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Standherd Test 2018 • Die 7 besten Standherde im Vergleich

Die Standherde stehen in mehreren Bauarten zur Verfügung. Man erhält sie als Gasherd, als E-Herd mit Ceranfeld oder Elektrokochplatten sowie als Induktionsherd. Das Komplettgerät mit Backofen und Kochfeld erweist sich als klassische und dabei sehr anpassungsfähige Küchenlösung.

Standherd Bestenliste 2018

Letzte Aktualisierung am: 

  Bosch HCA754850 Serie 4 Herd-Kochfeld-Kombination / A+ / 66 L / Heißluft Eco / edelstahl [Energieklasse A] Bosch HGD745220 Serie 4 Backofen-Kochfeld-Kombinationen / Freistehend / A / 66 L / Elektronik-Uhr / weiß [Energieklasse A]
  Bompani Standherd Bosch Standherd Bosch Standherd Amica Standherd Bosch Standherd Zanussi Standherd PKM Standherd
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ExpertenTesten TÜV-Siegel 1,10
sehr gut
1,35
sehr gut
1,35
sehr gut
2,00
gut
2,12
gut
2,60
befriedigend
2,84
befriedigend
Kundenbewertungen
auf Amazon

3.6 von 5 Sternen
bei 7 Rezensionen

3.6 von 5 Sternen
bei 7 Rezensionen

3 von 5 Sternen
bei 23 Rezensionen

3.5 von 5 Sternen
bei 6 Rezensionen

4 von 5 Sternen
bei 1 Rezensionen

3.3 von 5 Sternen
bei 8 Rezensionen
Marke Bompani Bosch Bosch Amica Bosch Zanussi PKM
Herdtyp

Elektroherd/Gas

Elektroherd

Elektroherd

Elektroherd

Gasherd

Elektroherd

Elektroherd

Dimension

k. A.

60 x 60 x 85 cm

60 x 60 x 85 cm

60 x 50 x 85 cm

60 x 60 x 85 cm

60 x 56,5 x 85,8 cm

60 x 50 x 85 cm

Gewicht

k. A.

68 kg

68 kg

36 kg

51 kg

41 kg

36,4 kg

Watt

k. A.

k. A.

k. A.

9000

3000

1700

2000

Ober-/Unterhitze

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

Energieeffiziensklasse

B

A

A

A

A

A

A

Verstellbare Heizregelung

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

Glaskeramik Kochfeld

ja

ja

ja

ja

nein

ja

ja

Farbe

Alu

Edelstahl/ Weiu00df

Edelstahl/ Weiu00df

Weiu00df

Weiu00df/ Grau

Weiu00df

Weiu00df

Besonderheiten
  • Edelstahl
  • Mit 5 Brennern
  • 3 fach verglaste Backofentür
  • mit 7 Funktionen
  • Höhenverstellbare Edelstahl Füße
  • Beheizungssystem Multifunktion 3D Plus
  • Versenkknebel
  • Dialog-Elektronik mit Symbolanzeige
  • Kurzzeitwecker
  • Schnellaufheizung automatisch
  • 4 HighSpeed-Kochzonen
  • Rückwand mit EcoClean
  • Sicherheitsabschaltung
  • Modernes Design
  • Gute Qualität
  • Höhenverstellung
  • Geschirrwagen mit Rollenschub, kippsicher
  • Steam Clean
  • Pflegeleichte Clean-Emaille
  • Backofenbeleuchtung
  • Selbstreinigung
  • Integrierte Uhr
  • Beheizungssystem Multifunktion 3D Plus
  • Elektronik-Uhr
  • Stahltopfträger
  • Leicht
  • Glatte Innenwände aus CLEAN-Emaille
  • Platzsparend
  • Leichtreinigungstür und -ausstattung
  • Glatte Innenwände aus CLEAN-Emaille
  • Geschirrwagen
  • Deckel
  • Heizt schnell auf
  • Gute Qualität
  • Platzsparend
Verarbeitungsqualität
Preis-Leistungsverhältnis
Materialbeschaffenheit
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Was ist ein Standherd?

Ein Standherd ist ein einzeln aufstellbares Gerät, das einen Backofen hat und oben mit Kochfeldern ausgestattet ist.
Er kann sich überall aufstellen lassen und wird üblicherweise mit der Rückseite zur Wand positioniert, doch auch eine Schrägaufstellung ohne direkten Kontakt zur Wand ist möglich. Eine spezielle Nische ist nicht erforderlich: Hier zeigt sich der Unterschied zum Einbauherd. Daher kann man die Standherde aus dem Test 2018 entweder zwischen den Küchenschränken platzieren oder unabhängig von den anderen Küchenmöbeln aufstellen.

Bei einem Großteil der Standherde liegt das Normmaß ähnlich wie bei den Einbauherden bei 60 x 60 cm (Breite x Tiefe). Einige Hersteller bieten auch Sondermaße in nur 50 cm Breite an oder XXL Herde. die bis zu 90 oder 100 cm breit sind.

Wie funktioniert ein Standherd?

Die Funktionsweise des Standherds richtet sich danach, ob er mit Gas oder Strom betrieben wird. Abgesehen vom noch immer beliebten Gasherd gibt es E-Herde mit den inzwischen nur noch selten erhältlichen Elektrokochplatten oder mit dem moderneren Ceranfeld. Auch Induktionsherde sind als Standgerät erhältlich.

