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Kettensäge Test 2018 • Die 9 besten Kettensägen im Vergleich

Nicht nur für Forst- und Waldarbeiter sind Kettensägen von Bedeutung. Auch Gartenbesitzer und jeder, der sein Kaminholz selbst sägen möchte, können von diesen nützlichen Werkzeugen durchaus profitieren. Doch Kettensäge ist nicht gleich Kettensäge. Wir haben verschiedene Modelle getestet. Unser Ratgeber informiert über alle wichtigen Fakten rund um das Thema Kettensägen und informiert zusätzlich über Testsieger.

Kettensäge Bestenliste 2018

Letzte Aktualisierung am: 

 
  Dolmar PS-32C McCulloch CS 410 Tonino Lamborghini KS6024 Makita UC3541A Black & Decker GKC1825L20-QW Bosch DIY Greenworks Tools Kettensäge Einhell GE-LC 18 Güde KS 402 P
  Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen Preis prüfen
ExpertenTesten TÜV-Siegel 1,09
sehr gut
1,43
sehr gut
1,85
gut
1,85
gut
2,00
gut
2,45
gut
2,46
gut
2,51
befriedigend
2,85
befriedigend
Kundenbewertungen
auf Amazon

4.4 von 5 Sternen
bei 199 Rezensionen

4 von 5 Sternen
bei 9 Rezensionen

4.3 von 5 Sternen
bei 194 Rezensionen

4.3 von 5 Sternen
bei 239 Rezensionen

3.7 von 5 Sternen
bei 79 Rezensionen

3.9 von 5 Sternen
bei 80 Rezensionen

3.9 von 5 Sternen
bei 48 Rezensionen

4.2 von 5 Sternen
bei 59 Rezensionen

3 von 5 Sternen
bei 51 Rezensionen
Marke Dolmar McCulloch Tonino Lamborghini Makita Black & Decker Bosch Greenworks Tools Einhell Güde
Typ

Benzin-Ket­ten­säge

Benzin-Ket­ten­säge

Elektro-Ket­ten­säge

Elektro-Ket­ten­säge

Akku-Kettensäge

Elektor-Kettensäge

Elektro-Ket­ten­säge

Akku-Kettensäge

Elektro-Ket­ten­säge

Gewicht

4,1 kg

4,7 kg

4,72 kg

4,7 kg

3,1 kg

4 kg

2,6 kg

2,9 kg

4,7 kg

Leistung

1350 Watt

2000 Watt

2400 Watt

1800 Watt

1600 Watt

1800 Watt

1800 Watt

1800 Watt

2200 Watt

Schwertlänge

40 cm

33-45 cm

40 cm

35 cm

25 cm

35 cm

30 cm

23 cm

40 cm

Kettengeschwindigkeit

18 m/s

23 m/s

12 m/s

870 m/s

3,5 m/s

9 m/s

18 m/s

4.3 m/s

14 m/s

Lautstärke

111.5 dB

116 dB

101 dB

101.3 dB

94 dB

95 dB

97 dB

94 dB

109 dB

Sicherheitsbremse

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

Garantie

2 Jahre

2 Jahre

3 Jahre

2 Jahre

2 Jahre

3 Jahre

7 Jahre

3 Jahre

5 Jahre

Besonderheiten
  • EasyStart
  • Touch&Stop Einhebelbedienung
  • Kraftstoffpumpe
  • große Einfüllöffnungen
  • sch­neller Aufbau
  • OxyPower
  • Kraftstoffpumpe
  • Dekompressionsventil
  • Soft Start
  • Werkzeuglose Kettenspannung
  • Aluminiumverstärktes Profigetriebe
  • mit Origon Kette
  • werkzeuglose Kettenschnellspannung
  • gutes Hand­ling
  • Garantie
  • mit optimaler Handlichkeit
  • mit hoher Wartungsfreundlichkeit
  • merkzeuglose Kettenschnellspannung
  • verbesserte Ölpumpe
  • gutes Hand­ling
  • stark und sicher
  • leicht und laufruhig
  • kabellos
  • werkzeuglose Kettenspannung
  • Vibrationsärmer
  • Rückschlagbremse
  • SDS-System
  • Auslaufbremse
  • Bosch-Spannsystem
  • Sicheheit
  • kraftvolle Leistung
  • ohne Lärm
  • Gestank
  • Vibrationen und Verschmutzung
  • Kabellos
  • Power X-Change
  • automatische Kettenschmierung
  • werkeuglose Kettenspannung
  • Rückschlagschutz
  • sofort-Kettenbremse
  • konfortable und sichere Handhabung
  • Kettenspannung ohne Werkzeug
  • kompakt und kraftvoll
  • Oregon Kette
  • Qualität
Preis-Leistungsverhältnis
Benutzerfreundlichkeit
Komfort
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Was ist eigentlich eine Kettensäge?

Eine Kettensäge, in der Umgangssprache oft auch als Motorsäge bezeichnet, ist ein Schneidgerät mit einer scharfen Kette. Angetrieben wird die Kettensäge über einen Benzin- oder Elektromotor oder aber über einen Akku.

Die Kettensäge dient vor allem der Zerkleinerung von Holz. Als Standardbauform hat sich die handgeführte Kettensäge am Markt etabliert, allerdings gibt es auch Sonderbauformen am Markt.

Sonderbauformen der Kettensäge

Neben der Standardbauform gibt es auch Sonderbauformen am Markt. Dazu gehören:

  • die BetonkettensägeMcCulloch-CS-410-hb Kettensäge im Test
  • die Bergbaukettensäge
  • die Abbundkettensäge
  • die Zweimann-Motorsäge
  • die Bügelkettensäge
  • der Hochentaster
  • die Rettungssäge
  • die Top-Handle-Motorsäge
  • Hot Saws

Betonkettensägen

Betonkettensägen werden in der Regel hydraulisch betrieben und sind wassergekühlt. Sie dienen dem erschütterungsfreien Durchtrennen von Betontrümmern (z. B. nach einem Erdbeben). Auch auf dem Bau, in der Bildhauerei und in der Restauration kommt diese Form der Kettensäge zum Einsatz. Sie verfügt in der Regel über eine Kette mit Diamanten.

Bergbaukettensägen

Bergbaukettensägen werden aufgrund der Explosionsgefahr mit Pressluft betrieben und kommen auch auf Schiffen zum Einsatz.

Abbundkettensägen

Die Abbundkettensäge ist eine Kettensäge mit Auflage, die es ermöglicht, beim Abbund Zimmermannsarbeiten präzise auszuführen. Ausgestattet ist sie meist mit speziellen Ketten, die hochwertige Schnittflächen erzeugen.

Zweimann-Motorsäge

Der Name verrät es bereits: Neben dem Sägeführer wird für die Zweimann-Motorsäge noch eine Hilfskraft für das Ende der Sägeschiene benötigt. Es handelt sich bei dieser Bauform um den so genannten Urvater der heute erhältlichen Kettensägen.

Das hohe Gewicht und auch die Größe (Schiene mit einer Länge von bis zu zwei Metern) bedingten eine Bedienung durch zwei Personen. Noch heute werden derartige Sägen in den Urwaldregionen von Südamerika und Afrika verwendet. In Europa sind sie mittlerweile zu historischen Sammelobjekten geworden.

Bügelkettensägen

Bei einer Bügelkettensäge wird die Kette in einem Bügel über den Stamm geführt. Verwendung findet sie als Elektrosäge in Sägewerken oder als Benzinsäge im Wald.

Hochentaster

Der Hochentaster ist eine kleine Motorsäge, die mit einem langen teleskopierbaren Stiel ausgestattet ist und zum Abtrennen von hoch gelegenen Ästen verwendet wird.

Rettungssägen

Rettungssägen sind speziell ausgestattete Sägen für Feuerwehr sowie THW. Sie verfügen über eine verstärkte Panzerkette sowie einen verstellbaren Tiefenanschlag. Die verstärkte Kette ermöglicht auch ein Zertrennen von Metallen.

Top-Handle-Motorsägen

Top-Handle-Motorsägen, früher auch als Einhandmotorsägen bezeichnet, sind vergleichsweise kleine Spezialmotorsägen, bei denen der sonst hinten angeordnete Gasgriff auf der Säge oben angebracht ist. Dadurch wird eine kompaktere Bauform erzielt. Gemäß den Unfallverhütungsvorschriften ist die Bedienung mit einer Hand verboten, auch wenn sie durchaus möglich wäre.

Dies liegt daran, dass im Ernstfall die Sicherheitsvorrichtungen der Kettensäge nicht mehr ansprechen. Unter beengten Bedingungen (z. B. Gerüste, Arbeitskörbe) leisten Top-Handle-Motorsägen durchaus gute Dienste.

Ein Einhand-Betrieb ist nur in Sonderfällen im Rahmen der Baumpflege erlaubt. Baumkletterer müssen hierfür eine Sonderausbildung absolviert haben. Mit einer Top-Handle-Säge darf am Boden nur mit zwei Händen gearbeitet werden.

Hot Saws

Bei Hot Saws handelt es sich um spezielle Motorkettensägen, die in Wettbewerben zum Einsatz kommen (z. B. Stihl Timbersports).

Wie ist die Kettensäge aufgebaut?

Die Kettensäge ist eine Einheit aus Sägeblatt, Motor und Haltevorrichtung. Vom Aufbau her sind Benzin-, Elektro- und Akkukettensägen gleich. Der Benzin- oder Elektromotor oder auch der Akku befinden sich im Inneren des Gehäuses. Mit Hilfe eines integrierten Starters (in der Regel ein Seilzugstarter) wird der Motor angelassen. Am Gehäuse selbst befinden sich auch die Griffe, über welche die Kettensäge in ihrer Bewegung kontrolliert wird.

An der vorderen Gehäuseseite befindet sich das Sägeblatt (auch als Schiene oder Schwert bezeichnet), an dessen Kanten umlaufend eine Nut eingearbeitet ist, auf welcher die Sägekette verläuft. Der so genannte Umlenkstern befindet sich in der vorderen Spitze der Kette.

0Black-Decker-18V Kettensäge Aufbau im TestAn der äußeren Seite der Sägekette befinden sich Sägezähne mit sehr scharfen Kanten. Angetrieben wird die Kette über eine Fliehkraftkupplung am hinteren Schienenende.

