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Filterkaffeemaschinen im Test auf ExpertenTesten
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Filterkaffeemaschine Test - fĂŒr klassischen Kaffeegenuss ohne Schnick Schnack - Vergleich der besten Filterkaffeemaschinen 2019

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Letzte Aktualisierung am:

Filterkaffee ist wieder Trend

Filterkaffeemaschine Test ChemnexNach dem nicht enden wollenden Hype um Latte, Kapselmaschinen und dem perfekten Barista Kaffeherz-Schaum besinnen sich die Deutschen nun vermehrt wieder auf den guten alten Filterkaffee. Klar: Dosenmilch und WĂŒrfelzucker im Pfarrheim 
 das ist fĂŒr die Boheme der GroßstĂ€tte nicht trendy genug. Darum heißt Filterkaffee jetzt auch nicht mehr Filterkaffee, sondern Bewed Coffee (man nehme einfach den englischen Begriff und schon ist man ein kosmopolitischer WeltbĂŒrger). Der promovierte Philosoph Alexander Grau sah in einem Artikel im Cicero das gleiche Land fĂŒr den Gegentrend verantwortlich, welches uns auch schon die Starbucks-Ketten „beschert“ hat: die USA.  In New York begann man schon vor 2014 wieder „bewed coffee“ zu servieren. Und zwar in der Chemnex-Karaffe. Die Design-Karaffe aus dem Jahr 1941, welche auch im MoMA zu bewundern ist, ist auch hierzulande fĂŒr 49,90 Euro zu bestellen. Es folgten auch im deutschsprachigen Raum Gastronomen die auf „brewed coffee“ setzten. Das Motto: „Hier wird gefiltert“. Auf diese Weise kann man sowohl der Tradition treu bleiben, als auch mit dem Trend gehen.

Was ist eine Filterkaffeemaschine?

Schwarze Filterkaffeemaschine von Melitta Easy 1010-02 im TestZwar gibt es heute eine Vielzahl unterschiedlicher GerÀte, mit denen Kaffee zubereitet werden kann. Die Filterkaffeemaschine verkörpert also nur ein System unter vielen, wird aber auch in Zukunft nicht wegzudenken sein.
Eine Kaffeefiltermaschine ist ein GerÀt, das der weitgehend automatischen Zubereitung von Filterkaffee dient.

In ihrer Form mit dem rĂŒckseitigen Wassertank und dem im vorderen Bereich befindlichen Platz fĂŒr eine meist glĂ€serne Kaffeekanne ist sie auch optisch derart charakteristisch, dass ihr Bild sogar Piktogramme ziert, in denen es um Kaffee geht. Ebenfalls charakteristisch sind die Blubber- und ZischgerĂ€usche der Filterkaffeemaschine. Umfragen bestĂ€tigen, dass fast jeder diese GerĂ€usche mit einer Kaffeemaschine in Verbindung bringen kann.

Wie funktioniert eine Filterkaffeemaschine?

Eine Filterkaffeemaschine ermöglicht die drucklose Kaffeezubereitung, womit sie sich zum Beispiel von SiebtrÀgermaschinen deutlich unterscheidet.
Das Grundprinzip ist vergleichbar mit AufbrĂŒhen von Hand, bei dem ein mit einer FiltertĂŒte bestĂŒckter Aufsatz auf die Kaffeekanne gestellt wird. NatĂŒrlich muss bei diesem Verfahren immer wieder heißes Wasser nachgegossen werden, wĂ€hrend der Vorgang in der Filterkaffeemaschine automatisch ablĂ€uft.

Vor der Zubereitung muss lediglich die gewĂŒnschte Menge Wasser in den Tank gefĂŒllt und der Filtertrichter mit einer FiltertĂŒte bestĂŒckt werden. Nachdem dort die benötigte Menge an Kaffeepulver eingefĂŒllt wurde, kann die Kaffeemaschine eingeschaltet werden. Nun wird der Kaffee automatisch zubereitet, ohne dass man sich weiter darum kĂŒmmern mĂŒsste.

Vorteile und Anwendungsbereiche

Nahaufnahme der Warmhalteplatte Melitta Easy Therm 1010-06 im Filterkaffeemaschine TestDer grĂ¶ĂŸte Vorteil der Filterkaffeemaschine im Vergleich zum AufbrĂŒhen von Hand liegt in der Ersparnis an Zeit und Arbeit. Dies gilt insbesondere dann, wenn besonders große Mengen Kaffee aufgebrĂŒht werden sollen. WĂ€hrend viele Menschen fĂŒr eine Menge von 2 bis 4 Tassen ihren Kaffee hĂ€ufig von Hand aufbrĂŒhen (oder dazu eine SiebtrĂ€germaschine verwenden), wĂ€re dieses Prinzip im gastronomischen Bereich hĂ€ufig kaum zu leisten. Ein grĂ¶ĂŸeres Hotel etwa könnte es zeitlich unmöglich schaffen, rechtzeitig zur FrĂŒhstĂŒckszeit fĂŒr alle GĂ€ste von Hand aufgebrĂŒhten Kaffee in ausreichenden Mengen bereitzuhalten.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass fast alle Filterkaffeemaschinen eine Warmhalteplatte besitzen. Ist der Kaffee einmal durchgelaufen, kann er so auch ĂŒber lĂ€ngere Zeit warm gehalten werden, ohne dass man ihn dafĂŒr in eine spezielle Isolierkanne umfĂŒllen mĂŒsste. Daher erfreuen sich Filterkaffeemaschinen in vielen BĂŒros und WerkstĂ€tten nach wie vor großer Beliebtheit. Denn so kann jeder in seiner Arbeitspause einen heißen Kaffee bekommen, ohne sich dafĂŒr zusĂ€tzliche Arbeit machen zu mĂŒssen. Erst wenn die Kanne leer ist, muss neuer Kaffee aufgebrĂŒht werden.

Welche Arten von Filterkaffeemaschinen gibt es?

Zwar arbeiten alle Filterkaffeemaschinen nach dem gleichen Grundprinzip. Unterschiede gibt es dennoch, auch wenn diese nicht immer sofort erkennbar sind. Zu nennen sind vor allem die folgenden Varianten.

Einfache Filterkaffeemaschine

Hierbei handelt es sich um die klassische Variante, die ohne jeglichen Schnickschnack auskommt. Daher wird diese Filterkaffeemaschine mit Glaskaraffe und einfachem PlastikgehĂ€use in Discountern, SonderpostenlĂ€den und zahllosen Onlineshops oft schon fĂŒr weniger als 20 Euro angeboten.

Allerdings gilt hier die Faustregel: Je billiger und einfacher eine Filterkaffeemaschine ist, desto schneller kann sie kaputtgehen. Außerdem fallen viele der BilliggerĂ€te im Produkttest auch in punkto Sicherheit gnadenlos durch. Ein dritter Knackpunkt betrifft die Warmhaltefunktion.
Denn da sich die Platte bei den billigen Filterkaffeemaschinen nicht getrennt schalten lĂ€sst, braucht eine solche Maschine auch beim reinen Warmhalten ein Höchstmaß an Energie. Das macht die Benutzung der Billigmaschine unwirtschaftlich.

Einfache Filterkaffeemaschine mit separat schaltbarer Warmhalteplatte

Ein kleiner Schalter macht den großen Unterschied. Bei dieser Filterkaffeemaschine ermöglicht es ein zusĂ€tzlicher Schalter, die BrĂŒh- und die Warmhaltefunktion separat zu betreiben. So kann die BrĂŒhfunktion abgeschaltet werden, sobald der Kaffee fertig durchgelaufen ist, trotzdem bleibt der Kaffee weiter heiß. NatĂŒrlich geschieht dies mit deutlich geringerem Energieaufwand. Wenn der Kaffee nach dem BrĂŒhen direkt getrunken wird, kann man bei diesen GerĂ€ten selbstverstĂ€ndlich auch darauf verzichten, dass sich die Warmhalteplatte wĂ€hrend des BrĂŒhvorgangs aufheizt. Auch dies trĂ€gt aktiv zum Energiesparen bei.

Filterkaffeemaschine mit Thermoskanne

Frontansicht der Filterkaffeemaschine mit Thermokanne von Rowenta CT 3818 im TestWarum sollte man den Kaffee eigentlich erst in einer Glaskaraffe aufbrĂŒhen, um ihn anschließend in eine Thermoskanne umzufĂŒllen? Clevere Techniker und Produktdesigner haben erkannt, dass dies zusĂ€tzliche Arbeit macht und man mehr schmutziges Geschirr zu reinigen hat. Daher gibt es Filterkaffeemaschinen, bei denen der Kaffee direkt in eine passende Thermoskanne fließt

Der Vorteil ist nicht nur, dass der Kaffee so auch unabhĂ€ngig von einer Warmhalteplatte heiß bleibt, also die Thermoskanne auch außerhalb der Maschine recht lange fĂŒr heißen Kaffee sorgt. Die meisten Filterkaffeemaschinen mit Thermoskanne können sogar komplett auf eine Warmhalteplatte verzichten und sparen auf diese Weise eine Menge Energie.

