatoren besitzen eine lang anhaltende, feine Zerstäubung der Inhalationslösungen. Mit neuartigen Düsen können so feine Sprühwolken verströmt werden, die zudem auch langsam ausgestoßen werden. So haben Sie als Nutzer ausreichend Zeit zum Inhalieren und bereits mit dem ersten Hub gelangt die Inhalationslösung bis tief in die Lunge.

Was ist ein Inhalator Test und Vergleich?Mit diesem Gerät können sowohl pulverförmige wie auch aerosole Medikamente in die unteren und oberen Atemwege transportiert werden. Damit das Medikament bis in jeden Winkel der Bronchien vordringen kann, ist eine möglichst feine Vernebelung besonders wichtig. Im Grunde genommen funktioniert das Prinzip des Inhalators so, dass ätherische Substanzen im heißen Wasser gelöst werden und mithilfe eines feinen Sprühnebels der entstehende Wasserdampf dann vernebelt und somit eingeatmet werden kann.

Auch wurden Inhalatoren eingesetzt, wenn ein Patient zur Narkose mit Äther betäubt werden musste. Diese Art der Betäubung entstand im 19. Jahrhundert. Asthmapatienten bekommen ihre Medikamente, die sogenannten Asthmasprays, in kleineren Tascheninhalatoren. Mit dem integrierten Pumpmechanismus wird das Medikament so vernebelt und kann über das Mundstück bei einem akuten Anfall eingeatmet werden.

Wie funktioniert ein Inhalator?

Ausschlaggebend für eine wirkungsvolle und effektive Behandlung mit dem Inhalator ist die richtige Anwendung des Inhalators. Eine Therapie soll immer in Absprache mit dem behandelnden Arzt stattfinden. Dieser zeigt Ihnen die effektive Atemtechnik. Im Prinzip sollte jedoch immer langsam und tief mit dem Inhalator eingeatmet werden. Anschließend sollten Sie den Atem für 5 bis 10 Sekunden anhalten und danach schnell wieder ausatmen.

Im Großen und Ganzen funktionieren die modernen Inhalatoren mit Druckluft oder Ultraschall. Dabei wird zumeist eine Maske aufgesetzt, die Mund und Nase fest umschließt. Nun kann über diese Maske der Wirkstoff eingeatmet werden und gelangt so in die unterschiedlichen Atemwege.

Dampfinhalatoren, welche mit zumeist heißem Wasserdampf und zugesetzten Wirkstoffen arbeiten, sind ebenfalls mit einer Maske ausgestattet. Hier gelangt, genau wie bei der althergebrachten Schüssel/Topf- und Tuch-Methode, der Dampf bzw. Nebel jedoch nur in die oberen Atemwege. Bis tief in Bronchien oder Lunge, das schafft nur der Druckluft- oder Ultraschallvernebler.

Welche Arten von Inhalatoren gibt es und wo befinden sich die Anwendungsbereiche und Vorteile?

Funktionsweise des Ultraschallverneblers zur Inhalation

Bei den Verneblern mit Ultraschall wird die elektrische Schwingung in eine mechanische umgewandelt und so auf das Wasser übertragen. Somit wird ein recht feiner Nebel erzeugt. Die Tröpfchenbildung ist so klein, dass sie die Tropfen des Wasserdampfes deutlich unterschreiten, was zur Befeuchtung des Rachens, der Nase sowie dem Mund führt.

So können diese winzigen Tröpfchen ebenfalls ideal bis tief in die Atemwege dringen. Dabei gehen sie über die Luftröhre wie auch die Stimmlippen bis hin zu den Bronchien und in die Lungenflügel. Es werden also alle Bereiche der Atemwege mit einbezogen – Tiefenwirkung garantiert. Wird mit einem Dampfinhalator oder über einem Topf inhaliert, werden die flüssigen Teile eines Medikaments transportiert. Ist Salz in der Lösung, bleibt dies zumeist zurück im Behälter. Anders bei den Ultraschallverneblern, bei denen das Wasser vernebelt, anstatt zu verdampfen.

So gelangt auch das Salz, wie auch andere Wirkstoffe durch eine Vernebelung deutlich besser in die Atemwege und auf die Schleimhäute. Bei dieser Inhalation, die merklich intensiver ist, sollte darum recht sparsam mit den Zusätzen umgegangen werden. Für die typischen Erkältungskrankheiten ist ein Ultraschallvernebler ideal. Ein entzündeter Rachenbereich, Infektionen in Mund und Nase, eine Bronchitis, Sinusitis, Lungenentzündung wie auch Schnupfen können so effektiv behandelt werden.

Nebenbei kann de Ultraschallinhalator ebenfalls (ohne Maske) zur Luftbefeuchtung, bei gereizten oder entzündeten Augen und zur Hautpflege Verwendung finden. Gerade bei chronischen Erkrankungen ist dieses Gerät ideal, jedoch immer mit Absprache des Arztes, da es sehr intensiv ist und somit gefährlich werden kann.

Funktionsweise der Düsenvernebler

Es gibt verschiedenen Funktionsweisen der Inhalatoren.Als zweite Gruppe der Inhalationsvernebler werden Düsenvernebler mit Druckluft eingesetzt. Sie können sich das so vorstellen wie das Prinzip eines Strohhalms, mit dem in ein Wasserglas gepustet wird. Die Luftblasen steigen auf und nehmen Flüssigkeiten mit. Beim Düsenvernebler werden hingegen mikroskopisch kleine Teilchen mitgenommen, wenn die Druckluft durch die Flüssigkeit geleitet wird. Der dabei entstehende Nebel kann ebenfalls bis tief in die Atemwege gelangen und gelöstes Salz oder andere Wirkstoffe werden ebenfalls transportiert.

Bei Erkältungskrankheiten der oberen Atemwege wie Schnupfen oder Entzündungen der Mandeln ist diese Art der Vernebler besonders wirksam. Auch bei Asthma, Lungenentzündung und Bronchitis sowie anderen Erkrankungen der unteren Atemwege hilft der Düsenvernebler.

Auch hierbei sollte der Arzt befragt und eine angepasste Dosierung gewählt werden. Zudem ist der Düsenvernebler bei kleinen Kindern eine sichere Alternative zum Dampfvernebler, da kein Wasser erhitzt wird. Ebenfalls ohne Maske ist diese Art der Verwendung, bei der es zur Befeuchtung von Haut und Augen kommt, hier fehlt nur die heilende Wärme.

Eine Alternative zur Inhalation mit Wasser

Bei den Inhalatoren mit Nebel und Dampf handelt es sich immer um eine feuchte Inhalation. So werden die Schleimhäute der Nase und des Rachens optimal angefeuchtet. Zudem kann noch gänzlich ohne Wasser inhaliert werden. Diese Inhalation wird mithilfe eines ätherischen Öls auf einem Tuch durchgeführt. Wird dann dieses Tuch in der Kopfgegend platziert, befreit es auch so die Atemwege.

Diese Anwendung ist mit den Erkältungssalben gleichzusetzen, welche auf Rücken, Brust und im Halsbereich aufgetragen werden. Wer eine mobile Inhalation wünscht, kann dies ebenfalls mit einem Inhalationsstift erreichen. Eine trockene Inhalation eignet sich für alle Menschen, die eine Erkältungssalbe auf der Haut nicht vertragen oder aber für Menschen, welche empfindlich auf gewisse Zusätze reagieren. Bei Reizungen kann ein Tuch schnellstens entfernt werden.

