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Standherd Test - f├╝r eine klassische K├╝chenl├Âsung - Vergleich der besten Standherde 2019

Die Standherde stehen in mehreren Bauarten zur Verf├╝gung. Man erh├Ąlt sie als Gasherd, als E-Herd mit Ceranfeld oder Elektrokochplatten sowie als Induktionsherd. Das Komplettger├Ąt mit Backofen und Kochfeld erweist sich als klassische und dabei sehr anpassungsf├Ąhige K├╝chenl├Âsung.

Standherd Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Was ist ein Standherd?

Ein Standherd ist ein einzeln aufstellbares Ger├Ąt, das einen Backofen hat und oben mit Kochfeldern ausgestattet ist.
Er kann sich ├╝berall aufstellen lassen und wird ├╝blicherweise mit der R├╝ckseite zur Wand positioniert, doch auch eine Schr├Ągaufstellung ohne direkten Kontakt zur Wand ist m├Âglich. Eine spezielle Nische ist nicht erforderlich: Hier zeigt sich der Unterschied zum Einbauherd. Daher kann man die Standherde aus dem Test 2019 entweder zwischen den K├╝chenschr├Ąnken platzieren oder unabh├Ąngig von den anderen K├╝chenm├Âbeln aufstellen.

Bei einem Gro├čteil der Standherde liegt das Normma├č ├Ąhnlich wie bei den Einbauherden bei 60 x 60 cm (Breite x Tiefe). Einige Hersteller bieten auch Sonderma├če in nur 50 cm Breite an oder XXL Herde. die bis zu 90 oder 100 cm breit sind.

Wie funktioniert ein Standherd?

Die Funktionsweise des Standherds richtet sich danach, ob er mit Gas oder Strom betrieben wird. Abgesehen vom noch immer beliebten Gasherd gibt es E-Herde mit den inzwischen nur noch selten erh├Ąltlichen Elektrokochplatten oder mit dem moderneren Ceranfeld. Auch Induktionsherde sind als Standger├Ąt erh├Ąltlich.

Im Ofen wird die W├Ąrme mithilfe eines Hei├čluft- und Umluftsystems hergestellt, au├čerdem hat man bei vielen Standherden eine oder mehrere Grillfunktionen. Bei einigen Modellen werden zwei Heizarten miteinander kombiniert, beispielsweise Grillen und Umluft, um das Ergebnis zu verbessern.

Spezielle Programme helfen dabei, das Essen perfekt zuzubereiten. Zus├Ątzlich zu den ├╝blichen Schaltern oder Drehreglern stehen einem Programmierfunktionen zur Verf├╝gung, die beispielsweise die Temperatur nach einer gewissen Zeit drosseln.

Wenn man sich f├╝r einen Induktionsherd entscheidet, ben├Âtigt man besonderes Kochgeschirr. Das h├Ąngt mit der ferromagnetischen Technologie zusammen, die nur in Kombination mit magnetisierbaren Materialien funktioniert.

Anders als ein Einbauschrank muss der Standherd nicht in einen Unterbauschrank integriert werden. Entsprechend unkompliziert ist es, den Herd in der K├╝che aufzustellen.
Gegebenenfalls nimmt man ein paar Anpassungen an den Standf├╝├čen vor, um die H├Âhe exakt einzustellen. Abh├Ąngig davon, um was f├╝r eine Herdart es sich handelt, braucht man ihn dann nur noch mit dem Strom- oder Gasnetz zu verbinden. Hier sollte man am besten einen Fachmann hinzuziehen.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Die Standherde eignen sich f├╝r viele K├╝chen und k├Ânnen auf diverse Designs angepasst werden. Wichtig ist, dass die Abmessungen zu den anderen M├Âbeln passen, damit man auf einer Ebene arbeitet. Doch wenn der Herd separat steht, dann sind H├Âhenunterschiede kein Problem.

Ein wichtiger Vorteil der Standherde aus dem Test zeigt sich vor allem bei denjenigen, die ├Âfters umziehen. Der einzeln stehende Herd braucht nicht in einen passenden Einbauschrank integriert zu werden, sondern l├Ąsst sich einfach mitnehmen und in der n├Ąchsten Wohnung wieder aufstellen. Er steht sozusagen auf eigenen F├╝├čen und braucht keine langwierige Montage. Daher sind die Standherd Vergleichssieger vor allem bei jungen Leuten gefragt.

Die Kombination aus Ofen und Kochfeld macht es leicht, einen geeigneten Platz f├╝r den Standherd zu finden und auf effiziente Weise zu kochen und zu backen. Beide Elemente ÔÇô Backofen und Kochstelle ÔÇô sind unverzichtbar und geh├Âren bei dem klassischen Standherd zusammen. In einer kleinen Wohnung oder in einem Altbau f├Ąllt es manchmal schwer, alle K├╝chenger├Ąte optimal zu platzieren. Der Standherd erleichtert einem das Einrichten, denn im Gegensatz zu einer K├╝chenzeile oder einem zusammenh├Ąngenden Block braucht man keine durchg├Ąngige, gerade Wand, wenn man den Herd und die anderen K├╝chenelemente separat aufstellt. Man┬á kann die M├Âbel und Ger├Ąte etwas hin und her schieben, bis alles seinen idealen Platz gefunden hat. Bei der Einbauk├╝che gibt es diese M├Âglichkeit nicht.

Welche Arten von Standherd gibt es?

Bei den Standherden hat man die Wahl zwischen unterschiedlichen Gr├Â├čen und Heizsystemen. Zudem gibt es die Herde in mehreren Kombi-Varianten und in diversen Designs. Klassisch oder futuristisch, als Gasherd oder mit Induktionsfeld, f├╝r die jeweiligen Vorlieben stehen die geeigneten Standherde zur Auswahl.

