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Haarwachse im Test auf ExpertenTesten
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Gelesene Rezensionen 45

Haarwachs Test - fĂŒr haarlose seidenweiche Beine - Vergleich der besten Haarwachse 2019

Ein Haarwachs sollte einfach zu verwenden sein, auch um das Haar bei allen Wetterbedingungen gut zu halten. Aber eines der wichtigsten Kriterien ist nicht, Ihr Haar zu beschÀdigen. Unsere Experten Team hat eine Liste der besten Haarwachse zusammengestellt.

Haarwachs Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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ExpertenTesten TÜV-Siegel 1,08
sehr gut
1,31
sehr gut
1,35
sehr gut
1,71
gut
2,14
gut
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gut
2,21
gut
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gut
2,58
befriedigend
2,61
befriedigend
2,62
befriedigend
2,62
befriedigend
2,63
befriedigend
2,71
befriedigend
2,86
befriedigend
Kundenbewertungen
auf Amazon

4.2 von 5 Sternen
bei 677 Rezensionen

5 von 5 Sternen
bei 2 Rezensionen

3.8 von 5 Sternen
bei 15 Rezensionen

4.2 von 5 Sternen
bei 41 Rezensionen

4 von 5 Sternen
bei 449 Rezensionen

4.3 von 5 Sternen
bei 95 Rezensionen

4.6 von 5 Sternen
bei 4 Rezensionen

5 von 5 Sternen
bei 6 Rezensionen

4 von 5 Sternen
bei 302 Rezensionen

4.8 von 5 Sternen
bei 8 Rezensionen

4.1 von 5 Sternen
bei 120 Rezensionen

4.5 von 5 Sternen
bei 8 Rezensionen

4.2 von 5 Sternen
bei 76 Rezensionen

5 von 5 Sternen
bei 5 Rezensionen

4.2 von 5 Sternen
bei 86 Rezensionen
Marke Da'Dude DFI Kastenbein & Bosch Charlemagne AMERICAN CREW ID Hair Alcina Gatsby Tigi Redone Schwarzkopf Morfose Schwarzkopf Lee Stafford DAX
Produktgewicht inkl. Verpackung

159 Gram

159 Gram

322 Gram

18,1 Gram

86,2 Gram

141 Gram

k.A.

136 Gram

81,6 Gram

222 Gram

118 g Gram

200 Gram

118 Gram

81,6 Gram

81,6 Gram

GrĂ¶ĂŸe

k.A.

7,3 x 7,3 x 6 Centimeter

k.A.

k.A.

7,3 x 7,3 x 7,3 Centimeter

15,2 x 15,2 x 15,2 Centimeter

81,6 Centimeter

3 x 8 x 3 Centimeter

15,2 x 12,7 x 10,2 Centimeter

k.A.

k.A.

k.A.

7 x 7 x 3,4 Centimeter

2,5 x 2,5 x 7 Centimeter

7,5 x 7,5 x 4,4 Centimeter

FĂŒllmenge

100 Mililitar

150 Mililitar

100 Mililitar

100 Mililitar

85 Mililitar

100 Mililitar

50 Mililitar

80 Mililitar

85 Mililitar

150 Mililitar

100 Mililitar

175 Mililitar

84 Mililitar

50 Mililitar

90 Mililitar

Finish

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Haarlange

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Produktart

Matt Finish

Haarwachs KrÀftiger Halt

Bio Haar-Wax

Mattes Haar-Wachs

Stylingcreme

Strong Hair Wax

B Struktur

Spiky Edge Haarwachs

Matte Separation Wax

Aqua Hair Gel Wax

Fibre Gum Haarwachs

Aqua Hair Wax

ultra starkes Cremewachs

Messed Up Wax

Wave and Groom Haarwachs

Geeignet fĂŒr

Unisex

MĂ€nner

Unisex

MĂ€nner

Unisex

Unisex

Unisex

Herren

Unisex

MĂ€nner

Unisex

Unisex

Unisex

MĂ€nner

Unisex

Mit Farbschutz

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Matt-effekt

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Besonderheiten
  • hĂ€lt dreimal lĂ€nger
  • langanhaltend
  • in einer hochwertigen hölzernen Dose
  • mit Geschenkbox
  • Idealisch fĂŒr MĂ€nner, Frauen und Kinder
  • superfestes Halt
  • mattes finish
  • auch fĂŒr Kurzhaar Frisuren
  • fĂŒr MĂ€nner speziell
  • halt und Resistenz gegen Luftfeuchtigkeit
  • Langer, unsichtbarer Halt in FriseurqualitĂ€t
  • Bringt das Haar natĂŒrlich in Form
  • Die Frisur kann jederzeit nachgearbeitet werden
  • FĂŒr jedes Haar geeignet
  • FĂŒr lĂ€ssige Struktur und Festigkeit durch Heilerde
  • bringt Dicke und Textur
  • auch fĂŒr Kurzhaar Frisuren
  • fĂŒr MĂ€nner speziell
  • funktioniert wie Haargel
  • es kann auf leicht feuchtem Haar verwendet werden
  • FĂŒr mittleren Halt und Glanz
  • gute Formin Cream mit gutem Duft
  • Fester Halt
  • leicht auswaschbar
  • natĂŒrlicher Halt
  • perfektes Haarwachs
  • Konsistenz sehr ergiebig
  • bleibt den ganzen Tag Formstabil
  • Guter Matt-Lock
  • die Haare verklebt nicht
  • Haarwachs leichter Halt
  • ideal fĂŒr typische Frisuren
  • mit cremigem Charakter
  • ultra Starkes Wachs
  • guter Matt-Lock
  • Die Dose hĂ€lt ca. 4-5 Monate
  • Haarwachs der Superlative
  • lĂ€sst sich super leicht verarbeiten
  • Fester Halt
  • leicht auswaschbar
  • Formbares Wax
  • Mattes Finish
  • Bienenwachs
  • Caranauba und Polymere sorgen fĂŒr Separation
  • Halt und Resistenz gegen Luftfeuchtigkeit
  • Aqua Hair Gel Wax
  • Perfekte Formel
  • erstellen langer Dauer
  • Formel angereichert mit Vitaminen
  • macht die Haare glĂ€nzend
  • starke Strukturkontrolle
  • flexibel und modellierbar
  • anwendung im trockenen
  • handtuchtrockenen Haar möglich
  • Haar nach Belieben stylen, formen und strukturieren
  • perfekt fĂŒr Ihr individuelles Styling
  • elastisches Styling
  • Ideal anzuwenden in trockenem und feuchtem Haar
  • Super halt ohne zu fetten
  • der Preis
  • Ultra Starkes Creme Wachs
  • Leicht auswaschbar
  • unglaublichen Textur-Effekten
  • Wachs mit cremigem Charakter
  • Harr ist immer wieder neu formbar
  • flexibles Wax
  • cremeartiges Gel
  • formbares Wax
  • straighte Styles möglich
  • Preis/Leistung top
  • perfekter Halt
  • richt gut
  • gut ausreichende Verpackung
  • gute QualitĂ€t des Produktes
  • Ein Haarwachs fuer trendig, straehniges Styling
Preis-LeistungsverhÀltnis
VerarbeitungsqualitÀt
Komfort
Preisvergleichsmatrix
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Was ist Haarwachs?

Jeder Mensch, der nicht gerade eine Glatze oder raspelkurzes Haar trĂ€gt, kennt die Problematik: Das menschliche Haupthaar lĂ€sst sich fast nie in die gewĂŒnschte Form bringen, wenn man es dabei nicht zusĂ€tzlich unterstĂŒtzt. Und zwar im wahrsten Sinne: Produkte wie Haarwachs verleihen den Haaren den notwendigen Halt, dass sie sich ganz wunschgemĂ€ĂŸ aufstellen, legen oder anderweitig frisieren lassen. WĂ€hrend fast alle anderen Produkte fĂŒr die Haarpflege und das Styling in Flaschen oder Tuben angeboten werden, findet man Haarwachs aber zumeist in recht flachen, runden Dosen mit Schraubdeckel. Aufgrund seiner cremigen, wasserarmen Konsistenz kann das Haarwachs in der notwendigen Menge dann mit den Fingern unmittelbar aus der Dose entnommen werden.

Wie funktioniert Haarwachs?

