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Induktionsherde im Test auf ExpertenTesten
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Induktionsherd Test - so gestalten Sie ein tolles Kocherlebnis - Vergleich der besten Induktionsherde 2019

Ein Herd geh√∂rt in jede K√ľche. Ein Induktionsherd erm√∂glicht allerdings dank moderner Technik vielseitiges Kochvergn√ľgen.Um Wertungen zu Energieklasse, Gewicht, Ma√üe und dergleichen f√ľr unsere Bestenliste aufnehmen zu k√∂nnen, hat unser Team zahlreiche Tests im Internet einbezogen.

Induktionsherd Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Was ist ein Induktionsherd?

Ein Induktionsherd unterscheidet sich auf den ersten Blick kaum von einem Elektroherd mit Ceranfeld, ja wird sogar gelegentlich damit verwechselt. Ebenso wie dieser benötigt ein Induktionsherd Strom zum Erwärmen und Kochen der Speisen. Dort hört aber die Gemeinsamkeit schon auf. Ein Induktionsherd funktioniert nach völlig anderen Prinzipien als alle anderen Herde.

Wie funktioniert ein Induktionsherd?

Alle Elektroherde arbeiten nach dem indirekten Prinzip: die Herdplatte oder Kochstelle wird durch Heizspiralen erhitzt und √ľbertr√§gt die Hitze auf den Topf oder die Pfanne, in der die Speisen¬†zubereitet werden sollen.¬†Dieser Prozess dauert lange, weil sich zuerst die Kochplatte erw√§rmen muss und diese W√§rme dann auf das Gef√§√ü √ľbertragen wird.

Das f√ľhrt dazu, dass unn√∂tig W√§rmeenergie an die Umgebung abgestrahlt wird. Nicht so beim¬†Induktionsherd. Bei diesem K√ľchenherd bleibt das Kochfeld kalt und nur der Topf oder die Pfanne erhitzt sich. Dieser beinahe an Zauberei erinnernde Vorgang wird durch Wirbelstr√∂me erreicht.

Das physikalische Prinzip

Fließender elektrischer Strom erzeugt ein Magnetfeld. Dadurch kann zum Beispiel ein Elektromagnet Eisenteile anziehen und hochheben. Umgekehrt erzeugt ein wechselndes (fluktuierendes) Magnetfeld Strom; das Prinzip des Generators. Beide Prinzipien kommen beim Induktionsherd zur Anwendung. Unter einer Glasplatte, die an ein Ceranfeld erinnert, ist eine Spule installiert, durch die Wechselstrom mit einer Frequenz zwischen 20 und 100 kHz fließt. Durch den Stromfluss wird ein Magnetfeld erzeugt, das ebenfalls oszilliert.

Stellen Sie jetzt einen geeigneten Topf auf die Kochzone, erzeugt das Magnetfeld im Metall des Topfes bzw. der Pfanne Wirbelstr√∂me, die das Gef√§√ü erhitzen. Als Ergebnis fangen die Speisen zu kochen oder zu braten an. Die Energie wird ber√ľhrungslos von der Hochfrequenzspule auf das Gef√§√ü √ľbertragen, das wiederum das Kochgut erhitzt.

Vorteile und Anwendungsbereiche

Induktionsherde werden zunehmend beliebter, weil sie gleich mehrere Vorz√ľge in sich vereinen:

  • Stromersparnis, weil das Gef√§√ü direkt erhitzt wird
  • schnelleres Kochen, da die Aufheizphase entf√§llt
  • erh√∂hte Sicherheit, weil die Herdplatte kalt bleibt
  • Herd startet erst, wenn ein Gef√§√ü auf die Herdplatte gestellt wird
  • √ľberkochende Speisen brennen nicht an
  • automatische Abschaltung wenn kein Topf auf dem Herd ist

Ein praktisches Beispiel verdeutlicht, wie effizient ein Induktionsherd arbeitet. Um einen Liter Wasser zum Kochen zu bringen, ben√∂tigt ein Induktionskochfeld mit 1.400 Watt Leistung ungef√§hr 4 Minuten. Ein Elektroherd mit gleicher Leistung braucht daf√ľr rund 10 Minuten. Ein leistungsstarker Induktionsherd erhitzt 3 Liter Wasser innerhalb von 3 Minuten bis zum Siedepunkt. Insgesamt erhitzt ein Induktionsherd Wasser mehr als doppelt so schnell wie ein Gasherd¬†oder mehr als dreimal schneller als ein Elektroherd vergleichbarer Leistung.

Hat ein Induktionsherd auch Nachteile?

Der gr√∂√üte Nachteil ist der h√∂here Anschaffungspreis im Vergleich zu anderen Herden. Zudem k√∂nnen auf einem¬†Induktionsherd¬†nur Gef√§√üe benutzt werden, die daf√ľr geeignet sind. Manche Experten f√ľrchten sch√§dliche Auswirkungen der elektromagnetischen Strahlung. Solche negativen Effekte konnten jedoch bisher nicht nachgewiesen werden.

Wo werden Induktionsherde eingesetzt?

In den ersten Jahren nach ihrer Entwicklung waren Induktionsherde noch die Exoten unter den K√ľchenherden. Die Ger√§te waren f√ľr den durchschnittlichen Verbraucher viel zu teuer und wurden bestenfalls von Stark√∂chen oder in gro√üen Restaurants benutzt.

Zudem war vor einigen Jahrzehnten das Thema sparsamer Umgang mit Energie (der größte Vorteil der Induktionsherde) noch nicht so bedeutsam wie heute.

Im Laufe der Zeit wurden die Fertigungstechnologien immer ausgereifter, was zu sinkenden Kosten der Ger√§te f√ľhrte.¬†Gleichzeitig stiegen die Strompreise immer weiter an, was stromsparende Ger√§te wie die Induktionsherde interessant machte.

In der Gegenwart steigen die Verkaufszahlen von Induktionsherden stetig an.

Die Geräte sind zwar immer noch teurer als andere Herde, der höhere Kaufpreis amortisiert sich aber innerhalb weniger Jahre durch eingesparte Stromkosten.

Ein Faktor der um so bedeutsamer ist, da es sich bei einem Induktionsherd um ein Produkt mit langer Lebensdauer handelt. Unser Induktionsherd Test 2019 hilft Ihnen dabei, das passende Gerät zu finden.

Welche Bauarten von Induktionsherden gibt es?

Grundsätzlich unterscheidet man bei Induktionsherden zunächst zwischen Standgeräten und Einbaugeräten. Eine andere Unterteilung findet statt in Induktionskochfelder und Kombigeräte. In unserem Induktionsherd Test erklären wir Ihnen die Vorteile und Nachteile der verschiedenen Bauarten etwas genauer.

  • Der Induktionsherd als Standger√§t

Diese Bauart ist bei den Kunden sehr beliebt. Sie haben eine gro√üe Auswahl an Modellen und k√∂nnen sich das am besten geeignete heraussuchen. Dabei empfehlen wir Ihnen, unseren Induktionsherd Test 2019 zu Rate zu ziehen. Bei einem¬†Induktionsherd¬†als Standger√§t haben Sie die Wahl, wo Sie Ihren neuen Herd platzieren wollen. Die einzige Voraussetzung ist eine Anschlussm√∂glichkeit zur Stromversorgung in der N√§he. Ein Standger√§t ist dann ideal f√ľr Sie, wenn Sie bereits eine K√ľche haben und lediglich einen neuen Herd ben√∂tigen. Auch wenn Sie Sonderw√ľnsche in Bezug auf Gr√∂√üe oder Ausstattung haben, ist ein Standger√§t die ideale L√∂sung. Der einzige Nachteil besteht darin, dass es sich bei einem Standherd immer um ein Kombiger√§t handelt. Das bedeutet, Kochfeld und Backofen sind in einem Geh√§use vereint.

  • Der Induktionsherd als Einbauger√§t

Diese L√∂sung empfiehlt sich, wenn Sie planen, sich eine neue K√ľche zu kaufen. Der K√ľchenhersteller empfiehlt Ihnen eine Liste von Einbauger√§ten, die er von ausgew√§hlten Herstellern bezieht. Dadurch k√∂nnen Sie sicher sein, dass M√∂bel und Ger√§te optimal zueinander passen. Auch um den Einbau und den Anschluss brauchen Sie sich keine Gedanken zu machen. Darum k√ľmmert sich in der Regel der H√§ndler, bei dem Sie die K√ľche bestellt haben. Bei einem Einbauger√§t haben Sie au√üerdem die Wahl zwischen einem Kombiger√§t oder einem autarken Induktionskochfeld und einem separaten Backofen.

