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Fernseher Test - damit vertreiben Sie sich Ihre Freizeitlangeweile - Vergleich der besten Fernseher 2019

Mittlerweile besitzt fast jeder Haushalt weltweit mindestens einen Fernseher. ExpertenTesten hat sich die Aufgabe angenommen, diverse Vergleiche sowie Fernseher Tests im Internet durchforstet und eine Bestenliste kreiert, die auch Wertungen fĂŒr Auflösung, Empfang, Gewicht und vieles mehr offenbart.

Fernseher Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Vergleich-Testsieger im Video

Was ist ein Fernseher?

In fast jedem Haushalt ist mindestens ein Fernseher zu finden.Der Fernseher gehört fĂŒr den modernen Menschen seit vielen Jahrzehnten zum Alltag. Er war das erste GerĂ€t, das bereits lange vor dem Siegeszug des Internets bewegte Bilder aus der ganzen Welt in die heimischen Wohnzimmer brachte. Internationale Ereignisse wie die Krönung der britischen Königin oder die Mondlandung konnten erstmals von Millionen Menschen auf der ganzen Welt live und im Bild verfolgt werden.

Die Inhalte, die vom Fernseher dargestellt werden werden von öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und privaten Sendern produziert und ausgestrahlt. Die Verbreitung erfolgt heute ausschließlich auf digitalem Weg. Als Übertragungswege werden Satellit, Kabel, terrestrische Ausstrahlung und DSL genutzt. 90% der deutschen Haushalte empfangen die Programme der Fernsehanstalten per Kabel oder Satellit.

Seit der EinfĂŒhrung des hochauflösenden Fernsehens HDTV werden viele Programmformate in HDTV produziert und ausgestrahlt. Um eine in HDTV produzierte Sendung auch in einem hochauflösendem Format sehen zu können, ist ein HDTV Fernseher erforderlich. Die aktuellen FernsehgerĂ€te sind fast alle fĂŒr HDTV mit einer Auflösung von 1920×1080 Pixeln ausgelegt. WĂ€hrend der EinfĂŒhrung von HDTV wurde diese Auflösung als Full-HD vermarktet. FernsehgerĂ€te mit dieser Auflösung sind in der Lage, Blu-rays in voller BildqualitĂ€t wiederzugeben. Die Fernsehanstalten in Deutschland senden ihre HD Programme noch in einer Auflösung von 1280 x 720 Pixeln, sodass das volle Potenzial moderner HD-Fernseher noch nicht voll ausgeschöpft wird. Die Produktion von HDTV-Inhalten in Zusammenhang mit dem neuen Breitbildformat 16 : 9 wurde erstmals im grĂ¶ĂŸeren Umfang wĂ€hrend des Confederations Cup im Jahr 2004 erprobt.

Ebenso wie beim Film beruht der Bewegungseindruck beim Fernsehen darauf, dass die schnell aufeinanderfolgenden Standbilder aufgrund der TrĂ€gheit des menschlichen Auges den Eindruck einer fließenden Bewegung erzeugen. Beim Film werden 24 Bilder pro Sekunde projiziert. FĂŒr moderne Produktionen haben sich 30 Bilder oder 60 Bilder pro Sekunde als Standard durchgesetzt. Das FernsehgerĂ€t erhöht die Frequenz der wiedergegebenen Bilder, um eine noch fließendere und flimmerfreie Bildwiedergabe zu gewĂ€hrleisten. Eine Bildwiederholfrequenz von 100 oder 200 Hertz ist bei modernen GerĂ€ten daher Standard.

Das FernsehgerĂ€t kann alle erdenklichen Programmformate wiedergeben. Dem Wesen des Mediums besonders entgegen kommen alle Ereignisse, die den Zuschauer das GefĂŒhl vermitteln, live dabei zu sein und das Weltgeschehen unmittelbar zu erleben. Daher zĂ€hlen Nachrichten, Sportereignisse und Unterhaltungssendungen zu den beliebtesten Programm Angeboten.

Ebenso wie das Radio war auch das Fernsehen in seiner FrĂŒhzeit ein flĂŒchtiges Medium. Es bestand fĂŒr private Nutzer ĂŒber viele Jahrzehnte lang keine Möglichkeit, eine Fernsehsendung aufzuzeichnen und zu einem spĂ€teren Zeitpunkt wieder zu geben. Dies fĂŒhrte dazu, dass Sendungen im Fernsehen oft den Takt fĂŒr die Gestaltung des Tagesablaufs Angaben. Zu den frĂŒhen Straßenfegern gehörten Serien wie 77 Sunset Strip oder die Verfilmungen von Francis Durbridge Krimis. Erst der Videorekorder gab dem Konsumenten seit den 80er Jahren eine grĂ¶ĂŸere UnabhĂ€ngigkeit und erweiterte das Fernsehen, indem es zum AbspielgerĂ€t fĂŒr Videfilme wurde.

Die große Akzeptanz, die das Fernsehen in der Gesellschaft erzielte und so einer schnellen Verbreitung der Apparate fĂŒhrte, wurde jedoch auch von vielen Seiten kritisch gesehen. BefĂŒrchtet wurde, dass sich die Zuschauer nur noch passiv berieseln lassen und sich von BĂŒchern oder kulturellen Veranstaltungen wie einem Museumsbesuch abwenden wĂŒrden. Diese Entwicklungen sind in dem befĂŒrchteten Ausmaß zwar nicht eingetreten, jedoch musste der bewusste Umgang mit dem Fernsehen, wie mit jeder neuen Technologie, erst erlernt werden. Ein Ă€hnliches PhĂ€nomen erleben wir heute in Zusammenhang mit dem Internet und der hohen Verbreitung von Smartphones.

Die große Zahl an Fernsehsendern macht es jedem Zuschauer möglich, ein fĂŒr seinen Geschmack treffendes Programm zu finden. Auch in der Bildung spielte das Fernsehen eine große Rolle, da viele Inhalte im Schulfernsehen oder auch in populĂ€rwissenschaftlichen Formaten einer breiten Öffentlichkeit dargestellt werden konnten. Das Fernsehen verĂ€nderte die Gesellschaft Punkt es wurde zum zentralen Element im Wohnzimmer und die Familie versammelte sich und schaute gemeinsam eine Show oder einen Krimi. Auch in der Politik spielte das Fernsehen eine große Rolle, da die Einflussmöglichkeiten erkannt wurden und Talkshow zu populĂ€ren Formaten worden, in denen Kontroverse Inhalte diskutiert werden konnten.

WĂ€hrend sich private Sender ĂŒber Werbung finanzieren, erfolgt die Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten zum Großteil ĂŒber eine RundfunkgebĂŒhr.

Die modernen Fernseher aus diversen Tests integrieren viele Features, die sukzessive im Zuge der technischen Entwicklung entwickelt wurden. Die ersten FernsehgerĂ€te besaßen eine kleine Bildröhre im Format 4 : 3 und gaben ein Schwarz-Weiß-Bild wieder. Da die Verbreitung der Fernsehsignale auf analogem Weg und terrestrisch erfolgte, war abhĂ€ngig von Wetterbedingungen und der verwendeten Antenne nicht selten mit Störungen des Empfangs zu rechnen. Das Farbfernsehen wurde in Deutschland Ende der 60er Jahre eingefĂŒhrt und bald um eine Stereo-Wiedergabe ergĂ€nzt.

Heute haben wir Dolby Sound Systeme, die dem Fernsehzuschauer ein multimediales Erlebnis fast wie im Kino ermöglichen. Auch die Bildschirme sind heute bedeutend grĂ¶ĂŸer als noch vor Jahrzehnten. Aufgrund der Flachbild Technologie und der Digitalisierung sind die GerĂ€te denn auch im Durchschnitt leichter als schwere RöhrengerĂ€te. Mit dem Siegeszug des Internets und der Verbreitung von BreitbandanschlĂŒssen wurden in viele moderne Fernseher Komponenten integriert, die einen Internetzugang und eine umfassende mediale Nutzung erlauben. Diese Fernseher werden als Smart-TV bezeichnet. Das moderne FernsehgerĂ€t wird immer mehr zum modernen Ausgabemedium fĂŒr Fernsehausstrahlungen und vom internen oder externen computer generierte Inhalte. So werden bereits seit langem auch viele Computerspiele auf dem FernsehgerĂ€t wiedergegeben, da die großen Bildschirme und die Brillanz in Verbindung mit der SoundqualitĂ€t ein intensiveres Spielerlebnis ermöglichen.

Wie funktioniert ein Fernseher?

Unsere Experten erklĂ€ren in diesem Ratgeber die Funktionsweise eines Fernsehers.Nicht jeder TV-Bildschirm funktioniert auf die gleiche Weise. Es gibt verschiedene Display-Arten, die alle auf einer anderen Technik der Darstellung basieren. So wurden seit Erfindung des Fernsehers und bis zur Jahrtausendwende fast ausschließlich RöhrengerĂ€te produziert. Diese GerĂ€te besaßen eine Kathodenstrahlröhre, die Elektronen aussendet. Die Elektronen trafen auf eine Leuchtstoffschicht. Auf der Leuchtstoffschicht befinden sich rote, grĂŒne und blaue Subpixel, die in der Kombination alle Farben darstellen können.

FernsehgerĂ€te mit Kathodenstrahlröhren bauen ein Bild zwar sehr schnell auf und besitzen eine lange Lebensdauer, allerdings haben sie einen hohen Stromverbrauch. Ihr grĂ¶ĂŸter Nachteil ist jedoch das hohe Gewicht und die große Bautiefe. Das Aus fĂŒr diese Technik kam mit dem hochauflösenden Fernsehen und dem damit einhergehenden neuen Bildformat. Die grĂ¶ĂŸten zuletzt im Bildformat 16:9 produzierten RöhrengerĂ€te besaßen ein Gewicht bis zu 80 kg bei einer Bildschirm-Diagonale von etwa 86 cm. Damit waren sie nicht mehr konkurrenzfĂ€hig zu Flachbildschirmen, die deutlich leichter waren und einen grĂ¶ĂŸeren Bildschirm boten.

Bei Plasmabildschirmen besteht jedes Subpixel aus einer mit Edelgas gefĂŒllten Kammer. Ein Transistor zĂŒndet die Kammer, wobei das Gas ionisiert wird und Plasma entsteht. Das Plasma erzeugt eine UV-Strahlung, die wiederum Leuchtstoff in den Farben Rot, GrĂŒn und Blau anregen und die jeweilige Lichtfarbe emittieren. Vorteil dieser Technik ist ein sehr hoher Kontrast und eine kurze Reaktionszeit. Nachteile sind das mögliche Einbrennen von statischen Bildern und der vergleichsweise hohe Stromverbrauch. Daher wurde die Produktion von Plasma-Fernsehern ebenso eingestellt wie die Produktion von RöhrengerĂ€ten.

Bei aktuellen FernsehgerĂ€ten kommt eine weitere Display-Technik zum Einsatz, die FlĂŒssigkristalle verwendet. Fernseher mit dieser Technik werden LCD-Fernseher genannt, wobei das LCD fĂŒr “Liquid Crystal Display” steht. Der Bildbereich eines LCD-Bilschirms wird von hinten mit einer Diffusorfolie gleichmĂ€ĂŸig ausgeleuchtet. Dieses Licht gelangt als erstes in einen Polarisator, der nur Licht in einer bestimmten Schwingungsrichtung passieren lĂ€sst. Als nĂ€chstes durchdringt das polarisierte Licht ein Glassubstrat, das als TrĂ€germaterial der folgenden Schichten dient. Unter anderem ist das jetzt eine Schicht aus Indium-Zinn-Oxid. Diese Substanz ist ein Halbleiter-Material, die fast vollstĂ€ndig transparent ist und beim LCD-Monitor dem Stromtransport dient.

