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Induktionsherde im Test auf ExpertenTesten.de
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Induktionsherd Test - so gestalten Sie ein tolles Kocherlebnis - Vergleich der besten Induktionsherde 2021

Ein Herd gehört in jede Küche. Ein Induktionsherd ermöglicht allerdings dank moderner Technik vielseitiges Kochvergnügen. Um Wertungen zu Energieklasse, Gewicht, Maße und dergleichen für unsere Bestenliste aufnehmen zu können, hat unser Team zahlreiche Tests im Internet einbezogen, damit Sie hier das beste Kochfeld finden.

Bernd Vogelsammer Autor
Bernd Vogelsammer

Den größten Teil meines Lebens habe ich mit der Bearbeitung von Holz und Holzwerkstoffen verbracht. Über die Jahre habe ich mich als begeisterter
Bastler und Tüftler in weitere Bereiche vorgetastet und verfüge, auch dank der zahlreichen Produkttests für expertentesten.de, über ein erwiesene handwerliches Allgemeinwissen.
Meine große Leidenschaft ist das Schrauben an und Fahren von Oldtimern.

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Induktionsherd Bestenliste  2021 - Die besten Induktionsherde im Test & Vergleich

Induktionsherd Test

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Was ist ein Induktionsherd?

Ein Induktionsherd unterscheidet sich auf den ersten Blick kaum von einem Elektroherd mit Ceranfeld, ja wird sogar gelegentlich damit verwechselt. Ebenso wie dieser benötigt ein Induktionsherd Strom zum Erwärmen und Kochen der Speisen. Dort hört aber die Gemeinsamkeit schon auf. Das Kochfeld vom Induktionsherd funktioniert nach völlig anderen Prinzipien als alle anderen Herde.

Wie funktioniert ein Induktionsherd?Spaghetti 569067

Alle Elektroherde arbeiten nach dem indirekten Prinzip: die Herdplatte oder Kochstelle wird durch Heizspiralen erhitzt und überträgt die Hitze auf das Kochgeschirr, den Topf oder die Pfanne, in der die Speisen zubereitet werden sollen. Dieser Prozess dauert lange, weil sich zuerst die Kochplatte erwärmen muss und diese Wärme dann auf das Gefäß übertragen wird.

Das führt dazu, dass unnötig Wärmeenergie an die Umgebung abgestrahlt wird. Nicht so beim Induktionsherd. Bei diesem Küchenherd bleibt das Induktionskochfeld kalt und nur der Topf oder die Pfanne erhitzt sich. Dieser beinahe an Zauberei erinnernde Vorgang wird durch Wirbelströme erreicht.

Das physikalische Prinzip

Fließender elektrischer Strom erzeugt ein Magnetfeld. Dadurch kann zum Beispiel ein Elektromagnet Eisenteile vom Kochgeschirr anziehen und hochheben. Umgekehrt erzeugt ein wechselndes (fluktuierendes) Magnetfeld Strom; das Prinzip des Generators. Beide Prinzipien kommen beim Induktionsherd zur Anwendung. Unter einer Glasplatte, die an ein Ceranfeld erinnert, ist eine Spule installiert, durch die Wechselstrom mit einer Frequenz zwischen 20 und 100 kHz fließt. Durch den Stromfluss wird ein Magnetfeld erzeugt, das ebenfalls oszilliert.

Stellen Sie jetzt einen geeigneten Topf auf die Kochzone, erzeugt das Magnetfeld im Metall des Topfes bzw. der Pfanne Wirbelströme, die das Gefäß erhitzen. Als Ergebnis fangen die Speisen zu kochen oder zu braten an. Die Energie wird berührungslos von der Hochfrequenzspule der Induktionskochplatte auf das Gefäß übertragen, das wiederum das Kochgut erhitzt.

Diagramm zum Preis-Leistungs-Verhältnis der Induktionsherde

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Vorteile und Anwendungsbereiche

Induktionsherde werden zunehmend beliebter, weil sie gleich mehrere Vorzüge in sich vereinen:

  • Stromersparnis, weil das Gefäß direkt erhitzt wird
  • schnelleres Kochen, da die Aufheizphase entfällt
  • erhöhte Sicherheit, weil die Herdplatte kalt bleibt
  • Herd startet erst, wenn ein Gefäß auf die Herdplatte gestellt wird
  • überlaufende Speisen brennen nicht an
  • automatische Abschaltung wenn kein Topf auf dem Herd ist

Ein praktisches Beispiel verdeutlicht, wie effizient ein Induktionsherd arbeitet. Um einen Liter Wasser zum Siedepunkt zu bringen, benötigt ein Induktionskochfeld mit 1.400 Watt Leistung ungefähr 4 Minuten. Ein Elektroherd mit gleicher Leistung braucht dafür rund 10 Minuten. Ein leistungsstarker Induktionsherd erhitzt 3 Liter Wasser innerhalb von 3 Minuten bis zum Siedepunkt. Insgesamt erhitzt ein Induktionsherd Wasser mehr als doppelt so schnell wie ein Gasherd oder mehr als dreimal schneller als ein Elektroherd vergleichbarer Leistung.

Hat ein Induktionsherd auch Nachteile?

Der größte Nachteil der Modelle aus dem Vergleich ist der höhere Anschaffungspreis im Vergleich zu anderen Herden. Zudem können auf einem Induktionsherd nur Gefäße benutzt werden, die dafür geeignet sind. Manche Experten fürchten schädliche Auswirkungen der elektromagnetischen Strahlung. Solche negativen Effekte konnten jedoch bisher nicht nachgewiesen werden.