Sägeketten sind in verschiedener Teilung und Schneidgeometrie erhältlich, die sich auf die jeweilige Schnittleistung und Schnittqualität ausrichten.

Auch für unterschiedliche Materialien gibt es Kettensägen, so dass sogar Metalle und Gasbetonsteine gesägt werden können. Für derartige Kettensägemodelle ist aber auch eine entsprechende Motorleistung notwendig.

Je nach Modell sorgen bestimmte technische Konstruktionen dafür, dass ein einfaches Starten der Motorsäge – vor allem auch nach einer langen Standzeit – möglich wird.

Hierzu gehören unter anderem:

  • ISI-Start bzw. ElastoStart (Stihl) – Im Anwerfgriff (Stihl) bzw. in der Wickelspule des Reversierstarters (Echo) befindet sich ein Gummielement bzw. eine Feder zur Dämpfung von Kraftspitzen im Anwerfseil.
  • Dolmar-Benzin-Motorsaege Kettensäge im TestPrimer – Der Primer ist ein Ball aus Kunststoff, durch dessen Hilfe in den Vergaser manuell Kraftstoff gepumpt werden kann.
  • One-Push-Start – Das Starten der Motorsäge wird ermöglicht, in dem eine Feder über den normalen Reversierstart vorgespannt und per Knopfdruck ausgelöst wird.
  • ZIP-Leichtstartsystem – Beim Anlassen kann durch Drücken eines Dekompresisonsventils ein Tel des verdichteten Gemischs aus dem Zylinder entweichen, die Zugkraft am Anwerfseil wird dadurch verringert.
  • Startautomatik (Stihl) – Der Hersteller Stihl führte eine Zeit lang eine Kettensäge in seinem Angebot, die über eine automatisch geregelte Starterklappe verfügte. Bedingt durch fehlende Marktakzeptanz und komplexen Aufbau wurde das Produkt jedoch wieder aus dem Handel genommen.

Wie funktioniert eine Kettensäge?

Wie unser Kettensägen-Test aus 2018 gezeigt hat, gibt es am Markt Kettensägen mit Benzin- oder Elektromotor sowie mit Akku. Während Modelle mit Elektromotor und Akku ein geringeres Gewicht aufweisen sowie klein und handlich sind, ist die Leistung bei Modellen mit Benzinmotor deutlich besser.

Doch ganz gleich, ob Benzin- oder Elektromotor oder Akku: Das Funktionsprinzip jeder Kettensäge ist gleich.

Nach dem Starten der Säge über einen Seilzugstarter läuft die Kette um die Schiene herum, wodurch die Schnitte erfolgen. Die Spannung der Kette kann individuell eingestellt werden. Der Umlenkstern am vorderen Schwertende sorgt dafür, dass die Reibung geringer wird.

Durch die Fliehkraftkupplung setzt sich die Kette der Säge erst bei einer höheren Drehzahl in Bewegung, während sie im Leerlauf still steht. Die auf der Sägekette außen befindlichen Metallzähne schneiden das Holz abwechselnd waage- und senkrecht, wodurch der Kraftaufwand beim Sägevorgang deutlich geringer wird.

Vorteile der verschiedenen Kettensägenmodelle

Je nach Antriebsart haben Kettensägen unterschiedliche Vorteile.Vorteile der Benzin Kettensäge von FUXTEC im Test

Vorteile einer Kettensäge mit Benzinmotor

  • sehr gute Leistung
  • lange Betriebszeit
  • geeignet für das Sägen von Holz mit großem Durchmesser
  • nicht ortsgebunden

Vorteile einer Kettensäge mit Elektromotor

  • geringes Gewicht
  • handlich und klein
  • umweltfreundlich
  • kontinuierliches Arbeiten möglich

Vorteile einer Kettensäge mit Akku

  • leise
  • klein und handlich
  • ermöglicht flexibles Arbeiten
  • umweltfreundlich

Anwendungsbereiche der Kettensäge

Die Einsatzgebiete von Kettensägen sind sehr vielfältig.

Sie finden Anwendung:

  • in der Forstwirtschaft sowie Baumpflege
  • im Privatbereich (z. B. Schneiden von Kaminholz)
  • bei Bauarbeiten
  • bei technischen Hilfeleistungen
  • im Kunstbereich
  • bei Wettbewerben

Kettensägen in der Forstwirtschaft und Baumpflege

Kettensägen finden in der Forstwirtschaft Anwendung beim Fällen und Entasten von Bäumen. Zunächst wird hierzu ein Fallkerb beschnitten, um die Fallrichtung des Baums zu bestimmen.

Auf der gegenüberliegenden Seite wird ein Fällschnitt gesetzt. In diesem wird dann ein Keil angesetzt, um den Baum zu fällen. In der Baumpflege wird die Kettensäge für den Astabwurf und das Kappen eingesetzt.

Kettensägen im Privatbereich

Im Privatbereich werden Kettensägen vor allem für das Kürzen von Brenn- und Kaminholz eingesetzt.

Kettensägen für Bauarbeiten

Vor allem in der Zimmereibranche werden Kettensägen als Abbundsäge verwendet.

Kettensägen bei technischen Hilfeleistungen

Feuerwehren oder auch das Technische Hilfswerk (THW) verwenden Kettensägen bei technischen Hilfeleistungen.

Kettensägen im Kunstbereich

Kettensägen sind vor allem bei Holz- und Eisbildhauern ein sehr beliebtes Werkzeug für die Fertigung von Skulpturen.

Kettensägen bei Wettbewerben

Jedes Jahr werden forstliche Wettbewerbe durchgeführt, bei denen Athleten aus der ganzen Welt antreten und das Ablängen sowie Fällen von Bäumen mit Kettensäge und Axt simulieren. Bekannt sind hier unter anderem die Stihl Timbersports.

Arten von Kettensägen

Bei Kettensägen erfolgt eine Unterteilung nach der Antriebskraft in:

  • Kettensägen mit Benzinmotor
  • Kettensägen mit Elektromotor
  • Kettensägen mit Akku

Kettensägen mit Benzinmotor

Kettensägen mit Benzinmotor verfügen in der Regel über einen Zwei-Takt-Motor und werden mit einem Benzin-Öl-Gemisch betrieben. Dabei dient das Öl auch der Schmierung des Motors, wodurch er vor Korrosion geschützt wird. Bei der Herstellung des Gemischs sollten die Angaben des Herstellers beachtet werden.

Benzinkettensägen verfügen über eine hohe Leistung bei gleichzeitig geringem Verbrauch. Durch den Benzintank wird das Gerät zwar etwas schwerer, allerdings ist die Kettensäge mit Benzinmotor sehr flexibel einsetzbar. Es wird keinerlei Stromquelle benötigt, um den Motor zu starten. Deshalb wird die Benzinkettensäge bevorzugt in Wäldern eingesetzt.

Kettensägen mit Elektromotor

Kettensägen mit Elektromotor benötigen den Zugang zu einer Steckdose, da sie über ein Kabel betrieben werden. Um den Stromkreis automatisch zu trennen, muss eine Kettensäge mit Elektromotor an eine FI-Steckdose (Fehlerstromschutzschalter) angeschlossen werden.

Auch mit einer elektrischen Kettensäge können sehr gute Leistungen erzielt werden, die Leistung ist hier aber in Watt angegeben, am Markt gibt es Geräte von 1.000 bis 1.800 Watt. Aber auch Geräte mit einer höheren Leistung sind erhältlich und werden vor allem im professionellen Bereich eingesetzt. Sie sind deutlich leichter als Benzinkettensägen.

Kettensägen mit Akku

Die Kettensäge mit Akku ist eine elektrische Kettensäge, die jedoch ohne Kabel arbeitet. Um den Motor zu starten, wird ein geladener Akku benötigt. Laufzeitbedingt kann eine Kettensäge mit Akku oft nur für leichte Arbeiten genutzt werden. Ansonsten sind Aufbau und Funktionsweise wie bei Kettensäge mit Benzin- oder Elektromotor.

Kettensägen mit Akku sind in ihrer Bewegungsfreiheit mit einer Benzinkettensäge vergleichbar und damit auch im Wald einsetzbar. Sie hat dabei ebenso wie eine elektrische Kettensäge ein geringes Gewicht und ist zudem umweltfreundlich.

So haben wir die verschiedenen Modelle getestet

In unserem Kettensägen-Test haben wir verschiedene Merkmale genauer unter die Lupe genommen. Unsere Kettensägen-Testsieger haben wir auf Herz und Nieren geprüft. Entscheidend waren für uns:

  • Leistungsstärke
  • SchwertlängeBlack-Decker-18V im Kettensägen Test
  • Reichweite
  • Design und Aussehen
  • Garantie und Serviceleistungen des Herstellers
  • Lärm- und Abgasentwicklung
  • Sicherheit

Leistungsstärke der Kettensäge

Am Markt gibt es für jede Antriebsart Modelle mit unterschiedlicher Leistungsstärke. Deutlich leistungsfähiger sind in ihrer Endleistung natürlich Kettensägen mit einem Benzinmotor. Gerade bei intensiveren Arbeiten erschwert die geringere Leistungsstärke von elektrischen oder mit Akku betriebenen Kettensägen die Schnittleistung.

Schwertlänge der Kettensäge

Je nach Modell finden sich am Markt Kettensägen mit Schwertlängen zwischen 30 und 75 cm. Verwechselt werden darf die Länge des Schwerts dabei nicht mit der Schnittlänge. Das Schwert selbst steht noch ein Stück im Motorraum.

Für die Schnittlänge sollten deshalb etwa fünf bis sieben Zentimeter von der Länge des Schwerts abgezogen werden. Die Schwertlänge sollte grundsätzlich nach den individuellen Bedürfnissen und dem Einsatzbereich gewählt werden.

Reichweite

In unserem Test haben wir uns auch die Reichweite genauer angeschaut. Aufgrund des Benzinmotors ist diese bei Benzinkettensägen natürlich unbegrenzt. Die Elektrosäge ist hingegen von einem Stromnetz abhängig, weshalb Arbeiten im Wald damit nicht möglich sind. Kettensägen mit Akku haben aktuell meist eine Laufzeit von etwa 20 bis 30 Minuten, längere Arbeiten sind deshalb nicht möglich.

