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MotorleinwÀnde im Test auf ExpertenTesten
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Motorleinwand Test - damit vervollstÀndigen Sie das Heimkino - Vergleich der besten MotorleinwÀnde 2019

Eine Motorleinwand bietet eine perfekte Lösung, um das Heimkino zu vervollstĂ€ndigen.FĂŒr unsere Bestenliste haben unsere Experten diverse Tests und Vergleiche im Internet gesichtet und Bewertungen eingebunden, die sich auf Material, Bildformate, Maße und einiges mehr beziehen.

Motorleinwand Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Das Kino als Leidenschaft und Hobby

Ein Liebhaber guter Filme und Kenner der Filmgeschichte wird als „Cineast“ bezeichnet. Er ist kein einfacher Filmekonsument oder Fan bestimmter Schauspieler, legt weniger Wert auf die Unterhaltung als auf die Kunst und Filmtheorie selbst. Er ist am Filmdiskurs interessiert und hofft auf den Einblick in die tieferen Ebenen der Filmkunst und der Welt der Filmemacher. Das umfasst sowohl die Idee, Planung und Umsetzung eines Films als auch die Effekte durch Licht, Bild, Musik und Kamera. Hier geht es nicht alleine um den Unterhaltungswert, sondern um die Vermittlung an Ausdruck, Inhalt, Moral, Information, Sinn und Philosophie des Filmes samt seiner Geschichte, der technischen Konzeption und der HintergrĂŒnde. Die schauspielerische Leistung, die Umsetzung der Idee in Bild, Ton und AusfĂŒhrung durch den Regisseur, das Drehbuch, die Ästhetik und der allgemein kĂŒnstlerische Mehrwert sind entscheidend fĂŒr den Cineasten.

Neben diesen speziellen Interessen und Vorlieben fĂŒr den Film und Kurzfilm, bei der die Wiedergabeform weniger eine Rolle spielt, steht das kommerzielle Kino. Hier wird Filmen der Vorrang gegeben, die ein großes Publikum erfolgreich erreicht und begeistert haben. Solche werden mit Filmpreisen ausgezeichnet und erzielen hĂ€ufig auch hohe Besucherzahlen. Hier kann auch von Mainstream-Filmen gesprochen werden, die besonders populĂ€r sind, nicht nur durch die Gunst der Zuschauer, sondern auch durch ausgeklĂŒgelte Werbestrategien und hohe Gagen fĂŒr beliebte Schauspieler, die dann auch in der Lage sind, eine eher flache Story durch ihre PrĂ€senz aufzuwerten und dem Film so zu seinem Erfolg zu verhelfen.

Etwa 70 Prozent eines guten Films macht daneben die Musik aus. Es gibt daher bekannte und erfolgreiche Filmkomponisten, die durch gut gesetzte musikalische Akzente die Filmmomente besonders emotional wirken lassen. Das wird dann auch zusÀtzlich durch eine hochwertigen Sound- und Bildwiedergabe verstÀrkt.

Was frĂŒher das Kino und der normale Fernseher war, wird heute durch ausgeklĂŒgelte technische Systeme fĂŒr den Hausgebrauch ersetzt. Dazu gehören Heimkinosysteme, Projektoren, Flachbildschirme, FilmleinwĂ€nde und 3D-WiedergabegerĂ€te.

Filme, ob kommerziell oder kommunal, können so abgespielt werden, ohne dass dazu ein bestimmtes Theater oder Kino aufgesucht werden muss, wÀhrend die QualitÀt Àhnlich hervorragend ist.
Durch die Weiterentwicklung in diesem Bereich werden auch die benötigten GerĂ€te und Komponenten immer gĂŒnstiger und fĂŒr jeden erschwinglich. Das bringt Filmgenuss fĂŒr den Laien wie auch fĂŒr den Kenner.

Das ideale Heimkino auf Leinwand

FĂŒr das Heimkinoerlebnis kann ein grĂ¶ĂŸerer Flachbildschirm genutzt werden oder ein Beamer mit Leinwand. Letzteres bietet eine grĂ¶ĂŸere FlĂ€che und ein besonders hochwertiges Bild, wenn die benötigten Komponenten optimal aufeinander abgestimmt sind.

Beamer gibt es auf der Basis des Projektionsverfahrens mit veraltetem Eidophor-System und als technisch weiterentwickelten LCD- oder DLP-Projektor. LCD steht fĂŒr „Liquid Crystal Display“ und DLP fĂŒr „Digital Light Processing“.

Bereits das Eidophor-System bietet ein relativ lichtstarkes Bild in hoher Auflösung, darunter als Röhrenprojektor, der die Farbwiedergabe und Helligkeit gewÀhrleistet.

Etwas besser sind LCD- oder DLP-Beamer, wobei LCD sehr feine Abstufungen der dunklen und hellen Farbtöne zulĂ€sst, ohne dass irgendwelche Artefakte entstehen, wĂ€hrend bei der LCD-Technik das Licht einer Projektorlampe in drei Grundfarben aufgeteilt wird und durch ein zusĂ€tzliches Prisma zu einem Farbbild zusammengelegt wird. Im Grunde wird der Lichtweg hier durch etliche kleine Spiegel ermöglicht und das Licht aufgespaltet und nacheinander auf die Leinwand transportiert. Die dabei entstehende hohe Geschwindigkeit eignet sich z. B. hervorragend fĂŒr das 3D-Kino, wobei sattere Farben, ein tieferes Schwarz und höhere Kontraste möglich sind.

LCD wiederum erreicht Kontrastwerte bis zu 10.000 : 1, was durch die mechanische Irisblende möglich ist, die wiederum den Lichteinfall bei dunklen Bildern mehr reduziert. Die Beamer arbeiten Ă€hnlich wie Diaprojektoren, allerdings mit FlĂŒssigkeitskristallanzeige, die durch DĂŒnnfilmtransistoren gesteuert wird. Jede Grundfarbe wird so durch ein spezielles System von Spiegeln zusammengefĂŒgt, wodurch ein einziges Bild entsteht. Die Farben ĂŒberlagern sich also, wĂ€hrend LCD-Monitore diese nebeneinander darstellen. Die hohe Geschwindigkeit bewirkt dann, dass Bilder weder nachleuchten noch nachziehen.

LCD-Beamer sind etwas gĂŒnstiger im Handel erhĂ€ltlich als die hochwertigeren DLP-Projektoren. Welcher besser geeignet ist, hĂ€ngt von der Art der Filme und dem Format ab. HD ermöglicht z. B. auch bei LCD-Projektoren eine besser ineinander fließende Pixelstruktur, die sich durch LCD schĂ€rfer abzeichnet als bei DLP.

