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Lattenrost Test 2018 • Die 23 besten Lattenroste im Vergleich

Der Lattenrost, auch Federholzrahmen genannt, gehört zum Aufbau eines Bettes. Das Zubehörteil besteht aus einem rechteckigen Rahmen aus Holz, Kunststoff oder Metall. Die Abmessungen sind etwas kleiner als der Bettkasten, damit der Rahmen innen eingelegt werden kann. Quer zur Liegerichtung sind über den gesamten Rahmen Federleisten aufgebracht.

Lattenrost Bestenliste 2018

Letzte Aktualisierung am: 

 
  hansamat DeLuxe Malie Panda Superflex KF 42 Ravensberger Matratzen Medimed FMP Matratzenmanufaktur 22-0002 Rhodos KF Hilding Sweden Lattenrost Möbel-Eins ONYX TAURO 22914 Schlummerparadies 100% BUCHE Schultz Schlafkultur 108112 Smartflex Betten-ABC Lattenrost Prosanvita Maru GOODSIDE Lattenrost Breckle Kappa starr MZV Schu TUGA - Holztech Naturprodukt FSC Lattenrost Lattenrost Interbett 554108 ECOFORM Lattenrost i-flair Lattenrost EvergreenWeb Lattenrost madera Lattenrost DaMi Lattenrost deine-tante-emma 2er-Set Rubin Coemo Lattenrost
  Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen
ExpertenTesten TÜV-Siegel 1,04
sehr gut
1,41
sehr gut
1,59
gut
1,68
gut
1,92
gut
1,93
gut
2,11
gut
2,26
gut
2,28
gut
2,33
gut
2,38
gut
2,38
gut
2,43
gut
2,45
gut
2,50
befriedigend
2,52
befriedigend
2,54
befriedigend
2,61
befriedigend
2,62
befriedigend
2,63
befriedigend
2,64
befriedigend
2,66
befriedigend
2,90
befriedigend
Kundenbewertungen
auf Amazon

5 von 5 Sternen
bei 2 Rezensionen

5 von 5 Sternen
bei 2 Rezensionen

4.6 von 5 Sternen
bei 190 Rezensionen

4.8 von 5 Sternen
bei 1101 Rezensionen

4.8 von 5 Sternen
bei 9 Rezensionen

4.5 von 5 Sternen
bei 25 Rezensionen

3.4 von 5 Sternen
bei 1362 Rezensionen

4.9 von 5 Sternen
bei 185 Rezensionen

5 von 5 Sternen
bei 2 Rezensionen

4.1 von 5 Sternen
bei 838 Rezensionen

5 von 5 Sternen
bei 1 Rezensionen

4.8 von 5 Sternen
bei 11 Rezensionen

4.7 von 5 Sternen
bei 6 Rezensionen

4.5 von 5 Sternen
bei 42 Rezensionen

5 von 5 Sternen
bei 3 Rezensionen

3.9 von 5 Sternen
bei 181 Rezensionen

5 von 5 Sternen
bei 1 Rezensionen

4.1 von 5 Sternen
bei 194 Rezensionen

4.6 von 5 Sternen
bei 17 Rezensionen

3.8 von 5 Sternen
bei 51 Rezensionen

4.3 von 5 Sternen
bei 2 Rezensionen

3.2 von 5 Sternen
bei 13 Rezensionen
Marke hansamat Malie Ravensberger Matratzen FMP Matratzenmanufaktur Hilding Sweden Möbel-Eins TAURO Schlummerparadies Schultz Schlafkultur Betten-ABC Prosanvita GOODSIDE Breckle TUGA - Holztech Lattenrost Interbett ECOFORM i-flair EvergreenWeb madera DaMi deine-tante-emma Coemo
Maße in cm

90 x 200

200 x 140 cm

100 x 200 cm

90 x 200 cm

90 x 200 cm

90 x 200 cm

90 x 200 cm

90 x 200 cm

100 x 200 cm

90 x 200 cm

90 x 220 cm

70 x 200 cm

90 x 200 cm

140 x 200 cm

90 x 220 cm

140 x 200 cm

180 x 200 cm

140 x 200 cm

85 x 190 cm

200 x 140 cm

140 x 200 cm

90 x 190 cm

100 x 200 cm

Anzahl Liegezonen

7 Zonen

9 Zonen

7 Zonen

7 Zonen

5 Zonen

7 Zonen

7 Zonen

7 Zonen

7 Zonen

keine Zonen

ohne Zonen

ohne Zonen

7 Zonen

ohne Zonen

ohen Zonen

7 Zonen

ohen Zonen

ohne Zonen

ohne Zonen

7 Zonen

7 Zonen

ohne Zonen

7 Zonen

Anzahl Federleisten

42 Leisten

42 Leisten

44 Leisten

44 Leisten

28 Leisten

28 Leisten

28 Leisten

44 Leisten

44 Leisten

28 Leisten

28 Leisten

14 Leisten

30 Leisten

28 Leisten

28 Leisten

42 Leisten

56 Leisten

28 Leisten

14 Leisten

28 Leisten

42 Leisten

26 Leisten

28 Leisten

Gewicht

k.A.

k.A.

31 kg

15 Kg

13 Kg

k.A.

12 Kg

20 Kg

20 Kg

10,8 kg

k.A.

13 Kg

6 Kg

k.A.

k.A.

22 Kg

k.A.

15 kg

k.A.

18 Kg

19 Kg

k.A.

k.A.

Max. Belastbarkeit

k.A.

k.A.

130 kg

180 kg

180 kg

150 kg

180 kg

200 kg

140 kg

130 kg

k.A.

k.A.

120 kg

250 kg

k.A.

130 kg

k.A.

k.A.

k.A.

180 kg

140 kg

k.A.

