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Pfannen im Test auf ExpertenTesten
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Pfanne Test - so ist Ihre KĂŒche gut ausgestattet - Vergleich der besten Pfannen 2019

Kaum eine KĂŒche kommt heutzutage ohne eine solide Pfanne aus.FĂŒr unsere Bestenliste hat unser Expertenteam daher zahllose Tests im Internet ĂŒberprĂŒft. Daraus entstanden ebenso unsere Bewertungen zu Durchmesser, Gewicht, Induktionseignung und vieles mehr.

Pfanne Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Pfannen Test vom Stiftung Warentest Partner Saldo

Pfanne Test Kuhn Rikon SchweizDas schweizerische Verbrauchermagazin Saldo, welches Partner von der deutschen Stiftung Warentest ist, testete im Januar 2019 Bratpfannen. Im Pfannen Test von Saldo wurden 16 Exemplare auf Handhabung, WĂ€rmespeicherung, Temperaturverteilung und ihre Beschichtung hin getestet.

Die HĂ€lfte der Pfannen aus dem Test schnitt „gut“ ab, wobei es fĂŒnf der Modelle auch auf dem deutschen Markt gibt. Wie die Stiftung Warentest berichtet sind die gut bewerteten Pfannen folgende:

Colori Cucina Ceramic Induktionspfanne vom schweizerischen Hersteller Kuhn Rikon (Fuchsia) (ca. 53 Euro auf Amazon)

Swiss Mulitply ebenfalls von Kuhn Rikon (119 Euro auf Amazon)

Tefal Hero (34 Euro auf Amazon)

WMF Speed Profi (55 Euro auf Amazon)

Silit Silargan (54 Euro auf Amazon)

Alle fĂŒnf Pfannen sind fĂŒr den Induktionsherd geeignet, können aber auch auf anderen Herden verwendet werden. Wie der Test zeigt, können sehr unterschiedliche Materialien gut sein. Die Silit Silargan und Kuhn Rikon Colori Cucina sind aus Funktionskeramik, Swiss Multiply hat einen Titanboden und Tefal Hero eine Titanium-Anithaft-Beschichtung.

Die robusteste Pfanne aus dem Test war die Pfanne von Silit.

Eine echte Überraschung gab es bei dem Test auch noch, und zwar war neben den erwĂ€hnten Topmarken auch eine Pfanne fĂŒr 10 CHF (8,95 Euro) „gut“, die es in der schweizerischen Supermarktkette Migros zu kaufen gibt.

Die Geschichte der Pfanne

Das Kochen ist annĂ€hernd so alt wie das Essen und damit der wohl engste Begleiter der Zivilisationsgeschichte. Wurde zu Anfang ĂŒber dem offenen Feuer oder in der Glut gegart, könnte die Zuhilfenahme heißer, am oder im Feuer liegender Steine, als erster VorlĂ€ufer der Bratpfanne betrachtet werden. Als erste primitive Kochgeschirre entwickeln sich Töpfe aus Ton. Kochen war, neben dem Grillen ĂŒber dem Feuer, somit die am weitesten verbreitete Methode des Garens.

Als nÀchster Schritt auf dem Weg zur heutigen Vielfalt kann die Entwicklung der Keramik, als Weiterentwicklung einfachen Tons durch Brennen angesehen werden. Keramik war das erste langfristig halt- und belastbare Material zur Herstellung von Kochgeschirr. Es war im Gegensatz zum einfachen Ton wasserfest und feuerbestÀndig. ArchÀologische Funde dienen noch heute als Anhaltspunkte zur Rekonstruktion historischer Entwicklung.

Dem Mittelalter ist die Entstehung erster Töpfe aus Metallen wie Kupfer, Eisen und Bronze zu verdanken. Aufgrund der aufwendigen Herstellung und den Kosten des Materials waren dies jedoch LuxusgegenstÀnde, die einer privilegierten, wohlhabenden Schicht vorbehalten blieben. Neben den weiter verbreiteten Topfformen entwickeln sich nun auch Pfannen, deren Bauform speziell auf die Zubereitungsart des Bratens ausgerichtet wurde.

Im Zuge der Errungenschaften der industriellen Revolution wurde die Metallverarbeitung zunehmend perfektioniert und vereinfacht, weshalb auch Kochgeschirr wie Bratpfannen fĂŒr breitere Bevölkerungsteile erschwinglich wurden.

Im 19. und 20 Jahrhundert entwickelt sich die Technik rasant weiter. Neue Fertigungsmethoden, neue Materialien und das zunehmende Interesse am Kochen als Kunstform ĂŒber regionale Gepflogenheiten hinaus, fĂŒhren zur preiswerten Massenproduktion unterschiedlichster Pfannenmodelle fĂŒr alle denkbaren Aufgaben.

Heute gibt es Pfannen in allen denkbaren GrĂ¶ĂŸen, Formen, ja selbst Farben, aus unterschiedlichen Materialien, in allen denkbaren Preisklassen, fĂŒr alle AnsprĂŒche.

Was die Pfanne ausmacht

Die Pfanne ist eine parallele Weiterentwicklung des Topfes. Voraussetzung fĂŒr ihre Entstehung war die Verwendung von Metall zur Herstellung von Kochgeschirr. Schon auf den ersten Blick offenbaren sich, neben allen Ähnlichkeiten, klare Unterschiede zur klassischen Topfform. Diese ergeben sich aus der Art der Verwendung und begrĂŒnden ihre besondere Eignung zum Braten.

Drei optische Merkmale machen eine klassische Pfanne insbesondere im Vergleich zum Topf aus:

  • ein niedriger Rand
  • ein grĂ¶ĂŸerer Durchmesser
  • ein lĂ€ngerer Stiel

Der niedrige Rand dient vor allen Dingen dem unkomplizierten Wenden des Bratgutes. Durch den steilen Winkel ist dies, zum Beispiel mit einem Pfannenwender, beim Topf kaum möglich.

Durch einen großen Durchmesser bietet die Pfanne trotz niedrigerem Rand viel Gesamtvolumen, hat dabei jedoch eine große, direkte AuflageflĂ€che, zum Beispiel fĂŒr grĂ¶ĂŸere FleischstĂŒcke, die so gleichmĂ€ĂŸig angebraten werden können. Austretende FlĂŒssigkeiten können zudem schneller verdampfen, ohne am Rand in höherem Maße zu kondensieren und zurĂŒckzufließen, was ebenfalls den Bratvorgang behindern wĂŒrde.

Der lange Stiel ermöglicht es, die Pfanne trotz hoher Temperaturen zu bewegen. Da es beim Braten, mehr als beim Kochen, auf ein Zusammenspiel von Temperatur und Zeit ankommt, ist es notwendig, eine Pfanne spontan und schnell vom Feuer nehmen zu können.

Edelstahlpfanne im Praxistest

Die Pfanne in aller Vielfalt

So sehr sich Pfannen nach Ihrer Funktion in ihren Grundlagen gleichen, so groß ist die Vielfalt an unterschiedlichen Modellen. Im Laufe der Geschichte haben sich, parallel zu den Vorlieben einer historischen und regionalen KĂŒche, unterschiedliche AnsprĂŒche an geeignete Pfannen herausgestellt. Nach diesen AnsprĂŒchen haben sich verschiedene Pfannenarten durchgesetzt und verbreitet. Dabei unterscheiden sich die unterschiedlichen Modelle in der Hauptsache in drei Aspekten:

  • dem fĂŒr die Grundform genutzten Material
  • der Formgebung
  • der OberflĂ€chenbeschaffenheit

Eine kleine Materialkunde

Das Material aus dem eine Pfanne gefertigt wird, hat maßgeblichen Einfluss auf ihre Eigenschaften. Welches Metall gewĂ€hlt wird, bestimmt zumindest teilweise die mögliche Formgebung. Unterschiedliche Metalle verfĂŒgen ĂŒber unterschiedliche physikalische Eigenschaften, die sich in grundlegenden Eigenschaften und Merkmalen ausdrĂŒcken. So entscheidet die Wahl des verarbeiteten Metalls ĂŒber:

  • Möglichkeiten und Grenzen der Formgebung
  • WĂ€rmeleitfĂ€higkeit
  • Belastbarkeit und Haltbarkeit (z.B. bei hohen Temperaturen)
  • Eignung fĂŒr verschiedene moderne Herdarten (z. B. Induktion)
  • Reinigungs- und Pflegeaufwand
  • Gewicht
  • Preis

Pfannen aus Aluminium

Aluminiumpfannen werden durch sogenanntes Tiefziehen hergestellt. Durch Zug und Druck in spezielle Formen wird Aluminiumblech in die gewĂŒnschte Form gebracht, wobei die gleichmĂ€ĂŸige StĂ€rke des eingesetzten Bleches erhalten bleibt.

