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Astscheren im Test auf ExpertenTesten
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Astschere Test - fĂŒr das schnelle Stutzen eines Baumes - Vergleich der besten Astscheren 2019

Mit einer Astschere wie der Name bereits sagt, schneidet man Äste von BĂ€umen, StrĂ€uchern und andren Pflanzen. Astscheren sind sehr beliebt und dĂŒrfen bei keinen GĂ€rtner fehlen, Sie unterscheiden sich Bypass-Amboss- und Getriebeastschere. Bei uns lesen Sie wie man mit der Astschere umgeht und was alles noch zu beachten ist.

Astschere Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Was ist eine Astschere?

Um was es sich bei einer Astschere handelt, verrĂ€t bereits ihr Name. Im Gegensatz zu einer Baumschere, die sich auch zum Schneiden dicker Äste handelt, kommt die Astschere vor allem bei Zweigen und dĂŒnnen Ästen zum Einsatz. Zudem ist eine Astschere so konzipiert, dass sie sich einhĂ€ndig bedienen lĂ€sst. HierfĂŒr besitzt sie einen speziellen Federmechanismus, der die Klingen nach dem ZusammendrĂŒcken immer wieder öffnet.

Wie funktioniert eine Astschere?

Gardena Astschere im TestDer bereits benannte Federmechanismus macht es notwendig, dass die Astschere durch eine Art Klammer geöffnet werden muss. Ist dies geschehen, hĂ€lt man die Astschere mit auseinander gespreizten Klingen in der Hand. Beim Betrachten der Klingen fĂ€llt die besondere Form derselbigen auf. Diese sind seitlich so angeschrĂ€gt, dass sich ein Zweig oder Ast recht einfach zerteilen lĂ€sst. Eine Sonderform der Astschere besitzt alternativ zur zweiten Klinge eine Art Amboss, also eine flache Ebene. Die erste Klinge trifft hier mittig auf. Dies soll den fĂŒr das Schneiden erforderlichen Kraftaufwand zusĂ€tzlich reduzieren.

Vorteile und Anwendungsbereiche

In Aktion Bosch Elektro Astschere im TestZum Einsatz kommt die Astschere vor allem in der Baumpflege. Insbesondere fĂŒr den Obstbaumschnitt ist die Astschere ein unverzichtbares Hilfsmittel, da hier in den meisten FĂ€llen sehr genau gearbeitet werden muss. Um einen optimalen Wuchs zu fördern und einen guten Obstertrag zu erhalten, mĂŒssen auch dĂŒnne Zweige in die richtige Form gebracht werden. Hier wĂŒrden sowohl eine SĂ€ge als auch eine Baumschere zu viel Platz benötigen.

Ein weiterer Vorteil zeigt sich, wenn man bei der Baumpflege auf eine Leiter steigen oder direkt in den Baum klettern muss. Da es hier erforderlich ist, sich mit einer Hand festzuhalten, muss einhĂ€ndig gearbeitet werden. Bei anderen Arten von Schneidewerkzeug ist dies aber nur sehr eingeschrĂ€nkt oder ĂŒberhaupt nicht möglich.

Welche Arten von Astscheren gibt es?

Bei Astscheren muss in mehrere Unterarten unterteilt werden. So gibt es Unterschiede in GrĂ¶ĂŸe, Klingenform und Mechanik. Hier soll zunĂ€chst auf die Klingenform eingegangen werden.Amboss-Ratschet Astschere im Test

Bypass-Astschere

Ähnlich wie bei einer gewöhnlichen Haushaltsschere sind die Klingen bei der Bypass-Astschere so geformt, dass sie beim Schneiden aneinander vorbeigleiten. So entstehen saubere, prĂ€zise Schnitte, die auch unmittelbar in der Astgabel erfolgen können. Ein Stumpen bleibt bei der Nutzung der Bypass-Schere nicht zurĂŒck. Jedoch ist zu beachten, dass bei der Nutzung der Bypass-Astschere mit nicht ganz so viel Kraft geschnitten werden kann. Bei dickeren Zweigen erweist sich das unter UmstĂ€nden als Problem.