140 kg

Bauhöhe

9 cm

9 cm

9,0 cm

7,5 cm

5 cm

7 cm

7,5 cm

7,5 cm

8 cm

7,5 cm

5 cm

9 cm

8 cm

2,4 cm

4,5 cm

7,5 cm

4 cm

6 cm

35 cm

6 cm

9,0 cm

7 cm

8,0 cm

Material

Holz

Bambus | Triokappen aus Katschuk

Buche

Birke

Holz

Buchenholz

Birke

Buche

Birke

Birke

Holz

Fiberglass/Hochleistungskunststoff/Holz

Buche

Holz

Holz

Birke

Holz

Stahl , Kunststoff

Buche

Buche

Birke

Holz

Buche und Birke

Farbe

grau

braun

natur/grau

Natur/grau

natur/schwarz

natur/blau

natur

gelb/blau

bunt

natur/schwarz

natur

blau/grün

natur/blau

Natur

grau/orange

natur/grau

natur

weiss/schwarz

natur/schwarz

natur

schwarz/weiss

natur

Natur

Besonderheiten
  • robust
  • gute Verarbeitung
  • Motorlattenrost
  • 50 Hz 2 Gleichstrommotoren
  • komfortabel
  • robust
  • gute Verarbeitung
  • modernes Design
  • 5 Jahre Garantie
  • verstellbarer Lattenrost
  • LGA und TÜV/GS geprüfte Qualität
  • sicherheit unf Funktionalität
  • Schlafkomfort
  • Schulterentlastungssystem
  • 10 Jahre Garantie
  • Trio-Kautschukkappen
  • Kopf- und Fußteil stufenlos höhenverstellbar
  • flexible Federholzleisten
  • individuelles Einsinken
  • deutsche Qualität
  • qualitativ top
  • Kopfteil ist vielstufig manuell verstellbar
  • fertig montiert
  • härtegrad flexibel verstellbar
  • GS geprüft
  • Made in Germany
  • elektrisch
  • mit Notabsenkung
  • Kopfteil verstellbar
  • gute Verarbeitung
  • Made in Germany
  • aus mehrfach verleimtem Schichtholz gefertigt
  • gesundes Schlafen
  • geprüfte Sicherheit
  • verstellbarer Härtegrad
  • 7-Zonen Wirksystem
  • echte Trio-Kautschukkappen
  • Mittelgurt
  • 9-fache Härte-Regulierung
  • 10 Jahre Garanti
  • in Deutschland hergestellter
  • Lattenrost Kopf- und Fußteil verstellbar
  • mit 9- fach einstellbarer Mittelzone
  • holmübergreifende Leistenlagerung
  • Schulterabsenkung
  • Schlafkomfort
  • stabil und individuell einstellbar
  • qualitative Federholzleisten
  • praktisch & bequem
  • für alle Matratzentypen geeignet
  • 5-fach Härteverstellbar
  • in Bolzen gelagerte DUO-Kappen
  • endpunktlager aus flexiblem, dauerelastischem Kautschuk
  • komfortable Beckenzone
  • eingezogener Textilmittelgurt
  • Individuell anpassbarer Härtegrad
  • viel besser als Holz
  • ohne Weichmacher und für Allergiker geeignet
  • Komfort
  • gute Qualität
  • stabil
  • 30 Mehrschicht-Federholzleisten
  • 7-fach verleimt
  • Federholzleisten sind beweglich
  • Komfort
  • hochwertiger Premium-Rollrost
  • geringer Leistenabstand
  • optimale Hinterlüftung
  • jahrlange Benutzung
  • gefertigt in Deutschland
  • Verarbeitung
  • orthopädischer Lattenrost
  • Haltbarkeit
  • Entlastung der Wirbelsäule
  • individuelle Härteverstellung
  • Made in Germany
  • 7 Liegezonen mit 42 superelastischen Federholzleisten
  • flexible holmaufliegende Federungselemente
  • individuelle Härteregulierung im Lendenbereich
  • harmonische Druckverteilung
  • aus Birkenholz gefertigt
  • Luftzirkulation
  • 12 Monate Herstellergarantie
  • robust
  • gute Verarbeitung
  • Massive Qualität
  • im Beckenbereich in der Härte verstellbar
  • stabile Verarbeitung
  • gleichmäßige Federung
  • modernes Design
  • Rahmen komplett aus Eisen
  • ideal für alle Arten von Betten und Matratzen
  • verstärkt mit doppelter Stange
  • komplett hergestellt in Italien
  • orthopädischer Lattenrost
  • optimale Anpassung
  • für alle Matratzenarten geeignet
  • mit Mittelholm zur besseren Stabilisierung
  • stabiles und langlebiges furniertes Schichtholz
  • flexible Abfederung
  • LGA zertifiziert
  • geprüft auf Schadstoffe und mechanische Sicherheit
  • hochwertiges SBS-Kautschuk Material
  • 5 Jahre Garantie
  • leichte Montage
  • auch in Sondermassen erhältlich
  • für alle handelsüblichen Matratzen geeignet
  • produziert in Deutschland
  • robust
  • gute Verarbeitung
  • stabile Federholzleisten
  • Kopfteil verstellbar
  • für alle Matratzen geeignet
  • individuelle Härtegradeinstellung der Mittelzone
  • stabilisierender Mittelgurt
Verarbeitungsqualität
Benutzerfreundlichkeit
Materialbeschaffenheit
Preisvergleich
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Was ist ein Lattenrost?

Was ist ein Lattenrost Test und VergleichDer Lattenrost, auch Federholzrahmen genannt, gehört zum Aufbau eines Bettes. Das Zubehörteil besteht aus einem rechteckigen Rahmen aus Holz, Kunststoff oder Metall. Die Abmessungen sind etwas kleiner als der Bettkasten, damit der Rahmen innen eingelegt werden kann. Quer zur Liegerichtung sind über den gesamten Rahmen Federleisten aufgebracht. Die Enden der Latten stecken in Gummi- oder Kunststoffkappen, sodass die Flexibilität sich optimal an die Körperform anpassen kann und die Bewegungen im Schlaf abfängt. Manche Modelle fixieren die Latten zusätzlich mit einem Mittelgurt.

Im Lattenrost Test wird besonderes Augenmerk auf die Verarbeitung der Federleisten gelegt. Bei den meisten Fabrikaten bestehen die Leisten aus mehreren verleimten Holzlagen, die mittels Dampfbehandlung eine leichte Wölbung erhalten. Die so ausgerüsteten Holzleisten stützen den Schläfer ab oder geben unter dem Körpergewicht nach. Einige Lattenroste sind mit Schiebern ausgestattet, womit sich bestimmte Liegebereiche härter oder weicher einstellen lassen. Hochwertige Lattenroste besitzen in den belasteten Zonen verstärkte oder doppelte Elemente. Bis zu sieben Zonen für Kopf, Schultern, Rücken, Becken, Ober- und Unterschenkel sowie für die Füße befinden sich analog zu den Liegezonen der aufliegenden Matratze. Von der gezielten Abstützung profitieren speziell schwere Personen oder Menschen, die unter Rückenschmerzen leiden.

Auf den Lattenrost wird die Matratze aufgelegt, womit erholsamer rückenschonender Schlaf möglich ist. Schaummatratzen, Latextatratzen und Federkernmatratzen lassen sich mit Lattenrosten kombinieren. Die flächige Auflage verlängert die Lebensdauer der Matratze, da sie sich nicht so schnell durchliegt.

Wie funktioniert ein Lattenrost?

Wie funktioniert ein Lattenrost im Test & Vergleich?Der Lattenrost stützt die Matratze ab, sodass diese wiederum formbeständig und anpassungsfähig gegenüber der schlafenden Person bleibt. An der Unterseite wird durch die Lattenauflage genügende Belüftung gewährleistet, sodass abgegebene Körperwärme sich nicht stauen kann. Lattenroste sind leicht, doch deutlich länger haltbar als Matratzen. Damit Sie erholsamen Schlaf genießen können, sollten Matratze und Lattenrost aufeinander abgestimmt werden.

Bei den Lattenrosten unterscheiden sich zwei Typen mit entsprechenden Verstell-Schiebern. Bei einer Variante liegen in der mittleren Bauch- und Beckenzone zwei Latten direkt aufeinander. Davon ist nur die obere Leiste direkt mit dem Rahmen verbunden. Mit den eckigen Schiebern, die jeweils eine doppelte Leiste umfassen, lässt sich in gewünschten Zonen der Härtegrad regulieren. Beim Auseinanderschieben der Kunststoffelemente bewegen sich beide Leistenteile aufeinander zu. Sie liegen doppelt aufeinander und versteifen die Federwirkung, da die beiden Leisten wie eine einzige dicke Leiste wirken. Je weiter Sie die Verstellschieber zur Mitte zusammenschieben, um so mehr gibt die Leiste nach. Da diese Einstellungen nur sehr selten nötig sind, befinden sich auf den Schiebern Pfeile mit Hinweisen, in welcher Richtung die Spannung härter oder weicher einstellbar ist.

Nach einem anderen System wirken Verstellschieber, die zwischen zwei Leisten verlaufen. Hier erzeugt die Schieberichtung genau die umgekehrte Wirkung wie bei der umfassenden Variante: Beide Schieber in der Mitte zusammengeschoben verringern die Flexibilität, die Zone wird härter.

Wenn Sie diese Schieber weiter nach außen positionieren, erzeugt der Abstand ein gewisses Spiel beider Federleisten zueinander. Die Nachgiebigkeit erhöht sich und die Leiste federn mehr nach: Die Körperpartie kann hier nun tiefer einsinken.

Berücksichtigen Sie bei den Einstellungen das Körpergewicht: Je schwerer die Person ist, um so weiter nach außen sollten die Schieber positioniert werden, um die Härte in diesem Bereich zu erhöhen. Wir empfehlen Ihnen, sich ohne Matratze in der bevorzugten Schlafposition auf den Lattenrost zu legen, damit eine zweite Person die richtige Liegehaltung überprüfen kann.

Vorteile + Anwendungsbereiche

Lattenroste sollten in keinem Bett mit herkömmlichen Matratzen fehlen. Folgende Vorteile und Anwendungsbereiche sprechen für die flexiblen Unterlagen:Die Vorteile und Anwendungsbereiche von Latenrost im Test & Vergleich

  • Erzeugt bei einer durchgehenden Matratze das Gleichgewicht bei zwei verschieden schweren Personen
  • Verschiedene Härtezonen stützen die Schlafposition ab
  • Lattenroste lindern Rückenprobleme und erleichtern Kranken langzeitiges Liegen im Bett
  • Höhenverstellbare Lattenroste für bequemen Liegekomfort
  • Holz mit dem FSC-Siegel stammt aus nachhaltiger Landwirtschaft
  • Lattenroste aus Holz, Metall oder Glasfiber schonen die Matratze
  • Doppelbetten oder Einzelbetten lassen sich mit Lattenrosten ausstatten
  • Lattenroste verbessern die Ergonomie der Liegefläche

Welche Arten von Lattenrosten gibt es?

Der Lattenrost wird einfach in den Bettkasten eingelegt und verbessert als Matratzenunterlage den Schlaf durch eine gesunde, entspannte Körperhaltung. Welche Eigenschaften ein Lattenrost haben sollte, ist reine Ermessenssache und hängt von individuellen Schlafgewohnheiten ab. Ein guter Lattenrost kann eine dünne Matratze aufwerten, doch ein ungeeigneter Lattenrost kann genau so den Liegekomfort eine hochwertige Matratze abwerten. Nur die richtige Kombination beider Bettkomponenten bringt den gewünschten Effekt.

