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Espressomaschine mit Siebträger Test 2018 • Die 21 besten Espressomaschinen mit Siebträger im Vergleich

Espressomaschine mit Siebträger Bestenliste 2018

Letzte Aktualisierung am: 

  Espressomaschine mit Siebträger von De'Longhi Dedica EC 685.R im Test Espressomaschine mit Siebträger von Beem 1110SR im Test Espressomaschine mit Siebträger von DeLonghi ECOV 311.BK im Test Espressomaschine mit Siebträger von Severin KA 5978 im Test
  Lelit PL41PLUS DeLonghi EC 680.R Dedica Lelit PL42EMI DeLonghi EC 685.M DeLonghi EC 860.M Krups XP3440 Beem 1110SR Aicook Espressomaschine mit Siebträger DeLonghi ECOV 311.GR Aicok 15 Bar Beem 02051 DeLonghi ECP 31.21 MEDION MD 17116 Klarstein Passionata Rossa 15 Mesko Espressomaschine mit Siebträger DeLonghi ECOV 311.BK Severin KA 5978 Rosenstein & Söhne NC3751-944 DeLonghi EC 5.1 Blaupunkt CMP301 Aicook AFF175220
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ExpertenTesten TÜV-Siegel 1,07
sehr gut
1,08
sehr gut
1,36
sehr gut
1,70
gut
1,78
gut
2,06
gut
2,08
gut
2,09
gut
2,17
gut
2,23
gut
2,25
gut
2,25
gut
2,25
gut
2,26
gut
2,29
gut
2,29
gut
2,30
gut
2,37
gut
2,50
befriedigend
2,77
befriedigend
2,87
befriedigend
Kundenbewertungen
auf Amazon

4.3 von 5 Sternen
bei 7 Rezensionen

4 von 5 Sternen
bei 710 Rezensionen

4 von 5 Sternen
bei 9 Rezensionen

4.2 von 5 Sternen
bei 519 Rezensionen

3.7 von 5 Sternen
bei 120 Rezensionen

3.7 von 5 Sternen
bei 211 Rezensionen

4.2 von 5 Sternen
bei 78 Rezensionen

4.3 von 5 Sternen
bei 60 Rezensionen

3.6 von 5 Sternen
bei 54 Rezensionen

3.6 von 5 Sternen
bei 64 Rezensionen

4 von 5 Sternen
bei 27 Rezensionen

3.8 von 5 Sternen
bei 47 Rezensionen

4 von 5 Sternen
bei 26 Rezensionen

4.1 von 5 Sternen
bei 41 Rezensionen

4.2 von 5 Sternen
bei 12 Rezensionen

3.4 von 5 Sternen
bei 8 Rezensionen

3.7 von 5 Sternen
bei 126 Rezensionen

3.8 von 5 Sternen
bei 35 Rezensionen

2.8 von 5 Sternen
bei 18 Rezensionen
Marke Lelit DeLonghi Lelit DeLonghi DeLonghi Krups Beem Aicook DeLonghi Aicok Beem DeLonghi MEDION Klarstein Mesko DeLonghi Severin Rosenstein & Söhne DeLonghi Blaupunkt Aicook
Abmessungen k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A. k.A.
Gewicht

9 kg

4 kg

11,5 kg

4,2 kg

7 kg

4,38 kg

5,12 kg

5,52 kg

4,1 kg

4,7 kg

4,06 kg

4 kg

5,94 kg

3,7 kg

k.A.

2,5 kg

1,78 Kg

2,56 kg

1 Kg

3 kg

1,6 Kg

Fassungsvermögen

2,7 Liter

1 Liter

2,7 Liter

1 Liter

1 Liter

1,1 Liter

1,2 Liter

1,8 Liter

1,4 Liter

1,5 Liter

1,5 Liter

2 Liter

1,2 Liter

1,25 Liter

1,6 Liter

1,4 Liter

0,22 Liter

0,24 Liter

0,5 Liter

1,6 Liter

0,24 Liter

Leistung

1250 Watt

1350 Watt

1000 Watt

1300 Watt

1450 Watt

1460 Watt

1450 Watt

1350 Watt

1100 Watt

1140 Watt

1350 Watt

1100 Watt

1470 Watt

1470 Watt

850 Watt

1050 Watt

800 Watt

800 Watt

800 Watt

850 Watt

800 Watt

Druck

15 Bar

15 Bar

15 Bar

15 Bar

15 Bar

15 Bar

19 Bar

15 Bar

15 Bar

15 Bar

15 Bar

15 Bar

k.A.

15 Bar

15 Bar

15 Bar

3,5 Bar

3,5 Bar

15 Bar

15 Bar

3.50 Bar

Modelljahr

2012

2013

2016

2017

2012

2014

k.A.

k.A.

2015

2015

k.A.

2016

2016

k.A.

k.A.

2015

2015

k.A.

k.A.

k.A.

k.A.

Gehäusematerial

Edelstahl rostfrei, Messing

Edelstahl

Edelstahl

Metall

Edelstahl, Kunststoff

Edelstahl

Edelstahl, Kunststoff

Kunststoff

Edelstahl rostfrei

Edelstahl

Edelstahl

Edelstahl

Kunststoff

Edelstahl

Edelstahl

Edelstahl rostfrei

Edelstahl, Kunststoff

Plastik

Edelstahl, Kunststoff

Stahl

Edelstahl, Kunststoff

Farbe

Edelstahl

Rot

Edelstahl

Rot

Edelstahl

Schwarz

Schwarz

Schwarz

Grün

Silber

Rot

Schwarz

Schwarz

Rot

Schwarz

Beige

Schwarz

Rot

Schwarz

Schwarz Silber

Schwarz

Zubehör

k.A.

Metalltrichter, Edelstahlfilter

k.A.

Siebträgerespressomaschine, professionelle Milchaufschäumdüse

Tassenwärmer, Milchaufschäumer, Wasserfilter

k.A.

Siebträger Milchtank inkl. Deckel Dosier- & Tamperlöffel

Bedienungsanleitung, Ein-Tassen-Filter, Doppelfilter, Milchbehälter, Trichter, Messlöffel

Tassenwärmer, Milchaufschäumer

1x Espresso Cappuccino Kaffeemaschine, 1x Bedienungsanleitung, 1x Edelstahlfilter, 1x Plastikmesslöffel

Abhnehmbarer Behälter, Abnehmbarer Wassertank, Tropfwanne,

k.A.

Filtereinsatz kleine Tasse, Filtereinsatz große Tasse, Kaffeepadeinsatz, Dosierlöfflel

1 x Gerät, 1 x Messlöffel, deutschsprachige Bedienungsanleitung

Milchschäumer

k.A.

Milchaufschäumer, Kanne

Siebträger, Glaskännchen, Dosierlöffel mit Tamper, deutscher Anleitung

Hitzeresistente Kanne

Wassertank, Siebträger mit Sieb, Bedienungsanleitung

Bedienungsanleitung, 1x Glastopf, 1x Metalltrichter, 1x Edelstahlfilter, 1x Plastikmesslöffel

