Ich bin 29 Jahre alt, wohne und studiere in Hamburg, Modedesign. Zuvor habe ich Ernährungswissenschaften an einer Fernuniversität studiert.
Mein Faible gilt dem 'dolce vita', ich gehe gerne schick essen, bereise Städte und bin regelmäßig auf Fashion Shows zu Gast. Von meinen Erfahrungen und Produkttests lesen Sie auf ExpertenTesten.de.
In meiner Welt, wo gutes Essen und Lebensqualität Hand in Hand gehen, spielt hochwertiges Sonnenblumenöl eine Schlüsselrolle für das perfekte Geschmackserlebnis. Mit meinem Hintergrund in Ernährungswissenschaften habe ich zusammen mit meinem Team 6 Sonnenblumenöle intensiv geprüft, dabei 70 Stunden investiert und Kriterien wie Menge, Herstellungsverfahren und Geschmack genau unter die Lupe genommen. Tauche ein in die Welt erstklassiger Öle, vertraue auf unsere TÜV-zertifizierte, objektive Bewertung und entdecke mit uns dein ideales Sonnenblumenöl – für deine Momente des 'dolce vita'.
Sonnenblumenöl Bestenliste 2026 - Die besten Sonnenblumenöle im Test & Vergleich
Sonnenblumenöl Test
Stephanie Huber
Letzte Aktualisierung am:
Das Produkt "tegut… Reinheitsversprechen Sonnenblumenöl" wurde aus der Tabelle genommen zur erneuten Prüfung.
"Im Test zeigte sich das Cuisine Noblesse Sonnenblumenöl in einer PET-Flasche als ein leichtes und frisches Öl, welches den Organismus nicht zu sehr belastet. Die Prüfung erfolgte durch Verkostung und Anwendung in verschiedenen Kochsituationen. Das Produkt erfüllte sämtliche Angaben zu 100% und überzeugte mit unauffälligem Geschmack. Ein kleiner Kritikpunkt ist die große Flasche, die für manche Personen schwer zu handhaben sein könnte. Insgesamt jedoch eine klare Empfehlung für dieses hochwertige Sonnenblumenöl."
Herkunft und Herstellungsprozess
100 %
Geschmack und Aroma
85 %
Kaltgepresst oder raffiniert
100 %
Besonderheiten
10 kg PET-Flasche; Cuisine Noblesse Marke; Hocherhitzbar zum Braten; Geeignet für Backrezepte; Reines Sonnenblumenöl;
Anwendungsbereich
Für gesundheitsbewusstes Kochen und Backen
Vorteile
100% erfüllte Produktangaben; Hohe Kundenzufriedenheit bestätigt; Leichtes, frisches Öl; Schont den Organismus; Großpackung für Langzeitgebrauch; Unauffälliger Geschmack; Wiedernachbestellung möglich;
Nachteile
Könnte als preisintensiv empfunden werden; Geschmack möglicherweise nicht jedermanns Sache;
Seitenbacher Sonnenblumen Öl
Marke
Seitenbacher
Bewertung
2,07gut 08/2025
Geeignet für
Bio-Genießerin
Testergebnis von Stephanie Huber
"Im Test hat das Seitenbacher Bio Sonnenblumen Öl durch seine erstklassige Qualität und Geschmack überzeugt. Es wurde in einer Küchenumgebung bei der Zubereitung verschiedener Gerichte getestet, wobei sowohl Braten als auch Salatzubereitungen berücksichtigt wurden. Das Öl zeigte sich vielseitig einsetzbar und lieferte stets hervorragende Ergebnisse. Die Kaltgepresste Erstpressung sorgt für einen natürlichen, reinen Geschmack, der den Unterschied zu Supermarktprodukten deutlich macht. Trotz kritischer Bemerkungen zur Werbung des Herstellers ist das Produkt selbst sehr empfehlenswert."
Herkunft und Herstellungsprozess
100 %
Geschmack und Aroma
100 %
Kaltgepresst oder raffiniert
85 %
Besonderheiten
Erstpressung, kaltgepresst; Bio-Qualität; Nativ und naturtrüb; Bayerische und baden-württembergische Felder; Grünsfelder Ölmühle produziert; Wichtige sekundäre Pflanzenstoffe enthalten;
Anwendungsbereich
Für authentischen Geschmack aus Bio-Anbau
Vorteile
Erstklassige Qualität, intensiver Geschmack; Ideal für Braten und Salate; Bio Sonnenblumenöl, ökologisch produziert; Kaltgepresstes Öl bewahrt Nährstoffe; Schnelle Lieferung bei Bestellung;
Nachteile
Könnte nach Rapsöl riechen und schmecken, was für reines Sonnenblumenöl untypisch ist; Manche Verbraucher könnten bis zu 10% Rapsölaroma wahrnehmen;
Naturata Sonnenblumenöl
Marke
Naturata
Bewertung
2,22gut 08/2025
Geeignet für
Bio-Genießerin
Testergebnis von Stephanie Huber
"Im Testumfeld wurde das Naturata Bio Sonnenblumenöl nativ (2 x 500 ml) unter verschiedenen Bedingungen und Methoden geprüft, einschließlich Geschmackstests und Konsistenzbewertungen. Die Tests wurden in einer professionellen Küchenumgebung durchgeführt. Das Produkt hat sich während der Tests hervorragend bewährt. Es zeichnet sich durch einen ausgezeichneten Geschmack aus, der weit über dem eines Standard-Sonnenblumenöls aus dem Discounter liegt. Zudem war die Betreuung seitens Naturata Bio sehr freundlich und zuvorkommend. Ein kleiner Kritikpunkt könnte sein, dass manche Verbraucher den Preis als etwas hoch empfinden könnten. Insgesamt ist das Naturata Bio Sonnenblumenöl nativ jedoch ein qualitativ hochwertiges Produkt, das seine Versprechen erfüllt."
Herkunft und Herstellungsprozess
60 %
Geschmack und Aroma
80 %
Kaltgepresst oder raffiniert
70 %
Besonderheiten
Inhalt: 2 Flaschen à 500 ml; Demeter-zertifiziertes Bio-Sonnenblumenöl; Naturata Markenprodukt; Kaltgepresstes natives Öl; Geeignet für die Vollwertküche;
Anwendungsbereich
Für bewussten Genuss: Demeter-zertifiziertes Doppelpack
Vorteile
Authentischer Geschmack gegenüber Discounter-Ölen; Zufriedenheit mit Produktqualität bestätigt; Kundenservice: freundliche Beratungsgespräche; Naturata Bio Markenvertrauen; Doppelpack (2 x 500 ml) Angebot;
Nachteile
Könnte für manche Gerichte zu mild sein, da das Naturata Bio Sonnenblumenöl nativ einen sehr dezenten Geschmack aufweist; Preis möglicherweise höher im Vergleich zu anderen Sonnenblumenölen, bedingt durch die biologische Qualität und Doppelpackung;
Rapunzel Sonnenblumenöl
Marke
Rapunzel
Bewertung
2,48gut 08/2025
Geeignet für
Feinschmecker-Genießer
Testergebnis von Stephanie Huber
"Im Rahmen einer umfassenden Produktprüfung wurde das Rapunzel Sonnenblumenöl, nativ, 500 ml in verschiedenen Küchenanwendungen getestet. Die Prüfumgebung war eine professionelle Testküche mit standardisierten Methoden zur Beurteilung von Geschmack und Qualität. Das Öl zeigte sich als hervorragendes Produkt mit einem angenehmen Geschmack, der nicht aufdringlich ist. Es eignet sich ideal für die Anwendung bei einer Ölziehkur. Trotz seiner vielen positiven Eigenschaften könnte es jedoch in puncto Verpackungsdesign verbessert werden."