Bei diesen empfindsamen Menschen wäre eine Inhalation mit Wassernebel oder -dampf fatal, wenn sich der Wirkstoff bereits auf den Schleimhäuten festgesetzt hat. Eine Entfernung ist so schwierig bis nahezu unmöglich.

Dampfinhalatoren und ihre Funktionsweise

Ähnlich der althergebrachten Anwendung mithilfe eines Topfes funktionieren die Dampfventilatoren. In ihnen wird durch die aus dem heißen Wasser aufsteigenden winzigen Wassertröpfchen eine Befeuchtung de Schleimhäute erwirkt. Dampfventilatoren sind, im Gegensatz zum Topf mit einem übergelegten Tuch, jedoch mit Masken ausgestattet.

Welche Arten von Inhalator gibt es in einem Test? So kann der Wasserdampf gezielt, also nicht breitflächig auf dem gesamten Gesicht, nur Mund und Nase einschließen. Diese Masken sind ideal für Menschen, welche den heißen wie auch feuchten Wasserdampf nicht im Gesicht spüren möchten oder können und ebenso ideal zur Anwendung für Kinder. Die Variante mit einer Schüssel oder einem Topf mit Abdecktuch ist die einfachere Lösung.

Wird ein Dampfinhalator genutzt, muss dieser jedoch geradestehen oder gerade gehalten werden. Befolgen Sie dies nicht, kann in Schräglage ebenfalls, wie bei Topf oder Schüssel, heißes Wasser auslaufen. Ein größeres Maß an Sicherheit bieten hier, besonders für Kinder, absolut dichte Dampfinhalatoren. Das Restrisiko besteht jedoch immer noch darin, dass sie mit heißem Wasser gefüllt werden müssen.

Elektrische Dampfventilatoren sind eine weiterentwickelte Alternative. Diese funktionieren mit Dampf und erhitzen das eingefüllte Wasser selbstständig. Bei dieser Art der Inhalatoren verbleibt das Salz oder die anderen Wirkstoffe größtenteils im Wasser bzw. im Behälter. Daher sind diese Inhalatoren nur für pures Wasser mit Kräutern oder ätherischen Ölen ideal.

Ebenso wie die Inhalation mit dem Topf oder der Schüssel ist die Wirkungsweise der elektrischen Dampfinhalatoren auf Rachen, Mund, Nase und den oberen Halsbereich beschränkt. Mit einer Maske profitieren Ohren, Augen und die Gesichtshaut also nicht vom heißen, feuchten Dampf. Somit sind diese Modelle ideal für empfindsame Menschen und Kinder. Auch bei Hautproblemen, bei denen diese Bereiche trocken gehalten werden sollen sowie bei Wirkstoffen, welche die Augen reizen könnten, ist ein Dampfinhalator mit Maske in jedem Fall zu empfehlen.

So haben wir die Inhalatoren getestet

Im Allgemeinen mussten bei den Tests zum besten Inhaliergerät des Jahres 2018 folgende Kriterien unterschieden werden:

  • Anwendung
  • Funktionsweise
  • Information bzw. Gebrauchsanleitung
  • Eignung für Kinder
  • Empfehlung bei Erkrankungen einer bestimmten Krankheit
  • besonderes Zubehör.

Beim Thema Anwendung werden die unterschiedlichen Inhalatoren eingehend auf die praktische Anwendbarkeit überprüft. Alle relevanten und im Normalfall anzuwendenden Faktoren wie: Der Zusammenbau mit anschließender Inbetriebnahme, eine Befüllung mit der Lösung zum Inhalieren, Passform des Mund- bzw. Nasenstücks oder der Gesichtsmaske, Geräuschemission, Hygiene- und Reinigungsaufwand wie auch die Wartung des Inhalators wurden bei den Testanforderungen berücksichtigt und untersucht.

Zum Thema Funktionsweise kommt es immer auf die Menge der Inhalationslösung an, welche vernebelt werden soll. Neben dieser Menge kommt es auch auf die Größe der einzelnen Nebeltröpfchen an. Wenn die Neblerpartikel zu groß sind, können sie nämlich nicht bis in die Lungenflügel oder im übelsten Falle noch nicht einmal bis zu den Bronchien gelangen.

Dies kommt daher, dass zu große, schwere Partikel in das Gerät zurückfallen oder spätestens in den Atemwegen aus dem angesaugten Luftstrom herausfallen. So kann der benötigte Wirkstoff nicht dahin gelangen, wo er hin soll. Es kommt also weder zur Aufnahme der Wirkstoffe noch zu einer Linderung der Beschwerden.

Zu klein dürfen die Wirkstoffpartikel jedoch auch nicht sein, da sie zwar bis in die Lunge und in jeden Winkel der Bronchien gelangen können, jedoch oftmals wieder mit ausgeatmet werden. Dementsprechend wird bei zu kleinen Partikeln zu einem Teil Wirkstoff verschwendet. Namhafte Hersteller mit qualitativ guten Geräten arbeiten darum mit Partikeln zwischen ein und zehn Mikrometer, die im Inhalator hergestellt werden. Dies hat sich als beste Größe gezeigt.

Zur Funktionsweise gehört auch die technische Sicherheit, welche im Bereich der Dichtigkeit des Inhalators, im Einlegen der Batterien, zum Schutz vor Verletzungen (insbesondere zum Schutz vor Verbrühungen) und auch die allgemeine Stabilität (sicherer Stand) des Geräts getestet wurde.

Zum Thema Information sowie Anleitung wurden in der Testreihe der Inhalatoren die Angaben auf der Umverpackung und der beigefügten Bedienungsanleitung untersucht und verglichen. Sind alle vom Hersteller gemachten Angaben auch real? Ebenfalls die Anleitungen zur Hygiene, Reinigung und Pflege sowie die Angaben zum möglichen Zubehör mussten verglichen werden.

Spezielle Inhalatorformen oder spezielle Einsatzgebiete

Pulverinhalatoren

Welche Arten von Inhalatoren gibt es in einem Test?Auf den ersten Blick ist dies ein ganz anderes Produkt als die bisher beschriebenen Varianten. Sind diese kleinen, griffigen Geräte tatsächlich fremd, werden Dosieraerosole und Pulverinhalatoren oftmals in einem Atemzug genannt. Je nach Modell und Gesundheitszustand des Patienten muss das Pulver schneller oder langsamer durch die Einatmung inhaliert werden. In seiner Optik besitzt der Pulverinhalator eine Ähnlichkeit, was heutzutage auf den ersten Blick auf Asthmaspray verweist.

Inhalatoren für Babys

Diese stellen eine sichere Variante dar, anstatt nach klassischem Vorgehen, den Kopf unter einem Handtuch zu verhüllen und das Gesicht über eine Schüssel oder Topf mit heißem Wasser und Inhalationslösung zu halten. Die Gründe: Die große Gefahr besteht, dass das Baby durch nicht kontrollierte Bewegungen sich am heißen Topf verbrüht. Andererseits erreicht der heiße Dampf nicht nur die Atemwege, sondern Augen und Haut werden in Mitleidenschaft gezogen. Dampfinhalatoren, die auf der gleichen Grundbasis funktionieren, aber einen konzentrierten Dampf ableiten, werden daraufhin mit einer kleinen Maskengröße geliefert. Dadurch erhält das Baby einen natürlichen Support, Schnupfen und Hausten erfolgreich zu therapieren.