Wir wollen Ihnen jedoch auch die Nachteile eines Einbauger√§ts nicht vorenthalten. Einbauger√§te sind meist teurer als vergleichbare Standger√§te. Dazu kommt, dass Sie nur eine begrenzte Auswahl zur Verf√ľgung haben. Je nach dem Hersteller der K√ľche kooperiert dieser mit verschiedenen Produzenten von Induktionsherden und l√§sst Ihnen nicht die freie Wahl der Marke. Au√üerdem sind Einbauger√§te standardisiert und beispielsweise fast immer 50 oder h√∂chstens 60 Zentimeter breit. Wenn Sie Sonderw√ľnsche haben und gr√∂√üere oder kleinere Ger√§te m√∂chten oder auf einer bestimmten Ausstattung oder bestimmten Funktionen bestehen, kann das mit Einbauger√§ten unter Umst√§nden nicht realisiert werden.

  • Autarke Induktionskochfelder

Bei dieser Bauart handelt es sich um eine Kochplatte, die das Induktionsprinzip nutzt. Sie wird in die Arbeitsplatte an beliebiger Stelle eingelassen. Somit k√∂nnen Sie bestimmen, wo Ihr neuer Induktionsherd stehen soll. Der Backofen ist eine separate Einheit. In ergonomisch gut durchdachten K√ľchen wird er h√§ufig auf Augenh√∂he (eye level) in einem Schrank eingebaut. Dadurch entf√§llt das l√§stige B√ľcken. Auch die Reinigung f√§llt leichter. Diese L√∂sung von separaten Kochfeld und Backofen ist dann gut geeignet, wenn Sie √ľber eine gro√üe K√ľche mit ausreichend Platz verf√ľgen. In kleinen K√ľchen, wie sie zum Beispiel in vielen Neubauten √ľblich sind, l√§sst sich diese elegante L√∂sung leider oft nicht realisieren. Dazu kommt noch, dass Sie sowohl das Induktionskochfeld als auch den Backofen als Einzelger√§te kaufen m√ľssen. Das ist wesentlich teurer als ein Kombiger√§t.

  • Kombiger√§t

Das ist der typische Induktionsherd, so wie ihn sich die meisten Verbraucher vorstellen. Auch der Induktionsherd Vergleichssieger geh√∂rt dieser Kategorie an. Bei diesen Ger√§ten befinden sich Kochfeld und Backofen in einem Geh√§use vereint, so wie das bei anderen Herden auch √ľblich ist. Sie k√∂nnen so genannte Kombiger√§te sowohl als Standger√§te als auch als Einbauger√§te bestellen. Sie sind erheblich g√ľnstiger als Kochfelder und separate Back√∂fen. Zudem sparen sie auch Platz und sind daher optimal f√ľr kleine K√ľchen geeignet.

Der Nachteil besteht darin, dass Sie sich bei der Benutzung des Backofens jedes Mal b√ľcken m√ľssen. Das kann bei beispielsweise bei einer gr√ľndlichen Reinigung ganz sch√∂n anstrengend werden.

So haben wir die Induktionsherde getestet

Beim Test der Induktionsherde spielen verschiedene Kriterien eine Rolle. Der größte Vorteil der Induktionsherde besteht in ihrem niedrigeren Energieverbrauch. Der wird zwar in Kilowattstunden pro Jahr angegeben, die Zahlen sagen aber Laien relativ wenig.

  • Energieeffizienzklasse

Dieses System wurde eingef√ľhrt, um es Verbrauchern leichter zu machen, stromsparende Ger√§te zu erkennen. Offiziell wird die Energieeffizienzklasse EU Energieverbrauchsetikett genannt. Die Einteilung reicht von der Klasse A f√ľr sparsame Ger√§te bis zur Klasse G, den Stromfressern.

Da durch den technischen Fortschritt neu entwickelte Ger√§te immer weniger Energie brauchen, wurden seit 2010 zus√§tzlich zu den Klassen A, A+ und A++ die Klasse A+++ f√ľr besonders effiziente Ger√§te eingef√ľhrt. Besonders stromsparende Induktionsherde haben die Energieeffizienzklasse A+.
  • Leistung

Diese Einheit wird in Watt angegeben und bezieht sich darauf, wie viel Strom das Ger√§t braucht, wenn alle Kochplatten und die Backr√∂hre eingeschaltet sind. Jedes Modell hat andere Werte. Die Bandbreite ist gro√ü und reicht von etwas mehr als 1.000 Watt f√ľr kleine Ger√§te bis hin zu √ľber 11.000 Watt f√ľr gro√üe √Ėfen. Bei diesem Punkt m√ľssen Sie sich im klaren sein, dass ein Induktionsherd mit geringer Leistung entweder weniger Kochplatten hat oder diese nur schwach sind, so das das Kochen l√§nger dauert. Bei einem Induktionsherd mit gro√üer Leistung sollten Sie sich vor dem Kauf bei einem Elektriker erkundigen, ob Sie das Ger√§t √ľberhaupt an das Stromnetz Ihrer Wohnung bzw. Ihres Hauses anschlie√üen lassen k√∂nnen.

  • Kochzonen

So werden bei Induktionsherden die Kochplatten genannt. Selbst f√ľr Singles sind Ger√§te mit 2 Kochzonen zu klein, mindestens 3 sind notwendig. F√ľr Familien mit Kindern eigenen sich Herde mit mindestens 4 oder 5 Kochzonen, so dass auch umfangreiche Men√ľs auf einmal zubereitet werden k√∂nnen.

Das spart Zeit und Strom. Manche Induktionsherde haben auch ovale Kochzonen, auf denen Sie einen Bräter platzieren können. Bei Spitzengeräten ist das gesamte Kochfeld eine einzige Kochzone. Sie können eine bestimmte maximale Anzahl von Gefäßen dort an beliebiger Stelle platzieren.

  • Backofen

Ein Backofen gehört zwar zu jedem Induktionsherd, wird aber fast stets elektrisch beheizt. Die meisten Induktionsherdehaben einen standardisierten Backofen mit einem Volumen zwischen 60 und 70 Litern. Wenn Sie mit den Kindern aber gern Plätzchen backen oder Ofengerichte wie Aufläufe zu Ihren Favoriten gehören, reicht das nicht aus. Es gibt Modelle mit Backöfen von mehr als 100 Liter Fassungsvermögen.

  • Bedienung

Ein wichtiger Punkt bei unserem Induktionsherd Test 2019. Schlie√ülich wollen Sie mit Ihrem neuen Herd gut zurecht kommen. Die Bedienung ist bei den meisten Modellen unkompliziert und selbsterkl√§rend. Sie werden die Bedienungsanleitung des Herstellers nur in den seltensten F√§llen brauchen. Hochwertige Induktionsherde sind mit einem Touch Display ausgestattet. Damit k√∂nnen Sie beispielsweise die Temperatur einer Kochzone einstellen oder die Kochzeit einprogrammieren. Viele Funktionen, die Sie bei konventionellen Herden durch die Bet√§tigung eines Knopfs oder Schalters starten m√ľssen, laufen bei einem Induktionsherd automatisch ab. Das vereinfacht die Bedienung erheblich.

  • Sicherheitseinrichtungen

Das Kochen mit einem Induktionsherd ist an sich schon sicherer als mit einem Gas- oder Elektroherd, weil die Herdplatte nicht so hei√ü wird. Zus√§tzliche Funktionen erh√∂hen die Sicherheit noch weiter. Dazu geh√∂rt zum Beispiel die automatische Topferkennung. Sensoren im Induktionsherd stellen fest, wenn ein Gef√§√ü auf die Kochzone gestellt wird und schalten erst dann den Strom ein. Dadurch ist ein unbeabsichtigtes Anschalten des Herds praktisch unm√∂glich. Die Topferkennung funktioniert auch umgekehrt. Wird das Gef√§√ü von der Kochzone entfernt, schaltet sich der Herd automatisch ab. Dadurch k√∂nnen viele Unf√§lle und K√ľchenbr√§nde vermieden werden.

Steht ein Topf zu lange auf dem Herd und das Wasser ist eingekocht, registrieren Temperatursensoren einen Anstieg der Hitze. Auch in diesem Fall schaltet die Sicherheitseinrichtung den Induktionsherd automatisch ab. So etwas gibt es bei keinem konventionellen Herd.

