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Kletterschuhe im Test auf ExpertenTesten
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Kletterschuh Test - damit haben Sie den richtigen Grip beim Klettern - Vergleich der besten Kletterschuhe 2019

Zum Klettern werden besondere Kletterschuhe ben├Âtigt. Dies hat auch einen wichtigen Grund: sie geben besseren Halt als normale Schuhe und sind somit auch sicherer. Wer schon einmal geklettert ist, wird dieses Problem kennen. Kletterschuhe werden auch als Boulderschuhe genannt. ExpertenTesten hat die besten Kletterschuhe ermittelt und verglichen.

Kletterschuh Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Was sind Kletterschuhe?

Kletterschuhe werden auch als Boulderschuhe bezeichnet. Im Vergleich zu Berg- und Wanderschuhen sind die Kletterschuhe aus dem Test sehr leicht und schmal. Sie passen sich pr├Ązise an die Fu├čanatomie an und erleichtern es auf diese Weise, auch an steilen Felsh├Ąngen hinaufzuklettern. Mit ihrer besonderen Haftreibung eignen sich die Kletterschuhe f├╝r Passagen, die mit festen Schuhen nicht zu bew├Ąltigen sind. Sie sind mit einer d├╝nnen Sohle ohne Profil ausgestattet, sodass man ein sehr gutes Gef├╝hl f├╝r den Halt an den Felsen oder an der Kletterwand hat.

Die spezielle Formgebung und die aktive Unterst├╝tzung durch Sohlenkante und Vorspannung sind beim Klettern ein wichtiger Faktor. Hier zeigt sich der Hauptunterschied der Kletterschuhe zu normalen Sport- und Laufschuhen.

Wie funktionieren Kletterschuhe?

Bei den Kletterschuhen aus dem Test 2019 scheint es auf den ersten Blick einige Unterschiede zu geben. Das grunds├Ątzliche Prinzip ist jedoch ├╝berall gleich, was sich in der Zusammensetzung von Schaft und Sohle zeigt. F├╝r die ideale Funktionalit├Ąt beim Klettern haben diese Schuhe ein reibungsstarkes Gummimaterial als Sohle. Die Sohlenkante ist scharf geschliffen, sodass man auch auf kleinen Leisten Halt findet.

Kletterschuh Test - die Sohle von den KletterschuhenF├╝r die Festigkeit ist die Zwischensohle verantwortlich, die daf├╝r sorgt, dass die Kletterschuhe nicht zu flexibel auf bestimmte Belastungen reagieren. Gerade im Vorfu├čbereich ben├Âtigen diese Boulderschuhe eine gewisse Steifigkeit, w├Ąhrend der hintere Bereich etwas weicher ist. Durch diese Bauart der Schuhe bekommen die F├╝├če eine optimale Unterst├╝tzung, welche die Muskulatur entlastet. Bei den aktuellen Testsiegern der Kletterschuhe ist es durch den Downturn m├Âglich, selbst kleine Vorspr├╝nge mit den Zehen zu greifen.

Wenn man sich den Querschnitt der Boulderschuhe betrachtet, sind die einzelnen Elemente gut zu erkennen. Der Randstreifen aus Gummi umspannt den kompletten Schuh oder nur das vordere Element. Mit diesem Randelement soll die Schuhform best├Ąndiger gemacht werden, auch wenn sich das Leder mit der Zeit dehnt. Gleichzeitig dient der Randstreifen dazu, die Zehen dicht beieinander zu halten, wodurch sich die Kraft├╝bertragung verbessert.

An der Ferse sind die Kletterschuhe komplett oder teilweise gummiert. Hier befindet sich der Slingshot-Rand, ein Gummiband, das den Druck in die Schuhspitze verlagert. Wenn man das Band etwas st├Ąrker anzieht, erh├Âht sich die Vorspannung im Fersenbereich. F├╝r Einsteiger ist eine starke Fersen-Vorspannung eher unbequem, doch die Highend-Kletterschuhe f├╝r erfahrene Kletterer kommen ohne dieses Extra nicht aus.

Die Fersenspannung orientiert sich an dem jeweiligen Schwierigkeitsgrad beziehungsweise an den F├Ąhigkeiten der Kletterer. F├╝r eine bessere Kraft├╝bertragung muss man also beim Komfort Abstriche machen.

Oft ist die obere Seite der Zehenbox mit einer Gummierung versehen. Hier spricht man von dem Toe-Hook Patch, das den Grip an der Kletterwand verbessert und au├čerdem f├╝r mehr Abriebfestigkeit sorgt. Bei der Schn├╝rung der Kletterschuhe stehen den Benutzern mehrere L├Âsungen zur Verf├╝gung, von verschiedenen Schn├╝rsystemen ├╝ber den Klettverschluss (Velcro) bis zum Slipper.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Die Kletterschuhe sind wichtige Begleiter, wenn man an steilen Felsen hochklettert oder sich im Bouldern versucht. Durch ihre spezielle Ausstattung erlauben es diese Schuhe, auch an extrem schmalen Vorspr├╝ngen Halt zu finden. Inzwischen stehen die Kletterschuhe aus dem Test 2019 in unterschiedlichen Formen und Designs zur Auswahl, sodass man sie exakt auf die eigene Fu├čgr├Â├če und auf die Kletterschuh Test - die Frau testet die Kletterschuhe an der KletterwandF├Ąhigkeiten abstimmen kann. Damit die Boulderschuhe perfekt funktionieren, m├╝ssen sie absolut sicher sitzen. Im Zweifelsfall greifen die erfahrenen Kletterer lieber zu etwas knapperen Kletterschuhen. Diese sind zwar nicht so bequem, daf├╝r unterst├╝tzen sie eine starke Kraft├╝bertragung und geben den Kletterern mehr Sicherheit.