Filterkaffeemaschine mit Timer

NatĂŒrlich ist ein Timer unabhĂ€ngig von der Frage, ob eine Filterkaffeemaschine mit oder ohne Warmhalteplatte funktioniert und welche Art von Kaffeekanne vorne eingestellt werden kann. TatsĂ€chlich ist der Timer eine geniale Idee, die sich das einfache Funktionsprinzip einer Filterkaffeemaschine zunutze macht.

So kann man zum Beispiel am Abend das Wasser und Kaffeepulver in die Filterkaffeemaschine fĂŒllen und den Timer so einstellen, dass die Maschine pĂŒnktlich zur FrĂŒhstĂŒckszeit frisch aufgebrĂŒhten Kaffee bereithĂ€lt. In diesem Aspekt können die meisten anderen Kaffeemaschinen und –Vollautomaten nicht mithalten, selbst wenn sie grundsĂ€tzlich mit aufwĂ€ndigerer Technik glĂ€nzen können.

Filterkaffeemaschine fĂŒr den gastronomischen Bedarf

Filterkaffeemaschine fĂŒr den gastronomischen Bedarf von Aicok mit unterschiedlichen FilternIm Prinzip ist eine Filterkaffeemaschine fĂŒr den gastronomischen Bedarf nichts anderes als eine herkömmliche Maschine fĂŒr zu Hause. NatĂŒrlich ist sie aber fĂŒr den hĂ€ufigen Gebrauch konzipiert und daher auch robuster, pflegeleichter und leistungsstĂ€rker als das HeimgerĂ€t. In vielen FĂ€llen sind Filterkaffeemaschinen fĂŒr die Gastronomie aber auch weitaus grĂ¶ĂŸer, immerhin mĂŒssen sie zumeist auch deutlich mehr Kaffee in kurzer Zeit produzieren.

Allerdings kommen in der Gastronomie in zunehmendem Maße auch Vollautomaten oder SiebtrĂ€germaschinen zum Einsatz, die oft noch aromatischere KaffeespezialitĂ€ten produzieren können. Diese sind zumeist auch aufwĂ€ndiger in der Bedienung, werden aber zunehmend nachgefragt. Und viele GĂ€ste sind durchaus bereit, dafĂŒr zusĂ€tzlich zu zahlen.

So werden Filterkaffeemaschinen getestet

Vor allem bei vergleichsweise einfachen GerÀten wie Filterkaffeemaschinen erscheint es vielen Laien so, als wÀre eine Maschine so wie die andere. Produkttester kennen jedoch die Unterschiede und haben klare Kriterien, anhand derer sie diese bemessen. Wesentliche Aspekte bei einer Filterkaffeemaschine sind

  • Geschmack
  • Ausstattung
  • Bedienbarkeit
  • Material und Verarbeitung
  • Design
  • Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis
Viele Laien mögen denken, dass Kaffee aus der Filterkaffeemaschine immer und ĂŒberall gleich schmeckt – sofern man identisches Kaffeepulver in identischem MischungsverhĂ€ltnis zum Wasser und außerdem die gleichen Papierfilter nutzt. TatsĂ€chlich gibt es aber weitere Faktoren, die zum Geschmack beitragen. Neben der QualitĂ€t des genutzten Trinkwassers (fĂŒr die man freilich den GerĂ€tehersteller nicht verantwortlich machen kann), beeinflusst auch die Durchlaufgeschwindigkeit sowie die Temperatur des Wassers das Aroma des Kaffees. Und diese Faktoren sind tatsĂ€chlich von Maschine zu Maschine unterschiedlich. Um mögliche Voreingenommenheit zu umgehen, setzte man im Produkttest auf die Blindverkostung des Kaffees.
Über die Grundfunktion hinaus bieten Filterkaffeemaschinen oftmals eine Zusatzausstattung. Diese ist zwar nicht unbedingt erforderlich, macht das Kaffeekochen aber noch komfortabler oder sorgt fĂŒr ein verbessertes Aroma. Typische Sonderausstattungselemente sind zum Beispiel ein Timer, ĂŒber den die genaue Startzeit der Kaffeemaschine programmiert werden kann oder ein integriertes Mahlwerk. Letzteres ermöglicht durch das frisch zubereitete Kaffeepulver einen besseren Geschmack. Außerdem gilt eine Thermoskanne als Alternative zur sonst ĂŒblichen Glaskaraffe als Sonderausstattung, denn so kann auf die energieintensive Warmhalteplatte verzichtet werden. Wo eine solche Warmhalteplatte vorhanden ist, honorierten es die Tester, wenn diese durch einen separaten Schalter aktiviert oder ausgeschaltet werden kann. SelbstverstĂ€ndlich galt fĂŒr jede Form der Sonderausstattung: Was dabei ist, muss auch dauerhaft funktionieren. Sonderausstattung, die bereits nach wenigen Malen der Nutzung defekt war, wurde natĂŒrlich gnadenlos abgestraft. Und diese Abwertung floss dann natĂŒrlich auch in die Gesamtnote mit ein.
Aufgrund ihrer recht einfachen Technik lassen sich Filterkaffeemaschinen meist recht einfach bedienen. Allerdings kann etwaige Zusatzausstattung die Sache zusĂ€tzlich verkomplizieren. Daher war es den Produkttestern wichtig, dass in solchen FĂ€llen entweder eine intuitive Bedienbarkeit gegeben war oder der Hersteller eine ausfĂŒhrliche Anleitung dazu bereithĂ€lt beziehungsweise mitliefert. Ansonsten sollten Filterkaffeemaschinen ĂŒber einfach verstĂ€ndliche Schalter oder ein ebensolches Display verfĂŒgen. NatĂŒrlich betrifft die Bedienbarkeit aber auch, dass der Wassertank sowie der FiltertrĂ€ger gut erreichbar sind und sich die Filterkaffeemaschine möglichst einfach entkalken lĂ€sst.
Bei Filterkaffeemaschinen gilt im Prinzip das Gleiche, was fĂŒr die meisten anderen GerĂ€te auch zutrifft: Es gibt Varianten aus so billigem wie dĂŒnnen Plastik, aber auch GerĂ€te aus hochwertigeren und stabileren Werkstoffen. In vielen FĂ€llen kann man es einer Filterkaffeemaschine natĂŒrlich bereits ansehen, wie hochwertig sie konstruiert und verarbeitet wurde. Dies ist aber nicht immer der Fall. Gut, dass die GerĂ€te im Produkttest 2017 auf Herz und Nieren geprĂŒft wurden. Die Tester hatten natĂŒrlich nicht nur die Gelegenheit, das Material auf StabilitĂ€t, Langlebigkeit und Verarbeitung zu ĂŒberprĂŒfen. Sie konnten auch testen, ob in den verbauten Materialien irgendwelche Schadstoffe enthalten sind, die sich möglicherweise negativ auf die Gesundheit auswirken können.
Ein weiterer Punkt in dieser Testkategorie ist natĂŒrlich auch die installierte Technik. Die Tester konnten hier gewaltige Unterschiede erkennen, die ebenfalls in die Endnote mit einflossen.
Das Design einer Filterkaffeemaschine ist freilich vor allem Geschmackssache. Dennoch konnten die Tester hier den aktuellen Zeitgeist als Grundlage heranziehen: Wenn eine Filterkaffeemaschine wirkte, als stamme ihr Design noch aus den 1990er Jahren, verdiente das in den Augen der Tester einen Punktabzug. NatĂŒrlich gab es in dieser Hinsicht auch Ausnahmen, denn einige Hersteller setzen bewusst und erkennbar auf das Retro-Design. Relevant war bei diesem Aspekt zudem, dass die eigentliche Funktion nicht hinter dem Design zurĂŒckfĂ€llt. Klare Linien waren gerne gesehen, aber auch Schnickschnack war nicht verboten – solange dieser nicht störend wirkt.
Im Prinzip steht und fĂ€llt mit diesem Aspekt die Kaufentscheidung. NatĂŒrlich flossen im Test alle anderen Aspekte mit in diesen ein, um den Daumen entweder heben oder senken zu können. Leicht gemacht haben es sich die Tester nicht, zumal Maschinen in ganz unterschiedlichen Preisklassen getestet wurden. Daher ist auch klar: Auch wenn die Tester eine Filterkaffeemaschine mit einem Kaufpreis von weniger als 50 Euro positiv bewerteten, so ist diese trotzdem nicht mit einem GerĂ€t fĂŒr mehrere hundert Euro zu vergleichen. In ihrer Preisklasse wird es sich dann aber um eine empfehlenswerte Kaffeemaschine handeln.