Wenn Kinder in Ihrem Haushalt leben, werden Sie die Kindersicherung zu sch√§tzen wissen. Diese Sicherheitseinrichtung verhindert ein unbefugtes Einschalten. Um die Kindersicherung zu deaktivieren, m√ľssen Sie eine bestimmte Taste mindestens 6 Sekunden lang dr√ľcken. Erst dann kann der Induktionsherd eingeschaltet werden.

  • Ausstattung

Ein guter Induktionsherd verf√ľgt √ľber die Funktion der automatischen Topferkennung. Das bedeutet, der Herd erkennt, ob ein Gef√§√ü, das darauf gestellt wird, zum Kochen mit Induktion geeignet ist oder nicht. Sollte der Topf nicht geeignet sein, schaltet sich das Kochfeld erst gar nicht ein und ein optisches oder akustisches Warnsignal wird gegeben.

Des weiteren sind viele Kochzonen mit einem automatischen Timer ausgestattet. Ist er abgelaufen, ertönt ein Signal und das Kochfeld schaltet sich aus.

Eine weitere Funktion, die bei den meisten Induktionsherden vorkommt, ist die Größenanpassung des Kochfelds. Es passt sich automatisch der Größe des verwendeten Gefäßes an, so dass die Hitze punktgenau dorthin gelangt, wo sie gebraucht wird. Bei manchen Geräten können Sie eine bestimmte Anzahl von Gefäßen wahllos auf dem Kochfeld platzieren. Der Herd erkennt, wo sich das Gefäß befindet und versorgt es mit der notwendigen Energie.

Mit Hilfe der Powerboost Funktion k√∂nnen Sie die Hitze vor√ľbergehend auf Maximum schalten. Diese Sonderfunktion ist zum Anbraten sehr n√ľtzlich. Temperatursensoren verhindern ein √úberhitzen des Topfes und schalten den Strom ab, wenn eine bestimmte H√∂chsttemperatur √ľberschritten wird.

Worauf muss ich achten, wenn ich einen Induktionsherd kaufe?

Kochen mit Induktion ist das modernste Verfahren, das zur Zeit auf dem Markt angeboten wird. Es spart nicht nur Energie, sondern auch Zeit. Dazu kommt, dass ein Induktionsherd weitaus sicherer als andere K√ľchenherde ist. Aber Fortschritt hat seinen Preis. Daher d√ľrfen Sie nicht erwarten, ein Schn√§ppchen zu finden, wenn Sie sich auf die Suche nach einem¬†Induktionsherd¬†machen. Je nach Modell und Ausstattung sind die Ger√§te mindestens 50 Prozent teurer als vergleichbare Elektroherde. Daf√ľr erhalten Sie ein hochwertiges Ger√§t, an dem Sie noch viele Jahre Ihre Freude haben werden. Einige Kriterien, auf die Sie achten m√ľssen sind:

  • Bauart

Unser Induktionsherd Test 2019 hat ergeben, dass Sie sich nach M√∂glichkeit f√ľr ein autarkes Induktionsfeld mit separaten Backofen entscheiden sollten. Das Kochfeld k√∂nnen Sie an beliebiger Stelle in der K√ľche installieren und den Backofen in Augenh√∂he in einem Schrank oder unter einem H√§ngeschrank. Dadurch brauchen Sie isch beim Benutzen des Backofens nicht mehr zu b√ľcken. Zudem muss bei einem m√∂glichen Defekt nur eines der Ger√§te ausgetauscht werden. Sollte jedoch Ihre K√ľche zu klein sein, bleibt Ihnen nichts weiter √ľbrig als ein Kombiger√§t, einen Induktionsherd bestehend aus Kochfeld und Backofen in einem Geh√§use, zu w√§hlen.

  • Gr√∂√üe

Damit sind nicht die Abmessungen des Herds gemeint, sondern wie viele Kochzonen er hat. Selbst wenn Sie Single sind, ben√∂tigen Sie mindestens 3 Kochzonen, da Sie zwar in kleineren Mengen als eine Familie kochen, aber nicht weniger abwechslungsreich. Sie wollen zum Beispiel Fleisch, Gem√ľse und Beilage (Kartoffeln, Nudeln, Reis und √§hnliches) gleichzeitig zubereiten. Lassen Sie sich nicht von g√ľnstigen Angeboten mit 2 Kochzonen locken. Das ist viel zu wenig. Eine Familie ben√∂tigt wenigstens einen Induktionsherd mit 4 oder besser 5 Kochzonen. Darauf k√∂nnen Sie auch ein umfangreiches Men√ľ schnell und unkompliziert zubereiten.

  • Leistung

Grunds√§tzlich ist es besser, einen m√∂glichst leistungsstarken Induktionsherd zu kaufen, weil damit das Kochen schneller geht. Bevor Sie jedoch die Bestellung aufgeben, empfehlen wir Ihnen, einen Elektriker zu Rate zu ziehen, der Ihnen sagen kann, ob der von Ihnen gew√ľnschte Herd √ľberhaupt angeschlossen werden kann. Besonders in Altbauten sind die Leitungen oft schwach.

  • Bedienung

Die Bedienung erfolgt bei Induktionsherden entweder √ľber Kn√∂pfe und Drehschalter, so wie bei anderen Herden auch oder √ľber versenkbare Knebelschalter oder aber ein Touchfeld. Ger√§te mit Touchfeld sind besser, weil dadurch die Bedienung viel komfortabler wird. Sie bekommen nicht nur ein Anzeige der aktuellen Temperatur, sondern k√∂nnen eine beliebige Temperatur auf das Grad genau einstellen. Dadurch wird Kochen zum Vergn√ľgen. Zus√§tzlich sehen Sie auch die bereits verstrichene Kochzeit und wie viel noch verbleibt. Induktionsherde mit Touchfeld verf√ľgen zudem √ľber eine Kindersicherung.

  • Markenqualit√§t

Wir empfehlen Ihnen, beim Kauf lieber auf bew√§hrte Markenqualit√§t zu setzen, anstatt unbekannten oder wenig bekannten Herstellern zu vertrauen. Sie k√∂nnen unseren Induktionsherd Test 2019 als Informationsquelle nutzen, um das f√ľr Sie am besten geeignete Ger√§t zu finden. Ebenso hilfreich sind auch Verbraucherforen oder die Meinungen anderer Kunden. Schlie√ülich ist ein Induktionsherd eine langfristige Anschaffung und nicht gerade billig. Da lohnt sich ein wenig Recherche im Internet auf jeden Fall.

Kurzinformationen zu f√ľhrenden Herstellern

Der Markt f√ľr Induktionsherde ist noch in der Entwicklung begriffen und wird momentan noch von einer relativ kleinen Zahl von Herstellern gepr√§gt. Insgesamt sind es weniger als 20 Firmen, die in Deutschland Induktionsherde auf dem Markt anbieten.

  • AEG¬†
  • Bosch¬†
  • Falcon¬†
  • Siemens¬†
  • Smeg¬†
  • Neff¬†

Die AEG ist der bedeutendste von ihnen. Die Firma gibt es zwar nicht mehr, die Rechte an der Marke AEG wurden aber von anderen Unternehmen √ľbernommen. Das traditionsreiche deutsche Unternehmen wurde bereits 1883 als Deutsche Edinson Gesellschaft f√ľr angewandte Elektricit√§t gegr√ľndet und wenig sp√§ter in Allgemeine Elektricit√§ts Gesellschaft umbenannt. Die AEG geh√∂rte jahrelang zu den gr√∂√üten Elektrokonzernen der Welt und stellte neben Haushaltswaren auch Industrieg√ľter wie Stra√üenbahnen oder elektrische Lokomotiven her. Im Jahre 1982 musste der Konzern den Konkurs anmelden und wurde 1985 von der Daimler Benz AG √ľbernommen. Im Rahmen einer Umstrukturierung 1996 trennte sich Daimler Benz von ganzen Sparten und verkaufte die Markenrechte f√ľr Haushaltsger√§te an die Firma Electrolux aus Schweden, die ihrerseits die Rechte als Lizenz an verschiedene Hersteller vergab.

Unter der Marke AEG sind gegenw√§rtig etwas mehr als 50 Modelle von Induktionsherden im Angebot. Bis auf eine Ausnahme sind alle Induktionsherde 60 Zentimeter breit. Lediglich ein Modell ist mit 50 Zentimetern Breite auch f√ľr kleinere K√ľchen geeignet. Bei der Mehrzahl der Modelle handelt es sich um Einbauger√§te, obwohl auch einige Standherde zum Fertigungsprogramm geh√∂ren. Dass AEG Induktionsherde stromsparend sind, erkennen Sie daran, dass alle zumindest zur Energieeffizienzklasse A geh√∂ren, einige Modelle sogar zur Klasse A+. Der Preis schwankt zwischen wenigen Hundert Euro f√ľr einfache Modelle bis weit √ľber 2.000 Euro f√ľr Ger√§te der Spitzenklasse.