Worauf muss ich achten, wenn ich einen Induktionsherd kaufe?

Induktion ist das modernste Verfahren, das zur Zeit auf dem Markt angeboten wird. Es spart nicht nur Energie, sondern auch Zeit. Dazu kommt, dass ein Induktionsherd im Vergleich weitaus sicherer als andere Küchenherde ist. Aber Fortschritt hat seinen Preis. Daher dürfen Sie nicht erwarten, ein Schnäppchen zu finden, wenn Sie sich auf die Suche nach einem Induktionsherd machen. Je nach Modell und Ausstattung sind die Geräte mindestens 50 Prozent teurer als vergleichbare Elektroherde. Dafür erhalten Sie ein hochwertiges Gerät, an dem Sie noch viele Jahre Ihre Freude haben werden. Einige Kriterien, auf die Sie achten müssen sind:

  • Bauart

Unser Induktionsherd Test 2021 hat ergeben, dass Sie sich nach Möglichkeit für ein autarkes Induktionsfeld mit separaten Backofen entscheiden sollten. Das Induktionskochfeld können Sie an beliebiger Stelle in der Küche installieren und den Backofen in Augenhöhe in einem Schrank oder unter einem Hängeschrank. Dadurch brauchen Sie isch beim Benutzen des Backofens nicht mehr zu bücken. Zudem muss bei einem möglichen Defekt nur eines der Geräte ausgetauscht werden. Sollte jedoch Ihre Küche zu klein sein, bleibt Ihnen nichts weiter übrig als ein Kombigerät, einen Induktionsherd bestehend aus Kochfeld und Backofen in einem Gehäuse, zu wählen.

  • Größe

Damit sind nicht die Abmessungen des Herds gemeint, sondern wie viele Kochzonen er hat. Selbst wenn Sie Single sind, benötigen Sie mindestens 3 Kochzonen, da Sie zwar kleinere Mengen als eine Familie zubereiten, aber nicht weniger abwechslungsreich. Sie wollen zum Beispiel Fleisch, Gemüse und Beilage (Kartoffeln, Nudeln, Reis und ähnliches) gleichzeitig zubereiten. Lassen Sie sich nicht von günstigen Angeboten mit 2 Kochzonen locken. Das ist viel zu wenig. Eine Familie benötigt im Vergleich dazu wenigstens einen Induktionsherd mit 4 oder besser 5 Kochzonen. Darauf können Sie auch ein umfangreiches Menü schnell und unkompliziert zubereiten.

  • Leistung

Grundsätzlich ist es besser, einen möglichst leistungsstarken Induktionsherd zu kaufen, weil damit das Kochen schneller geht. Bevor Sie jedoch die Bestellung aufgeben, empfehlen wir Ihnen, einen Elektriker zu Rate zu ziehen, der Ihnen sagen kann, ob der von Ihnen gewünschte Herd überhaupt angeschlossen werden kann. Besonders in Altbauten sind die Leitungen im Vergleich zu Neubauten oft schwach.

  • Bedienung

Die Bedienung erfolgt bei Induktionsherden aus dem Vergleich entweder über Knöpfe und Drehschalter, so wie bei anderen Herden auch oder über versenkbare Knebelschalter oder aber ein Touchfeld. Geräte mit Touchfeld sind besser, weil dadurch die Bedienung viel komfortabler wird. Sie bekommen nicht nur ein Anzeige der aktuellen Temperatur, sondern können eine beliebige Temperatur auf das Grad genau einstellen. Dadurch wird Kochen zum Vergnügen. Zusätzlich sehen Sie auch die bereits verstrichene Kochzeit und wie viel noch verbleibt. Induktionsherde mit Touchfeld überzeugen darum im Test besonders. Sie verfügen zudem über eine Kindersicherung.

  • Markenqualität

Wir empfehlen Ihnen, beim Kauf lieber auf bewährte Markenqualität zu setzen, anstatt unbekannten oder wenig bekannten Herstellern zu vertrauen. Sie können unseren Induktionsherd Test 2021 als Kaufberatung nutzen, um das für Sie am besten geeignete Gerät zu finden. Ebenso hilfreich sind auch Verbraucherforen oder die Meinungen anderer Kunden. Schließlich ist der Kauf eines Induktionsherds eine langfristige Anschaffung und nicht gerade billig. Da lohnt sich ein wenig Recherche im Internet als Kaufberatung auf jeden Fall.

Kurzinformationen zu führenden Herstellern

Der Markt für Induktionsherde ist noch in der Entwicklung begriffen und wird momentan noch von einer relativ kleinen Zahl von Herstellern geprägt. Insgesamt sind es weniger als 20 Firmen, die in Deutschland Induktionsherde auf dem Markt zum Kauf anbieten.