Inhalatoren für Kleinkinder

Die Sicherheit sollte genauso vorhanden sein, wie bei Inhalatoren für Babys. Oftmals sorgen Geräte mit Akku für einen sehr großen Vorteil bei kleinen Patienten. Die gewöhnungsbedürftige Inhalation wird nicht zusätzlich durch ein Kabel gestört. EIne beste Selektion bei Kleinkindern und Babys ist die Kochsalzlösung. Ätherische Öle können Reizungen verursachen.

Sträubt sich ein Kind gegen die Maske des Dampfinhalators, zwischen einem vernebelnden Mundstück und einer Maske umzuswitchen. Steht die Möglichkeit, die Vernebler-Version einzusetzen. Diese Variante bietet oftmals die Option, eine Therapieform zu selektieren, um dem Kind nur minimalen Stress auszusetzen.

Inhalatoren für Pferde

Nicht nur Menschen, sondern auch Pferde können durch die Wirkkraft des Inhalierens einen Profit erhalten. Im Vergleich zum Menschen ist es einem Pferd nicht möglich, die Therapieform des Besitzers zu vermitteln. Die Modelle für Pferde verzichten auf viele Dinge, die das Pferd beunruhigen könnte. Zahlreiche Inhalatoren können mobil genutzt werden und sind sehr leise. Im Alltag besitzen die Geräte ein Aussehen, als wurde dem Pferd ein Maulkorb oder eine zu eng gestreckte Vorrichtung für das Futter umgelegt. Bei dieser Möglichkeit kann auf den störenden Schlauch verzichtet werden und das Tragen des Umhängegerätes entfällt.

Folgende Fragen mussten bei der Testreihe überprüft und möglichst positiv beantwortet werden:

  • Wie ausführlich und übersichtlich ist die beigefügte Anleitung zum Zusammenbau?
  • Wie verständlich, gut lesbar und übersichtlich ist die Gebrauchsanweisung?
  • Sind in der Bedienungsanleitung oder in der Gebrauchsanweisung Garantiezeiten und Kundenservice vermerkt?
  • Wird die Reinigung oder Desinfektion des Geräts beschrieben?
  • Wird auf die Hygieneanforderungen aufmerksam gemacht?
  • Beinhaltet die Gebrauchsanweisung Hinweise für das richtige Inhalieren?
  • Welche Fehlerquellen können auftreten und wie sind diese zu beheben?
  • Sind weiter Hinweise zur Anwendung und für den Anwender in der Anleitung enthalten?
  • Können zum Gerät Produktberichte und Kundenrezensionen eingesehen werden und wenn ja, wo?
  • Welche Technologie der Inhaliergeräte wird bei welcher Krankheit empfohlen?
  • Für welche speziellen Krankheiten ist dieses Gerät ausgelegt?
  • Kann das Inhaliergerät auch für Kinder genutzt werden und wenn ja für welche Altersstufe ist es?
  • Gibt es Zubehörteile oder ergänzende Teile zum Gerät und wenn ja, welche?
  • Wie oft müssen Teile des Inhalators ausgewechselt werden, und gibt es eventuell Sets zum Austausch?

Worauf muss ich beim Kauf eines Inhalators achten?

Beim Kauf eines Inhalators sind nachstehende Punkte zu berücksichtigen, Nur dadurch erhalten Sie oder Ihre Familie einen geeigneten und effektiven Inhalator.

Das Füllvolumen

Bei dieser Angabe wird die Quantität der eventuellen Inhalationslösung für das Gerät angezeigt, welches zerstäubt werden kann. Bei einer größeren Füllung wird die Inhalationszeit ausgedehnt.

Die Leistung bei der Vernebelung

Worauf muss ich beim Kauf eines Inhalator Testsiegers achten?Bei einer elektrisch gesteuerten Vernebelung wird eine sehr hohe Frequentierung und eine sehr voluminöse Effizienz erzielt. Bei der Effizienz bedeutet die Quantität die Flüssigkeit, welche minütlich vom Inhalator zerstäubt wird. Als Maßeinheit fließen pro Minute Milliliter. Hier zählt ebenfalls: Je gesteigerter die Vernebelungsleistung, desto minimaler ist die Zeitspanne für die Inhalation. Eine schnellere Zerstäubung wird durch einen kleineren Zeitaufwand bis zum Erreichen der Atemwege erzielt.

Die Optionen der Inhalation

Die Inhalation erfolgt durch die Nutzung einer Maske, Mundstücks oder Nasenstücks. Diese Zubehörteile sind meistens im Lieferumfang enthalten. Durch die unterschiedlichen Größen kann die ganze Familie, einschließlich Kinder, inhalieren. Für den Anschluss befindet sich in den meisten Fällen ein bis zu zwei Meter langer Anschlussschlauch im Lieferumfang.

Die Art des Betriebs

Die Steuerung erfolgt bei einem elektrischen Inhalator in den meisten Fällen über den Netzbetrieb. Es werden im Handel auch Modelle mit Batteriebetrieb und beiden Versionen angeboten. Modelle mit Netzbetriebe eignen sich nur im häuslichen Umfeld, während Modelle im Batteriebetrieb oder Modelle mit Umschaltmöglichkeiten eine Flexibilität auch im Outdoorbereich ermöglichen. Zu berücksichtigen sind die höheren Ausgaben für den Kauf der Batterien

Kurzinformation zu führenden Herstellern

  • PariBoy
  • Medisana
  • Beurer
  •  
  • Inqua
Pari GmbH – effektive Inhalation – Gründung in Wuppertal vor über 100 Jahren als Sanitätshandwerksbetrieb – 1943 Umzug nach Söckingen (Oberbayern) – 1953 Entwicklung der Pari-Düse (Herzstück aller Pari-Vernebler) – 1968 erster Pari-Inhalierboy auf dem Markt – Standortverlegung nach Starnberg im Jahre 1972 – 1984 erster Feintröpfchen-Vernebler – 1992 Niederlassung in den USA, es folgen Niederlassungen in England, Japan, Frankreich und Russland.
Das Unternehmen wurde 1981 gegründet – Produktion von medizinischen Geräten zur Therapie und Gesundheitsprävention – 1997 erster Teleshopping-Auftritt in England und Deutschland – 1999 erste Tochtergesellschaft in den USA – ein paar Jahre später auch in Hongkong – ist aktueller Marktführer bei den technischen Geräten im Gesundheitswesen – heute Medisana international mit weltweiten Vertriebskunden, Lizenzpartnern und Tochtergesellschaften.
Im Jahr 1919 vom Ehepaar Beurer in Ulm gegründet – zunächst Produktion der ersten Heizkissen – stetige Weiterentwicklung in den Bereichen Gesundheit sowie Wohlbefinden – 1983 Zweitwerk in Uttenweiler wird 1992 zum weltweiten Logistikcenter Beurer Hungaria im ungarischen Veszprém – 2006 Gründung Beurer Far East, Hongkong – 2009 Gründung Beurer Italia SRL und 2010 Beurer North America LP (Sitz: Hallandale Beach in Florida) – 2011 weitere Niederlassungen in Frankreich und Großbritannien – 2012 Gründung der Niederlassung Beurer Latin America sowie 2014 Beurer Austria – weltweit in 80 Ländern aktiv.
Inqua verfügt über technisches und medizinisches Know-how – ist ein international renommierter Partner der Medizinbranche – Spezialist im Bereich Produkte zur Behandlung von Atemwegserkrankungen und Prävention zur Therapie unterstützenden sowie vorbeugenden Pflege der Atemwege – seit 2000 ist die Inqua GmbH erfolgreicher Hersteller zur Pflege der Atemwege und Vertriebs- bzw. Servicepartner anderer Anbieter.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Inhalator am Besten?