Nach einem ausführlichen Lattenrost Warentest vertritt die bekannte Stiftung allerdings eine eigene Sichtweise: Speziell gefederte Lattenroste wären bei einer qualitativen Matratze eine hohe, doch überflüssige Investition. Die Aussage der Tester, dass ein simpler Rollrost ausreichend ist, können die Hersteller von Lattenrosten aufgrund der jahrzehntelangen Forschungsarbeit in Schlaflabors nicht nachvollziehen.

Der unverstellbare Lattenrost

Ein starrer Lattenrost kann man als die Basis-Version bezeichnen. Trotzdem stellt die unbewegliche Ausführung genau wie die beweglichen und elektrischen Modelle einen wichtigen Der unverstellbare Lattenrost im Test und VergleichBestandteil des Schlafsystems dar. Der starre Lattenrost lässt sich nicht am oberen oder unteren Teil hochstellen. Um die beste Anpassung an die Matratze und den Schläfer zu gewährleisten, ist der starre Lattenrost mit einer flexiblen Leistenaufhängung ausgestattet.

Idealerweise sind diese Aufhängungen holmüberlappend gesetzt, sodass die Federleistung bis zum Randbereich hin spürbar ist. Der starre Lattenrost eignet sich für jede Matratze und unterstützt gesunden Schlaf, da er punktelastisch gelagert ist. Hohen Schlafkomfort bieten starre Lattenroste mit Härtezonen für Schulter, Becken und Beine. Im mittleren Bereich sind meist doppelte Leisten verarbeitet, deren Härtegrad sich mithilfe von Schiebern individuell einstellen lässt. Besonders gut eignen sich starre Lattenroste in Kombination mit Federkernmatratzen, da eine Verformung den Polstern nicht gut tut.

Wer eine harte Schlafunterlage nutzen möchte oder wo stabile Betten im heimischen Kinderzimmer benötigt werden, kann als einfachste Form einen unbeweglichen Lattenrost in Form von angeschraubten Brettern im inneren Bettkasten verbauen.

Vorteile starrer Lattenrost:

  • Optimale Anpassung an die Körperform
  • Gute Belüftung der Matratze
  • Für alle Arten Matratzen geeignet
  • Einstellbare Härtezonen

Nachteile starrer Lattenrost:

  • Hoher Preis für gute Qualität
  • Billige Latten können brechen
  • Keine Federung an den Rändern
  • Nicht flexibel verwendbar

Der Rollrost

Ein weiterer Vertreter unbeweglicher Lattenroste ist der Rollrost. Seine einfache Konstruktion kommt ohne festen Rahmen aus. Die einzelnen Latten bleiben mittels einer durchlaufenden flexiblen Verbindung aus Textilband an ihrer Position, sodass sie sich nicht durch Schlafbewegungen auseinander schieben können. Die hauptsächliche Funktion erfüllt der Rollrost mit der Belüftung der Matratze. Diese Unterlage reicht beispielsweise in Verbindung mit einer hochwertigen Federkernmatratze aus, da diese für die stützende Wirkung sorgt.

Dank der einfachen Bauweise sind Rollroste noch günstiger, als einfache Lattenroste erhältlich. Dies prädestiniert Rollroste vor allem für den zeitweiligen Gebrauch in Gästebetten oder als günstige Option für junge Leute in ihrer ersten eigenen Wohnung.

Auch die Robustheit ist ein Vorzug des Rollrostes: Wenn die Verarbeitung und die Holzart stimmt, ist dies der Grund für Preisunterschiede. Da bei Rollrosten kein Metall verarbeitet wird und es sich mit Baumwollgurten um ein unbehandeltes Naturprodukt handelt, eignen sich diese Holzroste gut für Allergiker.

Achten Sie auf gleichförmig verarbeitete Latten, ansonsten entstehen durch die Belastung krummer Holzteilen recht unangenehme Quietschgeräusche, die nicht nur Ihren Schlaf empfindlich stören. Während Federholzrahmen aus verleimten Lagen und Dampfbehandlung hergestellt werden, finden Sie beim Rollrost gewöhnlich gerade Massivholzlatten aus heimischen Bäumen. Nur wenige Hersteller bieten Rollroste mit gebogenen Latten aus Federholz an, die mehr Abfederung bieten. Wir empfehlen, ein Modell aus Buche, da es sich um ein Hartholz handelt. Latten aus Kiefer oder Birke sind naturgemäß nicht so belastbar und haltbar. Falls der Hersteller bei solchen sehr günstigen Rollrosten kein belastbares Höchstgewicht angibt, sollten Sie sich die Käuferkommentare durchlesen.Welche Arten von Lattenrosten gibt es im Test & Vergleich?

Vorteile beim Rollrost:

  • Die günstigste Variante aller Lattenroste
  • Lässt sich platzsparend aufrollen bei Nichtgebrauch
  • Bewegliche Latten passen sich der Person an
  • Strapazierfähige Konstruktion aus Naturmaterial
  • Ohne Metallteile für Allergiker geeignet

Nachteile beim Rollrost:

  • Keine Möglichkeit der Höhenverstellung
  • Nur für Schläfer ohne Rückenprobleme geeignet
  • Ohne federnde Befestigung der Latten
  • Keine Härtegradanpassung
  • Weichholzlatten sind nicht sehr belastbar

Der verstellbare Lattenrost

Der verstellbare Lattenrostim Test & VergleichDie meisten Lattenroste sind verstellbar, was die Angleichung der Härtezonen mittels dafür angebrachter Schieber betrifft. Der Begriff „verstellbar“ meint bei Lattenrosten jedoch eine andere Funktion, und zwar die Möglichkeit, Kopf- und Fußende abzuwinkeln. Zum Anheben von Kopf- oder Fußteil sind einfache Handschlaufen am Rost angebracht. Die Segmente lassen sich an Beschlägen an der Innenseite des Rahmens in vorgegebenen Stufen im Winkel bis zu 90 Grad oder bis zu einem spitzen Winkel einrasten. Ein erhöhtes Fußende bringt Menschen mit geschwollenen Beinen große Erleichterung, auch Kreislaufstörungen und Venenleiden bessern sich langsam.

Bedenken Sie, dass ein zu stark abgewinkelter Lattenrost die mechanische Wirkung einer Federkernmatratze stark beeinträchtigen kann – möglicherweise tritt infolge sogar eine Schädigung der Matratze auf. Kaltschaum- oder Latexmatratzen hingegen macht die dauerhafte Verformung durch hochgestellte Lattenroste nichts aus. Die meisten Schläfer finden ein leicht erhöhtes Kopfteil angenehmer, da es die Schultern entlastet. Nur Bauchschläfer profitieren nicht von verstellbaren Rosten, denn bei dieser Schläfergruppe ist ein Rollrost oder ein starrer Lattenrost optimal.

Bei den verstellbaren Lattenrosten finden Sie die 5- oder 7-Zonen-Härteeinteilung, die den Liegekomfort noch steigern. Die Preisklasse manuell verstellbarer Lattenroste liegt je nach Holzart und Verarbeitungsqualität zwischen 200 Euro und 300 Euro. Schnäppchen und Exklusiv-Modelle liegen bisweilen außerhalb dieser Spanne.

Vorteile verstellbarer Lattenroste

  • Komfortabler Liege- und Schlafkomfort
  • Erleichterung bei Venenleiden
  • Sitzposition durch hochgestelltes Kopfteil
  • Veränderliche Lagerung im Krankheitsfall

Nachteile verstellbarer Lattenroste

  • Nur zwei Liegezonen: Kopf- und Fußteil
  • Zum Verstellen muss man das Bett verlassen
  • Für Bauchschläfer eine unnötige Investition
  • Gefahr, sich beim Einstellen die Finger zu klemmen

Der elektrisch verstellbare Lattenrost

Das Nonplusultra in einem Bettgestell ist der motorisch verstellbare Rahmen. Der auch als Motorrahmen und Motorlattenrost bekannte Unterbau lässt sich auf Knopfdruck mit aufliegender Matratze von der im Bett befindlichen Person stufenlos in Position bringen. Der Lattenrost ist in mehrere Segmente unterteilt, die jeweils separat mit zwei oder vier sehr leisen Elektromotoren steuerbar sind. Diese zwei Varianten unterscheiden sich dahin gehend, dass sich mit vier Motoren sowohl Kopfteil mit Schulterzone als auch das Fußteil mit Ober- und Unterschenkel zweifach verstellen lassen. Der elektrische Lattenrost eignet sich daher speziell für die häusliche Pflege kranker Angehöriger, auch in Krankenhäusern und Altenheimen wird der Motorrost häufig eingesetzt.Viele elektrisch verstellbare Lattenroste im Test und Vergleich

Ein verstellbares Kopfteil ist unbedingt notwendig, wenn hilfebedürftige Patienten sanft in die Sitzposition gebracht werden, um zu essen oder Besuch zu empfangen. Pflegebetten sind mit höhenverstellbaren Lattenrosten oder als einfachere Variante mit höhenverstellbaren Einlegerahmen ausgestattet. Eine Memory-Funktion der letzten Einstellungen erweist sich als praktisch. Auch rüstige Senioren oder Personen mit Bewegungseinschränkungen schätzen den besonderen Komfort der elektrisch verstellbaren Lattenroste. Natürlich ist der Motorrahmen nicht speziell als Hilfsmittel in der Krankenpflege im Einsatz. Manche Leute, die gern vom Bett aus Fernsehen schauen, frischgebackene Mütter oder Leseratten, die vor dem Einschlafen noch ein Buch zur Hand nehmen, schätzen den elektrischen Motorlattenrost.