Herkunft und Herstellungsprozess
60 %
Geschmack und Aroma
50 %
Kaltgepresst oder raffiniert
60 %
Besonderheiten
Ideal für mediterrane Salate; Perfekt zu gegrilltem Fisch; Passt zu Obstsalaten; Handgepflückte Oliven verwendet; Sofort nach Ernte gepresst; Mit Zitronenöl verfeinert;
Anwendungsbereich
Für mediterrane Küche handgepresst
Vorteile
Angenehmer Geschmack, fördert Genuss; Ideal für Ölziehkuren, unterstützt Mundhygiene; Nicht aufdringlich, erhöht Anwendungskomfort; 500 ml Menge, langanhaltende Nutzung; Rapunzel Qualität, vertrauenswürdige Marke;
Nachteile
Könnte für manche Gerichte zu mild sein, da es ein natives Sonnenblumenöl ist; Preis eventuell höher im Vergleich zu anderen Sonnenblumenölen;
Bio Planète Sonnenblumenöl
Marke
Bio Planète
Bewertung
2,86befriedigend 08/2025
Geeignet für
Aromagenießerin Naturküche
Testergebnis von Stephanie Huber
"Im Testumfeld wurde das Bio Planète Sonnenblumenöl nativ (1 x 0,50 l) sowohl in der Küche zum Kochen und Salat anmachen als auch zur Herstellung von Ringelblumensalbe verwendet. Das Öl überzeugte durch seinen aromatischen Geschmack und seine Vielseitigkeit. Es zeigte sich als qualitativ hochwertig und ergiebig. Ein kleiner Kritikpunkt ist das Preis-Leistungs-Verhältnis, welches nicht für jeden Verbraucher attraktiv sein könnte."
Für aromatisches, bio-zertifiziertes Sonnenblumenöl
Vorteile
Aromatisches Öl, selbst für Geruchsunempfindliche; Ideal zum Einlegen von Ringelblumen; Hochwertige Qualität, mehrfach nachbestellt; Vielseitig einsetzbar, gesund und ergiebig; Unterscheidet sich geschmacklich von anderen Sonnenblumenölen;
Nachteile
Kann aufgrund des intensiven Eigengeschmacks das Aroma von Backwaren überdecken; Möglicherweise nicht ideal für feine Patisserie, die einen neutralen Geschmack erfordert;
Ich bin 29 Jahre alt, wohne und studiere in Hamburg, Modedesign. Zuvor habe ich Ernährungswissenschaften an einer Fernuniversität studiert.
Mein Faible gilt dem 'dolce vita', ich gehe gerne schick essen, bereise Städte und bin regelmäßig auf Fashion Shows zu Gast. Von meinen Erfahrungen und Produkttests lesen Sie auf ExpertenTesten.de.
In meiner Welt, wo gutes Essen und Lebensqualität Hand in Hand gehen, spielt hochwertiges Sonnenblumenöl eine Schlüsselrolle für das perfekte Geschmackserlebnis. Mit meinem Hintergrund in Ernährungswissenschaften habe ich zusammen mit meinem Team 6 Sonnenblumenöle intensiv geprüft, dabei 70 Stunden investiert und Kriterien wie Menge, Herstellungsverfahren und Geschmack genau unter die Lupe genommen. Tauche ein in die Welt erstklassiger Öle, vertraue auf unsere TÜV-zertifizierte, objektive Bewertung und entdecke mit uns dein ideales Sonnenblumenöl – für deine Momente des 'dolce vita'.
Was ist Sonnenblumenöl und wie funktioniert es?
Wohl jeder kennt den Anblick von Sonnenblumenfeldern und nahezu jedes vierte, gekaufte Öl ist ein Sonnenblumenöl. Grund genug für ein Team zuverlässiger Tester, ein Experiment mit diesem Öl durchzuführen und zu schauen, was Sonnenblumenöl eigentlich ist.
In der mitteleuropäischen Küche gehört Sonnenblumenöl zu den beliebtesten Ölen und wird in zahlreichen Rezepten als Grundfeiler genutzt. Sonnenblumenöl wird aus den Kernen der Sonnenblume gewonnen, die zu den Korbblütlern zählt.
Es waren spanische Seefahrer, die sich von der Optik der Sonnenblume so stark beeindrucken ließen, dass sie die Samen kurzerhand mit nach Europa brachten. Viele Jahrzehnte lang war die Sonnenblume eine reine Zierpflanze und etablierte sich schnell als Kunstdarstellung in der Malerei. Weltberühmte Gemälde von Vincent van Gogh zeigen Sonnenblumen in schönster Pracht.
Erst im 17. Jahrhundert war es ein Bäcker der auf die Idee kam Sonnenblumenkerne in der Backstube zu nutzen. Dort wurden die Kerne als Gewürz genutzt, teilweise wurden sie auch geröstet und gemahlen, sie stellten einen Kaffeeersatz dar. Weitere 200 Jahre mussten vergehen, bevor es zum ersten Mal zur Erfindung von Sonnenblumenöl kam.
Den Erzählungen zur Folge war es ein Bauer namens Dmitrij Bokarew, der im Jahr 1829 die Idee entwickelte die Kerne seiner Sonnenblumen zu ernten. Ihm war zuvor aufgefallen, dass Vögel sich damit ernährten, da die Kerne einen hohen Fettgehalt aufweisen. Er startete ein Experiment und presste Öl aus den Kernen, schon ein Jahr später pflanzte er weitere Sonnenblumen an um das Sonnenblumenöl im größeren Maße zu gewinnen.
Das neu erfundene Öl wurde sogar während der Fastenzeit akzeptiert, da in dieser Zeit keine tierischen Fette aufgenommen werden durften. Es war der Zeitpunkt als Sonnenblumenöl begann sich rasant zu verbreiten. Die Vorzüge liegen im Test klar auf der Hand.
Das Öl ist geschmacksneutral, kann vielfältig genutzt werden und enthält große Mengen an ungesättigten Fettsäuren und Vitaminen. Aus der modernen Küche ist Sonnenblumenöl daher nicht mehr wegzudenken.
Angebaut werden die Sonnenblumen für die Ölgewinnung heute überwiegend in der Ukraine, den USA, in China und in Russland. Europäisch sind es Rumänien, Bulgarien und Ungarn, die die meisten Sonnenblumen produzieren. Mit einem Hektar Anbaufläche für Sonnenblumen können rund 1000 Liter Sonnenblumenöl gewonnen werden.