Die Robert Bosch GmbH ist ein international t√§tiges Gro√üunternehmen. Die Firma wurde bereits im Jahr 1886 gegr√ľndet und ist heute eines der gr√∂√üten deutschen Unternehmen mit der Rechtsform GmbH. Die Firma ist auf vielen Gebieten t√§tig und geh√∂rt zum Beispiel zu den weltweit f√ľhrenden Automobilzulieferern und Herstellern von Elektrowerkzeugen.**Induktionsherde** der Marke Bosch werden von der BSH Hausger√§te GmbH hergestellt, einem hundertprozentigen Tochterunternehmen von Bosch mit Sitz in M√ľnchen. Das Unternehmen besch√§ftigt mehr als 50.000 Mitarbeiter. Neben der Stammmarke Bosch geh√∂ren auch die Marken Siemens, Neff und Gaggenau zur BSH Hausger√§te GmbH.

Auf dem Markt finden Sie gegenwärtig knapp 40 verschiedene Induktionsherde der Marke Bosch. Fast alle der Geräte sind Einbauherde, lediglich 3 Geräte werden als Standgerät angeboten. Die Standardbreite der Induktionsherde beträgt 60 Zentimeter. Das Volumen des Backofens liegt meist bei 65 bis 70 Litern, nur 2 Geräte sind etwas kleiner. Die Bedienung erfolgt fast immer durch Versenkknebel, nur ein Gerät ist mit Drehknöpfen ausgestattet. Der Kaufpreis der Geräte liegt mehrheitlich zwischen 750 und 1.500 Euro, nur 3 Geräte kosten mehr als 1.500 Euro. Alle Geräte besitzen die Energieeffizienzklasse A.

Die Firma Falcon ist ein britisches Unternehmen, das bereits seit 1830 K√ľchenherde herstellt. Ihr damals noch mit Kohle befeuerter Range Cooker erregte gro√ües Aufsehen, erlaubte er doch schnelleres und effizienteres Kochen. Nach wie vor hat**Falcon** seinen Sitz im Ort Royal Leamington Spa in der Grafschaft Warwickshire in England. Das Unternehmen ist heute ein Teil der AGA Rangemaster Group und exportiert seine Produkte in die ganze Welt. Dazu z√§hlen nicht nur Induktionsherde, sondern auch Gasherde, Glaskeramik-Herde, Einbauback√∂fen und ein breites Sortiment an Zubeh√∂r. Die Herde der britischen Firma sind wegen ihrer guten Verarbeitung und Zuverl√§ssigkeit gefragt.

Aktuell sind knapp 30 Modelle auf dem deutschen Markt im Angebot. Falcon Induktionsherde sind in erster Linie f√ľr Profis bestimmt. Das erkennen Sie schon an der √ľberdurchschnittlichen Gr√∂√üe. Die H√§lfte der Herde sind 90 Zentimeter breit, weitere 8 messen 100 Zentimeter Breite und ein Modell misst sogar 120 Zentimeter. Entsprechend gro√ü ist die Anzahl der Kochzonen. Neben Herden mit 5 gibt es auch welche mit 6 Kochzonen. Alle Ger√§te sind Standherde, von denen ungef√§hr Zweidrittel die Energieeffizienzklasse A und ein Drittel die Klasse B aufweist. Die Preise liegen bei knapp 3.000 bis etwa 7.000 Euro. Die Herde √ľberzeugen durch eine sehr gute Ausstattung, darunter Powerboost Funktion, Abschaltautomatik, Kindersicherung, Restw√§rmeanzeige und √úberhitzungsschutz.

Die Siemens AG wurde 1847 gegr√ľndet und geh√∂rt zu den gr√∂√üten deutschen Firmen √ľberhaupt. Das Unternehmen besch√§ftigt weltweit fast 350.000 Mitarbeiter und erzielt einen Jahresumsatz von mehr als 75 Milliarden Euro. Siemens ist haupts√§chlich ein Technologiekonzern, der Produkte f√ľr industrielle Abnehmer herstellt. Hausger√§te, darunter auch**Induktionsherde**, wurden gemeinsam mit Bosch in der Bosch-Siemens Hausger√§te GmbH (BSH Hausger√§te GmbH) hergestellt. Wegen der Verlagerung auf andere Schwerpunkte zog sich Siemens im Januar 2017 aus der Firma zur√ľck und verkaufte seine Anteile an Bosch. Die Marke Siemens Induktionsherde blieb jedoch erhalten und wurde von Bosch √ľbernommen.

Kunden k√∂nnen aus etwas mehr als 25 verschiedenen Modellen w√§hlen. Die Herde haben alle eine Breite von 60 Zentimetern und geh√∂ren zur Kategorie der Einbauherde. Alle Ger√§te weisen das Label der Energieeffizienzklasse A auf. Zum Angebot geh√∂ren auch Einbausets, die aus autarken Kochfeldern und separaten Back√∂fen bestehen. Der Anschlusswert der mit 4 Kochfeldern ausgestatteten Ger√§te liegt √ľberwiegend bei 11.400 Watt und dar√ľber. Die Back√∂fen sind gro√ü mit einem Volumen von mehr als 65 Litern. Der Preis der Herde schwankt zwischen etwa 750 bis 1.800 Euro.

Die Firma Smeg ist ein italienisches Unternehmen mit der Rechtsform einer Aktiengesellschaft. Sie wurde 1948 gegr√ľndet und hat ihren Sitz in der Stadt Gustalla in der Region Emilia-Romagna. Die Firma wird bereits in der dritten Generation von der Familie Bertazzoni geleitet und besch√§ftigt heute knapp 2.000 Mitarbeiter. Zum Produktionsprogramm geh√∂ren Gasherde, Dunstabzugshauben, K√ľhlschr√§nke, Induktionsherde und andere Haushalts-Gro√üger√§te aus der Kategorie “Wei√üe Ware”. in Deutschland ist Smeg durch die Smeg Hausger√§te GmbH vertreten.

Auf dem deutschen Markt finden Sie aktuell 12 Induktionsherde der Marke Smeg. Bei allen Ger√§ten handelt es sich um Standherde. Zweidrittel sind 90 Zentimeter breit, lediglich 3 Modelle besitzen die Standardbreite von 60 Zentimetern. Die Energieeffizienzklasse A k√∂nnen 7 Ger√§te vorweisen, 5 Modelle erreichen lediglich die Vorgaben f√ľr die Klasse B. Smeg Induktionsherde eignen sich f√ľr Profis und gro√üe Familien, zumal auch Ger√§te mit 5 und gar 6 Kochzonen im Angebot zu finden sind. Die Mehrheit der Ger√§te hat auch einen entsprechend gro√üen Backofen. Ein Volumen von mehr als 70 Litern ist eher die Regel als eine Ausnahme. Der Preis der Modelle ist entsprechend hoch. Nur 2 Herde kosten weniger als 1.500 Euro. Wie viele italienische Hersteller legt auch Smeg gro√üen Wert auf ein geschmackvolles Design seiner Produkte.

Die Neff GmbH ist ein bekannter deutscher Hersteller von Haushaltsger√§ten. Das Unternehmen wurde bereits im Jahre 1877 gegr√ľndet und begann damals mit der Fertigung von Kohleherden. In den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts war Neff f√ľr eine ganze Weile der gr√∂√üte deutsche Hersteller von Gas- und Elektroherden, geriet aber in wirtschaftliche Schwierigkeiten und entging nur knapp der Schlie√üung. Im Jahre 1982 wurde es von der BSH Hausger√§te GmbH √ľbernommen, die aber Neff als eigenst√§ndige Marke weiterf√ľhrte. Die Zentrale der Firma sitzt in M√ľnchen, aber am Standort Bretten in Nordbaden, der in den Jahren 1986/87 er√∂ffnet wurde, werden pro Jahr je ungef√§hr 500.000 Dunstabzugshauben, Herde und weitere Ger√§te produziert. Einbauger√§te der Marke Neff sind auch international sehr gefragt und werden zum Beispiel nach Gro√übritannien, Frankreich, Spanien, √Ėsterreich, Luxemburg, Israel, die Benelux Staaten und nach Russland exportiert. Gegenw√§rtig besch√§ftigt Neff ungef√§hr
1.300 ständige Mitarbeiter.