Aluminium ist ein guter WĂ€rmeleiter bei deutlich geringem Gewicht. Aus einer einzelnen Schicht gefertigt, sind Aluminiumpfannen jedoch nicht fĂŒr Induktionsherde und nicht fĂŒr höchste Temperaturen geeignet.

Aluminiumpfannen werden in den meisten FÀllen beschichtet. Handelt es sich hierbei um eine keramische Beschichtung, ist eine Erhitzung der Pfanne bis 400° Celsius möglich.

Pfannen aus Edelstahl

Edelstahl als hochreiner Stahl verfĂŒgt ĂŒber zahlreiche Materialeigenschaften, durch die es sich auch fĂŒr die Herstellung von Bratpfannen eignet. Diese werden grundsĂ€tzlich beschichtet und unbeschichtet angeboten.

FĂŒr beide Arten gilt jedoch, dass Edelstahl ein grundsĂ€tzlich schlechter WĂ€rmeleiter ist. Um diesem Umstand entgegen zu wirken, wird der Boden einer Edelstahlpfanne oft aus mehreren Schichten gefertigt. Beim nach seinem Aufbau benannten Sandwichboden, liegt zwischen zwei Ă€ußeren Edelstahlschichten eine zusĂ€tzliche Schicht aus Aluminium oder Kupfer. Dieser Aufbau erhöht die WĂ€rmeleitfĂ€higkeit deutlich.

unbeschichtete Edelstahlpfannen

Pfannen aus unbeschichtetem Edelstahl sind in der Lage, unter hohen Temperaturen zu bestehen und eignen sich deshalb gut zum scharfen also schnellen, heißen Anbraten. Gerade fĂŒr unerfahrene Köche stellen sie deshalb eine Herausforderung dar. Bratgut wie Fleisch kann bei unsachgemĂ€ĂŸer Behandlung schnell anbrennen. Deshalb erfordern unbeschichtete Edelstahlpfannen den großzĂŒgigen Einsatz von Fett oder Öl.

Da unbeschichteter Edelstahl unter UmstĂ€nden geringste Mengen Nickel an das Bratgut abgeben kann, sind Pfannen aus diesem Material nur bedingt fĂŒr Allergiker geeignet, die entweder auf anderes Material zurĂŒckgreifen oder zumindest beschichtetes Aluminium bevorzugen sollten.

beschichtete Edelstahlpfannen

Die Beschichtung einer Pfanne aus Edelstahl vereint die gute HitzebestĂ€ndigkeit des Grundmaterials mit den positiven Eigenschaften einer Beschichtung. Die Beschichtung, die hĂ€ufig in Form von Keramik erfolgt, vermindert die Gefahr des Anbrennens und reduziert den Reinigungs- und Pflegeaufwand deutlich. Durch ihre Beschichtung sind Aluminiumbratpfannen auch fĂŒr Nickelallergiker unbedenklich.

Edelstahlpfannen sind fĂŒr alle Herdarten geeignet und besonders die keramikbeschichtete Variante kann als Allroundtalent betrachtet werden.

Pfannen aus Gusseisen

Gusseisen zeichnet sich im Gegensatz zu Stahl durch seinen höheren Kohlenstoffanteil aus. Wie der Name verrĂ€t, findet die Formgebung alleine durch Gießen der verflĂŒssigten Grundstoffe statt. Durch den hohen Kohlenstoffanteil ist Gusseisen spröde und kann nicht geschmiedet werden.

Damit Pfannen aus Gusseisen sich fĂŒr alle Herdarten eignen, werden ihre Böden plan geschliffen.

Gusseisenpfannen verfĂŒgen ĂŒber eine gute WĂ€rmeleitfĂ€higkeit. Aufgrund hohen WandstĂ€rke benötigen sie jedoch eine vergleichsweise lange AufwĂ€rmzeit. Einmal erhitzt können sie jedoch sehr hohen Temperaturen bestehen und geben diese gleichmĂ€ĂŸig an das anliegende Bratgut ab. Sie eignen sich deshalb hervorragend zum scharfen Anbraten.

AuffĂ€llig ist bei Pfannen aus Gusseisen ihre robuste Erscheinung. Eine Gusspfanne ist fast unzerstörbar und geeignet ihren Nutzer ein KĂŒchenleben lang zu begleiten. Dabei macht sie sich meist durch ihr hohes Gewicht bemerkbar.

Im Laufe der Zeit bildet sich durch Einbrennen eine natĂŒrliche Antihaftbeschichtung, die zusĂ€tzlich die Pfanne schĂŒtzt und oft als Patina bezeichnet wird und fĂŒr viele Profis die besondere QualitĂ€t einer solchen Pfanne ausmacht.

Pfannen aus Schmiedeeisen

Durch Walzen, Schneiden und Schmieden wird kohlenstoffÀrmeres Eisen, auch Luppe genannt, in diverse Formen gebracht und findet in vielen Bereichen Verwendung. Ein Bereich sind meist professionelle Bratpfannen aus Schmiedeeisen.

Die Formgebung bis zu ihrer Endform kann in Verfahren der Kalt- und der Warmverformung erfolgen, sowohl mit industriellen Methoden, als auch in konservativem Handwerk. Die QualitĂ€t und nicht zuletzt ihr Preis sind von der gewĂ€hlten Art der Herstellung maßgeblich abhĂ€ngig.

Äußerlich und in ihren Eigenschaften Ă€hneln schmiedeeiserne Pfannen solchen aus Gusseisen: auch sie ĂŒberzeugen durch ihre Eigenschaften der WĂ€rmeleitung und auch sie sind robust, langlebig und schwer.

Dabei sind geschmiedete Pfannen nicht unempfindlich. Bei unsachgemĂ€ĂŸer Verwendung, wie zum Beispiel dem Einsatz der Pfanne auf einem fĂŒr ihren Durchmesser zu kleinen Herdplatte, kann sich der Boden einer solchen Pfanne verziehen, was deren Nutzbarkeit zumindest deutlich einschrĂ€nkt.

Pfannen aus Kupfer

Kupfer ĂŒberzeugt allem voran durch seine WĂ€rmeleitfĂ€higkeit. Hier liegt Kupfer an der Spitze aller Metalle, lediglich ĂŒbertroffen von Silber.

Diese herausragende Eigenschaft kommt besonders in Verbindung mit einer Verwendung auf Gasflammen zur Geltung.

Da Kupfer geeignet ist, mit anliegenden Speisen chemisch zu reagieren, werden Kupferpfannen meist auf der InnenflÀche beschichtet. Dies geschieht meist durch Verzinnen oder eine Beschichtung mit Edelstahl oder Keramik.

Nicht zuletzt optisch sind Kupferpfannen bei vielen Benutzern sehr beliebt.

Produktbeschreibung der fĂŒnf besten Pfannen

Tefal E85606 Jamie Oliver Edelstahl Pfanne

Die E85606 Jamie Oliver Edelstahl Pfanne von Tefal ist von hoher QualitĂ€t im TestVom Profikoch empfohlene Pfannen sind meistens hochwertig und vor allen Dingen fĂŒr die vielseitige Nutzung geeignet. Sie erlauben das einfache Kochen mit kreativen Ideen.

Beim Anbraten der Speisen ist ein anderes Zusammenspiel an WĂ€rmespeicherung, Hitzeentwicklung und WĂ€rmeverteilung notwendig. Dazu ist eine hochwertige Antihaftbeschichtung das A und O einer guten Pfanne. Mit robusten Materialien versprechen die Modelle eine lange Haltbarkeit, die leichte Reinigung und die unkomplizierte Nutzung.