Design und Aussehen

Natürlich sollte eine Kettensäge auch rein optisch etwas hermachen und nach einem hochwertigen Gerät aussehen. Auf die Verarbeitung und das Material sollte dabei besonders geachtet werden. Eine ergonomische Kettensäge trägt zu einer bequemen Haltung und Ausdauer bei der Arbeit bei. Auch der Komfort und die Handhabung sind entscheidend.

Garantie- und Serviceleistungen des Herstellers

Beim Kauf spielen auch die Garantiebedingungen und Serviceleistungen des Herstellers eine wichtige Rolle. So gewähren einige Hersteller auf den Motor eine Garantie besondere Serviceleistungen wie Kunden- und Reparaturdienst, der auch an Sonn- und Feiertagen angeboten wird.

Lärm- und Abgasentwicklung

Zwischen Kettensägen mit Benzinmotor und elektrischen oder auch mit Akku betriebenen Kettensägen gibt es bei der Lärm- und Abgasentwicklung deutliche Unterschiede. Geräte mit Elektromotor oder Akku sind nicht nur wesentlich leiser, sondern entwickeln keinerlei Abgase und sind somit auch umweltfreundlich.

Sicherheit

Von großer Bedeutung ist beim Kauf einer Kettensäge vor allem der Sicherheitsaspekt. So sollte eine Säge unbedingt mit bestimmten Sicherheitsoptionen ausgestattet sein, um Verletzungen beim Benutzer zu vermeiden. Eine Rückschlagbremse, eine automatische Kettenbremse sowie Baumkrallen sind mittlerweile nicht nur ein Muss, sondern gehören zur in der Regel zur Standardausstattung.

Worauf muss beim Kauf einer Kettensäge geachtet werden?

Kauf einer Benzin Kettensäge von Dolmar - AusstattungsmerkmaleAufgrund der mittlerweile großen Auswahl an Kettensägen gibt es natürlich auch zum Teil deutliche Unterschiede bei der Qualität. Entscheidend für den Kauf ist der Zweck, den die Kettensäge erfüllen soll.

Grundsätzlich sollten Käufer auf einige Ausstattungsmerkmale achten. Diese sollten vor allem die Sicherheit betreffen.

Die Finger sollten Käufer am besten von Geräten lassen, die über keine Rückschlagbremse und über keine automatische Kettenbremse verfügen.

Um Durchblutungsstörungen zu vermeiden, ist zudem eine Vibrationsdämpfung sinnvoll. Auf ergonomische Griffe für einen sicheren Halt der Kettensäge sollten Käufer ebenfalls Wert legen.

Führende Hersteller für Kettensägen

Am Markt haben sich verschiedene Hersteller für Kettensägen etabliert. Diese sind:

  • Robert Bosch
  • Dolmar
  • Echo
  • Einhell
  • Husqvarna
  • McCulloch
  • Oregon
  • Solo
  • Stihl
  • Gardena
  • Makita
  • Tonino Lamborghini

Im Jahr 1886 gründete Robert Bosch das erfolgreiche Unternehmen mit den Spezialgebieten Elektrotechnik und Feinmechanik in Stuttgart. Die Produkte machten Bosch erfolgreich und auch zum Marktführer für die Zulieferung von Teilen an Automobilhersteller. Dabei spezialisierte sich Bosch auf die Motorentechnik, welche bis ins kleinste Detail erforscht wurde. Auch in der industriellen Sicherheitstechnik, im Bereich der Haushaltsgeräte und im Bereich Elektrowerkzeuge konnte sich Bosch etablieren.

Allein in Deutschland befinden sich 80 der insgesamt 260 Standorte von Bosch, welche weltweit verteilt sind. Durch die gemeinnützige „Robert-Bosch-Stiftung GmbH“ wird sehr viel in Weiterentwicklung, in Bildung und Forschung sowie in Kultur, humanitäre Hilfe und Völkerverständigung investiert.

Bosch-Werkzeuge gelten als hochwertig und sind immer auf dem neuesten Stand der Technik. Schon Robert Bosch legte großen Wert auf qualitativ hochwertige Produkte.

Natürlich gibt es von Bosch auch Kettensägen – und zwar für jede Anforderung. So gibt es Modelle mit Leistungsstärken bis 1.900 Watt, aber auch leistungsärmere Geräte. Die lange Lebensdauer der Kettensägen und Geräte von Bosch ist ein besonderer Faktor, schon bei kleinen Geräten erkennen Käufer die robuste Bauweise. Sämtliche Kettensägen von Bosch verfügen über Rückschlagbremse, Einschaltsperre sowie Vibrationsschutz. Zur Erleichterung der Arbeit sind in der Regel auch weitere positive Eigenschaften verbaut.

Bereits seit 1927 besteht das Unternehmen Dolmar, welches damit als ältester Hersteller für Benzinkettensägen gilt. Fern von allen Stromnetzen, auf einem Berg in Thüringen, präsentierte Dolmar seine erste Kettensäge und bewies damit, dass mit Benzinkettensägen gute Leistungen erzielt werden können. So wurde dieses Modell zum Verkaufsschlager. Mittlerweile ist es jedoch mit einem Gewicht von 58 kg nicht mehr mit heutigen Kettensägen vergleichbar. Erst 1953 wurde eine Kettensäge mit einem Gewicht von 15 g entwickelt, welche auch nur von einer Person bedient werden konnte. In der heutigen Zeit wiegt eine Kettensäge allerdings nur noch zwischen fünf und acht Kilogramm.

1991 erfolgte die Fusion mit dem Hersteller Makita aus Japan, weshalb einige Geräte von Dolmar und Makita in ihrer Bauweise keinerlei Unterschiede aufweisen. Für den Gebrauch im Privatbereich stehen Geräte mit weniger Leistung zur Auswahl, Profis finden bei Dolmar aber auch Kettensägen mit einer Leistung von 1.800 Watt. Dolmar bietet sowohl benzinbetriebene als auch elektrische Kettensägen mit einfacher Handhabung und vielen Sicherheitsaspekten sowie Happy-Start-Knopf für einen geringeren Kraftaufwand beim Starten des Geräts. Für jede Anwendung findet sich im Sortiment die passende Kettensäge, das stärkste Modell verfügt über eine Schwertlänge von 74 cm und 4,9 Kilowatt Leistung.

Mehr als 500 Händler führen aktuelle die hochwertigen Geräte von Echo. Das Angebot des Unternehmens umfasst alle möglichen Geräte, die im Garten benötigt werden. Vom Vertikutierer bis hin zu Laubentsorgungsgeräten gibt es jedes Gerät im Sortiment. Natürlich auch Kettensägen. Echo gehört dabei zu den Herstellern von leisten Kettensägen mit Vibrationsdämpfung und guter Sicherheitstechnik. Unter den Kettensägen befinden sich verschiedenste Modelle für jede Anforderung – kleine leistungsbeschränkte Modelle stehen ebenso zur Auswahl wie mittlere Kompaktsägen und leistungsstarke und extrem belastbare Starkholzsägen für Profis.

Profis, Heimwerker und sogar Hausfrauen – jeder kennt die Firma Einhell, die im Jahr 1964 in Landau (an der Isar) von Josef Thannhuber gegründet wurde. Die ersten Produkte im Sortiment gehörten der elektrischen Schalttechnik an. Dank der qualitativ hochwertigen Produkte konnte sich das Unternehmen schnell einen Namen am Markt machen und ging in den 80er Jahren sogar an die Börse. Mittlerweile ist Einhell in deutschen Baumärkten und Fachgeschäften zu einer bedeutenden Marke geworden – und zwar europaweit.

Natürlich bleibt Einhell seinem Grundsatz, qualitativ hochwertige Produkte zu fertigen, auch bei Kettensägen treu. Einhell bietet Sägen mit Leistungen zwischen 1,8 und 2,2 Kilowatt pro Stunde und besticht dabei durch eine geringe Lautstärke. Egal ob Profi oder Heimwerker – Einhell gilt als die Marke schlechthin.

Das Unternehmen Husqvarna stammt aus Schweden. Neben Nähmaschinen, Jagdwaffen und Motorrädern führt Husqvarna seit 1959 auch Kettensägen im Sortiment.

Die erste von Husqvarna am Markt eingeführte Kettensäge überzeugte vor allem mit einem sehr geringen Gewicht. Sie ermöglichte neben dem Fällen von Bäumen auch deren Entasten, allerdings führte sie aufgrund starker Vibrationen beim Anwender zu Störungen bei der Durchblutung. Doch an diesem Problem arbeitete Husqvarna recht schnell und brachte im Jahr 1969 eine Kettensäge mit Vibrationsdämpfung auf den Markt. Weitere Entwicklungen wie die Kettenbremse folgten. Inzwischen sind Kettensägen von Husqvarna sehr leise und verfügen über viele Sicherheitsausstattungen, die bei anderen Herstellern oft extra bezahlt werden müssen.

Im Jahr 1946 wurde von Bob McCulloch das gleichnamige Unternehmen McCulloch gegründet, welches für Qualität und Professionalität im Bereich Kettensägen steht. Die erste von McCulloch auf den Markt gebrachte Kettensäge mit Benzinmotor aus dem Jahr 1946 wog nur 22 kg und ließ damit die deutlich schwereren Modelle anderer Hersteller im Schatten stehen. Auch die Leistungsstärke von 5 PS lies die Konkurrenz alt aussehen. Für das Unternehmen hieß das jedoch nicht, sich auf seinem Erfolg auszuruhen – Neuerungen und geniale Erfindungen wurden in den Geräten verbaut. So produzierte McCulloch die erste Motorsäge mit ausgewuchteter Kurbelwelle, auch die erste elektronische Zündung stammt von McCulloch.

Die Kettensägen von McCulloch bestechen durch Einfachheit, überdurchschnittlichen Halt und umfangreiches Zubehör. Von leistungsstärkeren bis schwächeren Modellen ist im Sortiment von McCulloch für jeden Anspruch etwas zu finden.

