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Espressomaschinen mit SiebtrÀger im Test auf ExpertenTesten
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Espressomaschine mit SiebtrĂ€ger Test - fĂŒr besonders aromatischen Espresso - Vergleich der besten Espressomaschinen mit SiebtrĂ€ger 2019

Espressomaschine mit SiebtrÀger Bestenliste 2019

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Was ist eine Espressomaschine mit SiebtrÀger?

Aicook Espressomaschine mit SiebtrĂ€ger und MilchaufschĂ€umer im TestWahrscheinlich wĂŒrde man es umgekehrt vermuten, jedoch wurde der simple Espressokocher, der mit Kaffeepulver befĂŒllt und auf die heiße Herdplatte gestellt wird, erst nach der Espressomaschine mit SiebtrĂ€ger erfunden.

Die Espressomaschine mit SiebtrĂ€ger nimmt dem Benutzer allerdings einige Arbeitsschritte ab. Man benötigt lediglich Trinkwasser, Espressopulver und elektrischen Strom, um einen exzellenten Espresso mit perfekter Crema zu bekommen. In diesem Aspekt unterscheidet sich eine Espressomaschine ĂŒbrigens nicht nur maßgeblich vom erwĂ€hnten Espressokocher, sondern auch von einer herkömmlichen Kaffeemaschine.

Denn die stabile, weiße bis cremefarbene Crema kann nur unter hohem Druck entstehen. Kenner sind sich aber einig, dass diese zu einem perfekten Espresso einfach untrennbar dazugehört.

In der Gastronomie sind Espressomaschinen mit SiebtrĂ€ger bereits seit vielen Jahrzehnten Standard (insbesondere natĂŒrlich in CafĂ©s und italienischen Restaurants). Seit einigen Jahren feiern Espressomaschinen mit SiebtrĂ€ger nun auch einen Siegeszug in privaten KĂŒchen.

Wie funktioniert eine Espressomaschine mit SiebtrÀger?

Das Grundprinzip bei der Kaffeezubereitung ist ĂŒberall gleich. Denn ĂŒberall wird heißes Wasser auf gemahlene Kaffeebohnen gegeben und so das Aroma aus diesem Pulver herausgelöst.

Im Gegensatz zur Zubereitung mit Aufsetzfilter oder in der herkömmlichen Kaffeemaschine, die vollkommen drucklos arbeiten, muss das heiße Wasser fĂŒr einen Espresso jedoch unter Druck stehen.
Daher auch sein Name, der im Italienischen so viel wie “ausdrĂŒcken” bedeutet. Mit einem “Express” hat der kleine schwarze Kaffee also nichts zu tun – auch wenn das Zubereitungsverfahren tatsĂ€chlich etwas schneller ist als die sonst ĂŒblichen Methoden.

Die Espressomaschine mit SiebtrÀger von AICOK 15 im Test

Der Aufbau einer Espressomaschine mit SiebtrĂ€ger Ă€hnelt in einigen Hinsichten jenem einer normalen Kaffeemaschine. So besitzen beide an ihrer RĂŒckseite einen Tank, der mit kaltem Trinkwasser befĂŒllt wird. Außerdem befindet sich hier das Kabel, das zur Energieversorgung benötigt wird. In der Front befindet sich bei einer gewöhnlichen Kaffeemaschine eine meist glĂ€serne Karaffe, wĂ€hrend man bei einer Espressomaschine eine beliebige Tasse unterstellen kann.

Das Geheimnis dieser Maschine befindet sich aber unmittelbar darĂŒber. Hier ist ein langer Griff erkennbar, an dessen vorderem Ende ein kleines, muldenförmiges, Ă€ußerst feinporiges Sieb befestigt ist. Dieses Sieb wird entweder mit fertig gemahlenem Kaffeepulver oder, je nach Beschaffenheit der Maschine, mit einer Espressokapsel oder einem Espressopad befĂŒllt.

Nachdem das befĂŒllte Sieb wieder eingeklinkt und die BrĂŒhtaste gedrĂŒckt wurde, wird Wasser aus dem rĂŒckseitigen Tank erhitzt und unter hohem Druck hindurch gepresst. Auf diese Weise kann nicht nur besonders viel Aroma aus dem Kaffeepulver herausgelöst werden: Auch die charakteristische Crema auf dem Espresso entsteht durch diesen Druck. Zwar ist sie fĂŒr das Geschmackserlebnis nicht unbedingt notwendig, jedoch ist sie ein optisches Erlebnis und sorgt fĂŒr ein angenehmes MundgefĂŒhl beim Trinken.

Vorteile und Anwendungsbereiche

WĂ€hrend man in den meisten sĂŒdeuropĂ€ischen LĂ€ndern bei der Bestellung eines Kaffees automatisch einen Espresso serviert bekommt (meist mit einem Glas stillem Wasser), wird der Begriff hierzulande noch als Synonym fĂŒr einen großen Becher oder gar ein KĂ€nnchen mit Kaffee verstanden.
Allerdings kann man fast ĂŒberall mittlerweile auch einen Espresso bestellen, sofern das dafĂŒr notwendige GerĂ€t vorhanden ist. Die Vorteile einer Espressomaschine mit SiebtrĂ€ger sind vor allem:

Das Aroma

Ob ein Espresso besser schmeckt als ein normaler Filterkaffee, ist natĂŒrlich reine Geschmackssache. Klar ist aber, dass er anders schmeckt – und meist auch intensiver. Dies liegt zwar auch an der besonderen Mischung der Kaffeebohnen sowie dem Röstverfahren. Es ist aber ebenso auf das BrĂŒhverfahren zurĂŒckzufĂŒhren, denn durch den hohen Druck kann besonders viel Aroma aus dem Kaffeepulver herausgelöst werden. Auch die Crema des Espressos trĂ€gt mit zur Wirkung der Aromen bei.
Durch das intensive Aroma ist ein Espresso auch die beliebteste Basis fĂŒr zahlreiche Kaffee-SpezialitĂ€ten und -MixgetrĂ€nke.

Die Zeitersparnis

Da eine Espressomaschine mit SiebtrĂ€ger besonders viel Aromen aus dem Kaffeepulver herauslöst, ist das Produkt deutlich stĂ€rker als ein gewöhnlicher Filterkaffee. Außerdem enthĂ€lt es deutlich mehr Koffein. Daher verhĂ€lt es sich zwischen einem Espresso und einem Filterkaffee Ă€hnlich wie zwischen einem Schnaps und einem Longdrink. Um einen großen Filterkaffee zu trinken, benötigt man viel Zeit und Muße. Der Espresso hat eine Ă€hnliche Wirkung, sowohl durch sein Koffein als auch durch die Aromen. Zwar ist er schnell getrunken, er wirkt aber in beiden Hinsichten eine ganze Weile nach. Daher wird ein Espresso auch “mal eben schnell” im Stehen genossen. Viele CafĂ©s haben sich darauf eingestellt und besitzen neben den typischen Sitzgruppen auch eine spezielle Espressobar.

Die MĂŒllvermeidung

Filterkaffee benötigt einen Kaffeefilter, der nur einmal benutzt werden kann und dann weggeworfen wird. Noch deutlich mehr Alarm schlagen UmweltschĂŒtzer bei den seit einigen Jahren beliebten Kapselmaschinen. Denn jede dieser Aluminiumkapseln reicht gerade einmal fĂŒr eine Portion Kaffee, bevor sie den MĂŒllberg drastisch erhöht. TĂ€glich werden alleine in Deutschland Millionen dieser Kapseln verbraucht.
Bei der Espressomaschine mit SiebtrĂ€ger wird das Kaffeepulver einfach in das Sieb gefĂŒllt. SelbstverstĂ€ndlich kann das Sieb viele hundert, oft sogar mehrere tausend Mal benutzt werden. MĂŒll fĂ€llt bei der Benutzung einer Espressomaschine mit SiebtrĂ€ger also nicht an.

Welche Arten von Espressomaschinen mit SiebtrÀger gibt es?