Der Spitzenkoch Jamie Oliver wirbt fĂŒr die „Tefal E85606 J“, da diese zu den ersten Pfannen gehört, die einen integrierten Temperaturanzeiger aufweisen. Verschiedene Modelle von „Tefal“ wurden in seiner RestaurantkĂŒche getestet und von ihm persönlich ausgewĂ€hlt.

Dieses Modell gestattet ĂŒber dem am Pfannenboden vorhandenen Thermo-Spot die Anzeige der optimalen Brattemperatur, indem sich der Punkt rot verfĂ€rbt.

Jamie Oliver testet die Tefal E85606 PfanneBei der Tefal Pfanne handelt es sich um ein Modell, das aus Edelstahl und sechs Lagen Tefal besteht, eine Hartgrundierung, ein Top Coat und eine Antihaftbeschichtung aufweist. Durch den robusten Kapselboden ist die Pfanne induktionsgeeignet und kann auch mit Metallgeschirr benutzt werden, ohne befĂŒrchten zu mĂŒssen, dass die Beschichtung beschĂ€digt wird oder der Innenboden zerkratzt. Dazu bewirkt das Material die dauerhafte FormbestĂ€ndigkeit und eine gleichmĂ€ĂŸige Hitzeverteilung, damit gebratene Speisen noch besser gelingen.

Die „Tefal Pfanne Jamie Oliver“ gibt es in der GrĂ¶ĂŸe zwischen 20 bis 28 Zentimeter. Möglich ist auch der Kauf eines Sets oder eine Pfanne mit Deckel. Die hier extra tiefe Form ist fĂŒr die schonende Zubereitung gedacht, z. B. fĂŒr das Schmoren von Fleisch oder das Anbraten von einer grĂ¶ĂŸeren GemĂŒsemenge. Nicht nur die Pfanne selbst besteht aus Edelstahl, sondern auch der Griff. So kann die Pfanne genauso im Backofen verwendet werden und ĂŒbersteht Temperaturen bis zu 260 Grad Celsius.

Das bietet sich immer dann an, wenn die Zubereitung das kurze Anbraten und dann Ausbacken der Speisen erfordert. Die Pfanne besitzt einen SchĂŒttrand und kann ausgegossen werden, ohne dass etwas tropft oder daneben geht.

WMF Devil Pfannenset 2-teilig

Die Devil Pfanne von WMF wird getestetModerne Pfannen gibt es in der Fertigung verschiedener Materialien, die das gute, alte Gusseisen immer mehr ersetzen. Edelstahl und Aluminium sind leichter, dazu sorgt eine hitzebestĂ€ndige Antihaftbeschichtung im Inneren der Pfanne fĂŒr das saubere und punktgenaue Anbraten der Speisen, ohne dass etwas verbrennt oder anklebt.

Besonders Edelstahl ist langlebig, ein hochwertiger Boden dann auch fĂŒr Induktionsplatten und andere Herdarten geeignet. Bei den im Test vorgestellten Modellen von „WMF“ besteht das Set aus zwei verschiedenen Pfannen mit der GrĂ¶ĂŸe von 24 und 28 Zentimeter im Durchmesser.

Die Pfannen sind Teil der von „WMF“ angebotenen Serie „Devil“ und nicht nur aus Cromargan Edelstahl gemacht, sie weisen auch eine keramische Beschichtung auf, die Ă€ußerst hitzebestĂ€ndig ist. Dadurch können auch empfindlichere Speisen einfacher zubereitet werden, z. B. Eierspeisen, GemĂŒse oder Fisch. Gleichzeitig bieten das Material und der hochwertige Pfannenboden eine hervorragende Hitzeverteilung und die Möglichkeit des scharfen und schnellen Anbratens bei höheren Temperaturen.

Eine sichere Anwendung ist durch den ergonomischen Griff aus Kunststoff möglich. Dieser erhitzt sich nicht und kann auch bei starker Hitze berĂŒhrt werden, um die Pfanne zu verschieben, zu drehen oder hochzuheben. Die grĂ¶ĂŸere Stielpfanne des Sets ist etwa 6 Zentimeter hoch, die kleine Pfanne 5,5 Zentimeter. Sie bieten beide den Vorteil einer guten WĂ€rmespeicherung und das gleichmĂ€ĂŸige und gelungene Anbraten von Fleisch, Eiern oder Fisch mit guter Hitzeverteilung.

Auch die Reinigung gestaltet sich einfach und unkompliziert, wobei es sich empfiehlt, beide Pfannen schnell mit der Hand abzuwaschen. FĂŒr die SpĂŒlmaschine sind sie weniger geeignet, da die Keramikbeschichtung ansonsten beschĂ€digt wird.

RÖSLE ELEGANCE Bratpfanne

Die Pfanne von RÖSLE ELEGANCE ist sehr pflegeleicht im TestWirkliche ProfiqualitĂ€t bieten meistens nur Pfannen, die auch etwas teurer sind. Dennoch lohnt der Kauf, da diese Modelle das Braten und Kochen deutlich vereinfachen und die Zubereitung vieler Speisen gestatten, die dann auch köstlich gelingen. Alleine das Anbraten von Fleisch, Fisch, von Eiern oder Bratkartoffeln fĂŒhrt in einer minderwertigen Pfanne hĂ€ufig dazu, dass die Lebensmittel anbrennen oder ankleben. Eine hochwertige Pfanne dagegen bietet die Antihaftversiegelung und einen robusten Boden fĂŒr eine gleichmĂ€ĂŸige WĂ€rmeverteilung und Speicherung.

Die „RÖSLE ELEGANCE Bratpfanne“ ist optisch schlicht und elegant gefertigt und besteht hochglĂ€nzendem Edelstahl. Damit ist sie sehr leicht und kann einfach geschwenkt oder gedreht werden. Das Gewicht liegt unter 1 Kilogramm, die Pfanne hat einen Durchmesser von 24 Zentimeter, ist aber von „Rösle“ auch in anderen GrĂ¶ĂŸen erhĂ€ltlich. Die hochwertige Antihaftbeschichtung aus Proplex ist Ă€ußerst hitzebestĂ€ndig und ideal fĂŒr leicht haftendes Bratgut geeignet. Dazu gehören Eier- und Mehlspeisen, GemĂŒse oder Fisch. Das Material kann mit Teflon verglichen werden und lĂ€sst sich entsprechend gut reinigen.

Die Pfanne hat einen gekapselten Pfannenboden mit einem integrierten Aluminiumkern. Das ermöglicht die gleichmĂ€ĂŸige Hitzeverteilung und die Nutzung auf verschiedenen Herdplatten, darunter auch Induktion oder Keramik. Durch den ergonomischen Griff aus Edelstahl kann die Pfanne nach dem Anbraten in den Backofen gestellt werden. Genauso ist das Modell durch die Materialien fĂŒr die Reinigung in der SpĂŒlmaschine geeignet.

In der Anwendung beweist das Modell eine lange Haltbarkeit und Nutzung mit leichter Hand. Daher ist auch ein vielseitiger und hĂ€ufiger Einsatz möglich, wobei die Zubereitung unkompliziert bleibt und die Speisen nach Wunsch gelingen. Von „Rösle“ wird das Modell in mehreren GrĂ¶ĂŸen und auch im Set angeboten, falls eine optische Anpassung an das ĂŒbrige Kochgeschirr und eine hohe QualitĂ€t aller Pfannen gewĂŒnscht sind. Weitere GrĂ¶ĂŸen gibt es mit 20 Zentimeter, 28 Zentimeter und 32 Zentimeter. Der Setkauf ist zwei- oder dreiteilig möglich.

Auch das passende Zubehör, darunter ein Spritzschutz oder Deckel, sind bei dem Hersteller zu haben.

Lodge Chef Collection Gusseisen Bratpfanne

Die Lodge Chef Pfanne ist sehr langlebig im Test und VergleichPfannen aus Gusseisen sind lange in Gebrauch und gehören noch immer zu den hochwertigen QualitĂ€tsmodellen, die dann auch fĂŒr alle Herdarten geeignet sind und durch das klassische Pfannenmaterial langlebig sind und das Anbraten erleichtern. Die Pfannen werden nicht geschmiedet, sondern erhalten ihre Formgebung aus einem einzigen Guss. Sie sind besonders gut fĂŒr hohe Temperaturen geeignet und benötigen auch in der AufwĂ€rmphase etwas lĂ€nger. DafĂŒr ist eine ausgezeichnete Hitzespeicherung und WĂ€rmeverteilung möglich, die deutlich besser möglich ist als bei anderen Pfannenmaterialien.