Wie funktioniert ein Haarwachs im Test und Vergleich bei Expertentesten?Im Prinzip gibt es zwei Varianten, mit denen sich das Haar in Form bringen lĂ€sst. Einerseits gibt es Produkte auf Wasserbasis, die zumeist eine sirupĂ€hnliche Konsistenz aufweisen. Wenn sie ins Haar eingearbeitet wurden, mĂŒssen sie erst trocknen, um dann ausreichend Halt und Festigkeit geben zu können. Das kann entweder mithilfe eines Haartrockners erfolgen oder man lĂ€sst die Haare einfach an der Luft regelrecht aushĂ€rten. In beiden FĂ€llen ist das Ergebnis eine sehr feste, harte und unkĂ€mmbare Haarstruktur, die bis zur nĂ€chsten HaarwĂ€sche so bleibt – oder bis zum nĂ€chsten Spaziergang durch den Regen. Im Gegensatz dazu gibt Haarwachs den Haaren nicht nur sofortigen Halt und StabilitĂ€t, sondern bleibt dabei auch dauerhaft flexibel. Das Haarwachs wird ins Haare einmassiert und ist anschließend nicht mehr zu erkennen (sofern kein spezielles Haarwachs mit Nass-Effekt gewĂ€hlt wurde). Die wachsĂ€hnliche Creme legt sich wie ein hauchdĂŒnner Film um das Haar, wodurch dieses ein ausreichendes Maß an StabilitĂ€t erlangt. Die manchmal belĂ€chelte, manchmal aber auch bewunderte “Beton-Frisur” lĂ€sst sich durch die dauerhafte FlexibilitĂ€t des Mittels also nicht erreichen. DafĂŒr können die Haare aber auch ĂŒber Stunden immer wieder gekĂ€mmt und umgestylt werden. Aus genau diesen GrĂŒnden entscheiden sich besonders viele Menschen fĂŒr Haarwachs und gegen andere Stylingprodukte.

Vorteile und Anwendungsbereiche

Vorteile aus einem Haarwachs Test bei ExpertenTestenEin Haarwachs bietet der Frisur besten Halt bei grĂ¶ĂŸtmöglicher FlexibilitĂ€t. Dadurch eignet es sich fĂŒr Haare jeder LĂ€nge, StĂ€rke und Struktur. Wer lange Haare trĂ€gt, entscheidet sich zwar hĂ€ufiger fĂŒr Haargel oder Schaumfestiger. Denn da die Haare nach dem Waschen ohnehin noch getrocknet werden, ist auch die Nutzung dieser Produkte, die fĂŒr guten Halt erst aushĂ€rten mĂŒssen, kein Problem. Außerdem kann mit den benannten Stylingprodukten ein besserer “Volumen-Effekt” erzielt werden, als es mit Haarwachs der Fall wĂ€re. Bei kurzen Haaren, von denen in vielen FĂ€llen nur einzelne StrĂ€hnen oder Partien definiert werden sollen, ist der Umgang mit Haarwachs hingegen deutlich einfacher. Denn dieses Produkt lĂ€sst sich einfach mit den Fingern zielgenau an der entsprechenden Stelle ins Haar einarbeiten.

Die durch Haarwachs möglich werdenden Effekte sind natĂŒrlich bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehr beliebt, daher wenden sich die meisten Hersteller von Haarwachs besonders an diese Zielgruppe. Doch auch lichter und dĂŒnner werdendes Haar kann durch die Hilfe von Haarwachs wieder krĂ€ftiger und voluminöser wirken.

Außerdem lassen sich kahl werdende Stellen durch mit Haarwachs behandelte StrĂ€hnen besonders gut kaschieren. SelbstverstĂ€ndlich kommt es dabei auch immer auf die richtige Dosierung an: Zu viel Haarwachs bringt die Haare zwar ebenfalls in Form, sieht aber nicht mehr natĂŒrlich aus.

Welche Arten von Haarwachs gibt es?

Eigentlich ist der Begriff “Haarwachs” leicht irrefĂŒhrend, denn Wachs ist allenfalls nur noch einer von mehreren Bestandteilen dieses Pflegeproduktes. UrsprĂŒnglich hat man tatsĂ€chlich Talg und Wachs vermischt, um die Urform von Haarwachs herzustellen. Heute finden sich in den Produkten Wachse, Paraffine, StearinsĂ€ure, Glycerin, Alkohole, Wasser und zahlreiche Pflegesubstanzen. Aus der genauen Zusammensetzung machen die Hersteller natĂŒrlich ein großes Geheimnis, um ihre eigenen Produkte nicht zu entzaubern. Diese Tatsache bedeutet freilich auch, dass sich die unterschiedlichen Merkmale verschiedener Haarwachse nicht ganz einfach hervorheben lassen. Ein genereller Überblick ist natĂŒrlich trotzdem möglich.

  • Haarwachs mit wachsĂ€hnlicher Konsistenz:
    Dieses Haarwachs entspricht am ehesten dem, was sein Name verspricht. Aufgrund des hohen Anteils an Wachsen beziehungsweise Paraffin lĂ€sst es sich sehr gut ins Haar einmassieren, wobei die Konsistenz Ă€ußerst wĂ€rmeabhĂ€ngig ist. Wird das Haarwachs also in einem kalten Raum gelagert, ist es durch seine enorme Festigkeit kaum zu verarbeiten. Bei normaler Raumtemperatur hingegen erreicht es eine dafĂŒr optimale Konsistenz. Man kann dieses Haarwachs aber auch einen Augenblick in der Hand behalten (oder die herausgenommene Menge durch beide HĂ€nde gleiten lassen), um es durch die eigene Körpertemperatur noch leichter einmassierbar zu machen. Empfehlenswert ist dieses Haarwachs besonders dann, wenn die Haare lediglich subtil in Form gebracht werden sollen, aber keine einzelnen Partien klar definiert werden. im zweitgenannten Fall können die Haare aber trotzdem mit klassischem Haarwachs behandelt werden: Die einmal in Form gestylten Partien werden anschließend einfach mit Haarspray oder -Lack fixiert. NatĂŒrlich lassen sich diese Bereiche anschließend nicht mehr kĂ€mmen, doch das ist dann ja auch nicht mehr gewĂŒnscht.
  • Cremiges Haarwachs:
    Welche Arten von Haarwachs gibt es in einem Test? Cremiges Haarwachs ist meist in weißer oder leicht gelblicher Farbe zu bekommen. Da es weniger Wachse enthĂ€lt (dafĂŒr oftmals mehr Wasser und Öle), bleibt es auch bei kĂŒhleren Temperaturen Ă€ußerst streichzart und lĂ€sst sich entsprechend gut ins Haar einmassieren. Die Konsistenz reicht bei diesen Produkten von einer klebstoffĂ€hnlichen Struktur bis hin zu einem wĂ€ssrigen GefĂŒhl, das eher an eine sommerliche Pflegecreme oder gar an Sonnenmilch erinnert. Die Produkteigenschaften lassen sich daran bereits erkennen: Klebriges Haarwachs sorgt fĂŒr optimalen Halt, macht aber jede KĂ€mmbarkeit nach kurzem Eintrocknen unmöglich und lĂ€sst sich nur durch grĂŒndliches Waschen der Haare wieder entfernen. Schon das Auftragen dieser Mittel ist etwas mĂŒhselig, denn auch an den HĂ€nden und insbesondere an den Fingern fĂŒhlt sich das Zeug ungefĂ€hr an wie halbfertiger Hefeteig. Das Waschen der HĂ€nde dĂŒrfte beim Hefeteig allerdings deutlich einfacher sein. Zu wĂ€ssriges Haarwachs hingegen bietet keinen besonders starken Halt, sondern verleiht dem Haar lediglich eine gewisse Grundstruktur. Böse Zungen sagen, dass man auf ein solches Haarwachs eigentlich komplett verzichten kann (um vielleicht auf ein anderes Stylingprodukt zurĂŒckzugreifen).
  • Haarwachs mit geleeartiger Konsistenz:
    Dieses Haarwachs stellt im Grunde genommen eine Mischform aus Haarwachs und Haargel dar. Es soll also die positiven Eigenschaften von Haargel (besserer, stabilerer Halt) mit jenen des Haarwachses kombinieren (leichteres Auftragen und Einmassieren, geringere Mengen notwendig). Auch bei den Inhaltsstoffen finden sich zahlreiche Schnittmengen beider Produktkategorien. Wer zuvor ein “normales” Haarwachs verwendet hat, wird aufgrund der anderen Struktur wahrscheinlich etwas irritiert sein. Vor allem aber aufgrund des deutlich stĂ€rkeren Halts der Haare beziehungsweise einzelner Haarpartien. Denn hier kann mit geleeartigem Haarwachs oftmals eine Fixierung erreicht werden, wie sie sonst nur mit Haargel beziehungsweise Haarspray und -Lack möglich ist.Eine Ausnahme sind dabei allerdings die Haarwachse, die besonders viel Glycerin enthalten. Dieser Stoff hat Ă€hnliche Eigenschaften wie die meisten Wachse, bietet also Halt ohne zu verkleben. Bei Glycerin-Haarwachsen ist auch eine KĂ€mmbarkeit und ein Stylingwechsel jederzeit möglich, ohne die Haare waschen zu mĂŒssen.
  • Haarwachs mit “Kaugummi-Struktur”:
    Vor einigen Jahren konnten sich Kinder und Jugendliche ĂŒber Kaugummi freuen, das StĂŒck fĂŒr StĂŒck aus einer fensterkittĂ€hnlichen Masse herausgezupft werden musste. Die Eltern schĂŒttelten freilich den Kopf und waren sicher meist erfreut, dass sich diese Darreichungsform nicht als langfristiger Trend halten konnte. Mittlerweile gibt es aber Haarwachse, die deutlich an jenes Kaugummi erinnern. Auch hier zupft man eine kleine Menge der zĂ€hen Masse aus der Dose, um diese anschließend mit den HĂ€nden weichzukneten und im Haar zu verteilen. Dort wo man die Masse ins Haar einmassiert hat, sorgt sie sofort fĂŒr Ă€ußerst stabilen Halt, bietet aber dennoch eine große FlexibilitĂ€t. Im Prinzip lĂ€sst sich dieses Haarwachs auch in diesem Aspekt mit Kaugummi vergleichen, das einem im Haar klebt. Mit dem Unterschied natĂŒrlich, dass sich das Haarwachs vergleichsweise einfach wieder herauswaschen lĂ€sst, wĂ€hrend man beim Kaugummi eigentlich nur zur Schere greifen kann. Trotzdem: Ein Haarwachs mit einer solchen Struktur kann man nur lieben oder hassen. KĂ€mmbar sind die Haare natĂŒrlich nicht mehr, wenn das Haarwachs einmal aufgetragen wurde.

