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Kochtöpfe im Test auf ExpertenTesten
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Kochtopf Test - fĂŒr köstiches Essen im Handumdrehen - Vergleich der besten Kochtöpfe 2019

Nicht nur Spitzenköche brauchen zuverlĂ€ssige Kochtöpfe. Auch im Alltag benötigt man langlebige Kochtöpfe um schmackhafte Gerichte anrichten zu können. Unser Expertenteam hat diverse Kochtopf Tests, Untersuchungen und Warentests geprĂŒft und verglichen, um im Anschluss eine Bestenliste mit ĂŒbersichtlicher Vergleichstabelle fĂŒr Sie erstellen zu können. Diese erleichtert Ihnen das lange Suchen im Internet!

Kochtopf Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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ExpertenTesten TÜV-Siegel 1,12
sehr gut
1,38
sehr gut
2,10
gut
2,13
gut
2,25
gut
2,37
gut
2,82
befriedigend
Kundenbewertungen
auf Amazon

3.4 von 5 Sternen
bei 24 Rezensionen

4.3 von 5 Sternen
bei 184 Rezensionen

3.5 von 5 Sternen
bei 897 Rezensionen

3.6 von 5 Sternen
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4.2 von 5 Sternen
bei 38 Rezensionen

3.4 von 5 Sternen
bei 9 Rezensionen

3.8 von 5 Sternen
bei 70 Rezensionen
Marke Berndes WMF Tefal Universaltopf GrĂ€we KrĂŒger Axentia
Produktabmessungen

31,6 x 24 x 13,4 cm

31 x 26,5 x 13 cm

32,5 x 21,1 x 19,4 cm

33 x 25,6 x 24 cm

16 x 26 x 30 cm

50,2 x 37 x 26,8 cm

20,2 x 18,4 x 14,2 cm

Gewicht inkl. Verpackung

2 Kg

2,6 Kg

2 Kg

2 Kg

2,1 Kg

2,8 Kg

1,1 Kg

Artikelgewicht

ca. 1950 g

2,5 Kg

2 Kg

2 Kg

ca. 1850 g

2,8 Kg

1,1 Kg

Fassungsvermögen

3,5 Liter

6 Liter

4.4 Liter

10 Liter

5 Liter

10 Liter

1,5 Liter

Durchmesser

Ø 20 cm

Ø 24 cm

Ø 20 cm

Ø 24 cm

Ø 24 cm

Ø 26 cm

Ø ca. 16 cm

Höhe

ca. 10 cm

13,9 cm

34,6 cm

ca. 22 cm

ca. 13,5 cm

37 cm

k.A.

BodenstÀrke

ca. 4 mm

k.A.

k.A.

4,2 mm

3 mm

k.A.

ca. 3,5 mm

WandstÀrke

0,6 mm

k.A.

k.A.

0,5 – 0,6 mm

0,5 – 0,6 mm

k.A.

ca. 0,5 mm

HitzebestÀndigkeit

bis 160 °C

bis 250°C

Backofengeeignet bis 175°C – ohne Deckel bis 260°C

k.A.

k.A.

Material

Aluminium / Edelstahl / Glas / Berndes CD-Boden

Cromargan Edelstahl Rostfrei 18/10

Edelstahl

Edelstahl, rostfrei / Alu-Sandwichboden

Edelstahl 18/10, Chromstahl 18/0, Glasdeckel

Edelstahl rostfrei / Glasdeckel

Edelstahl / Glasdeckel

Mit Deckel

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

SpĂŒlmaschienengeeignet

ja

ja

ja

nein

ja

nein

ja

Backofengeeignet

ja

ja

ja

nein

ja

nein

nein

Induktionsgeeignet

nein

ja

ja

nein

ja

ja

ja

Mit Literskala

nein

nein

ja

nein

ja

nein

nein

Besonderheiten
  • BERNDES CD-BodenÂź
  • Antihaft-Effekt
  • WĂ€rmeisolierte Kunststoffgriffe mit Edelstahlflammschutz
  • 100% PFOA frei
  • einfach zu bedienen
  • TransThermÂź Allherdboden
  • Breiter SchĂŒttrand
  • Dampfoöffnung
  • Geschmacksneutral und sĂ€urefest
  • Elegant gebauchte Form
  • Glasdeckel mit Abseihfunktion und Dampföffnung
  • Ergonomische Edelstahlgriffe
  • WiderstandsfĂ€hig
  • Herstellergarantie: 10 Jahre
  • hohe QualitĂ€t
  • Vorhandener Glasdeckel mit Dampfloch
  • Leicht zu reinigen
  • Perfekte WĂ€rmeleitung
  • Optimale Edergienutzung
  • Handhabung
  • Thermo-Kapselboden
  • Ofenfeste Griffe
  • Glasdeckel mit Dampfaustritt
  • FĂŒr alle Herdarten geeignet
  • Gebördelter Rand
  • FĂŒr alle Herde geeignet
  • Hohe QualitĂ€t
  • Glasdeckel mit Dampfaustritt
  • Pflegeleicht
  • Robust und langlebig
  • Mini- Suppentopf mit Glasdeckel
  • FĂŒr alle Herde geeignet
  • Induktionsgeeignet
  • Praktische AbschĂŒttfunktion
  • Einfache Reinigung
Benutzerfreundlichkeit
Preis-LeistungsverhÀltnis
Komfort
Preisvergleichsmatrix
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Die Geschichte des Kochtopfes

Die Geschichte des Menschen ist untrennbar mit der der Nahrungszubereitung verbunden.

WMF Fleischtopf Diadem Plus 24cm 6,0 Liter m. Deckel 07.3425.6040In dem Maße, in dem sich die menschliche Zivilisation entwickelt hat, in dem Maße hat es auch die Technik des Kochens.

Umgekehrt war die Nahrungszubereitung Grundvoraussetzung fĂŒr die evolutionĂ€re Entwicklung des Menschen.

Der Kochtopf gilt dabei sogar als eins der Ă€ltesten ZivilisationsgĂŒter der Menschheit.

FrĂŒhformen des Topfes finden sich bereits in der Jungsteinzeit, in Europa zwischen 5.500 und 2.200 v. Chr.

Untersuchungen belegen die Zubereitung verschiedener Nahrungsmittel ĂŒber dem Feuer.

Durch die Antike bis zum Mittelalter wurden Töpfe aus Ton gefertigt und unterlagen den damit verbundenen EinschrÀnkungen in der Zubereitung, in Haltbarkeit und WiderstandsfÀhigkeit.

GRÄWEÂź Kochtopf 24 cm, mit 5 Liter-Skala, Serie 'Pro-Line'Metall verdrĂ€ngt im Mittelalter Keramik als beliebtes Material zur Herstellung von Töpfen.

Kochtöpfe, die oft als riesige Kochkessel genutzt werden, haben in AbwĂ€gung neben ihrer Funktion noch nicht viel mit heutigen Töpfen gemein und werden vornehmlich ĂŒber dem offenen Feuer genutzt.

Dies geschieht hÀngend oder auf speziellen, meist dreibeinigen Gestellen. In Klöstern und Schlössern entstehen jedoch bereits erste Grundformen des Herdes, auf dem stehende Metalltöpfe genutzt werden.

Mit der Industriellen Revolution des 19. Jahrhunderts halten Herde in immer mehr Haushalten Einzug und verbreiten sich auch bei weniger wohlhabenden Familien. Mit ihnen geht die industrielle Fertigung und damit bezahlbare Kochtöpfe einher.

Topf Kochtopf 10L, Aluguss,antihaftbeschichtet , Antihaftbeschichtung, D:28 cm, H:20 cm, schwarzKochtöpfe aus Aluminium, Nickel oder Gusseisen waren zu anfangs, als Manufakturprodukte, einer wohlhabenden Bevölkerungsschicht vorbehalten.

Materialien wie Messing und Zinn konnten sich langfristig, aufgrund der resultierenden Bleibelastung, nicht durchsetzen. DafĂŒr sorgte die Fabrikherstellung und die Verarbeitung anderer preisgĂŒnstigerer Grundmaterialien fĂŒr eine zunehmende Verbreitung.

Kommen anfÀnglich noch hauptsÀchlich Kohleöfen zum Einsatz, werden zum Ende des 19. Jahrhunderts bereits die ersten Gasöfen in Betrieb genommen.

Der erste Elektroherd wurde schließlich in 1893 auf der Weltausstellung in Chicago bewundert, verbreitet sich jedoch erst in den folgenden drei Jahrzehnten, bis er als Massenprodukt seine bis heute beanspruchte Stellung einnimmt.