Worauf muss ich beim Kauf einer Filterkaffeemaschine achten?

FĂŒr den eigenen Gebrauch stellt natĂŒrlich jeder eigene Anforderungen an eine Kaffeemaschine. Daher sollte man sich vor dem Kauf eines solchen GerĂ€tes vor allem die folgenden Fragen stellen und ehrlich beantworten.

Wie oft wird die Filterkaffeemaschine benutzt?

Qualitative Unterschiede bei Filterkaffeemaschinen zeigen sich insbesondere bei Haltbarkeit und Langlebigkeit. Manche GerĂ€te sind also nur fĂŒr den sporadischen Gebrauch geeignet, um wirklich viele Jahre einwandfrei zu funktionieren. Bei anderen Kaffeemaschinen ist selbst ein mehrfacher Gebrauch pro Tag vollkommen unproblematisch und wirkt sich keineswegs verkĂŒrzend auf die Lebensdauer des GerĂ€tes aus.

Freilich ist es fĂŒr den Laien immer schwer zu ermessen, ob sich hinter einer angebotenen Maschine ein langlebiges, zuverlĂ€ssiges Produkt verbirgt. Im Produkttest 2019 konnten die PrĂŒfer aber klar erkennen, welche Maschine voraussichtlich lange ihren Dienst tut und welche rasch kaputtgehen dĂŒrfte.
Doch auch eine vermeintlich einfache, qualitativ minderwertige Filterkaffeemaschine kann ihre Daseinsberechtigung haben, wenn sie zum Beispiel in der selten genutzten Zweitwohnung zum Einsatz kommt. In diesem Fall muss es kein teures LuxusgerÀt sein.

Wer benutzt die Filterkaffeemaschine?

Eine Frage, die viel zu selten gestellt wird, unter UmstĂ€nden aber immens wichtig sein kann. Vermutlich wird die achtzigjĂ€hrige Großmutter ein ĂŒbersichtliches GerĂ€t mit wenig technischem Schnickschnack bevorzugen, da sie solche Kaffeemaschinen bereits seit Jahrzehnten kennt und intuitiv bedienen kann.

Die technisch affine Enkelin, die besonders auf ihre ErnĂ€hrung achtet und auch bei GetrĂ€nken lĂ€ngst als Gourmet aufgefallen ist, wird sich fĂŒr eine Filterkaffeemaschine mit Display, Timer und integriertem Mahlwerk besonders begeistern können.

Welche GrĂ¶ĂŸe wird benötigt?

Schwarze Filterkaffeemaschine von Melitta Optima Timer 100801 im TestZwar hat sich bei Filterkaffeemaschinen eine mittlere GrĂ¶ĂŸe als Standard durchgesetzt, der daher auch ĂŒberall angeboten wird. Es gibt aber auch Kaffeemaschinen fĂŒr den gastronomischen Bedarf mit einem Fassungsvermögen von mehreren Litern.

FĂŒr Singles oder fĂŒr unterwegs kommen noch Maschinen hinzu, die lediglich eine Tasse Filterkaffee produzieren. Zwar ließe sich in großen Kaffeemaschinen auch eine geringe Menge Kaffee herstellen, das ist dann jedoch vergleichsweise energieintensiv. Außerdem liegt der Kaufpreis kleiner Kaffeemaschinen meist deutlich unter jenem von grĂ¶ĂŸeren GerĂ€ten.

Wann und wo wird der Kaffee getrunken?

Es macht durchaus einen Unterschied, ob der Kaffee zu Hause im Esszimmer getrunken wird oder in einem BĂŒro, in dem sich die KĂŒche womöglich sogar in einer anderen Etage befindet. Im erstgenannten Fall kann man den frisch gekochten Kaffee sofort genießen oder eine Weile auf der Warmhalteplatte vorhalten, um sich etwas spĂ€ter nochmals zu bedienen.

Kaffeebohnen fĂŒr den richtigen GeschmackIm anderen Fall ist es notwendig, den gekochten Kaffee mit ins BĂŒro nehmen zu können, ohne dass er dort sofort erkaltet. Daher bietet sich fĂŒr diesen Fall eine Filterkaffeemaschine mit Thermoskanne an. So wird der Kaffee warmgehalten, ohne dass dafĂŒr eine Heizplatte notwendig wĂ€re. Außerdem kann sich dann jeder zu der von ihm gewĂŒnschten Zeit beim Kaffee bedienen.

Übrigens gibt es fĂŒr ComputerarbeitsplĂ€tze sogar WĂ€rmplatten im Miniaturformat, auf denen eine einzelne Tasse Platz findet.

Eine dritte Situation ergibt sich zum Beispiel im Wohnmobil. Auch hier möchte man meist nicht gerne auf frisch gekochten Kaffee verzichten, hat aber oft keine 230Volt-Stromversorgung zur VerfĂŒgung. Daher gibt es im Handel auch Kaffeefiltermaschinen, die mit einer geringeren Spannung auskommen.

Gibt es individuelle Anforderungen an das GerÀt?

Einige individuelle Anforderungen wurden unter Punkt 4 bereits genannt. Neben der Frage nach dem Wo und Wie und der verfĂŒgbaren ElektrizitĂ€t kann es natĂŒrlich diverse ExtrawĂŒnsche geben, die man gleich bei der Anschaffung berĂŒcksichtigen kann. Auch bei diesem Aspekt mĂŒssen das integrierte Mahlwerk und der Timer genannt werden. Nicht jeder wird diese Funktionen benötigen, aber fĂŒr einige Kaffeefreunde sind sie sicher ĂŒberaus sinnvoll.

Besondere Anforderungen können aber auch das Design betreffen. Denn wo es eine große Auswahl gibt, stehen einem auch entsprechend viele Designs zur VerfĂŒgung. Damit gehört eine Filterkaffeemaschine tatsĂ€chlich zu den wenigen KĂŒchengerĂ€ten, bei denen man als KĂ€ufer große Designunterschiede zur Auswahl hat. Man kann eine Kaffeemaschine also nicht nur nach QualitĂ€t und Preis auswĂ€hlen, sondern auch nach Design und Format. Generell lĂ€sst sich sagen: Ob rustikal, schnörkellos oder futuristisch, fĂŒr jede KĂŒche findet sich die passende Filterkaffeemaschine.

Wie groß ist das verfĂŒgbare Budget?

Alle Zahlen und Daten aus einem Kaffeemaschine mit Mahlwerk TestKeine Frage: Da kaum jemand ein unbegrenztes Budget zur VerfĂŒgung hat, ist dieser Aspekt sehr maßgeblich fĂŒr die Kaufentscheidung. Der Vergleich unterschiedlicher Filterkaffeemaschinen lohnt sich aber auch, wenn man nur wenig Geld ausgeben kann oder will.

Denn bereits im niedrigen Preissegment von weniger als 50 Euro kann man einige Kaffeemaschinen bekommen, die im Test durchaus ĂŒberzeugen konnten. Es ist also niemand dazu gezwungen, sich ein SchrottgerĂ€t in die KĂŒche oder ins BĂŒro zu stellen. Allerdings können gerade in dieser Preisklasse ein paar Euro mehr oder weniger durchaus entscheidend sein. Allzu viel Knauserei geht in vielen FĂ€llen nach hinten los.

Wie sind die Ergebnisse aus dem Produkttest?

Ein Kaufpreis ist bei den meisten technischen GerĂ€ten allenfalls ein Anhaltspunkt zum Ermessen der QualitĂ€t. Viel wichtiger ist das Urteil der Produkttester, die zahlreiche Filterkaffeemaschinen auf Herz und Nieren geprĂŒft und miteinander verglichen haben. Selbst bei Maschinen, die zu identischen Preisen angeboten werden, können unter UmstĂ€nden dramatische Unterschiede festgestellt worden sein.