Wie wird Haarwachs getestet?

Die breitgefĂ€cherte Angebotspalette von Haarwachs macht es den Testern nicht ganz einfach, fĂŒr alle Produkte einheitliche MaßstĂ€be und Testkriterien anzulegen. Im Test wurde daher auch immer berĂŒcksichtigt, was die Hersteller ihrem jeweiligen Produkt zuschreiben. “Fester Halt ohne zu verkleben” ist solch ein Statement, das im Produkttest natĂŒrlich wortwörtlich genommen wird. Jeder Hersteller informiert auf der Produktverpackung außerdem ĂŒber den Grad der Festigkeit, den das Produkt dann selbstverstĂ€ndlich auch erfĂŒllen muss. Kriterien im Produkttest waren demnach

  • die Konsistenz:
    Generell gilt: Ein Haarwachs soll auch ein Haarwachs sein. Dementsprechend erwarteten die Tester eine cremige, wachsĂ€hnliche Konsistenz. Wobei die ViskositĂ€t durchaus abhĂ€ngig von der Temperatur variieren durfte. SelbstverstĂ€ndlich wurden auch Produkte getestet, auf denen man die Aufschrift “Haarwachs” vergeblich sucht. Bei derlei Stylingprodukten durfte die Konsistenz freilich auch von der beschriebenen abweichen. Allerdings mussten die Produkte dann auch die Konsistenz aufweisen, die der Hersteller laut Verpackung versprach. Dies war oft, aber nicht immer der Fall.
  • der Halt:
    Der Halt ist bei allen Stylingprodukten fĂŒr die Haare ein ganz zentrales Kriterium. Aber selbstverstĂ€ndlich wussten auch die Tester, dass Haarwachs hier andere Ergebnisse liefern soll als beispielsweise Haargel, Schaumfestiger oder Haarspray und Haarlack. Generell prĂŒfte man also, ob ein dauerhafter Halt bei guter KĂ€mmbarkeit gegeben ist. Wieder achtete man hier auf die Angaben des Herstellers: Wurde hier ein besonders guter Halt als Kaufkriterium genannt, musste das Produkt diesen tatsĂ€chlich auch bieten. Wenn es bei einem Haarwachs erforderlich wurde, die damit gestylten Haare zusĂ€tzlich mit Haarspray oder Haarlack zu fixieren, konnten dafĂŒr natĂŒrlich keine Pluspunkte vergeben werden. Immerhin soll Haarwachs die Verwendung anderer Stylingprodukte weitgehend ersetzen.
  • der Glanz:
    Haarwachs ist fast immer neutral in der Farbe und glĂ€nzt nicht. Dies ist auch hĂ€ufig ein Argument der Hersteller, um neue Kunden fĂŒr Haarwachs zu erreichen: Da die Optik der Haare unverĂ€ndert bleibt, sollen sich auch eher schĂŒchterne, zurĂŒckhaltende Menschen an dieses Stylingprodukt heranwagen. Wenn ein Haarwachs also laut Angabe des Produzenten keinen zusĂ€tzlichen Glanz erzeugt, nahmen ihn die Produkttester beim Wort.Eine Ausnahme bilden selbstverstĂ€ndlich all jene Haarwachse, bei denen ein besonderer Glanz oder Wetlook-Effekt sogar gewĂŒnscht ist. Viele Anbieter von Haarwachs nennen dabei sogar klare Zahlen (“HĂ€lt bis zu x Stunden”), was fĂŒr den Test eine entsprechende Steilvorlage war. Wer hier zu deutlichen Übertreibungen neigt, wurde dafĂŒr klar abgestraft. Umgekehrt konnten hier aber auch manche Produkte Boden gut machen, wenn sich die genannten Zahlen tatsĂ€chlich als zutreffend erwiesen hatten. Denn niemand möchte fĂŒr einen Wetlook-Style mehrfach tĂ€glich zur Haarwachs-Dose greifen mĂŒssen.
  • der Duft:
    GeschmĂ€cker sind verschieden – und fĂŒr GerĂŒche gilt dies ebenso. Nicht jeder empfindet jeden Duft als angenehm. Mancher könnte ihn vielleicht sogar als Gestank wahrnehmen. Daher bewerteten Tester geruchsneutrale Haarwachse in dieser Testkategorie stets positiv, bei anderen sah die Sache schon etwas anders aus. Ein frischer Duft, wie man ihn etwa von diversen Cremes und Hauptpflegeprodukten kennt, konnte insgesamt auch noch als positiv erachtet werden, da ein solcher Geruch von den meisten Menschen als angenehm empfunden wird. Die Tester fanden aber auch Haarwachse, die einen kaugummi- oder gar bananenĂ€hnlichen Geruch aufwiesen. Klar, dass sich an solchen Stellen die Geister scheiden. Jedoch gibt es hier eindeutig mehr Menschen, die ihren Haaren keinen solchen Geruch zumuten wollen als solche, die da durchaus aufgeschlossen sind. Tester wie auch bisherige KĂ€ufer berichten zum Beispiel, dass der Geruch eines Haarwachses mit jenem eines After Shaves oder ParfĂŒms nicht immer harmonieren wĂŒrde. Allerdings: Wirbt ein Unternehmen klar damit, dass sein Haarwachs einen derart exotischen Duft verströmt, konnten die Tester dies auch anerkennen und anders bewerten. Eine Kaufempfehlung wurde damit natĂŒrlich nicht abgegeben. Übrigens gibt es sogar Haarwachse, bei denen ein klarer Ammoniakgeruch erkennbar ist. Da es wohl niemanden gibt, der dieses Aroma als angenehm empfindet, bekamen diese Produkte entsprechend schlechte Bewertungen.
  • die Klebrigkeit:
    Generell ist Wachs zwar leicht fettig, allerdings kaum klebrig. Bei Haarwachsen kann der Grad der Klebrigkeit aber höchst unterschiedlich sein, was sich sowohl beim Auftragen als auch bei den spĂ€teren Ergebnissen bemerkbar machen kann. Denn wĂ€hrend Wachs gut kĂ€mmbar bleibt, dem Haar aber dennoch einen guten Halt bietet, erweisen sich Haarwachse mit anderer Zusammensetzung manchmal regelrecht als Klebstoff. Das fĂŒhlt sich beim Auftragen schon an den HĂ€nden Ă€ußerst seltsam und eher unangenehm an. Anders als man es von einem Haarwachs erwartet, verkleben diese Produkte das Haar regelrecht. Das kann natĂŒrlich gewollt sein, wenn man einzelne Haarpartien oder die gesamte Frisur in spektakulĂ€re Formen bringen will. Wer aber schlicht zu einem falschen Haarwachs greift und solche Effekte in seinem Haar verspĂŒrt, der wird eher unangenehm ĂŒberrascht sein. Fazit: Zwar haben die Tester Haarwachse mit klebriger Konsistenz nicht per se abgestraft. Sie erwarteten dann aber auch, dass von Seiten des Herstellers eine klare und dliche Aufschrift auf deuter Haarwachsdose darauf hinweist, was fĂŒr ein Produkt man hier in den HĂ€nden hĂ€lt.
  • Besonderheiten bei der Anwendung:
    FĂŒr einfache Haarwachse, die mit den Fingern ins handtuchtrockene Haar eingearbeitet werden, ist dieser Aspekt natĂŒrlich hinfĂ€llig. Bei einigen Haarwachsen kann dies aber durchaus komplizierter sein. Einige Hersteller weisen zum Beispiel darauf hin, mit welchem Kamm oder welcher BĂŒrste das Produkt wie ins Haar eingearbeitet werden soll. Bei manchen Haarwachsen wird ein anschließendes Fönen der Haare empfohlen, bei manchen hingegen wird sogar davon abgeraten. Und schließlich gibt es sogar Produkte, die lediglich als Basis fĂŒr ein weiteres, anschließend aufzutragendes Stylingprodukt dienen. Am besten gefiel es den Testern, wenn ein Haarwachs leicht zu benutzen, aber gut in seinen Produkteigenschaften ist.
  • die Zusammensetzung:
    Die Zusammensetzung aller im Handel erhĂ€ltlichen Haarwachse ist fĂŒr den Laien meistens vollkommen unverstĂ€ndlich: Nicht nur, dass hier eine Vielzahl unterschiedlichster Chemikalien zusammenkommt, mit deren Namen eigentlich nur Chemiker etwas anfangen können. Hinzu kommt, dass die Liste der Inhaltsstoffe bei Haarwachs niemals in deutscher Sprache verfasst ist. Im Produkttest war es natĂŒrlich möglich, hier genauer zu schauen, um welche Stoffe es sich eigentlich handelt. Neben der Wirksamkeit der Ingredienzien hinsichtlich ihrer gemeinsamen Hauptaufgabe ging es den Testern auch darum, auf die VertrĂ€glichkeit der einzelnen Stoffe zu achten. GefĂ€hrliche Stoffe schleichen sich hier zwar nur selten ein, doch auch die Kombination verschiedener Chemikalien kann es bekanntlich in sich haben. Außerdem versuchte man im Test, etwas mehr ĂŒber die Herkunft einzelner Stoffe zu erfahren. Insbesondere dann, wenn etwa Palmöl oder Kokosfett enthalten sind, denn beide Produkte sollten unbedingt aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Betrieben stammen. Wenn dies eindeutig der Fall war, konnte sich dies positiv auf die Bewertung auswirken.
  • und natĂŒrlich das Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis:
    Es gibt wohl kaum eine Produktgruppe, in der eine dermaßen große Spanne zwischen den einzelnen Verkaufspreisen auszumachen ist wie bei Haarpflegeprodukten. Haarwachse bilden da keine Ausnahme: WĂ€hrend es die billigen Produkte der Eigenmarke eines Discounters bereits fĂŒr weniger als zwei Euro gibt, kann dieser Preis im FriseurgeschĂ€ft durchaus zehnmal so hoch sein. NatĂŒrlich kann kein Laie ermessen, ob solche Preisunterschiede gerechtfertigt sind, daher schauten die Produkttester hier etwas genauer hin. Ein klares Fazit lautet dabei: Einige Preisunterschiede ergeben sich schlicht aufgrund von qualitativen Unterschieden. In manchen FĂ€llen gibt es aber ĂŒberhaupt keine Rechtfertigung dafĂŒr, dass die Stylingprodukte zu extrem hohen Preisen verkauft werden. Im Test konnten sich die Fachleute ein recht objektives Bild machen und bewerten, ob ein Haarwachs seinen Preis auch wirklich wert ist.