Amboss-Astschere

Da bei der Amboss-Astschere eine scharfe Klinge auf eine glatte FlÀche, also en Amboss auftrifft, wird das Holz teilweise geschnitten, teilweise gequetscht.

Die KraftĂŒbertragung ist exzellent und auch das Schneiden dickerer Zweige ich kein Problem. Jedoch sind die Schnitte nicht so prĂ€zise möglich wie bei der Bypass-Astschere.
Jedoch sind die Schnitte nicht so prÀzise möglich wie bei der Bypass-Astschere. Ein Ansetzen in der Astgabel ist hier nicht möglich.

Getriebe-Astschere

Eine Sonderform stellt die Getriebe-Astschere dar. Dank einer besonderen KraftĂŒbertragung ist das Schneiden mit dieser Astschere besonders leicht. Einige stĂ€rkere Zweige, die sich mit einer gewöhnlichen Astschere nicht zerteilen ließen, können mit der Getriebe-Astschere spielend einfach zerteilt werden. Der Nachteil einer Getriebe-Astschere ist der höhere Preis. Zudem kann die aufwĂ€ndigere Technik bei lĂ€ngerer Nutzung Schaden nehmen, so dass die Astschere unter UmstĂ€nden gar nicht mehr zu gebrauchen ist.

So werden Astscheren getestet

Aufgrund der bereits beschriebenen Unterschiede in der Beschaffenheit von Astscheren können diese keinem einheitlichen Testverfahren unterzogen werden. Direkt vergleichende Tests sind immer nur zwischen Astscheren einer bestimmten Produktart möglich. Jedoch können einige Aspekte genannt werden, die generell in jeden Astscheren Produkttest mit einfließen.Frau schneidet im Test mit Astschere am Baum

Art und SchÀrfe der Klinge

Je nach Art der Astschere verfĂŒgt diese ĂŒber zwei Klingen oder eine Klinge plus zugehörigem Amboss. Getestet wird stets, aus welchem Material die Klinge(n) hergestellt wurden und wie weit sie sich öffnen lassen. In diesem Zusammenhang interessiert die Tester auch, wie schnell die Klingen stumpf werden und ob sich diese schĂ€rfen lassen. Falls nicht, muss bei einem guten Produkt ein Austausch der Klingen möglich sein.

Sind Ersatzteile erhÀltlich

Im Test hĂ€lt Mann Astschere in der HandDie Klingen sind nicht die einzigen Verschleißteile einer Astschere. Auch die Griffe und, falls vorhanden, die KraftĂŒbersetzung sind Verschleiß ausgesetzt, sodass nach geraumer Zeit ein Austausch notwendig wĂ€re. Wichtig auch: Kann dieser Austausch auch von einem versierten Laien vorgenommen werden oder muss ein Fachmann damit betraut werden?

Beschaffenheit des Griffs

SelbstverstĂ€ndlich muss eine Astschere gut in der Hand liegen. Zumal dann, wenn sie hĂ€ufig und ĂŒber lĂ€ngere Zeit genutzt wird. Ein komplett metallischer Griff wĂ€re nach einer Weile recht unangenehm, daher setzen viele Hersteller auf Kunststoffe oder gummierte OberflĂ€chen. Doch auch hier gibt es Unterschiede, fĂŒr die sich die Tester interessieren.

Ein positiver Aspekt einer Astschere ist ein einseitiger Fingerschutz. Hier verfĂŒgt der Griff auf einer Seite ĂŒber ein geschlossenes Oval, durch das beim Schneiden hindurch gegriffen wird.
So sind die Finger geschĂŒtzt, wenn man beispielsweise einem anderen Ast zu nahe kommt.Amboss-Klinge schneidet im Astscheren Test am Ast

Farbgebung

Bei wohl keiner anderen Scherenart ist die Farbgebung so wichtig wie hier. Eine grĂŒne Schere ist, wenn sie einmal ins hohe Gras gefallen ist, nur noch schwer auffindbar. Kein Wunder also, dass viele Hersteller auf gut sichtbare Signalfarben setzen. Neutrale Farben wie Silber oder Schwarz liegen in diesem Punkt also im Mittelfeld.