Mit ihren innovativen Features sind die modernen Kletterschuh Testsieger vielen Anspr├╝chen gewachsen. Daf├╝r sorgt ihre ma├čgeschneiderte Passform in Kombination mit einer durchdachten Konstruktion. F├╝r die Einsteiger eignen sich klassische Kletterschuhe, die nur geringf├╝gige Ver├Ąnderungen an der Fu├čform vornehmen. Die Fortgeschrittenen benutzen lieber die asymmetrischen Boulderschuhe, die f├╝r den Leistungsbereich entwickelt wurden. Hier ist die Vorspannung deutlich h├Âher, sodass auch kleine L├Âcher und Leisten als Halt verwendet werden k├Ânnen. Selbst extrem schwierige Routen sind mit diesen asymmetrischen Kletterschuhen zu schaffen.

Die Kletterschuhe k├Ânnen also auf die jeweilige Klettertour und auf die eigenen Anspr├╝che an Kraft├╝bertragung und Komfort angepasst werden. Eine weiche Gummimischung eignet sich zum Klettern an Platten, w├Ąhrend harte Gummimaterialien auch kleine Tritte erlauben. Im Allgemeinen werden die Kletterschuhe nur f├╝r relativ kurze Phasen getragen, sodass man sie gerade in der Boulderhalle oft an- und auszieht. Hier zeigen sich die Vorteile der praktischen Verschlusssysteme. Auch die Anziehschlaufen sind beim h├Ąufigen Wechsel n├╝tzlich, denn gerade bei den sehr engen Kletterschuhen f├Ąllt der Einstieg deutlich leichter.

Welche Arten von Kletterschuhen gibt es?

Die Kletterschuhe stehen in diversen Kategorien zur Auswahl, wobei sie nicht nur nach dem Trainingslevel unterteilt werden, sondern auch nach dem aktuellen Einsatzgebiet. Zun├Ąchst lassen sie sich nach komfortablen Einsteigermodellen und Highend-Begleitern klassifizieren. Typischerweise handelt es sich bei den meisten Modellen um Unisex-Kletterschuhe. Nur bei wenigen Herstellern gibt es eine spezielle Variante f├╝r Damen, die auf die Anatomie des weiblichen Fu├čes zugeschnitten ist. Etwas h├Ąufiger sind Kletterschuhe f├╝r Kinder, die durch ihren verbesserten Komfort die noch jungen F├╝├če sch├╝tzen sollen.

F├╝r Einsteiger sind die bequemen Kletterschuhe aus dem Test die richtige Wahl. Diese haben eine gerade Leiste und sind mit einer eher niedrigen Vorspannung versehen. F├╝r die ersten Kletterversuche sind die Schuhe mit Schn├╝rsystem besonders gefragt. Hier dauert das Anziehen zwar etwas l├Ąnger, daf├╝r haben die F├╝├če einen guten Halt. Das ist gerade deshalb wichtig, weil diese Einsteiger-Kletterschuhe nicht so eng sitzen wie die Modelle f├╝r Fortgeschrittene.

Die Boulderschuhe f├╝r erfahrene Kletterer bieten weniger Komfort, denn bei schwierigen Routen m├╝ssen die Zehen dicht zusammengehalten werden. Hierf├╝r eignen sich vor allem die asymmetrischen Kletterschuhe mit h├Âherer Vorspannung. Sie geben den Kletterern auch bei kleinen Tritten die n├Âtige Kraft├╝bertragung und Sicherheit.

Ein Blick auf die m├Âglichen Verschl├╝sse zeigt, dass es auch hier Unterschiede gibt. Die Kletterschuhe lassen sich daher auch nach Verschlussart kategorisieren. Die Kletterer haben die Wahl zwischen den folgenden drei Varianten:

Schn├╝rschuhe werden mit Schn├╝rsenkeln geschlossen, sodass sie passgenau am Fu├č sitzen, Schuhe mit Klettverschluss fallen unter die Kategorie Velcro und flexible Slipper lassen sich mithilfe von integrierten Gummiz├╝gen mit einem Handgriff anziehen.

Die Vorteile gelten f├╝r alle Arten von Kletterschuhen:

  • Verbesserter Halt beim Klettern durch Kraft├╝bertragung
  • gute Flexibilit├Ąt
  • Unterst├╝tzung und Kr├Ąftigung der Fu├čmuskulatur
  • geringes Gewicht

Die Nachteile bei Kletterschuhen:

  • Oft kein optimaler Komfort
  • je nach Qualit├Ąt hoher Kaufpreis

So werden die Kletterschuhe getestet

Im Test der Kletterschuhe ging es darum, die spezifischen Eigenschaften zu pr├╝fen und die richtige Balance zwischen Bequemlichkeit und Kraft├╝bertragung zu finden. Wer sich f├╝rs Bouldern interessiert und auf die Suche nach geeigneten Schuhen geht, sollte sich ├╝ber die wichtigen Produktfeatures erkundigen und dabei die folgenden Punkte im Auge behalten. Den einen Testsieger gibt es im Grunde genommen nicht, denn die individuellen anatomischen Voraussetzungen sehen bei jedem Kletterer anders aus.

Die Vorspannung

Die Vorspannung der Kletterschuhe zeigt an, wie kraftvoll der Fu├č durch die Fersenplatte nach vorne gedr├╝ckt wird. Mit kleineren Tritten und steigendem Schwierigkeitsgrad ist eine h├Âhere Vorspannung im Schuh n├Âtig. F├╝r Einsteiger reichen jedoch Kletterschuhe aus, die nur eine minimale Vorspannung haben. Diese zeichnen sich durch einen guten Komfort aus, k├Ânnen jedoch nur f├╝r die weniger schwierigen Touren eingesetzt werden.

