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Getestete Produkte 12
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Cerankochfeld Test 2018 • Die 12 besten Cerankochfelder im Vergleich

Cerankochfelder haben die alten Edelstahlmulden mittlerweile fast vollständig abgelöst. Wer sich beim Kauf unsicher ist, sollte einen Blick auf den zusammengefassten Testvergleich unserer Experten werfen.

Cerankochfeld Bestenliste 2018

Letzte Aktualisierung am: 

  Das HK 634250 XB Cerankochfeld ist sehr stabil Test Das CTAR 9642 IN Cerankochfeld hat viele Vorteile im Test gezeigt Das HK 634060 X-B Cerankochfeld hat sich sehr gut im Test gezeigt vidaXL-13368 Das AR-HE-GK4 Cerankochfeld ist sehr robust Test Das NC-7206 Cerankochfeld ist sehr stabil Test Das EB-DCF-2 Cerankochfeld hat viele Vorteile im Test gezeigt
  AEG HK 634250 XB Bauknecht CTAI 9640 IN Klarstein CP4-Virtuosa-70004I-v2 CTAR 9642 IN HK 634060 X-B 13368 K&H NC-8608 KKT Kolbe KF5900IND KKT Kolbe KFS59RL AR-HE-GK4 NC-7206 EB-DCF-2
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ExpertenTesten TÜV-Siegel 1,06
sehr gut
1,61
gut
1,87
gut
2,05
gut
2,10
gut
2,21
gut
2,43
gut
2,45
gut
2,59
befriedigend
2,61
befriedigend
2,66
befriedigend
2,88
befriedigend
Kundenbewertungen
auf Amazon

4.2 von 5 Sternen
bei 403 Rezensionen

4 von 5 Sternen
bei 34 Rezensionen

5 von 5 Sternen
bei 6 Rezensionen

3.4 von 5 Sternen
bei 16 Rezensionen

4.2 von 5 Sternen
bei 65 Rezensionen

3.7 von 5 Sternen
bei 51 Rezensionen

3.1 von 5 Sternen
bei 4 Rezensionen

3.4 von 5 Sternen
bei 11 Rezensionen

3.9 von 5 Sternen
bei 20 Rezensionen

3.8 von 5 Sternen
bei 42 Rezensionen

3.6 von 5 Sternen
bei 20 Rezensionen

3.1 von 5 Sternen
bei 58 Rezensionen
Marke AEG Bauknecht Klarstein Bauknecht AEG VidaXL K&H KKT Kolbe KKT Kolbe Arebos K&H PKM
Produktabmessungen

51,6 x 57,6 x 5,5 cm

49 x 56 x 5,6 cm

52 x 59 x 6,3 cm

56 x 49 x 4,6 cm

51,6 x 57,6 x 3,8 cm

59 x 52 x 5 cm

77 x 52 x 5,6 cm

52 x 59 x 5,5 cm

52 x 59 x 5,2 cm

59 x 52 x 5,2 cm

59 x 52 x 5 cm

51 x 28,8 x 8 cm

Artikelgewicht

10 kg

9,2 kg

10 kg

8 kg

7,7 kg

2 kg

14 kg

9 kg

10,2 kg

9,5 kg

11 kg

6,5 kg

Installationstyp

Autarkes Kochfeld

Autarkes Kochfeld

Autarkes Kochfeld

k.A.

Autarkes Kochfeld

k.A.

Autarkes Kochfeld

Autarkes Kochfeld

Autarkes Kochfeld

Autarkes Kochfeld

Autarkes Kochfeld

Autarkes Kochfeld

Anzahl von Heizelementen

4

4

4

4

4

4

5

4

4

4

4

2

Farbe

Schwarz

Schwarz

Schwarz

Edelstahl

Edelstahl

Mehrfarbig

Schwarz

Schwarz

Schwarz

Schwarz

Schwarz

Schwarz

Leistung

7400 W

2100 W

7000 W

1000 W

1200 W

6600 W

8600 W

6400 W

6600 W

6600 W

7200 W

3100 W

Kochfeld Materialart

Glaskeramik

Glaskeramik

Glaskeramik

Glaskeramik

Glaskeramik

Glaskeramik

Glaskeramik

SUPERKERAMIK-Glaskeramik

Glaskeramik

Ceran/Glaskeramik

Glaskeramik

Glaskeramik

Kindersicherung

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

k.A.

Sicherheitsabschaltung

ja

ja

ja

k.A.

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

k.A.

Garantie

2 Jahre

2 Jahre

k.A.

1 Jahr

2 Jahre

2 Jahre

2 Jahre

2 Jahre

2 Jahre

2 Jahre

1 Jahr

3 Jahre

Besonderheiten
  • leistungsstark
  • Touch Control-Berührungssensor
  • schnelles Kochen
  • sehr stabil
  • pflegeleicht
  • Glaskeramikfläche
  • Touch-Control-Steuerung
  • Digitalanzeige
  • Simmer-Funktion
  • einfach zu reinigen
  • Sensor-Touch-Bedienfeld
  • Topferkennung
  • Überhitzungsschutz
  • einfache Montage
  • inklusive Montagematerial
  • Easy-Touch-Control-Steuerung
  • 4 Kochzonen
  • Edelstahl-Rahmen
  • modernes Design
  • 4fach Restwärmeanzeige
  • modernes Design
  • OptiFit Frame
  • Stop- und Go-Funktion
  • elektronische Anzeigen für alle Kochzonen
  • elektronische Automatikkochstellen
  • autonomer Sensor-Touchdisplay
  • 9 Kochstufen
  • zwei Doppelkochzonen und zwei Bräterzonen
  • Thermoschutz
  • leistungsstark
  • hochwertige Glaskeramik Oberfläche
  • 9 Leistungsstufen pro Kochzone
  • Restwärmeanzeige
  • sehr stabil
  • pflegeleicht
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • gute Qualität
  • modernes Design
  • hohe Sicherheit
  • pflegeleicht
  • hochwertige Verarbeitung
  • einfach zu reinigen
  • hohe Sicherheit
  • schöne Optik
  • einfache Handhabung
  • einfach zu montieren
  • sehr robust
  • intuitives sensor-Touch Display
  • 9 regulierbare Kochstufen pro Kochfeld
  • Timer mit 2 Modi (bis 99 Minuten)
  • SENSOR Touch-Control-Steuerung
  • 9 Leistungsstufen pro Kochzone
  • einfache Handhabung
  • gut verpackt
  • hochwertige Glaskeramik Oberfläche
  • autarke Doppelkochplatte aus Glaskeramik
  • Touch Control
  • 2 Kochzonen
  • 2-fach Restwärmeanzeige
  • kompakt
Verarbeitungsqualität
Preis-Leistungsverhältnis
Materialbeschaffenheit
Preisvergleich
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Was ist ein Cerankochfeld?

