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Wo findet der Faszienball überall Anwendung?

Die sogenannten Faszien sind umgangssprachlich als Bindegewebe bekannt. Ein schwaches Bindegewebe führt oftmals zu Cellulitis an den Beinen und Hüften von Frauen. Das Bindegewebe befindet sich aber an all unseren Muskeln und auch an den inneren Organen, Gelenken und Sehnen. Damit wird der Körper stabilisiert und bekommt seinen Halt. Die Faszien sind ein weit verzweigtes Gewebesystem, das demnach immens wichtig für unseren Körper ist. Es dient darüber hinaus als Speicher für Wasser und Fett. Außerdem schützt es die Organe.

Eine weitere Aufgabe ist die Abwehrfunktion gegen Krankheitserreger und Fremdkörper. In den Faszien befinden sich ebenfalls Schmerzrezeptoren, die auf Einwirkungen von außen und innen reagieren. Verklebte Faszien werden seit einiger Zeit nicht nur in Fachkreisen behandelt, sondern auch von normalen Menschen zu Hause. Dank Faszienrolle und Faszienball kann sich jeder gezielt selbst massieren, ohne die Hilfe von Arzt, Physiotherapeut oder Partner. Die Bälle lassen sich auf viele verschiedene Arten und Weisen anwenden. In unserem Ratgeber erfahren Sie, wofür Sie Ihren Ball einsetzen können.

Generell lässt sich feststellen, dass der Ball bei jung und alt, groß und klein angewendet werden kann. Alle, die Ihren Muskeln und Faszien etwas Gutes tun möchten und sich so mehr Wohlbefinden verschaffen wollen, sollten zugreifen. Eine gute Fitness ist keine Voraussetzung, allerdings ist schon eine gewisse Haltearbeit erforderlich, damit der Ball am Körper gehalten wird. Wer wenig Kraft hat, wird mit dem Massageball nicht glücklich werden. Hier kann ein Physiotherapeut sicher besser die Verspannungen lösen. Für alle anderen geht das Training mit einer besseren Körperwahrnehmung, als auch verbesserter Mobilität und Stabilität einher.

Dank regelmäßiger Anwendung das Wohlbefinden steigern

Die Bälle kommen am ganzen Körper zum Einsatz, vor allem dort, wo schmerzhafte Verspannungen zutage treten. Darüber hinaus wirken sie sich aber auch positiv auf den Stoffwechsel aus und fördern die Durchblutung. Dies resultiert dann wiederum in einem besseren Wohlbefinden, was direkte Auswirkungen auf die Psyche hat. Damit kann das Faszientraining genau wie richtiger Sport die Stimmung heben.

Durch die Massage entspannt sich der ganze Körper, Stress wird gemindert. Auch wenn Sie sich vorgenommen haben, Ihren Körper besser zu behandeln und wieder stärker auf seine Signale achten wollen, ist ein Faszienball eine lohnende Anschaffung.
Durch das regelmäßige Training tun Sie Ihrem Körper nicht nur etwas Gutes, sondern lernen ihn auch besser kennen und behandeln.

Rückenschmerzen und Nackenschmerzen einfach wegrollern

Wer im Büro arbeitet, der kennt das: Der Rücken schmerzt und der Nacken ist total verspannt. Von der Natur aus ist der Mensch nicht dafür gemacht, jeden Tag mindestens acht Stunden zu sitzen. Hier helfen nur regelmäßiger Sport oder eine Faszienmassage. Mit dem Faszienball lassen sich Verspannungen im Rücken und Nacken punktuell behandeln. So ist eine Triggerpunkt-Massage möglich.

Durch den Druck des Balles lösen sich die verklebten Faszien und die Muskeln werden wieder geschmeidiger. Viele Menschen wissen gar nicht, dass ihre Rückenschmerzen nur von verspannten Muskeln herrühren. Wenn diese dann wieder flexibel und geschmeidig sind, macht dem Rücken auch längeres Sitzen nichts aus. Wichtig ist es dabei natürlich, regelmäßig mit dem Ball zu rollen. Für den Rücken wenden Sie am besten einen Dou-Ball an. Er erinnert von seiner Form her ein bisschen an eine Erdnuss. Dank der zwei Bälle rollt er bequem neben der Wirbelsäule entlang und massiert so die großen langen Rückenmuskeln. Für den Nacken eignet sich ein ganz normaler Faszienball. Rollen Sie mehrmals ganz langsam über die Stellen, die am meisten schmerzen.

Schlechte Körperhaltung durch Verspannungen

Viele Menschen merken gar nicht, dass Ihr ganzer Körper total verspannt ist und sie sich dadurch extreme Fehlhaltungen antrainiert haben. Oft sind Sehnen und Muskeln verkürzt, Rücken – und Knieschmerzen können beispielsweise die Folge sein.