Daran angeschlossen sind Transistoren, fĂŒr die eine besonders flache Bauform gewĂ€hlt wird, die “thin film transistors” genannt wird. Die AbkĂŒrzung TFT im TFT-Monitor verweist auf diese Bauteile. Nach diesen TFTs befindet sich der ausschlaggebende Teil des LCD-Displays, nĂ€mlich der FlĂŒssigkristall. Einfach gesagt hat diese Substanz flĂŒssige, aber auch feste Eigenschaften und wird hier verwendet, um das Licht zu sperren. Der FlĂŒssigkristall befindet sich jedoch nicht irgendwie hinter dem Transistor, sondern in einer nematischen Drehzelle oder Schadt-Helfrich-Zelle.

LCD-Bildschirme mit dieser Art von Zelle sind unter der Bezeichnung TN zu finden, was fĂŒr “twisted nematic” steht. Der FlĂŒssigkristall befindet sich zwischen zwei Schichten, die mit dem Kunststoff Polyimid beschichtet sind und die im 90-Grad-Winkel zueinander stehen. Da sich der FlĂŒssigkristall nach dieser OberflĂ€chenstruktur ausrichtet, ergibt sich im Kristall eine 90-Grad-Spirale. Sie kann nur Licht mit einer bestimmten Bewegungsrichtung aufnehmen, deshalb benötigt man den Polarisator. Entscheidend fĂŒr die Funktion ist jedoch ein zweiter Polarisator, der sich nach der TN-Zelle befindet. Er lĂ€sst nur Licht durch, das um 90 Grad gedreht wurde. Und eine TN-Zelle im Ausgangszustand bewerkstelligt genau diese 90-Grad-Drehung.

In diesem Zustand wird also das gesamte Licht durchgelassen. Liegt am Transistor jetzt aber eine Spannung an, dann dreht das elektromagnetische Feld den Kristall etwas zurĂŒck und damit auch das Licht. Es ist jetzt nur noch einem geringeren Lichtanteil möglich, den folgenden Polarisator zu passieren. Durch das Anlegen einer Spannung kann man also kontrollieren, welche LichtintensitĂ€t den Polarisator verlĂ€sst. Um nun noch Farbe ins Spiel zu bringen, befindet sich ein Farbfilter zwischen Kristall und Polarisator, der das Licht einfĂ€rbt. Dabei kommen wieder Rot, GrĂŒn und Blau zum Einsatz, die je einen Subpixel darstellen und zusammen einen Pixel, der durch Überlagerung und IntensitĂ€tsĂ€nderung der Subpixel das gesamte Farbspektrum darstellen kann. Die TN-Technologoie ist einfach und preiswert, hat jedoch schlechte Kontrastwerte und lĂ€sst nur eingeschrĂ€nkte Blickwinkel zu. Aus diesem Grund werden in besseren LCD-Fernsehern IPS und VA Displays verbaut.

Beide Systeme schaffen es, durch eine verbesserte Anordnung der FlĂŒssigkristalle den Kontrast und den maximalen Blickwinkel zu verbessern. Ein Nachteil des IPS-Panel ist, dass es dicker ist, daher wird eine stĂ€rkere Hintergrundbeleuchtung benötigt, was einen höheren Stromverbrauch nach sich zieht. Beim VA-Panel muss man mit Einbußen in der Geschwindigkeit rechnen.

FlĂŒssigkristalle werden bereits seit vielen Jahren fĂŒr Displays verwendet. Zu den frĂŒhesten Anwendungen zĂ€hlten Taschenrechner und Uhren. Doch erst seit den 90er Jahren kann diese Darstellungstechnik auch die hohen Anforderungen erfĂŒllen, die an einen Monitor fĂŒr Fernsehen oder Computer gestellt werden. Da die Kristalle eines LCD-Displays nicht von selbst leuchten, mĂŒssen sie beleuchtet werden. Bis vor wenigen Jahren wurde fĂŒr die Hintergrundbeleuchtung von LCD-Fernsehern Kaltkathodenröhren genutzt. Seit wenigen Jahren werden zunehmende LEDs zu diesem Zweck eingesetzt, da sie den Bildschirm gleichmĂ€ĂŸiger ausleuchten. Außerdem sind sie umweltvertrĂ€glich und ausgesprochen langlebig.

Die jĂŒngste Technologie fĂŒr die Bildausgabe am Fernseher heißt OLED. Die AbkĂŒrzung steht fĂŒr “Organische lichtemittierende Dioden”. Da diese Dioden selbstleuchtend sind, kommen die OLED-Bildschirme ohne Hintergrundbeleuchtung und Polarisationsfilter aus. OLED-Fernseher erzielen hohe Kontrastwerte. Sie brillieren daneben mit einer ĂŒberaus breiten Farbpalette und geringen Reaktionszeiten. Im Gegensatz zu fremdbeleuchteten LCD-Fernsehern sind OLED-TVs auch in der Lage, ein tiefes Schwarz darzustellen. Durch den einfachen und dĂŒnnen Aufbau lassen sich sogar flexible Displays herstellen. Nachteil der OLED-Fernseher ist noch ihr relativ hoher Preis, jedoch ist in den nĂ€chsten Jahren im Zuge einer grĂ¶ĂŸeren Marktdurchdringung mit sinkenden Preisen zu rechnen.

Vorteile und Anwendungsbereiche

Nahezu 100% aller deutschen Haushalte haben mindestens einen Fernseher in der Wohnung stehen. Viele Haushalte haben einen zweiten Fernseher, der zum Beispiel in der KĂŒche oder im Kinderzimmer steht. Die GrĂŒnde sind nachvollziehbar: Nachrichten, Unterhaltung und Sport zu verfolgen, ist eine beliebte BeschĂ€ftigung, denen man unabhĂ€ngig vom jeweiligen Aufenthaltsort gerne nachgeht. Daher steht auch in vielen BĂŒros oder in WerkstĂ€tten ein Fernseher, der fĂŒr die Unterhaltung in der Pause sorgt oder bei aktuellen Sportereignissen die Belegschaft versammelt.

Ein moderner Fernseher hat viel Vorteile.Moderne Fernseher aus den Tests 2019 lassen sich leichter transportieren als frĂŒhere GerĂ€te, da sie weniger wiegen und sich schnell in Betrieb setzen lassen. Auch wenn am Einsatzort kein Kabelanschluss oder Satellitenempfang möglich ist, ist in vielen Ballungsgebieten der Fernsehempfang per Antenne möglich. Viele Smart TVs ermöglichen es zudem, via Internet auf die Inhalte von Fernsehanstalten und viele Livestreams zuzugreifen.

Bei großen Sportereignissen wie einer Fußballweltmeisterschaft findet in vielen StĂ€dten ein Public Viewing statt. Vor den großen LeinwĂ€nden versammeln sich Sportbegeisterte und hoffen auf den Sieg ihrer Mannschaft. Aber auch viele GaststĂ€tten und Restaurants hĂ€ngen bei Events aller Art Fernseher auf, um Ihre GĂ€ste kurzweilig zu unterhalten.

Moderne FernsehgerĂ€te aus diversen Tests 2019 besitzen Schnittstellen, die eine Verbindung mit einer Reihe von digitalen GerĂ€ten ermöglichen. Viele Kabelanbieter bieten Set-Top-Boxen an, die den Empfang von verschlĂŒsselten Sendern erlauben. Auch viele Online-Streaming Anbieter haben GerĂ€te im Angebot, die sich unkompliziert ĂŒber den HDMI-Anschluss eines FernsehgerĂ€ts anschließen und in Betrieb nehmen lassen. Mit diesen GerĂ€ten können auch Inhalte von einem Smartphone oder Tablet auf dem Fernseher wiedergegeben werden.

Moderne Smart TVs kommunizieren mit einem Router und lassen sich auf diese Weise als direktes WiedergabegerĂ€t von Inhalten aus dem Internet nutzen. Zu den gerne in Verbindung mit einem Fernseher genutzten GerĂ€ten zĂ€hlen DVD-Player, Blu-ray-Player, Soundsysteme und die Konsolen von Anbietern wie Playstation oder Xbox. Die EinfĂŒhrung von HDTV hat das Fernseherlebnis bereits deutlich vergrĂ¶ĂŸert. Ultra-HD Fernseher sind fĂŒr eine noch höhere Auflösung vorbereitet und sind der Lage, die vierfache HDTV-Auflösung wiederzugeben. In Verbindung mit einer Heimkinoanlage genießt der Fernsehzuschauer von heute sogar Dolby Surround Sound und kann sich ĂŒber ein System von Frontlautsprechern, RĂŒcklautsprechern und Subwoofer wie im Kino beschallen lassen.

Fernseher sind in vielen GrĂ¶ĂŸen erhĂ€ltlich, von 19 Zoll bis ĂŒber 70 Zoll. Dies entspricht Bild-Diagonalen von 40 cm bis fast 200 cm. Viele FernsehgerĂ€te sind mit mehreren Tunern fĂŒr die Empfangswege DVB-T2 (Antenne), DVB-C (Kabel) und DVB-S (Satellit) ausgerĂŒstet. Die Tuner erlauben es, HDTV-Signale zu verarbeiten und machen einen zusĂ€tzlichen Receiver in Form einer Set-Top-Box ĂŒberflĂŒssig.

Flachbild-TVs haben gegenĂŒber ihren klobigen VorlĂ€ufern mit Röhren den Vorteil, dass sie schwenkbar sind und auf den Blickwinkel einer Person eingestellt werden können. Die meisten Flachbildfernseher sind auch fĂŒr die Anbringung an einem Wandhalter vorbereitet. Die Installation von Fernsehern per Wandhalter ist besonders in vielen öffentlichen Bereichen eine gern genutzte Variante. Typische Bereiche, in denen WandtrĂ€ger genutzt werden, sind Gastronomie, KrankenhĂ€user, Bildungseinrichtungen und Hotels.

Einige Hersteller wie LG und Samsung verwenden fĂŒr die Beschreibung der BildqualitĂ€t ihrer Fernseher Begriffe wie PMI (Picture Master Index) oder PQI fĂŒr (Picture Quality Index). Zur Berechnung dieser Werte werden Parameter wie Klarheit des Bildes, Kontrast und die Wiedergabe von Farbe reingezogen. Da die Grundlagen fĂŒr die Berechnung der QualitĂ€ten von den Herstellern nicht transparent dargelegt und von anderen Herstellern nicht ĂŒbernommen werden, ist mit den herstellerseitig vergebenen QualitĂ€tszertifikaten jedoch keine große Aussagekraft verbunden.

Fernseher wurden im Laufe der Jahre immer grĂ¶ĂŸer, aus Schwarz-Weiß wurde Farbe, die Bildauflösung wurde höher, und auch beim Ton legten die GerĂ€te krĂ€ftig zu. Doch bis vor wenigen Jahren blieb den GerĂ€ten eine weitere Dimension versagt – die dritte Dimension. Erst vor einigen Jahren erschienen die ersten 3D-Fernseher. Diese Fernseher verwenden verschiedene Technologien, die ein 3D-Fernseherlebnis mit oder ohne Brille erlauben.

Ein populĂ€res und bei vielen Herstellern eingesetztes 3D-Verfahren setzt auf den Einsatz einer Shutterbrille. Eine Shutterbrille besitzt zwei Lichtventile in Form von Liquid Crystal Shutters, die Licht durchlassen oder ausschließen. Die Shutterbrille synchronisiert sich mit dem TV und lĂ€sst abwechselnd immer nur das fĂŒr das linke oder rechte Auge bestimmte Bild hindurch. Vorteil dieses Verfahrens ist, dass es auch bei Full HD verwendet werden kann und zu keiner Reduzierung der Bildauflösung fĂŒhrt. Ein Nachteil ist der relativ große Helligkeitsverlust, der beim Betrachter den Eindruck eines wenig brillanten Bildes erzeugt.

Die zweite verbreitete Technik bei 3D-Fernsehern verwendet Polarisationsbrillen wie im Kino. Die GlĂ€ser dieser 3D-Brillen sind in verschiedenen Schwingunsrichtungen polarisiert. Die beiden Bilder fĂŒr das linke und rechte Auge werden in unterschiedlicher Polarisation und gleichzeitig ausgegeben. Daraus ergibt sich aber auch ein Nachteil: Da die Bildausgabe beider KanĂ€le zeitgleich erfolgt, kann nur die halbe Full HD Auflösung erreicht werden. DafĂŒr ist der Helligkeitsverlust bei Polarisationsbrillen geringer. Außerdem sind sie leichter und gĂŒnstiger als Shutterbrillen.

