
In der Tat ist dies ohne Weiteres möglich, wenngleich zu beachten ist, dass zur Stabilisierung ein Arretierstift eingesetzt werden muss. Üblicherweise ist mittlerweile in nahezu jedem Lieferumfang einer Dekupiersäge auch ein solcher Arretierstift oder zumindest ein passender Adapter. Denn nur dann kann auch tatsächlich ein Maximum an Haltbarkeit und Stabilität gewährleistet werden.
Eine vielversprechendere Alternative zu den Sägeblättern, wie man sie für eine Laubsäge verwendet, sind die so genannten Dekupiersägeblätter.
Dekupiersäge, die präzise Alternative

Grundsätzlich werden gerade und runde Sägeblätter unterschieden. Mit den runden Dekupiersägeblättern ist es buchstäblich ein Kinderspiel, enge Radien zu schneiden bzw. zu sägen oder ganz besonders feine Konturen auszusägen. So wurden runde Dekupiersäge speziell für diese Arbeiten gefertigt, wobei es mit ihnen im Übrigen möglich ist, in jede beliebige Richtung zu „schneiden“.
So wichtig runde Sägeblätter in diesem Zusammenhang sind, so bedeutsam ist es gleichzeitig, zu wissen, dass sie mittlerweile in den unterschiedlichsten Größen, Stärken und Härtegraden gibt. Auch die Anzahl der Zähne kann diesbezüglich mitunter stark variieren.
Wo es runde Dekupiersägeblätter gibt, sind freilich auch gerade Blätter nicht weit. Mit diesen ist es möglich, noch schneller und effizienter zu sägen. Interessanterweise sind diese Blätter sowohl in gerader Formgebung, als auch als Doppelzahnsägeblatt zu haben. Nicht zuletzt gibt es auch Sägeblätter, die mit Gegenzähnen ausgestattet sind, wobei diese den Vorteil bieten, dass sie von Anfang an dazu beitragen, dass das Holz beim Sägen nicht einreißt oder gar brüchig wird.
Auf die Stärke kommt es an

Fakt nämlich ist, dass sich diese durch eine ganz besondere Anordnung und Aufteilung der Zähne auszeichnen, was für das Ergebnis Ihrer Sägearbeit von grundlegender Wichtigkeit ist. Diese Variante ist geradezu prädestiniert, wenn Sie besonders feine und präzise Schnitte generieren wollen. Planen Sie, mit schmalem Holz zu arbeiten, achten Sie auf eine Sägeblattstärke von 2/0 bis maximal drei.
Arbeiten Sie auch mal „gegen“…
Sie möchten dickeres Holz bearbeiten? Dann entscheiden Sie sich am besten für Dekupiersägeblätter der Größe 4 oder 5. Erfahrene Handwerker, die schnell und effizient arbeiten wollen, sind gut beraten, wenn sie sich für Dekupiersägeblätter mit einer höheren Zahnteilung entscheiden. Wenn Sie sich allerdings ein bisschen mehr Zeit lassen möchte, dann bieten sich geringere Zahnteilungen an.
Grundsätzlich ist es empfehlenswert, spezielle Gegenzahnsägeblätter zu verwenden. Diese tragen nämlich maßgeblich dazu bei, dass das Holz unten nicht ausfranst.