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Kartoffelpressen im Test auf ExpertenTesten
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Kartoffelpresse Test - so bereiten Sie Reibekuchen am besten zu - Vergleich der besten Kartoffelpressen 2019

Die Kartoffelpresse ist ein fester Bestandteil in jeder KĂŒche - doch welches Modell ist am besten?Unser Expertenteam hat sich der Aufgabe angenommen und diverse Tests im Internet kontrolliert. So entstand eine Bestenliste nebst Wertungen zu EinsĂ€tzen, Maßen, Materialien u. v. m.

Kartoffelpresse Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Welche Kartoffelpressen es gibt, worauf bei einem Kauf geachtet werden muss, wie die Kartoffelpresse zum Einsatz kommen kann und was alles mit ihr möglich ist, soll in unserem Kartoffelpressen Test 2019 nĂ€her unter die Lupe genommen werden, um fĂŒr Sie das richtige Modell zu finden und die Entscheidung fĂŒr den Kauf zu erleichtern..

Wie gesund sind Kartoffeln?

Kartoffelpueree

Die Kartoffel gilt seit Jahrhunderten als eine sehr verlĂ€ssliche Hauptmahlzeit oder als schmackhafte Beilage fĂŒr viele Gerichte, weist neben der sĂ€ttigenden Wirkung auch reichlich NĂ€hrstoffe auf, ist dazu einfach anzubauen und zu lagern. Dennoch hat sie im Lauf der Zeit und mit der Frage der richtigen ErnĂ€hrung auch einiges an Kritik erfahren, da ihre Eigenschaften sich im Verlauf der jeweiligen Zubereitung tatsĂ€chlich verĂ€ndern. Dennoch sind die meisten Angaben unzuverlĂ€ssig oder falsch. Gerade in Deutschland ist die Knolle vom Mittagstisch kaum wegzudenken und schmeckt sehr vielen Menschen, aber eine hĂ€ufigere Frage ist, wie gesund die ErnĂ€hrung mit Kartoffeln tatsĂ€chlich ist.

ZunĂ€chst gehört die Kartoffel zu den NachtschattengewĂ€chsen, Ă€hnlich wie z. B. die Tomate. Diese Pflanzengruppe weist dann auch Glykoalkaloide auf, wobei es sich um ein Pestizid der Knollen handelt, die dazu genutzt werden, um sich gegen SchĂ€dlinge zu wehren. Dieses Pestizid hat in sehr großen Mengen eine toxische Wirkung. Dennoch ist der Verzehr der Kartoffel völlig unbedenklich, da sich dieser Pflanzenstoff nur in den BlĂ€ttern und in geringerer Menge auch in der Schale befindet. Sobald die Kartoffel demnach geschĂ€lt und gekocht wird, kommt der Mensch mit dem Pestizid ĂŒberhaupt nicht in BerĂŒhrung.

Dagegen hat die Kartoffel sehr viele wichtige NĂ€hrstoffe und AminosĂ€uren. Sie besteht zu ĂŒber siebzig Prozent aus Wasser und eignet sich daher, entgegen mancher EinwĂ€nde, hervorragend fĂŒr die bewusste ErnĂ€hrung. Dass die Kartoffel ein Dickmacher ist, stimmt nicht. Es sind die kombinierten Varianten, die als Fett im Körper ansetzen. Auch kommt es natĂŒrlich darauf an, in welcher Form die Kartoffel verzehrt wird. Frittiert und gebraten haben Kartoffeln durch das Öl mehr Kalorien, als wenn sie gekocht oder gebacken werden. Die Zubereitung mit wenig Fett ist daher auch bei einer DiĂ€t sinnvoll, denn so ist die Kartoffel sehr kalorienarm und hat auch genĂŒgend StĂ€rke, um den Organismus ausreichend mit NĂ€hrstoffen zu versorgen. Die Vitamine, die in der Knolle enthalten sind, sind die Vitamine C, B1, B2 und B6. Diese kurbeln den Stoffwechsel an, stĂ€rken das Immunsystem und sind auch fĂŒr Haut, NĂ€gel und Haare wertvoll.

NatĂŒrlich geht ein Teil der Ballast- und NĂ€hrstoffe beim Kochen verloren, so wie es bei der Zubereitung aller GemĂŒsearten der Fall ist, da einige Vitamine und Enzyme Hitze sehr schlecht vertragen und sich so dann schnell verflĂŒchtigen. Auch gibt es Unterschiede in der Konsistenz der Kartoffel. Sie ist als fest- oder weichkochend im Handel erhĂ€ltlich, kann eine helle oder sehr dunkle Schale haben. Je nach Zubereitung und Gericht, darunter bei der Nutzung der Kartoffelpresse zum Zerkleinern oder ZerdrĂŒcken, hat die jeweilige Sorte einen Einfluss auf den Geschmack und das Gelingen der vielseitigen Gerichte, da die Eigenschaften sich unterscheiden.

Die Kartoffel ist also durchaus gesund und macht zudem noch satt. Der hohe StĂ€rkeanteil kann genutzt werden, um das SĂ€ttigungsgefĂŒhl noch zu steigern. Nach dem Kochen werden die Kartoffeln ganz kurz abgekĂŒhlt, so dass sich die resistente StĂ€rke bildet, die der Organismus dann beim Verzehr schwerer spalten kann. Das macht die Wirkung eines vollen Magens. Die Eiweißbestandteile der Kartoffel sind zwar relativ gering, dennoch sind sie besonders hochwertig und können vom Körper sehr einfach in körpereigene Proteine umgewandelt werden. Der Kaliumanteil in der beliebten Knolle spricht ebenfalls fĂŒr eine besonders gesunde ErnĂ€hrung.

