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Espressomühlen im Test auf ExpertenTesten.de
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Espressomühle Test 2021 • Die 10 besten Espressomühlen im Vergleich

Kaffee ist mit Abstand das liebste Getränk der Deutschen. Geht es Ihnen auch so, dass Sie am Morgen nur dann richtig in Schwung kommen, wenn Sie einen frisch gebrühten Kaffee getrunken haben? Oder gibt es für Sie nichts Entspannenderes, als sich nach dem Abendessen bei einem Espresso zu entspannen? Dann sollten Sie über den Kauf einer Espressomühle nachdenken. Mit ihr können Sie Ihre Espressobohnen feiner als mit einer gewöhnlichen Kaffeemühle mahlen.

Espressomühle Bestenliste  2021 - Die besten Espressomühlen im Test & Vergleich

Espressomühle Test

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Was ist eine Espressomühle und wie funktioniert sie?

Was ist eine Espressomühle im Test und Vergleich?Der Vorteil einer Espressomühle liegt auf der Hand: Werden die Bohnen frisch gemahlen, profitieren Sie von einem deutlich besseren Aroma. Gemahlener Kaffee verliert binnen weniger Minuten an Qualität und Aroma. Wenn möglich, sollten Sie Ihre Kaffeebohnen also erst unmittelbar vor dem Verzehr mahlen. Eine Espressomühle ist zu diesem Zweck hervorragend geeignet.

Von der gewöhnlichen Kaffeemühle unterscheidet sich die Espressomühle dahingehend, dass die Mahlgrade sehr viel feiner eingestellt werden können. Neben guten Espressobohnen und einer hochwertigen Espressomaschine spielt also auch die Espressomühle eine wesentliche Rolle für das Gelingen eines aromatischen Espresso wie beim Italiener um die Ecke.

Espressomühlen sind als manuelle und als elektrische Variante erhältlich. Letztgenannte Geräte sind Sie können Ihre Espressomaschine zweckentfremden und in ihr auch normale Kaffeebohnen mahlen. Möchten Sie Kaffeepulver mahlen, müssen Sie lediglich den Mahlgrad ein wenig gröber einstellen.einfacher zu bedienen.

Sie benötigen aber natürlich einen Stromanschluss in Ihrer Küche. Wenn Sie häufig einen Espresso trinken, ist die elektrisch betriebene Mühle die beste Wahl für Sie.

Diagramm zum Preis-Leistungs-Verhältnis der Espressomühlen

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Anwendungsbereiche

 Beste Hersteller aus einem Espressomühlen TestvergleichDie Espressomühle ist ein unverzichtbarer Küchenhelfer, wenn Sie sich in den eigenen vier Wänden einen schmackhaften Espresso zubereiten möchten. Experten wissen: Nicht nur eine gute Espressomaschine ist wichtig für das Gelingen des perfekten Espresso. Mindestens genauso wichtig ist es, dass die Espressobohnen möglichst fein gemahlen werden.

Der Mahlgrad bestimmt den Geschmack des Espresso wesentlich. Sicher ist im Handel auch Espressopulver erhältlich. Leider verlieren die Bohnen bereits wenige Minuten nach dem Mahlen einiges von ihrem ursprünglichen Aroma. Im Handel erhältliches Pulver wird also nie so aromatisch schmecken wie die Bohnen. Sie können Aroma und Frische mehrere Monate lang aufrechterhalten.

Nur wenn die Bohnen möglichst gleichmäßig gemahlen sind, können Sie daraus einen schmackhaften Espresso zubereiten. Wählen Sie also eine möglichst hochwertige Espressomühle, bei der Sie den Mahlgrad individuell einstellen können.

Bei sehr guten Modellen funktioniert diese Einstellung kinderleicht. Sie wählen sie einfach über das Touch Bedienfeld aus. Auf dem Display sehen Sie dann häufig sogar, wie lange die Mühle zum Mahlen der Bohnen benötigt. Eine Mengendosierung hat sich in der Praxis ebenso bewährt.

Welche Arten von Espressomühlen gibt es?

Welche Arten von Espressomühlen gibt es in einem TestvergleichGrundsätzlich unterscheidet man bei den im Handel erhältlichen Espressomühlen zwischen Kegel- und Scheibenmahlwerk. Von Mühlen mit einem Schlagwerk sollten Sie eher absehen, denn diese Geräte sind im Vergleich unangenehm laut.