Die Bedienung elektrischer Lattenroste ist mit einem Bedienelement am Bett oder einer kabellosen Funksteuerung möglich. Ist eine Freischaltung vorhanden, fließt Strom nur bei gedrücktem Bedienknopf. Elektrosmog, der das Wohlbefinden empfindlicher Personen beeinträchtigt, entsteht somit nicht. Während eines Stromausfalls lässt sich mit beiden Ausführungen eine manuelle Notabsenkung durchführen, um hochgestellte Segmente in Liegeposition zu bringen. Wer an diesen Komfort interessiert ist, muss für einen Rahmen in 100 x 200 cm Standardgröße mit Preisen von mindestens 500 Euro rechnen.

Vorteile elektrischer Lattenroste

  • Bedienung im Bett liegend möglich
  • Erleichterung in der Alten- und Krankenpflege
  • Kein Elektro-Smog durch Stromfreischaltung
  • Kopf- und Fußteile sind separat beweglich

Nachteile elektrischer Lattenroste

  • Hoher Preis
  • Für Seiten- und Bauchschläfer nicht relevant
  • Metallteile können unsynchron laufen oder verschleißen
  • Einstellungen verursachen Stromverbrauch

So werden Lattenroste getestet

Nach diesen Testkriterien werden Lattenroste bei ExpertenTesten verglichenLattenroste bekannter Hersteller lassen mit einer Reihe Prüfzertifikaten und Qualitätssiegeln Rückschlüsse auf die Hochwertigkeit zu. Trotz bester Materialien und handwerklich perfekter Fertigung beeinflusst auch der Liegekomfort das abschließende Lattenrost Testergebnis. Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Kriterien aus unserem Lattenrost Vergleich übersichtlich aufgelistet:

Die Größe

Die wichtigste Voraussetzung ist, dass sich der Lattenrost genau in den Bettrahmen einlegen lässt. Berücksichtigen Sie vor allem die Innenmaße des Bettkastens sowie die vorhandene Auflage für den Rost. Bei einer durchgehenden Auflage an den Seiten ist jede Art Lattenrost kompatibel. Wenn in Ihrem Bettkasten sind nur eine Mittelauflage und dreieckige Auflagen in den Ecken vorhanden ist, können Sie keinen Rollrost einlegen, da diese flexible Ausführung rundum Auflageflächen für die Latten benötigt. Anders ist es bei Quertraversen im Bettkasten, die als Auflagefläche dient. Hier könnten die beweglichen Segmente elektrischer Lattenroste beim Verstellen an den Traversen hängen bleiben.

Das Material

Der äußere Rahmen kann aus Buche, Esche, Birke oder Bambus gefertigt sein. Die erwünschte Flexibilität erzeugen mehrfach verleimte Federleisten, deren Enden in Trägerelementen aus Kautschuk oder Kunststoff stecken.

Günstige Lattenroste bestehen aus weichen Hölzern wie Fichte oder Kiefer. Die stabilsten Holzsorten sind Buche und Bambus, wobei schnell nachwachsender Bambus ökologisch die bessere Wahl ist. Die modernsten Lattenroste weisen die höchste Lebensdauer auf, denn die Leisten werden aus Glasfiber hergestellt.

Die Höhenverstellbarkeit

Rollroste und starre Lattenroste lassen sich an Kopf- und Fußteil nicht höher stellen. Herkömmliche verstellbare Ausführungen können manuell am Kopfteil stufenweise bis zu einem Winkel von 40 oder 45 Grad angehoben werden. Andere Lattenroste verfügen zusätzlich über verstellbare Fußteile. Den größten Komfort bietet ein Motorlattenrost mit zwei oder vier Elektromotoren, der speziell Personen mit eingeschränkter Beweglichkeit das Ein- und Aussteigen sehr erleichtert.

Abstände und Anzahl der Querlatten

Besseren Schlafkomfort als weniger breite Federhölzer bietet eine höhere Anzahl schmaler Latten. Pro Nacht verliert ein Mensch bis zu einem Liter Nachtschweiß, der zum Teil in die Matratze dringt. Luftdurchlässige Federleisten gewährleisten ausreichende Belüftung, womit die Matratze besser vor Stockflecken und Schimmelbildung geschützt ist. Günstige Lattenroste besitzen 10 – 16 Streben, Lattenrost Testsieger zählen 28 bis 42 Federhölzer.

Die Halterungen der FederhölzerDie Halterungen der Federhölzer im Lattenrost Test

Die Querlatten können auf unterschiedliche Weise mit dem Rahmen verbunden werden. Die einfachste Variante findet sich bei sehr günstigen Rollrosten, wobei die Leisten auf ein breites Gurtband getackert werden. Etwas stabiler, doch sehr starr nehmen Kunststoffkappen die Enden der Holzleisten auf. Flexibel und langlebig sind Halterungen aus Kautschuk oder thermoplastischen Elastomeren. Bei zu starker punktueller Belastung, wenn beispielsweise ein Kind auf dem Bett hüpft, können die Leisten aus den Halterungen rutschen. Innen liegende und holmüberdeckende Kappen bieten die größte Federung und damit Schlafkomfort bis zum Randbereich.

Die Rahmenhöhe beim Lattenrost

Beste Hersteller aus einem Lattenrost Test von ExpertenTestenDie gesamte Höhe des Lattenrost-Rahmens sollte zur Höhe des Bettrahmens passen. Wir empfehlen Ihnen, den Bereich zwischen Rostauflage und Oberkante des Bettgestells nicht nach Augenmaß zu schätzen, sondern exakt abzumessen. Die flachsten Modelle sind auf die extrem niedrigen Rahmen bei Futonbetten abgestimmt. Als Faustregel sind mit eingelegtem Lattenrost mindestens zwei Zentimeter Überstand der Bettkante nötig, damit die aufgelegte Matratze nicht aus dem Bettkasten herausrutschen kann.

Variable Härtegrade

Die Mittelzone auch mancher ansonsten unverstellbarer Lattenroste lässt sich mittels A- oder T-Schiebern im Härtegrad regulieren. Zusätzlich bieten hochwertige Ausführungen bis zu sieben separat wirkende Härtezonen, die durch individuell einstellbare, ergonomische Lagerung den Schulter- und Beckenbereich entlasten. Ein textiler Mittelgurt trägt zur gleichmäßigen Gewichtsverteilung auf der Liegefläche bei.

Die Belastbarkeit

Die Spannkraft von Federholzrahmen ermüdet bei dauerhafter Überlastung durch die Schlafbewegungen schwerer Personen, schlimmstenfalls bricht eine Leiste bei schwungvollem Umdrehen. Die nach Holzqualität und Verarbeitung variierende Stabilität sollte dem Körpergewicht angepasst werden. Bei einem Lattenrost Testbericht ist die vom Hersteller ausgewiesene Höchstbelastung seiner Lattenroste ein wichtiges Kriterium.

Weitere Merkmale und Extras

Hochwertige Lattenroste werden aus einheimischen zertifizierten Hölzern produziert, die aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen. Dabei werden nur ausgesuchte Bäume gefällt, um den Waldbestand aufzulockern und zu verjüngen. der Hersteller Röwa beispielsweise verwendet ausschließlich Holz aus den nahe gelegenen Waldgebieten rund um den Firmensitz bei Stuttgart.

Ein weites wichtiges Kriterium in gängigen Lattenrost Testverfahren ist die Prüfung auf Schadstoffe. In manchen verleimten Leisten wurde Formaldehyd nachgewiesen. Ausgewiesene Bio-Hölzer sind unbedenklich für Mensch und Umwelt. Extras fallen positiv bei der Handhabung der Lattenroste auf: Gibt es einen Klemmschutz für die Finger oder bilden sich bei elektrischer Verstellung elektromagnetische Felder?

Letztendlich gewichtet die Stimme des Endverbrauchers nicht unerheblich die Bewertung. Die Tester gehen konkreten Kritikpunkten nach, die wiederholt genannt wurden. So leistet die Allgemeinheit einen wertvollen Beitrag zur Qualitätssicherung und Verbesserung vieler Gebrauchsgüter.