Was ist eine Kartoffelpresse und funktioniert sie?

Gefu13300-NahansichtUm die Kartoffel schließlich in ihrer Vielseitigkeit zuzubereiten, ist eine Kartoffelpresse hilfreich. Sie gehört zu den kleineren KĂŒchengerĂ€ten, ist meistens aus Metall, Gusseisen, Edelstahl oder Aluminium und dient zum Zerkleinern und ZerdrĂŒcken von gekochten oder auch rohen Kartoffeln. Die Kartoffelmasse kann dabei gröber oder feiner geraten, macht sowohl die Herstellung von Kartoffelpuffer, Kroketten und Rösties oder Kartoffelbrei und KlĂ¶ĂŸe möglich. Da die Kartoffel sehr variationsreich in der KĂŒche genutzt werden kann, ist die durch die Kartoffelpresse entstandene Masse auch fĂŒr die Zubereitung von Kartoffelnudeln wie SpĂ€tzle oder Gnocchis geeignet.

Wichtig sind bei der Nutzung eine leichte Handhabung und ein rutschfester, langer Griff. Zudem weist die Kartoffelpresse einen dazugehörigen grĂ¶ĂŸeren oder kleineren BehĂ€lter auf, in den die Kartoffel hineingelegt wird. Am Boden dieses BehĂ€lters befindet sich eine herausnehmbare Platte, die entweder Löcher oder Schlitze aufweist und die Kartoffel in die gewĂŒnschte Form presst. Durch einen Hebel wird die Kartoffel zerdrĂŒckt, und die Kartoffelmasse fĂ€llt durch die Löcher oder Schlitze.

Hier ist ein sehr geringer Kraftaufwand nötig, was gerade bei einer grĂ¶ĂŸeren Kartoffelmasse sehr vorteilhaft ist und den lahmen Arm verhindert. Auch der zeitliche Aufwand ist erheblich kleiner als beispielsweise bei der Verwendung eines Kartoffelstampfers oder RĂŒhrstabes. Mit letzterem lĂ€sst sich dann hauptsĂ€chlich ein sehr feiner Brei produzieren, wohingegen die Kartoffelpresse eine sowohl feine als auch etwas gröbere Masse möglich macht.

Besonders vorteilhaft bleibt dabei auch, dass die Kartoffelpresse ebenso fĂŒr andere Obst- und GemĂŒsesorten verwendet werden kann und den Stabmixer grĂ¶ĂŸtenteils ersetzt, der in der Anschaffung meistens in höheren Preiskategorien zu finden ist und zudem auch Strom benötigt, wĂ€hrend die Kartoffelpresse auf rein mechanischem Weg funktioniert.

Vorteile & Anwendungsbereiche

FĂŒr welches Modell sich auch immer entschieden wird, die Kartoffelpresse ist einfach zu handhaben und birgt auch kein Verletzungsrisiko. Durch den Hebel ist kein Kraftaufwand nötig, die Kartoffel wird in gekochtem Zustand durch das Bodenlochgitter gedrĂŒckt, ohne dass der FlĂŒssigkeitsgehalt in der Kartoffel verloren geht. Das wiederum ermöglicht einen volleren Geschmack und ein besseres Aroma. Dagegen bedarf der einfache Kartoffelstampfer immer viel Kraft und presst zudem den Kartoffelsaft aus der Knolle, so dass wichtige Ballast- und Vitaminanteile verloren gehen. Gerade beim KartoffelpĂŒree ist die Cremigkeit das A und O. Die klumpige Variante schmeckt nicht ganz so köstlich.

Auch bei anderen Obst- und GemĂŒsesorten bleibt bei der Anwendung der Kartoffelpresse die FlĂŒssigkeit ausreichend erhalten. Das Lochsieb kann dabei auch variiert werden. FĂŒr die Verwendung bei GemĂŒse ist es nicht wichtig, dieses zu kochen. Auch roh kann es mit der Kartoffelpresse bearbeitet werden. Die LochgrĂ¶ĂŸen und Schlitze bestimmen die Konsistenz der erhaltenen Masse. Mit verschiedenen EinsĂ€tzen lassen sich sogar ObstsĂ€fte oder bestimmte Eisvariationen bereiten.t

Andere Kartoffelpressen sind speziell fĂŒr die Zubereitung bestimmter Rezepte gedacht, so die Kloßpressen fĂŒr die Herstellung von Semmel- oder KartoffelklĂ¶ĂŸen, oder SpĂ€tzle-Pressen, die alleine fĂŒr die Bereitung des traditionellen Nudelteigs gedacht sind.

Welche Arten von Kartoffelpressen gibt es?

Gefu13300-Griffe
Kartoffelpresse ganz klassisch mit Griff und Hebel

Die gĂ€ngigsten Kartoffelpressen weisen einen runden BehĂ€lter auf, auf dessen Boden das Lochsieb sitzt. Dazu haben sie einen Griff und einen Hebel, der beim ZerdrĂŒcken der gekochten Kartoffel die Lochplatte nach unten bewegt und so die Knolle durch den Boden drĂŒckt. So ergibt sich die Kartoffelmasse, die dann weiter verarbeitet und fĂŒr das jeweilige Gericht zubereitet werden kann.