Einige Fernseher bieten ein 3D-Erlebnis ohne jede Brille. Eine im Fernseher integrierte Kamera scannt das Gesicht des Zuschauers und eine ausgeklĂŒgelte Steuerung richtet im Display integrierte Minilinsen so aus, dass linkes und rechtes Auge die zugeordneten Bildinformationen erhalten. Um in den vollen 3D-Genuss zu kommen, muss sich der Zuschauer jedoch innerhalb eines bestimmten Radius vor dem GerĂ€ts befinden. Der rĂ€umliche Eindruck reicht zudem nicht an die Verfahren mit 3D-Brille heran.

In jĂŒngster Zeit hat die 3D-Technik interne Konkurrenz durch Fernseher erhalten, die ein rĂ€umliches und realistisches Bilderlebnis durch gewölbte Displays und eine ultrahohe Auflösung erreichen. Als Standard hat sich eine Auflösung von 3840 x 2160 px etabliert, die unter der Bezeichung Ultra-HD, Quad-Full-HD oder 4K vermarktet wird. Die Preise vieler Fernseher mit Ultra-HD Auflösung haben mittlerweile ein Niveau erreicht, das sich kaum noch von Full-HD Fernsehern unterscheidet.

Sowohl bei 3D-Fernsehern als auch bei Ultra-HD Fernsehern ist zu beachten, dass ein entsprechendes Bildmaterial Voraussetzung fĂŒr den ungetrĂŒbten Filmgenuss ist. 3D-Fernseher können nur in 3D produzierte Sendungen und Filme in 3D ausgeben. Die Wiedergabe von Ultra-HD setzt den Anschluss eines Bluray Ultra-HD Players voraus, der mit einem Ultra-HD Bluray Movie bestĂŒckt ist. Seitens der Rundfunkanstalten und Privatsender wird die Ausstrahlung von Ultra-HD noch auf sich warten lassen, da die erforderlichen technischen Investitionen mit hohen AufwĂ€nden verbunden sind..

Welche Arten von Fernsehern gibt es?

Es gibt inzwischen verschieden Arten von Fernsehern.Über viele Jahre lang war der Röhrenfernseher die einzige verfĂŒgbare Technologie fĂŒr Fernseher. Durch die lange Produktionszeit erreichten Fernseher dieser Bauart einen hohen Reifegrad und waren sehr ausfallsicher. Auch die BildqualitĂ€t konnte durch Optimierung der Lochmaske und Verfahren wie PALplus gesteigert werden. Mit dem Einzug der Flachbildfernseher war jedoch ihre Zeit gekommen. Flachbildfernseher haben seit der Jahrtausendwende zunehmend die Wohnzimmer erobert. Beschleunigt wurde der Aufstieg der Flachbildschirme durch das digitale Fernsehen und den damit einhergehenden Standard HDTV.

Bis vor einigen Jahren hatten KĂ€ufer bei Flachbildfernsehern die Wahl zwischen Plasma-Fernsehern und LCD-Fernsehern. Das Display von Plasma-Fernsehern ĂŒberzeugte durch einen satten Kontrast und einen tiefen Schwarzwert. Die aufwĂ€ndige Technologie von Plasma-Bildschirmen resultierte allerdings neben einem höheren Stromverbrauch auch in einem höheren Preis gegenĂŒber LCD-Fernsehern. Aus technischen und ökonomischen GrĂŒnden kam die Plasma-Technologie nur fĂŒr große Fernseher in Betracht. Andererseits konnte die BildqualitĂ€t von LCD-Fernsehern im Laufe der Jahre sukzessive gesteigert werden. Die neueste Generation von LCD-Bildschirmen mit dynamisch angesteuerten Backlight-LEDs ĂŒberzeugt auch anspruchsvolle Konsumenten. Der Marktanteil von Plasma-Fernsehern sank daher stĂ€ndig und betrug am Schluss nur noch 5 Prozent. Das Ende der Plasma-Fernseher besiegelten Fernseher mit OLED-Displays, die eine noch bessere BildqualitĂ€t erzielen. Seit 2014 werden keine Plasma-Fernseher mehr produziert.

Alle aktuellen TV-GerĂ€te im Handel verwenden LCD-Displays oder OLED-Displays. Das Display von LCD-Fernsehern ist nicht selbstleuchtend und muss durch eine fremde Lichtquelle beleuchtet werden. FĂŒr die Hintergrundbeleuchtung werden Leuchtstoffröhren oder LEDs eingesetzt. LEDs können den Bildschirm bis in die Ecken gleichmĂ€ĂŸig ausleuchten und haben die Leuchtstoffröhren weitestgehend abgelöst. Da LED-Leuchtmittel sehr schlank sind, können die Bildschirme auch sehr flach ausfallen.

Weitere VorzĂŒge sind ein geringer Stromverbrauch, eine stabile Farbtemperatur und eine lange Lebensdauer. Kaltkathodenröhren sind weniger umweltvertrĂ€glich als LEDs und verbrauchen mehr Strom, auch deshalb verwenden fĂŒhrende Hersteller wie LG und Sony seit 2013 ausschließlich LEDs fĂŒr die Hintergrundbeleuchtung von LCD-Fernsehern. Die vom Handel gelegentlich verwendete Bezeichnung “LED-Fernseher” fĂŒr LCD-Fernseher mit LED-Hintergrundbeleuchtung ist etwas irrefĂŒhrend, da sie den Einsatz von LEDs als bildausgebende Elemente assoziiert. Dies ist im Gegensatz zu Fernsehern mit OLED-Displays nicht der Fall.

Viele LCD-Fernseher beleuchten den Bildschirm aus in den Rahmen des Displays integrierten LEDs heraus. Spiegel und Lichtleiter verteilen das aus den BildschirmrĂ€ndern einstrahlende LED-Licht und gewĂ€hrleisten ein gleichmĂ€ĂŸig verteiltes Hintergrundlicht. Mit dieser Bauform lassen sich besonders gĂŒnstige und flache Displays fertigen. AufwĂ€ndiger, dafĂŒr noch gleichmĂ€ĂŸiger, erfolgt die Hintergrundbeleuchtung mit ĂŒber das gesamte Display-Feld verteilten LEDs. Diese Fernseher werden mit Bezeichnungen wie Full Array TV oder Direkt-LED vermarktet. Die neueste Generation von LCD-Fernsehern mit flĂ€chiger LED-Hintergrundbeleuchtung steuert die einzelnen LEDs dynamisch an und dimmt sie abhĂ€ngig vom ausgegebenen Bildinhalt. Auf diese Weise lĂ€sst sich ein besserer Kontrast von LCD-Displays erzielen, da dunkle Bildstellen schwĂ€cher ausgeleuchtet werden und einzelne LEDs in tief abgeschatteten Bildzonen auch vollstĂ€ndig abgeschaltet werden können.

Fernseher mit OLED-Displays verwenden organische Leuchtdioden und bieten im Vergleich zu allen anderen Flachbild-TVs die beste BildqualitĂ€t. Die Werte fĂŒr Kontrast und Farbraum ĂŒbertreffen selbst die besten LCD-Displays. Dabei ist ein OLED-Display vergleichsweise einfach aufgebaut. Die Hintergrundbeleuchtung entfĂ€llt, da die bildgebende Schicht der OLEDs selbst leuchtet. Basis eines OLED-Displays ist eine Schicht aus transparentem Indiumzinnoxid. Dieser Halbleiter dient als Anode.

DarĂŒber wird eine aus organischen Kohlenwasserstoffen bestehende Leuchtschicht aufgedampft. Eine darauf gelegte metallische Folie kapselt die Leuchtschicht luftdicht ein und stellt die Kathode des Displays dar. Der gesamte OLED-Leuchtkörper ist unter 1 mm dick.

Dies macht OLED-Displays sehr schlank und zum idealen Display fĂŒr Curved TVs. OLED-Fernseher erreichen nicht ganz die hohe Leuchtkraft von LCD-Fernsehern. Wer sein TV daher hauptsĂ€chlich tagsĂŒber und in einem von Licht durchfluteten Raum einsetzen will, erhĂ€lt mit einem leistungstarken LCD-TV eine höhere Brillanz. Ein weiterer Nachteil von OLED-Fernsehern ist der durch die neuartige Technologie bedingte höhere Preis.

Als Ultra HD Fernseher werden alle TV-GerĂ€te bezeichnet, die eine Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln und damit die vierfache HD-Auflösung darstellen können. Ultra HD GerĂ€te sind bereits ab einer BildschirmgrĂ¶ĂŸe von 40 Zoll im Angebot. Ein Prozessor skaliert Medien mit niedrigerer Auflösung derart hoch, dass bei Betrachtung von HD Material nur minimale QualitĂ€tseinbußen auftreten. Die Spitzenmodelle unter den Ultra HD Fernsehern besitzen außerdem den neuen Standard HDR (High Dynamic Range) und erzielen so eine noch höhere BildqualitĂ€t. Durch spezielle lichtleitende Folien oder phosphoreszierende LEDs können Ultra HD Fernseher mit HDR-Technik einen außergewöhnlich hohen Kontrast und eine große Bandbreite an Farben darstellen. Ultra HD Fernseher mit dieser Technik an Bord tragen das GĂŒtesiegel “Ultra HD Premium”.

Der KÀufer eines Ultra HD Fernsehers sollte wissen, dass die Anschaffung eine Investition in die Zukunft darstellt. Die Auswahl an Ultra HD Blu-rays und Streaming-Angeboten ist noch eingeschrÀnkt, wird jedoch ausgebaut. Deutsche Fernsehsender beschrÀnken sich bis auf weiteres noch auf die Ausstrahlung in HD.

Folgendes wude in einem  Fernseher Test 2019 getestet

FĂŒr die Beurteilung der BildqualitĂ€t wurden im Fernseher Test 2019 die folgenden Testkriterien herangezogen:

  • Auflösung
  • Maximale Bildhelligkeit
  • Bildwiederholungsrate
  • Blickwinkel (horizontal/vertikal)
  • Kontrast
  • Farbraum
  • Bild-Störungen

Die meisten aktuellen Fernseher bieten eine Auflösung in Full HD (1920 x 1080 Pixel) an. Modelle mit kleineren BildschirmgrĂ¶ĂŸen begnĂŒgen sich oft mit einer Auflösung von 1366 x 768 Pixel (720p). Fernseher der Premium-Klasse brillieren mit einer Auflösung in Ultra HD / 4K. Bei 3840 x 2160 Pixel wird jedes Detail sichtbar, wenn Fotos oder Filme in entsprechender Auflösung vorliegen. In einem Ferseher Test 2019 haben Testpersonen nur GerĂ€te der identischen Auflösung miteinander verglichen.

Wichtige Parameter fĂŒr die Beurteilung sind die maximale Bildhelligkeit, die Bildwiederholungsrate und der Blickwinkel:

Wir haben verschiedene Kriterien in unserm Fernseher Test mit einfließen lassen.Die maximale Bildhelligkeit ist entscheidend, wenn ein Fernseher ĂŒberwiegend tagsĂŒber eingesetzt wird. Bilder leuchtschwacher Fernseher wirken bei hellem Tageslicht kontrastarm und verwaschen, da das menschliche Auge auf die allgemeine Raumhelligkeit adaptiert bleibt. Hinzu kommen oft störende Reflexe, die abhĂ€ngig vom Panel und je nach Lichteinfall die Erkennbarkeit der Bilder herabsetzen können. Wer einen großen Flachbildfernseher als PrĂ€sentationsmedium fĂŒr berufliche Zwecke einsetzen will, sollte beim Kauf auf ausreichende Helligkeit und geringe Blendwirkung des Panels achten. Im externen Fernseher Test prĂŒften die Tester, welche GerĂ€te sich fĂŒr einen Einsatz bei Tageslicht auszeichnen.