Daneben gibt es auch andere Beamer-Techniken, darunter LED– oder Laser-Technik. Letztendlich hĂ€ngt die QualitĂ€t der Übertragung von einzelnen Faktoren wie die LeuchtstĂ€rke, Auflösung und das ProjektionsverhĂ€ltnis ab.

Die Helligkeit wird durch die LeuchtstĂ€rke in Lumen angegeben, die sich bei mobilen oder privat zum Einsatz kommenden Projektoren zwischen 1.000 und 5.000 Lumen bewegt. Eine gute Leinwand kann dabei zusĂ€tzlich die QualitĂ€t der Übertragung und Helligkeit des Bildes erhöhen.

Das ProjektionsverhĂ€ltnis bezeichnet das VerhĂ€ltnis zwischen dem Abstand der Projektion und der GrĂ¶ĂŸe des Bildes. Bei besseren GerĂ€ten lĂ€sst sich dieses VerhĂ€ltnis auch bei einer Verzerrung erzielen und bewirkt damit keinerlei QualitĂ€tseinbußen bei der BildĂŒbertragung, z. B., wenn der Beamer nicht frontal auf die Leinwand gerichtet ist, um ein Bild zu projizieren, sondern leicht versetzt aufgebaut wird. Auch hier kann die QualitĂ€t der Leinwand entscheidend fĂŒr die BildĂŒbertragung sein und einen Ausgleich zum Beamer bieten.

Heimkino und das benötigte Zubehör

Wer Filme liebt, legt auch Wert auf eine hochwertige BildqualitĂ€t und einen guten Sound. Dazu gehören bei dem eigenen Heimkino neben dem leistungsstarken Projektor ein Beamerwagen oder eine Beamerhalterung, separate Boxen, ein Surroundsoundsystem, ein Subwoofer fĂŒr den optimalen Raumklang und natĂŒrlich eine gute Leinwand, fĂŒr die Übertragung des Bildes.

Gerade letzteres ist in der Auswahl gar nicht so einfach. Wer sich einen guten Beamer zugelegt hat, stellt sich hĂ€ufig die Frage, ob eine weiße Wand als ProjektionsflĂ€che nicht völlig ausreicht. Meistens bringt eine Leinwand fĂŒr den Hausgebrauch aber mehr mit als eine reine weiße FlĂ€che mit. Dazu ist nicht jede Wand glatt genug, wĂ€hrend verputzte WĂ€nde oder eine weiße Raufasertapete den Filmgenuss bereits erheblich einschrĂ€nken. Auch eine weiß gestrichene HolzflĂ€che verschlechtert die BildĂŒbertragung.

Eine Leinwand ist meistens pigmentiert und beschichtet. Dadurch wird der gesamte Bildeindruck verstÀrkt, Farben, Kontraste und SchÀrfe der Bilder werden verbessert. Die Beschichtung kann aus Vinylfaser sein und ist damit besonders faltenresistent. Es bilden sich dann keinerlei Wellen, Falten oder andere Störfaktoren auf der FlÀche.

Dazu bestehen LeinwĂ€nde fĂŒr den Beamer hĂ€ufig aus ganz speziellem Stoff und können durch Montage oder das dazugehörige Stativ wesentlich besser und flexibler platziert werden. Die Verarbeitung einer hochwertigen Leinwand bestimmt das Reflexionsverhalten und die Helligkeit des Projektors. Auch Format und GrĂ¶ĂŸe können individuell ausgewĂ€hlt werden und damit besser an das Filmerlebnis angepasst sein.

Die Art der Aufrollung einer solchen Leinwand kann manuell oder elektrisch erfolgen. Manuelle LeinwĂ€nde werden mit der Hand herabgelassen und aufgerollt, eine Motorleinwand wiederum kann durch einen elektrischen und in der Leinwand integrierten Motor durch Knopfdruck hoch- und runterfahren. Das geschieht in sehr gleichmĂ€ĂŸigem Tempo und erleichtert die gesamte Bedienung. Die Motorleinwand wird ĂŒber Funk oder Infrarot bewegt, ĂŒber eine Fernbedienung oder einen Aufputzschalter.

Die LeinwĂ€nde gibt es als glĂ€nzende oder matte Modelle. Hier kommt der so bezeichnete Gain-Faktor zum Tragen. Damit wird die Leuchtdichte benannt als ein Maß der eigentlichen Reflexionseigenschaften. Das auftreffende Licht durch den Beamer wird in Hinblick auf den Gain-Faktor gleichmĂ€ĂŸig ĂŒber die FlĂ€che verteilt. Das bedeutet, dass es fĂŒr den Zuschauer keine Rolle spielt, wo er sitzt, da sich das Licht und die Helligkeit des Bildes nicht unterscheiden, ob er in der Mitte oder am Rand der Leinwand sitzt. Ein höherer Gain-Faktor wiederum verĂ€ndert und bĂŒndelt das Licht. Das bewirkt, dass jemand, der am Rand sitzt, ein dunkleres Bild sieht als derjenige, der mittig sitzt und direkt auf die Leinwand blickt.

Eine mattierte Leinwand bietet eine etwas gleichmĂ€ĂŸig reflektierende FlĂ€che und ist daher besser als eine glĂ€nzende Variante. Der Betrachtungswinkel wird so erweitert, ebenso die gleiche Verteilung der Helligkeit auf mittiger oder seitlicher Leinwand. Bei der glĂ€nzenden Leinwand wiederum können Spiegelungen oder stĂ€rkere Reflexionen die Folge sein, so dass im Betrachtungswinkel auch Störungen oder glĂ€nzende Flecken auf der Leinwand erscheinen.

Es gibt LeinwĂ€nde, die ĂŒber eine diffuse Reflexion verfĂŒgen. Diese werden als Typ D bezeichnet, wĂ€hrend die glĂ€nzenden Varianten als Typ S fungieren. Das Licht wird besonders stark in der Raummitte reflektiert und zeigt sich als gut geeignet, wenn es sich um hell beleuchtete RĂ€ume handelt. In abgedunkelten Zimmern spielt die Reflexion weniger eine Rolle.

Die LeinwĂ€nde unterscheiden sich auch in der Art der Montage. Sie können ĂŒber ein Stativ, ĂŒber ein gesondertes Gestell aufgestellt oder direkt an Decke oder Wand angeracht werden. Die Modelle, die ĂŒber ein Gestell gezogen sind, werden mobile LeinwĂ€nde genannt. Sie können ganz nach Wunsch ĂŒberall platziert werden, wĂ€hrend die LeinwĂ€nde, die fĂŒr die Montage an der Wand oder Decke gedacht sind, einen bestimmten Platz zugeordnet bekommen und meistens fest arretiert sind.

