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BrÀter Test - damit kredenzen Sie Ihr Leibgericht - Vergleich der besten BrÀter 2019

Jede gute Hausfrau besitzt mindestens einen BrÀter zum kredenzen ihrer Leibgerichte. Zu beachten gibt es allerdings einiges. Mit unserer Hilfe finden Sie das passende Exemplar.

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Letzte Aktualisierung am:

Was ist ein BrÀter?

In unserem BrĂ€ter Vergleich von 2019 möchten wir zunĂ€chst eine Definition dieses KĂŒchengeschirrs liefern. Bei dem BrĂ€ter handelt es sich sozusagen um eine Kombination aus Pfanne, Topf und Auflaufform. Das heißt, dass man ihn auf der Herdplatte und auch im Ofen einsetzen kann. Der ovale, runde oder rechteckige BehĂ€lter eignet sich dazu, Speisen anzubraten und langsam auf dem Kochfeld garen zu lassen, im Allgemeinen wird der BrĂ€ter jedoch nach dem Anbraten in den Ofen geschoben, um das Fleisch oder andere Speisen, die sich darin befinden, hier fertig zu schmoren. Zu den favorisierten BrĂ€tern gehören die AusfĂŒhrungen aus Edelstahl und Gusseisen.

In einem hochklassigen, großen BrĂ€ter lassen sich leckere Fleischgerichte, GeflĂŒgel, GemĂŒseauflĂ€ufe und viele andere Speisen zubereiten. Gerade die großformatigen Modelle kommen bei Festlichkeiten zum Einsatz, wenn es darum geht, eine Poularde oder ein großes StĂŒck Fleisch anzubraten. Als Allround-Talent fĂŒr den klassischen oder innovativen Herd erspart einem der BrĂ€ter das umstĂ€ndliche Zerteilen von grĂ¶ĂŸeren Fleischgerichten, wenn die anderen Töpfe zu klein sind, um den kompletten Braten aufzunehmen.

Typischerweise wird der BrĂ€ter fĂŒr das Garen im Backofen eingesetzt. Oft wĂ€hlt man das KĂŒchengeschirr passend zu den bevorzugten Festtagsrezepten aus: Sicherlich sind deshalb die meisten Modelle in einer lĂ€nglichen Form erhĂ€ltlich, sodass auch ein Gericht fĂŒr viele Personen problemlos hineinpasst. UnabhĂ€ngig von den Abmessungen sind die meisten Modelle mit zwei stabilen Griffen versehen, sodass es kein Problem ist, auch ein höheres Gewicht sicher festzuhalten und in den Ofen zu stellen oder herauszunehmen. HierfĂŒr braucht man auf jeden Fall Topflappen, denn die Griffe werden natĂŒrlich auch heiß.

Einige Modelle haben eine etwas flachere Form, andere bieten Platz fĂŒr deutlich mehr Fleisch oder GemĂŒse. Im Allgemeinen gehört ein perfekt passender Deckel dazu, der entweder aus Glas besteht oder aus dem gleichen Material wie der BrĂ€ter selbst, also beispielsweise aus Gusseisen oder Edelstahl. Die Deckel sind auf jeden Fall hitzebestĂ€ndig und haben je nach AusfĂŒhrung eine zusĂ€tzliche Abdichtung, ein integriertes Thermometer oder andere Hilfsmittel, um ein optimales Resultat beim Garen zu gewĂ€hrleisten.

Die bewĂ€hrten GusseisenbrĂ€ter werden als die Klassiker bezeichnet, auch wenn der richtige Umgang mit diesen Modellen ein wenig Übung erfordert. Das Gusseisen ist die Grundlage fĂŒr ein besonders geschmacksintensives Erlebnis, denn durch die Hitzeentwicklung werden Fleisch und andere Speisen besonders saftig. Dies zeigt sich auch bei anderen Kochgeschirr-Produkten, die aus Gusseisen gefertigt sind, beispielsweise bei hochklassigen Pfannen oder Pastetenformen.

Als besonders VorzĂŒge von Gusseisen fĂŒhren die Kochprofis neben der KorrosionsbestĂ€ndigkeit die Robustheit auf. Im Gegensatz dazu hat Edelstahl ein leichteres Gewicht und ist einfacher zu reinigen, sodass auch die Modelle aus diesem bestĂ€ndigen und glĂ€nzenden Material sehr beliebt sind.

Wie funktioniert ein BrÀter?

Die Funktionsweise der BrĂ€ter ist unabhĂ€ngig vom Material und von der Form. Als Multitalent lassen sich die Bratentöpfe universell einsetzen. Die klassische Verfahrensweise beginnt mit dem Anbraten von Fleisch. Dies geschieht, indem man das Fett erhitzt, und zwar auf der Herdplatte. Ein Herd mit Ceranfeld hat oft eine spezielle BrĂ€terzone, auf der auch ein großer bzw. langer BrĂ€ter genĂŒgend Platz findet. Wenn das Fett heiß ist, gibt man das Fleisch in den Bratentopf hinein und wendet es, bis alle Seiten gebrĂ€unt sind. Einige Köche wĂŒrzen das Fleisch vor dem Anbraten, andere erst danach. Im Anschluss an diese Phase des Anbratens löscht man den Bratensatz ein wenig mit FlĂŒssigkeit ab, also mit Wasser, BrĂŒhe oder auch Wein. Danach schließt man den Deckel und stellt den BrĂ€ter samt Inhalt in den vorgeheizten Ofen. Hier gart das Fleisch weiter, ohne dass man sich darum kĂŒmmern muss. Anhand der Rezepte fĂŒr den BrĂ€ter lĂ€sst sich feststellen, wie lange GeflĂŒgel, Schweinefleisch, Wild oder ein anderes Gericht schmoren muss, bis es zart und saftig ist. Da der Deckel sicher schließt, kann das Fleisch nicht austrocknen, denn die Feuchtigkeit bleibt im Topf.

Nach der Garzeit nimmt man den BrĂ€ter aus dem Ofen und öffnet den Deckel. Hierbei sollte man Vorsicht walten lassen, denn in diesem Moment steigt heißer Dampf auf.
Profiköche stellen mit einem Drucktest fest, ob das Fleisch gar ist. Perfekt wird es, wenn man den Braten vorsichtig heraushebt und in Alufolie wickelt: So verteilt sich der Fleischsaft noch ein wenig und tritt nicht aus. WĂ€hrend das Fleisch ruht, setzt man den BrĂ€ter wieder auf die heiße Herdplatte und löst den Bratensatz ab, der die Grundlage fĂŒr die Sauce bildet. Zuletzt werden Fleisch und Sauce gemeinsam serviert.

Diese Beschreibung eines Grundrezepts zeigt die grundsÀtzliche Funktion eines BrÀters: Er lÀsst sich nach Bedarf oben auf dem Herd oder im Backofen einsetzen. Wenn das Gericht eine knusprige Kruste bekommen soll, kann man den Deckel auch abnehmen.

FĂŒr besondere Zubereitungsarten lĂ€sst sich der BrĂ€ter mit einem Einsatz bestĂŒcken: Dieser eignet sich dazu, GemĂŒse oder Fisch schonend zu dĂŒnsten. Auch hier ist ein Garen mit oder ohne Deckel möglich.

