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Rasierer richtig desinfizieren

braun-reinigungBeim Rasieren werden nicht nur die ganz kurzen oder die längeren Härchen effizient entfernt, sondern was vielen Verbrauchern in der Form gar nicht bewusst ist: Es lösen sich auch Hautschüppchen. Wissenswert ist in dem Zusammenhang, dass jeder Mensch – egal, ob Mann oder Frau – pro Tag mehrere hunderttausend abgestorbene Hautschüppchen absondert bzw. verliert. Tag für Tag werden die Zellen im gesamten Körper sowie im Gesicht geteilt und erneuert.

Die alten sterben ab und lösen sich. Dies ist ein Vorgang, den man im Allgemeinen gar nicht mitbekommt, wenngleich dies unter dem Mikroskop sehr wohl deutlich wird. Wenn man nun mit dem Rasierer Tag für Tag bei der morgendlichen Pflege sanft über die Haut gleitet, werden nicht nur die Härchen abgeschnitten, sondern auch die sie umgebenden winzigen Hautpartikelchen.

Das Ganze ist natürlich vollkommen schmerzfrei, jedoch ist Fakt, dass die gelösten Hautschüppchen, welche sowohl beim Rasieren gelöst werden, als auch im Zuge des natürlichen
Zellteilungsprozesses, zum Teil auf den Rasierklingen haften bleiben. Es handelt sich dabei um einen Vorgang, bei dem es schlichtweg unvermeidbar ist, dass Hautschüppchen haften bleiben. Aber nicht nur diese sind es, die eine möglichst regelmäßige Reinigung erforderlich machen, sondern auch die Rückstände, welche mitunter durch die verwendeten Rasiercremes oder den Schaum etc. in den Zwischenräumen verbleiben.

Wie sich jedoch immer wieder zeigt, genügt eine gründliche Reinigung oft nicht. Eine Desinfektion des Rasierers ist unabdingbar, wenn Sie auch langfristig Rötungen, Reizungen oder gar Entzündungen vorbeugen müssen. Und nicht nur das: Vergessen Sie nicht, dass durch Hautschüppchen auch Krankheiten übertragen werden könnten.

Gesetzt den Fall, dass eine Grippe im Anmarsch ist oder Sie diese gerade überstanden haben, dann ist es ohne Weiteres möglich, dass sich die entsprechenden Keime auch noch im Nachgang auf dem Rasierer ablagern und beim folgenden Rasiervorgang erneut mit der Haut in Berührung kommen. Insofern sind Sie sehr gut beraten, in regelmäßigen Abständen – mindestens ein Mal in der Woche – eine Desinfektion des Rasierers vorzunehmen. Gehen Sie dabei, je nach Gerät, wie folgt vor:

desifektionBei einem Nassrasierer sollten Sie die Rasierklingen herauslösen und die Haltevorrichtung mit einem Wattestäbchen, welches mit Desinfektionslösung benetzt wurde, mit selbiger behandeln. Achten Sie dabei möglichst darauf, dass nicht zu viel Feuchtigkeit in das Gerät gelangt, da sich dadurch unter Umständen Rost bilden kann.

In der Regel bestehen die meisten Rasierer zwar aus rostfreien Materialien. Nicht aber bei den besonders preiswerten Modellen. Im Onlinehandel finden Sie preiswerte Desinfektionssprays, mit denen Sie die Klingen benetzen können. Je nach Möglichkeit können Sie die Klingen auch desinfizieren und, ohne die Flüssigkeit abzuwischen, auf einem kleinen Tellerchen über Nacht liegen lassen. So wirkt das Mittel selbst in den feinsten Poren der Klingen und tötet im Zuge dessen noch mehr potenzielle Krankmacher ab. Darüber hinaus ist es sehr wohl auch denkbar, dass Sie statt auf Spray auf Desinfektionstücher setzen.

Legen Sie die Klingen, jeweils separat voneinander, in ein Tuch und wickeln Sie sie darin ein. Auch hier macht es Sinn, den Wickel über Nacht an den Klingen zu belassen. Selbstverständlich bietet sich nicht zuletzt auch die Verwendung von Alkohol an. Legen Sie in etwa 10 ml eine Klinge ein und lassen Sie das Ganze ein paar Stunden lang ziehen. Meist ist die Anschaffung von Alkohol weitaus günstiger, als von Desinfektionsmitteln, da Letzteres häufig zusätzliche Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel Duftstoffe etc., aufweist.