Seit 1947 stellt der amerikanische Hersteller Oregon Kettensägen und Sägeketten her. Aktuell befinden sich zehn Kettensägen im Sortiment von Oregon, die Sägeketten werden bei etwa 50 Prozent anderer Hersteller von Kettensägen verbaut. Oregon steht für höchste Qualität und eine hervorragende Schneidleistung sowie schmale Schneidkerben.

Alle zehn Modelle von Oregon eignen sich für den täglichen Gebrauch. Zur Auswahl stehen dabei leistungsstarke und auch schwächere Modelle, für jeden Anspruch findet sich in der Produktpalette etwas. Oregon setzt auf ständige Entwicklung, wenn es um die Funktion der Kettensägen geht.

Der deutsche Hersteller Solo aus Sindelfingen produziert seit dem Jahr 1948 Kettensägen für jeden Anspruch. Von leistungsstarken Benzin- und Elektrokettensägen bis hin zu sparsamen Akkumodellen finden Kunden für ihre individuellen Bedürfnisse das passende Gerät bei Solo. Das Unternehmen kann dabei mit tollen Funktionen wie dem Sofort-Start-System, Vibrationsdämpfung und automatischer Kettenabschaltung glänzen. Alle Modelle sind mit 4,2 bis 5,3 kg recht leicht und eignen sich sowohl für den Hobbygebrauch als auch für Profis.

Gegründet im Jahr 1926, gehört Stihl zu den ältesten Herstellern von Kettensägen. Das Unternehmen beschäftigt inzwischen weltweit 9.800 Mitarbeiter und ist bekannt für die Zuverlässigkeit, Technik und Leistung sowie Ergometrie seiner hochwertigen Geräte. Sowohl Profis als auch Hobbygärtner werden bei Stihl fündig. Erhältlich sind Modelle mit einer Leistung von 6,5 Kilowatt pro Stunde und bis zu 75 cm Schwertlänge, aber auch leistungsschwächere Geräte mit geringeren Schwerlängen.

Stihl ist als Hersteller nicht nur unschlagbar, wenn es um qualitativ hochwertige Produkte geht. Auch der Kundenservice ist sehr gut, eine telefonische Kundenhotline steht bei sämtlichen Fragen und Problemen zur Verfügung und bei Fachhändlern ist fast jedes Ersatzteil für Stihl-Geräte zu finden.

Gardena ist ein Unternehmen aus Ulm, welches im Jahr 1961 gegründet wurde und ist seit dem Jahr 2007 ein Tochterunternehmen der schwedischen Husqvarna-Gruppe ist. Das Unternehmen konnte nach der Einführung des mittlerweile sehr erfolgreichen GARDENA Systems im Jahr 1968 auf der Erfolgsleiter schnell nach oben steigen. In seinem Programm führt das eigentlich für Gartengeräte bekannte Unternehmen auch Kettensägen mit Elektromotor.

Gardena gehört inzwischen auf der ganzen Welt zu den bevorzugten Gartenmarken, die dem passionierten Gärtner bei der Pflege seines Gartens helfen. Die Marke steht in ganz Europa für hochwertige Produkte und ist weltweit in über 80 Ländern vertreten.

Makita ist ein Weltkonzern aus Japan, der in Deutschland einen eigenen Vertriebssitz hat. Das im Jahr 1915 gegründete Unternehmen führt in seinem Sortiment mehr als 1.000 Maschinen und entsprechendes Zubehör. Weltweit beschäftigt das Unternehmen etwa 14.800 Mitarbeiter und gehört zu den Marktführern für handgeführte Elektrowerkzeuge.

In insgesamt zehn Produktionsstätten in Japan, China, USA, Deutschland, Großbritannien, Rumänien, Thailand und Brasilien) produziert Makita seine Werkzeuge. In Deutschland ist Makita seit dem Jahr 1977 vertreten und verkauft hier mittlerweile etwa 700 Produkte aus dem Gesamtsortiment.

Das Label Tonino Lamborghini wurde im Jahr 1981 in Italien gegründet und steht nicht nur für Parfum und Uhren. Tonino Lamborghini gilt als Lifestyle-Erlebnismarke, welche eine Reihe luxuriöser Designprodukte entwickelt hat. Auch hochwertige Gartengeräte und somit Kettensägen gehören zum Portfolio des italienischen Unternehmens.

 

Internet oder Fachhandel – Wo sollte eine Kettensäge gekauft werden?

Kettensägen gibt es im Fachhandel, in Baumärkten und gelegentlich auch in der Werbung eines Lebensmittel-Discounters zu sehr günstigen Preisen. Gerade im Fachhandel und auch im Baumarkt erhält der Kunde auf jeden Fall eine Beratung, die Geräte sind allerdings meist auch etwas preisintensiver und es gibt weniger Auswahl.

Auch im Internet werden Kettensägen angeboten und sind hier in der Regel etwas günstiger, da verteuernde Transportwege wegfallen.

Für eine Bestellung im Internet sprechen viele Gründe:

Tonino Lamborghini Elektro Kettensäge online Bestellung im Test

  • größere Auswahl
  • als im Fachhandel oder Baumarkt
  • zahlreiche Testberichte im Internet zu fast allen erhältlichen Produkten (auch Erfahrungsberichte von Nutzern)
  • günstige Preise (Preisvorteil im Internet zwischen 30 und 70 Prozent)
  • gleiche Service- und Garantieleistungen wie im Fachhandel

Geschichte der Kettensäge

Die Geschichte der Kettensäge geht bereits auf das Jahr 1830 zurück, als der Arzt Bernhard Heine aus Würzburg eine handbetriebene Sägekette zum Zerschneiden von Knochen verwendete. Die bis etwa 1900 angewandte reine Handarbeit wurde dann mit den ersten Sägemaschinen abgelöst.

18 Volt Kettensäge von Black Decker im Test VergleichEtwa in den 1920er Jahren kam es zur Entwicklung der ersten Zwei-Mann-Maschinen. Diese waren jedoch zentnerschwer und ließen sich aufwändig bedienen. Benutzt wurden sie vor allem zum Schneiden der Stämme von bereits gefällten Bäumen. Obwohl diese Geräte sehr schwer waren, erleichterten sie die Arbeit der Waldarbeiter erheblich.

Die Holzfällmaschine „Sector“ war in der Forstwirtschaft die erste erprobte und auch verwendete Motorsäge, die mit Benzin betrieben wurde. Erst im Jahr 1927 ging die erste Kettensäge in Produktion. Emil Lerp, Unternehmensgründer von Domar und Ingenieur, präsentierte auf dem Berg Dolmar eine für damalige Verhältnisse leichte Kettensäge, die „nur“ 58 kg wog und benzinbetrieben war.

Sie musste jedoch aufgrund ihres Gewichts von zwei Personen bedient werden und konnte nur für senkrechte Schnitte verwendet werden. Dennoch ging die Maschine mit dem Namen „Typ A“ in Serie. Im Jahr 1926 baute Stihl die erste elektrische Motorsäge, die auf Ablängplätzen eingesetzt wurde.

Im weiteren Verlauf der Jahre wurden Motorsägen entwickelt, welche über eine um 90 Grad schwenkbare Schiene verfügten. So ließ sich nicht nur liegendes Holz ablängen (senkrechte Schnitte), sondern auch Bäume konnte im waagerechten Schnitt gefällt werden. Ab 1952 wurde die Ein-Mann-Benzin-Motorsäge DOLMAR CP produziert, welche über eine solche schwenkbare Schiene verfügte. Zum Einsparen der mechanisch aufwändigen Schwenkvorrichtung der Schiene wurden später auch Motorsägen gebaut, die über einen um 90 Grad schwenkbaren Vergaser verfügten (z. B. die „Faun“ von WERUS in der DDR).

Erst gegen Ende der 1950er Jahre konnten jedoch auch Kettensägen produziert werden, welche für einen absolut lageunabhängigen Betrieb geeignet waren und von nur einem Mann bedient werden konnten. Möglich wurde das durch den für den Flugzeugbau entwickelten Membranvergaser.

Die DOLMAR CF (1957), die REX von Solo (1958) und die CONTRA von Stihl (1959) waren erste Modelle dieser Art, die in Europa gebaut wurden. Dank der Ein-Mann-Motorsäge wurde die Produktivität bei der Holzernte deutlich gesteigert. Mittlerweile kommen immer mehr neuartige Technologien bei der Produktion von Kettensägen zum Einsatz.

Zahlen, Daten und Fakten zur Kettensäge

Schon etwa 5.000 v. Chr. nutzten die alten Germanen Sägen. Hier wurden in Feuersteine kleine Kerben geschlagen, mit dem Werkzeug wurde dann versucht zu sägen. Die so entstandenen Zähne in Form eines Halbmondes waren sehr scharf und so gelang das Sägen auch. Inwieweit damit jedoch auch Holz bearbeitet wurde, können Forscher noch nicht beurteilen.

Als später das Metall entdeckt wurde, erfolgte die Weiterentwicklung der Säge. Hergestellt wurden Sägen jetzt aus Bronze. Und nicht nur zur Bearbeitung von Holz wurden sie eingesetzt. Auch Gegner konnten damit gut vertrieben werden, weshalb die Sägen auch als Waffe Einsatz fanden.

Zahlen, Daten und Fakten zur Kettensäge von Greenworks Tools 20117Etwa 750 v. Chr. wurde dann Eisen als Material zur Herstellung von Sägen verwendet. Zum Einsatz kam die Säge zu dieser Zeit vor allem bei Handwerkern sowie bei Ärzten und Medizinern. Bis etwa zum 8. Jahrhundert kann die Geschichte der Säge dann nicht mehr richtig nachvollzogen werden, erst danach gibt es wieder einige Belege für die Verwendung bei Handwerkern.

Wofür die Säge aber genau verwendet wurde, ist auch bis in das 16. Jahrhundert hinein nicht vollständig geklärt. Es ist also bislang nicht bekannt, ob die Säge zu dieser Zeit auch bei Wald- und Fällarbeiten eingesetzt wurde.

Bis etwa zum 18. Jahrhundert befasste sich auch Leonardo da Vinci damit, Entwürfe für Sägezähne zu erstellen. Aus den Entwürfen geht hervor, dass die Sägen gleichzeitig ziehend und stoßend arbeiteten. Erst ab etwa dem 18. Jahrhundert kam es zur Herstellung der ersten Kreissäge zur Bearbeitung von Holz.