Ein Testsieger im Video

Vorteile & Anwendungsbereiche

Die Vorteile zeigen sich in den verschiedenen Arten der Nutzung. Auch die Form kann bei diesem Aspekt wichtig sein. So sind die runden BrĂ€ter etwas energieeffizienter, da sie genau auf die runden Herdplatten passen. Wer hingegen hĂ€ufig Fisch oder Gans zubereitet, fĂŒr den ist ein ovales Modell die bessere Wahl, denn dieser passt sich den lĂ€nglichen Speisen besser an. Aus diesem Grund kommen diese ovalen, relativ großen BrĂ€ter vor allem an Festtagen wie Weihnachten zum Einsatz. Eine schöne Optik mit EmailleĂŒberzug oder aus Gusseisen sieht auch auf dem schön gedeckten Tisch sehr gut aus, sodass man die Gans oder einen anderen Braten direkt an der Tafel aufschneiden kann.

FĂŒr die erfahrenen Köche sind die eckigen BrĂ€ter hĂ€ufig die Favoriten. Diese nutzen den Raum im Backofen optimal aus, was sich ebenfalls positiv auf die Effizienz auswirkt. Auch in der Gastronomie kommen diese eckigen Formen hĂ€ufig zum Einsatz.

Die enorm breite Auswahl an dekorativen, professionellen und klassischen Modellen macht die Entscheidung nicht leicht. Deshalb wurden in diversen Test der BrĂ€ter die verschiedenen Modelle genauer betrachtet, um neben den jeweiligen Vorteilen auch die spezielle Eignung zu untersuchen. FĂŒr die Anwender bedeutet dies, dass man vor dem Kauf ĂŒberlegen solche, wann bzw. fĂŒr welche Speisen das Kochgeschirr benötigt wird. Die Art der Speisen und auch die AnlĂ€sse, zu denen man das KĂŒchengerĂ€t aus dem Schrank holt, sagen einiges ĂŒber die beste Form und ĂŒber das richtige Material des BrĂ€ters aus. Die UniversalbrĂ€ter in mittlerer GrĂ¶ĂŸe, die oft rund sind, eignen sich fĂŒr fast alle Gerichte, aber auch die lĂ€nglichen AusfĂŒhrungen sind stark gefragt.

Welche Arten von BrÀtern gibt es?

Die Typen der BrĂ€ter unterscheiden sich hauptsĂ€chlich durch ihr Material. Deshalb möchten wir an dieser Stelle unseres BrĂ€ter Vergleichs die einzelnen Materialien auffĂŒhren die in diversen Tests vorgekommen sind und im gleichen Schritt die jeweiligen Eigenschaften nĂ€her beschreiben.

Die Modelle aus Gusseisen gelten als die Klassiker und sind besonders in Haushalten gefragt, wo viel gekocht und gebraten wird. Hier ĂŒberzeugt unter anderem die gute WĂ€rmespeicherung des Materials. Die Gerichte können also auch bei relativ niedrigen Temperaturen garen, sodass nicht unnötig viel Energie verbraucht wird. Die GusseisenbrĂ€ter haben ein hohes Gewicht, was von Hobbyköchen jedoch nicht als Nachteil angesehen wird. Sie zeigen sich als sehr robustes KĂŒchengeschirr. Unter dem schweren Deckel, der im Allgemeinen auch aus Gusseisen besteht, bleibt die Feuchtigkeit gut erhalten. Deshalb eignen sich die GusseisenbrĂ€ter vor allem fĂŒr Gerichte, die zuerst kross angebraten und anschließend sanft geschmort werden.

In vielen FĂ€llen haben die BrĂ€ter aus Gusseisen einen Überzug aus Emaille. Dieser vermeidet das Festkleben des Fleisches, wenn es angebraten wird. Mit seinen hervorragenden Eigenschaften eignet sich der GusseisenbrĂ€ter prima fĂŒr die Weihnachtsgans und fĂŒr den festlichen Schweinebraten. Auch AuflĂ€ufe und GemĂŒsegerichte lassen sich zuverlĂ€ssig darin zubereiten.

FĂŒr weniger erfahrene Köche sind die Modelle aus Edelstahl eine saubere Lösung. Diese prĂ€sentieren sich als Allroundtalent und lassen sich gut reinigen. Auf dem Herd oder im Ofen zeigt sich jedoch bald, dass Edelstahl die WĂ€rme weniger gut leitet als Gusseisen. Deshalb sind viele EdelstahlbrĂ€ter mit einem Alu-Boden oder Ă€hnlich leitfĂ€higen Material ausgestattet. Nur damit kann die nötige WĂ€rmezufuhr gewĂ€hrleistet werden. Normalerweise gehört zu dem BrĂ€ter aus Edelstahl ein Deckel, der beim Garen selbst sowie beim Anrichten zum Einsatz kommen kann. Bei einem Deckel aus Glas kann man beim Schmoren des Bratens zusehen. Die EdelstahlbrĂ€ter eignen sich gut fĂŒr die Zubereitung von Fleisch, GeflĂŒgel und GemĂŒse. Ihr großer Vorteil zeigt sich bei der praktischen Reinigung.

FĂŒr Einsteiger kommen BrĂ€ter aus Aluguss in die engere Auswahl. Auch sie sind leicht und Ă€hneln darin den EdelstahlbrĂ€tern. Zudem ist der Anschaffungspreis der AlugussbrĂ€ter relativ gering. Bei der Reinigung punkten diese Modelle ebenfalls. Bei diesen GerĂ€ten fĂ€llt der dicke Boden auf, der fĂŒr eine schnelle Hitzeverteilung verantwortlich ist. Entsprechend kurz ist die Garzeit beim Einsatz eines solchen BrĂ€ters. Mit einem sogenannten Sandwichboden ist der AlugussbrĂ€ter das richtige Kochgeschirr, um große FleischstĂŒcke anzubraten und spĂ€ter im Backofen fertig zu garen. Eine Antihaft-Beschichtung sorgt dafĂŒr, dass die Gerichte nicht anbrennen, auch wenn man nur wenig Fett verwendet.

Eine solche Spezialbeschichtung hat oft eine VerstÀrkung mit Keramik oder Titan, dennoch kann es schnell zu Kratzern kommen, wenn man mit dem Messer oder mit anderem Besteck dagegen kommt. Deshalb sollte man beim SÀubern des AlugussbrÀters vorsichtig sein.

Wer einen BrĂ€ter sucht, der ausschließlich im Backofen eingesetzt wird, der kann sich auch fĂŒr einen Bratentopf aus Ton entscheiden. Diese Modelle sind prĂ€destiniert fĂŒr das langsame Schmoren bei Niedrigtemperatur, sie eignen sich aber auch zum Garen und Köcheln bei normaler Hitze. Im Allgemeinen wird ein TonbrĂ€ter vor der Nutzung grĂŒndlich gewĂ€ssert. Dadurch soll der Ton die FlĂŒssigkeit auftanken und die Speisen, die hineingegeben werden, feucht halten. Als Ergebnis werden Fleisch, GemĂŒse und andere leckere Gerichte sehr saftig und die NĂ€hrstoffe bleiben erhalten.

Durch die spezielle Garmethode kommt man bei der Nutzung eines TonbrĂ€ters komplett ohne Fett aus. Auf dieser Grundlage eignet sich diese Art des BrĂ€ters hervorragend fĂŒr die fettarme Kost. Auf einer Herdplatte lĂ€sst sich der TonbrĂ€ter jedoch nicht verwenden.

Bei einem Silargan-BrĂ€ter handelt es sich um ein Spezial-Kochgeschirr, das speziell fĂŒr Personen entwickelt wurde, die eine Nickelallergie haben. Die OberflĂ€che aus Silargan ist absolut nickelfrei und kratzfest. Das porenfreie Material sorgt fĂŒr einen schönen BrĂ€unungseffekt der Speisen. Diese Bratentöpfe sind aus magnetischem Stahl gearbeitet und eignen sich damit auch fĂŒr den Induktionsherd. Die hervorragenden WĂ€rme-Eigenschaften machen die BrĂ€ter aus Silargan zu einem hochklassigen Werkzeug in der Profi-KĂŒche.