Verbraucher haben aktuell die Auswahl aus 7 verschiedenen Induktionsherden der Marke Neff. Alle Modelle geh√∂ren zur Kategorie der Einbauger√§te. Sie weisen die standardisierte Breite von 60 Zentimetern auf und verf√ľgen √ľber das Energielabel der Energieeffizienzklasse A. Zur Ausstattung der Neff Induktionsherde geh√∂ren jeweils 4 Kochzonen und ein Backofen, der zwischen 65 und 70 Liter Volumen besitzt. Der Preis der Ger√§te bewegt sich zwischen 750 und 1.500 Euro je nach Ausstattung. Spitzenmodelle verf√ľgen √ľber eine Powerboost Funktion und einen selbstreinigenden Backofen. Bei der Mehrzahl der Herde finden Kunden integrierte Sicherheitseinrichtungen wie eine Kindersicherung und eine Abschaltautomatik.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meinen Induktionsherd am besten?

Obwohl noch immer mehr Deutsche Waren im klassischen Einzelhandel oder im Fachmarkt kaufen als im Internet, ist der Onlinehandel schon seit Jahren auf dem Vormarsch. Der Einzelhandel beklagt die Ver√∂dung der Innenst√§dte und einen Stellenabbau, vergisst aber dabei zu erw√§hnen, dass anstelle unrentabler Gesch√§fte, die von ihren Inhabern aufgegeben wurden, andere Unternehmen Einzug halten, darunter zum Beispiel trendige Caf√©s, Bars, Kosmetiksalons und √§hnliche, serviceorientierte Firmen. Auch das Argument des Stellenabbaus kann wiederlegt werden. W√§hrend in der Tat im Einzelhandel Jobs verloren gehen, stellen Paketdienste und Logistikzentren massiv Personal ein, weil die Verbraucher mehr und mehr Waren Online bestellen, die nat√ľrlich auch versendet werden m√ľssen. Im folgenden Abschnitt wollen wir einmal etwas n√§her beleuchten, was f√ľr und gegen das Einkaufen online und offline spricht.

Einkauf im Fachhandel

Die meisten Verbraucher, die diese traditionelle Art des Einkaufs bevorzugen, gaben bei Befragungen als Grund an, dass sie es bevorzugen, die Produkte mit eigenen Augen zu sehen und sich von ihrer Verarbeitung √ľberzeugen zu k√∂nnen. Ein weiterer Teil ist der Meinung, dass im Fachhandel die Produkte schneller erh√§ltlich sind und der Umtausch unkomplizierter ist. Aber stimmt das wirklich?

Bedingt durch technologische Bedingungen bei der Herstellung unterscheiden sich Haushaltswaren wie zum Beispiel¬†Induktionsherde¬†√§u√üerlich kaum voneinander. Es handelt sich zum gr√∂√üten Teil um wei√üe Geh√§use mit einem schwarzen Kochfeld oben, einem Backofen in der Mitte und einem Kasten zum Verstauen von Zubeh√∂r unten. Die gro√üen Unterschiede sind auf den ersten Blick nicht zu erkennen. Erst die Produktbeschreibung gibt dar√ľber Auskunft.

Auch in Bezug auf die Schnelligkeit der Lieferung ist der Fachhandel oft langsamer als der Onlinehandel. Die wenigsten Verbraucher haben ein geeignetes Fahrzeug, um Großgeräte wie einen Induktionsherd sofort mitnehmen zu können. In den meisten Fällen muss der Händler das Gerät ausliefern lassen, was einige Tage dauert. Wenn Sie Pech haben, ist der Herd Ihrer Wahl noch nicht einmal auf Lager und muss erst im Großhandel bestellt werden.

Beim Umtausch sieht es √§hnlich schlecht aus. Sie k√∂nnen das Ger√§t nur zur√ľckgeben, wenn es M√§ngel aufweist. Nur wenige H√§ndler k√ľmmern sich um den R√ľcktransport. Wie Sie das Ger√§t ins Gesch√§ft bekommen, ist meistens Ihr Problem.

Einkauf im Fachhandel Рdie Realität

Ein Induktionsherd ist eine bedeutende Investition und der Kauf will sorgf√§ltig √ľberlegt werden. Sie opfern vielleicht einen Urlaubstag oder einen Samstag und klappern ein paar Fachgesch√§fte ab. Wenn Sie in einer Gro√üstadt leben, k√∂nnen Sie eventuell 4 oder 5 Gesch√§fte an einem Tag aufsuchen und sich dabei durch das Verkehrsgew√ľhl und die Massen der anderen Kunden k√§mpfen. Von pers√∂nlicher Beratung ist in den Gro√üm√§rkten nicht viel zu merken, weil beim Personal gespart wird und h√§ufig nicht mehr als ein oder zwei Verk√§ufer f√ľr die gesamte Abteilung zur Verf√ľgung stehen. Sobald sie sich zeigen, werden sie von ungeduldigen Kunden von allen Seiten best√ľrmt. In den kleinen Fachgesch√§ften gibt es zwar eine gute pers√∂nliche Beratung, daf√ľr sind die Preise dort aber deutlich h√∂her und das Sortiment sehr eingeschr√§nkt. Wenn man den Stress und die Zeit, die zum Einkaufen ben√∂tigt wird, ber√ľcksichtigt, ist es kein Wunder, dass mehr und mehr Kunden lieber im Internet bestellen.

Einkauf im Internet

Einer der wichtigsten Gr√ľnde, warum das Einkaufen im Internet so popul√§r ist, liegt darin, dass es so bequem ist. Sie sitzen auf der Couch oder im Liegestuhl auf der Terrasse und bestellen mit ein paar Mausklicks, was Sie wollen. Innerhalb weniger Minuten k√∂nnen Sie Online mehr Preise vergleichen als an einem ganzen Tag in der Stadt.

Dabei werden Sie schnell feststellen, dass die Preise im Internet in der Regel niedriger als im Fachhandel sind. Das liegt daran, dass der Onlineshop keine teuren Filialen unterhalten muss, die Betriebskosten wie Miete, Personal, Heizung oder Security verursachen. Nicht selten werden die bestellten Artikel direkt vom Hersteller bezogen und an die Verbraucher geliefert. Zwischenh√§ndler, die nat√ľrlich auch verdienen wollen, werden ausgeschaltet. Au√üerdem setzt ein Onlineshop ganz andere Warenmengen ab als ein kleiner Fachh√§ndler irgendwo auf dem Land. Die Hersteller gew√§hren deswegen oft Mengenrabatt, der sich in niedrigeren Preisen f√ľr den Endverbraucher niederschl√§gt.

Ein weiterer Pluspunkt f√ľr den Onlinehandel ist die gro√üe Vielfalt des Sortiments. Ganz gleich, wo Sie wohnen, im Internet k√∂nnen Sie praktisch aus allen auf dem Markt befindlichen Ger√§ten ausw√§hlen und bestellen. Das ist ein gro√üer Vorteil f√ľr alle Kunden, die es sehr weit bis zum n√§chsten Fachgesch√§ft haben oder die aus den verschiedensten Gr√ľnden in ihrer Mobilit√§t eingeschr√§nkt sind.

Der Kundendienst besitzt im Onlinehandel einen sehr hohen Stellenwert. Dazu gehört, dass Ihre Bestellung selbstverständlich zu Ihnen nach Hause oder an eine Adresse Ihrer Wahl geliefert wird. Viele Onlineshops liefern sogar ab einem bestimmten Mindestbestellwert die Ware kostenlos aus, etwas, wovon Kunden im Fachhandel nur träumen können. Selbstverständlich können Sie den Zeitpunkt der Lieferung nach Ihren Erfordernissen wählen. Oft gehört auch ein Anschluss- bzw. Installationsservice zum Kundendienst.

Zum Kundendienst geh√∂rt auch, dass Sie bis zu 2 Wochen nach der Lieferung das Recht haben, den bestellten Artikel ohne Angabe von Gr√ľnden zur√ľckzugeben. Das trifft auch zu, wenn kein technischer Defekt oder Mangel vorliegt.

Ist das Ger√§t defekt oder wurde bei der Lieferung besch√§digt, gen√ľgt es, telefonisch oder per Email mit dem Onlineshop in Kontakt zu treten. Gro√üger√§te wie Ihr neuer Induktionsherd werden dann zu einem vereinbarten Zeitpunkt abgeholt.

