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Kommt die Krankenkasse für einen Rollator auf?

Kommt die Krankenkasse für einen Rollator auf?Menschen mit Gehbehinderungen haben nicht mehr viele Möglichkeiten, aus dem Haus zu gehen, um ihre sozialen Kontakte zu pflegen. Die Folge ist, dass viele dieser Personen einsam und allein zu Hause sitzen. Zwar könnten sie mit einem Gehstock nach draußen gehen, fühlen sich damit aber oftmals unsicher und haben Angst vor dem Sturz und den möglicherweise dramatischen Folgen.

Diesen Personen kann ein Rollator eine große Hilfe sein. Er ist nicht nur eine Gehhilfe und Stütze, sondern kann der perfekte Begleiter auf allen Wegen sein.

Er bietet sich durch seine abnehmbare Tasche als Begleiter zu den täglichen Einkäufen ebenso an, wie für längere Spaziergänge, denn für die Ruhepausen bei schwindender Kraft verfügt er über einen Sitz.

Nun haben speziell Senioren mit einer kleinen Rente das Problem, einen Rollator nicht finanzieren zu können. Allerdings steht jedem Menschen mit einer Gehbehinderung medizinische Hilfe in Form von Hilfsmitteln zu, sodass hier die Krankenkassen verpflichtet sind, für einen Rollator zumindest die Regelsätze zu erstatten.

Kostenübernahme durch die Krankenkasse

Fast alle Krankenkassen erstatten die Kosten für einen Rollator oder stellen dem Antragsteller ein Leihmodell zur Verfügung. Das jedoch reicht in vielen Fällen nicht aus, denn moderne Rollatoren sind oft teurer.

Die von der Krankenkasse genehmigten Rollatoren sind teils gebraucht und unzureichend oder mittels veralterter Techniken hergestellt, welche den gültigen Sicherheitsstandards nicht mehr entsprechen.

Viele Krankenkassen weigern sich zudem, modernere Rollatoren mit entsprechenden Sicherheitsstandards in voller Summe zu erstatten.

Die Krankenkasse kommt für die Kosten eines Standard-Rollators auf.Die BKK Mobil Oil erstattet beispielsweise mit Stand von August 2017 rund 70 Euro, die TKK verlangt, einen Eigenanteil von 10% zu zahlen, mindestens 5 Euro oder höchstens 10 Euro für Standard-Rollatoren.

Wer für einen Rollator als Gehhilfe auf eine private Krankenversicherung zurückgreifen muss, sollte vor dem Kauf des Rollators bei der Krankenkasse Informationen über die Kostenerstattung einholen. Diese Informationen sollten aber nicht aus dem Internet stammen, da die Erklärungen der Versicherungen oftmals unverständlich dargestellt sind.

Normalerweise steht dem Versicherten eine telefonische Hotline zur Verfügung, worüber alles in einem Gespräch geklärt werden kann. Sicherlich kann Sie ein Mitarbeiter der Krankenkasse besser beraten, als das ein Dokument kann.

Wie bekomme ich meinen Rollator?

Sie sollten in jedem Fall vorab Kontakt zu Ihrer Krankenkasse herstellen, um sich nach der Höhe der Zuzahlung zu erkundigen. Die Krankenkassen unterscheiden sich in ihren Leistungen schon sehr. In vielen Städten können Sie zudem die Ihre Kasse in deren Niederlassung aufsuchen.

Nachdem Sie wissen, was die Krankenkasse erstattet, gehen Sie zu Ihrem Arzt, um sich nach einem Beratungsgespräch ein Rezept für Ihren Rollator ausstellen zu lassen.

Dieses Rezept reichen Sie entweder bei Ihrer Krankenkasse ein oder gehen damit direkt zu einem Sanitätshaus, um Ihren Rollator zu erhalten. Im Normalfall verbleibt der Rollator im Eigentum des Sanitätshauses oder der Krankenkasse, denn Sie bekommen ihn nur leihweise.