  • AEG 
  • Bosch 
  • Falcon 
  • Siemens 
  • Smeg 
  • Neff 

Die AEG ist der bedeutendste von ihnen. Die Firma gibt es zwar nicht mehr, die Rechte an der Marke AEG wurden aber von anderen Unternehmen übernommen. Das traditionsreiche deutsche Unternehmen wurde bereits 1883 als Deutsche Edinson Gesellschaft für angewandte Elektricität gegründet und wenig später in Allgemeine Elektricitäts Gesellschaft umbenannt. Die AEG gehörte jahrelang zu den größten Elektrokonzernen der Welt und stellte neben Haushaltswaren auch Industriegüter wie Straßenbahnen oder elektrische Lokomotiven her. Im Jahre 1982 musste der Konzern den Konkurs anmelden und wurde 1985 von der Daimler Benz AG übernommen. Im Rahmen einer Umstrukturierung 1996 trennte sich Daimler Benz von ganzen Sparten und verkaufte die Markenrechte für Haushaltsgeräte an die Firma Electrolux aus Schweden, die ihrerseits die Rechte als Lizenz an verschiedene Hersteller vergab.

Unter der Marke AEG sind gegenwärtig etwas mehr als 50 Modelle von Induktionsherden im Angebot. Bis auf eine Ausnahme sind alle Induktionsherde 60 Zentimeter breit. Lediglich ein Modell ist mit 50 Zentimetern Breite auch für kleinere Küchen geeignet. Bei der Mehrzahl der Modelle handelt es sich um Einbaugeräte, obwohl auch einige Standherde zum Fertigungsprogramm gehören. Dass AEG Induktionsherde stromsparend sind, erkennen Sie daran, dass alle zumindest zur Energieeffizienzklasse A gehören, einige Modelle sogar zur Klasse A+. Der Preis schwankt zwischen wenigen Hundert Euro für einfache Modelle bis weit über 2.000 Euro für Geräte der Spitzenklasse.

Die Robert Bosch GmbH ist ein international tätiges Großunternehmen. Die Firma wurde bereits im Jahr 1886 gegründet und ist heute eines der größten deutschen Unternehmen mit der Rechtsform GmbH. Die Firma ist auf vielen Gebieten tätig und gehört zum Beispiel zu den weltweit führenden Automobilzulieferern und Herstellern von Elektrowerkzeugen.**Induktionsherde** der Marke Bosch werden von der BSH Hausgeräte GmbH hergestellt, einem hundertprozentigen Tochterunternehmen von Bosch mit Sitz in München. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 50.000 Mitarbeiter. Auch die Marken Siemens, Neff und Gaggenau gehören zur BSH Hausgeräte GmbH.

Auf dem Markt finden Sie gegenwärtig knapp 40 verschiedene Induktionsherde der Marke Bosch. Fast alle der Geräte sind Einbauherde, lediglich 3 Geräte werden als Standgerät angeboten. Die Standardbreite der Induktionsherde beträgt 60 Zentimeter. Das Volumen des Backofens liegt meist bei 65 bis 70 Litern, nur 2 Geräte sind etwas kleiner. Die Bedienung erfolgt fast immer durch Versenkknebel, nur ein Gerät ist mit Drehknöpfen ausgestattet. Der Kaufpreis der Geräte liegt mehrheitlich zwischen 750 und 1.500 Euro und liegen im Test preislich im oberen Mittelfeld. Nur 3 Geräte kosten mehr als 1.500 Euro. Alle Geräte besitzen die Energieeffizienzklasse A.

Die Firma Falcon ist ein britisches Unternehmen, das bereits seit 1830 Küchenherde herstellt. Ihr damals noch mit Kohle befeuerter Range Cooker erregte großes Aufsehen, erlaubte er doch schnelleres und effizienteres Kochen. Nach wie vor hat**Falcon** seinen Sitz im Ort Royal Leamington Spa in der Grafschaft Warwickshire in England. Das Unternehmen ist heute ein Teil der AGA Rangemaster Group und exportiert seine Produkte in die ganze Welt. Dazu zählen nicht nur Induktionsherde, sondern auch Gasherde, Glaskeramik-Herde, Einbaubacköfen und ein breites Sortiment an Zubehör. Die Herde der britischen Firma sind wegen ihrer guten Verarbeitung und Zuverlässigkeit gefragt.

Aktuell sind knapp 30 Modelle auf dem deutschen Markt im Angebot. Falcon Induktionsherde sind in erster Linie für Profis bestimmt. Das erkennen Sie schon an der überdurchschnittlichen Größe. Die Hälfte der Herde mit Induktionskochplatten und Topferkennung sind 90 Zentimeter breit, weitere 8 messen 100 Zentimeter Breite und ein Modell misst sogar 120 Zentimeter. Entsprechend groß ist die Anzahl der Kochzonen. Neben Herden mit 5 gibt es auch welche mit 6 Kochzonen für entsprechend viel Kochgeschirr. Alle Geräte sind Standherde, von denen ungefähr Zweidrittel die Energieeffizienzklasse A und ein Drittel die Klasse B aufweist. Die Preise liegen bei knapp 3.000 bis etwa 7.000 Euro. Die Herde überzeugen durch eine sehr gute Ausstattung, darunter Powerboost Funktion, Abschaltautomatik, Kindersicherung, Restwärmeanzeige und Überhitzungsschutz.

Die Siemens AG wurde 1847 gegründet und gehört zu den größten deutschen Firmen überhaupt. Das Unternehmen beschäftigt weltweit fast 350.000 Mitarbeiter und erzielt einen Jahresumsatz von mehr als 75 Milliarden Euro. Siemens ist hauptsächlich ein Technologiekonzern, der Produkte für industrielle Abnehmer herstellt. Hausgeräte, darunter auch**Induktionsherde**, wurden gemeinsam mit Bosch in der BSH Hausgeräte GmbH hergestellt. Wegen der Verlagerung auf andere Schwerpunkte zog sich Siemens im Januar 2017 aus der Firma zurück und verkaufte seine Anteile an Bosch. Die Marke Siemens Induktionsherde blieb jedoch erhalten.