Verarbeitung

Wie gut ist eine Astschere verarbeitet? In jedem Test werden auch Astscheren entdeckt, die bereits nach wenigen Schnitten stumpf sind, verbiegen oder gar auseinanderfallen. Gute Astscheren indes sind dauerhaft verlÀsslich. Diese bestehen nicht nur aus hochwertigem Material, sondern sind auch entsprechend verarbeitet.

Worauf muss ich beim Kauf einer Astschere achten?

Vor dem Erwerb einer Astschere stehen einige zentrale Fragen. So muss vorab geklĂ€rt sein, wofĂŒr und wie oft eine Astschere benötigt wird. Wer nur einen einzigen kleinen Baum gelegentlich beschneiden will, wird also eine andere Astschere benötigen als ein Profi, der tĂ€glich in der Plantage beschĂ€ftigt ist.Liegende Astschere im Test

In diesem Zusammenhang steht auch die Frage nach Handhabung, GrĂ¶ĂŸe und Beschaffenheit der Astschere. Tendenziell dickere Äste benötigen hier anderes Werkzeug als dĂŒnnste Zweige. Zudem wird ein geĂŒbter GĂ€rtner mit einer Astschere anders umgehen können als eine betagte Rentnerin. Es gilt also, die eigene Kraft und Geschicklichkeit richtig einzuschĂ€tzen und die richtige Astschere auch anhand dieser Faktoren auszuwĂ€hlen.

Generell gilt: Eine zu billige Astschere ist in aller Regel auch von minderer QualitĂ€t. Im Produktest zeigen sich nur wenige Ausreißer, die ein entsprechend hervorragendes Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis zu bieten haben. In aller Regel hat gute QualitĂ€t einfach ihren Preis. DafĂŒr kann man dann aber auch jahrelang Freude an ihr haben.

Kurzinformation zu 7 fĂŒhrenden Herstellern

  • Fiskars
  • Wolf Garten
  • Felco
  • Siena
  • Gardena
  • LUX Tools
  • Stihl
Fiskars ist ein finnischer Hersteller von handwerklichen GerĂ€ten, der bereits im Jahre 1649 gegrĂŒndet wurde. Doch nicht nur mit dieser langen Tradition hebt sich der Hersteller, der den gleichnamigen Ort zum “Solingen Finnlands” gemacht hat, von vielen Wettbewerbern ab. Die hier produzierten GerĂ€tschaften schneiden in zahlreichen Tests immer wieder bestens ab und erfreuen sich daher grĂ¶ĂŸter Beliebtheit.
UrsprĂŒnglich war Wolf-Garten ein rein deutsches Unternehmen, dass 1922 als Eisenwarenfabrik in Rheinland-Pfalz gegrĂŒndet wurde. Im Laufe der folgenden Jahrzehnte hat sich Wolf-Garten besonders als Hersteller qualitativ hochwertiger GartengerĂ€te einen Namen gemacht. Nach einer Insolvenz des Unternehmens vor einigen Jahren gehört Wolf-Garten zum amerikanischen Konzern MTD Products. 
Wenn Messer oder Scheren aus der Schweiz kommen, kann es sich eigentlich nur um QualitĂ€tsprodukte handeln. Im Fall von Felco trifft dies definitiv zu, denn dieses Unternehmen ist weltweit fĂŒhrend, wenn es um Profischeren geht. Auch die Astscheren von Felco schneiden im Test immer wieder gut ab – und zwar im doppelten Sinne. Zahlreiche LinkshĂ€nder schwören auf Felco, da dieser Hersteller auch hervorragende LinkshĂ€nderscheren im Sortiment hat.
Wo liegt Siena? NatĂŒrlich in Italien, aber vielleicht auch im eigenen Garten. Denn Siena Garden hat sich in den vergangenen Jahren zu einem echten Geheimtipp gemausert, wenn es um hochwertige Ausstattung fĂŒr den Garten gehört. Das Unternehmen aus dem westfĂ€lischen MĂŒnster bietet sowohl Gartenmöbel als auch -Werkzeuge an, deren QualitĂ€t schon in zahlreichen Tests bewiesen werden konnte. 
Keine Frage, Gardena ist der Platzhirsch unter den Herstellern von GartengerĂ€ten. BerĂŒhmt geworden ist das Ulmer Unternehmen vor allem durch sein Wasserschlauch-Stecksystem. Seit seiner GrĂŒndung wurde die Produktpalette aber stetig erweitert, sodass lĂ€ngst auch Astscheren von Gardena erhĂ€ltlich sind. Seit 2006 gehört Gardena, europĂ€ischer MarktfĂŒhrer bei GartengerĂ€ten, zur schwedischen Husquarna-Gruppe.
Wer noch nie bei OBI eingekauft hat, ist dieser Marke womöglich noch nie begegnet. Denn obwohl die Marke Lux bereits auf eine fast hundertjĂ€hrige Geschichte zurĂŒckblicken kann, ist sie heute eine Tochter des benannten Baumarktes. Doch auch als sogenannte “Eigenmarke” muss sich LUX qualitativ nicht verstecken, wie sich immer wieder in Produkttests zeigt. Das gilt selbstverstĂ€ndlich auch fĂŒr die Astscheren des Unternehmens.
Dass schwĂ€bische Technik weltweit einen so hervorragenden Ruf genießt, ist auch der Firma Stihl zu verdanken. BerĂŒhmt ist das Familienunternehmen aus Waiblingen vor allem fĂŒr seine KettensĂ€gen, doch zum Portfolio gehören auch zahlreiche andere GerĂ€te und Werkzeuge fĂŒr die Forstwirtschaft, den Garten und Landschaftsbau sowie fĂŒr den heimischen Garten. Die Tester hatten sicher eine entsprechend hohe Erwartungshaltung bei Astscheren von Stihl – diese wurde aber immer wieder problemlos erfĂŒllt.