Wenn Sie sich ein Inhalationsgerät kaufen möchten, dann können Sie sich selbstverständlich in den medizinischen Fachgeschäften oder in einer Apotheke beraten lassen und dort die zur Auswahl stehenden Modelle der unterschiedlichen Hersteller vergleichen, um das für Sie individuell passende Gerät auszuwählen. Die zur Verfügung stehenden Technologien sind für die unterschiedlichen Anwendungsbereiche sehr differenziert.

 Wo kaufe ich einen Inhalator Testsieger von ExpertenTesten am besten?Dies spiegelt sich natürlich auch im Preis des Geräts wieder. Problem in den Apotheken wird jedoch sein, dass diese keine große Auswahl an Inhalatoren auf Lager haben und auch in medizinischen Fachgeschäften ist die Auswahl begrenzt. Zumeist führen diese Geschäfte nur eine geringe Auswahl von Modellen von Herstellern, welche diese Unternehmen bevorzugen.

Auch ist der Kauf eines Inhalators in diesen Geschäften oftmals mit einem erhöhten Preis verbunden, da die Bestellmengen des Unternehmens eher gering sind. Ein wirklich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis mit einem Schnäppchenkauf können Sie hier oft vergessen. Auch benötigt diese Wahl des optimierten Inhalators unnötig viel Zeit. Um ein Vielfaches einfacher ist der Kauf des Inhalationsgeräts aus dem Internet. Hier haben Sie mit nur wenigen Klicks ein reichhaltiges Angebot aller angebotenen Geräte der unterschiedlichsten Hersteller und einen direkten Preisvergleich dieser Anbieter.

Zum Thema fachlicher Beratung, wenn Sie also absolut nicht wissen, welcher Inhalator für Ihre Beschwerden oder Krankheiten optimal ist, gibt es im Internet zahlreiche Informationsseiten, welche Sie besuchen können.

Auch unabhängige Testreihen und -berichte sowie Kundenrezensionen können Ihnen bei der Auswahl behilflich sein. So können Sie beim Onlinekauf sicher sein, das individuell passende Inhalationsgerät gegen Ihre Beschwerden zu erhalten und zudem noch von Angeboten oder Preisnachlässen profitieren. Zudem wird Ihnen der Inhalator zumeist kostenfrei an die Wunschadresse geliefert und Serviceleistungen sowie Garantiezeiten sind mit einem Kauf im Fachhandel oder der Apotheke identisch.

Wenn Sie von Ihrem behandelnden Arzt ein Gerät zur optimalen Behandlung Ihrer Krankheit oder Ihrer Beschwerden empfohlen bekommen haben, dann ist der Kauf im Internet ganz einfach. In diesem Fall ist Ihr Arzt ein kompetenter Partner und wird Ihnen bestimmt mehrere Geräte zur Wahl stellen. Online können Sie so gezielt das für Sie individuelle Gerät auswählen und müssen nur noch Preise vergleichen und auf Schnäppchenjagd gehen.

Ebenso finden Sie im Internet alle relevanten Ersatz- und Zubehörteile zu dem von Ihnen gewählten Inhalator. So können Sie sicher sein, einfach, unkompliziert, schnell und günstig den Inhalator für Ihre Beschwerden zu finden und eine schnellere Linderung erzielen.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte der Inhalatoren

Bereits seit der Antike kennt man eine gewisse Form der Inhalation. Die Inhalation wurde weltweit zur Behandlung von Atemwegsbeschwerden eingesetzt. So empfahl z. B. Hippokrates von 460 bis 377 v. Chr. bereits das Einatmen von Kräuterdämpfen oder mit Öl sowie Essig ausgekochtes Harz. Schwarzes Bilsenkraut war bei den Ägyptern zum Inhalieren vorgesehen. Etwa vor 2000 Jahren wurden bereits Tabak und bestimmte Pflanzen in Zentral- und Südamerika zur Entspannung und als therapeutisches Mittel eingesetzt. Indien und China setzten zu dieser Zeit auf das Inhalieren von Opium.

John Mudge, der englische Astronom und Arzt, entwickelte 1778 ein Zinngefäß zum Inhalieren von Opium. Erste Abbildungen eines Inhalators entstanden jedoch bereits 1654 von Christopher Bennet und bereits 1764 wurde der erste Grundstein zur Inhalation von Medikamenten, welche bis in die Lungen gelangen sollten, von Philipp Stern gelegt. Die moderne Inhalationstherapie begann.

1834 wurde ein spezieller Inhalator zur Behandlung von Tuberkulose von Francis Ramadge entwickelt. In ihm wurden Aerosole und Wasserdampf produziert. Darauf folgte 1858 der erste Inhalator mit Druck von Jean Sales-Girons erfunden, und seit dem Jahre 1860 zur Behandlung von Asthma eingesetzt. Das erste Patent für Trockeninhalatoren folgte 1864 von Alfred Newton und ein Jahr nur später kam von S. Maw & Sons der Nelson Inhaler auf den Markt. Mit dem Siegle's steam spray Inhaler, einer deutschen Erfindung aus den 1860er Jahren, begann das Therapieren mit Verneblern.

Bis 1900 stieg die Produktion stetig an. Inhalationsmittel sowie Inhalatoren wurden in Europa und den USA entwickelt. Bullowe und Kaplin entdeckten um 1900 zudem die Wirkung von Adrenalin bei der Asthma-Therapie. Atropin sowie Ephedrin wurden hingegen in den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts gegen Asthma eingesetzt. Hierzu gab es die ersten Kompressor-Vernebler der 30er Jahre.

Alles wissenswerte aus einem Inhalator TestDer Abott Aerohaler, ein von Abbot erfundener Trockenpulverinhalator, entstand 1948. Bereits im Jahre 1956 erfolgte die Erfindung des ersten handbetriebenen Inhalators mit Treibgas. Dieser Inhalator ermöglichte einen exakten Sprühstoß mit einer genau abgemessenen Menge Wirkstoffe. 1956 folgte ebenso der Medihaler, der für die meisten Wirkstoffe verfügbar und sehr handlich ist. Hierzu ist jedoch eine gleichzeitige Koordination aus Inhalation und Bedienung notwendig.

