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So funktioniert ein Laser-Epiliergerät

In den warmen Monaten kommen sie wieder zum Vorschein: unschöne Stoppeln auf Beinen, in den Achseln oder in der Bikinizone. Das gültige Schönheitsideal ist aber glatte Haut. Es gibt zahlreiche Varianten, sich die Körperhaare zu entfernen. Rasieren, Waxen oder das Sugaring sind nur einige davon. Seit einigen Jahren kann man der Körperbehaarung auch mit einem Laser-Epiliergerät zu Leibe richten. Aber wie funktioniert solch ein Gerät eigentlich? Erfahren Sie in unserem Ratgeber alles Wichtige über das Epilieren mit Laser und seine Funktionsweise.

Mit der ILP-Technologie zu glatter Haut

Bei den Laser-Epiliergeräten handelt es sich um die sogenannte IPL Technologie. Dabei steht die Abkürzung für „Intense Pulsed Light“, was in etwa „intensives, gepulstes Licht“ bedeutet. Hier wird das Licht von einer Xenon-Lampe ausgesendet und auf ganz spezielle Wellenlängen gebracht.

Diese Lichtstrahlen besitzen eine hohe Energie, die dann in Form von Wärme an die Haarwurzel abgegeben wird. Durch diesen Vorgang verödet die Haarwurzel und das Haar fällt später aus. Früher war dies nur in Kosmetiksalons möglich, heute gibt es ganz spezielle Laser-Epiliergeräte für die Anwendung zu Hause.

Funktioniert das wirklich nur mit Licht?

Jetzt werden Sie sich bestimmt fragen, ob das denn wirklich funktioniert, nur mit Licht. Ja, es funktioniert wirklich. Allerdings funktioniert es nicht so, dass sofort alle Haare ausfallen. Denn dabei kommt es auf die Wachstumsphase des Haares an. Ist das Haar noch nicht so lange gewachsen, sind mehrere Behandlungen nötig, um es zum ausfallen zu bewegen.

In manchen Wurzeln wird erst ein neues Haar ausgebildet, auch hier sind mehrere Bestrahlungen nötig. Deswegen müssen Sie die Anwendung am Anfang im Schnitt alle zwei bis drei Wochen wiederholen, um irgendwann alle Haarwurzeln verödet zu haben. Dann können Sie sich auf schöne glatte Haut freuen.

Sind die Laser-Epiliergeräte für jeden Hauttypen geeignet?

Mit der ILP-Technik bekommen leider nicht alle Hauttypen glatte Haut. Wer helle Haut und dunkle Haare hat, bei dem ist dies kein Problem, hier funktioniert es tadellos. Bei etwas helleren Haaren auf leicht dunkler Haut ist das Ergebnis auch noch ganz gut.

Dann sind nur ein paar mehr Anwendungen nötig. Blonde Haare lassen sich so gut wie nicht entfernen, bei ihnen ist aber der Vorteil, das sie meist nicht sichtbar sind. Viele Hersteller bieten auf ihren Seiten einen Hautcheck an, wo Sie sich informieren können. Die Technologie funktioniert nur richtig, wenn in der Haarwurzel dunkle Pigmente vorhanden sind.

Bei Leberflecken ist Obacht geboten

Wer eine Vielzahl an Leberflecken auf dem Körper hat und sich glatte Haut dank ILP-Technik wünscht, der sollte einiges beachten.
Die Haut darf nicht einfach so mit dem Lasergerät behandelt werden. Dunkle Flecken müssen vor dem Laser geschützt werden. Am besten gelingt das, wenn Sie die Partien mit einem weißen Kajal-Stift abdecken.

Weniger Schmerzen in Verglich zum Epilieren und Co.

Wenn Sie hören, dass die Haarwurzel bei diesem Verfahren verödet wird, befürchten Sie jetzt vielleicht Schmerzen. Aber nein, wir können Sie beruhigen. Die Schmerzen sind sehr gering, es kommt gelegentlich nur zu einem leichten Ziepen. Es ist wirklich kein Vergleich zum herkömmlichen Epilierer oder Waxing, wo die Haare an der Wurzel herausgerissen werden. Außerdem wird auch die Haut viel weniger gereizt, es kann nicht zu Verletzungen durch Schnittwunden wie beim Rasieren kommen. Alles in allem ist diese Form der Epilation also sehr verträglich.

Wann sollte ich das Gerät besser nicht anwenden?

Es gibt allerdings ein paar Situationen, in denen Sie das Gerät lieber im Schrank lasen sollten. Dazu gehören ein Sonnenbrand, Schuppenflechte oder Ausschlag. Natürlich dürfen Sie auch bei Wunden oder Herpes nicht den Epilierer zur Hand nehmen. Auf Piercings, Tattoos oder Krampfadern darf der Laser-Epilierer nicht zur Anwendung kommen. Wer eine Lichtallergie hat oder Blutgerinnungsstörungen, der sollte sich besser nur rasieren.

Im Falle einer Schwangerschaft oder wenn Sie stillen, sollten Sie die Laser-Epilation besser auf später verschieben. Menschen mit Implantaten oder Herzschrittmachern sollten ganz auf diese Form des Epilierens verzichten.

Schritt-für-Schritt-Anleitung für schöne glatte Haut

Bevor der Laser-Epilierer zum Einsatz kommt, müssen Sie sich noch einmal rasieren. Nur so kann der Lichtsensor optimal zur Haarwurzel vordringen. Als nächstes wählen Sie die geeignete Intensitätsstufe für Ihren Haut- und Haartypen. Falls Sie nicht wissen, welche Stufe die richtige ist, schauen Sie bitte in der Bedienungsanleitung des Produktes nach. Dann behandeln Sie Schritt für Schritt mit dem Epilierer die entsprechende Körperpartie.

Wenn nötig, verwenden Sie den Präzisionsaufsatz für Gesicht oder Intimzone. Die Behandlung muss regelmäßig wiederholt werden, im Abstand von ein bis zwei Wochen in der ersten Zeit. Später dann nur noch aller paar Monate oder nach Bedarf. Bei regelmäßiger und kontinuierlicher Anwendung können Sie sich auf schöne glatte Haut ohne lästige stoppeln freuen.

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