Mit der Entwicklung und Verbreitung des Elektroherdes verÀnderten sich auch die Anforderungen an geeignete Kochtöpfe. Effizienz und sparsamer Energieverbrauch sind dabei bis heute zentrale Aspekte in der Entwicklung neuer Modelle.

WMF Fleischtopf Diadem Plus 24cm 6,0 Liter m. Deckel 07.3425.6040Ein Kochopf, ist ein Kochtopf.

Der klassische Kochtopf ist in seiner Form auf eben jene Funktion spezialisiert, die sein Name nahelegt: das Kochen, also das gleichmĂ€ĂŸige Erhitzen und anschließende Garen sowie lĂ€ngeres Warmhalten von Lebensmitteln, in der Regel in FlĂŒssigkeit.

Hierin unterscheidet das Kochen sich vom Braten, weshalb auch die grundlegende Topfform sich von der charakteristischen Pfannenform differenziert.

Der klassische Kochtopf ist zylinderförmig rund mit unterschiedlich hohem, senkrechten Rand. Die FlĂ€che der Seitenwand fĂ€llt in Kongruenz zur FlĂ€che des Bodens meist deutlich grĂ¶ĂŸer aus.

Dies fĂŒhrt zu einem großen Volumen eines Kochtopfes und ermöglicht gleichzeitig ein langes Erhitzen und Warmhalten unter geringem FlĂŒssigkeitsverlust durch Verdunstung.

Soll ein Kochtopf gleichzeitig zum Anbraten vor dem eigentlichen Garen genutzt werden, wird dieses VerhĂ€ltnis zugunsten der GrĂ¶ĂŸe des Bodens verĂ€ndert.

Der TopfbodenTV Unser Original 08822 Bratoni Aluguss-Kochtopf, 24 cm

Auch im externen Warentest kommt dem Boden eines Kochtopfes eine zentrale Aufgabe zu. Er bildet die Verbindungsstelle zwischen der OberflÀche des Herdes und dem Kochtopf.

Sein Aufbau ist deshalb entscheidend fĂŒr die QualitĂ€t der WĂ€rmeleitung und damit fĂŒr einen kontrollierten und energiesparenden Kochvorgang.

Metall, als bevorzugtes Material aus dem moderne Töpfe gefertigt sind, dehnt sich bei Hitze aus. Dies gilt natĂŒrlich auch fĂŒr den Boden eines Kochtopfes, der sich in Folge verformt. So auch beim Testsieger im Online Kochtopf Test.

Der Boden wölbt sich bei Erhitzung nach außen. Bei einem einfachen ebenen Topfboden fĂŒhrt dies dazu, dass der Kochtopf nicht mehr auf voller FlĂ€che auf dem Kochfeld aufliegt.

Dies fĂŒhrt zu deutlichen Energieverlusten und ungleichmĂ€ĂŸiger Erhitzung des Garguts. Es kann insbesondere bei Glaskeramikkochfeldern zum sogenannten Tanzen des Topfes fĂŒhren: der Kochtopf bewegt sich, durch die vom kochenden Inhalt verursachte Vibration, auf dem Herd. Dies ergab die Auswertung eines externen Praxistests.

Hochwertige Kochtöpfe sind in AbwÀgung deshalb mit einem im kalten Zustand leicht nach innen gewölbten Boden ausgestattet, der sich bei Erhitzung ausdehnt. Diese Bauform wird durch eine Zertifizierung nach DIN 44904 dokumentiert.

Tefal A70544 Duetto Kochtopf Ø 20 cm, induktionsgeeignetRand und Griffe

Weitere Charakteristika eines Kochtopfes sind dessen Rand und seine Griffe. Bei vielen Modellen aus Metall ist der Rand eines Topfes nach außen gewölbt, was das Ausgießen erleichtern soll.

Die Griffe eines Kochtopfes erfĂŒllen verschiedene Funktionen. Der Topf kann auf dem Herd bewegt werden, der Inhalt kann aus- oder abgegossen werden und der Kochtopf kann ebenfalls zum Servieren genutzt werden. Hierbei sind Art und Material der Griffe entscheidend.

Griffe können aus einem Guss fester Bestandteile des Kochtopfes sein, meist sind sie jedoch nachtrĂ€glich am Zylinderkörper befestigt. Dies geschieht meist durch Schweißen, Schrauben oder Nieten. Griffe können aus Metall oder Kunststoff bestehen und zeichnen sich durch ihre jeweilige HitzebestĂ€ndigkeit sowie WĂ€rmeleitfĂ€higkeit aus. Vergleichen und testen Sie also vor dem Kauf die Griffe und den Rand des Kochtopf Sets.

Der DeckelWMF Fleischtopf Diadem Plus 24cm 6,0 Liter m. Deckel 07.3425.6040

In der Regel verfĂŒgt ein Kochtopf ĂŒber einen passenden Deckel. Dieser kann aus dem Grundmaterial des Topfes gefertigt sein oder aus Glas bestehen. Glas ist hier besonders beliebt, da es jederzeit den Blick in den Kochtopf ermöglicht, ohne das der Deckel gehoben werden muss. Dies kann nicht zuletzt zu einem Temperaturverlust und damit zu einem Mehrverbrauch an Energie fĂŒhren.

Der Deckel verursacht einen leichten Überdruck im Inneren des Kochtopfes, wodurch sich der Inhalt sich schneller erwĂ€rmt und wiederum Energie eingespart werden kann. Zudem bleibt verglichen die WĂ€rme bei geschlossenem Deckel auf nach Ausschalten des Herdes lĂ€nger erhalten. Er verhindert zudem durch Kondensation an seiner InnenflĂ€che ein unerwĂŒnschtes Einkochen des Gargutes.

Der Deckel verfĂŒgt ebenfalls ĂŒber einen meist mittig angebrachten Griff, einen Henkel oder Knauf. Dieser kann  wie beim Kochtopf aus einem Guss gefertigt, angeschraubt, geschweißt oder genietet sein und aus Metall oder Kunststoff sein. Es gelten in Kongruenz die gleichen charakteristischen Eigenschaften wie bei Griffen am Topf: HitzebestĂ€ndigkeit und WĂ€rmeleitfĂ€higkeit. Ein externer Testbericht wie der des Online Kochtopf Tests mit einer sehr guten Testnote kann auch hier bei der Entscheidung helfen.

Materialien

Metall hat sich als das geeignetste Material zur Herstellung von Töpfen durchgesetzt. Metall ist belastbar, hygienisch, geschmacksneutral und weist optimale Materialeigenschaften hinsichtlich seiner WĂ€rmeleitfĂ€higkeit sowie Energieeffizienz auf allen ĂŒblichen Herdarten auf – So ein Testergebnis eines externen Experiments.

Einige Metallarten und Verarbeitungsmethoden haben sich in einem externen Versuch als besonders geeignet erwiesen und bestimmen das Angebot der meisten Hersteller.

  • Kupfer
  • Edelstahl
  • Stahl-Email
  • Gusseisen
  • Aluguss
  • Mehrschichtmaterial
  • Glas
Insbesondere professionelle Köche schwören auf Töpfe aus Kupfer. Sie punkten durch ihre besonders gute WĂ€rmeleitfĂ€higkeit und daraus folgend verkĂŒrzten Garzeiten. Im Vergleich zu Eisen leitet Kupfer die WĂ€rme etwa fĂŒnfmal und zu Edelstahl sogar etwa zwanzigmal so gut.

Gleichzeitig speichert Kupfer, wie ein Testbericht ergab, die WĂ€rme besser als andere Materialien und gibt sie gleichmĂ€ĂŸiger an anliegendes Gargut ab. Kochtöpfe aus Kupfer sind deshalb besonders effektiv und energiesparend.

Kupfer kann mit sĂ€urehaltigen Lebensmitteln reagieren, weshalb auf eine Beschichtung, aus Edelstahl zurĂŒckgegriffen wird.

Vereinzelt finden sich auch Kupfertöpfe ohne oder mit einer Beschichtung aus Zinn oder Keramik, die jeweils in der Hauptsache fĂŒr besondere Anwendungszwecke geeignet sind.

Edelstahl ist in der Kochtopfherstellung das universellste Material. Es eignet sich fĂŒr alle Arten von Töpfen und ĂŒberzeugt durch seine Vielseitigkeit, Robustheit und Langlebigkeit. Edelstahl hat einen geringen Reinigungs- und Pflegeaufwand und eine hochwertige, ansprechende Optik. Jedoch steht im Vergleich zu anderen Materialien, eine deutlich geringere Effizienz an der WĂ€rmeleitfĂ€higkeit gemessen gegenĂŒber. Wie auch in zahlreichen Kochtopf Tests mit vielen guten Testnoten im Testergebnis der Modelle verglichen wurde.

