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Grafiktabletts im Test auf ExpertenTesten
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Grafiktablett Test - fĂŒr professionelle und erklassige Grafiken - Vergleich der besten Grafiktabletts 2019

Mit einem Grafiktablett lassen sich professionelle und erstklassige Grafiken erstellen.Unsere Experten haben fĂŒr unsere Bestenliste diverse Vergleiche Tests im Internet kontrolliert, um Bewertungen fĂŒr Auflösungen, Express-Keys, Gewicht und vieles mehr abgeben zu können.

Grafiktablett Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Was ist ein Grafiktablett?

Unter einem Grafiktablett wird in erster Linie ein digitales, meist rechteckiges und flaches Zeige- und EingabegerĂ€t verstanden, das die Anwendungen digitalisiert und auf einen Computer ĂŒbertrĂ€gt. Das bedeutet, die Arbeit findet ĂŒber das Tablett statt, zu sehen ist sie aber auf dem Bildschirm des Computers. Dem gegenĂŒber stehen die Grafiktabletts, die ein Display besitzen. Diese machen die Eingaben auf dem Tablett selbst sichtbar.

Über das Grafiktablett werden manuelle Eingaben, gezeichnete, gemalte oder anderweitig konstruierte Muster festgehalten und schließlich auf den Computer ĂŒbertragen. Meistens wird fĂŒr die Benutzung ein Zeigewerkzeug, ein Stift, Puck, Griffel oder eine Computermaus verwendet, die ĂŒber den Bildschirm bewegt werden.

Das Tablett selbst besteht aus einer FlÀche, auf dem diese Werkzeuge Koordinationspunkte und ein Fadenkreuz hinterlassen, das bewegt werden kann und durch das die Formen, Worte oder gezeichneten Muster entstehen. Vom Stift, der auch Stylus genannt wird, werden Impulse an den Bildschirm vermittelt, die als Informationen die Koordinaten bilden. Der Druck des Stiftes und weitere Tasten zur Anwendung verschiedener Funktionen halten die Position oder verÀndern diese dementsprechend.

Der Stift wird natĂŒrlich etwas vielfĂ€ltiger eingesetzt, als vergleichsweise ein einfacher Bleistift. Über ihn werden alle Anwendungen gesteuert, so hat auch die Neigung, Drehung des Stiftes oder das Nutzen der eigenen Finger eine Auswirkung auf den Bildschirm. Daneben können viele Werkzeuge verwendet werden, so u. a. das FĂŒllen von FlĂ€chen mit Farbe, geometrische Formen, die gestaltet werden können, das Ausschneiden und Drehen von Fotos, das Beschreiben der BildschirmflĂ€che, das Gestalten von Collagen und vieles mehr.

Das Grafiktablett ist dabei ein reines EingabegerĂ€t. Das bedeutet, dass beispielsweise Darstellungen vom Computer auf das Tablett nicht zu sehen sind. Auch können leicht Fotos ĂŒbertragen werden, die dann bearbeitet werden können. Gerade die digitale Nachbearbeitung eines Bildes macht die eigenen Bilder noch schöner und die Erlebnisse farbenfroher.

Wie funktioniert ein Grafiktablett?

Eine Zeichnung, einen Bauplan oder eine Skizze einzuscannen, um sie zu digitalisieren, ist aufwendig und macht bestimmte Vorrichtungen notwendig, so einen Scanner oder Drucker. Das Tablett ersetzt diese GerÀte, da die Skizze direkt auf der TablettflÀche gefertigt und sofort digitalisiert wird.

Verschiedene Techniken machen die Funktionsweise des Grafiktabletts aus. Die Bestimmung der Position kann ĂŒber mehrere Verfahren stattfinden, so durch Ultraschall, mit einem magneto-mechanischen, positionsmetrischen oder induktiven Verfahren. Im Grunde ist im benutzten Stift eine Spule vorhanden, die durch das Aufsetzen auf dem Bildschirm ein elektromagnetisches Feld erzeugt. Dadurch werden Leiterschleifen ausgelöst, die die SignalstĂ€rke ermitteln und so die Zeigeposition festlegen. Durch Druck oder Drehung des Stiftes wird die Digitalisierung und die Modulation ausgelöst und mit den Positionsdaten zusammen an den Rechner weitergegeben.

Im Stift kann sich entweder eine Batterie befinden, wobei von einer aktiven Eingabe gesprochen wird, oder der Stift kann durch Induktion ĂŒber das Tablett die Daten aufnehmen, wobei das Verfahren dann passive Eingabe genannt wird. Daneben gibt es auch resistive Touch-Screens, die auf Druck und WĂ€rme reagieren, wobei dann auch die Hand oder die eigenen Finger zur Gestaltung auf dem Tablett genutzt werden können.

Die passive Eingabe durch Induktion ist das bekannteste Verfahren und ermöglicht sowohl eine hohe Auflösung als auch Genauigkeit. Bei einem induktiven Verfahren besteht der Bildschirm aus dĂŒnnen DrĂ€hten, die in sowohl vertikaler als auch horizontaler Ausrichtung angeordnet sind und so ein Gitter bilden. Über dieses Gitter werden die Impulse gesendet. Diese können mit einer Frequenz von 200 bis 500 Hertz ĂŒbermittelt werden. Die Impulse werden vom Bildschirm an den Stift gesendet, der die induzierte Spannung erkennt und das Signal an den Computer weitergibt, wobei dann die Position errechnet wird.

Je nach Art des Grafiktabletts können diese Stifte schnurlos, batterielos oder drahtgebunden sein. Druck und Neigung des Stiftes bestimmen die Anwendungen, daher sind auch die Druckstufen und der mögliche Neigungswinkel des Stiftes von Bedeutung.

Die Grafiktabletts unterscheiden sich in den jeweiligen GrĂ¶ĂŸen, können zwischen DIN A6 bis zu DIN A3 variieren. Die Auflösung des Bildschirms bestimmt dabei die QualitĂ€t des Bildes und die SchĂ€rfe.

Neben dem ganz normalen Bildschirm, auf dem die Strukturen und Anwendungen zu sehen sind, verfĂŒgen Grafiktabletts ĂŒber ein MenĂŒ, ĂŒber das verschiedene Funktionen und Werkzeuge gewĂ€hlt werden können. Gerade letztere sind fĂŒr die unterschiedliche Gestaltung wichtig, so z. B. die AusfĂŒllfunktion, das Nutzen verschiedener StiftgrĂ¶ĂŸen oder Airbrush, das Ausschneidewerkzeug, die Drehung von Grafiken und Fotos als die einfachen Prozesse. Daneben können auch komplizierte Anwendungen gewĂ€hlt werden, so dass ein Grafiktablett auch bei Ingenieuren und Architekten gerne genutzt wird.

Neben dem Stift kommen auch andere Eingabehilfen in Frage, so z. B. ein Puck, der wie eine Maus ĂŒber den Bildschirm bewegt wird. Auch hier zeigt sich ein Fadenkreuz, um das Ziel anzuvisieren und die Digitalisierung der ausgefĂŒhrten Anwendungen abzubilden. Die Spule ist dabei sichtbar um das Fadenkreuz zu sehen. Einige Grafiktabletts ermöglichen die komplette Anwendung ĂŒber den Stift, so dass z. B. das Umschalten des Werkzeuges ĂŒber ein MenĂŒ nicht mehr notwendig ist. Viele Tabletts haben auch Tastenfelder, die das Bedienen des MenĂŒs ermöglichen, meistens auch als virtuelle Leiste am Rand.

Grafiktabletts verfĂŒgen zudem ĂŒber den ĂŒblichen USB-Anschluss, um die Daten auf den Computer zu ĂŒbertragen, ĂŒber einen Treiber und ein Betriebssystem, das installiert werden muss, um die Programme zu nutzen.

Weitere Funktionsarten eines Grafiktabletts

Weitere Funktionsarten eines Grafiktabletts

Neben der passiven Eingabe per Induktion und der aktiven Eingabe mit batteriebetriebenem Stift, der das Tablett nicht extra zur Stromgewinnung benötigt und ebenfalls nicht, wie bei passiven Eingabesystemen, per Induktion zwischen Empfangs- und Sende-Modus wechseln muss, gibt es zwei weitere Varianten der technologischen Erneuerungen.