Das Cerankochfeld wird umgangssprachlich auch als Glaskeramikkochfeld bezeichnet. Dabei bezeichnet der Begriff Ceran eigentlich eine Marke der Firma Schott, die sich seit den 1970er Jahren als Hersteller von Glaskeramikprodukten einen Namen machen konnte. Genau genommen war Schott über viele Jahre das einzige Unternehmen, das das hitzebeständige Material herstellte und auf den Markt brachte. Nichtsdestotrotz werden die Begriffe „Ceran“ und „Glaskeramik“ heute synonym verwendet.

Beim Kochen auf einem Cerankochfeld wird die Hitze per Infrarotstrahlung übertragen. Unterhalb der Glaskeramikplatte befinden sich Heizspulen, die mit Strom erhitzt werden und die Wärme an die Kochzonen abgeben. Dabei wird nur die gewählte Kochzone heiß – der Bereich in der Nähe der Kochzone bleibt nahezu kalt. Die Verbrennungsgefahr beim Kochen auf Ceran ist also wesentlich geringer als beispielsweise beim Kochen mit Gas.

Wie funktioniert ein Cerankochfeld?

Nachdem Sie den Topf oder die Pfanne auf die gewünschte Kochzone gestellt haben, wählen Sie per Touchdisplay oder Knopfdruck eine Leistungsstufe aus. Nun wird die Heizspule unter dem Kochfeld mittels Strom aufgeheizt – und zwar bis zur sogenannten Rotglut, die sich als rotes Leuchten unter der Kochplatte bemerkbar macht. Das Heizelement gibt nun infrarote, für das Auge unsichtbare Wärmestrahlung ab. Die Folge: Das Kochgeschirr wird erhitzt.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Das Kochen auf einem Glaskeramikkochfeld bietet zahlreiche Vorteile gegenüber anderen Kochfeldern. So leitet das Ceranfeld die Hitze fast vollständig nach oben, sodass der Wärmeverlust zu den Seiten ausgesprochen gering ist. Die Geräte arbeiten also ausgesprochen energieeffizient. Da die Bereiche neben den Kochzonen kalt bleiben, gestaltet sich zudem das Arbeiten am Herd wesentlich angenehmer und risikofreier.

Der Test zeigt zudem: Beim Kochen auf einem Ceranfeld profitieren Sie von zuschaltbaren Kochzonen. So haben Sie beispielsweise die Möglichkeit, das aktive Kochfeld optimal an die Topf- oder Pfannengröße anzupassen. Dabei benötigen Sie kein spezielles Kochgeschirr, wie es beispielsweise bei einem Induktionsherd der Fall ist.

Dafür ist der Stromverbrauch jedoch etwas höher als beim Kochen mit Induktion, da die Vorheiz- und Nachwärmphase ein wenig länger ausfällt.

Ein Cerankochfeld zeichnet sich nicht nur durch eine ansprechende Optik aus, es ist auch sehr robust und pflegeleicht. Die Oberfläche besteht in der Regel aus einem Gemisch aus Lithium-, Aluminium- und Siliziumoxid, das extrem hitzebeständig ist. Sie müssen nicht befürchten, dass das Ceranfeld durch den Kontakt mit Besteck oder Salzkörnern Schaden nimmt – dennoch ist es natürlich ratsam, sorgsam mit der Glaskeramik umzugehen, damit Sie möglichst lange Freude an dem Kochfeld haben. Da das Kochfeld keine Ritzen oder Zwischenräume hat, in denen sich Schmutz sammeln könnte, gestaltet sich die Reinigung kinderleicht.

Umweltbewusste treffen mit einem Cerankochfeld ebenfalls die richtige Wahl. So gilt Glaskeramik in Bezug auf die Herstellung als besonders umweltfreundlich, denn es kommen keine Schwermetalle wie Arsen oder Antimon zum Einsatz. Nicht zuletzt profitieren Sie beim Kauf eines Cerankochfelds von einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis.

Welche Arten von Cerankochfeldern gibt es?

Das autarke Cerankochfeld

Wenn Sie sich für ein autarkes Cerankochfeld entscheiden, so wird dieses unabhängig vom Backofen betrieben. Das autarke Cerankochfeld verfügt also über eigene Bedienelemente. Das bietet beispielsweise den Vorteil, dass Sie den Backofen auf einer angenehmen Arbeitshöhe im Küchenschrank verbauen können, während das Kochfeld ganz klassisch in die Arbeitsplatte eingelassen wird. Neben Cerankochfeldern mit vier oder fünf Kochzonen finden Sie im Handel auch autarke Cerankochfeldern mit nur ein oder zwei Kochzonen. Diese Modelle werden in der Regel einfach an die Steckdose angeschlossen und eignen sich sehr gut für den Campingplatz, das Gartenhaus oder auch für Singlehaushalte, in denen nur wenig gekocht wird.