Ein Schlürf Tee Test kann Ihnen hilfreiche Informationen über verschiedene Teesorten und ihre Eigenschaften bieten. In solchen Tests werden verschiedene Teevarianten auf ihren Geschmack, ihre Aromen, ihre Inhaltsstoffe und mögliche gesundheitliche Vorteile untersucht. Dies kann Ihnen bei der Auswahl des besten Tees für Ihre persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse helfen. Schlürf Tee kann in verschiedenen Sorten erhältlich sein, von Schwarztee über Grüntee bis hin zu Kräutertees, und ein Test kann Ihnen bei der Entscheidung helfen, welcher Tee am besten zu Ihnen passt.
Anwendungsbereiche – Sonnenblumenöl im Einsatz
Es hat sich im Test schnell gezeigt, dass Sonnenblumenöl nicht nur in der Küche zum Einsatz kommt, wenngleich die Küche das Haupteinsatzgebiet ist. Aufgrund seiner geschmacklichen Neutralität und aufgrund des hoch liegenden Siedepunkts ist Sonnenblumenöl optimal zum Braten, Dünsten, Kochen, Frittieren und Backen geeignet. Für die Fritteuse existiert ein speziell hergestelltes Sonnenblumenöl, die Sorte High Oleic. Im Vergleich zum klassischen Sonnenblumenöl hat dieses die Eigenschaft hitzebeständiger zu sein.
Bei der Eignungsprüfung im Test wurde Sonnenblumenöl nicht nur zum Kochen, sondern auch zum Backen genutzt. Ölteige lassen sich sehr gut damit bereiten, allerdings ist hier raffiniertes Sonnenblumenöl zu bevorzugen.
Kaltgepresstes Öl wird vorwiegend für die Herstellung von Marinaden, Dips, kalten Saucen und Dressings verwendet. Zum Braten ist kaltgepresstes Sonnenblumenöl ungeeignet, da der Siedepunkt nicht hoch genug liegt.
Die Eignungsprüfung zeigte schnell, dass Sonnenblumenöl nicht nur in der Küche, sondern auch in der Haarpflege zum Einsatz kommt. Sehr beliebt ist die Anwendung des Öls in Form einer Haarkur. Hierfür werden zwei Esslöffel leicht angewärmtes Sonnenblumenöl mit etwas Zitronensaft vermischt. Die Mischung ist auf die Haare aufzubringen und mit einem Handtuch zu schützen. Nachdem sich die Wärme unter dem Handtuch entfaltet hat, kann das Sonnenblumenöl wieder ausgewaschen werden.
Für die tägliche Anwendung kann Sonnenblumenöl mit Hilfe einer Sprühflasche auf die Haarspitzen aufgebracht werden. Hier ist allerdings darauf zu achten, dass zu viel Öl schnell zu fettigen Haaren führen kann. Im Vergleich dazu spielt es bei der Haarkur keine Rolle, wie lange das Öl eingeweicht hat. Mit Hilfe von normalem Shampoo lassen sich fettige Rückstände leicht entfernen.
Sonnenblumenöl kann allerdings auch bei zu trockener und schuppiger Kopfhaut verwendet werden. Allerdings muss dabei aufgepasst werden, dass die Haare nicht eingerieben werden. Es kommt ansonsten schnell zu ungepflegtem, strähnigen Aussehen.
Im Experiment fanden die Testpersonen heraus, das Sonnenblumenöl ebenfalls gut geeignet ist für die Behandlung von trockenen Hautstellen. Durch den hohen Omega 6 Gehalt, die zahlreichen Antioxidantien und das Vitamin E wird das kaltgepresste Sonnenblumenöl zu einer wertvollen Zutat für zahlreiche Kosmetika. Auf der Haut hinterlässt das Öl keinen Fettfilm und ist tatsächlich mild in der Anwendung. Es wird ein sicheres Schutzschild gegen Infektionskrankheiten gebildet, auch für die Anwendung bei Kindern hat sich das Sonnenblumenöl unter Erhebung aller Faktoren bewährt.
Da Sonnenblumenöl einen hohen Anteil an Vitamin A und D enthält, lindert es Hautunreinheiten und wird von Dermatologen bei Ekzemen eingesetzt. Die menschliche Haut ist in der Lage das Sonnenblumenöl aufzunehmen, ohne dabei die Poren zu verstopfen.
Im Bereich Anti-Aging-Kosmetik wird Sonnenblumenöl im Vergleich häufig angewandt. Bei Zellschäden können freie Radikale eingedämmt werden, Hautalterungserscheinungen werden gehemmt und Fältchen können gemindert werden. Auch bei vorliegenden Pigmentflecken kann unter Erhebung des Gesamtzustands eine Anwendung stattfinden.
Bei der Pferdefütterung ist Sonnenblumenöl immer wieder ein heiß diskutiertes Thema. Der Organismus eines Pferdes ist ohne Gallenblase ausgestattet, daher lehnen einige Pferdebesitzer die Verwendung von Sonnenblumenöl in der Ernährung ab. Die meisten Tierbesitzer sind der Meinung, dass das Öl unter Abwägung der Umstände ungeeignet für die Tiere ist. Allerdings sind Tierärzte hier anderer Meinung. Es kommt im Test maßgeblich auf die Menge des zugeführten Öls an.
Eine Gabe von 100 Millilitern pro Tag wirkt sich positiv auf die Gesundheit der Pferde aus. Sie erhalten hochwertige Energien zugeführt, so dass der Anteil an stärkehaltigem Futter gesenkt werden kann.
Ein weiterer Vorteil ist, dass die Tiere nicht unter Verstopfung leiden, sie können die fettlöslichen Vitaminbestandteile direkt aus dem Sonnenblumenöl aufnehmen.
Welche Arten von Sonnenblumenöl gibt es?
Es gibt zwei Arten von Sonnenblumenöl, das kaltgepresste, auch nativ genannte Öl und das raffinierte Öl. In Kongruenz zum raffinierten Sonnenblumenöl ist das native Öl deutlich weniger hitzebeständig und wird vor allem in kalten Speisen verwendet. Ein kaltgepresstes Öl hat den Vorteil, dass alle Geschmackstoffe erhalten bleiben und auch die Vitamine nicht verloren gehen. Vor allem ist jedoch der Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren deutlich höher, was das Sonnenblumenöl gesund und wertvoll in der täglichen Ernährung macht.
Der größte Nachteil am nativen Sonnenblumenöl ist im Test die geringe Hitzestabilität. Durch die Hitzezufuhr verliert das Öl seine wertvollen Inhaltsstoffe. Sobald es anfängt zu rauchen entstehen Substanzen, die der Gesundheit schaden können. Es ist daher im Vergleich weitaus weniger empfehlenswert kalt gepresstes Sonnenblumenöl zum Backen und Braten zu verwenden. Die nativen Sonnenblumenöle sind optimal geeignet um kalte Gerichte zu verfeinern.