Bei dem Standherd mit Cerankochfeld sorgt eine Heizspirale unter dem Element aus Glaskeramik f├╝r die W├Ąrmezufuhr. Die Hitze wird nach oben geleitet, was man an dem roten Gl├╝hen der Kochzone erkennt. Teilweise verf├╝gt ein Herd mit Ceranfeld ├╝ber spezielle Kochfelder, die auch f├╝r einen gr├Â├čeren Br├Ąter geeignet sind.

Der Gasherd punktet mit einer direkten Hitze├╝bertragung, die von der gez├╝ndeten Gasflamme ausgeht. ├ťblicherweise wird ein solcher Standherd mit dem entsprechenden Gasanschluss verbunden, doch man kann ihn auch mit einer Gasflasche betreiben.

Ein Standherd mit Induktionsfeldern ├╝berzeugt durch seine Reaktionsgeschwindigkeit, die die Garzeit verk├╝rzt. Hier ist jedoch darauf zu achten, dass man induktionsgeeignetes Kochgeschirr einsetzt.

Die herk├Âmmlichen Elektroplatten entsprechen kaum noch den heutigen Standards, trotzdem gibt es noch Standherde mit diesen Heizelementen.

Die hier genannten Vorteile der Standherde beziehen sich auf alle Herdtypen:

  • Flexibilit├Ąt beim Aufstellen,
  • keine Montage im K├╝chenschrank erforderlich,
  • die R├╝ckseite muss nicht mit der K├╝chenwand abschlie├čen,
  • beim Umzug einfach mitzunehmen.

Die Nachteile eines Standherds:

  • Keine durchg├Ąngige Front mit der K├╝chenzeile,
  • braucht einen Extraplatz.

Standherd Neuheiten und Trends

Standherd TestDer Standherd ist ein Exot unter den Herden geworden. Fast alle Herd-Innovationen werden nur noch als Einbauherd vorgestellt.

Zu den wichtigsten Trends geh├Ârt nat├╝rlich beim Kochfeld das Induktionskochfeld. Beim Backofen wird viel ├╝ber Pyrolyse geschrieben ÔÇô das Selbstreinigungsprogramm, das viele Hersteller wie AEG, Gorenje oder Bosch anbieten. Der Backofen wird daf├╝r etwa zwei Stunden lang auf ├╝ber 400 Grad erhitzt und der Schmutz soll zu Asche werden. Laut einem Praxistest der Stiftung Warentest funktioniert diese Technik bei Fettflecken sehr gut, bei Marmelade und Teig blieben allerdings immer noch R├╝ckst├Ąnde.

Weiterhin geht der Trend zu immer mehr Backofen Programmen, wie bei der neuen Bosch Series 8 z.B. mit 14 verschiedenen Programmen, wobei das neuste ein Dampfgahrungs-Programm ist. Auch bieten viele Back├Âfen einen Grillspie├č und sind nat├╝rlich ins Smart Home integrierbar. Das hei├čt, man kann z.B. die Timer-Funktion auch vom Smartphone aus der Ferne steuern.

Eine interessante Innovation kommt von Samsung. Die neuen Dual-Cook-Flex Back├Âfen kommen mit zwei T├╝ren und einem geteilten Backraum. Hier l├Ąsst sich jeder Oftenteil individuell regulieren, sodass man entweder unterschiedliche Dinge gleichzeitig backen kann, oder z.B. f├╝r eine Pizza nicht den vollen Ofen beheizen muss.

Neue Standherde gibt es nat├╝rlich auch. Zu erw├Ąhnen w├Ąre hier der Standbackofen Beko CSM 57100 GW, welcher eine abnehmbare Backofent├╝r f├╝r die leichte Reinigung hat. Der Elektro Standherd Beko ist au├čerdem nur 50 cm breit und hat eine Klappe unter dem Ofen als Stauraum.

Gorenje hat 2018 gleich vier neue Standherd-Modelle auf den Markt gebracht. Der Standherd Gorenje EC 5141 WG und der Standherd Gorenje EC 6352 WPA verf├╝gen ├╝ber ein Glaskeramik-Kochfeld (Ceranfeld) und der Standherd EIT 6351 XPD kommt mit einem Induktionskochfeld und Touch-Display.

Weiterhin gibt es mit dem Standherd Gorenje K 6351 WF einen Gas-Elektroherd-Kombi. Der Backofen ist elektrisch und gekocht wird mit Gasflamme.

Alle vier Modelle verf├╝gen ├╝ber den serienm├Ą├čigen HomeMade-Ofen.

Das neuste Siemens-Modell ist der Standbackofen Siemens iQ500, den es in verschiedenen Farben gibt. Der Backofen verf├╝gt ├╝ber Schnellaufheizung und mehrere Automatikprogramme. 3D-Hei├čluft soll die W├Ąrme so verteilen, dass auch drei Backbleche gleichzeitig gleichm├Ą├čig erhitzt werden.

So werden die Standherde getestet

Im Test der Standherde geht es um die verschiedenen Produktmerkmale sowie um besondere Komfort-Optionen. Die hier erw├Ąhnten Kriterien helfen dabei, die einfachen Modelle von den Standherd Vergleichssiegern zu unterscheiden.

Die Heizfunktion

Bei den Standherden haben die K├Ąufer die Wahl zwischen verschiedenen Heizarten. Aktuell findet man vor allem moderne Herde mit Ceranfeld und mit Induktionsbetrieb. Doch auch ein Gasherd und ein herk├Âmmlicher E-Herd eignen sich zum Kochen und Backen. Wenn es um die verbesserte Funktionalit├Ąt des Backofens geht, sollte man ├╝berpr├╝fen, ob es zus├Ątzlich zur Ober- und Unterhitze einen Umluftbetrieb sowie ein Hei├čluftsystem gibt. Die innovativen Standherde verf├╝gen zudem teilweise ├╝ber eine Klimagar-Funktion, die sicherstellt, dass die Speisen im Ofen nicht austrocknen.