Eine hohe Bildwiederholungsrate lĂ€sst eine flĂŒssige Darstellung von BewegungsablĂ€ufen zu. Aus diesem Grund wird im Kino jedes projizierte Einzelbild zwei Mal abgedunkelt, so dass eine Frequenz von 72 Hz statt nur 24 Hz entsteht. Beim Fernseher weist die Bildwiederholungsrate aus, wie oft das Bild pro Sekunde vom Fernseher aufgebaut wird. Sie wird auch als Real Motion Rate (RMR) bezeichnet. Typische und ausreichende Werte sind 100 Hz und 200 Hz.

Bei modernen Smart-TVs werden weitere Techniken wie die Erzeugung von Zwischenbildern und die dynamische Einbeziehung der Hintergrundbeleuchtung genutzt, um Ruckeln und UnschĂ€rfen auszuschalten. Im Idealfall profitiert der Betrachter von scharfen Bildern mit natĂŒrlich wirkenden ÜbergĂ€ngen. Diese kĂŒnstliche Bildwiederholungsrate wird von Herstellern mit Marketing-Begriffen wie Clear Motion Rate (CMR) oder Motion Clarity Index (MCI) umschrieben. Da die Werte der einzelnen Hersteller untereinander nicht vergleichbar sind, bezog man sich bei einem Fernseher Test ausschließlich auf die echte Bildwiederholungsrate (RMR) und ließ zusĂ€tzlich ein Testpublikum zur QualitĂ€t der Wiedergabe bewegter Bilder entscheiden.

Der eingeschrĂ€nkte Blickwinkel war frĂŒher das Manko vieler Fernseher mit LCD-Displays. Bei neuen GerĂ€ten konnte durch technische Maßnahmen eine Erweiterung des Blickwinkels erreicht werden. Besonders Fernseher mit OLED-Displays lassen sich auf Grund ihres selbstleuchtenden Displays auch von Ă€ußerst engen Winkeln aus betrachten.

Kontrastumfang und Farbraum bestimmen die Dynamik der Bildwiedergabe. Mit einer gezielten Ansteuerung der fĂŒr die Hintergrundbeleuchtung eines LCD-Displays genutzten LEDs lassen sich die Werte optimieren. Die prozessorgesteuerte, individuelle Abdunklung einzelner LEDs sorgt fĂŒr satte Schwarztöne und brillante Spitzlichter. In einem Test prĂŒften Testpersonen, in welchen Fernsehern das Local Dimming zu einer effektiven Anhebung der BildqualitĂ€t fĂŒhrt.

Das Bild eines Flachbildfernsehers sollte gleichmĂ€ĂŸig bis in die Ecken ausgeleuchtet sein. Leider gelingt dies nicht allen GerĂ€ten gut. Schatten oder andere störende Strukturen im Bild können durch ein Zusammenspiel mehrerer Effekte ausgelöst werden. Die Auslegung der Hintergrundbeleuchtung ist nur ein Faktor von vielen. Zu den unerwĂŒnschten BeeintrĂ€chtigungen bei der Bildausgabe zĂ€hlen Blooming, Clouding, Banding und der Halo-Effekt:

  • Blooming
  • Clouding
  • Banding
  • Halo
Blooming kann bei LED-Fernsehern mit dynamischer Ansteuerung der Hintergrundbeleuchtung auftreten. Das PhĂ€nomen entsteht, wenn eine einzelne, fĂŒr die Ausleuchtung eines helles Bildsegments verantwortliche LED in benachbarten Sektoren liegende, abgedunkelte LEDs ĂŒberstrahlt. Je kleiner das von einer LED verwaltete Segment ausfĂ€llt, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit fĂŒr das Auftreten des Blooming-Effekts. Eine große Anzahl von LEDs erhöht jedoch die Kosten und den Energieverbrauch, daher setzen viele Hersteller auf eine intelligente Regulierung der LEDs. Im Test prĂŒften Testpersonen anhand kontrastreicher Testbilder und Testvideos, bei welchen GerĂ€ten der Blooming-Effekt auftritt.
Wenn auf dunklen BildflĂ€chen helle, wolkenförmige Stellen sichtbar werden, handelt es sich um Clouding. Dieser Bildfehler tritt hauptsĂ€chlich bei LED-Fernsehern ohne Local Dimming auf und wird durch ĂŒbermĂ€ĂŸige WĂ€rmeentwicklung oder ein verzogenes Panel verursacht. Die betroffenen LCD-Zellen können ihre Ventilfunktion nicht mehr einwandfrei ausĂŒben und dichten das Hintergrundlicht in dunklen Bildszenen unzureichend ab. Im externen Fernseher Test wurden alle Panels auf Clouding-Effekte hin geprĂŒft.
Beim Banding werden streifenförmige Passagen des Bildschirms nicht voll ausgeleuchtet. Die Streifen können vertikal oder horizontal in Erscheinung treten. Banding erscheint ĂŒberwiegend bei LED-Fernsehern mit Edge-LED Hintergrundbeleuchtung. Die Ursache liegt am Verfahren, mit dem das Licht aus den Bildschirmkanten auf den Hintergrund des LCD-Displays umgelenkt wird. Es wurde getestet, ob die fĂŒr Edge-LED Fernseher verwendeten Lichtleiter oder Lichtfolien eine gleichmĂ€ĂŸige Ausleuchtung des Bildschirms gewĂ€hrleisten.
Der Halo-Effekt bezeichnet schweifförmige Strukturen an bewegten Objekten. Verursacht werden kann diese unerwĂŒnschten Erscheinung durch die Zwischenbildberechnung, die vom Prozessor des Fernsehers fĂŒr eine flĂŒssige Darstellung von Bildinhalten vorgenommen wird. Das Generieren von Zwischenbildern ist vor allem bei Spielfilmen nĂŒtzlich, die auf Grund der traditionell bedingten Bildfrequenz von 24 Bildern pro Sekunde ansonsten leicht ruckelnd wahrgenommen wĂŒrden. Die Zwischenbildberechnung darf jedoch nicht zu Verwischungen an neutralen Bildinhalten fĂŒhren. Es wurde auch getestet, ob und in welchem Umfang der Halo-Effekt auftritt.

Abgesehen von den technischen Daten wurde auch die subjektive Wahrnehmung des TV-Bildes gewertet. Verschiedene Testpersonen unterschiedlichen Alters gaben ihre Wertungen ab. Hierzu wurden Szenen aus Blu-Ray Movies und populÀre TV-Sendungen bei Tageslicht und bei gedimmtem Licht betrachtet. Getestet wurde auch, wie gut das Upscaling von DVD-Filmen erfolgt.

Ein Fernseher prĂ€gt allein durch seine GrĂ¶ĂŸe entscheidend die Gestaltung eines Raums, daher wurde auch das Design im Ferseher Test bewertet. Jeder Mensch hat einen anderen Ă€sthetischen Sinn, jedoch lassen sich allgemeine Aussagen zu Wertigkeit und zum Erscheinungsbild treffen. Hierzu wurde die VerarbeitungsqualitĂ€t von Panel, Rahmen und Standfuß im Fernseher Test ĂŒberprĂŒft.

In Deutschland sehen die Menschen tĂ€glich fast 4 Stunden fern. Bei dieser Nutzungsdauer lohnt es sich, bei der Auswahl des GerĂ€ts auf einen geringen Stromverbrauch zu achten. Moderne LED- und OLED-Fernseher verbrauchen zwar generell weniger Energie als ihre VorgĂ€nger, doch gibt es deutliche Unterschiede. Im Ferseher Test filterten Testpersonen die GerĂ€te heraus, die besonders sparsam mit Energie umgehen. In den externen Fernseher Tests 2019 wurde auch getestet, wie viel Strom ein Fernseher im Standby-Betrieb verbraucht. Denn ein Fernseher wird nicht selten ĂŒber Stunden im Standby-Modus gehalten.

Moderne FernsehgerĂ€te sollten auch die Standards HBB TV und DLNA erfĂŒllen:

  • HBB
  • DLNA
  • 3D-Fernseher
  • Tuner
  • PVR
HBB steht fĂŒr Hybrid Broadcast Broadband und ermöglicht es, mit einem Smart-TV ĂŒber die vom Hersteller implementierten Apps und Anbindungen hinaus ergĂ€nzende Angebote aus dem Internet zu nutzen. Hierzu zĂ€hlen multimedial aufbereitete Programminformationen, TV-Ausgaben der Mediatheken und Vernetzungen mit Internetangeboten aller Art. Der Fernsehzuschauer kann mit HBB interaktiv in live ausgestrahlte Formate eingreifen, soziale Netzwerke nutzen oder ein Shopping-Angebot unmittelbar wahrnehmen. Mittlerweile unterstĂŒtzen die meisten Smart-TVs den HBB-Standard. Beim Kauf sollte dennoch auf eine entsprechende Auszeichnung geachtet werden.
DLNA ist ein Standard, nach dem sich im Heimnetzwerk verschiedene GerÀte untereinander vernetzen lassen. Beherrscht ein Fernseher den DLNA-Standard, kann er Medien von beliebigen ZuspielgerÀten wie Tablet, Smartphone oder Digitalkamera verarbeiten. Zu diesem Zweck wird der Fernseher per Router in das Netzwerk eingebunden. Auch auf einem zentralen Medienserver ausgelagerte Bilder und Videos können so auf einem Smart-TV wiedergegeben werden.
Liebhaber von 3D-Filmen legen Wert auf die 3D-Tauglichkeit eines Fernsehers. Anderen ist dieses Feature weniger wichtig. In jedem Fall ist die Entscheidung vor dem Kauf zu treffen, denn die NachrĂŒstung eines Fernsehers auf 3D ist nicht möglich. FĂŒr die Betrachtung von 3D-Filmen ist eine 3D-Brille erforderlich. Bei den meisten Herstellern sind zwei 3D-Brillen im Lieferumfang enthalten. In Fernseher Tests wurde getestet, welche 3D-Modelle das beste rĂ€umliche Erlebnis vermitteln. Wert gelegt wurde auch auf einen hohen Tragekomfort der mitgelieferten 3D-Brille. Mit einem 3D-Fernseher kann der Zuschauer einen Film intensiver erleben. Das gleiche Ziel wollen Hersteller auch allein mit gewölbten Bildschirmen erreichen. Angeboten werden die Curved Fernseher ab einer Panel-GrĂ¶ĂŸe von 40 Zoll. Testpersonen prĂŒften im Fernseher Test, welchen Bildeindruck Curved GerĂ€te im Vergleich zu Fernsehern mit flachen Bildschirmen und 3D-TVs hinterließen.
Damit das Fernsehsignal vom Fernseher verarbeitet werden kann, muss das GerĂ€t mit einem Empfangsteil ausgestattet sein. Die Tuner sind fĂŒr die verschiedenen Empfangsarten ausgelegt:

? DVB-T fĂŒr Antennenfernsehen in SD
? DVB-T2 fĂŒr Antennenfernsehen in HD (ab Juni 2017)
? DVB-C fĂŒr Kabelfernsehen
? DVB-S fĂŒr Satellitenfernsehen

Fernseher, die mit Tunern fĂŒr Antenne, Kabel und Satellit ausgestattet sind und alle Empfangswege abdecken, tragen das Label “Triple Tuner”. Beim Antennenfernsehen findet ein technischer Generationswechsel statt. Per DVB-T2 lassen sich in vielen BallungsrĂ€umen Sendungen in Full HD empfangen. Dazu muss der Fernseher jedoch mit einem DVB-T2 Tuner ausgerĂŒstet sein. Wer in einem von DVB-T2 versorgten Gebiet wohnt und auf Antennenfernsehen Wert legt, sollte daher beim Kauf darauf achten, dass der Fernseher den neuen Standard unterstĂŒtzt und das grĂŒne DVB-T2 Logo trĂ€gt. Tester prĂŒften im Fernseher Test, welche GerĂ€te mit Triple Tuner ausgestattet sind und den neuen Antennenfernsehstandard DVB-T2 unterstĂŒtzen.