Ein Profimodell ist die „Lodge Bratpfanne“ im Test, hat auch ein ordentliches Gewicht von etwa 3 Kilogramm. Es handelt sich um eine grĂ¶ĂŸere Pfanne mit einem Durchmesser von 30 Zentimeter. Im Ton ist die Pfanne anthrazitfarbig, im Material komplett aus Gusseisen gefertigt. Sie erfordert vor der Erstbenutzung das Einbrennen, um ihre natĂŒrliche Beschichtung zu gewinnen. WĂ€hrend der Herstellung entsteht auf dem Pfannenboden eine Blase, die nach dem AushĂ€rten bestehen bleibt. Damit das Eisen nicht oxidiert, kann der Punkt mit etwas Öl eingefettet werden. Auf die Leistung und QualitĂ€t der Pfanne hat die Tropfen- oder Blasenbildung keinen Einfluss.

Die „Lodge Gusseisenpfanne“ gehört zu der vom Hersteller angebotenen Serie „Chef Collection“ und ĂŒberzeugt durch eine sehr hohe QualitĂ€t. Der Boden ist plan und robust, fĂŒr alle Herdarten geeignet und ermöglicht nach einer kurzen AufwĂ€rmzeit die gleichmĂ€ĂŸige WĂ€rmeverteilung und Hitzespeicherung. Vorteilhaft bei Gusseisen bleibt immer, dass hier auch Metallgeschirr verwendet werden kann und nicht zu sehr darauf geachtet werden muss, dass der Boden oder die Beschichtung nicht beschĂ€digt werden.

Die Reinigung sollte mit der Hand und mit klarem, warmem Wasser geschehen. Sie ist bei diesem Modell unkompliziert und einfach möglich. Es empfiehlt sich dazu, die Pfanne trocken zu wischen und einzuölen. FĂŒr das Einbrennen kann z. B. Leinöl verwendet werden, da dieses eine schwĂ€chere Rauchbildung zeigt und sich darĂŒber hinaus auch etwas schneller zersetzt.

Die Pfanne hat einen stabilen und kleineren Stielgriff und einen runden Griff auf der anderen Seite. Sie kann auch problemlos in den Backofen gestellt werden.

Bellarini Bologna Granitum BA0L0.28 / 9N5F-0

Die 9N5F-0 Pfanne von Bellarini Bologna hat viele Vorteile im Test gezeigtTatsĂ€chlich macht es einen Unterschied, welche Bratpfanne fĂŒr die Zubereitung verschiedenster Speisen verwendet wird. Ist das Modell minderwertig und aus Billigmateriealien gefertigt, kleben die Zutaten an oder verbrennen schneller als notwendig. Dazu sind nicht alle Modelle fĂŒr moderne Herdarten geeignet, z. B. fĂŒr ein Ceran- oder Induktionskochfeld. Eine hochwertige Pfanne dagegen erlaubt das Anbraten von Fisch, Fleisch und GemĂŒse auf den Punkt. Entscheidend sind eine gute Beschichtung, eine hervorragende WĂ€rmespeicherung und gleichmĂ€ĂŸige Temperaturverteilung.

Die „Bellarini Bologna Granitum Stielpfanne“ wird in Italien gefertigt und ist induktionsgeeignet. Bereits der Aufbau der Pfanne zeigt, dass hochwertige Materialien verwendet wurden und die Pfanne dickwandig und robust ist. Das liegt an dem kaltgeschmiedeten Rein-Aluminium als verwendetes Material. Die Pfanne enthĂ€lt eine widerstandsfĂ€hige Antihaftbeschichtung, so dass die Speisen nicht anbrennen können und auch die Reinigung leichter möglich ist.

Die Antihaftbeschichtung besteht aus fĂŒnf Schichten, wobei zwei die Basis von Mineralpartikeln aufweisen. Das Modell kann entsprechend lange verwendet werden, ohne dass sich die Beschichtung abnutzt. Auch wenn bei der Benutzung solcher hochwertigen Pfannen etwas Vorsicht notwendig ist und Hersteller meistens Holzkochgeschirr empfehlen, ist diese Beschichtung im Vergleich relativ kratzfest und kann auch mit Metallgeschirr verwendet werden. Dazu hat die Pfanne im Außenbereich eine Silikonbeschichtung und ist fĂŒr die SpĂŒlmaschine geeignet.

Die „Bellarini Pfanne“ ist in verschiedenen GrĂ¶ĂŸen erhĂ€ltlich, kann dazu im Set mit drei Pfannen mit dem jeweiligen Durchmesser von 20 Zentimeter, 24 Zentimeter und 28 Zentimeter erworben werden. „Bellarini“ bietet auf der eigenen Website darĂŒber hinaus auch ein großes Modell mit dem Durchmesser von 32 Zentimeter an. Die Pfanne besitzt einen polierten Bimetall-Boden und gestattet so eine sehr kurze Aufheizdauer und gute WĂ€rmeverteilung.

Ein moderner und ergonomischer Griff macht die Handhabung einfach und sicher. Dazu ist am Griff eine Temperaturanzeige integriert, die anzeigt, wann die ideale Brattemperatur erreicht oder die Pfanne abgekĂŒhlt ist.

Die Pfanne und der Herd

Verschiedene Herdarten sind inzwischen weit verbreitet:

  • Elektro-Masse-Kochplatten
  • Ceran Kochfelder
  • Gas-Kochfelder
  • Induktionskochfelder

Um zu klĂ€ren, ob eine Pfanne fĂŒr einen bestimmten Herdtypen geeignet ist, sollten in erster Linie Herstellerangaben beachtet werden, die hierĂŒber klare Auskunft geben. Die ĂŒberwiegende Mehrheit aller handelsĂŒblichen Pfannen ist fĂŒr gĂ€ngige Herdarten geeignet. Eine Ausnahme bilden hier lediglich Induktionskochfelder. Bei ihnen sind, vereinfacht ausgedrĂŒckt, nur solche Materialien bei Kochgeschirr geeignet, die ferromagnetische Eigenschaften aufweisen. Das heißt, dass Pfannen, deren Böden komplett aus Aluminium oder Edelstahl bestehen, in der Regel nicht induktionsgeeignet sind.

Beschichtungen

Um die positiven Eigenschaften der einzelnen Materialien, aus denen Pfannen gefertigt werden können, zu unterstĂŒtzen und negative Aspekte auszugleichen, werden Pfannen hĂ€ufig beschichtet. Eine Beschichtung erfolgt an den FlĂ€chen der Pfanne, die mit Bratgut in Kontakt kommen und kann mit verschiedenen chemischen Stoffen oder Verbindungen erfolgen. Jede Variante fĂŒr sich birgt wiederum Vor- und Nachteile.

Fissler Protect Pfanne

Antihaftbeschichtung

Unter dem Handelsnamen Teflon allgemein bekannt geworden, besteht die gebrÀuchlichste thermoplastische Antihaftbeschichtung aus Polytetrafluorethylen (PTFE). Als Zufallsentdeckung des Chemikers Roy Plunkett aus dem Jahre 1938, bleibt es lange ohne konkrete Verwendung. Erst 1954 erhÀlt die Frau des Chemikers Marc Grégoire zusammen mit Georgette Wamant ein erstes Patent auf die Beschichtung von Töpfen und Pfannen mit dem chemisch reaktionsschwachen und hitzebestÀndigen Material.

Die Verbindung zwischen einer solchen Antihaftschicht und der PfannenoberflĂ€che geschieht mechanisch, nicht chemisch. Die Pfanne wird zu diesem Zweck durch Sandstrahlen oder durch SĂ€ure aufgeraut und anschließend das PTFE unter Druck aufgebracht. Als Begleiterscheinung ist eine Antihaftbeschichtung nur begrenzt kratzfest.

Als Hilfsstoff bei der Herstellung einer solchen Antihaftbeschichtung kommt hĂ€ufig PerfluoroctansĂ€ure (PFOA) zum Einsatz. Dieser Stoff dampft bei hohen Temperaturen aus und steht in Verdacht, krebserregend zu sein, weshalb allgemein von einer Überhitzung von Bratpfannen abgeraten wird.