Zum einen gibt es optische Tabletts, die eine Technologie aufweisen, bei der in der Spitze des benutzten Stifts eine Digitalkamera integriert ist. Die Muster werden so optisch abgeglichen, das Bild wird durch die Position des Stifts bestimmt.

Die andere Variante ist das akustische Tablett. In dessen Spitze ist ein Sound-Sensor von minimaler GrĂ¶ĂŸe eingebaut. Das akustische Signal wird ĂŒber Mikrofone ĂŒbermittelt, wodurch der Stift in seiner Aktion erkannt wird. Da die Technologie allerdings sehr aufwendig ist und durch AußengerĂ€usche beeinflusst werden kann, hat sie sich neben den anderen Anwendungsmöglichkeiten kaum weiter durchgesetzt.

Das Grafiktablett mit Touch-Screen

Das Grafiktablett mit Touch-ScreenBeim Touch-Screen-System unterscheiden sich vier Techniken in der Bedienung und Anwendung.

Induktiver Touch-Screen – diese FlĂ€che benötigt grundsĂ€tzlich ein EingabegerĂ€t. Das kann ein Stift oder eine Computermaus sein und ist die hĂ€ufigste Umsetzung in diesem Bereich der Grafiktabletts.

Kapazitiver Touch-Screen – Bei dieser Variante ist eine Glasplatte mit Metalloxid beschichtet und weist an den Ecken eine elektrische Spannung auf, so dass sich darĂŒber ein elektrisches Feld bildet. Wird dieser Bildschirm berĂŒhrt, bildet sich ein Druckpunkt mit einem geringfĂŒgigen Entladungszyklus, der in Form von eklektischen Wellen freigesetzt wird. Gemessen wird der Ladungstransport an den Ecken des Touch-Screens. Alle elektrisch erfassten Ströme in den Ecken stehen im VerhĂ€ltnis zur Touch-Position, die wiederum durch einen Controller die einzelnen Informationen verarbeitet und die Daten weiterleitet.

Resistiver Touch-Screen – Bei diesem System reagiert der Bildschirm auf Druck, der zwei leitfĂ€hige Schichten verbindet und dabei den Widerstand misst. Diese Technik ist die Ă€lteste und basiert auf BerĂŒhrung und Druck. Die Position der BerĂŒhrung kann durch die Schicht der Gleichspannung ermittelt werden, die dafĂŒr aufgebaut wird und vom Rand wieder gleichmĂ€ĂŸig absorbiert wird. An der BerĂŒhrungsstelle ist die elektrische Ladung gleich groß, daher kann sie dort auch genau erfasst werden.

Als letzte Variante gibt es den Multi-Touch-Screen. Dieser ermöglicht mehrere BerĂŒhrungspunkte und einer kapazitiven Messung. Die OberflĂ€che ist berĂŒhrungsempfindlich und mehrere BerĂŒhrungen können gleichzeitig erfasst werden. Grafiktabletts mit Display verfĂŒgen ĂŒber diese Technik, wobei dann Bildschirm und Touch-Screen kombiniert sind und ĂŒbereinander liegen. Auf dem Display lassen sich dann die einzelnen Elemente antippen, verschieben oder mehrere Symbole gleichzeitig auswĂ€hlen. So können beispielsweise Grafiken vergrĂ¶ĂŸert, gedreht oder anderweitig verĂ€ndert werden.

Grafiktablett Praxistests und Empfehlungen der Profis

Bei Grafiktabletts gibt es einen Hauptunterschied zwischen gĂŒnstigen und teuren Modellen, den wir in unserem Grafiktablett Test bereits dargelegt haben: Auf den gĂŒnstigen Grafiktabletts fĂŒr unter 100 Euro zeichnet man quasi „blind“ auf der schwarzen FlĂ€che und kann die Zeichnungen nur am Bildschirm sehen, bei den teuren Modellen zeichnet man direkt auf dem Monitor.

Grafiktabletts fĂŒr unter 100 Euro

Von der gĂŒnstigen Variante hat Fotograf Daniel Feistl auf seinem YouTube-Kanal 4 Grafiktabletts getestet und vorgestellt. Es handelt sich um die Modelle:

Grafiktablett Huion H640p

Grafiktablett XP Pen Deco 03

Grafiktablett Gaomon M106K

Grafiktablett Gaomon M10K

Das Grafiktablett Huion H640p ist nur etwa DinA5 groß, wĂ€hrend die anderen Tabletts etwa DinA4-GrĂ¶ĂŸe haben. Durch den breiten Rand ist die ArbeitsflĂ€che aber etwas kleiner als DinA4. Obwohl man meinen wĂŒrde, dass man auf einem großen Grafiktablett mehr Freiheit und Platz hat, sieht dies der Tester nicht so. Im Gegenteil sei es sogar angenehm, dass man den Arm nicht so lang ziehen mĂŒsse, um die RĂ€nder zu erreichen. Außerdem nehme es weniger Platz auf dem Schreibtisch weg. Das Huion ist demnach auch sein „leichter“ Favorit. Es komme auch mit einem sehr guten Stift und habe eine sehr angenehme OberflĂ€che.

Die anderen Grafiktabletts sind seiner Meinung nach aber auch gut. Lediglich beim Grafiktablett XP Pen Deco 03 sei die OberflĂ€che etwas rau, man könne also nicht so gut beim Zeichnen darĂŒber gleiten und brĂ€uchte dafĂŒr den Spezialhandschuh.

Unterschied zwischen 50 Euro Grafiktabletts und 100 Euro Grafiktabletts

Laut dem Tester sind alle 4 getesteten Grafiktabletts gut zum Zeichnen und fĂŒr die Bearbeitung von Fotos geeignet. Daher kann man getrost zum gĂŒnstigeren Modell greifen, da der doppelte Preis kein doppelt so gutes Produkt bringt.

Auch Anime-Zeichner Marcel KĂŒhn, der gerade den 5. Band seiner Manga-Serie MYTH gezeichnet hat, vertritt ebenfalls die Auffassung, dass sich die gĂŒnstigen Grafiktabletts mit der schwarzen Zeichenplatte nicht besonders voneinander unterscheiden wĂŒrden.

Grafiktabletts ab 350 Euro

Der Manga-Zeichner sagt, mit einem gĂŒnstigen Grafiktablett könne man vielleicht schon einmal proben, ob einem digitales Zeichnen ĂŒberhaupt gefalle, doch eigentlich seien auch fĂŒr AnfĂ€nger die Grafiktabletts am interessantesten, bei denen man die Zeichnung direkt auf dem Bildschirm sehe. Leider wĂŒrden die eben etwas mehr kosten.

Gut und preisgĂŒnstig sei hier das

Grafiktablett Huion Kamvas Pro 13 HD (auch noch als Huion Kamvas Pro 12 / Pro 16 / Pro 20 / Pro 22 also in verschiedenen GrĂ¶ĂŸen erhĂ€ltlich)

Besonders schön sei hier, dass das Grafiktablett auch auf die DruckstĂ€rke des Zeichners reagiere. Außerdem könne man verschiedene Shortcuts einspeichern.

Lediglich die kleine GrĂ¶ĂŸe gefĂ€llt dem Zeichner nicht so gut. Im Gegensatz zum Fotografen empfindet er eine große FlĂ€che als sehr viel besser zum Zeichnen. Es gibt das Modell in seiner Huion Kamvas Pro 22 Version auch in groß, doch fĂŒr diesen Preis wĂŒrde er dann doch eher das

Grafiktablett Huion Kamvas GT-220 V2 8192 empfehlen.

Dies sei der 21,5 Zoll Monitor, welchen er fĂŒr die Zeichnungen seiner letzten Manga-BĂŒcher verwendet und sich selbst gekauft habe. Dies ist auch schon fĂŒr unter 500 Euro zu haben.

Vorteile & Anwendungsbereiche eines Grafiktabletts

Vorteile & Anwendungsbereiche eines GrafiktablettsGanz vereinfacht gesagt, kann mit dem Stift auf dem Grafiktablett der Bleistift oder der Pinselstrich imitiert werden, der dann digitalisiert die Strukturen abbildet. Dazu kommen vielfĂ€ltige Zusatzfunktionen, die den Entwurf erheblich vereinfachen. Eines der Vorteile eines Grafiktabletts ist natĂŒrlich neben der einfachen Handhabung die prĂ€zise Umsetzung der eigenen Ideen. Die Genauigkeit ist höher als vergleichsweise nutzbare Werkzeuge in verschiedenen Grafikanwendungen oder Computerprogrammen. Die Steuerung mit dem Stift ist dazu auch genauer, als wenn eine Computermaus verwendet wird. Mit letzterer können eher Formen angedeutet werden, wohingegen mit dem Tablett Bilder tatsĂ€chlich gezeichnet werden können.