Der Kraftaufwand ist Ă€ußerst gering, auch Kartoffeln mit Schale lassen sich so zerkleinern. Die Modelle sind sehr robust, die Reinigung ist auch einfach, insofern die einzelnen Bestandteile auseinandergenommen werden und einzeln gesĂ€ubert werden können. Ansonsten ist die Arbeit etwas aufwendiger. Je nach GrĂ¶ĂŸe der Kartoffelpresse mit Hebelwirkung können auch mehrere Kartoffeln in den BehĂ€lter gefĂŒllt werden. Einige Modelle verfĂŒgen dazu auch ĂŒber Scharniere, die an der Presse befestigt sind, dazu ĂŒber einen Kolben und eine Pressplatte.

Kartoffelpresse mit Kurbel

Dieses Modell verfĂŒgt ĂŒber eine Kurbel und funktioniert etwas anders als die klassische Variante mit Hebelwirkung. Die Kartoffelpresse hat einen BehĂ€lter, eine siebartige Bodenplatte und in der Mittel eine Kurbel, an deren Ende RotorblĂ€tter befestigt sind, die durch Drehung in Bewegung gesetzt werden und so die Lebensmittel zerkleinern und zerdrĂŒcken. Verschiedene SiebeinsĂ€tze sind austauschbar und können die Konsistenz verĂ€ndern. Die Handhabung ist bequem und einfach. Diese Kartoffelpresse ist die kleinere Version der „Flotten Lotte“ oder PassiermĂŒhle.

KartoffelwiegeKartoffelwiege

Bei diesem Modell wird die Kartoffel auf einem Brett oder auf einer anderweitig harten Unterlage durch Wiegebewegungen beider HĂ€nde durch die Löcher der Presse gedrĂŒckt. Sobald die gekochte Kartoffel durch das Sieb nach oben tritt, sammelt sich die zerkleinerte Masse dort und kann auf einen Teller abgeschĂŒttelt werden. Der Vorteil der Wiegepresse gegenĂŒber anderen Kartoffelpressen liegt darin, dass sie aus einem StĂŒck besteht, daher fĂŒr eine Reinigung nicht erst auseinandergebaut werden muss. Das macht gerade das SĂ€ubern besonders leicht und unkompliziert. Durch die Wiegebewegung ist ebenfalls sehr wenig Kraftaufwand notwendig.

Die Hebelwirkung der klassischen Kartoffelpresse ist allerdings dennoch etwas einfacher.

FlotteLotteFlotte Lotte

Eine Alternative zur klassischen Kartoffelpresse ist die PassiermĂŒhle, die auch „Flotte Lotte“ genannt wird. Sie dient besonders zum Passieren von GemĂŒse, FrĂŒchten und anderen Lebensmitteln, wird ebenfalls mechanisch und mit der Hand betrieben. Die PassiermĂŒhle verfĂŒgt ĂŒber einen leicht schrĂ€gen Boden mit Sieb, ĂŒber dem eine Welle liegt, die RotorblĂ€tter aufweist. Durch eine dazugehörige Kurbel werden diese in Bewegung gesetzt und drehen sich sehr schnell, so dass die Lebensmittel in der MĂŒhle zerrieben, durch den Boden gepresst und ebenfalls pĂŒriert oder zerkleinert werden. Auch hier hĂ€ngt die Feinheit der gewonnenen Masse von der SieblochgrĂ¶ĂŸe ab. So kann sich sowohl Brei als auch Saft ergeben.

Die „Flotte Lotte“ ist sehr gut fĂŒr die Bereitung von GemĂŒsepĂŒree, Apfelmus, Gelee, Marmeladen, Babynahrung und Fruchtsaft geeignet. Das Kochen von Suppen und die Herstellung von Kartoffelnudeln oder SpĂ€tzle ist ebenfalls möglich.

Ähnlich und etwas einfacher funktioniert die Passierwiege, die ein lĂ€ngliches Gestell und einen perforierten Boden besitzt. Hier wird wiederum ein Stampfer oder ein Nudelholz benötigt, um die GemĂŒse- und Obstsorten zu zerdrĂŒcken. Beide GerĂ€te sind mehr fĂŒr weich gekochtes GemĂŒse und Obst geeignet.

SpindelpresseSpindelpresse

Dieses Modell ist besonders gut fĂŒr die Zubereitung von KlĂ¶ĂŸen geeignet. Eine bekannte SpezialitĂ€t sind ThĂŒringer KlĂ¶ĂŸe. (Ein Rezept fĂŒr die einfache Zubereitung finden Sie in unserem Test unter dem Punkt: „ThĂŒringer KlĂ¶ĂŸe schnell gemacht – so funktioniert’s“)

Wie die Kartoffelpresse hat auch die Spindelpresse einen BehĂ€lter mit einem durchlöcherten Boden. Der BehĂ€lter ist meistens etwas grĂ¶ĂŸer als der von Kartoffelpressen. Hier wird dann kein Hebel benutzt, sondern die Lebensmittel werden durch den Druck einer Spindel, meistens aus Gusseisen, zerdrĂŒckt. Diese wird dabei angezogen, die im BehĂ€lter vorhandene Platte wird nach unten gedrĂŒckt, das Obst oder GemĂŒse wird durch die Löcher am Boden zerkleinert. Spindelpressen sind sowohl fĂŒr gekochtes als auch fĂŒr rohes Obst und GemĂŒse hervorragend geeignet. Sie sind durch die ausgeklĂŒgelte Technik einfach in der Handhabung. Durch das Getriebe in der Spindelpresse entsteht eine Drehbewegung mit hoher Druckkraft.