Das Verschlusssystem

Bei der Suche nach Kletterschuhen findet man verschiedene Verschl├╝sse. Schn├╝rschuhe sitzen besonders fest am Fu├č und lassen sich gegebenenfalls etwas anpassen, daf├╝r braucht man beim Anziehen etwas mehr Zeit. Schuhe mit Klettverschluss sind mit einem Handgriff geschlossen, allerdings gibt es hier keine oder nur minimale Einstellm├Âglichkeiten. Slipper sind ebenfalls schnell angezogen, wobei man hier gar keine Anpassungen vornehmen kann.

Die Zwischensohle

Wenn die Zwischensohle steif ist, erh├Âht sich die Trittsicherheit. In der Kletterhalle sind die Vorspr├╝nge oft extrem klein, sodass hier eine besonders feste Zwischensohle zum Einsatz kommt. An nat├╝rlichen Felsen klettert man hingegen ├╝ber Reibungstritte, die mit sensiblen und weichen Zwischensohlen besser zu bew├Ąltigen sind. Grunds├Ątzlich braucht man f├╝r eine eher weiche Zwischensohle eine st├Ąrkere Fu├čmuskulatur.

Die Sohle

Kletterschuh Test - die Klettersohlen von den KletterschuhenDie Kletterschuhe aus dem Test sind mit einer profillosen Gummisohle ausgestattet. Je weicher diese Sohle ist, desto besser ist der Halt an der Kletterwand oder an den Felsen. Allerdings nutzt sich ein weiches Material eher ab. Zum Bouldern eignen sich vor allem die Sohlen mit hoher Sensibilit├Ąt, die es erlauben, die Vorspr├╝nge mit den Zehen zu greifen. F├╝r andere Kletterpartien mit kleinen Spalten und Tritten kommen jedoch eher die Schuhe mit harter Sohle infrage. Diese verringern die Kraftanstrengung, was gerade f├╝r Einsteiger ein wichtiger Aspekt ist. Die Au├čenkante der Gummisohle kann entweder symmetrisch oder asymmetrisch gearbeitet sein. W├Ąhrend die symmetrische Formgebung auf Einsteiger zugeschnitten ist, eignet sich die asymmetrische Au├čenkante f├╝r fortgeschrittene Kletterer und f├╝r Profis.

Worauf muss ich beim Kauf von Kletterschuhen achten?

Bei der ├ťberlegung, welche Kletterschuhe es sein sollen, muss man viele Details ber├╝cksichtigen. Neben der Verschlussart und dem haupts├Ąchlichen Einsatzbereich sollte man die Konstruktionsweise der Leisten pr├╝fen. Die asymmetrisch geschnittenen Sohlen kennzeichnen vor allem die Wettkampfschuhe f├╝r Fortgeschrittene, w├Ąhrend die symmetrische Formgebung den Tragekomfort optimiert aber daf├╝r weniger Kraft├╝bertragung bietet. Bei den symmetrischen Kletterschuhen orientiert sich das Design an der nat├╝rlichen Fu├čform, die kaum ver├Ąndert wird. In bestimmten Situationen kann es allerdings anstrengend werden, mit diesen Schuhen zu klettern, da sie keine oder nur wenig Vorspannung bieten.

Typischerweise sind die asymmetrischen Schuhe auch h├Ąrter als die symmetrischen Modelle. Hier geht es ebenfalls darum, die Tour und die eigenen Komfort- und Leistungsanspr├╝che zu ber├╝cksichtigen, wenn man die passenden Kletterschuhe aus dem Test sucht.

Vor allem f├╝r die Anf├Ąnger ist es schwierig, sich an die knappe Passform der Kletterschuhe zu gew├Âhnen. Deshalb wird empfohlen, zun├Ąchst mit den bequemeren Modellen zu klettern und erst sp├Ąter auf die engen und asymmetrischen Kletterschuhe umzusteigen. So hat man bereits seine ersten Erfahrungen gemacht und ist beim Bouldern etwas sicherer.

Kurzinformation zu f├╝hrenden 7 Herstellern

Die hier genannten Unternehmen wissen, was Kletterer brauchen, und versorgen sie mit erstklassigen Kletterschuhen. F├╝r welche Marke sich die K├Ąufer entscheiden, h├Ąngt von ihren Ambitionen ab. Gerade die Outdoor-Experten halten eine Vielzahl von Boulderschuhen bereit. Einige der gro├čen Hersteller von Kletterschuhen haben ihren Ursprung in der Schuhproduktion und haben somit ein fundiertes Fachwissen als Qualifikation. Bei anderen Unternehmen steht die umfassende Produktsparte Sport im Vordergrund. Es gibt jedoch auch einige Firmen, die sich speziell auf den Themenbereich Klettern spezialisiert haben.