Kurzinformation zu 7 fĂŒhrenden Herstellern

  • Severin
  • WMF
  • Philips
  • Krups
  • Clatronic
  • Bosch
  • Tefal
Der VorgĂ€ngerbetrieb der sauerlĂ€ndischen Firma Severin wurde bereits 1892 als Schmiede gegrĂŒndet. Nach dem Ersten weltkrieg produzierte man vor allem Gardinenstangen, ab 1921 wurde das Unternehmen als Hersteller von ElektrokleingerĂ€ten neu gegrĂŒndet. Außerdem produzierte man Tortenplatten, Untersetzer, Glasteller und Servierwagen.
Trotz der relative breiten Produktpalette blieben die UmsĂ€tze von Severin bis zur WĂ€hrungsreform nach dem Zweiten Weltkrieg eher dĂŒrftig. Als mit dem anschließend beginnenden Wirtschaftswunder auch die Nachfrage nach Konsumartikeln und KleingerĂ€ten fĂŒr den Haushalt sprunghaft anstieg, ergriff man bei Severin die Gunst der Stunde. Ob Trockenhauben, HeizlĂŒfter oder Kaffeemaschinen: Bereits zum 75 UnternehmensjubilĂ€um im Jahr 1967 hatte Severin eine Produktpalette mit mehr als 200 GerĂ€ten.Heute produziert Severin beinahe alle KleingerĂ€te, die in KĂŒche und Bad benötigt werden. Ob Toaster, Wasserkocher, Kaffeemaschine, Eierkocher oder elektrische Zitruspresse, ob Lockenwickler oder Haartrockner: Fast ĂŒberall findet man auch GerĂ€te von Severin. Diese gelten als vergleichsweise hochwertig, obwohl sie zu einem recht gĂŒnstigen Preis angeboten werden können. Auch Produkttester lassen sich immer wieder von der guten QualitĂ€t der Severin-GerĂ€te ĂŒberzeugen.
Wenn es um Produkte fĂŒr KĂŒche und Esszimmer geht, ist der Name WMF sprichwörtlich in aller Munde. Denn die bereits 1853 gegrĂŒndete WĂŒrttembergische Metallwaren Fabrik zĂ€hlt in Deutschland und anderen europĂ€ischen LĂ€ndern zu den MArktfĂŒhrern bei Besteck und Kochgeschirr.
Besonders die Mitarbeit des Produktdesigners Wilhelm Wagenfeld in den 1950er und 1960er Jahren zahlt sich bis heute aus. Denn dieser drĂŒckte den Haushaltswaren von WMF seinen ganz besonderen Stempel auf, der fĂŒr eine schnörkellose Schlichtheit im Bauhausstil steht. Auch war man bei WMF zu aller Zeit darauf bedacht, Produkte von besonderer QualitĂ€t und Langlebigkeit herzustellen.
Mit der Herstellung von Kaffeemaschinen, die damals vor allem fĂŒr die Gastronomie produziert wurden, begann man bei WMF in den 1960er Jahren.
Heute vertreibt WMF in eigenen Filialen, aber auch ĂŒber zahlreiche andere EinzelhĂ€ndler, vor allem Besteck und Zubehör, ElektrokleingerĂ€te fĂŒr die KĂŒche und diverse, dazu passende Randartikel. Töpfe, Pfannen und weiteres Kochgeschirr in guter QualitĂ€t kommt ebenfalls von WMF: Die eigens dafĂŒr geschaffene Marke Silit ist seit ihrer GrĂŒndung 1920 eine Tochter von WMF. WMF hat den Anspruch, Produkte von bester QualitĂ€t zu fairen Preisen anzubieten. FĂŒr SchnĂ€ppchen steht der Name des Unternehmens zwar nicht, trotzdem kann sich im Prinzip jeder die so schönen wie hochwertigen Produkte von WMF leisten.
In Deutschland sind nur wenige niederlĂ€ndische Unternehmen bekannt. Eine große Ausnahme bildet aber der 1891 gegrĂŒndete Elektronikkonzern Philips. Dieser befasste sich anfangs mit der Produktion der gerade neu erfundenen GlĂŒhlampe. Kontinuierlich, aber dennoch mit Ruhe und Bedacht expandierte Philips im Laufe seiner Geschichte in andere Felder der Haustechnik und Unterhaltungselektronik. Insbesondere im Bau von RadiogerĂ€ten und zugehörigen Lautsprechern konnten sich die NiederlĂ€nder auch hierzulande frĂŒh einen Namen machen. Gleiches gilt fĂŒr den ab 1927 erfolgten Einstieg in den Bereich der Medizintechnik. Schon 1928 stellte Philips als einer von wenigen Pionieren seine ersten FernsehgerĂ€te vor. Wenige Jahre spĂ€ter gelang Philips mit seinem ersten Trockenrasierer “Philishave” der Siegeszug einer Produktreihe, die bis heute im Handel zu finden ist.
Weitere Innovationen sollten nach dem Zweiten Weltkrieg folgen. Philips gehörte zu den ersten Herstellern von FarbfernsehgerĂ€ten, gilt als Erfinder der Musikkassette nebst zugehörigem AbsspielgerĂ€t, war maßgeblich an der Entwicklung der heute noch gebrĂ€uchlichen Compact Disc (CD) beteiligt und produzierte in den frĂŒhen 1980er Jahren als erster Hersteller energiesparende Leuchtstofflampen im Kompaktformat.Heute ist Philips in fast allen Bereichen der Haustechnik und Unterhaltungselektronik vertreten. Dies gilt selbstverstĂ€ndlich auch fĂŒr die KĂŒche, denn Philips gehört zu den grĂ¶ĂŸten Herstellern von KĂŒchengerĂ€ten. Viele GerĂ€te werden unter dem Namen der italienischen Unternehmenstochter Saeco angeboten. Filterkaffeemaschinen gibt es aber sowohl unter dem Label des Mutterkonzerns als auch unter jenem der italienischen Tochter. Qualitativ wie preislich können die GerĂ€te beider Marken ĂŒberzeugen, sowohl Verbraucher als auch die Produkttester.

Obwohl Krups heute zu den bekanntesten Herstellern von ElektrokleingerĂ€ten gehört, war dies in der Anfangszeit des Unternehmens noch nicht vorgezeichnet. Begonnen hatte das Unternehmen bereits vor 1846 in Solingen als Schmiede. Als es im Jahr 1846 von Robert Krups ĂŒbernommen wurde, begann man recht bald mit der Produktion von Personen- und Haushaltswaagen.Erst in der jĂŒngeren Unternehmensgeschichte zeichnete sich der Weg zu ElektrokleingerĂ€ten fĂŒr die KĂŒche ab. Wenige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg stellte Krups eine elektrische KaffeemĂŒhle vor, die angeblich bereits millionenfach verkauft wurde. Unstrittig ist der Erfolg des 1959 vorgestellten Handmixers 3Mix, der Einzug in fast jeden zweiten westdeutschen Haushalt fand. Heute gilt dieser Mixer als Urvater aller Handmixer fĂŒr den Hausgebrauch.

Im Bereich der Kaffee- und Espressomaschinen expandierte Krups seit 1983 stark. Dank guter QualitĂ€t, einer angemessenen Preispolitik und den bereits Jahre zuvor gegrĂŒndeten Auslandstöchtern konnte sich Krups nun zunehmend auch ĂŒber die Grenzen der Bundesrepublik hinaus einen Namen als verlĂ€sslicher, vertrauenswĂŒrdiger Hersteller von ElektrogerĂ€ten einen Namen machen. 1990 stand Krups am Höhepunkt seines wirtschaftlichen Erfolgs und ging eine Kooperation mit NestlĂ© ein, um eine kapselbetriebene Kaffeemaschine unter dem Label des Schweizer Lebensmittelkonzerns zu entwickeln.
Noch im selben Jahr wurde Krups vom französischen Konkurrenten Moulinex ĂŒbernommen, der 2001 selbst in die Insolvenz ging. Im Zuge der daraus notwendigen Umstrukturierung wurden sowohl Moulinex als auch dessen deutsche Tochter Krups Marken der französischen Groupe SEB. Innerhalb dieses Konzerns konnte sich krups eine gewisse EigenstĂ€ndigkeit bewahren. So arbeitet Krups bis heute vom Stammsitz in Solingen aus. Auch diese Unternehmenspolitik trĂ€gt dazu bei, dass die Marke Krups bis heute ein Synonym fĂŒr hervorragende QualitĂ€t zu bezahlbaren Preisen ist. Dies gilt selbstverstĂ€ndlich auch fĂŒr die Filterkaffeemaschinen des Unternehmens.