Der Energieverbrauch

Damit ein Standherd den aktuellen Anforderungen an die Energieeffizienz entspricht, sollte er m├Âglichst wenig Strom oder Gas verbrauchen. Hierf├╝r sorgt unter anderem die Isolation der Backofent├╝r. Inzwischen punkten viele Standherde mit einer “Cool Door”, die durch ihre mehrfache Verglasung au├čen k├╝hl bleibt. An der Energieeffizienzklasse lassen sich die g├╝nstigen Verbrauchwerte ablesen.

Bei den Klassen A und A+ liegt der Energieverbrauch zwischen 0,8 und 0,9 kWh bei uneingeschr├Ąnkter Leistung. Damit bel├Ąuft sich eine Betriebsstunde auf zwischen 20 und 22 ct, wenn man mit 0,25 Euro pro kWh rechnet.

So praktisch die innovativen Reinigungsprogramme auch sind, sie gelten als Energiefresser. Darum sollte man sie nicht st├Ąndig aktivieren, sondern nur, wenn der Herd tats├Ąchlich gereinigt werden muss.

Die Ausstattung

Der Lieferumfang eines Standherds beinhaltet h├Ąufig die Innenausstattung wie Fettpfanne, Rost und Blech. Diese Teile lassen sich aber auch einzeln kaufen. Bei einem Qualit├Ątsherd sind diese Elemente zumeist beschichtet, was ein Zeichen f├╝r eine hohe Best├Ąndigkeit ist.

Rost sowie Backblech werden im Inneren des Backofens an den daf├╝r vorgesehenen Einsch├╝ben oder Tr├Ągern befestigt. Bei den hochwertigeren Herden gibt es einen Teleskopauszug, der einem diese Aufgabe erleichtert. Die Teleskopkonstruktion ist ein Schienensystem, das eine gute Standsicherheit bietet. So kann man den Auflauf oder das Fleisch im Br├Ąter nach vorne ziehen, um Fl├╝ssigkeit dar├╝ber zu tr├Ąufeln oder um den Gargrad zu ├╝berpr├╝fen.

Spezielle Bleche, beispielsweise zum Pizzabacken oder f├╝r Muffins, geh├Âren ├╝blicherweise nicht zur Standardausstattung des Herds. Sie k├Ânnen jedoch problemlos nachger├╝stet werden.

Die Bedienelemente

Bei dem klassischen Standherd reguliert man die Hitze h├Ąufig mit Drehschaltern. Inzwischen haben viele moderne Herde auch flache Tasten oder Displays. Die aktuellen Standherde bieten zudem die M├Âglichkeit an, ein automatisches Programm einzustellen. Hier wird die Garzeit genau definiert, sodass das Kochen besonders entspannt abl├Ąuft. Zus├Ątzlich zu den Bedienfeldern stehen den Benutzern au├čerdem Displays zur Verf├╝gung, die anzeigen, wie lange das Essen noch garen muss oder wie hei├č der Ofen ist.

Die Selbstreinigungsfunktion

Hier F├╝r die besonders komfortable Pflege sind einige Standherde mit einer Selbstreinigungsfunktion ausgestattet. Hier muss man nur eine Taste dr├╝cken, damit sich der Backofen von alleine s├Ąubert. Die R├╝ckst├Ąnde zerfallen zu Asche, die man zuletzt nur noch herauswischen muss. der Text

Der Timer

Mit einem integrierten Timer im Standherd kann man auf eine separate Zeitschaltuhr verzichten. Der Timer signalisiert, wann der Kuchen fertig ist oder wann die Kartoffeln gar sind. Abh├Ąngig von der Funktionsweise des Timers gibt man die Uhrzeit ein, wenn die Garzeit beendet ist, oder stellt die Dauer in Minuten ein. Einige Ger├Ąte verf├╝gen auch ├╝ber Programmierfunktionen und voreingestellte Garprogramme. Hier sorgt die Automatik f├╝r die n├Âtige Kontrolle.

Worauf muss ich beim Kauf eines Standherds achten?

Bei der Kaufentscheidung ist f├╝r viele Kunden zun├Ąchst das Design entscheidend. Sie w├╝nschen sich einen Standherd, der gut zur weiteren K├╝cheneinrichtung passt. Der n├Ąchste wichtige Punkt ist meistens die Energieeffizienz. Ein Blick auf das Energielabel zeigt, wie hoch die Verbrauchsdaten im Durchschnitt sind. Es gibt zwei Wertungsskalen, die f├╝r die verschiedenen Effizienzklassen stehen und auch den Laien gut informieren. Bei dem Check der Energieeffizienz ist allerdings zu beachten, dass ein gro├čer Backofen mit hohem Nettovolumen nicht so effizient ist wie ein kleinerer Ofen.

Die Auswahl des Standherds h├Ąngt au├čerdem von der Kochfeld-Technik und der Heizart ab. Im Test wurde ermittelt, dass vor allem die Kochfelder mit Glaskeramik sehr gefragt sind. Auch die Induktionsherde liegen im Trend, auch wenn sie mehr kosten.

Ohnehin ist die Entscheidung f├╝r einen Standherd auch immer eine Preisfrage. Hier sollte man jedoch beachten, dass sich eine bessere Effizienz nach einiger Zeit auszahlt.

Die Sicherheit sollte man ebenfalls nicht vernachl├Ąssigen. Ein Induktionsherd gilt als besonders sicher, denn hier bleibt die Kochplatte k├╝hl und lediglich die Speisen werden hei├č. Das h├Ąngt mit der besonderen Technologie zusammen. Beim Glaskeramikfeld ist die Hitzeentwicklung ebenfalls nicht so stark wie beim E-Herd oder beim Gasherd.