Espressomühlen mit einem Schlagmahlwerk sind zwar günstig in der Anschaffung, haben aber einen wesentlichen Nachteil: Ähnlich wie ein Mixer arbeiten sie mit kleinen Klingen. Daher schaffen sie es häufig nicht, die Bohnen komplett zu zerkleinern, was sich negativ auf die Qualität des Espresso auswirkt.

Sehr viel hochwertiger sind die Kegelmahlwerke. Sie arbeiten mit zahnbesetzten und ineinandergreifenden Kegeln, die auf diese Art die Bohnen zerkleinern. Sehr grobe Stücke, wie sie ein Schlagmahlwerk hinterlässt, werden Sie hier nicht finden. In der Praxis sind diese Mahlwerke aber häufig unangenehm laut.

Das Beste, was Sie sich als Kaffeeliebhaber gönnen können, ist eine Espressomühle mit einem Scheibenmahlwerk. Bei dieser Art Espressomühle werden die Kaffeebohnen zwischen zwei rotierenden Scheiben zerkleinert und pulverisiert. Es handelt sich um die leistungsfähigste Art der Mühle, die allerdings auch am teuersten ist.Ihr Vorteil:

Espressomühlen mit einem Scheibenmahlwerk sind nicht nur besonders leistungsfähig, sondern auch angenehm leise. Achten Sie beim Kauf zwar auf eine ausreichende Leistung, wählen Sie diese aber nicht zu hoch aus. Liegt die Leistung bei mehr als 600 Watt, kann es passieren, dass der Kaffee anbrennt und dann ungenießbar wird.

So werden Espressomühlen getestet

Was ist eine Espressomühle im Test und VergleichWie vorweg bereits erwähnt, spielt die Leistung der Espressomühle eine wichtige Rolle. Bestenfalls liegt sie zwischen 150 und 300 Watt. Eine noch höhere Leistung kann sich gegenteilig auswirken und das Aroma des Espresso negativ beeinflussen. Gut gefallen zudem jene Modelle, bei denen Sie den Mahlgrad individuell einstellen können. Damit der Espresso sein volles Aroma entfalten kann, muss er zwingend feiner als zum Beispiel Filterkaffee gemahlen werden.

Die meisten Espressomühlen bieten Ihnen die drei Mahlstufen grob, mittel und fein an. Sollte Ihnen das nicht genügen, entscheiden Sie sich für eine Mühle mit deutlich mehr Mahlstufen. Sehr gute Geräte bieten bis zu 40 verschiedene Stufen an. Ein möglichst fein gemahlenes Kaffeemehl ist immens wichtig: Es wird später in den Siebträger der Espressomaschine gegeben. Je gleichmäßiger es gemahlen ist, desto besser kann das Pulver aufgebrüht werden. Übrigens: Die Brühzeit für einen perfekten Espresso sollte 30 Sekunden nicht überschreiten; als optimaler Druck gelten neun Bar.

Die Optik und auch das Gewicht der Espressomühle spielen eine nicht unerhebliche Rolle. Je schwerer die Mühle ist, desto hochwertiger ist sie meist verarbeitet.

Zudem garantiert sie dann einen festen Stand. Elektrisch betriebene Espressomühlen sind meist mit dekorativen Elementen aus Edelstahl versehen und wirken so sehr modern. Der Retrocharme, den handbetriebene Modelle versprühen, fehlt ihnen allerdings.

Schauen Sie sich vor dem Kauf auch die Füllmenge des Bohnenbehälters an. Je höher die Kapazität des Behälters, desto seltener müssen Sie Bohnen nachfüllen und sparen so Zeit. Für einen klassischen Espresso benötigen Sie etwa sieben bis neun Gramm Kaffee. Achten Sie zudem darauf, dass der Bohnenbehälter transparent ist. So sehen Sie zu jeder Zeit, wie viel Bohnen sich noch darin befinden und wann es an der Zeit zum Nachfüllen ist.