Um einen Fernseher mit einer möglichst großen Anzahl anderer GerĂ€te kombinieren zu können, sollten ausreichend AnschlĂŒsse vorhanden sein. Wichtig ist eine ausreichende Zahl von HDMI-EingĂ€ngen. So lassen sich auch Streaming-Sticks und Streaming-Boxen nutzen, wie sie von Google und Amazon angeboten werden. Ein aktueller Fernseher sollte den HDMI-Standard 1.4 unterstĂŒtzen. Ein USB-Eingang ist fĂŒr den Anschluss von Digitalkameras und externen Festplatten von Nutzen.

Wenn Fernseher mit einer Technologie fĂŒr USB-Recording und zeitversetzte Fernsehaufzeichnungen ausgestattet sind, lassen sich Sendungen ĂŒber eine integrierte oder am USB-Anschluss angeschlossene Festplatte aufnehmen. Eine externe Festplatte wird automatisch vom Fernseher erkannt und eingebunden. Die Sendungen lassen sich sofort aufnehmen, ĂŒber die elektronische Programmzeitschrift des Fernsehers programmieren oder per Timeshift zeitversetzt speichern. Im externen Fernseher Test prĂŒften Testpersonen, wie gut bei Fernsehern mit PVR das Aufnehmen funktioniert und wie intuitiv die Bedienung ist.

Fernseher – Kurzinformation zu fĂŒhrenden Herstellern

Hisense

Hisense

Der VorlĂ€ufer des chinesischen Elektronikkonzerns Hisense wurde im Jahr 1969 unter dem Namen Qingdao gegrĂŒndet. Im Jahr 1979 begann das Unternehmen mit der Herstellung von FernsehgerĂ€ten. Mehreren Übernahmen anderer Hersteller folgte eine Kooperation mit Loewe und dem japanischen Hitachi-Konzern. Hisense zĂ€hlt zu den grĂ¶ĂŸten Herstellern von TV-GerĂ€ten und betreibt außer 16 Produktionsstandorten auch 11 Entwicklungslabore.

LG

LG

Das sĂŒdkoreanische Unternehmen LG stellt seit 1958 elektronische KonsumgĂŒter her. Bis zum Jahr 1995 wurden die Produkte von LG unter der Marke Goldstar vertrieben. Zum breiten Produktsortiment von LG gehören neben Fernsehern auch Klimaanlagen, Smartphones und GroßgerĂ€te fĂŒr den Haushalt. LG zĂ€hlt zusammen mit Samsung zu den fĂŒhrenden Herstellern von LCD-Displays. Bei Ultra HD Fernsehern ist LG einer der MarktfĂŒhrer.

Samsung

Samsung

Der Mischkonzern Samsung wurde im Jahr 1938 als LebensmittelgeschĂ€ft gegrĂŒndet. Bis heute ist Samsung der grĂ¶ĂŸte Hersteller von Lebensmitteln in SĂŒdkorea. Seit den 70er Jahren befasst sich das Unternehmen mit Sitz in Seoul auch mit der Herstellung von elektronischen Artikeln. Samsung produziert zahlreiche Artikel im Bereich Consumer Electronics. Zu den bekanntesten Produkten von Samsung zĂ€hlen Smartphones und Fernseher.

TCL

TCL

Das im Jahr 1981 gegrĂŒndete chinesische Unternehmen TCL stellt elektronische KonsumgĂŒterartikel her. TCL ist das KĂŒrzel fĂŒr “The Creative Life”. Auf Grund eines raschen Wachstums arbeiten heute an 80 Standorten weltweit 50.000 Mitarbeiter fĂŒr TCL. In den Jahren 2002 und 2004 ĂŒbernahm TCL die europĂ€ischen Wettbewerber Schneider und Thomson. Bei der Herstellung von Flachbildschirmen fĂŒr Fernseher nimmt TCL eine der Spitzenpositionen ein.

Toshiba

Toshiba

Toshiba ist ein im Jahr 1939 gegrĂŒndeter japanischer Mischkonzern. Das Unternehmen ist mit Produkten in den Branchen Anlagenbau, Chemie und Elektrotechnik vertreten. Im Zuge eines Konzernumbaus reduziert Toshiba derzeit seine Diversifizierung und konzentriert sich auf HaushaltsgerĂ€te im elektronischen Bereich. Bei Fernsehern ist Toshiba mit HD und Ultra HD GerĂ€ten im Markt vertreten.

Panasonic

Panasonic

Der japanische Konzern Panasonic wurde im Jahr 1918 als Elektrowerkstatt gegrĂŒndet. Bereits im Jahr 1939 konnte das Entwicklungslabor von Panasonic eine erste FernsehĂŒbertragung durchfĂŒhren. Nach dem zweiten Weltkrieg begann Panasonic mit der Entwicklung von elektronischen GerĂ€ten fĂŒr Endverbraucher. Der Video-Standard VHS wude von Panasonic entwickelt und konnte sich in den 80er Jahren gegen die konkurrierenden Systeme Betamax und Video 2000 durchsetzen. Panasonic ist heute vor allem fĂŒr seine Digitalkameras und Flachbildfernseher bekannt.

Sony

Sony

Der Elektronikkonzern Sony wurde im Jahr 1946 in Tokio gegrĂŒndet. Zu den ersten Produkten des japanischen Unternehmes zĂ€hlten Transistorradios. Einen Meilenstein setzte das Unternehmen Ender der 70er Jahre mit dem Walkman, einem tragbaren AbspielgerĂ€t von Audiocassetten. Im Jahr 1983 entwickelte Sony zusammen mit Philips die CompactDisc. Bei FarbfernsehgerĂ€ten gelang Sony ein Durchbruch mit der Trinitron-Farbröhre, die fĂŒr eine hohe Brillanz bei der Bildausgabe sorgte. Die aktuelle Palette an Sony-TVs umfasst HD-Fernseher, Smart-TVs und Ultra-HD Fernseher in zahlreichen BildschirmgrĂ¶ĂŸen.

Grundig

Grundig

Das deutsche Unternehmen Grundig wurde im Jahr 1930 gegrĂŒndet und wuchs in der Nachkriegszeit zu einem fĂŒhrenden Hersteller der Unterhaltungselektronik heran. Die ersten Fernseher liefen bereits im Jahr 1951 vom Band des FĂŒrther Unternehmens. Auf Grund der starken Konkurrenz aus Fernost musste Grundig im Jahr 2003 Insolvenz anmelden. Die Marke Grundig wurde vom tĂŒrkischen Hersteller Arçelik, einer Tochter der Koç Holding ĂŒbernommen. Der tĂŒrkische Mischkonzern beschĂ€ftigt weltweit 85.000 Mitarbeiter.

Philips

Philips

Das Unternehmen Philips wurde im Jahr 1891 in den Niederlanden gegrĂŒndet und stellte anfangs GlĂŒhbirnen her. Der Hersteller erweiterte sein Sortiment um elektronische Artikel und prĂ€sentierte bereits 1918 eine Radioröhre. Der erste RadioempfĂ€nger von Philips kam im Jahr 1927 auf den Markt. Die ersten FernsehgerĂ€te prĂ€sentierte Philips nur ein Jahr spĂ€ter der Öffentlichkeit. Das Portfolio des international aufgestellten Herstellers umfasst zahlreiche technische Artikel aus den Bereichen Unterhaltungselektronik, Haushalt und Hygiene. Bei hochwertigen Flachbildfernsehern zĂ€hlt Philips zu den fĂŒhrenden europĂ€ischen Anbietern.

Technisat

Technisat

Das deutsche Unternehmen Technisat wurde im Jahr 1987 gegrĂŒndet und konnte trotz seiner vergleichsweise jungen Historie den seit vielen Jahrzehnten etablierten Herstellern von FernsehgerĂ€ten Marktanteile abnehmen. Zu den ersten Produkten zĂ€hlten Digital-Receiver fĂŒr den Satellitenempfang. Neben Fernsehern gehören heute auch Digitalradios und Tablets zum Produktsortiment des Anbieters aus Daun. Technisat unterhĂ€lt ein eigenes Entwicklungszentrum in Dresden. Das Unternehmen will sich mit Fernsehern im High-End Segment und hohem Bedienkomfort von Konkurrenten absetzen.

Loewe

Loewe

Loewe ist ein traditionsreicher deutscher Hersteller von elektronischen KonsumgĂŒtern und wurde im Jahr 1923 gegrĂŒndet. Mit der Entwicklung von FernsehgerĂ€ten begann das Unternehmen bereits im Jahr 1929. Ein wichtiger Meilenstein war der im Jahr 1963 vorgestellte erste transistorierte Fernseher. Loewe erkannte frĂŒh die Wichtigkeit einer umweltvertrĂ€glichen Fertigung und prĂ€sentierte 1995 den ersten voll recyclebaren Fernseher. Drei Jahre spĂ€ter prĂ€sentierte das Unternehmen das erste Smart-TV und stellte den ersten Fernseher mit Flachbildschirm vor. Nach einer im Jahr 2014 erfolgten Umstrukturierung firmiert der Hersteller heute als Loewe Technologies GmbH.

Telefunken

Telefunken

Das Unternehmen Telefunken wurde 1903 in Berlin gegrĂŒndet und befasste sich anfangs mit Nachrichtentechnik. Die ersten FernsehgerĂ€te prĂ€sentierte Telefunken im Jahr 1928. Einen großen Schritt in der Entwicklung des Farbfernsehens setzte Telefunken mit der Entwickllung des PAL-Standards. Im Zuge eines wirtschaftlich schwieriger werdenden Umfeldes fusionierte Telefunken im Jahr 1967 mit der AEG. Anfang der achtziger Jahre erfolgte die Einstellung der Produktion elektronischer KonsumgĂŒter. Die aktuell unter der Marke Telefunken angebotenen Fernseher kommen vom tĂŒrkischen Unternehmen Vestel. Der zur Zorlu Group gehörende Hersteller erwarb die Markenrechte von Telefunken und Graetz.

Bang&Olufsen

Bang&Olufsen

Das dĂ€nische Unternehmen Bang & Olufsen geht auf eine GrĂŒndung von Peter Pan und Cent Olufsen im Jahr 1925 zurĂŒck. Bereits mit dem im Jahr 1938 prĂ€sentierten RadiogerĂ€t Beolit 39 kombinierte das Unternehmen fortschrittliche Technik mit einem harmonischen Design. Nach dem Zweiten Weltkrieg konzentrierte sich Bang & Olufsen auf den High-End-Bereich und achtete weiterhin auf eine Ă€sthetische Formgebung seiner Elektronikprodukte. Seinen guten Ruf erlangte Bang & Olufsen mit seinen Audiosystemen der Oberklasse. Doch auch mit seinen Fernsehern ĂŒberzeugt der dĂ€nische Anbieter viele Kunden, die Fernsehgenuss in Ultra HD mit einem anspruchsvollen Design verbinden möchten.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meinen Fernseher am Besten?

Wer die Anschaffung eines neuen Fernsehers plant, begibt sich oft als erstes in ein Kaufhaus oder einen Elektronikmarkt. Schließlich kauft man nicht jeden Tag einen neuen Fernseher und in einem FachgeschĂ€ft lassen sich die Bildschirme der aktuellen GerĂ€tegeneration im laufenden Betrieb betrachten. In der TV-Abteilung sind Fernseher mit kleinen und großen Bildschirmen oft recht wild nebeneinander und ĂŒbereinander aufgestellt. Resultat: Der Kunde fĂŒhlt sich angesichts der vielen flimmernden Bildschirme schnell ĂŒberwĂ€ltigt.

Auch wenn die BildqualitĂ€t einzelner GerĂ€te ĂŒberzeugen mag, ist doch die GesamtqualitĂ€t eines einzelnen Fernsehers schwer erkennbar. Die erlebte BildqualitĂ€t ist auch von den Einstellungen und den RĂ€umlichkeiten abhĂ€ngig. Die große, durch Leuchtstoffröhren erhellte Etage einer Fernsehabteilung in einem Kaufhaus unterscheidet in der Ausleuchtung deutlich vom hĂ€uslichen Ambiente. Die Kontrast- und Farbwerte der ausgestellten Fernseher sind zudem oftmals auf ein hohes Einkauf im Internet.Niveau eingestellt, um eine oberflĂ€chliche, brillante Wirkung zu erzielen.