  • Scarpa
  • La Sportiva
  • Alpidex
  • Five Ten
  • Vibram
  • Boreal
  • Lowa
Scarpa ist ein italienischer Schuhhersteller, der sich vorrangig im Outdoor-Bereich etabliert hat und 1938 gegr├╝ndet wurde. Neben den zuverl├Ąssigen Kletterschuhen, die bei den Testsiegern zu finden sind, produziert Scarpa auch Trekkingschuhe und viele andere Qualit├Ątsschuhe.
La Sportiva steht f├╝r technisch ausgereifte Outdoor-Produkte. Schon seit der Firmengr├╝ndung im Jahr 1928 strebt das familiengef├╝hrte Unternehmen aus den Dolomiten danach, die Kunden mit hochklassigen Schuhen und weiterer Ausr├╝stung f├╝r Bergtouren und andere Abenteuer zu versorgen.
Die Marke Alpidex konzentriert sich auf die Produktion von Kletterausr├╝stung und weiteren Artikeln f├╝r Fallschutz und Gesundheit. Das Leben in der freien Natur und die Begeisterung f├╝r den Sport stehen dabei im Vordergrund der Firmenphilosophie. In diesem Zusammenhang geht es den Experten aus T├Âging am Inn auch um die Sicherheit der Kunden.
Die Marke Five Ten stammt aus den USA und wurde 1985 gegr├╝ndet. Der Hersteller von Sportschuhen wurde im Jahr 2011 von Adidas ├╝bernommen. Die technisch ausgereiften Kletterschuhe orientieren sich an den Anspr├╝chen von ambitionierten Kletterern. Auch andere Schuhe, beispielsweise f├╝r Mountainbiker, werden bei Five Ten produziert.
Die italienische Firma Vibram hat diesen Namen auch f├╝r ihre patentierte Gummisohle verwendet und geh├Ârt damit zu den Vorreitern auf dem Markt der Kletterschuhe. Inzwischen stellt das Unternehmen auch Schuhe her, die komplett aus diesem abriebfesten Material gearbeitet sind.
Das spanische Unternehmen Boreal wurde in den 1970er Jahren gegr├╝ndet. Outdoor-Artikel und funktionales Schuhwerk geh├Âren zu den wichtigen Produktsegmenten. Mit den innovativen Kletterschuhen von Boreal ist man perfekt ausger├╝stet, ob es an die Kletterwand geht oder zu einem Wettkampf am steilen Felshang.
Das Unternehmen Lowa konzentrierte sich nach der Firmengr├╝ndung in den 1920er Jahren zun├Ąchst auf die Herstellung von Haferlschuhen. Sp├Ąter wurden hier robuste Berg- und Wanderstiefel entwickelt. Inzwischen wurde das Produktsortiment um Kletterschuhe und weitere Modelle erweitert. Mit seinen Innovationen und der hochqualitativen Verarbeitung hat sich Lowa auch auf dem weltweiten Markt etablieren k├Ânnen.

 

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meine Kletterschuhe am besten?

Kletterschuhe kauft man im Sportgesch├Ąft, im Fachhandel f├╝r Kletterbedarf oder online. Im Sportgesch├Ąft ist die Auswahl eher begrenzt, daher gehen viele Kunden gleich zum Spezialisten. Doch auch hier hat man kein so gro├čes Angebot vor Augen wie im Internet. Die Internet-Shops k├Ânnen im Vergleich zu den Ladengesch├Ąften deutlich mehr Produkte anbieten und au├čerdem g├╝nstigere Preise bereitstellen. Des Weiteren haben die K├Ąufer hier viele Hilfsmittel, die die Suche beschleunigen. Die Sortierung nach Preis oder Beliebtheit ist dabei sehr n├╝tzlich. Und ├╝ber die Filter kann man gezielt nach einer bestimmten Ausstattung oder der richtigen Schuhgr├Â├če suchen.

Kletterschuh Test - die Frau testet die Kletterschuhe auf dem FelsenBei der Online-Bestellung ist man nicht auf die Laden├Âffnungszeiten angewiesen. Daf├╝r kann man die Kletterschuhe nicht direkt anprobieren. Erst wenn sie geliefert werden, ist die Anprobe m├Âglich. Falls die Boulderschuhe nicht richtig passen sollten, ist der Umtausch jedoch schnell erledigt, sodass die Vorteile bei dem Internet-Kauf eindeutig ├╝berwiegen.

Bei der Recherche im Internet bekommt man viele Informationen. Hier sind unter anderem die Kundenbewertungen interessant. Diese beziehen sich direkt auf die Kletterschuhe aus dem Test und verdeutlichen die subjektive Meinung der Verbraucher. Beim Durchlesen dieser individuellen Bewertungen und Erfahrungen lernen die K├Ąufer die Kletterschuhe genau kennen. Dabei ist jedoch immer auf die Subjektivit├Ąt der anderen Kunden zu achten. Das hei├čt, dass sich nicht jeder Kletterer in den engen Schuhen wohlf├╝hlt und dass die Anspr├╝che teilweise ganz unterschiedlich sind.

Unabh├Ąngige Tests der Kletterschuhe sind im weltweiten Netz ebenfalls zu finden. Des Weiteren kann man viel ├╝ber die Hintergr├╝nde der erfolgreichen Marken erfahren oder ├╝ber die neusten Entwicklungen im Bereich des Boulderns. Wettbewerbe, Trainingsm├Âglichkeiten und andere aktuellen Nachrichten findet man teilweise direkt auf den Shop-Seiten. Einige Internet-H├Ąndler sind auch mit Plattformen verlinkt, auf denen man sich mit anderen Kletter-Freunden austauschen kann. Der Online-Kauf selbst ist eine sichere Sache, vor allem, wenn man sich f├╝r einen Online-H├Ąndler mit Trusted Shops Siegel entscheidet. Im Internet haben n├Ąmlich nicht nur die Kletterschuhe ihr G├╝tesiegel, sondern auch die Shops.

Wissenswertes & Ratgeber

Kletterschuhe m├╝ssen eng am Fu├č sitzen, auch wenn das gerade f├╝r die Anf├Ąnger zun├Ąchst ungewohnt ist. Es darf keinen oder nur einen minimalen Spielraum zwischen der Zehenspitze und dem Schuh geben, denn dadurch w├╝rde sich die Gefahr des Abrutschens erh├Âhen. Die beste Trittsicherheit ist gegeben, wenn die Boulderschuhe genau abschlie├čen. Darum empfehlen die Ratgeber, die Kletterschuhe aus dem Test 2019 lieber eine Nummer kleiner zu kaufen. Fortgeschrittene kaufen ihre Schuhe sogar zwei Nummern kleiner.