Beide Formen der Leinwandnutzung haben ihre Vorteile. HÀufig bleibt der Projektor an einem Ort stehen und benötigt auch keine mobile Leinwand. Anders sieht es aus, wenn der Beamer in mehreren RÀumen genutzt werden soll und die Leinwand dann auch schnell auf- und abgebaut werden soll.

Was ist eine Motorleinwand?

LeinwĂ€nde fĂŒr den Projektor und das Heimkino werden in verschiedene Typen eingeteilt. Es gibt RahmenleinwĂ€nde, RolloleinwĂ€nde, SpannleinwĂ€nde, Koffer- oder FaltleinwĂ€nde. Besonders hochwertig bleibt aber die Motorleinwand durch ihre einfache Handhabung, die sich nicht nur beim Filmgucken zu Hause bezahlt macht, sondern auch gut geeignet fĂŒr VorfĂŒhrungen und Seminare im BĂŒro ist. Das schnelle Hoch- und Runterfahren der Motorleinwand und der flexible Aufbau ermöglichen einen vielseitigen Einsatz.

WĂ€hrend die Rahmenleinwand aus einem festen Tuch besteht, das ĂŒber einen entsprechenden Rahmen gespannt ist und dadurch an GlĂ€tte gewinnt, lĂ€sst sich die Rolloleinwand einfach aufrollen. Die Rahmenleinwand benötigt immer viel Platz und eine feste Montage, wĂ€hrend RolloleinwĂ€nde ein schwereres Tuch aufweisen und dann per Hand oder Motor bewegt werden.

Etwas kostenaufwendiger sind die komfortablen MotorleinwÀnde, die es neben der hochwertigen Verarbeitung mit Mediensteuerung und Multiformat gibt. Sie bieten das gerÀuscharme Aufrollen der Leinwand durch einen kleinen Elektromotor und lassen sich per Funk oder Infrarot steuern.

Das Material besteht aus Glas-, Kohle- oder Vinylfaser oder dem kostengĂŒnstigeren PVC-Kunststoff. PVC bietet eine sehr glatte FlĂ€che, die allerdings bei zu hĂ€ufiger Bewegung der Leinwand schnell Wellen und Falten bildet. Dazu muss es dann ĂŒber eine lĂ€ngere Zeit wieder aushĂ€ngen, um die vorherige GlĂ€tte wiederzubekommen.

Die Motorleinwand aus Naturfasern wiederum sollte eine schwarz gefĂ€rbte RĂŒckseite aufweisen. Besser sind Glas-, Kohle- und Vinylfasern, die den Lichteinfall optimieren und Störungen in der Struktur verhindern.

Bei dem Multiformat der Motorleinwand lĂ€sst sich die obere schwarzumrandete Markierung genau auf die Begrenzung des auf die Leinwand geworfenen Bildes fahren. DafĂŒr kommen zwei Motoren zum Einsatz.

Eine Akustikleinwand wiederum weist kleinste Löcher auf, die die Leinwand schalldurchlÀssig macht. Das ist wichtig, da eine dicke Leinwand durch das Material dÀmmend auf den Sound wirkt, gerade was die höheren Frequenzen betrifft.

Die Bewegung der Leinwand lÀsst sich durch einen Schalter, eine Fernbedienung oder durch die Verbindung mit der Heimautomation oder Mediensteuerung bewerkstelligen. So können mehrere Bedingungen gleichzeitig gesteuert werden, darunter das Herunterfahren der Motorleinwand per Knopfdruck, die DÀmmung des Lichts und der Start des Films.

Die meisten Modelle weisen eine Antik-Statik-Stoff-Verarbeitung auf, wodurch sich auf der LeinwandflÀche kein Staub ablagert. Auch ist das Material feuerbestÀndig und langlebig.

Wie funktioniert die Motorleinwand und wie wird sie bedient?

Die Funktionsweise der Leinwand ist simpel. Sie soll das Licht des Beamers auffangen. Dabei wird die Motorleinwand aus einer zylinderförmigen HĂŒlle gezogen, wĂ€hrend der Motor sie bewegt. Das ausgestrahlte Bild wird auf der FlĂ€che vergrĂ¶ĂŸert und wiedergegeben. Durch hochwertiges Material wird die Leinwand dann nicht verformt.

Im Kino sind die LeinwĂ€nde meistens durch die riesige FlĂ€che leicht gekrĂŒmmt. LeinwĂ€nde fĂŒr den Hausgebrauch wiederum sind eben und beschichtet. Die Reflexion auf die Leinwand kann durch den Gain-Faktor beeinflusst und verbessert werden. Je höher er ist, desto mehr besteht die Möglichkeit einer diffusen Reflexion, so dass der Betrachtungswinkel grĂ¶ĂŸer wird. Auch wird das Licht ausreichend zurĂŒckgestrahlt, so dass das Bild heller wirkt. Die gerichtete Reflexion der Leinwand wird meistens durch Aluminiumteilchen oder Glasperlen gewĂ€hrleistet.

Die Motorleinwand gehört zu den Rollo-LeinwĂ€nden und kann damit platzsparend angebracht werden. Sie ist zum einen fĂŒr die Reflexion des Lichts und der Bilder da und kann zum anderen ĂŒber eine Steuereinheit und Fernbedienung elektrisch bewegt werden.

Sie besteht aus einem Leinwand-GehÀuse, der Leinwand selbst und der dazugehörigen Steuereinheit.

Die Bedienung und Funktionsweise der Motorleinwand kann natĂŒrlich nur bei einer korrekten Montage stattfinden, da die Leinwand ansonsten beschĂ€digt werden kann. Die Leinwand muss auch auf den verwendeten Projektor abgestimmt sein. Die gĂ€ngige LCD-, DLP- oder LED-Technik sollte von der Leinwand unterstĂŒtzt werden.

Der Rahmen weist bei den Modellen eine unterschiedliche Farbe auf. Es gibt weiße LeinwĂ€nde und LeinwĂ€nde mit schwarzem Rahmen.
Die schwarze Umrandung sorgt fĂŒr ein kontrastreicheres Bild. Viele Filme sind im sogenannten „CinemaScope“-Format gedreht, das ein Format von 21 : 9 aufweist. Das wiederum macht eine Motorleinwand mit einem schmalen SeitenverhĂ€ltnis notwendig. Bei einem herkömmlichen Format von 16 . 9 können dann hellgraue störende Streifen auftreten, daher ist das Multiformat besser geeignet, da hier eine verstellbar schwarze Maskierung vorhanden ist. Die Motorleinwand ist oft auf das Multiformat ausgelegt, wĂ€hrend die Maskierung dann einen zusĂ€tzlichen Motor benötigt.