Im Ofen wird die Wärme mithilfe eines Heißluft- und Umluftsystems hergestellt, außerdem hat man bei vielen Standherden eine oder mehrere Grillfunktionen. Bei einigen Modellen werden zwei Heizarten miteinander kombiniert, beispielsweise Grillen und Umluft, um das Ergebnis zu verbessern.

Spezielle Programme helfen dabei, das Essen perfekt zuzubereiten. Zusätzlich zu den üblichen Schaltern oder Drehreglern stehen einem Programmierfunktionen zur Verfügung, die beispielsweise die Temperatur nach einer gewissen Zeit drosseln.

Wenn man sich für einen Induktionsherd entscheidet, benötigt man besonderes Kochgeschirr. Das hängt mit der ferromagnetischen Technologie zusammen, die nur in Kombination mit magnetisierbaren Materialien funktioniert.

Anders als ein Einbauschrank muss der Standherd nicht in einen Unterbauschrank integriert werden. Entsprechend unkompliziert ist es, den Herd in der Küche aufzustellen.
Gegebenenfalls nimmt man ein paar Anpassungen an den Standfüßen vor, um die Höhe exakt einzustellen. Abhängig davon, um was für eine Herdart es sich handelt, braucht man ihn dann nur noch mit dem Strom- oder Gasnetz zu verbinden. Hier sollte man am besten einen Fachmann hinzuziehen.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Die Standherde eignen sich für viele Küchen und können auf diverse Designs angepasst werden. Wichtig ist, dass die Abmessungen zu den anderen Möbeln passen, damit man auf einer Ebene arbeitet. Doch wenn der Herd separat steht, dann sind Höhenunterschiede kein Problem.

Ein wichtiger Vorteil der Standherde aus dem Test zeigt sich vor allem bei denjenigen, die öfters umziehen. Der einzeln stehende Herd braucht nicht in einen passenden Einbauschrank integriert zu werden, sondern lässt sich einfach mitnehmen und in der nächsten Wohnung wieder aufstellen. Er steht sozusagen auf eigenen Füßen und braucht keine langwierige Montage. Daher sind die Standherd Vergleichssieger vor allem bei jungen Leuten gefragt.

Die Kombination aus Ofen und Kochfeld macht es leicht, einen geeigneten Platz für den Standherd zu finden und auf effiziente Weise zu kochen und zu backen. Beide Elemente – Backofen und Kochstelle – sind unverzichtbar und gehören bei dem klassischen Standherd zusammen. In einer kleinen Wohnung oder in einem Altbau fällt es manchmal schwer, alle Küchengeräte optimal zu platzieren. Der Standherd erleichtert einem das Einrichten, denn im Gegensatz zu einer Küchenzeile oder einem zusammenhängenden Block braucht man keine durchgängige, gerade Wand, wenn man den Herd und die anderen Küchenelemente separat aufstellt. Man  kann die Möbel und Geräte etwas hin und her schieben, bis alles seinen idealen Platz gefunden hat. Bei der Einbauküche gibt es diese Möglichkeit nicht.

Welche Arten von Standherd gibt es?

Bei den Standherden hat man die Wahl zwischen unterschiedlichen Größen und Heizsystemen. Zudem gibt es die Herde in mehreren Kombi-Varianten und in diversen Designs. Klassisch oder futuristisch, als Gasherd oder mit Induktionsfeld, für die jeweiligen Vorlieben stehen die geeigneten Standherde zur Auswahl.

Bei dem Standherd mit Cerankochfeld sorgt eine Heizspirale unter dem Element aus Glaskeramik für die Wärmezufuhr. Die Hitze wird nach oben geleitet, was man an dem roten Glühen der Kochzone erkennt. Teilweise verfügt ein Herd mit Ceranfeld über spezielle Kochfelder, die auch für einen größeren Bräter geeignet sind.

Der Gasherd punktet mit einer direkten Hitzeübertragung, die von der gezündeten Gasflamme ausgeht. Üblicherweise wird ein solcher Standherd mit dem entsprechenden Gasanschluss verbunden, doch man kann ihn auch mit einer Gasflasche betreiben.

Ein Standherd mit Induktionsfeldern überzeugt durch seine Reaktionsgeschwindigkeit, die die Garzeit verkürzt. Hier ist jedoch darauf zu achten, dass man induktionsgeeignetes Kochgeschirr einsetzt.

Die herkömmlichen Elektroplatten entsprechen kaum noch den heutigen Standards, trotzdem gibt es noch Standherde mit diesen Heizelementen.

Die hier genannten Vorteile der Standherde beziehen sich auf alle Herdtypen:

  • Flexibilität beim Aufstellen,
  • keine Montage im Küchenschrank erforderlich,
  • die Rückseite muss nicht mit der Küchenwand abschließen,
  • beim Umzug einfach mitzunehmen.

Die Nachteile eines Standherds:

  • Keine durchgängige Front mit der Küchenzeile,
  • braucht einen Extraplatz.

So werden die Standherde getestet

Im Test der Standherde geht es um die verschiedenen Produktmerkmale sowie um besondere Komfort-Optionen. Die hier erwähnten Kriterien helfen dabei, die einfachen Modelle von den Standherd Vergleichssiegern zu unterscheiden.