Automatische Abschaltung

nein

nein

nein

ja

ja

nein

ja

ja

ja

nein

ja

ja

nein

ja

nein

ja

ja

nein

ja

ja

nein

Besonderheiten
  • starke Leistung
  • konstante Wassertemperatur
  • Tropfsicheres System mit Dreifach-Ventil
  • Messing-Kessel
  • pflegeleicht
  • einfache Handhabung
  • dünne und elegante Bauweise
  • schnell einsatzbereit
  • Brühtemperatur, Wassermenge und Wasserhärte einstellbar
  • gute Reparierbarkeit des Gerätes
  • herausnehmbarer Rost aus Edelstahl
  • leichte Reinigung
  • Sicherheitsthermostat und Sicherheitsventil
  • Schalter aus Edelstahl
  • sehr stabil
  • Platzbedarf
  • professionelle Milchaufschäumdüse
  • abnehmbare Abtropfschale
  • Multifunktions-Siebträger
  • Kaffeequalität
  • gute Leistung
  • Kaffeequalität
  • Aktiver Tassenwärmer
  • konstante Brühtemperatur
  • elegantes Design
  • Edelstahl-Thermoblock
  • manuelle Kontrolle der Tassenfüllmenge
  • Universal-Filterhalter
  • beleuchteter Ein-/ Ausschalter
  • es wackelt nicht
  • Kompakte Espressomaschine
  • kraftvolle 19 bar Pumpe
  • verschiedene Kaffeespezialitäten
  • abnehmbarer Milchtank
  • Espressogröße einstellbar
  • Preis
  • Design
  • großer Wassertank
  • zwei Trichtergrößen
  • leicht zu reinigen
  • Metalloptik mit Hochglanz-Finish
  • Retro-Look Design
  • Milchaufschäumdüse
  • integrierter Kaffeetamper
  • Energiesparfunktion
  • hochwertig verarbeitet
  • leicht zu bedienen
  • Espresso ist anständig heiß
  • Kaffeequalität gut
  • der Aufbau ist einfach
  • einfache Zubereitung
  • großer Wassertank
  • schwenkbare Metalldampfdüse
  • Edelstahl-Wasserleitung
  • gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • professioneller Siebträgerhalter
  • Edelstahlboiler
  • Heißwasserfunktion
  • elegantes Design
  • Maschine heizt sehr schnell auf
  • starke Leistung
  • automatische Milch- und Milchschaumzugabe
  • Siebträger aus massivem Aluminiumguss
  • Tropfschale
  • Geeignet für große, mittlere und kleine Tassen
  • stylisches Design
  • Oberflächen aus gebürstetem Edelstahl
  • praktische Handhabung
  • schnelle Reinigung
  • gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • konstante Brühtemperatur
  • kompakter Design
  • schnelle Aufheizsystem
  • Thermoblock-Heizsytsem
  • hochwertiges und elegantes Edelstahl Design
  • Retro-Look Design
  • für 1 oder 2 Tassen geeignet
  • Cappucino System
  • abnehmbarer Wassertank
  • leicht zu reinigen
  • Dampfdüse zum Aufschäumen
  • abnehmbare Tropfplatte und-schale
  • ideal für Reisen
  • automatische Abschaltung
  • Preis-Leistungsverhältnis
  • retro im Retro-Look
  • Siebträger mit Edelstahlfilter
  • umfangreiches Zubehör
  • Platzbedarf
  • gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • regulierbare Dampfmengenausgabe
  • Platzbedarf
  • konstante Brühtemperatur
  • Design
  • hitzeresistente Kanne
  • zwei Thermostate
  • einfache Bedienung
  • pflegeleicht
  • Druckschutz-Funktion
  • sehr stabil
  • hohe Kaffee Qualität
  • integriertes Dampfrohr
  • abnehmbare Einheiten
  • kompaktes Design
  • einfache Bedienung
Materialbeschaffenheit
Verarbeitungsqualität
Komfort
Preisvergleich
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Was ist eine Espressomaschine mit Siebträger?

Aicook Espressomaschine mit Siebträger und Milchaufschäumer im TestWahrscheinlich würde man es umgekehrt vermuten, jedoch wurde der simple Espressokocher, der mit Kaffeepulver befüllt und auf die heiße Herdplatte gestellt wird, erst nach der Espressomaschine mit Siebträger erfunden.

Die Espressomaschine mit Siebträger nimmt dem Benutzer allerdings einige Arbeitsschritte ab. Man benötigt lediglich Trinkwasser, Espressopulver und elektrischen Strom, um einen exzellenten Espresso mit perfekter Crema zu bekommen. In diesem Aspekt unterscheidet sich eine Espressomaschine übrigens nicht nur maßgeblich vom erwähnten Espressokocher, sondern auch von einer herkömmlichen Kaffeemaschine.

Denn die stabile, weiße bis cremefarbene Crema kann nur unter hohem Druck entstehen. Kenner sind sich aber einig, dass diese zu einem perfekten Espresso einfach untrennbar dazugehört.

In der Gastronomie sind Espressomaschinen mit Siebträger bereits seit vielen Jahrzehnten Standard (insbesondere natürlich in Cafés und italienischen Restaurants). Seit einigen Jahren feiern Espressomaschinen mit Siebträger nun auch einen Siegeszug in privaten Küchen.

Wie funktioniert eine Espressomaschine mit Siebträger?

Das Grundprinzip bei der Kaffeezubereitung ist überall gleich. Denn überall wird heißes Wasser auf gemahlene Kaffeebohnen gegeben und so das Aroma aus diesem Pulver herausgelöst.

Im Gegensatz zur Zubereitung mit Aufsetzfilter oder in der herkömmlichen Kaffeemaschine, die vollkommen drucklos arbeiten, muss das heiße Wasser für einen Espresso jedoch unter Druck stehen.
Daher auch sein Name, der im Italienischen so viel wie „ausdrücken“ bedeutet. Mit einem „Express“ hat der kleine schwarze Kaffee also nichts zu tun – auch wenn das Zubereitungsverfahren tatsächlich etwas schneller ist als die sonst üblichen Methoden.

Die Espressomaschine mit Siebträger von AICOK 15 im Test

Der Aufbau einer Espressomaschine mit Siebträger ähnelt in einigen Hinsichten jenem einer normalen Kaffeemaschine. So besitzen beide an ihrer Rückseite einen Tank, der mit kaltem Trinkwasser befüllt wird. Außerdem befindet sich hier das Kabel, das zur Energieversorgung benötigt wird. In der Front befindet sich bei einer gewöhnlichen Kaffeemaschine eine meist gläserne Karaffe, während man bei einer Espressomaschine eine beliebige Tasse unterstellen kann.

Das Geheimnis dieser Maschine befindet sich aber unmittelbar darüber. Hier ist ein langer Griff erkennbar, an dessen vorderem Ende ein kleines, muldenförmiges, äußerst feinporiges Sieb befestigt ist. Dieses Sieb wird entweder mit fertig gemahlenem Kaffeepulver oder, je nach Beschaffenheit der Maschine, mit einer Espressokapsel oder einem Espressopad befüllt.

Nachdem das befüllte Sieb wieder eingeklinkt und die Brühtaste gedrückt wurde, wird Wasser aus dem rückseitigen Tank erhitzt und unter hohem Druck hindurch gepresst. Auf diese Weise kann nicht nur besonders viel Aroma aus dem Kaffeepulver herausgelöst werden: Auch die charakteristische Crema auf dem Espresso entsteht durch diesen Druck. Zwar ist sie für das Geschmackserlebnis nicht unbedingt notwendig, jedoch ist sie ein optisches Erlebnis und sorgt für ein angenehmes Mundgefühl beim Trinken.

Vorteile und Anwendungsbereiche

Während man in den meisten südeuropäischen Ländern bei der Bestellung eines Kaffees automatisch einen Espresso serviert bekommt (meist mit einem Glas stillem Wasser), wird der Begriff hierzulande noch als Synonym für einen großen Becher oder gar ein Kännchen mit Kaffee verstanden.
Allerdings kann man fast überall mittlerweile auch einen Espresso bestellen, sofern das dafür notwendige Gerät vorhanden ist. Die Vorteile einer Espressomaschine mit Siebträger sind vor allem:

Das Aroma

Ob ein Espresso besser schmeckt als ein normaler Filterkaffee, ist natürlich reine Geschmackssache. Klar ist aber, dass er anders schmeckt – und meist auch intensiver. Dies liegt zwar auch an der besonderen Mischung der Kaffeebohnen sowie dem Röstverfahren. Es ist aber ebenso auf das Brühverfahren zurückzuführen, denn durch den hohen Druck kann besonders viel Aroma aus dem Kaffeepulver herausgelöst werden. Auch die Crema des Espressos trägt mit zur Wirkung der Aromen bei.
Durch das intensive Aroma ist ein Espresso auch die beliebteste Basis für zahlreiche Kaffee-Spezialitäten und -Mixgetränke.

Die Zeitersparnis

Da eine Espressomaschine mit Siebträger besonders viel Aromen aus dem Kaffeepulver herauslöst, ist das Produkt deutlich stärker als ein gewöhnlicher Filterkaffee. Außerdem enthält es deutlich mehr Koffein. Daher verhält es sich zwischen einem Espresso und einem Filterkaffee ähnlich wie zwischen einem Schnaps und einem Longdrink. Um einen großen Filterkaffee zu trinken, benötigt man viel Zeit und Muße. Der Espresso hat eine ähnliche Wirkung, sowohl durch sein Koffein als auch durch die Aromen. Zwar ist er schnell getrunken, er wirkt aber in beiden Hinsichten eine ganze Weile nach. Daher wird ein Espresso auch „mal eben schnell“ im Stehen genossen. Viele Cafés haben sich darauf eingestellt und besitzen neben den typischen Sitzgruppen auch eine spezielle Espressobar.

Die Müllvermeidung

Filterkaffee benötigt einen Kaffeefilter, der nur einmal benutzt werden kann und dann weggeworfen wird. Noch deutlich mehr Alarm schlagen Umweltschützer bei den seit einigen Jahren beliebten Kapselmaschinen. Denn jede dieser Aluminiumkapseln reicht gerade einmal für eine Portion Kaffee, bevor sie den Müllberg drastisch erhöht. Täglich werden alleine in Deutschland Millionen dieser Kapseln verbraucht.
Bei der Espressomaschine mit Siebträger wird das Kaffeepulver einfach in das Sieb gefüllt. Selbstverständlich kann das Sieb viele hundert, oft sogar mehrere tausend Mal benutzt werden. Müll fällt bei der Benutzung einer Espressomaschine mit Siebträger also nicht an.