Die wichtigsten Stationen der Kettensäge

  • 1926: Erfindung der ersten elektrischen Kettensäge durch das Unternehmen Stihl
  • 1927: Erfindung der ersten benzinbetriebenen Kettensäge durch das Unternehmen Dolmar
  • 1950: Entwicklung der ersten Motorsäge, die auch im Ein-Mann-Betrieb bedient werden konnte
  • 1964: Erfindung des Antivibrationssystems zur Vibrationsdämpfung und Vermeidung von Durchblutungsstörungen beim Anwender
  • 1972: Erfindung der Kettenbremse
  • 1982: Entwicklung der automatischen Kettenbremse
  • 1989: Einbau des Katalysators in Kettensägen
  • 1991: Beginn der Verwendung einer Startautomatik

Kettensägen, die noch von zwei Männern bedient werden mussten, wogen früher etwa 60 kg. Erst viel später wurden leichtere Kettensägen mit einem Gewicht von etwa 12 kg auf den Markt gebracht. Allerdings waren auch diese für einen dauerhaften Gebrauch noch immer zu schwer.

Die Handhabung der heute erhältlichen Kettensägen ist wesentlich einfacher, da sie mit etwa vier bis fünf Kilogramm ein deutlich geringeres Gewicht aufweisen. So wird auch Hobbygärtnern die Arbeit an Holz wesentlich erleichtert.

Die Kettensäge und der Umweltschutz

Im Zusammenhang mit dem Umweltschutz spielen vor allem Benzinkettensägen eine Rolle. Viele Hersteller haben bereits auch Elektrokettensägen im Angebot, welche natürlich wesentlich umweltfreundlicher sind.

Doch gerade für Arbeiten, bei denen hohe Leistungen benötigt werden, kommt meist nur die Benzinkettensäge in Frage.

Gegenüber Vier-Takt-Motoren weisen jedoch die handelsüblichen Zwei-Takt-Motoren deutlich höhere Abgaswerte auf, denn ein erheblicher Teil des Brennstoffs wird unverbrannt wieder an die Umwelt abgegeben.

Die Belastung ist also sowohl für die Umwelt als auch für den Sägeführer sehr groß, weshalb für Kettensägen ein benzolfreier Sonderkraftstoff entwickelt wurde. Es handelt sich dabei um nachraffiniertes Alkylatbenzin, welches verglichen mit handelsüblichem Benzin 90 Prozent weniger Schadstoffe produziert. Dieser Kraftstoff ist allerdings auch wesentlich preisintensiver als Benzin.

Makita Elektro Kettensäge Betrieb im TestNoch befinden sich Kettensägen mit umweltfreundlicheren Vier-Takt-Motoren in der Entwicklung, da der Motor selbst deutlich aufwendiger gebaut ist und bei gleicher Leistungsabgabe deutlich schwerer als ein Zwei-Takt-Motor ist.

Auch das Schmiermittel (Sägekettenöl), welches beim Arbeiten meist abgeschleudert wird und somit an den Sägespänen haften bleibt, stellt eine Belastung für die Umwelt dar. Deshalb wird seit einiger Zeit so genanntes Biokettenöl (z. B. auf Basis von Rapsöl) eingesetzt oder ist sogar vorgeschrieben, da es biologisch kurzfristig abbaubar ist.

In modernen Kettensägen ist zudem eine regelbare Ölpumpe verbaut, wodurch das Schmiermittel exakt entsprechend des Bedarfs der Schienenlänge angepasst werden kann. Die Ölpumpe wird bei modernen Modellen über die Fliehkraftkupplung angetrieben, so dass unnötige Verluste sowie Verschmutzung während des Leerlaufs vermieden werden.

Fakten zum Umweltschutz

  • Der Kettensägenhersteller Dolmar arbeitet bereits an der Markteinführung eines serienreifen Vier-Takt-Motors für Kettensägen.
  • Komatsu Zenoah, ein Hersteller aus Japan, entwickelte einen Spülvorlagenmotor. Vermarktet wurde das Konzept unter dem Namen „Strato charged Engine“.
  • Fakten zum Umweltschutz der Greenworks Tools 20117 KettensägeDurch den italienischen Hersteller EMAK wurde ein Motor entwickelt, der über eine membrangesteuerte Direkteinspritzung verfügt. Am Markt ist er bereits erhältlich und gilt als einziger Motor dieser Art.
  • Der Hersteller Stihl brachte im Jahr 1988 einen Katalysator auf den Markt, welcher die Schadstoffe in den Abgasen deutlich reduziert. Dabei handelt es sich um einen Metall-Katalysator des Unternehmens Emitec, welcher mit Platin beschichtet ist. Inzwischen werden auch von vielen anderen Firmen Katalysatoren in Motorgeräten wie Laubblasgeräten verbaut. Es besteht allerdings bislang keine Pflicht für den Anwender, eine Kettensäge mit einem Katalysator zu verwenden. In der Regel handelt es sich dabei auch um eine Zusatzausstattung, die extra Kosten verursacht. Da der Katalysator allerdings auch zur Arbeitsergonomie beiträgt und die Geruchsbelästigung deutlich minimiert wird, sollten Anwender auf jeden Fall ihr Umweltbewusstsein überdenken und am besten ein Modell mit Katalysator erwerben.
  • Mit Einführung der Euro V-Stufe ab Januar 2019 ist die Einhaltung der gesetzlichen Abgasgrenzwerte auch für Geräte mit Kleinmotoren mit einer Leistungen von weniger als 19 kW vorgeschrieben. Zu diesen Geräten gehören natürlich auch Kettensägen sowie Laubbläser oder auch Rasenmäher. Wie hoch die genauen Werte sein werden, die eingehalten werden müssen, ist aber noch nicht festgelegt.

Sicherheit bei der Arbeit mit Kettensägen

Sicherheit bei der Arbeit mit Elektro Kettensägen von Tonino Lamborghini

Beim Umgang mit einer Kettensäge sollten einige Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden. Grundsätzlich sollte die Kettensäge noch vor Beginn der Arbeit auf äußere Schäden untersucht werden. Entscheidend ist das vor allem bei Kettensägen mit Elektromotor, bei denen ein defektes Kabel vor der Benutzung von einem Fachmann sachgemäß repariert werden muss.

Auch das Schnittgut muss vorher auf Fremdkörper untersucht werden. Um die Gefahr eines Rückschlags zu vermeiden, sollten Nägel und ähnliche Fremdkörper vor der Bearbeitung entfernt werden. Wichtig ist während der Arbeit außerdem ein sicherer Stand, ebenso darf die Kettensäge nicht oberhalb der Schulter benutzt werden.

Schutzmaßnahmen für die Arbeit mit der Kettensäge

Bei der Arbeit mit einer Kettensäge sollte eine gewisse Schutzausrüstung getragen werden. Diese besteht typischerweise aus folgenden Kleidungsstücken:

  • Helm
  • Sicherheitsschuhe
  • Handschuhe
  • Schnittschutzhose
  • Schutzjacke
  • Gehörschutz
In Deutschland gilt – wie auch in anderen Ländern – die so genannte PSA-Forst sowie ähnliche Vorschriften, in denen Regelungen zur persönlichen Schutzausrüstung enthalten sind.

Sicherheitsregeln bei der Bedienung einer Kettensäge

Bei der Arbeit mit einer Kettensäge sollten folgende Regeln beachtet werden:

  • Einstellen der Motorsäge
  • Anlassen der Motorsäge
  • Halten der Motorsäge
  • Benutzung der Kettenbremse
  • Vermeiden des Rückschlageffekts
  • Freihalten des Gefahrenbereichs
  • Einhalten der Arbeitshöhe

Einstellen der Motorsäge

Bevor mit der Arbeit begonnen wird, muss die Sägekette korrekt gespannt werden. Wichtig ist außerdem die korrekte Einstellung der Leerlaufdrehzahl, wodurch das Mitlaufen der Sägekette im Standgas und ein Absterben des Motors aufgrund zu geringer Drehzahl verhindert werden.

Anlassen der Motorsäge

Die Motorsäge wird auf den Boden gestellt und die Kettenbremse eingelegt. Zum Anlassen wird die Kettensäge mit der linken Hand am vorderen Griff und mit dem rechten Fuß im hinteren Handgriff fest auf den Boden gedrückt. Anschließend wird das Anwerfseil mit der rechten Hand gezogen. Für leichte Motorsägen kann auch alternativ vorgegangen werden: Hier wird die Kettenbremse eingelegt und die Säge zwischen Knie oder Oberschenkel fest eingeklemmt. Mit der linken Hand wird dann das Griffrohr festgehalten und das Anwerfseil mit der rechten Hand gezogen.

Halten der Motorsäge

Beim Arbeiten muss die Kettensäge stets mit beiden Händen geführt werden. Dabei umgreift die linke Hand den vorderen Griff. Alle am Markt erhältlichen Motorsägen sind für Rechtshänder ausgelegt, Modelle für Linkshänder gibt es leider nicht.

Benutzung der Kettenbremse

Die Kettenbremse muss nach jedem Schnitt eingelegt werden, was nach einem senkrechten Schnitt mit einer kurzen Vorwärtsdrehung des linken Handgelenks erreicht werden kann. Die Stellung zum nächsten Schnitt wird erst im Anschluss gewechselt. Um die Kettenbremse zu lösen, wird nun das Schwert auf den Stamm gelegt und der Bremshebel mit der linken Hand zum Griffrohr gezogen. So lassen sich bei einem Sturz auf die Kettensäge schwerwiegende Verletzungen vermeiden.

Vermeiden des Rückschlageffekts

Um den Rückschlageffekt zu vermeiden, muss die Motorsäge so geführt werden, dass es nicht zu versehentlichen Berührungen kommen kann. Auch die Schnittführung muss entsprechend korrekt eingehalten werden.

Freihalten des Gefahrenbereichs

Anwender müssen unbedingt vermeiden, mit dem Kopf, dem Körper oder auch den Beinen nicht im Bereich hinter der Kettensäge zu stehen. So kann beim Reißen einer Kette vermieden werden, dass diese den Maschinenführer trifft.