Ebenso ermöglicht die Leuchtdichte eine gleichmĂ€ĂŸige Verteilung des Lichts und bietet eine diffuse und starke Reflexion mit genĂŒgend Tiefe, so dass das Filmerlebnis auch in helleren RĂ€umen möglich ist. Die AuffangflĂ€che der Motorleinwand benötigt immer ein hohes Reflexionsvermögen, so dass sich die Leuchtdichte gleichmĂ€ĂŸig gut verteilt und scharfe und detaillierte Bilder möglich macht.

Wichtig ist auch die Farbe der RĂŒckseite einer Leinwand, die das Durchdringen des Lichtes bestimmt. Durch weiße RĂŒckwĂ€nde dringt das Licht einfacher durch als durch schwarze, was sich besonders in Hinblick auf den Abstand der Leinwand zur Wand bemerkbar macht. Wird die Motorleinwand direkt an der Wand montiert, spielt die Farbe weniger eine Rolle. Ist dagegen ein gewisser Abstand vorhanden, z. B., wenn die Motorleinwand an der Decke montiert ist, sollte die Farbgebung der RĂŒckseite dunkel sein, so dass das Licht nicht zurĂŒckgeworfen wird und damit das Bild negativ beeintrĂ€chtigen kann.

FĂŒr die QualitĂ€t der Motorleinwand spricht auch der Betrachtungswinkel, der darĂŒber Aufschluss gibt, bis zu welcher Abweichung das Bild an QualitĂ€t einbĂŒĂŸt. LeinwĂ€nde haben einen Winkel zwischen 110 und 130 Grad, so dass auch bei einer Abweichung bis zu 65 Grad ein gutes Bild zu sehen ist, wenn der Zuschauer seitlich sitzt.

Die Motorleinwand ist fĂŒr die Montage an der Decke oder Wand gedacht und wird meistens vormontiert geliefert. Dennoch bietet die Leinwand eine flexible Positionierung und intuitive Bedienung. Das bedeutet, dass bei der Wahl der Formate die Motorleinwand variabel festgestellt wird, um das Bild komplett darzustellen. Sie wird dann, je nach Format, unterschiedlich weit heruntergefahren.

Der elektrische Motor der Leinwand arbeitet meistens kontinuierlich und gerÀuschlos. Das wird durch eine zusÀtzliche Stabilisierungswelle gewÀhrleistet, die in der Leinwand integriert ist. Ist sie nicht vorhanden, ist auch der Motor beim Hochfahren zu hören.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Die Motorleinwand ist darum so beliebt, weil das Motorsystem unkompliziert ist und weil die Möglichkeit vorhanden ist, dass die Leinwand nicht nur verschwindet, nachdem sie benutzt wurde, sondern auch auf das Bildformat selbst abgestimmt werden kann.

Die Motorleinwand ist die etwas bessere AusfĂŒhrung aller LeinwĂ€nde fĂŒr die Projektion durch einen Beamer. Das macht auch die Anwendung besonders vielseitig, da der Auf- und Abbau sehr schnell stattfinden kann, dazu die Leinwand auch einfach bedient wird.

Eines der herausstechenden Vorteile einer solchen Leinwand ist die GrĂ¶ĂŸe, die selbst den grĂ¶ĂŸten Flachbildschirm ĂŒbersteigt, dagegen gĂŒnstiger im Handel erhĂ€ltlich ist als ein solches GerĂ€t. Dadurch lĂ€sst sich das Kinoerlebnis tatsĂ€chlich in die eigenen vier WĂ€nde versetzen, wĂ€hrend es nicht notwendig ist, fremde Menschen, LĂ€rm, raschelnde TĂŒten und andere störende Elemente zu ertragen, die ein öffentliches Kino hĂ€ufig mitbringt.

Heimkino

Die Motorleinwand ermöglicht in Verbindung guter Soundsysteme und einem Beamer ein Filmerlebnis erster Klasse. Das liegt auch daran, weil die Leinwand in ihrer GrĂ¶ĂŸe und ReflexionsflĂ€che das gesamte Gesichtsfeld des Zuschauers erreicht, so dass alle Details erfasst werden. Das lohnt insbesondere bei zusĂ€tzlichen technisch ausgeklĂŒgelten Elementen wie 3D, HD oder Blue-Ray. Das Betrachten eines Films kann so intensiver und echter erlebt werden. Ähnlich sieht es mit Sportveranstaltungen oder einer Fußball-Live-Übertragung aus. Die Leinwand ermöglicht gerade hier ein Erlebnis wie im Stadion, da eine sehr rĂ€umliche und tiefe Übertragung stattfindet.

Selbst das herkömmliche Fernsehprogramm wird ĂŒber eine Leinwand verfeinert.
Das betrifft die eigenen Lieblingsserien genauso wie aufschlussreiche Dokumentationen. Die Sender haben dabei ihre QualitĂ€t der BildĂŒbertragung ebenfalls an moderne Technologien angepasst. Das betrifft HD-Sender, Digitalfernsehen, das Bildformat oder Breitbild.

BĂŒro und Schulung

Die Motorleinwand ist aber nicht nur fĂŒr das Kino- und Fernseherlebnis sinnvoll, sondern hat sich auch in gewerblichen Bereichen als effizient erwiesen. Schulungen, Besprechungen oder VorfĂŒhrungen im BĂŒro können so einfacher stattfinden, die PrĂ€sentation durch die Motorleinwand alle Mitarbeiter gut erreichen. Die Informationen können so anschaulich ĂŒber die Motorleinwand vermittelt werden.

Multimediale Anwendungen

Auch bei der digitalen Vermittlung von Inhalten oder fĂŒr das Spielen von Computerspielen ist die Motorleinwand optimal geeignet, das Erlebnis zu vergrĂ¶ĂŸern und zu intensivieren. Gerade im Bereich der Computerspiele zeigen sich erstaunliche Entwicklungen, die mit einer Grafik aufwarten, die den Wert realer Ebenen erreicht. Die Motorleinwand kann hier dann in ihrer GrĂ¶ĂŸe den Wirklichkeitseffekt stark erhöhen und die Erweiterungen der Grafik optimal ausnutzen.

Events und Veranstaltungen

Feste, Veranstaltungen und Privatpartys und Events können mit einer Motorleiwand zusĂ€tzliche Blick-Effekte erzielen. Bei einem BĂŒhnenauftritt sind die LeinwĂ€nde im Hintergrund kaum mehr wegzudenken, da sie Sound, Auftritt und Musik unterstĂŒtzen.

HĂ€ufig reicht diese Verwendung bis auf die TheaterbĂŒhnen hinauf, wobei die Leinwand, auf der sich z. B. ein bestimmter und bewegter Hintergrund abspielt, dann das eigentliche BĂŒhnenbild ersetzt.