Welche Arten von Espressomaschinen mit Siebträger gibt es?

Wenn von Unterschieden bei Espressomaschinen mit Siebträger die Rede ist, so geht es dabei vordergründig um 2 Aspekte: Ausstattung und Qualität. Beides wird natürlich auch durch die höchst unterschiedlichen Kaufpreise deutlich. Die Unterschiede sind im Einzelnen

Die Funktionsweise

Grüne De'Longhi ECOV 311.GR Espressomaschine mit Siebträger TestNeben den Kaffeevollautomaten und den „normalen“ Espressomaschinen mit Siebträger erfreuen sich auch 2 andere Systeme großer Beliebtheit. Einerseits gibt es den rein mechanisch funktionierenden Espressokocher, der zur Espressozubereitung auf eine heiße Herdplatte gestellt werden muss.

Eine andere Alternative ist die Siebträgermaschine mit Handhebel. Hier muss das heiße Wasser quasi per Muskelkraft durch das mit Kaffeepulver befüllte Sieb gedrückt werden. Generell ist diese Funktionsweise aber vor allem für Puristen zu empfehlen.Die klassische Funktionsweise einer Espressomaschine hingegen bedeutet, dass der für die Zubereitung notwendige Druck innerhalb der Maschine automatisch, also mittels elektrischer Energie erzeugt wird. Das dabei vernehmbare Brummen oder Dröhnen ist leider unvermeidlich, allerdings ist dessen Intensität abhängig von der genutzten Espressomaschine.

Die Größe
Schwarze Krups XP3440 Espressomaschine mit Siebträger Test

Die bereits erwähnte Handhebelmaschine hat die kleinste Bauform einer Espressomaschine mit Siebträger. In aller Regel benötigt diese Espressomaschine aber eine vergleichsweise lange Aufheizzeit, denn hier wird das komplette im Tank befindliche Wasser erhitzt.

Die meisten anderen Espressomaschinen für den Hausgebrauch sind allerdings ähnlich kompakt, wobei die Abmessungen natürlich auch von der Ausstattung abhängen. Auch fast alle kompakten Espressomaschinen sind so konzipiert, dass der Siebträger mit 2 Ausläufen versehen ist. So können wahlweise zwei kleine Espressi oder ein doppelter Espresso „gezapft“ werden.

Große Siebträger Espressomaschinen, wie sie vor allem in der Gastronomie genutzt werden, besitzen mehrere Siebträger nebeneinander. So ist es möglich, mehrere Espressi zur selben Zeit zu brühen, ohne dabei qualitative Einschränkungen in Kauf nehmen zu müssen. Für diese Geräte ist es jedoch wichtig, einen ausreichend großen Stellplatz zu haben. Zwar sind Höhe und Tiefe mit anderen Siebträgermaschinen vergleichbar. Allerdings sind sie bauartbedingt deutlich breiter.

Die Ausstattung

Obwohl das Grundprinzip des Aufbrühens bei allen Siebträger Espressomaschinen identisch ist, gibt es doch Unterschiede in der Ausstattung. So gibt es einige Geräte mit integriertem Mahlwerk, um den Espresso stets aus frisch gemahlenem Kaffee herzustellen.

Fast obligatorisch ist außerdem die Milchaufschäumdüse – diese findet sich also sogar an den meisten besonders billigen Espressomaschinen. Diese Düse ermöglicht es, warme Milch mittels Heißdampf aufzuschäumen. Zwar ist die Funktionsweise im Vergleich zu Alternativen wie einem externen Milchaufschäumer meist als besser zu bewerten, allerdings erfordert die Milchaufschäumdüse besondere Aufmerksamkeit bei der Reinigung. Wenn sie nicht penibel gereinigt wird (wozu sie teilweise abgebaut werden muss), wird sie zum Brutplatz für Keime und Bakterien.

Stampfer für die Espresso Tamper Espressomaschine mit Siebträger TestIn Tamper hingegen ist nur in einigen Modellen verbaut. Bei diesem handelt es sich um eine Art Stopfer, der zum Pressen des Espressopulvers benötigt wird. Sofern die Espressomaschine über einen solchen verfügt, ist er meist als runde Scheibe neben der Aufhängung des Siebträgers zu finden. Vor dem Einklinken des frisch befüllten Siebträgers wird dieser dann an dieser Stelle einmal fest angedrückt. Das auf diese Weise gepresste Pulver kann beim anschließenden Brühen deutlich mehr Aroma abgeben, als wenn es einfach locker in den Siebträger gefüllt wäre.

Bei vielen Espressomaschinen mit Siebträger ist es möglich, anstelle des Kaffeemehls ein entsprechend befülltes Pad in den Siebträger zu legen. Hierfür haben sich diverse Hersteller auf den gemeinsamen ESE-Standard (Easy Serving Espresso) verständigt. Da es sich bei den Pads lediglich um eine befüllte Hülle aus Filterpapier handelt, sind die Pads komplett kompostierbar.

Die technischen Eigenschaften

Dieser Aspekt betrifft vor allem den Druck, der innerhalb der Espressomaschine aufgebaut wird. Wie bereits beschrieben, benötigt der Espresso einen erhöhten Druck, damit viel Aroma aus dem Kaffeepulver gelöst werden kann. Außerdem ist er wesentlich für die charakteristische Crema.

Generell sollte eine Espressomaschine mit Siebträger also in der Lage sein, einen besonders hohen Druck zu erzeugen. Ein herkömmlicher Espressokocher erreicht allerdings kaum mehr als 1,5 bar Druck, während professionelle Espressomaschinen durchaus den zehnfachen Druck erzeugen können.
Nicht nur Gourmets sind in der Lage, diesen Unterschied auch geschmacklich zu erkennen. Allerdings gilt auch: Je höher der Druck, desto komplizierter die verbaute Technik – und desto höher die Störanfälligkeit der Maschine.

So werden Espressomaschinen mit Siebträger getestet

Die unterschiedlichen Bauformen von Espressomaschinen mit Siebträger erfordern teilweise unterschiedliche Testverfahren. Trotzdem konnten sich die Tester im Produkttest in vielen Punkten auf einheitliche Kriterien festlegen, die zur Ermittlung der Testergebnisse wesentlich waren.