Der Kartoffelpressen Test 2019 – so haben wir die Produkte fĂŒr Sie getestet:

Besonders fĂŒr lockeres KartoffelpĂŒree ist eine Kartoffelpresse unersetzbar und die Auswahl an Kartoffelpressen ist vielseitig. FĂŒr unseren Test haben wir verschiedene Modelle in den gĂŒnstigeren und höheren Preiskategorien getestet, dabei darauf geachtet, wie reibungslos die Modelle funktionierten, mit wie wenig Kraftaufwand sie benutzt werden konnten, wie viel Kartoffelrest in der Presse zurĂŒckblieb und wie viel auf der anderen Seite gewonnen werden konnte. Auch die Reinigung war ein Kriterium und wurde von uns ĂŒberprĂŒft. Punkten konnten in unserem Kartoffelpressen Test auch Modelle, die mehrere EinsĂ€tze und unterschiedliche Lochscheiben enthielten.

FĂŒr unseren Test haben wir die verschiedenen Modelle unter gleichen Bedingungen getestet, dabei rohe und gekochte Kartoffeln benutzt, aber auch Obst und GemĂŒse.

Gefu13110-KartoffelnMaterial und Verarbeitung

Kartoffelpressen von verschiedenen Herstellern zeigten ihre Unterschiede in ihrem Material, in ihrem Gewicht und in der Verarbeitung der BehĂ€lter und Griffe. Wichtig fĂŒr die Modelle in unserem Test waren abgerundete Hebel und Griffe, nahtlose ÜbergĂ€nge, eine hochwertige Fertigung und Kratzfestigkeit. Wir haben nur Modelle gewĂ€hlt, die rostfrei waren, von mittleren Maßen und nicht allzu leicht im Gewicht. Einige GerĂ€te konnten auch durch ihr Design punkten, so lange die Handhabung genauso einfach war.

LochgrĂ¶ĂŸe und EinsĂ€tze

FĂŒr den Geschmack der Kartoffelmasse, die zu verschiedenen Rezeptkombinationen weiterverarbeitet werden kann, spielt die Konsistenz der gewonnenen Masse eine entscheidende Rolle. Wir haben getestet, wie die einzelnen EinsĂ€tze eingelegt werden konnten und wie grob oder fein die Kartoffel durch das Bodensieb gedrĂŒckt wurde. Damit das KartoffelpĂŒree besonders luftig und flockig wurde, bedurfte es eines feinen Siebs, wobei auch nicht viel FlĂŒssigkeit austreten sollte, sondern die Kartoffeln alleine als Masse verarbeitet werden sollte. Wichtig war, dass so viel Masse wie möglich durch das Bodensieb ging und nur wenig Kartoffelrest im BehĂ€lter zurĂŒckblieb. Auch musste die RestbestĂ€nde einfach zu entsorgen sein.

Gefu13110 KartoffelpresseHandhabung

Nicht nur die Handhabung fĂŒr die Modelle in unserem Kartoffelpressen Test musste reibungslos funktionieren und der Hebel leicht zu bedienen sein, auch der Zusammenbau der Presse war ein Kriterium. Einzelne Teile durften danach nicht wackeln oder auseinander fallen, die Modelle mussten bei der Benutzung stabil und bequem in der Hand liegen. Einige Modelle pressten mehr das eigene Modell als den Inhalt und wurden von uns aussortiert, besonders, wenn das Material Schleifspuren aufwies oder sogar feinen Metallstaub produzierte. Einige Modelle konnten unseren Test auch darum nicht bestehen, weil sie beim Durchpressen von Kartoffeln und GemĂŒsesorten verbogen. Manche Gerichte erfordern festgekochte Kartoffeln oder Kartoffeln im halb-rohen Zustand. Auch solche sollten sich fĂŒr unseren Test und die Modelle eignen.

Reinigung

Von Vorteil fĂŒr unseren Test waren Modelle, bei denen die Einzelteile zerlegbar waren, die Reinigung sehr einfach stattfinden konnte, was gerade bei Kartoffelpressen nicht immer der Fall ist, wo sich im BehĂ€lter viele Reste sammeln, die aufgrund hygienischer Bedingungen unbedingt komplett entfernt werden mĂŒssen. Besonders die Modelle, die auch spĂŒlmaschinenfest waren, konnten punkten.

Worauf muss ich beim Kauf einer Kartoffelpresse achten?

Westmark-untere-AnsichtDie QualitĂ€t und Verarbeitung der verschiedenen Modelle, das Material, aus denen die einzelnen Kartoffelpressen gefertigt sind, haben einen erheblichen Anteil auf die Langlebigkeit des KĂŒchengerĂ€ts, aber auch auf die Handhabung und die gewonnene Kartoffelmasse. Beim Kauf ist wichtig, auf robuste und stabile GerĂ€te zu achten, die ein feines Bodensieb aufweisen und in Griff und Hebel etwas schwerer sind. So kann die Kartoffel in rohem oder gegartem Zustand mĂŒhelos zerkleinert werden, ohne dass zu viel der Masse innerhalb des BehĂ€lters zurĂŒckbleibt. Auch die Verarbeitung der Hebel und Griffe muss aufwendig und hochwertig sein, so dass die Kanten abgerundet sind und keine Verletzungsgefahr möglich machen. Das Bedienen muss bequem stattfinden können, ohne scharfkantige Ecken.

Die etwas teureren Kartoffelpressen können problemlos jedes GemĂŒse oder Obst zerdrĂŒcken, ob es nun roh oder gekocht ist. Auch kann die Kartoffelpresse dann fĂŒr Zwiebeln oder Knoblauch genutzt werden, so dass der Kauf einer Knoblauchpresse,  z.B. nicht mehr nötig wird.

Gute Materialien sind Edelstahl, Gusseisen oder Aluminium.