Ein anderes Beispiel ist das Ausschneiden von Fotos. Der Linie zu folgen, ist in Programmen nicht immer so einfach. Mit dem Grafiktablett ist das Umranden kein Problem, kann auch in der Geschwindigkeit selbst bestimmt werden. Der Stift ist deshalb so prĂ€zise, weil er sehr empfindlich aufgebaut ist und auf jede Bewegung reagiert. Das liegt mitunter auch daran, da er direkt mit den Fingern gefĂŒhrt wird, im Gegensatz zur Handhabung der Maus, die mehr ĂŒber die gesamte Hand gesteuert wird.

Besonders schön und vorteilhaft bleibt die Kombination aus Papier und Tablett. Das heißt, der Stift durchdringt das Papier, so dass auch Zeichnungen vom Papier auf das Tablett ĂŒbertragen werden können. Das funktioniert nach dem gleichen Muster wie beim Abpausen, nur wesentlich besser und genauer. Die Übertragung findet maßstabgetreu statt, selbst dann, wenn das GefĂŒhl fĂŒr Proportionen beim Anwender selbst gar nicht vorhanden ist.

Die Programme auf dem Grafiktablett können an die eigene Benutzung und den Gebrauch angepasst werden. Auch das ist ein Vorteil, da bestimmte Funktionen durch den Benutzer selbst und individuell festgelegt werden können, so dass dieser dann schnell auf die Anwendungen zugreifen kann, die er benötigt. Das imitiert die Handhabung eines Bleistifts noch besser, wÀhrend die Strukturen exakter werden.

NatĂŒrlich sind nicht nur Grafiken, Zeichnungen oder Bearbeitungen von Bildern mit dem Grafiktablett möglich. Auch einfache Notizen können so per eigene Handschrift festgehalten und dann in lesbare Druckbuchstaben umgewandelt werden. Dadurch mĂŒssen Notizen nicht eigens ĂŒber eine Tastatur eingetippt werden. Aufwendige Arbeiten sind ebenfalls möglich, so z. B. 3D-Animationen, Comics, die Retusche von Fotos und Filmen oder Architekturskizzen.

Die Besonderheit bleibt die Punktgenauigkeit. Jeder Punkt auf dem Bildschirm entspricht einem Koordinatenpunkt, wĂ€hrend die Computermaus nur relative Bewegungen erkennt, also erst zu der gewĂŒnschten Stelle geschoben werden muss. Mit dem Stift lĂ€sst sich durch das Aufsetzen die Stelle direkt anvisieren und der Zeiger wird sofort platziert.

Der Stift wird sogar dann vom Bildschirm erkannt, wenn er nur leicht oder in kurzer Entfernung ĂŒber die OberflĂ€che gefĂŒhrt wird. Mit einem leichten Druck oder Klick wird der Punkt dann fixiert. Dieses Verfahren erleichtert z. B. das Nachzeichnen oder Entwerfen von BauplĂ€nen, die so besser digitalisiert werden können. Eine solche Übertragung wĂ€re mit einer Computermaus kaum möglich.

Ein weiterer Vorteil des Grafiktabletts sind die verschiedenen Softwares, die das Bearbeiten und AusfĂŒhren der kreativen Umsetzung erweitern. So können nicht nur verschiedene Farben oder StiftgrĂ¶ĂŸen verwendet, sondern auch die Deckkraft erhöht oder vermindert werden. Dadurch entstehen interessante Effekte und vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten.

NatĂŒrlich entspricht der Stift fĂŒr das Grafiktablett eher einem Kugelschreiber oder Bleistift, so dass der Umgang vertrauter ist als z. B. mit einer Maus, die gesteuert werden muss.

ZusĂ€tzlich ist auch der Online-Austausch positiv, so dass z. B. eine Zusammenarbeit an Projekten schneller stattfinden kann und eine bessere Kommunikation ermöglicht. Zeichner können sich ĂŒber das Grafiktablett verbinden und ihre Arbeiten untereinander austauschen und besprechen. So kann der eine die Zeichnungen machen, der andere diese in 3D-Animationen umwandeln, usw.

Da der Stift Àhnlich einem echten Stift genutzt wird, besitzen die meisten am anderen Ende einen Radiergummi, durch den die fehlerhaften Striche wieder entfernt werden können. Auch das geht einfacher als mit dem echten Radiergummi. Die Bearbeitung erfolgt dadurch schneller und kann auch besser korrigiert werden.

Welche Arten von Grafiktabletts gibt es?

Welche Arten von Grafiktabletts gibt es?

Die Unterschiede bei den Tabletts liegen in der Software, dem Betriebssystem, der TablettgrĂ¶ĂŸe, der Art des Stiftes, ob aktiv oder passiv genutzt, der Auflösung, den einzelnen Druckstufen samt der Wiedergaberate, dem Neigungswinkel des Stiftes und der damit einhergehenden Anwendungsvielfalt und Genauigkeit. Unterschieden werden können daneben in erster Linie Grafiktabletts mit oder ohne Display.

Mit Display:

Das Grafiktablett mit Display besitzt eine berĂŒhrungsempfindliche Display-OberflĂ€che, ĂŒber die das Bild nicht nur direkt bearbeitet werden kann, sondern auch angesehen wird. Der Anschluss an einen Computer oder Laptop ist damit nicht nötig, kann natĂŒrlich trotzdem durch Treiber-Installationen erfolgen.

Zudem ist hier die Arbeit auch mit der Hand, den Fingern und anderen Werkzeugen außer dem Stift möglich, so z. B. durch einen Handschuh. Obwohl die Technik in Hinsicht auf digitale Bearbeitungskomponenten stark fortgeschritten ist, bleibt die Auflösung und Wiedergabe der FarbqualitĂ€t auf dem Display dennoch etwas eingeschrĂ€nkt, kann also nicht die hundert prozentige QualitĂ€t des Computers bieten.

Farbliche Abweichungen sind die Folge, selbst bei sehr teuren GerĂ€ten. Durch das Touch-Screen-Display ist die OberflĂ€che sehr reaktionsfreudig und empfindlich. Die Verwendung von Stift oder Hand erfordert daher einiges an Übung. Tabletts ohne Display lassen in dieser Hinsicht etwas mehr Spielraum. Zudem muss der Bildschirm hĂ€ufiger und regelmĂ€ĂŸiger gereinigt werden.

Vorteil bleibt die FlexibilitĂ€t. Da das Grafiktablett mit Display keinen weiteren Anschluss benötigt, kann es ĂŒberall benutzt werden. Der Gebrauch ist demnach nicht ortabhĂ€ngig und platzsparend. Das Grafiktablett kann natĂŒrlich auch wie ein herkömmliches ohne Display genutzt und an einen Computer angeschlossen werden. Das macht ein schnelles und prĂ€zises Skizzieren und Illustrieren auf dem Bildschirm möglich. Viele dieser GerĂ€te verfĂŒgen ĂŒber einen abnehmbaren Standfuß, ĂŒber den verschiedene Arbeitswinkel einstellbar sind. So kann das Tablett wie eine Staffelei genutzt werden oder fĂŒr die Betrachtung individuell aufgestellt werden.

Ohne Display:

Das einfache Grafiktablett besitzt nur eine FlÀche, auf der gezeichnet wird, keinen dazugehörigen Display. Diese kann weich und beweglich oder fest sein. Es wird an einen Computer angeschlossen und durch einen Stift genutzt, liegt also, Àhnlich dem Mauspad, in der NÀhe oder vor dem Monitor.

Einige aufwendigere Grafiktabletts können auch per Touch-Screen bedient werden und erlauben die Arbeit mit den Fingern oder der Hand. Da die Skizze direkt am Computerbildschirm sichtbar wird, ist die Darstellung besonders farbgetreu und stimmt zu hundert Prozent mit dem Ausdruck ĂŒberein. Die Darstellung der Fotos und Grafiken erfolgt in der Auflösung des Computers.