Das nicht-autarke Cerankochfeld

Ein Cerankochfeld, das nicht autark ist, wird direkt an den Backofen angeschlossen. Die Bedienung erfolgt über die Bedienelemente an der Herdfront. Nicht-autarke Cerankochfelder werden meist in Kombination mit einem Backofen (als sogenanntes Herdset) vertrieben. Wenn Sie bereits einen Backofen besitzen und sich nun ein Cerankochfeld zulegen möchten, informieren Sie sich zunächst beim Hersteller, ob dieser auch nicht-autarke Kochfelder anbietet oder welche autarken Cerankochfelder mit Ihrem Backofen kompatibel sind.

So werden die Cerankochfelder getestet

Beim Cerankochfeld Test müssen verschiedene Kriterien in die Bewertung mit einfließen. So wird unter anderem überprüft, ob die Kochzonen sinnvoll aufgeteilt sind und wie schnell sie heiß werden. Auch die Benutzerfreundlichkeit spielt natürlich eine große Rolle.

Im Idealfall ist eine intuitive Bedienung ohne langwieriges Studium der Betriebsanleitung möglich. Handelt es sich um ein Gerät mit TouchControl, muss außerdem getestet werden, ob die Bedienung auch mit nassen oder fettigen Fingern möglich ist.

Auch so wichtige Aspekte wie die Energieeffizienzklasse, die Optik und das Preis-Leistungs-Verhältnis müssen beim Cerankochfeld Test in die Bewertung mit einfließen.

Worauf muss ich beim Kauf eines Cerankochfelds achten?

Wenn Sie sich für den Kauf eines Cerankochfelds entschieden haben, sollten Sie nicht einfach zum preisgünstigsten Modell greifen. Stattdessen ist es ratsam, sich intensiv mit den diversen Ausstattungsmerkmalen vertraut zu machen und die Angebote sorgfältig zu vergleichen, um ein Cerankochfeld zu finden, das optimal zu Ihren Wünschen passt. Worauf es im Einzelnen ankommt, können Sie im Folgenden nachlesen.

Anzahl der Kochzonen

Die Anzahl der Kochzonen spielt beim Kauf eines Cerankochfelds eine besonders große Rolle. Die meisten Kochfelder sind mit vier Zonen ausgestattet – inzwischen finden Sie im Handel jedoch immer häufiger Geräte mit fünf Kochzonen. Vor allem dann, wenn Sie gerne aufwendige Gerichte kochen, treffen Sie mit solch einem Cerankochfeld garantiert die richtige Wahl, denn es bietet Ihnen ausreichend Platz für bis zu fünf Töpfe und Pfannen. Häufig verfügen die Geräte auch über eine zuschaltbare Bräterzone, sodass Sie beim Kochen von einem Höchstmaß an Flexibilität profitieren. All jene, die nur gelegentlich kochen oder auf der Suche nach einem Kochfeld für den Campingwagen oder das Gartenhaus sind, treffen mit einem kleinen Cerankochfeld mit ein oder zwei Kochzonen die richtige Wahl. Die kompakten Geräte werden ganz einfach über die Steckdose betrieben und sind mobil einsetzbar. Wenn der Platzbedarf in Ihrer Küche sehr gering ist, können Sie das Cerankochfeld auch im Schrank
aufbewahren und nur bei Bedarf hervorholen.

Einbaubreite

Um sicherzustellen, dass sich das von Ihnen favorisierte Cerankochfeld optimal in Ihre Küche fügt, müssen natürlich die Maße genau überprüft werden. Standard-Cerankochfelder weisen eine Breite von 56 Zentimetern auf und passen somit in nahezu jede Küchenzeile. Passionierte Hobbyköche, die noch mehr Platz für Ihr Kochgeschirr benötigen, greifen am besten zu einem Cerankochfeld mit einer Breite von 78 Zentimetern.

Anzahl der Leistungsstufen

In Bezug auf die Leistungsstufen gilt: Je mehr Stufen vorhanden sind, umso exakter können Sie die Temperatur steuern. Cerankochfelder aus dem niedrigen bis mittleren Preissegment verfügen häufig über nur drei Leistungsstufen, während höherpreisige Geräte mit bis zu zehn Leistungsstufen ausgestattet sind. Auch hier gilt: Machen Sie die Auswahl von Ihrem individuellen Kochverhalten abhängig.

Bedienung

Die Bedienung eines Cerankochfelds erfolgt entweder über Drucktasten, via Touch Control oder über ein sogenanntes TwistPad.

Hierbei handelt es sich um einen abnehmbaren, magnetischen Knopf, der gewährleistet, dass das Kochfeld nicht von Kindern eingeschaltet oder verstellt werden kann.

Die Couch-Control-Bedienung bietet hingegen den Vorteil, dass es keine Zwischenräume gibt, in denen sich Fett und Speisereste sammeln könnten.

Energieeffizienzklasse

Wie bei jedem anderen elektrischen Haushaltsgerät sollten Sie auch beim Kauf eines Cerankochfelds einen Blick auf die Energieeffizienzklasse werfen. Geräte, die mit der Energieeffizienzklasse A ausgezeichnet sind, verbrauchen am wenigsten Strom und sind daher zu bevorzugen.

Extras

Moderne Cerankochfelder verfügen über praktische Extras, die Ihnen den Alltag in der Küche erleichtern. Wenn Sie kleine Kinder haben, greifen Sie unbedingt zu einem Gerät mit Kindersicherung, denn nur dann ist gewährleistet, dass die Kochplatte von Ihren Sprösslingen nicht eingeschaltet werden kann. Ebenfalls sehr nützlich ist eine Restwärmeanzeige. Diese leuchtet, wenn die Platte in ausgeschaltetem Zustand noch heiß ist, was die Verbrennungsgefahr erheblich reduziert. Cerankochfelder aus dem höheren Preissegment verfügen zudem oftmals über eine Topferkennung. Steht für einen bestimmten Zeitraum kein Kochgeschirr auf der Platte, schaltet sich das Kochfeld automatisch ab.

