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Zurück zur Satellitenschüssel-Vergleichstabelle Aktualisiert am:

Die optimale Größe der Satellitenschüssel

Satellitenschüssel DAA 850 von Fuba im TestSatellitenfernsehen ist eine äußerst praktische Sache. Mit einer geeigneten Satellitenschüssel kann man langfristig enorm viele Sender und eine internationale Programmauswahl empfangen, ohne wie beim Kabelfernsehen monatliche Gebühren zu entrichten.

Um einen idealen Empfang zu gewährleisten, sind allerdings einige Faktoren zu beachten. So unter anderem der Aufstellungsort und die Ausrichtung der Satellitenschüssel.

Aber auch auf die Größe der Schüssel kommt es an. Generell gilt, je größer die Schüssel ausfällt, desto besser kann die Satellitenanlage das Signal verstärken. Mit einer großen Schüssel kann man einen ungünstigen Aufstellungsort, schlechte Wetterbedingungen und ein schwaches Satellitensignal kompensieren. Sollte dies nicht erforderlich sein, kann man sich auch mit einer kleinen Schüssel zufriedengeben.

Welche Satellitenschüsselgrößen gibt es?

Moderne Satellitenschüsseln gibt es in vielen verschiedenen Größenvarianten. Die Standardgrößen bewegen sich zwischen 40 Zentimeter Durchmesser und maximal 120 Zentimeter Durchmesser. Am häufigsten sind die Modelle mit 60, 80, 85 und 100 Zentimetern Durchmesser anzutreffen. Der Durchmesser der Schüssel beeinflusst, zusammen mit anderen Faktoren, die Empfangsqualität.

Empfängt man bestimmte Transponder zu schwach, kann man auf eine größere Schüssel umsteigen, um das Signal zu verstärken. Der Grad der Verbesserung ergibt sich aber nicht aus der absoluten Schüsselgröße, sondern muss in Relation zu der bislang verwendeten Satellitenschüssel betrachtet werden. Dieser Vergleich ist ein wenig kompliziert. Er lohnt sich aber, um festzustellen wie stark der Leistungszuwachs durch eine größere Schüssel tatsächlich ins Gewicht fällt.

Der Leistungszuwachs durch größere Satellitenschüsseln

Der Leistungszuwachs durch eine große Schüssel lässt sich in Dezibel oder Prozent errechnen, wobei die Werte nicht exakt sein können, weil noch andere Faktoren, wie Qualität der Schüssel, Standort und Ausrichtung, die Empfangsqualität beeinflussen.

Der Flächenfaktor gibt an, um welchen Prozentsatz sich die Empfangsleistung durch eine Größenveränderung der Satellitenschüssel verbessert oder verschlechtert.

Dies lässt sich an einigen Beispielen erläutern. Steigt man von einer Schüssel mit einem Durchmesser von 40 Zentimetern auf eine Schüssel mit einem Durchmesser von 60 Zentimetern um, erzielt man einen Leistungszuwachs von 3,5 Dezibel. Der Flächenfaktor macht in diesem Fall eine Leistungssteigerung um 225 Prozent aus.

Steigt man hingegen auf eine Schüssel mit einem Durchmesser von 120 Zentimetern Durchmesser um, beträgt die Leistungssteigerung schon 9,5 Dezibel bzw. 900 Prozent. Ersetzt man eine Satellitenschüssel mit einem Durchmesser von 60 Zentimetern durch eine neue Schüssel mit 100 Zentimetern, beträgt der Leistungszuwachs 4,4 Dezibel. Dies entspricht einem Flächenfaktor von 278 Prozent.

Steigt man von der 60-Zentimeter-Schüssel auf ein Modell mit einem Durchmesser von 120 Zentimeter um, steigert sich der Leistungszuwachs auf sechs Dezibel. Dies macht einen Flächenfaktor von 400 Prozent aus. Ab einer Schüsselgröße von 80 Zentimeter Durchmesser machen sich bei einem Umstieg auf ein größeres Modell Leistungszuwachs und Flächenfaktor nicht mehr so stark bemerkbar.

In Zonen mit schlechter Satellitenausleuchtung kann die Nutzung einer Schüssel mit 100 bis 120 Zentimeter Durchmesser aber dennoch Qualitätszuwächse bringen. Zur Verbesserung der Empfangsqualität lohnt es sich also, auf eine größere Schüssel umzusteigen.

Doch Vorsicht: Die tatsächliche Empfangsqualität hängt auch noch von anderen Faktoren ab, so von der Qualität der Schüssel, der Signalstärke, dem Standort und der Präzision der Ausrichtung.

Außerdem ist zu beachten, dass der Flächenfaktor sinkt je größer die bisher verwendete Satellitenschüssel ist. Steigt man zum Beispiel von einer Schüssel mit einem Durchmesser von 80 Zentimetern auf eine Schüsselgröße von 100 Zentimetern um, macht der Flächenfaktor nur noch rund 150 Prozent aus. Ersetzt man eine 100-Zentimeter-Schüssel durch ein Exemplar mit einem Durchmesser von 120 Zentimetern ergibt sich nur noch eine Steigerung um 1,6 Dezibel bzw. 144 Prozent.

Welche Größe sollte eine Satellitenschüssel haben?

Fernsehen dank SatellitenschüsselDie Größenauswahl der Satellitenschüssel hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Wir der Parabolspiegel an einem Standort montiert, an dem das Sichtfeld eingeschränkt und die Ausleuchtung durch den jeweiligen Satelliten nicht besonders gut ist, benötigt man eine Schüssel mit einem größeren Durchmesser, um dennoch einen guten Empfang zu haben. Aber auch auf das Wetter kommt es an.