Einhalten der Arbeitshöhe

Verboten sind Arbeiten mit Kettensägen oberhalb der Schultern. In dieser Höhe ist die Kraft nicht mehr ausreichend, die Kettensäge auch sicher zu führen. Dies gilt natürlich auch für kleine und kleinste Geräte.

 

Technischer Unfallschutz

Moderne Kettensägen sind zur Verringerung des Unfallrisikos mit bestimmten Sicherheitseinrichtungen ausgestattet:

  • Fliehkraftkupplung
  • Kettenbremse
  • Krallenanschlag
  • Kettenfangbolzen
  • Handschutz
  • Gashebelsperre
  • Vibrationsdämpfer
  • Griffheizung

Fliehkraftkupplung

Die Fliehkraftkupplung trägt dazu bei, dass der Antrieb der Kette erst ab einer gewissen Drehzahl des Motors erfolgt. Somit steht die Kette im Leerlauf grundsätzlich still. Die Fliehkraftkupplung verhindert außerdem bei Überlastung oder dem Auslösen der Kettenbremse durch Durchrutschen ein unnötiges Abwürgen des Motors.

Kettenbremse

Als Auslöser der Kettenbremse dient der vordere Handschutz, welcher sich vor dem Griffrohr befindet. Verbunden ist er über einen Mechanismus mit der Kupplungsglocke. Dieser Mechanismus besteht aus Kniehebeln, Federn und einem Bremsband. Beim Rückschlag der Säge oder Auslösen der Kettenbremse durch den vorderen Handschutz kommt die Kette so innerhalb von Sekundenbruchteilen zum Stillstand. Zusätzliche Einrichtungen ermöglichen es, dass die Kettenbremse schon beim Loslassen des Gashebels ausgelöst wird. Da die Bremsleistung der Kettenbremse höher als die Motorleistung ist, ist ein Bremsen auch bei einem unter Vollgas laufenden Motor möglich.

Krallenanschlag

Durch den Krallenanschlag kann der Motorblock beim Sägen mit einlaufender Kette problemlos am Holz fixiert werden. Dadurch kann die Säge nur schwer unkontrolliert ausschlagen, außerdem wird durch die Hebelwirkung ein gewisser Druck auf die Sägekette gebracht.

Kettenfangbolzen

Kommt es zum Reißen der Kette, sorgt der Kettenfangbolzen für eine Verringerung der Gefahr des Umschlagens der Kette unter dem Motorblock hindurch zum Anwender.

Handschutz

Durch den hinteren Handschutz wird die Hand von unten gegen Äste geschützt. Auch ein Schutz vor der rauen Oberfläche des Stammes sowie einer gerissenen umschlagenden Kette ist dadurch gegeben.

Gashebelsperre

Die Gashebelsperre befindet sich auf der Oberseite des hinteren Handgriffs. Der eigentliche Gashebel ist auf dessen Unterseite zu finden. Der Gashebel ist gesperrt und kann somit nicht bewegt werden, wenn die Gashebelsperre nicht gedrückt wird. In diesem Fall läuft der Motor lediglich im Leerlauf und die Kette läuft nicht mit. Die Gashebelsperre verhindert somit unbeabsichtigtes Gasgeben (z. B. durch Äste) sowie eine unsachgemäße Handhabung.

Vibrationsdämpfer

Bei den frühen Kettensägenmodellen sorgten die Vibrationen bei Waldarbeitern oft zu Störungen bei der Durchblutung, die Folge waren andauernde Taubheit der Finger und die daraus resultierende Weißfingerkrankheit. Diese wurde auch als Berufskrankheit anerkannt. Antivibrationselemente absorbieren bei modernen Geräten die Vibrationsübertragung auf den Sägeführer.

Griffheizung

Einige Anbieter führen in ihrem Sortiment Kettensägen mit beheizten Griffen. So kann die Kettensäge auch bei extrem niedrigen Temperaturen problemlos und vor allem sicher geführt werden. Durch die Griffheizung wird ebenfalls der Gesundheitsschutz des Sägeführers erhöht.

 

UVV – Unfallverhütungsvorschriften

Bosch DIY Kettensäge im Test VergleichGemäß den allgemeinen Bestimmungen der Unfallverhütungsvorschriften darf der Einsatz von Kettensägen mit Verbrennungsmotor in Deutschland im Sinne der „Vorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz (VSG)“ sowohl im gewerblichen Bereich als auch in staatlichen Forsten verschiedener Bundesländer nur unter Nachweis einer gewissen „Tauglichkeit“ beziehungsweise eines entsprechenden Fachkundenachweises erfolgen.

Umgangssprachlich handelt es sich dabei um den Kettensägenführerschein, der auch für deutsche Feuerwehren gilt. Die Ausbildung wird bei Forstämtern, Waldarbeitsschulen oder privaten Lehrgangsträgern durchgeführt. Bei Feuerwehren sowie dem Technischen Hilfswerk gibt es spezielle Lehrgänge und Ausbilder.

Erfolgt die Schulung im Rahmen einer handwerklichen oder forstwirtschaftlichen Berufsausbildung oder Weiterbildung, wird die Abnahme von einem Vertreter der Berufsgenossenschaften oder einem entsprechenden Beauftragten durchgeführt.

Auch Privatanwender können einen solchen Lehrgang absolvieren, wenn sie sich im Umgang mit der Kettensäge unsicher fühlen. Für Hobbyförster ist der „Führerschein für die Kettensäge“ inzwischen sogar Pflicht, ob er für die Gartenarbeit ebenfalls notwendig ist, kann bei den zuständigen Lehrgangsanbietern erfragt werden.

Ein Kurs für Privatpersonen kostet je nach Region und Anbieter etwa 100 Euro, im Rahmen der Aus- oder Weiterbildung wird der Kettensägenführerschein in der Regel von Ausbilder gezahlt.

Pflege und Wartung einer Kettensäge

Eine gute Pflege und Wartung ist das A und O, wenn eine Kettensäge möglichst lange störungsfrei funktionieren soll. Hierzu müssen tägliche, wöchentliche und auch langfristige Wartungsintervalle sowie unterschiedliche Pflegeintervalle eingehalten werden.

Wer die Pflege und Wartung nicht entsprechend durchführt, riskiert an seiner Kettensäge unter Umständen massive Schäden.

Tägliche Pflege und Wartung

Zusammen mit der Reinigung der Säge erfolgt auch die tägliche Pflege – immer nach jedem Einsatz der Säge. Mögliche Schäden können dabei meist schon bei der Reinigung erkannt und auch behoben werden. Die Überprüfung der Sicherheitseinrichtungen gehört dabei zur täglichen Pflege. Hierzu gehören:

  • Der Kettenfangbolzen
  • Hinterer Handschutz
  • Vorderer Handschutz
  • Die Kettenbremse
  • Die Gashebelsperre

Der Kettenfangbolzen

Er schützt die Unterseite des Gehäuses sowie die hintere Griffhand vor einer abgesprungenen oder gerissenen Sägekette. Die Kette wickelt sich dann um den Kettenfangbolzen und verliert so ihre Geschwindigkeit. Der Bolzen muss bei Beschädigung oder Verlust umgehend erneuert werden.

Hinterer Handschutz

Die hintere Griffhand wird außerdem mit dem hinteren Handschutz vor Verletzungen durch Äste oder eine abgesprungene beziehungsweise gerissene Kette und andere Hindernisse geschützt.

Vorderer Handschutz

Der vordere Handschutz übernimmt zwei wichtige Funktionen – zum einen schützt er die vordere Griffhand vor Verletzungen und zum anderen wird durch ihn die Kettenbremse bei einem Rückschlag der Kettensäge ausgelöst.

Die Kettenbremse

Innerhalb von Sekundenbruchteilen kommt dank der Kettenbremse die Sägekette bei einem Rückschlag zum Stillstand. Um die Funktionsfähigkeit der Kettenbremse zu kontrollieren, muss sie im ruhenden Zustand ausgelöst werden, wodurch deren Blockierung manuell überprüft wird. Sollte sich die Kettenbremse gar nicht oder nur schwer bewegen lassen oder kann die Kette trotz Betätigung der Kettenbremse über das Schwert gezogen werden, sollte umgehend eine Reparatur durch eine Fachwerkstatt erfolgen.

Die Gashebelsperre

Der Gashebel kann ohne gedrückte Gashebelsperre nicht betätigt werden. Die Gashebelsperre sorgt dafür, dass der hintere Griff vollständig umfasst wird. Außerdem verhindert sie unbeabsichtigtes Gasgeben. Ist die Gashebelsperre defekt, muss sie umgehend von einem Fachmann ausgetauscht werden.

Es gibt noch weitere Sicherheitseinrichtungen, die zu überprüfen sind. Die genannten Sicherheitseinrichtungen sind allerdings relevant, wenn es um die tägliche Pflege und Wartung geht.

 

 

Die Reinigung

Im Anschluss an die Überprüfung der Sicherheit der Kettensäge erfolgt die Reinigung. Damit der Motor seine Leistungsfähigkeit behält, muss eine ausreichende Versorgung mit gereinigter Luft erfolgen. Diese strömt durch den Luftfilter. Die Reinigung dessen wird möglich, wenn die Arretierung des Filterdeckels entfernt wird.

Dieser ist je nach Hersteller und Modell am Sägegehäuse mit unterschiedlichen Befestigungsvarianten (z. B. Klammern, Schrauben) montiert. Sobald der Filterdeckel geöffnet ist, werden gröbere Schmutzteile entfernt. So gelangen diese nicht in den offenen Vergaser. Nach der Vorreinigung wird der Filter abmontiert und – sofern er aus zwei Hälften besteht – geöffnet, um die Schmutzpartikel aus dem Inneren zu entfernen.

Reinigung einer Black Decker 18V Kettensäge im TestIn der Regel handelt es sich bei dem Schmutz um Holzstaub sowie Ölrückstände. Für die Reinigung von Kunststofffiltern sowie Filtern aus Filz oder ähnlichen Materialien empfiehlt sich die Reinigung mit einer sanften Waschlauge aus Wasser und Spülmittel. Kunststofffilter können notfalls auch mit Pressluft gereinigt werden, am besten wird auf die Angaben des Herstellers geachtet.