Worauf muss ich beim Kauf eines Haarwachses achten?

WĂ€hrend ein Produkttest immer möglichst objektiv und allgemeingĂŒltig verfasst sein sollte, muss die Messlatte beim Kauf immer ganz subjektiv angelegt werden. Die folgende Checkliste kann sich dabei als hilfreich erweisen.

  • Welche Haarstruktur und -LĂ€nge habe ich?
    Glattes Haar lĂ€sst sich leichter in Form bringen als krauses, dickes Haar “funktioniert” anders als dĂŒnnes und bei einem Kurzhaarschnitt benötigt man andere Pflegeprodukte als bei langen Haaren. Nur wer seine eigenen Haare gut kennt, kann sich die dafĂŒr geeigneten Pflege- und Stylingprodukte kaufen. Gerade bei Haarwachs ist es sinnvoll, sich im Vorfeld ĂŒber die individuellen Produkteigenschaften zu informieren und auszuloten, ob diese zum eigenen Haar passen. Denn hier gibt es so viele Unterschiede wie es Frisuren und Haarfarben gibt.
  • Was soll das Haarwachs können?
    Manch einer benötigt einfach nur eine kleine Spur Haarwachs, um seiner Frisur die gewĂŒnschte Form zu geben. Mit manchem Haarwachs lassen sich aber auch spektakulĂ€re Stylings realisieren. Unter UmstĂ€nden kann es sich also auch anbieten, verschiedene Haarwachse fĂŒr verschiedene AnlĂ€sse zu kaufen. FĂŒr den Alltag kann das ein einfaches, leicht konturgebendes Haarwachs sein, fĂŒr das Ausgehen am Wochenende dann ein Stylingprodukt, mit dem eine wahrhaft brettharte Frisur realisierbar ist.
  • Wie gut bin ich selbst beim Stylen meiner Haare?
    Einige Haarwachse erfordern etwas Übung, um sie korrekt auftragen und anwenden zu können. Die meisten allerdings lassen sich spielend einfach ins Haar einmassieren und fĂŒhren sofort zu tollen Ergebnissen. Aber auch professionelle Friseure sind begeistert von einigen Haarwachsen, denn damit lassen sich aufregende Stylings umsetzen. Klar, dass man dafĂŒr Übung und Erfahrung benötigt – und natĂŒrlich die richtige Sorte Haarwachs. denn nicht alle Haarwachse eignen sich fĂŒr jede Frisur.
  • Bestehen irgendwelche Allergien oder UnvertrĂ€glichkeiten?
    In der heutigen Zeit gibt es immer mehr Menschen, die unter Allergien oder UnvertrĂ€glichkeiten leiden. Zwar handelt es sich dabei zumeist um Stoffe, die beim Essen oder Trinken ĂŒber die Nahrung aufgenommen werden. Aber auch die Haut kann Ă€ußerst sensibel auf einige Stoffe reagieren, wie sie im Haarwachs enthalten sein können. Wenn UnvertrĂ€glichkeiten bekannt sind, sollte das Haarwachs also auf diese Stoffe ĂŒberprĂŒft werden. Im Zweifelsfall kann auch ein Apotheker dabei helfen, die Inhaltsstoffe richtig zu lesen und zu deuten.
  • Welches Budget steht mir zur VerfĂŒgung?
    Wie bereits beschrieben, gibt es bei Haarwachs eine gewaltige Preisspanne. Im Discounter kann man bereits fĂŒr zwei Euro Haarwachs finden, in der Auslage des FriseurgeschĂ€ftes allerdings nicht. In vielen FĂ€llen ist es aber durchaus sinnvoll, sich nicht fĂŒr das allerbilligste Haarwachs zu entscheiden, sondern vielleicht um ein Produkt aus dem preislichen Mittelfeld. NatĂŒrlich kommt es auch dabei vor allem darauf an, was man von einem Haarwachs erwartet und ob man besondere Anforderungen an das Produkt stellt.
  • Was sagen die Produkttester?
    Insbesondere beim Onlinekauf, wo man bekanntlich die grĂ¶ĂŸtmögliche Auswahl verschiedenster Haarwachse bekommt, kann man als Laie durchaus den Überblick verlieren: Welches Produkt wird zu einem fairen Preis angeboten und was ist schlicht und ergreifend ĂŒberteuert? Da ist es wichtig, auf die Ergebnisse aus dem Test zurĂŒckgreifen zu können. Denn so lĂ€sst sich am besten einschĂ€tzen, ob sich der Kauf eines bestimmten Haarwachses wirklich lohnt.

