Da es beim Frittieren recht heiß hergeht, sollte Nutzer unbedingt darauf achten, dass die Fritteuse an einem rutschfesten, ebenen und kindersicheren Ort aufgestellt wird. Ein entsprechendes Gewicht der Fritteuse und Gumminoppen an den Füßen sorgen für eine zusätzliche Sicherheit.
Vor dem ersten Einsatz
Zunächst sind nach dem Kauf alle abnehmbaren Teile zu reinigen. Dies kann per Hand oder in der Spülmaschine geschehen. Die Fettwanne, die bei manchen Geräten nicht herausgenommen werden kann, so wie das Gehäuse ist mit einem feuchten, nicht nassen, Tuch abzuwischen.
Erst wenn alle Teile komplett durchgetrocknet sind, sollte die Fritteuse zusammengebaut werden und erst dann ist sie mit dem Netzstecker an den Haushaltsstrom anzuschließen.
Inbetriebnahme
In die kalte Fritteuse wird das Fett oder Öl hineingegeben und erst dann wird das Gerät angeschaltet. Eine Fritteuse ist niemals leer anzuschalten. Diese Vorgehensweise sollte im Falle einer Reinigung der Fritteuse ebenfalls genau befolgt werden.
Achtung! Verbrennungsgefahr
Kaufentscheidung unter Sicherheitsaspekten
Beim Kauf des Geräts ist darauf zu achten, dass die Fritteuse außen gut isoliert ist und auch der Griff zum Herausnehmen des Frittierkorbes darf nicht heiß werden. Bei kostengünstigen Modellen wird gerade an diesen Stellen oftmals gespart. Bei Geräten, die außen heiß werden, besteht Verbrennungsgefahr.
Sichere Nutzung der Fritteuse
Auch beim Handling mit der Fritteuse besteht immer eine gewisse Gefahr der Verbrennung. In jedem Fall ist beim Umgang Vorsicht geboten und die Verbraucher sollten sorgsam mit dem heißen Fett und den zu frittierenden Speisen umgehen.
Sichere Handhabung der Fritteuse bei feuchten und gefrorenen Lebensmitteln
Feuchte Lebensmittel gehören nicht in das heiße Frittierfett, bevor der Deckel nicht geschlossen ist. Es besteht eine zu große Gefahr, das erhebliche Mengen Öl herausspritzen. Auch besteht bei gefrorenen Lebensmitteln, die voll Eis sind, die Gefahr, dass das Fett überschäumt. Hierbei besteht sogar Brandgefahr. Am besten ist es, das Gefriergut vom Eis zu befreien und frische Lebensmittel trocken zu tupfen.
Zahlreiche Einstellmöglichkeiten
Symbole vereinfachen die Handhabung
Viele Fritteusen haben zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten, die oftmals durch Symbole erkannt werden können. Diese Symbole sagen, welche Lebensmittel bei welcher Temperatur und wie lange in der Fritteuse verbleiben müssen.
Timer und Signalton
Auch ein Timer erleichtert das Arbeiten mit der Fritteuse. Durch einen Signalton wird hier angezeigt, wenn die Frittierzeit abgelaufen ist. Einige wichtige Punkte sind unabhängig von den Lebensmitteln, dem Fritteusen-Modell oder gar vom Rezept zu beachten, damit das Essen aus der Fritteuse auch wirklich gut schmeckt.
Ein Gerät für alles. So vermeiden Sie Pommes Frites mit Fischgeschmack
Das verwendete Öl oder Fett ist immer ausschlaggebend für den Geschmack des fertigen Frittiergutes.
Wer also in einem Gerät alles zubereiten möchte, der sollte darauf achten, dass sowohl für Kartoffelgerichte wie auch für Fleisch und Geflügel, Fisch, Gemüse sowie natürlich für Süßspeisen ein anderes Fett verwendet wird. Ideal ist hier ein doppelter Frittierkorb mit zwei getrennten Frittierkammern. Das Fett kann immer wieder im geschlossenen, beschrifteten Behälter aufbewahrt und entsprechend der zu frittierenden Speisen eingefüllt werden. Gibt man z. B. Pommes frites zum Frittieren in Fett, welches vorher für das Frittieren von Fisch verwendet wurde, werden diese Pommes nach Fisch schmecken.
Der zweite Punkt, der zu beachten ist, ist das Würzen der Speisen. In jedem Fall sollten die Speisen ungewürzt in die Fritteuse gelangen. Nach dem Garvorgang kann der Verbraucher mit Salz und Pfeffer das Endprodukt würzen.