UmstĂ€ndlicher ist natĂŒrlich, dass das Tablett meistens auf dem Tisch liegt und der Blick auf den Monitor gerichtet ist. Das direkte Zeichnen und Sehen der Zeichnung ist damit nicht möglich. FĂŒr die Nutzung ist also etwas Übung und Können notwendig. Über das Tablett kann dann auch auf die MenĂŒleiste zugegriffen werden, wobei der dazugehörige Stift als Maus fungiert. Meistens bieten verschiedene zusĂ€tzliche Tasten eine FĂŒlle an anderen Möglichkeiten und Funktionen.

Grafiktablett Neuheiten 2019

Zur CES 2019 in Las Vegas prĂ€sentierten die Unternehmen ihre neusten Grafiktabletts. Das von den Medien am meisten beachtete ist wohl das neue Cintic 16 vom japanischen Grafiktablett Hersteller Wacom. Wacom fand bereits mit seinem Cintic 13 und 13 Pro sehr viel Lob in Fachkreisen, doch jetzt soll es nicht nur neuer, sondern auch gĂŒnstig werden. Wie Notebookcheck berichtet, soll das 16 Zoll große Grafiktablett bereits fĂŒr 599 Euro verfĂŒgbar sein.

Ein Review zum neuen Wacom Cintic 16 sehen Sie hier (nach etwa 4 Minuten beginnt der Grafiktablett Test mit den Zeichnungen).

Wem das Grafiktablett zu teuer ist, kann sich bis zum 10. Mai 2019 um den DOCMA Award 2019  bewerben und dabei das VorgÀngermodell, das Cintic 13 Pro gewinnen.

Eine wesentlich gĂŒnstigere Variante, den XP-Pen Artist 12, hat der Hitchecker einem Grafiktablett Praxistest unterzogen. Schon fĂŒr 200 Euro zeigte das Grafiktablett im Test eine gute Performance. Es ist natĂŒrlich nicht fĂŒr die absoluten Profis gedacht, jedoch fĂŒr Einsteiger in dem Bereich scheint es gute Dienste zu leisten.

Am Ende steht auch nach der CES 2019 noch die Frage: arbeiten Profi-KĂŒnstler ĂŒberhaupt mit speziellen Grafiktabletts oder ist das iPad Pro einfach immer noch das Nonplusultra? Schließlich benutzen auch die Stars der modernen Kunstszene wie David Hockney das iPad, um darauf riesige Kunstwerke zu kreieren und in der ganzen Welt auszustellen.

In wieweit das iPad Pro fĂŒr Kreative geeignet ist, testete Stefan von Gagern in den Kriterien Zeichnen und Bildbearbeiten fĂŒr Macwelt.

Grafiktabletts im Test und Vergleich – so haben wir die GerĂ€te fĂŒr Sie getestet:

FĂŒr unseren Grafiktablett Test 2019 haben wir Modelle verschiedener namhafter Hersteller getestet, die sich in Anwendungsvielfalt, Funktionsweise, Stift, GrĂ¶ĂŸe und Auflösung unterschieden. Auf einige Punkte haben wir besonderen Wert gelegt.

Die Verarbeitung, Leistung und Ergonomie der GerÀte

Marken unterscheiden sich nicht nur in der Leistung der GerĂ€te, sondern auch in der Verarbeitung der Grafiktabletts. FĂŒr unseren Test haben wir die Modelle genau untersucht, auf Gussfehler oder scharfkantige Ecken geprĂŒft. Auch schlechte Verschraubungen zĂ€hlten zu einer mangelhaften QualitĂ€t. Die Arbeit am Tablett sollte vor allen Dingen leicht und entspannt möglich sein. Die Funktionstasten sollten ĂŒbersichtlich sein und eine einfache Handhabung, auch fĂŒr den Laien, ermöglichen. Von Vorteil war der Wechsel der Stifte und Farbkreise. Auch die Software sollte einfach installiert und ausgetauscht werden können.

Je nachdem, ob der Stift, mit oder ohne Kabel, mit oder ohne Batterie funktionierte, sollte er gut in der Hand liegen und einen störungsfreien Gebrauch gewÀhrleisten.

Die OberflĂ€che bei dem Tablett mit oder ohne Display sollte kratzfest sein. Da die Anwendung hauptsĂ€chlich mit einem Stift erfolgte, durfte die SensibilitĂ€t der FlĂ€che nicht beeintrĂ€chtigt werden. Einige Hersteller bieten auch OberflĂ€chen, die nicht glatt, sondern rau sind. Wichtig war uns ein ausgewogenes VerhĂ€ltnis zwischen FlĂ€che und Stiftnutzung und ein geringer Verschleiß von Stift und Tablett.

Grafiktabletts im Test und Vergleich – so haben wir die GerĂ€te fĂŒr Sie getestet:

GrĂ¶ĂŸenverhĂ€ltnis und Übertragungsmöglichkeit

Ansprechend bei den unterschiedlichen Formaten von A6 bis A3 war dennoch eine 1:1 Übertragung. Auch die kleineren Tabletts mussten in dieser Hinsicht gut zu nutzen sein, die Übertragung auf kleiner FlĂ€che eine originalgetreue Abbildung ermöglichen. NatĂŒrlich wurde beim A6-Format das Bild am Computer vergrĂ¶ĂŸert. Die Punktgenauigkeit war demnach ausschlaggebend, um sich trotz der kleinen FlĂ€che orientieren zu können.

Anwendung und Software

Alle notwendigen Programme, Treiber und Software-Dateien mussten bei den Modellen in unserem Test unkompliziert und schnell installierbar und einfach in der Anwendung sein. Von Vorteil waren auch Software-Anwendungen, die durch ein Update auf den neuesten Stand gebracht werden konnten. Da gerade die DruckintensitĂ€t des Stiftes maßgebend fĂŒr die Verfeinerung der Skizze ist, sollte diese als wichtige Funktion einstellbar sein.

Druckstufen

Schon fĂŒr gĂŒnstigere Grafiktabletts gibt es Stifte mit einer hohen Anzahl an Druckstufen und einer guten Auflösung. FĂŒr unseren Test haben wir daher besonders die Benutzung des Stiftes geprĂŒft, wie sich die Anwendung gestaltete, ob es zu keinen Verzögerungen kam. Selbst wenn die Auflösung hervorragend war, beeinflussten Verzögerungen das Skizzieren erheblich. Solche Modelle kamen fĂŒr unseren Test nicht in Frage.

Anschluss an den Computer

Voraussetzung fĂŒr die von uns getesteten Modelle war ein passender USB-Anschluss und eine KompatibilitĂ€t mit allen herkömmlichen Computerprogrammen. Die Signale vom Tablett auf den Computermonitor sollten nahtlos erfolgen. Sowohl Modelle mit USB-Kabel als auch kabellose AnschlĂŒsse waren fĂŒr unseren Test geeignet, bei der kabellosen Übertragung musste die Verbindung allerdings stabil sein und das GerĂ€t genauso schnell arbeiten wie mit dem direkten Anschluss.

Worauf muss ich beim Kauf eines Grafiktabletts achten?

Dass Grafiktablett kann eine wichtige Bereicherung fĂŒr verschiedene Anwendungen sein, kann natĂŒrlich im Beruf, aber auch privat zum Einsatz kommen. Die GerĂ€te unterscheiden sich in ihren Anwendungsmöglichkeiten und im Preis. Vor dem Kauf sollten daher einige Punkte durchdacht werden, damit das Grafiktablett seine Aufgaben erfĂŒllt. Es muss natĂŒrlich in seinem Betriebssystem mit dem eigenen Computer kompatibel sein, damit die bearbeiteten Dateien auch problemlos ĂŒbertragen werden können.

GrĂ¶ĂŸe und Format

Die GrĂ¶ĂŸe des Tabletts ist abhĂ€ngig davon, fĂŒr welche Zwecke es genutzt werden soll. GrĂ¶ĂŸere GerĂ€te dienen hauptsĂ€chlich im Architektur- und Design-Bereich, wenn u. a. BauplĂ€ne oder Vorlagen nachgezeichnet werden mĂŒssen. Sie verfĂŒgen ĂŒber Einschub-Optionen, ĂŒber die die Skizze vom Papier auf den Bildschirm ĂŒbertragen werden kann. Kleinere GerĂ€te sind handlicher und können auch bequemer genutzt werden. Sie sind nicht nur schnell angeschlossen, sondern machen auch den Gebrauch einfacher. Ein A5-Format ist hier völlig ausreichend. Noch kleinere Formate sind dann hauptsĂ€chlich fĂŒr das Eingeben von Notizen oder Unterschriften sinnvoll.