Die Heizfunktion

Bei den Standherden haben die Käufer die Wahl zwischen verschiedenen Heizarten. Aktuell findet man vor allem moderne Herde mit Ceranfeld und mit Induktionsbetrieb. Doch auch ein Gasherd und ein herkömmlicher E-Herd eignen sich zum Kochen und Backen. Wenn es um die verbesserte Funktionalität des Backofens geht, sollte man überprüfen, ob es zusätzlich zur Ober- und Unterhitze einen Umluftbetrieb sowie ein Heißluftsystem gibt. Die innovativen Standherde verfügen zudem teilweise über eine Klimagar-Funktion, die sicherstellt, dass die Speisen im Ofen nicht austrocknen.

Der Energieverbrauch

Damit ein Standherd den aktuellen Anforderungen an die Energieeffizienz entspricht, sollte er möglichst wenig Strom oder Gas verbrauchen. Hierfür sorgt unter anderem die Isolation der Backofentür. Inzwischen punkten viele Standherde mit einer „Cool Door“, die durch ihre mehrfache Verglasung außen kühl bleibt. An der Energieeffizienzklasse lassen sich die günstigen Verbrauchwerte ablesen.

Bei den Klassen A und A+ liegt der Energieverbrauch zwischen 0,8 und 0,9 kWh bei uneingeschränkter Leistung. Damit beläuft sich eine Betriebsstunde auf zwischen 20 und 22 ct, wenn man mit 0,25 Euro pro kWh rechnet.

So praktisch die innovativen Reinigungsprogramme auch sind, sie gelten als Energiefresser. Darum sollte man sie nicht ständig aktivieren, sondern nur, wenn der Herd tatsächlich gereinigt werden muss.

Die Ausstattung

Der Lieferumfang eines Standherds beinhaltet häufig die Innenausstattung wie Fettpfanne, Rost und Blech. Diese Teile lassen sich aber auch einzeln kaufen. Bei einem Qualitätsherd sind diese Elemente zumeist beschichtet, was ein Zeichen für eine hohe Beständigkeit ist.

Rost sowie Backblech werden im Inneren des Backofens an den dafür vorgesehenen Einschüben oder Trägern befestigt. Bei den hochwertigeren Herden gibt es einen Teleskopauszug, der einem diese Aufgabe erleichtert. Die Teleskopkonstruktion ist ein Schienensystem, das eine gute Standsicherheit bietet. So kann man den Auflauf oder das Fleisch im Bräter nach vorne ziehen, um Flüssigkeit darüber zu träufeln oder um den Gargrad zu überprüfen.

Spezielle Bleche, beispielsweise zum Pizzabacken oder für Muffins, gehören üblicherweise nicht zur Standardausstattung des Herds. Sie können jedoch problemlos nachgerüstet werden.

Die Bedienelemente

Bei dem klassischen Standherd reguliert man die Hitze häufig mit Drehschaltern. Inzwischen haben viele moderne Herde auch flache Tasten oder Displays. Die aktuellen Standherde bieten zudem die Möglichkeit an, ein automatisches Programm einzustellen. Hier wird die Garzeit genau definiert, sodass das Kochen besonders entspannt abläuft. Zusätzlich zu den Bedienfeldern stehen den Benutzern außerdem Displays zur Verfügung, die anzeigen, wie lange das Essen noch garen muss oder wie heiß der Ofen ist.

Die Selbstreinigungsfunktion

Hier Für die besonders komfortable Pflege sind einige Standherde mit einer Selbstreinigungsfunktion ausgestattet. Hier muss man nur eine Taste drücken, damit sich der Backofen von alleine säubert. Die Rückstände zerfallen zu Asche, die man zuletzt nur noch herauswischen muss. der Text

Der Timer

Mit einem integrierten Timer im Standherd kann man auf eine separate Zeitschaltuhr verzichten. Der Timer signalisiert, wann der Kuchen fertig ist oder wann die Kartoffeln gar sind. Abhängig von der Funktionsweise des Timers gibt man die Uhrzeit ein, wenn die Garzeit beendet ist, oder stellt die Dauer in Minuten ein. Einige Geräte verfügen auch über Programmierfunktionen und voreingestellte Garprogramme. Hier sorgt die Automatik für die nötige Kontrolle.

Worauf muss ich beim Kauf eines Standherds achten?

Bei der Kaufentscheidung ist für viele Kunden zunächst das Design entscheidend. Sie wünschen sich einen Standherd, der gut zur weiteren Kücheneinrichtung passt. Der nächste wichtige Punkt ist meistens die Energieeffizienz. Ein Blick auf das Energielabel zeigt, wie hoch die Verbrauchsdaten im Durchschnitt sind. Es gibt zwei Wertungsskalen, die für die verschiedenen Effizienzklassen stehen und auch den Laien gut informieren. Bei dem Check der Energieeffizienz ist allerdings zu beachten, dass ein großer Backofen mit hohem Nettovolumen nicht so effizient ist wie ein kleinerer Ofen.

Die Auswahl des Standherds hängt außerdem von der Kochfeld-Technik und der Heizart ab. Im Test wurde ermittelt, dass vor allem die Kochfelder mit Glaskeramik sehr gefragt sind. Auch die Induktionsherde liegen im Trend, auch wenn sie mehr kosten.