Kunden können aus etwas mehr als 25 verschiedenen Modellen wählen. Die Herde haben alle eine Breite von 60 Zentimetern und gehören zur Kategorie der Einbauherde. Alle Geräte weisen das Label der Energieeffizienzklasse A auf. Zum Angebot gehören auch Einbausets, die aus autarken Induktionskochfeldern mit Topferkennung und separaten Backöfen bestehen. Der Anschlusswert der mit 4 Kochfeldern ausgestatteten Geräte liegt überwiegend bei 11.400 Watt und darüber. Die Backöfen sind groß mit einem Volumen von mehr als 65 Litern. Der Preis der Herde schwankt zwischen etwa 750 bis 1.800 Euro.

Die Firma Smeg ist ein italienisches Unternehmen mit der Rechtsform einer Aktiengesellschaft. Sie wurde 1948 gegründet und hat ihren Sitz in der Stadt Gustalla in der Region Emilia-Romagna. Die Firma wird bereits in der dritten Generation von der Familie Bertazzoni geleitet und beschäftigt heute knapp 2.000 Mitarbeiter. Zum Produktionsprogramm gehören Dunstabzugshauben, Kühlschränke, Induktionsherde und andere Haushalts-Großgeräte aus der Kategorie „Weiße Ware“. in Deutschland ist Smeg durch die Smeg Hausgeräte GmbH vertreten.

Auf dem deutschen Markt finden Sie aktuell 12 Induktionsherde der Marke Smeg. Bei allen Geräten handelt es sich um Standherde. Zweidrittel sind 90 Zentimeter breit, lediglich 3 Modelle besitzen die Standardbreite von 60 Zentimetern. Die Energieeffizienzklasse A können 7 Geräte vorweisen, 5 Modelle erreichen lediglich die Vorgaben für die Klasse B. Smeg Induktionsherde eignen sich für Profis und große Familien und viel Kochgeschirr, zumal auch Geräte mit 5 und gar 6 Kochzonen im Angebot zu finden sind. Die Mehrheit der Geräte hat auch einen entsprechend großen Backofen. Ein Volumen von mehr als 70 Litern ist eher die Regel als eine Ausnahme. Der Preis der Modelle ist entsprechend hoch. Nur 2 Herde kosten weniger als 1.500 Euro. Wie viele italienische Hersteller legt auch Smeg großen Wert auf ein geschmackvolles Design seiner Produkte.

Die Neff GmbH ist ein bekannter deutscher Hersteller von Haushaltsgeräten. Das Unternehmen wurde bereits im Jahre 1877 gegründet und begann damals mit der Fertigung von Kohleherden. In den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts war Neff für eine ganze Weile der größte deutsche Hersteller von Gas- und Elektroherden, geriet aber in wirtschaftliche Schwierigkeiten und entging nur knapp der Schließung. Im Jahre 1982 wurde es von der BSH Hausgeräte GmbH übernommen, die aber Neff als eigenständige Marke weiterführte. Die Zentrale der Firma sitzt in München, aber am Standort Bretten in Nordbaden, der in den Jahren 1986/87 eröffnet wurde, werden pro Jahr je ungefähr 500.000 Dunstabzugshauben, Herde und weitere Geräte produziert. Einbaugeräte der Marke Neff sind auch international sehr gefragt und werden zum Beispiel nach Großbritannien, Frankreich, Spanien, Österreich, Luxemburg, Israel, die Benelux Staaten und nach Russland exportiert. Gegenwärtig beschäftigt Neff ungefähr 1.300 ständige Mitarbeiter.

Verbraucher haben aktuell die Auswahl aus 7 verschiedenen Induktionsherden der Marke Neff. Alle Modelle gehören zur Kategorie der Einbaugeräte. Sie weisen die standardisierte Breite von 60 Zentimetern auf und verfügen über das Energielabel der Energieeffizienzklasse A. Zur Ausstattung der Neff Induktionsherde gehören jeweils 4 Kochzonen und ein Backofen, der zwischen 65 und 70 Liter Volumen besitzt. Der Preis der Geräte bewegt sich zwischen 750 und 1.500 Euro je nach Ausstattung. Spitzenmodelle verfügen über eine Powerboost Funktion und einen selbstreinigenden Backofen. Bei der Mehrzahl der Herde finden Kunden integrierte Sicherheitseinrichtungen wie eine Kindersicherung und eine Abschaltautomatik für die Induktionskochplatten.

Zahlen, Daten und Fakten rund um Induktionsherde

Der größte Induktionsofen Europas wird nicht zum Kochen benutzt, sondern zur Herstellung besonders reiner Metalllegierungen. Er steht in Unna im Ruhrgebiet und gehört der Firma VDM. Im Induktionsofen werden im Vakuum (praktisch unter Weltraumbedingungen) Legierungen „gekocht“, aus denen dann Schaufeln für Kraftwerks- und Flugzeugturbinen hergestellt werden. Im Induktionsofen können bis zu 30 Tonnen Metall bei einer Temperatur von maximal 1750 Grad geschmolzen werden.

Das Induktionsherde Strom sparen, ist allgemein bekannt. Aber wie sieht das konkret in Zahlen aus?