Kurzinformation zu f├╝hrenden 7 Herstellern

Die Qualit├Ątsmarken f├╝r Standherde pr├Ąsentieren im Allgemeinen mehrere Herdarten, sodass man die freie Wahl zwischen den diversen Systemen hat, auch wenn man einen bevorzugten Hersteller hat. Im Folgenden sollen die f├╝hrenden Marken kurz aufgef├╝hrt werden.

  • Bosch
  • AEG
  • Bauknecht
  • Gorenje
  • Beko
  • Siemens
  • Blomberg
Die Standherde von Bosch basieren auf viel Erfahrung. Die deutsche Robert Bosch GmbH wurde 1886 gegr├╝ndet und ist seit Jahrzehnten ein international anerkanntes Unternehmen. Mit den zuverl├Ąssigen Haushaltsger├Ąten erh├Ąlt man eine optimierte Technik, die einem den Alltag leichter macht.
AEG geh├Ârte fr├╝her zu den gr├Â├čten Elektrokonzernen weltweit. Im Jahr 2004 wurde die Marke an den Konzern Electrolux verkauft, gleichzeitig erhielten Drittfirmen die Lizenzen f├╝r zahlreiche Konsumg├╝ter von AEG. Auch nach der weiteren Aufteilung ist der Name AEG bis heute ├╝berall bekannt.
Bauknecht pr├Ąsentiert sich traditionell und selbstbewusst als eine der fr├╝her st├Ąrksten deutschen Marken bei Haushaltsger├Ąten. Heute geh├Ârt die Marke Bauknecht zur Whirlpool Corporation.
Gorenje hat eine Firmengeschichte, die bis in die 1950er Jahre zur├╝ckreicht. Das Unternehmen geh├Ârt zu den wichtigsten europ├Ąischen Produzenten von Haushaltsger├Ąten.┬á
Auch Beko hat einen hohen Bekanntheitsgrad, wenn es um Haushaltsger├Ąte geht. In den letzten Jahren konnte das Unternehmen sein Produktsortiment deutlich erweitern.
Siemens entwickelt Produkte f├╝r den Haushalt sowie f├╝r andere Sparten. Der Technologiekonzern gilt als sehr erfolgreich und geh├Ârt sozusagen zu den Klassikern.
Das Unternehmen Blomberg mit Sitz in Ahlen, Westfalen, stieg in der Mitte des 20. Jahrhunderts von der Metallverarbeitung auf die Fertigung von Waschmaschinen um. Sp├Ąter folgten andere Haushaltsger├Ąte wie Herde. Mittlerweile findet die Herstellung in Istanbul statt, doch die Blomberg Werke GmbH betreibt ihre Entwicklungsabteilung und den Vertrieb weiterhin in Ahlen.┬á

 

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Standherd am besten?

Wer einen Standherd kaufen m├Âchte, der findet diesen im Kaufhaus in der Elektrofachabteilung oder in einem speziellen Gesch├Ąft f├╝r K├╝chenger├Ąte. Auch M├Âbelh├Ąuser und K├╝chenanbieter pr├Ąsentieren eine Auswahl von Herdtypen. In diesen Gesch├Ąften muss man jedoch eine Weile st├Âbern, um sich einen Preis├╝berblick zu verschaffen. Einfacher verl├Ąuft die Suche im Internet. Hier stehen einem Suchmaschine, Vergleichsportale und Online-Verkaufsplattformen zur Verf├╝gung. Man erspart sich also viele Wege und kann die Recherche von zuhause aus durchf├╝hren.

Meistens sind die Online-Preise g├╝nstiger als die Verkaufspreise im Laden. Zudem sieht man im Online-Handel sofort, ob der ausgew├Ąhlte Standherd gerade lieferbar ist. Wenn man sich noch nicht sicher ist, welcher Herd es sein soll, kann man sich die Kundenbewertungen durchlesen. Hier erf├Ąhrt man nicht nur mehr ├╝ber die Standherde selbst, sondern auch Lieferfristen und das Verhalten der H├Ąndler werden oft beurteilt.

Im Internet wird der Herd mit Fotos und Beschreibungen pr├Ąsentiert, was normalerweise ausreicht, um eine Entscheidung zu treffen. Der direkte Blick auf den Standherd ist nur im Gesch├Ąft m├Âglich. F├╝r die Online-Bestellung spricht unter anderem die Lieferung, die meistens innerhalb weniger Tage ausgef├╝hrt wird. Man muss den Herd also nicht selbst abholen, sondern bekommt ihn direkt vor die T├╝r geliefert. Da es sich um einen Standherd handelt, ist meistens keine Montage erforderlich. Lediglich bei einem Starkstromanschluss kann es n├Âtig sein, einen Elektriker kommen zu lassen.

Wissenswertes & Ratgeber

Dieser Ratgeber und Test der Standherde soll alle wesentlichen Informationen bereithalten, die man f├╝r die Kaufentscheidung und f├╝r die Benutzung braucht. Dabei geht es beispielsweise um Fragen zur Positionierung des Herdes oder um das Design.

Auf jeden Fall m├╝ssen alle Bedienteile frei zug├Ąnglich sein und der Herd muss einwandfrei funktionieren. Ob man sich ein Standardmodell ausw├Ąhlt oder einen Standherd Vergleichssieger mit innovativer Ausstattung, dar├╝ber wird erst in zweiter Linie entschieden. Es lohnt sich jedenfalls, die typischen Situationen durchzuspielen, um eine sinnvolle Entscheidung zu treffen. Soll der Standherd vor allem sparsam sein oder stehen besondere Funktionen im Mittelpunkt?