Meist eignet sich der Bohnenbehälter sogar zur Reinigung in der Spülmaschine. Positiv fallen die Geräte auf, die möglichst wenig Totraum produzieren. Damit ist der Mahlrückstand gemeint, der nach dem Mahlen der Bohnen zurückbleibt und nicht für das Aufbrühen des Kaffees genutzt werden kann. Je geringer diese unnutzbare Menge ist, desto hochwertiger das Modell.

Hochwertige Geräte sind sogar mit einer Timerfunktion ausgestattet. Sie hat folgenden Vorteil: Haben Sie einmal die für sich perfekte Mahlgradeinstellung gefunden, merkt sich die Timerfunktion die Menge an Pulver. So erhalten Sie dann immer die Menge an Pulver, den Sie für Ihren perfekten Espresso benötigen.

Kriterien

Nach diesen Testkriterien werden Espressomühlen bei uns verglichenSie planen den Kauf einer Espressomühle? Dann gilt es, auf einige wichtige Dinge zu achten. Zunächst einmal stellt sich die Frage: Soll es eine Mühle mit Kegel- oder mit Scheibenmahlwerk sein? Die Unterschiede beider Bauarten haben wir vorweg schon genau erläutert. Bevorzugen Sie eine Mühle mit Handbetrieb wie zu Großmutters Zeiten oder muss es in der Früh eher schnell gehen? Dann ist sicher die elektrische Mühle die richtige Wahl für Sie.

Sehen Sie sich bei einem elektrisch betriebenen Modell die Leistung an: Gute Modelle im Test schaffen eine Leistung von bis zu 280 Watt. Elektrische Espressomühlen benötigen keinerlei Kraftanstrengung und sind besonders einfach zu bedienen. Hier gilt: Je höher die angegebene Leistung, desto schneller können Ihre Bohnen gemahlen werden. Achten Sie bei einer hohen Leistung aber auf ein Mahlwerk aus Keramik. Andere Materialien haben den Nachteil, dass sie sich zu schnell aufheizen und den Kaffee dann verbrennen können.

Die manuelle Espressomaschine hingegen hat den Vorteil, dass Sie sie schon für kleines Geld erwerben können: Solch ein Küchenhelfer ist bereits für weniger als 30 Euro erhältlich. Verschiedene Einstellungen können Sie bei solch einem Modell allerdings nicht vornehmen.

Dafür wird Sie der traditionelle Charme dieser Mühlen begeistern, der bei einem elektrisch betriebenen Gerät meist verloren geht. Auch hat die manuelle Espressomühle den Vorteil, dass sie transportabel und damit überall einsatzbereit ist.
Etwas Zeit müssen Sie aber mitbringen: Ein Mahlvorgang mit der Hand-Espressomühle kann je nach Kraftaufwand mehrere Minuten dauern.

Bei den meisten Geräten im Vergleich kann man den Mahlgrad lediglich in drei Stufen variieren: Fein, mittel und grob. Echten Kaffeekennern aber wird das nicht genügen. Sie sollten sich beim Hersteller Graef umsehen. Diese Firma bietet Espressomühlen an, bei denen der Mahlgrad in 40 Stufen eingestellt werden kann. Zu guter Letzt spielt sicher das Material der Espressomühle eine Rolle, was wiederum den Preis bestimmt. In der Praxis bewährt haben sich Mühlen sowohl aus Edelstahl ebenso wie die Modelle aus Keramik.

Häufige Mängel und Schwachstellen – darauf muss ich beim Kauf einer Espressomühle achten!

 Worauf muss ich beim Kauf eines Espressomühlen Testsiegers achten?Sehen Sie sich vor dem Kauf Ihrer neuen Espressomühle unbedingt die Mahlgradeinstellung an oder noch besser: Testen Sie das Gerät vor dem Kauf. Schaut man sich die Kundenrezensionen bei Amazon an, fällt auf, dass bei einigen minderwertigen Modellen der Mahlgrad nicht ausreichend fein ist. Für einen perfekten Espresso ist das aber unbedingt erforderlich.

Wenn möglich, probieren Sie vor dem Kauf auch aus, wie aufwändig sich die Reinigung gestaltet. Dauert diese zu lange, werden Sie schnell die Lust daran verlieren, Ihre elektrische Kaffeemühle zu benutzen und stattdessen wieder auf das Handmodell umsteigen.