Mit dem regelmäßigen Faszientraining bekommen Sie Ihre Muskulatur wieder geschmeidig, die verklebten Faszien lösen sich langsam.
Schritt für Schritt kommen Sie so wieder zu der richtigen Körperhaltung. Falls sich die alten Schmerzen dann wieder bemerkbar machen, wissen Sie, dass es wieder Zeit für Ihr regelmäßiges Faszientraining ist.

Ideales Equipment für Sportler

Unter Sportlern sind Faszienrolle und Faszienball schon seit einigen Jahren hoch angesehen. Vor dem Sport hilft der Faszienball beim Aufwärmen, die Muskeln werden besser durchblutet und sind so viel leistungsfähiger. Außerdem hilft der Ball Verspannungen zu lindern, der Körper wird flexibler und beweglicher beim Training. Aber auch nach dem Sport sollten Sportbegeisterte zu dem kleinen Faszienball greifen. Durch die Behandlung entspannt sich das Gewebe, Schlacken werden abtransportiert und der Körper kann sich schneller regenerieren. Studien haben außerdem gezeigt, dass das Faszientraining nach dem Sport Muskelkater verhindern kann.

Anwendung bei Cellulite

Zahlreiche Frauen klagen über Cellulite und haben noch kein geeignetes Mittel dagegen gefunden. Ursache für die Cellulite sind oftmals verklebte Faszien.

Mit dem Massageball wird das Gewebe an Beinen und Po massiert und so die Zellgeneration und Durchblutung angeregt. Haut und Bindegewebe werden geschmeidiger und die Orangenhaut verringert sich.
Natürlich sollten Sie auch andere gesunde Maßnahmen ergreifen wie genügend Wasser trinken, viel Obst und Gemüse essen und sich ausgiebig bewegen. Durch die Behandlung mit dem Ball wird aber zusätzlich die Durchblutung angeregt und die Haut viel elastischer.

Problemlose Anwendung zu Hause und unterwegs

Da die Massagebälle so klein sind, lassen sich sich auch hervorragend mitnehmen. Egal ob Urlaub, Arbeit oder Dienstreise – der Ball passt in jede Tasche. So profitieren auch Büroarbeiter von diesem kleinen Fitnessgerät. In der Mittagspause legen Sie ganz unkompliziert eine Behandlung mit dem Ball ein, Rücken und Nacken sind dann fit für den weiteren Arbeitstag. Auch im Urlaub oder auf Dienstreise erweist der Ball gute Dienste. Sobald Sie die kleinste Verspannung spüren, können Sie an der Hotelzimmerwand Ihre kleine Massage absolvieren.

Noch ein paar Tipps zur Anwendung des Faszienballs

Bevor Sie mit der Anwendung beginnen, sollten Sie noch einiges beachten. Am Anfang ist weniger mehr: übertreiben Sie nicht, steigern Sie den Druck auf die Partien nur langsam. Schmerzt eine Körperstelle besonders sehr, nicht noch mehr den Druck erhöhen, sondern lieber sanft darüber rollen. Beim der nächsten Behandlung können Sie den Druck dann etwas erhöhen. Tasten Sie sich langsam ran, andernfalls werden die Schmerzen schlimmer und Sie verlieren das Interesse am Faszientraining. Das wäre sehr schade. Schritt für Schritt soll sich Ihr Körper an den Massageball gewöhnen. Durch die kleine Aufliegefläche wirkt der Ball intensiver als die Faszienrolle, kann so aber Verspannungen viel gezielter lösen. Verweilen Sie darum an sehr schmerzhaften Stellen nicht zu lange.

Nicht den Atem anhalten

Auch wenn der Schmerz etwas unangenehm ist, beim Training sollten Sie normal atmen und nicht den Atem anhalten.

Atmen Sie regelmäßig durch die Nase tief in den Bauch. Dadurch wird das Gewebe optimal mit Sauerstoff versorgt. Bei einer ruhigen Atmung können Sie sich viel besser selbst massieren und tiefer ins Gewebe vordringen. So lassen sich besonders gute Resultate in der Tiefenmuskulatur erzielen.

Auf einen festen Halt achten

Egal wo Sie den Ball anwenden, achten Sie immer auf einen festen Halt und eine gewisse Körperspannung. Haben Sie nicht genug Halt, kann es passieren, dass Sie mit dem gesamten Körpergewicht auf einen schmerzhaften Triggerpunkt drücken. Dies kann sehr unangenehm werden und entspricht natürlich nicht dem Trainingsziel.

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