  • Material
  • Ausstattung
  • Der Kessel und dessen Temperatur
  • Der Siebträger
  • Wassertank
  • Druck
  • Dampfleistung
  • Ersatzteile
Bereits in diesem Punkt lässt sich gut erkennen, wie hochwertig eine Siebträger Espressomaschine ist. Vor allem im Inneren bestehen die meisten Siebträger Espressomaschinen meist aus Metall. Ein stabiles Edelstahlgehäuse bewerteten die Tester besonders positiv, denn es ist unempfindlich gegen Korrosion, verspricht Langlebigkeit und sieht besonders attraktiv aus. Bei Siebträgermaschinen, deren Gehäuse aus Kunststoff besteht, achteten die Tester vor allem auf die Stabilität.
Neben der Milchaufschäumdüse, dem Tamper und möglicherweise eines integrierten Mahlwerks zählten die Tester auch mitgeliefertes Zubehör zur Ausstattung. Dabei kann es sich zum Beispiel um einen externen Tamper, einen Messlöffel, vielleicht sogar um ein geeignetes Milchgefäß handeln. Gern sahen es die Tester auch, wenn bereits Ersatzteile zum Austausch mitgeliefert wurden, etwa einen Siebträger zum Wechseln.
Gerade bei kleinen Espressomaschinen für den Hausgebrauch ist der Kessel meistens kaum erkennbar. Trotzdem ist er unerlässlich, denn hier wird das benötigte Wasser vor dem Brühvorgang erhitzt. Tester achteten hier vor allem auf dessen Material, die Wandstärke und die Art der Konstruktion. Außerdem relevant: Ist eine Temperaturbeständigkeit gegeben? Eine solche ist wichtig, um einen wirklich guten Espresso zu brühen.
Ein Siebträger sollte möglichst feinporig und stabil sein. Generell ist der Siebträger auch bei den billigsten Maschinen aus Metall hergestellt, allerdings können die Siebträger qualitativ höchst unterschiedlich beschaffen sein. Die Tester wollten wissen, wie lange ein Siebträger durchhält, bis er gegen einen anderen ersetzt werden muss. Außerdem: Ist ein Ersatz bereits mitgeliefert? Wenn nein: Was kostet er? Und wird er überhaupt für die Maschine angeboten? Am wichtigsten natürlich: Wie feinporig ist der Siebträger? Ist er optimal beschaffen, um einen guten Espresso zu liefern?
Nur ein herausnehmbarer Wassertank lässt sich einfach befüllen, gut reinigen und im Bedarfsfall entkalken. Im Test zeigte sich zwar, dass herausnehmbare Tanks heute gängiger Standard bei Espressomaschinen mit Siebträger sind. Allerdings erweist es sich als unterschiedlich kompliziert, den Wassertank zu lösen und wieder einzusetzen. Am ehesten hat es die Tester also überzeugt, wenn die dafür notwendigen Handgriffe geradezu intuitiv ablaufen können, ohne dass man dafür zu viele Details beachten müsste. Ideal ist es, wenn sich ein Wassertank mit einer Hand und ohne hinschauen zu müssen aus- und wieder einbauen lässt. Wo dies der Fall war, erhielt die Espressomaschine mit Siebträger für diesen Aspekt ein positives Urteil durch die Produkttester.
Das Thema Druck wurde bereits an anderer Stelle angesprochen. Natürlich war den Testern bekannt, dass es ein herkömmlicher, rein mechanischer Espressokocher auf kaum mehr als 1,5 bar Druck bringen kann, wodurch natürlich keine Crema erzeugt werden kann und das Geschmackserlebnis nicht mit jenem in einer guten Siebträgermaschine erzeugten mithalten kann. Allerdings gibt es auch bei den Espressomaschinen mit Siebträger große Unterschiede, die entsprechend unterschiedliche Bewertungen durch die Tester erfuhren. Ein erzeugter Druck von weniger als 9 bar galt im Produkttest als ungenügend. Die meisten getesteten Siebträgermaschinen erzeugten einen Druck von 12 bis 15 bar. Im Test mussten die Geräte freilich noch beweisen, dass sie diese Leistung auch nach öfterem Betrieb erzeugen können.
Um für diverse Espresso-Spezialitäten Milchschaum herstellen zu können, besitzen die gängigen Espressomaschinen eine Dampfdüse. Aus dieser strömt heißer Dampf, der im Kessel der Maschine erzeugt wird. Jedoch erkannten die Tester, dass die Dampfleistung höchst unterschiedlich ist. Große Espressomaschinen für den professionellen Gebrauch konnten in diesem Aspekt meist voll überzeugen. Kleinere, preisgünstigere Geräte indes besitzen oft auch recht kleine Kessel, die nur wenig Dampf erzeugen können. Hier ließ die Dampfleistung also auch im Test manches Mal zu wünschen übrig.
Jedes elektrische Gerät kann kaputtgehen. Je komplexer ein Gerät ist, desto anfälliger ist es auch. Eine Taschenlampe mit LED kann im Idealfall viele Jahre funktionieren, bei einer Espressomaschine mit Siebträger indes kommen die ersten defekte zwangsläufig nach einer gewissen Nutzungsdauer. Meistens handelt es sich dabei zwar nur um kleinere Defekte, die sich theoretisch rasch beheben ließen. Allerdings ist es dafür notwendig, die richtigen Ersatzteile zu bekommen. Dies gilt freilich insbesondere für Teile, die nicht die integrierte Elektronik betreffen. Auch ein Siebträger, ein Wassertank oder eine Dampfdüse kann einen Defekt aufweisen und muss in diesem Fall ausgetauscht werden. Die Tester wollten daher wissen, ob sich eine Espressomaschine mit Siebträger bei kleinen Defekten auch durch einen Laien selbst reparieren lässt – und natürlich, ob der Hersteller dafür die notwendigen Ersatzteile anbietet. Außerdem sollten die Ersatzteile bezahlbar sein. Denn bekanntlich verlangen einige Hersteller von Elektrokleingeräten für Ersatzteile derart hohe Preise, dass man ein Gerät im Falle eines Schadens gleich entsorgen kann. Glücklicherweise erweisen sich einige Hersteller als überaus fair, was ihnen zusätzliche Punkte durch die Tester einbrachte.

 

Worauf muss ich beim Kauf einer Espressomaschine mit Siebträger achten?

Während es bei herkömmlichen Espressokochern nur relativ wenig Auswahlmöglichkeiten gibt, ist das Angebot bei Espressomaschinen mit Siebträger sehr bunt und vielfältig. Schon deshalb lässt sich treffend vermuten, dass auch die Nachfrageseite höchst unterschiedlich ist. Um beantworten zu können, worauf man beim Kauf einer Espressomaschine mit Siebträger achten sollte, bietet sich eine Checkliste mit relevanten Stichpunkten an.

Welcher Bedarf besteht?

Krups Espressomaschine mit Siebträger in der KücheEs liegt auf der Hand, dass man für einen Singlehaushalt eine andere Espressomaschine mit Siebträger benötigt als für das Großraumbüro. Daher ist es ratsam, sich über den täglichen Durchsatz an Espresso Gedanken zu machen und diese Überlegung mit in die Kaufentscheidung einzubeziehen. Als Faustregel gilt: Je mehr eine Maschine leisten soll, desto teurer ist sie in der Anschaffung. Es gibt aber durchaus Beispiele, die dieser Faustregel zuwiderlaufen.

Wenn täglich besonders viele Espressi zubereitet werden (und oft auch zur gleichen Zeit), so empfiehlt sich eine Espressomaschine mit mehreren Siebträgern.

Welche individuellen Sonderwünsche sollen erfüllt werden?

Abgesehen von der Größe und der Leistung kann eine Espressomaschine mit Siebträger auch weitere Funktionen bieten. Beispielsweise gibt es Geräte mit integriertem Mahlwerk. Mit solchen Geräten ist es daher möglich, immer Espresso aus frisch gemahlenem Kaffee zu bekommen.

Bei einigen Espressomaschinen kann sogar ein separater Milchtank angeschlossen werden, der eine direkte Zubereitung von Milchkaffee-Spezialitäten ermöglicht. Derlei Zubehör bietet sich allerdings nur an, wenn es auch regelmäßig benutzt wird – andernfalls liegen Nutzen und Reinigungsaufwand in keinem guten Verhältnis.

Reinigung und Pflege

DeLonghi ECP 31.21 Espressomaschine mit Siebträger mit fertigem EspressoApropos Reinigungsaufwand: Bei einer Espressomaschine mit Siebträger kommt man leider nicht umhin, diese zu reinigen und bei Bedarf zu entkalken. Beide Arbeiten erweisen sich, abhängig vom Modell der Espressomaschine, als unterschiedlich aufwändig und zeitraubend.

Es ist ratsam, hier auf ein weniger kompliziertes System zu setzen, damit auch weniger versierte Menschen in der Lage sind, diese Arbeiten durchzuführen. Wenn man sich erst in die Funktionen einarbeiten muss, ist das doppelt zeitraubend. Außerdem ist es durchaus möglich, dass die Reinigung und Entkalkung nicht so durchgeführt werden, wie es eigentlich sein sollte.

Wie sieht es mit Größe und Design aus?

Auch wenn es im ersten Moment nach einer Binsenweisheit klingt, so sollte man sich doch vor dem Kauf genauere Gedanken über die Größe und das Design einer Espressomaschine mit Siebträger machen. Denn ein solches Gerät benötigt in der Küche einen nicht unwesentlichen Platz – große Geräte für den gastronomischen Bereich oder die Firmenküche sind zudem ziemlich breit.

Aber auch das Design der Espressomaschine ist nicht unwesentlich. Einige der gängigsten Maschinen werden in verschiedenen Farben und Designs angeboten, um zur Einrichtung der Küche zu passen. Aber auch wenn dies nicht der Fall ist, so sollte man sich vor dem Kauf der Espressomaschine Gedanken über die Optik machen. Generell ist für jede Küche eine passende Maschine im Handel – manchmal muss man allerdings etwas länger suchen oder ein paar Euro mehr ausgeben.

Was sagen die Produkttester?

Nomen est omen. Demnach ist es logisch, beim Kauf einer Espressomaschine mit Siebträger auch darauf zu achten, dass sie von einem namhaften Hersteller stammt. Wichtig sind aber auch die vorhandenen Bewertungen.

Neben jenen, die bisherige Kunden im Onlineshop hinterlassen haben, sind hier natürlich die Einschätzungen der Produkttester relevant. Denn die haben ganz andere Methoden als ein Endverbraucher, um eine Espressomaschine auf Herz und Nieren zu testen. Falls die eigentlich favorisierte Maschine also irgendwelche versteckten Pferdefüße haben sollte, werden die im Produkttest klar benannt.

Welches Budget steht zur Verfügung?

Die wohl wesentlichste Frage, mit der alles steht und fällt. Die gute Nachricht ist dabei: Eine ordentliche Espressomaschine mit Siebträger für den privaten Hausgebrauch muss nicht zwingend einen vierstelligen Betrag kosten. Bei Preisen unterhalb von 100 Euro ist allerdings Skepsis angebracht. Denn gute Technik kostet nun einmal ihr Geld. Und wer Kampfpreise anbietet, muss eben bei Material und Verarbeitung sparen.