Um die Kratzfestigkeit der Beschichtung zu erhöhen, bringen einige Hersteller zusÀtzlich eine Spritzschicht aus Aluminium-Titan-Mischoxid auf, die zwischen der Pfanne und der Antihaftbeschichtung liegt und deren Verbindung verstÀrkt.

Siliziumoxid als keramische PFTE-freie Auflage stellt eine weitere Variante der gebrĂ€uchlichen Antihaftbeschichtungen dar. Sie ist bis 400 °C temperaturbestĂ€ndig und weit unempfindlicher gegen BeschĂ€digungen durch Kratzen. Die Antihafteigenschaften einer solchen keramischen Beschichtung sind jedoch empfindlich gegenĂŒber Überhitzung des Bratfettes und können generell mit der Zeit ihrer Verwendung nachlassen.

Emaille-Beschichtung

Die Emaillierung einer Bratpfanne geschieht in der Regel durch einen glasĂ€hnlichen Überzug aus einer Siliziumverbindung. Dieser Überzug dient vor allen Dingen dem Korrosionsschutz und dem Schutz des Bratgutes vor eventuell allergieauslösenden Bestandteilen des Pfannenmaterials. Die Beschichtung wirkt sich zusĂ€tzlich positiv auf das Bratverhalten und den Pflegeaufwand einer Pfanne aus.

Pfannenarten

Neben unterschiedlichen Grundmaterialien und der Auswahl verschiedener Beschichtungen, charakterisieren unterschiedliche Formen die große Auswahl an Pfannen. Dabei orientiert sich die Form in der Hauptsache an ihrem jeweiligen Verwendungszweck. Einige Formen sind weit verbreitet und entsprechend bekannt, andere sind eher regional oder bei Profis und ausgewiesenen Hobbyköchen anzutreffen.

Tefalpfanne im Praxistest

BlinĂœ-PfĂ€nnchen

BlinĂœ sind eine aus Osteuropa stammende SpezialitĂ€t. Die hauchdĂŒnn ausgebackenen Eierkuchen werden warm und teilweise herzhaft oder auch sĂŒĂŸ gefĂŒllt und eingerollt verzehrt.

BlinĂœpfannen werden in unterschiedlichen Formen und GrĂ¶ĂŸen angeboten. Generell bestehen sie aus Gusseisen und werden vor dem Ausbacken des flĂŒssigen Hefeteiges mit einer in Speiseöl getauchten Zwiebel ausgestrichen.

BlinĂœpfannen können rund oder eckig sein und aus einer einzelnen durchgehenden FlĂ€che oder aber mehreren kleinen nebeneinander angeordneten runden Vertiefungen bestehen, in denen gleichzeitig mehrere kleine Eierkuchen zubereitet werden.

BrÀter-Pfanne

BrĂ€terpfannen werden aus verschiedenen Grundmaterialien gefertigt sowohl in runder als auch in eckiger Form, meist mit halbhohem Rand angeboten. Sie sind beidseitig mit kurzen Griffen versehen und vielseitig einsetzbar. Mit hitzefesten Griffen ausgestattet und mit einem Deckel versehen, eignen sie sich auch zum Garen im Backofen und können so fĂŒr zahlreiche verschiedene Gerichte genutzt werden.

CrĂȘpes-Pfanne

Die hauchdĂŒnn ausgebackenen Eierkuchen stammen aus Frankreich und sind seit vielen Jahren, insbesondere mit sĂŒĂŸem Belag oder FĂŒllung, auch in Deutschland beliebt. Bekannt vor allen Dingen von Volksfesten und JahrmĂ€rkten, trauen sich immer öfter auch Hobbyköche an die heimische Zubereitung.

Klassischerweise werden CrĂȘpes auf einer sogenannten CrĂȘperie zubereitet, einer randlosen, kreisrunden Metallplatte (meist Gusseisen), beheizt wahlweise mit Gas oder Strom.

Daneben werden CrĂȘpespfannen in verschiedenen GrĂ¶ĂŸen, aus unterschiedlichen, meist beschichteten Materialien angeboten. Sie zeichnen sich auf den ersten Blick durch ihren dĂŒnnen, sehr niedrigen, angeschrĂ€gten Rand und einen lĂ€ngeren Stiel aus. Der dĂŒnnflĂŒssige, eher geschmacksneutrale CrĂȘpesteig wird in die Mitte der heißen Pfanne gegossen und durch Schwenken oder durch Verstreichen mit einem hölzernen Teigrechen verteilt.

Meist werden beschichtete Pfannen verwendet, da CrĂȘpes in der Regel ohne Fett ausgebacken werden.

Eier-Pfanne

Die Eierpfanne gleicht der BlinĂœpfanne. Auch sie wird entweder als kleine Einzelpfanne, zur Zubereitung eines einzelnen Spiegeleies oder aber als grĂ¶ĂŸere Pfanne mit mehreren separaten Vertiefungen angeboten

Fischpfanne

Eine Fischpfanne zeichnet sich durch ihre charakteristische ovale Form aus, die der Form und dem Platzbedarf eines kompletten Fisches entspricht. Grundmaterial und Beschichtung sind hierbei nicht vorgegeben.

Kippbratpfanne

Die Kippbratpfanne ist eine Erfindung der Großgastronomie. In einem Gestell, meist aus Edelstahl, ist eine große, eckige Wanne eingelassen, die ĂŒber Gasflamme oder mit Strom beheizt wird. Diese dient als eigentliche Pfanne und hat oft ein Fassungsvermögen von mehr als 100 Litern. Ihren Namen verdankt sie der Möglichkeit, diese Wanne nach vorne zu kippen, um so zubereitete Speisen in geeignete BehĂ€lter abzufĂŒllen oder die Pfanne einfach zu reinigen.

Lyonnaiser Pfanne

Die klassische Lyonnaiser Bratpfanne besteht aus Schmiedeeisen. Es finden sich aber auch Modelle aus Edelstahl oder aus Kupfer. Die Lyonnaiser Pfanne zeichnet sich durch den gerundeten Übergang vom Pfannenboden zum mindestens halbhohen Rand aus. Sie eignet sich dadurch gut zum Schwenken des Bratgutes oder auch zum Flambieren.

Makiyakinabe

Diese spezielle japanische Pfannenvariante dient zur Herstellung von Eieromelettes, die in der japanischen KĂŒche, nach der Zubereitung, Ă€hnlich dem klassischen Sushi, gerollt werden. Die viereckigen Pfannen, klassisch mit Holzstiel, bestehen aus Aluminium, Gusseisen oder verzinntem Kupfer. Nach ihren Abmessungen unterscheidet man drei Typen:

  • Knatƍ – Breite und LĂ€nge je 10-30 cm (ĂŒblicherweise 15-25 cm)
  • Kansai – Breite 10-30 cm (ĂŒblicherweise 15-25 cm), LĂ€nge 15-35 cm (ĂŒblicherweise >1,5fache Breite)
  • Nagoya – Breite 15-35 cm, LĂ€nge 10-30 cm (ĂŒblicherweise 15-25 cm)

Paella-Pfanne

Die klassische Paella-Pfanne zeichnet sich durch einen großen Durchmesser aus, besteht aus Eisen oder Stahl und eignet sich, mit zwei gegenĂŒberliegend angebrachten Henkeln und dem angeschrĂ€gten, im Vergleich zum Durchmesser niedrigen Rand, besonders fĂŒr das beliebte spanische Nationalgericht. Durch ihren ĂŒbergroßen Durchmesser eignet sie sich primĂ€r zum Kochen ĂŒber dem offenen Feuer, hierzu werden passende Dreibeinstative angeboten, die auch mit einem Gasbrenner ausgestattet sein können. FĂŒr die heimische Anwendung werden inzwischen auch verkleinerte Modelle angeboten, die sich fĂŒr die GrĂ¶ĂŸe handelsĂŒblicher Herdplatten eignen.

Poffertjes-Pfanne

Poffertjes sind kleine, runde, etwa daumendicke Pfannkuchen aus den Niederlanden. Sie werden aus einem sĂŒĂŸen Eierkuchenteig hergestellt und zusĂ€tzlich mit Puderzucker bestreut serviert.