Edelstahl trĂ€gt eine Bezeichnung, die ĂŒber seine exakte Zusammensetzung informiert. So besteht die bei Töpfen bevorzugte QualitĂ€t 18/10 aus 18% Chrom, 10% Nickel und 72% Stahl. Edelstahl ist rostfrei und spĂŒlmaschinengeeignet.

Trotz ihrer positiven Eigenschaften sind Töpfe aus Stahl-Email weniger verbreitet. Die RostanfĂ€lligkeit des Stahls wird bei Töpfen aus dieser Materialkombination durch einen Überzug aus Schmelzglas ausgeglichen.

Durch diese Beschichtung sind Stahl-Email-Kochtöpfe in GegenĂŒberstellung besonders fĂŒr Allergiker geeignet. Die Lebensmittel geraten nicht in Kontakt mit dem Metall und so können keine Allergene ĂŒbertragen werden.

Die einfache Reinigung ist ein weiterer Pluspunkt des Materials im Kochtopf Test-Vergleich.

Eines der beliebtesten Materialien zur Herstellung von Kochtöpfen ist Gusseisen.

Im Gussverfahren hergestellt, muss das spröde Material am Boden eines Kochtopfes blank geschliffen werden, um sich fĂŒr gĂ€ngige Herdarten zu eignen.

Kochtöpfe aus Gusseisen ĂŒberzeugen durch hervorragende WĂ€rmeeigenschaften. Sie leiten WĂ€rme gut weiter, verteilen sie gleichmĂ€ĂŸig und halten sie langfristig.

Gusseisen ist ausgesprochen langlebig und Kochtöpfe aus diesem Material sind eine Anschaffung fĂŒr die Ewigkeit. DafĂŒr sind sie aufgrund ihres hohen Gewichtes nicht so leicht zu handhaben, wie Modelle aus anderen Materialien. Gusseisen erfordert zudem einen höheren Pflegeaufwand.

Kochtöpfe aus Gusseisen werden roh und emailliert angeboten. Beim rohen Gusseisen entsteht im Laufe seiner Nutzung eine natĂŒrliche Antihaftbeschichtung. Diese wird auch als Patina bezeichnet und von vielen Köchen besonders geschĂ€tzt.

Aluguss ist ein weit verbreitetes und nicht zuletzt preisgĂŒnstiges Material in der Herstellung von Kochtöpfen. Es ĂŒberzeugt durch sehr geringes Gewicht und ist deshalb leicht in der Handhabung. Diese Art ist fĂŒr KochanfĂ€nger laut Online Kochtopf Tests gut geeignet.

Aluguss leitet die WĂ€rme gut und schnell weiter. Jedoch ist es nicht in der Lage, die WĂ€rme zu speichern.

Kochtöpfe aus sogenanntem Mehrschichtmaterial vereinen die positiven Eigenschaften unterschiedlicher Materialien. In der Regel handelt es sich um eine Kombination aus Aluminium und Edelstahl.

In einem Mantel aus Edelstahl steckt ein Kern aus Aluminium. Damit werden die optischen und hygienischen Eigenschaften des Edelstahls mit der hohen WÀrmeleitfÀhigkeit des Aluminiums kombiniert.

Als weitere Variante sitzt zwischen je zwei Lagen Edelstahl und Aluminium ein massiver Kern aus Kupfer, dieser sorgt fĂŒr eine optimale WĂ€rmeverteilung.

Als Jenaer Glas ist seit den 20er Jahren hitzefestes Gebrauchsglas bekannt. Auch wenn, der Name inzwischen als Marke verkauft und nun von der Zwieseler Kristallglas AG vertrieben wird.

Findet sich doch noch ein breites Angebot an Produkten aus dem beliebten Material. Die Grenzen zwischen Kochtopf und Auflaufform sind hier teilweise fließend.

Antihaftbeschichtung

Wird ein Kochtopf, wie es die Namensgebung nahelegt, zum Kochen benutzt, also zum Garen in mehr oder weniger FlĂŒssigkeit, ist eine Antihaftbeschichtung grundsĂ€tzlich nicht vonnöten.

Kochtöpfe können jedoch nach Art und Material, mehr oder weniger gut zum Anbraten genutzt werden. Bei Gerichten mit nur geringer GarflĂŒssigkeit besteht ebenfalls verstĂ€rkte Gefahr des Anhaftens von Gargut. Deshalb kann sich auch beim Kochtopf eine Antihaftbeschichtung bezahlt machen.

Neben einer Emaillierung ist bei Kochtöpfen wie bei Pfannen die Teflon-Beschichtung die bevorzugte Art der Antihaftbeschichtung.

TV Unser Original 08822 Bratoni Aluguss-Kochtopf, 24 cmTeflon ist der heute verbreitete Handelsname fĂŒr das 1938 entdeckte Polytetrafluorethylen (PTFE). Es handelt sich hierbei um einen sehr reaktionstrĂ€gen dabei aber stark hitzebestĂ€ndigen chemischen Stoff, der als mechanischer Überzug auf der InnenflĂ€che von Töpfen und Pfannen das Anhaften bzw. Anbrennen reduziert.

Mechanisch auf die zuvor aufgeraute OberflÀche aufgebracht, ist eine Teflonbeschichtung nicht sehr kratzbestÀndig. Deshalb kommen meist sogenannte Haftvermittler zum Einsatz. So wird zum Beispiel vor dem Auftragen der Teflonschicht eine weitere Schicht aus Aluminium-Titan-Mischoxid aufgebracht.

Bei der Antihaftbeschichtung mit Polytetrafluorethylen wird hĂ€ufig der Hilfsstoff PerfluoroctansĂ€ure (PFOA) zum Einsatz. Bei hohen Temperaturen kann dieser ausdampfen. Da er im Verdacht steht, krebserregend zu wirken, wird bei Töpfen mit PTFE-Beschichtung vor einer Überhitzung meist ausdrĂŒcklich gewarnt.

Kochtopfarten

Entsprechend der Aufgabe, die ein Kochtopf zu erfĂŒllen hat, haben sich im Laufe der Geschichte verschiedene Formen entwickelt. Auch wenn die meisten Töpfe relativ universal einsetzbar sind, bieten bestimmte Formen und Materialien fĂŒr mache Aufgaben deutliche VorzĂŒge. Einige Spezialformen sind sogar ausschließlich fĂŒr bestimmte Zubereitungsarten geeignet.

Je ambitionierter Sie sich mit dem Kochen befassen, desto umfangreicher ist meist die Sammlung verschiedener Topfarten.
  • Suppentopf
  • Kochtopf
  • Schmortopf
  • GemĂŒsetopf
  • Spargeltopf
  • Pastatopf
  • Kasserolle
  • Sauteuse
  • Milchtopf
  • Marmeladentopf
  • Schnellkochtopf
  • Slow Cooker
  • Römertopf
  • Simmertopf
Der Suppentopf gehört ebenfalls zur Grundausstattung fast jeder KĂŒche. Suppen und Eintöpfe erfreuen sich auch international großer Beliebtheit, der diese Sonderform Rechnung trĂ€gt. Entscheidend beim Suppentopf ist sein Volumen, das auch die Zubereitung grĂ¶ĂŸerer FlĂŒssigkeitsmengen erlaubt.

Dabei sollte die GrundflĂ€che sich an den Gegebenheiten des eingesetzten Herdes orientieren, da sich FlĂŒssigkeiten in einem Topf mit deutlich grĂ¶ĂŸerem Durchmesser als die darunter liegende Herdplatte nur schwer und wenig energieeffizient erhitzen lassen.

Beim Suppentopf gilt ein weiteres Augenmerk zudem seiner Eignung, Inhalte lĂ€nger warm zu halten; Materialien, die besonders geeignet sind, WĂ€rme zu speichern, sind fĂŒr Suppentöpfe also besonders geeignet. Soll der Suppentopf auch zum Servieren genutzt werden, gilt besonderes Augenmerk den am Kochtopf angebrachten Griffen bzw. Henkeln.

Eine Sonderform sind elektrische Suppentöpfe. Sie sind mit einem eingebauten, meist elektrischen Heizelement ausgestattet und somit unabhĂ€ngig von einem klassischen Herd zu nutzen. Sie verfĂŒgen ĂŒber ein großes Volumen und eignen sich aufgrund ihrer FlexibilitĂ€t besonders fĂŒr den gewerblichen oder den Freizeiteinsatz.

Der klassische Kochtopf ist das Universalwerkzeug im KĂŒchenalltag. Es gibt ihn in allen genannten Materialarten und in verschiedenen GrĂ¶ĂŸen.

Durch sein VerhĂ€ltnis zwischen GrundflĂ€che und Höhe eignet er sich fĂŒr eine Vielzahl von Gerichten.