Nach der Reinigung wird der Luftfilter getrocknet. Wichtig ist, dass er vollständig trocken ist, damit kein Wasser in den Vergaser gelangt. Bestimmte Modelle verfügen für das Auffangen größerer Schmutzpartikel über einen Vorfilter, dessen Reinigung nach demselben Schema erfolgt.

Bevor der Luftfilterdeckel abschließend montiert wird, ist die Einstellung von Sommer- oder Winterbetrieb zu prüfen. Liegen die Temperaturen unter zehn Grad, dann muss eine Motorsäge in der Wintereinstellung betrieben werden.

Schneidgarnitur überprüfen

Verschmutzungen, die am Gehäuse der Kettensäge anhaften, lassen sich mit einem weichen Tuch recht gut entfernen. Da jedoch vor allem Öl– und Treibstoffrückstände zu einer Beschädigung der Kunststoffteile führen können, müssen diese regelmäßig entfernt werden. Beschädigungen am Sägegehäuse lassen sich dadurch ebenfalls schnell erkennen. Doch nicht nur das Gehäuse sollte auf Schäden überprüft werden. Auch die Schneidgarnitur – also Schwert und Sägekette – sind regelmäßig zu überprüfen.

Für die Beurteilung des Zustands der Schneidgarnitur ist ein Abschrauben des Schwerts notwendig. Dafür werden zwei Muttern, die sich bei den meisten Modellen am Kettenraddeckel befinden, mit dem Kombischlüssel gelöst. Zuvor muss der Kettenspannbolzen komplett entspannt werden, damit die Schneidgarnitur ohne Probleme von der Motoreinheit getrennt werden kann. Befindet sich Schmutz unter oder am Kettenraddeckel, kann dieser mit einem groben Pinsel oder einer Bürste entfernt werden.

Eine stumpfe Kette sollte geschärft oder ausgetauscht werden.

Zeigen sich im Schwert Risse oder Ausbrüche, muss ein Austausch erfolgen. Doch auch ein Schwert ohne augenscheinliche Schäden muss regelmäßig gewartet werden. So muss der Grund der Schienennut regelmäßig gereinigt werden, damit die Kette immer ausreichend geschmiert ist.

Schwert der FUXTEC Benzin Kettensäge im TestDer Dorn einer Tiefenbegrenzerlehre ist hierfür gut geeignet, mit ihm kann auch die Mindestnuttiefe kontrolliert werden. Diese beträgt an jeder Stelle des Schwertes sechs Millimeter. Sobald dieser Mindestwert unterschritten wird, ist das Risiko einer Beschädigung der Treibglieder der Kette erhöht.

Zudem steigt die Gefahr, dass die Kette vom Schwert abspringt. Sofern das Schwert über einen Umlenkstern verfügt, muss die Nut vom Stern aus nach hinten gesäubert werden, um den Schmutz nicht in den Umlenkstern zu befördern. Weiterhin müssen die Öleintrittsbohrungen im Schwert immer freigehalten werden, um einen zuverlässigen Ölfluss zu gewährleisten.

Wird das Schwert wieder montiert, sollte es gedreht werden. Dadurch wird eine gleichmäßige Abnutzung sichergestellt. In der Regel wird das Schwert auf der unteren Seite stärker abgenutzt, da mit der Unterseite des Schwertes in Richtung der einlaufenden Kette wesentlich häufiger gesägt wird.

Wöchentliche Pflege und Wartung

Wird die Kettensäge sehr häufig bei der Bearbeitung von Nadelholz eingesetzt, wird das Gehäuse übermäßig mit Harz verschmutzt. Das Problem lässt sich gerade bei hartnäckigen Verschmutzungen oft nur mit einem Harzlöser beheben. Für kleinere Harzflecken kann auch handelsübliche Margarine verwendet werden, denn Harz ist fettlöslich. Dazu wird die Margarine einfach auf den Harzfleck aufgetragen und nach einer kurzen Einwirkzeit mit einem weichen Tuch abgewischt.

Wöchentliche Pflege und Wartung der Einhell Akku Kettensäge im TestZur Vermeidung einer Überhitzung des Motors sollten die Kühlrippen des Zylinders regelmäßig gesäubert werden. Meist ist es ausreichend, wenn die Zwischenräume der Kühlrippen mit einem Pinsel gereinigt werden. Sofern sie allerdings mit Harz verklebt sind, muss Harzlöser zur Entfernung verwendet werden. Durch die regelmäßige Reinigung kann ein Einbrennen des Schmutzes verhindert werden.

Sägeketten gehören zu den Verschleißteilen einer Kettensäge. Um einen übermäßigen Verschleiß vorzubeugen, sollte in regelmäßigen Abständen das Schwert entgratet werden.

Nach einigen Stunden Sägezeit kommt es an den Laufflächen des Schwertes zur Bildung eines Grats aus scharfen Metallkanten. Zum Entgraten ist eine grobe Flachfeile am besten geeignet.

Das Schwert wird dazu in einen Schraubstock gespannt. Zunächst erfolgt die Entfernung des Grats auf der Oberseite der Laufflächen, anschließend werden die Flanken der Laufflächen bearbeitet.

Die Stege dürfen dabei nicht angefasst werden, da sie sonst schneller wieder abgenutzt werden. Bevor eine Kette auf das frisch entgratete Schwert gespannt wird, sollten alle Metallspäne entfernt werden.

Ist das Schwert einmal abgeschraubt, sollte im gleichen Atemzug auch die Abnutzung des Antriebsritzels am Motor kontrolliert werden. Deutliche Einlaufspuren bedingen einen Wechsel des Ritzels, um Beschädigungen an der Sägekette zu vermeiden. Als „deutlich“ bezeichnen Hersteller Einlaufspuren, wenn sie mehr als einen Millimeter tief sind.

 

Langfristige Pflege und Wartung

Gemäß den meisten Herstellerangaben müssen Zündkerzen etwa nach 100 Sägestunden getauscht werden, um ein plötzliches Versagen der Kerze zu vermeiden.

Die Kettensäge AKE 35 S von Bosch ist einfach zu Handhaben. Das Wechseln und Spannen der Kette wird über das SDS-System werkzeuglos vorgenommen.Zudem trägt eine unverbrauchte Zündkerze dazu bei, dass die Treibstoffverbrennung optimal erfolgt. Für den Kauf sind die folgenden Daten von Bedeutung: Länge des Gewindes, Durchmesser des Gewindes, Wärmewert. Sinnvollerweise wird die alte Zündkerze einfach mitgenommen.

Einmal im Jahr sollten Kraftstoff- sowie Öltank gründlich mit Benzin ausgespült werden, um die Schmutzpartikelchen zu entfernen. Der verschmutzte Kraftstoff muss sachgemäß über einen Fachhändler oder eine Tankstelle entsorgt werden.

Eine regelmäßige Kontrolle ist außerdem beim Kraftstofffilter im Tank notwendig. Der Filter des Kraftstoffsaugkopfes wird hierzu mit Hilfe eines Drahthakens vorsichtig aus dem Kraftstofftank heraus gezogen. Sollte der Filter zugesetzt sein, muss er ausgewechselt werden.

Auch ein stark verschmutzter Schmiermittelfilter im Öltank muss getauscht werden. Bei einer geringeren Verschmutzung ist oft eine Reinigung des Filters mit Waschbenzin ausreichend.

FAQ – Fragen und Antworten zur Kettensäge

Was kostet eine gute Kettensäge?

Mittlerweile gibt es einfache Kettensägen sowohl mit Benzin- als auch Elektromotor und auch mit Akku. Selbst Hersteller wie Stihl führen inzwischen Modelle mit Preisen unter 100 Euro. Um jedoch länger Freude an der Säge zu haben, sollte auf hochwertige Modelle zurückgegriffen werden. Hier liegen die Preise etwa zwischen 300 und 600 Euro. Bis in den vierstelligen Bereich kosten Kettensägen für Profis, die über eine spezielle Ausrüstung verfügen.

Welches Benzin ist für Benzinkettensägen notwendig?

Für benzinbetriebene Kettensägen sollte möglichst auf ein Benzin mit einer Oktanzahl von mindestens 90 ROZ (90 Prozent Isooktan) zurückgegriffen werden. Ein bleifreies Benzin ist wichtig, wenn die Kettensäge mit Abgaskatalysator betrieben wird, da es ansonsten zu einer reduzierten Wirkung oder schlimmstenfalls zu einer Beschädigung des Katalysators kommen kann. Aus gesundheitlicher Sicht und für die Umwelt sollte ebenfalls bleifreies Benzin verwendet werden. Für das Betreiben von Kettensägen mit Zwei-Takt-Motor sollte eine Mischung aus Benzin und Motoröl entsprechend den Angaben des Herstellers verwendet werden.

Wer sollte die Reparatur einer Kettensäge durchführen?

Grundsätzlich sollten eine Reparatur an einer Kettensäge nicht selbst durchgeführt werden. Andernfalls kann es passieren, dass die Sicherheitsfunktionen nicht mehr vollständig ihre Arbeit erfüllen. Deshalb ist es notwendig, eine defekte Kettensäge zur Reparatur an den Hersteller zurückzuschicken oder die Reparatur bei einem Fachmann durchführen zu lassen. Besteht noch Garantie, werden die Reparaturen kostenfrei durchgeführt. Nach Garantieablauf muss der Kunde die Reparatur bezahlen.

Welches Öl sollte für eine Kettensäge verwendet werden?

Um eine lange Lebensdauer der Kettensäge zu gewährleisten, sollte bestenfalls ein Zweitakt-Motoröl von hoher Qualität verwendet werden. Hervorragend dafür geeignet ist Öl mit der Kennzeichnung „TC“, welches für Hochleistungsmotoren ausgelegt ist. Um beim Mischen keine Fehler zu machen, ist es sinnvoll, auf bereits fertige Benzin-Öl-Gemische zurückgegriffen werden.