Auflösung und Druckstufen

Daneben ist die Auflösung ein wichtiges Kriterium. Sie wird in „lpi“ angegeben, was fĂŒr „lines per inch“ steht, also die Linien pro Zoll, die auf dem Tablett wie ein Raster angeordnet sind. Je höher die Auflösung und je höher der Wert in „lpi“, desto feiner ist das Raster und damit die QualitĂ€t der Auflösung. Sie sollte hoch sein, damit die Grafiken scharf und prĂ€zise erfolgen können.

Genauso wichtig ist die Zahl der Druckstufen fĂŒr den Stift, die mindestens bei 1024 liegen sollte. Sie bestimmt, wie fein der Stift arbeitet und die natĂŒrliche Wiedergabe der Funktionen und Anwendungen. Je mehr Stiftdruckstufen vorhanden sind, desto besser ist die Übertragung.

Gebrauch und Funktionen

Welches Grafiktablett das richtige ist, hĂ€ngt von den Aufgaben ab, das es erfĂŒllen muss. Ein professioneller Grafiker stellt andere Anforderungen als ein Architekt. Dieser wiederum benötigt andere Funktionen als der Hobbyfotograf, der seine Bilder bearbeiten möchte. Gebrauchsgrafiker werden mit einem A3-Format besser bedient sein, wĂ€hrend die einfache Bildbearbeitung in allen Formaten machbar ist. Je nach Bedarf kann auch ein kleines Format die höchstmögliche Auflösung bieten.

Zum Tablett gibt es von Herstellern zahlreiche EingabegerÀte, die Zusatzfunktionen ermöglichen und das GerÀt ausbaufÀhig machen. Diese bringen wiederum neue Kosten mit sich.

Stift und Anwendung

Auch die Art des Stiftes spielt fĂŒr den Kauf eine Rolle, ob er per Induktion oder mit eingebauter Batterie arbeitet. Mit Batterie ist der Stift fĂŒr das Grafiktablett etwas schwerer, liegt aber dennoch gut in der Hand. Batteriebetriebene Pen-Sketch-Tabletts z. B. sind im Kauf sehr gĂŒnstig, liegen im Bereich von 200 Euro. InduktionsgerĂ€te sind, je nach GrĂ¶ĂŸe und Ausstattung, teurer, mĂŒssen aber auch nicht die 1.000 Euro ĂŒberschreiten.

Dazu kommt die Auswahl eines kabellosen Stiftes oder eines Stiftes mit Kabel. Das Kabel verbindet das Board mit dem Stift, ist aber in der Handhabung etwas umstÀndlicher. Auch die Verlagerung des Stiftes ist schwieriger. Batterien im Stift wiederum verÀndern das Gewicht des Stiftes, ebenso die Ergonomie, was die freie Handhabung einschrÀnkt.

Ein guter Stift zeigt sich in der Empfindlichkeit und Übertragung. Durch Druck verĂ€ndern sich bei der qualitativ hochwertigen Variante auch die Linien, werden mit dem stĂ€rkeren Druck dicker. Dadurch wird sich noch mehr dem echten Zeichnen angenĂ€hert.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden Herstellern von Grafiktabletts

Marken und Hersteller fĂŒr Grafiktabletts und entsprechendem Zubehör sind Wacom, Genius, Hanvon, Perixx, Aiptek, Huion, Elmo, Braun Photo Technik, Silverrest, Improv, Asus, Medion, Trust und Ugee.

  • Wacom
  • Hanvon
  • Aiptek
Wacom ist eines der bekanntesten und fĂŒhrenden Unternehmen. Es setzt besonders auf QualitĂ€t, Patent und Vermarktung. Die Firma stammt aus Japan und wurde 1983 gegrĂŒndet, verkauft dabei patentierte Grafiktabletts mit dazugehöriger Software. Schon 1984 brachte Wacom das erste Tablett mit kabellosem Stift heraus und drei Jahre spĂ€ter ein Tablett mit Stift, der auch ohne Batterie arbeitete.

Verschiedene Reihen bieten hochwertigere, aber auch kostengĂŒnstigere Modelle, so z. B. „Bamboo“, die Tabletts enthĂ€lt, die handlich, klein und einfach sind, oder die Reihe „Intuos4“ mit hoher Auflösung und großem Funktionsumfang. Tabletts mit Display laufen unter der Reihe „Cintiq“.

Starke Konkurrenz bildet die Firma Hanvon aus China. Beide Unternehmen hatten 2007 einen Rechtsstreit um die Patente, wobei Hanvon als Sieger hervorging. Die Firma bietet Grafiktabletts an, die mit kabellosem Stift arbeiten. Die QualitĂ€t ist ebenfalls sehr hochwertig, die Preise fĂŒr die Tabletts sind etwas gĂŒnstiger.
Auch die Produkte der Firma Aiptek entsprechen einem guten Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis. Das Unternehmen wurde 1997 in Taiwan gegrĂŒndet und befasst sich mit der Herstellung verschiedener GerĂ€te im Bereich der Unterhaltungselektronik.

Neben Tabletts bietet Aiptek auch Camcorder oder Videoprojektor an. Neben einer guten QualitÀt setzt das Unternehmen auch auf Design. Knallige Farben oder eine interessante Form bereichern das Angebot an Tabletts.

Grafiktablett fĂŒr Kinder

Grafiktablett fĂŒr KinderEin Grafiktablett fĂŒr Kinder ist nicht mit den Funktionen der Profimodelle aus dem Grafiktablett Test zu vergleichen. Ein Grafiktablett fĂŒr Kinder kostet dafĂŒr auch weniger als 20 Euro. Es kann als die moderne Schiefertafel betrachtet werden. Auf dem Touchscreen kann geschrieben und gemalt werden. Je nach Modell sind mehrere Spielereien möglich, wie das AuswĂ€hlen verschiedener Farben oder Effekte. Per Knopfdruck wird dann alles wieder gelöscht. Es gibt keine Speichermöglichkeit, außer es abzufotografieren. Das Praktischste am Grafiktablett fĂŒr Kinder ist, dass man kein Papier mehr benötigt. Wie Amazon KĂ€ufer in den Kundenrezensionen berichten, nutzen auch manche Erwachsene ein Grafiktablett fĂŒr Kinder als digitales Schmierpapier neben der Arbeit am PC fĂŒr ihre Notizen.

Internet vs. Fachhandel: wo lohnt sich der Kauf eines guten Grafiktablett eher?

Der Kauf eines Grafiktabletts kann im Fachhandel oder im Internet stattfinden. Wer sich ein Grafiktablett zulegen möchte, wird sich vor dem Kauf ausreichend informieren, welches GerĂ€t ihm fĂŒr die eigenen AnsprĂŒche zusagt.

So ist der Online-Kauf dann sinnvoll, da hier Preisvergleiche und Kundenmeinung ebenso hilfreich sind, wie die PreisnachlĂ€sse durch die HĂ€ndler, die, gegenĂŒber dem Fachhandel, natĂŒrlich Miete und Personal einsparen, was wiederum in ihre Angebote fließt. Die Produkte sind ausfĂŒhrlich beschrieben und in ihrer Leistung bewertet, hinzu kommt der wegfallende Transport. Garantie und RĂŒckerstattung sind gegeben, so dass der Kauf unkompliziert erfolgen kann.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte der Grafik

Was die Grafik vom Kunstwerk unterscheidet, ist der spezielle kĂŒnstlerische Gebrauch, der nicht nur durch KĂŒnstler erfolgte, sondern durch grafisch angewendete Techniken. Dazu gehörte z. B. auch der Druck, der eine VervielfĂ€ltigung des Bildes oder GemĂ€ldes möglich machte. Gerade in Klöstern und Kirchen kam der Grafikdruck schnell zur Anwendung, da bestimmte Reliquien, Andachts- und Heiligenbilder vervielfĂ€ltigt wurden und zum Hausgebrauch an Wallfahrtsorten und in Klöstern verkauft wurden.