Der folgende Blick in die geschichtliche Entwicklung zeigt, wie sich der Herd im Laufe der Jahrhunderte ver├Ąndert hat. Seine Bedeutung ist zwar immer noch gro├č, aber nicht mehr mit fr├╝her zu vergleichen.

Die Geschichte der Standherde

Der Mensch lernte schon w├Ąhrend der Steinzeit, sein Essen zu garen. Fleisch und andere Speisen wurden ├╝ber Feuer gehalten oder in gl├╝hendes Holz gelegt. Bald ging man dazu ├╝ber, Steinbl├Âcke aufzuschichten oder einen Sockel zu bauen, damit die Feuerstelle gesch├╝tzt war. Diese Feuerstellen gab es nicht nur drau├čen, sondern auch in einem Lehmbau oder in einer H├Âhle.

Etwa im neunten Jahrhundert begannen die Menschen, Kamine in ihre H├Ąuser einzubauen. An die gemauerte Wand schloss sich ein ebenfalls gemauerter Kamin an. Der Rauchfang bestand jedoch oft aus Holz. Erst im 13. Jahrhundert verwendete man f├╝r den Abzug immer h├Ąufiger Stein.

Die offenen Feuerstellen verbreiteten die W├Ąrme im gesamten Raum und dienten nicht nur dazu, die Nahrung zu erhitzen. Das war vor allem bei warmen Au├čentemperaturen ein Problem, zudem bestand eine relativ hohe Brandgefahr. Im 16. Jahrhundert wurde daher die Kochstelle selbst ummauert. Hier h├Ąngte man das Kochgeschirr ├╝ber die Glut oder stellte es auf eine hei├če Abdeckplatte. Die Kaminw├Ąnde schr├Ąnkten den Funkenflug ein, gleichzeitig brauchte man weniger Holz, um das Feuer zu beheizen.

Im 18. Jahrhundert wurden Einsatzringe auf der Herdplatte angebracht. Diese zeigten den richtigen Platz f├╝r das Kochgeschirr an und konnten herausgenommen werden, wenn man direkt ├╝ber der Flamme kochen wollte. Die starke Hitze der Metallringe f├╝hrte dazu, dass sich die T├Âpfe oft verformten. Dieser Effekt verhinderte wiederum eine gleichm├Ą├čige Hitzeverteilung, sodass viele Hausfrauen lieber ├╝ber Feuer kochten.

Die Entwicklung des Sparherds im 19. Jahrhundert sorgte f├╝r mehr Sicherheit und f├╝r mehr M├Âglichkeiten bei der Essenszubereitung. Dieser Sparherd war mit einem Backofen unterhalb der Platte ausger├╝stet und verf├╝gte au├čerdem ├╝ber einen W├Ąrmeschrank und einen speziellen Kasten f├╝r die Wassererw├Ąrmung. Alle Bereiche erhielten ihre W├Ąrme durch das Herdfeuer und den Rauch. Das Besondere an dem Sparherd war seine Klappe, die es erm├Âglichte, den Ofen zu schlie├čen. Die W├Ąrme verteilte sich nicht mehr im Raum, sodass man viel Brennstoff sparen konnte.

Sp├Ąter im 19. Jahrhundert wurden immer h├Ąufiger Herde aus Gusseisen verwendet, die als Kochmaschinen bekannt waren. Au├čerdem begann die Zeit des Gasherds, auch wenn dieser erst um die Jahrhundertwende seinen Erfolgsweg antrat. Gas wurde zu einem wichtigen Brennstoff und lieferte die Energie in sehr konzentrierter Form. Damit sparte man nicht nur Zeit, sondern auch Energie. Ein weiteres Argument war die Sauberkeit beim Kochen, denn beim Betrieb des Gasherds bildete sich kein Ru├č.

Die Erfindung des E-Herds fand zwar noch im 19. Jahrhundert statt, doch erst in den 1940er Jahren etablierte er sich. Bis dahin war das Stromnetz noch nicht gut genug ausgebaut. Die folgenden Jahrzehnte f├╝hrten zu Verbesserungen des E-Herds, was sich positiv auf die Nachfrage auswirkte.

Zum Ende des 20. Jahrhunderts fanden zwei weitere wichtige Entwicklungen statt: das Glaskeramikfeld und die Induktionstechnologie. Diese beiden Systeme sind heute die Favoriten in der K├╝che.

Etwa von den 1960er Jahren bis heute haben sich in Deutschland Einbauk├╝chen etabliert, doch es gibt noch immer viele Freunde der offenen, flexiblen Bauweise. Die Flexibilit├Ąt macht den Standherd zu einer zeitgem├Ą├čen L├Âsung. Nicht nur junge Leute wissen diesen Vorteil zu nutzen.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Standherd

Ein Standardherd ist 60 cm breit und ebenfalls 60 cm tief. Durch diese Normma├če soll eine unkomplizierte Integration m├Âglich sein, auch wenn der Standherd nicht direkt in die K├╝chenzeile eingebaut wird. Neben einem Schrank soll er schlie├člich nicht wie ein Fremdk├Ârper aussehen oder die Arbeit erschweren, sondern sich angenehm in die Umgebung einf├╝gen. Wer h├Ąufig G├Ąste bewirtet und gerne kocht, der kann sich auch einen breiteren Standherd aussuchen. Ein solcher XXL-Herd hat beispielsweise eine Breite von 90 cm und ein entsprechend gr├Â├čeres Volumen.