Strenggenommen verbirgt sich hinter dem Namen Clatronic kein Hersteller, sondern ein GroßhĂ€ndler. Erst im Jahr 1985 wurde Clatronic im Kempen bei Krefeld gegrĂŒndet und importiert seither preisgĂŒnstige ElektrokleingerĂ€te, die vor allem in China hergestellt werden. Viele GerĂ€te identischer Bauart werden auch unter dem Namen Bomann angeboten, wohinter sich eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Clatronic verbirgt.
Ein besonderer Fokus von Clatronic lag bereits in den Anfangsjahren auf dem Vertrieb ĂŒber den niedergelassenen Einzelhandel sowie einige VersandhĂ€ndler. Allerdings konzentrierte sich Clatronic dabei vor allem auf Discounter, SupermĂ€rkte und GroßmĂ€rkte, ist aber bis heute nicht im Elektrofachhandel zu finden.Qualitativ liegen die meisten Clatronic- und Bomannprodukte laut bisheriger Kunden und diverser Produkttests meist unterhalb des Mittelfelds. Zieht man jedoch den besonders niedrigen Kaufpreis mit ins KalkĂŒl, so wird ein herausragendes Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis erkennbar. Die Produkte der Wettbewerber können dabei nicht immer mithalten.
Die 1886 in Stuttgart gegrĂŒndete Robert Bosch GmbH spezialisierte sich in der Anfangszeit ganz auf die Herstellung von MagnetzĂŒndern fĂŒr Gasmotoren. Bereits frĂŒh erfreuten sich diese Produkte großer Beliebtheit, sodass Bosch schon in den ersten Jahrzehnten deutlich expandieren konnte. So kontinuierlich wie vorsichtig weitete Bosch auch die Produktpalette aus. Auf Scheibenwischer sollten Einspritzpumpen fĂŒr Diesel-Fahrzeuge folgen und schon in den 1930er Jahren entwickelte Bosch seine erste Bohrmaschine. Über das Tochterunternehmen Blaupunkt stellte Bosch zudem sein erstes Autoradio vor.Nach dem Zweiten Weltkrieg startete Bosch richtig durch. Neben den bereits etablierten Bereichen der Elektrowerkzeuge und des Automobilzubehörs wagte man sich nun auch in die Medizintechnik, die Telekommunikation und die Haustechnik. Bei HaushaltsgerĂ€ten arbeitete Bosch auch einige Jahre mit dem Wettbewerber Siemens zusammen. Heute gehört die einstmals gemeinsame Tochter komplett zu Bosch.
Bei ElektrokleingerÀten wie Kaffeefiltermaschinen ist Bosch freilich nur ein Anbieter von vielen. Allerdings eilt GerÀten von Bosch stets ein hervorragender Ruf voraus, den es im Handel wie im Test zu verteidigen gilt. Wenn dies gelingt, wird der im Vergleich etwas höhere Preis durch Kunden wie Tester gerne akzeptiert.
Das französische Unternehmen Tefal bringt man vor allem mit Töpfen und Pfannen in Verbindung. Und tatsĂ€chlich war der Ingenieur Marc GrĂ©goire der Erfinder der antihaftbeschichteten Bratpfanne. Nachdem er sein Verfahren 1954 entwickelte, stellte er die Pfannen ab 1955 in Kleinserie her, um sie an die Gastronomie zu verkaufen. Diew GrĂŒndung des Unternehmens Tefal und der Start der industriellen Produktion der Pfannen erfolgte dann 1955. Dank des großen Erfolgs konnte die Marke in den folgenden Jahren stark wachsen und die Produktpalette auch auf ElektrokleingerĂ€te, Kochtöpfe und Personenwaagen ausweiten. EigenstĂ€ndig blieb Tefal nur bis 1968 und wurde dann von der französischen Groupe SEB ĂŒbernommen. Dennoch blieb der Markenname erhalten und erfreut sich bis heute eines großartigen Rufs.GegenwĂ€rtig ist Tefal nach wie vor schwerpunktmĂ€ĂŸig im Vertrieb von Pfannen und Töpfen aktiv. Insbesondere die beschichteten Pfannen, aber auch die Schnellkochtöpfe von Tefal sind beliebt und können qualitativ ĂŒberzeugen. Ähnlich sieht es mit ElektrokleingerĂ€ten fĂŒr die KĂŒche aus. Die Filterkaffeemaschinen von Tefal bewegen sich preislich im Mittelfeld, sind ihr Geld zumeist aber auch wert.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meine Filterkaffeemaschine am besten?

Im Elektrofachmarkt, aber auch in großen SupermĂ€rkten findet man bereits zahlreiche verschiedene Filterkaffeemaschinen in unterschiedlichen Preisklassen. Allerdings ist es dort nur schwer zu beurteilen, ob die angebotenen GerĂ€te ihr Geld auch wirklich wert sind.

Im Onlineshop gibt es nicht nur eine weit grĂ¶ĂŸere Auswahl, sondern auch die Möglichkeit, sich das Urteil von Produkttestern vor dem Kauf anzuschauen. Auch lassen sich die Angebote fĂŒr identische Maschinen bei den diversen Onlineshops besser miteinander vergleichen. Ein weiteres Argument fĂŒr den Onlinekauf: Die Ware wird direkt bis nach Hause geliefert. Man kann beim Shopping also bequem auf dem Sofa sitzenbleiben.

Die Geschichte der Filterkaffeemaschine

Ansicht von Vintage Kaffeekanne und Mahlwerk mit Kaffeetasse im Filterkaffeemaschine TestÜber die Geschichte der Filterkaffeemaschine kann nur geschrieben werden, wenn zuvor auf die Geschichte des Kaffees eingegangen wird. Wie es bei Naturprodukten ĂŒblich ist, so kann auch beim Kaffee kein konkretes Datum genannt werden, an dem ein Mensch den ersten Kaffee aufbrĂŒhte und als schmackhaftes GetrĂ€nk erkannte.

Sicher ist, dass seine UrsprĂŒnge in Äthiopien liegen. Eine Legende besagt, dass sich zuerst Ziegen am Kaffee berauschten. Freilich nicht am aufgebrĂŒhten GetrĂ€nk, wohl aber an den vom Strauch gefallenen Kaffeekirschen. Angeblich bemerkten Ziegenhirten, dass die Tiere, die zuvor von den Kaffeekirschen genascht hatten, deutlich munterer waren als ihre Artgenossen. Als die Hirten selbst von den FrĂŒchten probierten, sollen sie diese nicht als Genuss empfunden haben: Angewidert spuckten sie die Reste ins Feuer, was jedoch fĂŒr einen sehr angenehmen Duft sorgte. So sollen Menschen erstmalig auf die Idee des Röstens gekommen sein.

Im 14., spĂ€testens aber im 15. Jahrhundert gelangte der Kaffee ĂŒber reisende HĂ€ndler nach Arabien, wo in der Hafenstadt Mokka (heute Al-Mukha im Jemen) die in den kommenden Jahrhunderten gĂ€ngigste Form des AufbrĂŒhens von Kaffee entstand. DafĂŒr werden die Bohnen nach dem Rösten in einer Eisenpfanne in einem Mörser zerstampft oder grob gemahlen. Das entstandene Mahlgut kommt dann mit Wasser und je nach Geschmack auch mit Zucker direkt in die Tasse oder in die Jabana, bei der es sich um einen bauchigen Tonkrug handelt. Der Nebeneffekt in beiden FĂ€llen war jedoch, dass man stets auch das eigentlich ungenießbare Pulver mittrank – was freilich nicht nur Begeisterung hervorrief.

Zwei Kaffeekannen auf einem TischWÀhrend sich der Kaffee in Arabien wie auch in Europa in den folgenden Jahrhunderten immer weiterverbreitete, suchte man fieberhaft nach Möglichkeiten, den Kaffee zu filtern. Dabei sollte möglichst viel Aroma erhalten bleiben, trotzdem durfte kein Kaffeesatz mit in die Tasse gelangen. Erste Kaffeekannen mit speziell angefertigtem, aufgesetztem Filter entstanden im spÀten 18. Jahrhundert in Frankreich, wenig spÀter kam in der K.u.K. Monarchie die sogenannte Karlsbader Kanne auf.

Ein Filterkaffee wurde in dieser Zeit in Anlehnung an diese Kanne „Karlsbader“ genannt. Außerdem machte man erste Versuche mit einem Stoffbeutel, der mit Kaffeepulver befĂŒllt und nach dem AufbrĂŒhen erneut verwendet werden konnte. Ähnliche Produkte werden noch heute benutzt, allerdings hauptsĂ€chlich fĂŒr Schwarztee.
Erst die Erfindung des Papierfilters durch Melitta Bentz im Jahre 1908 wurde der Filterkaffee annÀhernd zu dem, was er heute ist.