Wer kennt das nicht: Das Essen steht auf dem Herd, und plötzlich klingelt das Telefon. Damit nichts anbrennt, schalten viele den Herd aus. Wenn Sie sich für ein Cerankochfeld mit ReStart-Funktion entscheiden, genügt anschließend ein einziger Knopfdruck, damit der Herd mit den zuletzt gespeicherten Einstellungen wieder anspringt.

Sogar Cerankochfelder mit Timer sind im Handel erhältlich. Hier müssen Sie nicht befürchten, dass die Soße zu stark eindickt oder die Kartoffeln verkochen. Stattdessen schaltet sich das Kochfeld nach Ablauf der voreingestellten Zeit automatisch ab.

Sofern Sie sich ein Cerankochfeld kaufen möchten, das via Touch Control bedient wird, achten Sie auf eine Wischschutzfunktion, auch Verriegelungsfunktion genannt. Wird diese angewählt, bleibt das Touch-Display für mehrere Sekunden gesperrt, damit Sie die Herdplatte abwischen können, ohne die Hitzeeinstellungen zu verändern. Einen Überblick über weitere nützliche Features geben wir Ihnen im Folgenden.

  • Überhitzungsschutz
  • Warmhaltefunktion
  • Topferkennung inkl. Warnton, wenn Topf nicht richtig platziert ist

Kurzinformation zu sieben führenden Herstellern

  • Neff
  • Schott
  • Bosch
  • Siemens
  • Miele
  • Amica
  • Bauknecht
Neff ist ein deutsches Unternehmen, das 1877 von Carl Andreas Neff in Bretten gegründet wurde. Noch heute befindet sich das Stammwerk in Bretten, während der Hauptsitz des Unternehmens in München liegt. Neff setzt den Fokus auf die Herstellung von Einbau-Haushaltsgeräten und produziert pro Jahr rund 1,5 Millionen Geräte. Auch international ist Neff erfolgreich – beispielsweise in Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien und Österreich.
Die Firma Schott wurde 1884 von Otto Schott sowie von Carl und Roderich Zeiss als „Glastechnisches Laboratorium Schott & Genossen“ gegründet. Einige Jahre später erfolgte die Umbenennung in „Jenaer Glaswerk Schott & Genossen“. Das Unternehmen verzeichnete schon bald große Erfolge und eröffnete in den 1950er Jahren den ersten Produktionsstandort außerhalb Deutschlands – genauer gesagt in Brasilien. Es folgten weitere Standorte in West- und Südeuropa, Asien und den USA. 1968 begann Schott mit der Entwicklung von Ceran. Heute zählt Schott zu den meistverkauften Kochflächen-Marken weltweit.
Die Robert Bosch GmbH wurde 1886 in Stuttgart gegründet und machte sich zunächst als Entwickler von Magnetzündern für Gasmotoren einen Namen. Im Laufe der Jahre etablierte sich das Unternehmen auch als Hersteller von Haushaltsgeräten und Elektrowerkzeugen. Außerdem fungiert Bosch in der Automobilindustrie als Zulieferer. Zum Sortiment zählen auch hochwertige Cerankochfelder, die sich durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis auszeichnen.
Werner Siemens gründete 1847 ein Unternehmen, das heute als vielseitiger Technologiekonzern in rund 190 Ländern vertreten ist. Bei Siemens handelt es sich also um eines der größten Elektrotechnik-Unternehmen Europas. Allein in Deutschland befinden sich 125 Standorte, an denen unter anderem auch Cerankochfelder produziert werden.
Miele wurde 1899 im westfälischen Herzebrock von Carl Miele und Reinhard Zinkann gegründet. Der Hauptsitz befindet sich jedoch inzwischen in Gütersloh. Das Unternehmen stellte zunächst Milchzentrifugen und Buttermaschinen her. Im Jahr 1900 entwickelten die Experten von Miele auf technischer Grundlage der Buttermaschine die erste Waschmaschine. Heute bietet Miele eine Vielzahl an Elektrogeräten für Haushalt und Industrie an. Die Produkte sind allesamt etwas höherpreisiger, dafür jedoch besonders qualitativ und langlebig.
Amica hat fast 70 Jahre Erfahrung in der Herstellung von Haushaltsgeräten vorzuweisen. Das Unternehmen wurde 1959 im polnischen Wronki gegründet und hat auch hier heute noch seinen Hauptsitz. Der deutsche Unternehmenssitz befindet sich im münsterländischen Ascheberg. Sämtliche Amica Produkte werden in Polen hergestellt. Die Amica Produktionsstätten zählen dabei zu den modernsten in ganz Europa.
Die Bauknecht Hausgeräte GmbH existiert bereits seit 1919. In Deutschland ist das Unternehmen einer der führenden Hersteller von Haushaltsgeräten. Auch die Cerankochfelder der Marke Bauknecht erfreuen sich dank ihrer qualitativ hochwertigen Verarbeitung großer Beliebtheit beim Verbraucher.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich mein Cerankochfeld am besten?

Sie möchten sich ein Cerankochfeld kaufen, sind sich aber noch unsicher, ob Sie den stationären Handel oder das Internet bevorzugen sollten? Der Händler vor Ort wirbt meist mit einer umfassenden Kaufberatung. Die Realität sieht jedoch oftmals anders aus: Die Mitarbeiter sind häufig nicht ausreichend geschult und/oder haben nicht genügend Zeit, um sich einem Kunden ausgiebig zu widmen. Wir empfehlen Ihnen daher, Ihr eigener Experte zu werden – unter anderem mithilfe unseres großen Cerankochfeld Produktvergleichs. Anschließend können Sie sich im World Wide Web auf die Suche nach genau dem Ceranfeld machen, das optimal zu Ihren Vorstellungen passt. Welche Vorteile Ihnen das Internet noch zu bieten hat, verraten wir Ihnen hier.