Worauf muss ich beim Kauf von Lattenrosten achten?

In mehreren Studien rechnen uns Forschungsinstitute vor, dass wir rund zwei Drittel ihrer Lebenszeit verschlafen – und das meist im Bett. Beim Kauf eines neuen Schlafzimmers liegt das Hauptkriterium auf einem gefälligen Möbeldesign, danach geht es um die Matratze und der Lattenrost wird oft als notwendiges Beiwerk betrachtet. Diese Einstellung ist jedoch ungerechtfertigt, denn der Lattenrost ist eine langfristige Investition, die sich im wahrsten Sinne des Wortes bemerkbar macht.

Ein Lattenrost hat zudem eine weitaus höhere Lebensdauer als die Matratze. Die wenigsten Menschen wissen, dass guter Schlafkomfort bis zu 30 % auf dem Lattenrost in Kombination mit der passenden Matratze beruht. Doch wie findet man für sich selbst das passende Modell? Kaufen Sie nicht einfach das nächste Sonderangebot, sondern wählen Sie den optimalen Lattenrost für Ihre Bedürfnisse aus.

Die Schlafposition

Rücken- und Seitenschläfer benötigen eine Komfortzone im Schulterbereich. Es ist weniger relevant, ob ein Lattenrost manuell verstellbar, starr oder motorisiert ist. Achten Sie auf weiche Leisten in der Schulterzone. Die bequemste Variante ist mit einem Federelement in diesem Bereich ausgestattet, wodurch beim Aufliegen der Schulter- und Beckenbereich etwa zwei Zentimeter tief einsinkt. Wenn Sie auf ein Nackenkissen verzichten, bieten sich Seitenschläfern sogenannte Tellermodulrahmen an. Wie dieser besondere Rost funktioniert, erfahren Sie gleich!

Auf das Körpergewicht abgestimmter Lattenrost

Die Konstruktion aller Lattenroste ist stabil und auf Dauerbelastung ausgelegt. Auf ihrem Außenrahmen trägt sich die Liegefläche sozusagen selbst – ein Bettkasten ist theoretisch nicht unbedingt erforderlich, da die Roste fest verankert sind. Der Rahmen besteht gewöhnlich aus massivem Hartholz. Besonders bewährt hat sich hierbei Buche.

Preiswerte Lattenroste setzen auf schnell wachsendes Fichtenholz, doch ob sie auf Dauer damit richtig liegen, ist fraglich. Fichte gibt nach, wodurch die Spannungen im Holz bei jeder Bewegung durchdringendes Quietschen oder Knarren von sich geben. Eine relativ neue Option für eher schwere Personen ist der Bambus-Lattenrost. Wenn Sie mehr als 120 Kilo auf die Waage bringen, so viel beträgt die standardmäßige Höchstbelastung, dann empfehlen wir Ihnen einen extra starken XXL-Lattenrost. Diese Modelle können bis zu 200 Kilogramm tragen.

Der richtige Lattenrost bei Schmerzen

Worauf muss ich beim Kauf von Lattenrosten achten im Test & Vergleich?Eine Matratze allein sehen wir als reine Schlafunterlage, da sie sich nicht auf individuelle Bedürfnisse einstellen und anpassen lässt. Manche körperlichen Beeinträchtigungen, die mit Schmerzen und Unbeweglichkeit einhergehen, lassen sich mithilfe verstellbarer Lattenroste bewältigen. Besonders komfortabel, ohne fremde Hilfe, lässt sich ein Motorrahmen auf die angenehmste Position einstellen.

Falsche Lagerungen verstärken Beschwerden. Hochgelagerte Schultern und Kopf bessert Drehschwindel und erhöhter Fußbereich bessert Kreislaufbeschwerden, da das Blut schneller zurückfließen kann. Bei Schmerzen im Lendenwirbelbereich half bisher ein Kissen unter den Kniekehlen, doch viel schneller und komfortabler lässt sich der elektrische Motorrahmen in Position bringen.

Der Lattenrost in Sondergröße

Besitzen Sie aufgrund Ihres großen Wuchses ein geschreinertes Einbaubett mit abweichenden Standardmaßen, passen möglicherweise genormte Lattenroste nicht in den Bettkasten. Auf Wunsch fertigen Hersteller Sonderanfertigungen an oder bieten generell eine Auswahl ungewöhnlich schmaler, langer oder breiter Roste an. Nur bis zu gewissen Abmessungen sind die Stabilität und die Haltbarkeit gegeben, sodass es bei Überbreite sinnvoller ist, zwei schmale Lattenroste nebeneinanderzulegen.

Lattenroste für Doppelbetten in 140 x 200 cm oder 160 x 200 cm und einer Tragekraft von 160 Kilo sind im Handel schwierig erhältlich. Anstelle 7-facher Verleimung sind Doppel-Lattenroste 9-fach verleimt und aus dickeren Leisten hergestellt. Weiterhin unterscheidet sich das Fixmaß vom Nennmaß. Das Nennmaß fällt aufgrund gewölbter Leisten einige Zentimeter kleiner aus, bei Belastung dehnt sich der Rahmen auf das größere Fixmaß aus.

Lattenrost und Matratze

Aufgrund unterschiedlicher Bauweise passt nicht jeder Lattenrost zu jeder Matratze.

  • Roste mit 16 – 22 Leisten eignen sich für feste Matratzen
  • Roste ab 28 Leisten harmonieren mit allen Arten Schaummatratzen
  • Starre Roste lassen sich mit allen Matratzen kombinieren
  • Verstellbare Roste passen besser zu Gel- und Schaummatratzen als zu steifen Federkern-Matratzen.

Auf der sicheren Seite sind Sie mit Sets aus Matratze und Lattenrost, die große Hersteller zum Vorteilspreis anbieten. Oder sehen Sie sich bei unseren Lattenrost Testsiegern um.

Kurzinformation zu führenden 7 Herstellern

  • Schlaraffia
  • Röwa
  • Selekta
  • Dunlopillo
  • Hukla / Hn8
  • Badenia
  • Breckle
Seit 1909 schreibt Schlaraffia Schlafgeschichte mit Lattenrosten und Matratzen, die ihrer Zeit voraus sind. Der erste Meilenstein war 1953 die Erfindung der einteiligen Matratze, mit neu entwickelten Unterfederungen für Lattenroste kam 2017 die jüngste Innovation in den Handel. 1990 integrierte der belgische Recitel-Konzern die Bochumer Traditionsmarke Schlaraffia, wodurch sich deren Möglichkeiten der Produktentwicklung deutlich erweitern.
1914 ist das Gründungsjahr der Stahlfeder Matratzenfabrik Rössler & Wanner. Neben Matratzen produziert das Stuttgarter Unternehmen qualitative Lattenroste, wobei die Erfahrungen in der Federholztechnik zur Entwicklung von Spitzenprodukten führten. Das verwendete Buchenholz stammt aus der nahen Umgebung der Schwabischen Alb. Der Bettrost „Lattima“ erhält 1975 im Lattenrost Test von Stiftung Warentest die Bestnote „sehr gut“, womit sich die Bekanntheit der Marke Röwa auf ganz Deutschland ausweitete. 2013 wird die Tochterfirma Selecta am gleichen Fertigungsstandort in Mössingen gegründet.
Das süddeutsche Unternehmen Selecta ist mit Betten, Matratzen und Lattenroste aus eigener Produktion am Markt vertreten. Kunden profitieren durch ein vielfach miteinander kombinierbares Sortiment in hoher Qualität bei attraktivem Preis-Leistungs-Verhältnis. Selekta zählt zu den Gründungsmitgliedern der baden-württembergischen „Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit“ WIN. Wirtschaftliche Interessen vertritt Selekta im Verband deutscher Familienunternehmer, die den größten Teil der sozialversicherungspflichtigen Ausbildungs- und Arbeitsplätze stellen.
Die Ähnlichkeit des Markennamens Dunlop ist kein Zufall: Bereits 1888 erfand John Boyd Dunlop den luftgefüllten Autoreifen aus Gummi. Dunlopillo ist die 1932 in Hanau gegründete Tochtergesellschaft des Reifenkonzerns, die sich mit hochwertigen Matratzen und Lattenrosten einen hervorragenden Ruf erwarb. Im eigenen Schlaflabor arbeitet das Unternehmen ständig an innovativen Schlafkonzepten, die unter anderem anerkannte Institutionen wie Öko Test, Stiftung Warentest und TÜV von der Qualität überzeugten.
Das Unternehmen ist seit 1936 im Schwarzwald an ihrem Gründungsort Haslach an der Kinzig ansässig. Als sich erste kommerzielle Erfolge mit der Matratzenproduktion einstellten, unterbrach der Krieg alle Aktivitäten der jungen Firma. 1949 konnte die Produktion von Matratzen, Topper-Auflagen, Nackenkissen und Lattenrahmen wieder aufgenommen und stetig erweitert werden. Aufgrund der Verwechslungsgefahr mit dem gleichnamigen Möbelhersteller nennt sich der traditionsreiche Bettwarenhersteller seit 2015 Schwarzwald Hn8 Schlafsysteme GmbH.Schwarzwald Hn8 Schlafsysteme GmbH
Das Unternehmen Badenia Bettcomfort wurde 1946 zur Produktion von Daunen- und Steppdecken gegründet. Der Steppdeckenvertreter Josef Adam brachte das Know-how um Bettwaren und eine Steppmaschine mit, Franz Faißt stellte sein Produktionsgebäude für Zigarren zur Verfügung und der Kaufmann Ernst Jäckle kümmerte sich um die Buchführung. Dank stetiger Erweiterung des Sortiments mit hochwertigen Bettwaren, Kopfkissen, Lattenrosten und Matratzen wuchs Badenia mit der EuroComfort Group zu einer europaweit führenden Marke.
Die 1932 in Northeim gegründete Breckle GmbH fertigt für die Hotellerie und private Endverbraucher alle Produkte rund um Betten an: Kissen, Steppdecken, Lattenroste und Matratzen sind in allen Varianten erhältlich. Lediglich die Rohstoffe werden geliefert, ansonsten liegt die gesamte Fertigungskette in firmeneigener Hand: In der Polsterei und Tischlerei werden Lattenroste und Bettkästen gefertigt, Hightech-Anlagen stellen verschiedene Schaumstoffe für Matratzen her und die Bezüge der Matratzen werden von Hand genäht. Die Bettwaren und Lattenrost Testergebnisse erhalten durchweg beste Bewertungen unabhängiger Institute.