Wenn von Unterschieden bei Espressomaschinen mit SiebtrĂ€ger die Rede ist, so geht es dabei vordergrĂŒndig um 2 Aspekte: Ausstattung und QualitĂ€t. Beides wird natĂŒrlich auch durch die höchst unterschiedlichen Kaufpreise deutlich. Die Unterschiede sind im Einzelnen

Die Funktionsweise

GrĂŒne De'Longhi ECOV 311.GR Espressomaschine mit SiebtrĂ€ger TestNeben den Kaffeevollautomaten und den “normalen” Espressomaschinen mit SiebtrĂ€ger erfreuen sich auch 2 andere Systeme großer Beliebtheit. Einerseits gibt es den rein mechanisch funktionierenden Espressokocher, der zur Espressozubereitung auf eine heiße Herdplatte gestellt werden muss.

Eine andere Alternative ist die SiebtrĂ€germaschine mit Handhebel. Hier muss das heiße Wasser quasi per Muskelkraft durch das mit Kaffeepulver befĂŒllte Sieb gedrĂŒckt werden. Generell ist diese Funktionsweise aber vor allem fĂŒr Puristen zu empfehlen.Die klassische Funktionsweise einer Espressomaschine hingegen bedeutet, dass der fĂŒr die Zubereitung notwendige Druck innerhalb der Maschine automatisch, also mittels elektrischer Energie erzeugt wird. Das dabei vernehmbare Brummen oder Dröhnen ist leider unvermeidlich, allerdings ist dessen IntensitĂ€t abhĂ€ngig von der genutzten Espressomaschine.

Die GrĂ¶ĂŸe
Schwarze Krups XP3440 Espressomaschine mit SiebtrÀger Test

Die bereits erwÀhnte Handhebelmaschine hat die kleinste Bauform einer Espressomaschine mit SiebtrÀger. In aller Regel benötigt diese Espressomaschine aber eine vergleichsweise lange Aufheizzeit, denn hier wird das komplette im Tank befindliche Wasser erhitzt.

Die meisten anderen Espressomaschinen fĂŒr den Hausgebrauch sind allerdings Ă€hnlich kompakt, wobei die Abmessungen natĂŒrlich auch von der Ausstattung abhĂ€ngen. Auch fast alle kompakten Espressomaschinen sind so konzipiert, dass der SiebtrĂ€ger mit 2 AuslĂ€ufen versehen ist. So können wahlweise zwei kleine Espressi oder ein doppelter Espresso “gezapft” werden.

Große SiebtrĂ€ger Espressomaschinen, wie sie vor allem in der Gastronomie genutzt werden, besitzen mehrere SiebtrĂ€ger nebeneinander. So ist es möglich, mehrere Espressi zur selben Zeit zu brĂŒhen, ohne dabei qualitative EinschrĂ€nkungen in Kauf nehmen zu mĂŒssen. FĂŒr diese GerĂ€te ist es jedoch wichtig, einen ausreichend großen Stellplatz zu haben. Zwar sind Höhe und Tiefe mit anderen SiebtrĂ€germaschinen vergleichbar. Allerdings sind sie bauartbedingt deutlich breiter.

Die Ausstattung

Obwohl das Grundprinzip des AufbrĂŒhens bei allen SiebtrĂ€ger Espressomaschinen identisch ist, gibt es doch Unterschiede in der Ausstattung. So gibt es einige GerĂ€te mit integriertem Mahlwerk, um den Espresso stets aus frisch gemahlenem Kaffee herzustellen.

Fast obligatorisch ist außerdem die MilchaufschĂ€umdĂŒse – diese findet sich also sogar an den meisten besonders billigen Espressomaschinen. Diese DĂŒse ermöglicht es, warme Milch mittels Heißdampf aufzuschĂ€umen. Zwar ist die Funktionsweise im Vergleich zu Alternativen wie einem externen MilchaufschĂ€umer meist als besser zu bewerten, allerdings erfordert die MilchaufschĂ€umdĂŒse besondere Aufmerksamkeit bei der Reinigung. Wenn sie nicht penibel gereinigt wird (wozu sie teilweise abgebaut werden muss), wird sie zum Brutplatz fĂŒr Keime und Bakterien.

Stampfer fĂŒr die Espresso Tamper Espressomaschine mit SiebtrĂ€ger TestIn Tamper hingegen ist nur in einigen Modellen verbaut. Bei diesem handelt es sich um eine Art Stopfer, der zum Pressen des Espressopulvers benötigt wird. Sofern die Espressomaschine ĂŒber einen solchen verfĂŒgt, ist er meist als runde Scheibe neben der AufhĂ€ngung des SiebtrĂ€gers zu finden. Vor dem Einklinken des frisch befĂŒllten SiebtrĂ€gers wird dieser dann an dieser Stelle einmal fest angedrĂŒckt. Das auf diese Weise gepresste Pulver kann beim anschließenden BrĂŒhen deutlich mehr Aroma abgeben, als wenn es einfach locker in den SiebtrĂ€ger gefĂŒllt wĂ€re.

Bei vielen Espressomaschinen mit SiebtrĂ€ger ist es möglich, anstelle des Kaffeemehls ein entsprechend befĂŒlltes Pad in den SiebtrĂ€ger zu legen. HierfĂŒr haben sich diverse Hersteller auf den gemeinsamen ESE-Standard (Easy Serving Espresso) verstĂ€ndigt. Da es sich bei den Pads lediglich um eine befĂŒllte HĂŒlle aus Filterpapier handelt, sind die Pads komplett kompostierbar.

Die technischen Eigenschaften

Dieser Aspekt betrifft vor allem den Druck, der innerhalb der Espressomaschine aufgebaut wird. Wie bereits beschrieben, benötigt der Espresso einen erhöhten Druck, damit viel Aroma aus dem Kaffeepulver gelöst werden kann. Außerdem ist er wesentlich fĂŒr die charakteristische Crema.

Generell sollte eine Espressomaschine mit SiebtrÀger also in der Lage sein, einen besonders hohen Druck zu erzeugen. Ein herkömmlicher Espressokocher erreicht allerdings kaum mehr als 1,5 bar Druck, wÀhrend professionelle Espressomaschinen durchaus den zehnfachen Druck erzeugen können.
Nicht nur Gourmets sind in der Lage, diesen Unterschied auch geschmacklich zu erkennen. Allerdings gilt auch: Je höher der Druck, desto komplizierter die verbaute Technik – und desto höher die StöranfĂ€lligkeit der Maschine.

So werden Espressomaschinen mit SiebtrÀger getestet

Die unterschiedlichen Bauformen von Espressomaschinen mit SiebtrÀger erfordern teilweise unterschiedliche Testverfahren. Trotzdem konnten sich die Tester im Produkttest in vielen Punkten auf einheitliche Kriterien festlegen, die zur Ermittlung der Testergebnisse wesentlich waren.