Allerdings war das AufbrĂŒhen von Filterkaffee mit Handarbeit verbunden: Der Papierfilter wurde in einen Filterhalter aus Aluminium, emailliertem Blech oder, in spĂ€teren Jahren, aus Kunststoff oder Porzellan eingesetzt. Anschließend stellte man den Filterhalter auf eine Kaffeekanne, um per Hand nach und nach heißes Wasser aufzugießen. Diese Methode hat sich bis heute erhalten – allerdings spart eine Filterkaffeemaschine Zeit und Arbeit, daher wurde ihre Erfindung regelrecht herbeigesehnt.

Zwar gab es bereits einige Jahrzehnte zuvor halbautomatische Kaffeemaschinen. Diese waren aber nicht ausgereift und konnten keinen Filterkaffee produzieren, wie es der 1954 patentierte „Wigomat“ des deutschen Unternehmers Gottlob Widmann tat. Diese Maschine gilt heute als Urvater der Filterkaffeemaschine, wobei sich das Grundsystem bis heute nicht verĂ€ndert hat.

Beige/Braun Filterkaffeemaschine von Melitta Aromaboy 1015-03 im TestIn den 1970er Jahren schafften die inzwischen in breiter Auswahl hergestellten und zu bezahlbaren Preisen angebotenen Filterkaffeemaschinen schließlich den Durchbruch und zogen in einen großen Teil der westdeutschen Haushalte ein.

Heute stellen die Filterkaffeemaschinen eine von vielen modernen (oder wieder modern gewordenen) Methoden der Kaffeezubereitung dar. Da sich viele Menschen wieder rĂŒckbesinnen auf das AufbrĂŒhen von Hand oder sich ihren Kaffee in einer SiebtrĂ€germaschine oder einem Kaffeevollautomaten zubereiten, hat die Verbreitung von Filterkaffeemaschinen ihren Höhepunkt bereits ĂŒberschritten. Da die Filterkaffeemaschine aber viel Kaffee mit relativ wenig Arbeit produzieren kann, hat sie definitiv noch eine lange Zukunft vor sich.

Zahlen, Daten und Fakten rund um die Filterkaffeemaschine

Kurios: Die Kaffeemaschine ist eine recht junge Erfindung

Zwar wurde der erste Filterkaffee bereits vor ĂŒber 100 Jahren getrunken, nachdem Melitta Bentz ihre FiltertĂŒten entwickelt und erfolgreich vermarktet hatte. Trotzdem sollte es noch Jahrzehnte dauern, in denen Filterkaffee ausschließlich von Hand mittels aufgesetztem Filterhalter zubereitet werden musste. Erst 1954 kam mit dem Wigomat des Erfinders Gottlob Wigmann die erste Filterkaffeemaschine moderner Bauart auf.

Wie trinken die Deutschen ihren Kaffee – und wie viel davon?

Tasse mit Schwarzem Kaffee neben einem Laptop auf einem TischIm Kaffeeverbrauch liegen die Deutschen im unteren Mittelfeld. WĂ€hrend Italien, das ja eigentlich als Heimat richtig guter Kaffees gilt, lediglich einen Kaffeeverbrauch von 5,6 Kilogramm pro Jahr hat, liegt er in Deutschland bei 6,4 Kilogramm und in Finnland sogar bei 12 Kilogramm.

Interessant ist auch, dass die Deutschen pro Tag 0,41 Liter Bohnenkaffee trinken, jedoch nur 0,38 Liter Wasser. Mediziner halten den ersten Wert fĂŒr vertretbar, den zweiten jedoch fĂŒr deutlich zu gering.
Man könnte auch vermuten, dass der Filterkaffee im Zuge einer nie gekannten Vielfalt von KaffeespezialitÀten ins Hintertreffen geraten wÀre. TatsÀchlich trinken die Deutschen zu 65,7% am liebsten Filterkaffee. Der Anteil der Filterkaffeetrinker steigt sogar wieder an.

Allerdings ist bei den Deutschen das VerstĂ€ndnis noch nicht sehr weit verbreitet, dass guter Kaffee auch gutes Geld kostet. 46,1% der Deutschen kaufen den Kaffee nach wie vor beim Discounter und nehmen fĂŒr den billigen Preis auch QualitĂ€tseinbußen in Kauf.
(Quelle: https://earlybird-coffee.de/blogs/earlybird-blog/kaffee-in-deutschland-wie-trinken-wir-unser-heissgetrank-am-liebsten)

Eine Filterkaffeemaschine richtig anschließen und in Betrieb nehmen

Nichts leichter als das: Eine Filterkaffeemaschine muss lediglich ausgepackt werden, bevor bereits ihr hinterer Tank mit Wasser befĂŒllt werden kann. Legt man dann den passenden Papierfilter ein, befĂŒllt diesen mit Kaffeepulver und stellt die zugehörige Kaffeekanne vorne unter, kann der BrĂŒhvorgang bereits starten. Nur bei GerĂ€ten mit Sonderausstattung kann die Inbetriebnahme etwas komplizierter sein.

Zehn Tipps zur Pflege

  • Vor dem Reinigen Netzstecker ziehen
  • Nur passende Papierfilter einlegen
  • Filter sofort nach dem BrĂŒhen herausnehmen
  • Kaffeekanne gut reinigen
  • Tropfmengen von der Warmhalteplatte sofort entfernen
  • Maschine regelmĂ€ĂŸig entkalken
  • Maschine regelmĂ€ĂŸig von Staub befreien
  • Defekte Filterkaffeemaschinen nicht benutzen
Obwohl es nach einer Binsenweisheit klingt, ist dieser Aspekt von fundamentaler Bedeutung. Denn bis heute sind StromschlĂ€ge an der Tagesordnung, weil Menschen elektrische GerĂ€te unsachgemĂ€ĂŸ reinigen. In diesem Zusammenhang heißt unsachgemĂ€ĂŸ, dass der Netzstecker nicht gezogen wird. Wenn dann Feuchtigkeit ins Innere des GerĂ€tes dringt, kann der Funke schnell ĂŒberspringen. Allerdings auf unangenehme, sogar gefĂ€hrliche Art und Weise. Also raus mit dem Netzstecker – es ist nur ein Handgriff.
Papierfilter ist nicht gleich Papierfilter. Da die Filterkaffeemaschinen unterschiedlich beschaffen sind und fĂŒr verschieden große Kaffeemengen konstruiert wurden, besteht auch Bedarf fĂŒr unterschiedlich große Filter. GlĂŒcklicherweise liefert nicht nur jeder Hersteller einer Filterkaffeemaschine die genauen Informationen mit, welche FiltertĂŒte benötigt wird: Es gibt sie tatsĂ€chlich in fast jeder gĂ€ngigen GrĂ¶ĂŸe im Supermarkt. Aus welcher Papierart die FiltertĂŒte genau ist und wie es beispielsweise um die Beschaffenheit der Poren aussieht, ist hingegen Geschmacks- und Glaubenssache. WĂ€hrend einige Verbraucher die Papierfilter aus dem Discounter fĂŒr vollkommen ausreichend halten, schwören andere auf die Produkte eines Markenherstellers.
Ein gebrauchter Papierfilter stellt eine feuchtwarme Umgebung dar, in der sich Bakterien und Keime besonders wohlfĂŒhlen. Bereits nach wenigen Tagen kann man dort „blĂŒhende Landschaften“ bewundern, die freilich weder gesund noch appetitlich sind. Am besten ist es, die gebrauchten Filter gleich nach dem BrĂŒhen zu entfernen. Wenn sich noch FlĂŒssigkeitsreste im Filter befinden, kann dieser mithilfe eines Tellers oder einer Schale in den BiomĂŒll gegeben werden. Warten bringt an dieser Stelle nichts, da Filterkaffeemaschinen ĂŒber eine Tropfsperre verfĂŒgen. Übrigens ist Kaffeesatz ein hervorragender PflanzendĂŒnger – online gibt es dazu jede Menge Informationen.
Selbst bei Menschen, die an anderer Stelle penibel auf Reinheit und Hygiene achten, schleicht sich bei der Reinigung von Kaffeekannen nur allzu gern der Schlendrian ein. Oft werden Kaffeekannen lediglich mit kaltem Wasser ausgespĂŒlt und bleiben so bis zum nĂ€chsten Gebrauch stehen. Allerdings ist auch eine Kaffeekanne eine Umgebung, in der sich Keime und Bakterien besonders gerne ausbreiten. Um zu verhindern, dass sich hier im Laufe der Zeit ein regelrechter Tummelplatz fĂŒr Mikroorganismen bildet, sollte die Kaffeekanne nach dem Gebrauch richtig gespĂŒlt werden. Einige Kaffeekannen können sogar in der SpĂŒlmaschine gereinigt werden, genauere Angaben dazu liefert der jeweilige Hersteller.
Im Prinzip verfĂŒgt jede Filterkaffeemaschine ĂŒber eine Tropfsperre. Diese besteht aus einem Auslaufventil unterhalb des FiltertrĂ€gers, das nur im gedrĂŒckten Zustand den Durchlauf von Kaffee ermöglicht – also dann, wenn eine passgenaue Kaffeekanne untergestellt wurde. Allerdings sind diese Ventile meistens nicht hundertprozentig verlĂ€sslich. Daher können immer auch einige Tropfen Kaffee auf die Warmhalteplatte gelangen, wenn die Kaffeekanne weggenommen wird. Klar, dass diese Tropfen auf der heißen Platte sofort verkochen und fĂŒr unschöne Flecken sorgen, sofern sie nicht gleich beseitigt werden. Am besten funktioniert dies mit einem leicht geknĂŒllten Blatt von der KĂŒchenrolle, denn so werden die Finger vor Verbrennungen geschĂŒtzt und kein Mikrofasertuch o.Ă€. in Mitleidenschaft gezogen. Wenn die Warmhalteplatte spĂ€ter vollkommen abgekĂŒhlt ist, kann sie bei gezogenem Netzstecker natĂŒrlich auch mit Tuch und geeignetem Reinigungsmittel nochmals nachgereinigt werden.
Kaffee wird mit Leitungswasser gekocht. Und Leitungswasser enthĂ€lt Kalk, wobei dessen Anteil von Region zu Region stark schwankt. Völlig kalkfrei ist das Leitungswasser allerdings nirgendwo, daher kommt auch niemand daran vorbei, sein GerĂ€t regelmĂ€ĂŸig zu entkalken. Wie dies am besten funktioniert, verrĂ€t die Bedienungsanleitung der Kaffeemaschine. Außerdem gibt es im Handel spezielle Reiniger fĂŒr Kaffeemaschinen, die meist auf einer kalklösenden SĂ€ure basieren. Derlei SĂ€uren werden auch als umweltschonendes und preiswertes Hausmittel zum Entkalken empfohlen. Genauere Informationen dazu finden sich auf zahlreichen Websites.
Es gibt im Haushalt wohl keine OberflĂ€chen, die nicht im Laufe der Zeit zum StaubfĂ€nger werden. Insbesondere elektrische GerĂ€te scheinen den Staub regelrecht anzuziehen. Die meist etwas feuchtwarme Umgebung in der KĂŒche macht es aber vergleichsweise einfach, KĂŒchengerĂ€te wie die Filterkaffeemaschine vom Staub zu befreien. Denn hier legt sich dieser wie ein Film auf die OberflĂ€chen, sodass er spielend einfach mit einem trockenen Tuch abgewischt werden kann. Anschließend sollten die OberflĂ€chen aus GrĂŒnden der Hygiene nochmals mit geeignetem Reiniger abgewischt werden.
Filterkaffeemaschinen sind technisch vergleichsweise einfach konstruiert. Diese Einfachheit bedeutet aber auch, dass selbst kleine Defekte die Funktion des GerÀtes beeintrÀchtigen und es so unbrauchbar machen können. Auch bei Mini-Defekten gilt es also genau auszuloten, ob das GerÀt noch benutzt werden darf. Im Zweifelsfall kann ein Elektriker weiterhelfen, eventuell eine Reparatur vornehmen oder den Kauf einer neuen Filterkaffeemaschine empfehlen.