Große Auswahl zu günstigen Preisen

Nirgendwo ist die Auswahl an Cerankochfeldern verschiedener Hersteller und aus unterschiedlichen Preisklassen so groß wie im Internet. Elektronikfachgeschäfte und Küchencenter haben häufig nur wenige Geräte auf Lager – wenn Sie ein anderes Modell wünschen, müssen Sie in der Regel mit langen Wartezeiten rechnen.

Nicht so im Internet: Die zahlreichen Onlineshops bieten Ihnen ein umfangreiches Angebot an Cerankochfeldern, sodass garantiert keine Wünsche offen bleiben. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis kann hier auf ganzer Linie überzeugen.

Denn: Onlinehändler können ihre Produkte meist zu viel günstigeren Konditionen anbieten, sodass Sie beim Einkaufen bares Geld sparen.

Stressfrei einkaufen im World Wide Web

Beim Einkaufen im Internet schonen Sie nicht nur Ihren Geldbeutel, sondern auch Ihr Nervenkostüm. Denn: Lange Anfahrten können Sie dabei ebenso ad acta legen wie die nervenaufreibende Suche nach einem Parkplatz und lästiges Warten an der Kasse. Stattdessen machen Sie es sich ganz einfach in Ihren eigenen vier Wänden gemütlich und wählen sich ganz in Ruhe Ihr neues Cerankochfeld aus. Ihr Wunschartikel wird Ihnen meist innerhalb weniger Werktage nach Hause geliefert. Werfen Sie jedoch vor dem Kauf einen Blick auf die Versandkosten, um böse Überraschungen zu vermeiden. Es kann sich durchaus lohnen, die Versandkonditionen der verschiedenen Onlinehändler miteinander zu vergleichen. So profitieren Neukunden in vielen Shops von einer versandkostenfreien Lieferung oder von attraktiven Rabattaktionen.

Preissuchmaschinen nutzen

Damit Sie auch garantiert das beste Angebot für Ihr neues Cerankochfeld ausfindig machen, nutzen Sie eine der vielen Preissuchmaschinen im Internet. Außerdem ist es stets ratsam, nach aktuellen Gutscheinen Ausschau zu halten. Dabei sind Gutscheinportale eine wertvolle Hilfe.

Fehlkäufe vermeiden dank Kundenrezensionen

Bewertungen anderer Kunden sind Gold wert, denn schließlich unterstützen sie Sie bei Ihrer Kaufentscheidung und können Fehlkäufe vermeiden. Die meisten Onlinehändler bieten ihren Kunden die Möglichkeit, gekaufte Produkte zu bewerten und zu beschreiben. Lesen Sie sich diese Rezensionen aufmerksam durch, um zu erfahren, wo die Schwachstellen eines Cerankochfelds liegen und welche Punkte von anderen Käufern besonders positiv hervorgehoben werden.

Rückgabe leicht gemacht

Elektronische Geräte, die einwandfrei funktionieren, im stationären Handel zu retournieren, erweist sich häufig als problematisch. Sie müssen nicht nur eine weitere Anfahrt in Kauf nehmen, sondern zudem damit rechnen, dass nicht der volle Kaufpreis erstattet wird. Oftmals erhält der Kunde auch lediglich einen Gutschein, den er gegen ein anderes Produkt eintauschen kann. Im Internet hat der Kunde hingegen laut Gesetz ein Widerrufsrecht von 14 Tagen – viele Händler verlängern das Rückgaberecht jedoch auf freiwilliger Basis auf 21 oder gar 30 Tage. Innerhalb dieses Zeitraums können Sie ohne Angabe von Gründen vom Kaufvertrag zurücktreten und das Cerankochfeld an den Onlineshop zurückschicken. Doch Vorsicht: Informieren Sie sich vor der Bestellung, wer in diesem Fall für die Kosten der Rücksendung aufkommen muss. Häufig übernimmt der Händler nur dann die Versandkosten, wenn der Artikel defekt ist oder nicht der Beschreibung entspricht. Bedenken Sie, dass die Rücksendekosten für ein Cerankochfeld, das recht schwer ist und unbedingt sicher verpackt werden muss, mitunter sehr hoch ausfallen können. Am besten entscheiden Sie sich daher für einen Onlineshop, in dem die Rücksendung für den Kunden grundsätzlich kostenfrei erfolgt.

Bequeme Bezahlung

Auch die Bezahlung gestaltet sich beim Onlineshoppen kinderleicht. In der Regel haben Sie die Auswahl zwischen vielen verschiedenen Zahlungsarten – vom Kauf auf Rechnung über Nachnahme bis hin zu PayPal und Sofortüberweisung. Gehen Sie jedoch nur dann in Vorkasse, wenn es sich um einen vertrauenswürdigen Shophandelt. Werfen Sie beispielsweise einen Blick ins Impressum, um zu erfahren, wo das Unternehmen ansässig ist, und halten Sie Ausschau nach Gütesiegeln.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte des Cerankochfelds

Der Begriff „Ceran“ ist ein geschützter Markenname der Schott AG. Das Unternehmen entwickelte in den 1960er Jahren Glaskeramik für Spiegelträger, die in astronomischen Teleskopen verbaut wurden. Noch heute sind diese Spiegelträger aus Glaskeramik im Einsatz.

Die findigen Entwickler der Firma Schott fanden jedoch schon bald heraus, dass Ceran dank seiner besonderen Eigenschaften zum Kochen prädestiniert ist. In den 1970er Jahren begannen sie als erster deutscher Hersteller mit der Serienproduktion von Cerankochfeldern – anfangs jedoch in sehr kleiner Stückzahl.