  • Material
  • Ausstattung
  • Der Kessel und dessen Temperatur
  • Der SiebtrĂ€ger
  • Wassertank
  • Druck
  • Dampfleistung
  • Ersatzteile
Bereits in diesem Punkt lÀsst sich gut erkennen, wie hochwertig eine SiebtrÀger Espressomaschine ist. Vor allem im Inneren bestehen die meisten SiebtrÀger Espressomaschinen meist aus Metall. Ein stabiles EdelstahlgehÀuse bewerteten die Tester besonders positiv, denn es ist unempfindlich gegen Korrosion, verspricht Langlebigkeit und sieht besonders attraktiv aus. Bei SiebtrÀgermaschinen, deren GehÀuse aus Kunststoff besteht, achteten die Tester vor allem auf die StabilitÀt.
Neben der MilchaufschĂ€umdĂŒse, dem Tamper und möglicherweise eines integrierten Mahlwerks zĂ€hlten die Tester auch mitgeliefertes Zubehör zur Ausstattung. Dabei kann es sich zum Beispiel um einen externen Tamper, einen Messlöffel, vielleicht sogar um ein geeignetes MilchgefĂ€ĂŸ handeln. Gern sahen es die Tester auch, wenn bereits Ersatzteile zum Austausch mitgeliefert wurden, etwa einen SiebtrĂ€ger zum Wechseln.
Gerade bei kleinen Espressomaschinen fĂŒr den Hausgebrauch ist der Kessel meistens kaum erkennbar. Trotzdem ist er unerlĂ€sslich, denn hier wird das benötigte Wasser vor dem BrĂŒhvorgang erhitzt. Tester achteten hier vor allem auf dessen Material, die WandstĂ€rke und die Art der Konstruktion. Außerdem relevant: Ist eine TemperaturbestĂ€ndigkeit gegeben? Eine solche ist wichtig, um einen wirklich guten Espresso zu brĂŒhen.
Ein SiebtrĂ€ger sollte möglichst feinporig und stabil sein. Generell ist der SiebtrĂ€ger auch bei den billigsten Maschinen aus Metall hergestellt, allerdings können die SiebtrĂ€ger qualitativ höchst unterschiedlich beschaffen sein. Die Tester wollten wissen, wie lange ein SiebtrĂ€ger durchhĂ€lt, bis er gegen einen anderen ersetzt werden muss. Außerdem: Ist ein Ersatz bereits mitgeliefert? Wenn nein: Was kostet er? Und wird er ĂŒberhaupt fĂŒr die Maschine angeboten? Am wichtigsten natĂŒrlich: Wie feinporig ist der SiebtrĂ€ger? Ist er optimal beschaffen, um einen guten Espresso zu liefern?
Nur ein herausnehmbarer Wassertank lĂ€sst sich einfach befĂŒllen, gut reinigen und im Bedarfsfall entkalken. Im Test zeigte sich zwar, dass herausnehmbare Tanks heute gĂ€ngiger Standard bei Espressomaschinen mit SiebtrĂ€ger sind. Allerdings erweist es sich als unterschiedlich kompliziert, den Wassertank zu lösen und wieder einzusetzen. Am ehesten hat es die Tester also ĂŒberzeugt, wenn die dafĂŒr notwendigen Handgriffe geradezu intuitiv ablaufen können, ohne dass man dafĂŒr zu viele Details beachten mĂŒsste. Ideal ist es, wenn sich ein Wassertank mit einer Hand und ohne hinschauen zu mĂŒssen aus- und wieder einbauen lĂ€sst. Wo dies der Fall war, erhielt die Espressomaschine mit SiebtrĂ€ger fĂŒr diesen Aspekt ein positives Urteil durch die Produkttester.
Das Thema Druck wurde bereits an anderer Stelle angesprochen. NatĂŒrlich war den Testern bekannt, dass es ein herkömmlicher, rein mechanischer Espressokocher auf kaum mehr als 1,5 bar Druck bringen kann, wodurch natĂŒrlich keine Crema erzeugt werden kann und das Geschmackserlebnis nicht mit jenem in einer guten SiebtrĂ€germaschine erzeugten mithalten kann. Allerdings gibt es auch bei den Espressomaschinen mit SiebtrĂ€ger große Unterschiede, die entsprechend unterschiedliche Bewertungen durch die Tester erfuhren. Ein erzeugter Druck von weniger als 9 bar galt im Produkttest als ungenĂŒgend. Die meisten getesteten SiebtrĂ€germaschinen erzeugten einen Druck von 12 bis 15 bar. Im Test mussten die GerĂ€te freilich noch beweisen, dass sie diese Leistung auch nach öfterem Betrieb erzeugen können.
Um fĂŒr diverse Espresso-SpezialitĂ€ten Milchschaum herstellen zu können, besitzen die gĂ€ngigen Espressomaschinen eine DampfdĂŒse. Aus dieser strömt heißer Dampf, der im Kessel der Maschine erzeugt wird. Jedoch erkannten die Tester, dass die Dampfleistung höchst unterschiedlich ist. Große Espressomaschinen fĂŒr den professionellen Gebrauch konnten in diesem Aspekt meist voll ĂŒberzeugen. Kleinere, preisgĂŒnstigere GerĂ€te indes besitzen oft auch recht kleine Kessel, die nur wenig Dampf erzeugen können. Hier ließ die Dampfleistung also auch im Test manches Mal zu wĂŒnschen ĂŒbrig.
Jedes elektrische GerĂ€t kann kaputtgehen. Je komplexer ein GerĂ€t ist, desto anfĂ€lliger ist es auch. Eine Taschenlampe mit LED kann im Idealfall viele Jahre funktionieren, bei einer Espressomaschine mit SiebtrĂ€ger indes kommen die ersten defekte zwangslĂ€ufig nach einer gewissen Nutzungsdauer. Meistens handelt es sich dabei zwar nur um kleinere Defekte, die sich theoretisch rasch beheben ließen. Allerdings ist es dafĂŒr notwendig, die richtigen Ersatzteile zu bekommen. Dies gilt freilich insbesondere fĂŒr Teile, die nicht die integrierte Elektronik betreffen. Auch ein SiebtrĂ€ger, ein Wassertank oder eine DampfdĂŒse kann einen Defekt aufweisen und muss in diesem Fall ausgetauscht werden. Die Tester wollten daher wissen, ob sich eine Espressomaschine mit SiebtrĂ€ger bei kleinen Defekten auch durch einen Laien selbst reparieren lĂ€sst – und natĂŒrlich, ob der Hersteller dafĂŒr die notwendigen Ersatzteile anbietet. Außerdem sollten die Ersatzteile bezahlbar sein. Denn bekanntlich verlangen einige Hersteller von ElektrokleingerĂ€ten fĂŒr Ersatzteile derart hohe Preise, dass man ein GerĂ€t im Falle eines Schadens gleich entsorgen kann. GlĂŒcklicherweise erweisen sich einige Hersteller als ĂŒberaus fair, was ihnen zusĂ€tzliche Punkte durch die Tester einbrachte.

 

Worauf muss ich beim Kauf einer Espressomaschine mit SiebtrÀger achten?

WÀhrend es bei herkömmlichen Espressokochern nur relativ wenig Auswahlmöglichkeiten gibt, ist das Angebot bei Espressomaschinen mit SiebtrÀger sehr bunt und vielfÀltig. Schon deshalb lÀsst sich treffend vermuten, dass auch die Nachfrageseite höchst unterschiedlich ist. Um beantworten zu können, worauf man beim Kauf einer Espressomaschine mit SiebtrÀger achten sollte, bietet sich eine Checkliste mit relevanten Stichpunkten an.

Welcher Bedarf besteht?

Krups Espressomaschine mit SiebtrĂ€ger in der KĂŒcheEs liegt auf der Hand, dass man fĂŒr einen Singlehaushalt eine andere Espressomaschine mit SiebtrĂ€ger benötigt als fĂŒr das GroßraumbĂŒro. Daher ist es ratsam, sich ĂŒber den tĂ€glichen Durchsatz an Espresso Gedanken zu machen und diese Überlegung mit in die Kaufentscheidung einzubeziehen. Als Faustregel gilt: Je mehr eine Maschine leisten soll, desto teurer ist sie in der Anschaffung. Es gibt aber durchaus Beispiele, die dieser Faustregel zuwiderlaufen.

Wenn tÀglich besonders viele Espressi zubereitet werden (und oft auch zur gleichen Zeit), so empfiehlt sich eine Espressomaschine mit mehreren SiebtrÀgern.

Welche individuellen SonderwĂŒnsche sollen erfĂŒllt werden?

Abgesehen von der GrĂ¶ĂŸe und der Leistung kann eine Espressomaschine mit SiebtrĂ€ger auch weitere Funktionen bieten. Beispielsweise gibt es GerĂ€te mit integriertem Mahlwerk. Mit solchen GerĂ€ten ist es daher möglich, immer Espresso aus frisch gemahlenem Kaffee zu bekommen.

Bei einigen Espressomaschinen kann sogar ein separater Milchtank angeschlossen werden, der eine direkte Zubereitung von Milchkaffee-SpezialitĂ€ten ermöglicht. Derlei Zubehör bietet sich allerdings nur an, wenn es auch regelmĂ€ĂŸig benutzt wird – andernfalls liegen Nutzen und Reinigungsaufwand in keinem guten VerhĂ€ltnis.

Reinigung und Pflege

DeLonghi ECP 31.21 Espressomaschine mit SiebtrÀger mit fertigem EspressoApropos Reinigungsaufwand: Bei einer Espressomaschine mit SiebtrÀger kommt man leider nicht umhin, diese zu reinigen und bei Bedarf zu entkalken. Beide Arbeiten erweisen sich, abhÀngig vom Modell der Espressomaschine, als unterschiedlich aufwÀndig und zeitraubend.

Es ist ratsam, hier auf ein weniger kompliziertes System zu setzen, damit auch weniger versierte Menschen in der Lage sind, diese Arbeiten durchzufĂŒhren. Wenn man sich erst in die Funktionen einarbeiten muss, ist das doppelt zeitraubend. Außerdem ist es durchaus möglich, dass die Reinigung und Entkalkung nicht so durchgefĂŒhrt werden, wie es eigentlich sein sollte.