Das genaue Volumen eines Herds ist auf der Produktanleitung sowie auf dem Etikett nachzulesen, das ├╝blicherweise an der unten, linken Ecke angebracht ist. Dieses Volumen kann den Energieverbrauch relativieren, daher lohnt es sich, wenn man etwas genauer hinsieht. Grunds├Ątzlich wird der Energieverbrauch in kWh pro Zyklus gemessen. Die entsprechende Information ist auf dem Etikett in der rechten unteren Ecke zu finden. Sie bezieht sich nicht nur auf die Ober- und Unterhitze, sondern au├čerdem auf das Umluftsystem. Bei einem Gasherd ist au├čerdem eine Angabe in Megajoule pro Zyklus angegeben. Um einen unmittelbaren Vergleich zu haben, ist eine Umrechnung in kWh sinnvoll.

Beim Durchkalkulieren von klassischen und modernen Standherden stellt man fest, wie viel Energie in einem Zyklus eingespart werden kann. Wie viel man letztendlich wirklich spart, h├Ąngt davon ab, wie oft man den Ofen einschaltet.

Wenn es ums Kochen geht, sind die modernen Induktionsherde besonders energieeffizient. Ein Standherd mit Ceranfeld ist jedoch ebenfalls relativ sparsam. Gegebenenfalls kann man noch mit einigen Kochtipps den Energieverbrauch senken, beispielsweise indem man einen Schnellkochtopf benutzt oder das Kochgeschirr perfekt auf die Gr├Â├če der Kochfelder abstimmt. Wenn der Topf einen kleineren Durchmesser hat als das Kochfeld, geht ein wenig von der W├Ąrme verloren. Ist er gr├Â├čer als das Kochfeld, wird der Rand nicht richtig hei├č und es ist keine optimale Hitzeverteilung m├Âglich. Das f├Ąllt besonders bei gro├čen Pfannen auf.

Standherd in 7 Schritten richtig montieren

Ein Standherd muss sicher stehen, auch wenn er ein flexibles Aufstellen erm├Âglicht. Zudem braucht er eine zuverl├Ąssige Verbindung zum Strom- oder Gasnetz. Hier soll erkl├Ąrt werden, was man bei der Montage des Herdes beachten muss, damit man anschlie├čend alle Funktionen nutzen kann. Zudem ist nat├╝rlich sicherzustellen, dass sich keine Gefahrenquellen in der K├╝che befinden.

Bei der Technik kann man in der eigenen K├╝che einige Kleinigkeiten selbst erledigen. Das gilt auch f├╝r das Aufstellen des Standherdes. Abh├Ąngig davon, um welches Modell es sich handelt, sollte man den Stromanschluss eventuell einem Profi ├╝berlassen. Ein Elektrofachmann wei├č genau, wie er dabei vorgehen muss. Das kann auch versicherungsrechtlich ein wichtiger Punkt sein. Wenn man jedoch einen modernen E-Herd anschlie├čen m├Âchte, der mit einem Schuko-Stecker ausger├╝stet ist, braucht man keinen erfahrenen Elektriker: Hier muss man den Stecker einfach nur in die n├Ąchste Steckdose einst├Âpseln. Beim Starkstromanschluss ist hingegen etwas mehr Aufwand n├Âtig. Die folgenden sieben Schritte zeigen, was man bei der Montage des Standherds beachten muss.

  • Schritt 1
  • Schritt 2
  • Schritt 3
  • Schritt 4
  • Schritt 5
  • Schritt 6
  • Schritt 7

Schritt 1:

Der Standherd sollte oben mit den anderen K├╝chenm├Âbeln und der Arbeitsfl├Ąche abschlie├čen. Diese einheitliche H├Âhe ist aus mehreren Gr├╝nden sinnvoll. Unter anderem sinkt dadurch das Verletzungsrisiko, zudem kommt es seltener zum ├ťberschwappen oder zu kleinen Unf├Ąllen beim Hantieren. Gegebenenfalls m├╝ssen die Standf├╝├če des Herdes justiert werden, damit er absolut waagerecht steht.

Schritt 2:

Bevor man sich mit dem Stromanschluss des Herdes besch├Ąftigt, sollte man die Sicherung ausschalten. Wenn es sich um einen Niederspannungsanschluss handelt, sind meistens drei Sicherungen betroffen.

Schritt 3:

Zur Sicherheit sollte man an der Herdanschlussdose ├╝berpr├╝fen, ob diese spannungsfrei ist. Hierbei hilft ein Spannungspr├╝fer. Wenn er keine Spannung anzeigt, ist die Sicherung definitiv ausgeschaltet und es besteht keine Gefahr mehr.

Schritt 4:

Das Erdungskabel wird geerdet.

Schritt 5:

Vorsichtshalber werden benachbarte Teile, die m├Âglicherweise unter Spannung stehen, abgedeckt. Wenn keine weiteren Elemente da sind und lediglich die Anschlussdose vorhanden ist, kann dieser Schritt ├╝bersprungen werden.

Schritt 6:

Der Herdanschluss wird durchgef├╝hrt. Die Farbcodierungen helfen dabei, die richtigen Kabel zu finden. Abh├Ąngig vom Baujahr und von der Marke kann es Abweichungen bei den Kontaktbelegungen geben, darum sollte man sich den Schaltplan genau ansehen.

Schritt 7:

Beim Anschlie├čen und Zurechtr├╝cken des Herdes d├╝rfen die Kabel nicht unter Zug stehen. Zuletzt dreht man alle Schrauben fest, bis alles sicher h├Ąlt.

In einem kurzen Test ├╝berpr├╝ft man nach dem Anschlie├čen, ob alles richtig funktioniert. Die einzelnen Hitzequellen werden gecheckt, au├čerdem sollte man die Beleuchtung sowie die weiteren Funktionselemente kontrollieren.