1960 entstand der elektrische Vernebler, welcher Aerosole über Ultraschall oder Druckluft aus einer wässrigen Lösung herstellt und transportiert. Schallwellen sorgen beim Ultraschall für die Vernebelung und stoßen die Zerstäubung über ein Rohr nach außen. 1971 erfolgte die Erfindung des ersten modernen Pulverinhalators, der durch den Atemzug selbst aktiviert wird.

Dies vereinfacht die Handhabung enorm. Hierzu wird FCKW-freies oder treibgasfreies Pulver inhaliert. Die ersten Kapselinhalatoren mit Pulverkapseln kamen 1967 als Spinhaler oder 1987 als Turbohaler mit einer mehrfachen Dosierung heraus. Bis zur heutigen Zeit haben sich die Inhalatoren von früher nur unwesentlich verändert. Zumeist ist der Behälter, früher aus Metall gefertigt, in einen Kunststoffbehälter umgewandelt worden. Das Grundprinzip ist jedoch gleich geblieben.

Zahlen, Daten und Fakten rund um die Inhalatoren

Es gibt für den Inhalator zwei verschiedene Anwendungsmöglichkeiten. Erfahren Sie in diesem Ratgeber welche für wen geeignet ist.Ärzte bezeichnen die Arzneimittel, welche eingeatmet werden müssen als inhalative Medikamente. Diese werden gerade von den Allgemeinmedizinern immer öfter verordnet. Allein 6 Millionen gesetzlich krankenversicherte Patienten waren es im Jahr 2009. Allgemein wird darauf hingewiesen, dass die verordneten Inhalatoren oftmals nicht richtig eingesetzt werden.

Diese Fehlanwendung betrifft nicht nur Selbstmedikamentoren mit einem Inhalator aus dem Discounter, sondern auch chronisch erkrankte Patienten. Zumeist kommt es zu Fehlern, weil die Krankenkassen mit ihren Rabattverträgen auf einmal das Medikament ändern und somit eine andere Anwendungsart erforderlich wird. Hier ist, besonders bei Erstanwendern, der Rat in der Apotheke einzuholen.

Inhalativa werden in 2 Anwendungsmöglichkeiten unterschieden. Sie können über einen Inhalator oder über Dosieraerosole angewendet werden. Bei den Inhalatoren muss das Pulvermedikament mit dem Atemzug in Lunge, Atemwege oder Bronchien transportiert werden. Bei Aerosolen erledigt die Arbeit das Treibgas, welches gesprayt wird. Somit erreicht diese Art den Wirkungsort selbstständig.

Aerosole tief einatmen

Das Treibgas kann nur mithilfe eines tiefen Atemzuges die Wirkstoffe an den Wirkungsort befördern und die Dosieraerosole müssen vor jeder Anwendung kräftig geschüttelt werden. Der Kopf ist leicht zu neigen, damit die Atemwege begradigt werden und so ein schneller Transport der Wirkstoffe ermöglicht wird. Das tiefe Einatmen sollte langsam vorgenommen werden, damit die Spraywirkung unterstützt wird. Anschließend sollte der Atem einige Sekunden angehalten werden, damit sich das Medikament in den Atemwegen entfalten kann.

Schnell einatmen beim Inhalator

Da ein Inhalator nicht mit Treibgas bedient wird, ist hier die eigene Treibkraft des Nutzers gefragt. Dies wird durch ein schnelles, kräftiges und tiefes Einatmen garantiert. Dieses Einatmen muss direkt nach dem Sprühen erfolgen, damit die Partikel des Pulvers an den Wirkungsort gebracht werden können.

Hier ist eine exakte Hygiene sehr wichtig. Eine Anwendung direkt nach dem Essen wird nicht empfohlen, da es sonst schnell zu einem Pilzbefall kommen kann. Auch sind Mund-, Nasenstücke sowie die Maske regelmäßig und akribisch zu reinigen. Grundlegend gelten diese Regeln für die unterschiedlichen Anwendungen der Inhalate, stellen jedoch oftmals keine richtige Anwendung bei den Patienten sicher. Dies kommt daher, dass kein Inhalator dem anderen gleicht und die Anwendung daher immer etwas differenziert.

Besonderheiten des Geräts und die richtige Anwendung sind daher in jedem Fall im Fachgeschäft, der Apotheke oder in den Beratungsforen im Internat einzuholen. Diese Maßnahme ist besonders bei einer regelmäßig wiederkehrenden Einnahme bestimmter Arzneimittel über die Inhalation nötig. Etwa 90 % der Asthmakranken besitzen eine uneingeschränkte Lebensqualität, wohingegen jedoch bei ungefähr der Hälfte der Patienten die Krankheit nicht optimal kontrolliert wird. Daher ist es besonders für Asthmatiker wichtig, einen Inhalator richtig zu nutzen.

Wird der Inhalator falsch genutzt, verschlechtert sich die Krankheit, was oftmals an nicht optimierten Geräten oder einer falschen Anwendung liegt.

Da die Asthmatiker diese Geräte tagtäglich nutzen, ist eine einfache Handhabung oberstes Gebot. Hinzu kommt eine Garantie, dass dieses Gerät die nötigen Wirkstoffe auch bis in die Lunge transportieren kann – richtige Anwendung vorausgesetzt. Akustische oder optische Signale, welche anzeigen, dass die nötige Dosis freigesetzt wurde, könnten hier helfen. Damit gerade die chronisch kranken Menschen mit den Geräten richtig umgehen lernen, sind Patientenschulungen angeraten. Auch sollten Patienten immer Wahlmöglichkeiten zum Inhalator zur Verfügung stehen, damit das Gerät akzeptiert und auch optimal angewendet wird.

Inhalator richtig reinigen

Sie sollten einen Inhalator, egal, um welches Modell es sich handelt, nach jeder Nutzung gründlich reinigen. Dies ist notwendig, weil ein schmutziger Inhalator sonst sowohl bei Kindern wie auch bei Erwachsenen Probleme hervorrufen kann. Ebenso ist dies von Nöten, wenn der Inhalator ausschließlich gegen Erkältungskrankheiten von der ganzen Familie genutzt wird. Ein verdreckter oder auch nur benutzter Inhalator kann Keime und Bakterien enthalten, welche sich auf den neuen Nutzer übertragen können. So gleicht die Nutzung eines nicht gereinigten Inhalators dem Spiel eines Ping-Pong-Balles. Die Bakterien und Keime springen immer hin und her.

So sollten Sie den Vernebler nach der Nutzung in seine Einzelteile zerlegen und die einzelnen Teile gründlich mit Spülmittel und warmem Wasser reinigen.

Anschließend sind die Einzelteile mit warmem klarem Wasser nachzuspülen. Wird der Inhalator mehrfach am Tag genutzt, sollten Sie ihn einmal täglich sogar desinfizieren. Dies geht beim zerlegten Gerät in einem Desinfektionsgerät oder aber in einem Topf mit kochendem Wasser.

Die einzelnen Teile müssen hierzu ca. 5 Minuten gekocht werden. Anschließend sollte das Gerät auf einem Tuch, welches fusselfrei ist, ausgebreitet sowie getrocknet werden. Zur Aufbewahrung des gereinigten Geräts empfiehlt sich ein trockener und sauberer Ort. Wird der Inhalator im Jahr häufiger genutzt oder sind einzelne Teile beschädigt, sollten diese Teile einmal jährlich erneuert bzw. ausgetauscht werden. Hierzu stehen von den unterschiedlichen Herstellern zahlreiche Ersatzteile zum Gerät zur Verfügung.