So entstand bald auch der Holzschnitt, eine Technik, die die Verbreitung von Abdrucken auf Papier ermöglichte, die dann noch durch den Kupferstich erweitert wurde. Schließlich wurde der Kupferstich eine der bevorzugten Techniken der Buchillustration.

Einer der ersten KĂŒnstler, der sich dieser Grafikverfahren bediente, war Albrecht DĂŒrer. Er arbeitete sowohl mit Kupferstich als auch mit Holzschnitten. Bekannte Werke waren sein „Melencolia“ oder der Zyklus „Marienleben“. Neben der Verbesserung der Druckgrafik diente diese Variante auch zur eigenen Vermarktung der KĂŒnstler, so dass der kĂŒnstlerische Ruf sich besser verbreitete. Neben dem Original gab es schließlich Reproduktionen, die auch fĂŒr den DurchschnittsbĂŒrger erschwinglich waren.

Die Geschichte der Grafik

Hinzu kam die Radierung, wobei Kupferplatten mit chemischen Ätzmitteln bearbeitet wurden. Die AbbildungsprĂ€zision war zwar geringer als beim Kupferstich, aber das Medium war ebenfalls hilfreich, um einen ganz eigenen Zeichenstil darzustellen. Gerade Linien waren allerdings kaum möglich. Das machte erst das Mezzotinto möglich, eine Schabtechnik, die zunĂ€chst Ludwig von Siegen anwendete. So konnten endlich einheitliche FlĂ€chentöne entstehen, allerdings war der Vorgang sehr aufwendig.

Schließlich wurde dann durch Alois Senefelder die Lithografie entwickelt. Dabei handelte es sich um ein Flachdruckverfahren fĂŒr farbige FlĂ€chen. Die Lithografie setzte sich grĂ¶ĂŸtenteils im 19. Jahrhundert durch und wurde bald zur meist angewendeten Technik weltweit.

Im 20. Jahrhundert ersetzte dann der Computer viele Grafikanwendungen. ZunÀchst wurden Bilder erzeugt und mit verschiedener Hard- und Software bearbeitet. Die QualitÀt war allerdings noch sehr bescheiden und die Umsetzung kostenaufwendig. Dennoch begannen erste Rendertechniken die BildqualitÀt zu verbessern. Die Entwicklung der Computerleistung stieg dabei so schnell, dass die Programme bald perfektioniert werden konnten und auch zu der Privatanwendung taugten.

Computergrafiken konnten so am eigenen Monitor erstellt werden. Immer bessere Programme machten eine Bearbeitung und eigene Kreation möglich. Einer der ersten KĂŒnstler, der Grafikprogramme fĂŒr sein Werk nutzte, war Ben Lapsky. Er zeichnete mit Hilfe von Oszilloskopen abstrakte Figuren, die durch analoge Programme eines Computers bewegt wurden. Das erste Computerspiel ließ dann nicht lange auf sich warten und hieß „Tennis for Two“.

Das Tablett wurde etwa 1980 zum ersten Mal entwickelt, als ein Konzept neuer Designmöglichkeiten. Diese GerĂ€te waren allerdings noch stark in ihren technischen Möglichkeiten begrenzt, boten gerade einmal eine Übersicht von Adressen, Aufgabenverwaltung und Kalenderdaten. Auch fehlte natĂŒrlich der breitbandig mobile Zugang zum Internet. Die ersten Tabletts wurden von der Firma Palm angeboten und mit einem Stift bedient. Die Anwendung fand auch bei Mobiltelefonen eine spĂ€tere Anwendung. Der Markt vergrĂ¶ĂŸerte das Angebot bald. 2001 brachte Siemens den ersten Microsoft-Tablett-PC heraus. Die MultimediafĂ€higkeit war immer noch stark eingeschrĂ€nkt, dennoch konnte nun GerĂ€te mit WAP-UnterstĂŒtzung den Markt erobern. Das Surfen im Netz wurde gĂŒnstiger und vielseitiger, die BenutzerflĂ€che Ă€nderte sich und wurde an die GerĂ€te angepasst.

Erst mit der Vermarktung des IPad durch Apple erzielte diese Produktkategorie schließlich den ersten Verkaufserfolg.

Das Grafiktablett machte eine Ă€hnliche Geschichte durch, die sogar noch viel frĂŒher begann. Der erste Entwurf stammte von Elisha Gray, der 1888 ein Patent auf en „Telautograph“ anmeldete. Das war ein Tablett mit erster elektronischer Handschriftenerkennung.

In den FĂŒnfzigern kam dann das erste digitale Tablett heraus, das gleichzeitig ein Grafik Konventer war. Es bestand aus einem Gitter aus DrĂ€hten, die ebenfalls ĂŒberkreuzt vertikal und horizontal verliefen und ein schwaches magnetisches Signal verarbeiten konnten, so dass darĂŒber die Eingabeposition bestimmt werden konnte.

1981 wurde das erste Heimtablett entwickelt, das sich „KoalaPad“ nannte, ebenfalls von Apple. FĂŒr dieses entwickelte der Musiker Todd Rungren die erste Farb-Grafiktablett-Software, die Apple lizenzierte. Handschrifterkennung war damit weiter möglich und die Technik wurde stetig verbessert. Wacom wurde in den Achtzigern gegrĂŒndet, eine japanische Firma, die fĂŒhrend auf dem Markt ist und das erste Tablett mit kabellosem Stift herausbrachte.

Zahlen, Daten, Fakten rund um das Grafiktablett

Die Computergrafik in ihrer Entwicklung und den Möglichkeiten

Zahlen, Daten, Fakten rund um das GrafiktablettDas Grafiktablett kann neben dem Entwurf von einfachen Zeichnungen, der Anwendung von 3D-Animationen und neben der Retusche und Bildbearbeitung natĂŒrlich auch ganz professionell zum Einsatz kommen. Als Teilgebiet der Informatik bleibt dabei die Computergrafik ein wichtiges Element der Umsetzung, wobei Bilder, Animationen, gezeichnete Strukturen computergestĂŒtzt erzeugt, umgewandelt und bearbeitet werden. Diese am Computer erzeugten Bilder fallen unter den Begriff der Computergrafik.

Neben der zweidimensionalen Bilderzeugung werden Grafiken erzeugt, die durch bestimmte Programme zu 3D-Gebilden umgewandelt werden können. Aus einfachen Strukturen können dann hochkomplexe Formen entstehen, die geometrisch noch einmal modelliert werden können. Erste Programme hierfĂŒr waren CAD-Anwendungen, die den Weg zur heutigen Vielfalt ebneten.

Computergrafiken sind nicht nur reine Druckerzeugnisse, sondern werden erweitert auch fĂŒr die Filmtechnik, fĂŒr Computerspiele und in der Medizin genutzt, darunter z. B. als 3D-Diagnostik in der Zahnmedizin, um das Abbild von allen Seiten betrachten zu können und eine Diagnose zu stellen.

Als sich in den Achtzigern das Grafiktablett neben der Maus und dem Computer als primĂ€res EingabegerĂ€t durchgesetzt hat, wurden verschiedene Programme zur Bild- und Grafikbearbeitung entwickelt. Auch konnten so Bild- und Ton-Elemente vereint werden, was wiederum der Multimedia-Branche diente und die Grenzen zwischen den einzelnen Gebieten auflöste. Wo zunĂ€chst der Bildschirm mit Raster seinen Zweck erfĂŒllte, entstanden bald die damit einhergehenden Raster-Grafiken, die auf Pixel-Messung basierten. Mittels Software konnten diese Bilder dann digitalisiert werden, farbig gefĂŒllte FlĂ€chen anzeigen, wĂ€hrend die Darstellungsform noch eingeschrĂ€nkt war. Das lag an der begrenzten Bildauflösung in Pixel. Grafikkarten mussten eine neue Leistung aufbringen und einen Speicherbereich aufweisen, in dem das angezeigte Bild in ein Datenformat umgewandelt wurde.

Um geometrische Figuren darstellen zu können, bedarf es so bezeichneter Rasteralgorithmen. 2D-Grafiken, darunter Linien, Ellipsen, Kreise oder Ă€hnliche Kurven werden gerastert, um ĂŒberhaupt auf dem Bildschirm dargestellt zu werden, mit FĂŒllfarben versehen und in Algorithmen festgelegt wird dann der Verlauf des EinfĂ€rbens bestimmt, nach und nach das nĂ€chste Pixel mit Farbe versehen. Jedem Pixel wird daneben ein Farbwert zugeordnet, damit jeder einzelne Punkt ausgewertet werden kann und eine komplexe Bildfolge möglich macht. Dieser Vorgang wird in der Computergrafik als Abtastfunktion bezeichnet.