10 Tipps zur Pflege

Ein solider Standherd braucht eine regelm├Ą├čige Pflege, sonst sieht er bald nicht mehr so neu aus und verliert an Wert. Wo viel gekocht und gebacken wird, entsteht schnell Schmutz. Solche Gebrauchsspuren zeigen zwar, dass der Herd unverzichtbar ist, trotzdem w├╝nschen sich die meisten Leute eine saubere, sch├Âne K├╝che. Es lohnt sich, die Ger├Ąte zu schonen und zu reinigen: Dadurch macht das Kochen einfach mehr Spa├č, zudem stellt man auf diese Weise sicher, dass der Herd jederzeit einsatzbereit ist und keine st├Ârenden Ger├╝che entwickelt. Die hier pr├Ąsentierten Tipps sollen dabei helfen, den Standherd sauber zu halten.

  • Tipp 1
  • Tipp 2
  • Tipp 3
  • Tipp 4
  • Tipp 5
  • Tipp 6
  • Tipp 7
  • Tipp 8
  • Tipp 9
  • Tipp 10

Tipp 1:

Gar nicht erst etwas einbrennen lassen. Diese Grundregel ist leicht gesagt, aber nicht immer einzuhalten. Wer m├Âchte schon direkt nach dem Kochen den Herd von oben bis unten putzen? Doch es ist tats├Ąchlich so: Wenn man das Eingebrannte schnell beseitigt, braucht man nicht so lange daf├╝r. Je l├Ąnger man damit wartet, umso fester haften die R├╝ckst├Ąnde an der Oberfl├Ąche und im Innenraum.

Tipp 2:

Milde Reinigungsmittel sind meistens ausreichend, um Edelstahlfl├Ąchen und Kunststoff zu s├Ąubern. Auch die Glast├╝r l├Ąsst sich mit einem solchen Reiniger oder mit Sp├╝lmittel behandeln und sieht anschlie├čend wieder sauber aus. Streifenfreier Glanz, genau so w├╝nscht man sich seinen Standherd.

Tipp 3:

F├╝r emaillierte Oberfl├Ąchen gibt es spezielle Mittel, die die urspr├╝ngliche Optik wiederherstellen.

Tipp 4:

Der Backofen sollte am besten nach jedem Einsatz feucht ausgewischt werden. Wenn der Innenraum noch etwas Restw├Ąrme hat, ist der richtige Zeitpunkt daf├╝r, denn dann lassen sich die R├╝ckst├Ąnde am besten von den Fl├Ąchen entfernen.

Tipp 5:

Die neueren Standherde sind mit einem Selbstreinigungsprogramm ausger├╝stet. Hierbei handelt es sich um die Pyrolyse oder die Katalyse. Durch diese Programme werden die R├╝ckst├Ąnde einfach weggebrannt, sodass man die restliche Asche im Anschluss leicht wegwischen kann. Als Ersatz f├╝r ein solches Reinigungsprogramm kann man eine Schale mit Essigwasser oder mit Zitronensaft und Wasser f├╝llen und in den Ofen stellen. Nach dem Einschalten des Backofens verdampft die Fl├╝ssigkeit und wenn alles etwas abgek├╝hlt ist, wischt man die Innenw├Ąnde einfach wieder trocken: Schon ist alles sauber.

Tipp 6:

Ein spezielles Backofenspray hilft einem dabei, den Innenraum zu s├Ąubern. Wie man hier genau vorgeht, steht auf der Spraydose. ├ťblicherweise spr├╝ht man einfach die W├Ąnde des Ofenraums ein, wartet eine Weile und wischt sie danach feucht ab.

Tipp 7:

Nach einiger Zeit kann die Glast├╝r vom Standherd von Fettspritzern und Schlieren verunziert werden. Au├čen reinigt man sie mit einem Glasreiniger oder mit Sp├╝lmittel. Die Innenseite sollte erst einmal abk├╝hlen, sodass man sich nicht mehr verbrennt. Wenn sie nur noch leicht warm ist, lassen sich die R├╝ckst├Ąnde besonders leicht abwischen. mEin Kratzschwamm oder eine Stahlb├╝rste ist f├╝r die Glast├╝r ungeeignet. Ebenso wie ein Metallschaber k├Ânnen diese scharfkantigen Gegenst├Ąnde Kratzer hinterlassen. Abh├Ąngig von der Konstruktion ist es eventuell m├Âglich, den Glaseinsatz der Klappt├╝r auseinanderzubauen, um das Element gr├╝ndlich zu reinigen. Danach setzt man alles wieder ein und befestigt die Bauteile sicher, sodass die Glast├╝r wieder dicht abschlie├čt.

Tipp 8:

Auch die Schalter ben├Âtigen eine Reinigung, was man gerne vergisst. Die typischen Drehknebel k├Ânnen bei den meisten Herden abmontiert werden, was die S├Ąuberungsaktion vereinfacht. Wenn es sich um Tasten handelt, ist ein schnelles, einfaches Abwischen m├Âglich. Bei den verschiedenen Schaltern und Bedienelementen sollte man auch die Zwischenr├Ąume kontrollieren und reinigen, damit sich hier keine R├╝ckst├Ąnde festsetzen und wom├Âglich das Schalten erschweren. Bei einem Touch-Bediensystem mus man besonders aufpassen, welches Mittel man verwendet, damit das Feld nicht darunter leidet. Der Hersteller liefert die entsprechenden Tipps, ob eine milde Lauge oder ein Spezialreiniger daf├╝r verwendet wird.

Tipp 9:

F├╝r das Kochfeld eines Ceranherds gibt es Schaber, die festsitzende R├╝ckst├Ąnde leicht entfernen. Kratzer entstehen dabei nicht, wenn man richtig damit umgeht. Der Schaber gleitet mit seiner scharfkantigen Klinge genau unter den Verkrustungen entlang und reinigt das Kochfeld perfekt, ohne dass danach noch Spuren zu sehen sind.

Tipp 10:

Um das Kochfeld und die Front des Herdes zu pflegen und auf Glanz zu bringen, kann man die Fl├Ąchen nach der Reinigung mit einem Poliertuch behandeln. Ein solches Tuch wird nicht befeuchtet, sondern trocken verwendet. Anschlie├čend sehen auch die etwas matten Stellen wieder frisch aus.