Musikveranstaltungen setzen besonders auf die Leinwand als Blickfang. Die Stimmung wird so durch Musik, Bewegung, Soundeffekte und Bild erhöht und kann in bestimmte Richtungen gelenkt werden. Die optische UnterstĂŒtzung einer Leinwand ist eine Bereicherung und mittlerweile wesentlich erschwinglicher als noch vor wenigen Jahren.

Der Motorleinwand Test und Vergleich 2019 – nach diesen Kriterien haben wir die Modelle getestet:

FĂŒr unseren Test und Vergleich haben wir eine erste Auswahl an hochwertigen Modellen von namenhaften Herstellern getroffen, die wir ausfĂŒhrlich nach verschiedenen Kriterien getestet haben. Wir haben eine gleiche GrĂ¶ĂŸe und den gleichen Leinwandtyp ausgewĂ€hlt, so dass ein Vergleich gut möglich war.

Da wir die MotorleinwĂ€nde im Internet bestellt haben, konnten wir auch direkt auf den Anbieter eingehen und die Lieferzeit, Lieferbedingungen und die Verpackung in unsere Bewertung miteinbeziehen. Aus den von uns getesteten Modellen haben wir dann die fĂŒr uns besten MotorleinwĂ€nde ausgewĂ€hlt.

ÜberprĂŒft und verglichen haben wir die Verarbeitung, das Material, die Bildformate, die die Leinwand unterstĂŒtzt, das Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis, die Handhabung, den Bedienkomfort und die Funktionsweise.

Unsere ausgewĂ€hlten Modelle ĂŒberzeugten durch eine hohe Auflösung und BildqualitĂ€t, keinerlei Störungen und einen leistungsstarken Motor. Dazu konnten wir uns auch davon ĂŒberzeugen, dass die meisten Modelle eine dunkle RĂŒckflĂ€che aufwiesen und das Licht nicht durchschimmerte.

Helligkeit, Blickwinkel und Format-Einstellung wurden von uns genauso getestet wie die einfache Montage und Bedienung durch die Steuereinheit und Fernbedienung. Hier zeigten sich deutliche Unterschiede, wÀhrend die Funktionsweise sehr einfach war.

Die Montage und Nutzung sollte dazu auch ĂŒber die Anleitung unkompliziert stattfinden, so dass ein Laie keine Probleme mit Beamer und Leinwand hat.
Das Einrollsystem sollte störungsfrei arbeiten. Eindrucksvoll waren auch MotorleinwÀnde, die im eingerollten Zustand unsichtbar befestigt werden konnten.

Aus diesen Kriterien konnten wir schließlich eine nĂ€here Auswahl treffen, wobei wir fĂŒr das jeweilige Modell dann auch einen ausfĂŒhrlichen Testbericht verfassten, um deutlich auf die Vor- und Nachteile hinzuweisen. Das wiederum kann die Kaufentscheidung etwas erleichtern.

Worauf muss ich beim Kauf einer Motorleinwand achten?

Sicherlich ist es ratsam, einen hochwertigen Projektor anzuschaffen, um das Film- und VorfĂŒhrungserlebnis auf einer Leinwand zu erhöhen. Die Art der Leinwand hat aber zusĂ€tzliche Vorteile in der Verbindung mit Beamer und Soundsystem. Die ProjektionsflĂ€che sollte an den Beamer angepasst sein und in der FlĂ€che keine Störungen, Unterbrechungen, Falten oder Wellen verursachen. Farben, Kontrast und Helligkeit mĂŒssen optimal aufeinander abgestimmt sein. Auch ist die Wahl, sich eine etwas luxuriöse Motorleinwand zuzulegen, sinnvoll fĂŒr eine leichte Handhabung.

GrĂ¶ĂŸe und Bildbreite

Die erste Überlegung fĂŒr den Kauf einer geeigneten Motorleinwand betrifft das Format, die GrĂ¶ĂŸe und Bildbreite. Dabei spielen die RaumgrĂ¶ĂŸe, die Entfernung zum Beamer und zur Wand eine entscheidende Rolle. Der Zuschauer sollte immer einen gewissen Abstand zur Leinwand haben, die BildgrĂ¶ĂŸe an das Format der Filme und Programme angepasst sein. MotorleinwĂ€nde haben den Vorteil, dass sie automatisch hoch- und runterrollen, um das Format einzugrenzen.

Die geeignete BildgrĂ¶ĂŸe hĂ€ngt von den Raumbedingungen, von der Sitzentfernung, vom persönlichen Sehempfinden und von der Auflösung des Projektors. Nur so kann sich das echte KinogefĂŒhl einstellen, wobei auch der Sichtwinkel eine Rolle spielt. Dieser sollte mindestens zwischen 30 und 40 Grad liegen und mit dem Abstand zur Sitzentfernung die BildgrĂ¶ĂŸe der Leinwand optimieren. Bei einem Abstand von 4 Metern zwischen Leinwand und Sitzmöbel, ergibt sich bei dem geeigneten Sehwinkel eine LeinwandgrĂ¶ĂŸe von 2,5 Metern.

 

Gain-Faktor und Leuchtdichte

Das einfallende Licht und die Helligkeit sollten sich auf einer Motorleinwand gleichmĂ€ĂŸig gut verteilen. Daher spielt der geeignete Gain-Faktor eine entscheidende Rolle fĂŒr die Wahl der Leinwand. Hier kann berĂŒcksichtigt werden, wo die Leinwand platziert wird, wie weit der Abstand zu einer Wand ist, wie hell oder dunkel der Raum ist, um das geeignete Modell auszuwĂ€hlen.

Befestigungsart

Die meisten MotorleinwÀnde werden, wie manuelle LeinwÀnde, an der Decke oder an der Wand befestigt. Bei der Motorleinwand kann dann die obere schwarze Maskierung im Multiformat auf die Begrenzung des Bildes abgestimmt werden.

Hervorragend sind MotorleinwÀnde, die mit der Mediensteuerung zusammengelegt werden können und dann einen Ablauf starten, dass sich der Beamer einschaltet, das Licht gedÀmmt wird und die Motorleinwand ausrollt.

Leinwandgewebe und Material

Da MotorleinwĂ€nde allgemein etwas höher im Preis liegen und auch qualitativ mehr mitbringen, ist das Material meistens Glas- oder Vinylfaser, was eine matte und nicht glĂ€nzende ProjektionsflĂ€che bietet und durch die HĂ€ngung der Leinwand keinerlei Unebenheiten schafft bzw. Falten wirft. Das Material ist dabei an das Vorbild der großen Kinoleinwand angepasst, die im Material mit Stahlfasern durchwoben ist.