Poffertjespfannen, auch Augenpfannen oder Krapfenpfannen genannt, dienen zur gleichzeitigen Zubereitung mehrere dieser KĂŒchlein. Dazu besteht die gusseiserne oder aus anderen ĂŒblichen Materialien gefertigte, beschichtete Pfanne, mit Stiel oder seitlichen Henkeln, aus mehreren halbkugelförmigen Mulden. In die gefetteten Mulden wird der zĂ€hflĂŒssige Teig gefĂŒllt und nach der HĂ€lfte der Backzeit gewendet.

Schmorpfanne

Die hohe Schmorpfanne kann aus allen genannten Materialien bestehen und verfĂŒgt meist ĂŒber gegenĂŒberliegend angebrachte Henkel oder aber einen Stiel und einen Henkel. Sie dient dem kurzen scharfen Anbraten und anschließendem Garen in FlĂŒssigkeit. Dies kann sowohl auf dem Herd als auch im Ofen passieren. Die meisten Schmorpfannen verfĂŒgen hierfĂŒr ĂŒber einen Deckel. Oft werden Schmorpfannen zusĂ€tzlich als Servierpfannen angeboten.

Schnecken-Pfanne

Üblicherweise werden Schnecken nicht auf dem Herd, sondern im Ofen zubereitet. Echte Schneckenpfannen bestehen deshalb oft aus Keramik. Schneckenpfannen aus Metall gleichen hingegen den bereits genannten Poffertjepfannen und können alternativ auch fĂŒr die Zubereitung solcher Eierkuchen genutzt werden.

Servierpfanne

Die Servierpfanne gleicht weitestgehend der Schmorpfanne und wird oft auch als solche genutzt. Die Eigenart besteht in einem geringeren Gewicht und kleineren, eng anliegenden seitlichen Griffen, meist temperaturgeschĂŒtzt, die das Servieren erleichtern sollen.

Steak-Pfanne

Die klassische Steak-Pfanne, auch als Grillpfanne bezeichnet, besteht aus schwerem Gusseisen, ist viereckig und zeichnet sich durch die parallel angeordneten Rillen im Pfannenboden aus. Die Rillen simulieren einen Grillrost und geben dem anliegenden Fleisch, in Kombination mit den hohen Temperaturen einer gusseisernen Pfanne, das grilltypische Streifenmuster und die gewĂŒnschten Röstaromen.

Steakpfannen sind aus einem StĂŒck, mit Stiel gegossen oder sind mit einem nachtrĂ€glich angesetzten, manchmal auch abnehmbaren Stiel aus Holz versehen. Seitlich angebracht, verfĂŒgen sie ĂŒber eine oder zwei gegenĂŒberliegende AuslĂ€ufe, halbrunde Vertiefungen, ĂŒber die BratenflĂŒssigkeit abgegossen werden kann.

Wendepfanne

Eine Wendepfanne besteht strenggenommen aus zwei separaten Pfannen, die meist durch ein Scharnier miteinander verbunden sind. Sie wird auch als Doppelpfanne bezeichnet. Sie ersetzt den Pfannenwender oder gekonntes Wenden durch Schwenken und Werfen oder Zuhilfenahme eines Tellers.

Damit eignet sie sich besonders fĂŒr Omelettes, Eierkuchen und Ă€hnliches. Ist die Bratzeit einer Seite des Bratgutes erreicht, wird die Pfanne geschlossen und schwungvoll gewendet. Das Bratgut landet umgekehrt in der zweiten Pfanne und wird dort weiter gegart. Hohe Temperaturen können nicht gleichzeitig in beiden Pfannen erreicht und gehalten werden. Deshalb eignen sich Wendepfannen nur bedingt zum scharfen Anbraten. Zwei Pfannen bedeuten zudem doppeltes Gewicht.

Wok

Der echte chinesische Wok ist fĂŒr die meisten europĂ€ischen KĂŒchen nicht problemlos geeignet. Die Pfanne aus Gusseisen, Stahlblech, Edelstahl oder Aluminium hat keinen Boden, sondern besteht aus einer halben Kugelform. Somit ist es auf einem handelsĂŒblichen Herd nicht möglich, den Wok zu erhitzen. HierfĂŒr sind entweder spezielle Herdarten mit entsprechenden Aussparungen oder Vorrichtungen notwendig, oder eine angepasste Wok-Form. Bei der europĂ€ischen Variante bildet ein runder Boden mit kleinem Durchmesser eine geeignete StandflĂ€che.

Durch die kleine BodenflĂ€che und den hohen, ausladenden Rand können in der Wok-Pfanne verschiedene Hitzezonen genutzt werden. Die starke Hitze im Zentrum nimmt mit dem Rand gleichmĂ€ĂŸig ab.

Der Wok ist vielseitig fĂŒr verschiedene Garformen einsetzbar und damit fĂŒr eine Vielzahl an Zutaten und Gerichten geeignet. Der Wok kann sogar als einfache Fritteuse genutzt werden.

NĂŒtzliches Zubehör

Neben der Wahl der geeigneten Pfanne hat die Auswahl weiterer Utensilien Einfluss auf den Erfolg der Zubereitung. Der Griff zu Gabel, Messer oder Löffel kann sich nicht nur negativ auf das Gelingen des Gerichtes auswirken, im schlimmsten Fall fĂŒhrt er auch zu BeschĂ€digungen der Pfanne.

Neben den unterschiedlichen Funktionen und resultierenden Formen zeichnen sich geeignete Hilfsmittel vor allen Dingen durch die verarbeiteten Materialien aus. Als besonders geeignet haben sich hier bestimmte Materialien und deren Kombination erwiesen:

  • Holz
  • Edelstahl
  • Kunststoff
  • Silikon

Jeder dieser Werkstoffe besitzt individuelle Vor- und Nachteile und ist deshalb fĂŒr unterschiedliche Zwecke geeignet.

Holz ist optisch meist ansprechend. Außerdem ist es ein umweltfreundlicher, nachwachsender Rohstoff. Das Naturprodukt Holz ist leicht, stabil, vielseitig und preiswert. Es stellt jedoch besondere AnsprĂŒche an die Pflege. Holz darf in der Regel zum Beispiel nicht in der SpĂŒlmaschine gereinigt werden. Eine Alternative zu KĂŒchenutensilien aus Holz sind solche aus Bambus, welches Ă€hnliche Eigenschaften ausweist, dabei aber noch leichter und stabiler ist.

Silit Bratpfanne Silargan

Metall ist ebenso vielseitig in der möglichen Formgebung. Es ist robust, hygienisch und leicht zu reinigen. Aufgrund seiner HĂ€rte kann es bei unsachgemĂ€ĂŸer Verwendung jedoch zu BeschĂ€digungen, zum Beispiel an einer Antihaftbeschichtung fĂŒhren.

Kunststoff ist ein vielseitiges Produkt. Geeignete Arten sind pflegeleicht und preiswert. Dabei sind Utensilien aus Kunststoff so weich, dass eine BeschÀdigung einer Beschichtung ausgeschlossen werden kann. Einzelne Kunststoffarten sind weniger geeignet, da sie potentiell gesundheitsschÀdliche Stoffe enthalten und diese, zum Beispiel unter Hitze, freisetzen können.

Silikon, als eine besonders beliebte Kunststoffvariante, ist besonders flexibel, dabei belastbar, pflegeleicht und zusĂ€tzlich hoch hitzebestĂ€ndig. Aufgrund der hohen FlexibilitĂ€t wird es meist in Kombination mit stabilen Materialien wie Edelstahl oder anderen festen Kunststoffen eingesetzt. Die Gefahr der Übertragung gesundheitlich bedenklicher Bestandteile wird regelmĂ€ĂŸig diskutiert und unterschiedlich bewertet.

Pfannenwender

Die Bauform einer Pfanne, speziell ihr niedriger Rand, ist insbesondere auf das Braten ausgerichtet. Da das Bratgut meist von mehreren Seiten anzubraten ist, muss es in der Pfanne gewendet werden. Der Pfannenwender ist hier das klassische Hilfsmittel. Pfannenwender werden aus Holz, aus Metall oder aus Kunststoff hergestellt. Sie unterscheiden sich hauptsĂ€chlich nach GrĂ¶ĂŸe und Form der mehr oder weniger breiteren Platte. Sie kann geschlossen oder mit Löchern oder Schlitzen versehen sein. Die Öffnungen sollen dabei das Heruntertropfen heißer FlĂŒssigkeiten verhindern.