Sehr edel sind die BrÀter aus Kupfer. Sie haben nicht nur einen dekorativen Wert, sondern auch hervorragende WÀrme-Eigenschaften. Dies zeigt sich in der kurzfristigen Reaktion auf eine verÀnderte Temperatur.

Deshalb eignen sich die Kupfer-BrĂ€ter speziell fĂŒr empfindliche Speisen wie Fisch oder zartes GemĂŒse.
Allerdings ist hier der Preis verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig hoch, sodass die BrĂ€ter aus dem luxuriösen Material vorwiegend im Gourmet-Haushalt oder in einer professionellen KĂŒche verwendet werden. Wenn sĂ€urehaltige Gerichte zubereitet werden sollen, so eignet sich Kupfer jedoch nicht.

Ein InduktionsbrÀter wird vorwiegend bei einem Induktionsherd eingesetzt, es gibt aber auch BrÀter aus Gusseisen, emailliertem Stahl und Silargan, die sowohl bei einem herkömmlichen Ofen als auch bei dem Induktionsherd funktionieren. Dies hÀngt mit der Magnetkraft der Materialien zusammen. Aus einem Test der BrÀter haben wir erfahren, dass zahlreiche BrÀter aus Aluguss und Edelstahl einen speziellen Boden mit Mehrschicht- bzw. Sandwichbauweise haben. Damit sind diese Modelle auch induktionsgeeignet.

Wer einen Induktionsherd besitzt, muss bei jeder Art von Kochgeschirr nach dem Hinweis „induktionsgeeignet“ suchen.

Die Vorteile der InduktionsbrĂ€ter zeigen sich in ihrer hohen Energieeffizienz, denn sie helfen dabei, die verschiedenen Gerichte sehr schnell zu garen. Gleichzeitig erfolgt die Zubereitung extrem schonend, was nicht nur fĂŒr Schmorgerichte von Vorteil ist, sondern auch fĂŒr GemĂŒse und Fisch.
Die Energie fĂŒr die Hitzezufuhr geht bei dem Induktionsprinzip an keiner Stelle verloren, denn die Hitze entsteht nur in dem Bereich, wo sie benötigt wird.

Die verschiedenen BrĂ€ter-Typen haben, wie unsere Auflistung zeigt, alle ihre Vorteile und EinschrĂ€nkungen. Außerdem gibt es ĂŒbergreifende Vor- und Nachteile, die wir hier noch in ein paar Stichworten zusammenfassen.

Die Vorteile in einem Test

  • sehr bestĂ€ndig,
  • gute WĂ€rmeeigenschaften,
  • sanftes und schonendes Schmoren (Vitamine und andere NĂ€hrstoffe bleiben in den Gerichten),
  • energiesparender Einsatz möglich,
  • fĂŒr verschiedene Gerichte geeignet,
  • gut zu reinigen,
  • Zubereitung von großen Portionen möglich.

Die Nachteile in einem Test

  • teilweise schwer,
  • nimmt relativ viel Stauraum in Anspruch,
  • je nach AusfĂŒhrung ziemlich teuer.

So wurden die BrÀter getestet

Wir zielen nicht darauf ab, einen Vergleichssieger der BrĂ€ter zu definieren, dennoch haben wir uns mit den verschiedenen QualitĂ€tsmerkmalen aus diversen Tests intensiv beschĂ€ftigt. Dies soll den KĂ€ufern als eine Grundlage dienen, um das jeweils geeignete KĂŒchengeschirr zu ermitteln.

In einem BrÀter Test 2019 stehen neben den Funktionsmerkmalen auch die speziellen Materialien im Mittelpunkt. Zudem geht es auch immer um die bevorzugte Nutzung, also unter anderem um die wichtigsten Rezepte, die man damit zubereitet.
Wer den BrĂ€ter nur fĂŒr die großen Festtage im Jahr fĂŒr die Traditionsgerichte nutzt, der stellt oft andere AnsprĂŒche als die Hobby-Köche, die den Bratentopf fast wöchentlich einsetzen, um vielfĂ€ltige Speisen zu garen.

Die Form und GrĂ¶ĂŸe

In einem Test wurden BrĂ€ter in ganz unterschiedlichen GrĂ¶ĂŸenordnungen und Formen untersucht. Von den Herstellern gibt es moderne BrĂ€ter im rechteckigen Format sowie klassische AusfĂŒhrungen in runder oder ovaler Grundform. Teilweise gehen die WĂ€nde der BrĂ€ter vertikal nach oben, bei anderen folgt die Linie einem leichten Schwung nach außen.

Wer hauptsĂ€chlich Fischgerichte oder GeflĂŒgel in einem BrĂ€ter zubereitet, der entscheidet sich im Allgemeinen fĂŒr eine ovale Form. Auch ein lĂ€nglicher Schweine- oder Rinderbraten fĂŒr viele Personen findet in dem ovalen BrĂ€ter genĂŒgend Platz. Die runden BrĂ€ter benötigen etwas weniger StellflĂ€che auf der Herdplatte und auch fĂŒr die Aufbewahrung. Sie eignen sich fĂŒr so gut wie alle Gerichte, unabhĂ€ngig vom Durchmesser. Die kleineren AusfĂŒhrungen können ggf. auch auf einer Campingfahrt eingesetzt werden.

Zu den Spezialformen gehören die fast eckigen BrĂ€ter, die im Backofen den vorhandenen Platz gut ausnutzen. Die verschiedenen Formen erfĂŒllen aber nicht nur einen bestimmten Zweck, sondern sie sorgen auch fĂŒr eine stimmige Optik. AbhĂ€ngig von dem zubereiteten Gericht bringt man den BrĂ€ter oft direkt auf den Esstisch, wobei man natĂŒrlich einen Untersetzer verwenden sollte. In jedem Fall sollte das Kochgeschirr auch optisch etwas hermachen, sei es durch die harmonische Formgebung oder durch einen schönen Farbton.

Das Material

Die verschiedenen Materialien der hochklassigen Bratentöpfe machen diese GerĂ€tschaften zu wahren Alleskönnern. Durch Gusseisen oder ein anderes Material entsteht beim Schmoren ein tolles Aroma. Ein weiteres Merkmal fĂŒr das anspruchsvolle Material ist die Energieeffizienz, die beim InduktionsbrĂ€ter oder beim EdelstahlbrĂ€ter als besonders hoch bewertet wird. Das hervorragende Bratergebnis basiert also stets auf der optimalen WĂ€rmespeicherung und Temperaturverteilung.

Der Deckel

Zu einem hochklassigen BrĂ€ter gehört auch ein perfekt passender Deckel. Die getesteten Modelle werden hĂ€ufig inklusive Deckel angeboten. Dieser besteht entweder aus dem gleichen Material wie der Bratentopf oder aus einem hitzebestĂ€ndigen Glas. Bei einem Glasdeckel kann man von außen sehen, wie der Garprozess verlĂ€uft. In einem Test der BrĂ€ter haben die Testpersonen das Kochgeschirr gemeinsam mit dem dazugehörigen Deckel geprĂŒft, denn dieser sollte exakt passen, damit die Hitze nicht entweichen kann und ein effizientes Garen sichergestellt ist.

Die Extras

Da vor allem die BrĂ€ter aus Gusseisen ein hohes Gewicht haben, wĂŒnschen sich die Nutzer eine ergonomische AusrĂŒstung. Diese Ergonomie zeigt sich hauptsĂ€chlich im Griffdesign.

