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Kaffeevollautomaten von Bosch im Test 2020

Solide Technologie und hochwertige Vollautomaten bietet „Bosch“ im mittleren Preisbereich ab 500 Euro an. „Bosch“ verspricht meisterliche Kaffeekreationen durch eine spezielle Barista-Technologie, die sich die Erfahrung eines Baristas zunutze macht. Der Barista hat seinen Ursprung in Italien und ist in Cafés und Espressobars der Verantwortliche für die Zubereitung des Kaffees, der nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch sehr aufwendig und fast schon künstlerisch bereitet wird.

Ein Barista beherrscht daneben auch die optimale Bereitung einer Crema, ist erfahren im Aufschäumen und Eingießen der Milch in den Kaffee, kennt sich mit der Wartung der Espressomaschinen aus und verfügt über alle notwendigen Kenntnisse in Hinblick auf Kaffeeröstung, Mahlvorgang, Kaffeesorten und Bedienung der Geräte.

Die Vollautomaten von „Bosch“ bieten daher gerade beim Milchschaum einen Vorteil gegenüber anderen Marken. Eine intelligente Technik ermöglicht die maximale Verwirbelung der Milch mit Luft und Dampf, so dass der Schaum sehr fest und cremig wird.

Unternehmen

Die Firma „Bosch“ wurde 1886 von Robert Bosch gegründet und ist mittlerweile ein multinationales Unternehmen, das seinen Sitz in Gerlingen hat. „Bosch“ ist nicht nur bekannt durch das Angebot der Gebrauchsgüter, speziell für Elektro- und Haushaltsgeräte, sondern auch Automobilzulieferer und tätig in der Sicherheits- und Gebäudetechnik. Mit etwa 450 Tochtergesellschaften und einer Verteilung in mehr als 60 Ländern gehört das Unternehmen zu einen der größten dieser Art.

Gerätetypen und ihre Eigenschaften in unserem Test

Die Wahl eines Kaffeeautomaten von „Bosch“ ist auch für Kaffeeperfektionisten keine schlechte. „Bosch“ bietet mehrere Serien in Einzel- oder Einbaugeräten, die den Kaffeegenuss zu Hause ermöglichen. Die Serien heißen „VeroCafe“, „VeroAroma“, „VeroBar“ und „VeroSelection. „VeroCafe“ gibt es mit „LattePro“. Je nach Leistung und Funktionsvielfalt ist der Bautyp mit einer Zahl gekennzeichnet. Aus der „VeroAroma“-Reihe gibt es z. B. ein 300er und ein 700er-Modell, ähnlich, wie es „Siemens“ bietet.

Jeder Kaffeevollautomat ist im Grunde eine Kaffeemaschine mit integriertem Mahlwerk, das die frische Zubereitung von einer oder zwei Tassen Kaffee ermöglicht. Die Modelle arbeiten mit der Espresso-Methode, die das größtmögliche Aroma aus dem Kaffee herausholen. Sowohl Vollautomaten, Siebträger, aber auch einige Kapsel- und Pad-Modelle arbeiten mit diesem Funktionsprinzip. Eine perfekte Abstimmung wird dadurch erzielt, dass eine ganz bestimmte Menge Kaffeepulver mit einer genau definierten Brühtemperatur und Wassermenge unter hohem Druck zu einer einzelnen Portion Kaffee gepresst wird und dann eine Tasse Kaffee ergeben. Kaffeegenießer diskutieren die Espresso-Methode sehr hitzig.

Frontansicht von einem Kaffeevollautomat von BoschDie Unterschiede liegen in den Details, gerade was die Wassermenge, den Mahlgrad, den notwendigen Druck und die Temperatur des Wassers angeht. Letztendlich kommt es darauf an, dass sich das Kaffeearoma mit dem Körper verbindet und lange auf der Zunge nachklingt, um in vielseitigen Geschmacksnuancen die Geschmacksnerven zu kitzeln. Die Zubereitung mit der Espresso-Methode bedarf tatsächlich Erfahrung und eigener Kenntnisse. Der einzige Ausweg ist ein Kaffeevollautomat, der mit diesem Prinzip arbeitet.

Bosch“ bietet das „VeroAroma“ in Barista-Qualität. Die Modelle verfügen über ein großes Bedienfeld und können für die vielseitige Zubereitung verschiedenster Kaffeevariationen programmiert werden. Das ist mit einem einzigen Tastendruck möglich, kann auch durch zwei Mahlwerke in zwei verschiedenen Sorten festgelegt werden, so dass der Espresso-Liebhaber bei der Kaffeebereitung ebenso auf seine Kosten kommt wie der Cappuccino-Freund.

Dazu sehen die Vollautomaten von „Bosch“ auch optisch sehr eindrucksvoll und modern aus. „Bosch“ spricht von einem zukunftweisenden Design. Die Auslaufhöhe ist dabei sehr hoch, die Geräte sind groß und kompakt. Die „VeroSelection“ wiederum bietet ein integriertes Milchschaumsystem und eine Auswahl von Genussvollautomaten, die einen sehr kräftigen und intensiven Kaffee möglich machen.