NatĂŒrlich spielt fĂŒr den Entwurf auch die FarbqualitĂ€t und Helligkeit eine Rolle. Die Grundtöne der Rastergrafik bestehen aus Rot, GrĂŒn und Blau. Sie werden dementsprechend als RGB-Werte angegeben. Um einen bestimmten Effekt zu erzielen kommt bei Grafikprogrammen und auf dem Grafiktablett der HSV-Farbraum zur Geltung, durch den eine Farbe in ihrer SĂ€ttigung, Helligkeit und in ihrem eigentlichen Farbton definiert werden kann.

Aus dem zweidimensionalen Abbild können dann per Eingabe und Werkzeug dreidimensionale FlÀchen oder geometrische Körper entworfen werden. Das kann, je nach Darstellungsschema unterschiedlich erfolgen und hÀngt auch von der KomplexitÀt und PrÀzession des verwendeten Schemas ab. Sicherlich können dabei nur vorhandene Formen dargestellt werden, also Körper oder Figuren, die realistisch sind, so z. B. aus dem Kreis eine Kugel geformt werden.

Das Volumen wird dann durch das Programm eigenstÀndig berechnet und aufgebaut. In der Computergrafikbranche wird von OberflÀchendarstellungen gesprochen, wobei aus Grundkörpern dann Figuren modelliert werden. Schnitt, Differenz, Aufbau und Vereinigung ergeben eine Formel, die die Grundkörper miteinander verbindet und so eine sichtbare Figur entstehen lÀsst, die auf dem Bildschirm zu sehen ist.

Doch auch diese kann noch einmal bearbeitet, sozusagen in Szene gesetzt werden, z. B. mit Lichtquellen, Schatten oder einem besonderen Material ummantelt werden. Auf diese Weise entstehen sehr detailgetreue und realistisch erscheinende Objekte. Das fĂŒhrt so weit, dass sogar Bewegungen wie Wasser oder das Wehen von Haaren am Computer kreiert werden und schließlich ganze Animationen am Bildschirm entstehen lassen können. Diese Bedingungen sind allerdings nur als Vorarbeit auf dem Grafiktablett ausfĂŒhrbar und werden dann ĂŒber Programme am Computer verbessert und erweitert.

5 Tricks fĂŒr AnfĂ€nger zum Zeichnen auf dem Grafiktablett

Bevor die Handhabung und das Skizzieren auf einem Tablett professionell erfolgt, mĂŒssen natĂŒrlich einige Handgriffe erst geĂŒbt werden, um dann in Linien und Mustern zu sitzen und das Blind-Agieren geeignet umzusetzen. Die meisten Menschen lernen die Anwendungen aber sehr schnell und können schon nach kurzer Zeit mit dem Grafiktablett umgehen.

5 Tricks fĂŒr AnfĂ€nger zum Zeichnen auf dem Grafiktablett1. Übung: Öffnen Sie eine neue Grafikdatei, speichern Sie diese und testen Sie, wie der Stift in der Hand liegt und sich ausbalancieren lĂ€sst. Auf dem Tablett können Schlaufen, Linien, Wellen und Spiralen gezogen werden, die zunĂ€chst wahrscheinlich etwas zackig und gekrĂŒmmt erscheinen. Aber Übung macht den Meister. Die Muster werden mit hĂ€ufiger Anwendung feiner und gerader.

2. Übung: Testen Sie nun die Dicke der Strichlinie. Wenn die Linien nicht fett und farbintensiv erscheinen, kann das am Druck des Stiftes liegen. Die Druckeinstellungen sollten allerdings auch noch einmal im Grafikprogramm selbst ĂŒberprĂŒft werden. Im MenĂŒ kann die Farb- und Liniendicke individuell eingestellt werden. Eine normale Übertragung betrĂ€gt 100 Prozent Druck im ZeichenmenĂŒ. Diese kann in einem Tool in der Systemsteuerung korrigiert werden. Auch die eigene Handbewegung mit dem Stift macht die Linie dicker oder dĂŒnner. Gerade Wellenbewegungen veranschaulichen die Variationen sehr schön.

3. Übung: Wer den eigenen Namen schreiben kann und gerade Buchstaben und Linien herausbekommt, kann nun versuchen, eine Zeichnung in Angriff zu nehmen. Besonders fĂŒr den Anfang ist eine Vorlage gut, die dann entsprechend koloriert wird. Im Gegensatz zu normalen Zeichenprogrammen, wo die FlĂ€chen dann per Mausklick ausgefĂŒllt werden, funktioniert das Grafiktablett hier Ă€hnlich wie das Benutzen eines Pinsels.

Die FlĂ€chen werden also ausgemalt und schraffiert. Auf dem Tablett wird wie auf Papier oder auf der Leinwand gemalt. So wird der Stift auch wie ein Pinsel benutzt. Die FlĂ€chen sollten sorgsam mit verschiedenen Farben bearbeitet werden, bis das Ergebnis ansprechend ist. Dann lassen sich die ZwischenrĂ€ume auch noch einmal gesondert mit Farbe fĂŒllen.

4. Übung: Testen Sie nun verschiedene Werkzeuge und Materialien, so z. B. der Wechsel zwischen Stift zu Pinsel oder zu Kreide und Airbrush. Die einzelnen Werkzeuge ermöglichen unterschiedliche FarbintensitĂ€ten und können auch im Farbton aufgehellt oder verdunkelt werden. Neben einer Farbpalette sind auch ZeichenoberflĂ€chen, geometrische Figuren und ZeichenhintergrĂŒnde zu finden. Gerade letztere ermöglichen dann den Untergrund von z. B. Leinwand, Stein, Sand oder Holz, so dass noch einmal neue FĂ€rbungen möglich sind.

5. Übung: Das Bild ist nun fertig und koloriert. Nun können Sie versuchen, eine Kopie zu machen und einzelne StĂŒcke mit dem Ausschneidewerkzeug auf das andere Bild zu ĂŒbertragen und so neu zu gestalten. Schön am Grafiktablett ist auch die nachtrĂ€gliche Bearbeitung. Striche können entfernt werden, Text- und Bildkonturen verĂ€ndert, FlĂ€chen ausgeschnitten und neu platziert werden. So lassen sich z. B. Collagen entwerfen.

HĂ€ufige Fragen zum Thema „Grafik und Tablett“

Was ist ein Tablett?

Das Grafiktablett ist eine Form des Tablettcomputers. Das sind Flachrechner, die tragbar sind und meistens ĂŒber ein Touch-Screen-Display verfĂŒgen. Statt einer dazugehörigen mechanischen Tastatur, wie z. B. beim Computer oder Laptop, ist diese beim Tablett virtuell und kann bei Bedarf eingeblendet oder ausgeblendet werden. Die Bauart ist besonders leicht, ebenso die Handhabung. Dennoch ist die Leistung Ă€hnlich hoch wie die der fĂŒr den Computer konzipierten Betriebssysteme.

Welche Software ist zur Bearbeitung digitaler Bilder fĂŒr das Grafiktablett geeignet?

Welche Software ist zur Bearbeitung digitaler Bilder fĂŒr das Grafiktablett geeignet?Grafiktabletts arbeiten mit den gleichen Programmen wie bei der Bearbeitung am Computer. Das sind Programme, die ĂŒber eine grafische OberflĂ€che verfĂŒgen und Grafik- und 3D-Animations-Anwendungen aufweisen. Dazu gehören Paint, Adope Photoshop, Gimp, Coral Painter, MyPaint, SketchBook Pro und fĂŒr die 3D-Anwendungen z. B.. Maya, Mudbox, Blender oder Softimage XSI. Einige Programme sind als Freeware und kostenlos zu haben, darunter MyPaint oder Blender.

Welches Grafiktablett eignet sich zur einfachen Bildbearbeitung?

Die einfache Bildbearbeitung wird Retusche genannt und ermöglicht eine Überarbeitung von Grafiken und Fotos. DafĂŒr eignet sich schon ein kleines Grafiktablett ohne Display, z. B. im A6 Format. Die Benutzung ist vergleichbar mit der Bedienung einer Computermaus, allerdings wesentlich genauer. So ist z. B. das Umranden von Fotos kein Problem mehr.