Die Griffe sollten stabil und gut zu fassen sein, auch wenn man Topflappen in der Hand hat. Wenn die seitlich angebrachten Handgriffe jedoch zu weit abstehen, kann sich dies störend auf die optimale Platzierung des BrÀters auswirken.

Neben den ergonomisch und zweckmĂ€ĂŸig konzipierten Griffen sorgen weitere Produktextras fĂŒr eine komfortable und zielorientierte Anwendung. So können die Deckel teilweise zur Pfanne oder zur AblageflĂ€che umfunktioniert werden. Des weiteren stehen fĂŒr viele BrĂ€ter spezielle EinsĂ€tze zur VerfĂŒgung, die beispielsweise zum DĂ€mpfen geeignet sind.

Worauf muss ich beim Kauf eines BrÀters achten?

Ein BrĂ€ter Test soll als eine Art Entscheidungshilfe dienen. Deshalb möchten wir in diesem Abschnitt genauer erlĂ€utern, welche Testkriterien wichtig waren. ZunĂ€chst sollte man sich wegen des Materials Gedanken machen. Die Bratentöpfe aus Gusseisen, Keramik, Edelstahl oder anderen Materialien bzw. Materialkombinationen sollten so beschaffen sein, dass auch beim scharfen Anbraten keine dauerhaften RĂŒckstĂ€nde entstehen.

Hier punkten besonders die BrĂ€ter aus Keramik, da hier kaum Reste haften bleiben. Auch Edelstahl und andere Materialien, die ggf. eine zusĂ€tzliche Beschichtung haben, ĂŒberzeugen durch ihre guten Reinigungseigenschaften.
Die erfahrenen Hersteller setzen deshalb nicht nur auf die wÀrmeleitenden FÀhigkeiten der bewÀhrten und innovativen BrÀter-Materialien, sondern auch auf die BestÀndigkeit, die Sauberkeit und eine attraktive Optik. Dennoch muss auch ein hochklassiger und langlebiger Bratentopf nicht unnötig teuer sein, wie wir aus einem BrÀter Test von 2019 erfahren haben.

Neben dem Material des BrĂ€ters ist auch der Deckel verantwortlich dafĂŒr, dass die Hitze effektiv genutzt wird. So entsteht eine gleichmĂ€ĂŸige WĂ€rmeverteilung und das Gargut wird auf die gewĂŒnschte Temperatur gebracht. Der Erfolg zeigt sich in einem verkĂŒrzten Garprozess, sodass man deutlich weniger Zeit benötigt, bis der Braten oder andere Speisen fertig sind. Wer gerne von außen sehen möchte, wie weit das Fleisch ist, der sollte sich fĂŒr einen Glasdeckel entscheiden. Hierbei ist natĂŒrlich zu kontrollieren, ob dieser auch hitzebestĂ€ndig ist.

FĂŒr einen Induktionsherd gibt es die speziell entwickelten InduktionsbrĂ€ter. Außerdem können normalerweise auch andere Modelle, die aus einem magnetischen Material bestehen, auf dem Induktionsherd eingesetzt werden. Wenn sich also Metall im Material befindet, so funktioniert auch die Erhitzungsmethode mit Induktion. Bei einem KeramikbrĂ€ter ist dies jedoch nicht möglich.

Das Volumen der zahlreichen BrĂ€ter-Modelle ist fĂŒr die Kaufentscheidung sehr wichtig. Oft wĂŒnscht man sich vor einem grĂ¶ĂŸeren Fest oder vor Weihnachten ein solches Kochgeschirr, um die Festtagsmahlzeit fĂŒr die komplette Familie vorzubereiten. FĂŒr die Weihnachtsgans ist ein ovaler BrĂ€ter mit viel Fassungsvermögen gefragt, wĂ€hrend fĂŒr ein Geburtstagsessen auch ein kleinerer, runder BrĂ€ter geeignet ist, der auf dem Esstisch zum Mittelpunkt wird. Zu den Favoriten gehören die Bratentöpfe mit 8 bis 9 l Volumen, die zumeist in runder oder ovaler Form erhĂ€ltlich sind.

In der privaten KĂŒche befindet sich normalerweise nur ein BrĂ€ter. Um so wichtiger ist es, dass dieses Kochgeschirr alle AnsprĂŒche erfĂŒllt. Das heißt, dass nicht nur der mittelgroße Schweinebraten hineinpassen muss, sondern auch die Ente.
Bei einem grĂ¶ĂŸeren Braten von 4 bis 5 kg empfehlen wir, einen BrĂ€ter zu verwenden, der etwa 40 cm lang ist. Wer im Durchschnitt eher kleine Braten zubereitet, fĂŒr den reicht auch ein kleineres Modell von beispielsweise 35 x 23 cm. Bei den runden Bratentöpfen sollte man sich bewusst sein, dass diese eine ungĂŒnstige Form fĂŒr GeflĂŒgel und Fisch haben.

Viele BrÀter fassen etwa 8 l und bieten damit ausreichend Platz, um eine Gans oder einen schönen Sonntagsbraten zu schmoren. Je nach Ausformung der InnenflÀchen, einer extra Beschichtung und der Form des Deckels kann ein solches Kochgeschirr relativ viel Platz in Anspruch nehmen.

Abgesehen von der Formgebung kommt es auch auf die HitzebestĂ€ndigkeit an, auf die in der Beschreibung hingewiesen wird. Auch die Zusatzausstattung sollte man nicht ĂŒbersehen, denn mit einem Bratenthermometer, einem vielseitig nutzbaren Deckel und einem DĂ€mpf-Einsatz lĂ€sst sich der BrĂ€ter noch besser nutzen.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden Herstellern

Oft konzentrieren sich die Hersteller auf ein bestimmtes Design, doch einige Unternehmen haben auch ganz unterschiedliche Bratentöpfe im Sortiment. WĂ€hrend Firmen wie KrĂŒger sich vorwiegend auf die Herstellung von BrĂ€tern konzentrieren, haben andere ein weitaus grĂ¶ĂŸeres Programm zu bieten. Vor allem die fĂŒhrenden Marken wie Silit, WMF und Fissler stellen zahlreiche andere KĂŒchengerĂ€te zur VerfĂŒgung, sodass man sich hier komplett ausstatten kann. Sehr beliebt sind außerdem die Edelmarken Creuset und Staub. Des Weiteren möchten wir in unserem BrĂ€ter Test 2019 auch die Produkte von Schulte-Ufer und Woll erwĂ€hnen, die qualitĂ€tsmĂ€ĂŸig durchaus mit den MarktfĂŒhrern mithalten können, auch wenn das Sortiment etwas kleiner ausfĂ€llt.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen BrÀter am besten?

Der Internet-Kauf ist bei der Einrichtung und Perfektionierung des Kochbereichs klar im Kommen. Selbst das Kochgeschirr lĂ€sst sich online bequem aussuchen und bestellen. Vor allem, wenn man bereits eine Grundausstattung in der KĂŒche besitzt, fĂ€llt es leicht, die passenden ErweiterungsstĂŒcke gleich im Internet zu kaufen. Aber bei Bedarf erhĂ€lt man in den Online-Shops auch eine ausfĂŒhrliche Beratung. Bei einem persönlichen TelefongesprĂ€ch, im Chat oder in einer Mail wird man ĂŒber die jeweiligen VorzĂŒge der MarkenbrĂ€ter informiert sowie ĂŒber die spezielle Eignung.