Kurzinformation zu 7 fĂŒhrenden Herstellern

  • Redken
  • Schwarzkopf
  • Londa
  • Revlon
  • Klier
  • Axe
  • Goldwell
WĂ€hrend der Name Redken in Deutschland nicht zu den bekanntesten gehört, sieht es in den Vereinigten Staaten von Amerika vollkommen anders aus. Das im dortigen New York ansĂ€ssige Unternehmen wurde 1960 von der Schauspielerin Paula Kent und dem Chemiker Jheri Redding gegrĂŒndet. Das Ziel beider war es, gemeinsam hochwertige Styling- und Haarpflegeprodukte zu entwickeln und zu vertreiben. Der Name des Unternehmens setzt sich aus den jeweiligen Anfangsbuchstaben der Namen beider Partner zusammen.
Generell verfolgt Redken mit seinen Produkten eine ganz spezielle Linie. Die auf Proteinen basierenden Produkte haben stets einen hautvertrĂ€glichen pH-Wert von 4,5 bis 5,5. Das “Protein-Feuchtigkeits-Ausgleichs-Konzept” hat sich Redken sogar patentieren lassen und trifft damit den Nerv vieler Kunden, ob in den Vereinigten Staaten oder auch international. Da Redken ausschließlich an Friseure und den Friseurvertrieb liefert, sind Redken-Produkte nicht im regulĂ€ren Fachhandel oder im Drogeriemarkt zu finden. Über spezielle Onlineshops können Redken-Produkte aber auch von Privatkunden bezogen werden.
Zwar ist Schwarzkopf kein Monopolist, wohl aber die bekannteste Marke fĂŒr Haarpflegeprodukte in Deutschland. GegrĂŒndet wurde das Unternehmen durch den Berliner Apotheker und Chemiker Hans Schwarzkopf, der durch einen Zufall auf die Idee seines neuen Unternehmens kam. Als eine Kundin vergeblich bei ihm englisches Haarwaschmittel anfragte, plante er kurzerhand die eigene Herstellung eines solchen. Zwar dauerte es einige Jahre Entwicklungsarbeit, bis Schwarzkopf ein Haarwaschmittel in Pulverform auf den Markt bringen konnte. Die Nachfrage war dann jedoch so groß, dass Schwarzkopf sogar Vertriebskontakte in den Niederlanden und in Russland etablieren konnte. In rascher Folge brachte das Unternehmen weitere Produkte auf den Markt, teilweise auch unter dem Namen der eigenen Marke “Schauma”. Diese wurde spĂ€testens nach dem Zweiten Weltkrieg in Westdeutschland ein Synonym fĂŒr Shampoo und Haarpflegeprodukte. Innovativ zeigte sich Schwarzkopf aber auch in anderen Hinsichten: Die Schulung und Beratung bezĂŒglich der eigenen Produkte war einzigartig und machte bald als Schwarzkopf-Methode Furore. Positiv wurde auch wahrgenommen, dass Schwarzkopf bereits 1980 als erster internationaler Konzern in seinem Bereich komplett auf FCKW-freie Produkte setzte. Das galt damals als vorbildlich, in den folgenden Jahren sollten viele Wettbewerber diesem Beispiel folgen.
Seit dem Jahr 1995 gehört Schwarzkopf zum DĂŒsseldorfer Henkel-Konzern, der die Markenstrategie erfolgreich zu pflegen und auszubauen wusste. Unter der Dachmarke Schwarzkopf fasst Henkel Marken wie Schauma, Taft, Poly, Seborin oder Gliss Kur zusammen. Außerdem setzt Schwarzkopf nach wie vor auf die Arbeit mit professionellen Friseuren und betreibt dazu die eigene Schwarzkopf-Akademie am Hamburger Jungfernstieg. Übrigens ist das Logo mit dem schwarzen Silhouettenkopf laut Umfragen eines der bekanntesten in Deutschland und weckt positive Assoziationen beim Betrachter.
Im Westen ist dieser Markenname wenigr bekannt, in den neuen BundeslĂ€ndern aber ĂŒberaus beliebt: Londa ist ein Leipziger Unternehmen, dessen UrsprĂŒnge auf einen 1880 im erzgebirgischen Oberwiesenthal gegrĂŒndeten Betrieb zurĂŒckgeht. Dort hatte der damals 26jĂ€hrige Friseur Franz Ströher diverse Haarpflegeprodukte entwickelt, die schnell Ă€ußerst populĂ€r wurden. Aus dem anfangs kleinen Betrieb entwickelte sich binnen weniger Jahre die Franz Ströher AG, die ihren Hauptsitz nach Leipzig verlegte. In den Jahrzehnten vor dem Zweiten Weltkrieg wurde die Marke zu einer der bekanntesten und beliebtesten in Europa, wenn es um hochwertige Haarpflegeprodukte ging. Zum Ende des Krieges wurde die Franz Ströher AG zusammen mit der zugehörigen Tochter Londa GmbH enteignet, um 1948 als VEB Londa neu gegrĂŒndet zu werden. Im Jahr 1956 war die Marke wieder auf dem gesamten europĂ€ischen Markt etabliert. In Westdeutschland entwickelte sich parallel die Franz Ströher AG, die ihre Produkte unter der heute noch Ă€ußerst populĂ€ren Marke Wella vertrieb. In den 1970er Jahren wurde das ostdeutsche Unternehmen Teil des Kosmetikherstellers VEB Florena. Erst 1990 erlangte Londa wieder die SelbststĂ€ndigkeit, um noch im selben Jahr als Londa GmbH in der Wella AG aufzugehen. Mittlerweile gehört Wella (und damit auch Londa) zum Konzern Procter & Gamble. WĂ€hrend dieser seine Haarpflegeprodukte in Deutschland und Westeuropa vor allem unter dem Namen Wella vertreibt, hat sich in den LĂ€ndern der Name Londa weiterhin erhalten.
Die Firma Revlon wurde 1932, also in Zeiten einer schweren Wirtschaftskrise, von den BrĂŒdern Joseph und Charles Revson und Charles Lachman gegrĂŒndet. Wahrscheinlich hĂ€tten die meisten Wirtschaftsexperten dem Unternehmen schon aufgrund der Gesamtwirtschaftslage keine guten Chancen am Markt attestiert, doch die in New York ansĂ€ssige Firma konnte rasch wachsen und erfreute sich bald großer Beliebtheit. Dabei griff man erfolgreich neue Trends auf, etwa die in Mode gekommene Dauerwelle oder die zunehmende Nachfrage nach Make-Up. Auch Lippenstifte und Nagellack gehörten alsbald zum Portfolio, wobei Revlon als erstes Unternehmen die jeweiligen Farben aufeinander abstimmte. Bereits gegen Ende des Zweiten Weltkriegs etablierte sich Revlon durch derlei innovative Ideen als feste GrĂ¶ĂŸe und konnte sogar zum zweitgrĂ¶ĂŸten Hersteller fĂŒr Make-Up-Produkte aufsteigen. In den folgenden Jahren blieb man innovativ. Durch diverse neuartige Werbekampagnen, die teilweise geschickt zur sexuellen FreizĂŒgigkeit aufriefen und so einen Gegenpol zur damals vorherrschenden PrĂŒderie in den USA setzten, war Revlon zwar polarisierend. Insgesamt fĂŒhrte die Strategie aber zu mehr Wachstum und damit zu einem hohen Unternehmensgewinn. Nach und nach wurde das Sortiment auf weitere Haar- und Hautpflegeprodukte ausgeweitet, wobei man stets auf beste QualitĂ€t achtete. Diese wurde den meisten Produkten von Revlon auch in zahlreichen Produkttests attestiert. Preislich ist Revlon meist oberhalb des Mittelfelds angesiedelt.
Die Marke Klier kennt man bundesweit, aber auch ĂŒber die Landesgrenzen hinaus, aufgrund der zahlreichen FilialgeschĂ€fte. Nach eigenen Angaben ist die in Wolfsburg ansĂ€ssige Firma die grĂ¶ĂŸte Systemfriseur-Kette in Deutschland und kommt mittlerweile auf insgesamt 1.200 Filialen.
Begonnen hatte alles freilich sehr klein und bescheiden: 1948 grĂŒndete Elfriede Klier ihren ersten Friseursalon im sĂ€chsischen Werdau. Wenige Jahre spĂ€ter zog die Familie nach Wolfsburg, wo die Söhne Hubertus und Joachim, beide ausgebildete Friseurmeister, binnen kĂŒrzester Zeit drei Filialen ihres FriseurgeschĂ€ftes grĂŒndeten. Der große Erfolg fĂŒhrte zur schnellen Expansion der Firma.
Über die zahlreichen Filialen, aber mittlerweile auch ĂŒber den Onlineshop, vertreibt Friseur Klier zahlreiche Haarpflegeprodukte. Bei vielen davon handelt es sich um Produkte bekannter Hersteller, doch Klier treibt auch gezielt den Handel mit exklusiven Eigenmarken voran. Die Preise der Produkte bewegen sich dabei im oberen Bereich, wĂ€hrend die Friseurdienstleistungen im Vergleich zu den Wettbewerbern eher gĂŒnstig angeboten werden.
Die Marke Axe, die zum Unilever-Konzern gehört, kennt man in Europa seit 1985. Insbesondere mit Duschgels und Deodorants fĂŒr MĂ€nner wollte Axe sich schon frĂŒhzeitig vom Wettbewerb abheben und hatte auch keine Schwierigkeiten damit, entsprechend zu polarisieren. Der “Axe-Effekt”, mit dem MĂ€nner auf Frauen besonders sexy und begehrenswert wirken sollen, hat sich im Laufe der Jahre beinahe zu einem geflĂŒgelten Wort entwickelt. Auch wirbt die Marke damit, dass ihre Deodorants bis zu 24 Stunden vor Schweiß- und Geruchsbildung schĂŒtzen. Andere Effekte, die Produkten der Marke zugeschrieben werden, lassen sich freilich nicht ĂŒberprĂŒfen, was ihren Mythos freilich nicht schmĂ€lert. So bewarb Axe vor einigen Jahren ein Duschgel, dass aktiv gegen den Kater nach einer durchzechten Partynacht wirken sollte.
Zum Angebot von Axe gehören auch Aftershaves und Haarpflegeprodukte. Beim Haarwachs von Axe verließen sich die Tester freilich nicht auf irgendwelche unĂŒberprĂŒfbaren Mythen, sondern konzentrierten sich allein auf die ĂŒblichen Testkriterien. Die Preise von Axe-Produkten liegen im Mittelfeld.
Obwohl Goldwell seit einigen Jahren zum japanischen Kao-Konzern gehört, handelt es sich um eine deutsche Traditionsmarke. Im Jahr 1948 wurde die Firma Goldwell durch den 27jĂ€hrigen Kaufmann Hans Erich Dotter gegrĂŒndet und sich rasch als Premium-Marke etablieren. Sowohl Produkttester als auch Kunden zeigten sich immer wieder Ă€ußerst angetan von der ProduktqualitĂ€t. Daher wurden auch die vergleichsweise hohen Preise gerne akzeptiert. Zahlreiche professionelle Friseure arbeiten oft und gerne mit Goldwell-Produkten und offerieren diese auch in ihren FriseurgeschĂ€ften. Mittlerweile kann man Goldwell-Produkte aber auch online ĂŒber die großen Shopping-Plattformen sowie in zahlreichen Online-Shops erwerben.