Doch ein neuer Fernseher soll nicht nur ein gutes Bild liefern, sondern auch komfortabel bedienbar und vielseitig einsetzbar sein. Ein modernes Smart-TV unterscheidet sich deutlich von Modellen frĂŒherer Generationen. Mit der neuen Funktionsvielfalt von Smart-TVs gehen zahlreiche Fachbegriffe einher, die beim Kunden oftmals fĂŒr Verwirrung sorgen und die Entscheidungsfindung erschweren.

Mit dem Bildschirm fĂ€ngt es an. Ob der KĂ€ufer einem LCD-Fernseher, einem LED-Fernseher oder einem der neuen OLED-Fernseher den Vorzug geben soll – wie soll er das entscheiden? Die Unsicherheit wĂ€chst, je lĂ€nger sich der Interessent mit dem Thema befasst. Im Fachhandel erwartet er eine gute Beratung. Doch die Beratung bleibt oftmals oberflĂ€chlich und ist nicht selten vom wirtschaftlichen Interesse des FachgeschĂ€fts beeinflusst.

Hat sich der Kunde im GeschĂ€ft fĂŒr einen Kauf entschieden, muss er das GerĂ€t nach Hause transportieren. Auch wenn Flachbildfernseher weniger wiegen als alte RöhrengerĂ€te, macht die oft große BildschirmgrĂ¶ĂŸe den Transport nicht gerade einfach. Wenn das GerĂ€t zu Hause den Erwartungen nicht entspricht und im Wohnzimmer einen enttĂ€uschenden Eindruck hinterlĂ€sst, muss es mĂŒhselig zum HĂ€ndler zurĂŒck gebracht werden.

Wer sich fĂŒr den Onlinekauf eines Fernsehers entscheidet, muss einen anderen Nachteil in Kauf nehmen: Das Bild des Fernsehers lĂ€sst sich vorab nicht betrachten. Wie bereits erwĂ€hnt, ist die Bildausgabe eines Fernsehers im FachhandelsgeschĂ€ft jedoch ohnehin mit Vorsicht zu genießen. Oftmals werden vom GeschĂ€ft vorbereitete Medien von DatentrĂ€gern abgespielt, die exakt auf die Auflösung des Fernsehers abgestimmt sind. Dies ist besonders bei Ultra-HD Fernsehern zwar beeindruckend, aber wenig hilfreich, denn die weitaus meisten Medien und Sendungen liegen nach wie vor in HD-QualitĂ€t vor.

Bei Ultra HD Fernsehern ist fĂŒr die Kaufentscheidung die FĂ€higkeit zum Upscaling von niedriger aufgelösten Medien entscheidend. Wer sich im Internet umschaut, wird rasch zahlreiche Informationen zu den aktuell angebotenen Fernsehen finden.

In großen Onlineshops lĂ€sst sich schnell erkennen, welche Fernseher populĂ€r sind und wie gut oder schlecht sie bewertet wurden. Stellt der eine oder andere Fachbegriff ein RĂ€tsel auf, leisten informative Seiten und Videos auf verstĂ€ndliche Art und Weise AufklĂ€rung.

Besonders hilfreich bei der Entscheidungsfindung ist ein Fernseher Test 2019. In einem aktuellen Fernseher Test werden beliebte GerĂ€te verschiedener Hersteller getestet und es wird in jeder Kategorie ein Testsieger ermittelt. Wenn sich der Kunde fĂŒr einen Ferseher Testsieger entscheidet, ist er auf der sicheren Seite und erhĂ€lt ein GerĂ€t, das bei BildqualitĂ€t, Bedienung und Energieverbrauch gut abschneidet.

In einem großen Onlineshop lĂ€sst sich das bevorzugte GerĂ€t mit nur wenigen Klicks bestellen. Die Zusendung erfolgt oft kostenlos und innerhalb weniger Tage. Sollte das GerĂ€t dennoch nicht die AnsprĂŒche oder Vorstellungen des Bestellers erfĂŒllen, kann er das GerĂ€t innerhalb der Widerrufsfrist kostenlos zurĂŒcksenden.

Die Geschichte des Fernsehers

Ein Fernseher gehört heute zur selbstverstĂ€ndlichen Ausstattung eines Wohnzimmers. Die von privaten und öffentlichen Fernsehanstalten ausgestrahlten Programme bieten Information und Unterhaltung fĂŒr jede Altersgruppe. Nachrichten, Shows, Spielfilme und Dokumentationen gehören zu den beliebtesten TV-Formaten. Auch fĂŒr die Verbreitung von Sport, Wissenschaft und Bildung trugt das Fernsehen maßgeblich bei. Auch nach dem Siegeszug des Internets informieren sich viele Menschen nach wie vor zum großen Teil aus dem Fernsehen. Beginnend mit den 80er Jahren und der Verbreitung von Videorekordern, Spielekonsolen und DVD-Playern wurden Fernseher immer vielseitiger genutzt. Heute ist der Fernseher ein multimediales, mit dem Internet verknĂŒpftes Multimediacenter.

Die Geschichte des Fernseher hat sich rasch entwickelt.Die UrsprĂŒnge des Fernsehers bilden verschiedene Experimente, die im Bereich der Elektrotechnik und des frĂŒhen Rundfunkwesens unternommen wurden. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte der Deutsche Paul Nipkow eine mechanische FernĂŒbertragung von Bildsignalen. Mit der Nipkow-Scheibe ließen sich erstmals Bilder per Draht ĂŒbertragen. Die Auflösung seines elektrischen Teleskops betrug allerdings lediglich 24 Zeilen.

Der Amerikaner Charles Jenkins verbesserte im Jahr 1926 die Nipkow-Scheibe und nannte sein System Radiovisor. Der Radiovisor war das erste TV-System, das der Öffentlichkeit – mit mĂ€ĂŸigem Erfolg – zum Kauf angeboten wurde. Ein Jahr spĂ€ter installierte der britische Erfinder John Logie Baird das erste Fernsehstudio und nutzte es zur Ausbreitung von Testsendungen ĂŒber ein an den Radiovisor angelehntes, mechanisches TV-System. In den spĂ€ten 20er Jahren gelangen weitere Verbesserungen bei der mechanischen Übertragung von TV-Signalen, jedoch zeichneten sich die Grenzen bei der auf diese Weise erzielbaren BildqualitĂ€t immer deutlicher ab. Es wurde offensichtlich, dass eine breite Markt-Akzeptanz so nicht zu erzielen war.

Bereits um 1907 hatten zwei Erfinder, der EnglĂ€nder Campbell-Swinton und der Russe Boris Rosing, erstmals ein auf einer Elektronenröhre basierendes, elektronisches Fernsehsystem konzipiert. Auf Grund technischer Schwierigkeiten und UnzulĂ€nglichkeiten blieb die Umsetzung jedoch aus. Erst im Jahr 1927 konnte Philo Taylor Farnsworth ein erstes funktionierendes Modell nach dem von Campbell-Swinton und Rosing erdachten Übertragungssystem realisieren.

Damit stand ein rein elektronisches Verfahren zur Übertragung von bewegten Bildern zur VerfĂŒgung, das auf drehende Scheiben oder andere mechanische Teile verzichten konnte. Die Geschwindigkeit, mit der ein Elektronenstrahl ein Bild zeilenweise aufbaute, ließ neue Möglichkeiten bei Bildfrequenz und Auflösung zu.

SĂ€mtliche frĂŒhen Experimente mit einem mechanischen oder elektronischen Fernsehen produzierten noch ein schwarz-weißes Bild. FĂŒr das Farbfernsehen mussten neue Systeme erfunden und neue HĂŒrden ĂŒberwunden werden. Die USA starteten mit der Ausstrahlung von Farbfernsehen bereits im Jahr 1953. In Deutschland wurde das Farbfernsehen zur Funkausstellung im Jahr 1967 eingefĂŒhrt. Das hochauflösende Fernsehen HDTV startete in Deutschland im Jahr 2008.

Zahlen, Daten, Fakten

Inzwischen gibt es viel zu beachten, wenn Sie einen Fernsehr kaufen möchten.Vor dem Kauf eines Fernsehers ist zu klĂ€ren, auf welchem Weg der Empfang erfolgen soll. Die meisten Fernseher sind mit zwei oder drei Tunern fĂŒr den Empfang von Fernsehsignalen ausgestattet. Je nach Verbreitungsweg sind die Tuner mit DVB-S (Satellit), DVB-T2 (Antenne) oder DVB-C (Kabel) ausgezeichnet. Viele Fernseher besitzen zudem ein CI+-Modul. FĂŒr den Empfang verschlĂŒsselter Sendungen von Anbietern wie Sky oder Vodafone ist neben der Buchung der Angebote ein CI+-Modul oder ein geeigneter Receiver Voraussetzung.

Röhrenfernseher und Plasma-Fernseher werden nicht mehr produziert. Die meisten der aktuell angebotenen Fernseher verwenden fĂŒr die Darstellung des Bildes einen LCD-Bildschirm. FĂŒr die Hintergrundbeleuchtung des LCD-Bildschirms hat sich das Leuchtmittel LED etabliert. Lediglich kleine und gĂŒnstige GerĂ€te der unteren Preiskategorie sind gelegentlich noch mit Leuchtstoffröhren ausgestattet. In der Oberklasse finden sich auch GerĂ€te mit OLED-Bildschirmen. Fernseher mit OLED-Bildschirmen ĂŒberzeugen durch ein brillantes und kontrastreiches Bild, sind allerdings noch recht teuer.

Die Bildwiederholfrequenz ist fĂŒr eine flĂŒssige und scharfe Wiedergabe der Bildinhalte verantwortlich. Üblich und ausreichend ist eine Bildwiederholfrequenz von 100 oder 200 Hertz. Viele Hersteller geben auch höhere Bildwiederholfrequenzen von 400 oder 600 Hertz an. Hier handelt es sich stets um eine durch gerĂ€teseitige Techniken hochgerechnete Bildwiederholfrequenz, deren Parameter in einem Fernseher Test nicht nachvollziehbar sind.

Viele KĂ€ufer eines Smart TV wollen Streaming-Dienste wie Netflix, Amazon Video, Maxdome oder Watchever nutzen. Die Streaming-Anbieter stellen hierzu Streaming-Sticks oder Boxen bereit, die sich einfach ĂŒber den HDMI-Anschluss eines Fernsehers anstecken lassen. Auch Dienste wie YouTube lassen sich mit jedem modernen Smart-TV nutzen.

BildschirmgrĂ¶ĂŸen von Flachbildfernsehern werden Ă€hnlich wie bei Computermonitoren in Zoll angegeben. Die kleinsten Flachbildfernseher gehören zur 19 Zoll-Klasse, was einer Bildschirmdiagonale von 47 cm entspricht. Die grĂ¶ĂŸten handelsĂŒblichen Fernseher haben eine Diagonale von 65 Zoll (163 Zentimeter).

Einige Ultra-HD Fernseher der Oberklasse gehen weit darĂŒber hinaus. Der grĂ¶ĂŸte Ultra-HD Fernseher von Samsung bringt es auf stattliche 110 Zoll. Bei einer Bildschirmdiagonalen von 280 cm und einer GerĂ€tebreite von 260 Zentimtern setzt die Aufstellung des GerĂ€ts entsprechend große RĂ€umlichkeiten voraus.

Trends im Bereich Fernseher

FĂŒr die meisten KĂ€ufer eines Fernsehers steht die BildqualitĂ€t im Vordergrund. Seit EinfĂŒhrung von Flachbild-Fernsehern haben LCD-Bildschirme den Markt dominiert. Durch diverse Techniken und insbesondere durch eine Hintergrundbeleuchtung per LEDs konnte die BildqualitĂ€t in den letzten Jahren merklich verbessert werden. FĂŒr einen QualitĂ€tssprung haben LED-Fernseher gesorgt, bei denen ĂŒber Local Dimming einzelne LEDs entsprechend den Bildinhalten angesteuert und in der Helligkeit geregelt werden.