Im Fachhandel oder im großen Kaufhaus steht das BeratungsgesprĂ€ch weit oben auf der Vorteilsliste. Allerdings bieten die GeschĂ€ftsstellen der Hersteller nur eine eingeschrĂ€nkte Auswahl, da hier nur die jeweilige Marke erhĂ€ltlich ist. Im Kaufhaus ist hingegen oft mit guten Angeboten zu rechnen, auch wenn die LagerbestĂ€nde nicht so groß sind wie bei den Internet-Shops.

Der Hauptvorteil bei der Internet-Bestellung zeigt sich beim praktischen Produktvergleich. Auf einer Vergleichsseite oder in einem der Shops ist es möglich, zwei, drei oder noch mehr BrĂ€ter direkt miteinander zu vergleichen. So hat man einen schnellen Überblick ĂŒber sĂ€mtliche Produktmerkmale und kann eine gut ĂŒberlegte Wahl treffen. NatĂŒrlich gehört auch der Preis mit in diese Übersicht hinein. Wer sich fĂŒr einen BrĂ€ter entschieden hat, der braucht nur wenige Minuten fĂŒr die Bestellung. Im Gegensatz dazu dauert der Gang durch die GeschĂ€fte und KaufhĂ€user sehr viel lĂ€nger, was auch daran liegt, dass die BrĂ€ter ĂŒberall mit einem anderen Preis ausgezeichnet sind. Da die Lieferung bei dem Online-Kauf oft nur zwei oder drei Tage lang dauert, ist auch der Pluspunkt des Direktkaufs im GeschĂ€ft nur noch eine Nebensache.

Wissenswertes & Ratgeber

Wissenswerte Informationen im Rahmen unseres BrĂ€ter Vergleichs beziehen sich auf die Eignung und die Materialien, auf Extras wie eine Antihaft-Beschichtung sowie auf die geschichtliche Entwicklung. In den verschiedenen Regionen Deutschlands sind diese Bratentöpfe unter verschiedenen Bezeichnungen bekannt. So heißt der BrĂ€ter in SĂŒddeutschland auch Reine oder Reindl. Im Allgemeinen ist diese Reine rechteckig geformt und wird nicht nur fĂŒr Braten und GeflĂŒgel verwendet, sondern auch fĂŒr SĂŒĂŸspeisen.

Die BrĂ€ter waren in frĂŒheren Zeiten hĂ€ufig aus Keramik gefertigt, sodass sie ausschließlich im Backofen oder ĂŒber einem offenen Feuer eingesetzt wurden. Eine weitere Variante ist der BrĂ€ter aus hitzebestĂ€ndigem Glas.

Die Geschichte der BrÀter

Schon seit langer Zeit sind KĂŒchentöpfe in verschiedenen Formen im Einsatz, allerdings hatten diese bis ins 17. Jahrhundert hinein einen unebenen Boden und eine eher poröse OberflĂ€che. Im Laufe des 17. Jahrhunderts kam es dann zur Entwicklung der ersten BrĂ€ter: Diese erhielten durch den Einsatz von feinem Sand beim Schmieden eine damals ungewöhnlich glatte OberflĂ€che, sodass die gesamte Form der BehĂ€lter gleichmĂ€ĂŸiger wurde. Auf diese Weise entstand die Urform des BrĂ€ters mit relativ geraden Ebenen.

In Europa setzte sich diese neue Art des Kochgeschirrs bald durch, allerdings dauerte es noch ein paar Jahre, bis sie auch in England genutzt wurden. Der Brite Abraham Darby befasste sich im Jahr 1704 in den Niederlanden mit diesem Thema und untersuchte das Herstellungsverfahren. Schon bald darauf entwickelte er das Verfahren weiter und ließ es sich patentieren, nicht nur fĂŒr die BrĂ€ter, sondern auch fĂŒr Ă€hnliches Kochgeschirr. So gelangte das zuverlĂ€ssige Produktionsverfahren nicht nur nach England, sondern auch nach Nordamerika in die Kolonien. In Amerika wurde damals vorwiegend auf Kohle gekocht, was mit dem bis dahin eingesetzten Geschirr oft umstĂ€ndlich war. Deshalb erhielten die BrĂ€ter spezielle Standbeine, welche die Handhabung und auch die Sicherheit beim Kochen deutlich verbesserten. In den kommenden Jahren wussten immer mehr Menschen die VorzĂŒge der praktischen Bratentöpfe zu schĂ€tzen. Man nutzte sie nicht nur zum Schmoren, sondern lernte auch, mit ihnen zu rösten und zu kochen.

Besonders in den USA vergrĂ¶ĂŸerte sich der Unterschied zwischen BrĂ€tern und anderen Kochtöpfen. Die BrĂ€ter wurden allmĂ€hlich etwas flacher und mit den Standbeinen ließen sie sich vielseitig einsetzen und schnell aufbauen.

Vor allem bei den Siedlern waren sie deshalb sehr populÀr. Im Gegensatz zu den bis dahin verwendeten Kochutensilien eigneten sich die BrÀter sowohl zum Braten und Kochen als auch zum Backen
Neben den Siedlern setzten auch die Expeditionsmitglieder von Forschungsreisen auf die flexibel nutzbaren BrÀter. Eine Variante des damaligen BrÀters ist der Dutch Oven.

Im Zuge der Weiterentwicklung kamen verschiedene Materialien ins Spiel, um die KĂŒchentauglichkeit der BrĂ€ter zu optimieren. Seit den 1980er Jahren steht auch die Energieeffizienz verstĂ€rkt im Fokus. Die großen Hersteller haben sich außerdem damit befasst, die BrĂ€ter nicht nur als FunktionsgerĂ€te zu entwickeln, sondern auch als optisch ansprechendes Geschirr. Vor dem geschichtlichen Hintergrund wirken die GusseisenbrĂ€ter besonders authentisch und traditionsbewusst. Die EdelstahlbrĂ€ter ĂŒberzeugen hingegen durch ihre moderne und kĂŒhle Optik.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den BrÀter

Die verschiedenen Arten der BrĂ€ter aus vielen Tests eignen sich je nach Form und Volumen fĂŒr mittlere und große Essensportionen.

Durch die wĂ€rmeleitenden FĂ€higkeiten eignen sich die BrĂ€ter fĂŒr Fleisch und GeflĂŒgel, fĂŒr Fisch und GemĂŒse. Die Beschichtung sorgt dafĂŒr, dass das Gargut beim Anbraten knusprig wird und beim spĂ€teren Weitergaren im Herd innen seine Saftigkeit behĂ€lt.
DafĂŒr sorgt die optimierte Ausstattung der Bratentöpfe, die sich aus den hitzebestĂ€ndigen Deckeln, einer hochklassigen Beschichtung und ggf. abnehmbaren Griffen zusammensetzt. HĂ€ufig unterstĂŒtzen die innovativen BrĂ€ter auch die kalorienarme KĂŒche, sodass die Braten, GemĂŒseauflĂ€ufe und anderen Gerichte nicht zu gehaltvoll sind.

Die Fakten in unserem Test der BrĂ€ter beziehen sich hier auf das Spezialkochgeschirr, das von den Top-Marken fĂŒr die Profis sowie fĂŒr Hobbyköche zur VerfĂŒgung gestellt wird. So gibt es spezielle FischbrĂ€ter, die mit ihrer ovalen Form perfekt auf ihre Aufgabe vorbereitet sind und ein sehr schonendes Garverfahren unterstĂŒtzen. Ein solches Modell lĂ€sst sich durch seine spezielle Formgebung auch als Auflaufform einsetzen. Die RechteckbrĂ€ter mit oder ohne Deckel zeigen besonders im Backofen ihr Talent, da sie den vorhandenen Raum perfekt ausnutzen. Ein sogenannter SuperbrĂ€ter verfĂŒgt oft ĂŒber einen Grilldeckel und macht es auch Einsteigern leicht, einen köstlichen Braten herzustellen. Ein solcher Grilldeckel kann ggf. als Pfanne verwendet werden.