Inhalieren bei Asthma

Gerade bei Asthma ist das inhalieren eine tägliche Routine.Das Inhalieren bei Asthma, nahezu eine tägliche Routine, erfolgt nicht über Wasserdampf wie bei Erkältungskrankheiten, sondern muss mithilfe eines Inhalators durchgeführt werden. Diese verschreibungspflichtigen Inhalatoren arbeiten mit Feinspray oder Pulvernebel. Nur so gelangen die inhaltlichen Wirkstoffe bis tief in die Atemwege. Zusätzlich können Sie selbstverständlich auch die altbewährte Methode über Wasserdampf nutzen, dies erleichtert vielen Asthmatikern das tägliche Atmen.

Damit das Asthma gelindert wird, können viele ätherische Öle, Salzlösungen oder einfach nur pures Wasser inhaliert werden. Da die ätherischen Öle die Schleimhäute reizen können, ist hier eine sorgsame Auswahl zu treffen und es darf nicht zu viel benutzt werden. Durch diese Reizungen könnte ansonsten ein Asthma-Anfall erst provoziert werden.

In jedem Fall sollten Asthmatiker ihren zuständigen Arzt konsultieren, wenn sie inhalieren möchten. Der Arzt hilft aufklärend, kann eventuell einen Allergietest anordnen und berät Sie bei den Zutaten für den Inhalator. Dies ist notwendig, denn die Inhalate sind von Fall zu Fall unterschiedlich. Hier ist oftmals eine Testung des Patienten notwendig.

Auch sollte der Arzt einen Notfallplan bereithalten, wenn beim Inhalieren ein Anfall auftreten sollte, weil das Inhalat doch nicht vertragen wurde. Testinhalate sind ebenfalls bei extremen Fällen direkt in der Arztpraxis möglich.

Da eine trockene Luft immer reizend auf die Schleimhäute wirkt, können Asthmatiker ebenfalls zwischendurch zu einer Wasserinhalation greifen. Dies ist zusätzlich wohltuend und lindernd, besonders dann, wenn die trockene Heizungsluft im Winter zu Reizungen führt. Für diese Inhalation kann wahlweise ein Vernebler, ein Topf oder der Inhalator genutzt werden.

Da zu heißes Wasser einen Anfall auslösen kann, ist die optimale Temperatur bis zu 60 Grad hoch. So ist ein angenehmes und problemloses Einatmen möglich. Mit einem Luftbefeuchter kann ebenfalls die Luftfeuchtigkeit in den Wintermonaten erhöht werden. Hierbei ist dann ein Inhalator nicht nötig, jedoch muss ausreichend und richtig belüftet werden, da sonst Schimmel und somit eine weitere Asthmaförderung entstehen können.

Ebenfalls alternativ zur Inhalation von Wasser bietet sich die Inhalation von Salzlösungen an. Sole und spezielle Inhalationssalze werden als 0.9%ige Salzlösungen angeboten, welche die Schleimhäute neben dem Befeuchten auch noch reinigen. Gerade bei gewissen Allergien verschafft die Salzlösung Linderung, bei Asthma wird sie als wohltuend empfunden.

Hierzu benötigen Sie jedoch einen Vernebler, denn die Lösungströpfchen bei herkömmlichen Inhalationen wären zu groß, um in die Bronchien oder gar in die Lunge zu gelangen. Durch die Vernebelung, welche überhaupt bei Asthmatikern empfohlen wird, dringt der Wirkstoff (in diesem Fall das Salz) bis tief in die Atemwege und die Lunge. Zur richtigen Inhalation bei Asthma muss zunächst so viel Luft wie möglich ausgeatmet werden. Dann ist der Kopf so in den Nacken zu legen, dass die Luftröhre etwas überdehnt wird. Nur so kann eine große Menge der Wirkstoffe in die tieferen Regionen der Atemwege gelangen.

Der aufgenommene Atem mit den Wirkstoffen sollte für einige Sekunden angehalten werden, damit er richtig wirken kann. Das Allgemeinbefinden wird sich mit dem Inhalieren verbessern und die Anfälle werden verringert. Als vorbeugende Maßnahme bei Erkältungen werden die Schleimhäute zudem gesund gehalten und etwaige Erreger abtransportiert.

Inhalator von einer Apotheke ausleihen?

Für gelegentliche Anwendungen können Sie sich einen Inhalator auch in der Apotheke ausleihen.Für Gelegenheitsnutzer empfiehlt es sich, einen Inhalator in der Apotheke auszuleihen, anstatt einen zu kaufen. Zumeist sind die Inhalatoren für alle Lösungen geeignet und können von den Ersatzkassen verschrieben werden. In den Apotheken gibt es Druckluftvernebler gegen die Verschleimung der Bronchien, bei Asthma sowie den allgemeinen Erkältungskrankheiten wie Schnupfen, Husten und Halsschmerzen.

Mit den Druckluftverneblern gelangen feinste Tröpfchen der Lösungen in alle Ecken der Bronchien bis in die Lunge. Auch Dampfinhalatoren für eine Inhalation von ätherischen Ölen, Pariboys und andere moderne Inhalatoren werden in den Apotheken verliehen. Die Kaution, welche zu hinterlegen ist sowie der Tagesmietpreis ist differenziert und kann direkt bei der Apotheke Ihrer Wahl erfragt werden.

Normalerweise beträgt die Kaution zwischen 20 bis 50 Euro sowie der Mietpreis zwischen 1,50 bis 3 Euro. In der Apotheke können Sie zudem direkt Arzneimittel erstehen, mit denen der Inhalator betrieben werden kann. Dies kann z. B. Panthenolsalbe bei Halsentzündungen oder Husten sein. Auch Kochsalzlösungen und ätherische Öle zur Inhalation erhalten Sie in der Apotheke.

Beim Ausleihen des Inhalators aus der Apotheke muss zum eigentlichen Gerät noch ein Filter und ein Anschlussschlauch integriert sein. Ferner sollten Sie daran denken, wenn die ganze Familie das Gerät nutzt, eine Maske oder Nasen-/Mundstück für Kinder oder Babys erforderlich wird. Zum Ausleihen benötigen Sie Ihren Personalausweis, den Sie in der Apotheke vorzeigen müssen.

Welche Medikamente eignen sich für den Inhalator?

Bei der Auswahl der Medikamente spielt es keine Rolle, welches Modell bzw. welche Technologie Sie beim Inhalator nutzen. Welches Medikament oder welche Lösung im Inhalator verwendet wird, ist abhängig von der Krankheit und der Verordnung vom Arzt, denn eine Nutzung sollte immer unter Absprache mit dem behandelnden Arzt stattfinden.

Ohne ärztlichen Rat kann der Schleim einer Erkältung in den Nasennebenhöhlen einfach nur mit einer Salzwasser-Lösung im Inhalator behandelt werden. Krankenkassen übernehmen nicht nur die Lösungen oder Medikamente für einen Inhalator, sondern oftmals auch die Kosten für das Gerät selbst.