Edelstahl hat meistens den Vorteil, dass es rostfrei ist und die Kartoffelpressen dann sehr lange halten.

Andere Varianten bestehen aus Metall oder Silberimitat. Bei gĂŒnstigeren Modellen, die ein leichteres Metall aufweisen oder zum Teil aus Kunststoff gefertigt sind, ist die Handhabung dann auch schwieriger. Robuste Modelle fĂŒr etwas mehr Geld lohnen beim Kauf, da sie gut zu bedienen sind und sich durch lange Nutzbarkeit auszeichnen.

Wichtig sind auch die einzelnen Bestandteile, die fĂŒr eine Reinigung auseinander genommen werden mĂŒssen und ebenfalls eine gute Verarbeitung aufweisen sollten. Gerade aufgrund des eher kleineren BehĂ€lters, der sich nicht so einfach ausspĂŒlen lĂ€sst, mĂŒssen die Komponenten einzeln gesĂ€ubert werden können.

Kurzinformation zu fĂŒhrenden Herstellern von Kartoffelpressen:

Unternehmen, die auch Kartoffelpressen im Angebot haben, sind „Westmark“, „Silit“, „Fackelmann“, „WMF“, „Renberg“, „Gefu“, „Culina“ oder „Chef’n“.

Gerade „Westmark“ hat sich auf GerĂ€te fĂŒr die Kartoffelverarbeitung spezialisiert. Bekannt wurde das Unternehmen durch die Erfindung des ersten KartoffelschĂ€lers in den fĂŒnfziger Jahren.

„WMF“ bietet eine vielfĂ€ltige Kollektion an KĂŒchengerĂ€ten und KĂŒchenhelfern an. Eine davon nennt sich „Gourmet“ und enthĂ€lt zusĂ€tzliche GerĂ€te wie Kartoffelpressen, Eierköpfer, KartoffelschĂ€ler oder Knoblauchpressen. Die Produkte weisen eine hochwertige Verarbeitung und nutzerfreundliche Anwendung auf.

Die Firma „Fackelmann“ bietet neben kleineren KĂŒchengerĂ€ten viele Haushaltsartikel an. Sie wurde 1948 von Sebastian Fackelmann ins Leben gerufen, der im Laufe der Zeit aus einem Ein-Mann-Laden ein deutschlandweites Vertriebssystem machte. WerbetrĂ€ger fĂŒr das Unternehmen ist der ehemaliger Boxer Axel Schulz.

Internet vs. Fachhandel: wo lohnt sich der Kauf einer Kartoffelpresse am ehesten?

Kartoffelpressen und Ă€hnliche KĂŒchenhelfer gibt es von verschiedenen Herstellern und können bequem online bestellt werden, da es einer großartigen Beratung nicht bedarf. Die Auswahl ist riesig, die Hersteller weisen ihre Modelle mit allen notwendigen Angaben ĂŒber Material, Eigenschaften, Reinigung und Lieferung aus. Die Lieferung ist innerhalb Deutschlands meistens kostenlos, zudem sind im Internet PreisnachlĂ€sse und Sonderangebote zu finden, da HĂ€ndler hier keinen Miet- und Personalaufwand haben.

Wissenswertes & Ratgeber

KartoffelDie Geschichte der Kartoffel

Die Kartoffel ist seit einer halben Ewigkeit bekannt, allerdings nicht immer auch als wohlschmeckendes Lebensmittel. Lange Zeit wussten die Menschen nicht, dass alleine die Knolle genießbar ist. Die Inkas entdeckten und nutzten sie als die ersten Menschen. Sie nannten die Kartoffel „Papa“ und zĂŒchteten sogar mehrere Sorten. In Peru und Bolivien wurde die Kartoffel dann kultiviert. Es stellte sich nĂ€mlich heraus, dass gegenĂŒber anderen GemĂŒsesorten, wie z. B. Mais, die Kartoffel auch in großen Höhenlagen gedieh. Die Inkas lebten in den Anden, ein Bergmassiv, das 4000 Meter hoch war.

Als die Spanier die Gegend im 16. Jahrhundert eroberten, entdeckten sie diese Knolle auch fĂŒr sich und brachten sie per Schiff nach Europa. Dabei lag ihnen ganz fern, die Kartoffel essen zu wollen, geschweige wussten sie, dass es möglich war. Vielmehr war die lila- und blaufarbige BlĂŒte der ausschlaggebende Faktor fĂŒr diesen aufwendigen Transport. Die Kartoffel galt als schöne und exotische Pflanze, die BlĂŒten wurden als Dekoration verwendet, schmĂŒckten Tafeln oder das Haar so mancher Königin, darunter das von Maria-Antoinette. Auch der zarte Vanillegeruch, den die Kartoffel verströmte, galt als wohltuend.

In Italien im 17. Jahrhundert entdeckten die Menschen dann auch die Knolle als Nahrung und verfĂŒtterten sie an das Vieh. Bald hatte die Kartoffel darum auch ihren ersten Namen weg und wurde „Schweinebrot“ genannt. Das lag mitunter auch daran, weil die Kartoffel zu dieser Zeit tatsĂ€chlich völlig ungenießbar war und kein eigenes Aroma besaß.

Bald kamen auch negative Interpretationen dazu, so sollte die Kartoffel gar eine Teufelswurzel sein, in der das Böse nistete. Sie war dabei die einzige Knolle, die in der Bibel nicht erwĂ€hnt wurde, was sich der Klerus zunutze machte, um ausgiebig vor ihr zu warnen. Die schlechten VerwĂŒnschungen ließen auch dann nicht nach, als lĂ€ngst entdeckt wurde, dass die Knolle essbar war und zum wichtigen Nahrungsmittel wurde. Sie wurde daher weiterhin beim Anbau und bei der Aussaat mit Weihwasser besprengt, um die DĂ€monen zu vertreiben, die sie angeblich anlockte.