In ihm lassen sich Suppen ebenso zubereiten wie Kartoffeln, Reis oder vielfĂ€ltige GemĂŒsegerichte.

Der Schmortopf bildet in Nebeneinanderstellung gewissermaßen die BrĂŒcke zwischen Topf und Pfanne. Er wird vornehmlich dazu genutzt, Fleisch kurz und krĂ€ftig anzubraten, um es anschließend auf dem Herd oder im Ofen fertig zu garen.

In GegenĂŒberstellung zum klassischen Kochtopf hat der Schmortopf, der aufgrund seiner Verwendung auch als Bratentopf bezeichnet wird, eine grĂ¶ĂŸere GrundflĂ€che und einen niedrigeren Rand. Er ist flach genug, um FleischstĂŒcke, wie in einer Pfanne, bequem zu wenden und anzubraten. Trotzdem ist er hoch genug, um auch grĂ¶ĂŸere Mengen FlĂŒssigkeit aufzunehmen. Auch diese Art von Topf wurde im externen Kochtopf Test ausfĂŒhrlich getestet.

Besonders beliebt sind Schmortöpfe aus Gusseisen. Aufgrund der WÀrmeleitfÀhigkeit ist es besonders gut zum Anbraten geeignet. Die WÀrme wird gut und anhaltend an das Gargut abgegeben.

Um fĂŒr das Garen im Backofen geeignet zu sein, ist neben der GrĂ¶ĂŸe auf die Beschaffenheit der Griffe und des Deckels zu achten. Beide mĂŒssen entsprechend HitzebestĂ€ndig sein.

GemĂŒse stellt besondere AnsprĂŒche an eine sachgerechte Zubereitung. Sollen sein natĂŒrlicher Geschmack und seine wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben, muss es entsprechend umsichtig gegart werden. ÜbermĂ€ĂŸige FlĂŒssigkeitszugabe und hohe Temperaturen schaden einer schonenden Zubereitung und sollten deshalb vermieden werden. Hierbei unterstĂŒtzen die Eigenarten des GemĂŒsetopfes.

Der GemĂŒsetopf ist groß genug, um auch grĂ¶ĂŸere Mengen GemĂŒse zuzubereiten. Dieser kann deshalb auch als Suppentopf genutzt werden. Zentrales Merkmal ist jedoch der Deckel des GemĂŒsetopfes. Er muss besonders gut abdichten und ist hierzu gelegentlich mit einem Kunststoffdichtring versehen.

Ein möglichst dichter Verschluss zwischen Topf und Deckel verhindert das Austreten von Wasserdampf und hĂ€lt durch Kondensation am Deckel die FlĂŒssigkeit im Kochtopf. Dadurch kann GemĂŒse ohne oder mit geringem Wasserzusatz im eigenen Saft gegart werden, was seinen natĂŒrlichen Geschmack erhĂ€lt und Inhaltsstoffe schont. Die Griffe eines GemĂŒsetopfes sollten gut isoliert sein, damit auch das Abgießen ĂŒberschĂŒssiger FlĂŒssigkeit problemlos gelingt.

GemĂŒsetöpfe bestehen hĂ€ufig aus Edelstahl. Dieses Material ist besonders leicht zu reinigen und ist auch spĂŒlmaschinengeeignet. Edelstahl ist robust und gleichzeitig so leicht, dass auch grĂ¶ĂŸere Töpfe mit Inhalt noch gut zu handhaben sind. Einige im Online Kochtopf Test verglichenen GemĂŒsetöpfe werden vom Hersteller bereits mit einem geeigneten Dampfgareinsatz ausgestattet.

Auch wenn nicht bei allen Köchen Einigkeit ĂŒber die optimale Zubereitungsart fĂŒr Spargel besteht – die einen bevorzugen das liegende, die anderen stehendes Garen – entscheiden sich klassische Spargeltöpfe fĂŒr die stehende Variante.

Entsprechend fĂ€llt der Spargeltopf in der externen EignungsprĂŒfung durch seine Höhe auf, die es ermöglicht, Spargel bei geschlossenem Deckel stehend zuzubereiten. Im Volumen ist die Auswahl an verschiedenen GrĂ¶ĂŸen dabei vielfĂ€ltig und kann am persönlichen Bedarf orientiert ausgewĂ€hlt werden.

Charakteristisch fĂŒr den Spargeltopf ist zudem sein Korbeinsatz. In ihm steht der Spargel und kann folglich nicht umkippen. Der Korb wird einfach in den wassergefĂŒllten Kochtopf gestellt und nach Ende der Garzeit herausgenommen. Das Kochwasser muss nicht abgegossen werden und kann einfach weiterverwendet werden, zum Beispiel fĂŒr passende Soßen oder als Suppenbasis. Dies wurde auch im externen Kochtopf Test auf die Probe gestellt.

Ein breiter SchĂŒttrand sichert zudem das verlustfreie Ab- oder Umgießen. Wie beim GemĂŒsetopf sollte auf einen gut schließenden Deckel geachtet werden, der eine schonende Zubereitung gewĂ€hrleistet. Der Boden eines Spargeltopfes ist dabei möglichst so gestaltet, dass er anliegende WĂ€rme gleichmĂ€ĂŸig und konstant an das Innere des Kochtopfes abgibt.

Der Pastatopf hat eine starke Ähnlichkeit mit dem Spargeltopf, denn auch hier wird das Volumen hauptsĂ€chlich durch seine Höhe gebildet. Da Nudeln generell in ausreichend Wasser gegart werden sollten, ist das Volumen eines Pastatopfes grundlegende Voraussetzung.

Man unterscheidet zwei Arten von Pastatöpfen:

Pastatöpfe mit Sieb im Deckel, bei denen es sich um einfache große Töpfe handelt, in denen Nudeln gegart werden. Nach Ende des Kochvorganges wird das Nudelwasser durch die Löcher im Deckel abgegossen. Ein separates Sieb im SpĂŒlbecken ist folglich nicht notwendig.

Pastatöpfe mit Siebeinsatz haben vom Prinzip eine Ähnlichkeit mit dem Spargeltopf. Sie verfĂŒgen ĂŒber einen speziellen Einsatz in Form eines Siebes, der in der Regel aus Edelstahl. In diesen werden die Nudeln gegeben und im umliegenden Pastatopf gegart. Nach Ende der Garzeit kann der Einsatz einfach aus dem Nudelwasser gehoben werden, ohne dass dieses komplett abgegossen werden muss. Auch hier wurden die Pastatöpfe einem genauen Praxistest unterzogen.

Die Kasserolle, auch Stieltopf oder Stielkasserolle genannt, zĂ€hlt zu den bekanntesten und verbreitetsten Sonderformen. Sie stellt ebenfalls eine BrĂŒckenform zwischen Topf und Pfanne dar und kann demzufolge besonders gut zum Schmoren eingesetzt werden.

Dank des pfannenÀhnlichen Stiels kann die Kasserolle und damit das Gargut leicht bewegt werden. Die meisten Modelle sind mit einem Deckel ausgestattet und eignen sich gut zum Garen im Ofen. Kasserollen werden aus allen bekannten Materialien gefertigt; besonders beliebt sind solche Modelle aus Gusseisen, da ein hervorragendes Bratergebnis ermöglichen.

Die klassische Kasserolle aus Kupfer ist besonders beliebt, wenn es um die Herstellung von Soßen geht und punktet dabei durch die WĂ€rmeeigenschaften des Materials Kupfer.

Aus der französischen KĂŒche stammt, schon dem Namen nach zu erkennen, diese Sonderform einer Kasserolle. Wie der Name verrĂ€t, ist sie speziell zum Sautieren von Speisen gedacht. Hierbei werden Fleisch, Fisch, GemĂŒse oder Pilze bei hoher Temperatur in kleinen Mengen in Fett, ohne FlĂŒssigkeitszugabe, unter stĂ€ndigem Schwenken gegart.

Wie die Kasserolle ist auch die Sauteuse eine Zwischenform zwischen Kochtopf und Pfanne. Klassisch ist sie mit einem langen Stiel versehen, mit dem sie bequem geschwenkt werden kann. Sie zeichnet sich dabei durch einen sich nach oben ausweitender oder bauchiger Rand aus, der das Gargut beim Schwenken in der Sauteuse hÀlt.

Durch ihre Form ist die Sauteuse auch besonders gut zur Herstellung von Soßen geeignet, da in ihr bequem mit einem Schneebesen gearbeitet werden kann.

Wie der Name verrĂ€t, ist der Milchtopf besonders gut zum ErwĂ€rmen von Milch geeignet. Der hohe Rand im Vergleich zum kleinen Durchmesser verhindert schnelles Überkochen. Ein angewinkelter Griff erleichtert die Handhabung und in Verbindung mit einem gebogenen Rand das Ausgießen.