Bedienung und Motorleistung

Die hochwertige Leinwand zeigt sich im einfachen Bedienungskomfort durch eine unkomplizierte Fernbedienung oder der Verbindung zum vorhandenen Heimkinosystem. Die Leinwand sollte auf Knopfdruck schnell und gleichmĂ€ĂŸig hoch- und runterfahren. Die SignalĂŒbertragung kann durch Funk oder Infrarot erfolgen. Daneben erweisen sich etwas teurere vollautomatische oder trigger-gesteuerte Systeme als besonders bequem, wobei die Motorleinwand fĂŒr diesen Zweck die entsprechenden Schnittstellen aufweisen sollte.

Die QualitÀt hÀngt ebenso von der gesamten Mechanik und Leistung des Rohrmotors ab. Die Komponenten aus Motor, Welle, Maskierung und Halterung sollten langlebig oder gegebenenfalls einfach zu reparieren sein, da sie steter Belastungen ausgesetzt sind. Auch diese Faktoren bilden neben Lichtausbeute und Farbgenauigkeit einen entscheidenden Aspekt des Kaufs.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden Herstellern

Leinwand, Beamer und anderes Zubehör gibt es u. a. von fĂŒhrenden Herstellern wie „Ultraluxx“, „Grobi“, „Jago“, „Celexon“, „eSmart“, „Involum“, „D & S“, „Deluxx“ oder „Franken“. Die Leinwand ist in allen gĂ€ngigen GrĂ¶ĂŸen zu haben, bietet Full HD und eine hochwertige Beschichtung und Auflösung.

MarktfĂŒhrend sind Firmen wie „Celexon“, ein deutsches Unternehmen, das sich auf den Bereich Projektion und Beamer spezialisiert hat, „Ultraluxx“, eine Firma in Berlin, die ein besonders vielseitiges Sortiment verschiedener Formate bietet und sich schon seit lĂ€ngerem als Leinwand-Hersteller einen Namen gemacht hat, und „Jago“, ein Unternehmen, das auf E-Commerce setzt und ein großen Angebot im multimedialen Bereich bietet.

Internet vs. Fachhandel: wo lohnt sich der Kauf einer Motorleinwand am meisten?

Eine Motorleinwand kann im Fachhandel oder im Internet gekauft werden. Der Fachhandel bietet eine auf bestimmte Marken begrenzte Auswahl hochwertiger Modelle und die dazugehörige persönliche Beratung. Die Leinwand kann sofort mitgenommen werden, muss allerdings auf Lager sein.

Bequemer ist der Kauf im Internet, da hier nicht nur die Bestellung einfacher und rund um die Uhr möglich ist, sondern auch die Preise etwas gĂŒnstiger sind als im Fachhandel. Das ist durch den geringen Miet- und Personalaufwand der HĂ€ndler möglich, ebenso durch die sehr starke Konkurrenz vieler Anbieter.

Die Motorleinwand benötigt im Grunde weniger Beratung vor Ort. Dennoch gibt es im Internet viele Ratgeberseiten, wĂ€hrend auch die einzelnen Angebote detailliert beschrieben und die MotorleinwĂ€nde in ihren Eigenschaften ausfĂŒhrlich aufgelistet sind. Dazu hat der KĂ€ufer die Möglichkeit, sich ein besseres Bild durch Kundenmeinungen zu machen, die das Produkt bereits in der Praxis testen konnten und durch den hinterlassenen Kommentar zeigen, welche Modelle sich besser bewĂ€hrt haben oder was allgemein die Vor- und Nachteile des jeweiligen Produkts sind.

Im Internet gibt es die gleichen RĂŒckgaberechte und GarantieansprĂŒche, wie sie auch der Fachhandel bietet.
Dagegen mĂŒssen weder Ladenöffnungszeiten, Anfahrtswege oder Benzinverbrauch in den Kauf miteinbezogen werden. Auch das Schlangestehen an der Kasse entfĂ€llt bei der Online-Bestellung. Die Ware wird schnell und gĂŒnstig geliefert und kann dann direkt ausgepackt und benutzt werden.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte des Kinos

Schon immer ließ sich der Mensch durch optische Effekte unterhalten. Was frĂŒher die BĂŒhne oder der Jongleur war, wurde gerade auf JahrmĂ€rkten dann durch Schaubuden bereichert, die als VorgĂ€nger des heutigen Kinos gelten. Dazu kamen Panoptiken, wo der Mensch seine Neugierde an außergewöhnlichen und hĂ€ufig auch skurrilen Erscheinungsformen befriedigen konnte. Neben Missbildungen bei Tier und Mensch, der Freakshow oder einer bestimmten Sammlung an KuriositĂ€ten, wurden z .B. auch VerrĂŒckte vorgefĂŒhrt.

SpÀter, etwa im 17. Jahrhundert, wurde die Laterna Magica entwickelt, die den Grundstein zur Projektion, zum Kino und Beamer legte. Sie bot zwar keine laufenden Bilder, versetzte aber durch Lichtspiel und Motiv das Publikum in Erstaunen. Erfunden hat sie ein Jesuitenpater, der sich dadurch eine bessere religiöse Erziehung seiner GlÀubigen durch die Projektion biblischer Szenarien erhoffte.

Im 18. Jahrhundert begannen Schausteller dann mit beweglichen Glasbildern zu jonglieren und Zaubertricks mit verschiedenen Bildprojektionen von noch sehr einfacher Art vorzufĂŒhren. Die Menschen zeigten sich beeindruckt und fasziniert durch die optischen Effekte, ein BedĂŒrfnis nach Schaulust, das weiter ausgebaut wurde.

Im 19. Jahrhundert konnte so der erste Projektionsapparat entwickelt werden, der tatsĂ€chlich in der Lage war, einen Film zu zeigen. Entwickelt wurde der Apparat durch die BrĂŒder Skladanowsky, wobei eine gleichmĂ€ĂŸige Abfolge der Bilder noch nicht möglich war. Dennoch gab es eine erste VorfĂŒhrung im Jahr 1895 in Berlin, die lokal aufgenommene Szenen prĂ€sentierte.

Die Weiterentwicklung im Bereich des Films und die dazugehörige Eröffnung grĂ¶ĂŸerer KinopalĂ€ste war dann nur eine Frage der Zeit. Bereits in den Zwanzigern des 20. Jahrhunderts gab es AuffĂŒhrungen von Stummfilmen, die nach und nach durch Tonfilme ersetzt wurden und ein großes Publikum begeisterten. Das Kino zeigte sich als nicht nur als Unterhaltungsformat, sondern diente auch der Bildung. Insbesondere wĂ€hrend des Zweiten Weltkriegs wurde die Bild- und TonĂŒbertragung bewusst zu Propagandazwecken genutzt.