 

Internet oder Fachhandel: Wo kaufe ich mein Haarwachs am besten ein?

Wo kaufe ich einen Haarwachs Testsieger von ExpertenTesten am besten?Wenn man einfach nur irgendein Haarwachs kaufen möchte, so findet man dieses natĂŒrlich auch in jedem Drogeriemarkt und sogar im Lebensmitteldiscounter. Betrachtet man aber die Tatsache, dass es ganz unterschiedliche Sorten von Haarwachs gibt, die sehr verschiedene Produkteigenschaften aufweisen, so wird man an diesen Stellen nicht immer fĂŒndig. Zwar haben auch DrogeriemĂ€rkte und große SupermĂ€rkte eine vergleichsweise große Auswahl an Haarwachs im Sortiment. Trotzdem besteht hier das Risiko, vollkommen ratlos vor dem Regal zu stehen. Denn, wie bereits beschrieben: Es ist nahezu unmöglich, als Laie aus der Liste der Inhaltsstoffe auch nur ansatzweise schlau zu werden. DarĂŒber hinaus lĂ€sst es sich kaum ermessen, wie sich die gemachten Angaben zum Produkt auf die eigenen Haare auswirken. Haarwachs ist also eigentlich ein beratungsintensives Produkt, bei dem sich die Angestellten in den genannten GeschĂ€ften aber nur in den seltensten FĂ€llen auskennen. Eine Alternative wĂ€re es freilich, sich das Haarwachs direkt beim Friseurbesuch zu kaufen, wo man auch definitiv eine kompetente Beratung bekommt. Allerdings muss man dann auch in Kauf nehmen, dass die Preise der beim Friseur erhĂ€ltlichen Produkte meist deutlich ĂŒber dem Mittelfeld liegen. Und nicht immer ist das hier ĂŒbliche Preisniveau tatsĂ€chlich auch gerechtfertigt.
Am besten kauft man Haarwachs also online. Hier lassen sich nicht nur Produkte und Preise vergleichen, sondern man bekommt auch noch jede Menge Informationen, Tipps und Hintergrundwissen zu den jeweiligen Stylingprodukten. Man kann also zu jeder Tages- und Nachtzeit eine hochwertige Beratung bekommen und sein Haarwachs anschließend bequem vom Sofa aus erwerben.

Übrigens spart man dabei oft auch eine Menge Geld, selbst wenn man die Versandkosten mit einkalkuliert.

Die Geschichte des Haarwachses

Fast jeder Mensch benutzt heute Produkte zur Haarpflege und fĂŒr das individuelle Styling. Allerdings blicken die dafĂŒr notwendigen Mittel auf eine jahrhundertelange Geschichte zurĂŒck: Der frĂŒhste Nachweis der Nutzung eines Stylingproduktes gelang beim sogenannten “Clonycavan-Mann”, einer irischen Moorleiche aus vorchristlicher Zeit. Dieser nutzte dafĂŒr eine Mischung aus Ölen und Pinienharzen.

Der direkte VorlĂ€ufer des heute ĂŒberall gebrĂ€uchlichen Haarwachses ist jedoch die Pomade. Diese kam im 18. Jahrhundert auf und ermöglichte es bereits, sein Haar weitgehend in die gewĂŒnschte Form zu bringen. Wie der Name bereits verrĂ€t, wurde sie anfangs aus Äpfeln hergestellt. Zwar gibt es nur wenige Informationen, wie oft und in welcher Menge die Pomade damals genutzt wurde. Man kann aber davon ausgehen, dass sie sowohl fĂŒr das echte Haar als auch fĂŒr das Styling von PerĂŒcken eingesetzt wurde. Generell blieb Pomade allerdings dem Adel und dem wohlhabenden BĂŒrgertum vorbehalten: Erstens war der Kauf fĂŒr die meisten Menschen unerschwinglich, zweitens wĂ€re ihre Verwendung im harten Alltag der Normalbevölkerung ohnehin wenig sinnvoll.

Breitere Bevölkerungsschichten erreichte die Pomade erst in den 1920er Jahren, als sie insbesondere bei der afroamerikanischen Bevölkerung populĂ€r wurde. Ein Hauptgrund lag wohl darin, dass sich mit ihrer Hilfe auch die ĂŒblicherweise krausen und besonders dicken Haare der Afroamerikaner gut stylen und in Form bringen lassen. Rasch erreichte die Pomade aber auch bei hellhĂ€utigen Menschen grĂ¶ĂŸte PopularitĂ€t, wobei MĂ€nner sehr viel hĂ€ufiger zu diesem Stylingprodukt griffen als Frauen. Auch erste Filmstars waren dabei bedeutende Vorbilder, etwa der Stummfilmstar Rudolph Valentino. Einen echten Höhepunkt erreichte die Pomade natĂŒrlich durch Elvis Presley, der fĂŒr seine berĂŒhmte Haartolle wohl Unmengen an Pomade benötigte. In Deutschland war das Interesse an Pomade zu dieser Zeit aber bereits weitgehend abgeebbt: Aus wirtschaftlicher Not heraus griffen viele Menschen zu Ersatzprodukten wie Butter, Schmalz oder anderen Fetten, wodurch sich der negativ besetzte Begriff der “Schmalzlocke” begrĂŒndete.

Ab den 1950er Jahren kam zudem als echte Alternative das Haarspray auf. Dieses ließ sich einfacher aufsprĂŒhen und hinterließ auf den Haaren allenfalls einen leichten Glanz.
Es sollte noch einige Jahre dauern, bis mit dem Haarwachs quasi ein verbesserter Nachfolger der Pomade auf den Markt kommen und sich dort etablieren konnte. Da fĂŒr das Haarwachs weniger reine Fette, sondern Wachse, Stearate und Mineralölbestandteile verwendet wurden, wirkten die Haare auch nach dem Styling weniger fettig. Das wurde allgemein als gepflegter wahrgenommen. Außerdem bot das neu aufkommende Haarwachs klare Vorteile gegenĂŒber dem Haarspray: Da sich hier lediglich eine dĂŒnne Wachsschicht um die einzelnen Haare legt, diese aber nicht miteinander verkleben, lassen sich die Haare auch nach dem Styling problemlos kĂ€mmen. Auch ein Umstylen ist möglich, ohne dass dafĂŒr neues Haarwachs benötigt wird.

Heute gibt es Haarwachs in den verschiedensten AusfĂŒhrungen und Zusammensetzungen. Bei einigen Haarwachsen ist es sogar gewĂŒnscht, die Haare zu einer stabilen “Betonfrisur” zu verkleben, andere bieten nach wie vor die gewĂŒnschte FlexibilitĂ€t. Als Kunde kann man wie selbstverstĂ€ndlich auch wĂ€hlen, welche Festigkeit mit einem Haarwachs erreicht werden soll. FĂŒr beinahe jeden Bedarf und jede Art von Stylingwunsch werden Produkte angeboten. Sogar der frĂŒher oft verpönte Glanz ist zurĂŒck: Wer sich ganz bewusst fĂŒr die “Schmalzlocke” entscheiden möchte, findet auch dafĂŒr das passende Haarwachs.