Da die Boulderschuhe je nach Hersteller etwas gr├Â├čer oder kleiner ausfallen, muss man genau auf die Passform achten. Teilweise wird empfohlen, bei Markenschuhen von Scarpa oder anderen Unternehmen bis zu 2,5 Gr├Â├čenpunkte abzuziehen. Bei anderen Herstellern wie Five Ten ist das nicht n├Âtig, da die Kletterschuhe hier zumeist der ├╝blichen Schuhgr├Â├če entsprechen.

Die Entscheidung f├╝r eine bestimmte Gr├Â├če und Bauart richtet sich allerdings nicht allein nach den eigenen F├╝├čen. Auch die Routen, die man plant, spielen bei der Auswahl von Kletterschuhen eine Rolle. Dabei sollte man einerseits den Schwierigkeitsgrad beachten und andererseits die L├Ąnge der Strecken. Wer eine Mehrseill├Ąngentour vor sich hat, braucht beispielsweise keine Kletterschuhe mit hoher Vorspannung und auch der Fersenbereich muss nicht ganz so knapp sitzen. Stattdessen bieten sich f├╝r diese Bedingungen recht flache Kletterschuhe an, die mit einer Schn├╝rung oder einem Klettverschluss versehen sind.

Vor allem Anf├Ąnger wissen nicht, wie und wann sie die Kletterschuhe aus dem Test am besten anprobieren. Um festzustellen, wie gut die Schuhe beim Klettern sitzen, sollten sie diese nicht am fr├╝hen Morgen anziehen, sondern zu der Tageszeit, in der man ├╝blicherweise klettert. Die F├╝├če verbreitern sich ├╝ber den Tag hinweg ein wenig, was bei jedem Schuhkauf ber├╝cksichtigt werden sollte. Bei den genau auf den Fu├č zugeschnittenen Kletterschuhen ist es also besonders wichtig, diese zum richtigen Zeitpunkt zu testen.

Die Geschichte der Kletterschuhe

In fr├╝heren Zeiten gab es noch keine Kletterschuhe. Die Menschen hatten noch kein Interesse daran, steile Bergh├Ąnge hochzuklettern. Daher trug man im Alpenraum eine Vorform der Bergschuhe, die auf dem steinigen Untergrund einen gewissen Halt boten. Bei dem ├ľtzi fand man Schuhe, die aus einer inneren und einer ├Ąu├čeren Lederschicht sowie einer isolierenden Heu-Schicht bestanden.

Kletterschuh Test - der Mann im alpinen RaumNoch zu Beginn des 20. Jahrhunderts bestanden die meisten Schuhe im alpinen Raum aus Leder. Andere Rohstoffe wie Gummi wurden seit dem 19. Jahrhundert schon f├╝r andere Schuharten verwendet, doch in den Bergen waren diese Materialien entweder zu steif, zu empfindlich oder zu spr├Âde. Zudem hatten die Schuhhersteller noch keine L├Âsung gefunden, die verschiedenen Materialien dauerhaft miteinander zu verbinden. Im sp├Ąteren 19. Jahrhundert verwendeten einzelne Schuhhandwerker die Zwienaht, um hochwertige Schuhe zu stabilisieren, aber dabei handelte es sich eher um Ausnahmen, die lediglich f├╝r die reichen Kunden angefertigt wurden.

Im sp├Ąten 19. und fr├╝hen 20. Jahrhundert wuchs das Interesse an der Bergwelt. Man fuhr in die Alpen, in die Dolomiten oder in andere Gebirge, um sich zu erholen oder um dort zu wandern. In dieser Zeit stieg der Bedarf an geeigneten Bergschuhen. Fast gleichzeitig kam das Interesse an anspruchsvollen Klettertouren auf. Hier zeigte sich schnell, dass es einen gro├čen Unterschied macht, ob man lediglich wandert oder klettert. Die fr├╝hen Bergschuhe ├Ąhnelten dem Schuhwerk, das J├Ąger und F├Ârster trugen. In Italien waren es unter anderem die Sestogradisti, die als Berg-Elite die Felsen hochstiegen und entsprechend zuverl├Ąssige Schuhe trugen.

Im Jahr 1935 gab es in den Alpen ein Bergungl├╝ck, das offensichtlich durch das falsche Schuhwerk der Bergsteiger verursacht wurde. Sechs Menschen kamen bei diesem Unfall ums Leben. Daraufhin besch├Ąftigte sich Vitale Bramani mit der Problematik und entwickelte eine vollkommen neuartige Schuhsohle aus Gummi. Diese war wasserdicht und winterfest. Heute sind die Vibram-Sohlen in fast allen Kletter- und Bergschuhen zu finden.

Die Grundlage der Vibram-Schuhe war die Vulkanisierungstechnologie. Unter anderem arbeitete Bramani mit seinem Partner Ettore Castiglione und dem Unternehmen Pirelli zusammen. Im Jahr 1937 meldete er das Patent f├╝r die Gummisohle an, die unter anderem an der ersten Durchsteigung der Piz Badile Nordwestwand zum Erfolg f├╝hrte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg begann die Vermarktung der Vibram-Sohlen. Gleichzeitig fanden einige Experimente mit Sohlen aus Autoreifen statt. Es dauerte noch bis in die 1970er Jahre, bis die neuartigen Berg- und Kletterschuhe komfortabler wurden, denn durch den Verzicht auf Leder gab es einige Schwierigkeiten durch die fehlende Atmungsaktivit├Ąt und die nicht vorhandene Sto├čd├Ąmpfung.

Kletterschuh Test - die VibramsohleIn den Bergschuhen wurden dann allm├Ąhlich leichtere Materialien wie Gore-Tex entwickelt. So entstanden die komfortablen und wetterfesten Outdoor-Schuhe. Zur Erfindung der Kletterschuhe kam es erst durch die Einf├╝hrung des Kletterns als Sportart. Hier versuchten die Schuh-Experten ebenfalls, die Nachfrage der Sportler zu erf├╝llen. Schon in den sp├Ąten 1970ern und in den 1980ern experimentierten sie mit m├Âglichst weichen Sohlen, um die Sensibilit├Ąt beim Klettern zu erh├Âhen. Doch es stellte sich heraus, dass auch eine gewisse Steifigkeit n├Âtig war.