 

Wo kaufe ich meine Astschere am besten?

Ast wird durch Astschere im Astscheren Test geschnittenLeider gibt es nur noch wenige niedergelassene FachhÀndler mit kompetentem Personal. Die wenigen, die noch existent sind, können allerdings nur eine geringe Auswahl an Astscheren offerieren. Meist ist man als Kunde dann an eine einzige Marke gebunden, denn logischerweise muss sich der FachhÀndler hier spezialisieren.
Im Baumarkt wiederum ist die Auswahl zwar grĂ¶ĂŸer, doch nicht jeder Mitarbeiter des Marktes ist kompetent, was Astscheren betrifft. Dort ist es also auch nicht immer leicht, eine wirklich gute Beratung zu bekommen.

Abhilfe schafft das Internet. Hier kann jeder, der sich fĂŒr Astscheren interessiert, auf eine wahre FĂŒlle an Informationen zugreifen. Und natĂŒrlich kann auch jeder das fĂŒr ihn interessante Produkt direkt nach Hause bestellen. es ist also unnötig, lange in der Gegend herumzufahren und einen HĂ€ndler zu suchen, der die beste Astschere im Sortiment bereithĂ€lt. Allerdings bieten diverse Online-Shops eine blitzschnelle Lieferung oder gar eine Abholung durch den Kunden an – wenn es denn mal schnell gehen soll.

Die Geschichte der Astscheren

Die Geschichte der Astschere beginnt mit der Geschichte der Schere. Wahrscheinlich wurde diese aus zwei Messern entwickelt, die zum gegenlÀufigen Schneiden aneinandergesetzt wurden. Die Àltesten gefundenen Scheren datieren ArchÀologen auf vorchristliche Zeit.
Bis ins Hochmittelalter waren Scheren jedoch Luxusartikel, die sich kaum jemand leisten konnte. Daher wurden sie entsprechend selten hergestellt und genutzt.Geföffnete Bypass Astschere im Test

Ab der Mitte des 14. Jahrhunderts erfuhr die Schere jedoch eine erste BlĂŒte und wurde in ihren GrundzĂŒgen so entwickelt, wie man sie heute noch kennt. Auch die geschlossenen Augen der Griffe kamen in dieser Zeit zum ersten Mal auf.