Welche Trends kommen noch auf uns zu im Bereich der Fernseher.Auf diese Weise lĂ€sst sich ein Kontrast erreichen, der dem eines Plasma- oder LED Bildschirms kaum nachsteht. Viele Experten sehen in OLED Bildschirmen die Zukunft. OLED Displays sind selbstleuchtend und ĂŒberzeugen durch einen großen Farbraum und einen hohen Kontrast. OLED Bildschirme können extrem flach ausgefĂŒhrt und gut in ein Wohnumfeld integriert werden. Verwendung finden OLED-Displays unter der Bezeichnung AMOLED seit einigen Jahren bei einigen Premium-Smartphones und Digitalkameras. In den nĂ€chsten Jahren ist mit einem PreisrĂŒckgang bei den noch vergleichsweise teueren Fernsehern mit OLED-Bildschirmen zu rechnen.

Ultra-HD Fernseher liefern ein Ă€ußerst detailreiches und scharfes Bild. Die BildqualitĂ€t dieser Fernseher entspricht dem vierfachen von HD. Bei einer Auflösung von 3840 x 2160 Pixel werden auch kleinste Details sichtbar. Ultra HD wird auch als 4k vermarktet. Der KĂ€ufer eines Ultra-HD Fernsehers sollte jedoch darauf achten, wie gut das Upscaling funktioniert. Damit ist die Darstellung von HD-Inhalten auf einem Ultra-HD Fernseher gemeint. Da die meisten Sendungen und Filme mittelfristig nur in HD gesendet werden und auf DatentrĂ€gern in HD vorliegen, kommt der Verrechnung von Medien in geringerer Auflösung eine große Bedeutung zu.

Der 3D-Trend ist inzwischen bereits wieder etwas abgeflaut. Nachteil von 3D ist, dass die Zuschauer eine 3D Brille aufsetzen mĂŒssen und dass nur im 3D Verfahren aufgenommene Filme auch in 3D genossen werden können. Viele Hersteller von Fernsehern bieten GerĂ€te mit gewölbten Bildschirmen an, die fĂŒr ein Ă€hnlich intensives SehvergnĂŒgen wie 3D sorgen sollen. Fernseher mit Curved Displays finden sich vor allem in der Ultra-HD Klasse. Die Wirkung ist umso besser, je grĂ¶ĂŸer der Bildschirm ist

Fernseher in 5 Schritten richtig anschließen

FrĂŒher war der Anschluss eines Fernsehers einfach. Die meisten GerĂ€te besaßen neben dem Netzstecker und dem Antennenanschluss lediglich noch ein oder zwei Scart-AnschlĂŒsse, an denen ein Videorekorder oder eine Spielekonsole angeschlossen werden konnten. Moderne Smart TV bieten mehr Möglichkeiten und erweitern den Fernseher, daher haben wir heute auch eine grĂ¶ĂŸere Anzahl von AnschlĂŒssen.

Der wichtigste Anschluss ist der HDMI Anschluss. Dieser Anschluss ermöglicht die digitale Übertragung von Bild und Ton ohne QualitĂ€tsverlust. Je mehr HDMI AnschlĂŒsse vorhanden sind, desto mehr externe GerĂ€te lassen sich am Fernseher gleichzeitig betreiben.

Videokamera, Streaming Stick, Konsole und Blu-ray-Player – dies sind alles GerĂ€te, die ĂŒber den HDMI Anschluss angeschlossen werden. Wer Ultra HD mit einer Bildfrequenz von 60 Bildern pro Sekunde genießen möchte, sollte darauf achten, dass der Fernseher HDMI 2.0 unterstĂŒtzt.

FĂŒr 3D Filme genĂŒgt der HDMI Standard 1.4. Von Vorteil sind HDMI-AnschlĂŒsse, die sowohl an RĂŒckseite als auch an der Seite eines Fernsehers vorhanden sind. So lassen sich GerĂ€te, die nicht stĂ€ndig angeschlossen bleiben, leicht wieder abziehen. FĂŒr den Empfang von HD ohne zusĂ€tzlichen Receiver muss der Fernseher einen CI+ Slot besitzen. Dieser Steckplatz ist auch Voraussetzung, um verschlĂŒsselte Formate zu empfangen

FĂŒr den Anschluss von USB-Sticks und externen Festplatten besitzen moderne Fernseher mindestens einen USB Anschluss. Auf diese Weise lassen sich auch auf einem USB-Stick gespeicherte Fotos ohne Umwege auf dem Bildschirm eines Smart TV wiedergeben. GĂ€ngige Bildformate wie JPEG oder PNG werden von den meisten FernsehgerĂ€ten erkannt.

FĂŒr den Zugang zum Internet und die Vernetzung in das Heimnetzwerk hat ein moderner Smart-TV ein WLAN-Modul an Bord. Alternativ kann der Anschluss ans Internet ĂŒber einen LAN-Anschluss per Kabel erfolgen.

FĂŒr den Anschluss Ă€lterer GerĂ€te ist es von Nutzen, wenn auch ein moderner Fernseher SteckplĂ€tze fĂŒr alte Anschlussnormen bietet. Hierzu zĂ€hlen ein Scart-Anschluss, ein VGA Zugang, ein S-Video Steckplatz und Cinch-SteckplĂ€tze.

Der richtige Abstand zum Fernseher

Welchen Abstand sollten Sie zum Fernseher einhalten?Im Kino sitzt niemand gerne in der ersten Reihe: Zu klein der Abstand und zu groß die Leinwand. Am besten sitzt man dort, wo die Leinwand das Blickfeld gerade vollkommen abdeckt. Die gleiche Regel gilt auch fĂŒr das heimische FilmvergnĂŒgen vor dem Fernseher. Allerdings spielen hier auch die rĂ€umlichen Gegebenheiten und der Aufstellort des Fernsehers eine Rolle. Als Faustregel gilt, dass die Bildschirmdiagonale des Fernsehers etwa ein Drittel des Abstandes betragen sollte. Wer also in einem Abstand von 3 Metern zum Fernseher sitzt, sollte ein GerĂ€t mit einer Bildschirmdiagonale von etwa einem Meter wĂ€hlen. Dies entspricht einem Fernseher im 40 Zoll Format.

Die Empfehlung bezieht sich jedoch nur auf Filme mit HD oder SD Auflösung, da bei einen grĂ¶ĂŸeren Bildschirm das Raster sichtbar und als störend wahrgenommen werden kann. Wer sich fĂŒr einen Ultra-HD Fernseher entscheidet und an seinen Ultra-HD Filmen das grĂ¶ĂŸte VergnĂŒgen haben will, kann einen grĂ¶ĂŸeren Fernseher wĂ€hlen. Aufgrund der höheren Auflösung mit acht Millionen Pixeln ist auch bei geringem Abstand zum Bildschirm keine störende Rasterstruktur auszumachen und zusĂ€tzlich wird der Betrachter durch die AusfĂŒllung des gesamten Blickfeldes intensiv in das Geschehen einbezogen. Wer die freie Auswahl hat, sollte sich also beim Ultra-HD Fernseher fĂŒr den grĂ¶ĂŸeren Bildschirm entscheiden.

Meist sind jedoch weitere Aspekte zu berĂŒcksichtigen, wie zum Beispiel das tatsĂ€chlich vorhandene Raumangebot und das zur VerfĂŒgung stehende Budget. Die Anordnung der Sitzmöbel im Raum bestimmt mit, aus welchem Blickwinkel der Fernseher betrachtet wird und ob ein gewölbter Bildschirm eine Option darstellt. Der Bildschirm eines Fernsehers mit Standfuß sollte weitestgehend frei drehbar sein, um den Fernseher auf die Blickachse des Betrachters einstellen zu können. Der Standpunkt des Betrachters spielt besonders bei fest an der Wand installierten Fernsehern eine Rolle. Die GrĂ¶ĂŸe eines Fernsehpanels korreliert direkt mit den Kosten eines Fernsehers, da die Herstellung eines großen Bildschirms auch einen grĂ¶ĂŸeren Produktionsaufwand erfordert.

TV Technik Glossar

Die vielen Features moderner Fernseher aus den Tests 2019 sind mit zahlreichen technischen Begriffen und AbkĂŒrzungen verbunden. Wer neutral vergleichen will, sollte wissen, was sich hinter den von Herstellern und HĂ€ndlern verwendeten Fachbegriffen verbirgt.

  • 3D TV
    3D-Fernseher ermöglichen den Genuss von 3D-Filmen wie im Kino. Je nach TV-GerĂ€t wird eines von zwei Verfahren eingesetzt: Active Shutter oder Polarisierung. FĂŒr beide Systeme werden unterschiedliche 3D-Brillen benötigt, die beim Kauf eines 3D-TVs mitgeliefert werden.
  • CI+
    Mit dem Steckplatz CI+ ausgerĂŒstete Fernseher ermöglichen den Bezug verschlĂŒsselter Sendungen ohne zusĂ€tzliches GerĂ€t. Auch HD-Sendungen von Privatsendern können bei einer Buchung mit dem Modul empfangen werden.
  • Clear Motion Rate
    Die Clear Motion Rate weist die kĂŒnstlich erhöhte Bildwiederholungsrate eines Fernsehers aus. Zur Steigerung der vom Chipsatz des Fernsehers erzeugten Bildfrequenz wird unter anderem die Hintergrundbeleuchtung des Panels manipuliert. Im externen Fernseher Test 2019 haben Testpersonen nur die vom Prozessor erzeugte, echte Bildwiederholungsrate (Real Motion Rate) herangezogen.
  • Curved TV
    Ein gewölbter Bildschirm vermittelt beim Betrachten von Verfolgungsjagden und Landschaften ein intensives Seherlebnis. Besonders wirkungsvoll ist dieser Effekt bei großen PanelgrĂ¶ĂŸen und in Ultra-HD. Nicht jeder kann sich mit gebogenen Panels anfreunden. Die Entscheidung fĂŒr oder gegen eine gewölbte BildflĂ€che ist aber auch nicht erheblich, denn die BildqualitĂ€t ist identisch.
  • DVB-T2
    DVB-T2 ist der neue Standard fĂŒr das digitale Antennenfernsehen in HD und wurde im Juni 2017 eingefĂŒhrt. FĂŒr DVB-T2 vorbereitete Fernseher tragen das grĂŒne DVB-T2 Label.
  • Ready HD
    Mit dem Ready-HD Label wurden Fernseher zur EinfĂŒhrung des HD-Standards beworben. Fernseher mit dieser Auszeichnung besitzen eine Auflösung, die mindestens dem von deutschen TV-Sendern verwendeten HD Standard (720p/1080i) entspricht.
  • Full HD
    Die meisten modernen Smart-TVs können Sendungen und Medien in Full HD wiedergeben. Die Auflösung von 1920×1080 Pixeln hat sich als TV-Standard etabliert und bietet eine hohe Zukunftssicherheit. Der Kauf eines TV-GerĂ€ts mit niedrigerer Auflösung empfiehlt sich nur bei kleinen Bildschirmen oder fĂŒr ein ZweitgerĂ€t.
  • HDMI
    Die AbkĂŒrzung HDMI steht fĂŒr “High-Definition Multimedia Interface”. Jeder moderne Fernseher besitzt mindestens zwei HDMI-AnschlĂŒsse. An HDMI-SteckplĂ€tzen lassen sich eine Vielzahl von GerĂ€ten wie Digitalkamera, Smartphone oder Spielekonsole anschließen.
  • LED TV
    Ein LED TV ist ein LCD-Fernseher, der fĂŒr die Hintergrundbeleuchtung LED-Dioden verwendet. Die frĂŒher verwendeten Leuchtstoffröhren lassen sich nur noch bei kleinen GerĂ€ten der unteren Preiskategorie finden. LED-Fernseher bieten ein brillantes Bild und verbrauchen weniger Strom als LCD-Fernseher mit Leuchtstoffröhren.
  • Edge LED
    Beim Edge LED Fernseher sind die LEDs im Rahmen des GerĂ€tes integriert. Über Spiegel und Lichtleiter wird das LED-Licht auf die RĂŒckseite des Panels gelenkt. Dies macht eine besonders flache Bauweise möglich.
  • Direkt LED / Full LED
    Bei Fernsehern mit Direkt LED wird das Panel von einem Feld aus LEDs unmittelbar durchleuchtet. Der Bildschirm fĂ€llt etwas dicker aus als bei einem Edge LED, jedoch ermöglicht diese Methode die gezielte Ansteuerung einzelner Bildsegmente per Local Dimming. Fernseher mit Direkt LED ĂŒberzeugen durch tiefe Schwarzwerte und eine hohe Farbdynamik.
  • OLED
    Im Gegensatz zu LCD-Displays sind OLED-Displays selbstleuchtend. Eine Hintergrundbeleuchtung entfĂ€llt bei Fernsehern mit OLED-Panels. Ein OLED-TV bietet das Nonplusultra an Brillanz, Farbraum und Kontrast. OLED-Fernseher ĂŒbertreffen bei der BildqualitĂ€t selbst die nicht mehr hergestellten Plasma-Fernseher. Die Panels von OLED-GerĂ€ten besitzen eine schlanke Bauform und verbrauchen wenig Energie.
  • Panel
    Als Panel wird die bildausgebende Einheit eines Fernsehers bezeichnet. Bei LCD-Fernsehern zÀhlt auch die Hintergrundbeleuchtung zum Panel. Die Front eines Panels bildet das Display.
  • Twin Tuner
    GerÀte mit Twin Tuner bieten die Möglichkeit, gleichzeitig eine Sendung zu sehen und ein anderes Programm auf einem per USB angeschlossenen DatentrÀger aufzuzeichnen.
  • Triple Tuner
    An Fernsehern mit Triple Tuner lassen sich Fernsehsignale per Satellit, Kabel oder Antenne (DVB-T2) empfangen.
  • Ultra HD / 4K
    Beide Begriffe bezeichnen Fernseher, die eine vierfache Auflösung im Vergleich zu HD-Fernsehern bieten. Sendungen, Filme und Spiele in Ultra HD beeindrucken mit einem hohen Detailreichtum und vermitteln ein intensives Sehrlebnis.