 

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meine Lattenroste am besten?

In vielen Haushalten schlafen Ehepartner in getrennten Betten oder ein Gästezimmer soll neu eingerichtet werden. Bei der Auswahl des Betts stellt sich die Frage, wo das Zubehör gekauft werden soll. Es bietet sich die Möglichkeit an, im Möbelhaus Bettgestell und Bettwaren zusammen zu bestellen. Oft räumt der Verkäufer bei Abnahme einer Komplett-Ausstattung einen Vorzugspreis ein, doch welchen Preis hat gesunder Schlaf?

Nehmen Sie sich an Ihrem freien Tag die Zeit und Geduld, den Ausführungen zuzuhören oder ist gleich Ladenschluss und die Kaufentscheidung ist nun fällig? Gibt es nur Lattenroste, die Ihnen nicht wirklich zusagen, sei es auch vom Preis her?Wo kaufe ich einen Lattenrost Testsieger von ExpertenTesten am besten?

Alle diese Unannehmlichkeiten können Sie sich leicht ersparen: Warum wir der Meinung sind, dass die Vorteile eines Online-Kaufs überwiegen, haben wir für Sie zusammengefasst:

Die größere Auswahl ergibt sich durch die viele Anbieter auf Online-Marktplätzen wie Amazon, die alle Arten von Lattenrosten anbieten. Diese Lagerkapazität besitzt kein Möbelmarkt im stationären Handel.
Freie Zeiteinteilung ermöglicht Kunden, im Internet 24 Stunden zu bestellen. Es gibt keine Ladenschlusszeiten und kein Gedränge an Aktionstagen. Spürbare Zeitersparnis ergibt sich beim Online-Kauf, da die Fahrt zum Geschäft und die Parkplatzsuche entfallen. Auch Wartezeiten, bis ein Verkäufer frei ist und die Lieferzeit verkürzt sich: Gewöhnlich klingelt der Postzusteller schon am nächsten Tag an der Haustür.

Günstigere Preise und versandkostenfreier Versand sind wohl die attraktivsten Argumente, Lattenroste online zu kaufen. Liegt ein Kaufpreis über 40 Euro, übernimmt der Anbieter auch die Rücksendekosten im Falle eines Umtausches. Gegen eine geringe Gebühr entsorgen viele Online-Shops Ihre alte Matratze.

Probeliegen ist auch beim Online-Kauf möglich: Das Fernabsatz-Gesetz sieht eine 14-tägige Rückgabefrist ohne Angaben von Gründen vor.

Viele Kunden schätzen in einem Bettenhaus die persönliche Beratung. Diese kann beim Online-Kauf ein Chat oder ein Telefongespräch mit der Kundenhotline ersetzen, doch eine Entscheidung ist nicht sofort fällig. In einem Fachgeschäft laufen Beratungsgespräche immer auf den größtmöglichen Umsatz aus, sodass Sie möglicherweise nicht die besten, sondern die teuersten Lattenroste kaufen. Im Internet können Sie die Vergleichsfunktion nutzen und Angebote verschiedener Anbieter direkt gegenüberstellen. Eine weitere zuverlässige Informationsquelle sind die Kundenkommentare.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte der Lattenroste

Wir können uns glücklich schätzen, in der modernen Zeit zu leben und großen Schlafkomfort zu genießen. Bis zur Industrialisierung waren bequeme Schlafstätten für einfache Leute ein unerschwinglicher Luxus, Einzelbetten waren höchstens als Totenlager bekannt.

Betten in der Antike

Betten waren bereits in der frühen Antike bekannt, doch nur der wohlhabenden Oberschicht vorbehalten. Aus der altägyptischen Epoche sind Abbildungen hochbeiniger, gepolsterter Betten bekannt, doch erst bei den Griechen und Römern kamen erste Vorläufer unserer heutigen Lattenroste vor.

Das Bett des Odysseus hatte der Überlieferung nach einen mit Stierhäuten bespannten Rahmen, der als federnde Unterlage diente. Später ersetzten die Griechen die Lederstreifen durch verwebte Gurte, ähnlich neuzeitiger Feldbetten. Auf die elastische Gurtfläche legte man eine Art Matratze mit einer Füllung aus Pflanzenfasern oder Wolle. Im Körperkontakt standen weiche Felle, Leinentücher und Decken.

Nachtlager im Mittelalter

Im 13. Jahrhundert kamen luxuriöse Spannbetten auf, deren Rahmen mit Stricken überspannt auch als bequeme Sitzgelegenheit benutzt wurde. Einfache Leute mussten sich mit Stroh gefüllten Säcken als Schlafunterlage begnügen und diesen Platz noch mit zwei oder drei anderen Personen teilen.

Betten der Neuzeit

Zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts wurden Betten zum Massengut und damit auch für Arbeiterfamilien erschwinglich. Die Unterlagen bestanden nun aus normalen Brettern. Der Fortschritt brachte später Federroste und Sprungfederrahmen hervor, bis 1956 ein findiger Schweizer den ersten Lattenrost entwickelte.

Naturfreunde und Survival-Anhänger haben den Lattenrost längst für Outdoor-Abenteuer modifiziert: Eine dicke Schicht Reisig, gemischt mit Laub, bietet gemütlichen Fußboden-Komfort und hält bei Übernachtungen im Freien zuverlässig Bodenkälte unter dem Zeltboden ab.

Schlafsysteme der Zukunft

Neueste Lattenroste besitzen gar keine Latten mehr, sondern eine Vielzahl beweglicher Auflagen verwandelt das Nachtlager in eine dreidimensional dynamische Fläche, die dem Schläfer druckloses Liegen vermittelt. Dieses Schlaferlebnis lässt sich mit einem schwebenden Zustand vergleichen oder wie im Wasser zu treiben.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Lattenrost

1957 stellt die Firma Thomas GmbH & Co. Sitz- und Liegemöbel KG aus dem norddeutschen Bremervörde den ersten Holzlattenrost der Welt vor. Die Erfindung des damals innovativen Bettsystems geht auf Hugo Degen zurück, einem Schweizer Erfinder. Der deutsche Möbeltischler Karl Thomas, Großvater des heutigen Bremervörder Geschäftsführers, setzte die Konstruktionszeichnung in den ersten Prototypen um. Auch der Firmenname Lattoflex geht auf den Schweizer Erfinder zurück.

Der erste Lattenrost revolutionierte den Schlafkomfort mittels eines Holzrahmens, an dessen Innenseiten flexibel angebrachte Holzlatten platziert wurden. Die so erreichte Flexibilität ist die Grundvoraussetzung für durchgehenden, erholsamen Schlaf und bequemes Liegen. Schon bald folgten dem ersten starren Modell Weiterentwicklungen durch individuelle Einstellmöglichkeiten durch stufenweise hochklappbare Kopf- und Fußteile.