Wann zum ersten Mal jemand auf die Idee kam, eine Schere speziell fĂŒr das Schneiden von Ästen zu entwickeln, ist heute unbekannt. Eine oft genannte These besagt aber, dass Scheren, mit denen Schafe geschoren wurden, irgendwann auch zum Schneiden von Ästen und Zweigen genutzt wurden. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse dienten dann vermutlich der Weiterentwicklung zur Astschere, wie man sie heute kennt.
VorlĂ€ufer derselben sind aus dem 19. Jahrhundert bekannt, 1930 erwĂ€hnt der Große Brockhaus im “Handbuch des Wissens” bereits Unterschiede diverser Ast-, Baum- und Rosenscheren.

Zahlen, Daten, Fakten

Bausparkassen geben an, dass 42% aller Deutschen im eigenen Haus leben. Leider finden sich keine klaren Daten, wie viele davon einen eigenen Garten mit BĂ€umen besitzen. Da aber auch viele Mietobjekte ĂŒber einen zugehörigen Garten verfĂŒgen und auch die SchrebergĂ€rten zu berĂŒcksichtigen sind, lĂ€sst sich annehmen: Rund die HĂ€lfte aller Menschen hierzulande hat gute GrĂŒnde, eine Astschere zu besitzen.Mann schneidet mit Astschere im Test am Weinberg

Der erkennbare Trend “ZurĂŒck ins GrĂŒne”, der seit Jahren auch von zahlreichen populĂ€ren Zeitschriften propagiert wird, tut ein Übriges. Daher freuen sich die Hersteller von Astscheren ĂŒber jĂ€hrlich wachsende Umsatzzahlen, auch innerhalb Deutschlands. Zudem setzen die Menschen hier zunehmend auf QualitĂ€t. Billige Astscheren werden nicht mehr so gut verkauft wie noch vor einigen Jahren. Produkte, die im Test fĂŒr gut oder gar sehr gut befunden wurden, erfreuen sich hingegen wachsender Beliebtheit.

Ein Ansporn fĂŒr die Hersteller, immer bessere Produkte anzubieten. Schon heute ist ein erstes Resultat erkennbar: Im Produkttest schneiden immer mehr Astscheren gut ab. Die Anschaffungskosten halten sich dennoch sehr im Rahmen.

Die richtige Nutzung einer Astschere

Da sich eine Astschere einhĂ€ndig bedienen lĂ€sst, zĂ€hlt sie zu den beliebtesten Gartenwerkzeugen ĂŒberhaupt.
Im Gegensatz zur beidhÀndig zu bedienenden Baumschere ist die Arbeit mit der Astschere prinzipiell spielend einfach und klappt mit einer gewissen Routine sogar intuitiv. Dennoch gilt es ein paar Dinge zu beachten, um gut und sicher arbeiten zu können.Einstellung der Amboss Astschere im Test

Von zentraler Wichtigkeit ist, dass die Astschere gut in der Hand liegt. Daher ist bereits beim Kauf auf eine passende GrĂ¶ĂŸe der Astschere zu achten. Im Zweifel lohnt sich eine kurze Nachfrage beim HĂ€ndler. Zudem sollten beim Schneiden mit der Astschere Handschuhe getragen werden. Dicke Arbeitshandschuhe sind dabei allerdings nicht zu empfehlen, da sie das GespĂŒr in der Hand deutlich reduzieren. Man sollte jedoch immer spĂŒren können, was man gerade tut. DĂŒnne, an der Vorderseite gummierte Gartenhandschuhe sind daher die richtige Wahl. So sind die HĂ€nde vor Schmutz oder etwaigen SchĂŒrfverletzungen geschĂŒtzt.
Generell gilt: Baumschneidearbeiten sollten nur im Notfall bei Regenwetter durchgefĂŒhrt werden. Denn nasse Gehölz lĂ€sst sich schlechter schneiden als trockenes. Auch ist bei trockenem Wetter eine konzentriertere, genauere Arbeit möglich.

ObstbÀume richtig beschneiden mit der Astschere

Wie ertragreich ein Obstbaum wird, kann man mit dem Beschnitt durch die Astschere beeinflussen. Die richtige Zeit fĂŒr ObstbĂ€ume ist in der Ruhezeit, also den Wintermonaten. Klaus Marschner, der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) aus Gießen erklĂ€rte gegenĂŒber dem Gießener Anzeiger die wichtigsten Tricks, welche Sie hier im Detail nachlesen können.