Ein riesiger Vorteil, der oft untersch√§tzt wird, ist die F√ľlle an Informationen, die das Internet bietet. Ein gutes Beispiel daf√ľr ist unser Induktionsherd Test 2019, der Ihnen umfassende Beratung und wertvolle Tipps zum Thema bietet. Dazu k√∂nnen Sie auch noch die Produktbeschreibung jedes Ger√§ts auf dem Markt, Produktberichte und Kundenmeinungen recherchieren. Mit diesen Informationen sind Sie besser ger√ľstet als selbst ein erfahrener Fachverk√§ufer. Sie m√ľssen lediglich ein wenig Zeit und M√ľhe in die entsprechenden Recherchen investieren. Der Aufwand lohnt sich und hilft Ihnen dabei, die richtige Kaufentscheidung zu treffen.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte der Induktionsherde

Kochen mit Hilfe von Induktion gilt als modernstes Kochverfahren. Induktionsherde sind schneller und sparsamer als Elektro- oder Gasherde. Sie erlangten aber erst in den letzten Jahren die Aufmerksamkeit der Verbraucher, weil es nur seit wenigen Jahren Induktionsherde gibt, die f√ľr den Privatverbraucher geeignet und auch bezahlbar sind. Die Geschichte der Herde reicht jedoch viel weiter zur√ľck.

Der englische Physiker Michael Faraday war der erste, der 1831 entdeckte, dass Magnetfelder Wirbelstr√∂me in ferromagnetischen Metallen wie Eisen, Kobalt oder Nickel erzeugen k√∂nnen und dabei W√§rme ensteht. Das dieses Prinzip eines Tages zum Kochen benutzt werden w√ľrde, konnte Faraday aber damals nicht ahnen. Das erste Patent f√ľr einen Induktionsherd stammt aus dem Jahr 1909. Der Erfinder konstruierte eine Spule in einem Geh√§use, in der sich mittels Strom ein Magnetfeld bildete. Das Magnetfeld √ľbertrug sich auf den eisernen Boden eines Topfes, der auf das Geh√§use gestellt wurde. Im Topfboden bildeten sich Wirbelstr√∂me, die das Metall erhitzten. Das Ger√§t wurde jedoch niemals gebaut.

Anl√§sslich der Weltausstellung in Chicago im Jahr 1933 konnte die √Ėffentlichkeit zum ersten Mal einen Induktionsherd bestaunen. Das Ger√§t war ein Einzelst√ľck und diente zur Veranschaulichung neuer, zukunftsweisender Technologien. Daran √§nderte sich in den folgenden Jahrzehnten nichts. Das Induktionsverfahren hielt lediglich in der Industrie Einzug, wo es zum Beispiel in Induktionshoch√∂fen zum Schmelzen von Stahl benutzt wurde.

Das √§nderte sich im Laufe der Zeit nur langsam. Der erste Induktionsherd f√ľr private Verbraucher wurde in den siebziger Jahren von der US-amerikanischen Firma Westinghouse produziert. Das Ger√§t, der Cool Top 2, war jedoch f√ľr das damalige Preisniveau viel zu teuer, wenig zuverl√§ssig und entwickelte st√∂rende Ger√§usche. √Ąhnlich erging es einem weiteren Modell der Firma Sears Kenmore. Auch das war viel zu teuer, um sich auf dem Markt durchsetzen zu k√∂nnen.

Während die Entwicklung in den USA stagnierte, gelang in Europa der Durchbruch. Die Firma BSH Hausgeräte GmbH entwickelte 1996 in Kooperation mit der Universität von Zaragoza ein brauchbares Induktionskochfeld. Der erste kompakte Induktionsherd kam 1999 auf den Markt. Das Unternehmen Panasonic stellte 2009 einen Induktionsherd vor, bei dem man zum Kochen auch nichtmetallische Gefäße benutzen kann. Erreicht wurde das mit einer anderen Art von magnetischer Spule und einer höheren Frequenz.

Die Entwicklung zeigt, dass sich Induktionsherde in Zukunft mehr und mehr durchsetzen werden. Dank ausgereifter Technologien bei der Herstellung sinken die Kosten, so dass Induktionsherde f√ľr mehr und mehr Verbraucher bezahlbar werden. Die stetig steigenden Strompreise arbeiten ebenfalls zugunsten der Induktionsherde, machen sie doch ihr stromsparendes Kochverfahren zunehmend attraktiv. Zwei weitere Aspekte, die f√ľr die wachsende Beliebtheit der¬†Induktionsherde¬†sorgen, sind die Schnelligkeit und Sicherheit, mit denen auf ihnen Speisen zubereitet werden k√∂nnen.

Zahlen, Daten und Fakten rund um Induktionsherde

Der gr√∂√üte Induktionsofen Europas wird nicht zum Kochen benutzt, sondern zur Herstellung besonders reiner Metalllegierungen. Er steht in Unna im Ruhrgebiet und geh√∂rt der Firma VDM. Im Induktionsofen werden im Vakuum (praktisch unter Weltraumbedingungen) Legierungen “gekocht”, aus denen dann Schaufeln f√ľr Kraftwerks- und Flugzeugturbinen hergestellt werden. Im Induktionsofen k√∂nnen bis zu 30 Tonnen Metall bei einer Temperatur von maximal 1750 Grad geschmolzen werden.

Das Induktionsherde Strom sparen, ist allgemein bekannt. Aber wie sieht das konkret in Zahlen aus?

In der Gegenwart werden in Deutschland ungefähr 6 Millionen Induktionsherde benutzt. Das entspricht 17 Prozent aller Haushalte. Der Trend zum Induktionsherd setzt sich immer weiter fort. In wenigen Jahren wird sich die Zahl dieser modernen Herde auf 12 Millionen verdoppelt haben.

Ein Induktionsherd ben√∂tigt j√§hrlich etwa 60 Kilowattstunden weniger Strom als ein herk√∂mmlicher Elektroherd. Das ergibt eine Einsparung von 25 Prozent. Der eingesparte Strom entspricht dem √Ąquivalent des Kohlendioxid-Aussto√ües von 100.000 Autos.

Ein durchschnittlicher Induktionsherd ist 60 Zentimeter breit, hat einen beleuchteten Backofen mit einem Volumen von 65 bis 70 Liter und kostet zwischen 750 und 1.500 Euro. Die Mehrzahl der Herde besitzt 4 Kochzonen und gehört zur Energieeffizienzklasse A. Sie haben einen Anschlusswert zwischen 10.500 und 11.500 Watt. Die Bedienung erfolgt mit Versenkknebeln und fast alle Modelle sind mit einer Kindersicherung ausgestattet.

Etwas kleiner sind die Miniback√∂fen mit Induktionsfeldern. Sie bestehen lediglich aus einer kleinen Backr√∂hre mit √§hnlichen Abmessungen wie eine Mikrowelle. Darauf ist ein Kochfeld mit maximal 2 Induktions-Kochplatten montiert. Die Ger√§te nehmen nur wenig Platz weg und k√∂nnen ohne Probleme auf dem K√ľchentisch betrieben werden. Der Anschluss erfolgt √ľber eine ganz normale Steckdose.

Diese Miniback√∂fen eignen sich nat√ľrlich nur zur Zubereitung einfacher Gerichte und sind ideal f√ľr Singles, die nur selten kochen oder als Kochgelegenheit in einer Ferienwohnung oder einem Wochenendhaus.

Induktionsherd vs. konventioneller Herd

Zum Zubereiten von Speisen werden heute 3 Arten von Herden benutzt: Gasherde, Elektroherde und Induktionsherde. Im folgenden Abschnitt werden die 3 Arten miteinander verglichen und ihre Stärken und Schwächen herausgrestellt.

  • Gasherd

Beim Gasherd wird das Gef√§√ü auf einem Rost bzw. Gitter √ľber die Flamme gestellt. Die Flamme erw√§rmt den Topf direkt, √§hnlich wie beim Induktionsherd. Die Leistung bleibt konstant und kann kontinuierlich geregelt werden. Energieverluste treten vor allem auf, wenn die Flamme √ľber den Rand des Topfes hinaus reicht.