Der leichte Rahmen mit nachgebenden Querleisten löste die damals üblichen Drahtroste ab. Auch die Aera der sehr schweren Sprungfederrahmen ist nunmehr zu Ende. Elastizität ist der entscheidende Vorzug des Naturmaterials Holz. Im Laufe der weiteren Entwicklung entstehen Verstellmöglichkeiten und die Elastizität einzelner Federleisten lässt sich gezielt auf getrennt wirkende Liegezonen verteilen.

Flexibilität durch Dampf-LeimverfahrenAlles wissenswerte aus einem Lattenrost Test

Die anfangs massiven Holzlatten wurden ausgetauscht gegen Leisten aus mehrfach miteinander verleimten Holzschichten. Das Dampf-Leimverfahren erhöht die Bruchfestigkeit und Elastizität mehrschichtiger Lattenroste. Je nach Ausführung lassen sich durch angebrachte Schieber fünf bis sieben Liegezonen in der Stützkraft individuell regulieren und anpassen. Zusammen mit der passenden Matratze erleichtert der mehrschichtige Lattenrost dauerhaftes Liegen kranker Personen. Rückenschmerzen und verkrampfte Muskelpartien bessern sich durch richtige Abstützung des Körpers. Die gerade Lage auf dem Lattenrost entlastet die Wirbelsäule und verstellbare Segmente für Schultern, Rücken und Beine ermöglichen vielseitige Liegepositionen.

Lattenroste – Entwicklung der Bauformen

Der starre Standardlattenrost besitzt 20 bis 25 in Kunststoffkappen gelagerte Leisten. Die Abstände sollten nicht mehr als vier Zentimeter betragen. Der Rollrost ist eine einfache Variante mit Leisten aus Schicht- oder Massivholz, die auf einem Gurtband oder einer durchlaufenden Schnur verbunden sind. Dieses Modell ist platzsparend und transportabel, bietet jedoch weniger Liegekomfort.

Der anpassbare Lattenrost ist in den stark belasteten Bereichen mit doppelten Leisten ausgestattet, deren Härtegrade sich mit beweglichen Plastikspannern auf unterschiedliche einstellen lassen. Der verstellbare Lattenrost ist in vier bis fünf separate Segmente aufgeteilt, die sich manuell oder mittels Elektromotoren anpassen lassen. Mindestens sind Kopf- und Fußteil abwinkelbar, hochwertige Modelle sind nochmals im Schulter- und Kniebereich abwinkelbar.
Lattenroste – Moderne Bauformen

Bei einem Teller-Lattenrost sind auf den Querleisten kleine Kunststoffteller montiert. Drehpunktlager ermöglichen eine punktgenaue Dynamik, die den Körper unterstützt und entlastet. Je höher die Anzahl der Teller-Roste ist, um so besser folgt die Anpassung den Schlafbewegungen. Standard-Tellerroste weisen jeweils zwölf Teller in sechs Reihen auf. Der Lattenrost mit Flügelfedern nutzt als Liegefläche glasfaserverstärkte Kunststoffleisten, die über Federbrücken elastisch mit dem Rahmen verbunden sind. Darauf lagern die sogenannten Flügelfedern aus Kunststoff, die dem Rost hohe Formstabilität und Flexibilität verleihen. Die Flügelfedern gleichen jede noch so kleine Schlafbewegung aus. Dieser Lattenrost arbeitet mit drei Federungsebenen: Die Flügelfedern mit der aufliegenden Matratze, die Glasfiber-Leisten sowie die Federbrücken.

Einen Lattenrost in 10 Schritten richtig montieren

Wenn Sie einen neuen Lattenrost bestellt haben, wird dieser gewöhnlich zerlegt in einem Paket geliefert. Sie müssen kein erfahrener Heimwerker sein, um die Montage selbst durchzuführen. Im Großen und Ganzen ähnelt sich der Aufbau aller Modelle. Folgen Sie einfach unserer Anleitung und genießen Sie schon heute die erste Nacht mit bequemem Schlafkomfort.

  • Den Lieferumfang überprüfen
  • Die Endkappen seitlich am Rahmen anbringen 
  • Montage der Querhölzer
  • Die Federleisten vorbereiten
  • Die Härteregler aufstecken
  • Die kürzeren Leisten montieren
  • Falls vorhanden, das Mittelband einziehen
  • Die restlichen Härtezonenschieber anbringen 
  • Die Liegefläche komplettieren
  • Die Schrauben festziehen
Nehmen Sie die Montageanleitung zur Hand und schauen Sie zuerst nach, ob alle Teile vorhanden sind.
Drücken Sie die Haltekappen für die Leisten in die dafür vorgesehenen Bohrungen der langen Seitenholme. Bei verschiedenfarbigen Endkappen erfahren Sie in der Anleitung, welche Farbe dem härteren und weicheren Kautschuk zugeordnet ist. Bringen Sie im Knie-, Hüft- und Schulterbereich die weicheren Kappen an, im Kopf-, Fuß- und Lendenbereich sind die härteren Kappen richtig positioniert. Achten Sie auf seitengleiche Aufteilung der Farben!
Gewöhnlich bilden drei Querstreben zusammen mit den langen Seitenteilen den Rahmen. Für den Kopf- und Fußbereich sind die beiden stärkeren Hölzer vorgesehen, die schmalere Verstrebung versteift das Mittelteil. Schrauben Sie die Teile mithilfe des mitgelieferten Werkzeugs an den langen Seitenholmen fest. Ziehen Sie die Schrauben noch nicht fest an, damit genug Spiel bleibt, um die Federleisten einzusetzen.
Achten Sie auf nach oben weisende Wölbung und stecken entsprechend die Federleisten in die Kappen an einer Seite ein. Falls einige Leisten kürzer sind, werden diese im Beckenbereich verwendet.
Die Schieber sind meist mit Pfeilen gekennzeichnet. Diese sollten nach außen zeigen. Schieben Sie auf die nachgiebigen Leisten im Beckenbereich die Härteregler auf, bevor Sie das zweite Ende der Leisten in den Rahmen stecken.
Nun schieben Sie die kürzeren Federleisten unter die langen Leisten und die Härtezonenschieber im Beckenbereich.
Führen Sie das Gurtband in der Mitte der Liegefläche abwechselnd über und unter die Federleisten. Im Beckenbereich muss das Band durch die Doppelleiste geführt werden, nicht außen herum.
Ziehen Sie auf die gleichen Leisten, worauf sich bereits die anderen Schieber befinden, die restlichen Härteregler auf. Achten Sie auf Pfeile, die zum äußeren Rand weisen.
Stecken Sie die offenen Enden der Federleisten in die gegenüberliegenden Kappen.
Drehen Sie abschließend die noch lockeren Schrauben der Seitenteile fest ein. Stellen Sie anschließend den Lattenrost hochkant an eine Wand und straffen das Mittelband. Befestigen Sie beide Gurtenden mit einer Schraube im Rahmen, um die Spannung zu erhalten.

 

10 Tipps zur Pflege

Bettenmachen ist die tägliche Routine, Bettwäsche wechseln in größerem Rhythmus ebenso. Doch wie sieht es mit der Pflege der Lattenroste aus? Zugegeben fristen diese Bettkomponenten oftmals ein Schattendasein, bis etwas nicht mehr richtig funktioniert. Lassen Sie es nicht so weit kommen und widmen beim nächsten gründlichen Wohnungsputz den Lattenrosten etwas Aufmerksamkeit und Pflege. In den Bettkästen sammelt sich unerwartet viel Staub an, was auch das Kribbeln in der Nase und Ihre Nies-Anfälle morgens oder abends im Bett erklärt. Wenn Sie kein gesundheitliches Problem quält, ärgern Sie sich möglicherweise über nervtötendes Knarren und Quietschen bei jeder Bewegung? Auch hier sind es meist leicht zu behebende Kleinigkeiten, die die nächtliche Ruhe wiederherstellen. Was zu tun ist, verraten wir Ihnen in den folgenden zehn Tipps.