Eine gründliche Reinigung gewährleisten

Rasierer GRUNDIG MS 6240 AbwaschbarWenn es darum geht, einen Elektrorasierer von winzigen Härchen und Hautschüppchen zu befreien, können Sie ähnlich vorgehen. Nehmen Sie das Kopfteil des Gerätes auseinander und spülen Sie zunächst die kleinen Schmutzpartikelchen herunter. Dann nehmen Sie eine kleine Schüssel zur Hand und legen die Schneidwerkzeuge des Rasierers hinein, um sie dann mit etwas Desinfektionsspray zu benetzen.

Greifen Sie danach zu einem Wattestäbchen und benetzen Sie auch dies mit der desinfizierenden Flüssigkeit. Idealerweise wischen Sie damit nun vorsichtig und sanft das Innenleben aus, soweit dies in Anbetracht der schmalen Gegebenheiten durchführbar ist. Insbesondere bei elektronischen Geräten ist natürlich Vorsicht geboten.

Achten Sie darauf, kein Metallteil mit zu viel Flüssigkeit zu benetzen. Und auch ein mögliches Verbiegen der im Inneren befindlichen Teile ist auf jeden Fall zu vermeiden. Denn bedingt dadurch könnte die Stromleitfähigkeit beeinträchtigt und der Rasierer somit unbrauchbar gemacht
werden.

Eine Desinfektion im Handumdrehen

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen und 99,9 Prozent aller Bakterien, die sich möglicherweise auf den Rasierklingen befinden, entfernen wollen, haben Sie die Option, Ihren Rasierer zu sterilisieren. Fakt ist, dass beim Sterilisieren nahezu alle Keime, Krankmacher, Bakterien etc. gänzlich vernichtet werden, während dies bei der herkömmlichen Desinfektion lediglich bis zu einem gewissen Teil denkbar ist. Die Anschaffung eines Sterilisationspräparates ist im Vergleich zu einem herkömmlichen Desinfektionsmittel zwar um einiges kostenintensiver.

Fakt aber ist, dass viele Verbraucher durchaus bereit sind, diesen Mehraufwand zu tragen. Inwiefern aber eine Sterilisierung grundsätzlich empfehlenswerter ist, als die Verwendung eines Desinfektionsmittels, ist reine Ermessenssache. Zum einen kann es sinnvoll sein, wenn nicht nur eine Person den Rasierer nutzt, sondern überdies auch eine weitere. Auf der anderen Seite ist es bei Paaren oder unter Familienangehörigen keineswegs zwingend erforderlich, tatsächlich zu einem Sterilisierungsmittel zu greifen, um den Rasierer von Keimen und anderen Ablagerungen zu befreien.

Anders verhält es sich hingegen, wenn Sie beispielsweise in einer WG oder in einem Gemeinschaftsschlafraum leben, sodass theoretisch mehrere fremde Personen Zugriff auf Ihren Rasierer hätten. In unserer Gesellschaft ist so etwas jedoch generell unüblich, sodass wir eher die Desinfektion des Rasierers für angebracht halten. Überhaupt ist der Reinigungseffekt beim Desinfizieren – insbesondere wenn moderne Präparate verwendet werden – im Gegensatz zur klassischen Reinigung beachtlich.

Sogar aktuelle Studien belegen, dass mit den heutigen Desinfektionsreinigern eine beachtliche Menge an Bakterien und Keimen entfernt wird, wobei nicht zuletzt auch die Oberflächenbeschaffenheit der Klingen geschont wird. Ob Sie nun Desinfektionssprays oder -lösungen verwenden oder ob Sie sich stattdessen für die flexibleren Desinfektionstücher entscheiden, ist letztlich ebenfalls reine Ermessenssache.

Unter dem Mikroskop ist klar erkennbar, wie gut die desinfizierenden Eigenschaften der modernen Präparate sind, und wie groß der Anteil der entfernten Keime und Bakterien ist. Mit nur wenig Aufwand können Sie folglich von hygienisch reinen Rasierern profitieren – und das nur mit ein paar Handgriffen.

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