In der Gegenwart werden in Deutschland ungefähr 6 Millionen Induktionsherde benutzt. Das entspricht 17 Prozent aller Haushalte. Der Trend zum Induktionsherd setzt sich immer weiter fort. In wenigen Jahren wird sich die Zahl dieser modernen Herde auf 12 Millionen verdoppelt haben.

Ein Induktionsherd aus dem Test benötigt jährlich etwa 60 Kilowattstunden weniger Strom als ein herkömmlicher Elektroherd. Das ergibt eine Einsparung von 25 Prozent. Der eingesparte Strom entspricht dem Äquivalent des Kohlendioxid-Ausstoßes von 100.000 Autos.Cupcakes 690040

Ein durchschnittlicher Induktionsherd ist 60 Zentimeter breit, hat einen beleuchteten Backofen mit einem Volumen von 65 bis 70 Liter und kostet zwischen 750 und 1.500 Euro. Die Mehrzahl der Herde besitzt 4 Induktionskochfelder mit Topferkennung und gehört zur Energieeffizienzklasse A. Sie haben einen Anschlusswert zwischen 10.500 und 11.500 Watt. Die Bedienung erfolgt mit Versenkknebeln und fast alle Modelle sind mit einer Kindersicherung ausgestattet.

Etwas kleiner sind die Minibacköfen mit Induktionskochfeldern. Sie bestehen lediglich aus einer kleinen Backröhre mit ähnlichen Abmessungen wie eine Mikrowelle. Darauf ist ein Kochfeld mit maximal 2 Induktionskochplatten montiert. Die Geräte nehmen nur wenig Platz weg und können ohne Probleme auf dem Küchentisch betrieben werden. Der Anschluss erfolgt über eine ganz normale Steckdose.

Diese Minibacköfen eignen sich natürlich nur zur Zubereitung einfacher Gerichte und sind ideal für Singles, die nur selten mit wenig Kochgeschirr kochen oder für die einer Ferienwohnung oder ein Wochenendhaus.

Induktionsherd vs. konventioneller Herd

Zum Zubereiten von Speisen werden heute 3 Arten von Herden benutzt: Gasherde, Elektroherde und Induktionsherde. Im folgenden Abschnitt werden die 3 Arten miteinander verglichen und ihre Stärken und Schwächen herausgrestellt.

  • Gasherd

Beim Gasherd wird das Gefäß auf einem Rost bzw. Gitter über die Flamme gestellt. Die Flamme erwärmt den Topf direkt, ähnlich wie beim Induktionsplatten. Die Leistung bleibt konstant und kann kontinuierlich geregelt werden. Energieverluste treten vor allem auf, wenn die Flamme über den Rand des Topfes hinaus reicht.

Vorteile:

  • günstiger Anschaffungspreis
  • kocht schneller als Elektroherd
  • stufenlos regelbar

Nachteile:

  • nicht überall einsetzbar
  • potentiell gefährlich, da offene Flamme
  • verbraucht Sauerstoff und kann die Luftqualität verschlechtern
  • Elektroherd

In der Regel besteht er aus einer Herdplatte mit 4 Kochplatten. Bei modernen Elektroherden wird für die Herdplatte oft Ceran (Glaskeramik), verwendet. Solche Glaskeramik-Herde gleichen äußerlich einem Induktionsherd, allerdings ist das Funktionsprinzip völlig anders. Beim Elektroherd erwärmt die in der Herdplatte untergebrachte Heizspirale die Kochplatte, die wiederum die Wärme auf das Kochgefäß überträgt. Es gibt keine Topferkennung. Die Leistung kann nur in groben Stufen geregelt werden und schwankt ständig.

Vorteile:

  • günstiger Anschaffungspreis
  • kann fast überall aufgestellt werden
  • enorme Auswahl an Modellen

Nachteile:

  • verbraucht mehr Energie als Gas und Induktion
  • Leistung kann nicht exakt reguliert werden
  • heiße Glaskeramik-Kochplatten gefährlich für Kinder (Temperaturen bis über 450 Grad)
  • Induktionsherd

Das Induktionskochfeld besteht ähnlich wie beim Elektroherd aus Ceran. Allerdings funktioniert der Induktionsherd ähnlich wie der Gasherd. Die Hitze wird durch Wirbelströme erzeugt (ausgelöst durch elektromagnetische Kraftfelder), die das Kochgefäß direkt erwärmen. Dadurch kommt es zu keinen Wärmeverlusten, unabhängig wie groß das Gefäß ist. Das Feld bleibt beim Kochen theoretisch kalt und wird nur durch die Hitze der Töpfe und Pfannen indirekt erwärmt.

Vorteile:Bosch HBD72PS50 2

  • sparsamer als andere Herd-Arten
  • schnellstes Kochverfahren
  • sicherste Kochmethode (Kindersicherung, Abschaltautomatik und andere)
  • Überlaufende Flüssigkeiten und Speisen (z. B. überlaufende Milch) brennen nicht an.

Nachteile:

  • hoher Anschaffungspreis
  • nicht jedes Gefäß zum Kochen geeignet
  • mitunter störende Geräusche beim Kochen

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Kochen mit Induktion das schnellste, sicherste und sparsamste Verfahren ist, das gegenwärtig auf dem Markt erhältlich ist. Zu diesem Ergebnis kam auch unser Induktionsherd Test 2021. Der einzige Grund, warum sich Induktionsherde noch nicht mehr durchgesetzt haben, liegt in ihrem immer noch recht hohen Preis. Da die Technologie inzwischen ausgereift ist und die Fertigung effizienter abläuft, werden die Anschaffungspreise langfristig sinken und mehr und mehr Verbraucher werden sich einen Induktionsherd kaufen.