Wie sieht es mit GrĂ¶ĂŸe und Design aus?

Auch wenn es im ersten Moment nach einer Binsenweisheit klingt, so sollte man sich doch vor dem Kauf genauere Gedanken ĂŒber die GrĂ¶ĂŸe und das Design einer Espressomaschine mit SiebtrĂ€ger machen. Denn ein solches GerĂ€t benötigt in der KĂŒche einen nicht unwesentlichen Platz – große GerĂ€te fĂŒr den gastronomischen Bereich oder die FirmenkĂŒche sind zudem ziemlich breit.

Aber auch das Design der Espressomaschine ist nicht unwesentlich. Einige der gĂ€ngigsten Maschinen werden in verschiedenen Farben und Designs angeboten, um zur Einrichtung der KĂŒche zu passen. Aber auch wenn dies nicht der Fall ist, so sollte man sich vor dem Kauf der Espressomaschine Gedanken ĂŒber die Optik machen. Generell ist fĂŒr jede KĂŒche eine passende Maschine im Handel – manchmal muss man allerdings etwas lĂ€nger suchen oder ein paar Euro mehr ausgeben.

Was sagen die Produkttester?

Nomen est omen. Demnach ist es logisch, beim Kauf einer Espressomaschine mit SiebtrÀger auch darauf zu achten, dass sie von einem namhaften Hersteller stammt. Wichtig sind aber auch die vorhandenen Bewertungen.

Neben jenen, die bisherige Kunden im Onlineshop hinterlassen haben, sind hier natĂŒrlich die EinschĂ€tzungen der Produkttester relevant. Denn die haben ganz andere Methoden als ein Endverbraucher, um eine Espressomaschine auf Herz und Nieren zu testen. Falls die eigentlich favorisierte Maschine also irgendwelche versteckten PferdefĂŒĂŸe haben sollte, werden die im Produkttest klar benannt.

Welches Budget steht zur VerfĂŒgung?

Die wohl wesentlichste Frage, mit der alles steht und fĂ€llt. Die gute Nachricht ist dabei: Eine ordentliche Espressomaschine mit SiebtrĂ€ger fĂŒr den privaten Hausgebrauch muss nicht zwingend einen vierstelligen Betrag kosten. Bei Preisen unterhalb von 100 Euro ist allerdings Skepsis angebracht. Denn gute Technik kostet nun einmal ihr Geld. Und wer Kampfpreise anbietet, muss eben bei Material und Verarbeitung sparen.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden 7 Herstellern

UrsprĂŒnglich kamen alle Espressomaschinen mit SiebtrĂ€ger aus Italien. WĂ€hrend sich Hersteller aus anderen LĂ€ndern lange Zeit mit der Produktion von herkömmlichen Kaffeemaschinen sowie Kaffeevollautomaten begnĂŒgt hatten, spezialisierten sich viele italienische Unternehmen schon frĂŒh auf Espressomaschinen. Dort startete der Siegeszug dieser GerĂ€te bereits vor ĂŒber einhundert Jahren. Mittlerweile mischen aber auch Unternehmen aus anderen LĂ€ndern mit.