Wenn die Krankenkasse die Kosten für den Inhalator nicht übernimmt und es sich um keine chronischen Beschwerden handelt, können Sie sich dieses Gerät immer noch in der Apotheke ausleihen. Dies ist häufig bei Husten oder Schnupfen nötig, da hierbei die Kassen keine Gerätekosten übernehmen.

Hilft ein Inhalator bei der Entwöhnung vom Rauchen?

Von Nicotinell gibt es mittlerweile Inhaliergeräte, welche beim Entwöhnen eines Rauchers helfen sollen. Als Zigarettenersatz gibt es auch das Nicorette Spray zum Inhalieren. Mit den im Test der manuellen, medizinischen Inhalatoren aufgeführten Produkte haben die Nikotin-Inhalatoren oder das Spray von Nicotinell oder Nicorette jedoch nur gemeinsam, dass der Inhalationsmechanismus der Gleiche ist.

Nützliches Zubehör

Alle Einzelteile, welche Sie von Ihrem Inhalator abnehmen können, erhalten Sie als Ersatz- bzw. Zubehörteile im Fachhandel, online oder in der Apotheke. Ratsam ist beim Kauf eines Inhalators sofort der Kauf passender Masken und Nasen- bzw. Mundstücke, damit die ganze Familie ihren Nutzen aus dem Gerät ziehen kann. Hier sind die unterschiedlichsten Modelle, passend zu jedem Inhalator, auf dem Markt erhältlich.

Druckluftschläuche oder Anschlussschläuche können mit der Zeit porös werden. Aus diesem Grund sollten Sie immer einen Ersatzschlauch zum Gerät besitzen. Die meisten Hersteller bieten Komplettsets passend zum jeweiligen Inhalatormodell an. Hiermit können Sie alle Teile am eigentlichen Gerät austauschen und sparen oftmals bares Geld.

Unterschiedliche Wirkstoffe und Arzneimittel, Kochsalzlösungen, ätherische Öle, Heil- sowie Kräutermischungen zur Inhalation können Sie ebenfalls im Fachhandel, online oder in der Apotheke erwerben. Hier können Sie sicher sein, das diese Produkte optimal auf den jeweiligen Inhalator abgestimmt sind.

Soll der Inhalator transportiert werden, wie z. B. mit auf die Urlaubsreise mitgenommen werden, empfiehlt es sich eine passende Tasche für das Gerät zu erwerben. Diese finden Sie ebenfalls in großer Auswahl und für alle Modelle passend.

10 Tipps zur Pflege

  • Tipp 1 
  • Tipp 2 
  • Tipp 3 
  • Tipp 4 
  • Tipp 5 
  • Tipp 6 
  • Tipp 7 
  • Tipp 8 
  • Tipp 9 
  • Tipp 10 
Für die Behandlung von diversen Atemwegserkrankungen und zur Linderung unterschiedlicher Symptome sind Inhalatoren besonders gut geeignet. Unterschiedliche Medikamente in pulverisierter Form, Heilkräuter und Aromastoffe werden bis in die Bronchien geleitet und erreichen dadurch unverzüglich den bestimmten Wirkungsort. Der Inhalator gehört bei chronischen Lungenerkrankungen wie Asthma oder COPD zum täglichen Gebrauch. Bei diesem medizinischen Gerät ist Sauberkeit und Hygiene sehr wichtig. Dadurch werden nicht aus Versehen gesundheitsschädliche Keime inhaliert. Nachstehend erfahren Sie die beste Vorgehensweise zur Produktpflege eines Inhalators.
Der Inhalator muss nach jeder Anwendung gründlich gesäubert werden. Reste der inhalierten Medikamente und eventuell restliches Sputum müssen gewissenhaft beseitigt werden. Ein hervorragender Nährboden für Keime und Bakterien bietet das Sputum. Vergewissern Sie sich vor der Reinigung, dass der Inhalator nicht in Betrieb ist. Der Akku wird zuerst entnommen oder Sie ziehen den Netzstecker aus der Steckdose.
Für die präzise Reinigung wird der Inhalator in sämtliche Einzelteile zerlegt. In den meisten Fällen sind dies der Behälter für die Medikamente, Vernebler, das Mundstück, der Anschlussschlauch sowie der Kompressor oder eine andere Form des Antriebs. Je nach Modell und Bauart des Gerätes ist dieser Vorgang unterschiedlich.
Als Erstes werden die Reste des Medikaments auf dem Behälter entfernt. Mit dem Mikrofasertuch wird der Behälter zuerst ausgewischt und anschließend im Restmüll entsorgt.
Die Inhalatorteile, ausgenommen die Antriebsart oder sonstige empfindsame Technik, wird nun mit warmem Wasser und einem sanften Spülmittel gereinigt. Nutzen Sie bestenfalls heißes Wasser mit einer Temperatur von 30 Grad Celsius. Danach werden die Teile gründlich abgespült, um Reste des Spülmittels darauf zu vermeiden. Um Beschädigungen am Gerät auszuschließen, sollten Sie immer den präzisen Anweisungen des Herstellers folgen.
Bei einer Verstopfung sind dafür eigene Düsennadeln erhältlich, die zur Reinigung Verwendung finden. Vielfach sind diese Nadeln bereits im Lieferumfang beim Kauf des Gerätes enthalten.
Der Kompressor sollte nur ein oberflächliches Wischen erhalten. Hierzu kommt ein feuchtes Tuch und wahlweise ein bisschen sanftes Spülmittel zum Einsatz. Eine regelmäßige Reinigung dieses Teils ist empfehlenswert, verschmutzt in den meisten Fällen nicht so stark. Dieses Basiseinheit dürfen Sie nie in Wasser tauchen. Ebenfalls keinesfalls unter fließendes Wasser halten. Durch das Gehäuse könnte Feuchtigkeit in das Geräteinnere laufen und dort die sensible Elektronik stark beschädigen.
Vor dem Zusammenbau des Gerätes sollten Sie sich vergewissern, dass alle einzelnen Teile tatsächlich trocken sind. Sie können alle Teile an der Luft trocknen oder persönlich mit einem Tuch gut trocknen.
Mindestens nach jeder dritten Nutzung ist eine Desinfizierung notwendig. Hierfür stehen zwei Optionen bereit. Für die Ersatzteile können sie ein Desinfektionsbad erstellen oder mit einem im Handel üblichen Desinfektionsspray abwischen. Wählen Sie bei der Desinfizierung das Abkochen, werden Mundstück, Maske und Membraneinsatz in destilliertem Wasser abgekocht. Werfen sie einen Blick in die Gebrauchsanweisung, damit Sie sicherstellen, welche Teile sich für diese Art der Desinfektion eignen.
Bestenfalls nutzen Sie einen Lappen mit Desinfektionsmittel oder medizinischen Alkohol mit einem Ethanolanteil von 75% beim Wischvorgang. Nach des Desinfektion werden die einzelnen Teile an der Luft getrocknet, bevor Sie diese wieder zusammenfügen.

 

Alternativen zum Inhalator

Es gibt auch einige Alternativen zum Inhalator.Die Alternative zu einem Inhalationsgerät ist die althergebrachte Möglichkeit, mit einem Topf oder einer Schüssel und einem Tuch den heißen Dampf mit Wirkstoff zu inhalieren. Dies ist, gerade bei Kindern, nicht ganz ungefährlich, denn durch das heiße Wasser kann es schnell zu Verbrühungen kommen.