Die Verbraucher waren zunächst skeptisch, denn sie befürchteten Glasbruch und eine hohe Verbrennungsgefahr. Schott änderte daraufhin seine Marketingstrategie und stattete die Ceranfelder mit Glimmlampen aus, die auch nach dem Ausschalten des Herds leuchteten und so eventuell vorhandene Restwärme anzeigten. Außerdem erhielten die Kochfelder Linienmarkieren, die die exakte Positionierung der Töpfe und Pfannen erleichtern sollten. Des Weiteren brachte Schott einen speziellen Reinigungsschaber namens Ceraquickauf den Markt und machte die Pflegeleichtigkeit der Glaskeramikoberfläche zu einem wichtigen Bestandteil der Werbestrategie. Mit Erfolg: Bereits in den 1980er Jahren war Schott Marktführer im Vertrieb von Cerankochfeldern und behielt seine Monopolstellung über viele Jahre bei. Die Kochfelder wurden seither immer weiter verbessert, unter anderem in puncto Energieverbrauch, Temperatursteuerung, Leitfähigkeit und Bruchfestigkeit. Im Jahr 2012 wurde „Ceran“ schließlich zur „Marke des Jahrhunderts“ gekürt.

Zahlen, Daten, Fakten rund um das Cerankochfeld

Der Stromverbrauch eines Cerankochfelds ist wesentlich geringer als der eines klassischen Massekochfelds, aber etwas höher als der eines Induktionsherds. Außerdem gilt: Ein Glaskeramikkochfeld hat eine kürzere Reaktionszeit als ein Herd mit Edelstahlkochmulde.

Das Kochgeschirr heizt sich also schneller auf, und auch die Temperatursteuerung geht ohne lange Wartezeit vonstatten. Das Risiko, dass das Essen anbrennt oder zu lange benötigt, um gar zu werden, ist also sehr gering.

Ein wesentlicher Vorteil des Cerankochfelds ist die Aufteilung in verschiedene Mehrkreiskochzonen – beispielsweise in Zweikreis- oder Dreikreiszonen, die Sie je nach Bedarf zu- oder abschalten können. Viele Cerankochfelder verfügen zudem über eine besonders breite Bräterzone.

Das Cerankochfeld in zehn Schritten in Betrieb nehmen

1. Je nachdem, für welche Art von Cerankochfeld Sie sich entscheiden (autark oder nicht-autark), sollten Sie für den Anschluss einen Elektriker beauftragen. Kleine Kochfelder mit ein oder zwei Kochzonen werden über die Steckdose betrieben, sodass hier natürlich kein Experte erforderlich ist.

2. Wenn Sie einen Herd, bestehend aus Backofen und nicht-autarkem Cerankochfeld kaufen, so muss der Backofen unbedingt von einem Elektriker am Starkstrom angeschlossen werden. Anschließend wird das Cerankochfeld mittels einer Klemme mit dem Backofen verbunden. Die Bedienelemente befinden sich in diesem Fall an der Front des Backofens.

3. Autarke Cerankochfelder werden direkt an der Herdanschlussdose angeschlossen. Auch hier benötigen Sie also einen Fachmann.

4. Sollten Sie den Anschluss am Starkstrom selbst vornehmen, müssen Sie damit rechnen, dass Sie im Falle eines Schadens auf den Kosten sitzen bleiben. Denn: Können Sie nicht nachweisen, dass das Ceranfeld von einem Elektriker angeschlossen wurde, übernimmt die Versicherung die Kosten meist nicht.

5. Wenn Sie einen Elektriker beauftragt haben, müssen Sie mit dem Einbau Ihres Cerankochfelds nicht bis zum Termin warten. Im Gegenteil: Bereiten Sie die Arbeitsplatte vor und setzten Sie das Cerankochfeld ein, damit es nach dem Technikertermin sofort einsatzbereit ist.

6. Zunächst gilt es, die Küchenarbeitsplatte vorzubereiten. Zu diesem Zweck liegt jedem neuen Cerankochfeld eine Schablone bei, die das Aufzeichnen des benötigten Ausschnitts erleichtert.

7. Nach dem Anzeichnen bohren Sie zunächst mit einer Bohrmaschine und großen Bohrern Löcher in die vier Ecken.

8. Nun die Stichsäge ansetzen und von Loch zu Loch bohren. Eventuell ist es erforderlich, den Ausschnitt noch ein wenig mit Schleifpapier nachzuarbeiten.

9. Sobald Sie das Cerankochfeld in den Ausschnitt eingesetzt haben, ist es ratsam, eine Gummidichtungeinzulegen. So vermeiden Sie, dass Fett und Speisereste ihren Weg unter das Kochfeld finden. Alternativ können Sie die Ritzen zwischen Kochfeld und Arbeitsplatte auch mit Silikon abdichten.

10. Zum Schluss die Klauenklammern unterhalb des Cerankochfelds befestigen.

Zehn Tipps zur Pflege und Wartung des Cerankochfelds

1. Damit Ihr Cerankochfeld stets optisch ansehnlich ist und um mühsames Schrubben zu vermeiden, entfernen Sie Speisereste und Fettspritzer am besten schon während des Kochens. So können sich die Verschmutzungen nicht festsetzen und die spätere Reinigung wird deutlich erleichtert.

2. Leichte Verunreinigungen entfernen Sie ganz einfach mithilfe eines weichen Schwamms, Wasser und etwas Spülmittel. Auch Glasreiniger ist geeignet, um das Ceranfeld auf Hochglanz zu polieren.

3. Sollte Ihr Cerankochfeld hartnäckige Verschmutzungen aufweisen, greifen Sie am besten zu einem Glasschaber für Glaskeramik. Diese erhalten Sie im Internet oder alternativ in Drogeriemärkten. Schaben Sie die Verschmutzungen jedoch möglichst behutsam weg, um Kratzer zu vermeiden.