Bei einigen minderwertigen Modellen verbleibt zu viel Abfall zurück. Er sollte sofort entfernt werden, damit sich kein Schimmel bildet. In der Fachsprache wird die Pulvermenge, die nach dem Mahlen zurückbleibt und nicht zum Aufbrühen des Espresso verwendet werden kann, als Totraum bezeichnet.

Sehr viele Käufer einer Espressomühle berichten von einer unangenehmen statischen Aufladung des Gerätes. Das hat zur Folge, dass sich Kaffeepulver sowohl am Gerät selbst als auch auf den Küchenarbeitsplatten anhaftet. Nach dem Gebrauch der Kaffeemühle ist daher erst einmal Putzen angesagt. Um diesem Umstand vorzubeugen, hilft nur ein Ausprobieren der Maschine vor dem Kauf. Im Fachhandel vor Ort ist das in der Regel nicht möglich. Wenn Sie aber beim Shoppingriesen Amazon oder einem anderen Onlineshop bestellen, können Sie die Espressomühle in aller Ruhe zu Hause ausprobieren. Sagt Ihnen das Gerät nicht zu 100 Prozent zu, haben Sie je nach Anbieter zwischen 14 und 30 Tagen Zeit, um die Ware kostenfrei zurückzusenden.

Vorstellung der führenden 5 Hersteller/Marken

  • Graef
  • Rommelsbacher
  • WMF
  • DeLonghi
  • Eureka
Graef ist einer der führenden Hersteller im Bereich hochwertiger Espressomühlen, der einem in diversen unabhängigen Tests immer wieder über den Weg läuft.
Beim Hersteller Graef können Sie übrigens noch zahlreiche weitere innovative Küchenhelfer erstehen. Dazu zählen neben den Kaffee- und Espressomühlen auch
Filterkaffeemaschinen, Messerschärfer, Dörrautomaten und Milchaufschäumer. Graef ist ein Traditionsunternehmen, das vor mehr als 100 Jahren im Sauerland gegründet wurde.
             
Rommelsbacher Espressomühlen gefallen von der Optik her besonders gut.Auch Rommelsbacher ist ein Unternehmen mit einer langen Tradition: Seit mehr als 90 Jahren werden im bayerischen Dinkelsbühl hochwertige Haushaltsprodukte für den Privatgebrauch konzipiert.
WMF ist ein weiterer Hersteller, der hochwertige Espressomühlen in seinem Produktsortiment hat. Damit sich in Ihrer Küche ein einheitliches Gesamtbild ergibt, entscheiden Sie sich für weitere Produkte dieses Herstellers. Neben Espresso- und Kaffeemühlen können Sie bei WMF unter anderem Espressokocher, Filterkaffeemaschinen und Kaffeevollautomaten erwerben. Auch die passenden Pflegemittel erhalten Sie im gut sortierten Onlineshop.

Zu den weiteren nützlichen Küchenhelfern, die WMF im Sortiment hat, zählen unter anderem:

  • Backhelfer
  • Schneebesen
  • Salz-/Pfeffersteuer
  • Gewürzmühlen
  • Reiben und Pressen

Darüber hinaus können Sie bei WMF aber auch Geschirr und Besteck erwerben.

De Longhi ist ein Hersteller, der für hochwertige Kaffeevollautomaten bekannt ist. Egal ob Filterkaffeemaschine, Espressomaschine, Kombimaschine oder Latte Crema System: Kaum etwas, das ein Kaffeeliebhaber nicht bei DeLonghi findet. Kein Wunder also, dass der Hersteller auch Espressomühlen im Sortiment hat.
Zu guter Letzt sollte Eureka als ein Hersteller von Espressomühlen nicht unerwähnt bleiben.

Die Entwicklung der Espressomühle im Laufe der Zeit

Alles wissenswertes aus einem Espressomühlen TestLange Zeit galt Kaffee als ein Luxusgetränk und wurde als „braunes Gold“ bezeichnet. Heute kennt und schätzt man neben dem normalen Filterkaffee auch diverse Abwandlungen wie den Latte Macchiato, den Cappuccino und natürlich den Espresso. Traditionell wird ein Espresso mit nur 25 Millilitern Wasser gekocht und zeichnet sich durch seinen aromatischen Geschmack und seinen konzentrierten Koffeinanteil aus.