Danach löste die Erfindung und Verbreitung kleinerer FernsehgerĂ€te die Beliebtheit des Kinos allmĂ€hlich ab. Die Besucherzahlen fielen, was teilweise aus dem Aspekt der Bequemlichkeit erfolgte, aber auch die Auswahl verschiedener Programme und Übertragungen. Mit der Verbesserung der Bild- und TonqualitĂ€t des Fernsehers wurde das Kino nur noch als kurzzeitiges Ausflugserlebnis genutzt.

Ein kurzer Aufschwung war die erste VorfĂŒhrung im 3D-Format. Mehrere dieser Kinos konnten in StĂ€dten einen dreidimensionalen Film von etwa 15 bis 30 Minuten zeigen, wofĂŒr der Kinobesucher eine 3D-Brille aufsetzte. Diese kurzweilige Kino-Renaissance durch weitere Multiplex-Kinos wurde dann allerdings wieder verdrĂ€ngt. Das bewerkstelligten Flachbildschirme mit hoher Auflösung und Heimkinosysteme mit Projektor und Leinwand.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Leinwand

Leinwand richtig positionieren – so funktioniert es:

Die Motorleinwand sollte gut platziert werden, damit das Abspielen von Filmen alle Zuschauer optimal erreicht. Die richtige Position hĂ€ngt dabei auch von der RaumgrĂ¶ĂŸe ab und dem Ort, wo der Projektor aufgestellt ist. Sinnvoll ist eine feste Montage, wĂ€hrend die Motorleinwand durch ihre Ausstattung aber auch flexibel einsetzbar ist.

Die Höhe der Leinwand wird auf die rĂ€umlichen Gegebenheiten abgestimmt. Die meisten Menschen verfĂŒgen nicht ĂŒber einen Party- und Kellerraum, sondern möchten die Motorleinwand dort montieren, wo sie fĂŒr alle gut erreichbar ist, z. B. im Wohnzimmer. Die Bildmitte sollte dabei exakt auf der Höhe der Augen sein und der Betrachtungswinkel nicht ĂŒber die der Leinwand hinausgehen.

Bei VorfĂŒhrungen ist eine Höhe von etwa 1,50 Meter optimal. Allerdings werden Filme nicht im Stehen, sondern im Sitzen angesehen, so sollte die Höhe tiefer ausfallen und an die Sitzmöbel angepasst sein. Moderne Möbel sind oftmals auch sehr niedrig ausgelegt, z. B. Couch und Wohnzimmertisch.

Der Abstand zwischen Leinwand und Zuschauer muss groß genug sein, damit das Sehen von Filmen ein VergnĂŒgen bleibt und die Augen nicht ĂŒberbelastet werden. Das erfordert einen Mindestabstand von etwa 2 Metern. Die GrĂ¶ĂŸe der Leinwand ist ebenfalls entscheidend fĂŒr die richtige Platzierung.

Normalerweise blickt der Mensch nicht nach oben, sondern vielmehr geradeaus und mit leicht gesenktem Blick. Wenn er hochschaut, dann nur fĂŒr eine kurze Zeit. Daran lĂ€sst sich erkennen, dass eine zu hoch angebrachte Leinwand nicht gerade optimal ist und höchstens Genick- und Nackenschmerzen verursachen kann. Es genĂŒgt, wenn der untere Bildrand etwas unterhalb der Augenhöhe liegt und die Kopfhaltung so natĂŒrlich stattfindet, das bedeutet: geradeaus.

Die optimale Projektion hĂ€ngt daher von vier Faktoren ab. Wichtig sind die vorhandenen LichtverhĂ€ltnisse im Raum und die BetrachtungsflĂ€che, die gleichmĂ€ĂŸige Leuchtdichte und das damit gut ausgestrahlte Bild, die Verteilung und Auflösung. Sind diese aufeinander abgestimmt, sind die Betrachtungsbedingungen hervorragend, da das Auge auch ohne eine Kopfbewegung mindestens einen Winkel von 40 Grad erfasst. Die Reflexion sollte also tatsĂ€chlich auf die Mitte der FlĂ€che fallen, damit alle Details gleichermaßen wahrgenommen werden.

Montage und Aufbau der Motorleinwand

Vorteil der Motorleinwand bleibt, dass sie nach der VorfĂŒhrung wieder verschwindet und so besonders platzsparend ist. Die Montage findet also an der Decke, der Wand oder auch als unsichtbarer Einbau in abgehĂ€ngten Decken statt. Die Leinwand sollte nicht zu hoch montiert werden, es sei denn, sie ist speziell fĂŒr die Anbringung an der Decke konzipiert und kann dann auch entsprechend tief ausfahren.

Sinnvoll ist eine etwas tiefere Position, so dass die Leinwand auf Augenhöhe ausgerichtet werden kann. Auch sollte der Platz fĂŒr die Montage so gewĂ€hlt werden, dass die Leinwand mittig im Raum und vor den Sitzmöbeln angebracht wird und eine Steckdose in der NĂ€he ist.

Zur Befestigung an der Decke oder Wand werden entsprechende Markierungen gemacht, zwei Löcher im benötigten Leinwandabstand gebohrt, DĂŒbel eingesetzt und mit Schraubhaken versehen, an denen die Motorleinwand aufgehĂ€ngt wird. Die DĂŒbel können einen Durchmesser von etwa 10 Millimeter haben. Nun kann die Leinwand an den Strom angeschlossen und ausgefahren werden.

Pflege und Reinigung

MotorleinwĂ€nde sind sehr pflegeleicht, da das Material hĂ€ufig staubabweisend ist, so dass auf der OberflĂ€che keine Schmutzspuren entstehen. Dazu wird die Motorleinwand nach der Nutzung eingefahren und bietet keine FlĂ€che fĂŒr Ablagerungen.

Hochwertige Modelle sind dazu auch abwaschbar und können, falls notwendig, leicht gereinigt werden.

Falls doch einmal Schmutz entstanden ist, kann ein glattes, weiches und leicht angefeuchtetes Mikrofasertuch die Spuren wieder entfernen. Nicht ratsam ist die Reinigung mit einer alkoholischen Lösung, da sich so Flecken bilden können.

FAQ – HĂ€ufig gestellte Fragen zum Thema „Motorleinwand“

Weshalb genĂŒgt keine Wand als ProjektionsflĂ€che?

Weshalb genĂŒgt keine Wand als ProjektionsflĂ€che?