Für das Selbermischen sollten die Mischungsverhältnisse 1:25 oder 1:50 (ein Teil Öl und 25 beziehungsweise 50 Teile Benzin) eingehalten werden. Werden vollsynthetische Gemische gekauft, sind diese in der Regel frei von Giftstoffen und somit auch ökologisch unbedenklich.

Wie wird eine Kettensäge richtig geschärft?

Liefert die Kettensäge nicht mehr die gewünschten Resultate, ist sie wahrscheinlich stumpf und muss geschärft werden. Hierzu werden Säge und Schiene in einem Schraubstock gespannt, so dass die Hände beide zum Schärfen frei sind. Vor dem Schärfen ist es notwendig, die Kettenbremse zu aktivieren. Dadurch wird die Kette gesichert. Als Hilfsmittel sollten Besitzer einer Kettensäge eine Feillehre nutzen, denn die Schneidezähne der Kette sind in drei unterschiedlichen Winkeln gefeilt (Schärf-, Brust- und Dachwinkel). Das Schärfen kann man selbst vornehmen, wenn man über eine Rundfeile und eine auf den Kettentyp abgestimmte Feillehre verfügt. Ansonsten kann das Schärfen auch beim Fachhändler erfolgen.

Wie schneidet man mit einer Kettensäge gerade?

Ein schiefer Schnitt entsteht sehr oft, wenn die Sägekette nur halbseitig scharf ist. In diesem Fall zieht die Kettensäge dann auf die Seite, auf der noch scharfe Zähne vorhanden sind. Stumpf kann eine Seite beispielsweise dann werden, wenn mit ihr ein Nagel gestreift wurde. Auch eine ausgelaufene Schienennut (Schlitz in der Schiene, in der sich die Kette bewegt) kann Ursache für schiefes Sägen sein, denn mit jeder aufgezogenen Kette wird die Nutbreite vergrößert. Deshalb muss nach etwa fünf bis sechs Ketten oft eine neue Schiene gekauft werden, um einen geraden Schnitt zu gewährleisten.

Was sollte in der Bedienungsanleitung zu einer Kettensäge alles aufgeführt sein?

Die Bedienungsanleitung sollte generell möglichst übersichtlich sein und die folgenden Angaben im besten Fall enthalten:

  • Sicherheitshinweise
  • Informationen zu Montage und Einstellungen
  • Informationen zu Kettenspannung, Kettenbremse und Schmierung
  • Hinweise zum Rückschlag (Klemm-, Drehrückschlag)
  • Hinweise zum Anlauf sowie zum Anhalten der Kettensäge
  • Hinweise zur notwendigen Schutzausrüstung

Welche Gründe sprechen für die Verwendung einer Kettensäge?

Für den Privatgebrauch spielen ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis sowie die hohe Lebensdauer eine entscheidende Rolle für den Kauf einer Kettensäge, mit der im Handumdrehen auch Kaminholz gesägt werden kann.

Im gewerblichen Bereich sind vor allem Standortunabhängigkeit und schnelles Arbeit von Bedeutung.

Können Benzinkettensägen mit E10-Kraftstoff betrieben werden?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Ob eine benzinbetriebene Kettensäge mit E10-Kraftstoff betrieben werden kann, lässt sich in der Bedienungsanleitung nachlesen oder beim Hersteller erfragen. Ist die Verwendung möglich, sollte grundsätzlich beachtet werden, dass es durch die Lagerung zu einer Veränderung des Kraftstoffs kommen kann. Eine Lagerung über einen Zeitraum von bis zu 30 Tagen gilt als unbedenklich, wird der Kraftstoff länger gelagert (ganz gleich ob im Tank des Geräts oder in einem Benzinkanister), kann es zu Ablagerungen im Vergaser kommen. Die Folge sind Fehlfunktionen. Zur Vermeidung von Ablagerungen und daraus resultierenden Fehlfunktionen sollte dem E10-Kraftstoff ein Benzinstabilisator beigemischt werden. Auf dem Behälter des Stabilisators ist das genaue Mischungsverhältnis angegeben.

Was ist zu tun, wenn der Motor einer Benzinkettensäge nicht startet?

Startet der Motor bei einer Benzinkettensäge nicht, dann liegt dies in der Regel an der Kraftstoffversorgung oder an der Zündkerze. Deshalb sollten zunächst der richtige Sitz der Zündkerzenstecker auf der Zündkerze überprüft werden. Wichtig ist auch der Ein-/Aus-Schalter, der auf EIN stehen muss. Außerdem muss kontrolliert werden, ob Benzin bis zur Zündkerze kommt. Kommt dieses bei der Zündkerze an und funktioniert die Kerze, dann bleibt nur noch die Option, dass der Motor geflutet ist. Sollte das Problem bestehen bleiben, ist es ratsam, sich zur Behebung des Problems an einen Fachmann zu wenden.

Nützliches Zubehör für die Kettensäge

Wer eher selten oder noch nie mit einer Kettensäge gearbeitet hat, wird über das vielfältige Zubehör erstaunt sein, welches es für ein solches Gerät im Handel zu kaufen gibt.

Zubehör dient dabei vor allem der Pflege und Wartung, aber auch der Vereinfachung und Optimierung der einzelnen Arbeitsschritte.

Zum typischen Zubehör für Ersatzketten zählen unter anderem:

  • ErsatzkettenZubehör der Bosch DIY Kettensäge im Test
  • Service-Kits
  • Schärfgeräte
  • Transportboxen / Taschen
  • Benzinkanister
  • Sägeböcke
  • Kombischlüssel
  • Druckluftkompressor
  • Spezialreiniger

Zubehör erleichtert die Arbeit

Passendes Zubehör für die Kettensäge trägt dazu bei, dass die Arbeit mit dem Gerät deutlich erleichtert wird. Auch Pflege und Wartung sind natürlich wesentlich einfacher zu bewerkstelligen, wenn das passende Zubehör zur Hand ist.

Ersatzketten – Wichtigstes Zubehör

Für die Verwendung einer Kettensäge ist die Sägekette das wichtigste Zubehör. Eine Ersatzkette muss nicht nur die passende Größe, sondern auch eine verlässliche Qualität aufweisen. Sägeketten unterscheiden sich dabei in der Kettenteilung sowie in der Anzahl der Treibglieder.

Kombischlüssel – Für Benzinkettensägen unverzichtbar

Der Kombi- oder auch Zündkerzenschlüssel ist vor allem für Kettensägen mit Benzinmotor ein wichtiges Zubehör und kann auch bei Elektrokettensägen ohne werkzeuglosen Kettenspanner sinnvoll sein. Kombischlüssel finden dabei vielseitige Anwendung und sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich.

Druckluftkompressor zur Reinigung

Mit Hilfe eines Druckluftkompressors wird die Reinigung einer Kettensäge deutlich erleichtert. Die Druckluft sorgt für eine leichte Entfernung von Spänen und anderen Rückständen auch an Stellen, die mit einem Pinsel nicht zu erreichen sind.

Spezialreiniger gegen hartnäckige Verschmutzungen

Hartnäckige Verschmutzungen wie Harzrückstände und Öl lassen sich sehr leicht mit Hilfe eines Spezialreinigers beseitigen. Verwendet werden kann diese auch für die Reinigung der Schutzkleidung.

Scharfer Schnitt dank Schärfzubehör

Eine stumpfe Kettensäge muss geschärft werden. Zur Einsparung von Geld kann dies mit einer passenden Rundfeile auch selbst gemacht werden. Auch ein spezielles Schärfgerät ist empfehlenswert und zahlt sich meist schon nach kurzer Zeit aus.

Alternativen zur Kettensäge

Kettensägen gehören zu den Werkzeugen, die eine hohe Unfallgefahr in sich bergen. Es ist dabei unerheblich, ob es sich um eine Kettensäge mit Benzin- oder Elektromotor oder mit Akku handelt: Statistiken von Krankenkassen und Unfallträgern zufolge haben sich die Unfälle mit Kettensägen in den vergangenen Jahren stark erhöht.

Während es im gewerblichen Bereich meist aufgrund der Missachtung bestimmter Sicherheitsregeln und Vorschriften kommt, fehlt im privaten Bereich oft die Erfahrung im richtigen Umgang mit der Kettensäge.

Durch den Einsatz von alternativen Werkzeugen kann die Unfallgefahr durchaus minimiert werden.

Zu den Alternativen für die Kettensäge gehören elektrische Fuchsschwanzsägen sowie Akku-Säbelsägen.

Akku-Säbelsägen

Eine Akku-Säbelsäge ist eine Form der handgeführten Elektrosäge zum flexiblen Schneiden von Materialien wie Holz, Kunststoff und Metall. Es handelt sich im Prinzip im eine besondere Form des elektrischen Fuchsschwanzes.

Akku-Säbelsägen bestehen aus einem schlagfesten und staubsicheren Gehäuse, in dem sich der akkubetriebene Elektromotor befindet. Sie verfügt außerdem über ein säbelähnliches Schwert, welches viele kleine Sägezähne aufweist. Eine Akku-Säbelsäge funktioniert ähnlich wie eine Stichsäge, sie arbeitet also in senkrechter Ausrichtung.

Mit der Akku-Säbelsäge sind größere Schnitttiefen möglich, sie kann vielfältig angewendet werden und sogar als Gartengerät zum Einsatz kommen. Zum Schneiden von Kurven ist sie jedoch nicht geeignet, da sie nicht sehr präzise arbeitet.

Für Akku-Säbelsägen können entweder Universalsägeblätter oder auch speziell gefertigte Sägeblätter für die Verwendung von bestimmten Werkstoffen genutzt werden.

Elektrischer Fuchsschwanz

Elektrische Fuchsschwänze verfügen – im Gegensatz zur Akku-Säbelsäge – über ein sehr steifes Sägeblatt mit einer besonderen Dicke und auch Breite. Verwendet werden sie vor allem für allgemeine Holzarbeiten. Mit einem entsprechenden Sägeblatt können aber auch hier unterschiedliche Materialien bearbeitet werden.

Je nach Material und Größe des zu bearbeitenden Werkstücks eignen sich auch weitere Sägearten als Alternative zur Kettensäge. Typische Alternativen während Standsägen (z. B. Tischkreissägen) oder eben auch handelsübliche Handsägen ohne Motor als Antrieb.

Weiterführende Links & Quellen

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