Nach GrĂ¶ĂŸe und Form sind Pfannenwender fĂŒr unterschiedliche Aufgaben bzw. unterschiedliches Bratgut geeignet. Es gibt zum Beispiel lange schmale Pfannenwender fĂŒr Eierkuchen oder besonders breite fĂŒr Fisch. Pfannenwender aus Metall können besonders flach geformt sein und eignen sich dadurch besonders fĂŒr empfindliches Bratgut. DafĂŒr können sie leichter eine Antihaftbeschichtung beschĂ€digen, wenn man sie zum Beispiel zum Lösen am Boden haftender Lebensmittel benutzt.

Bratzangen

Die Alternative zum Pfannenwender ist die Bratzange. Auch sie wird in zahlreichen Formen und aus verschiedenen Materialien gefertigt angeboten. Es gibt Bratzangen komplett aus Metall, auch in Form sogenannter Bratpinzetten oder Scherenzangen sowie solche aus einer Metall-Kunststoff-Kombination. Meist bestehen diese aus einem Grundkörper aus Metall, mit Griffauflagen und Backen aus Kunststoff bzw. Silikon. Wie beim Pfannenwender gibt es die Zangenbacken als geschlossene Form oder aber mit Schlitzen oder Löchern. Außerdem werden einfache Bratzangen aus Holz angeboten.

Bratzangen sind besonders beim Braten von Fleisch nĂŒtzlich. Einzelne FleischstĂŒcke können mit ihnen einfach gegriffen und gewendet werden. Besonders bei Grillpfannen, die sich aufgrund der geriffelten OberflĂ€che nur bedingt fĂŒr Pfannenwender eignen, ist die Bratzange das Hilfsmittel der Wahl.

Fleischpressen

Da sich Fleisch beim Anbraten unter Hitze schnell zusammenzieht und so verformt, ist ein flĂ€chig gleichmĂ€ĂŸiges Anbraten oft schwierig. Dies gilt fĂŒr gewachsene FleischstĂŒcke wie auch zum Beispiel fĂŒr Hamburgerscheiben aus Hackfleisch. Um der Verformung entgegen zu wirken und die FleischstĂŒcke gleichmĂ€ĂŸig anzubraten, werden sogenannte Fleisch- oder Burgerpressen eingesetzt. Diese werden wie ein Briefbeschwerer auf das bratende Fleisch gelegt, um dieses vollflĂ€chig auf den Pfannenboden zu drĂŒcken.

Fleischpressen bestehen meist aus Gusseiesen, das sich besonders wegen seines Gewichtes eignet. Sie werden rund geformt, speziell als Burgerpressen oder rechteckig als Steak- oder Grillpressen angeboten.

Spritzschutz

Der Kontakt zwischen heißem Fett oder Öl und austretenden FlĂŒssigkeiten fĂŒhrt zu den unangenehmen Begleiterscheinungen des Bratens: herumspritzendes Fett. Gerade beim Anbraten ist ein Deckel meist jedoch hinderlich, da sich an ihm Kondenswasser bildet, dessen ZurĂŒcklaufen den Bratvorgang behindert.

Als Alternative werden Spritzschutzauflagen fĂŒr Bratpfannen angeboten, die Fettspritzer zurĂŒckhalten und gleichzeitig Wasserdampf entweichen lassen sollen. Es gibt solche aus Kunststoff und solche aus Metall mit Kunststoffgriff, die beide eher einem Deckel Ă€hneln, jedoch mit Löchern oder Schlitzen versehen sind, um Wasserdampf entweichen zu lassen.

Preiswerter, aber nicht weniger effektiv, sind solche, die aus einem flachen, feinmaschigen Metallgitter bestehen, das auf die Pfanne gelegt wird. Ein solcher Universalspritzschutz wird fĂŒr alle gĂ€ngigen PfannengrĂ¶ĂŸen angeboten.

Pfannen richtig pflegen

Neben dem sorgsamen Einsatz tragen sachgemĂ€ĂŸe Reinigung und Pflege zur Lebensdauer einer Pfanne maßgeblich bei. Gerade bei hochpreisigen Modellen ist es wĂŒnschenswert, möglichst lange und unbeeintrĂ€chtigt mit einer Pfanne arbeiten zu können. Auch hier gilt die Empfehlung, sich eingehend mit den Herstellerempfehlungen zu befassen. In der Regel liegen sie jeder Neuanschaffung bei. Einige Pflegehinweise können jedoch unabhĂ€ngig von Modell und Hersteller beachtet werden, um lange Freude am KĂŒchenhelfer zu behalten.

  • Keine scharfen Reinigungsmittel! Aggressive Chemikalien oder Scheuermittel, wie sie in manchen Haushaltsreinigern eingesetzt werden, können die OberflĂ€che schĂ€digen. Besonders Antihaftbeschichtungen können angegriffen werden. Zur Reinigung eignen sich handelsĂŒbliche, milde SpĂŒlmittel und warmes Wasser am besten.
  • Keine Stahlwolle! Zur Reinigung eignen sich am besten normale SpĂŒlschwĂ€mme oder SpĂŒltĂŒcher. Stahlwolle kann die OberflĂ€che beschĂ€digen. HartnĂ€ckige, eingebrannte Verschmutzungen lösen sich nach lĂ€ngerem Einweichen. Auf den Einsatz von harten, metallischen ReinigungsgerĂ€ten sollte verzichtet werden. Sie können eine Beschichtung nachhaltig schĂ€digen.
  • Vorsicht mit der SpĂŒlmaschine! Hersteller geben es ausdrĂŒcklich an, wenn ihre Produkte fĂŒr die Reinigung in der SpĂŒlmaschine geeignet sind. Im Zweifelsfall sollte man besser darauf verzichten. Nicht alle Materialien und Beschichtungen ĂŒberstehen auf Dauer eine Reinigung im GeschirrspĂŒler ohne Schaden zu nehmen.
  • Keine Schocktherapie! Eine heiße Pfanne sollte nach der Benutzung langsam abkĂŒhlen können. Das Eintauchen in oder AbspĂŒlen mit kaltem Wasser birgt nicht nur enorme Verletzungsgefahr durch heißes Fett, sondern kann auch eine Pfanne oder deren Beschichtung beschĂ€digen.

Gusseisen und Schmiedeeisen – Sonderbehandlung notwendig

Unbeschichtete Pfannen aus Guss- oder Schmiedeeisen sind eine besondere Anschaffung. Insbesondere teurere, vielleicht sogar handgefertigte Modelle liefern besondere Ergebnisse. Sie sind darauf ausgelegt, ihrem Besitzer viele Jahre treue Dienste zu leisten. Um dies zu gewĂ€hrleisten, ist eine besondere Pflege, sowohl vor ihrem ersten Einsatz, als auch bei der regelmĂ€ĂŸigen Reinigung ratsam.

Gusseisen und Schmiedeeisen – Sonderbehandlung notwendigMan sollte unbedingt die Herstellerinformationen beachten, da hier die optimale Vorbereitung und Reinigung beschrieben wird, die in Art und Umfang von Hersteller zu Hersteller oder Modell zu Modell abweichen kann.

  • Korrosionsschutz entfernen
    Gusseisen und Schmiedeeisen können rosten. Die meisten Hersteller versehen ihre Produkte deshalb nach der Herstellung mit einem vorlĂ€ufigen Korrosionsschutz. Diese Schutzschicht muss vor der weiteren Behandlung und einer ersten Verwendung unbedingt entfernt werden. Eine empfohlene Methode ist das Einweichen der Pfanne in einer Waschmittellösung und das anschließende Reinigen unter fließendem Wasser, mit einer SpĂŒlbĂŒrste.
  • Die Pfanne einbrennen
    Das Einbrennen ersetzt bei einer Eisenpfanne die Antihaftbeschichtung und liefert die Grundlage fĂŒr die sogenannte Patina.