Das Bouldern selbst wurde erst um 2000 zu einer Trendsportart. Seitdem konnten die Kletterschuhe noch einmal optimiert werden. Heute haben die Kletterer Zugriff auf eine Vielzahl von Modellen, die einen guten Grip bieten und dabei gleichzeitig die Kraft├╝bertragung optimieren. Neben den erfahrenen Herstellern gibt es auch immer mal wieder junge Unternehmen, die mit ihren neuen Ideen frischen Wind in die Welt der Kletterschuhe bringen.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Kletterschuh

Wer sich mit dem Themenbereich Bouldern und Kletterschuhe befasst, der trifft auf viele Fachbegriffe wie Vorspannung und Downturn. Im Folgenden sollen die spezifischen Produktdaten der Kletterschuhe etwas genauer betrachtet werden. Bei der Vorspannung geht es um die Spannung der Schuhe in L├Ąngsrichtung. Wenn man den Kletterschuh nun zwischen Fu├čspitze und Ferse biegt, bekommt er die Form einer Banane und wird auf diese Weise vorgespannt. Diese Vorspannung wird durch ein stabiles Gummiband im Fersenbereich hergestellt. Je weiter sich die Ferse nach vorne ziehen l├Ąsst, desto gr├Â├čer ist die Vorspannung und umso h├Âher ist der Druck, den man mit der Fu├čspitze auf die Tritte setzt. Es f├Ąllt also leichter, mit den Zehenspitzen auch auf extrem schmalen Leisten Halt zu finden. Die aggressiv vorgespannten Kletterschuhe aus dem Test eignen sich deshalb besonders gut f├╝r kleintrittige W├Ąnde und f├╝r Routen mit ├ťberhang. Bei einem ├ťberhang und anderen schwierigen Touren k├Ânnen jedoch auch weiche Schuhe mit geringerer Vorspannung n├╝tzlich sein. Diese erlauben es, sich einzuhaken.

Bei dem Downturn handelt es sich um die nach unten gebogene Form des Vorderfu├čes. Dieser Knick im Kletterschuh soll es leichter machen, sich an der Wand oder am ├╝berh├Ąngenden Gel├Ąnde hochzuziehen. Auch die Asymmetrie wirkt sich auf die Leistung der Kletterschuhe aus. Hier geht es um die seitliche Stellung der F├╝├če, die sich durch die spezielle Konstruktionsart der Schuhe besser eindrehen lassen. Beim Blick von oben ist zu sehen, wie deutlich der Leisten des Schuhs ausgepr├Ągt ist. Dieser Leisten bestimmt die Grundform der Kletterschuhe und orientiert sich am anatomischen Aufbau der F├╝├če.

Die Kletterschuhe mit symmetrischem Aufbau lassen sich bequemer tragen, denn hier ├Ąhnelt der Leisten der Bauart von normalen Schuhen. Bei asymmetrischen Kletterschuhen wird der Fu├č jedoch in eine andere Position gebracht. Dadurch bekommt man beim Antreten auf extrem kleinen Tritten eine ideale Unterst├╝tzung. Allerdings muss man zun├Ąchst die Technik trainieren, um die Asymmetrie des Kletterschuhs richtig ausnutzen zu k├Ânnen. Daher werden die symmetrischen Boulderschuhe f├╝r die Einsteiger empfohlen und die asymmetrischen Modelle f├╝r die Fortgeschrittenen.

Kletterschuhe in 5 Schritten richtig vorbereiten

Beim Klettern ist es von Vorteil, sehr eng sitzende Kletterschuhe anzuziehen. Wer gerade erst mit Bouldern beginnt, der hat das Gef├╝hl, dass diese Schuhe zu knapp sind. Doch mit der Zeit werden die F├╝├če desensibilisiert. Wie man beim Anziehen und Eintragen der Kletterschuhe aus dem Test richtig vorgeht, soll hier etwas genauer erkl├Ąrt werden. Letztendlich ist auch bei den engen Profi-Kletterschuhen ein gewisser Komfort unverzichtbar, denn wenn die F├╝├če schmerzen, n├╝tzt auch der perfekte Halt wenig. Wenn es Probleme bei der Trittfestigkeit gibt oder wenn man andere Schwierigkeiten mit den Kletterschuhen hat, k├Ânnen die folgenden Hinweise vielleicht weiter helfen.

Schritt 1: Die passende Gr├Â├če aussuchen

Schritt 1: Die passende Gr├Â├če aussuchen

F├╝r die Ermittlung der richtigen Schuhgr├Â├če misst man zuerst die Fu├čform aus und zeichnet daf├╝r am besten einen Umriss. Mit dieser Zeichnung findet man eine passende Leistenform bei den infrage kommenden Kletterschuhen aus dem Test 2019. Allerdings sollten diese Schuhe auf keinen Fall gr├Â├čer sein als der Fu├č. Anders als bei anderen Schuhen ist es nicht n├Âtig, etwas Luft zu lassen. Die bereits ge├╝bten Kletterer greifen sogar lieber zu Boulderschuhen, die etwas k├╝rzer sind als ihre F├╝├če.

Schritt 2: Die Kletterschuhe anziehen

Schritt 2: Die Kletterschuhe anziehen

Beim Anziehen der engen Kletterschuhe aus flexiblem Material kann man die Anziehschlaufen nutzen. Diese helfen dabei, den Schuh ├╝ber den Fu├č zu ziehen, auch wenn man zuerst den Eindruck hat, dass es nicht funktioniert. Die Schlaufen eignen sich auch f├╝r die Befestigung am Gurt.