Ohnehin ist die Entscheidung für einen Standherd auch immer eine Preisfrage. Hier sollte man jedoch beachten, dass sich eine bessere Effizienz nach einiger Zeit auszahlt.

Die Sicherheit sollte man ebenfalls nicht vernachlässigen. Ein Induktionsherd gilt als besonders sicher, denn hier bleibt die Kochplatte kühl und lediglich die Speisen werden heiß. Das hängt mit der besonderen Technologie zusammen. Beim Glaskeramikfeld ist die Hitzeentwicklung ebenfalls nicht so stark wie beim E-Herd oder beim Gasherd.

Kurzinformation zu führenden 7 Herstellern

Die Qualitätsmarken für Standherde präsentieren im Allgemeinen mehrere Herdarten, sodass man die freie Wahl zwischen den diversen Systemen hat, auch wenn man einen bevorzugten Hersteller hat. Im Folgenden sollen die führenden Marken kurz aufgeführt werden.

  • Bosch
  • AEG
  • Bauknecht
  • Gorenje
  • Beko
  • Siemens
  • Blomberg
Die Standherde von Bosch basieren auf viel Erfahrung. Die deutsche Robert Bosch GmbH wurde 1886 gegründet und ist seit Jahrzehnten ein international anerkanntes Unternehmen. Mit den zuverlässigen Haushaltsgeräten erhält man eine optimierte Technik, die einem den Alltag leichter macht.
AEG gehörte früher zu den größten Elektrokonzernen weltweit. Im Jahr 2004 wurde die Marke an den Konzern Electrolux verkauft, gleichzeitig erhielten Drittfirmen die Lizenzen für zahlreiche Konsumgüter von AEG. Auch nach der weiteren Aufteilung ist der Name AEG bis heute überall bekannt.
Bauknecht präsentiert sich traditionell und selbstbewusst als eine der früher stärksten deutschen Marken bei Haushaltsgeräten. Heute gehört die Marke Bauknecht zur Whirlpool Corporation.
Gorenje hat eine Firmengeschichte, die bis in die 1950er Jahre zurückreicht. Das Unternehmen gehört zu den wichtigsten europäischen Produzenten von Haushaltsgeräten. 
Auch Beko hat einen hohen Bekanntheitsgrad, wenn es um Haushaltsgeräte geht. In den letzten Jahren konnte das Unternehmen sein Produktsortiment deutlich erweitern.
Siemens entwickelt Produkte für den Haushalt sowie für andere Sparten. Der Technologiekonzern gilt als sehr erfolgreich und gehört sozusagen zu den Klassikern.
Das Unternehmen Blomberg mit Sitz in Ahlen, Westfalen, stieg in der Mitte des 20. Jahrhunderts von der Metallverarbeitung auf die Fertigung von Waschmaschinen um. Später folgten andere Haushaltsgeräte wie Herde. Mittlerweile findet die Herstellung in Istanbul statt, doch die Blomberg Werke GmbH betreibt ihre Entwicklungsabteilung und den Vertrieb weiterhin in Ahlen. 

 

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Standherd am besten?

Wer einen Standherd kaufen möchte, der findet diesen im Kaufhaus in der Elektrofachabteilung oder in einem speziellen Geschäft für Küchengeräte. Auch Möbelhäuser und Küchenanbieter präsentieren eine Auswahl von Herdtypen. In diesen Geschäften muss man jedoch eine Weile stöbern, um sich einen Preisüberblick zu verschaffen. Einfacher verläuft die Suche im Internet. Hier stehen einem Suchmaschine, Vergleichsportale und Online-Verkaufsplattformen zur Verfügung. Man erspart sich also viele Wege und kann die Recherche von zuhause aus durchführen.

Meistens sind die Online-Preise günstiger als die Verkaufspreise im Laden. Zudem sieht man im Online-Handel sofort, ob der ausgewählte Standherd gerade lieferbar ist. Wenn man sich noch nicht sicher ist, welcher Herd es sein soll, kann man sich die Kundenbewertungen durchlesen. Hier erfährt man nicht nur mehr über die Standherde selbst, sondern auch Lieferfristen und das Verhalten der Händler werden oft beurteilt.

Im Internet wird der Herd mit Fotos und Beschreibungen präsentiert, was normalerweise ausreicht, um eine Entscheidung zu treffen. Der direkte Blick auf den Standherd ist nur im Geschäft möglich. Für die Online-Bestellung spricht unter anderem die Lieferung, die meistens innerhalb weniger Tage ausgeführt wird. Man muss den Herd also nicht selbst abholen, sondern bekommt ihn direkt vor die Tür geliefert. Da es sich um einen Standherd handelt, ist meistens keine Montage erforderlich. Lediglich bei einem Starkstromanschluss kann es nötig sein, einen Elektriker kommen zu lassen.

Wissenswertes & Ratgeber

Dieser Ratgeber und Test der Standherde soll alle wesentlichen Informationen bereithalten, die man für die Kaufentscheidung und für die Benutzung braucht. Dabei geht es beispielsweise um Fragen zur Positionierung des Herdes oder um das Design.