NĂŒtzliches Zubehör

Es gibt nicht viele Dinge, die man zusĂ€tzlich zu einer Filterkaffeemaschine kaufen muss. Ein paar Utensilien hingegen sind unerlĂ€sslich, andere machen die Arbeit einfacher oder sorgen fĂŒr bessere Geschmackserlebnisse.

FiltertĂŒten

FiltertĂŒte und Dosierlöffel von Melitta Easy 1010-02 im Filterkaffeemaschine TestOhne FiltertĂŒten geht bei der Filterkaffeemaschine nichts. Denn das GerĂ€t selbst verfĂŒgt nur ĂŒber einen Filterhalter, der selbst aber keine Filterfunktion hat. Ohne das Einsetzen der passenden FiltertĂŒten lĂ€uft der Kaffee also ungefiltert durch, inklusive des krĂŒmeligen Kaffeepulvers.

Dosierlöffel

NatĂŒrlich kann man zur Dosierung des Kaffeepulvers auch einen gewöhnlichen Esslöffel nutzen. Ein Dosierlöffel macht die Sache aber einfacher und genauer.

KaffeemĂŒhle

Frisch gemahlener Kaffee schmeckt am besten. Daher ist es sinnvoll, die ganzen Bohnen zu kaufen und direkt vor der Zubereitung des Kaffees zu mahlen. Sofern die Filterkaffeemaschine nicht bereits ĂŒber ein integriertes Mahlwerk verfĂŒgt, lohnt sich dafĂŒr die Anschaffung einer KaffeemĂŒhle.

Isolierkanne

Filterkaffeemaschine mit silberner Kanne von Philips HD7546 20 im TestBei einigen Filterkaffeemaschinen ersetzt die Isolierkanne bereits die zuvor ĂŒbliche Glaskaraffe und macht damit auch die Warmhalteplatte ĂŒberflĂŒssig. Wo eine solche Kanne nicht vorhanden ist, lohnt sie sich als Zubehör: Sobald der Kaffee durchgelaufen ist, wird er dann in die Isolierkanne umgefĂŒllt. Die Warmhalteplatte darf dann abgeschaltet bleiben, wodurch Energie gespart wird. Zweiter Vorteil: Die Isolierkanne kann man ĂŒberallhin mitnehmen, die Warmhalteplatte nicht.

W-Fragen

  • 1. Was ist eine Filterkaffeemaschine?
    Eine Filterkaffeemaschine ist ein GerĂ€t zur automatischen Herstellung von Filterkaffee. Sie ersetzt das hĂ€ndische AufbrĂŒhen mittels Kaffeekanne und aufgesetztem FiltertrĂ€ger.
  • 2. Wie funktioniert eine Filterkaffeemaschine?
    Nachdem Wasser in den hinteren Tank gefĂŒllt und in den vorne eingesetzten Papierfilter das Kaffeepulver gegeben wurde, kann der BrĂŒhvorgang gestartet werden. Minuten spĂ€ter ist der Filterkaffee fertig.
  • 3. Was kostet eine Filterkaffeemaschine?
    Da Filterkaffeemaschinen recht einfach konstruiert sind, kosten sie vergleichsweise wenig. Billige Maschinen sind bereits fĂŒr weniger als 50 Euro zu haben.
  • 4. Wo kauft man eine Filterkaffeemaschine?
    Eine Filterkaffeemaschine gibt es im Elektrofachhandel oder großen SupermĂ€rkten. Am besten aber im Onlineshop, denn dort ist die Auswahl am grĂ¶ĂŸten.
  • 5. Wann lohnt sich der Kauf einer Filterkaffeemaschine?
    Der Kauf lohnt sich, wenn man gerne Filterkaffee trinkt, diesen aber nicht von Hand herstellen will. Mit einem programmierten Timer kann die Maschine morgens automatisch mit dem AufbrĂŒhen des Kaffees beginnen.
  • 6. Warum muss man eine Filterkaffeemaschine entkalken?
    Leitungswasser enthÀlt immer Kalk. Dieses setzt die BehÀltnisse und Leitungen der Maschine nach und nach zu und kann sie beschÀdigen.
  • 7. Welche Alternativen sind sinnvoll?
    Sinnvolle Alternativen können das AufbrĂŒhen von Hand, die French Press oder auch die SiebtrĂ€germaschine sein.
  • 8. Warum gibt es unterschiedlich große Papierfilter?
    Unterschiedlich große Maschinen erfordern unterschiedlich große Filter. Es hat sich aber eine mittlere GrĂ¶ĂŸe als Standard durchgesetzt, der meistens passt.
  • 9. Warum gibt es Papierfilter aus unterschiedlichem Material?
    Viele Hersteller werben mit besonders gutem Filterpapier, das fĂŒr besonders aromatischen Kaffee sorgen soll. Dies ist natĂŒrlich eine Geschmacks- und Glaubensfrage.
  • 10. Wird es auch in Zukunft noch Filterkaffeemaschinen geben?
    Trotz aller Alternativen: Die Filterkaffeemaschine ist die einzige Möglichkeit, binnen kĂŒrzester Zeit große Mengen an Filterkaffee zu produzieren. Das wird sich auch in Zukunft kaum Ă€ndern.