GrundsĂ€tzlich ist ein Beamer dazu geeignet, das Bild in ausreichender Helligkeit und gutem Kontrast auf eine glatte und weiße FlĂ€che zu werfen. Das ist natĂŒrlich auch auf einer Hauswand möglich, wenn sie besonders glatt ist. Die meisten WĂ€nde sind aber in der Regel nicht völlig eben und weisen kleinere Unebenheiten und Risse auf. Ähnlich sieht es bei der Tapetenstruktur, bei Raufaser oder beim Unterputz auf.

All das fĂŒhrt zu einer Verschlechterung der BildqualitĂ€t, darunter zu SchattenwĂŒrfen, unscharfen Farb- und Kontrastwiedergaben und sogar leichteren Bildverzerrungen. Selbst sehr glatte und weiße WĂ€nde bieten keine ideale Reflexion des Lichtes, wĂ€hrend die Leinwand in den verschiedenen modernen AusfĂŒhrungen genau dafĂŒr konzipiert ist. So kann eine weiße Wand z. B. nie die volle LeuchtstĂ€rke und Helligkeit bieten wie die Leinwand. Diese verpuffen dann ungenutzt im Raum oder haben sogar eine entgegengesetzte Wirkung.

Wer Heimkino mit einem Projektor genießen will, möchte sicherlich das ganze Erlebnis in seinen Vorteilen und in hoher QualitĂ€t auskosten. Die Verbindung von Beamer und Leinwand ermöglichen störungsfreies Kino zu Hause. Zudem kann bedacht werden, dass eine Wand oder eine mit Farbe bestrichene FlĂ€che einen festen Platz im Haus einnimmt, so dass die FlexibilitĂ€t nicht gegeben ist. Die meisten Wohnungen und HĂ€user verfĂŒgen auch nicht ĂŒber eine komplett freie Wand, die den benötigten Freiraum bieten kann.

Muss eine Motorleinwand immer an der Decke oder Wand montiert werden?

Muss eine Motorleinwand immer an der Decke oder Wand montiert werden?

Die meisten Modelle sind fĂŒr diese Installierung konzipiert, mittlerweile gibt es aber auch BodenleinwĂ€nde, die ebenfalls elektrisch arbeiten und dort eingesetzt werden können, wo die Montage an der Decke oder an der Wand nicht gewĂŒnscht wird.

Sie sind kompakt und werden dann einfach dort aufgestellt, wo der Abstand zur SitzflĂ€che optimal stattfinden kann. Elektrische BodenleinwĂ€nde können ebenfalls ein- und ausgefahren werden und werden ĂŒber einen Rohrmotor gesteuert.

Wie sinnvoll ist eine ĂŒbergroße Leinwand?

Wie sinnvoll ist eine ĂŒbergroße Leinwand?

So schön das riesige Format auch ist, eine zu große Leinwand, die nicht auf die gegebenen RĂ€umlichkeitsverhĂ€ltnisse abgestimmt ist und das Gesichtsfeld dazu ĂŒberschreitet, schmĂ€lert das Kinoerlebnis erheblich. Das liegt nicht nur daran, dass nicht alle Details erfasst werden, sondern auch daran, weil der Kopf stĂ€ndig in Bewegung sein muss, um ĂŒberhaupt etwas wahrnehmen zu können.

Besser ist, die geeignete GrĂ¶ĂŸe zu finden, die auf Raum, Abstand zur SitzflĂ€che und die Augen des Zuschauers abgestimmt ist. Sie lĂ€sst sich ganz einfach berechnen, darunter aus dem Mindestabstand und der BildflĂ€chenbreite. (Interessante Informationen dazu finden Sie unter unseren Quellenangaben fĂŒr die eigene Berechnung.)

NĂŒtzliches Zubehör

Die Nutzung einer Motorleinwand erfordert natĂŒrlich immer ein Zusammenspiel verschiedener GerĂ€te und des benötigten Zubehörs. Dazu gehört ein geeignetes Heimkino- oder Soundsystem, um das volle Kinoerlebnis zu erhalten, ein hochwertiger Projektor, der zusĂ€tzlich auf einem Rolltisch oder einem Stativ steht. ZusĂ€tzlich ist ein Blue-Ray-Player sinnvoll, um eine besonders detaillierte HD-QualitĂ€t zu liefern. Und um die Tiefentöne besser abzuspielen, kann ein Subwoofer das Heimkinosystem erweitern.

Die Leinwand als ProjektionsflĂ€che entfaltet ihre gesamte eindrucksvolle Wirkung in einem abgedunkelten Raum. Daher ist die Anschaffung dunkler VorhĂ€nge fĂŒr die Fenster optimal, um den Lichteinfall in das Zimmer auszugrenzen.

Alternativen zur Motorleinwand

Wer weniger Wert auf die GrĂ¶ĂŸe der BildflĂ€che legt, die durch LeinwĂ€nde besonders riesig ausfĂ€llt, kann das Heimkino auch mit einem Flachbildschirm oder HD-Fernseher gestalten. NatĂŒrlich sind diese Modelle in der entsprechenden GrĂ¶ĂŸe und BildqualitĂ€t teuer, gerade wenn zusĂ€tzliche 3D-Effekte, Blue-Ray und eine höhere Auflösung hinzukommen. Die BildqualitĂ€t ist natĂŒrlich gestochen scharf und eine gute Alternative zum Beamer. Allerdings ist gerade im Multimedia-Bereich die technische Weiterentwicklung hoch, so dass ein gekauftes Modell bereits nach einem Jahr veraltet sein kann. Das sollte bei einem Kauf berĂŒcksichtigt werden.

Es gibt im Handel auch eine spezielle Screenfarbe, die auf einer Wand oder OberflĂ€che gleichmĂ€ĂŸig und vorsichtig aufgetragen werden kann und durch die Zusammensetzung ihrer Bestandteile eine annĂ€hernde QualitĂ€t erreicht, wie sie die Leinwand bietet. Die Verwendung der Spezialfarbe ist immer noch besser als die bloße und nackte Wand mit ihren Unebenheiten.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

Interessante Informationen zum Projektor:

– https://de.wikipedia.org/wiki/Videoprojektor

Leinwand – wo und wie wird sie montiert:

– http://www.pc-magazin.de/ratgeber/gewusst-wie-alles-ueber-leinwaende-175786.html

Alles, was man ĂŒber LeinwĂ€nde wissen sollte – das Lexikon zum Gebrauch:

– http://www.leinwandlexikon.de/

Die richtige Montage der Motorleinwand – im Video:

– https://www.youtube.com/watch?v=cQ_LdOldJ34

NĂŒtzliche Seite, um die geeignete BildgrĂ¶ĂŸe der Leinwand je nach vorhandenem Projektionsabstand zu berechnen:

– http://www.projectorcentral.com/projection-calculator.cfm

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