Wenn wir in unserem Vergleich von einem GourmetbrĂ€ter sprechen, so geht es um ein besonders hochwertiges Kochgeschirr. Ein GourmetbrĂ€ter verfĂŒgt ĂŒber einen dicht schließenden Deckel und sorgt fĂŒr einen optimalen Genuss, gleichgĂŒltig, ob man einen Braten zubereitet oder ein anderes Gericht.

Je nach Material und Verarbeitung eignen sich die verschiedenen BrĂ€ter fĂŒr Temperaturen bis zu 180, 220, 260 oder sogar 290 Grad. Diese Angaben sollte man in keinem Fall vernachlĂ€ssigen, denn ansonsten kann das Material porös werden oder es beginnt ein frĂŒhzeitiger Verschleiß.

Ein Großteil der Modelle ist mit der Kennzeichnung „spĂŒlmaschinengeeignet“ versehen. Da die Bratentöpfe jedoch relativ groß sind, entscheiden sich die meisten Nutzer fĂŒr die manuelle Reinigung. Zudem ist das SpĂŒlen mit der Hand im Allgemeinen etwas schonender.

Antihaft-Versiegelung erklÀrt

In vielen Tests mit den zahlreichen BrĂ€tern tauchte immer wieder der Begriff Antihaft-Versiegelung auf. Dieser zeigt an, dass auch bei hohen Temperaturen nichts festbrennt. Ebenso wie bei anderen Kochtöpfen und Utensilien sorgt die Antihaft-Versiegelung dafĂŒr, dass auch die BrĂ€ter sehr langlebig sind. Durch die spezielle Schicht ist es möglich, fettreduziert zu kochen, ohne dass Reste im BrĂ€ter haften bleiben. Das Fleisch lĂ€sst sich also leicht wenden und herausnehmen.

HierfĂŒr ist jedoch spezielles Besteck erforderlich, damit die optimierte Versiegelung nicht zerkratzt wird.

Es gibt die klassische Antihaft-Versiegelung sowie eine mineralische Keramikversiegelung, die jeweils durch die Widerstandskraft klassifiziert werden. Zu den wichtigen Marken im Bereich der Versiegelung gehören Teflon und DuPont. Einige Hersteller von BrÀtern setzen auf eine Kombination von verschiedenen Versiegelungssystemen.

Das Unternehmen Fissler ĂŒberzeugt durch eine hochklassige Secural-Versiegelung, wĂ€hrend Fissler mit dem Protectal-System auf zusĂ€tzliche strapazierfĂ€hige Partikel setzt und auf diese Weise die Haltbarkeit verlĂ€ngert. Der Schutz vor Kratzern ist ebenfalls ein wichtiges Extra bei der Antihaft-Versiegelung. Auch der Hersteller Elo stellt BrĂ€ter und weiteres Kochgeschirr mit einer hervorragenden Beschichtung zur VerfĂŒgung.

Als bewĂ€hrte Beschichtung gehört Polytetrafluorethylen (PTFE) zu den Klassikern. Es gibt jedoch empfindliche bzw. allergische Personen, die eine schĂ€digende Wirkung dieses Materials befĂŒrchten. Aus diesem Grund steigt die Bedeutung der keramischen Beschichtung, auch wenn der private Gebrauch der versiegelten BrĂ€ter im Prinzip keine großen Folgen nach sich zieht.

Bei der PTFE-Beschichtung ist darauf zu achten, dass die Temperatur nicht ĂŒber 230 Grad liegt. Ansonsten kann die Schicht leicht abblĂ€ttern und so ihren Schutz verlieren.
Die Keramikversiegelung hÀlt hingegen auch höhere Temperaturen aus.

Ein InduktionsbrĂ€ter mit Antihaft-Versiegelung sollte niemals ohne Inhalt auf dem Ofen erhitzt werden. Ansonsten kann es ab einer gewissen Temperatur zu giftigen DĂ€mpfen kommen. Des Weiteren sollte man die Schicht nicht mit einer spitzen Gabel oder einem scharfen Messer berĂŒhren, da diese dadurch auf Dauer beschĂ€digt werden kann. Aus diesem Grund sind die widerstandsfĂ€higen Keramikbeschichtungen einfacher zu handhaben.

Top 5 Gerichte fĂŒr den BrĂ€ter

Unser BrÀter Vergleich 2019 beinhaltet ein paar beliebte RezeptvorschlÀge. Diese gelingen mit dem individuellen BrÀter Vergleichs-Testsieger von ExpertenTesten besonders gut. Bei einer besonderen Festlichkeit oder an einem Familiensonntag lohnt es sich also, eins der folgenden Gerichte zuzubereiten.

Gericht 1: die Gans.

Der Klassiker aus dem BrĂ€ter ist der GĂ€nsebraten, der traditionsgemĂ€ĂŸ am Martinstag oder zu Weihnachten auf die Speisetafel kommt. Neben dem perfekten Rezept ist hier ein ausreichend großer Bratentopf gefragt, in dem die Gans nicht anbrennt.

FĂŒr die zartkrosse Haut des GeflĂŒgels und das leckere Fleisch sind die richtige Garzeit und ein gut sitzender BrĂ€terdeckel zustĂ€ndig.
Direkt am Tisch wird die gegarte Gans schließlich zerteilt und jeder erhĂ€lt seine gewĂŒnschte Portion. Mit der knusprigen Haut oder als kalorienarme Variante, perfekt wird die Weihnachtsgans mit Rotkohl, Knödeln und Maronen.

Gericht 2: Roastbeef

Der Roastbeef-Braten passt zu einem exklusiven MenĂŒ. Auf den ersten Blick scheint die Zubereitung schwierig zu sein, dabei muss man sich nur an die genauen Garzeiten halten, damit das Fleisch innen noch rosa ist. FĂŒr die Zubereitung eines Roastbeefs brĂ€t man das Fleisch nach dem WĂŒrzen scharf an. Beim Schmoren im Backofen wird kein Deckel aufgelegt. Die Sauce zum edlen Roastbeef stellt man aus dem Bratenfond her, um die Röstaromen zu verfeinern. Der Roastbeef-Braten passt zu einem feierlichen Geburtstagsessen oder zu einer anderen Festlichkeit.

Gericht 3: Rinderrouladen

WĂ€hrend die klassischen Rinderrouladen frĂŒher oft im Kochtopf gegart wurden, setzen nicht nur die Sterneköche inzwischen auf die Zubereitung im BrĂ€ter. Nach dem FĂŒllen und Anbraten der Rouladen werden diese mit BrĂŒhe und/oder Rotwein abgelöscht und anschließend im Ofen geschmort. Vor dem Servieren verwendet man den Fond als Grundlage fĂŒr eine feine Sauce. Rouladen sind ein beliebtes, traditionelles Sonntagsessen und werden mit Kartoffeln oder KlĂ¶ĂŸen serviert. Als GemĂŒsebeilage eignet sich Rotkohl besonders gut.

Gericht 4: AuflÀufe, Gratins und Soufflés

Wenn der BrĂ€ter nur im Backofen eingesetzt wird, so entstehen darin köstliche AuflĂ€ufe mit GemĂŒse oder Fleisch, mit Kartoffeln oder Pasta. Bei diesen Rezepten funktioniert der Bratentopf quasi als Auflaufform. Damit eignet er sich auch fĂŒr den Alltag bzw. fĂŒr Gerichte, die weniger aufwĂ€ndig sind und dennoch die gesamte Familie glĂŒcklich machen.