Auf jeden Fall müssen alle Bedienteile frei zugänglich sein und der Herd muss einwandfrei funktionieren. Ob man sich ein Standardmodell auswählt oder einen Standherd Vergleichssieger mit innovativer Ausstattung, darüber wird erst in zweiter Linie entschieden. Es lohnt sich jedenfalls, die typischen Situationen durchzuspielen, um eine sinnvolle Entscheidung zu treffen. Soll der Standherd vor allem sparsam sein oder stehen besondere Funktionen im Mittelpunkt?

Der folgende Blick in die geschichtliche Entwicklung zeigt, wie sich der Herd im Laufe der Jahrhunderte verändert hat. Seine Bedeutung ist zwar immer noch groß, aber nicht mehr mit früher zu vergleichen.

Die Geschichte der Standherde

Der Mensch lernte schon während der Steinzeit, sein Essen zu garen. Fleisch und andere Speisen wurden über Feuer gehalten oder in glühendes Holz gelegt. Bald ging man dazu über, Steinblöcke aufzuschichten oder einen Sockel zu bauen, damit die Feuerstelle geschützt war. Diese Feuerstellen gab es nicht nur draußen, sondern auch in einem Lehmbau oder in einer Höhle.

Etwa im neunten Jahrhundert begannen die Menschen, Kamine in ihre Häuser einzubauen. An die gemauerte Wand schloss sich ein ebenfalls gemauerter Kamin an. Der Rauchfang bestand jedoch oft aus Holz. Erst im 13. Jahrhundert verwendete man für den Abzug immer häufiger Stein.

Die offenen Feuerstellen verbreiteten die Wärme im gesamten Raum und dienten nicht nur dazu, die Nahrung zu erhitzen. Das war vor allem bei warmen Außentemperaturen ein Problem, zudem bestand eine relativ hohe Brandgefahr. Im 16. Jahrhundert wurde daher die Kochstelle selbst ummauert. Hier hängte man das Kochgeschirr über die Glut oder stellte es auf eine heiße Abdeckplatte. Die Kaminwände schränkten den Funkenflug ein, gleichzeitig brauchte man weniger Holz, um das Feuer zu beheizen.

Im 18. Jahrhundert wurden Einsatzringe auf der Herdplatte angebracht. Diese zeigten den richtigen Platz für das Kochgeschirr an und konnten herausgenommen werden, wenn man direkt über der Flamme kochen wollte. Die starke Hitze der Metallringe führte dazu, dass sich die Töpfe oft verformten. Dieser Effekt verhinderte wiederum eine gleichmäßige Hitzeverteilung, sodass viele Hausfrauen lieber über Feuer kochten.

Die Entwicklung des Sparherds im 19. Jahrhundert sorgte für mehr Sicherheit und für mehr Möglichkeiten bei der Essenszubereitung. Dieser Sparherd war mit einem Backofen unterhalb der Platte ausgerüstet und verfügte außerdem über einen Wärmeschrank und einen speziellen Kasten für die Wassererwärmung. Alle Bereiche erhielten ihre Wärme durch das Herdfeuer und den Rauch. Das Besondere an dem Sparherd war seine Klappe, die es ermöglichte, den Ofen zu schließen. Die Wärme verteilte sich nicht mehr im Raum, sodass man viel Brennstoff sparen konnte.

Später im 19. Jahrhundert wurden immer häufiger Herde aus Gusseisen verwendet, die als Kochmaschinen bekannt waren. Außerdem begann die Zeit des Gasherds, auch wenn dieser erst um die Jahrhundertwende seinen Erfolgsweg antrat. Gas wurde zu einem wichtigen Brennstoff und lieferte die Energie in sehr konzentrierter Form. Damit sparte man nicht nur Zeit, sondern auch Energie. Ein weiteres Argument war die Sauberkeit beim Kochen, denn beim Betrieb des Gasherds bildete sich kein Ruß.

Die Erfindung des E-Herds fand zwar noch im 19. Jahrhundert statt, doch erst in den 1940er Jahren etablierte er sich. Bis dahin war das Stromnetz noch nicht gut genug ausgebaut. Die folgenden Jahrzehnte führten zu Verbesserungen des E-Herds, was sich positiv auf die Nachfrage auswirkte.

Zum Ende des 20. Jahrhunderts fanden zwei weitere wichtige Entwicklungen statt: das Glaskeramikfeld und die Induktionstechnologie. Diese beiden Systeme sind heute die Favoriten in der Küche.

Etwa von den 1960er Jahren bis heute haben sich in Deutschland Einbauküchen etabliert, doch es gibt noch immer viele Freunde der offenen, flexiblen Bauweise. Die Flexibilität macht den Standherd zu einer zeitgemäßen Lösung. Nicht nur junge Leute wissen diesen Vorteil zu nutzen.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Standherd

Ein Standardherd ist 60 cm breit und ebenfalls 60 cm tief. Durch diese Normmaße soll eine unkomplizierte Integration möglich sein, auch wenn der Standherd nicht direkt in die Küchenzeile eingebaut wird. Neben einem Schrank soll er schließlich nicht wie ein Fremdkörper aussehen oder die Arbeit erschweren, sondern sich angenehm in die Umgebung einfügen. Wer häufig Gäste bewirtet und gerne kocht, der kann sich auch einen breiteren Standherd aussuchen. Ein solcher XXL-Herd hat beispielsweise eine Breite von 90 cm und ein entsprechend größeres Volumen.