  • DeLonghi
  • Krups
  • Saeco
  • Graef
  • Gaggia
  • Jura
  • FAEMA
Das im italienischen Trevisio beheimatete Unternehmen De Longhi war ursprĂŒnglich ein recht kleiner Handwerksbetrieb, der sich aber rasch zum bedeutenden Lieferanten fĂŒr Zubehör von HaushaltsgerĂ€ten aufschwingen konnte. Die große Erfolgsgeschichte von De Longhi ließ jedoch noch einige Jahrzehnte auf sich warten. Erst mit der Übernahme der GeschĂ€ftsfĂŒhrung durch Dr. Guiseppe De'Longhi im Jahre 1977 erreichte das Unternehmen auch international Bekanntheit mit seinen Heiz-, Klima- und HaushaltsgerĂ€ten. In Deutschland konnten vor allem die Kaffee- und Espressomaschinen von De Longhi eine große Bekanntheit und Beliebtheit erlangen, wĂ€hrend andere Produkte des Unternehmens hierzulande eher unbekannt sind. Bei SiebtrĂ€ger Espressomaschinen gilt De Longhi vor allem im unteren bis mittleren Preissegment als einer der MarktfĂŒhrer. In dieser Preisklasse konkurriert De Longhi vor allem mit vielen No-Name-Herstellern sowie den Eigenmarken der Discounter. Qualitativ können die GerĂ€te von De Longhi in vielen Produkttests immer wieder ĂŒberzeugen, sich also positiv von der direkten Konkurrenz abheben.
Das Unternehmen Krups blickt bereits auf eine sehr lange Geschichte zurĂŒck. GegrĂŒndet wurde es bereits 1846 in Solingen, wo sich auch heute noch der Sitz des Unternehmens befindet. Anfangs begann der GeschĂ€ftsbetrieb als Schmiede, zwischen der GrĂŒndung des Deutschen Reichs bis kurz nach dem Zweiten Weltkrieg lag der Produktionsschwerpunkt dann bei Personen- und Haushaltswaagen. Ab Mitte der 1950er Jahre kamen kontinuierlich diverse HaushaltsgerĂ€te mit ins Programm. 1954 brachte man eine KaffeemĂŒhle auf den Markt, 1959 das HandrĂŒhrgerĂ€t 3Mix. Dieses GerĂ€t gilt als Urmutter aller heute gebrĂ€uchlichen HandrĂŒhrgerĂ€te und war zeitweise in jedem zweiten deutschen Haushalt zu finden. Aus diesem Grunde gelang Krups in der folgenden Zeit ein fast mĂ€rchenhafter Aufstieg zu einem der bekanntesten Hersteller von HaushaltsgerĂ€ten. Schon vor Jahrzehnten grĂŒndete Krups Zweigniederlassungen, etwa in Mexiko und Hongkong.Erste Espressomaschinen und Kaffee-Vollautomaten produzierte Krups ab 1983. Diese erfreuten sich rasch so großer Beliebtheit, dass sie bereits 1990 den Großteil des Gesamtumsatzes ausmachten.1991 wurde Krups vom französischen HaushaltsgerĂ€tehersteller Moulinex ĂŒbernommen. Nach der Insolvenz des Mutterkonzerns im Jahr 2001 ging Krups in der französischen Groupe SEB auf. Bis heute kann Krups aber am Standort Solingen weitgehend eigenstĂ€ndig arbeiten und gilt nach wie vor als ein Garant fĂŒr beste HaushaltsgerĂ€te “made in Germany”. Die Preise fĂŒr GerĂ€te von Krups, inklusive der Espressomaschinen mit SiebtrĂ€ger, bewegen sich im unteren Mittelfeld.
Wenngleich Saeco heute eine der bekanntesten Marken unter den Hersteller von Kaffee- und Espressomaschinen ist, handelt es sich um ein vergleichsweise junges Unternehmen. GegrĂŒndet wurde es 1981 im italienischen Gaggio Montana. Von Beginn an setzte Saeco vor allem auf die Produktion von Kaffeemaschinen. Einer der beiden GrĂŒnder entwickelte 1985 den ersten Kaffeevollautomaten mit herausnehmbarer BrĂŒhgruppe und erhielt fĂŒr diese Erfindung ein Patent. In der Folge konnte das Unternehmen großartige Wachstumszahlen verbuchen und in andere europĂ€ische LĂ€nder expandieren. 1999 ĂŒbernahm Saeco das ebenfalls italienische Unternehmen Gaggia, wurde wenige Jahre darauf aber selbst durch einen Finanzinvestor ĂŒbernommen. Nach einigen Jahren in wirtschaftlicher Schieflage kam Saeco 2009 als Tochter zum niederlĂ€ndischen Philips-Konzern. Einige Jahre wurden Saeco Produkte unter dem Namen “Philips Saeco” vermarktet. Ab 2013 kehrte man aber zum Namen Saeco zurĂŒck. Heute ist Saeco mit seinen SiebtrĂ€ger Espressomaschinen erfolgreich, stellt aber auch Kaffeevollautomaten her. Außerdem entwickelt der Kaffeeröster Tchibo gemeinsam mit Saeco sein Kaffeekapselsystem “Tchibo Cafissimo”. Im Jahr 2013 stellte Saeco außerdem seinen ersten bluetooth-fĂ€higen Kaffeevollautomaten “GranBaristo Avanti” vor. Mittels einer App lĂ€sst sich dieses GerĂ€t fernsteuern.
GegrĂŒndet wurde die Firma Graef im Jahr 1920 im westfĂ€lischen Arnsberg. Anfangs stellte man Reißbrettstifte, Holzspielzeug und Gardinenstangen her. Nach dem Zweiten Weltkrieg erkannten die Söhne des FirmengrĂŒnders, dass noch keine elektrisch betriebenen Allesschneider fĂŒr den Hausgebrauch auf dem Markt waren. Die entdeckte MarktlĂŒcke wurde mit diversen SchneidegerĂ€ten ausgefĂŒllt, mit denen das Unternehmen bis heute große Erfolge erzielt und eine hohe Bekanntheit in seinem Marktsegment erlangen konnte.
Die Ausweitung auf andere HaushaltsgerĂ€te begann erst spĂ€t. Im Jahr 2009 nahm Graef erstmalig an der Berliner Funkausstellung IFA teil und stellte dort ein radikal verĂ€ndertes Firmenkonzept vor. Zwar produziert man auch weiterhin unterschiedliche SchneidegerĂ€te. Zum Sortiment gehören nun aber auch KleingerĂ€te fĂŒr die KĂŒche, etwa SiebtrĂ€ger Espressomaschinen, KaffeemĂŒhlen und Toaster. Auch in diesen Bereichen konnte sich Graef in der vergleichsweise kurzen Zeit einen guten Namen machen – sowohl bei Verbrauchern als auch bei Produkttestern. Immerhin konnte Graef der Versuchung widerstehen, bei diesen neuen Produkten die QualitĂ€t zugunsten eines niedrigen Preises zu vernachlĂ€ssigen.
In Italien ist der Name Gaggia wohl jedem Kaffeetrinker ein Begriff. Und auch in Deutschland hat das 1948 gegrĂŒndete Unternehmen mittlerweile einen Ruf als Hersteller erstklassiger Kaffeemaschinen.Die Erfolgsgeschichte von Gaggia wurde prinzipiell bereits 1938 begrĂŒndet, als Giovanni Achille Gaggia ein Patent fĂŒr sein Kolbensystem erhielt, das heißes Wasser unter hohem Druck durch Kaffeepulver pressen konnte. So entstand ein Espresso mit der heute so beliebten Crema. Bevor der Erfinder sich jedoch an die Produktion von Espressomaschinen begab, nutzte er sein System fĂŒr einige Jahre nur in seiner eigenen MailĂ€nder CafĂ©-Bar.In den Jahren des Wirtschaftswunders konnte Gaggia seinen Ruf erfolgreich ausbauen. Im Jahr 1999 erfolgte die Übernahme durch den Wettbewerber Saeco und gehört mit diesem mittlerweile zur niederlĂ€ndischen Philips-Gruppe. Die NiederlĂ€nder wissen freilich um den Ruf von Gaggia, daher blieb die Marke bis heute erhalten.
Generell ist die Schweiz zwar fĂŒr Messer, Uhren und PrĂ€zisionsinstrumente bekannt, jedoch deutlich weniger fĂŒr die dort produzierten HaushaltsgerĂ€te. Eine Ausnahme stellt die 1931 gegrĂŒndete Jura Elektroapparate GmbH dar. WĂ€hrend Jura in der Schweiz auch durch die Herstellung anderer HaushaltsgerĂ€te, etwa von BĂŒgeleisen, bekannt wurde, ist der Name Jura hierzulande so etwas wie der Inbegriff hochwertigster Kaffeemaschinen. Insbesondere die Kaffeevollautomaten von Jura gelten als das Hochwertigste, was an Kaffeemaschinen auf dem Markt ist. Ganz bewusst hĂ€lt Jura die QualitĂ€t und damit auch den Preis hoch und konnte jeder Versuchung widerstehen, durch billige GerĂ€te den Massenmarkt aufzumischen. Wenn Experten und Produkttester bei Jura anerkennend vom “Porsche unter den Kaffeemaschinen” sprechen, so ist Jura dieser Ruf deutlich mehr wert als eine unkontrollierbare Expansion.
Das 1945 gegrĂŒndete Unternehmen aus dem italienischen Binasco wurde 1945 als “Fabrik fĂŒr elektromechanische GerĂ€te und Ă€hnliches” von Carlo Ernesto Valente gegrĂŒndet. Wenngleich der Name eine breite Produktpalette suggeriert, konzentrierte sich FAEMA von Anfang an auf die Herstellung von Kaffeemaschinen.Bereits kurz nach dem Zweiten Weltkrieg entschieden sich zahlreiche Gastronomen fĂŒr die Kaffeevollautomaten und SiebtrĂ€ger Espressomaschinen von FAEMA, denen stets ein exzellenter Ruf vorauseilte. Diesen Ruf haben die Produkte des Herstellers bis heute. Allerdings spielt FAEMA bei SiebtrĂ€ger Espressomaschinen fĂŒr den Hausgebrauch bis heute nur eine untergeordnete Rolle. Die meisten GerĂ€te dieses Herstellers erfĂŒllen in ihrer GrĂ¶ĂŸe, aber auch in ihrer QualitĂ€t die AnsprĂŒche der Gastronomie. Der gehobenen, wohlgemerkt.

 

Die Geschichte der Espressomaschine mit SiebtrÀger

Vintage Espressomaschine mit SiebtrĂ€ger mit alter KaffeemĂŒhleDer Name verrĂ€t bereits, dass der Espresso ein echter Italiener ist. Bereits vor Jahrhunderten waren die Italiener begeisterte Kaffeetrinker. Daher war es auch naheliegend, dass sie ihr LieblingsgetrĂ€nk immer weiter entwickelten und perfektionierten. Anfangs ging es dabei vor allem um die optimale Mischung der Kaffeebohnen sowie das Röstverfahren (also um Dinge, an denen sich noch heute die Geister scheiden), spĂ€ter ging es dann auch zunehmend um die Art des AufbrĂŒhens.

Im Verlauf des 19. Jahrhunderts wurden bereits diverse Versuche unternommen, Kaffee im Druckverfahren zuzubereiten. Schon 1938 wurde ein Patent auf eine erste Maschine ausgestellt, 1847 und 1868 kamen weitere hinzu. In keiner dieser Maschinen konnte jedoch ausreichender Druck erzeugt werden, um tatsÀchlich einen Espresso herzustellen, wie man ihn heute kennt.

In Italien nennt man Angelo Moriondo als Erfinder des Espressos. Denn erhielt 1884 ein Patent fĂŒr ein GerĂ€t, das mit Wasser und Dampf arbeitete. Da das Patent aber nie umgesetzt wurde, wird immer hĂ€ufiger auch Luigi Bezzera als Erfinder der Espressomaschine benannt. Dieser konnte bereits 1855 auf der Pariser Weltausstellung einen Prototyp seiner Espressomaschine prĂ€sentieren, die dann ab 1901 vermarktet wurde.

Um die heute so beliebte Crema ranken sich diverse Legenden. So sollen die Erfinder selbst derart ĂŒberrascht gewesen sein ĂŒber diesen Effekt, dass sie sich genötigt sahen, ihren Espresso “mit natĂŒrlicher Crema” auszuweisen. So sollte der Verdacht entkrĂ€ftet werden, die Crema kĂ€me durch chemische ZusĂ€tze zustande.

In den folgenden Jahrzehnten wurde Bezzeras Patent von Desiderio Pavoni gekauft, der das GerÀt gemeinsam mit anderen Erfindern stetig weiterentwickelte.

WÀhrend man in der ersten HÀlfte des 20. Jahrhunderts eigentlich nur italienische Hersteller von Espressomaschinen nennen konnte (und dort auch der noch immer charakteristische, mit achteckigem Tank versehene Espressokocher erfunden wurde), kamen nach dem Zweiten Weltkrieg auch Unternehmen aus anderen LÀndern auf den Geschmack. Allerdings hatten die Italiener mit ihren Espressomaschinen stets eine marktbeherrschende Stellung und halten diese bis heute. Bei einigen italienischen Herstellern von Espressomaschinen sind diese GerÀte sogar eine Eintrittskarte, um auch andere Produkte vermarkten zu können. Dann gilt das Motto: Wer tolle Espressomaschinen bauen kann, stellt sicher auch andere hochwertige GerÀte her.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Espressomaschine mit SiebtrÀger

An dieser Stelle wird es Zeit, sich mit einigen Mythen rund um die Espressomaschine mit SiebtrĂ€ger zu befassen – und natĂŒrlich mit dem GetrĂ€nk, das sich daraus zubereiten lĂ€sst.