Bei optimalen Witterungsbedingungen reicht eine Satellitenschüssel, die über einen Durchmesser von ca. 45 Zentimetern verfügt, vollkommen aus. Wird aber das Signal durch Regen, Schnee oder Gewitter beeinträchtigt, verschlechtert sich der Empfang bei kleineren Schüsseln rapide. Aus diesem Grund wird zumeist eine durchschnittliche Schüsselgröße von 60 Zentimetern empfohlen, um Witterungsbeeinträchtigungen auszugleichen.

Standortabhängige Größenunterschiede

Ist der Standort der Satellitenschüssel weniger günstig und wird beispielsweise durch Bäume oder Bebauung eingeschränkt, kommen auch größere Modelle als jene mit einem Durchmesser von 60 Zentimetern in Frage. Satellitenschüsseln mit einem Durchmesser zwischen 80 und 85 Zentimetern gewährleisten auch bei schlechtem Wetter und eher ungünstigem Standort einen guten Empfang.

In Randgebieten, wo die Ausleuchtung durch den jeweiligen Satelliten besonders schlecht ist, sind sogar Schüsseln mit 100 oder 120 Zentimetern Durchmesser zu empfehlen. Mehr Details über den Zusammenhang zwischen Strandort, Witterungsbedingungen und Schüsselgröße kann man im Fachhandel oder beim Fernseh- und Elektrotechniker erfragen.

Welche Sender sollen empfangen werden?

Schließlich kommt es außerdem darauf an, welche Sender man empfangen möchte. Einige ausländische Sender werden über Satelliten ausgestrahlt, deren Signal in hiesigen Breiten sehr schwach ausgeprägt ist. Vor allem, wenn es um Programme geht, die nicht über europäische Satelliten laufen, ist man auf eine besonders leistungsstarke Schüssel angewiesen, die das Satellitensignal intensiv verstärken kann.

Daher sollte man sich vor der Anschaffung einer neuen Satellitenanlage darüber informieren, welche Programme über welchen Satelliten ausgestrahlt werden. Dementsprechend kann man dann auch die Größe der Schüssel auswählen. Im Zweifel ist hier eine größere Satellitenschüssel mit einem Durchmesser von bis zu 120 Zentimetern die beste Wahl.

Große Satellitenschüsseln haben auch Nachteile

Eine große Schüssel hat, wie oben dargelegt, Vorteile bezüglich eines guten Empfangs. Sie verstärkt das Satellitensignal und kann schwache Signale, witterungsbedingte Störungen und einen ungünstigen Standort durch Verstärkung des Signals kompensieren. Doch eine Satellitenschüssel mit einem großen Durchmesser bringt auch einige Nachteile mit sich.

Je größer die Schüssel ausfällt, desto mehr Angriffsfläche bietet sie für Wind und Wetter. Große Satellitenschüsseln müssen unbedingt fachgerecht montiert und gut gesichert sein, um den Belastungen bei einem Sturm standzuhalten. Große Parabolspiegel müssen mit mehreren Schrauben und Bolzen gründlich verankert sein.

Ein weiterer Nachteil großer Satellitenschüsseln ist das Platzproblem.

Sie beanspruchen enorm viel Raum an der Fassade oder auf dem Dach des Hauses. Zudem werden sie nicht gerade als optische Verschönerung empfunden. Außerdem ist zu berücksichtigen, ob durch die Installation einer großen Satellitenschüssel andere Personen, Häuser oder Wohnungen beeinträchtigt werden. So zum Beispiel durch den Schattenwurf oder den schlichten Platzbedarf.

Bei Satellitenschüsseln kommt es nicht nur auf die Größe an

Berücksichtigen Sie außerdem, dass bei Satellitenschüsseln die Größe nur ein Faktor unter vielen ist. Die Signalverstärkung durch eine Schüssel mit einem großen Durchmesser nützt wenig, wenn sie ungünstig platziert wird. Die Ausrichtung nach Süden und ein freies Sichtfeld sollten gegeben sein. Wird die Schüssel zudem von Hindernissen wie Bäumen oder Mauern beeinträchtigt, kann sie ihr volles Potenzial in Sachen Empfangsqualität nicht entfalten.

Außerdem sollte man berücksichtigen, dass bei Satellitenschüsseln Größe nicht mit Qualität gleichzusetzen ist. Bei vielen günstigen Modellen kann die Größe Mängel bei der Materialqualität und der Verarbeitung nicht ausgleichen. Zudem ergeben sich Sicherheitsprobleme, wenn die Materialqualität nicht stimmt und die Befestigungssysteme minderwertig sind.

Große Satellitenschüsseln minderer Qualität fallen zudem durch eine kürzere Haltbarkeit und einen größeren Verschleiß auf, weshalb die Schüssel dann schneller erneuert werden muss. Da eine Satellitenschüssel eine langfristige Anschaffung ist, sollte man hier auf Qualität setzen. Diese kann gerade bei Schüsseln mit einem großen Durchmesser recht teuer ausfallen. Wer aber auf eine gute Signalverstärkung und einen verlässlichen Empfang Wert legt, sollte sich diese Investition gönnen.

Gibt es Alternativen zu einer großen Schüssel?

Edision argus piccollo 3in1 plus CI HD Triple Receiver Sat DVB-T (DVB-S2, DVB-C, DVB-T) schwarzWer die Empfangsqualität verbessern, aber dennoch nicht auf eine größere Schüssel umsteigen möchte, kann es mit einem neuen LNB versuchen. Moderne LNBs verfügen im Gegensatz zu älteren Modellen über niedrigere Rauschwerte. Der Austausch kann eine Verbesserung von bis zu einem Dezibel ausmachen und zu einem deutlich klareren Bild führen. Wenn es allein um die Bildqualität geht, helfen oft auch ein neuer Fernseher und ein neuer Receiver weiter.

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