 

N├╝tzliches Zubeh├Âr

Damit man den Standherd im Alltag ideal nutzen kann, braucht man Einiges an Zubeh├Âr. Ein Blackblech und ein Rost geh├Âren bei den Vergleichssiegern der Standherde meistens zum Lieferumfang. Des Weiteren sind passende Pfannen, Kocht├Âpfe und Br├Ąter n├Âtig. Je nachdem, um was f├╝r eine Art Herd es sich handelt, muss man auf die spezielle Eignung des Kochgeschirrs achten. Das ist vor allem bei einem Induktionsherd der Fall.

Wer gerne backt, der kann ein zweites Backblech sowie Kuchenformen gebrauchen. Neben der klassischen Spring- und Topfkuchenform gibt es auch Miniformen oder Muffinbleche, die einen bei den verschiedenen Backprojekten unterst├╝tzen.

F├╝r Pizza und andere Spezialit├Ąten stehen au├čerdem besondere Bleche und Backsteine zur Verf├╝gung. Diese sorgen beispielsweise f├╝r einen perfekt knusprigen Teig. Auch Auflaufformen kommen oft zum Einsatz, ob man einen Kartoffelgratin zubereitet oder Fleisch bei Niedrigtemperatur garen l├Ąsst.

Wenn der Standherd ├╝ber keinen Teleskopauszug verf├╝gt, so kann dieser nachger├╝stet werden. Hier ist es wichtig, auf die richtigen Ma├če zu achten. Ein solcher Auszug muss nicht nur pr├Ązise in den Ofen passen, sondern auch belastbar sein. Oft tr├Ągt er ein hohes Gewicht, beispielsweise ein randvolles Kuchenblech oder einen R├Âmertopf. Daher sind die Teleskop-Elemente sehr robust und bieten eine gute Bediensicherheit. Dadurch, dass man nicht in das Ofeninnere hineingreifen muss, kann man sich nicht so schnell verbrennen. Au├čerdem ist es nat├╝rlich viel bequemer, bei einem Kuchen die Nadelprobe durchzuf├╝hren oder die Temperatur des Fleisches zu kontrollieren. Typischerweise sind die Teleskop-Elemente aus Edelstahl oder Alu gefertigt. Damit lassen sie sich leicht pflegen und es kann sich kein Rost festsetzen.

Auch f├╝r die Reinigung des Standherds gibt es Zubeh├Âr. Hierzu geh├Âren beispielsweise der Schaber f├╝r das Ceranfeld und das spezielle Putzmittel f├╝r den Backofen. Zudem findet man bei den gro├čen Herstellermarken Ersatzteile, die im Bedarfsfall ausgetauscht werden k├Ânnen. Ob ein Drehknebel erneuert werden muss oder ob die Lampe im Backofen nicht mehr funktioniert: Solche Reparaturarbeiten k├Ânnen mit dem entsprechenden Ersatzteil problemlos selbst durchgef├╝hrt werden. Beim Kauf von solchen Elementen ist allerdings darauf zu achten, dass sie mit dem Herd kompatibel sind.

K├╝chenaccessoires runden die Ausstattung des Standherds ab. In dieser Kategorie reihen sich Topflappen, Sch├╝rze und Geschirrt├╝cher ein. Man kann diese Textilien harmonisch zusammenstellen oder bunt mixen.

Beh├Ąlter f├╝r die Gew├╝rze, Kochbesteck und diverse andere K├╝chenhelfer sind nat├╝rlich ebenfalls unverzichtbar. So entsteht nach und nach eine individuelle Hobbyk├╝che, und der Standherd spielt darin die Hauptrolle.

Alternativen zum Standherd

Der flexibel zu stellende Standherd l├Ąsst sich im Prinzip durch kein anderes Ger├Ąt ersetzen. Man hat h├Âchstens die Wahl zwischen einer locker aufgestellten K├╝che mit einzelnen Schr├Ąnken und Ger├Ąten und einer Einbauk├╝che mit durchg├Ąngiger Front. F├╝r eine solche Einbauk├╝che braucht man einen Einbauherd, der nicht alleine steht, sondern im Unterschrank integriert wird. Diese Variante bietet einem weniger M├Âglichkeiten beim Aufbauen, daf├╝r sieht sie einheitlicher aus.

Bei vielen modernen K├╝chen ist der Herd oft nicht ein komplettes Bauteil, sondern der Backofen und das Kochfeld werden separat in die K├╝che integriert. W├Ąhrend der Ofen auf halber H├Âhe in einen Schrank eingebaut wird, befindet sich das Kochfeld seitlich daneben. Auch die Anschl├╝sse verlaufen hier unabh├Ąngig voneinander. Bei dem erh├Âhten Backofen ├╝berzeugt besonders der ergonomische Aspekt. Mit einem Standherd ist so ein Aufbau nicht m├Âglich, denn bei ihm geh├Âren die zwei Hauptfunktionen zusammen.

Eine Mikrowelle ist eine Art Miniherd und l├Ąsst sich nicht mit dem klassischen Standherd vergleichen. Die Mikrowelle hilft zwar ebenfalls beim Erhitzen und eignet sich abh├Ąngig von ihren Funktionen sogar zum Kochen, doch sie kann den richtigen Herd nicht ersetzen.

Weiterf├╝hrende Links und Quellen

Infos ├╝ber AEG

Herd auf Wikipedia

Verschieden Standherde bei Otto

Alles rund um den Herd

Herdanschluss

Infos ├╝ber Siemens

Hausger├Ąte auf Wikipedia

K├╝chenatlas – K├╝chenplanung, Herd, uvm.

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