Milchtöpfe sind meist aus Edelstahl gefertigt. Das Material eignet sich besonders aufgrund seiner hygienischen Eigenschaften, wegen des geringen Gewichtes und wegen seiner leichten Reinigung besonders gut. Einige Modelle sind zusÀtzlich beschichtet oder emailliert, um schnelles Anbrennen im in der Regel einwandigen Kochtopf zu verhindern.

Eine Variante sind elektrische Milchtöpfe, bei denen der Herd durch ein eingebautes Heizelement ersetzt wird. Nebeneinanderstellung der so erzeugten UnabhĂ€ngigkeit, bieten elektrische Milchtöpfe den Vorteil, dass die Hitze automatisch reguliert wird und so ein Überkochen oder anbrennen der Milch verhindert werden kann.

Eine sehr spezielle Topfvariante ist der Marmeladentopf, der In der Regel aus unbeschichtetem Kupfer gefertigt ist. Der Topf ist mit einem großen Henkel oder zwei seitlichen Griffen versehen, so hat er fast einen nostalgischen Anblick.

Die Übereinstimmung der hervorragenden WĂ€rmeeigenschaften des Kupfers ermöglichen ein prĂ€zises und gleichmĂ€ĂŸiges Erhitzen der Marmeladenzutaten. Eine Kontrolle des Kochvorganges ist höchste Aufmerksamkeit zu widmen, da die Zutaten nicht vor dem Anbrennen geschĂŒtzt sind.

In den großen, konisch geformten Kesseln gelingen auch große Mengen Marmelade. FĂŒr andere Gerichte sind Marmeladentöpfe nur sehr bedingt geeignet.

Einigen Hobbyköchen flĂ¶ĂŸt der Schnellkochtopf noch heute Respekt ein. In seiner aktuellen Form rund 60 Jahre alt, fĂŒrchten manche Anwender die Risiken des grundlegenden Überdrucks im geschlossenen Kochtopf.

Der zylindrische, in verschiedenen GrĂ¶ĂŸen erhĂ€ltliche Kochtopf wird mit einem passenden Deckel und einer inliegenden Gummidichtung, mit einem sogenannten Bajonettverschluss, luft- und wasserdicht verschlossen. Durch Wasserdampf, der beim Erhitzen im Inneren entsteht, bildet sich ein Überdruck.

Unter erhöhtem Druck verĂ€ndert sich die Siedetemperatur des Wassers. Dies ermöglicht im Schnellkochtopf ein Garen unter höherer Temperatur. Laut einem Experiment entsteht im Schnellkochtopf ein Druck von 1,8 bar, was einem Überdruck von 0,8 bar entspricht. Diese Druckerhöhung fĂŒhrt zu einem Anstieg der Siedetemperatur von 100° C auf 116° C. Schon diese vergleichsweise geringe Erhöhung verkĂŒrzt Garzeiten auf die HĂ€lfte oder sogar ein Viertel der normalen Garzeit.

Ein Überdruckventil im Deckel verhindert dabei das Entstehen zu hoher und gefĂ€hrlicher Druckwerte. Außerdem kann der gewĂŒnschte Überdruck hiermit nach Ende der Garzeit manuell abgelassen werden, um den Kochtopf wieder gefahrlos öffnen zu können. Alternativ muss der Inhalt abkĂŒhlen, um den Druck so selbsttĂ€tig zu senken. Welche Variante gewĂ€hlt werden sollte, hĂ€ngt vom Gargut ab. Schnellkochtöpfe eignen sich fĂŒr eine Vielzahl von Gerichten, wie zum Beispiel Suppen, Eintöpfe oder Gulasch. Da kein Wasserdampf austreten kann und kurze Garzeiten möglich sind, ist die Zubereitung im Schnellkochtopf besonders schonend.

Der Schnellkochtopf ist dabei meist teurer als herkömmliche Töpfe und bedarf einiger Pflege und Wartung, um risikolos auch lange Zeit zu arbeiten. So muss zum Beispiel eine Gummidichtung in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden kontrolliert oder ausgetauscht werden. Ein Anbraten ist zudem im Schnellkochtopf nicht möglich, somit sind  BrĂ€unung und Röstaromen nicht zu erzielen. Außerdem erfordert der Schnellkochtopf wie in einer Inspizierung herausgefunden wurde, einige Erfahrung. Es mĂŒssen Kochzeiten genau abgepasst werden und das Gargut kann nicht problemlos zwischendurch auf seinen Garpunkt ĂŒberprĂŒft werden, so wie bei einem herkömmlichen Kochtopf. Diverse Schnellkochtöpfe wurden im externen Kochtopf Test auf die Probe gestellt und oftmals mit der Testnote “Sehr gut” versehen.

Ganz im Gegensatz zum Schnellkochtopf arbeitet der sogenannte Slow Cooker mit geringen Temperaturen und viel Zeit. Sogenanntes Niedertemperaturgaren gewinnt zunehmend an Beliebtheit, gilt es doch als besonders schonend und verspricht optimale Geschmacksergebnisse.

Ein in unterschiedlichen GrĂ¶ĂŸen erhĂ€ltlicher Metalltopf ist mit einem elektrischen Heizelement ausgestattet und damit unabhĂ€ngig von einem Herd. In diesem Kochtopf sitzt meit ein herausnehmbarer Einsatz, der aus Keramik besteht. So können GemĂŒse, HĂŒlsenfrĂŒchte, Suppen oder auch Fleisch ĂŒber Stunden bei gleichbleibend niedriger Temperatur gegart werden.

Seine Hochzeit erlebte der Römertopf in den 70er und 80er Jahren, jedoch geht sein Prinzip auf mehrere tausend Jahre alte Techniken zurĂŒck. Es wurde Fleisch in Erdöfen oder direkt in Lehm gehĂŒllt im Feuer gegart. Der Römertopf selber wurde in Deutschland, in den spĂ€ten 60er Jahren erfunden.

Der klassische Römertopf hat eine lĂ€nglich ovale Form, mit einem gewölbten Deckel, besteht aus rotem Ton und ist oft dekorativ verziert. Es werden jedoch auch moderne eckige Formen ohne Dekoration angeboten. Der Römertopf ermöglicht ein Garen mit geringster Zugabe von Wasser oder Fett und somit ein besonders geschmacksintensives und schonendes Zubereiten. Er dient ausschließlich der Zubereitung im Backofen.

Um seine besonderen Eigenschaften entfalten zu können, wird der Römertopf mindestens eine Viertelstunde vor seinem Einsatz grĂŒndlich gewĂ€ssert. Damit ist der Ton gesĂ€ttigt, nimmt also keine FlĂŒssigkeit aus dem Gargut auf. Der Ton gibt die Temperatur sehr gleichmĂ€ĂŸig an den Inhalt ab und ermöglicht so ein besonders schonendes Garen.

Der Römertopf eignet sich fĂŒr eine Vielzahl von Gerichten, herzhafte wie sĂŒĂŸe, Fleischgerichte und rein vegetarisches.  Selbst Backen ist im Römertopf möglich.

Dabei ist der Römertopf relativ empfindlich und pflegebedĂŒrftig und eignet sich nicht zwingend fĂŒr die SpĂŒlmaschine. Er ist nicht bruchsicher und muss vor starken Temperaturschwankungen geschĂŒtzt werden, da Ton bei einem Temperaturschock schnell springt. Auf jeden Fall sind hier die individuellen Empfehlungen und Untersuchungen des Herstellers zu beachten.

Der praktische Simmertopf eignet sich fĂŒr die Zubereitung besonders empfindlicher Zutaten. In ihm kann schonend Milch erwĂ€rmt werden, KuvertĂŒre schmilzt ohne aufwendiges Wasserbad  Kakao und gelingt ohne Überkochen. Auch Sauce Hollandaise ist kein GlĂŒcksspiel mehr usw.

Der Simmertopf macht sich dafĂŒr das Prinzip des Wasserbades zunutze und vereint es in einem KĂŒchenutensil. Der doppelwandige Kochtopf verfĂŒgt ĂŒber einen Hohlraum zwischen Innen- und Außenwand, der ĂŒber eine EinfĂŒllöffnung etwa zu einem Drittel mit Wasser befĂŒllt wird.

Ein sogenanntes Pfeifventil zeigt akustisch an, wenn das Wasser auf dem Herd zu kochen beginnt und damit seine Maximaltemperatur erreicht hat. Im Kochtopf können nun Speisen zubereitet werden, ohne direkten Kontakt zur Hitzequelle des Herdes zu haben. Ein Anbrennen ist somit ausgeschlossen und auch ein Überkochen, nicht zu erwarten.