Schritt 3: Das Klettern beginnt

Schritt 3: Das Klettern beginnt

Manche Einsteiger st├Âhnen ├╝ber die engen Schuhe, doch wenn man erst mit dem Klettern anf├Ąngt, passt sich der Kletterschuh an den Fu├č an und wird etwas geschmeidiger. Nun lernt man, die Vorz├╝ge dieser knappen und trittsicheren Schuhe zu sch├Ątzen. Wenn man allerdings Schmerzen an den F├╝├čen hat und sich vielleicht sogar Schwielen bilden, dann sollte man nach anderen Kletterschuhen Ausschau halten, die keine Probleme beim Tragen verursachen.

Schritt 4: Den Grip verbessern

Schritt 4: Den Grip verbessern

Damit die Sohlen von den Kletterschuhen den n├Âtigen Grip haben, m├╝ssen sie hin und wieder ges├Ąubert werden, gleichg├╝ltig, ob man in der Halle oder an der Felswand klettert. Bei den erfahrenen Kletterern sieht man, wie diese vor dem Klettern ihre Kletterschuhe an den Hosenbeinen abputzen. Das reicht oft schon aus, um den schlimmsten Schmutz zu entfernen. Wenn man die Schuhsohlen aneinander reibt, wird zudem ein wenig frisches Gummi frei. Gegebenenfalls bekommt man den Schmutz auch mit ein wenig Spucke ab, sodass die Sohlen wieder einen besseren Halt bekommen.

Schritt 5: Gegebenenfalls die Sohle erneuern

Schritt 5: Gegebenenfalls die Sohle erneuern

Nach einigen Eins├Ątzen kann die Sohle der Kletterschuhe leiden. Aus der zuvor klebrigen, griffsicheren Oberfl├Ąche wird eine glatte Schicht, die nicht mehr richtig h├Ąlt. Bis zu einem gewissen Zeitpunkt kann man die obere Schicht mit etwas Sandpapier oder einer feinen Feile bearbeiten, sodass der Grip wieder st├Ąrker wird. Irgendwann ist dann jedoch eine Erneuerung der Sohle f├Ąllig, damit man nicht von den Tritten abrutscht.

 

10 Tipps zur Pflege

Die Pflege der Kletterschuhe aus dem Test soll dabei helfen, Ger├╝che zu vermeiden und die Haltbarkeit des Materials zu optimieren. Beim Indoor-Bouldern sowie beim Klettern in einer trockenen Umgebung werden die Schuhe keinen starken Wetterbedingungen ausgesetzt, sodass man auf eine Impr├Ągnierung und ├Ąhnliche Spezialbehandlungen verzichten kann. Dennoch sollte man die hier gesammelten Tipps nicht vernachl├Ąssigen, damit man lange Zeit Freude an den Kletterschuhen hat.

  • Tipp 1
  • Tipp 2
  • Tipp 3
  • Tipp 4
  • Tipp 5
  • Tipp 6
  • Tipp 7
  • Tipp 8
  • Tipp 9
  • Tipp 10
Kletterschuhe d├╝rfen nicht in der Waschmaschine gereinigt werden. Auch beim Einsatz von Waschmittel und Seife muss man vorsichtig sein. Besser ist es, die Schuhe ausschlie├člich trocken zu reinigen. Daf├╝r reicht es meistens aus, sie abzureiben oder mit einem trockenen Tuch abzuwischen. Kleine und auch gr├Â├čere Verschmutzungen entfernt man notfalls mit den H├Ąnden.
Wenn man die Kletterschuhe aus dem Test mit der Hand w├Ąscht, besteht die Gefahr, dass sich der Kleber abl├Âst und sich in der Folge die Form ver├Ąndert. Darum empfehlen die Hersteller, die Kletterschuhe samt Sohle nur mit wenig Wasser und einer weichen B├╝rste zu s├Ąubern.
Damit die Schuhe nicht m├╝ffeln, l├Ąsst man sie im Anschluss an das Klettern f├╝r eine Weile durchl├╝ften. Am besten werden sie trocken aufbewahrt, sodass sich keine Feuchtigkeit darin festsetzen kann. Falls die Kletterschuhe klamm werden, d├╝rfen sie nicht auf einen Heizk├Ârper getrocknet und aufgew├Ąrmt werden, denn dadurch k├Ânnte die Sohle spr├Âde werden und sich verformen.
F├╝r den Transport der Kletterschuhe lohnt sich ein einzelner Schuhbeutel. Wenn man eine Sporttasche f├╝r die komplette Ausr├╝stung benutzt, sorgt dieser Beutel daf├╝r, dass der Schmutz und auch der Geruch nicht auf die anderen Teile ├╝bertragen werden.
Falls doch eine Feuchtreinigung n├Âtig ist, brauchen die Kletterschuhe im Anschluss eine l├Ąngere Zeit zum Trocknen. Au├čerdem sollte man aufpassen, dass sich die Verklebungen bei der Behandlung mit Wasser nicht l├Âsen.
Um Schwei├čgeruch zu verhindern, hilft ein Deo oder ein Puder f├╝r die F├╝├če. Die Produkte f├╝r die Fu├čhygiene haben oft eine antibakterielle Wirkung. Teilweise behandelt man seine F├╝├če damit, w├Ąhrend andere Sprays f├╝r die Reinigung der Kletterschuhe benutzt werden.
Wenn die Boulderschuhe durch den sportlichen Einsatz oder die Reinigung feucht geworden sind, stopft man sie mit Zeitungspapier aus, das die Feuchtigkeit absorbiert. So lassen sich die Kletterschuhe gut trocknen. Gegebenenfalls kann das Zeitungspapier auch w├Ąhrend der Lagerung in den Schuhen bleiben.
Bei einem unangenehmen Geruch hilft es, die Kletterschuhe ├╝ber Nacht ins Gefrierfach zu stellen. Von einem Desinfektionsmittel raten die meisten Experten jedoch ab, denn dieses k├Ânnte das Material der Schuhe por├Âs machen.
Mit der Zeit verliert die Sohle ihren Grip. Dieser Entwicklung kann man mit einer Feile oder Sandpapier etwas entgegensetzen. Allerdings darf die Sohle der Kletterschuhe nicht zu d├╝nn werden, sonst ist eine Neubesohlung n├Âtig.
Zum Austausch der d├╝nnen Sohlen durch neue Ersatzsohlen wendet man sich an einen erfahrenen Profi. Dieser hat die richtigen Sohlen zur Hand und wei├č, wie er dabei vorgehen muss. Man sollte nicht zu lange mit dieser Reparatur warten, damit das Randgummi noch stabil genug ist und nicht gleich zusammen mit der Sohle ausgewechselt werden muss.