Frontansicht der DeLonghi EC 680.R Espressomaschine mit SiebtrĂ€gerZeit: Eine Espressomaschine mit SiebtrĂ€ger ist weit mehr als nur eine Kaffeemaschine. Wer sich eine solche Maschine zulegt, tut dies also nicht aus GrĂŒnden der Zeitersparnis. Eine SiebtrĂ€germaschine ist vielmehr der Inbegriff der Kaffeekultur und erfordert mehr Aufmerksamkeit als eine gewöhnliche Kaffeemaschine.

Deshalb sollte man auch bereit sein, sich fĂŒr die Kaffeezubereitung ausreichend Zeit zu lassen. Zumal das Kaffeepulver am besten frisch gemahlen werden sollte, was ebenfalls Zeit in Anspruch nimmt. FĂŒr besonders Eilige ist eine SiebtrĂ€germaschine also keine gute Wahl.

Gesundheit: NatĂŒrlich weiß jeder, dass Kaffee kein GetrĂ€nk zum Durstlöschen ist. Dies gilt fĂŒr Espresso ebenso wie fĂŒr einen großen Filterkaffee. Allerdings enthĂ€lt Kaffee auch Inhaltsstoffe, die förderlich sind fĂŒr die Gesundheit.

Schön ist, dass diese Inhaltsstoffe in der kurzen Zeit, in der das Wasser mit dem Espressopulver in BerĂŒhrung kommt, vollstĂ€ndig herausgelöst werden. SĂ€ure und Bitterstoffe hingegen bleiben zu weiten Teilen im Kaffeepulver zurĂŒck, wodurch der Espresso bekömmlicher wird. Positiv bemerkbar macht sich auch, dass Espresso generell langsamer und in kleineren SchlĂŒcken getrunken wird als Filterkaffee.

Übrigens enthĂ€lt ein Espresso nicht, wie ein Vorurteil behauptet, extrem viel Koffein. Zwar ist der Koffeingehalt pro Milliliter meistens tatsĂ€chlich etwas höher als beim Filterkaffee. Allerdings trinkt man vom Espresso insgesamt viel weniger. Außerdem ist das obligatorische Glas Wasser zum Espresso optimal, um den FlĂŒssigkeitsbedarf des Körpers auszugleichen. Allerdings entzieht der Espresso dem Körper keine FlĂŒssigkeit, auch wenn dies immer wieder behauptet wird.

Fertiger Espresso Crema aus der Espressomaschine mit SiebtrĂ€gerCrema: Anfangs fanden die Erfinder und frĂŒhen Nutzer von Espressomaschinen die Crema derart mysteriös, dass sie sich aufgefordert fĂŒhlten, diese als “natĂŒrlich” zu deklarieren. Denn schnell verbreiteten sich Vorurteile, die Crema könne nur durch Zugabe chemischer Substanzen herzustellen sein.

Heute erfreut sich die Crema derart großer Beliebtheit, dass sie in jeder guten Espressomaschine mit SiebtrĂ€ger herstellbar sein muss. Immerhin bindet sie einen großen Teil der Aromen und sorgt fĂŒr ein besonders angenehmes MundgefĂŒhl. FĂŒr eine stabile Crema ist ein Druck von mindestens 9 bar erforderlich. Die meisten guten Espressomaschinen erreichen aber einen Druck von 12 bis 15 bar.

Eine Espressomaschine mit SiebtrÀger in 4 Schritten richtig installieren

Kaum ein GerÀt lÀsst sich so schnell installieren wie eine Espressomaschine mit SiebtrÀger. Bereits nach den folgenden Schritten steht dem Espressogenuss nichts mehr im Wege.

  • 1. Auspacken, etwaige Verklebungen oder Verschraubungen lösen:
    Elektrische GerĂ€te sind immer grĂŒndlich verpackt. Dies gilt daher auch fĂŒr eine Espressomaschine. Zumeist wird diese in Styropor verpackt sein, möglicherweise wurden zudem spezielle Verklebungen oder Transportschrauben am GerĂ€t angebracht.
  • 2. Wassertank und SiebtrĂ€ger einsetzen:
    Nun können bereits Wassertank und SiebtrÀger eingesetzt werden. Im Bedarfsfall hilft dabei die Anleitung weiter.
  • 3. Wasser und Kaffeepulver einfĂŒllen:
    Nach dem EinfĂŒllen von Wasser und Espressopulver kann bereits der erste Espresso gebrĂŒht werden. es empfiehlt sich aber, vor dem ersten Kaffeegenuss einen Durchlauf mit klarem Wasser zu machen, um das GerĂ€t zu spĂŒlen.
  • 4. BrĂŒhvorgang starten:
    Nach dem DrĂŒcken der BrĂŒhtaste beginnt bereits die Espressozubereitung. Achtung: Bei vielen GerĂ€ten muss diese zum Beenden des BrĂŒhvorgangs ein weiteres Mal gedrĂŒckt werden.

10 Tipps zur Pflege

  • Tipp 1
  • Tipp 2
  • Tipp 3
  • Tipp 4
  • Tipp 5
  • Tipp 6
  • Tipp 7
  • Tipp 8
  • Tipp 9
  • Tipp 10

Sieb unmittelbar nach dem BrĂŒhvorgang entleeren und abspĂŒlen:

Ein besonderer Vorteil einer Espressomaschine mit SiebtrĂ€ger besteht darin, dass bei der Benutzung kein MĂŒll anfĂ€llt. Allerdings muss Espresso in aller Regel Tasse fĂŒr Tasse gebrĂŒht werden, wobei das Sieb nach jeder Tasse entleert und wenigstens grob gereinigt werden muss. Doch auch, wenn man nur eine einzige Tasse trinkt, sollte man diese Handgriffe immer sofort erledigen. Dann vermeidet man, den Kaffeesatz vor dem Urlaub in der Maschine zu vergessen und erst danach in vollkommen verschimmeltem Zustand wiederzudentdecken.

Nach der Zubereitung leeres GefĂ€ĂŸ unterstellen:

Zwar besitzt jede Espressomaschine eine Tropfschale. Allerdings bedeutet deren Entleerung und Reinigung einen grĂ¶ĂŸeren Aufwand, als wenn man einfach ein anderes GefĂ€ĂŸ zum Auffangen der Kaffeetropfen unterstellt.

Tropfschale regelmĂ€ĂŸig entleeren und reinigen:

Wenn man die vorhandene Tropfschale regelmĂ€ĂŸig nutzt (oder trotz aller Vorsicht der eine oder andere Tropfen danebengeht), muss diese natĂŒrlich auch oft gereinigt werden. Zwar ist es nicht zwingend notwendig, dies nach jeder Espressozubereitung direkt zu tun. Wenn sich die Tropfreste aber ĂŒber Tage in der Auffangschale ansammeln, kann dies zu Schimmel fĂŒhren. Und den gilt es in der Espressomaschine natĂŒrlich unbedingt zu vermeiden.

SiebtrÀger und Sieb intensiver reinigen:

Sowohl das Sieb als auch dessen TrĂ€ger lassen sich meist recht weit auseinandernehmen. Im Zweifelsfall ist hier die Bedienungsanleitung des GerĂ€ts hilfreich. Auf diese Weise können die Bestandteile intensiver gesĂ€ubert werden, was wenigstens einmal pro Woche erfolgen sollte. Dies ist natĂŒrlich auch abhĂ€ngig von der NutzungshĂ€ufigkeit.

Außenreinigung mittels Glasreiniger:

Im Ă€ußeren Bereich lĂ€sst sich die Espressomaschine Ă€hnlich reinigen wie Fenster und viele glatte FlĂ€chen im Haushalt. Dazu einfach etwas Glasreiniger auf ein StĂŒck KĂŒchenpapier oder ein geeignetes Reinigungstuch sprĂŒhen, um anschließend die Maschine damit abzuwischen. So wird auch die Espressomaschine streifenfrei sauber! Aber bitte darauf achten, dass der Glasreiniger nur “Ă€ußerlich” genutzt wird.