Möchten Sie auch zu Hause auf einen Espresso wie beim Italiener um die Ecke nicht verzichten und sind Kaffeekapseln keine Alternative für Sie, benötigen Sie eine Espresso- oder Kaffeemühle. Je hochwertiger sie ist, desto feiner werden die Bohnen gemahlen und desto aromatischer ist Ihr Kaffee letztendlich. Lange Zeit wurden Kaffeebohnen von Hand gemahlen.

Handmahlmühlen wurden bereits im 4. Jahrhundert vor Christus in Mesopotamien verwendet. Archäologen fanden entsprechende Relikte bei Ausgrabungsarbeiten. Auch vom Osmanischen Reich weiß man davon, dass grob zerkleinerter Kaffee gemeinsam mit Zucker zu einer Art Espresso verarbeitet wurde. Als schließlich der Kaffee in Europa Einzug hielt, dauerte es nicht mehr lange, bis die ersten Kaffeemühlen im Einsatz waren. Das technische Prinzip dieser Geräte ähnelte tatsächlich den Modellen, die wir noch aus Großmutters Zeiten kennen. Mittels einer Handkurbel wurde der Kaffee so fein gemahlen, wie es mit einem Mörser nicht gelang.

Die erste Kaffeemühle mit Kegelmahlwerk wurde im 19. Jahrhundert vom deutschen Unternehmen Leinbrock erfunden. Die ersten elektrischen Kaffeemühlen als Vorreiter der heutigen Modelle kamen etwa zu Zeiten des Wirtschaftswunders auf den Markt. Im Jahr 1962 gab es eine weitere Novität: Melitta hatte den ersten gemahlenen Kaffee für Privathaushalte entwickelt.

Damit wurden die elektrisch betriebenen Kaffeemühlen erst einmal in den Hintergrund gedrängt. Heute aber ist wohlschmeckender Kaffee wieder auf dem Vormarsch und die Espressomühle ein unverzichtbarer Helfer für einen leckeren Espresso.

Interessante Fakten zum Thema

Die besten Ratgeber aus einem Espressomühlen TestÜber die geeignete Espressomühle wurden Sie nun umfassend informiert. Genauso wichtig für das Gelingen eines perfekten Espresso ist eine hochwertige Siebträger- oder Espressomaschine. Doch damit nicht genug: Entscheiden Sie sich unbedingt für hochwertige Espressobohnen. Normale Kaffeebohnen sind für einen Espresso nicht geeignet. Espressobohnen werden etwa doppelt so lange geröstet wie die Bohnen für einen normalen Bohnenkaffee.

Dadurch ist der Säureanteil in Espressobohnen geringer. Da der Anteil an Clorogensäure geringer als in gewöhnlichen Kaffeebohnen ist, sind die Espressobohnen für empfindliche Mägen besser verträglich.

Auch wird ihnen durch das längere Rösten mehr Wasser entzogen, sie sind also deutlich leichter als normale Kaffeebohnen.
Da die Espressobohne länger geröstet wird, kommen mehr ätherische Öle zum Tragen. Die Bohne wird insgesamt dunkler und hat ein sehr viel stärkeres Aroma.

Übrigens: Entgegen der weit verbreiteten Meinung ist der Koffeingehalt eines Espresso nicht höher als der eines normalen Filterkaffees. Beide enthalten etwa 25 Milligramm Koffein pro Tasse. Der Grund, weshalb der Espresso als stärker empfunden wird, ist die konzentriertere Form. Eine normale Espressotasse fasst etwa 30 Milliliter und damit deutlich weniger als eine normale Kaffeetasse.

Die Espressomühle richtig in Betrieb nehmen

Folgende Schritte sollten Sie bei der ersten Inbetriebnahme Ihrer Espressomühle beachten:

Schritt 1

Schritt 1

Bevor Sie Ihre neue Espressomühle das erste Mal nutzen, lesen Sie sich die Bedienungsanleitung ausführlich durch.

Schritt 2

Schritt 2

Wählen Sie sich eine geeignete Stromversorgung. Dieser Schritt entfällt bei einer manuell betriebenen Mühle natürlich.

Schritt 3

Schritt 3

Reinigen Sie die Mühle vor dem ersten Gebrauch mit einem feuchten Tuch.