Gericht 5: Ente

Eine Ente Ă  l’Orange oder auch eine feine Entenbrust, der BrĂ€ter ist genau das richtige Kochgeschirr fĂŒr feines GeflĂŒgel. Wenn man den Deckel schließt, so bleibt die gesamte Feuchtigkeit im Inneren des BrĂ€ters. Wenn die Ente leicht kross werden soll, so brĂ€t man sie offen. Die besonders feinen Aromen entstehen durch das HinzufĂŒgen von Orangen- oder ApfelstĂŒcken, Lorbeer und anderen GewĂŒrzen. Ein grandioses Entenrezept eignet sich fĂŒr eine Gourmet-Runde bzw. fĂŒr einen besonderen Anlass.

Pflege und Reinigung

Bei der Pflege und Reinigung der BrÀter in einem Test stellte sich zuerst die Frage nach dem Material und der Beschichtung.

Auf jeden Fall sollte man sich zu diesem Thema die Beschreibung genau durchlesen, denn eine falsche Behandlung kann schnell zu Verschleißspuren fĂŒhren.

Bei einem GusseisenbrĂ€ter muss man nicht viel Aufwand fĂŒr die Reinigung einkalkulieren. Das Kochgeschirr wird einfach heiß ausgespĂŒlt und abgewischt. Eine grobe BĂŒrste ist nicht notwendig und wĂŒrde dem Material auf Dauer schĂ€digen. Auch scharfe Reinigungsmittel dĂŒrfen nicht eingesetzt werden. Bei dem Gusseisen entsteht im Laufe der Jahre eine Patina, die nicht zerstört werden sollte. Hierbei handelt es sich nur um geringe BratenrĂŒckstĂ€nde, die unbedenklich sind. Ggf. können die hartnĂ€ckigsten Reste durch Auskochen oder mithilfe von Salz beseitigt werden.

Um zu verhindern, dass sich Rost bildet, kann man den GusseisenbrĂ€ter hin und wieder mit ein wenig Öl einreiben.
Bei einigen dieser Bratentöpfe aus Gusseisen ist eine Emaille-Schicht vorhanden. Diese erleichtert die Reinigung, da sich auf dieser Beschichtung nicht so viel Schmutz absetzen kann.

Die EdelstahlbrĂ€ter und auch einige andere Modelle sind als spĂŒlmaschinentauglich gekennzeichnet. Damit fĂ€llt die Pflege besonders leicht. Von Hand lassen sich die BrĂ€ter jedoch schneller und effizienter sĂ€ubern. Hier ist ebenfalls der Einsatz von scharfen Reinigungsmitteln, StahlschwĂ€mmen und groben BĂŒrsten zu vermeiden, um die Beschichtung zu schonen. Durch die zumeist glatte OberflĂ€che lassen sich die Schmutzreste problemlos entfernen. Ein schonender Umgang sorgt dafĂŒr, dass bei den verschiedenen BrĂ€ter-Typen nichts einbrennt und das Kochgeschirr nach der Benutzung wieder perfekt sauber wird. Zu lange warten sollte man mit der Reinigung nicht. Ggf. hilft es, ein wenig Wasser in den Bratentopf zu geben, um ihn einzuweichen. Danach lassen sich die RĂŒckstĂ€nde leichter ausspĂŒlen.

Ein anderer Trick empfiehlt, gleich nach der Benutzung heiß auszuspĂŒlen und danach auf dem Abtropfgestell trocknen zu lassen. SpĂ€ter können die eventuell noch vorhandenen Reste mit KĂŒchenpapier entfernt werden. Auch solche Hinweise sind zum Teil in den Produktbeschreibungen der Hersteller zu finden.

Ein wichtiger Hinweis bezieht sich auf die Nutzung der GusseisenbrĂ€ter: Diese eignen sich nicht fĂŒr die Zubereitung von sĂ€urehaltigen Gerichten. Die SĂ€ure kann das ansonsten so robuste Material ĂŒberstrapazieren und frĂŒhzeitige Rostspuren verursachen.

FAQ

Welche Gerichte kann ich im BrÀter zubereiten?

In einem Topf auf der Herdplatte ist die WĂ€rmeentfaltung eher ungleichmĂ€ĂŸig, wĂ€hrend der BrĂ€ter die Hitze sehr viel besser verteilt. Zudem lĂ€sst sich die OberflĂ€che von AuflĂ€ufen, Braten und anderen Gerichten schön brĂ€unen. Deshalb eignen sich die Bratentöpfe sehr gut fĂŒr Fleischgerichte und GĂ€nsebraten, fĂŒr Rouladen und Ente, fĂŒr Hackbraten, Wild und auch fĂŒr Kartoffel- oder GemĂŒseauflauf. Die Vielfalt an Möglichkeiten zeigt, dass der BrĂ€ter in jeder KĂŒche seine Berechtigung hat.

Welche GrĂ¶ĂŸe und Form sollte der BrĂ€ter haben?

Im Normalfall ist ein BrĂ€ter eine nachhaltige Anschaffung, denn als Kochgeschirr lĂ€sst er sich viele Jahrzehnte lang nutzen. DafĂŒr sorgen die bestĂ€ndigen Materialien. Wegen dieser Langlebigkeit sollte man genau ĂŒberlegen, welche GrĂ¶ĂŸe benötigt wird. Wer gerne Gans und Ente zubereitet, der braucht einen relativ großen, lĂ€nglichen BrĂ€ter, also eine ovale oder eckige Form. Auch fĂŒr die Liebhaber von Fischgerichten kommen die lĂ€nglichen Bratentöpfe in die nĂ€here Auswahl.

Wenn hauptsĂ€chlich Fleischgerichte wie Schweinebraten, Rouladen oder Ragout auf dem Speiseplan stehen, dann ist ein runder BrĂ€ter in mittlerer GrĂ¶ĂŸe die optimale Wahl. Als UniversalbrĂ€ter ist ein solcher Bratentopf vor allem auf der Herdplatte eine effiziente Lösung. Da er genau auf der runden Platte steht, spart man mit diesem Kochgeschirr im Vergleich zu einem ovalen BrĂ€ter, der an den Seiten ĂŒbersteht, viel Energie.

FĂŒr umweltbewusste und sparsame Köche gilt: Der BrĂ€ter sollte nicht grĂ¶ĂŸer als nötig sein. So kann man einerseits die Anschaffungskosten gering halten und verbraucht andererseits nicht zu viel Strom. In einem Test haben die Tester wegen der verschiedenen WĂŒnsche der Hobby- und Alltagsköche deshalb zahlreiche BrĂ€ter in jeder erdenklichen GrĂ¶ĂŸe betrachtet.

Gibt es etwas Besonderes bei der Nutzung von GusseisenbrÀtern zu beachten?

Im Allgemeinen sollte man jedes Modell vor der ersten Benutzung ausspĂŒlen. Dies gilt auch fĂŒr die BrĂ€ter aus Gusseisen. FĂŒr diese Erstreinigung verwendet man SpĂŒlwasser und trocknet das Kochgeschirr anschließend gut ab. Wenn der BrĂ€ter absolut trocken ist, gibt man ein wenig Öl hinein und reibt die Innenwand leicht damit ein. Hierbei hilft fusselfreies KĂŒchenpapier. Danach wird der GusseisenbrĂ€ter mit dem Öl erhitzt und nimmt ihn wieder von der Herdplatte. Das Öl wird im Anschluss an das AbkĂŒhlen abgegossen, um den BrĂ€ter noch einmal mit KĂŒchenpapier auszuwischen. Erst dann beginnt man mit dem eigentlichen Braten und fĂŒllt das dafĂŒr benötigte Öl ein, um Fleisch, GemĂŒse und/oder andere Nahrungsmittel auf mittlerer Temperatur zu braten.