4. Ein altbewährtes Hausmittel zur Reinigung des Ceranfelds ist Backpulver. Einfach ein Tütchen Backpulver mit etwas Wasser zu einer homogenen Paste verrühren. Die Masse auf das Kochfeld streichen, circa 30 Minuten einwirken lassen und anschließend mit warmem Wasser und einem weichen Tuch entfernen.

5. Auch Zitronensäure eignet sich zur Pflege Ihres Cerankochfelds. Geben Sie entweder einige Tropfen Zitronensaft aus der Flasche auf die Glaskeramik oder pressen Sie eine halbe Zitrone aus und tröpfeln Sie den Saft auf die Verschmutzungen. Etwas einwirken lassen und mit warmem Wasser entfernen.

6. Wenn Sie weder Backpulver noch Zitronensaft zur Hand haben, reinigen Sie Ihr Cerankochfeld ganz einfach mit einem handelsüblichen Geschirrspültab. Die Tablette in Wasser einweichen und zu einer Paste anrühren. Nun die Paste mit einem Tuch auf der Glaskeramikoberfläche verteilen, einwirken lassen und mit warmem Wasser wegwischen.

7. In Drogeriemärkten werden alternativ auch Reinigungsprodukte speziell für Ceranfelder angeboten.

8. Die Oberfläche von Glaskeramik ist zwar sehr robust – dennoch sollten Sie nicht mit spitzen Gegenständen an das Material gehen. Auch Scheuermilch und Metallschwämme sind zur Reinigung denkbar ungeeignet.

9. Vorsicht beim Kochen mit Zucker: Die Körner erreichen beim Schmelzen so hohe Temperaturen, dass sie kleine Löcher in das Ceranfeld brennen können.

10. Außerdem gilt: Warten Sie mit der Reinigung Ihres Cerankochfelds stets, bis die Platte vollständig erkaltet ist.

Nützliches Zubehör

Abgesehen von Töpfen und Pfannen benötigen Sie zum Kochen auf dem Ceranfeld keinerlei Zubehör. Um die Reinigung zu erleichtern, ist es jedoch ratsam, einen Ceranfeldschaber zur Hand zu haben. Dieser ermöglicht es Ihnen, selbst hartnäckige Verschmutzungen möglichst schonend zu entfernen, ohne das Material zu beschädigen.

Wie für jede andere Art von Kochfeld so gilt übrigens auch für Ceran: Kombinieren Sie das Kochfeld mit einer Dunstabzugshaube, damit Kochdünste umgehend über den Kochfeldern eingesaugt werden. So vermeiden Sie, dass sich Fett und Feuchtigkeit auf Wänden, Schränken und dem Fußboden absetzen, von wo sie sich nur schwer wieder entfernen lassen.

Alternativen zum Cerankochfeld

Das Gaskochfeld

Neben Cerankochfeldern erfreuen sich auch Gaskochfelder nach wie vor großer Beliebtheit. Wer mit Gas kocht, profitiert von einer kurzen Aufheizphase sowie von einer zügigen Temperatursteuerung. Vor allem Profiköche bereiten ihre Mahlzeiten daher vorzugsweise auf einem Gasherd zu. Normalverbraucher scheuen hingegen häufig das Risiko, das ihrer Ansicht nach mit einem Gasherd einhergeht. Der Test zeigt jedoch: Moderne Gaskochfelder erfüllen höchste Sicherheitsstandards. So verfügen viele Modelle über eine thermoelektrische Zündsicherung, die gewährleistet, dass die Gaszufuhr nach dem Erlöschen der Gasflamme automatisch unterbrochen wird. Außerdem sind die meisten Geräte mit einer Zündautomatik ausgestattet. Statt mit Feuerzeug oder Streichholz am Herd zu hantieren, wird hier einfach an einem Regler gedreht, um den Gasherd anzuzünden. Einziger Nachteil: Damit Zündsicherung und Zündautomatik funktionieren, muss das Gaskochfeld zusätzlich an das Stromnetz angeschlossen
werden.

Bedenken Sie außerdem, dass einige Gaskochfelder ausschließlich mit einer Abluftdunstabzugshaube betrieben werden dürfen. Dies gilt vor allem für Modelle mit einem Gas-Anschlusswert, der mehr als 11 kW beträgt, da hier die Küchenluft unbedingt aus der Küche heraus befördert werden muss.

Außerdem ist zu beachten: Ein Gaskochfeld muss grundsätlich vom Gas-Installateur angeschlossen werden, denn ein falsch angeschlossener Gasherd ist sehr gefährlich. Wenn Sie den Anschluss dennoch eigenhändig vornehmen, müssen Sie im Fall eines Schadens damit rechnen, dass die Versicherung die entstandenden Kosten nicht übernimmt. Da das Erdgas über das Gasnetz in die Küche gelangt, ist zudem ein Gasanschluss zwingend erfordelich. Im Handel finden Sie jedoch auch Modelle, die per Gasflasche betrieben werden können, sodass Sie im Notfall unabhängig vom Gasnetz sind. Dauerhaft sollten Sie Ihren Gasherd jedoch nicht an eine Gasflasche anschließen: Das Gas aus dem Netz ist wesentlich günstiger. Außerdem ist der Kauf und Transport von Gasflascen mit einem erheblichen Aufwand verbunden. Sollten Sie in Ihrem Haus keinen Gasanschluss haben, entscheiden Sie sich also am besten für ein Cerankochfeld. Hier benötigen Sie nichts weiter als eine Herdanschlussdose, sodass diese
Herdavariante für nahezu jeden Haushalt geeignet ist.