Schritt 4

Schritt 4

Füllen Sie die Espressobohnen in den dafür vorgesehenen Behälter ein.

Schritt 5

Schritt 5

Wählen Sie nun die Mahlgradeinstellung. Bei den meisten Modellen funktioniert das über einen Drehschalter; moderne Mühlen haben ein Touch Bedienfeld.

Schritt 6

Schritt 6

Schalten Sie das Gerät ein und aktivieren so das Mahlen. Lesen Sie in der Anleitung nach, wie lange der Mahlvorgang maximal dauern sollte. Ein zu langes Mahlen kann zu einer Überhitzung des Gerätes führen.

Schritt 7

Schritt 7

Entfernen Sie nach der Benutzung mögliche Pulverreste aus dem Auffangbehälter.

Schritt 8

Schritt 8

Haben Sie Ihre Mühle sehr häufig in Gebrauch, kann es sein, dass Sie irgendwann das Mahlwerk auswechseln müssen. Das Auswechseln der Mahlscheiben ist nicht schwer und sollte in der Bedienungsanleitung ausführlich beschrieben sein.

Mit diesen Pflegetipps hält Ihre Maschine wesentlich länger

Eine umfassende und vor allem regelmäßige Reinigung kann dabei helfen, die Lebensdauer der Mühle deutlich zu verlängern. Halten Sie sich dabei an folgende Schritte:

Tipp 1

Tipp 1

Reinigen Sie Ihre Espressomühle mindestens einmal in der Woche

Tipp 2

Tipp 2

Befinden sich Kaffeereste im Behälter, kann der Kaffee schnell ranzig schmecken

Tipp 3

Tipp 3

Trennen Sie eine elektrisch betriebene Espressomühle zunächst vom Stromnetz

Tipp 4

Tipp 4

Nutzen Sie entweder Wasser und Reinigungsmittel oder speziell im Handel erhältliche Reinigungsbohnen

Tipp 5

Tipp 5

Reinigungsbohnen sind geschmacks- und geruchsneutral

Tipp 6

Tipp 6

Reinigungsbohnen sind geschmacks- und geruchsneutral

Tipp 7

Tipp 7

Die Reinigungsbohnen binden alle noch in der Mühle befindlichen Überreste an sich und reinigen so das Gerät

Tipp 8

Tipp 8

Reinigungsbohnen haben den wesentlichen Vorteil, dass sie keine unangenehmen Gerüche hinterlassen und besonders effizient sind

Tipp 9

Tipp 9

Den Bohnenbehälter können Sie meist problemlos in der Spülmaschine reinigen

Tipp 10

Tipp 10

eine grobe Reinigung, sprich das Abwischen der Mühle mit einem feuchten Tuch, sollte nach jeder Benutzung erfolgen

Tipp 11

Tipp 11

Auch den Auswurfbehälter befreien Sie am besten nach jeder Nutzung von Pulverresten

Welches Zubehör ist für eine Espressomühle sinnvoll?

Das beste Zubehör für Espressomühlen im TestEinige im Handel erhältliche Espressomühlen werden Ihnen mit vielfältigem Zubehör geliefert. Bewährt haben sich zum Beispiel spezielle Reinigungsbohnen und ein Reinigungspinsel, der Ihnen bei der wöchentlichen Reinigung hilfreich ist. Einen Aufbewahrungsbeutel für Ihre Mühle benötigen Sie nur dann, wenn Sie das Gerät mit auf Reisen nehmen möchten.

Sehr sinnvoll kann dagegen eine sogenannte Kaffeewaage sein, denn sie wiegt exakter als eine normale Küchenwaage. So können Sie das Gewicht der Bohnen genau abmessen und die exakte Menge an Bohnen verarbeiten.

Stiftung Warentest Espressomühle Test – die Ergebnisse

Der letzte Test der Stiftung Warentest ist noch gar nicht so lange her: Im Jahr 2019 untersuchte das unabhängige Testinstitut Kaffeemühlen sowohl mit Mahlwerk als auch mit Schlagmesser. Die Preise der Testartikel bewegten sich zwischen 20 und 330 Euro. Nicht zwingend schnitten aber die teuersten Modelle am besten ab: Zwei der getesteten Modelle gingen gleich zu Beginn des Testes kaputt; alle anderen Geräte wurden mit „Gut“ bis „Mangelhaft“ bewertet. Ein „Sehr gut“ wurde für keines der Modelle vergeben.