Vorteile:

  • g√ľnstiger Anschaffungspreis
  • kocht schneller als Elektroherd
  • stufenlos regelbar

Nachteile:

  • nicht √ľberall einsetzbar
  • potentiell gef√§hrlich, da offene Flamme
  • verbraucht Sauerstoff und kann die Luftqualit√§t verschlechtern
  • Elektroherd

Der Elektroherd besteht in der Regel aus einer Herdplatte mit 4 Kochplatten. Bei modernen Elektroherden wird f√ľr die Herdplatte oft Ceran, ein Keramikmaterial, verwendet. Solche Elektroherde gleichen √§u√üerlich einem Induktionsherd, allerdings ist das Funktionsprinzip v√∂llig anders. Beim Elektroherd erw√§rmt die in der Herdplatte untergebrachte Heizspirale die Kochplatte, die wiederum die W√§rme auf das Kochgef√§√ü √ľbertr√§gt. Die Leistung kann nur in groben Stufen geregelt werden und schwankt st√§ndig. Selbst bei so genannten stufenlosen Elektroherden wird die Temperatur der Kochplatte durch F√ľhler aus Bimetall reguliert und wechselt st√§ndig zwischen Minimum und Maximum aufgrund der geringen Empfindlichkeit der Sensoren.

Vorteile:

  • g√ľnstiger Anschaffungspreis
  • kann fast √ľberall aufgestellt werden
  • enorme Auswahl an Modellen

Nachteile:

  • verbraucht mehr Energie als Gasherde und Induktionsherde
  • Leistung kann nicht exakt reguliert werden
  • hei√üe Kochplatten gef√§hrlich f√ľr Kinder (Temperaturen bis √ľber 450 Grad)
  • Induktionsherd

Das Kochfeld besteht ähnlich wie beim Elektroherd aus Ceran. Allerdings funktioniert der Induktionsherd ähnlich wie der Gasherd. Die Hitze wird durch Wirbelströme erzeugt (ausgelöst durch elektromagnetische Kraftfelder), die das Kochgefäß direkt erwärmen. Dadurch kommt es zu keinen Wärmeverlusten, unabhängig wie groß das Gefäß ist. Das Ceranfeld bleibt beim Kochen theoretisch kalt und wird nur durch die Hitze der Töpfe und Pfannen indirekt erwärmt.

Vorteile:

  • sparsamer als Gasherd und Elektroherd
  • schnellstes Kochverfahren
  • sicherste Kochmethode (Kindersicherung, Abschaltautomatik und andere)

Nachteile:

  • hoher Anschaffungspreis
  • nicht jedes Gef√§√ü zum Kochen geeignet
  • mitunter st√∂rende Ger√§usche beim Kochen

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Kochen mit Induktion das schnellste, sicherste und sparsamste Verfahren ist, das gegenwärtig auf dem Markt erhältlich ist. Zu diesem Ergebnis kam auch unser Induktionsherd Test 2019. Der einzige Grund, warum sich Induktionsherde noch nicht mehr durchgesetzt haben, liegt in ihrem immer noch recht hohen Preis. Da die Technologie inzwischen ausgereift ist und die Fertigung effizienter abläuft, werden die Anschaffungspreise langfristig sinken und mehr und mehr Verbraucher werden sich einen Induktionsherd kaufen.

Pflege und Reinigung von Induktionsherden

Bei der Pflege und Reinigung wird zwischen 2 Bereichen unterschieden: dem Induktionskochfeld und dem Backofen. F√ľr beide gelten unterschiedliche Vorgehensweisen.

  • Induktionskochfeld

Dieser Teil des Induktionsherdes ist im Allgemeinen sehr pflegeleicht, da die Herdplatte nicht so hei√ü wird wie bei einem¬†Elektroherd. Dadurch k√∂nnen Speisereste auch nicht einbrennen. Im Normalfall reicht das Abwischen mit einem feuchten Tuch nach dem Abschluss des Kochvorgangs vollkommen aus. Damit das Ceranfeld gl√§nzt wie ein Spiegel, k√∂nnen Sie haushalts√ľblichen Glasreiniger verwenden. Hartn√§ckige Flecken oder Verkrustungen bekommen Sie mit Reinigern f√ľr Ceranfelder weg, die es im Handel zu kaufen gibt. Alternativ k√∂nnen Sie auch die bew√§hrten Hausmittel Zitronensaft oder ein Gemisch aus Backpulver und Wasser verwenden. Benutzen Sie aber auf keinen Fall Stahlwolle oder Scheuersand, da diese Mittel unsch√∂ne Kratzer auf dem Ceranfeld verursachen und es so schnell seinen Glanz verliert.

  • Backofen
Viele Induktionsherde haben einen selbstreinigenden Backofen. Falls nicht, ben√∂tigen Sie nicht unbedingt starke Chemikalien, um Ihren Backofen zu reinigen. Oft gen√ľgen auch Mittel, die in jedem Haushalt zu finden sind. Eine Wunderwaffe gegen eingebranntes Fett ist zum Beispiel Zitronensaft.

Sie vermischen Zitronensaft mit Wasser 1:1 und geben ihn auf ein Backblech. Dann stellen Sie den Backofen auf 120 Grad ein. Wenn die Fl√ľssigkeit verdunstet ist, k√∂nnen Sie den Schmutz mit einem feuchten Tuch abwischen. Ebenso wirksam ist Rasierschaum. Der Schaum wird auf hartn√§ckige Flecken gespr√ľht und wirkt ein paar Minuten ein. Danach wird der Schmutz mit einem Tuch, das zuvor in lauwarmes Wasser getaucht und ausgewrungen wurde, einfach abgewischt. Alternativ klappt es auch mit einer Mischung aus Essig und Sp√ľlmittel, mit dem Sie die Flecken einreiben. Die Stelle mit einem feuchten Schwamm reiben bis es sch√§umt, dann den Schaum einwirken lassen und den Schmutz wegwischen. √Ąhnlich wirkt auch¬†Backpulver, das sie mit Wasser zu einer Paste anr√ľhren und auf den Fleck auftragen. Nach 30 Minuten Einwirkungszeit ist der Schmutz gel√∂st und kann entfernt werden.

Zusammenfassend empfehlen wir, die Reinigung in regelm√§√üigen Abst√§nden vorzunehmen und nicht zu warten, bis die Flecken hart und eingebrannt sind. Kratzende und scheuernde Mittel sind ungeeignet. Wenn Sie Backofenreiniger verwenden, l√ľften Sie gr√ľndlich und waschen die W√§nde des Backofens mit klaren Wasser, um Beeintr√§chtigungen des Geschmacks zu vermeiden. Sie sparen viel Zeit und Kraft, wenn Sie auf den Boden des Backofens Alufolie legen und sie regelm√§√üig auswechseln.

FAQ

  • Mein Induktionsherd macht beim Kochen Ger√§usche. Ist das normal?

Ja, einen Teil der Ger√§usche m√ľssen Sie hinnehmen, da sie technisch bedingt sind. Das Thema Ger√§uschentwicklung spielt auch im Induktionsherd Test eine Rolle. Das elektromagnetische Wechselfeld wird durch eine komplizierte Elektronik erzeugt. Diese Bauteile sind empfindlich gegen W√§rme, die beispielsweise beim Kochen von den Gef√§√üen abgestrahlt wird. Um sie zu k√ľhlen, werden L√ľfter verwendet, die automatisch anspringen. Das erkl√§rt einen Teil der Ger√§usche, die Sie beim Kochen h√∂ren k√∂nnen. Durch Abnutzung der Lager der L√ľfterachsen verst√§rkt sich das Ger√§usch im Laufe der Zeit. Andere Ger√§usche k√∂nnen entstehen, wenn Sie Gef√§√üe verwenden, die nur bedingt zum Kochen mit Induktion geeignet sind. Einige Ger√§usche werden durch die zuf√§llige Anordnung der Kochgef√§√üe und das Kochgut selbst verursacht.

  • Stimmt es, dass das Kochfeld bei einem Induktionsherd sich nicht erhitzt?

im Prinzip ja, weil die zum Kochen ben√∂tigte W√§rme direkt im Topfboden entsteht. Die Platte des Kochfelds dient lediglich als Basis f√ľr die T√∂pfe. Die √úbertragung der Energie erfolgt ber√ľhrungslos. Trotzdem wird das Kochfeld auch hei√ü. Das passiert dort, wo der hei√üe Topfboden auf dem Ceranfeld steht. Dadurch kann sich das Kochfeld beispielsweise beim Braten auf Temperaturen von √ľber 100 Grad erhitzen. Bereits ab 60 Grad kann es Hautverbrennungen geben. Deswegen sollten Sie bei einem Induktionsherd dieselbe Vorsicht walten lassen wie bei jedem anderen Herd.

  • Der Backofen hat eine Pyrolyse-Funktion. Was ist das?

