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Die Geschichte der Überwachungskamera

Überwachungskamera in grau als ZeichnungMan sieht sie an öffentlichen Plätzen, in Kaufhäusern und Supermärkten, in und vor Banken sowie an vielen Privathäusern. Die Überwachungskamera.

Speziell an privatem Eigentum ist die Anzahl der Überwachungskameras in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen, da die Polizeistatistiken einen ebensolchen Anstieg bei Wohnungs- und Hauseinbrüchen verzeichnen konnten.

Die daraus entstandene Nachfrage nach Überwachungskameras hat auch die Entwicklungsabteilungen der Hersteller forciert, sodass immer modernere Überwachungskameras verfügbar sind. In der Zwischenzeit ist man so weit gekommen, dass Überwachungskameras netzwerkgestützt schon keine zusätzlichen Aufzeichnungsgeräte mehr benötigen.
Aber wie hat das alles angefangen?

Die ersten Überwachungskameras

Die erste einer Überwachungskamera ähnlichen Überwachungsanlage wurde bereits 1942 in der Heeresversuchsanstalt Peenemünde installiert. Eine von Siemens speziell hierfür entwickelte Fernsehüberwachungsanlage wurde dazu benutzt, die Starts der hier getesteten A4-Raketen zu dokumentieren und besser überwachen zu können.

Bei Überwachungskameras in den deutschen Städten machte München den Vorreiter. Bereits 1958 wurden in der Stadt die ersten Überwachungskameras zum Einsatz gebracht. Erst fast 20 Jahre später, im Jahre 1976 war dann Hannover die zweite Stadt in Deutschland, die den Dauereinsatz von Überwachungskameras erprobte. Vorbild dafür war London. Hier wurden 1974 rund 125 Überwachungskameras im Stadtgebiet installiert.

Erste Überwachungssysteme waren mit analogen Kameras ausgestattet

In diesen ersten Erprobungsphasen waren die Überwachungskameras noch mit analogen Systemen ausgestattet, welche über ein analoges Kabel das Bildsignal übertrugen. Das zog nach sich, dass jede installierte Überwachungskamera ihren eigenen Monitor benötigte. Das sogenannte Multiplexen, also die Übertragungen mehrerer Überwachungskameras auf einen einzigen Monitor, war erst möglich, als die Kreuzschiene erfunden wurde.

Videoueberwachungssystem mit Überwachungskameras und AufnahmefunktionAls Speichermedium wurde in dieser Zeit ein normaler Videorekorder benutzt. Um mehrere Kameras oder eine mehrstündige Live-Übertragung auf ein Band zu bekommen, wurden entweder nur einzelne Bilder aufgezeichnet oder man ließ die Kameras mittels einer Mehr-Quadrantendarstellung mischen. Die ältere Generation kann sich noch an diese Darstellung erinnern, bei welcher 4 Überwachungskameras jeweils ein Viertel des Monitorausschnitts einnahmen.

Die analoge Speichertechnik war allerdings mit einem hohen Wartungsaufwand verbunden. Dieser entstand durch den Abrieb der Magnetbänder, woraus letztendlich bei langfristiger Nutzung eine schlechte Bildqualität resultierte.

Um dieser Kostenfalle zu entkommen, wurde der digitale Videorekorder entwickelt. Dieser digitalisierte und komprimierte das Bildsignal vor dem Speichern.

Einsatz der Überwachungskamera nach 1976

Videoueberwachungssystem mit Überwachungskameras mit AufnahmefunktionIn den 70er Jahren wurden Überwachungskameras überwiegend dazu genutzt, öffentliche Plätze zu observieren. Überwachungskameras wurden an Brennpunkten bzw. Orten mit hoher Kriminalitätsrate installiert.

In den Städten kamen Überwachungskameras überwiegend an Straßenkreuzungen, in Warenhäusern, auf Bahnsteigen, Rolltreppen sowie Tunneln und Unterführungen zum Einsatz.