Das genaue Volumen eines Herds ist auf der Produktanleitung sowie auf dem Etikett nachzulesen, das üblicherweise an der unten, linken Ecke angebracht ist. Dieses Volumen kann den Energieverbrauch relativieren, daher lohnt es sich, wenn man etwas genauer hinsieht. Grundsätzlich wird der Energieverbrauch in kWh pro Zyklus gemessen. Die entsprechende Information ist auf dem Etikett in der rechten unteren Ecke zu finden. Sie bezieht sich nicht nur auf die Ober- und Unterhitze, sondern außerdem auf das Umluftsystem. Bei einem Gasherd ist außerdem eine Angabe in Megajoule pro Zyklus angegeben. Um einen unmittelbaren Vergleich zu haben, ist eine Umrechnung in kWh sinnvoll.

Beim Durchkalkulieren von klassischen und modernen Standherden stellt man fest, wie viel Energie in einem Zyklus eingespart werden kann. Wie viel man letztendlich wirklich spart, hängt davon ab, wie oft man den Ofen einschaltet.

Wenn es ums Kochen geht, sind die modernen Induktionsherde besonders energieeffizient. Ein Standherd mit Ceranfeld ist jedoch ebenfalls relativ sparsam. Gegebenenfalls kann man noch mit einigen Kochtipps den Energieverbrauch senken, beispielsweise indem man einen Schnellkochtopf benutzt oder das Kochgeschirr perfekt auf die Größe der Kochfelder abstimmt. Wenn der Topf einen kleineren Durchmesser hat als das Kochfeld, geht ein wenig von der Wärme verloren. Ist er größer als das Kochfeld, wird der Rand nicht richtig heiß und es ist keine optimale Hitzeverteilung möglich. Das fällt besonders bei großen Pfannen auf.

Standherd in 7 Schritten richtig montieren

Ein Standherd muss sicher stehen, auch wenn er ein flexibles Aufstellen ermöglicht. Zudem braucht er eine zuverlässige Verbindung zum Strom- oder Gasnetz. Hier soll erklärt werden, was man bei der Montage des Herdes beachten muss, damit man anschließend alle Funktionen nutzen kann. Zudem ist natürlich sicherzustellen, dass sich keine Gefahrenquellen in der Küche befinden.

Bei der Technik kann man in der eigenen Küche einige Kleinigkeiten selbst erledigen. Das gilt auch für das Aufstellen des Standherdes. Abhängig davon, um welches Modell es sich handelt, sollte man den Stromanschluss eventuell einem Profi überlassen. Ein Elektrofachmann weiß genau, wie er dabei vorgehen muss. Das kann auch versicherungsrechtlich ein wichtiger Punkt sein. Wenn man jedoch einen modernen E-Herd anschließen möchte, der mit einem Schuko-Stecker ausgerüstet ist, braucht man keinen erfahrenen Elektriker: Hier muss man den Stecker einfach nur in die nächste Steckdose einstöpseln. Beim Starkstromanschluss ist hingegen etwas mehr Aufwand nötig. Die folgenden sieben Schritte zeigen, was man bei der Montage des Standherds beachten muss.

  • Schritt 1
  • Schritt 2
  • Schritt 3
  • Schritt 4
  • Schritt 5
  • Schritt 6
  • Schritt 7

Schritt 1:

Der Standherd sollte oben mit den anderen Küchenmöbeln und der Arbeitsfläche abschließen. Diese einheitliche Höhe ist aus mehreren Gründen sinnvoll. Unter anderem sinkt dadurch das Verletzungsrisiko, zudem kommt es seltener zum Überschwappen oder zu kleinen Unfällen beim Hantieren. Gegebenenfalls müssen die Standfüße des Herdes justiert werden, damit er absolut waagerecht steht.

Schritt 2:

Bevor man sich mit dem Stromanschluss des Herdes beschäftigt, sollte man die Sicherung ausschalten. Wenn es sich um einen Niederspannungsanschluss handelt, sind meistens drei Sicherungen betroffen.

Schritt 3:

Zur Sicherheit sollte man an der Herdanschlussdose überprüfen, ob diese spannungsfrei ist. Hierbei hilft ein Spannungsprüfer. Wenn er keine Spannung anzeigt, ist die Sicherung definitiv ausgeschaltet und es besteht keine Gefahr mehr.

Schritt 4:

Das Erdungskabel wird geerdet.

Schritt 5:

Vorsichtshalber werden benachbarte Teile, die möglicherweise unter Spannung stehen, abgedeckt. Wenn keine weiteren Elemente da sind und lediglich die Anschlussdose vorhanden ist, kann dieser Schritt übersprungen werden.

Schritt 6:

Der Herdanschluss wird durchgeführt. Die Farbcodierungen helfen dabei, die richtigen Kabel zu finden. Abhängig vom Baujahr und von der Marke kann es Abweichungen bei den Kontaktbelegungen geben, darum sollte man sich den Schaltplan genau ansehen.

Schritt 7:

Beim Anschließen und Zurechtrücken des Herdes dürfen die Kabel nicht unter Zug stehen. Zuletzt dreht man alle Schrauben fest, bis alles sicher hält.

In einem kurzen Test überprüft man nach dem Anschließen, ob alles richtig funktioniert. Die einzelnen Hitzequellen werden gecheckt, außerdem sollte man die Beleuchtung sowie die weiteren Funktionselemente kontrollieren.