Das Ziel beim Obstbaumbeschnitt mit der Astschere ist vor allem, dass die Äste nach innen nicht zu dicht werden, sondern es auch bis an den Stamm heran luftig und hell ist. Sie sollten außerdem vermeiden, dass zwei Äste zu dicht aneinander in Konkurrenz stehen. Visualisieren Sie beim Schneiden mit der Astschere, dass sich ĂŒberall dort wo Sie schneiden, neue Triebe bilden werden.

10 Tipps zur Pflege

  • Tipp 1
  • Tipp 2
  • Tipp 3
  • Tipp 4
  • Tipp 5
  • Tipp 6
  • Tipp 7
  • Tipp 8
  • Tipp 9
  • Tipp 10

Tipp 1: Schere vor dem Gebrauch ĂŒberprĂŒfen:
Obwohl es sich bei einer Astschere um kein sonderlich kompliziertes GerĂ€t handelt, kann immer etwas daran kaputtgehen. Damit es bei der Arbeit zu keinen UnfĂ€llen kommt, muss die Astschere also vor jedem Gebrauch auf Sauberkeit und FunktionalitĂ€t geprĂŒft werden. Ein guter Test, den man selbst machen kann, ist das Abschneiden eines dĂŒnnen, einfach zugĂ€nglichen Zweigs. Wenn dabei bereits Probleme auftreten, sollte die Astschere fĂŒr die eigentliche Arbeit nicht genutzt werden.

Tipp 2: Schere nach dem Gebrauch reinigen:
Die Arbeit mit der Astschere ist prinzipiell eine recht saubere Sache. Dennoch können sich an der Klinge PflanzensĂ€fte oder Harz sammeln, die zum Verkrusten neigen. Wenn bei der Baumpflege auch andere Utensilien eingesetzt werden, etwa SĂ€gen und Baumpflegepaste, kann die Astschere auch durch SĂ€gespĂ€ne oder besagte Paste verschmutzt werden. FĂŒr die Reinigung bietet sich ein Tuch oder Lappen an, der allenfalls leicht befeuchtet werden sollte. Eine komplette Nassreinigung indes empfiehlt sich nur fĂŒr den Notfall, damit metallische Teile nicht korrodieren können. In jedem Fall muss die Astschere nach der Reinigung trocken abgewischt werden.

Tipp 3: Schere regelmĂ€ĂŸig ölen:
Alle mechanischen GerĂ€te benötigen eine ausreichende Schmiere, damit die Gelenke leichtgĂ€ngig bleiben, sich nicht verhaken oder ĂŒbermĂ€ĂŸig abnutzen. Besonders bietet sich hier ein Silikonöl- oder Graphitspray an, da man damit auch kleinste Winkel der Astschere erreicht. ÜberschĂŒttiges Gleitmittel muss anschließend trocken abgewischt werden.

Tipp 4: Astschere stets auf SchÀrfe untersuchen:
Wenn die Astschere wĂ€hrend der Arbeit funktional schlechter wird, obwohl keine besonders dicken oder zĂ€hlen Zweige beschnitten werden, hĂ€ngt dies meist mit der SchĂ€rfe der Klingen zusammen. Stumpfe klingen lassen sich in vielen FĂ€llen schĂ€rfen oder austauschen. Dabei sind die Angaben des jeweiligen Herstellers zu beachten. Achtung: Laienhaft geschĂ€rfte Klingen können das Schnittergebnis möglicherweise negativ beeintrĂ€chtigen oder sich sogar als gefĂ€hrlich erweisen. Daher ist es wichtig, zuvor ausfĂŒhrliche Informationen einzuholen oder einen Fachmann mit dem SchĂ€rfen zu beauftragen.

Tipp 5: Astschere nicht im Freien liegenlassen:
Astscheren vesitzen viele Metallteile, die durch Feuchtigkeit korrodieren können. Auch in einer trockenen Zeit, sogar im Hochsommer, entsteht nachts Feuchtigkeit durch Tau, die einer Astschere zusetzen kann.