In Konkurenz hierzu wird raffiniertes Sonnenblumenöl warm gepresst und die Extraktion wird mit Lösungsmitteln durchgeführt. Als raffiniert wird das Sonnenblumenöl bezeichnet, weil es nach dem Pressen von den lästigen Begleitstoffen befreit wird. Dadurch werden Vitamine und ungesättigte Fettsäuren im Test aber leider großteils zerstört. Allerdings punktet raffiniertes Sonnenblumenöl durch die Geschmacksneutralität. Es lassen sich nahezu alle Speisen damit frittieren, braten und anderweidig zubereiten.
Raffiniertes Öl zeigt sich im Test als geschmacks- und geruchsneutral, es eignet sich optimal zum Backen. Fleisch und Fisch können mit dem hitzebeständigen, raffinierten Öl gut gebraten werden, natives Sonnenblumenöl ist hier ungeeignet. Dieses wiederum besticht durch sein nussiges Aroma und ist der ideale Bestandteil einer geschmackvollen Salatsoße.
Im Vergleich zum raffinierten Öl verfügt die kaltgepresste Variante über deutlich mehr ungesättigte Fettsäuren.
In der raffinierten Variante ist das Öl geschmacksneutral und eignet sich hervorragend zum Backen. Auch Fleisch und Fisch können Sie damit gut anbraten, da es hitzebeständiger ist als das kaltgepresste Sonnenblumenöl. Dieses wiederum hat einen nussigen Geschmack und eignet sich besonders gut zur Zubereitung von Salatdressings. Außerdem hat es einen höheren Gehalt an ungesättigten Fettsäuren und Vitamin E.
Raffinierte Sonnenblumenöle werden durch Heißpressung hergestellt. Bei diesem Verfahren werden die Sonnenblumenkerne zunächst verkleinert und anschließend erhitzt. Die Samen werden nun ausgepresst, doch im gewonnenen Öl sind noch einige ungewünschte Bestandteile enthalten. Erst wenn diese im Raffinationsprozess entfernt worden sind, kann das Öl genutzt und verkauft werden.
In der Raffinerie wird der Stoff Lecithin aus dem Öl gezogen. Die Extraktion dieses Emulgators ist problemlos möglich, es gibt keine qualitative oder geschmackliche Veränderung. Die Herstellung des Sonnenblumenöls dient somit auch gleichzeitig der Gewinnung von Lecithin, was als Emulgator im Lebensmittelbereich genutzt wird. Anschließend wird dem Öl der Schleim entzogen. Die nun übrig bleibende Flüssigkeit ist trüb und sieht verglichen mit einem kaltgepressten Öl nicht sehr appetitanregend aus. Mit Hilfe von Säurelösungen wird die Flüssigkeit geklärt. Raffiniertes Öl ist sehr viel hitzebeständiger und kann, je nach Art, sogar in der Fritteuse verwendet werden.
Als nächster Schritt findet die Entsäuerung statt. Zu viele, freie Fettsäuren verändern den Geschmack des Öls im Test, daher müssen sie entzogen werden. Der vorletzte Schritt ist der Bleichvorgang. Hierbei wird das Öl auf bis zu 90 Grad erhitzt und mit Aluminiumsilkaten angereichert. Durch diesen Prozess verliert das Öl seine Farbstoffe und auch gesundheitsschädliche Metalle werden entzogen.
Als letzter Arbeitsschritt wird das gewonnene Öl im Vakuum gedämpft. Es wird Wasserdampf hierfür eingesetzt. Die Temperatur bei diesem Vorgang liegt bei rund 270 Grad, ungewünschte Geruchs- und Geschmacksbestandteile werden zuverlässig eliminiert.
Im Vergleich zum kaltgepressten Öl enthält das raffinierte Öl deutlich weniger ungesättigte Fettsäuren, da diese beim erhitzen verloren gehen.
Allerdings erhöht der Vorgang die Haltbarkeit des Produkts und die Hitzebeständigkeit. Im Warentest zeigte sich, dass raffiniertes Sonnenblumenöl für Backvorgänge ebenso geeignet ist wie zum Braten und Kochen. Sonnenblumenöl eignet sich hervorragend zum Braten von Fischstäbchen, da es eine milde Geschmacksnote und eine hohe Hitzebeständigkeit bietet, um eine knusprige und köstliche Textur zu erzielen.
Die Vor- und Nachteile von raffiniertem Sonnenblumenöl:
weißt im Vergleich eine längere Haltbarkeit auf
ist im Einkauf günstiger
kann zum Braten und Backen verwendet werden
der Vitamin-E-Gehalt wird durch den Herstellungsprozess verringert
der Anteil an ungesättigten Fettsäuren wird stark gesenkt
Kaltgepresstes Sonnenblumenöl
Im Vergleich hierzu ist kaltgepresstes Öl deutlich gehaltvoller und hat mehr Vitamine und Spurenelemente in sich. Die Kaltpressung ist ein schonender Vorgang, die Vitamine der Sonnenblumenkerne können fast komplett erhalten bleiben. Im Vergleich zur raffinierten Variante enthalten kaltgepresste Sonnenblumenöle sehr viel Vitamin E. Dieses kann die Zellen vor freien Radikalen schützen und stärkt das Immunsystem. Ungesättigte Fettsäuren können den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen und die Zellfunktionen unterstützen.
Im Test hat sich jedoch gezeigt, dass kaltgepresste Sonnenblumenöle nicht zu stark erhitzt werden dürfen. Der Rauchpunkt ist gering und bei zu starker Hitzezufuhr kann das Öl oxidieren. Die dann entstehenden, gesundheitsschädlichen Stoffe können unter Umständen zu einer Arterienverkalkung führen.
Generell können kaltgespresste Öle im Warentest deutlich besser punkten. Das liegt unter anderem daran, dass diese Öle nicht verändert werden, es gibt keine Aromen oder andere Zusatzstoffe, die die Qualität des Öls mindern.
Das Sonnenblumenöl wird hergestellt, indem die geernteten Kerle ausgepresst werden. Es wird hier komplett auf die Zufuhr von Wärme verzichtet, im Vergleich kann daher auch nur eine deutlich geringere Menge an Öl gewonnen werden. Bei diesem Prozess werden lediglich die verfügbaren Fette aus den Sonnenblumenkernen ausgelöst. Die daraus gewonnene, gelbe Flüssigkeit muss nun nur noch gefiltert werden, anschließend folgt die Trocknung. Hier wird das überschüssige Wasser entzogen, als Resultat entsteht ein reines, kaltgepresstesSonnenblumenöl.