Kochtopf Test der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest testet regelmĂ€ĂŸig Kochtöpfe und fĂŒhrte zuletzt 2017 einen Kochtopf Test durch. Die Töpfe sind alle Induktions-geeignet, wobei sowohl Edelstahl-Modelle als auch Aluminium Töpfe getestet wurden. Es wurden hauptsĂ€chlich die bekannten (deutschen) Marken wie WMF, Fissler und ELO getestet aber auch Kochtöpfe der Edelmarke AMC Gourmetline, welche nicht im regulĂ€ren Handel erhĂ€ltlich sind, sondern nach dem Tupperware-Prinzip ĂŒber Vertreterinnen zu Hause verkauft werden.

Kochtopf TestDie Kochtöpfe der AMC Gourmetline sind die mit Abstand am teuersten Töpfe im Kochtopf Test und sind laut der Stiftung Warentest auch gute Kochtöpfe, aber nicht der Testsieger und auch nicht so viel besser, als weitere gute Modelle, die weniger als die HÀlfte kosten.

Im Test zeigten sich erhebliche Unterschiede zwischen den Kochtöpfen und das sogar zwischen unterschiedlichen Kochtöpfen von der gleichen Marke. Der Testsieger sind die Kochtöpfe der Serie Fissler Intensa, welche in Deutschland produziert werden. Dieser Kochtopf konnte in allen Testkriterien punkten: praktischer Deckel, langes Warmhalten der Speisen, schnelles Erhitzen mit gleichmĂ€ĂŸiger Verteilung der WĂ€rme und dabei immer kĂŒhle Griffe.

Nicht ganz ĂŒberzeugen konnten hingegen die Kochtöpfe der Fissler Family Line. Wer keinen Topflappen verwendet, verbrennt sich an den Griffen schnell die Finger. Diese Kochtöpfe werden auch nicht in Deutschland produziert, sondern in China.

Das Gleiche bei WMF: der in Deutschland produzierte Kochtopf WMF Funktion 4 schnitt wesentlich besser ab, als der in China produzierte Kochtopf WMF Diadem Plus.

NatĂŒrlich sind die China-Töpfe auch wesentlich gĂŒnstiger.

Zu den Testkriterien gehörte es beispielsweise 3 Liter Wasser zu erhitzen. Der Kochtopf Tefal Gourmet Series benötigte dafĂŒr ganze 21 Minuten, wĂ€hrend es im Kochtopf Schulte-Ufer Loop bereits nach 12 Minuten sprudelte.

Kochtopf aus Aluminium oder Edelstahl – was ist besser?

Kochtopf Test Edestahl oder AluminiumWie Sie in der ExpertenTesten Vergleichstabelle sehen, sind die meisten Kochtöpfe aus unserer Bestenliste aus Edelstahl. Dies liegt daran, dass ein Kochtopf aus Edelstahl in der Regel leistungsstÀrker ist. Zu diesem Ergebnis kam auch die Stiftung Warentest 2017 bei ihrem Kochtopf Test, wo die Aluminiumtöpfe etwas schlechter abschnitten, als ihre Kollegen aus Edelstahl, welche die ersten PlÀtze besetzen. Der Aluminium Kochtopf Lava von Elo war mit der Note 2,7 (befriedigend) im Testurteil der Stiftung Warentest allerdings immer noch besser als so mancher Kochtopf aus Edelstahl.

Die Vorteile von einem Kochtopf Aluminium sind, das sich die WĂ€rme sehr schnell verteilt und Aluminiumtöpfe antihaftbeschichtet sind, sodass nichts anbrennt. Im Praxistest der Stiftung Warentest konnte in Aluminiumtöpfen sogar Fleisch ohne Fett angebraten werden. Sie sind auch angenehm leicht. Der Nachteil ist, dass sie empfindlicher sind und nur von Hand gespĂŒlt werden dĂŒrfen.

Der Vorteil von Edelstahltöpfen ist, dass die WĂ€rme lĂ€nger gespeichert wird und sie somit das Essen lĂ€nger warm halten. Auch sind sie weniger empfindlich als Aluminiumtöpfe. Sie zerkratzen nicht leicht und sind SpĂŒlmaschinenfest.

Aluminiumtöpfe sollten wegen der Antihaftbeschichtung nicht leer erhitzt werden. Denn dadurch kann sich die Antihaftbeschichtung zersetzen und giftige DĂ€mpfe können freigesetzt werden. Davor warnt das Bundesamt fĂŒr Risikobewertung.

NĂŒtzliches Zubehör

Der Kochtopf alleine macht noch keinen guten Koch. Auch geeignetes Kochgeschirr gehört zu einer Ausstattung, die allen Aufgaben gewachsen ist.

Die Auswahl ist groß, einige Utensilien haben sich aber als besonders sinnvoll erwiesen und erleichtern den KĂŒchenalltag maßgeblich.

  • Kochlöffel
  • Kellen
  • DĂŒnsteinsĂ€tze
  • WasserbadschĂŒsseln
Ohne ihn ist Kochen fast unmöglich: der Kochlöffel darf in keiner KĂŒche fehlen. Dabei lĂ€sst sich fast darĂŒber philosophieren, wie er auszusehen hat und vor allen Dingen, woraus er bestehen sollte. Schwören die einen auf den klassischen Kochlöffel aus Holz, wie aus Großmutters Zeiten, ist fĂŒr andere Kunststoff die beste Wahl. Beide Materialien haben Vor- und Nachteile.

So ist Holz ein ökologisch unbedenklicher Rohstoff, preiswert und schadstofffrei. DafĂŒr ist er, auch wenn Studien belegen, dass sich auf Holz Bakterien nicht besser vermehren, als auf anderen Materialien, schwerer zu reinigen und darf zum Beispiel nicht in die SpĂŒlmaschine.

Kochlöffel aus Kunststoff hingegen sind in der SpĂŒlmaschine einfach zu reinigen und ebenfalls sehr preiswert. In Herstellung und Entsorgung sind sie jedoch nicht vergleichbar umweltneutral und stehen zudem immer wieder im Verdacht, auch bedenkliche Schadstoffe zu enthalten und unter UmstĂ€nden an das Essen abzugeben.

Wichtig bei beiden Materialien ist dabei, dass sie weich sind und bei ihnen nicht die Gefahr besteht, den Kochtopf oder seine Beschichtung zu beschĂ€digen. Zudem sind sie schlechte WĂ€rmeleiter und werden auch dann nicht heiß, wenn sie lĂ€ngere Zeit im heißen Topf stehen.

Verschiedene Formen und GrĂ¶ĂŸen bieten fĂŒr jede TopfgrĂ¶ĂŸe und alle Zubereitungsarten die notwendigen Voraussetzungen. So kann ein Loch im Kochlöffel das UmrĂŒhren einer Suppe erleichtern oder eine gerade Kante zum Lösen von anhĂ€ngenden Speisen vom Topfboden dienen.

Kochlöffel aus Metall sind meist ungeeignet, da sie zum einen eine Beschichtung beschĂ€digen können und zum anderen schnell heiß werden.

Aus Kunststoff oder Metall bestehen in der Regel die verschiedenen Arten Kellen, die in gut ausgestatteten KĂŒchen zahlreich anzutreffen sind.
  • Suppenkellen
  • Soßenkellen
  • Schaumkellen
  • Frittierkellen
  • Spaghettikellen
FĂŒr jede Aufgabe findet sich das passende Werkzeug, in der passenden GrĂ¶ĂŸe.

Kunststoff kann hierbei klar durch seinen geringen Preis, seine gute WĂ€rmeisolation und die unkomplizierte Reinigung punkten.

Metall hingegen ist fĂŒr alle, die bewusst ein Schadstoffrisiko vermeiden möchten und höhere AnsprĂŒche an die Optik stellen, die naheliegende Wahl.

Die schonende Zubereitung von GemĂŒse ist heute kein Spleen ausgesprochener Naturkostverfechter mehr. Bissfest gegartes GemĂŒse, das neben seiner natĂŒrlichen Form und Farbe auch seinen Geschmack und wertvolle Inhaltsstoffe bewahrt wird von vielen mehr geschĂ€tzt als verkochter GemĂŒsebrei.

Wer trotzdem nicht extra einen GemĂŒsetopf anschaffen möchte, dem bietet ein universeller DĂŒnsteinsatz die Möglichkeit, GemĂŒse und sogar Fisch, Fleisch und GeflĂŒgel schonend im Wasserdampf zu garen.

Der klassischerweise mit einem fĂ€cherförmig gestalteten Rand versehene Einsatz aus Metall, wird auf kleinen FĂŒĂŸen in einen ausreichend großen Kochtopf gesetzt, dessen Boden mit etwas FlĂŒssigkeit (Wasser, BrĂŒhe oder auch Wein) bedeckt ist.