Bis dahin galt die Kartoffel auch bei Medizinern und Botanikern als Giftpflanze, da ihre BlĂ€tter und BlĂŒten toxisch waren, aber auch ihre Beeren eine berauschende Wirkung hatten. So sollte die Wirkung gegen Zahnweh helfen, solange eine Knolle in der Tasche oder an einem Band um den Hals getragen wurde. Der Aberglaube war in dieser Hinsicht recht vielseitig.

Die eigentliche Entdeckung der Kartoffel wird dem preußischen König Friedrich II. zugesprochen. In seinem Land herrschte eine große Hungersnot, so dass der König befahl, den Anbau auszudehnen und auch die Knollen zu verwerten. Der „Alte Fritz“ ordnete an, dass auf jedem freien Feld oder Platz von nun an die Kartoffel zu pflanzen seien. Das Recht wurde hĂ€ufig auch mit Gewalt durchgesetzt. ZusĂ€tzlich bediente sich der kriegbesessene König einiger Tricks, um die Neugierde der Bevölkerung zu wecken, indem Soldaten die Felder gesondert bewachten, was natĂŒrlich die allgemeine Aufmerksamkeit erregte. „Preußen soll Kartoffeln essen“, lautete das Motto. Das verhinderte dann wĂ€hrend der Zeit des SiebenjĂ€hrigen Krieges so einige Hungersnöte.

Von da an hat sich der Verzehr der Kartoffel weltweit ausgebreitet. Über fĂŒnftausend verschiedene Sorten werden in ĂŒber 130 verschiedenen LĂ€ndern angebaut. Wo unter Friedrich II. die Kartoffel die Hungersnot verhinderte, fĂŒhrte ihr Anbau in Irland zu tragischen Hungersnöten. Die Iren waren im 19. Jahrhundert so begeistert vom Kartoffelanbau, dass darĂŒber hinaus der Anbau anderer Getreidearten vernachlĂ€ssigt wurde. Als dann die Knollen auf einmal von der berĂŒchtigten KartoffelfĂ€ule befallen wurden, war die ganze Ernte vernichtet und fĂŒhrte zum Tod einer halben Millionen Menschen, da so schnell kein Ersatz herangeschafft werden konnte. Auch fĂŒhrte die Hungersnot zur Auswanderung vieler Iren nach Amerika.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Kartoffelpresse

Pflege und Reinigung der Kartoffelpresse

Die meisten Hersteller bewerben ihre KĂŒchenhelferprodukte mit dem Hinweis darauf, dass die Modelle spĂŒlmaschinenfest und rostfrei sind. Das ist gerade bei Kartoffelpressen aus Gusseisen oder Edelstahl der Fall. Die Reinigung ist besonders notwendig, da Reste an Kartoffeln oder anderem GemĂŒse Bakterien bilden können und dadurch die Hygiene leidet. Auch wird das SĂ€ubern der Presse immer schwerer, wenn die Reste Luft ziehen oder festkleben. Sie verhĂ€rten und sind dann sehr schwer zu entfernen. Die Pressen sollten also unbedingt nach jeder Anwendung schnell und intensiv gesĂ€ubert werden. Bei hartnĂ€ckiger Verschmutzung ist auch eine hĂ€rtere StielbĂŒrste nicht verkehrt, die in die Ecken und Kanten kommt. FĂŒr das SĂ€ubern lassen sich die einzelnen Teile meistens auseinandernehmen. Die Modelle verfĂŒgen ĂŒber eine kleine Schraube, die die Komponenten zusammenhĂ€lt. Sie sollte nicht allzu klein sein und dazu dennoch StabilitĂ€t ermöglichen.

Die Reinigung sollte am besten per Hand und mit warmem Wasser gemacht werden. Auch wenn die Modelle fĂŒr die SpĂŒlmaschine taugen, nutzt sich das Material durch das etwas aggressivere SpĂŒlmittel und den Vorgang dennoch ab. Auch kann selbst Edelstahl stumpf werden und die Handhabung danach schwieriger, gerade was die Hebelwirkung betrifft.

Rezepte

  • ThĂŒringer KlĂ¶ĂŸe schnell gemacht
  • Rucola Kartoffelsuppe
  – so funktioniert’s:

Zutaten:

1 Kilogramm Kartoffeln

2 Brötchen

1 Tasse Milch

1 StĂŒck Butter

1 Muskatnuss

Zubereitung:

Wenig schmeckt besser zum Sonntagsbraten und zu dunklen, schweren Saucen als KartoffelklĂ¶ĂŸe, besonders wenn es sich um das Originalrezept der ThĂŒringer Variante handelt, die dann mit Rotkohl oder Sauerkraut serviert wird. Allgemein wird fĂŒr Kartoffel- oder ReibeklĂ¶ĂŸe die Kartoffel entweder roh oder gekocht verarbeitet. Es gibt auch Rezepte mit einer halbseidenen Mischung, die „Knödel halb und halb“ genannt werden.

FĂŒr die ThĂŒringer KlĂ¶ĂŸe werden rohe Kartoffeln verwendet, daher ist eine andere Bezeichnung auch „GrĂŒne KlĂ¶ĂŸe“. Diese werden aber mit gekochten Kartoffeln vermengt, um die Kloßform zu gewinnen. Bei der Zubereitung mĂŒssen einige Arbeitsschritte und bestimmte Zeiten eingehalten werden, damit die Mischung ideal gelingt. Auch ist eine Kartoffelpresse unabdingbar.