Ein hoch hitzefestes Öl (Biskin, Palmin o.Ă€.) wird in die kalte Pfanne gegeben, bis der Boden komplett bedeckt ist. Anschließend werden rohe Kartoffelscheiben oder Kartoffelschale in die Pfanne gelegt und ein Teelöffel Salz hinzugegeben. Unter regelmĂ€ĂŸigem Wenden werden nun die Kartoffeln gebraten, bis sich diese, so wie der Pfannenboden, dunkel verfĂ€rben. Anschließend wird die Pfanne geleert und nach dem AbkĂŒhlen ausgespĂŒlt und grĂŒndlich abgetrocknet. Nun ist die Pfanne jederzeit einsatzbereit.

Die Pfanne bleibt trotzdem prinzipiell rostgefĂ€hrdet. Mit jeder Verwendung wĂ€chst die begehrte Schutzschicht. Besonders bei noch neuen Pfannen ist es jedoch ratsam, sie in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden, nach der Reinigung leicht einzufetten. Hierzu eignet sich ein leicht in Pflanzenöl getrĂ€nktes KĂŒchenpapiertuch.

Bei der regelmĂ€ĂŸigen Reinigung sollte auf SpĂŒlmittel möglichst verzichtet werden, da dieses die Patina beschĂ€digt. Fließendes Wasser oder auch einmal „nur“ ein Auswischen mit KĂŒchenpapier, sollten zur Reinigung genĂŒgen. Eine nass gereinigte Pfanne sollte unbedingt grĂŒndlich ausgetrocknet werden, um Rostbildung vorzubeugen.

PopulÀre Pfannengerichte

Die Beliebtheit der Pfanne als Kochgeschirr begrĂŒndet sich vor allen Dingen durch alle Köstlichkeiten, die in ihnen zubereitet werden können. Einige Pfannengerichte sind seit vielen Jahren Bestandteil eines internationalen Schatzes an regionalen und ĂŒberregionalen SpezialitĂ€ten. Profis wie Laien versuchen sich daran mit Freude und wachsendem Erfolg. Das Repertoire an Gerichten und Rezeptvarianten ist unerschöpflich und jede Auflistung nur ein minimaler, niemals vollstĂ€ndiger Ausschnitt.

Spiegelei mit Bratkartoffeln

Gekochte Kartoffeln vom Vortag oder rohe Kartoffeln werden mit Zwiebelringen in einer geeigneten halbhohen Pfanne angebraten, mit KĂŒmmel bestreut und bei mittlerer Hitze gegart. In einer separaten Pfanne wird der LeberkĂ€se von beiden Seiten braun angebraten. Anschließend wird in einer weiteren Pfanne das Ei von einer Seite gebraten, bis das Eigelb zu stocken beginnt.
Die Bratkartoffeln werden mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer gewĂŒrzt und noch einmal einige Minuten bei hoher Hitze kross angebraten. Das Ei wird auf den LeberkĂ€se gesetzt und mit Salz und Pfeffer gewĂŒrzt serviert.

Ratatouille

Zucchini, Auberginen, rote und gelbe Paprika werden in kleine StĂŒcke geschnitten, nacheinander separat angebraten und in eine SchĂŒssel gegeben. Zum Schluss die Zwiebel mit dem Knoblauch anbraten, Tomatenmark und Rosmarin hinzugeben und mit etwas Wasser ablöschen. Alles zusammen mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Fajita

In Streifen geschnittenes Rindfleisch (oder in Abwandlung des Originalrezeptes auch Schweinefleisch oder GeflĂŒgel) wird scharf angebraten und zusammen mit Paprikaschote in Streifen, Zwiebeln, grĂŒnen Chilis in Streifen und FrĂŒhlingszwiebeln in einer Pfanne gegart.

Fajita werden klassisch in einer kleinen, heißen, schmiedeeisernen Pfanne auf einem Holzbrett serviert. Am Tisch werden mit der Fleisch GemĂŒsemischung nach Geschmack verschiedenen Zutaten wie AvocadocrĂšme (Guacamole), verschiedenen Tomatensoßen (Salsa, Pico de Gallo), saurer Sahne und KĂ€se auf eine Weizentortilla gegeben, aufgerollt und verzehrt.

Wiener Schnitzel

Das weltweit bekannte Gericht aus der KĂŒche Österreichs wird traditionell ausschließlich aus Kalbfleisch zubereitet. Ein durch einen Schmetterlingsschnitt vergrĂ¶ĂŸertes Schnitzel aus der Keule wird auf etwa vier Millimeter Dicke plattiert. Das Fleisch wird gesalzen, in Mehl gewendet und mit einer Panade aus verquirltem Ei und Semmelbröseln ĂŒberzogen. In tiefem Fett aus Schmalz oder Butterschmalz ausgebacken, wird ein echtes Wiener Schnitzel mit Kopfsalat oder Kartoffelsalat, Gurkensalat oder Petersilienkartoffeln serviert.

Nicht zuletzt wegen der höheren Preise fĂŒr Kalbfleisch, wird stattdessen oft Schweinefleisch verarbeitet. In diesem Fall handelt es sich streng genommen nicht um ein Wiener Schnitzel, sondern um ein Schnitzel Wiener Art.

CrĂȘpes Suzette

Eine seit vielen Jahren unverĂ€ndert beliebte französische SĂŒĂŸspeise sind CrĂȘpes Suzette. Die klassischen CrĂȘpes werden aus einem flĂŒssigen Teig bestehend aus Milch, Eiern, Mehl und zerlassener Butter in einer geeigneten CrĂȘpespfanne hauchdĂŒnn ausgebacken.

Zucker wird mit Butter in einer Pfanne, klassischerweise eine Lyonnaiser Kupferpfanne, karamellisiert. Mit Orangensaft abgelöscht und etwas eingekocht, werden die gefalteten CrĂȘpes hineingelegt, mit etwas Orangenlikör (Grand Manier oder Curaçao) ĂŒbergossen und flambiert. Die CrĂȘpes Suzette werden mit Orangenfilets und etwas Orangenabrieb garniert und heiß serviert.

Leber Berliner Art

FĂŒr die beliebte Berliner SpezialitĂ€t wird Kalbsleber in Mehl gewendet, bei hoher Hitze in Butter kurz angebraten und mit reduzierter Hitze fertig gegart.

Das Fleisch wird anschließend mit Salz und Pfeffer gewĂŒrzt und warmgestellt. In der selben Pfanne werden nun, in reichlich Butter, Ringe eines sauren Apfels und Zwiebelringe gebraten. Die Leber wird mit Apfel und Zwiebeln bedeckt serviert. Als Beilagen wird klassisch KartoffelpĂŒree gereicht.

PopulÀres Pfannengericht - Paella

Paella

Die Paella ist ein regional spanisches Traditionsgericht und wird in zahlreichen, mehr oder minder unterschiedlichen Rezeptvarianten zubereitet.

Je nach Rezept werden fĂŒr die Paella MeeresfrĂŒchte, Huhn, Schweinerippe und Kaninchenfleisch in einer Paellapfanne angebraten. Nachdem Knoblauch zerkleinerte Tomaten, Paprika, grĂŒne Bohnen sowie gelegentlich weiße Bohnen und Artischockenherzen hinzugefĂŒgt wurden, gibt man den speziellen Paellareis hinzu, sowie die doppelte Menge Wasser oder BrĂŒhe. Bis zur vollstĂ€ndigen Aufnahme der FlĂŒssigkeit darf die Paella nicht mehr umgerĂŒhrt werden. FĂŒr die traditionelle FĂ€rbung der Paella verwendet man klassisch SafranfĂ€den.
Serviert wird die Paella mit Weißbrot.

Pfefferpotthast

Das westfĂ€lische Traditionsgericht wird aus kleingeschnittenem Rindfleisch zubereitet. Das Fleisch wird in einer Schmorpfanne rundherum scharf angebraten. Die gleiche Menge Zwiebeln werden hinzugegeben und ebenfalls braun gebraten. Mit BrĂŒhe abgelöscht, Pfeffer und LorbeerblĂ€ttern gewĂŒrzt, werden Fleisch und Zwiebeln bis zum Zerfallen geschmort.
Klassischer Pfefferpotthast wird mit Salzkartoffeln, saurer Gurke und Roter Bete serviert.

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