Im durch Erhitzen entstehenden Dampf wird Gargut auf dem gelochten Einsatz schonend, bei geschlossenem Deckel gegart, ohne selber mit der FlĂŒssigkeit in direkten Kontakt zu kommen. Diese fettfreie Zubereitungsart ist besonders fĂŒr eine diĂ€tische ErnĂ€hrung geeignet.

FĂŒr bestimmte Aufgaben ist eine besonders sorgsame Temperaturkontrolle bei der Zubereitung unumgĂ€nglich. Manche Saucen vertragen keine hohen Temperaturen, KuvertĂŒren mĂŒssen vorsichtig erwĂ€rmt werden, eine echte Zabaione kann im besten klassischen Kochtopf kaum gelingen. FĂŒr all diese Aufgaben bedarf es eines Wasserbades, bei dem WĂ€rme kontrolliert, langsam und begrenzt abgegeben wird.

Eine WasserbadschĂŒssel besteht aus einer halb kugelrunden SchĂŒssel, die mit einem Griff und einem gegenĂŒberliegenden Haken versehen ist. Mit diesem Haken und dem Griff wird die RĂŒhrschĂŒssel auf den Rand eines passenden Kochtopfes aufgelegt, in dem Wasser erhitzt wird, in das die SchĂŒssel eintaucht. Unter stĂ€ndigem RĂŒhren können so die genannten SpezialitĂ€ten gelingen, ohne die Gefahr des Anbrennen und unerwĂŒnschten Überhitzens.

WasserbadschĂŒsseln, auch SchmelzschĂŒsseln genannt, sind in der Regel aus Edelstahl gefertigt. Einige Modelle verfĂŒgen zudem ĂŒber eine oder zwei gegenĂŒberliegende AusgießtĂŒllen, ĂŒber die zum Beispiel geschmolzene Schokolade bequem zur Weiterverarbeitung abgegossen werden kann.

WMF Fleischtopf Diadem Plus 24cm 6,0 Liter m. Deckel 07.3425.6040QualitÀt erkennen

Das Angebot an Töpfen verschiedener Hersteller, in allen denkbaren Formen, GrĂ¶ĂŸen und Farben, ist riesig. Billige Einsteiger-Topfsets beim Discounter um die Ecke oder hochpreisige EinzelstĂŒcke im autorisierten Fachhandel. Auch der Onlinehandel (z.B. Amazon) bietet jegliche Art von Kochtöpfen an. FĂŒr jeden Geschmack und jeden Geldbeutel findet Sie offenbar das passende Angebot. Vergleichen und testen Sie also genau die verschiedenen Optionen.

Wenn Sie absoluter KochanfĂ€nger, ambitionierter Hobbykoch oder versierter Vollprofi sind, fĂŒr jeden gilt es, sich in einem Dschungel aus Angeboten zurechtzufinden, um die individuell beste Wahl zu treffen.

Gerade fĂŒr den wenig erfahrenen Durchschnittskoch gibt es einige Kriterien, anhand derer Sie die QualitĂ€t eines Kochtopfes, unabhĂ€ngig von seiner speziellen Form und seinem Einsatzgebiet, beurteilen können.

Einige davon sind leicht, auch fĂŒr den Laien, bei einfacher Betrachtung zu prĂŒfen. Andere wiederum sind nur wissenschaftlich zu ermitteln und somit gerade vor dem Kauf eines hochpreisigen Modells, aus einschlĂ€gigen OnlineProdukttests zu recherchieren. Der externe Kochtopf Test mit einer Auswertung und Vergleichstabelle kann Ihnen bei der Entscheidung möglicherweise helfen.Berndes 011243 Alu-Specials Aluminium Kochtopf antihaft mit Glasdeckel 20 cm, 3,5 l

Boden

Besonders Zusammensetzung und Verarbeitung des Topfbodens tragen zu dessen WĂ€rmeverteilung und damit zur Effizienz des gesamten Kochtopfes bei.

Wie schnell wird die Hitze der KochflÀche vom Topfboden an das Gargut abgegeben? Wie schnell zum Beispiel erreicht eine bestimmte Menge Wasser im Kochtopf den Siedepunkt?

Diverse Produkttests und Kochtopf Tests bestimmen diese Zeit und bewerten darauf basierend die QualitÀt eines Topfes und ermittelt einen Vergleichssieger.

Eine externe EignungsprĂŒfung entscheidet zudem ĂŒber den Aufbau des Bodens eines Kochtopfes in Verbindung mit den verschiedenen Herdarten:

Elektroherde

Elektroherde

Elektroherde arbeiten mit allen Arten von Töpfen, aus allen ĂŒblichen Materialien. Aufgrund der Verformung eines Topfbodens unter Hitze sollte insbesondere bei Glaskeramik-Kochfeldern auf entsprechend verarbeitete, im kalten Zustand nach innen gewölbte Böden geachtet werden. So wird das Tanzen eines Kochtopfes zu verhindert.

Gasherde

Gasherde

Gasherde sind wie Elektroherde fĂŒr alle Topfarten geeignet. Die prĂ€zise Möglichkeit, die Hitze des Herdes zu regulieren, ist eines der herausragenden und beliebten Merkmale. Das Verziehen des Topfbodens unter Hitze spielt beim Gasherd keine Rolle, es muss also nicht auf einen entsprechend verarbeiteten Boden geachtet werden.

Induktion

Induktion

Induktion ist das Zauberwort der letzten Jahre im Bereich zeitgemĂ€ĂŸer KĂŒchenplanung und –gestaltung. Bei der Induktion wird die Hitze nicht mehr auf der KochflĂ€che erzeugt und durch den Kontakt an den Topfboden abgegeben, sondern sie entsteht direkt im Boden des Kochtopfes. Hierzu kommen elektromagnetische Wirbelströme zum Einsatz.
TV Unser Original 08822 Bratoni Aluguss-Kochtopf, 24 cmDies wiederum setzt ferromagnetische Eigenschaften des Topfbodens voraus. Einfach ausgedrĂŒckt muss der Topfboden, zumindest teilweise, aus magnetischem Material gefertigt sein.

Dies wird bei Töpfen aus nicht magnetischem Material meist durch eine Einlage aus magnetischem Material erreicht. GrundsĂ€tzlich wird vom Hersteller angegeben, ob ein Kochtopf fĂŒr Induktionskochfelder geeignet ist oder nicht.

Deckel

Die Hauptverluststelle fĂŒr WĂ€rme ist die Öffnung des Kochtopfes, die zur Steigerung der Effizienz mit einem geeigneten Deckel verschlossen wird.

TV Unser Original 08822 Bratoni Aluguss-Kochtopf, 24 cmZudem verhindert ein dicht schließender Deckel, wie im externen Testlauf ĂŒberprĂŒft wurde, ein unerwĂŒnschtes Entweichen von Wasserdampf und begĂŒnstigt einen erhöhten Innendruck. Ein effizienteres Garen wird somit ermöglicht.

Ein guter Deckel schließt deshalb möglichst dicht ab. Dabei sollte er einfach und problemlos abnehmbar sein. Im externen Versuch zeigt ein lose sitzender Deckel ein deutliches Zeichen fĂŒr mindere VerarbeitungsqualitĂ€t.

Griffe

Griffe sind unersetzlich, wenn es darum geht, einen Kochtopf zu bewegen. Damit dies auch im heißen Zustand gefahrlos gelingt, sollten Griffe nicht nur stabil, gut proportioniert und griffig sein, sie mĂŒssen zudem vor Hitze geschĂŒtzt werden.

Werden bei billigen Töpfen Griffe unerwĂŒnscht heiß, verfĂŒgen hochwertige Töpfe ĂŒber einen zuverlĂ€ssigen Hitzeschutz. Diese halte auch bei hohen Temperaturen im Kochtopf so kĂŒhl, dass sie problemlos angefasst werden können.

Zufolge eines Online-Praxistests bieten Kunststoffgriffe hier einen guten Schutz, sind jedoch meist nicht fĂŒr den Einsatz eines Kochtopfes im Backofen geeignet.

Reinigung

Neben dem Kochen ist die Reinigung eines Kochtopfes die Aufgabe, die am meisten Aufwand erfordert und somit spielt dies eine große Rolle im Kochtopf Test. Wie ein Kochtopf gereinigt werden kann oder muss, ist maßgeblich vom Material abhĂ€ngig, aus dem er gefertigt ist. In einem Testlauf wurde dies verglichen.