10 Tipps zur Pflege

Ein solider Standherd braucht eine regelmäßige Pflege, sonst sieht er bald nicht mehr so neu aus und verliert an Wert. Wo viel gekocht und gebacken wird, entsteht schnell Schmutz. Solche Gebrauchsspuren zeigen zwar, dass der Herd unverzichtbar ist, trotzdem wünschen sich die meisten Leute eine saubere, schöne Küche. Es lohnt sich, die Geräte zu schonen und zu reinigen: Dadurch macht das Kochen einfach mehr Spaß, zudem stellt man auf diese Weise sicher, dass der Herd jederzeit einsatzbereit ist und keine störenden Gerüche entwickelt. Die hier präsentierten Tipps sollen dabei helfen, den Standherd sauber zu halten.

  • Tipp 1
  • Tipp 2
  • Tipp 3
  • Tipp 4
  • Tipp 5
  • Tipp 6
  • Tipp 7
  • Tipp 8
  • Tipp 9
  • Tipp 10

Tipp 1:

Gar nicht erst etwas einbrennen lassen. Diese Grundregel ist leicht gesagt, aber nicht immer einzuhalten. Wer möchte schon direkt nach dem Kochen den Herd von oben bis unten putzen? Doch es ist tatsächlich so: Wenn man das Eingebrannte schnell beseitigt, braucht man nicht so lange dafür. Je länger man damit wartet, umso fester haften die Rückstände an der Oberfläche und im Innenraum.

Tipp 2:

Milde Reinigungsmittel sind meistens ausreichend, um Edelstahlflächen und Kunststoff zu säubern. Auch die Glastür lässt sich mit einem solchen Reiniger oder mit Spülmittel behandeln und sieht anschließend wieder sauber aus. Streifenfreier Glanz, genau so wünscht man sich seinen Standherd.

Tipp 3:

Für emaillierte Oberflächen gibt es spezielle Mittel, die die ursprüngliche Optik wiederherstellen.

Tipp 4:

Der Backofen sollte am besten nach jedem Einsatz feucht ausgewischt werden. Wenn der Innenraum noch etwas Restwärme hat, ist der richtige Zeitpunkt dafür, denn dann lassen sich die Rückstände am besten von den Flächen entfernen.

Tipp 5:

Die neueren Standherde sind mit einem Selbstreinigungsprogramm ausgerüstet. Hierbei handelt es sich um die Pyrolyse oder die Katalyse. Durch diese Programme werden die Rückstände einfach weggebrannt, sodass man die restliche Asche im Anschluss leicht wegwischen kann. Als Ersatz für ein solches Reinigungsprogramm kann man eine Schale mit Essigwasser oder mit Zitronensaft und Wasser füllen und in den Ofen stellen. Nach dem Einschalten des Backofens verdampft die Flüssigkeit und wenn alles etwas abgekühlt ist, wischt man die Innenwände einfach wieder trocken: Schon ist alles sauber.

Tipp 6:

Ein spezielles Backofenspray hilft einem dabei, den Innenraum zu säubern. Wie man hier genau vorgeht, steht auf der Spraydose. Üblicherweise sprüht man einfach die Wände des Ofenraums ein, wartet eine Weile und wischt sie danach feucht ab.

Tipp 7:

Nach einiger Zeit kann die Glastür vom Standherd von Fettspritzern und Schlieren verunziert werden. Außen reinigt man sie mit einem Glasreiniger oder mit Spülmittel. Die Innenseite sollte erst einmal abkühlen, sodass man sich nicht mehr verbrennt. Wenn sie nur noch leicht warm ist, lassen sich die Rückstände besonders leicht abwischen. mEin Kratzschwamm oder eine Stahlbürste ist für die Glastür ungeeignet. Ebenso wie ein Metallschaber können diese scharfkantigen Gegenstände Kratzer hinterlassen. Abhängig von der Konstruktion ist es eventuell möglich, den Glaseinsatz der Klapptür auseinanderzubauen, um das Element gründlich zu reinigen. Danach setzt man alles wieder ein und befestigt die Bauteile sicher, sodass die Glastür wieder dicht abschließt.

Tipp 8:

Auch die Schalter benötigen eine Reinigung, was man gerne vergisst. Die typischen Drehknebel können bei den meisten Herden abmontiert werden, was die Säuberungsaktion vereinfacht. Wenn es sich um Tasten handelt, ist ein schnelles, einfaches Abwischen möglich. Bei den verschiedenen Schaltern und Bedienelementen sollte man auch die Zwischenräume kontrollieren und reinigen, damit sich hier keine Rückstände festsetzen und womöglich das Schalten erschweren. Bei einem Touch-Bediensystem mus man besonders aufpassen, welches Mittel man verwendet, damit das Feld nicht darunter leidet. Der Hersteller liefert die entsprechenden Tipps, ob eine milde Lauge oder ein Spezialreiniger dafür verwendet wird.

Tipp 9:

Für das Kochfeld eines Ceranherds gibt es Schaber, die festsitzende Rückstände leicht entfernen. Kratzer entstehen dabei nicht, wenn man richtig damit umgeht. Der Schaber gleitet mit seiner scharfkantigen Klinge genau unter den Verkrustungen entlang und reinigt das Kochfeld perfekt, ohne dass danach noch Spuren zu sehen sind.