Pflege und Reinigung von Induktionsherden

Bei der Pflege und Reinigung wird zwischen 2 Bereichen unterschieden: dem Induktionskochfeld und dem Backofen. Für beide gelten unterschiedliche Vorgehensweisen.

  • Induktionskochfeld

Dieser Teil des Induktionsherdes ist im Allgemeinen sehr pflegeleicht, da die Herdplatte nicht so heiß wird wie bei einem Elektroherd. Dadurch können Speisereste auch nicht einbrennen. Im Normalfall reicht das Abwischen mit einem feuchten Tuch nach dem Abschluss des Kochvorgangs vollkommen aus. Damit das Feld der Induktionsplatten glänzt wie ein Spiegel, können Sie haushaltsüblichen Glasreiniger verwenden. Hartnäckige Flecken oder Verkrustungen bekommen Sie mit Reinigern für Glaskeramik weg, die es im Handel zu kaufen gibt. Alternativ können Sie auch die bewährten Hausmittel Zitronensaft oder ein Gemisch aus Backpulver und Wasser verwenden. Benutzen Sie aber auf keinen Fall Stahlwolle oder Scheuersand, da diese Mittel unschöne Kratzer auf dem Ceranfeld verursachen und es so schnell seinen Glanz verliert.

  • Backofen
Viele Induktionsherde haben einen selbstreinigenden Backofen. Falls nicht, benötigen Sie nicht unbedingt starke Chemikalien, um Ihren Backofen zu reinigen. Oft genügen auch Mittel, die in jedem Haushalt zu finden sind. Eine Wunderwaffe gegen eingebranntes Fett ist zum Beispiel Zitronensaft.

Sie vermischen Zitronensaft mit Wasser 1:1 und geben ihn auf ein Backblech. Dann stellen Sie den Backofen auf 120 Grad ein. Wenn die Flüssigkeit verdunstet ist, können Sie den Schmutz mit einem feuchten Tuch abwischen. Ebenso wirksam ist Rasierschaum. Der Schaum wird auf hartnäckige Flecken gesprüht und wirkt ein paar Minuten ein. Danach wird der Schmutz mit einem Tuch, das zuvor in lauwarmes Wasser getaucht und ausgewrungen wurde, einfach abgewischt. Alternativ klappt es auch mit einer Mischung aus Essig und Spülmittel, mit dem Sie die Flecken einreiben. Die Stelle mit einem feuchten Schwamm reiben bis es schäumt, dann den Schaum einwirken lassen und den Schmutz wegwischen. Ähnlich wirkt auch Backpulver, das sie mit Wasser zu einer Paste anrühren und auf den Fleck auftragen. Nach 30 Minuten Einwirkungszeit ist der Schmutz gelöst und kann entfernt werden.

Zusammenfassend empfehlen wir, die Reinigung in regelmäßigen Abständen vorzunehmen und nicht zu warten, bis die Flecken hart und eingebrannt sind. Kratzende und scheuernde Mittel sind ungeeignet. Wenn Sie Backofenreiniger verwenden, lüften Sie gründlich und waschen die Wände des Backofens mit klaren Wasser, um Beeinträchtigungen des Geschmacks zu vermeiden. Sie sparen viel Zeit und Kraft, wenn Sie auf den Boden des Backofens Alufolie legen und sie regelmäßig auswechseln.

FAQ

  • Mein Induktionsherd macht beim Kochen Geräusche. Ist das normal?

Ja, einen Teil der Geräusche müssen Sie hinnehmen, da sie technisch bedingt sind. Das Thema Geräuschentwicklung spielt auch im Induktionsherd Test eine Rolle. Das elektromagnetische Wechselfeld wird durch eine komplizierte Elektronik erzeugt. Diese Bauteile sind empfindlich gegen Wärme, die beispielsweise beim Kochen von den Gefäßen abgestrahlt wird. Um sie zu kühlen, werden Lüfter verwendet, die automatisch anspringen. Das erklärt einen Teil der Geräusche, die Sie beim Kochen hören können. Durch Abnutzung der Lager der Lüfterachsen verstärkt sich das Geräusch im Laufe der Zeit. Andere Geräusche können entstehen, wenn Sie Gefäße verwenden, die nur bedingt zum Kochen mit Induktion geeignet sind. Einige Geräusche werden durch die zufällige Anordnung der Kochgefäße und das Kochgut selbst verursacht.

  • Hat ein Induktionsherd Auswirkungen auf einen Herzschrittmacher?

Induktionsplatten sind für Menschen mit Herzschrittmacher (in der Regel) ungefährlich. Es wird zwar immer wieder ein Sicherheitsabstand von 60 cm für Menschen mit Herzschrittmachern empfohlen, doch gibt es bereits seit über 10 Jahren Entwarnung: Moderne Herzschrittmacher sind elektrisch abgeschirmt, somit ist auch der Sicherheitsabstand im Normalfall nicht notwendig.