FĂŒr das Rezept sind mehligkochende Kartoffeln wichtig, da sie die meiste StĂ€rke enthalten. Die Kartoffeln werden geschĂ€lt, unter Wasser abgerieben und 2/3 der Gesamtmenge dann mit der Kartoffelpresse so trocken wie möglich ausgepresst. Die entstehende StĂ€rke aus der Kartoffel wird mit der Reibemasse vermengt. 1/3 der Kartoffeln wird gekocht und pĂŒriert. In den PĂŒree wird eine Tasse Milch gegeben, um die Konsistenz zu verfeinern. Das Ganze wird mit Salz und Muskat abgeschmeckt. Der Kartoffelbrei wird mit den rohgeriebenen Kartoffeln vermischt und gut verrĂŒhrt.

In einer Pfanne wird etwas Butter zerlassen. Die Brötchen werden in WĂŒrfel geschnitten und in der Butter mit etwas Salz geröstet. Die SemmelwĂŒrfel werden mit der Kartoffelmasse zu KlĂ¶ĂŸen geformt. WĂ€hrenddessen wird ein Topf mit Salzwasser aufgestellt, das Wasser zum Kochen gebracht. Die KlĂ¶ĂŸe werden im Salzwasser kurz aufgekocht und 30 Minuten ziehen gelassen, bis sie an der OberflĂ€che schwimmen.

Besonders empfehlenswert sind ThĂŒringer KlĂ¶ĂŸe zu schweren und dunklen Saucen, zu GĂ€nse- Roll- oder Entenbraten. Auch Gulasch oder Rinderroulladen schmecken dazu hervorragend. Das GemĂŒse kann Rotkohl, GrĂŒnkohl, Rosenkohl oder Sauerkraut sein.

Ein edles Rezept fĂŒr die einfache Knolle :

Zutaten:

500 Gramm Kartoffeln

125 Gramm Rucola

200 Gramm Schmand

1 Zwiebel

Pfeffer

Salz

1 BĂŒndel SuppengrĂŒn

Zubereitung:

Die Kartoffeln werden gewaschen, geschĂ€lt, mit der Kartoffelpresse zerkleinert. Der Rucola wird geputzt, die Zwiebel in Ringe geschnitten oder auch mit der Presse zerdrĂŒckt. Einige BlĂ€tter des Salats werden fĂŒr die spĂ€tere Dekoration der Teller zurĂŒckgelegt.

In einem Topf werden in heißer Butter die Zwiebeln angeröstet. Sind sie goldbraun, wird das Ganze mit 750 Liter Wasser aufgegossen und zum Kochen gebracht. Das SuppengrĂŒn, etwas Salz und Pfeffer kommen dazu, ebenso die zerkleinerten Kartoffeln. Die Suppe wird nun etwa 15 Minuten auf niedriger Stufe geköchelt. Danach kommen der Rucola in den Topf und ein Becher Schmand. Die Suppe wird nun erneut 10 Minuten gekocht und kann danach etwas ziehen. Beim Anrichten wird die Suppe in ein oder zwei Kellen auf den Tellern verteilt. Ein Blatt Rucola rundet das Ganze ab. FĂŒr den Geschmack gehört in jede Kartoffelsuppe ein Tropfen Balsamico-Essig. Guten Appetit!

(Weitere Rezepte finden Sie in unserem Test unter dem Punkt “Weitere Links und Quellen”.)

HĂ€ufige Fragen zum Thema „Kartoffelpresse“:

Gefu13110-KartoffelnWas ist der Unterschied zwischen mehlig- und festkochenden Kartoffeln?

Weich- oder mehligkochende Sorten, zu denen z. B. bekannte wie Aula oder Adretta_gehören, haben eine sehr trockene und grobkörnige Struktur. Das liegt mitunter an dem höheren Anteil an StĂ€rke. Dadurch platzen die Kartoffeln beim Kochen oder Garen auf. Weichkochende Kartoffeln eignen sich daher besonders gut fĂŒr Suppen, Eintöpfe, Knödel oder KartoffelpĂŒree.

Bei der festkochenden Variante ist die Struktur, wie die Bezeichnung schon sagt, fest und wird beim Backen, Garen und Kochen beibehalten. Diese Sorten haben meistens einen geringeren StĂ€rkeanteil und sind hervorragend zum Braten, Frittieren oder fĂŒr das Kochen von Pell- und Salzkartoffeln. Bekannte Sorten sind _Linda, Cilena, Gloria oder Agria.

Wie erkenne ich die QualitÀt einer guten Kartoffel?

DafĂŒr eignet sich ein einfacher Test. Die Kartoffel wird in zwei HĂ€lften geschnitten und beide im rohen Zustand aufeinander gepresst. Eine gute QualitĂ€t zeigt sich, wenn beide HĂ€lften zusammenkleben und sich am Rand ein Schaum bildet. Beim DrĂŒcken beider KartoffelhĂ€lften sollte kein Saft oder Wasser austreten. Das geschieht bei minderwertigen Sorten, die auch bewirken, dass die Kartoffel beim Garen oder Kochen innen hart bleibt, selbst wenn sie von außen schon weich scheint.

Gefu13110-ObstKann die Kartoffelpresse auch fĂŒr anderes GemĂŒse genutzt werden?