 

N├╝tzliches Zubeh├Âr

Die Kletterschuhe im Test sind unverzichtbar, wenn es zum Bouldern geht. Allerdings brauchen die Kletterer noch einige weitere Dinge. Das Zubeh├Âr zum Klettern kann man sich in den Hallen oft ausleihen. Wer jedoch regelm├Ą├čig die W├Ąnde hinauf klettert, der sollte sich eine eigene Grundausstattung kaufen. Neben den getesteten Kletterschuhen ben├Âtigt man die geeignete Kleidung zum Klettern. Diese sollte flexibel sein, darf aber niemals st├Âren. Besonders wichtig ist die leichte und bequem sitzende Kletterhose. F├╝r die Klettertour in den Bergen kann es n├Âtig sein, eine w├Ąrmende Kletterjacke, spezielle Kletterhandschuhe und w├Ąrmende Unterw├Ąsche zu verwenden.

Kletterschuh Test - Kletterseil oder SicherheitsseilWeiteres Kletterzubeh├Âr sind der Klettergurt und die dazu passenden Sicherungsger├Ąte und Karabiner. Mit diesen Elementen sichert man sich gut ab. Je nachdem, in welcher Umgebung man unterwegs ist, kommen Kletterseile und Seilsack zum Einsatz. Mit einer Chalk Bag und Kreide bereitet man sich auf den aktuellen Einstieg vor. Um Stauchungen zu vermeiden und andere Unfallsch├Ąden zu minimieren, lohnt sich der Einsatz von Crashpads. Diese Elemente d├Ąmpfen den Aufprall und sind daher sehr gefragt.

Im Outdoor- und Boulder-Shop findet man noch viele andere Gegenst├Ąnde, die die Basisausstattung der Kletterer erg├Ąnzen. Wenn man einen Aufstieg an der Felswand plant, sollte der Kletterhelm nicht fehlen, zudem braucht man Haken, Keile und Anker. Oft bekommt man diese Elemente in einem Set. Auch Kletterhammer, Schlingen und Klettertaschen oder ÔÇôrucks├Ącke sind n├╝tzliche Begleiter auf der Strecke nach oben.

Wenn man nicht nur klettern m├Âchte, sondern eine l├Ąngere Tour durch die Berge plant, muss man noch weiteres Gep├Ąck mitnehmen. Ob man eine Gletscherbrille und einen Biwaksack braucht, h├Ąngt von der Tour selbst ab. Das Erste-Hilfe-Set sollte aber auf jeden Fall dabei sein. F├╝r die Sicherheit der Kletterausr├╝stung lohnt sich ein Blick auf die Pr├╝fsiegel. Das professionelle Zubeh├Âr zum Klettern unterliegt strengen Vorschriften. Diesem Sicherheitsversprechen haben sich alle gro├čen Hersteller verpflichtet, sodass man sicher sein kann, hochwertige Kletterschuhe und eine zuverl├Ąssige Ausr├╝stung zu bekommen.

Alternativen zum Kletterschuh

Die Kletterschuhe lassen sich nur schwer durch anderes Schuhwerk ersetzen. Trotzdem muss man f├╝r den ersten Besuch der Kletterhalle nicht gleich eigene Kletterschuhe kaufen, da man diese Spezialschuhe hier leihen kann. Wenn es jedoch nicht an die Kletterwand geht, sondern in den Hochseilgarten, kann man auch feste und funktionale Sportschuhe anziehen.

Als es noch keine speziellen Kletterschuhe gab und das Bouldern noch in den Kinderschuhen steckte, trugen die Kletterer weiche Ballettschuhe ohne Spitzen. Diese sitzen ebenfalls recht eng und halten die Zehen dicht zusammen.

Das macht die Ballettschuhe auch heute noch zu einem brauchbaren Ersatz f├╝r die Kletterschuhe aus dem Test. Allerdings fehlt bei den Ballettschuhen die griffige Sohle und ihre Oberfl├Ąche verschlei├čt schnell. Daher sind sie eher eine Notl├Âsung als eine echte Alternative.

Weiterf├╝hrende Links und Quellen

https://chalkr.de/kletterschuh.html
http://kletterschuh-groessenrechner.de/aufbau-eines-kletterschuhs/
https://www.merkur.de/outdoor/kletterschuhe-worauf-einsteiger-achten-sollten-2381025.html
https://outside-stories.de/ratgeber/kletterschuhe
https://www.bergfreunde.de/basislager/geschichte-berg-kletterschuh/
http://grundkurs-bouldern.de/2016/05/kletterschuhe-wie-man-die-maximale-reibung-aus-der-sohle-holt/
https://de.wikibooks.org/wiki/Klettern/_Kletterschuhe
https://www.bergzeit.de/magazin/vorspannung-downturn-asymmetrie-kletterschuhe/

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