Die Kochplatte des Gasherds besteht in der Regel aus Edelstahl oder Glaskeramik. In jedem Fall gestaltet sich die Reinigung aufgrund der viele Ritzen und Zwischenräume etwas schwieriger als beim Cerankochfeld. Mitunter besteht jedoch die Möglichkeit, die Topfträger abzumontieren und im Geschirrspüler zu reinigen. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass die Metallgriffe von Töpfen und Pfannen während des Kochens sehr heiß werden. Lassen Sie bei der Zubereitung der Mahlzeiten also unbedingt Vorsicht walten und benutzen Sie stets Topfhandschuhe oder Topflappen. Dafür zeigt der Test, dass das Gaskochfeld besonders Energie sparend ist. Die Gasflamme erhitzt nur den Topf, nicht jedoch die Platte. Außerdem ist Gas sehr preisgünstig, sodass es sich um die perfekte Herdart für alle Sparfüchse handelt.

Bevor Sie sich ein Gaskochfeld kaufen, sollten Sie jedoch unbedingt Ihre Küche ausmessen. Denn: Bei einem Gas-Anschlusswert über 11 kW muss die Küche pro Kilowatt Anschlusswert zwei Kubikmeter Volumen aufweisen. Wenn Sie sich für einen Gasherd mit 12 kW entscheiden, muss das Volumen Ihrer Küche also mindestens 24 Kubikmeter betragen. Bei einem Anschlusswert unter 11 kW darf die Küche bei einer Deckenhöhe von 2,5 m nicht kleiner als sechs bis acht Quadratmeter sein, ansonsten ist der Betrieb eines Gasherds zu gefährlich. Auch hier gilt: Lassen Sie sich im Zweifel von einem Experten beraten. So kann Ihnen ein Gas-Installateur wertvolle Informationen darüber liefern, ob ein Gasherd für Ihre Küche geeignet ist und wenn ja, welcher Anschlusswert maximal gewählt werden darf.

Das Induktionskochfeld

Induktionskochfelder überzeugen vor allem durch ihre Schnelligkeit. Kaum ist das Kochfeld eingeschaltet, erhitzt sich schon der Topf, und auch Wasser fängt innerhalb weniger Minuten an zu sprudeln. Weil das Kochen auf dem Induktionsherd so zügig von der Hand geht, ist auch der Stromverbrauch sehr gering. Außerdem ist diese moderne Herdavariante ausgesprochen sicher, denn: Die Kochplatte ist nach dem Ausschalten fast unmittelbar wieder kalt. Die Hitzeentwicklung findet zudem nur dort statt, wo das Kochgeschirr die Platte berührt. Das hängt mit der besonderen Funktionsweise des Induktionskochfelds zusammen. Im Inneren befindet sich eine Magnetspule aus dünnen Drähten, die die Energie auf den Topf überträgt. Dieser Vorgang wird als elektromagnetische Induktion bezeichnet.

Leider hat das Induktionskochfeld auch Nachteile. So benötigen Sie Töpfe und Pfannen mit magnetischem Boden, damit der Herd funktioniert. Mitunter kann es also erforderlich sein, das gesamte Kochgeschirr zu erneuern. Außerdem ist der Anschaffungspreis eines Induktionskochfeldes höher als der eines Gas- oder Cerankochfelds.

Optisch steht das Induktionsfeld dem Ceranfeld in nichts nach. Beide Geräte überzeugen durch eine glatte, ansehnliche Glaskeramikoberfläche, die ausgesprochen langlebig und pflegeleicht ist.

Das Massekochfeld

Bei einem Massekochfeld handelt es sich um eine klassische Edelstahlkochmulde mit gusseisernen Kochplatten. Obwohl es inzwischen modernere und effizientere Alternativen gibt, ist das Massekochfeld noch relativ weit verbreitet, was vor allem am niedrigen Anschaffungspreis liegt. Die Herdplatten reagieren sehr langsam, sodass vorausschauendes Kochen unabdingbar ist. Wenn Sie sich für diese Art des Kochfelds entscheiden, schalten Sie die Hitze also rechtzeitig herunter und nutzen Sie die Restwärme beispielsweise zum Warmhalten Ihrer Speisen. Experten empfehlen zudem, Wasser zunächst im Wasserkocher zu erhitzen, bevor Sie es in den Topf geben. Der Kochvorgang nimmt anschließend viel weniger Zeit in Anspruch, sodass Sie bares Geld sparen können.

Das Massekochfeld ist mit jedem Kochgeschirr verwendbar. Achten Sie jedoch darauf, dass Töpfe und Pfannen einen möglichst geraden Boden haben. So vermeiden Sie, dass unnötig viel Hitze verloren geht.

Der Test zeigt zudem, dass sich auch die Reinigung des Massekochfelds etwas schwieriger gestaltet als die des Cerankochfelds. Vor allem an den Übergängen zwischen Gusseisen und Edelstahl sammeln sich häufig Fett und Schmutz, sodass der Herd nach einigen Jahren nicht mehr sehr ansehnlich ist. Außerdem benötigen Sie meist zwei verschiedene Reinigungsmittel: eines für die gusseinsernen Platten und eines für die Edelstahloberfläche. Wenn Sie dieses Problem umgehen möchten, entscheiden Sie sich für ein Cerankochfeld: Die Glaskeramikoberfläche ist vollkommen glatt, sodass Schmutz und Fett keine Chance haben.

Weiterführende Links und Quellen

https://www.haushaltstipps.net/eingebranntes-cerankochfeld-reinigen/

http://www.t-online.de/heim-garten/wohnen/id_49886416/kochfelder-im-vergleich-die-verschiedenen-systeme.html

https://lebensmittelinfo.net/wissen/kochfelder-vergleich

http://www.hausjournal.net/induktion-oder-ceran

https://www.kuechen-atlas.de/kuechenplanung/kochfelder/ueberblick/

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