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Technische Daten Akkuschrauber

Wie viel Drehmoment ist beim Akkuschrauber wichtig?

Es ist nicht immer einfach, auf Anhieb einen passenden Akkuschrauber zu finden. Denn Fakt ist, dass dabei stets unterschiedliche Faktoren zum Tragen kommen.
Viele (Hobby-)Handwerker werfen ihren Blick häufig zunächst auf die Spannungsangabe des Anbieters. Allerdings bezieht sich dieser Wert vornehmlich auf die Tatsache, dass das entsprechende Gerät schwerer und größer ist, als ein Akkuschrauber mit niedriger Spannung.

Deshalb lohnt es sich vielmehr, die Voltangabe in Relation zur Leistungskapazität zu setzen, welche jeweils in Ampèrestunden (Ah) angegeben wird.

Eine Faustregel hilft in diesem Zusammenhang rasch weiter, um mehr über das tatsächliche Leistungsvolumen zu erfahren.

So ist es hilfreich, diese beiden Werte, nämlich Ah und V miteinander zu multiplizieren, sodass sich am Ende die Wattstundenzahl (Wh) ergibt. Diese Zahl ist – und das ist das Entscheidende – die Ergiebigkeit des Akkus: Ah x V = Wh (Power Ihres Akkuschraubers).Bosch Akkuschrauber Darstellung der Einstellung des Drehmoments

Allerdings bringt Ihnen dieser Wert freilich nur wenig, wenn Sie nicht auch etwas über das Drehmoment des Produktes erfahren. Fakt nämlich ist, dass der Wh-Wert lediglich Auskunft darüber gibt, wie gut (oder schlecht) es um die Akkulaufzeit des betreffenden Gerätes bestellt ist.

Wie sich bei Akkuschrauber Tests immer wieder zeigt, ist es durchaus möglich, dass ein Akkuschrauber mit einem starken und robusten 9,6 Volt-Motor besser und leistungsstärker sein kann, als ein Gerät mit einem 18 Volt-Motor.

Der Blick hinter die Kulisse lohnt sich

Ein sehr wichtiges und für die Entscheidungsfindung relevantes Kriterium ist das so genannte Drehmoment. Dieses ist mit Blick auf die Stärke des Akkuschraubers von grundlegender Wichtigkeit. Je höher das Drehmoment, desto stärker ist im Allgemeinen auch der Akkuschrauber.

Dieser Wert spielt jedoch nicht allein die “Hauptrolle”, sondern Sie sollten darüber hinaus möglichst auch auf die Akkulaufzeit sowie auf die Volt-Angaben des Herstellers achten. Diese Faktoren sind hinsichtlich der Drehmoment-Angabe nämlich ebenfalls von Bedeutung.

Wissenswertes zum Drehmoment

Wer mit dem Akkuschrauber nicht unbedingt Löcher in die Wand bohren möchte, der muss sich keineswegs zwingend für einen Akkuschrauber mit besonders hohem Drehmoment entscheiden. Sicherlich ist dies aber dann von Vorteil, wenn es darum geht, besonders dicke Schrauben eindrehen zu wollen.

Haben Sie diesbezüglich übrigens auch gewusst, dass sich bei vielen – in erster Linie qualitativ hochwertigen – Akkuschraubern die Drehmomentzahl sogar individuell einstellen lässt?
Wie dem auch sei: Die Drehmomentangabe erfolgt üblicherweise in Newtonmeter (Nm).

Im Allgemeinen wird die Drehzahl in Umdrehungen in der Minute angegeben. Zu berücksichtigen ist in diesem Zusammenhang, dass diese Angaben in erster Linie in Anlehnung an die Voraussetzungen des jeweiligen Herstellers erfolgen.

Nur leider ist auf der Packung eines Akkuschraubers in den seltensten Fällen erkennbar, nach welchem Verfahren dieser Wert jeweils ermittelt worden ist.

Das bedeutet also, dass Hersteller A die Drehmomentangabe auf eine völlig andere Weise ermittelt haben kann, wie Hersteller B.

Mit der Konsequenz, dass sich diesbezüglich durchaus auch das Leistungsportfolio unterscheiden kann. In so fern ist es erfahrungsgemäß nur sehr bedingt von Vorteil, wenn der Hersteller hinsichtlich der Drehmomentangabe einen Mittelwert angeben.

Diese Angaben fehlen häufig

Beim Kauf sollte aus diesem Grund deshalb unbedingt auch etwas über den so genannten Schraubenfall in Erfahrung gebracht werden.

Ist zum Beispiel vom “Schraubenfall weich” die Rede, so ist damit in erster Linie das Eindrehen von Schrauben in Holz gemeint; und zwar bei einer gleichmäßigen Belastung und konstant hohem Energieaufwand.

Der “Schraubenfall hart” gibt dahingegen an, wenn eine Metallschraube bei relativ hohem Kraftaufwand in einen metallischen Untergrund gedreht wird.

In diesem Zusammenhang erfahren Sie mit Blick auf das Drehmoment etwas darüber, wie viel Energie aufgewendet werden muss, um die erforderliche Drehzahl des Akkuschraubers überhaupt beizubehalten.

Die Suche gestaltet sich mitunter schwierig

Bei einem “Blick hinter die Kulissen” stellt man fest, dass die besagte Newtonmeter-Angabe in Bezug auf den harten Schraubabfall oft sogar bis zu zwei Mal so hoch sein kann, wie bei einem weichen Schraubfall.

Die Herstellerangaben helfen demzufolge somit nicht immer weiter.

Wie soll es unter diesen Voraussetzungen also vor allem für den Laien möglich sein, für sein individuelles Projekt den wirklich passenden Akkuschrauber zu finden? Ein weiterer, relevanter Grund also, um unsere Vergleichsergebnisse in Augenschein zu nehmen. Denn diese basieren sowohl auf theoretischen, als auch auf praxisbezogenen Angaben.

Moderne Akkuschrauber mit einer Kraft von 9,6 und 14,4 Volt sind an sich recht gute und somit durchaus auch empfehlenswerte Geräte für den Allround-Gebrauch.

Akkuschrauber-Ladestation Bosch für den PSR-7-2-LI-HomeSeriesWer seltener mit einem solchen Gerät hantiert und es nur für kleinere, sprich: weniger kraftaufwändige Arbeiten benutzt, der liegt mit ersterer Variante genau richtig.

Für “härtere” Kaliber eignen sich Akkuschrauber mit einer Voltleistung von 14,4 V besser. Denn mit ihnen ist es sogar möglich, mit einem vergleichsweise geringen Kraftaufwand selbst Schrauben in Metalloberflächen zu drehen, ohne dass das Gerät im Zuge dessen den Geist aufgibt.

Tipp:

Je besser der Akkuschrauber übrigens in der Hand liegt, desto präziser ist es möglich, mit dem Produkt auch mal anspruchsvollere Herausforderungen zu meistern. Denn nur dann kann die Kraft auch in adäquatem Maße abgefangen und zielorientiert “gebändigt” werden.

Akkuschrauber im Test

Wenn Sie wissen möchten, welcher Akkuschrauber am besten für Sie geeignet ist, empfehlen wir Ihnen einen Blick auf unsere Vergleichstabellen:

Akkuschrauber Test

Akkubohrschrauber Test

Akkuschlagbohrschrauber Test

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