  • Stimmt es, dass das Kochfeld bei einem Induktionsherd sich nicht erhitzt?

im Prinzip ja, weil die zum Kochen benötigte Hitze direkt im Topfboden entsteht. Die Platte des Induktionskochfelds dient lediglich als Basis für die Töpfe. Die Übertragung der Energie erfolgt berührungslos. Trotzdem wird das Kochfeld auch heiß. Das passiert dort, wo der heiße Topfboden auf dem Ceranfeld steht. Dadurch kann sich das Kochfeld beispielsweise beim Braten auf über 100 Grad erhitzen. Bereits ab 60 Grad kann es Hautverbrennungen geben. Deswegen sollten Sie bei einem Induktionsherd aus dem Vergleich dieselbe Vorsicht walten lassen wie bei jedem anderen Herd.

  • Der Backofen hat eine Pyrolyse-Funktion. Was ist das?

Diese Funktion dient zur Selbstreinigung. Wenn sie betätigt wird, verriegelt sich die Backofentür, so dass sie von Ihnen nicht mehr geöffnet werden kann. Die Temperatur im Backofen wird für kurze Zeit auf ungefähr 500 Grad hochgefahren und gleichzeitig die Luftzufuhr gedrosselt. Das hat zur Folge, dass Speisereste oder Fett zu Asche verbrannt werden. Nach Beendigung des Reinigungsvorgangs sinkt die Temperatur und ein Sensor gibt die Tür zum Öffnen frei, sobald ein bestimmter Wert unterschritten wird. Wenn sich der Backofen abgekühlt hat, können Sie einfach die Asche mit einem feuchten Tuch abwischen. Ein Einsatz spezieller Reinigungsmittel ist nicht notwendig.

  • Gibt es auch Backöfen mit Induktion?

Das Induktionsverfahren wird bis jetzt fast nur zum Kochen angewendet. Der zum Induktionsherd dazugehörigen Backofen ist in der Regel ein normaler elektrischer Backofen mit Beleuchtung und Ober/Unterhitze. In Deutschland bietet bis jetzt lediglich die Firma Bauknecht einen Einbaubackofen an, der das Induktionsverfahren nutzt. Laut Angabe des Herstellers geht damit das Backen um die Hälfte schneller und spart auch beinahe die Hälfte an Energie. Die Speisen sind innen saftig und zart und außen knusprig braun. Auch der Geschmack soll intensiver sein als beim Backen in einem elektrischen Backofen. Der Induktions-Backofen ist mit einer besonders glatten Oberfläche ausgestattet, auf der Schmutz und Fingerabdrücke keinen Halt finden.

Nützliches Zubehör und passendes Geschirr

Es gibt verschiedenes Zubehör, mit dessen Hilfe Ihnen das Kochen mit Ihrem neuen Induktionsherd noch leichter fällt. Dazu gehört zum Beispiel ein Glasschaber zum Reinigen des Induktionskochfelds.Food 712662 Er erinnert an eine Rasierapparat und besteht aus einer Klinge, die in eine Halterung mit Griff eingespannt ist.

Mit dem Schaber können Sie sogar eingetrocknete und verkrustete Verschmutzungen ohne großen Kraftaufwand entfernen. Ebenso hilfreich zur Reinigung ist ein spezielles Reinigungsmittel für Ceranfelder. Es kratzt nicht, löst auch hartnäckigen Schmutz und lässt nur strahlenden Glanz zurück.

Wenn kleine Kinder in Ihrem Haushalt leben, empfehlen wir Ihnen dringend, ein Herdschutzgitter zu kaufen. Beim Induktionsherd kann sich Ihr Kind zwar nicht an der heißen Kochplatte verbrennen, so wie bei einem Elektroherd, trotzdem besteht die Gefahr, dass es nach einen Topf mit kochend heißen Inhalt greift und sich damit verbrüht. Das Herdschutzgitter verhindert das, indem es die Töpfe und Pfannen außer Reichweite der kleinen Hände hält.

Sinnvoll sind auch Herdabdeckplatten, die Sie in vielen Designs und aus unterschiedlichen Materialien wählen können. Viele Induktionsherde werden ohne integrierte Abdeckung geliefert. Die Herdabdeckplatten schützen das Ceranfeld vor versehentlicher Beschädigung und Zerkratzen. In kleinen Küchen bieten sie eine zusätzliche Arbeitsfläche.

  • Passendes Geschirr

Das ist mehr als nur ein nützliches Zubehör, ohne geeignetes Geschirr können Sie den Induktionsherd gar nicht benutzen. Viele Modelle haben eine automatische Topferkennung. Wenn Sie ungeeignete Gefäße auf das Induktionskochfeld stellen, schaltet sich der Herd erst gar nicht ein. Ob sich ein Topf oder eine Pfanne für den Induktionsherd eignen, können Sie mit einem Dauermagneten feststellen. Wird er von dem Gefäß angezogen, können Sie es zum Kochen mit Induktion benutzen.

Das heißt jedoch nicht, dass es ideal geeignet wäre. Am besten sind Gefäße mit dicken Boden, weil die glatt aufliegen. Dünnes Emaillegeschirr dagegen verursacht Geräusche beim Kochen und führt zu unnötigen Wärmeverlusten. Am besten ist es, wenn Sie sich zu Ihrem neuen Induktionsherd gleich das passende Geschirr mit bestellen. Das finden Sie, indem Sie unter dem entsprechenden Stichwort im Internet suchen. Im Fachgeschäft sind solche Gefäße mit dem Wort Induktion und einem Symbol auf dem Boden gekennzeichnet. Allherdgeschirr ist ebenfalls geeignet. Gefäße aus Glas, nicht magnetischen Edelstahl oder Aluminium kommen dagegen grundsätzlich nicht für das Kochen mit Induktion in Frage.

