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Der Buggy: Zahlen, Daten und Fakten

Die Hersteller, die sich auf die Produktion und den Vertrieb von Kinderwagen spezialisiert haben, blicken in eine Fast alle Eltern benutzen Kinderwägenäußerst positive Zukunft. Durch die stabile Geburtenrate besteht eine permanente Nachfrage nach den Transportmitteln, in denen Kinder sicher und komfortabel von Ort zu Ort verbracht werden können.

Tag für Tage kommen auf den Entbindungsstationen in deutschen Krankenhäusern mehr als eintausend Kinder auf die Welt. Jahr für Jahr sind es mehr als 600.000 Erdenbürger, die dort das Licht der Welt erblicken. In Deutschland kamen im Jahr 2013 genau 682.100 Kinder auf die Erde.

Andauernde Erfolgsgeschichte

Fast alle Eltern nutzen einen Kinderwagen. Das wird durch die beeindruckenden Verkaufszahlen deutlich, die durch einige Hersteller und Händler veröffentlicht werden. Über das größte deutsche Auktionshaus, die Plattform eBay, werden in jedem Monat mehr als zehntausend Kinderwagen an neue Nutzer veräußert.

Tausende Buggys werden monatlich über die dortigen Händler an hoffentlich glückliche Eltern verkauft. Experten gehen davon aus, dass die größeren Händler dort einen Umsatz erzielen, der deutlich über der monatlichen Millionengrenze liegt.

Sie kolportieren zudem, dass die Verkaufszahlen des größten deutschen Versandhauses, des Handelsgiganten Amazon, ebenfalls in die Zehntausende gehen. Tausende Buggys wandern Monat für Monat über die Ladentheke.

Der Buggy ist eine andauernde Erfolgsgeschichte, der den Eltern und Kinder nützt.

Zugleich sorgt er aber auch für große Gewinne, die durch die heutigen Hersteller generiert werden.

Historie eines Fortbewegungsmittels

Buggys verbreiten sich im 19. JahrhundertDabei war der Kinderwagen über Jahrzehnte ein Fortbewegungsmittel, das sich nur wenige Menschen leisten konnten. Zwar wurden schon in den dunklen Tagen des Mittelalters Karren zum Transport des Nachwuchses genutzt, doch der eigentliche Kinderwagen entstand erst wesentlich später.

Anfang des frühen 19. Jahrhunderts verbreiteten sich die ersten Kinderwagen im viktorianischen London. Dort wurde das Fortbewegungsmittel von Kindermädchen genutzt, die den Nachwuchs des wohlhabenden Adels und die Kinder von zu Wohlstand gekommenen Bürgern spazieren fuhren.

Es vergingen Jahrzehnte, bis der Kinderwagen zum Massenprodukt wurde, das sich fast jeder Mensch leisten konnte, wenn ein Kind geboren war. Im Jahr 1840 wurde in der Nähe der britischen Hauptstadt die erste Fabrik eröffnet, in der die Transportmittel in Serie produziert wurden. Durch die entstehende Konkurrenz wurden die Geräte immer günstiger.

Gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts waren die Kinderwagen zum alltäglichen Anblick geworden.

Zehntausende Kinder wurden in den Gefährten, die noch nicht für Babys geeignet waren, durch die malerischen Parklandschaften der Hauptstadt gefahren.

In diesen Jahren verbreite sich das Gerät zunächst im übrigen Europa. Die Gefährte wurden auch in der neuen Welt eingesetzt. In den herrschaftlichen Villen New Yorks und Washingtons stiegen die Kinder in den Wagen, um von Eltern oder Erziehern durch die Stadt geschoben zu werden. Die damaligen Geräte waren sehr klobig. Sie ließen sich kaum verstauen. Die Fahrzeuge nahmen viel Raum ein.

Vom Kinderwagen zum Buggy

Das änderte sich erst zu Beginn der sechziger Jahre. Damals beobachtete der ehemalige Testpilot Owen Finlay Maclaren seine junge Enkelin, die sich mit großen Mühen gerade in einen schweren, äußerst unhandlichen Kinderwagen setzte. Dem genialen Ingenieur kam die Idee, ein ganz besonders leichtes Fortbewegungsmittel zu konstruieren. Dabei nutzte der Erfinder die Leichtbauweise, die er von seinen Flugzeugen konnte.

Im Jahr 1965 war es soweit. Nach monatelangen Forschungsarbeiten im elterlichen Bauernhaus meldete der 1907 geborene Owen MacLaren seinen ersten Buggy zum Patent an.

Sein Prototyp war auch aus Aluminium geschaffen worden. Bis heute bestehen die Buggys zumeist auch aus diesem Metall, das ganz besonders leicht ist.

Verschiedene Hersteller im Portrait

Der leichte MacLaren Buggy, der ab 1967 auf den Markt kam, überzeugte Kinder und Eltern. Das Modell zeichnete sich nicht nur durch sein geringes Gewicht, sondern auch durch eine Transportfunktion aus. So ließ sich der erste Buggy ganz hervorragend zusammenklappen.

Der Buggy wurde fortan in den Fabriken des neu gegründeten Herstellers gefertigt, die sich auch heute noch in der britischen Gemeinde Long Buckby befinden. Auch im Jahr 2017 Maxi Cosi aus den Niederlande.fertigt MacLaren formschöne Buggys, die bei Eltern beliebt sind. Mittlerweile werden die Geräte allerdings nicht nur von McLaren, sondern auch von vielen weiteren Herstellern gefertigt.

Ein Unternehmen, das sich auf die Produktion und den Vertrieb von Kinderwagen fokussiert, ist die italienische Traditionsfirma Peg Perego. Im Sortiment finden sich unterschiedliche Modelle, die sich deutlich unterscheiden.

Mit seinem Pliko Mini bietet der Hersteller, der in der kleinen Stadt Acore beheimatet ist, einen Buggy an, den wir ausführlich getestet haben. Das Modell, das Tag für Tag durch die rund 1.500 Mitarbeiter des Unternehmens gefertigt wird, trägt zum gewaltigen Umsatz des Herstellers bei. Peg Perego generierte 2002 die stolze Summe von 192 Millionen Euro.

Weitere Hersteller, wie die niederländischen Experten von Maxi-Cosi, offerieren ebenfalls Buggys. Für die Zukunft kündigen die Unternehmen neue Modelle an, die zukünftige Generationen sicherlich mit ebenso viel Freude genutzt wird, wie der jetzige Nachwuchs die heutigen Buggys.

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