Kaffeefettlöser verwenden:

Um das BrĂŒhsieb sowie ggf. Teile der BrĂŒhgruppe intensiv zu reinigen, kann man am besten speziellen Kaffeefettlöser verwenden. Dieser wirkt besser als das sonst zumeist genutzte SpĂŒlmittel.

Blindsieb verwenden:

FĂŒr die regelmĂ€ĂŸige Grundreinigung kann bei den meisten Espressomaschinen mit SiebtrĂ€ger ein sogenanntes Blindsieb eingesetzt werden. Dies enthĂ€lt keine Löcher, ist also wasserundurchlĂ€ssig. Benötigt wird es zur RĂŒckspĂŒlung zwischen BrĂŒhgruppe und Wassertank.

DampfdĂŒse reinigen:

Die DampfdĂŒse ist ein toller Zusatz bei den meisten Espressomaschinen. Allerdings ist sie zur reinen Espressozubereitung nicht notwendig, daher wird sie nicht immer beachtet. Zur Zubereitung von Milchschaum ist sie aber optimal geeignet. Damit sich an dieser DĂŒse keine Keime bilden können, muss sie gleich nach der Zubereitung des Milchschaums gereinigt werden.

Entkalken:

Trotz aller Hausmittel, die zur Entkalkung einer Espressomaschine mit SiebtrĂ€ger empfohlen werden, ist der spezielle Entkalker nach wie vor am besten zu empfehlen. Generell ist fĂŒr dessen Nutzung natĂŒrlich die Angabe des GerĂ€teherstellers zu beachten. Generell muss der Entkalker aber in den vollen Wassertank gefĂŒllt werden und dort einwirken. Anschließend wird das Wasser abwechselnd durch den SiebtrĂ€ger und die DampfdĂŒse entnommen, bis der Tank leer ist.

Nach dem Reinigen mit klarem Wasser spĂŒlen:

Vor allem nach der Benutzung von Entkalker oder anderen Reinigungssubstanzen muss das GerĂ€t mit klarem Wasser gespĂŒlt werden, um alle RĂŒckstĂ€nde zu beseitigen.

 

NĂŒtzliches Zubehör

Obwohl eine Espressomaschine mit SiebtrĂ€ger ein KomplettgerĂ€t ist, gibt es trotzdem diverses Zubehör, dessen Anschaffung sich durchaus lohnt. Dies gilt vor allem fĂŒr

KaffeemĂŒhle

Zwar kann man Espressopulver auch fertig gemahlen bekommen. Am besten schmeckt der Espresso jedoch, wenn das Pulver ganz frisch ist. Wichtig ist, dass der Mahlgrad an der KaffeemĂŒhle verstellbar ist, denn Espresso benötigt eine besonders feine Körnung.

Espressotassen fĂŒr die Espressomaschine mit SiebtrĂ€ger in der SonneEspressotassen

Bei fast allen Espressomaschinen lassen sich auch normale Tassen oder gar Becher unterstellen. Am besten schmeckt ein Espresso aber aus der typischen Espressotasse.

Übrigens haben diese eine so dĂŒnne WandstĂ€rke, dass ĂŒber die beiden AblĂ€ufe des SiebtrĂ€gers zwei Espressotassen auf einmal befĂŒllt werden können – oder eben eines in der halben Zeit.

ZusÀtzlichen MilchaufschÀumer

Wenngleich die DampfdĂŒse der Espressomaschine Ă€ußerst hilfreich ist, um einen schönen, stabilen Milchschaum herzustellen, so muss diese doch vergleichsweise umstĂ€ndlich gereinigt werden. Ein externer MilchaufschĂ€umer, den es beispielsweise als Kolbenhubvariante oder als rotierenden Schneebesen gibt, lĂ€sst sich deutlich einfacher reinigen. Und wenn die genutzte Milch warm genug ist und einen ausreichend hohen Fettgehalt aufweist, wird der Milchschaum ebenfalls sehr stabil.

Reinigungszubehör

Prinzipiell kann eine Espressomaschine mit SiebtrĂ€ger zwar auch mit allen Mitteln gesĂ€ubert werden, die sich ohnehin in jeder Wohnung finden. Allerdings gibt es im Handel zahlreiche Reinigungs- und Pflegemittel, die extra fĂŒr Espressomaschinen optimiert sind.

Hier vermeidet man die Gefahr, die Mittel falsch anzuwenden oder nicht richtig zu dosieren. Außerdem kann man sich sicher sein, dass die genutzten Mittel ihre gewĂŒnschte Wirkung erzielen. Möglicherweise gibt es sogar Mittel, die von Espressomaschinenherstellern empfohlen werden.

W-Fragen

Clatronic ES 3643 Espressomaschine mit SiebtrÀger mit zwei fertigen Espresso1. Was ist eine Espressomaschine mit SiebtrÀger?

Eine Espressomaschine mit SiebtrĂ€ger erinnert mit ihrem hinteren Wassertank und ihrer Bauform entfernt an eine herkömmliche Kaffeemaschine. Allerdings wird das Espressopulver hier in ein Sieb gefĂŒllt, anschließend wird heißes Wasser mit starkem Druck hindurchgepresst

2. Was unterscheidet die Espressomaschine vom Espressokocher?

Die Bauform lĂ€sst bereits erkennen, dass ein Espressokocher ein völlig anderes GerĂ€t ist. Die rein mechanische Funktionsweise eines Espressokochers fĂŒhrt innerhalb des GerĂ€ts lediglich zu einem Druck von rund 1,5 bar. Das Ergebnis ist ein anderes Aroma, außerdem erzeugt der Espressokocher keine Crema.

3. Woraus besteht die Crema?

Die fĂŒr Espresso so charakteristische Crema ist der dichte, weiße bis goldbraune Schaum, der sich auf einem Espresso bildet. Dieser besteht vor allem aus Kaffeebohnenöl, Proteinen, Zuckerarten und Kohlendioxid. Außerdem bindet die Crema einen großen Teil des Espresso-Aromas.

4. Welche Kaffeebohnen sind fĂŒr Espresso geeignet?

Es gibt zwar keine spezielle Espressobohne, allerdings werden die Kaffeebohnen fĂŒr Espresso dunkler geröstet. Zumeist handelt es sich bei Espressobohnen um eine Mischung aus Arabica- und Robustabohnen.

5. Was bedeutet “Espresso” eigentlich?

An dieser Stelle hat sich ein “falscher Freund” eingeschlichen, denn das Wort “Espresso” erinnert an das auch im Deutschen gebrĂ€uchliche Wort “Express”. Allerdings ließe sich der Begriff eher mit “auspressen” ĂŒbersetzen. Im Spanischen und im Französischen hat sich der “schnelle Kaffee” hingegen tatsĂ€chlich durchgesetzt.

6. Warum schmeckt ein Espresso aromatischer als ein herkömmlicher Kaffee?

Die drucklose Zubereitung von Kaffee dauert zwar vergleichsweise lang, trotzdem kann mit dieser Methode nicht annÀhernd so viel Aroma aus dem Pulver gelöst werden wie bei der Espresso-Zubereitung unter hohem Druck. Ein Unterschied, den man deutlich schmecken kann.

7. Wer hat die Espressomaschine erfunden?

Sicher ist: Der Erfinder der Espressomaschine war ein Italiener. Allerdings wurden gegen Ende des 19. Jahrhunderts gleich mehrere Patente fĂŒr GerĂ€te angemeldet, in denen Kaffee unter Druck zubereitet werden konnte. Die Italiener nennen in diesem Zusammenhang gerne den Ingenieur Luigi Bezzara. Noch heute trĂ€gt ein renommiertes Unternehmen dessen Namen.

8. Wie muss das Espressopulver gemahlen sein?

Espressopulver ist feiner und gleichmĂ€ĂŸiger gemahlen als gewöhnliches Kaffeepulver. Daher ist es wichtig, fĂŒr selbst gemahlenes Espressopulver eine spezielle MĂŒhle zu nutzen oder eine KaffeemĂŒhle zu verwenden, deren Ausmahlgrad verstellbar ist.