Zahlen, Daten und Fakten rund um das Haarwachs

Allein das breit gefĂ€cherte Angebot von Haarwachsen und vergleichbaren Stylingprodukten legt nahe, dass die meisten Menschen hier gerne zugreifen. Dabei sind es keineswegs nur eitle Zeitgenossen, die sich fĂŒr die Nutzung von Haarwachs entscheiden: Gut frisiertes und gestyltes Haar sieht gut aus, fĂŒhlt sich aber auch gut an. Und das Wohlbefinden sollte bekanntlich auch im Alltag nicht zu kurz kommen.

Welche Inhaltsstoffe sind im Haarwachs zu finden?

Vorab: Ein Grundrezept fĂŒr die Zusammensetzung von Haarwachs gibt es ebenso wenig wie eine Norm. Generell muss Haarwachs nicht einmal Wachs enthalten, um sich Haarwachs nennen zu dĂŒrfen. Dies ist aber fast immer der Fall, wobei es sich in den meisten FĂ€llen nicht um echtes Bienenwachs handelt. Eher bildet Paraffin die Basis von Haarwachs. Hinzu kommen dann weitere Mineralölbestandteile, Stearate, Alkohole sowie diverse Duft- und Pflegestoffe. Wachsender Beliebtheit erfreuen sich aber auch Produkte, die mit einer natĂŒrlichen Zusammensetzung punkten können. Dazu zĂ€hlen Kakao- und Sheabutter, Avocado-, Oliven- und Arganöl sowie andere pflanzliche Bestandteile. Allerdings handelt es sich dabei bisher noch um Nischenprodukte, die ĂŒber ReformhĂ€user und spezielle FachgeschĂ€fte beziehungsweise Onlineshops vertrieben werden. Die meisten Produkte der etablierten Hersteller hingegen weisen nach wie vor viele chemische Bestandteile auf. Allerdings gelten die Inhaltsstoffe wie auch die gesamten Rezepturen in aller Regel als Ă€ußerst vertrĂ€glich und greifen weder die Haare noch die Kopfhaut an. Empfindliche und zu Allergien beziehungsweise UnvertrĂ€glichkeiten neigende Menschen sollten sich die Inhaltsstoffe aber in Einzelfall detaillierter anschauen und auch die Ergebnisse der Produkttester als Informationsquelle nutzen.

Ist Haarwachs ein typisches MĂ€nnerprodukt?

Ist Haarwachs ein MĂ€nner produkt im VergleichIm Gegensatz zur frĂŒher ĂŒblichen Pomade wenden sich die Hersteller von Haarwachs nicht generell an ein bestimmtes Geschlecht. Da sich Haarwachs aber besonders gut fĂŒr Kurzhaarfrisuren eignet, wird es von MĂ€nnern insgesamt hĂ€ufiger genutzt als von Frauen. Erkennbar ist dies auch an der Art und Weise, wie die Produkte beworben und die Verpackungen gestaltet werden. In den meisten FĂ€llen setzen die Hersteller hier auf maskuline, zumindest aber neutrale Designs, auf die sich sowohl MĂ€nner als auch Frauen verstĂ€ndigen können. Bei vielen anderen Stylingprodukten, etwa Haarspray oder -Gel, findet man hingegen auch zahlreiche typisch feminine Farben und Designs. Allgemein lĂ€sst sich also festhalten, dass Haarwachs ein typisches Unisex-Produkt ist, wobei die Geschlechter bei den angebotenen Varianten unterschiedlich stark zugreifen. Denn wĂ€hrend die meisten MĂ€nner ihren Kurzhaarschnitt eher praktisch und unauffĂ€llig tragen und die Haare daher nur minimal definieren wollen, sind Frauen beim Styling oftmals etwas mutiger. Auch eine Kurzhaarfrisur wird da oftmals extravagant gestylt. DafĂŒr wird dann eher ein Haarwachs benötigt, das eine bessere Festigkeit verspricht.

FĂŒr beide Geschlechter gilt natĂŒrlich gleichermaßen: Die sogenannte Mecki-Frisur, also der Igelhaarschnitt, lĂ€sst sich am besten mit Haarwachs in Form bringen.

Haarwachs richtig benutzen

Nicht nur Friseure und Stylingexperten, sondern sogar die Hersteller selbst raten dazu, es bei der genutzten Menge an Haarwachs nicht zu ĂŒbertreiben. FĂŒr einen Kurzhaarschnitt genĂŒgt meist bereits eine erbsengroße Menge, um das Haar in die gewĂŒnschte Form zu bringen. Zu große Mengen an Haarwachs hingegen sind deutlich zu erkennen, was generell als wenig attraktiv gilt. Denn als Resultat wirken die Haare dann eher fettig und verklebt; je nach genutztem Haarwachs können auch weiße oder cremefarbene KrĂŒmelchen zu sehen sein. Will man also vermeiden, dass man die Haare grĂŒndlich waschen und das Styling von vorne beginnen muss, sollte man zuerst mit einer kleinen Menge beginnen. Bei Bedarf kann man dann freilich zusĂ€tzliches Haarwachs auftragen.

Die ĂŒblichen Anwendungsschritte von Haarwachs sehen folgendermaßen aus:

  • 1. Haare grĂŒndlich waschen:
    SelbstverstĂ€ndlich gilt an dieser Stelle fĂŒr Haarwachs, was auch fĂŒr jedes andere Haarstylingprodukt zutreffend ist: Haarwachs sollte nur in wirklich saubere Haare aufgetragen werden. RĂŒckstĂ€nde von Haarwachs oder anderen Produkten mĂŒssen also zuerst grĂŒndlich entfernt werden. Das ist hygienischer, sieht besser aus und macht auch das einarbeiten von Haarwachs deutlich einfacher.
  • 2. Haare trocknen:
    Haarwachs ist zwar nicht komplett wasserlöslich, verĂ€ndert bei NĂ€sse jedoch seine Konsistenz. Dadurch wird ein ordentliches Styling mit dem Haarwachs nahezu unmöglich. In vielen FĂ€llen, insbesondere bei sehr kurzen Haarschnitten, genĂŒgt es aber, die Haare mit dem Handtuch trocken zu rubbeln.
  • 3. Mit den Fingern eine kleine Menge Haarwachs aus dem BehĂ€lter schaben und im Haar verteilen:
    Ein großer Vorteil von Haarwachs ist, dass es sich direkt mit den Fingern aufnehmen und im Haar verteilen lĂ€sst. So lĂ€sst es sich nicht nur ideal dosieren, sondern im wahrsten Sinne mit FingerspitzengefĂŒhl ins Haar einarbeiten. Im Anschluss können die HĂ€nde problemlos mit Wasser und Seife gewaschen werden.
  • 4. Haare bei Bedarf nachkĂ€mmen:
    Je nach Art der Frisur und Struktur der Haare kann es sinnvoll sein, nach dem Einarbeiten des Haarwachses nochmals zum Kamm oder zur HaarbĂŒrste zu greifen. So wird das Haarwachs noch besser verteilt und kann jedes einzelne Haar erreichen.
  • 5. FĂŒr besseren Halt nachbehandeln:
    Wie bereits erwĂ€hnt, bieten die meisten Haarwachsprodukte keinen extrem festen Halt, sondern sorgen weiterhin fĂŒr FlexibilitĂ€t. Wer also auf kein spezielles Haarwachs mit besonderer Festigkeit (oder gar auf ein anderes Stylingprodukt) zurĂŒckgreift, kann die mit Wachs gestylten Haare anschließend mit Haarspray oder Haarlack fixieren. Ein Vorteil dieser 2-Schritte-Methode ist, dass man einzelne StrĂ€hnen oder Haarpartien mittels Haarwachs am einfachsten strukturieren kann (im Vergleich zu Gel oder Schaumfestiger). Das anschließend aufgesprĂŒhte Spray sorgt dafĂŒr, dass die mit Haarwachs aufgebauten Haare nicht binnen Minuten wieder in sich zusammenfallen.
  • 6. Zwischendurch nachstylen:
    Wenn das Haarwachs pur benutzt wurde, also ohne anschließendes Fixieren mittels Spray oder Lack, können die Haare auch nach Stunden erneut gestylt werden. Dabei kann die ursprĂŒngliche Frisur nochmals nachgestylt werden. Es ist aber auch möglich, die Haare in eine ganz andere Form zu bringen. Das Styling kann also tagsĂŒber eher brav, am Abend dann aber auffĂ€llig sein.
  • 7. Haare spĂ€ter erneut grĂŒndlich waschen:
    Vor einem komplett neuen Styling, am besten aber beim Duschen oder Baden sollten die Haare spĂ€ter grĂŒndlich gewaschen werden, um alle RĂŒckstĂ€nde des Haarwachses zu entfernen. Zwar schadet das Haarwachs dem Haar nicht, doch können RĂŒckstĂ€nde die Haare verkleben und das nĂ€chste Styling erschweren.