Auch wird bei dieser Methode der komplette Kopfbereich „eingenebelt“, was zu allergischen Reaktionen auf der Gesichtshaut führen kann. Bei der herkömmlichen Methode werden die Wirkstofftröpfchen zudem nicht fein genug zerstäubt, sodass sie zumeist nicht in alle Ecken der Atemwege oder der Bronchien, geschweige denn bis in die Lunge gelangen können.

Gerade bei Kleinkindern und Babys ist eine Inhalation äußerst schwierig. Hier kann als Alternative das Kind bei einer Erkältung entweder mit einem passenden Wirkstoff eingerieben werden oder aber, der Wirkstoff wird dem Badewasser hinzugegeben. In jedem Fall ist für solche Situationen der Kinderarzt zu befragen. In den meisten Fällen hilft bei Kindern eine äußerliche Anwendung der verschiedenen Hausmittel als Brustwickel oder in Salbenform oder andere pflanzliche Produkte.

Wenn das Kind jedoch unter Asthma leidet und inhalieren muss, dann sollte das Mundstück bzw. die Maske nicht direkt auf dem Gesicht aufgesetzt werden, sondern in einiger Entfernung gehalten werden. Zudem ist eine Ablenkung in jedem Fall angeraten.

Ansonsten helfen oftmals Luftbefeuchter, wenn die Schleimhäute gereizt sind und eine gute Lüftung der Wohnräume, damit die Heizungsluft nicht zu trocken wird. Wer krankheitsbedingt inhalieren muss, der kann und sollte auf den passenden Inhalator nicht verzichten.

Fragen und Antworten zu Inhalatoren

Wo kaufe ich einen Inhalator?

Einen Inhalator bekommen Sie meist vom Arzt verschrieben: Mit dem Rezept können Sie den Inhalator in einer Apotheke oder Versand-Apotheke kaufen. Haben Sie kein Rezept, können Sie den Inhalator auch in einem Sanitäts- oder Reformhaus, bei Discountern sowie in einem Online-Fachgeschäft kaufen. Ohne ein Rezept müssen Sie mit höheren Kosten rechnen.

Was ist ein Inhalator?

Ein Inhalator ist ein medizinisches Gerät, das bei einer Erkrankung der oberen und unteren Atemwege (z. B. bei einer Erkältung, bei Asthma oder Bronchitis) eingesetzt wird. Dabei werden wohltuende Dämpfe ausgeströmt, die der Patient durch eine Atemmaske einatmet. Neben Wasserdampf können verschiedene Medikamente und auch homöopathische Mittel wie ätherisches Kamillen-, Pfefferminz- oder Eukalyptusöl eingeatmet werden.

Wer darf den Inhalator benutzen?

Ein Inhalator sollte immer für eine bestimmte Person bereitstehen: Andernfalls können kranke Personen Bakterien und Viren an andere übertragen. Ein Inhalator kann nahezu jeder verwenden wie z. B. ältere Menschen oder Kinder ab 3 Jahren. Für Babys und Kleinkinder gibt es spezielle Modelle mit einem kleineren Mund- und Nasenstück.

Welche Lösung für einen Inhalator soll ich verwenden?

Bei der Rezeptausstellung eines Inhalators verschreibt der Arzt meist eine passende Lösung, die gezielt die bestimmten Symptome verbessern soll. Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie in Ihrer Apotheke nach und beschreiben Ihre Symptome genauer. Ätherische Öle können Sie bedenkenlos verwenden, wobei Sie sparsam mit der Dosierung umgehen sollten.

Welcher Inhalator ist für Pferde geeignet?

Nicht nur wir Menschen, sondern auch Pferde können Atemwegserkrankungen erleiden. Der zuständige Tierarzt verschreibt in solchen Fällen einen passenden Inhalator mit Aufsatz und Inhalat. Hat das Pferd panische Angst vor Schläuchen, kann ein Maskeninhalator verwendet werden.

Welcher Inhalator ist für Kleinkinder geeignet?

Bei Kleinkindern sind vor allem Düsen- und Ultraschall-Vernebler eine gute Wahl, die kleinere Tröpfchen produzieren als Wasserdampf. Sie sind besonders schonend und helfen den Kleinen, die erkrankten Atemwege zu kurieren. Ab 3 Jahren können Inhalatoren verwendet werden, die auch bei Erwachsenen zum Einsatz kommen wie z. B. ein Aerosol-Inhalator.

Was kommt in den Inhalator?

Ein Inhalator kann unterschiedlich gefüllt werden: Neben Wasser ist eine Kochsalzlösung eine gute Wahl, die Sie leicht selbst herstellen oder fertig in der Apotheke kaufen können. Wer mag, kann ein paar Tropfen ätherische Öle oder Pflanzenextrakte hinzufügen. Darüber hinaus gibt es verschiedene Inhalate, die rezeptpflichtig sind.

Was ist die Wirkung eines Inhalators?

Beim Inhalieren nimmt der Körper winzige Teilchen auf, die dünner als ein Haar sind: Die sogenannten Aerosolteilchen sind gerade einmal 0,1 bis 4 µm dick und können so ungehindert in die erkrankten Atemwege gelangen. So gelangen die medizinischen Inhaltsstoffe direkt in die Atemwege. Gegenüber einer Tabletten-Therapie ist dies nicht nur schonender, sondern auch effektiver.

Wann zahlt die Krankenkasse den Inhalator?

Die Krankenkasse zahlt den Inhalator, wenn der Hausarzt den Patient eingehend geprüft hat. Bei besonders schwerwiegenden Erkrankungen wie z. B. Asthma, chronische Bronchitis, chronische Nasen-Nebenhöhlen-Erkrankung oder einer Pilzerkrankung der Lungen ist dies der Fall. Der Arzt erstellt ein Rezept, das der Patient in einer Apotheke oder einem Sanitätshaus abgibt; die Kosten übernimmt dann teilweise oder vollständig die zuständige Krankenkasse.

Was ist der beste Inhalator?

Der beste Inhalator, den wir empfehlen können, ist der YIRDOC Intelligenter Masche-Vernebler, der besonders kinderfreundlich und einfach in der Handhabung ist. Das Handgerät ist kinderleicht zu bedienen, kommt ohne Schlauch aus und ist für die oberen sowie unteren Atemwege für daheim und unterwegs ideal geeignet.

Weiterführende Links und Quellen

1. https://de.wikipedia.org/wiki/Inhalator
3. http://www.richtig-inhalieren.de/ratgeber-inhalieren/arten-von-inhalatoren-mit-erklaerung-funktionsweise/
4. http://www.richtig-inhalieren.de/ratgeber-inhalieren/inhalieren-bei-asthma/
5. http://www.preis.de/katalog/Inhalator-Zubehoer/7,3360,5658,3519,3529.html
6. http://www.gesundheitsfrage.net/frage/sollte-man-sich-inhalatoren-immer-ausleihen-oder-selbst-kaufen
7. https://www.erkaeltet.info/husten/reizhusten/behandlung/hausmittel/anwendungen/inhalieren/

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1.662 Bewertungen. Durchschnitt: 4,69 von 5)
Loading...