Kurzinformation zu führenden 7 Herstellern

Ursprünglich kamen alle Espressomaschinen mit Siebträger aus Italien. Während sich Hersteller aus anderen Ländern lange Zeit mit der Produktion von herkömmlichen Kaffeemaschinen sowie Kaffeevollautomaten begnügt hatten, spezialisierten sich viele italienische Unternehmen schon früh auf Espressomaschinen. Dort startete der Siegeszug dieser Geräte bereits vor über einhundert Jahren. Mittlerweile mischen aber auch Unternehmen aus anderen Ländern mit.

  • DeLonghi
  • Krups
  • Saeco
  • Graef
  • Gaggia
  • Jura
  • FAEMA
Das im italienischen Trevisio beheimatete Unternehmen De Longhi war ursprünglich ein recht kleiner Handwerksbetrieb, der sich aber rasch zum bedeutenden Lieferanten für Zubehör von Haushaltsgeräten aufschwingen konnte. Die große Erfolgsgeschichte von De Longhi ließ jedoch noch einige Jahrzehnte auf sich warten. Erst mit der Übernahme der Geschäftsführung durch Dr. Guiseppe De'Longhi im Jahre 1977 erreichte das Unternehmen auch international Bekanntheit mit seinen Heiz-, Klima- und Haushaltsgeräten. In Deutschland konnten vor allem die Kaffee- und Espressomaschinen von De Longhi eine große Bekanntheit und Beliebtheit erlangen, während andere Produkte des Unternehmens hierzulande eher unbekannt sind. Bei Siebträger Espressomaschinen gilt De Longhi vor allem im unteren bis mittleren Preissegment als einer der Marktführer. In dieser Preisklasse konkurriert De Longhi vor allem mit vielen No-Name-Herstellern sowie den Eigenmarken der Discounter. Qualitativ können die Geräte von De Longhi in vielen Produkttests immer wieder überzeugen, sich also positiv von der direkten Konkurrenz abheben.
Das Unternehmen Krups blickt bereits auf eine sehr lange Geschichte zurück. Gegründet wurde es bereits 1846 in Solingen, wo sich auch heute noch der Sitz des Unternehmens befindet. Anfangs begann der Geschäftsbetrieb als Schmiede, zwischen der Gründung des Deutschen Reichs bis kurz nach dem Zweiten Weltkrieg lag der Produktionsschwerpunkt dann bei Personen- und Haushaltswaagen. Ab Mitte der 1950er Jahre kamen kontinuierlich diverse Haushaltsgeräte mit ins Programm. 1954 brachte man eine Kaffeemühle auf den Markt, 1959 das Handrührgerät 3Mix. Dieses Gerät gilt als Urmutter aller heute gebräuchlichen Handrührgeräte und war zeitweise in jedem zweiten deutschen Haushalt zu finden. Aus diesem Grunde gelang Krups in der folgenden Zeit ein fast märchenhafter Aufstieg zu einem der bekanntesten Hersteller von Haushaltsgeräten. Schon vor Jahrzehnten gründete Krups Zweigniederlassungen, etwa in Mexiko und Hongkong.Erste Espressomaschinen und Kaffee-Vollautomaten produzierte Krups ab 1983. Diese erfreuten sich rasch so großer Beliebtheit, dass sie bereits 1990 den Großteil des Gesamtumsatzes ausmachten.1991 wurde Krups vom französischen Haushaltsgerätehersteller Moulinex übernommen. Nach der Insolvenz des Mutterkonzerns im Jahr 2001 ging Krups in der französischen Groupe SEB auf. Bis heute kann Krups aber am Standort Solingen weitgehend eigenständig arbeiten und gilt nach wie vor als ein Garant für beste Haushaltsgeräte „made in Germany“. Die Preise für Geräte von Krups, inklusive der Espressomaschinen mit Siebträger, bewegen sich im unteren Mittelfeld.
Wenngleich Saeco heute eine der bekanntesten Marken unter den Hersteller von Kaffee- und Espressomaschinen ist, handelt es sich um ein vergleichsweise junges Unternehmen. Gegründet wurde es 1981 im italienischen Gaggio Montana. Von Beginn an setzte Saeco vor allem auf die Produktion von Kaffeemaschinen. Einer der beiden Gründer entwickelte 1985 den ersten Kaffeevollautomaten mit herausnehmbarer Brühgruppe und erhielt für diese Erfindung ein Patent. In der Folge konnte das Unternehmen großartige Wachstumszahlen verbuchen und in andere europäische Länder expandieren. 1999 übernahm Saeco das ebenfalls italienische Unternehmen Gaggia, wurde wenige Jahre darauf aber selbst durch einen Finanzinvestor übernommen. Nach einigen Jahren in wirtschaftlicher Schieflage kam Saeco 2009 als Tochter zum niederländischen Philips-Konzern. Einige Jahre wurden Saeco Produkte unter dem Namen „Philips Saeco“ vermarktet. Ab 2013 kehrte man aber zum Namen Saeco zurück. Heute ist Saeco mit seinen Siebträger Espressomaschinen erfolgreich, stellt aber auch Kaffeevollautomaten her. Außerdem entwickelt der Kaffeeröster Tchibo gemeinsam mit Saeco sein Kaffeekapselsystem „Tchibo Cafissimo“. Im Jahr 2013 stellte Saeco außerdem seinen ersten bluetooth-fähigen Kaffeevollautomaten „GranBaristo Avanti“ vor. Mittels einer App lässt sich dieses Gerät fernsteuern.
Gegründet wurde die Firma Graef im Jahr 1920 im westfälischen Arnsberg. Anfangs stellte man Reißbrettstifte, Holzspielzeug und Gardinenstangen her. Nach dem Zweiten Weltkrieg erkannten die Söhne des Firmengründers, dass noch keine elektrisch betriebenen Allesschneider für den Hausgebrauch auf dem Markt waren. Die entdeckte Marktlücke wurde mit diversen Schneidegeräten ausgefüllt, mit denen das Unternehmen bis heute große Erfolge erzielt und eine hohe Bekanntheit in seinem Marktsegment erlangen konnte.
Die Ausweitung auf andere Haushaltsgeräte begann erst spät. Im Jahr 2009 nahm Graef erstmalig an der Berliner Funkausstellung IFA teil und stellte dort ein radikal verändertes Firmenkonzept vor. Zwar produziert man auch weiterhin unterschiedliche Schneidegeräte. Zum Sortiment gehören nun aber auch Kleingeräte für die Küche, etwa Siebträger Espressomaschinen, Kaffeemühlen und Toaster. Auch in diesen Bereichen konnte sich Graef in der vergleichsweise kurzen Zeit einen guten Namen machen – sowohl bei Verbrauchern als auch bei Produkttestern. Immerhin konnte Graef der Versuchung widerstehen, bei diesen neuen Produkten die Qualität zugunsten eines niedrigen Preises zu vernachlässigen.
In Italien ist der Name Gaggia wohl jedem Kaffeetrinker ein Begriff. Und auch in Deutschland hat das 1948 gegründete Unternehmen mittlerweile einen Ruf als Hersteller erstklassiger Kaffeemaschinen.Die Erfolgsgeschichte von Gaggia wurde prinzipiell bereits 1938 begründet, als Giovanni Achille Gaggia ein Patent für sein Kolbensystem erhielt, das heißes Wasser unter hohem Druck durch Kaffeepulver pressen konnte. So entstand ein Espresso mit der heute so beliebten Crema. Bevor der Erfinder sich jedoch an die Produktion von Espressomaschinen begab, nutzte er sein System für einige Jahre nur in seiner eigenen Mailänder Café-Bar.In den Jahren des Wirtschaftswunders konnte Gaggia seinen Ruf erfolgreich ausbauen. Im Jahr 1999 erfolgte die Übernahme durch den Wettbewerber Saeco und gehört mit diesem mittlerweile zur niederländischen Philips-Gruppe. Die Niederländer wissen freilich um den Ruf von Gaggia, daher blieb die Marke bis heute erhalten.
Generell ist die Schweiz zwar für Messer, Uhren und Präzisionsinstrumente bekannt, jedoch deutlich weniger für die dort produzierten Haushaltsgeräte. Eine Ausnahme stellt die 1931 gegründete Jura Elektroapparate GmbH dar. Während Jura in der Schweiz auch durch die Herstellung anderer Haushaltsgeräte, etwa von Bügeleisen, bekannt wurde, ist der Name Jura hierzulande so etwas wie der Inbegriff hochwertigster Kaffeemaschinen. Insbesondere die Kaffeevollautomaten von Jura gelten als das Hochwertigste, was an Kaffeemaschinen auf dem Markt ist. Ganz bewusst hält Jura die Qualität und damit auch den Preis hoch und konnte jeder Versuchung widerstehen, durch billige Geräte den Massenmarkt aufzumischen. Wenn Experten und Produkttester bei Jura anerkennend vom „Porsche unter den Kaffeemaschinen“ sprechen, so ist Jura dieser Ruf deutlich mehr wert als eine unkontrollierbare Expansion.
Das 1945 gegründete Unternehmen aus dem italienischen Binasco wurde 1945 als „Fabrik für elektromechanische Geräte und ähnliches“ von Carlo Ernesto Valente gegründet. Wenngleich der Name eine breite Produktpalette suggeriert, konzentrierte sich FAEMA von Anfang an auf die Herstellung von Kaffeemaschinen.Bereits kurz nach dem Zweiten Weltkrieg entschieden sich zahlreiche Gastronomen für die Kaffeevollautomaten und Siebträger Espressomaschinen von FAEMA, denen stets ein exzellenter Ruf vorauseilte. Diesen Ruf haben die Produkte des Herstellers bis heute. Allerdings spielt FAEMA bei Siebträger Espressomaschinen für den Hausgebrauch bis heute nur eine untergeordnete Rolle. Die meisten Geräte dieses Herstellers erfüllen in ihrer Größe, aber auch in ihrer Qualität die Ansprüche der Gastronomie. Der gehobenen, wohlgemerkt.