Wozu sind die Tasten auf dem Grafiktablett da?

Mit den Tasten können Funktionen gespeichert werden, die immer wieder benötigt werden, oder direkt auf Bearbeitungsprogramme und Werkzeuglisten zugegriffen werden. Durch ein Programmieren der Tasten fĂ€llt z. B. der Wechsel zwischen Tastatur und Stift zum Zeichnen weg. Dadurch ist das Arbeiten einfacher und zeitsparender. Über das MenĂŒ können unterschiedliche Grafikprogramme eingestellt und genutzt werden. Auch die Software kann damit abgerufen werden.

Was muss auf einem Grafiktablett installiert werden?

Sobald das Tablett mit dem Computer verbunden ist, werden der Treiber und eine dazugehörige Grafik-Software installiert. Letztere unterstĂŒtzt z. B. nicht nur die FarbqualitĂ€t, sondern auch die DruckintensitĂ€t des Stiftes. Meistens ist im Lieferumfang das benötigte Programm bereits dabei. Wer professionell arbeiten möchte, benötigt dann kostenpflichtige Vektorprogramme, darunter Freehand oder Flash.

Wo platziere ich das Grafiktablett am gĂŒnstigsten?

Da die Koordinaten genau ĂŒbertragen werden und die Zeichnung beim Ansetzen und der DruckausĂŒbung mit dem Stift direkt ĂŒbertragen wird, ist es ratsam, das Tablett dort zu platzieren, wo die Benutzung bequem und ĂŒbersichtlich erfolgen kann. Meistens sind Grafiktabletts ohne Display eine Übungssache, so dass die Augen auf den Monitor gerichtet sind, wĂ€hrend die Anwendung selbst auf dem Tablett geschieht, also blind erfolgt.

Gut ist der Aufbau direkt unter dem Monitor, Ă€hnlich der Tastatur. Beim Austesten kann beobachtet werden, wie gerade die Linie sich ziehen lĂ€sst und ob die Hand nach links oder rechts abrutscht. Das Verschieben oder Drehen des Tabletts ist dann eine gute Maßnahme, um den Strich zu verfeinern und an die eigene Handhabung anzupassen.

Bei Tabletts mit Display erĂŒbrigt sich das Platzieren. Sie können, wie ein Zeichenblock, direkt auf dem Schoß oder auf dem Tisch benutzt werden.

Wo werden Grafiktabletts professionell oder privat genutzt?

Wo werden Grafiktabletts professionell oder privat genutzt?Grafiktabletts sind bei vielen TĂ€tigkeiten und in verschiedenen Berufszweigen begleitende Hilfsmittel geworden, aus Bereichen wie Architektur, Design, Medizin und Filmproduktion gar nicht mehr wegzudenken. Weitere Anwendungsbereiche sind neben der digitalen Bildbearbeitung mit Werkzeugen und Farbmustern auch die Audio- und Videobearbeitung.

Am Grafiktablett können so mitunter ganze Filmsets entstehen, die digital entworfen werden und ein besonders flexibles Arbeiten mit dem Grafiktablett möglich machen, so dass aufwendige Scans und der Bau komplexer Ebenen und Kulissen ganz entfallen. Das Tablett dient auch hervorragend bei VorfĂŒhrungen und Vermittlung von Grafiken. Vorlesungen und PrĂ€sentationen können so ĂŒber einen Beamer erfolgen und Anmerkungen direkt ĂŒber das Tablett eingefĂŒgt werden. Dadurch können die Daten gleichzeitig vorgerechnet und gespeichert, ebenso an andere GerĂ€te ĂŒbermittelt werden.

Besonders wichtig ist das Grafiktablett weiterhin in der 3D-Computergrafik, wo mittels verschiedener Programme Modelle und Figuren entworfen werden, die dann nicht nur beleuchtet und realistisch gestaltet, sondern auch bewegt werden können. Gerade die DruckstĂ€rke und Stiftneigung spielt hierbei eine wesentliche Rolle fĂŒr die erfolgreiche Umsetzung, die mit Computermaus oder Einscannen einzelner EntwĂŒrfe wesentlich aufwendiger oder gar nicht machbar ist.

Sogar beim Schul- und Nachhilfeunterricht kann das Grafiktablett gut zum Einsatz kommen. Stift und Papier sind dann nicht mehr notwendig und werden besonders bei der immer populĂ€rer werdenden Online-Nachhilfe als neue Form des Unterrichts vermittelt. Ein virtuelles Klassenzimmer erlaubt dann die individuelle Lernbegleitung in Form von „Live-E-Learning“, was ĂŒber das Grafiktablett erfolgt.

NĂŒtzliches Zubehör

Das Zubehör fĂŒr ein Grafiktablett ist umfangreich, je nach AnsprĂŒchen und Bedarf. FĂŒr das Tablett mit Display kann beispielsweise eine Schutzfolie die Arbeit erleichtern, darunter auch matte, die das Spiegeln bei Sonnenlicht unterbinden. Die Folie dient aber vor allen Dingen dem Schutz des Displays selbst, so dass dieser bei hĂ€ufigem Gebrauch nicht zerkratzt.

Auch ein Handschuh ist eine gute Alternative bei der Arbeit mit oder auch ohne Display. Meistens werden zwei Finger bedeckt, zwei frei gelassen. Das verhindert nicht nur Schweißablagerung und ein Verrutschen beim Zeichnen, sondern kann auf dem Display auch als normales Werkzeug dienen.

ZusĂ€tzliche Stifte mit weiteren Funktionen gibt es als Zubehör ebenfalls. So Stifte mit noch höheren Druckempfindlichkeitsstufen, die im Etui den Wechsel mehrerer Stiftspitzen möglich machen. Auch Farbringe und PinselgrĂ¶ĂŸen können getauscht werden. Sinnvoll ist daneben eine Tragetasche, um das Tablett sicher zu verstauen oder zu transportieren.

Wer viel am Bildschirm sitzt, kann auch ĂŒber eine Brille mit i-AMP-Technologie nachdenken, die fĂŒr die Nutzung am Computer konzipiert wurde und das eher unangenehme LED-Display-Licht abmindert. Diese Brillen sind aus besonderem Linsenmaterial geschliffen, so dass der Betrachtungswinkel zwischen Auge und Monitor verbessert wird, dazu die Linsentönung ein angenehmes Arbeiten möglich macht, z. B. auch Blendung durch Umgebungs- oder Sonnenlicht vermindert oder ein kontrastreicheres Bild zeigt. Solche Brillen verhindern das ErmĂŒden der Augen und werden z. B. von Firmen wie GUNNAR oder Duco angeboten.

Alternativen zum Grafiktablett:

Alternativ zum Grafiktablett ist auch das Draw-Stift-Tablett in seinen Anwendungsmöglichkeiten interessant, das auf der gleichen Basis wie das Grafiktablett aufbaut, dabei auch ein perfekter Einstieg fĂŒr den Entwurf von Skizzen, Zeichnungen und die individuelle Bildbearbeitung sein kann. Eine andere Variante ist das Pen & Touch-Tablett, die sich speziell zum Bearbeiten von Bildern und zur Erstellung von Comic- oder Manga-Szenen eignet.

Auf das eigentliche Notebook oder Tablett können natĂŒrlich alternativ auch die Treiber fĂŒr die gewĂŒnschten Grafikprogramme installiert und dann durch die Maus und einen Cursor bedient werden. Nachteil des Grafiktabletts ist die reine kreative Anwendung. Es ist also nicht möglich, das Grafiktablett auch zum Sehen von Filmen oder zum Spielen von Computerspielen zu nutzen.

Schwierig sind auch Programme, bei denen das Verhalten der Computermaus sich verĂ€ndern muss, um richtig zu funktionieren. Das ist auf dem Grafiktablett gar nicht möglich, daher kommt es dann auch zu Fehlern, z. B. dass trotz einer Bewegungslosigkeit des Cursors eine Bewegung verarbeitet wird. Wer die Vielseitigkeit eines GerĂ€ts benötigt, sollte auf Bildbearbeitung am Computer zurĂŒckgreifen und das Grafiktablett als Erweiterung betrachten.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

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