9. Warum ist ein Espresso kein Mokka?

Ein Mokka ist zwar in aller Regel ebenfalls ein kleiner Kaffee, der in Espresso-Tassen serviert werden kann. Allerdings wird bei einem Mokka das feine Kaffeemehl direkt mit ins KĂ€nnchen gegeben. Es handelt sich daher, im Gegensatz zur Herstellung eines Espressos, um ein rein druckloses BrĂŒhverfahren.

10. Welcher Kaffee ist am gesĂŒndesten?

Es gibt 3 GrĂŒnde, weshalb Espresso gesĂŒnder ist als Filterkaffee: Er enthĂ€lt weniger Koffein, weniger SĂ€ure und Bitterstoffe und ist außerdem deutlich kleiner.

Alternativen zur Espressomaschine mit SiebtrÀger

Wenn es um Alternativen zur Espressomaschine mit SiebtrĂ€ger geht, so muss zuerst klar definiert werden, wie dicht das aufgebrĂŒhte GetrĂ€nk am Espresso aus der SiebtrĂ€germaschine sein soll. Denn die besondere Bauform, aber auch die zahlreichen Einstell- und Individualisierungsmöglichkeiten bei einer Espressomaschine mit SiebtrĂ€ger machen das Ergebnis einzigartig. Bei den Alternativen können folglich 2 große Gruppen genannt werden:

Andere Zubereitungsformen von Kaffee

Generell kann Kaffee auf ganz unterschiedliche Arten gekocht werden. GĂ€ngig sind vor allem

Das manuelle Aufgießen mittels aufgesetztem Filter:

Lange Zeit war diese Zubereitungsform ĂŒblich, wurde aber durch die Kaffeemaschinen weitgehend verdrĂ€ngt. Hierbei wird ein spezieller Trichter, der meist aus Keramik oder Kunststoff besteht, auf die Kaffeekanne gestellt. Anschließend stĂŒlpt man eine FiltertĂŒte hinein, befĂŒllt diese mit der gewĂŒnschten Menge an Kaffeepulver und gießt heißes Wasser auf. Es handelt sich also um eine recht einfache Art der Kaffeezubereitung, die nahezu ĂŒberall möglich ist.

Die Zubereitung in der Kaffeemaschine:

Die Kaffeemaschine mit ihrem rĂŒckseitigen Wassertank und der meist glĂ€sernen, vorne auf einer Heizplatte befindlichen Kaffeekanne stellt die Kaffeemaschine bis heute die hĂ€ufigste Art und Weise dar, wie in Deutschland Kaffee gekocht wird. Das Grundprinzip ist dabei Ă€hnlich wie bei der manuellen Methode mit aufgesetztem Filter.

Allerdings muss man hier kein Wasser manuell aufgießen. Sobald der Wassertank befĂŒllt wurde und ins dafĂŒr vorgesehene Fach ein mit Kaffeepulver befĂŒllter Filter eingesetzt wurde, muss die Maschine lediglich eingeschaltet werden. Alles andere funktioniert ganz von alleine. Wenn der Kaffee fertig ist, macht sich eine Kaffeemaschine bereits bauartbedingt durch die charakteristischen Brodel- und RĂŒlpsgerĂ€usche bemerkbar. Eine herkömmliche Kaffeemaschine arbeitet also nie vollkommen lautlos.

Fertiger Mokka aus einer Espressomaschine mit SiebtrÀgerDie Zubereitung als Mokka:

Der Mokka ist die Àlteste Zubereitungsform eines Kaffees. Dabei wird der staubfein gemahlene Kaffee unmittelbar ins KÀnnchen gegeben. Beim Einschenken in die Tasse ist also stets etwas Kaffeesatz mit dabei. Zwar schwÀrmen Kaffeeliebhaber von der IntensitÀt des Mokkas, der einem Espresso geschmacklich recht nahe kommt.

Allerdings bleibt es nicht aus, dass man die wenig schmackhaften Schwebeteilchen, die durch den Kaffeesatz entstehen, mittrinkt. Raucher vergleichen das Mokkatrinken daher auch gerne mit dem Rauchen filterloser Zigaretten.

Alternative Zubereitungsmöglichkeiten von Espresso

Zubereitung im Kaffeevollautomaten:
ESAM 2600 Espressomaschine mit SiebtrÀger in der Frontansicht

Ein Kaffeevollautomat bietet, wie der Name bereits nahelegt, einen besonders breiten Funktionsumfang. Ein integriertes Mahlwerk ist bei diesen GerÀten ebenso Standard wie ein integrierter Milchtank. Neben zahlreichen weiteren KaffeespezialitÀten kann der Kaffeevollautomat auf Knopfdruck selbstverstÀndlich auch einen Espresso zubereiten. Und dieser Espresso ist qualitativ wie geschmacklich durchaus mit jenem aus einer Espressomaschine mit SiebtrÀger zu vergleichen.

Der große Funktionsumfang ist allerdings meistens Fluch und Segen gleichermaßen. Denn die gewĂŒnschte KaffeespezialitĂ€t kann zwar auch Knopfdruck zubereitet werden, gewĂŒnschte Details lassen sich aber nicht so einfach anpassen. So benötigt ein gewöhnlicher Kaffee generell ein anderes Kaffeepulver als ein Espresso – hier werden aber beide aus dem identischen Pulver gebrĂŒht.

Auch der Mahlgrad des Kaffeepulvers lĂ€sst sich nur mit recht großem Aufwand variieren. Den macht sich aber niemand, nur weil er ein TĂ€sschen Espresso trinken möchte.

Kaffeevollautomaten haben also nicht nur Vorteile, außerdem ist ihr Anschaffungspreis vergleichsweise hoch. DafĂŒr bieten sie aber eine ganze Reihe unterschiedlicher KaffeespezialitĂ€ten, ohne dass man fĂŒr deren Zubereitung noch weitere Arbeitsschritte benötigen wĂŒrde.

Zubereitung im Espressokocher:

Bialetti 1708 Espressor Kocher Espressomaschine mit SiebtrĂ€ger fĂŒr den HerdBeim Espressokocher handelt es sich um ein kleines, meist achteckiges KĂ€nnchen, das in aller Regel komplett aus Metall besteht. Schraubt man das KĂ€nnchen auf, so erkennt man die Funktionsweise recht schnell. Der unterste Bereich ist der Wassertank. In der Mitte befindet sich eine Art Trichter mit Steigrohr, in den das Espressopulver gefĂŒllt wird. Sobald das Wasser nun zum Kochen gebracht wird (meist durch das Aufstellen des Kochers auf eine heiße Herdplatte), wird dieses durch das Kaffeepulver gepresst. Der fertige Espresso lĂ€uft dann durch das Steigrohr in einen zweiten, oben befindlichen Tank.

Im Prinzip handelt es sich also um ein recht einfaches System. Allerdings entsteht im Espressokocher nicht annÀhernd so viel Druck wie in der Espressomaschine mit SiebtrÀger. Ohne diesen Druck kann allerdings auch keine Crema entstehen, weshalb diese Espressokocher in der Gastronomie fast nie Verwendung finden.

Aber auch zu Hause setzen die meisten Menschen zunehmend auf die inzwischen recht erschwinglichen Espressomaschinen mit SiebtrĂ€ger. Beim Camping oder am Lagerfeuer indes ist ein Espressokocher nahezu konkurrenzlos, daher wird er fĂŒr solche Gelegenheiten auch in Zukunft seine Berechtigung behalten.

WeiterfĂŒhrende Links

https://de.wikipedia.org/wiki/Espresso

https://www.haushaltstipps.com/Technik/Kuechengeraete/Kaffeemaschine/reinigen.html

https://www.roastmarket.de/magazin/interessantes-hintergrundwissen-zum-kaffee/

https://www.focus.de/wissen/partner/roastmarket/kaffee-munter-und-schoenmacher-10-fakten-die-sie-ueber-kaffee-wissen-muessen_id_7220613.html

https://espressomaschinen-kaffee.de/2013/06/26/5-interessante-infografiken-rund-um-kaffee-espresso-und-koffein/

https://de.happycoffee.org/blogs/kaffeespezialitaeten/der-perfekte-espresso

https://rohebohnen.de/kaffeewissen/kaffeezubereitung/espresso-im-siebtraeger/

Italienisch:
http://www.lastampa.it/2017/12/02/edizioni/savona/il-caff-passa-a-euro-e-i-baristi-rincari-dovuti-allaumento-delle-tasse-ycRTkOT7I5Jnl3YzhJAjpM/pagina.html

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