Wichtige Punkte auf dem Rezept

Wenn Sie von Ihrem Arzt das Rezept für Ihren Gehwagen bekommen, sollten sie darauf achten, dass nicht einfach Rollator darauf steht. Holen Sie vorab Informationen über Rollatoren ein und machen Sie sich Gedanken über Ihre Bedürfnisse. Das alles sollten Sie Ihrem Arzt mitteilen und von ihm verlangen, es auf dem Rezept zu vermerken.

Eine weitere Möglichkeit ist, diese Punkte in einem Beratungsgespräch mit Ihrem Arzt gemeinsam zu erläutern. So werden Sie sicher das für Sie geeignete Modell finden.

Im Normalfall lassen die Krankenkassen den Versicherten keine große Wahl. Im Regelfall wird nur ein Rollator der älteren Generationen erstattet.

Versicherte der AOK haben die Möglichkeit, ihr Rezept im nächsten Sanitätshaus einzulösen. Die AOK gibt im Allgemeinen bekannt, dass Leichtgewicht- und Standard-Rollatoren sowie Gehbarrren oder Gehstelle erstattet werden.

Sind Sie aber bei einer anderen Krankenkasse versichert, kann das schon wieder anders aussehen. TKK Versicherte müssen ein Rezept für einen Rollator bei der Krankenkasse einreichen, welche dann einen Verkäufer zum Versicherten ins Haus schickt.

Grundsätzlich kann man bei allen Krankenkassen bemerken, dass die Auswahl sehr begrenzt ist. Wer sich nicht zu einem Standard-Rollator entscheiden kann, ist entweder gezwungen, eine Zuzahlung zu leisten, oder unter Umständen alles allein zu tragen.

Die gesetzlichen Krankenversicherungen und das Hilfsmittelverzeichnis HMV

Sollten Sie sich entschließen, Ihren Rollator online oder in einem Fachhandelsgeschäft zu kaufen, wird die HMV-Nummer für Sie wichtig. Im Allgemeinen fordern die Krankenkassen bei der Beantragung zur Kostenübernahme von ihren Versicherten diese HMV-Nummer ein.

Im Verzeichnis der HMV sind alle Hilfsmittel aufgelistet, von denen die Versicherer die Kosten übernehmen. Auch vom Arzt verordnete Gehhilfen werden darin berücksichtigt. Die dazu benötigten Nummern finden Sie im Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Krankenversicherungen.

Das HMV wird vom GKV-Spitzenverband herausgegeben. Dieser Verband vertritt die Interessen aller Pflege- und Krankenkassen.

DIETZ TAiMA XC Rollator mit LuftbereifungBevor Sie einen Rollator im Internet bestellen oder im niedergelassenen Fachhandel kaufen, sollten sie das HMV vorab überprüfen, um festzustellen, ob der ausgewählte Rollator darin aufgeführt ist.
Zudem sollten Sie vorab Kontakt zu Ihrer Krankenkasse aufnehmen, um zu erfragen, ob die Gehhilfe mit der betreffenden Nummer von ihnen erstattet wird.

Angenommen, Sie suchen sich einen Rollator nach Ihren Wünschen und Vorstellungen aus und die Krankenkasse erstattet nur ein Standardmodell, so wird Ihnen sicherlich genehmigt, als wirtschaftliche Auflage die Differenz zwischen der Erstattungssumme und dem Gesamtpreis selber zu tragen.

Immer wieder wird auch die Frage gestellt, ob ein Rollator auch ohne Rezept gekauft werden kann. Natürlich ist auch das möglich. Dazu stehen Ihnen alle Einkaufsmöglichkeiten zur Verfügung.

Entweder gehen Sie zu einem Sanitätshaus und bekommen im Gegenzug noch den ganzen Service des Handels oder Sie warten auf die Aktionen einer der bekannten Lebensmitteldiscounter. Die in den letzten Jahren immer stärker genutzte Option ist die Onlinebestellung. Diese Option ist zumeist auch mit dem günstigsten Preis und der größten Auswahl verbunden.

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