Welche Alternativen zum Induktionsherd gibt es?

Zwar käme als Alternative zu einem Induktionsherd ein Gasherd in Frage, der kann aber nicht überall angeschlossen werden. Nicht überall gibt es Ferngas und Herde mit Flaschengas können nur in großen, gut belüfteten Küchen betrieben werden.

Eine echte Alternative ist jedoch die Mikrowelle. So ein Gerät ist in fast jeder Küche vorhanden, wird aber oft geradezu sträflich vernachlässigt. Die meisten Verbraucher benutzen die Mikrowelle nur zum Aufwärmen von Speisen oder bestenfalls zum Auftauen, dabei können Sie mit dem Gerät auch ganz normale Gerichte kochen. Grundsätzlich können Sie alle Sorten Fleisch, Fisch oder Gemüse auch in der Mikrowelle zubereiten. Nur das Eierkochen funktioniert nicht, da durch den entstehenden Überdruck die Schalen zerbersten. Die Mikrowelle eignet sich besonders gut zum Dämpfen, Dünsten und Kochen. Für die schnelle Zubereitung kleiner Portionen ist sie wie geschaffen. Ebenso wie der Induktionsherd arbeitet auch die Mikrowelle mit elektromagnetischer Strahlung. Die Energie wird dabei durch die Strahlen direkt auf das Kochgut übertragen, das sozusagen von innen heraus gekocht wird. Durch die kurze Kochzeit bleiben Vitamine und Nährstoffe weitestgehend erhalten. Zudem arbeitet die Mikrowelle sehr energiesparend im Vergleich zu einem klassischen Elektroherd. Viele Mikrowellen haben sogar eine Grillfunktion, mit der Sie Ihren Braten schön knusprig bekommen. Ihr einziger Nachteil ist die recht begrenzte Kapazität.

FazitBosch HND61PR50

Das Kochen mit Induktion ist das modernste Verfahren, das zurzeit auf dem Markt angeboten wird. Gegenüber klassischen Herden hat ein Induktionsherd zahlreiche Vorteile. Er spart im Vergleich zum herkömmlichen Kochfeld bis zu 25 Prozent an Energie und kocht zudem bedeutend schneller als andere Arten von Herden.

Ein weiterer großer Pluspunkt ist seine Sicherheit. Beim Induktionsherd gibt es weder offene Flammen wie beim Gasherd noch glühend heiße Kochplatten wie beim Ceranfeld, da nicht die Kochplatte den Topf erhitzt, sondern der Boden des Gefäßes selbst zur Wärmequelle wird. Induktionsherde werden angesichts weiter steigender Strompreise in Zukunft weitere Verbreitung finden, zumal die Preis für neu entwickelte Geräte eine fallende Tendenz aufweisen. Zum Kochen auf einem Induktionsherd benötigen Sie spezielles Geschirr, das eigens dafür ausgelegt ist.

Quellen:

FAQ

Welche Hersteller haben Induktionsherde im Sortiment?

Siemens, Kaiser, KKT KOLBE SET80151IND2, KKT KOLBE, KKT KOLBE SET80101IND2, Neff und AEG-Electrolux gehören zu den besten Modellen auf dem Markt, die von bekannten Herstellern produziert werden.

In welcher Preisspanne liegen die Modelle aus dem Induktionsherd-Vergleich beziehungsweise -Test?

Der teuerste Induktionsherd kostet aktuell etwa 1.380 Euro, für den günstigsten Induktionsherd muss man lediglich 465 Euro einberechnen.

Wonach suchen Kunden, welche Induktionsherde suchen, noch?

Der meistgesuchte alternative Begriff für Induktionsherd ist Induktions Herd, gefolgt von Synonymen wie Herdset Induktion und Einbauherd Induktion.

Was ist ein Induktionsherd?

Optisch gibt zwischen einem Elektroherd mit Ceranfeld und einem Induktionsherd keine Unterschiede. Beide Geräte müssen an das Stromnetz angeschlossen werden, um in Betrieb genommen zu werden. Der Unterschied zwischen beiden Geräten liegt allein in der Funktionsweise. Der Induktionsherd gehören zu den neuen Modellen, die heute auf dem Markt angeboten werden.

Wie funktioniert ein Induktionsherd?

Wird ein Kochgefäß auf einem Induktionsherd platziert, dann wird der Gefäßboden von dem sich aufbauenden Magnetfeld durchdrungen. So findet eine besonders energieeffiziente Art der Wärmeübertragung statt. Es geht nicht unnötig Wärme verloren, sondern die Wärme wird zielgerichtet dorthin geleitet, wo sie gebraucht wird. Die Folge sind ein heißer Topf und eine fast kalte Kochplatte.

Besitzen Induktionsherde einen Backofen?

Handelt es sich um ein Kombigerät, besitzt jeder Induktionsherd einen Backofen. Allerdings werden die Backöfen bei beinahe jedem Modell elektrisch beheizt. Wahlweise kann man sich auch für autarke Kochplatten entscheiden. Diese werden in die Arbeitsplatten eingebaut und ohne Backofen geliefert. Ein Backofen muss dann separat angeschafft werden, was meist mit etwas höheren Kosten verbunden sein wird.

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