Wenn im Laufe der Zeit eine Patina auf der gusseisernen OberflĂ€che entsteht, so wirkt sich das nicht negativ auf die Verwendung des BrĂ€ters aus. Der leicht ölige Belag begĂŒnstigt die Antihaft-Funktion und gehört quasi mit dazu.

Welches KĂŒchenbesteck verwendet man in Kombination mit den BrĂ€tern?

Nach Möglichkeit sollte man keine KĂŒchenhelfer aus Metall verwenden, um sicherzustellen, dass man beim Abrutschen nicht die emaillierten OberflĂ€chen oder die anderen Beschichtungen zerkratzt. Deshalb ist es besser, hitzebestĂ€ndige Kochlöffel und andere RĂŒhrutensilien zu verwenden, die aus Kunststoff, Silikon oder Holz hergestellt sind. So kommt es weder zu Kratzern noch zu Abrieb, wenn man das Fleisch wendet oder die Sauce bindet.

Bleibt die Temperatur von Herd bzw. Ofen wÀhrend der Garzeit immer gleich?

Nein, die Hitze lĂ€sst sich beim Kochen problemlos verstellen. Viele Hersteller von BrĂ€tern empfehlen sogar, die WĂ€rme zum Ende der Garzeit zu reduzieren. Gerade bei den Bratentöpfen mit wĂ€rmespeichernden Eigenschaften lĂ€sst sich dadurch viel Energie sparen. Dieser Trick funktioniert nicht nur bei BrĂ€tern, sondern er gilt auch fĂŒr anderes Kochgeschirr. Allerdings ist die nachtrĂ€gliche Hitzewirkung auch von der Art des Herds abhĂ€ngig.

NĂŒtzliches Zubehör

Ein BrĂ€ter Test von 2019 bezieht auch das Zubehör mit ein. Die Griffe gehören bei den meisten BrĂ€tern mit dazu, wobei sie je nach Modell teilweise abnehmbar sind. Dies macht die Handhabung der Bratentöpfe noch vielseitiger. Auch die Deckel fĂŒr die BrĂ€ter sind grĂ¶ĂŸtenteils in der Standardlieferung enthalten. Einige Deckel haben eine integrierte Temperaturkontrolle und sind zu diesem Zweck mit einem Bratenthermometer ausgerĂŒstet. Weitere Extras bei den Deckeln sind in ihrer Beschaffenheit zu sehen, in den Silikonringen, die fĂŒr einen dichten Verschluss sorgen, oder in der AusfĂŒhrung des Griffes. Da die BrĂ€ter oft samt Deckel in den Ofen geschoben werden, sollten die Deckel hitzefest sein.

Ein neuer Deckel kann die Einsatzmöglichkeiten erweitern bzw. einen defekten Deckel ersetzen. Hier ist es sinnvoll, einen perfekt passenden Deckel von der gleichen Marke zu bestellen, von der auch der BrĂ€ter stammt. Falls es sich um ein Ă€lteres BrĂ€termodell handelt, so muss man die Abmessungen und die Form genau ĂŒberprĂŒfen, damit der Deckel passt.

Zu dem Zubehör gehören auch BrĂ€ter-EinsĂ€tze, in denen GemĂŒse, Fisch und andere hitzeempfindliche Speisen gegart werden können. Dieser Einsatz kann bei einigen Modellen schon mitbestellt werden, aber im Allgemeinen muss man sie einzeln kaufen. Im Rahmen des nĂŒtzlichen Zubehörs dĂŒrfen auch Extras wie ein Thermometer und ein Zeitmesser nicht fehlen: Diese Utensilien helfen den Köchen dabei, die Garzeit im Auge zu behalten. FĂŒr die gefahrlose Handhabung braucht man außerdem Topflappen, damit man sich an dem heißen BrĂ€ter nicht verbrennt. Die hohen Temperaturen erfordern eine gewisse Vorsicht, denn auch erfahrenen Köchen passiert es immer wieder, dass sie versehentlich den Rand des BrĂ€ters berĂŒhren oder mit dem heißen Griff in Kontakt kommen.

FĂŒr die praktische Nutzung braucht man außerdem das geeignete Besteck, das die verschiedenen Beschichtungen bzw. OberflĂ€chen des BrĂ€ters schont. Zumeist sind die geeigneten Löffel und Pfannenwender aus Holz, Silikon oder Kunststoff gefertigt, sodass keine Kratzer entstehen können. Wer Fleisch oder anderes Gargut mit einer scharfzinkigen Gabel wendet, sollte aufpassen, dass diese nicht auf dem Boden des BrĂ€ters entlang schrammt.

Kleine Extras zu dem Kochgeschirr sind dekorative und hitzebestĂ€ndige Untersetzer sowie ggf. Reinigungsmittel, die speziell fĂŒr die verwendeten BrĂ€ter geeignet sind. Wer auf eine stimmige Umgebung in der KĂŒche setzt, fĂŒr den gibt es schönes Kochgeschirr, das dem Stil der BrĂ€ter entspricht.

Alternativen

So vielseitig wie der BrĂ€ter ist kaum ein anderes Kochgeschirr, deshalb sind Pfannen, Töpfe und Auflaufformen keine echte Alternative. Dennoch kann man natĂŒrlich das Fleisch in einer Pfanne anbraten und anschließend in eine hitzebestĂ€ndige Form geben, um es im Ofen weiterzugaren. Ggf. eignet sich fĂŒr diese Garmethode auch eine Pfanne oder ein Topf mit abnehmbaren oder hitzebestĂ€ndigen Griffen. Normalerweise sind die WĂ€rmeeigenschaften eines solchen Kochgeschirrs jedoch nicht so gut wie beim BrĂ€ter. Der große Vorzug beim Bratentopf ist die schonende Garung, die dafĂŒr sorgt, dass auch bei einer etwas lĂ€ngeren Schmorzeit das Fleisch nicht zĂ€h wird.

Wer keinen BrĂ€ter besitzt, fĂŒr den gibt es noch eine andere Möglichkeit, Fleisch im Ofen zu garen: den Bratenschlauch oder die Bratenfolie. Hier kommt der Braten zusammen mit einer selbst hergestellten GewĂŒrzmischung hinein. Der Bratenschlauch lĂ€sst sich dicht verschließen, sodass auch BrĂŒhe oder Wasser nicht austreten. Um zu verhindern, dass der Schlauch bei erhöhter Hitze platzt, sticht man nur einige wenige Löcher in die Oberseite der Folie. Auf der Anleitung fĂŒr den Bratenschlauch bzw. fĂŒr die Folie stehen Hinweise zur Bratzeit. So praktisch und kostengĂŒnstig diese Lösung mit dem Schlauch auch ist, die BrĂ€ter Vergleichssieger von ExpertenTesten zeigen sich noch zuverlĂ€ssiger.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

http://www.baf-produkte.de/braeter/

https://www.miele.de/rezepte/e1285/gourmet-braeter.htm

https://de.wikipedia.org/wiki/Br%C3%A4ter

http://www.kochen-essen-wohnen.de/braeter.html

http://www.wmf.com/de/toepfe-pfannen/spezialkochgeschirr/braeter.html

https://www.galeria-kaufhof.de/wohnen/braeter.html

http://www.kochform.de/Braeter.htm?gclid=CNqChJDuos4CFe0y0wodM1cEXw

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