Tipp 6: Astschere richtig aufbewahren:
Idealerweise wird eine Astschere an einem trockenen Ort aufbewahrt, der keinen allzu großen Temperaturschwankungen ausgesetzt ist. Das gewĂ€hrleistet eine zuverlĂ€ssige, dauerhafte Funktion.

Tipp 7: Verwendung nur im Sinne ihres Zwecks:
Eine Astschere ist ausschließlich zum Schneiden von Zweigen und Ästen konzipiert. NatĂŒrlich ist es bei der Gartenarbeit verlockend, auch andere Dinge, etwa SchnĂŒre oder dĂŒnne DrĂ€hte mit der Astschere zu kappen. Dabei werden die Klingen allerdings falsch beansprucht und können rasch kaputtgehen.

Tipp 8: Nicht mit defekter Astschere arbeiten:
Das Schneiden mit einer defekten Astschere ist meist kraftraubend, manchmal sogar gefÀhrlich. Daher gilt: Ist die Astschere nicht mehr in Ordnung, muss zu anderem Werkzeug gegriffen werden.

Tipp 9: Eine Astschere ist kein Spielzeug!
Generell muss Kindern die Arbeit mit der Astschere nicht untersagt werden. Es ist aber sehr wichtig, den Umgang damit genau zu erklÀren und Kinder nicht unbeaufsichtigt damit arbeiten zu lassen.

Tipp 10: Die richtige Schere fĂŒr jeden Zweck verwenden:
Astscheren werden in vielen Varianten angeboten. Vor allem kommt es auf die StĂ€rke der zu schneidenden Zweige und Äste an. FĂŒr einige Holzarten gibt es zudem besondere GerĂ€te, etwa die Rosenschere. Diese eignet sich vor allem fĂŒr das Schneiden von RosenstrĂ€uchern und anderen, kleineren GewĂ€chsen.

 

NĂŒtzliches Zubehör

Bei der Arbeit mit der Astschere wird gewöhnlich nicht besonders viel Zubehör benötigt. Daher kommt es vor allem auf das Gesamtprojekt an. Eine grĂ¶ĂŸere Baumpflegeaktion bedarf neben der Astschere auch eine Baumschere, diverse SĂ€gen sowie eine schĂŒtzende Baumpflegepaste. Bei kleinen Korrekturen am Baum sind dĂŒnne, flexible Gartenhandschuhe das einzig relevante Zubehör. Dieses schĂŒtzt die HĂ€nde vor Schmutz und möglichen SchĂŒrfwunden.

Alternativen zur Astschere

Astschere und verschiedenes Zubehör im TestWenn Zweige oder dĂŒnne Äste beschnitten werden sollen, gibt es zur Astschere eigentlich nur eine Alternative. Als solche ist eine kleine SĂ€belsĂ€ge zu nennen, mit der ebenfalls direkt in der Astgabel angesetzt werden kann. Jedoch lĂ€sst sich die SĂ€ge nicht an jeder Stelle einsetzen, da hier mit einem gewissen Druck gearbeitet wird.

Zweige, die von grĂ¶ĂŸeren, stabilen Ästen abgehen, lassen sich entsprechend problemlos beschneiden. Wenn der tragende Ast aber beim Schneiden selbst in großem Maße nachgibt, wird die Arbeit mit der SĂ€ge deutlich erschwert. Hier gĂ€be es allenfalls noch die Möglichkeit, den Ast mit der anderen Hand zu stabilisieren. Das bietet sich freilich nur an, wenn man dabei selbst festen Boden unter den FĂŒĂŸen hat. Auf der Leiter oder im Baum wird immer eine Hand benötigt, um sich bei der Arbeit festzuhalten.

WeiterfĂŒhrende Links

Hilfreiche Websites fĂŒr die Arbeit mit Baumscheren:

FĂŒrstenwalde – Baumschnitt

Thema: Astschere

BĂ€ume mit Astschere schneiden

Astscheren mit Teleskopgriffen

Äste fachmĂ€nnisch absĂ€gen

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