Günstigere Modelle der „VeroCafe“-Serie haben eine Dampfdüse, die mit hohem Druck arbeitet, werden dabei meistens über zwei Drehwähler eingestellt. Daneben gibt es Einbaugeräte, die sich in ein vorhandenes Design und die individuelle Ausstattung der eigenen Küche integrieren kombinieren lassen.

Funktionsvielfalt der Kaffeevollautomaten

Die Modelle von „Bosch“ sind mit denen von „Siemens“ häufig baugleich, so das Modell „Bosch VeroAroma 700“ mit dem „Siemens EQ6 700“. Lediglich Tasten, Gehäusematerial und Display weichen leicht voneinander ab.

Alle Modelle von „Bosch“ können einfach und unkompliziert bedient werden. Die Bedienoberflächen funktionieren häufig per Knopfdruck oder Display intuitiv. Die Wasser- und Pulvermenge können individuell gewählt werden. Das Nachfüllen ist einfach, die Leerung des Kaffeesatzes ebenso.

Die Kammern für die Bohnenaufbewahrung sind bei allen Modellen ähnlich groß. Die Größe der Kammer spielt eine Rolle, da Espresso- und Kaffeebohnen an Aroma verlieren, je länger sie im Behälter verbleiben. Der Behälter darf daher nicht allzu groß sein.

Aus der „Vero Cafe LattePro“-Reihe kann die Wahl zwischen einem silbernen oder dunkelgrauen Kaffeevollautomaten getroffen werden, mit der Bezeichnung „TES51551DE“ oder „TES51553DE“. Die Geräte verfügen über eine Direktbedienung über einen Drehwähler, der die Getränkeart und Kaffeestärke bestimmt, über einen höhenverstellbaren Kaffeeauslauf, so dass auch für größere Gläser genügend Platz ist, über eine „Calc’n Clean“-Funkton zur Selbstreinigung und Entkalkung der Maschine und einen Cream-Cleaner für die Reinigung des integrierten Milchsystems und ein hochwertiges Mahlwerk aus Keramik.

Einzelne Modelle von „Bosch“ und ihre Besonderheiten

Ein Vergleich der Bosch-Modelle ist darum interessant, weil sich die Bautypen trotz des eher geringfügigen Preisunterschieds dennoch stark voneinander unterscheiden. Bei der „Bosch VeroAroma 300“ und „VeroAroma 700“ zeigt sich das bereits bei der Getränkezubereitung. Das 300er-Modell erlaubt nur die einzelne Zubereitung eines Espressos, während das 700er-Modell die gleichzeitige Zubereitung von zwei Getränken gestattet, während der Vorgang die gleiche Zeit in Anspruch nimmt. Das liegt daran, weil grundsätzlichZwei fertige Kaffee mit dem Kaffeevollautomat von Boschzwei Brühvorgänge für eine Tasse Kaffee durchgeführt werden. Bei dem 300er-Modell geht allerdings nur nacheinander.

Beide Modelle sind auf den ersten Blick im Design ähnlich. Bei einem genaueren Blick zeigen sich aber deutliche Unterschiede. Während das „VeroAroma 300“ aus silbernem Kunststoff gefertigt ist, ist das 700er-Modell aus Edelstahl. Das hat allerdings wenig Auswirkung auf die Leistung der Maschine.

Diese variiert bei beiden Modellen durch den Druck der Pumpe. Beim 300er-Modell stehen 15 bar zur Verfügung, beim 700er 19 bar. Beide ermöglichen eine hervorragende und aromatische Zubereitung von Espresso und Kaffee.

Bei den „Bosch“-Serien und Vollautomaten lässt sich die Brühlgruppe herausnehmen und leicht reinigen. Alle verfügen über ein hochwertiges und sehr leise arbeitendes Scheibenmahlwerk aus Keramik. Der Kaffee gelingt vollmundig und auf hohem Niveau.

Alleine die Kaffeepucks sind etwas feucht. Auch die Menüführung der Bedienfläche ist etwas gewöhnungsbedürftig.

Fazit:

Bosch“ bietet die gleiche solide Qualität wie „Siemens“, wobei auch optisch wenige Unterschiede zu finden sind. Beide Marken schneiden im Vergleich zu anderen Konkurrenten sehr gut ab, bieten leistungsstarke Geräte für die einfache Handhabung und Bedienung, zumeist über Drehregler und Display. Die Vollautomaten sind mit einem hochwertigen Mahlwerk aus Keramik ausgestattet, daher sehr leise im Ablauf, können im Auslauf in der Höhe verstellt werden und verfügen über eine Selbstreinigungs- und Entkalkungsfunktion. Der Espresso gelingt sehr vollmundig und hält dem Vergleich zu der Kreation eines Baristas tatsächlich stand.

 

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