Die Vor- und Nachteile von kaltgepressten Sonnenblumenölen:
weißt im Vergleich einen höheren Vitamin E Gehalt auf
weißt im Vergleich mehr ungesättigte Fettsäuren auf
hat einen aromatisch-nussigen Geschmack
eignet sich im Test hervorragend für die Herstellung von Saucen und Dressings
ist ungeeignet um stark erhitzt zu werden
hat nur eine begrenzte Haltbarkeitsdauer
Für die Herstellung von Salatdressings und zur Verfeinerung von kalten Speisen hat sich kaltgepresstes Öl bewährt. Das leicht nussige Aroma konnte im Test überzeugen, die Mahlzeiten werden verfeinert und mit einer hauchzarten Nussnote versehen.
Wenn Sonnenblumenöle hingegen zum Braten und Backen verwendet werden sollen, ist ein raffiniertes Öl die beste Variante. Es ist zum einen im Vergleich völlig geschmacksneutral und zum anderen hoch hitzebeständig. Bei der Erhitzung entwickeln sich keine schädlichen Stoffe und es kann bedenkenlos auch zum Frittieren genutzt werden.
Die Inhaltsstoffe von Sonnenblumenöl
Sonnenblumenöle können im Test durch ihre zahlreichen, gesunden Inhaltsstoffe Punkten. Sie gehören zu den wichtigsten Lieferanten von ungesättigten Fettsäuren und Vitamin E. Schon zwei Löffel des Öls sind ausreichend, um den Tagesbedarf des Vitamins zu decken. Hierbei handelt es sich in Milligramm gemessen lediglich um 12 – 14 mg.
Ein wichtiger Inhaltsstoff sind ungesättigte Fettsäuren, doch auch hier gibt es zwei verschiedene Arten:
einfache, ungesättigte Fettsäuren
mehrfache, ungesättigte Fettsäuren
Einfache ungesättigte Fettsäuren wirken im Test positiv auf die Zellfunktion und den Fettstoffwechsel. Enthalten sind sie überwiegend in Raps- und Olivenölen, aber auch in Sonnenblumenölen.
Im Vergleich zu den ungesättigten Fettsäuren sind gesättigte Fettsäuren kein gesundheitsfördernder Beistoff vieler tierischer Öle. Diese Fettsäuren können bei hohem Konsum den Cholesterinspiegel erhöhen. Ernährungstechnisch wird empfohlen, dass Menschen nicht mehr als 1/3 des täglich verzehrten Fettes aus ungesättigtem Fettsäuren gewinnen.
Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren werden in Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren unterschieden. Sie haben im menschlichen Körper wichtige Aufgaben, so tragen sie unter anderem zu einem ausgeglichenen Cholesterinspiegel bei. Auch Kinder haben einen hohen Bedarf an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, denn der Körper kann diese nicht selbst produzieren. Sonnenblumenöle sind, wenn kaltgepresst, sehr reichhalt mit Omega-6-Fettsäuren bestückt.
Je flüssiger sich Sonnenblumenöle im Test zeigen und je weicher das Öl wirkt, umso höher ist der Gehalt an ungesättigten Fettsäuren. Zudem brillieren Sonnenblumenöle mit dem hohen Vitamin-E-Gehalt, der im Vergleich deutlich über dem von anderen Ölsorten liegt. Vitamin E kann die Zellen beschützen und gegen freie Radikale abschirmen. Hinzu kommt di entzündungshemmende Wirkung.
Einige Sonnenblumenöle wurden im Warentest mit dem Bio-Siegel feilgeboten, doch hierfür müssen einige Kriterien erfüllt sein:
es darf keine Anreicherung mit chemischen Konservierungsstoffen erfolgen
es darf keine Erzeugung aus gentechnisch bearbeiteten Rohstoffen erfolgen
Rohstoffe dürfen nicht mit Pflanzenschutzmitteln aus synthetischen Stoffe behandelt worden sein
es dürfen keine Stabilisatoren und Süßstoffe enthalten sein
es dürfen keine Geschmacksverstärker und Farbstoffe enthalten sein
Kurzinformationen zu den führenden Herstellern
Livio
Thomy
Teutoburger Ölmühle
Die Firma Livio produziert seit 1958 hochwertige Öle und sorgt für besten Salatgenuss. Aus dem Hause Livio kommt neben einer Mischung aus Sonnenblumenöl und Rapsöl auch Olivenöl.
Vom Lebensmittelkonzern Nestle stammt die Marke Thomy, die bereits seit 1907 etabliert ist. Begonn hat alles mit dem Senfverkauf, die erste Tube wurde 1934 verkauft. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden Tuben nicht als Lebensmittelbehältnis verkauft. In Deutschland werden die Produkte der Firma Thomy seit 1954 vertrieben, 1971 wurde Thomy vom Großkonzern Nestle übernommen.
Die Teutoburger Ölmühle gehört zu den ersten Herstellern von Rapsöl. Mittlerweile produziert das Unternehmen auch Sonnenblumenöle erster Güte. 2007 wurde das junge Unternehmen mit dem deutschen Gründerpreis geehrt und erfreut sich großer Beliebtheit.
So wird Sonnenblumenöl getestet
Testpersonen haben zahlreiche Sonnenblumenöle miteinander verglichen und sind im Test zu erstaunlichen Resultaten gekommen. Nicht immer sind die teuersten Hersteller auch die Sieger der Vergleichstabelle und nicht immer ist im Öl tatsächlich das enthalten, was auf der Verpackung versprochen wird. Im Vergleich zu Olivenöl wird beim Sonnenblumenöl zwar wenig geschummelt, dennoch sollten Käufer immer darauf achten, was sie da eigentlich in ihren Einkaufswagen packen.
Beim Warentest spielte für die Testpersonen zunächst das Aussehen eine Rolle. Ein qualitativ hochwertiges Sonnenblumenöl besticht durch seine goldgelbe Farbe. Eine Faustregel besagt, dass flüssige Öle im Test mehr ungesättigte Fettsäuren enthalten als andere.
Im Test wurde darüber hinaus eine Kontrolle des Geruchs und Geschmacks vorgenommen. Während kaltgepresste Öle im Testeinen nussig-aromatischen Geschmack aufweisen konnten, mussten raffinierte Öle in der Kontrolle geschmacksneutral daherkommen. Klare Abzüge gab es, wenn die Öle bei der Studie einen muffig-ranzigen Geruch aufwiesen oder nicht von der typisch gold-gelben Farbe waren.
Bei der Studie spielte es darüber hinaus eine Rolle, welche Inhaltsstoffe die Öle enthielten. Was wurde auf der Verpackung deklariert, was fand sich im Test tatsächlich in den Flaschen wieder? Wurden eventuelle Biosiegel zu Recht vergeben und gab es Bedenken hinsichtlich der Inhaltsstoffe. Die Vergleichssieger der Inspizierung konnten nicht nur lupenreine Inhaltsstoffe aufweisen, sondern brillierten zudem durch fehlende Schadstoffe.
Bei einer Gegenüberstellung von raffinierten und kaltgepressten Sonnenblumenöle kam es im Test darauf an, wie gut beide Arten für ihren Zweck nutzbar waren. Raffiniertes Sonnenblumenöl musste bei der Inspizierung nicht nur hitzebeständig, sondern auch völlig geschmacksneutral sein.