Pflege und Reinigung von Fernsehern

Ein Flachbildfernseher kann ein Ă€sthetisches Highlight eines Wohnzimmers darstellen. So schön das technische GlanzstĂŒck direkt nach der Aufstellung auch aussehen mag – der Trend zu immer grĂ¶ĂŸeren Bildschirmen bietet leider auch dem allgegenwĂ€rtigen Staub eine große AngriffsflĂ€che. Bereits nach wenigen Tagen liegt eine erste Staubschicht auf Rahmen, Standfuß und Display. Abgesehen vom unschönen Eindruck streut der Staub auch das Licht des Bildschirms und setzt die Brillanz herab. Eine regelmĂ€ĂŸige, schonende SĂ€uberung des Fernsehers ist daher ratsam.

Vor der Reinigung ist der Fernseher auszuschalten. Dies dient nicht nur der Sicherheit, sondern erlaubt es auch, Schlieren oder andere Verschmutzungen auf dem dunklen Bildschirm ĂŒberhaupt erst zu erkennen.

FĂŒr die tĂ€gliche SĂ€uberung empfiehlt sich ein weiches Staubtuch. Zwecks besserer Staubbindung sollte zu einem Mikrofasertuch gegriffen werden. Alle Teile des Fernsehers sind sanft abzuwischen. Hoher Druck oder starkes Reiben sollte insbesondere bei der SĂ€uberung des Panels unterbleiben.

Bei pfleglichem Umgang mit dem Fernseher genĂŒgt die trockene SĂ€uberung, um das GerĂ€t ĂŒber lange Zeit ansehnlich zu halten. An der RĂŒckseite des Fernsehers oder am Standfuß können sich in einigen Ecken Staubfilze ausbilden. Ein weicher Pinsel hilft meist weiter. Auch ein Druckluftspray kann nĂŒtzlich sein, um schwer zugĂ€ngliche Winkel per Druckluft zu sĂ€ubern.

Manchmal kommt man um den Einsatz eines flĂŒssigen Reinigungsmittels nicht herum. Wie bei allen elektrischen GerĂ€ten ist hier Ă€ußerste Vorsicht geboten. Bei Flachbildfernsehern kommt hinzu, dass bei Verwendung falscher Reinigungsmittel die empfindlichen OberflĂ€chen des GerĂ€ts angegriffen werden können. Generell sind nur milde Mittel zulĂ€ssig. Aggressive Substanzen wie Alkohol oder Spiritus haben am Fernseher nichts zu suchen.

Viele leichte Verunreinigungen lassen sich bereits mit etwas destilliertem Wasser entfernen. Von mit Leitungswasser angefeuchteten TĂŒchern ist abzuraten, da je nach Kalkgehalt des Wassers Ablagerungen auf dem Panel zurĂŒckbleiben können. Auch der Handel bietet spezielle Reinigungsmittel fĂŒr die SĂ€uberung von LCD-Bildschirmen an. Diese Sets beinhalten oft auch fĂŒr LCD-Displays geeignete ReinigungstĂŒcher. Im Zweifel hilft ein Blick in die Bedienungsanleitung. Hier findet sich meist ein eigener Abschnitt, der zur schonenden Reinigung des GerĂ€ts informiert.

FAQ

Was ist der Unterschied zwischen einem LCD-Fernseher und einem LED-Fernseher?

Was ist der Unterschied zwischen einem LCD-Fernseher und einem LED-Fernseher?

Auch ein LED-Fernseher ist ein Fernseher mit LCD-Display. Die Bezeichnung LED-TV bezieht sich auf die Art der Hintergrundbeleuchtung per LEDs. Die meisten LCD-Fernseher der mittleren und gehobenen Preiskategorie verwenden LEDs als Backlight-Leuchtmittel und zÀhlen daher zu den LED-Fernsehern.

Sind OLED-Fernseher besser als Plasma-Fernseher?

Sind OLED-Fernseher besser als Plasma-Fernseher?

Die Produktion von Plasma-Fernsehern wurde eingestellt. Plasma-Fernseher boten ein kontrastreiches Bild, konnten aber aus technischen GrĂŒnden nur fĂŒr große Bildschirme produziert werden. Zudem verbrauchen Plasma-Fernseher deutlich mehr Energie als andere Flachbildfernseher. Fernseher mit OLED-Panels sind wie Plasma-Bildschirme selbstleuchtend. Sie bieten einen noch höheren Kontrast- und Farbraum. OLED-Fernseher sind sparsam und lassen sich in allen GrĂ¶ĂŸen herstellen. OLED-Displays werden schon seit einigen Jahren bei Premium-Smartphones unter der Bezeichnung AMOLED eingesetzt und haben sich bewĂ€hrt.

Wie verbindet sich ein Smart-TV mit dem Internet?

Wie verbindet sich ein Smart-TV mit dem Internet?

Smart-TVs werden wie ein Computer per LAN-Kabel oder WLAN mit dem Router des Heimnetzes verbunden. Stehen TV und Router weit auseinander, kann es zu einer instabilen WLAN-Verbindung kommen. Ein Repeater kann bei der Herstellung einer stabilen Online-Verbindung helfen.

Was ist Local Dimming?

Was ist Local Dimming?

LED-Fernseher mit Local Dimming steuern die Helligkeit der einzelnen Hintergrund-LEDs in AbhĂ€ngigkeit vom ausgegebenen Bildinhalt. Auf diese Weise wird bei LED-Fernsehern ein hoher Kontrast erzielt und ein tiefes Schwarz ermöglicht. Auch unerwĂŒnschte Bildeffekte wie Clouding werden mit Local Dimming wirksam unterdrĂŒckt.

Wie erkenne ich ein FernsehgerÀt mit geringem Stromverbrauch?

Wie erkenne ich ein FernsehgerÀt mit geringem Stromverbrauch?

Das Energieeffizienzlabel gibt Auskunft zum Stromverbrauch eines TV-GerÀts. Im Fernseher Test 2019 ermittelten Testpersonen die sparsamsten TVs im Betrieb und Standby-Modus.

Was ist PVR?

Was ist PVR?

PVR bedeutet Private Video Recording. Fernseher mit dieser Bezeichnung ermöglichen die Aufnahme von Sendungen auf einem USB-Stick oder einer externen Festplatte. FĂŒr die Aufnahme auf einem USB-Stick muss der Stick groß und schnell genug sein. Einige Fernseher besitzen integrierte Datenspeicher. Bei diesen GerĂ€ten entfĂ€llt der Anschluss eines externen Speichermediums. Per PVR ist auch zeitversetztes Fernsehen (Timeshift) möglich.

NĂŒtzliches Zubehör

  • Fernbedienung
  • Wandhalterung
  • Soundsystem und Soundbar

Zum unverzichtbaren Zubehör eines Fernsehers gehört die Fernbedienung. Mit der Fernbedienung lassen sich alles Funktionen eines Smart-TV bequem steuern. FĂŒr die Übertragung der Befehle an den im Fernseher eingebauten EmpfĂ€nger werden meist Infrarot-Signale genutzt. Die Fernbedienung gehört stets zum Lieferumfang und ist auf das jeweilige TV-GerĂ€t abgestimmt.

Seit dem Aufkommen der Smart-TVs hat sich die Funktionsvielfalt eines Fernsehers erhöht. Damit stiegen auch die Anforderungen an eine komfortable und intuitive Handhabung der Fernbedienung. Die Nutzung des Internets am Fernseher erfordert oftmals die Eingabe von Adressen – mit einer normalen Fernbedienung ist die Tipperei eine langwierige und mĂŒhselige Angelegenheit. Damit den Nutzern nicht der Spaß am Smart-TV vergeht, gehört bei einigen Herstellern eine weitere, als Qwertz-Tastatur ausgelegte Fernbedienung zum Lieferumfang dazu. Andere Fernbedienungen verfĂŒgen ĂŒber eine Pointer-Funktion oder ein Touchpad. Auch damit sollen sich Online-Inhalte leichter anwĂ€hlen lassen.

Wer mit einer einzigen Fernbedienung auch seine HeimkinogerÀte, Spielekonsolen und andere UnterhaltungsgerÀte steuern will, sollte zu einer Universalfernbedienung greifen. Moderne Universalfernbedienungen lassen sich vielseitig programmieren und bieten oft einen Touchsscreen, mit dem sich die zu steuernden GerÀte und Funktionen auswÀhlen lassen.

In vielen Bereichen ist statt der Aufstellung die AufhĂ€ngung eines Fernsehers per Wandhalterung gewĂŒnscht. Wer ein ZweitgerĂ€t fĂŒr die KĂŒche wĂ€hlt, kann mit einer Wandhalterung Platz sparen und den Fernseher auf den Standort des Betrachters einstellen. Viele Wandhalterungen sind schwenkbar und neigbar. Die Traglast der Wandhalterung ist auf das zu verwendende EndgerĂ€t abzustimmen.
Zum echten FilmvergnĂŒgen im Heimkino gehört ein guter Sound dazu. Auch wenn viele Fernseher bereits ĂŒber krĂ€ftige Lautsprecher und eine gute Klangwiedergabe verfĂŒgen, lĂ€sst sich mit Dolby in DigitalqualitĂ€t und effektreichem Surround-Sound das VergnĂŒgen an einem Movie deutlich steigern. Moderne Smart-TVs lassen sich mit allen im Handel angebotenen Soundsystemen und Soundbars kombinieren. Der Anschluss an den Fernseher erfolgt ĂŒber den HDMI-Anschluss. Viele Soundsysteme besitzen einen kabellosen Subwoofer, der sich an geeigneter Stelle im Raum platzieren lĂ€sst.

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