Alternativen zur Filterkaffeemaschine

Da das Aroma von Kaffee sehr von der Zubereitungsart abhÀngt, gibt es eigentlich nur eine echte Alternative zur Filterkaffeemaschine. Trotzdem sollen die anderen Zubereitungsarten hier ebenfalls erwÀhnt werden.

Aufsetzfilter und Kaffeekanne

Bosch TES71353DE Kaffee-Vollautomat VeroBar 300 AromaPro diverse KaffeesortenIm Prinzip ist dies die einzige Alternative zur Filterkaffeemaschine und diente dieser auch als Vorbild. Hierbei wird ein Filterhalter mit einer FiltertĂŒte bestĂŒckt, um anschließend auf eine Kaffeekanne gesetzt zu werden. Nun wird das Wasser in der benötigten Menge von Hand aufgegossen.

Der Nachteil zur Kaffeefiltermaschine ist, dass man bei der Kaffeezubereitung stĂ€ndig selbst am Ball bleiben muss: Sobald eine FilterfĂŒllung durchgelaufen ist, muss von Hand nachgegossen werden.

TĂŒrkischer Kaffee

Dies ist die ganz traditionelle Art des Kaffeekochens und –Trinkens. Hierbei kommt das Kaffeepulver direkt in die Tasse beziehungsweise in die Kanne. Zwar schwĂ€rmen manche Kenner davon, dass auf diese Weise besonders viele Aromen aus dem Kaffeepulver herausgelöst werden. DafĂŒr darf man sich aber auch nicht daran stören, wenn man Teile des Kaffeepulvers beim Trinken in den Mund bekommt. Raucher vergleichen diese Art des Kaffeetrinkens daher oft mit dem Rauchen filterloser Zigaretten.

Pressstempelkanne / Kaffeebereiter French Press

Pressstempelkanne von Bodum 1913-01 als Alternativen zur Filterkaffeemaschine im TestDas Grundprinzip des Kaffeebereiters ist bereits Ă€lter als jenes des bekannten Filterkaffees. Das GerĂ€t besteht aus einem runden Glaszylinder mit senkrechten WĂ€nden. In dieses kommt das Kaffeepulver, bevor heißes Wasser aufgegossen wird. Nun kann das Pulver sein Aroma fĂŒr einige Minuten an das heiße Wasser abgeben, bevor das Stempel genannte Sieb senkrecht in den Zylinder eingefĂŒhrt wird.

Da der feinporige Stempel bĂŒndig mit der Glaswand abschließt, wird dabei sĂ€mtliches im Wasser befindliches Kaffeepulver mit hinabgedrĂŒckt. Der Kaffeesatz wird so am Boden des Glaszylinders gehalten, der ĂŒber dem Stempel befindliche Kaffee ist fertig gefiltert.

Kaffee- bzw. Espressokocher

Der achteckige Espressokocher aus Aluminium ist optisch derart markant, dass er mittlerweile in Form eines Piktogramms als Synonym fĂŒr Espresso allgemein steht. Das Grundprinzip des Kochers, der in der ersten HĂ€lfte des 20. Jahrhunderts in Italien entwickelt wurde, ist denkbar einfach.

Gemahlener Kaffee fĂŒr Espressomaschine fertig fĂŒr den EinsatzIn den unteren Tank des Kochers wird Wasser gefĂŒllt. Darauf wird ein Sieb gesetzt, in dessen Mitte sich ein Steigrohr befindet. Dieses Sieb wird mit Kaffeepulver befĂŒllt, bevor die obere HĂ€lfte des Kochers aufgeschraubt wird. Setzt man diesen metallischen Kocher nun auf eine Herdplatte oder eine andere WĂ€rmequelle, so steigt das zum Kochen gebrachte Wasser durch das Steigrohr auf, durchdringt das Kaffeepulver mit einem Druck von rund 1,5 bar, um anschließend in einen oberen AuffangbehĂ€lter zu fließen.

Streng genommen handelt es sich bei diesem GetrĂ€nk jedoch um keinen Espresso, da der im Kocher entstehende Druck zu gering ist, um die fĂŒr Espresso so typische Crema zu erzeugen. Neben den kleinen Kochern, die Kaffee in Espressomengen zubereiten, gibt es mittlerweile auch grĂ¶ĂŸere Kocher, die entweder viele kleine oder wenige große Portionen Kaffee zubereiten können. Wie genau man die entstehende KaffeespezialitĂ€t anschließend definiert, bleibt freilich jedem selbst ĂŒberlassen.

SiebtrÀgermaschine

SiebtrĂ€germaschine als Alternativen zur FilterkaffeemaschineIn den letzten Jahren hat sich die SiebtrĂ€germaschine vom Geheimtipp zu einem sehr angesagten GerĂ€t gemausert. Erfunden wurde sie zwar schon vor mehr als einhundert Jahren in Norditalien. Jahrzehntelang war sie aber derart groß, kompliziert und vor allem teuer, dass sie fast ausschließlich in der Gastronomie genutzt wurde. Heute gibt es auch kompakte und preisgĂŒnstige SiebtrĂ€germaschinen, die sich in immer mehr privaten KĂŒchen finden.

Die Funktionsweise ist rasch erklĂ€rt. Das Kaffeepulver wird in ein SiebgefĂŒllt, das sich wiederum in einem SiebtrĂ€ger mit langem, stilartigem Griff befindet. Dieses Sieb wird im vorderen Bereich der SiebtrĂ€germaschine (dort, wo sich bei einer Filterkaffeemaschine der Filter befĂ€nde) eingeklinkt. Wenn der BrĂŒhvorgang gestartet wird, wird das Wasser mit hohem Druck durch das Kaffeepulver gepresst. Durch die kurze BrĂŒhzeit gibt das Pulver viele Aromen ab, wĂ€hrend SĂ€ure und Bitterstoffe zurĂŒckbleiben. Außerdem entsteht die beliebte, weiße bis mittelbraune Crema auf dem Kaffee.

Ein Nachteil ist, dass in den meisten FĂ€llen Tasse fĂŒr Tasse einzeln gebrĂŒht werden und der SiebtrĂ€ger immer wieder entleert und neu befĂŒllt werden muss. DafĂŒr fĂ€llt aber auch kein Abfall an und das Aroma beschreiben Kaffeekenner als exzellent.

Kaffeevollautomat

Bedienung von einem Kaffeevollautomat von WMFNoch vor wenigen Jahren galt Automatenkaffee als Synonym fĂŒr ein schier ungenießbares HeißgetrĂ€nk. Inzwischen muss man den Kaffeevollautomaten jedoch lassen, dass sie weit besser sind als ihr Ruf. Mit guten Zutaten, aber auch mit ganz viel Hightech produzieren diese GerĂ€te nicht einfach nur normalen Kaffee, sondern die verschiedensten KaffeespezialitĂ€ten. Neben Kaffee, Kaffee Crema und Espresso sind das also meist auch Milchkaffee und Cappuccino.

NatĂŒrlich sind diese Vollautomaten besonders hochpreisig und daher fĂŒr den privaten Gebrauch oft unerschwinglich. Ein weiterer Nachteil ist, dass diese GerĂ€te sehr wartungsintensiv sind und, sofern sie nicht ĂŒber ein automatisches Programm verfĂŒgen, sehr oft und aufwĂ€ndig gereinigt werden mĂŒssen.

WeiterfĂŒhrende Links

https://earlybird-coffee.de/blogs/earlybird-blog/kaffee-in-deutschland-wie-trinken-wir-unser-heissgetrank-am-liebsten
https://de.wikipedia.org/wiki/Kaffeemaschine
https://de.wikipedia.org/wiki/Kaffeefilter

Filterkaffee ist wieder Trend Nach dem nicht enden wollenden Hype um Latte, Kapselmaschinen und dem perfekten Barista Kaffeherz-Schaum besinnen sich die Deutschen nun vermehrt wieder auf den guten alten Filterkaffee. Klar: Dosenmilch und WĂŒrfelzucker im Pfarrheim 
 das ist fĂŒr die Boheme der GroßstĂ€tte nicht trendy genug. Darum heißt Filterkaffee jetzt auch nicht mehr Filterkaffee, sondern Bewed Coffee (man nehme einfach den englischen Begriff und schon ist man ein kosmopolitischer WeltbĂŒrger). Der promovierte Philosoph Alexander Grau sah in einem Artikel im Cicero das gleiche Land fĂŒr den Gegentrend verantwortlich, welches uns auch schon die Starbucks-Ketten „beschert“ hat: die USA.  In…

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