 

Die Geschichte der Espressomaschine mit Siebträger

Vintage Espressomaschine mit Siebträger mit alter KaffeemühleDer Name verrät bereits, dass der Espresso ein echter Italiener ist. Bereits vor Jahrhunderten waren die Italiener begeisterte Kaffeetrinker. Daher war es auch naheliegend, dass sie ihr Lieblingsgetränk immer weiter entwickelten und perfektionierten. Anfangs ging es dabei vor allem um die optimale Mischung der Kaffeebohnen sowie das Röstverfahren (also um Dinge, an denen sich noch heute die Geister scheiden), später ging es dann auch zunehmend um die Art des Aufbrühens.

Im Verlauf des 19. Jahrhunderts wurden bereits diverse Versuche unternommen, Kaffee im Druckverfahren zuzubereiten. Schon 1938 wurde ein Patent auf eine erste Maschine ausgestellt, 1847 und 1868 kamen weitere hinzu. In keiner dieser Maschinen konnte jedoch ausreichender Druck erzeugt werden, um tatsächlich einen Espresso herzustellen, wie man ihn heute kennt.

In Italien nennt man Angelo Moriondo als Erfinder des Espressos. Denn erhielt 1884 ein Patent für ein Gerät, das mit Wasser und Dampf arbeitete. Da das Patent aber nie umgesetzt wurde, wird immer häufiger auch Luigi Bezzera als Erfinder der Espressomaschine benannt. Dieser konnte bereits 1855 auf der Pariser Weltausstellung einen Prototyp seiner Espressomaschine präsentieren, die dann ab 1901 vermarktet wurde.

Um die heute so beliebte Crema ranken sich diverse Legenden. So sollen die Erfinder selbst derart überrascht gewesen sein über diesen Effekt, dass sie sich genötigt sahen, ihren Espresso „mit natürlicher Crema“ auszuweisen. So sollte der Verdacht entkräftet werden, die Crema käme durch chemische Zusätze zustande.

In den folgenden Jahrzehnten wurde Bezzeras Patent von Desiderio Pavoni gekauft, der das Gerät gemeinsam mit anderen Erfindern stetig weiterentwickelte.

Während man in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eigentlich nur italienische Hersteller von Espressomaschinen nennen konnte (und dort auch der noch immer charakteristische, mit achteckigem Tank versehene Espressokocher erfunden wurde), kamen nach dem Zweiten Weltkrieg auch Unternehmen aus anderen Ländern auf den Geschmack. Allerdings hatten die Italiener mit ihren Espressomaschinen stets eine marktbeherrschende Stellung und halten diese bis heute. Bei einigen italienischen Herstellern von Espressomaschinen sind diese Geräte sogar eine Eintrittskarte, um auch andere Produkte vermarkten zu können. Dann gilt das Motto: Wer tolle Espressomaschinen bauen kann, stellt sicher auch andere hochwertige Geräte her.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Espressomaschine mit Siebträger

An dieser Stelle wird es Zeit, sich mit einigen Mythen rund um die Espressomaschine mit Siebträger zu befassen – und natürlich mit dem Getränk, das sich daraus zubereiten lässt.

Frontansicht der DeLonghi EC 680.R Espressomaschine mit SiebträgerZeit: Eine Espressomaschine mit Siebträger ist weit mehr als nur eine Kaffeemaschine. Wer sich eine solche Maschine zulegt, tut dies also nicht aus Gründen der Zeitersparnis. Eine Siebträgermaschine ist vielmehr der Inbegriff der Kaffeekultur und erfordert mehr Aufmerksamkeit als eine gewöhnliche Kaffeemaschine.

Deshalb sollte man auch bereit sein, sich für die Kaffeezubereitung ausreichend Zeit zu lassen. Zumal das Kaffeepulver am besten frisch gemahlen werden sollte, was ebenfalls Zeit in Anspruch nimmt. Für besonders Eilige ist eine Siebträgermaschine also keine gute Wahl.

Gesundheit: Natürlich weiß jeder, dass Kaffee kein Getränk zum Durstlöschen ist. Dies gilt für Espresso ebenso wie für einen großen Filterkaffee. Allerdings enthält Kaffee auch Inhaltsstoffe, die förderlich sind für die Gesundheit.

Schön ist, dass diese Inhaltsstoffe in der kurzen Zeit, in der das Wasser mit dem Espressopulver in Berührung kommt, vollständig herausgelöst werden. Säure und Bitterstoffe hingegen bleiben zu weiten Teilen im Kaffeepulver zurück, wodurch der Espresso bekömmlicher wird. Positiv bemerkbar macht sich auch, dass Espresso generell langsamer und in kleineren Schlücken getrunken wird als Filterkaffee.

Übrigens enthält ein Espresso nicht, wie ein Vorurteil behauptet, extrem viel Koffein. Zwar ist der Koffeingehalt pro Milliliter meistens tatsächlich etwas höher als beim Filterkaffee. Allerdings trinkt man vom Espresso insgesamt viel weniger. Außerdem ist das obligatorische Glas Wasser zum Espresso optimal, um den Flüssigkeitsbedarf des Körpers auszugleichen. Allerdings entzieht der Espresso dem Körper keine Flüssigkeit, auch wenn dies immer wieder behauptet wird.

Fertiger Espresso Crema aus der Espressomaschine mit SiebträgerCrema: Anfangs fanden die Erfinder und frühen Nutzer von Espressomaschinen die Crema derart mysteriös, dass sie sich aufgefordert fühlten, diese als „natürlich“ zu deklarieren. Denn schnell verbreiteten sich Vorurteile, die Crema könne nur durch Zugabe chemischer Substanzen herzustellen sein.

Heute erfreut sich die Crema derart großer Beliebtheit, dass sie in jeder guten Espressomaschine mit Siebträger herstellbar sein muss. Immerhin bindet sie einen großen Teil der Aromen und sorgt für ein besonders angenehmes Mundgefühl. Für eine stabile Crema ist ein Druck von mindestens 9 bar erforderlich. Die meisten guten Espressomaschinen erreichen aber einen Druck von 12 bis 15 bar.

Eine Espressomaschine mit Siebträger in 4 Schritten richtig installieren

Kaum ein Gerät lässt sich so schnell installieren wie eine Espressomaschine mit Siebträger. Bereits nach den folgenden Schritten steht dem Espressogenuss nichts mehr im Wege.

  • 1. Auspacken, etwaige Verklebungen oder Verschraubungen lösen:
    Elektrische Geräte sind immer gründlich verpackt. Dies gilt daher auch für eine Espressomaschine. Zumeist wird diese in Styropor verpackt sein, möglicherweise wurden zudem spezielle Verklebungen oder Transportschrauben am Gerät angebracht.
  • 2. Wassertank und Siebträger einsetzen:
    Nun können bereits Wassertank und Siebträger eingesetzt werden. Im Bedarfsfall hilft dabei die Anleitung weiter.
  • 3. Wasser und Kaffeepulver einfüllen:
    Nach dem Einfüllen von Wasser und Espressopulver kann bereits der erste Espresso gebrüht werden. es empfiehlt sich aber, vor dem ersten Kaffeegenuss einen Durchlauf mit klarem Wasser zu machen, um das Gerät zu spülen.
  • 4. Brühvorgang starten:
    Nach dem Drücken der Brühtaste beginnt bereits die Espressozubereitung. Achtung: Bei vielen Geräten muss diese zum Beenden des Brühvorgangs ein weiteres Mal gedrückt werden.