Eignen sich Töpfe aus Edelstahl meist fĂŒr eine unkomplizierte Reinigung in der SpĂŒlmaschine und selbst den Einsatz schĂ€rferer Reiniger oder SpĂŒlschwĂ€mme, sind zum Beispiel beschichtete Töpfe hier entschieden empfindlicher.

Karl KrĂŒger A 26 KochtopfWie konkret ein Kochtopf gepflegt oder gereinigt werden sollte, ist im Zweifelsfall den Herstellerempfehlungen zu entnehmen, die einem Topf immer beiliegen sollten. Hier erfahren Sie zudem, ob ein Kochtopf fĂŒr eine Reinigung in der SpĂŒlmaschine geeignet ist.

Neben diesen Materialeigenschaften ist aber auch die Verarbeitung eines Kochtopfes maßgeblich fĂŒr den notwendigen Pflege- und Reinigungsaufwand verantwortlich. Eine genaue Inspizierung der Verbindungsstellen zwischen den einzelnen Elementen des Topfes sollte vor dem Kauf aufjedenfall vorgenommen werden. Von außen betrachtet sollte ein Kochtopf so wirken, als sei er aus einem Guss gefertigt.

Eine Erhebung sichtbarer Verbindungsstellen, Kanten oder Spalten sind immer auch Sammelstellen fĂŒr Verschmutzungen und sind daher schwer zu reinigen. Der Übergang von Boden zur Seitenwand sollte, wenn möglich gewölbt sein. Dies ermöglicht es, mit einem Kochgeschirr auch zu diesen Stellen vorzudringen und vereinfacht zum anderen die Reinigung.

Gerade Deckel aus Glas, die oft mit einer Erhebung von Metallkanten versehen sind, sind pflegeintensiv. An Verbindungsstellen kann sich auch hier Schmutz sammeln. So wie im Warentest festgestellt.

Das Gleiche gilt fĂŒr Griffe, sowohl am Deckel, als auch am Kochtopf an sich. Hier sollte darauf geachtet werden, dass passgenau gearbeitet wurde und sich keine Schlitze oder Spalten bilden.

Bei Griffen, die geschraubt sind, sollte eine Kontrolle gemacht werden, dass diese unkompliziert nachzustellen sind und ausschließlich rostfreies Material verbaut wurde.

Komfortmerkmale

GRÄWEÂź Kochtopf 24 cm, mit 5 Liter-Skala, Serie 'Pro-Line'Einige Hersteller setzen bei ihren Produkten auf zusĂ€tzliche Komfortmerkmale. Auf Ausstattung, die ĂŒber die einfache Grundfunktion hinausgeht.

Eine Deckelhalterung ermöglicht es, den Deckel kurzerhand am Rand des geöffneten Kochtopfes zu befestigen. Optimalerweise ist dabei darauf geachtet, dass Kondenswasser in den Topf zurĂŒckfließt und nicht auf den Herd gelangt.

Eine Abgießfunktion ermöglicht es, bei geschlossenem Deckel FlĂŒssigkeit aus dem Kochtopf abzugießen. Hierzu wird der Deckel meist in eine bestimmte Position gedreht, wodurch FlĂŒssigkeit durch ein am Deckelrand eingelassenes Sieb abgegossen werden kann.

In Übereinstimmung ermöglicht ein breiter SchĂŒttrand am oberen Rand des Kochtopfes den Inhalt abzugießen, ohne Gefahr zu laufen, dass heiße FlĂŒssigkeiten verschĂŒttet werden.

Eine Messskala an der Innenwand des Kochtopfes erspart das Hantieren mit einem Messbecher und ermöglicht das prĂ€zise EinfĂŒllen von FlĂŒssigkeiten.

Tefal A70544 Duetto Kochtopf Ø 20 cm, induktionsgeeignetHersteller

Die Liste der Hersteller handelsĂŒblicher Töpfe ist lang. Nimmt man die Vielzahl meist unbekannter Noname-Hersteller hinzu, fĂ€llt es schwer, hier den Überblick zu behalten.

Gerade im Niedrigpreissegment fÀllt es schwer, eine Entscheidung aufgrund eines Herstellernamens zu fÀllen.

Besonders dann, wenn Sie bereit sind, fĂŒr QualitĂ€t etwas mehr zu bezahlen. Hier finden Sie jedoch einige Hersteller, die auch von Stiftung Warentest in Kochtopf Tests ĂŒberprĂŒft wurden, deren Namen seit vielen Jahren fĂŒr QualitĂ€t und Kundenvertrauen stehen.

Bekannte Hersteller bzw. Marken, die sich in der Regel auf ein bestimmtes Segment, zum Beispiel ein bestimmtes Grundmaterial spezialisieren, gelegentlich aber auch in verschiedenen Linien Produkte aus unterschiedlichen Materialien anbieten, sind:

Ob und fĂŒr welchen Markenhersteller Sie sich entscheiden, ist maßgeblich vom Budget abhĂ€ngig. Bieten Discounter und KaufhĂ€user regelmĂ€ĂŸig Topfsets aus vier und mehr einzelnen Töpfen, fĂŒr deutlich unter 100 Euro an,  kann ein einzelner Kochtopf eines bekannten Herstellers schnell ein Vielfaches kosten. QualitĂ€t und Verarbeitung werden jedoch von unabhĂ€ngigen Kochtopf Tests (z.B. Stiftung Warentest) immer wieder als Rechtfertigung fĂŒr solche Preisunterschiede belegt. Auch im externen Kochtopf Test bekommen Sie fĂŒr die Suche nach dem passenden Kochtopf Set eine Übersicht mit Vergleichstabelle und Testsieger an die Hand.

Tefal A70544 Duetto Kochtopf Ø 20 cm, induktionsgeeignetInsbesondere was Garantiebedingungen betrifft, können Markenhersteller auch Laien meist ĂŒberzeugen.

Bieten Noname-Hersteller meist nicht mehr als eine vorgeschriebene Mindestgarantie bzw. GewÀhrleistung, werben bekannte Marken und Hersteller oft mit lebenslanger Garantie.

Zudem ist die Durchsetzung berechtigter Interessen bei unbekannten Herstellern oft ein Problem, da es keine Ansprechpartner vor Ort gibt und Service-Dienste nur umstÀndlich zu realisieren sind. So auch auf Online-Plattformen wie Amazon.

Große, bekannte Hersteller punkten hier durch ein enges Netzwerk aus Servicepartnern vor Ort und einen meist leicht zu erreichenden kostenlosen Service. Auch was Zubehör und Ersatzteile betrifft, sind namenhafte Hersteller klar die bessere Wahl, da sie meist auch langjĂ€hrig das Bestehen einzelner Produktlinien und die VerfĂŒgbarkeit von Zubehör gewĂ€hrleisten können.

GRÄWEÂź Kochtopf 24 cm, mit 5 Liter-Skala, Serie 'Pro-Line'Neben den objektiven Testkriterien spielen zudem ganz subjektive Aspekte des persönlichen Geschmacks im Testlauf eine wichtige Rolle. Töpfe sind heute nicht nur nĂŒtzliche und unverzichtbare KĂŒchenutensilien, sie sind vielmehr oft auch Lifestyle-Produkte.

Bestimmte Marken stehen fĂŒr ein bestimmtes Image, dass sich im Auge des KĂ€ufers auf den Anwender ĂŒbertrĂ€gt.

Außerdem spielt das Design neben der Funktion eine bedeutende Rolle. Angefangen bei der Farbe einer Produktlinie, die bewusst gewĂ€hlt wird und oft mit der einer KĂŒcheneinrichtung abgestimmt sein soll.

Dies fĂŒhrt gleichzeitig zu einem regelmĂ€ĂŸigen Wechsel der Produktlinien bei namhaften Herstellern, was immer wieder auch die Möglichkeit eröffnet, Produkte aus einer auslaufenden “Kollektion” zu vergĂŒnstigten Konditionen zu erwerben. Dabei mĂŒssen Sie keine Abstriche in FunktionalitĂ€t und QualitĂ€t machen.

Ein externer Kochtopf Test mit ausfĂŒhrlichem Testbericht und Vergleichssieger kann Ihnen bestimmt bei der Suche und Entscheidung weiterhelfen.

Fragen und Antworten zum Kochtopf

WofĂŒr eignet sich der Glaskochtopf? 

Mit einem Glaskochtopf haben Sie im Vergleich zu anderen Kochtöpfen viele Vorteile. Auf der einen Seite sehen Sie sofort wie weit die Speisen bereits zubereitet sind und auf der anderen Seite sind solche Töpfe in der Regel auch in Bezug auf die Gesundheit und die enthaltenen Schadstoffe gesĂŒnder. Eine große Auswahl an solchen Kochtöpfen finden Sie in den Online Shops oder direkt im Fachhandel.

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