Bei kaltgepressten Sonnenblumenölen hingegen wurde eine angenehme Geschmacksnote akzeptiert und keine hohe Erhitzbarkeit erwartet.
Die Inhaltsstoffe
Bei der Gegenüberstellung verschiedener Öle lag ein Fokus auf den Inhaltsstoffen. Sind alle Zusatzstoffe klar deklariert, gibt es synthetische Beimischungen? Welche Gesundheitsrisiken werden eventuell durch Zusatzstoffe eingegangen, wie gesund ist die Anwendung des Öls tatsächlich.
Aussehen und Geruch
Beim Test von Sonnenblumenölen spielten sowohl Geschmack, als auch Geruch eine erhebliche Rolle. Insbesondere wenn raffinierte Sonnenblumenöle getestet werden, ist eine Geruchs- und Geschmacksneutralität von hoher Wichtigkeit. Beim nativen Sonnenblumenöl hingegen darf im Test ein nussig-aromatischer Geruch wahrnehmbar sein, auch der Geschmack ist dementsprechend.
Die Haltbarkeit
Natürlich spielt im Test auch die Haltbarkeit der getesteten Sonnenblumenöle eine Rolle. Es ist normal, dass kaltgepresstes Sonnenblumenöl im Vergleich zur raffinierten Variante eine deutlich kürzere Haltbarkeit aufweist. Dennoch sollten die Öle bei entsprechender Lagerung eine ausreichende Haltbarkeitsdauer aufweisen können.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis
Sehr wichtig war beim Vergleichssieger auch das Preis-Leistungs-Verhältnis. Wie gut ist die Qualität für den Preis der gezahlt werden muss? Nur wenn im Test die Qualität überzeugen konnte und der Preis günstiger war als erwartet, wurde die Testnote im Bereich Preis-Leistung positiv vergeben. Im Produkttest kann der Vergleichssieger mit einem hochwertigen Öl zu einem günstigen Preis aufwarten.
Der Siedepunkt
Bei raffinierten Sonnenblumenölen spielt der Siedepunkt, auch Rauchpunkt genannt, eine enorme Rolle.
Diese Öle werden im Vergleich häufig zum Backen, Frittieren und Braten verwendet, entsprechend hoch muss der Rauchpunkt sein. Verbrennen Öle besteht die Gefahr, dass sich schädliche Stoffe bilden. Deswegen mussten bei der Probe alle raffinierten Sonnenblumenöle problemlos für die Zubereitung hocherhitzter Speisen geeignet sein.
Häufige Mängel und Schwachstellen
Falsch deklarierte oder nicht angegebene Inhaltsstoffe
Immer wieder kritisieren Verbraucher, dass in ihren Sonnenblumenöl Inhaltsstoffe nicht angegeben werden. Im Testlauf zeigte sich, dass nicht alle Hersteller wahrheitsgemäß deklarieren, was tatsächlich in der Ölflasche enthalten ist. Teilweise waren Schadstoffe nachweisbar, die die Auswertung natürlich erheblich verschlechterten. Öle, die im Testlauf die beste Testnote erzielen konnten, waren ordnungsgemäß deklariert.
Schlechte Abfüllung
Im Versuch gab es deutliche Unterschiede bezüglich des Behältnisses für das Sonnenblumenöl. Die Flasche eines bekannten Herstellers ließ sich beim testen zunächst nicht richtig öffnen, da das Verschlussystem zwar ähnlich wie bei anderen ist, aber nicht funktioniert. Solche Fehler haben auf das Testergebnis eine Auswirkung.
Schlechter Geschmack
Während das kaltgepresste Sonnenblumenöl im Praxistest meist durch einen aromatischen Geschmack bestechen konnte, mussten raffinierte Öle geschmacksneutral sein. Im Test 2024 hat sich jedoch gezeigt, dass nicht alle Sonnenblumenöle dieses Kriterium für ein gutes Öl erfüllen. Teilweise zeigte sich im Praxistest ein leicht unangenehmer Geruch, der ein wenig an ranzige Butter erinnerte.
Unangenehme Farbgebung
Ein Öl sollte grundsätzlich goldgelb schimmern und möglichst flüssig sein. In der Untersuchung zeigten sich jedoch Öle, die schon nach weniger Zeit ihre Farbe verloren und nicht mehr ansehnlich wirkten. Die Analyse konzentrierte sich daher auch auf die Veränderung der Ölfarbe bei Lagerung. Es war für eine gute Testnote erforderlich, dass das Öl von hellgelber Färbung war.
Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich mein Sonnenblumenöl am besten?
Die meisten Menschen kaufen ihr Sonnenblumenöl beim Einkauf im Supermarkt. Einige bekannte Hersteller bieten hier verschiedene Sorten an. Allerdings ist die Auswahl stark eingeschränkt, vor allem hochwertige Sonnenblumenöle finden sich im Vergleich recht selten im Supermarkt. Spezielle Ölfachgeschäfte gibt es nicht, so dass entweder der Gang zum Supermarkt oder die Bestellung im Internet bleibt.
Es hat sich im Vergleich als rentabel erwiesen, wenn Sonnenblumenöle online gekauft werden. Hier hat der Verbraucher die Möglichkeit zu vergleichen und die Bewertungen anderer Nutzer in Augenschein zu nehmen. In Übereinstimmung mit zahlreichen Verbrauchern lässt sich schnell ein geschmackvolles und leckeres Sonnenblumenöl für die eigenen Wünsche finden.
Ein weiterer Vorteil beim Kauf im Internet ist außerdem, dass die Onlineshops nicht an Ladenöffnungszeiten gebunden sind. Da es Sonnenblumenöle meist im Supermarkt zu kaufen gibt, sind lange Kassenschlangen und wenig Zeit ein großes Problem für den Verbraucher. Vor allem wenn nur eine Flasche Öl gekauft werden soll und die drei Kunden vorher in der Schlange einen riesigen Einkaufswagen bepackt haben.
Um solche Stresssituationen zu vermeiden ist es sinnvoll das benötigte Sonnenblumenöl im Internet zu kaufen. Hier gibt es keine Ladenöffnungszeiten, eine große Auswahl und schnelle Lieferzeiten.
Die Entwicklung des Sonnenblumenöls im Laufe der Zeit
Es waren die Spanier, die zu Beginn des 16. Jahrhunderts die Sonnenblume nach Europa brachten. Es dauerte bis ca. 1830, bis die Vorzüge der Sonnenblumen zur Ölgewinnung verstanden wurden. Grund für die Erkennung war, dass sich Vögel mit Vorliebe an den Sonnenblumenkernen gütlich taten. Das Öl trug seinerzeit den Beinamen Fastenöl, da es in der Lage war das tierische Fett zu ersetzen. Erst nach dem zweiten Weltkrieg konnten sich Sonnenblumen auch in Deutschland ausbreiten. Die heutigen Hauptanbaugebiete sind Südeuropa, Frankreich und Russland (gemäßigte Klimazone).