Zu Zeiten der hohen Aktivitäten der RAF (Rote Armee Fraktion) nutzte auch die Polizei diese Überwachungstechnik in hohem Maße. So wurde beispielsweise das amerikanische NATO-Hauptquartier in Heidelberg in einem Umkreis von rund 30 km mit Überwachungskameras observiert, um dieses vor Anschlägen zu schützen.

Damals und auch heute noch benutzen Polizisten kleine, handliche Videokameras, um Demonstrationen zu filmen. So können gewaltbereite Demonstranten mit gestochen scharfen Aufnahmen identifiziert und festgenommen werden.
So werden in der heutigen Zeit auch Fußballstadien überwacht, um Hooligans ausfindig zu machen.

Videoueberwachungssystem mit mehrere Überwachungskameras für unterschiedliche BereicheDie Moderne begann 1981

Im Jahre 1981 machte die Videoüberwachung mit der Erfindung der ersten digitalen Kamera einen Quantensprung. Erfinder und lange Zeit Marktführer auf dem Gebiet der digitalen Kameras war das japanische Unternehmen Sony, welches auch heute noch über einen großen Marktanteil verfügt.

Mit der digitalen Überwachungskamera stagnierte die Entwicklung für einige Jahre. Nur noch kleinere Schritte in der Entwicklung brachte die Überwachungskamera nicht mehr wirklich weiter.

Erst 18 Jahre später, im Jahre 1999 erfolgte wieder eine großartige Weiterentwicklung. Die erste Netzwerkkamera war erfunden.

Damit war man in der Lage, digitalisierte Bilder in komprimierter Form auf direktem Wege über ein Computernetzwerk an einen Standard-Browser zu senden. Das war gleichzeitig das Aus für den zusätzlichen Monitor. Dieser wurde nun nicht mehr benötigt, das die Aufzeichnungen der Überwachungskamera direkt auf dem Computer angeschaut werden konnten. Es entstanden Standards für Netzwerke und Bildkomprimierung wie Joint Photographis Experts Group sowie Transmission Control Protocol, welche dazu beitrugen, dass sich Netzwerkkameras in der Zwischenzeit weltweit durchgesetzt haben.

Auch im privaten Bereich kommen Netzwerkkameras in zunehmendem Maße zum Einsatz. Viele Verbraucher nehmen höhere Anschaffungskosten in Kauf, um von den Vorteilen der Netzwerkkameras zu profitieren.

Vorteile der Netzwerkkameras

Obwohl Netzwerkkameras deutlich teurer sind, als herkömmliche Überwachungskameras, werden sie in zunehmendem Maße auch für die private Nutzung herangezogen. Das beruht auf einigen besonderen Funktionen, welche eine Netzwerkkamera grundlegend von einer herkömmlichen Überwachungskamera unterscheidet.

Zum einen können moderne Netzwerkkameras problemlos in ein bestehendes Computernetzwerk integriert werden. Zum anderen sind Netzwerkkameras oftmals mit Bewegungsmeldern oder einer Bewegungserkennung HooToo IP-Überwachungskameras App zur Überwachung von unterwegsausgestattet. Um nicht 24 Stunden täglich aufzuzeichnen, sind diese Funktionen so konzipiert, dass sie die Aufzeichnung erst einschalten, wenn ein sich bewegendes Objekt mehr als 40 Kilo wiegt. Einige Systeme beinhalten gleichzeitig eine Alarmfunktion, mit welcher bei einer Bewegungserkennung ein Alarm mittels E-Mail oder einer Nachricht auf das Smartphone ausgelöst wird.

Mit der Internetanbindung besteht zudem ein weltweiter Zugriff auf die Überwachungskamera, sodass die Aufzeichnungen sogar vom entferntesten Urlaubsort eingesehen werden können.

Weiterhin sind viele Modelle der netzwerkgestützten Überwachungskameras mittlerweile nachtsichttauglich. Dazu sind sie entweder mit einer hervorragenden LED-Beleuchtung oder mit einem Infrarotstrahler ausgestattet. Verfügt eine Überwachungskamera über keine ausreichende Nachtbeleuchtung, kann ein externer Rotlichtstrahler zugeschaltet werden.

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