FĂŒr die Nutzung einer Kartoffelpresse eignet sich jedes GemĂŒse oder Obst, das relativ weich ist und zu Brei zerdrĂŒckt werden kann. Ein Entsaften ist mit dem GerĂ€t ebenfalls möglich, so dass leckere Obst- und GemĂŒsesĂ€fte bereitet werden können. Spezielle Modelle sind so gut verarbeitet, dass sowohl rohes als auch gekochtes GemĂŒse verwendet werden kann, und das betrifft dann auch nicht nur Kartoffeln. Dekorativ können mit der Kartoffelpresse auch besonders schöne Tellerverschönerungen gezaubert werden. Der KreativitĂ€t sind keine Grenzen gesetzt.

Was ist der Unterschied zwischen einer Kartoffelpresse und einem Kartoffelstampfer?

Der Unterschied liegt ganz klar in der einfacheren Handhabung. Kartoffelstampfer bedĂŒrfen einem großen Kraftaufwand, den die Kartoffelpresse verringert, da die mechanische Hebel- oder Kurbelbewegung die Arbeit abnimmt. Andererseits wird die Kartoffel in der Presse einzeln zerkleinert, wĂ€hrend der Stampfer im Topf selbst verwendet werden kann. Wer hĂ€ufig Kartoffelbrei oder Ă€hnliche Varianten aus der Kartoffel bereitet, ist mit einer Kartoffelpresse besser beraten. Der Stampfer ist mehr fĂŒr den sporadischen Genuss. Beide Varianten sind wesentlich besser als die Fertigmischungen aus dem Supermarkt, die nicht nur kĂŒnstlicher schmecken, sondern auch viele Zusatzstoffe enthalten.

EssenWelche Variationen gibt es bei der Zubereitung von KartoffelpĂŒree?

KartoffelpĂŒree hat Tradition. Kinder lieben die Beilage, aber auch viele Erwachsene schwören auf den selbst gemachten Brei zu Hause, wĂ€hlen fĂŒr ihr Rezept lieber Salz- oder Pellkartoffeln. Die Zubereitung ist daher auch besonders vielfĂ€ltig. Gerade fĂŒr die Cremigkeit ist Milch und Butter unerlĂ€sslich. Genutzt wird fĂŒr die Zubereitung ein Stampfer oder eine Kartoffelpresse, wobei die Luftigkeit mit letzterer besser gelingt, auch die KlĂŒmpchen wegfallen. Ein wichtiges GewĂŒrz ist neben Salz und Pfeffer auch Muskat.

Statt Milch kann auch geschlagene Sahne verwendet werden, so dass das KartoffelpĂŒree dann besonders cremig und locker gelingt. Einige mögen auch etwas Speck oder RinderbrĂŒhe im Kartoffelbrei, um ihn wĂŒrziger zu machen.

In Frankreich wird sogar KĂ€se unter das PĂŒree gemischt. Mönche aus dem französischen Aubrac schufen ein Gericht, das mit Tomme-KĂ€se bereitet wurde und den Pilgern auf ihren Reisen mitgegeben wurde. Dieses bestand zunĂ€chst aus zerstampftem Brot, spĂ€ter wurden Kartoffeln genommen, die eine bessere Konsistenz ermöglichten. Tomme-KĂ€se ist dabei ein WeichkĂ€se, der aus der Rohmilch von KĂŒhen, Ziegen und Schafen gewonnen wird. Er ist, je nach QualitĂ€t und Reife, relativ mild im Aroma und weist einen niedrigen Fettgehalt auf. Der Kartoffelbrei mit diesem KĂ€se zieht dann auch wunderbar FĂ€den. Das Gericht selbst heißt „Aligot“.

Da gerade in ThĂŒringen besondere Kartoffelgerichte mit der Kartoffelpresse bereitet werden, der KartoffelpĂŒree dort meistens auch viel fester ist, gibt es auch die sĂŒĂŸe PĂŒree-Variante, die mit Kartoffeln, Birnen und brauner Butter serviert wird.

Alternativen zur Kartoffelpresse

Zu den GerĂ€ten, die in der Handhabung schwieriger oder genauso leicht wie die Kartoffelpresse sind, gehören der Kartoffelstampfer, der Stabmixer oder PĂŒrierstab, die Spindelpresse oder die PassiermĂŒhle. Preislich am gĂŒnstigsten bleibt der Kartoffelstampfer, der aber auch mehr Zeit- und Kraftaufwand mitbringt. Er wird nach dem Kochen der Kartoffeln meistens direkt im Topf benutzt, um die Kartoffeln zu zerstampfen. Die Masse wird dabei nicht besonders fein, sondern enthĂ€lt grĂ¶ĂŸere StĂŒcke. Die Kartoffelpresse oder der PĂŒrierstab arbeiten da schon etwas feiner und lassen auch Brei oder Saft zu.

Der Stabmixer ist im Preis etwas kostenaufwendiger. Die kostengĂŒnstige Alternative, die dazu auch noch ohne Strom funktioniert und den gleichen Effekt erzielt, bleibt die Kartoffelpresse.

WeiterfĂŒhrende Links und Quellen

Friedrich der Große und die Kartoffel:

http://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/biografien/tid-24853/300-geburtstag-von-friedrich-dem-grossen-die-kartoffel-der-kampf-um-die-knolle_aid_705964.html

Das Originalrezept fĂŒr ThĂŒringer KlĂ¶ĂŸe im Video:

 

SpĂ€tzle selbst machen – hier ein Rezept:

 

Kartoffelpresse und die Hebelwirkung – 80 Prozent weniger Kraftaufwand:

 

Kartoffelpresse – die vielseitige Verwendung bei “Frag Mutti”:

https://www.frag-mutti.de/kartoffelpresse-vielseitig-verwendbar-a41233/

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