W-Fragen

  • 1. Was ist Haarwachs?
    Haarwachs ist eine cremige, wachsÀhnliche Masse, die in aller Regel in runden Dosen angeboten wird.
  • 2. Wann wurde Haarwachs erfunden?
    Erste Stylingprodukte fĂŒr das Haar wurden bereits in vorchristlicher Zeit erfunden. Der direkte VorlĂ€ufer von Haarwachs ist aber die Pomade, die man seit dem 18. Jahrhundert kennt. Das Haarwachs selbst ist ein jĂŒngeres Produkt, das erst nach dem Zweiten Weltkrieg in Ă€hnlicher Form wie heute auf den Markt kam.
  • 3. Woraus besteht Haarwachs?
    Echtes Bienenwachs kann zwar enthalten sein, zumeist basiert Haarwachs aber auf chemischen Erzeugnissen. Neben Paraffin und anderen Mineralölbestandteilen kann das Glycerin sein, außerdem Stearate sowie diverse Öle und Duftstoffe.
  • 4. Welches Haarwachs eignet sich fĂŒr Allergiker?
    NatĂŒrlich kommt es hier immer auf den Einzelfall an. Generell gilt Haarwachs zwar als Ă€ußerst vertrĂ€glich. Empfindliche und zu Allergien oder UnvertrĂ€glichkeiten neigende Menschen sollten sich die Liste der Inhaltsstoffe aber vor der Verwendung von Haarwachs genauer durchlesen.
  • 5. WofĂŒr eignet sich Haarwachs?
    Haarwachs eignet sich optimal, um eine ganze Frisur oder einzelne Partien in Form zu bringen. Die einfache Anwendung macht es auch bei Menschen beliebt, die den Umgang mit Haarpflegeprodukten ansonsten scheuen.
  • 6. Welches Haarwachs eignet sich fĂŒr welche Frisur?
    Generell bietet sich Haarwachs vor allem fĂŒr einen Kurzhaarschnitt an. Hier kann ein normales Haarwachs fĂŒr eine gute Form sorgen, ohne die Haare zu verkleben. es gibt aber auch Haarwachse, mit denen sich die Haare fest strukturieren und entsprechend inszenieren lassen.
  • 7. Wo kann man Haarwachs kaufen?
    Haarwachs gibt es im Drogeriemarkt, im Supermarkt oder Discounter, außerdem bei vielen Friseuren. Am besten erwirbt man es aber im Onlineshop, da hier die Auswahl am grĂ¶ĂŸten ist und man zudem ausfĂŒhrliche Informationen zum jeweiligen Produkt bekommt.
  • 8. Was kostet Haarwachs?
    Die billigsten Haarwachse gibt es bereits fĂŒr weniger als zwei Euro im Handel. Nach oben hin gibt es hingegen auch beim Haarwachs keine Grenze. Die meisten getesteten und fĂŒr gut befundenen Haarwachse bewegen sich preislich im Mittelfeld.
  • 9. Wie wird Haarwachs benutzt?
    Haarwachs wird einfach mit den Fingern aus der Dose geschabt und im Haar verteilt. Bei Bedarf wird das Haar anschließend mit dem Kamm oder der HaarbĂŒrste nachgekĂ€mmt.
  • 10. Wie vertrĂ€gt sich Haarwachs mit anderen Stylingprodukten?
    GrundsĂ€tzlich ist nicht bekannt, dass sich Haarwachs mit anderen Stylingprodukten nicht vertragen wĂŒrde. Allerdings machen manche Kombinationen keinen Sinn: Haarwachs und Haargel oder Haarwachs und Schaumfestiger etwa sollten nicht gleichzeitig benutzt werden, da sie viele Ă€hnliche Eigenschaften aufweisen. Bei Bedarf können die mit Haarwachs gesylten Haare aber anschließend mit Haarspray oder -Lack fixiert werden.

Alternativen zum Haarwachs

Beste Alternativen zum Haarwachs im TestEs gibt zahlreiche Produkte, die dem Haar Struktur und Halt verleihen können. Neben Haarwachs gilt dies vor allem fĂŒr Haargel, Schaumfestiger sowie Haarspray und Haarlack. All diese Produkte fixieren aber nicht nur, sondern verkleben die Haare regelrecht. Die einzige echte Alternative zum Haarwachs ist daher die Pomade.

Eigentlich wurde Haarwachs als Alternative zur aus der Mode gekommenen Pomade entwickelt. Haarwachs ist aufgrund seiner Bestandteile etwas fester und sorgt dafĂŒr, dass das Haar durch das Stylen keinen zusĂ€tzlichen Glanz bekommt. Doch die Zeiten, als die durch Pomade (oder durch als Pomadenersatz genutzte Fette) erzeugte “Schmalzlocke” vollkommen aus der Mode war, sind inzwischen lĂ€ngst wieder vorbei. Heute ist in Sachen Haarstyling beinahe alles erlaubt: Manche Menschen bevorzugen einen möglichst natĂŒrlichen Look, andere greifen sogar zu Haarwachsen, die zusĂ€tzlich zum Halt einen “Nass-Effekt” erzeugen. In diesem Zusammenhang, aber auch im Zuge einer aufkommenden Retro-Welle, hat es sogar die Pomade wieder zurĂŒck in den Fokus und in die GeschĂ€fte geschafft. Die Hersteller spielen dabei einerseits ganz gezielt mit dem Retro-Feeling, indem sie die Pomade beispielsweise gerne in historisch anmutenden Dosen verkaufen. Andererseits ist die Zusammensetzung der Pomade meistens nicht mehr mit jener zu vergleichen, die man noch vor Jahrzehnten vorfand. Basis der Pomade ist zumeist Vaseline, die mit Duft- und Pflegestoffen angereichert wird. Außerdem findet man in Pomade hĂ€ufig auch pflanzliche Öle wie Kokos-, Oliven- oder Arganöl. Und diese Öle sind es auch, die fĂŒr eine ganz besondere Optik bei der Verwendung von Pomade sorgen. Eine fettig schimmernde Optik ist hier also nicht als Manko zu verstehen, sondern vollkommen beabsichtigt. Ein besonderer Vorteil ist auch, dass die genannten Öle teilweise pflegende Eigenschaften aufweisen, also positive Wirkung auf Haar oder Kopfhaut haben können.

Dennoch ist der Umgang mit Haarwachs generell leichter als mit Pomade. So hat es zumeist eine festere Konsistenz und kann leichter dosiert werden. Hat man vom Haarwachs etwas zu viel erwischt, ist das hĂ€ufig noch kein Drama, da es eben nicht glĂ€nzt. Ganz anders als die Pomade, die notfalls komplett ausgewaschen und neu aufgetragen werden muss. Außerdem ist die Pomade fettiger als Haarwachs. Zwar bietet sie den Haaren trotzdem einen recht guten Halt und erlaubt außergewöhnliche Stylings. Das anschließende Fixieren mittels Haarspray oder Haarlack indes ist deutlich schwieriger, da diese Produkte auf der fettigen OberflĂ€che kaum Halt finden.

Vor allem gilt aber, dass man bei Pomade keine so große Auswahl vorfindet wie beim Haarwachs. Zwar konkurrieren mittlerweile wieder einige Hersteller um neue Kunden und das Angebot reicht von der ViskositĂ€t “weich” bis “sehr hart”. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Varianten sind aber deutlich geringer als beim Haarwachs. Beim Haarwachs kann man im Prinzip fĂŒr jede Frisur, HaarlĂ€nge und -Struktur fĂŒndig werden, bei Pomade ist dies nicht immer der Fall.

In einem Punkt kann die Pomade aber glÀnzen, in dem Haarwachs nicht genutzt werden kann: Als Bartpflege ist Pomade immer öfter das Mittel der Wahl. Sie kann einem Vollbart oder einem besonders gestylten Schnauzbart Glanz und Struktur geben und Pflegt dabei sowohl die Haut als auch die Baarthaare.

Links und Quellen

http://www.gentlemansgazette.com/de/pomade-ratgeber-testbericht-murray/ 
http://3tagebart.de/bart-pomade-oder-bartwichse/
http://www.paradisi.de/Beauty_und_Pflege/Haarpflege/Schaumfestiger/Artikel/4714.php 
https://de.wikipedia.org/wiki/Haarwachs
https://de.wikipedia.org/wiki/Pomade

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