Diese Funktion dient zur Selbstreinigung. Wenn sie bet√§tigt wird, verriegelt sich die Backofent√ľr, so dass sie von Ihnen nicht mehr ge√∂ffnet werden kann. Die Temperatur im Backofen wird f√ľr kurze Zeit auf ungef√§hr 500 Grad hochgefahren und gleichzeitig die Luftzufuhr gedrosselt. Das hat zur Folge, dass Speisereste oder Fett, das an den W√§nden des Ofens klebt, bei diesen hohen Temperaturen zu Asche verbrannt werden. Nach Beendigung des Reinigungsvorgangs sinkt die Temperatur und ein Sensor gibt die T√ľr zum √Ėffnen frei, sobald ein bestimmter Wert unterschritten wird. Wenn sich der Backofen abgek√ľhlt hat, k√∂nnen Sie einfach die Asche mit einem feuchten Tuch abwischen. Ein Einsatz spezieller Reinigungsmittel ist nicht notwendig.

  • Gibt es auch Back√∂fen mit Induktion?

Das Induktionsverfahren wird bis jetzt fast nur zum Kochen angewendet. Der zum Induktionsherd dazugeh√∂rigen Backofen ist in der Regel ein normaler elektrischer Backofen mit Beleuchtung und Ober/Unterhitze. In Deutschland bietet bis jetzt lediglich die Firma Bauknecht einen Einbaubackofen an, der das Induktionsverfahren nutzt. Laut Angabe des Herstellers geht damit das Backen um die H√§lfte schneller und spart auch beinahe die H√§lfte an Energie. Die Speisen sind innen saftig und zart und au√üen knusprig braun. Auch der Geschmack soll intensiver sein als beim Backen in einem elektrischen Backofen. Der Induktions-Backofen ist mit einer besonders glatten Oberfl√§che ausgestattet, auf der Schmutz und Fingerabdr√ľcke keinen Halt finden.

N√ľtzliches Zubeh√∂r und passendes Geschirr

Es gibt verschiedenes Zubehör, mit dessen Hilfe Ihnen das Kochen mit Ihrem neuen Induktionsherd noch leichter fällt. Dazu gehört zum Beispiel ein Glasschaber zum Reinigen des Kochfelds. Er erinnert an eine Rasierapparat und besteht aus einer Klinge, die in eine Halterung mit Griff eingespannt ist.

Mit dem Schaber k√∂nnen Sie sogar eingetrocknete und verkrustete Verschmutzungen ohne gro√üen Kraftaufwand entfernen. Ebenso hilfreich zur Reinigung ist ein spezielles Reinigungsmittel f√ľr Ceranfelder. Es kratzt nicht, l√∂st auch hartn√§ckigen Schmutz und l√§sst nur strahlenden Glanz zur√ľck.

Wenn kleine Kinder in Ihrem Haushalt leben, empfehlen wir Ihnen dringend, ein Herdschutzgitter zu kaufen. Beim¬†Induktionsherd¬†kann sich Ihr Kind zwar nicht an der hei√üen Kochplatte verbrennen, so wie bei einem Elektroherd, trotzdem besteht die Gefahr, dass es nach einen Topf mit kochend hei√üen Inhalt greift und sich damit verbr√ľht. Das Herdschutzgitter verhindert das, indem es die T√∂pfe und Pfannen au√üer Reichweite der kleinen H√§nde h√§lt.

Sinnvoll sind auch Herdabdeckplatten, die Sie in vielen Designs und aus unterschiedlichen Materialien w√§hlen k√∂nnen. Viele¬†Induktionsherde¬†werden ohne integrierte Abdeckung geliefert. Die Herdabdeckplatten sch√ľtzen das Ceranfeld vor versehentlicher Besch√§digung und Zerkratzen. In kleinen K√ľchen bieten sie eine zus√§tzliche Arbeitsfl√§che.

  • Passendes Geschirr

Das ist mehr als nur ein n√ľtzliches Zubeh√∂r, ohne geeignetes Geschirr k√∂nnen Sie den Induktionsherd gar nicht benutzen. Viele Modelle haben eine automatische Topferkennung. Wenn Sie ungeeignete Gef√§√üe auf das Kochfeld stellen, schaltet sich der Herd erst gar nicht ein. Ob sich ein Topf oder eine Pfanne f√ľr den Induktionsherd eignen, k√∂nnen Sie mit einem Dauermagneten feststellen. Wird er von dem Gef√§√ü angezogen, k√∂nnen Sie es zum Kochen mit Induktion benutzen.

Das hei√üt jedoch nicht, dass es ideal geeignet w√§re. Am besten sind Gef√§√üe mit dicken Boden, weil die glatt aufliegen und die W√§rme gleichm√§√üig verteilen. D√ľnnes Emaillegeschirr dagegen verursacht Ger√§usche beim Kochen und f√ľhrt zu unn√∂tigen W√§rmeverlusten. Am besten ist es, wenn Sie sich zu Ihrem neuen Induktionsherd gleich das passende Geschirr mit bestellen. Das finden Sie, indem Sie unter dem entsprechenden Stichwort im Internet suchen. Im Fachgesch√§ft sind solche Gef√§√üe mit dem Wort Induktion und einem Symbol¬†auf dem Boden gekennzeichnet. Allherdgeschirr ist ebenfalls geeignet. Gef√§√üe aus Glas, nicht magnetischen Edelstahl oder Aluminium kommen dagegen grunds√§tzlich nicht f√ľr das Kochen mit Induktion in Frage.

Welche Alternativen zum Induktionsherd gibt es?

Zwar k√§me als Alternative zu einem Induktionsherd ein Gasherd in Frage, der kann aber nicht √ľberall angeschlossen werden. Nicht √ľberall gibt es Ferngas und Herde mit Flaschengas k√∂nnen nur in gro√üen, gut bel√ľfteten K√ľchen betrieben werden.

Eine echte Alternative ist jedoch die Mikrowelle. So ein Ger√§t ist in fast jeder K√ľche vorhanden, wird aber oft geradezu str√§flich vernachl√§ssigt. Die meisten Verbraucher benutzen die Mikrowelle nur zum Aufw√§rmen von Speisen oder bestenfalls zum Auftauen, dabei k√∂nnen Sie mit dem Ger√§t auch ganz normale Gerichte kochen. Grunds√§tzlich k√∂nnen Sie alle Sorten Fleisch, Fisch oder Gem√ľse auch in der Mikrowelle zubereiten. Nur das Eierkochen funktioniert nicht, da durch den entstehenden √úberdruck die Schalen zerbersten. Die Mikrowelle eignet sich besonders gut zum D√§mpfen, D√ľnsten und Kochen. F√ľr die schnelle Zubereitung kleiner Portionen ist sie wie geschaffen. Ebenso wie der Induktionsherd arbeitet auch die Mikrowelle mit elektromagnetischer Strahlung. Die Energie wird dabei durch die Strahlen direkt auf das Kochgut √ľbertragen, das sozusagen von innen heraus gekocht wird. Durch die kurze Kochzeit bleiben Vitamine und N√§hrstoffe weitestgehend erhalten. Zudem arbeitet¬†die Mikrowelle sehr energiesparend im Vergleich zu einem klassischen¬†Elektroherd. Viele Mikrowellen haben sogar eine Grillfunktion, mit der Sie Ihren Braten sch√∂n knusprig bekommen. Ihr einziger Nachteil ist die recht begrenzte Kapazit√§t.

Fazit

Das Kochen mit Induktion ist das modernste Verfahren, das zurzeit auf dem Markt angeboten wird. Gegen√ľber klassischen Gas- und Elektroherden hat ein Induktionsherd zahlreiche Vorteile. Er spart bis zu 25 Prozent an Energie und kocht zudem bedeutend schneller als andere Arten von Herden.

Ein weiterer gro√üer Pluspunkt ist seine Sicherheit. Beim Induktionsherdgibt es weder offene Flammen wie beim Gasherd noch gl√ľhend hei√üe Kochplatten wie beim Elektroherd, da nicht die Kochplatte den Topf erhitzt, sondern der Boden des Gef√§√ües selbst zur W√§rmequelle wird. Induktionsherde werden angesichts weiter steigender Strompreise in Zukunft weitere Verbreitung finden, zumal die Preis f√ľr neu entwickelte Ger√§te eine fallende Tendenz aufweisen. Zum Kochen auf einem Induktionsherd ben√∂tigen Sie spezielles Geschirr, das eigens daf√ľr ausgelegt ist.

Quellen:

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