10 Tipps zur Pflege

  • Tipp 1
  • Tipp 2
  • Tipp 3
  • Tipp 4
  • Tipp 5
  • Tipp 6
  • Tipp 7
  • Tipp 8
  • Tipp 9
  • Tipp 10

Sieb unmittelbar nach dem Brühvorgang entleeren und abspülen:

Ein besonderer Vorteil einer Espressomaschine mit Siebträger besteht darin, dass bei der Benutzung kein Müll anfällt. Allerdings muss Espresso in aller Regel Tasse für Tasse gebrüht werden, wobei das Sieb nach jeder Tasse entleert und wenigstens grob gereinigt werden muss. Doch auch, wenn man nur eine einzige Tasse trinkt, sollte man diese Handgriffe immer sofort erledigen. Dann vermeidet man, den Kaffeesatz vor dem Urlaub in der Maschine zu vergessen und erst danach in vollkommen verschimmeltem Zustand wiederzudentdecken.

Nach der Zubereitung leeres Gefäß unterstellen:

Zwar besitzt jede Espressomaschine eine Tropfschale. Allerdings bedeutet deren Entleerung und Reinigung einen größeren Aufwand, als wenn man einfach ein anderes Gefäß zum Auffangen der Kaffeetropfen unterstellt.

Tropfschale regelmäßig entleeren und reinigen:

Wenn man die vorhandene Tropfschale regelmäßig nutzt (oder trotz aller Vorsicht der eine oder andere Tropfen danebengeht), muss diese natürlich auch oft gereinigt werden. Zwar ist es nicht zwingend notwendig, dies nach jeder Espressozubereitung direkt zu tun. Wenn sich die Tropfreste aber über Tage in der Auffangschale ansammeln, kann dies zu Schimmel führen. Und den gilt es in der Espressomaschine natürlich unbedingt zu vermeiden.

Siebträger und Sieb intensiver reinigen:

Sowohl das Sieb als auch dessen Träger lassen sich meist recht weit auseinandernehmen. Im Zweifelsfall ist hier die Bedienungsanleitung des Geräts hilfreich. Auf diese Weise können die Bestandteile intensiver gesäubert werden, was wenigstens einmal pro Woche erfolgen sollte. Dies ist natürlich auch abhängig von der Nutzungshäufigkeit.

Außenreinigung mittels Glasreiniger:

Im äußeren Bereich lässt sich die Espressomaschine ähnlich reinigen wie Fenster und viele glatte Flächen im Haushalt. Dazu einfach etwas Glasreiniger auf ein Stück Küchenpapier oder ein geeignetes Reinigungstuch sprühen, um anschließend die Maschine damit abzuwischen. So wird auch die Espressomaschine streifenfrei sauber! Aber bitte darauf achten, dass der Glasreiniger nur „äußerlich“ genutzt wird.

Kaffeefettlöser verwenden:

Um das Brühsieb sowie ggf. Teile der Brühgruppe intensiv zu reinigen, kann man am besten speziellen Kaffeefettlöser verwenden. Dieser wirkt besser als das sonst zumeist genutzte Spülmittel.

Blindsieb verwenden:

Für die regelmäßige Grundreinigung kann bei den meisten Espressomaschinen mit Siebträger ein sogenanntes Blindsieb eingesetzt werden. Dies enthält keine Löcher, ist also wasserundurchlässig. Benötigt wird es zur Rückspülung zwischen Brühgruppe und Wassertank.

Dampfdüse reinigen:

Die Dampfdüse ist ein toller Zusatz bei den meisten Espressomaschinen. Allerdings ist sie zur reinen Espressozubereitung nicht notwendig, daher wird sie nicht immer beachtet. Zur Zubereitung von Milchschaum ist sie aber optimal geeignet. Damit sich an dieser Düse keine Keime bilden können, muss sie gleich nach der Zubereitung des Milchschaums gereinigt werden.

Entkalken:

Trotz aller Hausmittel, die zur Entkalkung einer Espressomaschine mit Siebträger empfohlen werden, ist der spezielle Entkalker nach wie vor am besten zu empfehlen. Generell ist für dessen Nutzung natürlich die Angabe des Geräteherstellers zu beachten. Generell muss der Entkalker aber in den vollen Wassertank gefüllt werden und dort einwirken. Anschließend wird das Wasser abwechselnd durch den Siebträger und die Dampfdüse entnommen, bis der Tank leer ist.

Nach dem Reinigen mit klarem Wasser spülen:

Vor allem nach der Benutzung von Entkalker oder anderen Reinigungssubstanzen muss das Gerät mit klarem Wasser gespült werden, um alle Rückstände zu beseitigen.

 

Nützliches Zubehör

Obwohl eine Espressomaschine mit Siebträger ein Komplettgerät ist, gibt es trotzdem diverses Zubehör, dessen Anschaffung sich durchaus lohnt. Dies gilt vor allem für

Kaffeemühle

Zwar kann man Espressopulver auch fertig gemahlen bekommen. Am besten schmeckt der Espresso jedoch, wenn das Pulver ganz frisch ist. Wichtig ist, dass der Mahlgrad an der Kaffeemühle verstellbar ist, denn Espresso benötigt eine besonders feine Körnung.

Espressotassen für die Espressomaschine mit Siebträger in der SonneEspressotassen

Bei fast allen Espressomaschinen lassen sich auch normale Tassen oder gar Becher unterstellen. Am besten schmeckt ein Espresso aber aus der typischen Espressotasse.

Übrigens haben diese eine so dünne Wandstärke, dass über die beiden Abläufe des Siebträgers zwei Espressotassen auf einmal befüllt werden können – oder eben eines in der halben Zeit.

Zusätzlichen Milchaufschäumer

Wenngleich die Dampfdüse der Espressomaschine äußerst hilfreich ist, um einen schönen, stabilen Milchschaum herzustellen, so muss diese doch vergleichsweise umständlich gereinigt werden. Ein externer Milchaufschäumer, den es beispielsweise als Kolbenhubvariante oder als rotierenden Schneebesen gibt, lässt sich deutlich einfacher reinigen. Und wenn die genutzte Milch warm genug ist und einen ausreichend hohen Fettgehalt aufweist, wird der Milchschaum ebenfalls sehr stabil.

Reinigungszubehör

Prinzipiell kann eine Espressomaschine mit Siebträger zwar auch mit allen Mitteln gesäubert werden, die sich ohnehin in jeder Wohnung finden. Allerdings gibt es im Handel zahlreiche Reinigungs- und Pflegemittel, die extra für Espressomaschinen optimiert sind.

Hier vermeidet man die Gefahr, die Mittel falsch anzuwenden oder nicht richtig zu dosieren. Außerdem kann man sich sicher sein, dass die genutzten Mittel ihre gewünschte Wirkung erzielen. Möglicherweise gibt es sogar Mittel, die von Espressomaschinenherstellern empfohlen werden.

W-Fragen

Clatronic ES 3643 Espressomaschine mit Siebträger mit zwei fertigen Espresso1. Was ist eine Espressomaschine mit Siebträger?

Eine Espressomaschine mit Siebträger erinnert mit ihrem hinteren Wassertank und ihrer Bauform entfernt an eine herkömmliche Kaffeemaschine. Allerdings wird das Espressopulver hier in ein Sieb gefüllt, anschließend wird heißes Wasser mit starkem Druck hindurchgepresst

2. Was unterscheidet die Espressomaschine vom Espressokocher?

Die Bauform lässt bereits erkennen, dass ein Espressokocher ein völlig anderes Gerät ist. Die rein mechanische Funktionsweise eines Espressokochers führt innerhalb des Geräts lediglich zu einem Druck von rund 1,5 bar. Das Ergebnis ist ein anderes Aroma, außerdem erzeugt der Espressokocher keine Crema.

3. Woraus besteht die Crema?

Die für Espresso so charakteristische Crema ist der dichte, weiße bis goldbraune Schaum, der sich auf einem Espresso bildet. Dieser besteht vor allem aus Kaffeebohnenöl, Proteinen, Zuckerarten und Kohlendioxid. Außerdem bindet die Crema einen großen Teil des Espresso-Aromas.

4. Welche Kaffeebohnen sind für Espresso geeignet?

Es gibt zwar keine spezielle Espressobohne, allerdings werden die Kaffeebohnen für Espresso dunkler geröstet. Zumeist handelt es sich bei Espressobohnen um eine Mischung aus Arabica- und Robustabohnen.

5. Was bedeutet „Espresso“ eigentlich?

An dieser Stelle hat sich ein „falscher Freund“ eingeschlichen, denn das Wort „Espresso“ erinnert an das auch im Deutschen gebräuchliche Wort „Express“. Allerdings ließe sich der Begriff eher mit „auspressen“ übersetzen. Im Spanischen und im Französischen hat sich der „schnelle Kaffee“ hingegen tatsächlich durchgesetzt.

6. Warum schmeckt ein Espresso aromatischer als ein herkömmlicher Kaffee?

Die drucklose Zubereitung von Kaffee dauert zwar vergleichsweise lang, trotzdem kann mit dieser Methode nicht annähernd so viel Aroma aus dem Pulver gelöst werden wie bei der Espresso-Zubereitung unter hohem Druck. Ein Unterschied, den man deutlich schmecken kann.