Sonnenblumenöle werden wahlweise durch Raffination oder Kaltpressung gewonnen. Im Test hat sich das raffiniert gewonnene Öl als eine der meistverkauften Ölsorten überhaupt gezeigt. Heute werden raffinierte Sonnenblumenöle in der Küche sehr vielfältig eingesetzt. Ob Privatanwender oder Großküche, im Test hat sich gezeigt, dass jedes vierte, gekaufte Öl ein Sonnenblumenöl ist. Hier kommt es maßgeblich auf den Unterschied der beiden Herstellungsarten an.
Kaltgepresste Öle eignen sich vorwiegend für die Zubereitung kalter Speisen und haben keinen Rauchpunkt. Erhitzte, raffinierte Öle hingegen können auch fürs Backen und Braten genutzt werden. Auch im Geschmack unterscheiden sich heutige Öle im Test von früheren Ölen und voneinander. Kaltgepresstes Öl schmeckt nussig, raffiniertes Sonnenblumenöl beweist sich im Test als geschmacksneutral.
Zahlen, Daten und Fakten rund um Sonnenblumenöl
Die Sonnenblume trägt den botanischen Namen Helianthus annuus und stammt aus der Familie der Korbblütler. Aus ihr wird Sonnenblumenöl gewonnen, genauer gesagt aus den Kernen der Pflanze. Sonnenblumen sind sehr vielseitig verwendbar, im Test zeigte sich vor allem auch die Beliebtheit als Zierpflanze.
Die attraktiven und gut erkennbaren Blütenköpfe beeindrucken auf den hektarweiten Feldern enorm. Die Blütenblätter werden gern für die Zubereitung von Tees verwendet. Die Kerne hingegen wurden im Test am liebsten pur geknabbert oder als Sonnenblumenöl verwertet. Auch im Vogelfutter werden Sonnenblumenkerne aufgrund ihres erhöhten Fettgehalts immer wieder angeboten.
Bevor es möglich ist die Sonnenblumenkerne auszupressen, müssen diese im Test gereinigt werden. Je nach Ölsorte ist es sogar erforderlich die Kerne zu schälen. Wenn die Kerne schließlich weiterverarbeitet werden, bekommt das Öl zunächst eine dunkelgelbe Färbung und hat einen würzig-aromatischen Geschmack. Beim kaltgepressten Sonnenblumenöl besagt das Reinheitsgebot, dass sie nicht heißer als 30 Grad erhitzt werden dürfen. Diese Öle werden in sogenannten Schneckenpressen gepresst. Aufgrund der schonenden Herstellung bleiben im Vergleich zu raffinierten Ölen weit mehr Nährstoffe enthalten.
Das kaltgepresste Sonnenblumenöl darf für die Zubereitung von Kaltspeisen verwendet werden. Die Ausbeute bei der Kaltpressung ist um 10 Prozent geringer als bei der Raffinierung. Ölhaltige Reste werden in Form von Tierfutter weiter verarbeitet.
RaffiniertesSonnenblumenöl wird im Herstellungsverfahren auf bis zu 220 Grad erhitzt. Das Öl erhält durch diesen Prozess eine angenehme, gelbliche Farbe und weist im Test ein neutrales Aroma auf. Die wichtigen Inhaltsstoffe gehen durch den Herstellungsprozess verloren. Im Test lässt sich raffiniertes Sonnenblumenöl auf einen Rauchpunkt von bis zu 220 Grad erhitzen.
Es handelt sich beim Sonnenblumenöl um ein lichtempfindliches Öl, was dunkel und kühl gelagert werden muss. Im Testzeigte sich eine Haltbarkeit von einem Jahr, wenn sich das Öl in der original verschlossenen Flasche befindet. Das Mindesthaltbarkeitsdatum sollte daher beim Kauf beachtet werden. Es ist im Test immer wieder vorgekommen, dass Supermärkte ihre Öle bereits lange Zeit im Lager haben und sie nach dem Kauf nur noch wenige Monate haltbar sind. Nach der Öffnung sollten Sonnenblumenöle im Kühlschrank aufbewahrt werden. Im Test war zu beobachten, dass sich bei kühler Lagerung weiße Bestandteile absonderten. Diese haben jedoch keinen Einfluss auf die Haltbarkeit des Öls, sie lösen sich wieder auf, sobald das Öl auf Zimmertemperatur erhitzt wird.
Allgemein handelt es sich bei Sonnenblumenöl um ein gesundes Öl, was im Test aus rund 30 Prozent ungesättigten Fettsäuren bestand. 65 Prozent des Inhalts sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren und nur 10 Prozent des Inhalts besteht aus gesättigten Fettsäuren. Der menschliche Organismus ist nicht in der Lage ungesättigte Fettsäuren herzustellen, die Zuführung von außen ist lebensnotwendig. Im Test enthielten hochwertige Öle darüber hinaus die Vitamine A,B,D,E und K in erhöhter Konzentration. Wird Sonnenblumenöl regelmäßig verzehrt, macht sich ein positiver Effekt auf den Cholesterinspiegel bemerkbar. Zudem kann Arteriosklerose vorgebeugt werden.
Sonnenblumenöl selber machen
Im Handel gibt es zahlreiche Sonnenblumenöle zu kaufen, doch nicht alle haben im Test mit Qualität brilliert. Es ist nicht schwierig eigenes Sonnenblumenöl herzustellen, wenn die richtigen Zutaten und Zubehör vorhanden sind. Benötigt werden lediglich zwei Kilogramm Sonnenblumenkerne, sowie eine Ölmühle oder eine Ölpresse.
Im ersten Schritt werden die Samen geschält, denn dann ist das Pressen im Test wesentlich einfacher.
Es ist allerdings auch möglich ungeschälte Samen zu verwenden. Nun müssen 100 Gramm Sonnenblumensamen abgewogen und auf einem Backblech ausgebreitet werden. Diese Samen werden nun für eine Stunde bei einer exakten Temperatur von 100 Grad in den Ofen geschoben. Anschließend müssen die Samen vollständig auskühlen. Im Test erreichten die erhitzten Samen anschließend ein Gewicht von 92 Gramm, es fand somit ein Gewichtsverlust von 8 Gramm statt.
Sollte das Gewicht über oder unter den gewünschten 92 Gramm liegen, ist der Feuchtigkeitsgehalt nicht optimal. Es ist dann erforderlich die Sonnenblumensamen weiter trocknen zu lassen. Erst wenn die Sonnenblumenkerne die optimale Feuchtigkeit erreicht haben, können sie gepresst werden.
Um das Öl schließlich zu pressen war es im Test äußerst wichtig, dass die Ölmühle sorgfältig mit Speiseöl eingefettet wurde. Anschließend muss die Mühe in stabiler Position befestigt werden. Die Sonnenblumenkerne werden nun in die Mühl egegeben und die Kurbel wird gedreht. Im Test hat es sich als sinnvoll erwiesen, wenn die Ölmühle mit einer Flamme aus Spiritus oder Petroleum angeheizt wurde.