Welche elektrische Kaffeemühle aber ist gut? Die Stiftung Warentest legte ihr Hauptaugenmerk auf das Mahlergebnis: Wie lange braucht die Maschine zum Mahlen und vor allem: Kann sich das Ergebnis sehen lassen?

Gut gefallen vor allem jene Modelle, bei denen man selbst bestimmen kann, wie fein das Pulver wird.
Auch die Bedienfreundlichkeit, die Lautstärke im Betrieb und die Haltbarkeit waren wichtige Bewertungspunkte im Vergleich der Stiftung Warentest.

Nur vier von insgesamt 15 getesteten Modellen konnten mit dem Endergebnis „Gut“ überzeugen; zwei Geräte fielen komplett durch und erhielten ein „Mangelhaft“. Testsieger wurde ein Gerät des Herstellers Graef, das mit einem Kaufpreis von 149 Euro allerdings auch nicht ganz preiswert ist. Platz Zwei belegte das Modell Molino von Melitta, das mit knapp 42 Euro nur etwa ein Drittel kostet.

Häufige Fragen

Was unterscheidet die Kaffeemühle von der Espressomühle?

Die besten Ratgeber aus einem Espressomühlen TestEine normale Kaffeemühle ist für die Zubereitung von Espresso nur bedingt geeignet. Der Grund: Mit einer Espressomühle können Sie sehr viel feinere Mahlgrade einstellen.

Kann ich mit der Espressomühle auch Kaffee mahlen?

Während Sie mit einer gewöhnlichen Kaffeemühle keine Espressobohnen mit einem zufriedenstellenden Ergebnis mahlen können, ist der umgekehrte Fall durchaus möglich. Sie können Ihre Espressomaschine zweckentfremden und in ihr auch normale Kaffeebohnen mahlen. Möchten Sie Kaffeepulver mahlen, müssen Sie lediglich den Mahlgrad ein wenig gröber einstellen.

Wie oft muss ich die Espressomühle reinigen?

Mit einer regelmäßigen Reinigung können Sie die Lebensdauer Ihrer Espressomühle deutlich erhöhen. Haben Sie das Gerät täglich in Gebrauch, sollten Sie sie mindestens einmal in der Woche reinigen.

Welches sind die bekanntesten Hersteller von Espressomühlen?

Hochwertige Kaffeemühlen können Sie bei den Marken Graef, Eureka, Rommelsbacher, Cafendi und Zassenhaus erwerben.

Was kostet eine Espressomühle?

Eine manuell betriebene Espressomühle erhalten Sie bereits für weniger als 20 Euro. Für ein hochwertiges elektrisches Modell mit Scheibenmahlwerk hingegen können Sie mehrere hundert Euro ausgeben.

Was unterscheidet Mahlwerke aus Keramik und Stahl voneinander?

Mahlwerke aus Keramik haben den Vorteil, dass sie sich im Betrieb nicht so schnell erhitzen und damit langlebiger sind. Für den Einsatz in privaten Haushalten ist ein Mahlwerk aus Stahl hingegen völlig ausreichend.

Ist eine manuelle oder eine elektrische Espressomühle besser?

Diese Frage kann man pauschal nicht beantworten. Wenn es am Morgen bei Ihnen schnell gehen muss, sind Sie mit dem elektrischen Modell besser beraten. Die handbetriebene Espressomühle hingegen hat den Vorteil, dass sie einen gewissen Retrocharme versprüht, keinen Stromanschluss benötigt und beliebig transportiert werden kann. Espressomühlen im angesagten Retrostil bietet Ihnen unter anderem der Hersteller Zassenhaus an.

Wann wurde die erste Kaffeemühle mit Mahlwerk vorgestellt?

Im 19. Jahrhundert entwickelte das deutsche Unternehmen Leinbrock die erste Kaffeemühle mit Kegelmahlwerk. Im Gegensatz zu den bis dahin verwandten Handmühlen war sie in der Lage, sehr fein gemahlenes Kaffeemehl herzustellen.

Quellen

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