7. Wer hat die Espressomaschine erfunden?

Sicher ist: Der Erfinder der Espressomaschine war ein Italiener. Allerdings wurden gegen Ende des 19. Jahrhunderts gleich mehrere Patente für Geräte angemeldet, in denen Kaffee unter Druck zubereitet werden konnte. Die Italiener nennen in diesem Zusammenhang gerne den Ingenieur Luigi Bezzara. Noch heute trägt ein renommiertes Unternehmen dessen Namen.

8. Wie muss das Espressopulver gemahlen sein?

Espressopulver ist feiner und gleichmäßiger gemahlen als gewöhnliches Kaffeepulver. Daher ist es wichtig, für selbst gemahlenes Espressopulver eine spezielle Mühle zu nutzen oder eine Kaffeemühle zu verwenden, deren Ausmahlgrad verstellbar ist.

9. Warum ist ein Espresso kein Mokka?

Ein Mokka ist zwar in aller Regel ebenfalls ein kleiner Kaffee, der in Espresso-Tassen serviert werden kann. Allerdings wird bei einem Mokka das feine Kaffeemehl direkt mit ins Kännchen gegeben. Es handelt sich daher, im Gegensatz zur Herstellung eines Espressos, um ein rein druckloses Brühverfahren.

10. Welcher Kaffee ist am gesündesten?

Es gibt 3 Gründe, weshalb Espresso gesünder ist als Filterkaffee: Er enthält weniger Koffein, weniger Säure und Bitterstoffe und ist außerdem deutlich kleiner.

Alternativen zur Espressomaschine mit Siebträger

Wenn es um Alternativen zur Espressomaschine mit Siebträger geht, so muss zuerst klar definiert werden, wie dicht das aufgebrühte Getränk am Espresso aus der Siebträgermaschine sein soll. Denn die besondere Bauform, aber auch die zahlreichen Einstell- und Individualisierungsmöglichkeiten bei einer Espressomaschine mit Siebträger machen das Ergebnis einzigartig. Bei den Alternativen können folglich 2 große Gruppen genannt werden:

Andere Zubereitungsformen von Kaffee

Generell kann Kaffee auf ganz unterschiedliche Arten gekocht werden. Gängig sind vor allem

Das manuelle Aufgießen mittels aufgesetztem Filter:

Lange Zeit war diese Zubereitungsform üblich, wurde aber durch die Kaffeemaschinen weitgehend verdrängt. Hierbei wird ein spezieller Trichter, der meist aus Keramik oder Kunststoff besteht, auf die Kaffeekanne gestellt. Anschließend stülpt man eine Filtertüte hinein, befüllt diese mit der gewünschten Menge an Kaffeepulver und gießt heißes Wasser auf. Es handelt sich also um eine recht einfache Art der Kaffeezubereitung, die nahezu überall möglich ist.

Die Zubereitung in der Kaffeemaschine:

Die Kaffeemaschine mit ihrem rückseitigen Wassertank und der meist gläsernen, vorne auf einer Heizplatte befindlichen Kaffeekanne stellt die Kaffeemaschine bis heute die häufigste Art und Weise dar, wie in Deutschland Kaffee gekocht wird. Das Grundprinzip ist dabei ähnlich wie bei der manuellen Methode mit aufgesetztem Filter.

Allerdings muss man hier kein Wasser manuell aufgießen. Sobald der Wassertank befüllt wurde und ins dafür vorgesehene Fach ein mit Kaffeepulver befüllter Filter eingesetzt wurde, muss die Maschine lediglich eingeschaltet werden. Alles andere funktioniert ganz von alleine. Wenn der Kaffee fertig ist, macht sich eine Kaffeemaschine bereits bauartbedingt durch die charakteristischen Brodel- und Rülpsgeräusche bemerkbar. Eine herkömmliche Kaffeemaschine arbeitet also nie vollkommen lautlos.

Fertiger Mokka aus einer Espressomaschine mit SiebträgerDie Zubereitung als Mokka:

Der Mokka ist die älteste Zubereitungsform eines Kaffees. Dabei wird der staubfein gemahlene Kaffee unmittelbar ins Kännchen gegeben. Beim Einschenken in die Tasse ist also stets etwas Kaffeesatz mit dabei. Zwar schwärmen Kaffeeliebhaber von der Intensität des Mokkas, der einem Espresso geschmacklich recht nahe kommt.

Allerdings bleibt es nicht aus, dass man die wenig schmackhaften Schwebeteilchen, die durch den Kaffeesatz entstehen, mittrinkt. Raucher vergleichen das Mokkatrinken daher auch gerne mit dem Rauchen filterloser Zigaretten.

Alternative Zubereitungsmöglichkeiten von Espresso

Zubereitung im Kaffeevollautomaten:
ESAM 2600 Espressomaschine mit Siebträger in der Frontansicht

Ein Kaffeevollautomat bietet, wie der Name bereits nahelegt, einen besonders breiten Funktionsumfang. Ein integriertes Mahlwerk ist bei diesen Geräten ebenso Standard wie ein integrierter Milchtank. Neben zahlreichen weiteren Kaffeespezialitäten kann der Kaffeevollautomat auf Knopfdruck selbstverständlich auch einen Espresso zubereiten. Und dieser Espresso ist qualitativ wie geschmacklich durchaus mit jenem aus einer Espressomaschine mit Siebträger zu vergleichen.

Der große Funktionsumfang ist allerdings meistens Fluch und Segen gleichermaßen. Denn die gewünschte Kaffeespezialität kann zwar auch Knopfdruck zubereitet werden, gewünschte Details lassen sich aber nicht so einfach anpassen. So benötigt ein gewöhnlicher Kaffee generell ein anderes Kaffeepulver als ein Espresso – hier werden aber beide aus dem identischen Pulver gebrüht.

Auch der Mahlgrad des Kaffeepulvers lässt sich nur mit recht großem Aufwand variieren. Den macht sich aber niemand, nur weil er ein Tässchen Espresso trinken möchte.

Kaffeevollautomaten haben also nicht nur Vorteile, außerdem ist ihr Anschaffungspreis vergleichsweise hoch. Dafür bieten sie aber eine ganze Reihe unterschiedlicher Kaffeespezialitäten, ohne dass man für deren Zubereitung noch weitere Arbeitsschritte benötigen würde.

Zubereitung im Espressokocher:

Bialetti 1708 Espressor Kocher Espressomaschine mit Siebträger für den HerdBeim Espressokocher handelt es sich um ein kleines, meist achteckiges Kännchen, das in aller Regel komplett aus Metall besteht. Schraubt man das Kännchen auf, so erkennt man die Funktionsweise recht schnell. Der unterste Bereich ist der Wassertank. In der Mitte befindet sich eine Art Trichter mit Steigrohr, in den das Espressopulver gefüllt wird. Sobald das Wasser nun zum Kochen gebracht wird (meist durch das Aufstellen des Kochers auf eine heiße Herdplatte), wird dieses durch das Kaffeepulver gepresst. Der fertige Espresso läuft dann durch das Steigrohr in einen zweiten, oben befindlichen Tank.

Im Prinzip handelt es sich also um ein recht einfaches System. Allerdings entsteht im Espressokocher nicht annähernd so viel Druck wie in der Espressomaschine mit Siebträger. Ohne diesen Druck kann allerdings auch keine Crema entstehen, weshalb diese Espressokocher in der Gastronomie fast nie Verwendung finden.

Aber auch zu Hause setzen die meisten Menschen zunehmend auf die inzwischen recht erschwinglichen Espressomaschinen mit Siebträger. Beim Camping oder am Lagerfeuer indes ist ein Espressokocher nahezu konkurrenzlos, daher wird er für solche Gelegenheiten auch in Zukunft seine Berechtigung behalten.

Weiterführende Links

https://de.wikipedia.org/wiki/Espresso

https://www.haushaltstipps.com/Technik/Kuechengeraete/Kaffeemaschine/reinigen.html

https://www.roastmarket.de/magazin/interessantes-hintergrundwissen-zum-kaffee/

https://www.focus.de/wissen/partner/roastmarket/kaffee-munter-und-schoenmacher-10-fakten-die-sie-ueber-kaffee-wissen-muessen_id_7220613.html

https://espressomaschinen-kaffee.de/2013/06/26/5-interessante-infografiken-rund-um-kaffee-espresso-und-koffein/

https://de.happycoffee.org/blogs/kaffeespezialitaeten/der-perfekte-espresso

https://rohebohnen.de/kaffeewissen/kaffeezubereitung/espresso-im-siebtraeger/

Italienisch:
http://www.lastampa.it/2017/12/02/edizioni/savona/il-caff-passa-a-euro-e-i-baristi-rincari-dovuti-allaumento-delle-tasse-ycRTkOT7I5Jnl3YzhJAjpM/pagina.html

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