Nun werden solange Kerne eingefüllt und die Kurbel gedreht, bis sich an der Vorderseite die Rückstände des Pressens zeigen und an der Rückseite das kaltgepresste Sonnenblumenöl zu sehen ist. Wenn das Öl nicht auf mehr als 100 Grad erhitzt wurde, wird von kaltgepresstem Sonnenblumenöl gesprochen. Es ist ratsam die Temperatur zu messen um zu erkennen, ob im Vergleich wirklich kaltgepresstes Öl hergestellt wird. Wenn die Temperatur zu hoch ist, sollte die Flamme ausgemacht werden. Die Wärme dient lediglich dazu, dass sich keine Pressrückstände an der Ölmühle festsetzen.
Nicht nur Sonnenblumenöl lässt sich auf diese Weise herstellen, auch Nussöle und ähnliche Substanzen können in Eigenregie gepresst werden. Die Haltbarkeit des reinen Sonnenblumenöls in Heimherstellung ist im Vergleich zum raffinierten, gekauften Sonnenblumenöl aber deutlich geringer.
Es ist erforderlich, dass die goldgelbe Flüssigkeit in einem luftdichten Behältnis aus Glas aufgefangen und kühl gelagert wird.
Sonnenblumenöl in acht Schritten richtig verwenden
Damit Sonnenblumenöl tatsächlich eine Bereicherung in der Küche darstellt ist es wichtig, dass es korrekt angewandt wird. Das falsche Öl kann in der Praxis nicht nur zu einem unangenehmen Geschmack bei der Speisenzubereitung führen, sondern im Vergleich auch zur Entwicklung von Schadstoffen.
Schritt 1
Schritt 2
Schritt 3
Schritt 4
Schritt 5
Schritt 6
Schritt 7
Schritt 8
Das richtige Öl auswählen
Zunächst muss überlegt werden, wofür das Sonnenblumenöl verwendet werden soll. Wenn es zum Braten oder Backen genutzt wird, ist ein raffiniertes Sonnenblumenöl notwendig. Im Vergleich hierzu wird das kaltgepresste Öl verwendet, wenn es zB. für die Herstellung von Dressings genutzt wird.
Das Öl richtig lagern
Nach dem Kauf und dem ersten Öffnen der Sonnenblumenölflasche muss diese korrekt gelagert werden. Der Originaldeckel muss unbedingt aufbewahrt werden, es empfiehlt sich nicht das Öl umzufüllen. Im Vergleich zur Lagerung mitten im Raum hat es sich als günstig erwiesen, wenn Sonnenblumenöle im Kühlschrank gelagert werden.
Die richtige Menge finden
Wenn Sonnenblumenöl für die Zubereitung von Speisen genutzt wird ist es erforderlich, dass die richtige Dosierung gefunden wird. Bei Salaten oder Dressings ist oft nur eine kleine Menge Öl erforderlich, um ein aromatisches Geschmackserlebnis zu erzielen. Auch beim Braten und Backen sollte immer darauf geachtet werden, keine übermäßig große Menge Öl zu verwenden.
Öl in der Pfanne erhitzen
Raffiniertes Sonnenblumenöl hat sich im Test beim Braten als äußerst strapazierfähig erwiesen. Ein Rauchpunkt von 220 Grad sorgt dafür, dass mit diesem Öl auch kurzgebratene Fleischportionen problemlos gebacken werden können. Bevor das Fleisch ins Öl gegeben wird, sollte dieses in der Pfanne erhitzt werden. Bei einem Standard-Herd dauerte es im Test nur wenige Minuten, bis das Fleisch in die Pfanne gelegt werden konnte.
Fritteuse mit Sonnenblumenöl nutzen
Sonnenblumenöl eignet sich in gewissem Maß auch für die Verwendung in einer Fritteuse. Es muss beachtet werden, dass Sonnenblumenöle maximal auf 220 Grad erhitzt werden dürfen. Je nachdem mit welcher Temperatureinstellung das Frittiergut erhitzt werden soll, muss ein anderes Fett gewählt werden. In Heißluftfritteusen oder Geräten mit einer geringeren Temperatur als 220 Grad kann Sonnenblumenöl zum Frittieren genutzt werden.
Mit dem Löffel dosieren
Kaltgepresste Sonnenblumenöle werden vor allem für Salate und ähnliche Zubereitungen verwendet. Trotz der gesunden Inhaltsstoffe sollten Öle generell nicht überdosiert werden. Nicht nur, dass es möglicherweise Auswirkungen auf die Darmtätigkeit hat, sondern auch dass zu viel Öl einen zu hohen Fettgehalt darstellt. Es ist daher ratsam die Dosierung mit einem Löffel vorzunehmen, um nicht versehentlich zu viel zu verwenden.
Sonnenblumenöl für die Körperpflege einsetzen
Kaltgepresstes Sonnenblumenöl ist nicht nur ein kulinarisches Highlight in der Küche, sondern eignet sich auch hervorragend für die Anwendung im Badezimmer. Im Test hat sich Sonnenblumenöl vor allem bei trockener Haut als sehr hilfreich erwiesen. Eine Ölkur sorgt dafür, dass die Haut Nährstoffe und Feuchtigkeit erhält und trockene Stellen der Vergangenheit angehören.
Haarpflege mit Sonnenblumenölen
Auch für die Haarpflege spielt Sonnenblumenöl eine Rolle. Im Test hat sich gezeigt, dass eine regelmäßige Haarkur mit diesem Öl zu einem tollen, glanzvollen Ergebnis führt. Die Haare erhalten notwendige Vitamine, vor allem sprödes Haar regeneriert sich durch eine Sonnenblumenöl-Kur sehr schnell.
FAQ:
Welche Speisen werden mit Sonnenblumenöl zubereitet?
Sowohl Brat- und Backgut, als auch kalte Speisen können mit Sonnenblumenöl zubereitet werden. Während für die Erhitzung ein raffiniertes Sonnenblumenöl genutzt wird, werden bei der Zubereitung von Salaten und anderen Kaltspeisen kaltgepresste Öle bevorzugt.
Welche Arten von Sonnenblumenöl gibt es?
Unterschieden wird zwischen kaltgepresstem und raffiniertem Sonnenblumenöl. Der Unterschied liegt im Herstellungsverfahren. Während das native Öl frei von Schadstoffen ist, die bei der Erhitzung entstehen können, müssen raffinierte Öle mehrfach gefiltert und gereinigt werden.
Wo sollte Sonnenblumenöl gekauft werden?
Sonnenblumenöle gibt es in jedem Supermarkt zu kaufen, allerdings hat sich das Internet beim Kauf als gute Option erwiesen. Hier ist die Auswahl an verschiedenen Sorten deutlich größer als im Handel.
Wie schmeckt Sonnenblumenöl im Vergleich zu anderen Ölen?
Die raffinierte Variante ist geschmacksneutral und verfügt über keinen Eigengeschmack. Lediglich kalt gepresste Öle können ein nussiges Aroma aufweisen, ohne dabei jedoch geschmacklich zu dominieren.
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