Tipp 10:

Um das Kochfeld und die Front des Herdes zu pflegen und auf Glanz zu bringen, kann man die Flächen nach der Reinigung mit einem Poliertuch behandeln. Ein solches Tuch wird nicht befeuchtet, sondern trocken verwendet. Anschließend sehen auch die etwas matten Stellen wieder frisch aus.

 

Nützliches Zubehör

Damit man den Standherd im Alltag ideal nutzen kann, braucht man Einiges an Zubehör. Ein Blackblech und ein Rost gehören bei den Vergleichssiegern der Standherde meistens zum Lieferumfang. Des Weiteren sind passende Pfannen, Kochtöpfe und Bräter nötig. Je nachdem, um was für eine Art Herd es sich handelt, muss man auf die spezielle Eignung des Kochgeschirrs achten. Das ist vor allem bei einem Induktionsherd der Fall.

Wer gerne backt, der kann ein zweites Backblech sowie Kuchenformen gebrauchen. Neben der klassischen Spring- und Topfkuchenform gibt es auch Miniformen oder Muffinbleche, die einen bei den verschiedenen Backprojekten unterstützen.

Für Pizza und andere Spezialitäten stehen außerdem besondere Bleche und Backsteine zur Verfügung. Diese sorgen beispielsweise für einen perfekt knusprigen Teig. Auch Auflaufformen kommen oft zum Einsatz, ob man einen Kartoffelgratin zubereitet oder Fleisch bei Niedrigtemperatur garen lässt.

Wenn der Standherd über keinen Teleskopauszug verfügt, so kann dieser nachgerüstet werden. Hier ist es wichtig, auf die richtigen Maße zu achten. Ein solcher Auszug muss nicht nur präzise in den Ofen passen, sondern auch belastbar sein. Oft trägt er ein hohes Gewicht, beispielsweise ein randvolles Kuchenblech oder einen Römertopf. Daher sind die Teleskop-Elemente sehr robust und bieten eine gute Bediensicherheit. Dadurch, dass man nicht in das Ofeninnere hineingreifen muss, kann man sich nicht so schnell verbrennen. Außerdem ist es natürlich viel bequemer, bei einem Kuchen die Nadelprobe durchzuführen oder die Temperatur des Fleisches zu kontrollieren. Typischerweise sind die Teleskop-Elemente aus Edelstahl oder Alu gefertigt. Damit lassen sie sich leicht pflegen und es kann sich kein Rost festsetzen.

Auch für die Reinigung des Standherds gibt es Zubehör. Hierzu gehören beispielsweise der Schaber für das Ceranfeld und das spezielle Putzmittel für den Backofen. Zudem findet man bei den großen Herstellermarken Ersatzteile, die im Bedarfsfall ausgetauscht werden können. Ob ein Drehknebel erneuert werden muss oder ob die Lampe im Backofen nicht mehr funktioniert: Solche Reparaturarbeiten können mit dem entsprechenden Ersatzteil problemlos selbst durchgeführt werden. Beim Kauf von solchen Elementen ist allerdings darauf zu achten, dass sie mit dem Herd kompatibel sind.

Küchenaccessoires runden die Ausstattung des Standherds ab. In dieser Kategorie reihen sich Topflappen, Schürze und Geschirrtücher ein. Man kann diese Textilien harmonisch zusammenstellen oder bunt mixen.

Behälter für die Gewürze, Kochbesteck und diverse andere Küchenhelfer sind natürlich ebenfalls unverzichtbar. So entsteht nach und nach eine individuelle Hobbyküche, und der Standherd spielt darin die Hauptrolle.

Alternativen zum Standherd

Der flexibel zu stellende Standherd lässt sich im Prinzip durch kein anderes Gerät ersetzen. Man hat höchstens die Wahl zwischen einer locker aufgestellten Küche mit einzelnen Schränken und Geräten und einer Einbauküche mit durchgängiger Front. Für eine solche Einbauküche braucht man einen Einbauherd, der nicht alleine steht, sondern im Unterschrank integriert wird. Diese Variante bietet einem weniger Möglichkeiten beim Aufbauen, dafür sieht sie einheitlicher aus.

Bei vielen modernen Küchen ist der Herd oft nicht ein komplettes Bauteil, sondern der Backofen und das Kochfeld werden separat in die Küche integriert. Während der Ofen auf halber Höhe in einen Schrank eingebaut wird, befindet sich das Kochfeld seitlich daneben. Auch die Anschlüsse verlaufen hier unabhängig voneinander. Bei dem erhöhten Backofen überzeugt besonders der ergonomische Aspekt. Mit einem Standherd ist so ein Aufbau nicht möglich, denn bei ihm gehören die zwei Hauptfunktionen zusammen.

Eine Mikrowelle ist eine Art Miniherd und lässt sich nicht mit dem klassischen Standherd vergleichen. Die Mikrowelle hilft zwar ebenfalls beim Erhitzen und eignet sich abhängig von ihren Funktionen sogar zum Kochen, doch sie kann den richtigen Herd nicht ersetzen.

Weiterführende Links und Quellen

Infos über AEG

Herd auf Wikipedia

Verschieden Standherde bei Otto

Alles rund um den Herd

Herdanschluss

Infos über Siemens

Hausgeräte auf Wikipedia

Küchenatlas – Küchenplanung, Herd, uvm.

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