  • Tipp 1
  • Tipp 2
  • Tipp 3
  • Tipp 4
  • Tipp 5
  • Tipp 6
  • Tipp 7
  • Tipp 8
  • Tipp 9
  • Tipp 10
Nehmen Sie zuerst die Matratzen heraus, um alle Winkel der Lattenroste zu erreichen.
Saugen Sie mit Düse oder Bürstenaufsatz Staub aus den Fugen
Heben Sie den Rost hoch und saugen Auflagen und Ecken ab
Reinigen Sie den Lattenrost anschließend mit einem feuchten Tuch
Falls sich der Lattenrost immer verschiebt, schrauben Sie ihn einfach am Bettkasten fest
Gegen Verrutschen helfen auch aufgeklebte größere Filzgleiter an Lattenrost und Bettkasten
Knarren die Leisten aufgrund von Temperaturschwankungen hilft das Einarbeiten von Holzöl.
Pflegen Sie Metallscharniere und bewegliche Teile mit Silikon- oder Grafitspray
Drehen Sie gelockerte Schraubverbindungen an den Scharnieren fest, um Ausreißen zu vermeiden
Tauschen Sie durchhängende Leisten in der Mitte mit weniger belasteten Leisten aus dem Fußbereich aus

 

Nützliches Zubehör

Wenn Sie für einen hochwertigen Lattenrost eine Lebensdauer von zehn Jahren veranschlagen, ist es ganz normal, das zwischenzeitlich besonders belastete Komponenten ausgetauscht werden müssen. Ersatz- und Zubehörteile stellen die Funktionalität wieder her, ohne das große Rechnungen auf Sie zukommen. Es lohnt sich daher schon beim Kauf neuer Lattenroste auf Qualität zu achten, denn Verschleißteile nachzukaufen ist der einfachste Weg, den gewohnten Schlafkomfort wiederherzustellen.

Relativ häufig kommt es vor, dass Federleisten aus ihren Halterungen rutschen. Falls die Lücke jede Nacht neu entsteht, ist der Austausch der Endkappen nötig. Mittels einfacher Plastik-Haltekappen lassen sich Federleisten an den Rahmen nicht verstellbarer Lattenroste annageln oder anschrauben.

Bei hochwertigen Rosten messen Sie die Breite und Höhe einer Leiste ab und erwerben Sie je nach Modell des Lattenrostes ein Set innen liegender Duokappen aus Gummi in der passenden Größe. Möglicherweise benötigen Sie holmabdeckende Kappen, die als Duo- und Trio-Ausführung zwei oder drei Leisten aufnehmen. Die unteren runden Öffnungen sind für Haltestifte vorgesehen, die Sie gleich mitkaufen sollten.

Stellt sich kein entspanntes Schlafgefühl ein, da die Härteregulierung defekt ist, so erhalten Sie auch hierfür Ersatz-Schieber in unterschiedlichen Ausführungen. Ein Zubehör für Duo- und Trio-Haltekappen stellt mittels Wippfunktion die korrekte Schulterabsenkung der Leisten wieder her. Besitzen Sie einen Lattenrost, bei dem sich Fuß- und Kopfteil nicht mehr verstellen lassen oder das Scharnier ausgerissen ist, erhalten Sie dieses Ersatzteil unter der Bezeichnung „Scheren-Rasterbeschlag“ im Doppelpack.

Durch Überbelastung oder ein Missgeschick zerbrochene Leisten sind selbstverständlich ebenso ersetzbar wie verloren gegangene Fernsteuerung für den Motorrahmen – die meisten Zubehörteile sind genormt und passen zu allen Fabrikaten.

FAQ

Hier haben wir häufige Fragen zu Lattenrosten und Matratzen zusammengestellt.

1. Was ist wichtiger, Lattenrost oder Matratze?

Allein eine gute Matratze mit unpassendem Rost und allein ein hochwertiger Rost mit unpassender Auflage können ihre Wirkung nicht entfalten. Beide Teile sollten aufeinander abgestimmt sein, um das Schlaferlebnis zu optimieren.

2. Wozu dient ein Lattenrost?Die besten Ratgeber aus einem Lattenrost Test

Flexible Federleisten verbessern nicht nur die Anpassung an den Körper, sondern ermöglichen ausreichende Belüftung der Matratze. Luftzirkulation zwischen den Leisten lässt Feuchtigkeit entweichen, womit sich die Gefahr der Geruchs- oder Schimmelbildung minimiert.

3. Welche Einstellung ist bei Bandscheibenproblemen empfehlenswert?

Der Lattenrost sollte mindestens 5 Zonen und 28 Latten aufweisen. Die Härteschieber werden vom Becken zur Schulterzone v-förmig angeordnet. Je höher das Körpergewicht ist, um so weiter außen sollten die Schieber positioniert werden.

4. Welche Matratze passt zu einem Teller-Lattenrost?

Es eignen sich ausschließlich geschäumte Matratzen, da jeder Teller separat reagiert. Die Ergonomie von Taschenfederkern-Matratzen geht in Kombination mit dem Teller-Lattenrost verloren, da diese eine größere Auflagefläche benötigen.

5. Was bewirkt der Mittelgurt bei einem Lattenrost?

Der Mittelgurt leitet den Druck an benachbarte Leisten weiter. Dies erhöht die ergonomische Stützwirkung und verhindert das Durchbiegen einzelner Leisten.

6. Welcher Lattenrost für ein 180 x 200 cm großes Bett?

Bei den Standard-Abmessungen für ein Doppelbett empfehlen wir zwei einzelne Roste, da ein Einzelstück nicht die erforderliche Stabilität erbringt. Zwei Personen können bei Einzelrosten persönliche Einstellungen nutzen.

7. Welche Zoneneinteilung gibt es bei Lattenrosten?

Bis zu sieben Zonen, analog zur Matratze, fördern erholsamen Schlafkomfort: Einstellbare Bereiche entlasten Kopf, Rücken, Becken, Lendenwirbelsäule,Oberschenkel, Waden, Füße.

8. Wie viele Leisten sollte ein Lattenrost haben?

Gute Fabrikate besitzen 25 – 30 Leisten, wobei die Abstände nicht größer als 3 – 4 cm betragen sollten. Je mehr Leisten vorhanden sind, um so genauer reagiert der Lattenrost auf Druck.

9. Wann sollte ein Lattenrost ausgetauscht werden?

Hochwertige Roste können bei guter Pflege bis zu 20 Jahren halten. Oftmals lohnt eine Reparatur nicht mehr bei gebrochenen oder durchhängenden Leisten, bei defekter Härteregulierung, wenn die Ursache von Quietschen nicht auffindbar ist und wenn der Lattenrost Rückenschmerzen verursacht.

10. Wohin mit dem alten Lattenrost?

Sie können den Rost persönlich am Recycling-Hof abgeben oder vom nächsten Sperrmüll abholen lassen. Beim Neukauf nehmen manche Anbieter gegen Gebühr das alte Teil mit. Wenn der Rost noch in Ordnung ist, können Sie ihn an karitative Einrichtungen spenden.

Alternativen zum Lattenrost

Ein Vorläufer akueller Lattenroste ist der Drahtrost oder Federrost. Dieser unverwüstliche Unterbau hat einen brandneuen Nachfolger, und zwar die Netz-Unterfederung. Dieses hängemattenartige System macht auf den ersten Blick einen sehr simplen Eindruck, doch die Wirkung ist effektiv spürbar. Die Matratze liegt direkt auf dem Netz, dessen Härtegrad über variable Spannung einstellbar ist. Kaum eine andere Auflage passt sich den Schlafbewegungen besser an, als ein Netz. Auch die Hygiene erfährt Vorteile, da die Auflagefläche der Matratze die bestmögliche Belüftung bietet, wenn das Bett an der Unterseite offen ist.

Ganz ohne Auflagen kommt das Luftbett aus. Die Matratze lässt sich mit einer elektrischen Pumpe nach gewünschtem Härtegrad aufpumpen. Diese Art Bett besitzt ansonsten einen normalen Aufbau. Es besitzt sehr komfortable Einstiegshöhe und ist schon weit verbreitet. Das Wasserbett wäre eine ähnliche Option, doch hier sind die Pflege und das hohe Gewicht kritisch.

Auch das weltweit beliebte Boxspringbett zählt zur Familie der Lattenroste. Hierbei handelt es sich um eine Weiterentwicklung des Sprungfederrahmens, der die untere Lage in dem mehrlagigen Schlafsystem bildet.

Die modernste Alternative stellt der Tellerrost dar, der in einem starren, verstellbaren oder motorisierten Rahmen die Federleisten durch nach allen Seiten neigbare, tellerförmige Elemente ersetzt.

Weiterführende Links und Quellen

https://www.moebel-ideal.de/das-moebel-lexikon/lattenrost/
https://schlafkampagne.de/magazin/das-standard-lattenrost-808.php
https://www.dormando.de/lattenrost-einstellen/
https://www.matratzenhandel.de/wissen/wie-funktioniert-ein-elektrischer-lattenrost/
https://www.bett1.de/infoportal/ratgeber/lattenrost-einstellen-so-funktionierts
https://www.bandscheibenvorfall-infos.de/shopping/lattenrost-bandscheibenvorfall/
https://www.diebandscheibe.de/wissen/37/124-lattenrost-einstellung.html
https://praxistipps.focus.de/matratze-zu-weich-das-koennen-sie-tun_97125
https://www.hausjournal.net/lattenrost-zu-weich
http://www.medhost.de/matratzenberatung/lattenrost.html

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